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Sendungen über das Weltkulturerbe |
| Samstag, 19.05.2012 |
| 01:30 - 02:15,
Phoenix |
| Die himmlischen Reisterrassen
von China In der Provinz Yunnan, tief im Südwesten Chinas, haben Reisbauern
eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften der Erde geformt. Seit über einem
Jahrtausend trotzen die Hani, eine von 25 Minderheiten der Region, den Bergen Land für
ihre Reisterrassen ab und versehen sie mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem.
Diese technische Meisterleistung hat eine der außergewöhnlichsten
Landschaftsarchitekturen hervorgebracht: riesige phantastisch bizarre Skulpturen aus Erde
und Wasser.

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| 06:00 - 06:30,
SWR |
| Hansestädte Skandinaviens
Die norwegische Hansestadt Bergen ist seit 1360 einer der wichtigsten
Stützpunkte der Hanse. Hier wurden seither Waren aus aller Welt umgeschlagen. Die
deutschen Handelsherren lebten in einem eigenen Viertel: 'Bryggen', zu Deutsch 'Brücke'.
Das Bild dieses Hafenviertels wird bestimmt durch die erdfarbenen und matt gestrichenen
Kontorhäuser aus Holz. Fern von ihrer Heimat führten die deutschen Kaufmänner - nach
hanseatischem Recht unverheiratet - ein hartes und entbehrungsreiches Leben. Viele dieser
Männer begannen in Bryggen ihre Karriere. Von ihnen und ihren Geschichten erzählt der
Film. Im 12. und 13. Jahrhundert, über 150 Jahre hinweg war Visby auf Gotland die
modernste und größte Stadt des Ostseeraums. Es bestanden dort Handelsbeziehungen nach
Nowgorod und bis in den islamischen Raum hinein. So stellte die Stadt für die Hanse einen
Schlüssel zum Osthandel dar. Deutsche, russische und gotländische Kaufleute bestimmten
das Leben und bauten neben steinernen Lagerhäusern auch Kirchen. Von ihnen sind heute
weitgehend nur noch Ruinen erhalten. Dafür wird das mittelalterliche Stadtbild nicht
zuletzt von der gewaltigen Mauer geprägt, welche sich als Ring um die ganze Stadt zieht.
Sie ist eine der wenigen vollständig erhaltenen ihrer Art in Europa. |
| 10:45 - 11:00,
SWR |
| Ilulissat Eisfjord, Grönland
Nirgendwo auf der nördlichen Halbkugel lässt sich das Kalben eines Gletschers
eindrucksvoller beobachten, als am Ilulissat Eisfjord an der grönländischen Westküste,
250 Kilometer nördlich des Polarkreises. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 35 Metern
pro Tag schieben sich die Eismassen des Sermeq Kujalleq Gletschers unter mächtigem
Getöse in den 1.000 Meter tiefen Eisfjord. Nur aufgrund dieser Tiefe können die
Eisberge, von denen nur rund ein Zehntel zu sehen ist, schwimmend den Fjord passieren, bis
sie von der Isfjellbanken aufgehalten werden. Die Isfjellbanken ist eine
Moränenablagerung, 200 Meter unter der Wasseroberfläche. An ihr laufen die großen
Eisberge auf Grund und bewirken einen Stau. Erst wenn der Druck zu groß ist oder die
Eisberge auseinander brechen, können sie die Schwelle überwinden und gelangen ins freie
Meer, wo sie über die Baffinbucht nach Süden driften. Obwohl sie auf ihrer Reise immer
kleiner werden und sich schließlich auflösen, können sie Schiffen gefährlich werden.
So geschehen 1912, als an Bord der Titanic über 1.500 Menschen den Tod fanden. Bedeutsam
ist der Ilulissat Eisfjord, der seit 250 Jahren unter wissenschaftlicher Beobachtung
steht, vor allem für die Gletscher- und Klimaforschung. So beobachten Wissenschaftler
seit Jahren einen immer dramatischeren Rückgang des Sermeq Kujalleq Gletschers -
Auswirkungen des globalen Klimawandels.

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| Sonntag, 20.05.2012 |
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Voyages Voyages Vom
Naturwunder Galápagos zu den schneebedeckten Gipfeln der Anden: Der Film reist zum
Mittelpunkt der Erde, in ein Land der Extreme: nach Ecuador und auf die Galápagos Inseln.
Galápagos - die 'Arche Noah' des Pazifiks, ein Insel-Archipel, weltberühmt wegen seiner
einzigartigen Tierwelt. Hier will diese Reisereportage dem 'Geheimnis aller Geheimnisse',
dem Erscheinen neuer Lebewesen auf der Erde, näher kommen. Wie schon der britische
Naturforscher Charles Darwin vor über 150 Jahren.

