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Tier- und Natursendungen |
| Samstag, 19.05.2012 |
| 01:30 - 02:15,
Phoenix |
| Die himmlischen Reisterrassen
von China In der Provinz Yunnan, tief im Südwesten Chinas, haben Reisbauern
eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften der Erde geformt. Seit über einem
Jahrtausend trotzen die Hani, eine von 25 Minderheiten der Region, den Bergen Land für
ihre Reisterrassen ab und versehen sie mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem.
Diese technische Meisterleistung hat eine der außergewöhnlichsten
Landschaftsarchitekturen hervorgebracht: riesige phantastisch bizarre Skulpturen aus Erde
und Wasser.

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| 02:15 - 03:00,
Phoenix |
| Südreise an Chinas
Kaiserkanal Der chinesische Kaiserkanal erstreckt sich über knapp 2000
Kilometer - von Peking nach Hangzhou. Er ist die längste künstliche Wasserstraße der
Welt und die Älteste, die auf langen Strecken immer noch befahren wird. Filmautor Peter
Brugger reist von Peking nach Qufu, in die Stadt des Konfuzius, der seit 479 v. Chr. dort
bestattet liegt. Auf der Reise kommt es zu Begegnungen und Entdeckungen in von Touristen
unberührten Landstrichen.

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| 03:00 - 03:45,
Phoenix |
| Südreise an Chinas
Kaiserkanal Die zweite Etappe entlang des Kaiserkanals beginnt in der alten
chinesischen Stadt Juning. Hier steht die 'Eiserne Pagode', die im Jahr 1005 gegossen
wurde. Auf der Strecke nach Süden passiert der Kaiserkanal den Weihansee mit der
Inselstadt Nanyang. Während der Drehzeit befindet sich die Stadt erstmalig und gänzlich
unerwartet auf trockenem Grund und ist, anstatt auf dem Schiff, nur im Auto anzufahren.
Der Yangzi ist seit Vollendung des 'Drei-Schluchten-Staudamms' gebändigt und berühmt
geworden. Durch die 'Pumpstation Nr. 1' soll zukünftig Yangzi-Wasser durch das alte Bett
des Kaiserkanals 1.000 Kilometer weit bis in die Gegend von Peking gepumpt werden.

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| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
| Südreise an Chinas
Kaiserkanal Südlich des Yangzi liegt eine der historischkulturell und
ökonomisch reichsten Regionen Chinas. In Suzhou setzten sich die Mandarine des alten
Reichs mit ihren inzwischen weltberühmten Gärten ein Denkmal. Die Stadt gilt mit seinen
Kanälen und Brücken als chinesisches Venedig. Hier war zu allen Zeiten das Geld zu
Hause. Die alte Kaiserstadt Hangzhou fängt den Kanal im Süden auf, eine Millionenstadt
schon im 13. Jahrhundert. In den letzten 15 Jahren wurde sie so verwandelt, dass kaum ein
Stein auf dem anderen blieb. Hangzhou Downtown ist das faszinierende und zugleich
erschreckende Beispiel für den totalen Umbau der historischen chinesischen Metropolen.
Nur in den Randzonen, am Westsee, im Tal der Klöster, bei den alten Teeplantagen spürt
man noch etwas von der Schönheit des alten China.

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| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Chinas Umwelt vor dem GAU Der
junge Fotograf Wang Jiuliang suchte nach einem unberührten Ort in seinem Land - doch
alles, was er fand waren hunderte von legalen und illegalen Müllkippen. Seine
schockierenden Landschaftsbilder machen klar, wie ernst das Problem ist: China, die
zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, steht vor einem Umwelt-Gau. Der kometenhafte
Wirtschaftsaufschwung der letzten Jahrzehnte ist auf Kosten der Natur gegangen. Die
Flüsse des Reiches sind verdreckt, die Luft in den Städten ist lebensgefährlich, und
dabei steigt der Energiebedarf und mit ihm der CO2-Ausstoß täglich weiter. Warum
scheitert der Umweltschutz in China - trotz ehrgeiziger Anstrengungen?

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| 05:30 - 05:55,
ARD |
| Felix und die wilden Tiere
Tierfilmer Felix Heidinger stellt diesmal Tiere aus den Urwäldern Südamerikas
vor, die eigentlich ganz anders sind, als man sie sich vorstellt. Das Faultier zum
Beispiel kann überhaupt nichts dafür, dass es so faul ist. Seine Faulheit ist nichts
weiter als Tarnung, denn es hat gefährliche Feinde wie Raubkatzen, Greifvögel und
Schlangen, vor denen es sich schützen muss. Deshalb hängt es die meiste Zeit reglos im
Baum, frisst ab und zu ein paar magere Blätter und macht sich unsichtbar. Fliehen oder
kämpfen kann es nicht gut: Es hat nur wenig Muskulatur und muss mit seinen Kräften sehr
sparsam umgehen. Auch die wendigen Brüllaffen müssen Kraft sparen. Deshalb stimmen sie
jeden Morgen ein ohrenbetäubendes Brüllkonzert an, das weithin durch den Urwald schallt.
Mit dem Gebrüll geben die umherziehenden Affengruppen einander ihre Reviergrenzen kund.
So vermeiden die Brüllaffenmänner kämpferische Auseinandersetzungen um die Reviere. Die
würden nämlich viel Energie kosten, und die verwenden die Affen lieber fürs Klettern in
den Bäumen, Fressen und Spielen.

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| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Chinas wilder Westen Der
Sinologe Volker Häring organisiert seit Jahren Radtouren durch das Reich der Mitte. Nun
erkundet er den am wenigsten erforschten Teil Chinas mit dem Rad: Xinjiang, die
nordwestlichste und größte Provinz der Volksrepublik.
Die zweiteilige Dokumentation 'Chinas wilder Westen' begleitet Volker Häring auf seiner
Pionierfahrt. Im ersten Teil der Dokumentation geht er von Xinjiang bis zum Himmelssee im
Tianshan-Gebirge, einem der größten Naturschutzgebiete Chinas, auf Erkundungstour.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Chinas wilder Westen Im
zweiten Teil entdeckt der Rad-Scout Volker Häring ein Land im Umbruch. Er trifft auf
Menschen, deren Vorfahren seit Jahrhunderten in Xinjiang leben, aber auch Zugezogene aus
anderen chinesischen Provinzen, die im wirtschaftlich viel versprechenden Westen Chinas
ihr Glück suchen. Wie sehr wird die Provinz ihr Gesicht in den kommenden Jahren und
Jahrzehnten noch verändern?
Die zweiteilige Dokumentation 'Chinas wilder Westen' begleitet Volker Häring auf seiner
Pionierfahrt. Im zweiten Teil der Dokumentation entdeckt Häring ein Land im Umbruch.

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| 07:05 - 08:00,
arte |
| Nepal - Mehr Mutter als
Schwester 'Nepal - Mehr Mutter als Schwester' ist die Fortsetzung des
Dokumentarfilms 'Große Schwester Punam' von Lucian Muntean und Natasa Stankovic. Die
beiden im Abstand von vier Jahren gedrehten Filme begleiten das nepalesische Mädchen
Punam, das nach dem frühen Tod der Mutter ganz auf sich allein gestellt für den Haushalt
und die Erziehung der beiden jüngeren Geschwister verantwortlich ist. Sie gewähren
Einblicke in die Lebenswelt der neunjährigen Punam, die in einer Stadt in Nepal
aufwächst . Punams Mutter starb, als das Mädchen fünf war, ihr Vater arbeitet hart, um
Punam und ihren beiden jüngeren Geschwistern den Schulbesuch zu ermöglichen. Als
Älteste übernimmt Punam die häuslichen Pflichten der verstorbenen Mutter. Sie steht um
fünf Uhr auf, kocht, macht sauber, weckt Schwester und Bruder und schickt sie in die
Schule. Die Einkäufe erledigt sie, wenn sie selbst aus der Schule heimkommt. Mit ihren
neun Jahren trägt sie die Verantwortung einer Erwachsenen. Vier Jahre später hat sich
Punams Leben stark verändert. Wie viele der Ärmsten Nepals müssen die 13-Jährige und
ihre Angehörigen ums tägliche Überleben kämpfen.
'Punam' wurde erstmals 2006 beim One World Film Festival in Prag gezeigt. Seither war der
Film auf über 50 internationalen Festivals zu sehen und gewann acht Preise, darunter den
UNICEF Award for Children Rights. Am 10. Dezember 2006 wurde er anlässlich des
International Human Rights Day im New Yorker UN-Hauptquartier gezeigt.

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| 07:30 - 07:55,
MDR |
| Überleben in der Wüste Ekuwam
lebt in einer steinigen Wüstenlandschaft im Norden Kenias, die unter großer Dürre
leidet. Sein Volk sind die Turkana, ein Nomadenstamm. Obwohl ihre Heimat am größten
Wüstensee der Erde, dem Lake Turkana, liegt, können sie das Seewasser nicht trinken. Es
ist mit alkalischen Salzen versetzt und führt zu schwerem Durchfall. So sind sie es
gewohnt, wenn Wasser und Weideland knapp werden, mit ihren Viehherden weiter zu ziehen.
Trotz der schlimmen Dürre ist keine von Ekuwams Ziegen gestorben. Er hat sich im Volk
bewährt und wird zusammen mit dem alten Wasserspäher Apaa losgeschickt, um eine gute
Wasserquelle, Weideland und eine neue Heimat für sein Dorf zu finden. Die beschwerliche
Suche kann viele Wochen dauern und birgt große Gefahren: wilde Tiere, verfeindete
Stämme, Hunger und Verdursten! Kann Ekuwam die großen Erwartungen der Dorfbevölkerung
erfüllen? |
| 09:05 - 09:30,
arte |
| KlasseSegelAbenteuer In
einer zweitägigen Wanderung auf Teneriffa kämpfen sich die Schüler - bepackt mit
schweren Rucksäcken und Proviant - vom Meeresspiegel auf den 3.800 Meter hohen Vulkan
Pico del Teide. Manche, Julius und Tami zum Beispiel, erwischt die Höhenkrankheit. Mit
letzter Kraft schleppen sie sich auf den Gipfel. Zurück an Bord der Thor Heyerdahl geht
der Stress weiter: Das Schiff muss noch mit Proviant ausgestattet werden - für die
dreiwöchige Überfahrt über den Atlantik in Richtung Karibik.

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| 10:45 - 11:00,
SWR |
| Ilulissat Eisfjord, Grönland
Nirgendwo auf der nördlichen Halbkugel lässt sich das Kalben eines Gletschers
eindrucksvoller beobachten, als am Ilulissat Eisfjord an der grönländischen Westküste,
250 Kilometer nördlich des Polarkreises. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 35 Metern
pro Tag schieben sich die Eismassen des Sermeq Kujalleq Gletschers unter mächtigem
Getöse in den 1.000 Meter tiefen Eisfjord. Nur aufgrund dieser Tiefe können die
Eisberge, von denen nur rund ein Zehntel zu sehen ist, schwimmend den Fjord passieren, bis
sie von der Isfjellbanken aufgehalten werden. Die Isfjellbanken ist eine
Moränenablagerung, 200 Meter unter der Wasseroberfläche. An ihr laufen die großen
Eisberge auf Grund und bewirken einen Stau. Erst wenn der Druck zu groß ist oder die
Eisberge auseinander brechen, können sie die Schwelle überwinden und gelangen ins freie
Meer, wo sie über die Baffinbucht nach Süden driften. Obwohl sie auf ihrer Reise immer
kleiner werden und sich schließlich auflösen, können sie Schiffen gefährlich werden.
So geschehen 1912, als an Bord der Titanic über 1.500 Menschen den Tod fanden. Bedeutsam
ist der Ilulissat Eisfjord, der seit 250 Jahren unter wissenschaftlicher Beobachtung
steht, vor allem für die Gletscher- und Klimaforschung. So beobachten Wissenschaftler
seit Jahren einen immer dramatischeren Rückgang des Sermeq Kujalleq Gletschers -
Auswirkungen des globalen Klimawandels.

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| 11:00 - 11:30,
RBB |
| Korsika - ein Herz und zwei
Seelen Die vom Tourismus geprägte Küste im Süden Korsikas reizt mit
Traumstränden und versteckten Buchten. Im Landesinneren ragt eine raue Bergwelt empor mit
einsamen Dörfern, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Menschen aus der
'Castagniccia', dem wilden Herzen Korsikas, gewähren Einblicke in ihr Leben.
Das zu Frankreich gehörende Korsika mit seinen 300.000 Einwohnern ist nach Sizilien,
Sardinien und Zypern die viertgrößte Mittelmeerinsel.

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| 11:30 - 12:15,
B3 |
| Perlen vor Kroatiens Küste
Mit der Hochseejacht Galatea geht es von Opatija nach Mali Losinj im Südwesten
der Inselgruppe von Cres und Losinj. Mit rund 2.600 Sonnenstunden zählen Mali Losinj und
das kleinere Veli Losinj zu den sonnenreichsten Orten Europas. Und wegen ihrer günstigen
Winde waren sie schon zu Zeiten der Donaumonarchie als heilklimatische Kurorte entdeckt
worden, die die Mitglieder des Kaiserhauses gerne aufsuchten. Auch in der Entwicklung der
Seefahrt und im Schiffsbau waren die Losinj Kapitäne und Konstrukteure führend in der
ganzen oberen Adria. Und in Nerezine baut und repariert man auch heute noch Holzschiffe in
allen Größen und Klassen. Vor Losinj liegen die Inseln Susak und Srakane. Hier wächst
ein wunderbarer Wein. Und während auf Susak rund 150 Menschen leben, sind es auf Srakane
im Winter gerade mal zwei. Die Inselküche, die sich durch die Artenvielfalt an Fischen
auszeichnet, enthält auch viele kroatische und italienische Elemente und an den Herden
der idyllischen Hafenlokale begegnet man so manchen Originalen. Eine Reise nach Losinj,
Susak und Srakane ist eine Fahrt zu echten Perlen vor Kroatiens Küste.

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| 12:03 - 13:30,
ARD |
| Owd Bob - Abenteuer auf der
Schäferinsel Nach dem Unfalltod seiner Eltern in Amerika wird David auf die
britische Insel 'Isle of Man' zu seinem Großvater geschickt. Der alte Adam McAdam, ein
Schafzüchter, nimmt den Enkel widerwillig bei sich auf. Der Großvater ist hart und
verbittert, liegt im Streit mit allen Nachbarn und bringt nur seinem Hütehund Zac
freundliche Gefühle entgegen. Die Schafzüchter in der Umgebung haben Zac im Verdacht,
Schafe zu reißen. Der alte Adam wehrt sich heftig gegen diese Anschuldigungen. Da er in
allen Bewohnern der Insel nur potentielle Feinde sieht, verbietet er seinem Enkel sogar,
die Nachbarstochter Maggie wiederzusehen. David kommt mit dem unbeugsamen Großvater nicht
klar und zieht zu Maggie und deren Vater. Nach einem spannenden Wettbewerb der Hütehunde,
aus dem Zac als Champion beim Schaftreiben hervorgeht, wird der Hund Owd Bob, der den
zweiten Platz gemacht hat, verdächtigt, der Schafkiller zu sein. Owd Bob gehört Maggies
Vater. Das ungeschriebene Gesetz der Schafzüchter lautet: Ein Hütehund, der ein Schaf
anfällt, verdient die Kugel. Nur David weiß, welcher von den beiden Hunden es wirklich
war. Doch keiner glaubt ihm zunächst, weder der alte Adam noch Maggies Vater. David muss
sich gegen beide Männer behaupten, bis sie endlich die Wahrheit begreifen. Nach einer
verzweifelten Aktion zur Rettung des unschuldigen Hundes, erringt der verwaiste Junge
endlich die sehnlich erhoffte Zuneigung des Großvaters und findet auf der Insel eine neue
Heimat.
Hintergrund: 'David und das Gesetz der Insel' ist ein kraftvoll erzählter englischer
Film. Rodney Gibbons inszenierte die anrührende Geschichte inmitten der pittoresken
Landschaft der Isle of Man. Der Film ist wunderschön fotografiert und mit stimmungsvoller
irischer Musik unterlegt. James Cromwell, bekannt unter anderem als Farmer aus 'Ein
Schweinchen namens Babe', brilliert in der Rolle des ernsten, wortkargen Großvaters Adam
MacAdam.

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| 12:15 - 12:45,
NDR |
| Englands Lake District ARD-Korrespondent
Frank Jahn und sein Team reisen nach Cumbria in den Nordwesten Englands. Ihr Ziel ist der
Lake District, ein von Seen und Bergen geprägter Nationalpark. Von dessen höchsten
Gipfeln schauen sie auf die Irische See und bis nach Schottland. Ebenfalls sehenswert: der
Grasmere Lake und das Geisterschloss Muncaster Castle.
William Wordsworth (1770 - 1850) thematisierte in vielen seiner Gedichte seine Heimat, den
Lake District.

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| 12:15 - 13:00,
Phoenix |
| Vietnam - der unbekannte
Norden Nordwestlich von Vietnams Hauptstadt Hanoi liegt das touristisch noch
wenig erschlossene Bergland. Dort zeigt sich die Vielfältigkeit der Ethnien Vietnams am
deutlichsten. Auch landschaftlich hat diese Region viel zu bieten .
Seit den 90ern erlebt Vietnam einen Wirtschafts- und Touristenboom. Ob Sandstrände,
Kultur, Küche - das asiatische Land hat viele interessante Facetten.

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| 12:35 - 13:20,
RBB |
| Der Bärenmann Seit
1991 ist Tierfilmer Andreas Kieling immer wieder in Alaska unterwegs. 2003 nahm er
erstmals seinen Sohn Erik mit. Dreieinhalb Monate lebten die beiden in der Wildnis,
begegneten Grizzlys und Elchen.
Die in ihrem Bestand bedrohten Grizzlys (Ursus arctos horribilis) haben eine
Lebenserwartung von höchstens 30 Jahren.

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| 13:15 - 14:00,
3SAT |
| Ran an den Spargel Ungeduldig
warten Feinschmecker jedes Jahr auf den Start der märkischen Spargelsaison. Von Mitte
April bis zum 24. Juni, dem Johannistag, können sie dann die schlanken Stangen genießen.
Die Brandenburger Spargelbauern und ihre Erntehelfer erwartet in dieser Zeit viel Arbeit
auf den Feldern. Der Film 'Ran an den Spargel' begleitet die Spargelbauern und ihre Helfer
durch die Saison. Er verfolgt den Weg des Spargels bis in die Großstadt Berlin, wo er auf
Märkten angeboten wird und in Spitzenrestaurants auf den Teller kommt. Ein genussvoller
Ausflug in die Welt des königlichen Gemüses.

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| 14:00 - 14:15,
arte |
| Mit offenen Karten Meeresböden
bedecken den weitaus größten Teil der Erdoberfläche, doch diese Weiten sind kaum
erforscht. Dank technischer und wissenschaftlicher Fortschritte können jetzt die
biologischen und mineralischen Ressourcen der Tiefsee ergründet werden. 'Mit offenen
Karten' lädt zu einem Tauchgang in die Tiefen des Meeres ein, um ihren Reichtum, aber
auch ihr fragiles Gleichgewicht aus der Nähe zu betrachten. |
| 14:15 - 15:15,
NDR |
| Der Norden von oben Die
Fliegerei ist ein teures Hobby, nur wenige leisten sich diesen Luxus. Noch weniger können
davon leben: Wasserflieger Heiko Harms ist seit 42 Jahren begeisterter Pilot, führt eine
Schule für Wassersportpiloten. Für die Luftsportler Christoph Laloi und Bernd Koop
hingegen bleibt es ein kostspieliges Hobby. Der Kieler Laloi besitzt den
Pilotenführerschein für Heißluftballons, Koop hat sich auf sogenannte Tragschrauber,
'fliegende Mopeds', spezialisiert.
Überschaubar: In Deutschland sind rund 5000 Berufsflugzeuführer beim Luftfahrt-Bundesamt
registriert.

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| 14:30 - 15:15,
3SAT |
| Reisewege Meerengen An
seiner engsten Stelle, 'Straße von Dover' genannt, misst der Ärmelkanal, der die
britischen Inseln vom Kontinent trennt, nur 34 Kilometer. Jahrhundertelang standen sich
dort Frankreich und England gegenüber, und die Beziehungen zwischen beiden Ländern waren
nicht immer harmonisch. Heute, da nicht nur der Eurotunnel beide Seiten verbindet, hat
sich vieles geändert. Doch die kulturellen Unterschiede sind geblieben. Mit
hintergründigem Humor beschreibt der Film 'Reisewege Meerengen', wie Franzosen und
Engländer mit der vermeintlichen beziehungsweise der realen Nähe umgehen. Er erzählt
von den militärischen Konflikten der Vergangenheit und entlarvt so manches Klischee: Im
Norden Frankreichs gibt es zum Beispiel eine Tradition von kleinen Bierbrauern, die auch
Landwirtschaft betreiben, während in den Weinbergen von Chapel Down auf der anderen Seite
des Kanals Pinot Blanc- und Chardonnay-Trauben für den größten Winzer Englands reifen.

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| 14:45 - 15:15,
arte |
| Landträume Die
Gärten in Spaniens südlichster Region sind so unterschiedlich wie die Natur der Region,
oft geprägt von maurischen Traditionen. Ein Paradies, auch für Selbstversorger wie das
Ehepaar Vida Pérez .

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| 16:00 - 16:30,
ARD |
| Magisches Marokko Tiegel,
Töpfchen und die Straußenfedern hat Abdelmajid Oumbark gerade ausgepackt und schon ist
er dabei, seine Produkte anzupreisen: '20 Dinar nur, 20 Dinar und du wirst sehen, wie der
Tiger in dich fährt.' Abdelmajid Oumbark ist Marktschreier, er handelt mit Kräutern aus
der Wüste, die gegen alle möglichen Zipperlein helfen sollen. Doch am meisten
Aufmerksamkeit erntet er, wenn er mit markigen Sprüchen seine Potenzmittel an den Mann
und - ganz selten auch - an die Frau bringt. Über Sexualität in aller Öffentlichkeit zu
sprechen ist in Marokko üblicherweise ein absolutes Tabu - gerade deshalb umso
spannender. Annekarin Lammers hat mit ihrem Team den Kräuterheilkundler Abdelmajid
Oumbark begleitet und seine Familie in der Palmenoase Tanzida im Süden Marokkos besucht.
Heilkräuter werden in Marokko jedoch nicht nur auf Märkten angepriesen. In Großstädten
wie Fés gibt es vollgestopfte Apotheken mit tausenderlei Pülverchen und Pasten aus
Pflanzen, die Heilkräfte haben sollen. Die Königsstadt Fés ist außerdem das geistige
Zentrum Marokkos mit prächtigen Koranschulen und alten Palästen. Bunte Mosaike zieren
die Wände. Denn das ist eine Spezialität der Handwerker von Fés. Jedes Puzzleteilchen
wird in einer der zahlreichen Keramik-Werkstätten handgefertigt. Weltweit sind die
Handwerker aus Fés gefragt, um Moscheen mit Mosaikfliesen zu schmücken.

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| 16:15 - 18:00,
3SAT |
Der Fluch der Ahnen
 Der neunjährige
Musa kommt aus einem kleinen, verarmten Dorf in Zululand. Seine Mutter ist vor Kurzem
gestorben, sein Vater Ayize liegt auf dem Sterbebett. Musas Stamm lebt streng nach
traditionellen Riten und Gebräuchen und glaubt deshalb, dass dessen Familie verflucht
sei. Um den Bann zu brechen, opfert Musas Großmutter ihre letzte Kuh und vergrößert nur
noch die Hungersnot der vielköpfigen Familie. Musa bricht auf ins ferne Johannesburg, um
seinen Onkel um Geld für eine Kuh zu bitten. Von seiner Freundin Letti lernt Musa, dass
fast alle im Getto HIV-infiziert sind. Musa wird klar, dass auch seine Eltern Opfer dieser
Krankheit geworden sind. Nach seiner Rückkehr will er den Dorfältesten dazu bewegen,
endlich über die Krankheit zu reden - vergebens. Musa kehrt wieder zurück nach
Johannesburg.
Der Fernsehfilm 'Der Fluch der Ahnen' ist ein anrührend inszeniertes und hervorragend
fotografiertes Familiendrama, das die Aids-Problematik aus Sicht eines tapferen
Waisenjungen, gespielt von Junior Singo ('The wooden Camera'), vermittelt.

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| 16:50 - 17:20,
WDR |
| Wege der Genüsse Der
Eifelsteig führt in das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen, er startet im
historischen Kern von Aachen. Der Wanderweg zählt zu einem der beliebtesten des Landes,
er führt über 300 Kilometer und 15 Etappen durch die Eifel und endet in der ältesten
Stadt Deutschlands, in Trier. In der Aachener Innenstadt liegt der von Maurice de Boer
geführte 'Ratskeller'. Der gebürtige Niederländer serviert Steinbuttfiletts mit
Steinpilzen, die er in den Nadelwäldern rund um die erste Etappe des Eifelsteigs
gesammelt hat. Durch Europas noch größtes lebendes Hochmoor, das Hohe Venn, führt der
Eifelsteig nach Monschau mit seinen Fachwerkhäusern und engen Gassen. In der
Hubertusklause serviert Klaus Zimmermann Lammrücken mit Ratatouille. Über den Eifeler
Nationalpark geht es in das Kloster Steinfeld mit seiner weltberühmten Orgel die über 35
Register und 1956 Pfeifen verfügt. In dem alten Salvatorianerkloster werden in einem
kleinen Laden regionale Produkte vertrieben. Ziel der letzten Etappe ist das Kriminalland
der Eifel. Um Hillesheim haben sich die Eifelkrimiautoren mit ihren Geschichten nieder
gelassen. Einer der Autoren hat ein Kriminalhaus gegründet, Museum, Bibliothek und
Kaffeehaus in einem. Neueste Errungenschaft ist das Krimihotel. Im ehemaligen
Augustiner-Kloster kocht der Franzose Pascal Valet 'Coq au Viez', Hähnchen in Eifeler
Apfelwein. |
| 19:00 - 19:45,
B3 |
| Mount St. Helens Es
war die größte Naturkatastrophe der Neuzeit, als im Mai 1980 der Vulkan Mount St. Helens
im US-Bundesstaat Washington ausbrach. Binnen weniger Minuten verlor der Berg 400 Meter
seines Gipfels, die Schutt- und Aschemassen verwüsteten ein Gebiet von der Größe
Hamburgs. Zwei Jahre lang begleitete ein Filmteam mit den Regisseuren Jörg Daniel Hissen
und Heinz Leger die Arbeit der Wissenschafter, die die Wiederkehr des Lebens am Mount St.
Helens erforschen.
Bei der größten Naturkatastrophe der Neuzeit auf US-Boden starben 57 Menschen.

|
| 19:30 - 20:15,
arte |
| Bahamas - unverfälscht! Weiße
Strände, üppige Natur, geringe Steuerforderungen - für viele Urlauber sind die Bahamas
(Paradise Island) ein Traumziel. Doch wie leben die Einwohner abseits der Hauptinseln,
jenseits vom Tourismus?

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| Sonntag, 20.05.2012 |
| 05:05 - 05:15,
Phoenix |
| Leben auf Samoa Weiße
Sandstrände, malerische Wasserfälle und unberührte Regenwälder: Das ist der Inselstaat
Samoa mit den Hauptinseln Savaii und Upolu im Herzen der Südsee. Auf den berühmten
Lavafeldern leben die Menschen in unwirtlicher Umgebung. In den Fischerdörfern werden
neben dem samoanischen Lebensstil auch traditionelle Jagdmethoden gepflegt. Beim größten
Volksfest des Landes starten die traditionellen Langboote zu einem Rennen. An die
Tatsache, dass Samoa einst deutsche Kolonie war, erinnern zahlreiche Namen: So legte 1885
ein Mann namens Frederick Kruse von der Ostseeinsel Fehmarn mit einem Segelschiff an der
Küste an. Seine Urenkelin führt heute ein Hotel auf Samoa mit dem Namen 'Insel Fehmarn'.
Der Tourismusminister heißt Misa Telefoni Retzlaff - sein Großvater brachte die ersten
Telefone von Berlin nach Samoa. Die Dokumentation 'Im Herzen der Südsee' stellt Samoas
Hauptinseln Savaii und Upolu vor und erzählt Alltagsgeschichten aus dem Leben im
Südseeparadies.

|
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Voyages Voyages Vom
Naturwunder Galápagos zu den schneebedeckten Gipfeln der Anden: Der Film reist zum
Mittelpunkt der Erde, in ein Land der Extreme: nach Ecuador und auf die Galápagos Inseln.
Galápagos - die 'Arche Noah' des Pazifiks, ein Insel-Archipel, weltberühmt wegen seiner
einzigartigen Tierwelt. Hier will diese Reisereportage dem 'Geheimnis aller Geheimnisse',
dem Erscheinen neuer Lebewesen auf der Erde, näher kommen. Wie schon der britische
Naturforscher Charles Darwin vor über 150 Jahren.

|
| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Voyages Voyages Mitten
in der Karibik liegt ein exotisches Stück Europa. Die Rede ist von Martinique. Seit 1664
gehört die 'Insel der Blumen' zum 7000 Kilometer entfernten Frankreich. Die 800000
Touristen pro Jahr schwärmen von den Sandstränden und den 17 Rum-Marken. Beliebte
Ausflugsziele sind u.a. die aktiven Inselvulkane und die 'Kleine Martinikanische Schweiz'.
Christoph Columbus entdeckte 1502 das 1100 Quadratkilometer große Eiland Madidina, dass
später zu Ehren des Heiligen Martin umbenannt wurde.

|
| 06:30 - 07:15,
arte |
| Zug-Geschichten Die
Zugfahrt führt von Rangun, der früheren Hauptstadt Myanmars, bis nach Benapol an der
Grenze zwischen Bangladesch und Indien. Myanmar ist ein Staat, der sich strikt gegen
fremde Einflüsse abzuschotten versucht. Jegliche Opposition - egal ob religiös oder
politisch motiviert - wird bekämpft. Doch während der Zugreise begegnet Filmemacher Rob
Hof auch einigen politischen Dissidenten. Bangladesch ist demgegenüber ein Land der
Kontraste, dessen Regierung einen modernen, gemäßigten Islam vertritt. Sie steht dem
Terrorismus ablehnend gegenüber. Aber auch in Bangladesch wird gegen politisch
Andersdenkende vorgegangen. Unterwegs hat Filmemacher Rob Hof noch ein eher ausgefallenes
Erlebnis: Eine Reisende bietet ihm die Hand ihrer Tochter an.