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| 06:50 - 07:05,
NDR |
| Tongariro, Neuseeland Der
Park hat drei Vulkane, Tongariro, Ngauruhoe und den Ruapehu. Er ist immer noch aktiv und
brach zuletzt am 23. September 1995 aus. Die Maori landeten in Neuseeland vor cirka 1.500
Jahren. Der Legende nach kam Häuptling Ngatoroirangi auf der Mitte der Nordinsel des
heutigen Neuseelands an Land. Um Anspruch auf das Land um den Tongariro zu erheben, musste
Ngatoroirangi auf seiner Spitze ein Feuer entzünden. Von seiner weiblichen Sklavin
Auruhoe begleitet, machte er sich an den Aufstieg. Ein eisiger Südwind zog auf und die
schneidende Kälte drohte sie zu töten. Ngatoroirangi rief seine Schwestern,
Priesterinnen im entfernten Hawaiki, ihm Feuer zu senden. Die Schwestern schickten ein
Feuer, das am Ngatoroirangi ausbrach. Um seinen Schwestern und dem Gott der Vulkane zu
danken, opferte Ngatoroirangi Auruhoe und warf ihren Körper in den Vulkan, der auch heute
noch ihren Namen trägt: Ngauruhoe. Seit vor 200 Jahren die ersten Weißen in 'Aotearoa',
dem Land der langen, weißen Wolke, landeten, bedrohen Kahlschlag und Schafzucht den
heiligen Berg. Für den Tuwharetoa Stamm ist Tongariro die Quelle ihrer Macht. Hier ruhen
ihre Vorfahren, und der Berg legitimiert ihren Anspruch auf dieses Land. Um zu verhindern,
dass ihr Land in private Hände fällt, machte Häuptling Tukino Te Heuheu 1887 den Berg
zum Geschenk an die Regierung von Neuseeland - mit der Maßgabe ihn für alle Menschen zu
schützen. |
| 07:15 - 07:40,
ARD |
| Willi wills wissen Willi
ist hoch im Norden Deutschlands unterwegs: im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches
Wattenmeer. Dieser Nationalpark ist ein Teil der Nordsee und das größte Wattenmeer der
ganzen Welt! Als erstes ist Willi mit Kapitän Heini und seinem Schiff 'Seeadler' auf
Tour. Es ist gerade Ebbe und auf den Sandbänken sonnen sich die Seehunde. Etwa 20.000 von
ihnen leben im Wattenmeer. Mit Ranger Martin macht Willi einen Seetierfang. Das Fangnetz
ist voller Bewohner des Wattenmeeres, vor allem Jungfische und kleine Arten sind hier zu
Hause. Das Ziel von Willis Seereise ist Hallig Hooge, eine von nur zehn Halligen weltweit.
Ganze 111 Menschen leben auf dem kleinen Fleckchen Land mitten in der Nordsee: Leif zum
Beispiel, der hier aufgewachsen ist. Von ihm erfährt der Reporter, warum die Bewohner
ihre Häuser auf kleine Hügel bauen, die 'Warften' heißen: Bei einer Sturmflut herrscht
auf einer Hallig 'Land unter', das heißt, Wiesen und Wege stehen unter Wasser. Würden
die Häuser nicht auf Warften stehen, wären auch sie überschwemmt. In jedem Fall geht
bei 'Land unter' für ein paar Tage auf einer Hallig gar nichts mehr, bis der
Wasserspiegel wieder sinkt. Das hat Willi aber jetzt nicht zu befürchten, im Gegenteil:
Dort, wo eben noch Meer war, ist jetzt geriffelter sandiger Meeresboden zu sehen und
bietet die beste Gelegenheit, mit Ranger Martin eine Wattwanderung zu unternehmen. Martin
macht den Reporter mit einem typischen Bewohner des Wattenmeeres bekannt, dem Wattwurm. Er
erklärt ihm, wie es kommt, dass sie überhaupt auf dem Meeresboden laufen können: So ist
das also mit Ebbe und Flut! Willis letzte Station ist die Seehundstation Friedrichskoog.
Dort werden kleine Seehunde, die Heuler, die ihre Mutter verloren haben, großgezogen,
damit sie später möglichst wieder ausgewildert werden können. Willi darf gleich mit
zupacken, denn die Heuler haben Hunger. Gemeinsam mit Anja und Delf serviert er den
Seehunden ihr Mittagessen: Achtung, Mäuler auf ihr Heuler, hier kommt eine Ladung Fisch!

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| 19:40 - 20:00,
3SAT |
| Bikini Atoll, Marshall Inseln
Das Bikini-Atoll, im Pazifischen Ozean gelegen, zählt mit seinen insgesamt 23
Inseln zu den Marshallinseln. Über Jahrhunderte hinweg ernährten sich die Bewohner von
Bikini von dem, was auf den Inseln wuchs und was das Meer ihnen gab. Ihre Abgeschiedenheit
bewahrte sie vor Eroberungen. Das Bikini Atoll war so etwas wie ein unberührtes Paradies.
1944, im Pazifikkrieg, wurden die Marshallinseln von den USA erobert. Zwei Jahre später
versammelte US-Kommandant Wyatt die Bewohner und fragte, ob sie gewillt seien, ihre Heimat
vorübergehend zu verlassen damit die amerikanische Armee Atombomben testen könne. Es war
eine rhetorische Frage, die 167 Einwohner hatten keine Wahl. Ihre Heimat wurde zu einer
amerikanischen Militärbasis. 77 ausgemusterte Kriegsschiffe wurden als Testziele für die
'Operation Crossroads' verankert. Im Juli 1946 explodierten die ersten Atombomben auf dem
Bikini Atoll. Bis 1958 wurden weitere 21 Wasserstoffbomben getestet. Die tödlichste davon
war 'Bravo'. Ihre Vernichtungskraft war tausendmal stärker als die der Hiroshima-Bombe
'Little Boy'. Die Explosion zerstörte drei kleine Inseln und hinterließ einen zwei
Kilometer breiten Krater. Währenddessen wurden die Bikinianer von Insel zu Insel
umgesiedelt. Die Vertreibung endete auf Kili. 1968 ordnete der damalige US-Präsident
Lyndon B. Johnson ihre Rückkehr an. Doch die Radioaktivität war zu hoch. Die Menschen
mussten ihre Heimat ein zweites Mal verlassen. Heute leben viele Nachfahren der
ursprünglichen Bewohner auf der Insel Majuro. Die Arbeitslosenquote liegt bei 40 Prozent,
der Mindestlohn bei zwei Dollar die Stunde. Ein Treuhandfond zahlt jedem Nachkommen von
Bikini jährlich 600 Dollar Kompensation. Doch der Verlust, den sie ertragen, ist damit
nicht beglichen. Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' stellt
das Bikini Atoll vor, das seit 2010 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet ist.

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| Montag, 21.05.2012 |
| 15:15 - 16:00,
RBB |
Manú - Perus verborgener
Regenwald  An den östlichen Ausläufern der Anden schlängelt sich der
Manú-Fluss durch das Amazonas-Becken. Aufgrund seiner einzigartigen Artenvielfalt wurde
das Gebiet bereits 1987 zum Weltnaturerbe erklärt.
Im Manú-Park gibt es 200 Arten von Säugetieren (der berühmte Yellowstone-Park in den
USA hat 28) und mit 1000 Arten die höchste Vogelartendichte der Welt. 50 Pflanzenarten
wachsen ausschließlich hier.

|
| 15:15 - 16:00,
H3 |
| Deutschlands wilde Tiere Millionen
Vögel bevölkern das Wattenmeer und machen es zu einem der vogelreichsten Gebiete unserer
Erde. Insgesamt beherbergt das einzigartige Ökosystem rund 250 Tierarten, von denen ein
großer Teil nur hier anzutreffen ist. |
| Dienstag, 22.05.2012 |
| 03:50 - 04:30,
Phoenix |
| Voyages Voyages Das
Great Barrier Reef vor der Ostküste Australiens ist mit über 2000 km Länge das größte
Korallenriff der Welt. Unzählige Meeresbewohner bevölkern dieses 'achte Weltwunder',
darunter Krebse und Haie. Das Riff in Herzform ist aber auch ein Paradies für Taucher.
Litten wegen des Algensterbens bis vor kurzem noch 60 % des Riffs unter Korallenbleiche,
so sind es heute nur noch 6%.

|
| 16:00 - 16:45,
3SAT |
| Namaqualand Die
Wüste blüht: Riesige Flächen aus Schwertlilien, Mittagsblumen und Astern erstrecken
sich bis zum Horizont. Im südafrikanischen Frühling verwandelt sich die Karoo-Halbwüste
in ein Blumenmeer! Eine solche Entfaltung von Blüten in so kurzer Zeit ist einmalig in
der Natur. Zahlreiche Tiere finden hier einen reich gedeckten Tisch. Aber bald folgen
wieder endlose Monate der Trockenheit.
Das Land ist die letzte Region, wo die Hirten des Nama-Stammes noch frei umherziehen.