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| 06:50 - 07:05,
NDR |
| Tongariro, Neuseeland Der
Park hat drei Vulkane, Tongariro, Ngauruhoe und den Ruapehu. Er ist immer noch aktiv und
brach zuletzt am 23. September 1995 aus. Die Maori landeten in Neuseeland vor cirka 1.500
Jahren. Der Legende nach kam Häuptling Ngatoroirangi auf der Mitte der Nordinsel des
heutigen Neuseelands an Land. Um Anspruch auf das Land um den Tongariro zu erheben, musste
Ngatoroirangi auf seiner Spitze ein Feuer entzünden. Von seiner weiblichen Sklavin
Auruhoe begleitet, machte er sich an den Aufstieg. Ein eisiger Südwind zog auf und die
schneidende Kälte drohte sie zu töten. Ngatoroirangi rief seine Schwestern,
Priesterinnen im entfernten Hawaiki, ihm Feuer zu senden. Die Schwestern schickten ein
Feuer, das am Ngatoroirangi ausbrach. Um seinen Schwestern und dem Gott der Vulkane zu
danken, opferte Ngatoroirangi Auruhoe und warf ihren Körper in den Vulkan, der auch heute
noch ihren Namen trägt: Ngauruhoe. Seit vor 200 Jahren die ersten Weißen in 'Aotearoa',
dem Land der langen, weißen Wolke, landeten, bedrohen Kahlschlag und Schafzucht den
heiligen Berg. Für den Tuwharetoa Stamm ist Tongariro die Quelle ihrer Macht. Hier ruhen
ihre Vorfahren, und der Berg legitimiert ihren Anspruch auf dieses Land. Um zu verhindern,
dass ihr Land in private Hände fällt, machte Häuptling Tukino Te Heuheu 1887 den Berg
zum Geschenk an die Regierung von Neuseeland - mit der Maßgabe ihn für alle Menschen zu
schützen. |
| 07:15 - 08:00,
arte |
| Spaniens Luchse in Gefahr Innerhalb
von 30 Jahren ist die Luchs-Population in Andalusien um 80 Prozent zurückgegangen.
Schätzungen zufolge wird es in 20 Jahren vielleicht gar keine Iberischen Luchse mehr in
Südspanien geben. Schuld daran sind vor allem die Verringerung seines natürlichen
Lebensraums und das Verschwinden der üblichen Beutetiere sowie die starke Zunahme des
Autoverkehrs. Filmemacher Joaquín Gutiérrez Acha gelang es, den Spuren einiger der
letzten Exemplare zu folgen.

|
| 07:15 - 07:40,
ARD |
| Willi wills wissen Willi
ist hoch im Norden Deutschlands unterwegs: im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches
Wattenmeer. Dieser Nationalpark ist ein Teil der Nordsee und das größte Wattenmeer der
ganzen Welt! Als erstes ist Willi mit Kapitän Heini und seinem Schiff 'Seeadler' auf
Tour. Es ist gerade Ebbe und auf den Sandbänken sonnen sich die Seehunde. Etwa 20.000 von
ihnen leben im Wattenmeer. Mit Ranger Martin macht Willi einen Seetierfang. Das Fangnetz
ist voller Bewohner des Wattenmeeres, vor allem Jungfische und kleine Arten sind hier zu
Hause. Das Ziel von Willis Seereise ist Hallig Hooge, eine von nur zehn Halligen weltweit.
Ganze 111 Menschen leben auf dem kleinen Fleckchen Land mitten in der Nordsee: Leif zum
Beispiel, der hier aufgewachsen ist. Von ihm erfährt der Reporter, warum die Bewohner
ihre Häuser auf kleine Hügel bauen, die 'Warften' heißen: Bei einer Sturmflut herrscht
auf einer Hallig 'Land unter', das heißt, Wiesen und Wege stehen unter Wasser. Würden
die Häuser nicht auf Warften stehen, wären auch sie überschwemmt. In jedem Fall geht
bei 'Land unter' für ein paar Tage auf einer Hallig gar nichts mehr, bis der
Wasserspiegel wieder sinkt. Das hat Willi aber jetzt nicht zu befürchten, im Gegenteil:
Dort, wo eben noch Meer war, ist jetzt geriffelter sandiger Meeresboden zu sehen und
bietet die beste Gelegenheit, mit Ranger Martin eine Wattwanderung zu unternehmen. Martin
macht den Reporter mit einem typischen Bewohner des Wattenmeeres bekannt, dem Wattwurm. Er
erklärt ihm, wie es kommt, dass sie überhaupt auf dem Meeresboden laufen können: So ist
das also mit Ebbe und Flut! Willis letzte Station ist die Seehundstation Friedrichskoog.
Dort werden kleine Seehunde, die Heuler, die ihre Mutter verloren haben, großgezogen,
damit sie später möglichst wieder ausgewildert werden können. Willi darf gleich mit
zupacken, denn die Heuler haben Hunger. Gemeinsam mit Anja und Delf serviert er den
Seehunden ihr Mittagessen: Achtung, Mäuler auf ihr Heuler, hier kommt eine Ladung Fisch!

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| 09:05 - 09:25,
arte |
| KlasseSegelAbenteuer Auf
einem Segelschiff quer über den Atlantik! Ein riesiges Abenteuer für die 30
Jugendlichen, die sich immer mehr zu echten Seemännern- und frauen mausern. Die Abfahrt
von Teneriffa bedeutet auch: Der Unterricht geht los. Aber Schule unter Segeln ist
natürlich kaum vergleichbar mit dem Schulalltag zu Hause. Neben Mathe-, Physik und
Deutschunterricht müssen die jungen Seefahrer auch jede Menge Nautik pauken: Schließlich
sollen sie bald das Schiff alleine in die Karibik steuern.

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| 09:30 - 10:15,
arte |
| Traumhafte Küsten Der
Film führt in die chilenische Hafenstadt Valparaíso, die im wirtschaftlichen und
kulturellen Leben des südamerikanischen Staates eine große Rolle spielt. Chile ist ein
Land der Extreme: Der 4.300 Kilometer lange und durchschnittlich nur 180 Kilometer breite
Staat hat die längste Küste der Welt. Viele Europäer wissen nur wenig über Chile,
obwohl das Land durch seine jüngere Geschichte zeitweilig im Blickpunkt der
Weltöffentlichkeit stand. Geografisch wird es auf der einen Seite durch die Anden
begrenzt und auf der anderen durch den Pazifischen Ozean, der die Lebensgrundlage für
viele der 15 Millionen Einwohner bildet. Nach jahrelanger Diktatur und politischer
Isolation wird das Leben für die Chilenen nach dem Ende des Pinochet-Regimes zunehmend
wieder leichter.

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| 09:45 - 10:15,
H3 |
| Wege der Genüsse Schon
vor den Alpen entstand der Taunus, und seit Jahrtausenden ist er besiedelt. Die 'Gäste
der Geschichte' haben ihre kulinarischen Spuren hinterlassen. In Kelkheim-Hornau wird
nicht nur der klassische 'Ebbelwoi' probiert, sondern auch eine würzige
Apfel-Gemüse-Suppe. Zwischen Königstein und Kronberg erstreckt sich der größte
zusammenhängende Edelkastanienhain nördlich der Alpen. Hier kann man die Ernte erleben,
traditionelle Edelkastanienrezepte kennen lernen und den alljährlichen 'Apfel- und
Kastanienmarkt' besuchen. Das Schloss im Fachwerkort Kronberg ist heute ein
Fünf-Sterne-Hotel mit Feinschmeckerlokal. In Oberursel kann man in einem
denkmalgeschützten Industriebau österreichische Spezialitäten genießen, und in der
Saalburg werden in einer kleinen 'Taberna' römische Gerichte angeboten. Die kulinarische
Reise endet in Rod an der Weil mit einfacher schmackhafter Hausmannskost und natürlich
Apfelwein.

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| 10:15 - 11:00,
arte |
| Traumhafte Küsten An
der Küste des US-Bundesstaates Kalifornien leben Biker, Naturfreunde, Milliardäre und
Hippies ihren 'amerikanischen Traum'. Das Streben nach Glück ist einer der Grundgedanken
der amerikanischen Verfassung und kein anderer amerikanischer Bundesstaat verkörpert
diesen Gedanken so sehr wie Kalifornien an der legendären Westküste. Bis heute zieht
diese Region moderne Glücksritter, Erfinder, Künstler und Habenichtse an - doch alle
wissen, dass das Glück bedroht ist. Jederzeit kann es wieder zu einem 'Big One' kommen,
einem großen Erdbeben. Aber vielleicht ist gerade die im Hintergrund lauernde Gefahr der
Grund für die enorme Energie, mit der die Menschen hier täglich ihre Träume
verwirklichen.

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| 11:00 - 11:45,
arte |
| Kur Royal Bad
Ischl, das klingt nach Kaiser-Nostalgie und dem Gesundheitsmythos der Bergwelt. 'Mit dem
Kaiser Franz Joseph ins dritte Jahrtausend' - das scheint in Bad Ischl tatsächlich zu
gelingen. Die ersehnte Schwangerschaft der Erzherzogin Sophie schreibt man hier der
Heilkraft der Sole zu. Als sie dem 'Salzprinzen' Franz Joseph I. das Leben schenkt, wird
der Ort europaweit berühmt. Wer dazugehören will, macht Sommerfrische in Bad Ischl. Die
Tracht hat hier einen hohen Stellenwert, genauso wie die gute Küche und alte
Handwerksberufe, darunter Hutmacher, Schneider und Konditoren - sehr zur Freude der
Kurgäste. Das alte Kurhaus bietet jedes Jahr die Bühne für Operette, die hier - gegen
jeden Trend - quicklebendig ist. Die Vorstellungen sind ausverkauft, und Franz Léhar ist
immer dabei. Heute leitet in Bad Ischl eine junge Generation von Frauen die
Traditionsbetriebe. So ist Ischl, wie die Kenner liebevoll sagen, erstaunlich jung und als
Kurort mit Salz-Therapien und Therme Trend. An wenigen Plätzen der Welt ist die
Vergangenheit so sehr lebendige Gegenwart wie in Ischl. Bad Ischl ist ein unübertroffenes
Beispiel dafür, wie ein kleiner Ort ohne Ermüdungserscheinungen Erfolg hat.

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| 11:30 - 12:15,
H3 |
| Bella Italia Das
Land, in dem die Zitronen blühen: Seit den fünfziger Jahren ist 'Bella Italia' das
Lieblingsreiseziel der Deutschen. Sonne, Meer, Strand und 'Dolce vita à la Italiana'
ziehen deutsche Touristen seit nunmehr einem halben Jahrhundert in ihren Bann. Eine
faszinierende Zeitreise führt zu den Lieblingsorten deutscher Besucher quer durch
Italien: von der Perle der Adria durch die idyllische Abgeschiedenheit der Toskana bis hin
zur Schickeria auf Capri. Der Traum vom sonnigen Süden - jedes Jahr erfasst er Millionen
Deutsche. Was ist dran am Mythos 'Bella Italia'? Was suchen die Deutschen jenseits der
Alpen, und was finden sie? Die Filmemacherin Beatrice von Schilling ist zu den
Lieblingsorten deutscher Touristen und Auswanderer gereist und hat dabei interessante und
außergewöhnliche Menschen getroffen: Urlauber, Aussteiger, Existenzgründer und
Künstler, die in Italien ihr Glück gefunden haben - in der Liebe, als Unternehmer oder
auch einfach nur als Lebenskünstler. Historische Archivaufnahmen und stimmungsvolle
Neudrehs runden die individuellen Geschichten und Anekdoten zu einer außergewöhnlichen
Zeitreise ab, die an die schönsten und romantischsten Plätze Italiens führt.

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| 14:00 - 14:45,
3SAT |
| Jäger verlorener Schätze
Mitten im Südpazifik - 300 Seemeilen vor dem mittelamerikanischen Festland -
liegt die zu Costa Rica gehörende Kokosinsel, auf der früher viele Piraten landeten und
wahrscheinlich Schätze vergruben. Filmemacherin Ina Knobloch begleitet Forscher auf
Expeditionen ins Innere der Insel und bei Patrouillenfahrten durch das Naturschutzgebiet.
Die Kokosinsel inspirierte den Schriftsteller Robert Louis Stevenson (1850 - 94)
möglicherweise zu seinem Roman 'Die Schatzinsel'.

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| 15:00 - 15:45,
B3 |
| Hüttenwirte Hüttenwirt
zu sein, wird für gewöhnlich eher dem männlichen Geschlecht zugeschrieben, doch am
'Hans-Berger-Haus' hat Silvia Huber das Zepter in der Hand. Die Schutzhütte für
Bergsteiger liegt am hintersten Ende des Kaisertals bei Kufstein. Eigentlich nicht der
geeignete Ort für eine alleinerziehende Mutter mit Kind. Die passionierte Bergsteigerin
entschied sich trotzdem schon als junge Frau für das besondere Leben am Fuße des Wilden
Kaisers. Unterstützt von ihrem Kellner Michael und ihrem Zimmermädchen Gitte arbeitet
sie dort jeden Sommer sieben Tage die Woche - mit Wucht, Leidenschaft und eigener
Philosophie.

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| 15:30 - 16:00,
3SAT |
| Erdrutsch - Die unterschätzte
Gefahr Die Erdrutsch-Katastrophen in Nachterstedt und Köln im Jahr 2009
haben die Bevölkerung stark verunsichert. Beide Male sackte scheinbar ohne Vorzeichen der
Boden weg. Es kam zu gewaltigen Schäden, Menschen verloren ihr Leben. Betroffene,
Gutachter und Forscher suchen nach Erklärungen - und nach Methoden, um derartige Unfälle
in Zukunft zu verhindern. In einem sind sich die Experten einig: In Europa steigt die Zahl
der Erdrutschschäden. Vermehrte Bebauung in Berg- und Hangregionen, intensive Bergbau-
und Tunnelarbeiten sowie steigende Niederschläge führen dazu, dass die Erdrutschgefahr
zunimmt. Infrastruktur und Menschen sind in zahlreichen Regionen bedroht. Rutschgefahr
muss noch schneller erkannt und effektive Schutz- und Frühwarnsysteme müssen entwickelt
werden. 'hitec: Erdrutsch - Die unterschätzte Gefahr' berichtet über die Untersuchungen
in Nachterstedt und Köln und begleitet Wissenschaftler in Deutschland, der Schweiz und
Italien bei ihren Versuchen, Erdrutsche besser zu verstehen. |
| 15:45 - 16:15,
B3 |
| Das Rätsel der Seeschlangen
Die Seeschlangen sind die wohl giftigsten Wirbeltiere der Welt. Doch der
Meeresbiologe Dr. Glen Burns behandelt sie so liebevoll, dass man die Gefahr vergisst.
'Ich bin vielleicht deshalb in 20 Jahren Arbeit mit den Schlangen nicht gebissen worden,
weil ich angefangen habe, wie eine Seeschlange zu denken und zu fühlen.' Doch wenn sich
der Meeresbiologe irrt und gebissen wird, dann wird er das 100 Kilometer entfernte
Festland nicht mehr lebend erreichen. Glen Burns erforscht die gefährlichen Tiere in
freier Wildbahn. Aquarienforschung ist sicherer, bringt aber kaum Erkenntnisse über ihr
natürliches Verhalten. Rätsel gibt es für Glen Burns zuhauf. Manche Arten wandern
Tausende von Kilometern, um sich zu paaren. Warum diese Schlangen im Laufe der Zeit ins
Wasser gewandert sind, wenn sie immer noch regelmäßig Luft holen müssen und warum
Seeschlangen so gute Augen haben, wenn sie beim Jagen nur ihren Geschmacksinn einsetzen -
diesen Fragen geht Glen Burns entlang des Great Barrier Reefs nach, dem Ort von dem
wahrscheinlich die Seeschlangen ihren Siegeszug durch die Tropischen Meere aus antraten.
Mit 17 Arten von Seeschlangen hat der Meeresbiologe gearbeitet und anhand von Sendern
festgestellt, dass eine Art mehr als 3.000 Kilometer für Nahrungssuche zurückgelegt hat. |
| 16:00 - 16:30,
3SAT |
| Fluss, See, Meer Immer
weniger Fische tummeln sich im früher ertragreichen Nil. Grund dafür ist der
Assuan-Staudamm, der das Wasser versalzte. In Oberägypten zwischen Luxor und Assuan leben
noch mehrere hundert Familien in Dörfern am Fluss vom Fischfang. Der Kyogasee in Uganda
ist voll von Wasserlilien, Papyrus und Krokodilen. Der See ist seicht und viermal so groß
wie der Bodensee. 80 Prozent der Gemeinden am See leben vom Fischfang. Und in Südafrika
ist der 78-jährige Joey Gomez schon sein Leben lang Fischer. Er fährt noch heute
regelmäßig hinaus in die 'False Bay', die hinter dem berühmten Tafelberg liegt, an der
südwestlichen Spitze Südafrikas. Der Film 'Fluss, See, Meer' besucht Fischer in
Ägypten, Uganda und Südafrika.

|
| 16:30 - 17:15,
SWR |
| Im Bann der Drachenberge Im
längsten und höchsten Gebirge im südlichen Afrika leben die größten Antilopen der
Welt: Elen-Antilopen . Je nach Nahrungsangebot ziehen die Herden Jahr für Jahr aus den
Ebenen am Fuß der Drakensberge hinauf in die Gipfelregion. Die Doku begleitet ein
Elenkalb ein Jahr lang auf seinem gefährlichen Weg.
Seit Urzeiten meinten die Menschen, in den Felsformationen die Umrisse eines Fabelwesens
zu erkennen, eines Feuer speienden Drachen - daher der Name der Berge.

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| 17:00 - 17:25,
B3 |
| Fernweh In
Rishikesh sind sie fast alle einmal gewesen, die Musikstars der 1960er- und 70er-Jahre. Ob
die Beatles, Donovan oder die Beach Boys, sie alle sind zum Meditieren hierher gekommen
und haben Erleuchtung gesucht. 40 Jahre später ist in Rishikesh alles noch beim Alten. Es
ist die Stadt der Ashrams und Yoga-Zentren geblieben und das heutige Straßenbild könnte
aus einem Film der 1960er-Jahre stammen. Durch die Stadt fließt träge der Ganges, der
heilige Fluss, dahinter beginnt sich der Himalaya mühsam aus den Reisfeldern zu erheben.
Und dort liegt auch die Quelle des Ganges, der hier seinen 2.511 Kilometer langen Weg bis
nach Kalkutta antritt. |
| 17:15 - 18:00,
SWR |
Malediven - Perlen im
Indischen Ozean  Die Malediven - Symbol für die Sehnsucht vieler Menschen
nach exotischer Südseeromantik. Einer türkisschimmernden Perlenkette gleich erstrecken
sich 1196 Inseln mitten im Indischen Ozean über eine Meeresfläche von der Größe
Portugals. Knapp eine Million Touristen zieht es jährlich in diese paradiesische
Traumkulisse. Doch während sich die meist wohlhabenden Gäste aus aller Welt in rund
hundert Luxusressorts verwöhnen lassen, lebt die einheimische Bevölkerung getrennt von
den Touristen auf eigenen Inseln unter einfachsten Bedingungen. Die Malediven sind
inzwischen voller Widersprüche aus Tradition und Moderne, Alkoholverbot und
Cocktailgelagen, Naturschutz und Umweltbelastung. Der Inselstaat steht vor seinen
größten Herausforderungen. Die 22-jährige Sama lebt sehr gerne in beiden Welten. Sie
arbeitet in einem der weltweit teuersten Fünf-Sterne-Hotels als Kindergärtnerin. Samas
Heimatinsel Kamadhoo ist nur einen Kilometer entfernt. Jeden Nachmittag fährt sie mit dem
Wassertaxi des Hotels nach Hause zu ihren Eltern. Ihr Vater ist schwer krank und benötigt
dringend eine Nierentransplantation. Ihren gesamten monatlichen Lohn von 250 Dollar spart
Sama für die teure Operation. Für die Touristen in den sündhaft teuren Luxusressorts
wie dem 'Conrad Rangali' im Ari-Atoll wird sich nach Meinung des deutschen Hotelmanagers
Carsten Schieck trotz aller Widersprüche nichts ändern. Alkohol- und Wellnessverbote -
von streng islamischen Politikern immer wieder gefordert - lassen sich nicht durchsetzen.
Zu groß ist der Profit, die Malediven leben zu 95 Prozent von den Einkünften aus dem
Tourismus. Knapp einen Meter liegen die 1196 Inseln im Durchschnitt über dem
Meeresspiegel. Steigt das Wasser in Folge der globalen Klimaerwärmung weiter an, könnten
die Malediven als eines der ersten Länder der Welt im Meer versinken. Noch sieht
Meeresbiologin Shafiya Naeem dieser Bedrohung gelassen entgegen, denn ein Großteil der
Korallenbänke an den Riffen ist gesund und wächst mit dem ansteigenden Meeresspiegel.
'Die Riffe sind die natürlichen Schutzbarrieren unseres Landes. Ohne sie sind wir den
Wellen des offenen Meeres hilflos ausgeliefert.' Deswegen arbeitet sie zusammen mit
anderen Forschern im Baa-Atoll an der Züchtung besonders widerstandsfähiger Korallen.

|
| 19:40 - 20:00,
3SAT |
| Bikini Atoll, Marshall Inseln
Das Bikini-Atoll, im Pazifischen Ozean gelegen, zählt mit seinen insgesamt 23
Inseln zu den Marshallinseln. Über Jahrhunderte hinweg ernährten sich die Bewohner von
Bikini von dem, was auf den Inseln wuchs und was das Meer ihnen gab. Ihre Abgeschiedenheit
bewahrte sie vor Eroberungen. Das Bikini Atoll war so etwas wie ein unberührtes Paradies.
1944, im Pazifikkrieg, wurden die Marshallinseln von den USA erobert. Zwei Jahre später
versammelte US-Kommandant Wyatt die Bewohner und fragte, ob sie gewillt seien, ihre Heimat
vorübergehend zu verlassen damit die amerikanische Armee Atombomben testen könne. Es war
eine rhetorische Frage, die 167 Einwohner hatten keine Wahl. Ihre Heimat wurde zu einer
amerikanischen Militärbasis. 77 ausgemusterte Kriegsschiffe wurden als Testziele für die
'Operation Crossroads' verankert. Im Juli 1946 explodierten die ersten Atombomben auf dem
Bikini Atoll. Bis 1958 wurden weitere 21 Wasserstoffbomben getestet. Die tödlichste davon
war 'Bravo'. Ihre Vernichtungskraft war tausendmal stärker als die der Hiroshima-Bombe
'Little Boy'. Die Explosion zerstörte drei kleine Inseln und hinterließ einen zwei
Kilometer breiten Krater. Währenddessen wurden die Bikinianer von Insel zu Insel
umgesiedelt. Die Vertreibung endete auf Kili. 1968 ordnete der damalige US-Präsident
Lyndon B. Johnson ihre Rückkehr an. Doch die Radioaktivität war zu hoch. Die Menschen
mussten ihre Heimat ein zweites Mal verlassen. Heute leben viele Nachfahren der
ursprünglichen Bewohner auf der Insel Majuro. Die Arbeitslosenquote liegt bei 40 Prozent,
der Mindestlohn bei zwei Dollar die Stunde. Ein Treuhandfond zahlt jedem Nachkommen von
Bikini jährlich 600 Dollar Kompensation. Doch der Verlust, den sie ertragen, ist damit
nicht beglichen. Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' stellt
das Bikini Atoll vor, das seit 2010 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet ist.

|
| 21:45 - 22:30,
Phoenix |
| Bei den Schwarzbrennern Klar,
man könnte aus Zwetschken auch Mus kochen. Aber so etwas hört man hier nicht gern. In
den Weißen Karpaten, im abgelegenen Süden Tschechiens ist, die Schwarzbrennerei eine
Tradition, und Traditionen sind hier heilig - selbst wenn sie gegen das Gesetz verstoßen.
Schließlich ist es die Seele der Landschaft, die aus den dunklen Wurzeln der windschiefen
Pflaumenbäume in den Slivovice fließt. Altertümlich und klar, sanftmütig und voller
Kraft. So wie die Lieder, die man hier zur Zymbal singt. Gebrannt wird im Verborgenen -
getrunken in der Gemeinschaft: Wenn der Frühling an Kraft gewinnt, wird erstmals der
junge Slivovice entkorkt, während sich draußen an den Pflaumenbäumen schon zaghaft die
Knospen des nächsten Jahrgangs recken. |
| 23:30 - 00:55,
MDR |
| Schwarzmeergeschichten Leichtigkeit
und Schwermut wechseln sich ab, in den Geschichten, die dieser Film über die Mole von
Sevastopol am Schwarzen Meer erzählt. Der Regisseur Andrej Schwartz begleitet einen
Sommer lang die Menschen, die hier leben, arbeiten und vom Rand der Mole ins Wasser
springen. Der rüstige 85-Jährige, der jeden Morgen zum Schwimmen an den Strand geht, die
Jugendlichen, die sich dort die Zeit vertreiben und die hart arbeitenden Männer, die
illegal den Metallmüll vom Boden der Wasser heraufbefördern. Geschichten und Welten
kreuzen sich hier am Pier von Apolonovka.

|
| Montag, 21.05.2012 |
| 02:10 - 02:55,
ZDF |
| Zug der Träume Im
ersten Teil seiner Reportage reist Wolf von Lojewski mit dem Zug von Adelaide ins Zentrum
Australiens, nach Alice Springs und zum roten Felsen Uluru oder Ayers Rock. Dieselbe Route
ist das Filmteam später noch einmal mit dem Geländewagen abgefahren und hat unterwegs
zahlreiche Stopps eingelegt, um Land und Leute in den Weiten des Outbacks näher kennen zu
lernen.

|
| 02:55 - 03:40,
3SAT |
| Zug der Träume Der
1000 Meter lange Zug 'Ghan' hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil der
insgesamt 3000 Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Wolf von Lojewski
fuhr die Bahnstrecke noch einmal mit dem Jeep ab.
Info: Tickets für eine Fahrt gibts ab 120 Euro. Für gehobene Ansprüche stehen auch
Luxusabteile mit persönlichem Service zur Verfügung. Kosten: 240 Euro.

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| 03:40 - 04:40,
ZDF |
| Toronto - Vancouver, einfache
Fahrt bitte! 'Toronto - Vancouver einfach, bitte' ist eine Reise quer durch
den nordamerikanischen Kontinent durch riesige Wälder, Seengebiete, Gebirge, und zugleich
ist es ist eine Reise durch zwei Jahreszeiten: vom herbstlichen Flammenmeer des Indian
Summer in Ontario zu den eisigen Gipfeln der winterlichen Rocky Mountains. Sonnenschein,
Wolken, Regengüsse, Frost und Schnee begleiten uns. Kanada in vielfältigen Variationen.
'The Canadian' ist keine rollende Luxusherberge wie der 'Orient Express', sondern ein
solider Aluminium-Lindwurm, der sich quer durch Kanada schlängelt. 72 Stunden dauert die
Reise. Begegnungen entlang der Bahngleise zwischen Toronto und Vancouver in einem
multikulturell geprägten Land, das längst nicht mehr den Trappern und Goldgräbern
gehört. Mit dem Zug mitten durch das Kanada des 21. Jahrhunderts - Klischees bitte
abgeben beim Einsteigen in den 'Canadian'. Übrigens, nirgends schmeckt das Prime Rib
besser als aus David Dubis rollender Kombüse, wenn draußen der grandiose Film namens
Kanada abläuft: Kanada, nichts als Kanada.

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| 07:00 - 08:00,
arte |
| Jillaroos - Cowgirls im
australischen Outback Die 19-jährige Flicky arbeitet auf der Farm ihrer
Eltern als Jillaroo, als Cowgirl. Zusammen mit ihrer Schwester Emma Jane muss sie in
harten Zeiten mit anpacken. Denn es gibt keine Cowboys mehr, seit die Bergbauminen im
ganzen Land mit lukrativen Jobs locken. Die Rinderfarmer im Outback müssen sowieso fast
alle um ihre Existenz kämpfen. Eine fünfjährige Dürre zwang sie, hohe Kredite für
Futter aufzunehmen, die sie durch die fallenden Fleischpreise nicht zurückzahlen können.
Dazu kommt, dass wochenlange Regenfälle auf dem ausgetrockneten Land zu Überschwemmungen
geführt haben - ein Problem löst das andere ab. Doch die Farmer lieben ihre Tiere und
ihren Beruf. Aufgeben, um einen Job in der Stadt anzunehmen, ist nur die allerletzte
Option. Zum Glück vieler Farmer gibt es neuerdings junge Frauen wie Flicky, die die harte
Farmarbeit nicht scheuen. Die Mädchen kommen oft mit verklärten Ansichten in die
Wildnis. Sie träumen von romantischen Abenden am Lagerfeuer und Ausritten im
Sonnenuntergang. Doch die Realität aus Arbeit, Einsamkeit und Abgeschiedenheit sieht
anders aus. Im Outback funktionieren weder Fernsehen noch Mobiltelefon. Die nächste Stadt
ist oft eine Tagesreise entfernt. Freunde treffen oder sich verlieben klappt hier nicht
ohne weiteres. Und dennoch wächst die Zahl der Jillaroos. Flicky und ihre Schwester
erleben bewegte Wochen auf der elterlichen Farm, bevor sie sich endgültig entscheiden.