|
| 20:15 - 21:00,
H3 |
| Ein hessischer Buchenwald von
Weltrang Am 25. Juni 2011 kam die erfreuliche Nachricht: Der Nationalpark
Kellerwald-Edersee wird in den Status des Weltnaturerbes erhoben und steht damit auf einer
Stufe mit dem Grand Canyon und der Serengeti. Auf rund 5.700 Hektar erstreckt sich der
Buchenwald im nördlichen Hessen. Seit sieben Jahren schon ist er Nationalpark. In einem
Wald, der nicht forstlich genutzt wird, darf alles genau so wachsen, wie die Natur es
will. Gewaltige Buchen oder knorrige alte Eichen - für den Spaziergänger und Wanderer
ein beeindruckender Anblick. Hier soll sich die Natur völlig ungestört entwickeln
können, hin vom Wirtschaftswald zu einem Urwald mitten in Deutschland. Am besten lässt
sich der Nationalpark mit einem Ranger erkunden. Mit ihm geht es zu den Resten eines
echten Buchen-Urwalds im Nationalpark - Buchen, denen man ihr Alter nicht ansieht. Relativ
klein und knorrig sind sie. Der Ranger weiß auch von der kulturmäßigen Nutzung des
Areals zu berichten, von den wahren Schätzen, die sich im Totholz ansiedeln, aber auch
von den besonderen Herausforderungen, die der Naturschutz an die Mitarbeiter des Parks
stellt: So wurden schon vereinzelt Bäume vom Hubschrauber aus gefällt, um den Bestand
einer seltenen, im Nationalpark beheimateten Pflanze, der Pfingstnelke, zu schützen.

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| Donnerstag, 24.05.2012 |
| 17:00 - 17:45,
3SAT |
| Das letzte Geheimnis von
Pompeji Pompeji ist ein Wallfahrtsort für Bildungstouristen und gehört zum
Weltkulturerbe der UNESCO. Einst war Pompeji eine wohlhabende blühende Stadt. Als 79 nach
Christus der Vesuv eine riesige Aschewolke über Pompeji ausspie und in Sekundenschnelle
alles erstarrte, entstand eine einzigartige Momentaufnahme antiken städtischen Lebens -
und eine wichtige Quelle für die Wissenschaft. Nach über 250 Jahren
Ausgrabungsgeschichte birgt die Erde Pompejis immer noch große Schätze. So hat ein
internationales Team von Wissenschaftlern einen Wohnkomplex mit angeschlossener Mühle und
Brotfabrik ausgegraben und minutiös analysiert. Erst kürzlich kam ein antikes 'Grand
Hotel' mit atemberaubend schönen Fresken ans Tageslicht. 'Das letzte Geheimnis von
Pompeji' begleitet die Arbeit der Wissenschaftler.

|
| 17:45 - 18:30,
3SAT |
| Bis zum Anfang der Welt Hungersnöte,
Seuchen und Elend? Das auch - aber Afrika ist so viel mehr. Der Maler Richard W. Allgaier
zeigt den Reichtum des Landes. Von der Wüstenstadt Timbuktu und Höhlenmalereien bis
durch die Endlosigkeit der Sahara bereist der Künstler Westafrika.

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| 21:00 - 21:45,
NDR |
| Mit dem Zug zum Great
Barrier-Reef ARD-Korrespondent Robert Hetkämper reist mit dem 'Sunlander
Express' durch Queensland - von Brisbane an der Ostküste nach Cairns im Norden
Australiens. 32 Stunden dauert die Fahrt.
Info: Australien ist der größte Kohle-Exporteur der Welt, Kopf an Kopf mit Indonesien.
Gefördert wird am meisten in China: 2,4 Milliarden Tonnen Kohle im Jahr!

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| Freitag, 25.05.2012 |
| 10:05 - 10:20,
RBB |
| Baku - Im Land des Feuers,
Aserbaidschan Baku, die 2-Millionenstadt am Ufer des Kaspisches Meeres, ist
ein Schmelztiegel der Kulturen, eine geschichtsträchtige Ansiedlung auf der Schwelle
zwischen Orient und Europa. Minarette und die Palastanlagen eines persischen
Herrschergeschlechts gehören ebenso zum Stadtbild wie die prächtigen neogotischen
Paläste der Ölbarone und die Förderanlagen an Land und auf dem Meer. Schon seit
Jahrhunderten wird die Region um Baku von den gewaltigen Öl- und Gasvorkommen geprägt.
Frühe Reisende sprechen von merkwürdigen Flüssigkeiten, die gut brennen und von
lodernden Flammen, die aus dem Erdinnern hervortreten. Ideale Bedingungen für
'Feueranbeter', die dort ihre Tempel errichtet haben. |
| 22:45 - 23:00,
Phoenix |
| Die Wüstenstädte im Negev
En Saharonim, Avdat, Shivta, Chalutza - klangvolle Namen an der nördlichen
Weihrauchstraße. Karawansereien, Dörfer, Städte. Und dazwischen die Wüste: Krater,
Berge, Steine, Sand, Wasserstellen. Heute gehört dieser Teil zum Negev, der Wüste in
Israel. Früher lag dort das Reich der Nabatäer, der Herrscher über die Handelswege,
über die das kostbare Gut Weihrauch vom südlichen Arabien in die Metropolen Europas
gebracht wurde.

|
| Samstag, 26.05.2012 |
| 06:00 - 06:30,
SWR |
| Galileo Galilei und Leonardo
da Vinci Der Platz der Wunder. Auf grünem Rasen schweben weiße Monumente
aus Marmor, ein einzigartiges Architekturensemble. Die mächtige Kathedrale, der Turm, das
riesige Baptisterium und der Monumentalfriedhof wurden vom 11. bis zum 14. Jahrhundert
errichtet, als Zeichen der Macht, zu der Pisa aufgestiegen war. Sein Sinnbild ist der
schiefe Turm. Gebaut auf einst sumpfigem Gebiet, kippt er bald nach Baubeginn in
Schräglage. Ein Menschheitsrätsel. Galileo Galilei hat auf dem schiefen Turm sein
Experiment zum freien Fall durchgeführt. Der berühmte Sohn der Stadt Pisa erschütterte
mit seinen Experimenten, Schriften und astronomischen Forschungen das christliche,
mittelalterliche Weltbild. Der Platz der Wunder: Hier spürt man die Brüche der Zeiten,
die Umbrüche in den Künsten. Der Film berichtet von Galileo Galilei; er erzählt von den
Pisanern, die sich als Erben der Antike fühlten und ein riesiges Gotteshaus errichten
ließen, das bald als Vorbild für die Kirchenbauten der Toskana dienen sollte. Und er
erzählt von den Pisanos, einer berühmten Künstlerfamilie. Sie studierten antike
Skulpturen an Sarkophagen und verhalfen damit dem Naturalismus in der Bildhauerei zum
Durchbruch. Der Platz der Wunder, eine einzigartige Geburtsstätte. Ein Kleinod im Dienst
des Paradieses hat Bramante hier geschaffen. Das Kloster Santa Maria delle Grazie in
Mailand ist kein gigantischer Prunkbau, sondern perfekte Harmonie der Hochrenaissance.
Leonardo da Vinci selbst zeigt die Schönheit dieses Baus. Im Speisesaal der Mönche
führt er den Zuschauer zu seinem Bild 'Das Abendmahl', das eine ganze Wand überzieht.
Das Original gibt es eigentlich nicht mehr, zu sehr haben ihm der Zahn der Zeit,
Feuchtigkeit und eine amerikanische Bombe zugesetzt. Der Film zeigt die Arbeit der
Restauratorin Signora Guiseppa Brambilla. Als nahezu neues Bild erfährt es eine
Renaissance. |
| 06:00 - 06:45,
H3 |
| Ein hessischer Buchenwald von
Weltrang Am 25. Juni 2011 kam die erfreuliche Nachricht: Der Nationalpark
Kellerwald-Edersee wird in den Status des Weltnaturerbes erhoben und steht damit auf einer
Stufe mit dem Grand Canyon und der Serengeti. Auf rund 5.700 Hektar erstreckt sich der
Buchenwald im nördlichen Hessen. Seit sieben Jahren schon ist er Nationalpark. In einem
Wald, der nicht forstlich genutzt wird, darf alles genau so wachsen, wie die Natur es
will. Gewaltige Buchen oder knorrige alte Eichen - für den Spaziergänger und Wanderer
ein beeindruckender Anblick. Hier soll sich die Natur völlig ungestört entwickeln
können, hin vom Wirtschaftswald zu einem Urwald mitten in Deutschland. Am besten lässt
sich der Nationalpark mit einem Ranger erkunden. Mit ihm geht es zu den Resten eines
echten Buchen-Urwalds im Nationalpark - Buchen, denen man ihr Alter nicht ansieht. Relativ
klein und knorrig sind sie. Der Ranger weiß auch von der kulturmäßigen Nutzung des
Areals zu berichten, von den wahren Schätzen, die sich im Totholz ansiedeln, aber auch
von den besonderen Herausforderungen, die der Naturschutz an die Mitarbeiter des Parks
stellt: So wurden schon vereinzelt Bäume vom Hubschrauber aus gefällt, um den Bestand
einer seltenen, im Nationalpark beheimateten Pflanze, der Pfingstnelke, zu schützen.