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| 10:00 - 10:15,
H3 |
| 1.000 Jahre überlebt Der
Film begleitet beispielhaft den Lebensweg einer Eiche und den Wandel ihrer Umwelt durch
die Jahrhunderte. Ihr Wachstum ist von vielen einschneidenden Ereignissen geprägt:
schweren Stürmen, Trockenheit und Kälteperioden, Insektenbefall und vor allem durch den
Fortschritt des Menschen. |
| 10:50 - 11:10,
WDR |
| Erlebnisreisen-Tipp Diese
Kombination ist einzigartig auf der ganzen Welt. Eine pulsierende Hauptstadt mit mehr als
drei Millionen Einwohnern und gerade mal zehn Kilometer Luftlinie vom Stadtkern entfernt
leben Zebras, Antilopen, Raubkatzen, Nashörner und noch knapp andere 70 Säugetierarten
in freier Wildbahn - geschützt durch den Nairobi Nationalpark. Der Park ist Kenias erster
Nationalpark und wurde 1946 eröffnet. Rund 120 Quadratkilometer umfasst das Gebiet, das
entspricht in etwa der Fläche einer deutschen Kleinstadt. Damit ist der Nairobi
Nationalpark im Verhältnis zu anderen Parks des Landes winzig, trotzdem gibt es diese
große Artenvielfalt - nur für Elefanten ist das Gebiet zu klein. Der Haupteingang liegt
nur wenige Kilometer vom internationalen Flughafen entfernt. Einige Touristen lassen sich
direkt nach der Ankunft dort abholen und fahren sofort auf Safari. |
| 11:30 - 12:15,
NDR |
| Die Nordsee Thema:
Nordsee - vom Wattenmeer über Dänemarks Strände, Norwegens Fjorde bis zu den
gegensätzlichen Inseln Sylt und Helgoland. Die Doku berichtet über die Pflanzen- und
Tierwelt, von den Menschen der Anrainerstaaten und ihrer wechselvollen Geschichte.
Das Ökosystem ist in Gefahr: Durch die Ölförderung gelangen jährlich ca. 14000 t
Erdöl in die Nordsee, das entspricht einem Tankerunfall. Und aus den
Wiederaufbereitungsanlagen in La Hague und Sellafield fließen jedes Jahr etwa 230 Mio.
Liter radioaktive Abwässer in das Meer.

|
| 14:30 - 15:15,
H3 |
| Schatzsuche in Asien Ein
versunkenes, goldenes Reich - davon erzählen die Mythen Südostasiens. Erst zu Beginn des
20. Jahrhunderts entdeckte ein Forscher, dass das legendäre Imperium tatsächlich
existiert hat. Sein Name: 'Srivijaya' - 'Strahlender Sieg'. Zwischen dem 7. und 13.
Jahrhundert beherrschte es die Straße von Malakka und damit den Seeweg zwischen China und
Afrika. Auf der Suche nach diesem Reich begleitet der Film zwei Wissenschaftler durch
Indonesien und Thailand. Vor der Küste Indonesiens wurden drei Schiffe gefunden. Alle
gehören in die Epoche Srivijayas und belegen erstmals den Direkthandel zwischen Asien und
Arabien. Der Hamburger Wissenschaftstaucher Fred Dobberphul war an der Entdeckung aller
drei Wracks beteiligt. Der Film zeigt die Funde aus dem Cirebon-Wrack aus der Zeit der
chinesischen Fünf Dynastien. Die verschifften Güter zeugen von unermesslichem Reichtum.
Doch wo residierten die Herrscher Srivijayas? Der Kieler Historiker Hermann Kulke geht
dieser Frage nach. Der Film folgt ihm auf seine Expedition ins Landesinnere Sumatras, auf
der Suche nach dem Gold Srivijayas. Versunken im Dschungel liegen die Ruinen von Muara
Jambi. Das Volk der Minangkabau betrachtet sich als Nachfahre dieses Königshofes und
Bewahrer der uralten Kampftechnik 'Silek Tuo'. Sie soll vom Adel Srivijayas ausgeübt
worden sein. Der Film unternimmt eine abenteuerliche Fahrt ins Hochland. Dann führt die
Reise weiter nach Südthailand. Hier sind noch Tempel der buddhistischen Srivijaya-Epoche
erhalten. Ihre Existenz gab der Wissenschaft lange Zeit Rätsel auf. Wo sollte man das
Zentrum Srivijayas lokalisieren? Anhand von Inschriften löst der Wissenschaftler die
entscheidende Frage: War Srivijaya ein Städtebund, eine mächtige 'Hanse' des Ostens?

|
| 15:15 - 15:40,
3SAT |
| Vom Dürrenstein bis an die
March Sie sind die Reste eiszeitlicher Ur-Wälder und die Keimzellen für
neue Waldgebiete: Niederösterreichs 'wilde' Wälder. Sie stehen im Mittelpunkt eines
'Unterwegs in Österreich' aus dem ORF-Landesstudio Niederösterreich , das die
bedeutendsten Ur- und Naturwälder des Bundeslandes in eindrucksvollen Bildern vorstellt -
vom größten Urwaldrest Mitteleuropas am Dürrenstein im Südwesten Niederösterreichs
über den Biosphärenpark Wienerwald bis hin zu den Auwäldern entlang der March im Osten.
Den 'roten Faden' des Films bilden dabei die persönliche Geschichte des Landwirtes Josef
Scheikl aus Rabenstein und sein 'privater' Urwald am Abhang des Geisbühels im Pielachtal:
Vom Großvater für den Reichtum dieses einzigartigen Stückes Natur sensibilisiert, hielt
Scheikl die Existenz dieses besonderen Waldes jahrzehntelang geheim - auch, um sich nicht
dem Spott seiner Berufskollegen auszusetzen, für die Wald hauptsächlich in Festmetern
gemessen wird. (Gestaltung: Fritz Kalteis)

|
| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Maine Der beste
Hummer der Welt, endloser Wald und der Farbenzauber des Indian Summer - das ist Maine. Der
nordöstlichste Bundesstaat der USA grenzt an Kanada und den Atlantik. Maine ist etwas
größer als Bayern, hat aber weniger Einwohner als München. Das dünn besiedelte Land
mit seiner überwältigenden Natur weckt Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer. Von diesem
einfachen Leben erzählt der Film.

|
| 15:15 - 16:00,
RBB |
Manú - Perus verborgener
Regenwald  An den östlichen Ausläufern der Anden schlängelt sich der
Manú-Fluss durch das Amazonas-Becken. Aufgrund seiner einzigartigen Artenvielfalt wurde
das Gebiet bereits 1987 zum Weltnaturerbe erklärt.
Im Manú-Park gibt es 200 Arten von Säugetieren (der berühmte Yellowstone-Park in den
USA hat 28) und mit 1000 Arten die höchste Vogelartendichte der Welt. 50 Pflanzenarten
wachsen ausschließlich hier.

|
| 15:15 - 16:00,
H3 |
| Deutschlands wilde Tiere Millionen
Vögel bevölkern das Wattenmeer und machen es zu einem der vogelreichsten Gebiete unserer
Erde. Insgesamt beherbergt das einzigartige Ökosystem rund 250 Tierarten, von denen ein
großer Teil nur hier anzutreffen ist. |
| 15:40 - 16:30,
3SAT |
| Das Geheimnis der Gärten
Gartenanlagen spiegeln die Philosophie ihrer Besitzer, deren Wille nach
Gestaltung und der Sehnsucht nach Schönheit wider. Doch die Natur hat ihre eigenen
Gesetze, schafft sich auch im geordneten Garten immer wieder Raum für Überraschungen und
Wunder. Die Dokumentation 'Das Geheimnis der Gärten' folgt den Geheimnissen des
Repräsentationsgartens des Schlosses Schönbrunn, des Fantasie- und Zaubergartens von
André Heller in Gardone und des Naturgartens eines weiteren Gartenenthusiasten. Sie zeigt
sowohl die Schönheit und Ästhetik der angelegten Gärten als auch die abenteuerliche
Welt der Lebewesen: die Paarung von Hirschkäfern, die Jagd einer Äskulapnatter nach
einer Maus und eine Maulwurfsgrille, die Futter sucht und eine wahre Delikatesse findet.

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| 16:30 - 17:15,
arte |
| Alte Gene für neue Äpfel
Im Hochgebirge Tian Shan in Kasachstan wuchsen vor 165 Millionen Jahren
vermutlich die ersten Apfelbäume der Erde. Ist dies die Heimat des Apfels aus dem Garten
Eden? Es ist auf jeden Fall die Heimat des Asiatischen Wildapfels 'Malus sieversii'. Der
dichte Wälder bildende Apfelbaum kann über 30 Meter hoch und etwa 300 Jahre alt werden.
Die Äpfel gibt es in verschiedenen Variationen, darunter äußerst schmackhafte. Und
diese Äpfel haben einen großen Vorteil verglichen mit anderen Apfelsorten. Sie zeichnen
sich durch eine außergewöhnliche Resistenz gegen Krankheiten aus, besonders gegen die am
meisten verbreitete aller Apfelbaumkrankheiten, den Schorf. Was ist das Geheimnis iher
Widerstandskraft? Der kasachische Wissenschaftler Aymak Djangaliev hat sein ganzes Leben
der Erforschung und dem Schutz des 'Malus sieversii' gewidmet. Dank seiner spannenden
wissenschaftlichen und historischen Untersuchungen konnte er aufzeigen, dass der
ursprüngliche Apfel eine Genkombination besaß, die im Laufe seiner Domestikation und auf
der Reise von Asien nach Europa verloren gegangen ist. Darüber hinaus beschäftigt sich
Djangaliev mit den Möglichkeiten, die sich aus der Entdeckung dieses Apfels ergeben.
Könnte man nicht - nach dem Vorbild der in Frankreich entwickelten Apfelsorte 'Ariane' -
den 'Malus sieversii' zu Kreuzungen nutzen, aus denen Bioäpfel mit natürlichem
Schorfschutz hervorgehen?

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| 16:30 - 16:55,
3SAT |
| Englands schönste Gärten
England ist ein Paradies für Gartenfreunde. Dorthin macht sich Moderator Karl
Ploberger auf den Weg, um den berühmtesten Anwesen, Parks und Gärten einen Besuch
abzustatten und dort die Geheimnisse ihrer Berühmtheit zu lüften. Diesmal unternimmt
Karl Ploberger eine Reise zu privaten Anwesen, wie etwa Biddestone Manor, ein Herrenhaus
aus dem 17. Jahrhundert. Zu einigen Terminen im Jahr öffnen diese Häuser ihre
Gartentüren und empfangen interessierte Besucher. Mit einem kleinen Hausgarten hat vor 25
Jahren die Geschichte des Gartens von Wortley House begonnen. Heute sind es rund zehn
Hektar, die zum Teil noch im Entwurfsstadium, zum Teil auch schon zum Spazieren einladen.
Typisch für englische Gärten ist das Prinzip der 'borrowed landscape', der 'geliehenen
Landschaft'. Durch Blickachsen, die man im Garten anlegt, holt man Elemente aus der
umgebenden Landschaft in den eigenen Garten und macht ihn somit größer und bereichert
ihn um interessante Ausblicke.

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| 16:55 - 17:20,
3SAT |
| Englands schönste Gärten
Diesmal richtet sich Karl Plobergers Blick nicht auf bekannte Gärten, sondern
auf jene Kleinode, die hinter privaten Hecken und Zäunen verborgen sind. Gärten und
Anwesen wie etwa Clinton Lodge mit seiner extravaganten Besitzerin, Lady Noelle, die
ausschließlich dunkle und ruhige Farben in ihrem großartigen Anwesen duldet. Oder Bates
Green, wo ein Bio-Farmer-Ehepaar einen Schaugarten betreibt, bei dem Menschenhände
lediglich unterstützend eingreifen und die Natur alles regelt.

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| 17:20 - 17:45,
3SAT |
| Englands schönste Gärten
Karl Ploberger besucht diesmal ganz private Gärten: Mit einem kleinen
Hausgarten hat vor 25 Jahren die Geschichte des Gartens von Wortley House begonnen. Heute
sind es rund zehn Hektar, die zum Teil noch im Entwurfsstadium, zum Teil schon als
prächtige und gut eingewachsene Abfolge von Gartenräumen, zum ausgedehnten Spazieren
einladen. Auch typisch für englische Gärten ist das Prinzip der 'borrowed landscape',
der geborgten Landschaft. Durch Blickachsen, die man im Garten anlegt, holt man Elemente
aus der umgebenden Landschaft in den eigenen Garten und macht ihn somit größer, verleiht
ihm mehr Gewicht und bereichert ihn um interessante Ausblicke. |
| 19:30 - 20:15,
arte |
| Wildes Deutschland Thüringen
gilt als Deutschlands grünes Herz. Über ein Drittel seiner Landesfläche ist von Wald
bedeckt. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes
Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten
hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur
Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier
wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und sogar die
scheue Wildkatze findet hier ausreichend Deckung. Im Thüringer Becken, einer der
ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, sind Feldhamster noch sehr zahlreich vertreten.
Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Nager in Europa.
Thüringen ist berühmt für seine Burgen. Am bekanntesten ist die Wartburg bei Eisenach.
In vielen alten Mauern haben sich Dohlen und Turmfalken eingenistet. Die Dachstühle
kleiner Dorfkirchen bieten seltenen Fledermäusen Unterschlupf, unter anderem dem Großen
Mausohr oder der Kleinen Hufeisennase. Über den Gebirgskamm des Thüringer Waldes führt
der Rennsteig, einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Die liebliche Landschaft
lockt seit Jahrhunderten Naturliebhaber an. Berühmte Komponisten und Dichterfürsten wie
Bach, Goethe und Schiller ließen sich von ihr inspirieren.

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| Dienstag, 22.05.2012 |
| 01:40 - 03:10,
arte |
| Feuer, Wasser, Erde, Luft
Der Maler Velu Viswanadhan wurde 1940 in Kerala im Süden Indiens geboren. Er
lebt heute in Paris und Chennai, dem ehemaligen Madras. Seine Kunst hat er bisher
hauptsächlich in Paris und Indien ausgestellt. 2008 widmete ihm die Marlborough Gallery
in New York eine große Ausstellung. Im Jahr 1976 begann er mit der Arbeit an einem
Filmzyklus, der das Leben in Indien mit Hilfe der fünf vedischen Elemente Erde, Feuer,
Luft, Wasser und Äther darstellen sollte. Sein Film 'Erde' (1976-82) eröffnete den
Zyklus über die fünf Elemente, es folgten 'Wasser/Ganga' (1985), der 1986 mit dem Grand
Prix des Dokumentarfilmfestivals 'Cinéma du réel' ausgezeichnet wurde, 'Feuer/Agni'
(1988), 'Luft/Vayu' (1994) und 'Äther/Aakaash' (2002). 30 Jahre später kehrte
Viswanadhan an die ehemaligen Schauplätze zurück. In 'Feuer, Wasser, Erde, Luft' werden
die fünf Elemente in beeindruckenden Natur- und Landschaftsbildern veranschaulicht und
auch der Nutzen, den die Menschen aus ihnen ziehen, wird thematisiert: Fischer werfen
Netze aus, der Schmied formt eisen, der Händler kocht Teewasser, Tänzer aus Malabar
tanzen mit dem Feuer. Die Geräuschkulisse entsteht durch Klänge aus Natur und Alltag.
Der kontemplative Film, dessen gewollt langsamer Rhythmus ein Gefühl von Ewigkeit
vermittelt, enthält sich jedes belehrenden Kommentars, regt aber durch seine Bilder zum
Nachdenken an.

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| 03:50 - 04:30,
Phoenix |
| Voyages Voyages Das
Great Barrier Reef vor der Ostküste Australiens ist mit über 2000 km Länge das größte
Korallenriff der Welt. Unzählige Meeresbewohner bevölkern dieses 'achte Weltwunder',
darunter Krebse und Haie. Das Riff in Herzform ist aber auch ein Paradies für Taucher.
Litten wegen des Algensterbens bis vor kurzem noch 60 % des Riffs unter Korallenbleiche,
so sind es heute nur noch 6%.

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| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Tropenfieber Schon
früher zog es Forscher und Entdecker in die Tropen. Francisco de Orellana befuhr 1542
erstmals den damals völlig unbekannten Amazonas - und gab dem Strom seinen Namen nach
jenen wilden Kriegerinnen, den Amazonen, die ihn und seine Männer am meisten
beeindruckten. Die Anerkennung für seine Entdeckung blieb ihm versagt. Louis Antoine de
Bougainville umsegelte von 1766 bis 1769 als einer der ersten Menschen den Globus. Doch
weil er lediglich Tahiti und ein paar Südseeinseln als Neubesitz für die französische
Krone mitbrachte, blieb auch ihm nur der inoffizielle Ruhm. Alfred Russel Wallace
schließlich entdeckte von 1854 an acht Jahre lang auf den Inseln des Malayischen
Archipels eine unfassbare Menge neuer Tier- und Pflanzenarten und brachte 125.000
Tierpräparate mit. Heute findet Naturforscher Marc van Roosmalen in Amazonien immer neue
Tierarten und versucht, große Areale des Regenwalds mit europäischen Spendengeldern zum
Reservat zu machen. 'Tropenfieber' beleuchtet die Eroberung des Amazonas.

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| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Tropenfieber 1766
brach Louis-Antoine de Bougainville mit seinem Schiff von Nantes aus in Richtung Süden
auf. Sein Ziel: die Welt umsegeln. Zwei Jahre später entdeckte er Tahiti. Skorbut und
Hunger machten die Weiterreise jedoch bald zur Tortur. Am Great Barrier Reef drehte
Bougainville entnervt nach Norden ab - vielleicht hätte er sonst Australien entdeckt.

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| 06:30 - 06:45,
B3 |
| Weltklima im Wandel Der
Klimawandel ist längst da und mit ihm auch die ersten Klimafolgen: Die
Durchschnittstemperaturen steigen, verheerende Überschwemmungen und orkanartige Stürme
häufen sich, an den Polen schmilzt das Eis. Der Film zeigt die natürlichen und
anthropogenen Ursachen des Klimawandels und seine weltweiten Folgen. Anschauliche
Trickfilmsequenzen erläutern die natürlichen Klimaänderungen im Laufe der
Erdgeschichte, den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt sowie seine Auswirkungen auf
das Klima. Der Film befasst sich auch mit Vorschlägen für Gegenmaßnahmen, mit denen der
Klimawandel zwar nicht mehr gestoppt, aber vielleicht noch etwas verlangsamt werden kann. |
| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Tropenfieber Als
sich Alfred Russel Wallace (1823 - 1913) 1854 einschiffte, um den Malaysischen Archipel
und Papua-Neuguinea zu erforschen, konnte er nicht ahnen, dass er acht Jahre durchhalten
würde. Der Privatgelehrte schlug sich mit dem Verkauf von Schmetterlingssammlungen und
ausgestopften Orang-Utans durch. Vor allem auf Borneo bewegte sich Wallace stets im Land
der gefürchteten Dayaks, der heimischen Kopfjäger. Doch Wallace arrangierte sich mit den
Kriegern und spannte sie bisweilen sogar in seine Sammelwut ein. Seine bahnbrechenden
Entdeckungen mündeten in den zentralen Thesen der späteren Evolutionstheorie. Wallace
schrieb seine Theorien im Malaria-Fieber an den Biologen Charles Darwin. Darwin behauptete
ein Jahr später, auf eigene Faust zu denselben Erkenntnissen gekommen zu sein wie
Wallace: der vielleicht größte Diebstahl der Wissenschaftsgeschichte. Die dreiteilige
Reihe 'Tropenfieber' berichtet von drei frühen Entdeckern, die mit ihren abenteuerlichen
Reisen entscheidend zum Mythos der Tropen beigetragen haben. Teil drei erzählt die
Geschichte von Alfred Russel Wallace.

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| 06:55 - 08:00,
arte |
| Laetitia, allein unter
Wölfen 2005 zieht die junge Französin Laetitia Becker aus Straßburg nach
Puplovo, einem Dorf mitten in der russischen Taiga. Ihre Berufung: das Verhalten von
Wölfen zu erforschen. Mittlerweile beherrscht sie nicht nur den Landesdialekt, sondern
auch die Sprache der Wölfe. Mit dem Biologen Vladimir Bologov arbeitet Laetitia in der
Forschungs- und Auswilderungsstation 'Chisty Les', die verwaiste Wolfswelpen aufzieht.
'360°' besucht die Tierschützer in ihrem Exil.

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| 11:30 - 12:15,
NDR |
| Die Ostsee Ein
Meer mit vielen Gesichtern: Die Reise führt von den Sandstränden und Bodden der
Halbinsel Darß über die berühmten Kreidefelsen Rügens bis nach Pommern. Autor Willers
beobachtet die faszinierende Natur- und Tierwelt entlang der Ostsee. Weiter nordwestlich,
zwischen Finnland und Schweden, liegen Zehntausende kleiner Granitinseln, von denen aus es
weiter nach Gotland geht. Die Reise endet auf der dänischen Insel Mön.

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| 13:45 - 14:30,
3SAT |
| Bevor die Flut kommt Jedes
Jahr werden im Nordosten Indiens zur Regenzeit ganze Landstriche überschwemmt. Am
schwersten betroffen sind die Menschen auf der untersten Stufe der indischen Gesellschaft,
die sogenannten 'Unberührbaren'. Sie leben in einfachen Dörfern aus Lehm- und
Strohhütten. Wenn die große Flut kommt, haben sie ihr nichts entgegenzusetzen.
Hilfsprojekte sollen den Menschen helfen, die Katastrophen besser zu überstehen. Gundi
Lamprecht ist nach Nordindien gereist und hat dort verschiedene Katastrophenhilfsprojekte
besucht. |
| 14:30 - 15:15,
3SAT |
| Mauritius Obwohl
Mauritius, inmitten des Indischen Ozeans gelegen, mit schönen Stränden, Palmen und
erstklassigen Hotels aufwarten kann, handelt es sich im Grunde genommen um eine ganz
normale, industrialisierte, kommerzialisierte, besiedelte und dicht bevölkerte Insel wie
viele andere auch. Die wahren Schätze des Landes bleiben den Augen der Wassersportler und
Sonnenanbeter fast immer verborgen. Der Film 'Mauritius - Schatzinsel im Indischen Ozean'
taucht in die geheimnisvolle Welt der Insel ein.

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| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Reisewege 'Irland'
- das sind grüne Wiesen, Schafe, Whiskey und bewegte Geschichte ¿ kaum jemand denkt bei
'Irland' an schöne Gärten, Palmen und tropische Blütenpracht. Und dabei gibt es diese
kleinen Paradiese zuhauf im Südwesten der Insel, wo der Golfstrom das irische Klima milde
macht! Sie sind das Werk begeisterter Gartenfreunde, die ihre Freizeit und ganzen
Enthusiasmus in die wilden Gärten Irlands investieren. Da gibt es den jungen
Familienvater exotischer Herkunft - sein Großvater war pakistanischer Botschafter in
Irland -, der sich durch den Rhododendrendschungel einer ehemaligen Jagdresidenz kämpft.
Oder den 95-jährigen englischen Gentleman im Tweed, der sich entschlossen hat, auf seine
alten Tage auf den Familiensitz in West Cork zurückzukehren. Dort residiert er ganz
selbstverständlich im Campingwagen und pflegt eigenhändig seinen historischen Baumpark.
'In der Mietwohnung in England', sagt Richard, 'musste ich um Erlaubnis fragen, wenn ich
ein Gänseblümchen pflanzen wollte!' Die irische Gartengeschichte ist stark beeinflusst
von der jahrhunderte langen englischen Herrschaft über die irische Insel. Dass dieser
Konflikt auch heute noch nachwirkt, erfahren wir von den Nachkommen der Lords und Ladies,
wie von denen ihrer ehemaligen Untertanen. Sich einen großen Ziergarten leisten, das
konnten früher nur die englischen Landbesitzer, sagen The Honorable David Bigham und
seine Frau Anthea in bestem Oxford-Englisch und berichten von den Zeiten, als die IRA die
Herrenhäuser beschoss - und ihr eigenes niederbrannte. 'Die Engländer hatten die
Gärten, den Iren blieben höchstens die Kartoffeln!', kontert der knorrige Ire Bob Walsh,
der heute mit seiner Frau Mary einen wunderschönen kleinen Garten direkt an der
windumtosten Küste angelegt hat. Irische Gärten sind oft geheime Orte, umsäumt von
Hecken, Mauern und Burggräben. Irlands Gärtner waren seit jeher 'Pflanzenjäger', sie
investierten viel Kosten und Mühe auf die Ansiedlung fremdländischer Gewächse. Im
Westen der Insel liegen die Ziergärten heute noch in grandioser ungezähmter Natur. Von
dieser Umgebung haben sich auch Künstler, wie der amerikanische 'landartist' James
Turrell oder die irische Bildhauerin Sheena Wood zu verblüffenden bis bizarren Anlagen
anregen lassen. Eine Entdeckungsreise zu ganz unterschiedlichen Gartenparadiesen an den
überraschendsten Orten im irischen Südwesten.

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| 15:15 - 16:00,
H3 |
| Die Wupper - Amazonas im
Bergischen Land Sie ist kein Fließgewässer wie jedes andere. Die Wupper
ist ein Fluss der Rekorde. Sie galt einmal als der 'fleißigste Fluss Deutschlands'.
Unzählige Handwerks- und Industriebetriebe versorgte sie mit der Energie ihrer Strömung.
Bald stand sie auch im Ruf, der 'schmutzigste Fluss Deutschlands' zu sein. Haushalts- und
Industrieabwässer ließen sie zur Kloake der ganzen Region verkommen. Noch vor wenigen
Jahrzehnten hieß die Diagnose: biologisch tot. Heute ist sie auferstanden und zählt zu
den erfolgreichsten, hoffnungsvollsten Renaturierungsprojekten bundesweit. Sie ist wieder
die Lebensader des Bergischen Landes geworden mit ungeahnt artenreicher Flora und Fauna.

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| 15:15 - 16:00,
3SAT |
| Grüne Insel im Taifun Taiwan
liegt im stürmischen Chinesischen Meer. Die Insel verfügt über eine artenreiche Fauna.
In Bergen und Regenwäldern leben Sikahirsche, Kragenbären, Bengalkatzen und Makaken.

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| 16:00 - 16:45,
3SAT |
| Namaqualand Die
Wüste blüht: Riesige Flächen aus Schwertlilien, Mittagsblumen und Astern erstrecken
sich bis zum Horizont. Im südafrikanischen Frühling verwandelt sich die Karoo-Halbwüste
in ein Blumenmeer! Eine solche Entfaltung von Blüten in so kurzer Zeit ist einmalig in
der Natur. Zahlreiche Tiere finden hier einen reich gedeckten Tisch. Aber bald folgen
wieder endlose Monate der Trockenheit.
Das Land ist die letzte Region, wo die Hirten des Nama-Stammes noch frei umherziehen.

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| 16:45 - 17:30,
3SAT |
| Tasmanien - Insel am Ende der
Welt Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige
Regenwälder oder bizarre Küsten: Die südlich von Australien gelegene Insel Tasmanien
bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und
Pflanzenarten wohlfühlen - Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel, Wombat, Känguru,
Ameisenigel und Schnabeltier. Die Dokumentation 'Tasmanien - Insel am Ende der Welt'
stellt Flora und Fauna Tasmaniens vor.
Der Film wurde als Koproduktion von ORF, ARTE, BMUKK und AV-Dokumenta realisiert.

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| 17:30 - 18:15,
3SAT |
| Götter und magische Steine
Er ist der einzige Edelstein, der brennt, denn er ist eigentlich ein Harz:
Bernstein'. Viele Geheimnisse umgeben dieses versteinerte Harz fossiler Nadelbäume seit
alters her. Der so genannte baltische Bernstein' wurde vor allem zu Zeit der Römer über
diverse Handelswege von der Ostsee bis nach Aquilea und Rom transportiert. Auf dieser
Handelsroute wurden aber auch Gebrauchsgüter, Wein oder Waffen befördert, auch die
Verehrung von Göttern und Kultobjekten fand so ihre Verbreitung. Ob Mithraskult oder
Arianismus - ohne Bernsteinstraße hätten sie kaum so große Bedeutung erlangt.

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| 18:15 - 18:30,
3SAT |
| Streifzug durch Kreta Einer
der bekanntesten und schönsten Strände Kretas liegt im Osten der griechischen Insel: in
der Bucht von Elounda. Besucher können auf der vorgelagerten Insel Spinalonga die
Überreste einer Burg besichtigen, die Kirche Panagia i Kera in Kritsa besuchen oder
gemütlich am Hafen von Agios Nikolaos die griechische Küche genießen. Von der
Lassithi-Hochebene aus wird die Insel mit Kartoffeln, Rüben, Kohl, Äpfeln und Birnen
versorgt. 'Streifzug durch Kreta' stellt die griechische Insel vor.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Wildes Deutschland Im
Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald.
Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die
duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste
Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem
Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten
zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner
Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: der Teufelstisch,
die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald. Die am Ostrand des
Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum
Verweilen ein. Die Region zählt zu den wärmsten Deutschlands. Und so haben sich
Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse in der Toskana Deutschlands eingerichtet.
Ein Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im
Pfälzerwald heimisch ist. Sobald er Mitte Mai aus seinem afrikanischen Winterquartier
zurückkehrt, gräbt er tiefe Erdröhren in Sandgruben und Weinberge, in denen er später
seine Jungen aufzieht. Bereits vor 2.000 Jahren wurden im Marschgepäck römischer Truppen
kulinarische Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum nach Rheinland-Pfalz gebracht:
Weintrauben, die Mittelmeer-Weinbergschnecke und Esskastanien gelten bis heute als
Delikatessen. Im Herbst sind die schmackhaften Früchte, auch 'Keschde' genannt, besondere
Leckerbissen für Wildschweine, Mufflons und Rotwild. Aber auch flinke Eichhörnchen
schwelgen im Nahrungsreichtum der lichten Esskastanienwälder.