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| 10:45 - 11:00,
Phoenix |
| Die Wüstenstädte im Negev
En Saharonim, Avdat, Shivta, Chalutza - klangvolle Namen an der nördlichen
Weihrauchstraße. Karawansereien, Dörfer, Städte. Und dazwischen die Wüste: Krater,
Berge, Steine, Sand, Wasserstellen. Heute gehört dieser Teil zum Negev, der Wüste in
Israel. Früher lag dort das Reich der Nabatäer, der Herrscher über die Handelswege,
über die das kostbare Gut Weihrauch vom südlichen Arabien in die Metropolen Europas
gebracht wurde.

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| 10:45 - 11:00,
SWR |
| Nationalpark Thingvellir,
Island Die Menschen leben in Island allein mit dem Vorbehalt der Geologie.
Das Land am Polarkreis war in der Eiszeit vollkommen vergletschert. Heute bedecken die
Gletscher noch mehr als zehn Prozent der Oberfläche. In Island kann man den Urgewalten
bei der Arbeit zuschauen. Flüsse und Seen prägen das Bild der Landschaft, Gestein
zerbröselt, Vulkane brechen aus, Wasserfälle springen aus den Bergen. Im Nationalpark
Thingvellir, trifft Islands Geschichte auf die Geologie. Hier treffen die eurasische und
die nordamerikanische Erdplatte aufeinander. Die 'Grenze' zwischen beiden Kontinenten ist
eine fünf bis sechs Kilometer breite Zone, durchzogen von mehr oder weniger parallelen
Klüften. Und hier wurde auch der Grundstein für die Republik Island gelegt. Die ersten
Siedler kamen aus Norwegen und ließen sich um 870 nieder. Die Bevölkerungszahl wuchs
rasch. Bald wurde der Ruf nach einem gemeinsamen 'Thing', einer Volksversammlung, laut.
930 trat im heutigen 'Thingvellir' das erste gemeinsame Parlament, das 'Althing' zusammen
und markiert damit die Gründung des isländischen Staates. 'Es wird eng auf dem Thing',
so ein isländisches Sprichwort. Bis zu 4.000 Menschen versammelten sich zu einem Althing.
Hier wurden Streitereien geschlichtet und Gesetze beschlossen. Sitz und Stimme hatten die
48 'Goden', Häuptlinge, Islands. Der Althing verlor zunehmend seine Bedeutung nachdem
Island im 13. Jahrhundert seine Unabhängigkeit zuerst an Norwegen, später an Dänemark
verlor. 1798 wurde das Parlament aufgelöst. Mit der Unabhängigkeitsbewegung im Europa
des 19. Jahrhunderts wurde auch Thingvellir wieder zu einem Symbol. 1843 verkündete der
dänische König Christian VIII. per Erlass die Wiedereinführung eines isländischen
Parlaments. Dieses tritt in Reykjavik zusammen und hatte ausschließlich beratende
Funktion. 1848 versammelten sich 19 Abgeordnete in Thingvellir und forderten ein eigenes
Parlament mit allen Rechten. Seine volle Unabhängigkeit erreichte Island erst 1944 in den
Wirren des Zweiten Weltkriegs. Die Feier fand in Thingvellir statt. |
| Sonntag, 27.05.2012,
Pfingstsonntag |
| 06:50 - 07:05,
NDR |
| Kakadu Nationalpark,
Australien Kakadu ist ein Kulturerbe der Extreme. Mit zwanzigtausend
Quadratkilometer Fläche ist es halb so groß wie Holland und wird von ca. 400 Menschen
bewohnt. Nirgendwo sind die Krokodile größer, die Schlangen giftiger, gehen mehr Blitze
im Jahr nieder. Menschen leben in diesem Gebiet im tropischen Norden Australiens seit
über 50.000 Jahren. Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, anfingen, ihre
Geschichte und Mythen auf Fels zu malen, kann niemand mit Sicherheit sagen, doch es steht
fest, die Rock Art von Kakadu gehört zu den ältesten Kunstfertigkeiten der Welt. |
| 19:15 - 20:00,
3SAT |
| Kulturerbe Afrika Afrika,
der Kontinent mit den 'drei schlimmen Ks' - Kriege, Krankheiten und Katastrophen -, dieses
Afrika ist Realität. Aber Afrika ist kein homogener Raum, sondern ein Kontinent mit über
50 Staaten, bevölkert von mehr als einer Milliarde Menschen und mit unzähligen, zum Teil
uralten Kulturen. Durch die Wüste führen die alten Salzkarawanenwege der Tuareg. Seit
Jahrhunderten ist die malinesische Oasenstadt Timbuktu ein Zentrum des Sahara-Handels. Die
Kunst der alten Bevölkerungsgruppe Dogon, vor allem ihre Holzfiguren, symbolisiert die
Verbindung der Lebenden zu ihren Ahnen. Das Land der Ashanti liegt im Waldgürtel
Westafrikas. Fast 200 Jahre herrschten sie im heutigen Ghana. Ihr Reich war einer der
wenigen afrikanischen Staaten, das ernsthaft Widerstand gegen die europäischen
Kolonialmächte leistete. Erst 1900 unterlagen sie gegen Großbritannien. Die Kultur
dieses legendären Reiches aber lebt noch immer fort. Der Beitrag der Reihe 'Schätze der
Welt - Erbe der Menschheit' spürt einigen der uralten Kulturen Afrikas nach. |
| 20:15 - 21:45,
H3 |
| Bahngeschichten aus
Österreich Rund um Gmunden am Traunsee, zwischen saftig grünen Weiden und
der Berglandschaft, zuckelt die Schmalspurbahn zum Ufer. Gleich messen sich aber auch
modernste Triebwagen mit Expresszügen, und eine Straßenbahn erklimmt eine der kürzesten
und steilsten Strecken der Welt - Vielfalt ist der Schlüssel zum Erfolg für die
blühende Lokalbahnlandschaft im Salzkammergut. Auch in Niederösterreich bewährt sich
eine alte Strecke, die eigentlich längst stillgelegt wurde: Durch die Rebhänge von Retz
windet sich der Reblaus Express bergauf, gemächlich fährt er vom Wein- ins Waldviertel.
Radfahrer nutzen das Bähnchen gerne auf ihren Ausflügen. So erlebt die idyllische
'Reblaus' zumindest an Wochenenden eine Renaissance, genau wie die Waldviertler
Schmalspurbahn, die mit Dampfzügen wieder Gäste anlockt. Wein säumt auch die Strecken
am Neusiedler See im Burgenland. Hier kreuzen sich die Magistralen nach Ungarn mit
verschiedenen Nebenbahnen, hier im Herzen Europas ist noch ein Hauch von k. u. k.-Flair zu
spüren.

|
| 21:45 - 22:30,
Phoenix |
| In den Bergen Darjeelings Im
Vorland des Himalayas erstreckt sich das verwunschene Hochland von Darjeeling. Im 19.
Jahrhundert kultivierten die Briten hier den Teeanbau an sanften Berghängen, die
buddhistischen Mönche bauten ihre Klöster schon Jahrhunderte zuvor. Missionare
errichteten Schulen in dem angenehmen Gebirgsklima, darüber thronen die Gipfel des
Himalayas.

|
| Dienstag, 29.05.2012 |
| 01:40 -
025:25, 3SAT |
| Das letzte Geheimnis von
Pompeji Pompeji ist ein Wallfahrtsort für Bildungstouristen und gehört zum
Weltkulturerbe der UNESCO. Einst war Pompeji eine wohlhabende blühende Stadt. Als 79 nach
Christus der Vesuv eine riesige Aschewolke über Pompeji ausspie und in Sekundenschnelle
alles erstarrte, entstand eine einzigartige Momentaufnahme antiken städtischen Lebens -
und eine wichtige Quelle für die Wissenschaft. Nach über 250 Jahren
Ausgrabungsgeschichte birgt die Erde Pompejis immer noch große Schätze. So hat ein
internationales Team von Wissenschaftlern einen Wohnkomplex mit angeschlossener Mühle und
Brotfabrik ausgegraben und minutiös analysiert. Erst kürzlich kam ein antikes 'Grand
Hotel' mit atemberaubend schönen Fresken ans Tageslicht. 'Das letzte Geheimnis von
Pompeji' begleitet die Arbeit der Wissenschaftler.