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| 20:15 - 21:00,
H3 |
| Ein hessischer Buchenwald von
Weltrang Am 25. Juni 2011 kam die erfreuliche Nachricht: Der Nationalpark
Kellerwald-Edersee wird in den Status des Weltnaturerbes erhoben und steht damit auf einer
Stufe mit dem Grand Canyon und der Serengeti. Auf rund 5.700 Hektar erstreckt sich der
Buchenwald im nördlichen Hessen. Seit sieben Jahren schon ist er Nationalpark. In einem
Wald, der nicht forstlich genutzt wird, darf alles genau so wachsen, wie die Natur es
will. Gewaltige Buchen oder knorrige alte Eichen - für den Spaziergänger und Wanderer
ein beeindruckender Anblick. Hier soll sich die Natur völlig ungestört entwickeln
können, hin vom Wirtschaftswald zu einem Urwald mitten in Deutschland. Am besten lässt
sich der Nationalpark mit einem Ranger erkunden. Mit ihm geht es zu den Resten eines
echten Buchen-Urwalds im Nationalpark - Buchen, denen man ihr Alter nicht ansieht. Relativ
klein und knorrig sind sie. Der Ranger weiß auch von der kulturmäßigen Nutzung des
Areals zu berichten, von den wahren Schätzen, die sich im Totholz ansiedeln, aber auch
von den besonderen Herausforderungen, die der Naturschutz an die Mitarbeiter des Parks
stellt: So wurden schon vereinzelt Bäume vom Hubschrauber aus gefällt, um den Bestand
einer seltenen, im Nationalpark beheimateten Pflanze, der Pfingstnelke, zu schützen.

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| 20:15 - 21:45,
Phoenix |
| Die Geschichte der Nordsee
Funde beweisen, dass die Nordseeküste schon vor 5000 Jahren besiedelt war.
Schon damals wagten die Anrainer die riskante Fahrt übers Meer . Ingo Helm erzählt u.a.
von der Besiedlung Englands, den Raubzügen der Wikinger und vom sagenumwobenen Rungholt.
Rungholt ist das 'Atlantis der Nordsee'. Noch heute kursieren Legenden über Reichtum,
Größe und Gottlosigkeit der 1362 versunkenen Stadt.

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| 20:15 - 21:00,
WDR |
Zauberberge  Ein Märchenwald aus
Laub- und Nadelhölzern, mit wilden Flüssen und Gletscherseen - unglaublich, aber dieses
Naturidyll befindet sich mitten im Herzen Europas: Die Hohe Tatra, ein etwa 30 Kilometer
langer Gebirgskamm der Karpaten, liegt nur ca. 620 Kilometer von Berlin entfernt an der
Grenze der Slowakei zu Polen. Rund 200 Wölfe, 400 Luchse, zahlreiche Braunbären und eine
eigene Gams-Art leben hier ungestört. Das Gebiet, seit 1992 Biosphärenreservat der
UNESCO, ist touristisch erschlossen. Doch Wandern ist nur auf speziellen Wegen,
Bergsteigen nur mit Führer erlaubt. Die Doku stellt die raue Schönheit des
flächenmäßig 'kleinsten Hochgebirges der Welt' vor.
Der höchste Berg ist 2.655 Meter hoch. Aufgrund von fehlender Forstwirtschaft leben
Luchse, Wölfe, Gämsen und Bären zu Hunderten in dem Gebirge. Der Naturpark Hohe Tatra
ist UNESCO-Biosphärenreservat.

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| Mittwoch, 23.05.2012 |
| 07:00 - 08:00,
arte |
| Großglockner, König der
Hochalpen Mit 3798 m ist der Großglockner Österreichs höchster Berg. Auf
halber Höhe liegt die Glorerhütte, ein Gästehaus für Bergsteiger, das Familie Riepler
von Juni bis Anfang Oktober betreibt.

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| 09:50 - 10:45,
arte |
| Majuli, ein Inselvolk trotzt
den Fluten Majuli im Nordosten Indiens ist die größte Flussinsel der Welt.
Doch in den letzten 60 Jahren hat sie rund ein Drittel ihrer Fläche verloren.
Kontinuierlich nagt der Brahmaputra an Majulis Ufern. Während der alljährlichen
Monsunregenfälle verwandelt sich der Fluss zu einem reißenden Strom, der Dörfer und
Landstriche überflutet. Die Inselbevölkerung hofft weniger auf Hilfe seitens der
Regierung als auf die der Götter. Eltern geben deshalb Kinder in eines der 22 Klöster
der Insel.

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| 11:30 - 12:15,
NDR |
| Die Oder Tief in
den Wäldern der westlichen Sudeten verborgen entspringt als 'Flüsschen' die Oder. An
ihren Ufern tummeln sich Fischotter, in den Wäldern leben Wölfe und Luchse. Im
ausgehenden Winter wetteifern Birkhähne in spektakulären 'Turnieren' um die Gunst der
Hennen. In der Mährischen Pforte liegen zahlreiche kleine Teiche entlang des Flusslaufs.
Viele von ihnen wurden seit dem 14. Jahrhundert von Mönchen als Fischzuchtgewässer
angelegt. In ihrem Oberlauf macht die Oder ihrem Namen alle Ehre: Der tschechische Name
des Flusses 'Odra' stammt aus dem Sanskrit und ist eine altindische Bezeichnung für
Flüsse, die ihren Lauf fortwährend verändern. Wenn die Oder das Schlesische Tiefland
zwischen Opole und Breslau erreicht, hat sie viel von ihrer Ursprünglichkeit verloren. Wo
früher Auwälder ihre Ufer säumten, zwängt sich die Oder heute durch ein enges
begradigtes Bett. Zahlreiche Schleusen und Wehranlagen dienen den Interessen der
Schifffahrt. Im Sommer 1997 hatte das katastrophale Folgen: In nur vier Tagen fiel in den
Beskiden elfmal so viel Regen wie normalerweise im gesamten Monat Juli. Die Nebenflüsse
ließen die Oder zu einem wilden Strom anschwellen, den das enge künstliche Flussbett im
Tiefland nicht fassen konnte. In Breslau - mitten im einstigen Überflutungsraum gelegen -
brachen vielerorts Deiche, und das Wasser überflutete 60 Prozent der Stadt. Christoph
Hauschild erinnert in Rückblicken an die Flutkatastrophe von 1997, setzt sich kritisch
mit dem geplanten Flussausbau zwischen Breslau und deutscher Grenze auseinander und
dokumentiert in stimmungsvollen Landschafts- und Tieraufnahmen das Leben an der Oder
zwischen Sudeten und Neiße.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Deutschland Das
Stück Land zwischen Rhein und Maas ist für viele Menschen unbekanntes Land. Im Osten
erstreckt sich - breit und mächtig - der Rhein, im Westen die Maas, sie bildet die
geografische Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. Dass hier einmal eine
politische Grenze verlief, davon ist heute nichts mehr zu spüren. Deutsche und Holländer
leben und arbeiten auf beiden Seiten des Flusses, das Vieh grast länderübergreifend und
einzig die unterschiedliche Beschilderung der Straßen und Orte erinnert daran, dass hier
zwei Länder aneinander grenzen. Anja Baumgarten ging auf Entdeckungsreise am Niederrhein,
besuchte bekannte Orte und erforschte Neuland im Grenzland. |
| 15:15 - 16:00,
NDR |
| In Spaniens Pyrenäen Die
Menschen, die in den Zentralpyrenäen Aragóns leben, bilden eine verschworene
Gemeinschaft. Enrique 'Kike' Fernández ist einer von ihnen. Der Ex-Abfahrtsläufer der
spanischen Nationalmannschaft zog sich vom Profi-Ski zurück, blieb aber den Bergen treu.
Heute arbeitet er als Raftinglehrer und ist alleiniger Bewohner eines alten Dorfes am
Fuße des Monte Perdido, des 'Verlorenen Berges'.
Die Einwohnerzahl in den Zentralpyrenäen liegt mit 1,5 pro Quadratkilometer unter der
Kanadas (1,6). |
| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Die vier Alpen Die
Alpen: Mächtig recken sich schroffe Felswände in den blauen Himmel. In steilen Rinnen
suchen Gämse nach saftigen Gräsern, in klaren Bächen tauchen Schnabeltiere nach Futter,
Papageien klettern mühsam über Wechten und im dichten Schneetreiben versucht eine Horde
Affen, sich warm zu halten. Unglaublich? Im Gegenteil. Die Alpen prägen nicht nur die
Berglandschaft Europas. Das Wort 'Alpen' ist längst zum Synonym für gewaltige
Gebirgsmassive geworden und hat so weltweit Eingang in das verschiedenste Vokabular
gehalten. In Japan heißt das Gebirge, das die Insel Honshu durchzieht und in dem das
nördlichste Verbreitungsgebiet von Affen liegt, ebenfalls Alpen. Auch mitten im Pazifik
gibt es Alpen. Sie dominieren den Westen der Südinsel Neuseelands. Hier, in der jüngsten
alpinen Region der Welt, heben die gewaltigen tektonischen Kräfte der Erde nach wie vor
Zentimeter für Zentimeter ein ganzes Gebirgsmassiv in den Himmel. Die erdgeschichtlich
ältesten Alpen sind in Australien zu finden. Allerdings haben im Laufe der Jahrhunderte
die Kräfte der Natur den mächtigen Gebirgszug erodiert und zu einer sanften Hügelkette
werden lassen. Und schließlich gibt es die europäischen Alpen, ein mächtiges
Gebirgsmassiv, das den ganzen Kontinent prägt. Sie sind Schauplatz unzähliger
Geschichten und Mythen und der Geburtsort des modernen Bergsteigens, des Alpinismus.

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| 16:30 - 17:15,
arte |
| Paradiesische Verführung Die
Feige ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, älter als Datteln und Oliven,
Trauben, Weizen und Gerste. Seit Jahrtausenden zählt sie - nahrhaft, reich an Vitaminen
und Kohlenhydraten - vor allem rund ums Mittelmeer und in den Regionen des Nahen Ostens zu
den Grundnahrungsmitteln. Die Türkei ist weltweit der größte Feigenproduzent. Vor allem
im Hinterland von Izmir wird die Frucht angebaut, in großen Fabriken getrocknet und für
den Export behandelt und verpackt. Die in der weiteren Nachbarschaft Izmirs gelegenen Orte
Ephesus und Aphrodisias beweisen, dass Feigen bereits in der griechischen und römischen
Antike eine Rolle spielten. Auch in der Bibel ist sie die erste namentlich erwähnte
Pflanze. Nachdem Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten, wurden sie sich
ihrer Nacktheit bewusst und bedeckten sich mit Feigenblättern. Und sowohl in der
religiösen Kunst als auch auf barocken Stillleben wird die Feige immer wieder
dargestellt. Die Dokumentation erörtert auch die gesundheitlichen Vorzüge der Feigen.
Seit ewigen Zeiten gilt sie als probates Mittel gegen Verstopfung. Aber die Frucht
bekämpft auch Entzündungen aller Art und spielt eine große Rolle in der Volksmedizin
ihrer Herkunftsländer. Auch in Deutschland ist die Feige heimisch. Die Römer brachten
sie einst mit in die Pfalz. Heute werden köstliche Gerichte, aber auch edler Essig mit
Hilfe der Pfälzer Feigen hergestellt. Und der Alte Fritz ließ, von der mediterranen
Frucht bezaubert, Feigenbäume im Garten seines Potsdamer Schlosses Sanssoucis setzen.
Bezaubernd soll auch der Duft sein, den ein Parfümeur in Holzminden austüftelt.
Hauptbestandteil der teuren Essenz, die einen betörenden Duft verströmt, ist die Feige,
die Frucht paradiesischer Verführung.

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| 17:45 - 18:30,
3SAT |
| Fernweh Kein
Land hat so viele international erfolgreiche Schönheitsköniginnen wie Venezuela.
'Fernweh: Karibik' schaut unter anderem hinter die Kulissen der glamourösen Welt der
Misswahlen und dokumentiert, wie nach knallharten Vorgaben mit Skalpell und Kalkül junge
Frauen für Misswahlen geformt werden.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Wildes Deutschland Seen,
Flussläufe (Unterlauf der Oder), Wälder, Felder und Wiesen - die Uckermark ist ein
Naturparadies 80 km vor den Toren Berlins. Mit über 3000 qkm ist sie der größte
Landkreis Deutschlands. 60 Prozent der Fläche stehen unter Naturschutz. Christoph
Hauschild zeigt eindrucksvolle Bilder aus der Vogelperspektive sowie extreme HD-Zeitlupen
von Kranichen und Fledermäusen.
Templin in der Uckermark ist die Heimat von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
| Die Geschichte der Nordsee
In den letzten Tagen des Ersten Weltkriegs liegen die Schiffe der Kriegsmarine
in Wilhelmshaven vor Anker. Der Obermatrose Richard Stumpf schreibt Tagebuch - und macht
verständlich, wie aus einer Marine-Revolte die erste deutsche Revolution wurde, die das
Ende der Herrschaft des Kaisers, der Könige und Fürsten in Deutschland besiegelte.

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| 20:15 - 21:00,
arte |
| Wilder Balkan Naturfilmer
Michael Schlamberger spürte Bären, Luchse und Wölfe in den Bergen Montenegros auf,
Gänsegeier und arktische Zugvögel am Skutari-See. Im Donau-Delta schließlich filmte er
Pelikane und Nerze.
Die Donau-Pelikane leben als einzige außerhalb Afrikas.

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| 20:15 - 21:00,
NDR |
Das Schwarze Meer  Das Schwarze Meer ist
das Meer der Stürme und Kriege, der Mythen und Geheimnisse. In seinen lebensfeindlichen
Tiefen tauchen Wissenschaftler nach brodelnden Methangas-Quellen. Doch die Dunkelheit
bestimmt nur einen kleinen Teil des Schwarzen Meeres, sein niedriger Salzgehalt und die
Entstehung aus einem Süßwassersee machen es zu einem einzigartigen Lebensraum für
Pflanzen und Tiere. Mit faszinierenden Unterwasserbildern, atmosphärischen Flugaufnahmen
entlang der weiten Küsten und Fahrten durch eng gewundene Flussmündungen entführt der
Film in den wilden Norden des Schwarzen Meeres. Wenn in den Steppen an der Ukraine der
Frühling einkehrt, erwachen die Murmeltiere aus ihrem Winterschlaf. Mit zerzaustem Fell
sitzen sie vor ihrem Erdbau und genießen die ersten warmen Sonnenstrahlen. Im
Mündungsgebiet von Don und Donau bringt der Frühling dagegen Hochwasser. Viele Tiere
haben mit den Schmelzwasserfluten zu kämpfen, der hohe Wasserstand zwingt Igel und
Eidechsen zu unfreiwilligen Schwimmstunden im Flussdelta. Die Schlangeninsel ist eine von
wenigen Inseln im Schwarzen Meer. Sie erscheint auf den ersten Blick unbewohnt und karg,
doch unter der Meeresoberfläche blüht das Leben: Seeanemonen und Einsiedlerkrebse und
der für seinen Kaviar berühmte Beluga Stör bewohnen den Inselfelsen. Im Sommer wird das
Meer bei Neumond zur Bühne eines besonderen Naturschauspiels: Riesige Schwärme von
Seeringelwürmern steigen bis zur Wasseroberfläche hinauf - ein gefundenes Fressen für
die Meeresbewohner, denen die Beute beinahe ins Maul schwimmt. Rainer Bergomaz und sein
Team drehten über zwei Jahre lang für diesen Film. Entstanden ist eine Entdeckungsreise
zu den wilden und unberührten Küsten am Rande Europas, zu den Geheimnissen des Schwarzen
Meeres.

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| 21:00 - 21:45,
SWR |
| Reisen in ferne Welten Schon
im Namen des Archipels im Indischen Ozeans vor der Küste Tansanias steckt ein Stück
seines dunklen Schicksals: Sansibar bedeutet -Insel der Schwarzen.- Über Jahrhunderte war
die von Korallenriffen umgebene Inselgruppe aus den Hauptinseln Unguja und Pemba, die nach
ihrer Entlassung aus britischer Kolonialverwaltung 1963 zum Staatsgebiet Tansanias stieß,
einer der größten Sklavenmärkte der Welt. Spätestens im 19.Jh. galt Sansibar aber auch
als größter Produzent von Gewürznelken. Der überwiegende Teil der Bevölkerung sind
Abkömmlinge ehemaliger afrikanischer Sklaven, deren Naturreligionen bis heute auf
Sansibar präsent sind, obgleich 97 Prozent dem Islam angehören. Zuerst Araber, dann
Portugiesen, Deutsche und Briten begehrten die Inseln während der vergangenen tausend
Jahre. Ihre Hinterlassenschaften sind heute noch zu sehen, z. B. die des Sultanats von
Oman, das wegen der Bedeutung des Gewürz- und Sklavenhandels für den Staatshaushalt
seinen Regierungssitz von Muskat nach Sansibar verlegte. Ende des 19. Jahrhunderts wird
Sansibar britisches Protektorat nach Gerangeln um Einflusssphären mit dem Deutschen Reich
unter Bismarck. Zu dieser Zeit spielt die Geschichte der Emily Ruete alias Salme
Prinzessin von Oman und Sansibar, die nach Hamburg entfloh, einen deutschen Kaufmann
ehelichte und nach dessen Tod ihr Leben als Kind im Palast des Sultans von Sansibar
beschrieben hat. Emily Ruete führt die Inselgruppe über das hinaus, als das sie
Deutschland oftmals galt, als Ort bloßer Sehnsucht und Tropenromantik. Das Schicksal
Emily Ruetes wird inzwischen auf der Insel als das der 'berühmtesten ehemalige Bürgerin'
Sansibars angesehen, vor allem als Anziehungspunkt für Touristen. Der Palast, aus dem sie
gewissermaßen berichtete, steht in Ruinen zwar, wird derzeit aber als künftiges
Highlight renoviert. Eine noch heute sichtbare Kontur erhielt Sansibar nach seiner
Revolution gegen die arabische Oberschicht 1964. Die Inselgruppe wurde 'Volksrepublik'.
Als Versuch der Vereinnahmung für die Sache des Ostblocks verschenkte die
Ulbricht-Regierung gleich mehrmals im Verlauf der 1960er Jahre riesige Plattenbauten an
den jungen. Zwei solche Häuserzeilen formen unbeabsichtigt ein riesiges Kreuz in der
Mitte von Sansibar Stadt, Ironie der Geschichte und unauslöschliches Erbe aus einer Zeit
der Spaltung der Welt in West und Ost, mit dem die Sansibaris gelernt haben, zu leben.

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| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
| Undercover gegen die Holzmafia
Tropenholz ist selten und sehr teuer. Deshalb werden viele Edelhölzer illegal
geschlagen. Dahinter steckt eine weltweit arbeitende Mafia, die mit dem Handel Millionen
macht und auch vor Gewalt nicht zurückschreckt. Alexander von Bismarck hat einen
berühmten Namen und deutsche Wurzeln. 'Die Deutschen und der Wald, das ist eine
emotionale Beziehung', sagt er. Mit versteckter Kamera, getarnt als Holzeinkäufer, deckt
er die Wege der internationalen Holzmafia auf.

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| Donnerstag, 24.05.2012 |
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Wilder Planet Der
Boden schwankt, Häuser wackeln, Menschen rennen in Panik auf die Straße - am 15.7.2008
erschüttert ein Seebeben die griechische Insel Rhodos. Im Mittelmeer, wo die afrikanische
Kontinentalplatte auf die europäische stößt, ist die Erde in Bewegung, Beben und
Vulkanismus sind die Folge. Als besonders brisant gilt der Vesuv am Golf von Neapel, der
gefährlichste Vulkan Europas. Er ruht jahrhundertelang, bricht dann urplötzlich aus.
Zuletzt 1944: 12.000 Anwohner wurden evakuiert, 26 Menschen kamen ums Leben. Auch heute
noch sind die Vorhersagen der Vulkanologen zu ungenau, um eine Katastrophe zu verhindern.
Die Doku stellt in Spielszenen und Computeranimationen den möglichen Ablauf nach.
Experten zufolge könnte der nächste Vesuv-Ausbruch mit Hitze und Ascheregen das
Weltklima verändern.

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| 06:45 - 07:15,
Phoenix |
| Amerikas stolzer Süden Weitläufige
Plantagen, Südstaatenvillen im Stile von 'Vom Winde verweht' - man findet ihn noch:
Amerikas alten Süden zwischen Georgia und Mississippi. Hanni Hüsch hat sich umgeschaut.

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| 06:55 - 08:00,
arte |
| Polarschule der Nomadenkinder
Sie sind die letzten echten Nomaden auf der Erde: Über 6000 Nenzen leben auf
der russischen Halbinsel Jamal nach alten Traditionen. Am Ende der Sommerferien bringt ein
Hubschrauber die Kinder der Rentierhirten nach Yar-Sale, der einzigen größeren Siedlung
auf Jamal. Dort werden die Nenzen-Kinder in einem Internat unterrichtet. Doch die die
Kultur ist bedroht: Unter der Tundra lagern die größten Gasvorkommen der Welt und eine
Förderanlange wird gebaut. Den Kindern der Nenzen eröffnen sich durch die
Industrialisierung allerdings neue Chancen. '360°' berichtet.

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| 08:55 - 09:50,
arte |
Tibet: Meines Vaters Land In den Dörfern und
auf den Hochweiden Tibets hüten Nomaden noch heute ihre Yaks und ernähren sich vorrangig
von Milchprodukten. Die Kamera ist dabei, als Marijo und ihr Ehemann Gymatso mit ihrer
siebenjährigen Tochter Yangchen ihre Heimat besuchen. Da Yangchen fließend Tibetisch
spricht, ist sie schnell in der Gemeinschaft zu Hause, kümmert sich um Yak-Jungtiere und
wäscht selbst ihre Kleidung. Für die Dokumentation befragt Gymatso Mitglieder seiner
Gemeinschaft über ihre Lebensgewohnheiten, die Aufgabenverteilung zwischen Männern und
Frauen und das Arbeiten in der Kälte. Marijo sammelt ihrerseits neue Erkenntnisse für
ihre Doktorarbeit über das Leben der Nomaden. Nach und nach vervollständigt sich das
Bild vom Nomadenleben. So erfährt der Zuschauer beispielsweise, dass das freie
Umherziehen und die gegenseitige Hilfe - einst Grundsteine dieser Gesellschaft - durch die
von der chinesischen Regierung verordnete Zwangssesshaftigkeit eingeschränkt werden.
Unter dem Vorwand, sie würden ihre Ressourcen und Ländereien schlecht verwalten, zwingt
China den tibetischen Nomaden moderne Viehhaltungsverfahren und ein Leben in 'komfortablen
Unterkünften' fern von ihren Weiden auf. Dadurch drohen die nomadische Lebensart und die
Familientraditionen allmählich in Vergessenheit zu geraten.

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| 09:50 - 10:45,
arte |
| China, im Reich der
Mosuo-Frauen Lamu Mian Zhe und ihre Familie gehören zum Volk der Mosuo im
Südwesten Chinas. Sie sind dieses Jahr vom Pech verfolgt. Lamu Mian Zhe selbst war schwer
krank. Für ihre Operation musste sie Schulden machen. Dann kam ein Cousin bei einem
Unfall ums Leben. Probleme, die bei den Mosuo stets die ganze Familie betreffen, vor allem
aber die 'Ama', das weibliche Oberhaupt, denn die Mosu leben im Matriarchat. In Lamus
Familie trägt ihre Mutter Zhima die Verantwortung und die Hauptlast der täglichen Haus-
und Feldarbeit. Lamu versucht, durch den Verkauf von Webarbeiten die Schulden abzutragen.
Währenddessen kümmert sich ihr Bruder Sogna um ihre zwei Töchter, denn bei den Mosuo
sind die Onkel für die Erziehung der Kinder zuständig. Der Vater lebt nicht bei ihnen,
sondern bei seiner eigenen Mutterfamilie. Sogna wiederum verlässt abends das Haus, um die
Nacht bei seiner Lebensgefährtin zu verbringen. 'Wanderehe' nennen die Mosuo diese Art
von Beziehung. Sie kann nur ein paar Nächte dauern oder aber ein Leben lang. Das Volk der
Mosuo zählt noch etwa 40.000 Menschen, die in den chinesischen Ausläufern des Himalayas
traditionell von der Landwirtschaft leben. Viele junge Mosuo arbeiten inzwischen in den
größeren Städten, kommen aber zu den Familienfesten wieder zusammen. Eines der
wichtigsten Feste im Leben einer Mosuo-Frau ist die Volljährigkeitszeremonie. Lamu und
Sogna reisen zu diesem Fest ihrer Nichte in das abgelegene Bergdorf Lijiazui. Mit 13
Jahren werden dem Mädchen zum ersten Mal die festlichen Mosuo-Frauenkleider angelegt. Von
nun an darf es seine Meinung im Familienrat sagen, in dem Probleme zwischen den
Generationen und Geschlechtern gelöst werden. Das Wichtigste für die Mosuo ist Harmonie
in der Familie. Doch hat diese jahrtausendealte Kultur im modernen China noch eine
Überlebenschance?

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| 13:15 - 14:00,
3SAT |
| Kieling - Expeditionen zu den
Letzten ihrer Art Weltweit sind immer mehr Tiere vom Aussterben bedroht.
Naturfilmer Andreas Kieling (51) kommt ihnen näher als irgendjemand sonst. Seit Anfang
der 90er beobachtet er gefährdete Tiere in freier Wildbahn. Jetzt ist er erneut zwei
Jahre auf Weltreise. Er besucht Große Pandas in der Zuchtstation von Wulong in China und
durchstreift die Wälder der Taiga im Grenzgebiet von China, Russland und Nordkorea, um
einen sibirischen Tiger zu Gesicht zu bekommen. Im Regenwald des Amazonas' sollen bis zu 6
Meter lange Anakondas leben. Aber Kieling entdeckt nur ein 3 m langes Exemplar.

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| 14:00 - 14:45,
3SAT |
| Kieling - Expeditionen zu den
Letzten ihrer Art Naturfilmer Andreas Kieling (51) reist auf seiner Suche
nach bedrohten Tieren um die Erde. Traurigen Ruhm erlangten die Berggorillas im
afrikanischen Grenzgebiet von Kongo, Ruanda und Uganda. Nur etwa 700 der sanften
Menschenaffen haben Krieg und Wilderei überlebt. Noch schneller könnten die Asiatischen
Löwen von diesem Erdball verschwunden sein: Kaum 200 Exemplare gibt es noch im indischen
Bundesstaat Gujarat. In Australien taucht Kieling schließlich mit urzeitlichen Monstern:
Die aggressiven Salzwasserkrokodile werden über sechs Meter lang.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Deutschland Butjadingen
heißt eine nicht sehr bekannte, aber sehr schöne Halbinsel zwischen Jadebusen und Weser.
Ein Kleinod, scheinbar endlos flach, weite Wiesen, windschiefe Bäume, Deiche soweit das
Auge reicht und Menschen, die durchaus gerne eigenwillig sind. Früher haben die Friesen
auf Warften gelebt, auf kleinen Erdhügeln, die bei den immer wiederkehrenden
Überschwemmungen und Sturmfluten zu überlebenswichtigen Inseln wurden. Heute wohnen die
Butjenter geschützter hinterm Deich, und sie sind immer noch vor allem Bauern und
Fischer. In Fedderwardersiel liegen die Krabbenkutter auch heute noch dicht an dicht, und
es sieht so aus, als sei die Zeit stehengeblieben. Aber es sieht wirklich nur so aus, denn
die Kutter sind mit neuester Technik ausgerüstet, ohne die sich die Fischer gar nicht
behaupten könnten. Einen begleitet Eike Besuden auf seiner Fahrt und dann auch beim
Kutter-Rennen, das jedes Jahr stattfindet und bei dem nicht der Schnellste gewinnt,
sondern der, der einer willkürlich für die Strecke festgesetzten Zeit am nächsten
kommt. |
| 14:45 - 15:30,
3SAT |
| Am Mississippi Amerika
ist dabei, den 3778 km langen Strom als Teil seines Kulturerbes neu zu entdecken. In den
heißen Sümpfen von Louisiana tummeln sich Pelikane und Alligatoren. Herrenhäuser
erinnern an 'Vom Winde verweht'. - Direkt im Anschluss folgen die Teile 2 und 3 mit einem
Besuch in Memphis, der größten Stadt am Mississippi: 600.000 Elvis-Fans pilgern dort
jährlich nach Graceland, dem Haus des 'King'.
Der Mississippi ist Amerikas großer Strom. 'Vater des Wassers' nannten ihn die
Ureinwohner des Kontinents. Lange maß man dem 'Ol' Man River' keine besondere Bedeutung
bei, doch jetzt entdeckt Amerika ihn als Teil seines kulturellen Erbes wieder, als Heimat
von Jazz und Blues, Elvis Presley und Mark Twain.
Der 3778 Kilometer lange Mississippi fließt durch zehn US-Bundestaaten.

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| 15:30 - 16:15,
3SAT |
| Am Mississippi Die
dreiteilige Dokumentation 'Am Mississippi' vermittelt Geschichten über Menschen, Mythen
und Musik. Der zweite Teil folgt dem Mississippi weiter stromaufwärts zur Wiege des
Blues, der auf den schier endlosen Baumwollfeldern der Region aus der Musik und den
Liedern der afroamerikanischen Sklaven entstand.

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| 16:15 - 17:00,
3SAT |
| Am Mississippi Die
dreiteilige Dokumentation 'Am Mississippi' vermittelt Geschichten über Menschen, Mythen
und Musik. Der dritte Teil führt nach Memphis im US-Bundesstaat Tennessee. Elvis Presley
machte die Stadt 1954 zum Geburtsort des Rock 'n' Roll. Weiter stromaufwärts, in der
Kleinstadt Hannibal, wuchs der Schriftsteller Mark Twain auf, der dem Mississippi mit
seinen berühmten Romanfiguren, Tom Sawyer und Huckleberry Finn, ein literarisches Denkmal
setzte.