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| 21:40 - 22:00,
3SAT |
| Das Tal der Loire Lange
Zeit war das Tal der Loire Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Frankreich und England
um den französischen Königsthron. Ihr Höhepunkt war der Hundertjährige Krieg, der
zwischen 1337 und 1437 an den Ufern des Flusses tobte. Die Franzosen würdigen bis heute
die Verdienste des damals 17-jährigen Bauernmädchens Jeanne d'Arc, die das belagerte
Orléans befreite und den Dauphin Karl VII. zur Krönung nach Reims führte. Jeanne d'Arc
ist eine der vielen Frauen, die im Tal der Loire aktiv die Geschichte des französischen
Königreiches mitbestimmt haben. Eine andere ist Katharina von Medici, die als Meisterin
der Intrige gilt und der fast jedes Mittel recht war, dem Hause Valois die Krone zu
erhalten. Neben diesen Frauen, die im Tal der Loire Politik gemacht haben, gab es aber
auch solche, mit denen Politik gemacht wurde. Anne von Bretagne zum Beispiel war Ende des
15. Jahrhunderts gleich zweimal Spielball politischer Interessen: Als sie mit Karl VII.
zwangsvermählt wurde, musste sie sich per Ehevertrag verpflichten, auch den Nachfolger
Karls, Ludwig XII., zu ehelichen - damit die Bretagne Frankreich nicht verloren ging. Da
solche Zwangsehen aus Staatsräson meist unglücklich waren, mussten diese verkauften
Bräute später mit ansehen, wie sich ihre Ehemänner ganz öffentlich eine Zweitfrau
nahmen - eine Mätresse, die geliebte Alternative zur ungeliebten Ehefrau. So musste
beispielsweise Katharina von Medici akzeptieren, dass für ihren Mann Heinrich II. immer
eine andere Königin war: Diana von Poitiers. Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt -
Erbe der Menschheit' erzählt Geschichten vom Glanz und Elend der Frauen an der Seite der
französischen Herrscher. Über 300 Schlösser hinterließen sie an der Loire und ihren
Nebenflüssen, eine in Europa beispielslose, gigantische Kulturlandschaft, die auch ein
Stück Frauengeschichte dokumentiert.

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| Mittwoch, 30.05.2012 |
| 13:00 - 13:30,
NDR |
| NaturNah 137,5
Quadratkilometer Schlick und drei Inseln direkt am Fahrwasser der Ozeanriesen, das ist
Hamburgs Anteil am weltgrößten Tide-Wattgebiet der Welt. Seit 2011 ist das gesamte
Nordseewatt komplett Weltnaturerbe, nachdem auch die Hamburger Fläche einbezogen wurde.
Eine Bewertung der UNESCO stellt das Wattenmeer auf eine Stufe mit dem Great Barrier Reef
und der Serengeti. Worin liegt dieser hohe Wert? Wer sind die Hamburger, die vor Ort das
Watt mit all seinem Leben schützen, und wie machen sie das? Welche Erfolge haben sie?
Welche Probleme und Gefahren gibt es so nah an der 'Autobahn der dicken Pötte' in der
Elbmündung? Die 'NaturNah'-Reportage begleitet Naturschützer und Wissenschaftler auf und
rund um Neuwerk zu Seeschwalbenkolonien, auf Wattwurmsafari, zu Seehundbänken und auf
Gänsewiesen und besucht die einsam lebende Vogelwartin auf der Vogelschutzinsel
Scharhörn.
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| Donnerstag, 31.05.2012 |
| 01:30 - 02:15,
Phoenix |
| Die himmlischen Reisterrassen
von China In der Provinz Yunnan, tief im Südwesten Chinas, haben Reisbauern
eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften der Erde geformt. Seit über einem
Jahrtausend trotzen die Hani, eine von 25 Minderheiten der Region, den Bergen Land für
ihre Reisterrassen ab und versehen sie mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem.
Diese technische Meisterleistung hat eine der außergewöhnlichsten
Landschaftsarchitekturen hervorgebracht: riesige phantastisch bizarre Skulpturen aus Erde
und Wasser.

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| 21:00 - 21:45,
NDR |
Neuseeland - Eine Segelreise
um die Südinsel Korrespondent Robert Hetkämper und ein Filmteam umsegeln
die Spitze der Südinsel Neuseelands, von der Parklandschaft bei Dunedin bis in den
Milford Sound, einen der Fjorde an der Westküste. Sie sehen Robben- und Pinguinkolonien,
rasen mit einem Jetboot unberührte Flüsse hinauf und treffen auf knorrige Farmer sowie
waghalsige Base Jumper in Queenstown, der 'Abenteuer-Kapitale' des Lakes Distrikt.
Der Milford Sound gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Er erstreckt sich 15 km ins Land
und ist von bis zu 1200 m hohen Felswänden umgeben.

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