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| 17:45 - 18:30,
3SAT |
| Bis zum Anfang der Welt Hungersnöte,
Seuchen und Elend? Das auch - aber Afrika ist so viel mehr. Der Maler Richard W. Allgaier
zeigt den Reichtum des Landes. Von der Wüstenstadt Timbuktu und Höhlenmalereien bis
durch die Endlosigkeit der Sahara bereist der Künstler Westafrika.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Wildes Deutschland Weißwurstäquator
wird der Main liebevoll genannt. Tatsächlich zieht er sich in vielen Windungen und
Schnörkeln über 542 Kilometer von Ost nach West durch Deutschland. Vom Fichtelgebirge
bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in
Deutschland fließt. Gleichzeitig ist der Main einer der am meisten verkannten Flüsse des
Landes. Denn welche Bilder verbindet man mit dem Main? Die Skyline von Frankfurt? Die
Weinberge um Würzburg? Das allgemeine Bild vom Main ist geprägt durch die
Wirtschaftswunderzeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals bedeutete Fortschritt alles,
Natur nichts. Das führte dazu, dass der Main in den 60er und 70er Jahren mehr einer
Kloake als einem Fluss glich. Dieses Image haftet ihm bis heute an. Doch der Main ist
anders als sein Ruf. Es stimmt zwar, dass Menschen den Fluss seit Jahrhunderten formen und
nutzen. In den letzten Jahrzehnten aber korrigierte man Fehler der Vergangenheit, so dass
der Main nun auf der gesamten Strecke wieder viele unerwartete Naturräume zu bieten hat.
Am Main zeigt sich die unglaubliche Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen, selbst
unwirtliche Lebensräume zu nutzen. So bietet der Main Raum für rare Spezialisten und
seltene Arten. Wer vermutet am Main schon Schwarzstorch, Wildkatze oder gar Luchs und
Fischadler? Wer weiß schon, dass der Fluss auf seinem langen Weg an vier großen
deutschen Mittelgebirgen vorbeiführt? Fichtelgebirge, Steigerwald, Spessart und Hassberge
liegen an seinen Ufern. Auwaldreste, Feuchtgebiete und Trockenhänge begleiten ihn auf
seinem Weg.

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| 21:00 - 21:45,
NDR |
| Mit dem Zug zum Great
Barrier-Reef ARD-Korrespondent Robert Hetkämper reist mit dem 'Sunlander
Express' durch Queensland - von Brisbane an der Ostküste nach Cairns im Norden
Australiens. 32 Stunden dauert die Fahrt.
Info: Australien ist der größte Kohle-Exporteur der Welt, Kopf an Kopf mit Indonesien.
Gefördert wird am meisten in China: 2,4 Milliarden Tonnen Kohle im Jahr!

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| 22:45 - 23:35,
arte |
| Dunkle Wolken über dem Dach
der Welt 'Das Dach der Welt' ist nicht mehr das vielgepriesene Paradies der
Reinheit. Eine Studie von 2008 besagt sogar: 'Die Luftverschmutzung im Himalaya ist so
groß wie in europäischen Städten.'

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| Freitag, 25.05.2012 |
| 04:15 - 05:00,
Phoenix |
| China - Reise durchs Reich der
Mitte Jahrtausende hat sich China der Außenwelt verschlossen. Seit knapp
dreißig Jahren vollzieht sich auf wirtschaftlichem und politischem Sektor ein drastischer
Wandel. Auf der 'Spur des Fortschritts' reist ZDF-Korrespondent Joachim Holtz durch den
flächenmäßig größten Staat Ostasiens. Vom Fluss Amur im Norden über Peking und
Shanghai bis in die ärmsten Regionen des Landes führt seine Route - mal kontrolliert von
der Staatsmacht, mal durch 'Schlupflöcher' in das verborgene China. Holtz' Resümee:
'China steckt mit dem Kopf im Weltall, mit den Füßen aber noch im vergangenen
Jahrhundert.'
Info: Dem Wirtschaftsboom ist es zu danken, dass es heute rund 300000 Millionäre in China
gibt. Die Kehrseite der Medaille: Geschätzte 120 Millionen Menschen im Land leben
unterhalb der Armutsgrenze.

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| 05:00 - 05:45,
Phoenix |
| China - Reise durchs Reich der
Mitte Shanghai ist das Schaufenster des neuen China. Die
20-Millionen-Metropole stilisiert sich selbst zur 'Stadt des 21. Jahrhunderts'. Von allem
hat sie am liebsten das Größte, Schnellste, Neueste. Der Fortschritt ist unübersehbar.
Das macht auch der zweite Film der China-Reise deutlich. Wirtschaft, Industrie,
Wissenschaft und Kultur stürmen in die Moderne. Doch viele Menschen bleiben zurück.

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| 05:45 - 06:30,
Phoenix |
| Masuren Vor dem
wieder aufgebauten Schloss in Galiny sitzen zwei befreundete Familien: Udo Graf zu
Eulenburg mit Frau und Sohn und die polnische Familie Powiska. Der eine ist
Kosmetikfabrikant und heute der Besitzer des Schlosses, der andere wäre der Besitzer
gewesen, wenn Deutschland seine Nachbarn und die Welt nicht mit Krieg überzogen hätte.
Der Pole brachte das Geld, der Deutsche seine Erinnerungen und die Geschichte des
Schlosses ein, um das Gebäude zu retten. Außerdem findet im Herzen Masurens, in
Nikolaiken, die gemeinsame Taufe eines deutschen und eines polnischen Kindes statt, und in
einem Gymnasium lernen junge Polen Deutsch. Der Fernsehjournalist Wolf von Lojewski hatte
von seinen Eltern einst die Mahnung mit auf den Weg bekommen, nie seine Heimat aus den
Augen zu verlieren. Nach vielen Jahren geht er nun auf die Reise in seine Vergangenheit
sowie in die Gegenwart und Zukunft Masurens. Erste Etappe der zweiteiligen Reise.

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| 06:30 - 07:15,
Phoenix |
| Masuren In
Mragowo, früher Sensburg, besucht Wolf von Lojewski ein besonderes Fest: das
Heimattreffen von Polen, die heute noch verstreut in den Nachbarländern, der Ukraine, in
Weißrussland oder Litauen leben. In Insterburg bittet Frau Nadirscha Adamovna den
Journalisten darum, Feldpostbriefe, die sie auf dem Dachboden ihrer Wohnung fand, der
Familie des deutschen Verfassers zu überbringen.
Für Wolf von Lojewski bedeutet Masuren ein Stück Heimat. Seine Eltern zogen einst von
dort aus nach Berlin.

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| 07:00 - 08:00,
arte |
| Lamu, die Insel der Esel Die
Insel der Esel. Auf Lamu vor der Küste Kenias kommen auf 24.000 Einwohner rund 6000 Esel
. Sie gehören dort zum Alltag, als Lastenträger, Reittiere und Teilnehmer eines
bekannten Eselrennens.

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| 07:15 - 08:00,
Phoenix |
| Östlich der Oder Wolfgang
Wegner bereiste das östliche Ufer der Oder, die Neumark. Eine Gegend im Umbruch: Posen
gibt sich modern und westlich, an der Warthe und in der Netzer Heide bieten Sümpfe, Seen
und tiefe Wälder ursprüngliche Landschaft. Vom prächtigen Kostrzyn (Küstrin) sind nur
noch Ruinen übrig, dafür wurde die im Krieg zerstörte Marienkirche in Chojna
(Königsberg) mit deutschen Investoren restauriert.

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| 08:00 - 08:45,
Phoenix |
| Östlich der Oder Erntedankfest
in Krobia in der Nähe von Leszno im Posener Land. Das ganze Dorf ist auf den Beinen.
Viele tragen die uralten Trachten dieser Region. Mit Kutschen geht es zur Kirche, wo die
Erntekränze gesegnet werden. Danach in einer feierlichen Prozession zum Festplatz, zu
Gesangsdarbietungen und Volkstänzen. Nächste Station ist Posen, die Metropole
Westpolens. Der Marktplatz strahlt wieder im alten Glanz. In den schmucken Häusern lebten
einst tüchtige Handwerker und Händler. Ein besonderer Blickfang ist das alte Rathaus aus
dem 16. Jahrhundert. Nach Posen und ins Posener Land kamen um 1720 katholische deutsche
Einwanderer aus dem Fränkischen, die Bamberger, Bamberka auf polnisch. Im Laufe der Zeit
haben sie sich vollständig in die polnische Gesellschaft integriert. Aber noch immer sind
sie stolz auf ihre Herkunft. Davon zeugt auch das Museum der Bamberger in Poznan. Nach dem
Besuch im Gestüt von Sierakow, wo Posener Pferde gezüchtet werden, treffen wir zwei
Kutschenbauer, deren Geschäft in den letzten Jahren aufblüht, und die Pferdekutschen in
viele Teile Europas exportieren. Hier lebt auch Witold, ein junger erfolgreicher Bauer. Er
hat sich besonders auf den Tomatenanbau spezialisiert. Geerntet wird jetzt im Spätsommer
überall im Posener Land. Nicht nur Tomaten, vor allem auch Zuckerrüben und Kartoffeln.
Weiter geht die Reise zu einer alten Pianofabrik in Kalisz, einem Fluglehrer in Leszno -
und einer Überraschung an der Grenze des Posener Landes zu Pommern: Nicht nur im
äußersten polnischen Osten, sondern auch hier, keine 200 Kilometer von der deutschen
Grenze entfernt, gibt es Wisente, diese mächtigen europäischen Wildrinder. Eine Herde
von etwa 30 Tieren lebt bereits wieder in freier Wildbahn. Sie werden hier ausgewildert.
Die Reise durch das Posener Land endet in Gnesen, Polens ältester Stadt und erster
Hauptstadt. Im spätgotischen Dom von Gnesen werden die Reliquien des Heiligen Adalbert,
eines bedeutenden Missionars bei den heidnischen Pruzzen, aufbewahrt. Und im Archiv der
Kirche liegen tausendjährige Bücher von unschätzbarem Wert.

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| 11:15 - 11:30,
3SAT |
| Alte Leier, neue Lieder Abseits
der Sandstrände und Badebuchten der Costa Smeralda, an den Karsthängen des Supramonte,
in den kleinen Dörfern der Baronia und der Barbaggia gibt es noch das echte Sardinien.
Wer die Insel wirklich kennenlernen will, muss die Menschen besuchen, die die alten
Traditionen pflegen. 'Alte Leier, neue Lieder' besucht die Tenores von Bitti, deren
polyphone Gesänge auf die uralte sardische Hirtenkultur verweisen. Musikalische Tradition
und Moderne vereint die Folk-Gruppe 'Janas', die bei den Proben zu einem Konzert über
alte und neue Lieder spricht. Auch der Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung
seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf alte Bräuche der Hirten zurück. In einem Tal
in der Nähe von Urzulei trifft das Filmteam Sebastiano Cabras, einen 'modernen Hirten'.
Nachdem er seine Arbeit verloren hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse
an und macht Wein. Einer von vielen Teilzeit-Hirten, die notgedrungen zu einer
traditionellen Lebensweise zurückgekehrt sind.

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| 13:30 - 14:00,
H3 |
| Donau kulinarisch Der
Film folgt der Donau entlang der slowakischungarischen Grenze zum Donauknie bis nach
Budapest. Über der slowakischen Hauptstadt Bratislava, dem früheren Pressburg, thront
der Hrad, die markante Burg mit ihren vier Türmen, über der fast vollständig
restaurierten Altstadt. Im Norden der Stadt beginnen die Kleinen Karpaten. Schon seit der
Römerzeit wird hier Wein angebaut. Nach der 'Wende' haben sich die Winzer zur
Karpatenweinstraße zusammengeschlossen. Die südliche Mosoni-Donau fließt durch die
Kleine Ungarische Tiefebene und erreicht dort Györ. In Györ findet einmal im Jahr eine
Barockhochzeit statt. Die Trauung ist kein Spiel, das Brautpaar heiratet tatsächlich.
Kulinarischer Höhepunkt des Festes ist der Genuss einer riesigen Hochzeitstorte. Bei
Visegrad beginnt das Donauknie. Hier teilt sich die Donau. Am kleineren Donauarm liegt
Szentendere, das 'Montmartre' der Donau. Schon seit den zwanziger Jahren des vorigen
Jahrhunderts gibt es eine Künstlerkolonie. Im Restaurant Aranysárkány holt der Gastwirt
und Koch Attila Mahr sich jedes Jahr ein Dutzend Künstler zum Kochen oder Backen. Immer
wieder entsteht ein neues Gericht, das dann auf der Speisekarte auftaucht und das der
mitkochende Künstler in einem Kunstwerk verewigt. |
| 15:15 - 16:00,
H3 |
| Mission Gombessa Vor
Millionen von Jahren erhob sich vor der afrikanischen Küste eine Handvoll Inseln aus dem
Meer. Ungeheure Asche- und Lavamassen quollen aus dem Erdinneren. Sie formten Berge und
Täler und schroffe unterseeische Landschaften. Hier, im tiefen, dunklen Meer lebt ein
geheimnisvolles Wesen, das schon viel länger existiert als die Inseln selbst: der
Quastenflosser! Ein Mann hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, diesen Fisch zu
erforschen, es sind mittlerweile über 20 Jahre vergangen, seitdem er die Quastenflosser
als Erster lebend fotografierte und filmte. Viele Rätsel konnte Hans Fricke lösen, zwei
wichtige Fragen blieben aber bis heute offen: Sind die Fische, die es schon lange vor den
Dinosauriern gab, wirklich die ältesten Wirbeltiere der Welt? Und wo hält sich ihr
Nachwuchs versteckt? Für die Altersbestimmung wird ein toter Quastenflosser benötigt. Da
sie streng unter Schutz stehen, muss die Crew tote, aber gut konservierte Quastenflosser
finden. Die Suche nach dem Nachwuchs gestaltet sich noch weitaus schwieriger. Hans Fricke
verfügt über ein U-Boot, das bis 400 Meter tief tauchen kann. Zu wenig, um in den
vermuteten Lebensraum der Jungen vorzudringen. Aber in beiden Fällen steht das Glück auf
der Seite der Quastenflosser-Experten.

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| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Im Nationalpark Eifel Ausgedehnte
Wälder, Wiesen und von Flüssen tief eingeschnittene Täler prägen das Bild von
Nordrhein-Westfalens größtem Naturschutzgebiet. Wildkatzen , Luchse, Biber und Uhus sind
hier zu Hause.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Wildes Deutschland Als
sich in den 80er Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer
außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst
unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend
Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab.
Apokalyptische Szenarien boten sich dem Besucher. Zehntausende kahle, tote Bäume
dominierten den Nationalpark. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom 'größten
Waldfriedhof' Mitteleuropas und vom Ruin der Tourismusregionen Bayerischer Wald. Doch dann
geschah das Wunder: Aus dem Vernichtungswerk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran,
vielgestaltiger und bunter, als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre
nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt der Erfolg der Nationalpark-Idee 'Natur Natur
sein lassen'. Die riesigen Mengen toten Holzes vermoderten im Laufe der Zeit und damit
entstand die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche natürliche Verjüngung der
Fichte. Genau die Baumarten kehrten ganz von allein zurück, die seit alters her hier
gedeihen können. Nirgendwo sonst zwischen Ural und Atlantik dürfen sich nun Wälder auf
einer so großen Fläche frei entwickeln - ohne Zutun des Menschen - allein nach den
Gesetzen der Natur. So profitieren vor allem die nach Licht hungernden und Wärme
liebenden Organismen. Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können,
was von den toten Bäumen übrigbleibt, wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose.
Auch bodenbrütende Vogelarten wie der Fitis schätzen die Auflichtung des Waldes. Selbst
der Wespenbussard kann hier jetzt ungehindert nach Insekten, die ihre Nester in die Erde
bauen, Ausschau halten. Und die umgestürzten Stämme dienen nicht nur der Luchsfamilie
als Versteck, sondern das tote Holz vermodert allmählich und wandelt sich selbst zum
Keimbett für eine neue Waldgeneration.

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| 20:15 - 21:15,
NDR |
| Große Träume am Kleinen Meer
In Mecklenburg-Vorpommern befindet sich das größte zusammenhängende
Seengebiet in Mitteleuropa. Die Müritz ist der größte innerdeutsche See - der
zweitgrößte nach dem Bodensee - und hat eine maximale Tiefe von 31 Metern. Ihr Name
stammt vom slawischen 'Morcze' und bedeutet 'Kleines Meer'. In der Doku trifft Moderator
Frank Breuner die Menschen, die hier leben und arbeiten und ihre großen Träume an der
Müritz verwirklichen.
Erdgeschichtlich ein Küken: Die Geburtsstunde der Müritz liegt am Ende der
Weichsel-Eiszeit vor rund 12.000 Jahren.

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| 20:15 - 21:00,
H3 |
| Zwischen Helgoland und
Lübeck - Deutschlands schöner Norden Als Deutschlands sauerstoffreichster
Ort und einzige Hochseeinsel steht Helgoland in der Rangliste der Seeheilbäder Europas
ganz weit vorn. Naturliebhaber können auf der 'Düne', der Helgoländer Badeinsel, zu
jeder Jahreszeit Seehunde, Kegelrobben und Seevogel-Kolonien beobachten. Erholung pur
findet auch, wer die Region um den Ostseefjord Schlei bereist. Saftig grüne Wiesen, nett
herausgeputzte Dörfer und herrschaftliche Gutshöfe ziehen vorbei, wenn man auf
verschiedenen Themenradwegen die Gegend erkundet. Mit Lübeck verbindet man vor allem
Marzipan und Thomas Mann - und an beidem kommt man bei einem Besuch der Hansestadt auch
kaum vorbei. 'Lübsch', also typisch für die Stadt, sind aber auch die 'Gängen', ein
Labyrinth von Verbindungswegen zu romantischen Hinterhof-Wohnhäusern, oder die größte
Orgel der Welt mit mechanischer Traktur.

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| 22:45 - 23:00,
Phoenix |
| Die Wüstenstädte im Negev En
Saharonim, Avdat, Shivta, Chalutza - klangvolle Namen an der nördlichen Weihrauchstraße.
Karawansereien, Dörfer, Städte. Und dazwischen die Wüste: Krater, Berge, Steine, Sand,
Wasserstellen. Heute gehört dieser Teil zum Negev, der Wüste in Israel. Früher lag dort
das Reich der Nabatäer, der Herrscher über die Handelswege, über die das kostbare Gut
Weihrauch vom südlichen Arabien in die Metropolen Europas gebracht wurde.

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| Samstag, 26.05.2012 |
| 00:45 - 01:30,
Phoenix |
| Goldfieber Gold!
Kein anderer Stoff verkörpert so sehr den Mythos von Reichtum und Glück. Der Film
erzählt die spannende Geschichte zweier Expeditionen in die 'Grüne Hölle'
Papua-Neuguineas, auf der Suche nach dem glänzenden Metall.
Gold besitzt die größte Dehnbarkeit aller Metalle. Aus einem Gramm kann ein 3 km langer
Faden gezogen werden. |
| 02:15 - 03:00,
Phoenix |
| mareTV Gletscher,
Seen und dichter Wald voller Bären und Indianer. So stellen wir uns immer noch Alaska
vor. Im Südosten der US-Exklave haben Küstengebirge und Tausende Inseln fast jeden
Straßenbau verhindert. Wichtigste Verkehrsader: die 'Inside Passage' - ein geschützter
Wasserweg. mare TV folgt der Spur der Goldsucher von Ketchikan, nahe der kanadischen
Grenze, bis in den hohen Norden.
Info: Alaska hat 620000 Einwohner, davon sind 50000 Inuit, Aleuten und Indianer.
Hauptstadt: Juneau.

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| 05:30 - 05:55,
ARD |
| Felix und die wilden Tiere
Felix Heidinger zeigt viele wilde Tierarten, die sich an das Leben in der
Großstadt angepasst haben. Sie benutzen allerlei Einrichtungen der Menschen mit, zum
Beispiel ihre Balkone und Gärten. Am leichtesten, so beobachtet der Tierfilmer, tun sich
die Vögel. Doch wenn er glaubt, dass das auch für die Bewohner im Wasser gelten könnte,
so täuscht er sich: Sauerstoffreiches Wasser gibt es nur im Oberlauf der Flüsse und dort
müssen die Fische zum Laichen hinwandern. Wie aber sollen sie zum Oberlauf schwimmen,
wenn ihnen ein Wehr den Weg versperrt? |
| 05:45 - 06:30,
Phoenix |
| Der Fluch des Indianergoldes
Ein deutsches Expeditionsteam um den Goldsucher Toni Lennartz begibt sich auf
die Spuren einer spannenden Story um Gold, Gier und Geistererscheinungen. New Westminster,
British Columbia, 1891: Der Indianer Charly Slumach, als angeblicher Mörder zum Tode
verurteilt, tritt nicht ab, ohne die Nachwelt zu verfluchen: 'Niemand, der mein Gold
findet, wird lang genug leben, um es zu bergen.' Seitdem hat die Legende eines
verschollenen Goldschatzes im Bergmassiv der Raincoast Mountains Abenteurer aus aller Welt
in den Südwesten Kanadas gelockt. Der Fluch des Indianergoldes - was ist daran wahr?

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| 05:55 - 06:20,
ARD |
| Karen in Action Reporterin
Karen Markwardt ist diesmal in Brasilien unterwegs um herauszufinden, woher die Edelsteine
kommen. Brasilien gehört zu den Ländern mit den größten Edelsteinvorkommen weltweit.
Die meisten Edelsteinminen gibt es im Bundesstaat Minas Gerais. Der Name bedeutet etwa
'Allgemeine Minen'. Zusammen mit Geologe Pedro Löwenstein macht sich Karen auf die Suche
nach dem grünen Turmalin. Der Stein kommt in den Felswänden der Mine vor. Um ihn zu
finden, muss erst ein 200 Meter langer Tunnel in den Berg getrieben werden, mit vielen
Sprengungen. Die Löcher für die Sprengung werden mit einer 50kg schweren Maschine
gebohrt. Karen muss all ihre Kraft einsetzen, und auch dann schafft sie es nur gemeinsam
mit Minenarbeiter Giovani, diesen schweren Bohrer zu stemmen. In die Löcher wird Dynamit
gestopft und zuletzt der Zünder aktiviert. Bis zur Explosion bleiben exakt 2 Minuten und
27 Sekunden, um die Mine zu verlassen. Wieder zurück in der Mine können Karen und Pedro
ihr Glück kaum fassen: Große Klumpen von grünem Turmalin sind freigelegt worden. Noch
allerdings sind sie roh und stumpf. Um sie in kostbaren Schmuck umzuwandeln, müssen sie
nach Rio de Janeiro gebracht werden, wo sie in einer Edelsteinschleiferei geschnitten,
geschliffen und poliert werden. Dabei darf kein Fehler passieren, denn sonst wäre Karens
mühevolle Suche umsonst gewesen. Schließlich wird der nun glänzende Turmalin in eine
goldene, mit Edelstein verzierte Fassung eingesetzt. Aus dem stumpfen Turmalinstein ist
ein 12.000,- Euro wertvoller Ring geworden - und Karen darf ihn als erste anprobieren -
bevor sie ihn natürlich wieder abliefern muss.

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| 06:00 - 06:45,
H3 |
| Ein hessischer Buchenwald von
Weltrang Am 25. Juni 2011 kam die erfreuliche Nachricht: Der Nationalpark
Kellerwald-Edersee wird in den Status des Weltnaturerbes erhoben und steht damit auf einer
Stufe mit dem Grand Canyon und der Serengeti. Auf rund 5.700 Hektar erstreckt sich der
Buchenwald im nördlichen Hessen. Seit sieben Jahren schon ist er Nationalpark. In einem
Wald, der nicht forstlich genutzt wird, darf alles genau so wachsen, wie die Natur es
will. Gewaltige Buchen oder knorrige alte Eichen - für den Spaziergänger und Wanderer
ein beeindruckender Anblick. Hier soll sich die Natur völlig ungestört entwickeln
können, hin vom Wirtschaftswald zu einem Urwald mitten in Deutschland. Am besten lässt
sich der Nationalpark mit einem Ranger erkunden. Mit ihm geht es zu den Resten eines
echten Buchen-Urwalds im Nationalpark - Buchen, denen man ihr Alter nicht ansieht. Relativ
klein und knorrig sind sie. Der Ranger weiß auch von der kulturmäßigen Nutzung des
Areals zu berichten, von den wahren Schätzen, die sich im Totholz ansiedeln, aber auch
von den besonderen Herausforderungen, die der Naturschutz an die Mitarbeiter des Parks
stellt: So wurden schon vereinzelt Bäume vom Hubschrauber aus gefällt, um den Bestand
einer seltenen, im Nationalpark beheimateten Pflanze, der Pfingstnelke, zu schützen.

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| 06:30 - 07:15,
Phoenix |
| Die Goldfahnder Seit
Jahrtausenden ist Gold heiß begehrt und bietet Stoff für zahlreiche Mythen. Der
Mineraloge Andreas Hauptmann und der Bergbauarchäologe Thomas Stöllner begeben sich auf
Spurensuche. Bei Sakdrissi, im heutigen Georgien, untersuchen Stöllner und sein Team die
Reste eines 5000 Jahre alten Goldbergwerks . Lag dort das legendäre Goldland Kolchis?
Heutzutage werden weltweit ca. 2600 t Gold pro Jahr gefördert.

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| 07:05 - 08:00,
arte |
| Tibet: Meines Vaters Land In
den Dörfern und auf den Hochweiden Tibets hüten Nomaden noch heute ihre Yaks und
ernähren sich vorrangig von Milchprodukten. Die Kamera ist dabei, als Marijo und ihr
Ehemann Gymatso mit ihrer siebenjährigen Tochter Yangchen ihre Heimat besuchen. Da
Yangchen fließend Tibetisch spricht, ist sie schnell in der Gemeinschaft zu Hause,
kümmert sich um Yak-Jungtiere und wäscht selbst ihre Kleidung. Für die Dokumentation
befragt Gymatso Mitglieder seiner Gemeinschaft über ihre Lebensgewohnheiten, die
Aufgabenverteilung zwischen Männern und Frauen und das Arbeiten in der Kälte. Marijo
sammelt ihrerseits neue Erkenntnisse für ihre Doktorarbeit über das Leben der Nomaden.
Nach und nach vervollständigt sich das Bild vom Nomadenleben. So erfährt der Zuschauer
beispielsweise, dass das freie Umherziehen und die gegenseitige Hilfe - einst Grundsteine
dieser Gesellschaft - durch die von der chinesischen Regierung verordnete
Zwangssesshaftigkeit eingeschränkt werden. Unter dem Vorwand, sie würden ihre Ressourcen
und Ländereien schlecht verwalten, zwingt China den tibetischen Nomaden moderne
Viehhaltungsverfahren und ein Leben in 'komfortablen Unterkünften' fern von ihren Weiden
auf. Dadurch drohen die nomadische Lebensart und die Familientraditionen allmählich in
Vergessenheit zu geraten.

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| 07:30 - 08:15,
Phoenix |
| Bei den Schwarzbrennern Klar,
man könnte aus Zwetschken auch Mus kochen. Aber so etwas hört man hier nicht gern. In
den Weißen Karpaten, im abgelegenen Süden Tschechiens ist, die Schwarzbrennerei eine
Tradition, und Traditionen sind hier heilig - selbst wenn sie gegen das Gesetz verstoßen.
Schließlich ist es die Seele der Landschaft, die aus den dunklen Wurzeln der windschiefen
Pflaumenbäume in den Slivovice fließt. Altertümlich und klar, sanftmütig und voller
Kraft. So wie die Lieder, die man hier zur Zymbal singt. Gebrannt wird im Verborgenen -
getrunken in der Gemeinschaft: Wenn der Frühling an Kraft gewinnt, wird erstmals der
junge Slivovice entkorkt, während sich draußen an den Pflaumenbäumen schon zaghaft die
Knospen des nächsten Jahrgangs recken. |
| 07:35 - 08:05,
MDR |
| Boris - ein Junge vom
Baikalsee Boris ist 13 Jahre alt und lebt in dem kleinen Fischerdorf
Suchaja, am Ostufer des Baikalsees. Der Baikalsee liegt mitten in Sibirien und ist der
größte Süßwassersee der Erde. Seit Boris denken kann, fährt sein Vater zusammen mit
einem Forscherteam im Winter auf den Baikal hinaus, um die neu geborenen Robbenbabys zu
zählen und zu untersuchen. Boris ist sehr an den Expeditionen interessiert. Er darf bei
den Vorbereitungen mithelfen und erstmals sogar die Forscher vor Ort besuchen. Die
ungewöhnliche Begegnung mit einem Robbenbaby und die Vorbereitung von
Unterwasseraufnahmen sind sogar für einen Jungen wie ihn etwas ganz Besonderes.

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| 09:05 - 09:30,
arte |
| KlasseSegelAbenteuer Auf
einem Segelschiff quer über den Atlantik! Ein riesiges Abenteuer für die 30
Jugendlichen, die sich immer mehr zu echten Seemännern- und frauen mausern. Die Abfahrt
von Teneriffa bedeutet auch: Der Unterricht geht los. Aber Schule unter Segeln ist
natürlich kaum vergleichbar mit dem Schulalltag zu Hause. Neben Mathe-, Physik und
Deutschunterricht müssen die jungen Seefahrer auch jede Menge Nautik pauken: Schließlich
sollen sie bald das Schiff alleine in die Karibik steuern.

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| 10:00 - 10:45,
arte |
| Bahamas - unverfälscht! Weiße
Strände, üppige Natur, geringe Steuerforderungen - für viele Urlauber sind die Bahamas
(Paradise Island) ein Traumziel. Doch wie leben die Einwohner abseits der Hauptinseln,
jenseits vom Tourismus?

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| 10:15 - 11:00,
3SAT |
| Geschichten aus dem Joglland
Peter Rosegger hat es liebevoll beschrieben, und Kaiserin Maria Theresia soll
der einzigartigen Landschaft am Fuße des Hochwechsels in der nördlichen Oststeiermark
den Namen gegeben haben: das Joglland. Heute setzen dort 17 Gemeinden, darunter Wenigzell,
St. Jakob im Walde, Rettenegg und Birkfeld, die sich zum Verein der 'Kraftspendedörfer im
Joglland' zusammengeschlossen haben, auf sanften Tourismus. Die Dokumentation 'Geschichten
aus dem Joglland' porträtiert Menschen, die in dieser Region im Norden der Oststeiermark
leben, arbeiten, feiern und genießen - kurz: die dem Joglland verbunden sind.

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| 10:35 - 11:05,
RBB |
| Finnlands blaue Seen Blaue
Seen, grüne Inseln, Ruhe und Natur: Es ist eine faszinierende Seen- und Seelenlandschaft,
die Region rund um den Saimaa-See im Osten Finnlands. Claudia Buckenmaier aus dem
ARD-Studio Stockholm reist zu Land und zu Wasser in das Paradies der tausend Eilande.
Dorthin, wo es den nordischen Sommer gibt und die Wälder voller Blaubeeren sind, von
Lappeenranta im Süden nach Joensuu im Norden.
Mit über 100.000 Quadratkilometern ist die finnische Seenplatte die größte ihrer Art in
Europa. Nach finnischer Zählung befinden sich 42.200 Seen in der Region.

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| 10:45 - 12:15,
arte |
| Warum stranden Wale? Immer
wieder kommt es zum rätselhaften Stranden von Walen, bei denen große Gruppen von Tieren
verenden. Warum haben sie die Orientierung verloren? Die italienische Meeresbiologin
Antonella Servidio untersucht die These, dass es militärische Sonare sein könnten, die
für das Massenstranden verantwortlich sind. Die Suche nach Beweisen führt die junge
Wissenschaftlerin um die halbe Welt.

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| 10:45 - 11:00,
Phoenix |
| Die Wüstenstädte im Negev
En Saharonim, Avdat, Shivta, Chalutza - klangvolle Namen an der nördlichen
Weihrauchstraße. Karawansereien, Dörfer, Städte. Und dazwischen die Wüste: Krater,
Berge, Steine, Sand, Wasserstellen. Heute gehört dieser Teil zum Negev, der Wüste in
Israel. Früher lag dort das Reich der Nabatäer, der Herrscher über die Handelswege,
über die das kostbare Gut Weihrauch vom südlichen Arabien in die Metropolen Europas
gebracht wurde.

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| 10:45 - 11:00,
SWR |
| Nationalpark Thingvellir,
Island Die Menschen leben in Island allein mit dem Vorbehalt der Geologie.
Das Land am Polarkreis war in der Eiszeit vollkommen vergletschert. Heute bedecken die
Gletscher noch mehr als zehn Prozent der Oberfläche. In Island kann man den Urgewalten
bei der Arbeit zuschauen. Flüsse und Seen prägen das Bild der Landschaft, Gestein
zerbröselt, Vulkane brechen aus, Wasserfälle springen aus den Bergen. Im Nationalpark
Thingvellir, trifft Islands Geschichte auf die Geologie. Hier treffen die eurasische und
die nordamerikanische Erdplatte aufeinander. Die 'Grenze' zwischen beiden Kontinenten ist
eine fünf bis sechs Kilometer breite Zone, durchzogen von mehr oder weniger parallelen
Klüften. Und hier wurde auch der Grundstein für die Republik Island gelegt. Die ersten
Siedler kamen aus Norwegen und ließen sich um 870 nieder. Die Bevölkerungszahl wuchs
rasch. Bald wurde der Ruf nach einem gemeinsamen 'Thing', einer Volksversammlung, laut.
930 trat im heutigen 'Thingvellir' das erste gemeinsame Parlament, das 'Althing' zusammen
und markiert damit die Gründung des isländischen Staates. 'Es wird eng auf dem Thing',
so ein isländisches Sprichwort. Bis zu 4.000 Menschen versammelten sich zu einem Althing.
Hier wurden Streitereien geschlichtet und Gesetze beschlossen. Sitz und Stimme hatten die
48 'Goden', Häuptlinge, Islands. Der Althing verlor zunehmend seine Bedeutung nachdem
Island im 13. Jahrhundert seine Unabhängigkeit zuerst an Norwegen, später an Dänemark
verlor. 1798 wurde das Parlament aufgelöst. Mit der Unabhängigkeitsbewegung im Europa
des 19. Jahrhunderts wurde auch Thingvellir wieder zu einem Symbol. 1843 verkündete der
dänische König Christian VIII. per Erlass die Wiedereinführung eines isländischen
Parlaments. Dieses tritt in Reykjavik zusammen und hatte ausschließlich beratende
Funktion. 1848 versammelten sich 19 Abgeordnete in Thingvellir und forderten ein eigenes
Parlament mit allen Rechten. Seine volle Unabhängigkeit erreichte Island erst 1944 in den
Wirren des Zweiten Weltkriegs. Die Feier fand in Thingvellir statt. |
| 12:55 - 13:38,
MDR |
| Die Marco Polo-Fährte -
Abenteuer Seidenstraße Auf der Route des Marco Polo reist Autor Bradley
Mayhew von Venedig bis Peking. Die dritte seiner fünf Etappen beginnt in der antiken
iranischen Lehmstadt Yazd. Über die Dashte Lut, größte Wüste Irans, fährt Mayhew nach
Afghanistan. In Herat spricht er mit der Leiterin eines Straßenkinder-Projekts über den
erneuten Vormarsch der Taliban. In Sare-Sang am Hindukusch besucht er ein
Lapislazuli-Abbaugebiet , wo im Sommer bis zu 2000 Arbeiter schuften.

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| 14:00 - 14:15,
arte |
| Mit offenen Karten In
den Tiefen des Meeres schlummern immense biologische und mineralische Reichtümer, die
jetzt dank des technischen Fortschritts für die Menschheit zugänglich sind. Doch wie
lassen sich in Zeiten der Umweltverschmutzung und Überfischung bedeutende
Wirtschaftsinteressen mit dem Schutz eines kaum bekannten, fragilen Lebensraums in
Einklang bringen? |
| 14:10 - 15:10,
NDR |
| Ostfriesen zwischen Dollart
und Ems Im Rheiderland ist das Land flach, der Himmel weit, die Menschen
sind typisch. Es liegt dort, wo der Horizont noch seinen Namen verdient. Zwischen Dollart
und Ems stehen die Häuser erhöht auf Warfen, weil fast die gesamte Region unter dem
Meeresspiegel liegt. Die Kirchtürme sehen aus wie Leuchttürme. In den kleinen Gassen
findet man noch den Dorfschmied, den Fährmann und den Postboten, der noch Zeit für eine
Tasse Tee hat. Malerisch ist der kleine Hafen von Ditzum. Die bunten Krabbenkutter dort
sind ein begehrtes Fotomotiv für die zahlreichen Urlauber. Und alle Fischer in Ditzum
heißen mit Nachnamen Bruhns. In der heimlichen 'Hauptstadt' des Rheiderlandes, in Weener,
ist Jan Bruins zu Hause. Er ist bei den Menschen 'bekannt wie ein bunter Hund', weil er
jeden Tag unterwegs ist. Er kennt die Region wie kein anderer. Jan Bruins ist Postbote und
Lokalreporter in Personalunion. Unter der Woche kurvt er voll bepackt mit Briefen und
Päckchen auf seinem Fahrrad von Haustür zu Haustür, an den Wochenenden schnappt er sich
die Kamera und fotografiert Fußballspiele und Boßel-Partien für die Lokalzeitung.

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| 14:15 - 15:00,
Phoenix |
| Dschungelfieber Kaum
ein Lebensraum gibt der Wissenschaft mehr Rätsel auf als der Dschungel. Seit
Jahrhunderten versuchen Biologen, seine Geheimnisse zu ergründen. Doch je weiter sie
vordringen, umso deutlicher wird, dass sie bislang nur einen Bruchteil kennen. Eine neue
Generation von Wissenschaftlern will nun diese Lücken schließen. Ihre Ausrüstung
erinnert nur noch wenig an die Entdecker von einst. Die Forscher von heute gehen mit
High-Tech auf die 'Reise ins Verborgene'.
Hintergrund: Der erste Teil der dreiteiligen Reihe 'Dschungelfieber' zeigt, wie
Wissenschaftler das komplexe System des Regenwaldes mit modernen High-Tech-Methoden
erforschen. Ob mit einem Heißluftballon über dem Blätterdach oder mit
Hochgeschwindigkeitskameras - im Dschungel gibt es noch viel zu entdecken.

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| 14:30 - 15:15,
3SAT |
| Die Eifel - Heimat von Wind
und Wasser Bevor die Eifel aufgrund ihrer intakten Natur als Erholungsgebiet
für den Tourismus entdeckt wurde, galt sie lange als ein am westlichen Rand Deutschlands
abgelegenes, unwirtliches Gebiet mit feuchtem Klima und einer rauen Landschaft. Die Eifel
scheint nicht die Heimat der Menschen, sondern die Heimat von Wind und Wasser zu sein.
Auch wenn sich dieses Mittelgebirge im Herzen Europas befindet, so lag es oft abseits vom
Puls der Zeit. Doch so provinziell wie man glauben mag, ist die Eifel nicht: Die
Klosterkirche von Maria Laach zeugt von beeindruckender Baukunst, in Effelsberg blickt
heute eines der größten Radioteleskope ins Weltall, auf dem Nürburgring ist die
internationale Rennszene zu Gast, die Fachwerkidylle Monschau und die Burg Eltz locken
zahlreiche Touristen an, und im Ahrtal gedeihen international prämierte Rotweine.
'Reisewege: Die Eifel' stellt die Region, ihre Landschaft und ihre Bewohner vor.

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| 15:00 - 15:45,
Phoenix |
| Dschungelfieber Der
Dschungel im Amazonasbecken ist der größte zusammenhängende Regenwald der Welt.
Lediglich ein Viertel des mehrere Millionen Quadratkilometer großen Waldgebietes gilt als
erforscht. Doch auch die bekannten Gebiete bergen noch viele Geheimnisse. Jaguar, Ozelot
und Faultier sind die populärsten Bewohner des Amazonas-Regenwaldes. In einzigartigen
Bildern porträtiert der zweite Teil den Regenwald und seine eigentümlichsten tierischen
und pflanzlichen Bewohner.
Hintergrund: In einzigartigen Bildern porträtiert der zweite Teil der dreiteiligen Reihe
'Dschungelfieber' den Amazonas-Regenwald und seine eigentümlichsten tierischen und
pflanzlichen Bewohner. Eine spannende Expedition in einen der letzten unerforschten
Lebensräume und eine fremde Welt.

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| 15:30 - 16:00,
B3 |
| Landgasthäuser Herzhaft
mit Pfiff ist die Kost in Niederbayern: In Grainet im Landkreis Freyung-Grafenau serviert
ein Gastwirt zum Wildschwein Kartoffel-Baumkuchen. Ein Gourmetkoch bei Freyung kombiniert
Lachsfilet mit Wammerl und Kartoffel-Kürbisgemüse und im Wallfahrtsort Neukirchen
stärken sich Pilger mit Tafelspitz, Krensoße und Ofenknödeln. Eine der größten
Attraktionen Niederbayerns ist der wildromantische Bayerische Wald, der 1970 zum ersten
Nationalpark Deutschlands wurde. In den Freigehegen Lusen und Falkenstein können noch
Wölfe, Luchse, Wisente und Auerochsen bestaunt werden. Beim 'Tag der offenen Gartentür'
stehen einmal im Jahr Privatgärten in ganz Bayern für jedermann offen. Gartenfreunde
können u. a. und einen Blick in besondere und kunstvolle Privatanlagen werfen - wie zum
Beispiel im Donautal bei Deggendorf in den Gärten einer Künstlerin und eines Töpfers.
Der Lallinger Winkel bei Deggendorf wird auch 'Obstschüssel des Bayerischen Waldes'
genannt. Inmitten der vielen kleinen Dörfer liegen große Streuobstgärten. Märkte,
Erlebnisgärten und Lehrpfade locken jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Bis ins 16.
Jahrhundert war der Salztransport eine willkommene Einnahmequelle für die armen
'Waldler'. Per Schiff kam das Salz aus Hallein und Reichenhall nach Passau und wurde dann
mit Karren und Pferden nach Böhmen transportiert - heute sind die alten Saumpfade
beliebte Wanderwege. Dörfer und Städtchen in Bayern und Böhmen erinnern mit einem
historischen Festzug und den 'Säumerfesten' an diese goldenen Zeiten. |
| 15:45 - 16:30,
Phoenix |
| Dschungelfieber Einst
war der Dschungel ein Lebensraum des Menschen. Schon lange Zeit bevor er Kettensägen und
andere technische Hilfsmittel besaß, hat er den Regenwald bewohnbar gemacht. Bis heute
zeugen Tempelanlagen und andere Überreste von der frühen Besiedlung des Waldes. Doch
warum sind diese Kulturen untergegangen? Können wir aus den Fehlern unserer Vorfahren
etwas über unsere Zukunft erfahren? Auf einer 'Reise in die Vergangenheit' suchen
Wissenschaftler nach unseren Wurzeln.
Hintergrund: 'Indiana Jones' trifft den 'Planet der Affen' - so schlicht könnte man den
dritten Teil der Reihe 'Dschungelfieber' umschreiben. Auf einer 'Reise in die
Vergangenheit' suchen Wissenschaftler nach unseren Wurzeln. Daneben wird bei Besuchen
verschiedener Forschungsstationen unsere Verwandtschaft mit Schimpansen,
Flachland-Gorillas und Gehaubten Kapuzinern beleuchtet.

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| 16:30 - 17:15,
Phoenix |
| Herrenmenschen im Regenwald
17 Monate lang quälten sich deutsche Forscher von 1935 bis 1937 durch die bis
dahin noch völlig unbekannte Dschungelwelt entlang des Rios Jary im Nordosten Brasiliens
- mit auffallend hohem Aufwand. Wurden hunderttausende von Reichsmark nur deshalb
investiert, um Fauna und Flora eines der letzten weißen Flecken der Erde zu
dokumentieren? Oder ging es, wie manche Historiker meinen, in Wahrheit um einen
Brückenkopf für die geplante Eroberung Amerikas und die Sicherung kriegswichtiger
Rohstoffe?

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| 17:15 - 18:00,
MDR |
| Im Herzen des Balkans Mit
einer Flügelspannweite von mehr als drei Metern gehören Krauskopfpelikane zu den
größten Vögeln der Welt. Ihre Brutkolonie am Kleinen Prespasee ist stets von Wasser
umgeben, sicher vor Marder und Fuchs. Damit auch Fischer und Touristen den Gelegen nicht
zu nahe kommen, richteten griechische Naturschützer in den letzten Jahren eine Sperrzone
um die Nistplätze der hochbedrohten Vögel ein. Der See der Pelikane ist Teil des 2.500
Quadratkilometer großen Prespa-Parks, des ersten grenzübergreifenden Naturschutzgebietes
auf dem Balkan. Seit 2000 machen hier die drei Anrainerstaaten des Kleinen und des Großen
Prespasees - Albanien, Mazedonien und Griechenland - gemeinsame Sache im Interesse von
Balkangämse, Braunbär und Krauskopfpelikan. Mit Erfolg: Nachdem um 1980 keine 200 dieser
Vögel zum Brüten an die Prespaseen kamen, sind es inzwischen rund 3.000, die im Herzen
des Balkans ihre Jungen aufziehen - in der größten Krauskopfpelikan-Kolonie der Welt.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Slab City, wildes Leben in der
Wüste Das Leben in Slab City, dem wohl ungewöhnlichsten Ort Nordamerikas,
ist hart. Wasser gibt es nur an der Tankstelle, Elektrogeräte müssen mit Solarenergie
betrieben werden. Eine heiße Mineralquelle in der Nähe dient als Bad. Seit den 50er
Jahren lockt das einstige Militärgelände mitten in der kalifornischen Colorado-Wüste
die 'Snow Birds' an, Menschen, die vor dem Winter in Maine, Alaska oder Kanada flüchten.
Es sind zumeist Rentner, die ihr Haus verkauft haben und für den Rest ihres Lebens in
Wohnmobilen der Sonne hinterher ziehen. Die 66-jährige Sherry Sheets ist ein echtes 'Snow
Bird'. Im Singleclub von Slab City trifft sie sich mit Gleichgesinnten zur Happy Hour für
Gesellschaftsspiele oder andere Vergnügungen. Wayne Gardner (67) lebt seit 35 Jahren in
Slab City und ist ein Einzelgänger. Obwohl er irgendwo noch ein Haus besitzt, bleibt er
fast das ganze Jahr über in seinem Wohnmobil. 'Kühlschrank-Wayne', wie man ihn hier
nennt, kennt sich mit Camping-Elektrogeräten hervorragend aus und wird gerne für alle
möglichen Reparaturen gerufen. Berühmt geworden ist Slab City durch den 'Salvation
Mountain', eine farbenfrohe Lehmburg des christlichen Künstlers Leonard Knight.
Schauspieler und Regisseur Sean Penn drehte mehrere Szenen seines Hollywoodfilms 'Into the
Wild' in der skurrilen Camperstadt. Bis heute zieht die besondere Atmosphäre aus
Kreativität und Anarchie Künstler und andere Freigeister an. Seit neuestem jedoch wird
Slab City immer öfters Ziel von Obdachlosen, die in der aktuellen Wirtschaftskrise alles
verloren haben. Zu ihnen gehört Allie Neill. Die 18-Jährige lebt unfreiwillig mit ihren
Eltern und fünf kleinen Geschwistern in einem engen Wohnmobil. Doch in der Atmosphäre
von Slab City gelingt es Allie, ihren Traum zu träumen: Sie will berühmt werden.

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| 20:15 - 21:45,
Phoenix |
Steffens entdeckt  Die meisten giftigen
Tierarten der Welt leben in Australien. Vor allem im Norden des Kontinents, auf der Cape
York Halbinsel, wimmelt es förmlich von ihnen. Egal, ob Schlange, Fisch oder Spinne,
viele dieser Tiere können dem Menschen wirklich gefährlich werden. Deshalb hat man sie
früher bekämpft, sogar versucht, sie auszurotten. Inzwischen weiß man, dass auch die
giftigen Tiere in ihrer jeweiligen natürlichen Umgebung eine wichtige Rolle spielen.
Einige können sogar für die Menschen nützlich sein. Moderator Dirk Steffens begleitet
den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei ihrer Arbeit.
Im Great Barrier Reef lebt der Steinfisch, dessen Rückflossenstacheln ein Muskel- und
Nervengift enthalten, das Herzrhythmusstörungen und Atemstillstand auslöst.

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| 21:00 - 21:45,
SWR |
| Mit dem Zug in die Toskana
Seit jeher lockt 'Bella Italia' mit seinen Altertümern, seiner Sonne und seinem
Meer. Aber auch Eisenbahnfreunde kommen hier auf ihre Kosten, denn Italien lockt mit
zahlreichen musealen Lokomotiven. Verschiedene Museumsbahnvereine wie 'Musi Neri' oder
'Italvapore' kümmern sich mit Unterstützung durch die italienische Staatsbahn um die
Wiederaufbereitung, um Wartung und Reparaturen von historischen Lokomotiven und setzen sie
auf verschiedenen Strecken im Land wieder in Betrieb.In dieser Reportage begleitet das
Fernsehteam einen Sonderzug, der mit wechselnden Zugpferden in die Toskana unterwegs ist.
Auftakt bietet ein deutschösterreichisches Dampfgespann auf den Brennerpaß hinauf.
Elektrisch geht es weiter durch Südtirol bis Trient. Auf dem Reiseplan stehen so
verheißungsvolle Namen wie Val Sugana, Vicenza oder Faentina, Strecken und Städte auf
dem Schienenweg in eine der reizvollsten Landschaften Europas. Höhepunkt für die
Eisenbahnfreunde ist mit Sicherheit eine Begegnung mit der legendären
Franco-Crosti-Lokomotive, Höhepunkt für die Kultursuchenden unter den Passagieren wird
der Aufenthalt in Siena, der schönsten Stadt in der Toskana. Mit Dampf geht es weiter in
die Crete Sienese, in den Weinkeller Italiens, von wo Chianti und Montepulciano kommen und
so edle Tropfen wie der Brunello di Montalcino. Zum Abschluss der Reise bringt der
Dampf-Sonderzug seine Fahrgäste nach Rimini an die Strände der Adria. Einsam und
verlassen liegen sie im zauberhaften Licht eines sonnigen Oktobertags.

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| Sonntag, 27.05.2012,
Pfingstsonntag |
| 06:50 - 07:05,
NDR |
| Kakadu Nationalpark,
Australien Kakadu ist ein Kulturerbe der Extreme. Mit zwanzigtausend
Quadratkilometer Fläche ist es halb so groß wie Holland und wird von ca. 400 Menschen
bewohnt. Nirgendwo sind die Krokodile größer, die Schlangen giftiger, gehen mehr Blitze
im Jahr nieder. Menschen leben in diesem Gebiet im tropischen Norden Australiens seit
über 50.000 Jahren. Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, anfingen, ihre
Geschichte und Mythen auf Fels zu malen, kann niemand mit Sicherheit sagen, doch es steht
fest, die Rock Art von Kakadu gehört zu den ältesten Kunstfertigkeiten der Welt. |
| 07:15 - 08:00,
arte |
| Wilder Balkan Naturfilmer
Michael Schlamberger spürte Bären, Luchse und Wölfe in den Bergen Montenegros auf,
Gänsegeier und arktische Zugvögel am Skutari-See. Im Donau-Delta schließlich filmte er
Pelikane und Nerze.
Die Donau-Pelikane leben als einzige außerhalb Afrikas.

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| 09:30 - 10:00,
arte |
| Unter wilden Tieren Louise
liebt das Abenteuer und die weite Natur. Jetzt muss sie sich auf die eisige Polarkälte
vorbereiten, denn sie wurde ausgewählt, um die Eisbären in Alaska aus nächster Nähe zu
beobachten. Doch wie überlebt man in dieser Eiseskälte? Rosie Stancer, eine erfahrene
Arktisreisende und Expertin auf diesem Gebiet, gibt der jungen Forscherin wichtige
Überlebenstipps. In Alaska angekommen kann Louise ihr Eisbärenabenteuer kaum glauben.
Sie erlebt, wie sich die Eisbären dem Drehteam ohne Scheu nähern und wie spannend die
Arbeit des Tierfilmers Doug ist. Sie erfährt auch, was es heißt, bei minus 50 Grad
Celsius selbst vor dem Objektiv zu stehen

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| 10:05 - 10:50,
3SAT |
| Milos und die Luchse Der
Luchs, mit einem Gewicht von über 35 kg Europas größte Raubkatze, ist vom Aussterben
bedroht. In den abgelegenen Wäldern der Westkarpaten gibt es noch Jagdreviere, die groß
genug sind für die scheuen Katzen mit den Pinselohren. Hier will Wildhüter Milos Majda
ein Luchs-Geschwisterpaar auswildern. Da die jungen Raubkatzen bisher nur ihr Gehege im
Zoo kennen, muss Milos sie an die Wildnis gewöhnen und ihnen das Jagen beibringen.
Haarpinsel an den Ohren helfen Luchsen, Geräusche zu orten. Noch aus 50 Metern hören sie
das Rascheln einer Maus.

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| 10:50 - 11:45,
arte |
| Dunkle Wolken über dem Dach
der Welt 'Das Dach der Welt' ist nicht mehr das vielgepriesene Paradies der
Reinheit. Eine Studie von 2008 besagt sogar: 'Die Luftverschmutzung im Himalaya ist so
groß wie in europäischen Städten.'

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| 10:50 - 11:35,
3SAT |
| Schakale unter uns In
vielen Kulturen wurden Schakale als unreine Aasfresser und Schädlinge gejagt, in anderen
- etwa in Ägypten - wurden sie als Gottheiten verehrt. Sie leben vor allem in den
Steppenlandschaften Afrikas. Dass Schakale seit Kurzem auch in Europa heimisch sind, ist
kaum bekannt. Die Erforschung des scheuen Einwanderers hat gerade erst begonnen. Die
Veterinärmedizinerin Elisabeth Schönthal ist von den sagenumwobenen Säugetieren
fasziniert und führt zu den Goldschakalen unter anderem nach Ägypten und in den
griechischen Karst, wo Schakale an den Küsten Krabben jagen. Die Dokumentation 'Schakale
unter uns' begleitet die Wissenschaftlerin Elisabeth Schönthal bei der Arbeit.
Ein Film von Waltraud Paschinger und Istvan Nádáskay Mit Unterstützung des BMUKK

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| 12:00 - 12:30,
Phoenix |
| Sizilien - Zwischen
Lavaströmen und Orangenhainen Sizilien ist mit 25708 Quadratkilometern die
größte Insel des Mittelmeeres und von seinen Ausmaßen vergleichbar mit dem Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern. Gut fünf Millionen Menschen leben hier, die meisten in den
Küstenregionen. Das Landesinnere dagegen ist über weite Strecken menschenleer. 75
Naturreservate gibt es hier, eines der größten befindet sich rund um den Ätna. |
| 12:25 - 13:08,
MDR |
| Kluge Pflanzen Pflanzenfreunde
haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr als nur wachsen oder
blühen. Sie haben zwar keine Muskeln und keine Nerven, doch trotzdem meistern sie die
grundlegenden Probleme des Lebens, vor denen auch wir und die Tiere stehen: Pflanzen
erkunden ihre Umwelt. Sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde. Und sie brauchen Partner
für die Fortpflanzung. Dabei entwickeln sie viele Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen
und wehren sich. Sie lügen und betrügen. Sie reden miteinander und rufen um Hilfe bei
Gefahr. Eine neue Sicht der Pflanzen bahnt sich an, und ihre Erforschung ist aktueller
denn je. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel
Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Sie
haben in den Sumpfwäldern Borneos die gefräßigste Pflanze der Welt aufgespürt, in
Mexiko die aggressive Leibwache der Akazienbüsche erlebt, auf Mallorca die
betrügerischen Verführungskünste der Orchideen. Auf jeder Wiese spielen sich die
unglaublichsten Dinge ab: Da gibt es brutale Wettrennen im Innern der Blüten, da
explodieren Früchte, da heizen sich Blumen auf und machen Gefangene. In spektakulären
Bildern und Zeitrafferaufnahmen zeigen die Pflanzen ihr wahres Gesicht. So auch der
Teufelszwirn, der sich fast wie ein Tier verhält: Die Kletterpflanze nimmt Witterung auf,
windet sich ihrem Opfer entgegen und saugt es aus. Pflanzen leben in ihrer eigenen Welt,
aber die ist aufregender und dramatischer, als wir ahnen.

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| 12:30 - 13:00,
Phoenix |
| Jamaika - Die wilde Schöne
der Karibik Strahlendweiße Strände, tiefblaues Meer und Menschen, die sich
den ganzen Tag über zu Reggaerhythmen bewegen - das Klischee vom 'Island in the Sun' ist
fest in den Köpfen verwurzelt. Wer die Insel aber nur mit solchen Eindrücken verlässt,
hat sie nicht richtig kennen gelernt, denn Jamaika hat noch sehr viel mehr zu bieten. Ein
weitgehend unberührtes Inselinneres mit hoch aufragenden Bergen, idyllische
Fischerdörfer im Süden und eine Hauptstadt, deren Charme sich erst auf den zweiten Blick
erschließt. Unsere Reise führt uns einmal quer über die Insel. Von der
Touristenmetropole Montego Bay ins entlegene Port Antonio - von den Blue Mountains zum
Black River. Dabei treffen wir Jamaikaner aus ganz unterschiedlichen Schichten: den
Kleinbauern Neigel Johnson, der uns in die Geheimnisse der Nationalfrucht Akee einweiht
oder Norma Shirley, die in ihrem Restaurant in Kingston die ganze kulinarische Vielfalt
Jamaikas serviert. Auf der Old Tavern Estate in den Blue Mountains pflücken wir Bohnen
für den angeblich besten Kaffee der Welt. Wir feiern im H2O, dem angesagtesten Club von
Ocho Rios und besuchen die Maroons, die Nachfahren der entflohenen Sklaven, im Hinterland.
Die Gesichter der Karibikinsel sind vielfältig und zeigen mehr als einfach nur weiße
Strände und tiefblaues Meer.

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| 13:05 - 14:35,
3SAT |
| Die Isar Angefangen
mit dem weltbekannten Bergsteiger und Fotografen Heinz Zak, der das Quellgebiet der Isar
als seine eigentliche Heimat bezeichnet, über den Kajak-Fahrer, der sich durch die
reißenden Gewässer oberhalb von Scharnitz kämpft, bis zum Drachenflieger, Floßfahrer,
Wasserbau-Ingenieur, Rettungspiloten, Biologen und Goldwäscher: Jeder hat seine ganz
eigene Sicht auf den Fluss. Die Dokumentation 'Die Isar' folgt der Isar von der Quelle im
österreichischen Karwendelgebirge bis zu ihrer Mündung in die Donau bei Deggendorf am
Fuß des Bayerischen Waldes. Aufwendige Flugaufnahmen aus einem hubschraubergestützten
Flir-Kamerasystem eröffnen neue Perspektiven auf den Fluss. |
| 14:35 - 15:20,
ARD |
| Erdmännchen - Ein
unschlagbares Team Erdmännchen - weltweit sind sie die absoluten
Zuschauerlieblinge des Tierfilms. Sie leben in den Wüsten und Steppen des südlichen
Afrika, in einer Welt aus Sand und Stein. Über Jahrtausende haben sie sich perfekt an
ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst, ernähren sich von allem, was ihnen vor die
spitzen Schnauzen gerät: Echsen, Skorpione, vor allem aber Käfer und andere Insekten.
Doch auch sie selbst stehen auf dem Speisezettel zahlreicher Raubtiere, wie Adler und
Schakale - nur ein ausgefeiltes System unterschiedlicher Alarmrufe sichert das Überleben
der Familie. In der Wüste zählt vor allem Teamarbeit. Und die haben Erdmännchen
perfektioniert. Zwei Jahre folgten die Tierfilmer Telse Meyer und Dirk Blumenberg
Erdmännchen in der Wüste Namib und waren hautnah dabei, als die Jungen geboren wurden,
erlebten ihre ersten Ausflüge unter den wachsamen Blicken der Eltern und die ersten
tapsigen Jagdversuche. Sie wurden Zeuge dramatischer Situationen: Schakale bedrohten die
Erdmännchenfamilie und ein Weibchen der Gruppe wird von den anderen verstoßen. Extreme
Dürre und die sintflutartigen Niederschläge der Regenzeit sind weitere Herausforderungen
für die kleinen Kämpfernaturen. Am Ende überstehen sie alle Widrigkeiten und eine neue
Generation Erdmännchen erblickt das Licht der Welt. Wieder wird sich die Gruppe um die
Kleinen kümmern, sie vor Feinden beschützen und ihnen zeigen, wie man gemeinsam in der
Wüste Namibias überlebt - denn nur zusammen sind sie ein unschlagbares Team.

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| 15:45 - 16:30,
Phoenix |
| Die Pferde der Queen In
Großbritannien sind Pferde ein wichtiger Bestandteil des höfischen Lebens. Doch woher
kommen die Pferde und wer bildet sie aus? Ein Blick hinter die traditionellen und
farbenprächtigen Paraden .

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| 15:45 - 16:15,
B3 |
| Im Land des Widders Um
1890 wurden die ersten Mufflons von Sardinien aus in das Bergland Italiens gebracht. Doch
dort, wo die letzten Wölfe Italiens überlebt haben, hatten die Wildschafe so gut wie
keine Chance. Auch in ihrer Heimat, der Mittelmeerinsel Sardinien, steht es mittlerweile
nicht gut um sie. Die letzte Urpopulation Europas lebt in der zentralen Bergregion des
Nationalparks Gennargentu, wo der Forscher Simone Ciuti sich vorgenommen hat, das
weitgehend unbekannte Verhalten der Mufflons zu erforschen. Jede neue Erkenntnis zählt,
wenn die scheuen Urschafe auf Sardinien überleben sollen. Eine filmische Reise vom
toskanischen Bergland zu den Inseln Sardinien und Asinara kombiniert einzigartige
Landschaftsformen mit den Bemühungen von Forschern um den Erhalt der letzten Urpopulation
der Mufflons.

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| 16:35 - 17:20,
3SAT |
| Zu Fuß ans Meer Im
Herbst 1906 wurde der Eisenbahntunnel durch die Karawanken und die Wocheinerbahn über
Görz nach Triest feierlich eröffnet. Die Städte der Donaumonarchie sollten damit näher
an den bedeutenden Umschlagplatz von Waren aus aller Welt heranrücken. In seiner
Dokumentation 'Zu Fuß ans Meer' begleitet Filmemacher Werner Freudenberger Wanderer
entlang dieser Route zwischen Villach und Triest.

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| 17:00 - 17:25,
B3 |
| Fernweh Für
Mittel- und Südeuropäer ist es wie ein Ausflug in eine andere Welt. Am salzigen
Meerwasser zu stehen und Schnee und Gletscher quasi in Griffweite zu haben, das ist eine
neue Dimension des Erlebens. Ein Fernweh-Team hat sich von Bergen aus, der heimlichen
Hauptstadt Norwegens, auf den Weg gemacht und in der Region um den Sognefjord, dem
längsten und tiefsten Fjord der Welt, eine europäische Urlandschaft vorgefunden: Mit der
spektakulären Flambahn, mit putzigen Dörfern und verschwiegenen Almen, mit wenigen, aber
aufgeschlossenen Menschen und immer wieder mit unverfälschter, beindruckend schöner
Natur. So gewaltig ist sie, dass nicht einmal die weltgrößten Ozeandampfer, das
beschaulichruhige Fjordbild zu stören vermögen.

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| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
Abenteuer Panamericana
 Ein Team des NDR
fährt sieben Monate lang über 35.000 Kilometer den Panamerican Highway herunter - von
Alaska bis nach Feuerland an der Südspitze Argentiniens. Die Reise beginnt im arktischen
Sommer. Mit einem Hilux-Geländewagen geht es durch endlose, menschenleere Weiten. Weiter
südlich führt die Strecke dann über den legendären Highway No. 1. durch den
Sonnenstaat Kalifornien .

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| 20:15 - 21:45,
H3 |
| Bahngeschichten aus
Österreich Rund um Gmunden am Traunsee, zwischen saftig grünen Weiden und
der Berglandschaft, zuckelt die Schmalspurbahn zum Ufer. Gleich messen sich aber auch
modernste Triebwagen mit Expresszügen, und eine Straßenbahn erklimmt eine der kürzesten
und steilsten Strecken der Welt - Vielfalt ist der Schlüssel zum Erfolg für die
blühende Lokalbahnlandschaft im Salzkammergut. Auch in Niederösterreich bewährt sich
eine alte Strecke, die eigentlich längst stillgelegt wurde: Durch die Rebhänge von Retz
windet sich der Reblaus Express bergauf, gemächlich fährt er vom Wein- ins Waldviertel.
Radfahrer nutzen das Bähnchen gerne auf ihren Ausflügen. So erlebt die idyllische
'Reblaus' zumindest an Wochenenden eine Renaissance, genau wie die Waldviertler
Schmalspurbahn, die mit Dampfzügen wieder Gäste anlockt. Wein säumt auch die Strecken
am Neusiedler See im Burgenland. Hier kreuzen sich die Magistralen nach Ungarn mit
verschiedenen Nebenbahnen, hier im Herzen Europas ist noch ein Hauch von k. u. k.-Flair zu
spüren.

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| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
Abenteuer Panamericana
 Die grandiose
Landschaft Mexikos und nicht der Tequila berauschen das Team in der zweiten Folge. Von der
Hauptstadt Mexiko City, in der noch zahlreiche VW-Käfer unterwegs sind, geht es innerhalb
einer Stunde nach Teotihuacan, der einst größten Stadt auf dem amerikanischen Kontinent.
Ihre bis zu 65 Meter hohen Steinpyramiden sind gut erhalten. Ein besonderes Phänomen
bietet die Zapoteken-Stadt Juchitan. Hier gibt es das sogenannte dritte Geschlecht, die
Muxe.

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| 21:45 - 22:30,
Phoenix |
| In den Bergen Darjeelings Im
Vorland des Himalayas erstreckt sich das verwunschene Hochland von Darjeeling. Im 19.
Jahrhundert kultivierten die Briten hier den Teeanbau an sanften Berghängen, die
buddhistischen Mönche bauten ihre Klöster schon Jahrhunderte zuvor. Missionare
errichteten Schulen in dem angenehmen Gebirgsklima, darüber thronen die Gipfel des
Himalayas.

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| 22:30 - 23:15,
Phoenix |
| Im Bann der Pferde - Indien
Jedes Jahr im November verwandelt sich die kleine, karge Wüstenoase Pushkar zum
Pilgerort für Millionen Inder. Auf der Pushkar Mela, dem turbulenten Markt für über
50.000 Pferde und Kamele trifft sich, was in Rajasthans Pferdewelt Rang und Namen hat:
Maharajas, Züchter und Pferdemeister. |
| Montag, 28.05.2012, Pfingsmontag |
| 04:05 - 04:50,
Phoenix |
| Auf verwehten Spuren Mit
seinen hohen Bergen, tiefen Seen und grenzenlosen Weiten weckt Alaska bis heute die
Sehnsucht von Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern. Fast 50 Jahre lang war der
Dokumentarfilmer Martin Schliessler im nördlichsten Staat der USA unterwegs. Er bestieg
den Mount McKinley, traf Pelzjäger und Goldsucher und beobachtete Eisbären. Mit einem
Filmteam wandelt Schliesslers Sohn Jochen auf den Spuren seines Vaters.
Der gebürtige Mannheimer Schliessler (75) lebt heute zurückgezogen in Vancouver.

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| 04:50 - 05:35,
Phoenix |
| Auf verwehten Spuren Der
zweite Teil ergründet die Geschichte Alaskas. Eine Geschichte, die durch Gier und
Verlangen vorangetrieben wurde. Auf Martin Schliesslers Spuren begegnen wir den
Glückssuchern von heute. Im 15-Seelen-Ort Wiseman inmitten der Wildnis lebt ein deutsches
Auswanderer-Ehepaar aus München. Es bringt das Drehteam zu Goldgräbern und ihren
geheimen Claims. Martin Schliessler filmte 1974 den Bau der Trans-Alaska-Pipeline. Wir
folgen 30 Jahre später ihrem Verlauf von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez
im Süden.

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| 05:35 - 06:05,
Phoenix |
| Bahnabenteuer in Kanadas
Westen Das Tal des Fraser River ist eine der wichtigsten Lebensadern in
Kanadas Westen. Auf abenteuerlichen Trassen haben die Ingenieure in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts den 'Wilden Westen' erschlossen. Und auf diesen Trassen sind die
Züge auch heute noch unterwegs. In dichter Folge drängen sie sich durch die Täler,
Berge und Wälder von British Columbia, der westlichsten Provinz Kanadas. |
| 06:05 - 06:20,
SWR |
| Hollands sonniger Süden Die
Halbinsel Walcheren in der Provinz Zeeland gehört zum südlichsten und sonnigsten Teil
der holländischen Nordseeküste. Sie bietet 20 Kilometer fast durchgehende, saubere
Sandstrände und anerkannt gute Wasserqualität. Ein familienfreundliches Ferienparadies
auch dank der vielfältigen Unterkunftmöglichkeiten: vom Strandhaus direkt am Wasser
über Mini-Camping auf dem Bauernhof, im Ferienhaus oder in einer Ferienwohnung. Herrliche
Dünen und Wälder laden die ganze Familie zum Wandern und Radeln ein.
Ein Film von Wolfgang Felk über das Urlaubsparadies Walcheren.

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| 06:05 - 07:30,
Phoenix |
Väterchen Don  Reisereportagen haben
eine lange Tradition in den öffentlichrechtlichen Programmen. Ein Name hat sie
entscheidend mitgeprägt: Fritz Pleitgen. Nach seinen beeindruckenden Filmen über den
Kaukasus, den Bug oder die Rocky Mountains führt er uns diesmal an die Ufer des Don. Ein
Fluss, der von den Russen seit jeher mit Schicksal, Kampf und Freiheitsdrang verbunden
ist. Ein russischer Mythos.

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| 07:30 - 08:15,
Phoenix |
| Im Bann der Pferde -
Argentinien Nirgendwo werden so viele Fohlen geboren, nirgendwo ist die Welt
der Pferde so vielseitig, kein Land exportiert so viele Pferde wie Argentinien. Der Film
aus der Reihe «Im Bann der Pferde» führt in drei sehr unterschiedliche Welten: zu den
Gauchos in der Pampa, in die exklusive Welt des Polos und zum tagtäglichen
Überlebenskampf der Cartoneros, der Müllsammler in der Mega-City Buenos Aires. Filmautor
Thomas Wartmann erzählt jeweils eine persönliche Geschichte, die - jede für sich - mit
der Erfüllung eines kleinen Traumes endet. Zum Beispiel für den kleinen Juan: Er ist mit
sechs Jahren der jüngste Reiter auf San Juan Poriahu, einem Landgut mit 4000 Rindern und
über 300 Pferden. Sein Vater ist hier für die Doma, die Zähmung von Wildpferden
zuständig, und auch Juancito soll das Handwerk von Grund auf lernen. Juans grösster
Wunsch: einmal mit seinem Hengst Colorado auf einer Fiesta seine Reiterkünste unter
Beweis zu stellen.

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| 08:00 - 09:00,
MDR |
| Russlands Seele - Russlands
Stolz Mit dem Motorrad, Flugzeug oder Geländewagen ist Thomas Junker seit
1991 für den MDR weltweit unterwegs. Von August bis Oktober 2011 zog es ihn mit seiner
Crew erneut nach Russland - vom Wolgadelta mit Astrachan am Kaspischen Meer, Labytnangi im
Nord-Ural und Tajura im Nordosten Sibiriens bis ins 12.000 Kilometer entfernte Wladiwostok
am Pazifik: 'Wir wollten die viel beschriebene russische Seele und den legendären
russischen Stolz erkunden. Und herausbekommen, wie es den Menschen nach dem Ende der
Sowjetunion geht', so der Filmemacher. Wie ticken die Menschen im größten Staat der
Erde? Was ist ihnen wichtig und was begründet das Selbstbewusstsein der Russen? Der
Journalist besucht unter anderem die Kaviarproduktion in Astrachan und das immer noch
größte Autowerk Russlands, das Lada-Werk in Togliatti. Die Region Cheljabinsk, in der
einst die erste Atombombe der Sowjetunion gebaut wurde, ist heute die die stärkste
Wirtschaftsregion des Landes. Thomas Junker erkundet die Gegend um Labytnangi im
Nord-Ural, die als Rückzugsgebiet für Intellektuelle und Romantiker gilt. Er ist zu Gast
in einer Wodkafabrik, bei Rentierzüchtern und auf einer Hochzeitsfeier in Wladiwostok. In
der Abgeschiedenheit der Taiga trifft der Filmemacher auf Menschen, die im Sommer nur per
Schiff oder Helikopter zu erreichen sind. Und er lernt junge Russen kennen, die im Fernen
Osten ihren ganz eigenen Weg gehen wollen.

|
| 08:15 - 09:00,
Phoenix |
| Im Bann der Pferde - Island
Die Vulkaninsel ist berühmt für ihre Pferde. Haukur Goroarsson lebt mit seiner
Familie im Vatnsdalur, einem fruchtbaren Tal im Norden Islands. Dort betreibt er eine
Pferdezucht und bietet Ausritte für Touristen an. Diesen Sommer hat er einen waghalsigen
Plan: einen Ritt vom Eis der Gletscher bis an die Küste.
Das Islandpferd ist eine vielseitigrobuste Ponyrasse, die dank ihres kräftigen
Körperbaus auch von Erwachsenen geritten werden kann.

|
| 09:05 - 09:55,
3SAT |
| Mehr Wildnis - weniger Bauern
Die Alpen verwildern, der Wald kommt zurück. Denn trotz Subventionen werden die
Gebiete im Alpenraum immer menschenleerer, aus Kultur- entstehen Naturlandschaften, aus
bewohnten Gebieten wird Wildnis. Vielen gefällt die Verwilderung. Sie argumentieren,
dadurch entstünden Naturlandschaften, die den Alpenbewohnern durch mehr Tourismus neue
Einkommensquellen bieten könnten. Andere meinen, mit der Rückkehr des Waldes würden
ökologisch wertvolle Flächen verschwinden - und damit die Artenvielfalt. Der typisch
schweizerische Weg, dieses Dilemma zu lösen, sieht vor, sowohl Kulturlandschaften zu
unterstützen als auch Naturlandschaften entstehen zu lassen. In sogenannten Natur- oder
Landschaftsparks sollen beide Landschaftstypen bestehen und den 'Parkbewohnern' eine
Zukunft bescheren. 'Mehr Wildnis - weniger Bauern' zeigt Kulturlandschaften und
Wildnisgebiete nördlich und südlich der Alpen.

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| 09:55 - 10:45,
3SAT |
| Unser Wald Einst
gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Der
Zürcher Michel Brunner hat ein besonderes Verhältnis zum Wald: Er spürt besondere
Bäume auf und fotografiert sie. Sein Buch 'Baumriesen der Schweiz' ist ein Bestseller.
Albert Mächler aus St. Moritz ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber auch ein
renommierter Tierfotograf: Mal pirscht er sich mit Gewehr und Kugel, mal mit Fotoapparat
und Zoom-Objektiv an Wildtiere heran. Christof Hagen lernte bei Indianern Nordamerikas,
wie man im Wald überlebt. Mittlerweile nimmt er auch andere Menschen mit und bietet Kurse
an. Luigi Frigerio ist Forstarbeiter im Engadin. Für ihn muss ein Wald 'schön' sein. Das
geht seiner Ansicht nach nur mithilfe des Menschen.

|
| 10:45 - 11:40,
3SAT |
| Unser Wald Einst
gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz und ist
die grüne Lunge des Landes. Mit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno
Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des
Holzes, aus dem er seine Instrumente baut. Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald
manchmal tagelang, bis er ein Tier vor die Linse bekommt. Und Bauer Fridolin Saladin liebt
seinen Wald, selbst wenn der ihm mehr Arbeit macht als Geld bringt. Auch in einem kleinen
Dorf im Wallis haben die Bewohner ihren Kastanienwald ins Herz geschlossen - seit er sie
vor einer Schlammlawine rettete.

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| 13:05 - 14:35,
3SAT |
| Kairo - Kapstadt Der
Schweizer Fernsehmoderator Kurt Schaad nimmt das Publikum mit auf eine große Reise. Er
zeigt grandiose Landschaften und begegnet faszinierenden Persönlichkeiten. Seine
Annäherung an Afrika ist frei von Vorurteilen und besticht durch Unvoreingenommenheit.
Mit Zug, Schiff, Flugzeug, Auto, Fahrrad oder auch zu Fuß ist Kurt Schaad unterwegs. Er
übernachtet auf einer Sandbank an den Ufern des Nils, in der Nubischen Wüste zwischen
Sanddünen, in der tansanischen Savanne beim Urvolk der Hadsabe und zusammen mit
zahlreichen Passagieren auf einem Fährschiff auf dem Malawisee. Er steigt in ein
Pharaonengrab im Sudan, macht eine Bergtour in Äthiopien, fliegt über das Rift Valley in
Kenia, besucht ein bedrückendes Mahnmal in Ruanda, kämpft sich durch den Dschungel im
Kongo, um Gorillas zu bestaunen, und fährt mit dem Auto durch die einsamen Landschaften
der großen Halbwüste Karoo in Südafrika.

|
| 13:35 - 14:35,
WDR |
| Land im Gezeitenstrom Im
zweiten Teil der Doku werden Naturidylle und Geschäftigkeit auf der Unterelbe gezeigt.
Neben wandernden Inseln prägen hier auch liebevoll restaurierte Frachtsegler das Bild.
Entlang des Flusses harren Sehenswürdigkeiten wie eine Archimedische Schnecke und die
'Dicke Berta', ein Leuchtturm, auf ihre Entdeckung.
Die Elbe entspringt im tschechischen Riesengebirge und mündet nach 1091 km bei Cuxhaven
in die Nordsee.

|
| 16:15 - 16:45,
B3 |
| Landgasthäuser Inzell
begrüßt den Sommer mit der 'Pfingstroas'. Volksmusikgruppen spielen auf und an den
Ständen werden kulinarische Köstlichkeiten wie frische Schmalznudeln gereicht. Als
speziellen Pfingstschmaus gibt es das 'Bürgermeisterstück' - ein besonders zartes Teil
der Rinderkeule, dessen Verzehr einst nur Pastoren und Bürgermeistern vorbehalten war.
Jede Menge Spaß bringt auch die Traktor-Oldtimer-Rallye, bei der Jung und Alt auf
kuriosen Traktoren durch den Ort knattern. Auf der Stie-Alm am Brauneck wird an Pfingsten
Bergmesse gefeiert. Die Alm ist aber auch ein Bergbauernhof mit eigener Käserei. Am
Kesselberg zwischen Kochel- und Walchensee erinnern Oldtimer-Piloten mit ihren
historischen Motorrädern und Autos bei einer Gedächtnisrallye an den spektakulären
Weltrekord des Rennfahrers Hans Stuck 75 Jahre zuvor an diesem Ort. An Pfingsten rüstet
sich Altötting für einen großen Ansturm: An die 20 000 Christen pilgern zur 'schwarzen
Madonna' und feiern gemeinsam das Fest. Ganz in der Nähe in den Innauen spürt Werner
Teufl einen Schwammerlsucher auf, der auf der Jagd nach der raren Frühlingsmorchel ist.
Stilgerecht wird die Delikatesse in einem traditionsreichen Altöttinger Restaurant
zubereitet. Die Knappen des Berchtesgadener Salzbergwerks feiern an Pfingsten das
traditionelle 'Bergfest'. Nach altem Brauch bekommen die Bergleute zu ihrem Ehrentag als
'Reichnis' ein schönes Stück Fleisch serviert. Gemeinsam mit einer Bergmannsfamilie
kostet Werner Teufl einen köstlichen Rinderbraten und besucht anschließend den Festzug
der Knappen.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Der weiße Wal Am
18. Mai 1966 tauchte bei Duisburg, rund 200 km vom Meer entfernt, ein Belugawal in den
Fluten des Rheins auf. Einen Monat lang schwamm 'Moby Dick' flussaufwärts bis nach Bonn.
Die Chronik seiner Odyssee.

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| Dienstag, 29.05.2012 |
| 03:40 - 03:50,
Phoenix |
| Leben auf Samoa Weiße
Sandstrände, malerische Wasserfälle und unberührte Regenwälder: Das ist der Inselstaat
Samoa mit den Hauptinseln Savaii und Upolu im Herzen der Südsee. Auf den berühmten
Lavafeldern leben die Menschen in unwirtlicher Umgebung. In den Fischerdörfern werden
neben dem samoanischen Lebensstil auch traditionelle Jagdmethoden gepflegt. Beim größten
Volksfest des Landes starten die traditionellen Langboote zu einem Rennen. An die
Tatsache, dass Samoa einst deutsche Kolonie war, erinnern zahlreiche Namen: So legte 1885
ein Mann namens Frederick Kruse von der Ostseeinsel Fehmarn mit einem Segelschiff an der
Küste an. Seine Urenkelin führt heute ein Hotel auf Samoa mit dem Namen 'Insel Fehmarn'.
Der Tourismusminister heißt Misa Telefoni Retzlaff - sein Großvater brachte die ersten
Telefone von Berlin nach Samoa. Die Dokumentation 'Im Herzen der Südsee' stellt Samoas
Hauptinseln Savaii und Upolu vor und erzählt Alltagsgeschichten aus dem Leben im
Südseeparadies.

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| 03:50 - 04:30,
Phoenix |
| Polaris - Seele des Nordens
Es ist eine der wildesten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde: der hohe
Norden jenseits des Polarkreises. Das Leben der Menschen hier, unter dem Nordstern
Polaris, bedeutet einen ständigen Kampf gegen die Naturgewalten. Was hat sie hierher
geführt, wie leben und überleben sie, und warum bleiben sie? Ein Fernsehteam ist
aufgebrochen nach Grönland, Finnland und Sibirien und hat drei Familien von der
Sommersonnenwende bis zum letzten Sonnenuntergang vor der Polarnacht begleitet.

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| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Polaris - Seele des Nordens
Die Polarnacht - die härteste Zeit des Jahres. Aber die Menschen haben sich in
der lebensfeindlichen Heimat eingerichtet. Sie erzählen, was sie hierher getrieben hat
und was sie an diesem Ort hält. Meist sind es sehr bewegende Geschichten von Armut und
Verbannung - aber auch von neu entdeckten Schönheiten und Liebe. Immer wieder geht es
dabei auch um Einsamkeit. Vielfach sind die Menschen hier völlig auf sich gestellt. Doch
daher rührt auch ihre große Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Man freut sich, Menschen
zu begegnen und sich mit ihnen zu unterhalten. Und jeder weiß, was es bedeutet, wenn
einem in der Not keiner hilft. Urplötzlich hängt von einer helfenden Hand das Leben ab.
Das ist eine Erfahrung, die alle Menschen des Nordens verbindet.

|
| 07:30 - 08:15,
WDR |
| Mit der Dampflok durch Polen
In Polen gibt es sie noch: die Dampflok . Jeden Tag fährt sie zwischen Wolsztyn
und Leszno hin und her - auf der letzten regelmäßigen Dampflokstrecke Europas.
Polen-Korrespondent Ulrich Adrian berichtet.

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| 08:00 - 08:30,
SWR |
| Zwei Wagen westwärts - mit
der Bahn durchs Zellertal Eine Reise im historischen Triebwagen nach Westen!
Mit der Zellertalbahn geht es durch das kleine, feine, kaum bekannte Zellertal, zwischen
Worms und Kirchheimbolanden, zwischen Pfalz und Rheinhessen. Eine Handvoll kleiner Orte
und - jede Station lohnt den Ausstieg. Wundervolle Rebhänge, Aus- und Weitblicke, die der
Seele schmeicheln - bis zur Rheinebene und bis zum Donnersberg. Von Touristen fast noch
ein bisschen 'vergessen', und beschirmt vom 'Schwarzen Herrgott' hoch über den
Weinbergen, präsentiert sich das Zellertal zum Schwelgen schön ... Der Mönch Philipp
wurde zum Motor des Tals, als er oberhalb des Flüsschens Pfrimm im heutigen Zell seine
Bettzelle errichtete und - Wein anbaute. 'Zellertaler Schwarzer Herrgott' brachte Ruhm und
Reichtum in die Region. Davon zeugen in den kleinen Orten wie Harxheim, Niefernheim oder
Wachenheim viele weitläufige, herrschaftliche Schlossgüter. Die Entdeckungsreise führt
durch verwunschene Auenwäldern, barocke Parks und Gärten, in Gutsküchen und
Weinschänken, eine Steinhauerwerkstatt, bei der man auch selbst mal den Speitel ansetzen
kann, zu Spitzenklöpplerinnen und einem Kunst-Bahnhof. Eine Tour mit wundervollen
Aussichten - 'Fahr mal hin' im Zellertal! |
| 08:15 - 09:00,
WDR |
| Tief im Westen Das
Sauerland ist eine der regenreichsten Regionen Nordrhein-Westfalens. Von zahlreichen, weit
verzweigten Bächen, Flüssen und Seen aufgefangen, fließt das meiste Wasser dem Rhein
zu. Die Lenne spielt dabei, als größter Nebenfluss der Ruhr, eine entscheidende Rolle.
Die Lenne quillt vom 'Dach des Sauerlandes', dem Kahlen Asten bei Winterberg, herunter.
Und von dort an begleiten wir ihre Reise flussabwärts durch eine abwechslungsreiche
Landschaft, die von der faszinierenden Natur des Sauerlandes geprägt ist, von vom Wasser
geschaffenen Tälern und Höhlensystemen und von Menschen, die mit dem Fluss und seiner
Kraft leben - im Gestern und Heute. Da ist - nicht weit von der Quelle entfernt - die
'Schwarze Fabrik'. Mit Hilfe der Lenne wurde dort schon vor 200 Jahren Holzkohle
fabriziert. Heute laufen die Holzkohlemühlen wieder. Ein Kunstschmied hat auf der Suche
nach einem neuen Atelier, die Fabrik entdeckt und wieder flott gemacht. Gleich in der
Nachbarschaft springen uns wahre Leckerbissen in den Mund: Ein junger Fischer züchtet im
Lennewasser Forellen und räuchert sie direkt am Fluss. Was aber hat die Lenne mit Socken
zu tun? In Schmallenberg lüftet sich das Geheimnis. Denn dort am Fluss, wo sich vor über
hundert Jahren die Färbereien niederließen, kaufte sich Franz Falke eine Strickmaschine
und begann, an seinem heute weltbekannten Familienunternehmen zu stricken. Richtung Ruhr
bekommt die Lenne von Süden her reichlich Zufluss: die Verse oder die Bigge bringen von
Süden her ihr Wasser und auch ihre Geschichten mit. Der Biggestausee ist ein wahres
Touristenmagnet, wie auch die Atta-Höhle. Regenwasser, auf unterirdischen Wegen unterwegs
zum Fluss, hat über Jahrtausende hinweg bizarre Höhlensysteme ausgespült. In einer der
Tropfsteinhöhlen verschlägt es uns den Atem - hunderte Käselaibe reifen hier. Ein
'Festmahl' für empfindliche Nasen! Auch die Landschaft nördlich der Lenne ist
unterirdisch ein wahres Labyrinth. Mit Höhlenforschern tauchen wir, auf der Suche nach
dem Grund, ab. Und als die Höhlenretter im Felsenmeer ihre Ausrüstung auspacken, müssen
wir erkennen, dass unser Höhlenabenteuer auch gefährlich ist. Zurück an der Lenne
treffen wir auf die große, uralte Geschichte der Drahtziehereien. Überall am Fluss
findet man verfallene Fabrikruinen, aber auch noch einige ganz moderne Drahtwerke. Früher
arbeiteten die Fabriken mit der Kraft der Lenne. Später kamen Dampfmaschinen zu Hilfe.
Einige dieser schnaufenden Zeitzeugen, alle original, dürfen wir auf unserer Filmreise
anheizen. Dann, in einem Schieferwerk mitten im Rheinischen Schiefergebirge, dröhnen uns
die Ohren: Mit beherzten Schlägen spalten starke Männer mit beeindruckendem Geschick
riesige Steinplatten auf. Und wir sind auch dabei, wenn eine moderne Segelyacht 'das Licht
der Welt erblickt' - mitten im tiefsten Binnenland. Immer wieder überraschen sie uns:
Begegnungen und Geschichten entlang der Lenne. Eine Welt aus spannenden, geheimnisvollen
und atemberaubenden Bildern - tief im Westen Deutschlands. |
| 09:00 - 10:00,
NDR |
| Große Träume am Kleinen
Meer In Mecklenburg-Vorpommern befindet sich das größte zusammenhängende
Seengebiet in Mitteleuropa. Die Müritz ist der größte innerdeutsche See - der
zweitgrößte nach dem Bodensee - und hat eine maximale Tiefe von 31 Metern. Ihr Name
stammt vom slawischen 'Morcze' und bedeutet 'Kleines Meer'. In der Doku trifft Moderator
Frank Breuner die Menschen, die hier leben und arbeiten und ihre großen Träume an der
Müritz verwirklichen.
Erdgeschichtlich ein Küken: Die Geburtsstunde der Müritz liegt am Ende der
Weichsel-Eiszeit vor rund 12.000 Jahren.

|
| 09:00 - 10:00,
WDR |
| Land im Gezeitenstrom Ausgangspunkt
einer Reise durch das niedersächsische Friesland ist das Land Wursten, am östlichen Ufer
des Mündungstrichters der Weser, wo ein findiger Fischer die Krabbenpulmaschine erfand.
Dort heißen die Krabben Granat. Eine bunte Kutterflotte aus den kleinen Sielhäfen geht
darauf auf Fang. Ihr Revier ist das Wattenmeer, eine amphibische Welt. Bei Niedrigwasser
kommt man trockenen Fußes über den Meeresgrund, begegnet Austernfischern auf den
Salzwiesen und findet im Hinterland Röhrkohl - eine seltene Delikatesse die früher zum
Alltag gehörte. Die 'Schiffahrts-Compagnie Bremerhaven' hütet drei Oldtimer aus der
großen Zeit der Dampfschiffe, wie den Dampfeisbrecher 'Wal', der seit 70 Jahren noch
immer in Fahrt ist. Auf einem Patrouillenboot der Küstenwache geht es weseraufwärts zur
alten Hansestadt Bremen. Bis dorthin, rund 80 Kilometer weit, gibt es Ebbe und Flut, den
Puls des Meeres, er schlägt auch in die Nebenflüsse wie die Hunte hinein. Auf ihr
können Frachtschiffe nur bei Hochwasser nach Oldenburg fahren. Sogar das Zwischenahner
Meer, das eigentlich ein See ist, hat Verbindung zur Nordsee. Über die Jade gelangt man
von Oldenburg zum Jadebusen mit dem weltweit einzigen schwimmenden Moor, weiter nach
Butjadingen, zum Künstlerort Dangast und seinem originellen, nicht immer ernst zu
nehmenden Kapitän. Mitten im Jadebusen steht der Leuchtturm Arngast. Die Prickenwege
draußen in der Jademündung führen über das Wattenmeer zur Minsener Oog, einer kleinen
unbewohnten Insel mit Vogelschutzstation. Wilhelmshaven mit seinen mächtigen alten
Marineanlagen, der moderne Tiefwasserhafen JadeWeserPort und das verträumte Hooksiel sind
weitere Ankerpunkte auf der filmischen Reise durch diese ganz eigene Region im Strom der
Gezeiten.

|
| 09:40 - 10:35,
arte |
| Eritrea - Ein Esel für die
Zukunft Esel bedeuten für die Frauen im Hochland Eritreas Gesundheit und
Wohlstand. Gespendet von der Eritreischen Frauenorganisation, bringen sie die Hebamme
schneller zu ihren Patientinnen und Waren zum Markt.

|
| 11:30 - 12:15,
NDR |
| 50 Jahre Expeditionen ins
Tierreich 1960 begründet Heinz Sielmanns Film 'Das Jahr der Störche' die
Reihe 'Expeditionen ins Tierreich'. 30 Jahre lang holt er die Wildnis ins Wohnzimmer,
filmt in Neuguinea Paradiesvögel, Gorillas im Kongo, Eisbären in der Arktis. Die Doku
würdigt sein Lebenswerk und schlägt die Brücke zu neuen Produktionen der Reihe wie
'Wildes Russland' (2009). Sielmanns Witwe Inge berichtet von abenteuerlichen Drehs,
Tierfilmer wie Thoralf Grospitz erläutern neue technische Entwicklungen.

|
| 11:45 - 12:30,
3SAT |
| Böhmerwald - Wildnis im
Herzen Europas Im Herzen Europas liegt das weitläufige Gebiet des
Böhmerwalds. Jahrzehntelang durchschnitt der Todesstreifen des Eisernen Vorhangs dieses
Gebiet. Was für die Menschen oft Verlust der Heimat und großes Leid bedeutete, war für
Flora und Fauna eine ausgedehnte Erholungspause. Heute umschließen Nationalparks die
geschützten Bereiche des Böhmerwaldes an den Grenzen Oberösterreichs, Bayerns und
Tschechiens. Wälder, Seen und Moore beherrschen die Landschaft, in der wieder Luchse,
Wölfe und vereinzelt sogar Elche ihre Heimat gefunden haben. Die
'Universum'-Dokumentation über den Böhmerwald verfolgt das Leben einer Bauernfamilie
inmitten dieser wiedergeborenen Natur.

|
| 13:15 - 14:00,
3SAT |
| Chinas Kampf gegen den Sand
Nirgends wachsen die Wüsten so schnell wie in China. Schuld ist die intensive
Landnutzung, die weite Teile des Landes unfruchtbar gemacht hat. Um die fortschreitende
Versteppung zu bremsen, hat die Regierung beschlossen, Milliarden von Bäumen zu pflanzen.

|
| 13:15 - 14:00,
MDR |
| Majestät im Aufwind Mit
einer Flügelspannweite von bis zu zweieinhalb Metern zählen Seeadler zu den größten
Greifvögeln in unseren Breiten. Auf der Suche nach Nahrung segeln sie lange Strecken
majestätisch durch die Lüfte und erkennen dabei selbst aus fünf Kilometern Entfernung
die kleinste Maus. Das Jagdrevier eines Seeadlerpaares umfasst 20 bis 50 Quadratkilomer.
Von Mitte des 17. Jahrhunderts an wurden die großen Vögel intensiv verfolgt. Seit sie
unter Schutz stehen, brüten sie nicht mehr nur in ihren angestammten
Verbreitungsgebieten. Fischreiche Teiche sowie ehemalige, nun mit Wasser gefüllte
Tagebaue ziehen die Greife magisch an. Aus Polen kommend, ließen sich Seeadler in
Mitteldeutschland zuerst in der Lausitz, später auch in störungsarmen wald- und
seenreichen Regionen Nordwestsachsens, Sachsen-Anhalts und sogar Thüringens nieder. Hier
finden sie Ruhe und genügend Nahrung. Gefährdet sind die Neubürger aber häufig noch
durch alte Jagdtraditionen. Sie sterben an Bleivergiftung, wenn sie mit bleihaltiger
Munition geschossenes Wild zu sich nehmen.

|
| 14:00 - 14:45,
3SAT |
| Chinas Grenzen Sechs
Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen
gereist. 20.000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt - auf Landstraßen, Feldwegen, Sand-
und Geröllpisten - und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Im ersten
Teil der zweiteiligen Dokumentation 'Chinas Grenzen' fährt Filmemacher Johannes Hano an
Chinas Grenzen zu Russland und Nordkorea entlang und weiter in Richtung Süden bis nach
Myanmar.
Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen
gereist. 20 000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei zurückgelegt, auf Landstraßen,
Feldwegen, Sand- und Geröllpisten, und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen
hat. Für die zweiteilige Reportage reiste das ZDF-Team an den Außengrenzen des riesigen
Reiches entlang und zeigt ein China, das so selbst vielen Chinesen noch völlig unbekannt
ist.

|
| 14:30 - 15:15,
H3 |
| Strand der Hoffnung Über
30 Jahre lang war das Königreich Kambodscha touristische Sperrzone. Die
Schreckensherrschaft der Roten Khmer und der darauf folgende Bürgerkrieg in der 'Schweiz
Süd-Ost-Asiens' waren der Grund dafür. Seit 1997 herrscht Frieden - und die Urlauber
kommen wieder: Im letzten Jahr besuchten über eine Million die berühmten Tempelanlagen
von Angkor Wat. Doch die kambodschanische Küste liegt noch im Dornröschenschlaf. Die
Hafenstadt Sihanoukville am Golf von Siam gilt als einer der Hoffnungsträger des jungen
Fremdenverkehrs. In- und ausländische Reiseunternehmen pokern um die vorgelagerte
Inselwelt, Tauchgründe und Flughafen-Lizenzen. An den Stränden kämpfen viele der knapp
100.000 Einwohner nicht nur ums Überleben, sondern auch um ein Stück vom 'großen
Tourismuskuchen'. Vor allem die Jugendlichen hoffen auf einen künftigen Boom, der Bildung
und Wohlstand verspricht. Am 'Ocheauteal Beach', dem Strand der Hoffnung, verkaufen über
100 Mädchen und Jungen Snacks und Souvenirs. Sie sind Kinder armer Familien - so wie die
14-jährige Soua, die Wassermelonen, Ananas, Papayas, Drachenfrüchte und Mangos im
Angebot hat. Jeden Tag legt der Teenager mit einem 8 Kilogramm schweren Tablett bei über
35 Grad Celsius viele Strandkilometer zurück. Mit dem Tageslohn von bis zu 10 Dollar
unterstützt Soua nicht nur ihre drei Geschwister, sondern bezahlt auch ihre Abendschule,
Englisch- und Computerkurse: 'Ich will Ärztin werden. Und meine Mutter sagt, dass ich
dafür hart arbeiten muss...' Durch die Expansion des Hafens und die Privatisierung von
Stränden haben schon jetzt viele Einwohner ihr Land verloren - so wie auch Souas Familie.
'Wir sehen die Entwicklung deshalb nicht nur positiv', sagt Souas Mutter Sarom. 'Noch vor
ein paar Jahren stand unsere Hütte direkt am Meer. Morgens sind wir mit der Brandung
aufgewacht. Jetzt leben wir in der Innenstadt und müssen für jeden Transport bezahlen.
Aber ich glaube an meine Tochter und an die junge Generation. Die Kinder Kambodschas
werden unser Land in eine bessere Zukunft führen. |
| 14:45 - 15:30,
3SAT |
| Chinas Grenzen Sechs
Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen
gereist. 20.000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt - auf Landstraßen, Feldwegen, Sand-
und Geröllpisten - und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Der zweite
Teil der Dokumentation 'Chinas Grenzen' führt in den Westen Chinas bis an die
pakistanische Grenze und hinauf in die Innere Mongolei.

|
| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Reisewege Seit
genau 60 Jahren ist die Romantische Straße eine der beliebtesten Reiserouten in
Deutschland. Vom Main bis zu den Alpen bietet sie auf fast 400 Kilometern romantische
Orte, verwunschene Landschaften und Kultur in allen Variationen. Aber ist sie dabei nicht
etwas angestaubt? Sind die idyllischen Orte am Wegesrand nicht eher beschauliche
Reiseziele für die ältere Generation? Weit gefehlt! Auf der Suche nach dem Mythos
'Romantische Straße' haben wir Erstaunliches entdeckt. Amerikanisches Wildwestfeeling in
Rothenburg, trendiges Künstlerdasein in Füssen und mörderisch spannende Action in
Würzburg. Aber auch jede Menge Romantik - nicht umsonst ist die älteste deutsche
Ferienstraße auf der ganzen Welt bekannt. Sie besitzt Namensvetter in Japan, Brasilien
und Südkorea. Einen Sommer lang haben wir die Romantische Straße von Würzburg bis zur
Zugspitze bereist. Wir waren auf der Kinderzeche in Dinkelsbühl und konnten den
Künstlern der Augsburger Puppenkiste über die Schulter schauen. Wir haben uns mit den
Besuchern vor Schloss Neuschwanstein gedrängt und den Schwarzen Ritter im Kaltenberger
Ritterturnier angefeuert.

|
| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Buffalo Boys In
vielen Westernfilmen sind reiche Rancher, häufig 'Viehbarone' genannt, die
Hauptdarsteller. Auch in diesem Beitrag geht es um Rancher, allerdings züchten sie
Bisons. Diese Tiere sind aber nicht mit europäischem Zuchtvieh oder einer hierzulande
bekannten Milchkuh zu vergleichen. Dem Bison, der bis zu einer Tonne an Gewicht erreichen
kann, liegt als Urtrieb die 'Wanderlust' im Blut. Von Menschen errichtete Zäune bedeuten
für diese Gattung von Wildtieren kein Hindernis. Aber ein erfahrener Bisonrancher wie Ron
Thiel meistert auch solche Schwierigkeiten bei seinem Projekt zum Erhalt dieser seltenen
Rasse. In Zusammenarbeit mit indianischen und weißen Naturschützern vom Yellowstone
National Park und Custer State Park will er den Indianerbüffel vor dem Austerben
bewahren. Im 18. Jahrhundert durchstreiften noch 40 bis 60 Millionen Bisons die Wälder
und Prärien Nordamerikas. Als der 'weiße Mann' beim Bau der Eisenbahn um 1870 nach
Westen vordrang, schlachtete er die gewaltigen Herden innerhalb weniger Jahre ab. Um 1900
gab es nur noch etwa 1.000 Büffel. Die Lebensgrundlage der Prärieindianer war damit
vernichtet. Dank Ron Thiel und anderer Enthusiasten leben heute wieder etwa 350.000 Bisons
in den USA und in Kanada. Einer der Höhepunkte dieses Films dokumentiert das jährlich im
Oktober stattfindende, zweitägige 'Buffalo Roundup' im Custer State Park. Die Kamera ist
hautnah dabei, als die 'Buffalo-Boys' die Herden durch die Hügellandschaft South-Dakotas
für die Herbstauktion zusammentreiben. |
| 15:15 - 16:00,
H3 |
| Zebras am Mara-Fluss Im
August wandern zwei Millionen Huftiere durch die Massai Mara, Kenias berühmtes
Naturschutzgebiet. Zebras stehen an der Spitze der weltgrößten Säugetierwanderung. Sie
fliehen in der Trockenzeit aus der Serengeti ins feuchte Grasland des Nordens. Doch zuvor
müssen sie den Mara-Fluss überqueren. Zusammen mit zahllosen Gnus stürzen sie sich in
die Fluten, vorbei an hungrigen Krokodilen. Am anderen Ufer werden sie schon von einem
Löwenrudel erwartet. Der Film zeigt das erstaunliche Sozialverhalten der Zebras, die
schwächere Tiere schützen und sogar tote Familienmitglieder bergen. Während der großen
Wanderung sammelt sich alles Leben am Mara-Fluss. Flusspferde kämpfen miteinander in den
Tümpeln. Geparden erholen sich von den Wunden, die ihnen Zebrahengste verpasst haben.
Kreischende Hyänen entreißen dem Löwen in der Nacht die erbeutete Gazelle. Wenn alle
Räuber satt sind, landen die Geier und säubern die Savanne von den Resten. Die Massai
Mara ist Wanderweg und Tummelplatz, Schlachtfeld und Massengrab. Vor allem aber ist sie
schöne, unberührte Natur. 'Mara' heißt in der Sprache der Massai 'geflecktes Land'.
Hier im Süden Kenias wechseln Buschsavanne, Waldgebiet, Grasland, Flüsse liegen tief
zwischen Steilhängen im Bett. Mit der Serengeti bildet die Massai Mara ein großes
Ökosystem, über Landesgrenzen hinweg. Von Landesgrenzen wollen auch die Zebras nichts
wissen. Sie folgen ihrem Instinkt durch Tansania und Kenia nach Norden. Sterben noch so
viele von ihnen in den Fluten, zwischen den Kiefern der Raubtiere: Die Herde wird das
Grasland erreichen, wie jedes Jahr.

|
| 16:15 - 17:00,
3SAT |
| Chinas wilder Westen Der
Sinologe Volker Häring organisiert seit Jahren Radtouren durch das Reich der Mitte. Nun
erkundet er den am wenigsten erforschten Teil Chinas mit dem Rad: Xinjiang, die
nordwestlichste und größte Provinz der Volksrepublik.
Die zweiteilige Dokumentation 'Chinas wilder Westen' begleitet Volker Häring auf seiner
Pionierfahrt. Im ersten Teil der Dokumentation geht er von Xinjiang bis zum Himmelssee im
Tianshan-Gebirge, einem der größten Naturschutzgebiete Chinas, auf Erkundungstour.

|
| 17:00 - 17:45,
3SAT |
| Chinas wilder Westen Im
zweiten Teil entdeckt der Rad-Scout Volker Häring ein Land im Umbruch. Er trifft auf
Menschen, deren Vorfahren seit Jahrhunderten in Xinjiang leben, aber auch Zugezogene aus
anderen chinesischen Provinzen, die im wirtschaftlich viel versprechenden Westen Chinas
ihr Glück suchen. Wie sehr wird die Provinz ihr Gesicht in den kommenden Jahren und
Jahrzehnten noch verändern?

|
| 17:45 - 18:30,
3SAT |
| Gletscher, Wüsten und
Vulkane Die Anden sind die längste Gebirgskette der Erde. Von Nord nach
Süd erstreckt sich über eine Länge von 7.500 Kilometern eine einmalige
Gebirgslandschaft: Vulkane, viele über 6.000 Meter hoch, Wüsten, Urwaldregionen und
Gletscher, die in Gebirgsseen kalben. Carsten Thurau bereiste diesen einmaligen Natur- und
Kulturraum: von Bolivien über Ecuador, Argentinien und Chile bis nach Peru. Die
Reisereportage 'Gletscher, Wüsten und Vulkane' berichtet vom letzten Eisschneider
Ecuadors, der auf 5.000 Metern Höhe an den Hängen des Chimborazos arbeitet, von Carlos,
einem Vulkanbeobachter, der jedes Rumoren 'seines' Bergs kennt, vom mühevollen Salzabbau
in den Wüsten Boliviens, vom 60 Kilomter langen Perito-Moreno-Gletscher in Patagonien und
von der Verehrung der 'Pachamama', der heiligen Mutter Erde.

|
| 18:25 - 19:10,
arte |
| Wildes Deutschland Im
Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald.
Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die
duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste
Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem
Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten
zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner
Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: der Teufelstisch,
die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald. Die am Ostrand des
Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum
Verweilen ein. Die Region zählt zu den wärmsten Deutschlands. Und so haben sich
Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse in der Toskana Deutschlands eingerichtet.
Ein Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im
Pfälzerwald heimisch ist. Sobald er Mitte Mai aus seinem afrikanischen Winterquartier
zurückkehrt, gräbt er tiefe Erdröhren in Sandgruben und Weinberge, in denen er später
seine Jungen aufzieht. Bereits vor 2.000 Jahren wurden im Marschgepäck römischer Truppen
kulinarische Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum nach Rheinland-Pfalz gebracht:
Weintrauben, die Mittelmeer-Weinbergschnecke und Esskastanien gelten bis heute als
Delikatessen. Im Herbst sind die schmackhaften Früchte, auch 'Keschde' genannt, besondere
Leckerbissen für Wildschweine, Mufflons und Rotwild. Aber auch flinke Eichhörnchen
schwelgen im Nahrungsreichtum der lichten Esskastanienwälder.

|
| 18:50 - 19:15,
H3 |
| service: reisen 'Elsass'
- wer denkt da nicht an deftiges Sauerkraut und spritzigen Weißwein, an Straßburger
Münster und Fachwerkidyll? Aber wer kennt schon die Liebesgeschichten berühmter
Häupter, die sich in Straßburg erfüllten - oder auch nicht? 'service: reisen' hat sie
aufgespürt und noch mehr entdeckt: duftenden Gewürzkuchen aus dem Backofen der
Lebkuchenbäckerin Mireille Oster, Kahnfahrten auf dem Fluss Ill mit einem der letzten
Kahnbauern des Elsass, die mächtige Burg Hohkönigsburg und 'Matelotte', einen
Fischeintopf, der keine Wünsche offen lässt. Nicht zu reden von Sélestat, dem Ort, in
dem der Weihnachtsbaum erfunden wurde. Aber was macht die Möhre im Choucroute? Dieses
Geheimnis lüftet der hochdekorierte Koch Serge Knapp in der Auberge de la Chapelle nahe
Geispolsheim. |
| 19:30 - 20:15,
arte |
Wildes Leben am Vulkan
 Auf der
Vulkaninsel Neubritannien im Ozean vor Papua-Neuguinea hat eine Handvoll Tiere gelernt, im
Rhythmus der Ausbrüche der Erde zu leben. Tatsächlich gibt es nur zwei Möglichkeiten,
wenn der eigene Lebensraum unter der Asche eines Vulkanausbruchs begraben ist: Man kann
weggehen oder man kann bleiben und sich anpassen. Die Dokumentation zeigt, dass jeder, der
bleibt, seinen Weg zum Überleben findet. Zu den Porträtierten des Films gehören das
seltsame Großfußhuhn, der spaßige Einsiedlerkrebs, gesellige Fledermäuse und
prächtige Ritterfalter. Deutlich wird, dass die Lebewesen in nächster Umgebung eines
Vulkans eine Schicksalsgemeinschaft bilden. Aber jedes von ihnen hat seine eigene Methode,
wenn es darum geht, den Launen der Vulkane, des Wetters und anderen Gefahren zu trotzen.
Ohne Feuer gäbe es kein Leben auf der Erde. Denn die ersten organischen Moleküle und die
Entstehung des irdischen Lebens gehen auf Vulkanismus zurück. In der Nähe der
feuerspeienden Riesen hat die natürliche Selektion nur die Lebewesen überleben lassen,
die fähig waren, sich an die Gegebenheiten vor, während und nach einem Vulkanausbruch
anzupassen. Die drei Dokumentationen der Reihe entstanden jeweils in einem besonderen
Umfeld und zeigen die besonderen Bedingungen, unter denen die widerstandsfähigsten
Organismen mit den Wutausbrüchen von Mutter Natur umgehen. Der erste Teil der
Dokumentation erhielt beim Wildscreen Festival im englischen Bristol den Preis für die
beste Tongestaltung, den Verdienstpreis für Bildgestaltung beim 33rd International
Wildlife Film Festival in Missoula/USA und den Preis für die beste Tongestaltung in einem
Naturfilm beim Wild Talk Africa Film Festival in Kapstadt/Südafrika.

|
| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
| Abenteuer Panamericana Der
dritte Teil der Reise beginnt in El Salvador, wo das NDR-Team Profisurfer trifft, die die
phantastischen Wellen genießen. Nach aufwendigen Grenzkontrollen ist Honduras erreicht.
Dort werden manche Farmen noch mit Ochsenkarren bewirtschaftet. In Costa Rica gelingen
großartige Aufnahmen vom scheuen Quetzal-Vogel und der stark bedrohten
Lederrückenschildkröte. Im Regenwald vermietet ein amerikanisches Paar Baumhäuser.
Weiter gehts nach Panama.
Der Bau des Panamakanals begann 1881. Bis 1889 starben 22.000 Arbeiter durch Krankheiten
und Unfälle.

|
| 20:15 - 21:00,
WDR |
| Tropenwelt Karibik Traumziele
unter tropischer Sonne: Über 7000 abwechslungsreiche Inseln locken Touristen in die
Karibik - mit feinen Sandstränden, dichtem Regenwald, Tauchparadiesen und einem ganz
eigenen Lebensgefühl. Karin Bass stellt die beliebtesten Reiseziele vor.
Die Karibik ist nach dem Volk der Kariben benannt, das die spanischen Eroberer auf den
Kleinen Antillen vorfanden. Zur Karibik gehören mehr als 7000 Inseln.

|
| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
| Abenteuer Panamericana Was
immer man über Kolumbien gehört hat - von Drogenkriegen und Kriminalität- das Film-Team
stellt fest: Hier gibt es grandiose Landschaften und äußerst lebensfrohe Menschen. Cali
ist die drittgrößte Stadt Kolumbiens und die Menschen begeistern sich für den schnellen
Salsa-Tanz, den Speed-Salsa.

|
| 21:40 - 22:00,
3SAT |
| Das Tal der Loire Lange
Zeit war das Tal der Loire Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Frankreich und England
um den französischen Königsthron. Ihr Höhepunkt war der Hundertjährige Krieg, der
zwischen 1337 und 1437 an den Ufern des Flusses tobte. Die Franzosen würdigen bis heute
die Verdienste des damals 17-jährigen Bauernmädchens Jeanne d'Arc, die das belagerte
Orléans befreite und den Dauphin Karl VII. zur Krönung nach Reims führte. Jeanne d'Arc
ist eine der vielen Frauen, die im Tal der Loire aktiv die Geschichte des französischen
Königreiches mitbestimmt haben. Eine andere ist Katharina von Medici, die als Meisterin
der Intrige gilt und der fast jedes Mittel recht war, dem Hause Valois die Krone zu
erhalten. Neben diesen Frauen, die im Tal der Loire Politik gemacht haben, gab es aber
auch solche, mit denen Politik gemacht wurde. Anne von Bretagne zum Beispiel war Ende des
15. Jahrhunderts gleich zweimal Spielball politischer Interessen: Als sie mit Karl VII.
zwangsvermählt wurde, musste sie sich per Ehevertrag verpflichten, auch den Nachfolger
Karls, Ludwig XII., zu ehelichen - damit die Bretagne Frankreich nicht verloren ging. Da
solche Zwangsehen aus Staatsräson meist unglücklich waren, mussten diese verkauften
Bräute später mit ansehen, wie sich ihre Ehemänner ganz öffentlich eine Zweitfrau
nahmen - eine Mätresse, die geliebte Alternative zur ungeliebten Ehefrau. So musste
beispielsweise Katharina von Medici akzeptieren, dass für ihren Mann Heinrich II. immer
eine andere Königin war: Diana von Poitiers. Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt -
Erbe der Menschheit' erzählt Geschichten vom Glanz und Elend der Frauen an der Seite der
französischen Herrscher. Über 300 Schlösser hinterließen sie an der Loire und ihren
Nebenflüssen, eine in Europa beispielslose, gigantische Kulturlandschaft, die auch ein
Stück Frauengeschichte dokumentiert.

|
| Mittwoch, 30.05.2012 |
| 00:45 - 01:15,
Phoenix |
| Der Berg ruft St.
Moritz - seit über hundert Jahren Mekka des exklusiven Wintersports für Adelsfamilien
und Industriebosse, Künstler und Schauspieler. Doch auch Familien mit Kindern und die
junge Snowboard-Szene werden von St. Moritz' einzigartiger Lage sowie zahlreichen
Sportevents angezogen. Der Film zeigt, was das spezielle Flair von St. Moritz ausmacht. |
| 01:15 - 02:00,
Phoenix |
| Nepal - Im Land der Sherpa
Dorje Sherpa ist sieben Jahre alt, lebt in Nepal in dem kleinen Dorf Bengka und
sein größter Wunsch ist es, endlich die höchsten Berge der Welt zu sehen. Gemeinsam mit
seinem Vater und seinem Urgroßvater bricht er auf, um seine erste große Reise durch das
Land der Sherpa anzutreten. Der Weg führt durch faszinierende Landschaften zum Kloster
von Thame
Den Filmemachern Dieter Glogowski und Peter Weinert ist nicht nur das einfühlsame
Porträt eines Jungen in der ebenso kargen wie reizvollen Himalaya-Region gelungen. Ihr
Film gibt auch interessante und aufschlussreiche Einblicke in die Lebenswelt des Volkes
der Sherpa. Hierzulande herrscht ein gängiges Missverständnis, das Wort Sherpa bedeute
Träger. Tatsächlich beschreibt es ein rund 180.000 Menschen umfassendes Volk, das vor
über 500 Jahren von Tibet nach Nepal, vor allem in die Solu-Khumbu-Region des Himalaya
eingewandert ist. Aufgrund ihrer Ausdauer werden Sherpa seit jeher in großen Höhen als
Expeditionshelfer angestellt.

|
| 02:00 - 02:45,
Phoenix |
| Die steilste Etappe Die
18 Kilometer Luftlinie zwischen Saint Jean Port de Pied und Roncesvalles haben es in sich.
Die alte Straße, die die Römer und Karl der Große sowie hunderttausende Pilger aus
allen Nationen gegangen sind, wird von den Fußpilgern und Radlern als die steilste Etappe
des Jakobswegs gefürchtet. Der Pass über den Ibaneta an der Grenze zwischen Frankreich
und Spanien gilt als das eigentliche Tor nach Santiago. |
| 02:45 - 03:15,
Phoenix |
| Im Zug auf das Dach der Welt
Chinas Diktator Mao Zedong träumte von ihr: einer Zugstrecke von Peking nach
Tibet. Inzwischen verbinden Chinas Hauptstadt und das tibetische Lhasa 4000 Kilometer
Gleise. Ein Viertel der Strecke liegt höher als 4000 Meter auf dem Dach der Welt. Der Bau
der Eisenbahnstrecke verschlang über drei Milliarden Euro und wird als Zeichen neuer
nationaler Stärke Chinas bejubelt. China-Korrespondent Jochen Graebert berichtet über
eine spektakuläre Jungfernfahrt. |
| 03:15 - 03:45,
Phoenix |
| Großer Kick auf schmalem Grat
Jeden Sommer folgen tausende Hobby-Alpinisten dem Ruf des Mont Blanc.
Ausgestattet mit Turnschuhen, Handy und genügend Selbstvertrauen versuchen sie, seinen
4807 Meter hohen Gipfel zu stürmen. Ein lebensgefährliches Abenteuer: Der höchste Berg
der Alpen ist für seine Wetterwechsel berüchtigt! Die Folge: Jedes Jahr verlieren
durchschnittlich 40 Kletterer ihr Leben am Mont Blanc. Harald Jung hat Bergsteiger und
-retter beobachtet.
Der Mont Blanc wurde erstmals 1786 von Jacques Balmat und Dr. Michel Paccard bestiegen. |
| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
| Die Wächter des Ararat Er
ist der höchste Berg der Türkei: 5.165 Meter. Und der einzige freistehende
Fünftausender der Welt: der Ararat. Der Ort, an dem die Arche Noah gestrandet sein soll.
Jahrzehntelang pilgerten Abenteurer zu seinem Gipfel in der Hoffnung, das Wrack zu finden.
Aber der Ararat liegt in Kurdengebiet, mitten in einer militärischen Sperrzone. Deshalb
trauen sich heute kaum noch Touristen her. Darunter leiden vor allem die Ararat-Nomaden,
die sich früher als Träger verdingten. |
| 04:30 - 05:00,
Phoenix |
| Das Matterhorn ruft und alle
kommen Das Matterhorn ruft und alle kommen: Bergsteiger aus der ganzen Welt
und solche, die sich dafür halten. Morgens um vier ist die Welt in der Hörnli-Hütte am
Fuß des Matterhorns nicht wirklich in Ordnung. Hektik, Nervosität, 120 Kletterer wuseln
über die enge Treppe Richtung Ausgang. Sie alle haben ein Ziel: den Gipfel des
berühmtesten Schweizer Berges. Der Rettungshubschrauber steht schon bereit, denn mit rund
acht Todesfällen pro Jahr ist das Matterhorn trauriger Spitzenreiter in der Region.

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| 05:00 - 05:45,
Phoenix |
| Im Tal der Wetterpropheten
Das Muotathal ist ein wildromantisches Schweizer Voralpental in der Nähe des
Gotthard. Das Wetter wechselt hier besonders schnell. Weil aber die Bauern darauf
angewiesen sind, sich so gut wie möglich auf Sonne, Wind und Regen einzustellen, hat sich
hier eine besondere 'Zunft' entwickelt: die Wetterpropheten. Männer, die nach Jahre
langer Erfahrung gelernt haben, aus den kleinsten Veränderungen der Natur das Wetter
vorherzusagen.

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| 05:45 - 06:15,
Phoenix |
| Tadschikistan - Am Dach der
Welt Es ist eine der unzugänglichsten Regionen der Erde: das Pamir-Gebirge
mit seinen zum Teil über 7.000 Meter hohen Bergriesen im Osten des kleinen
Tadschikistans. Seit Kurzem ist die M41 wieder offiziell befahrbar, die Straße, die sich
in schwindelerregender Höhe zwischen der afghanischen, pakistanischen und chinesischen
Grenze entlang schlängelt. Trotz der kargen Natur ist die Landschaft voller Geschichte.
Der Film zeigt Jahrtausende alte Städte, Paläste in der Wüste und besucht Nomaden und
Lastwagenfahrer, Grenzbeamte und Dorfbewohner - Menschen, die versuchen, mit der rauen
Natur in der atemberaubenden Höhe zu leben.

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| 06:15 - 06:45,
Phoenix |
| Höhenrausch und Atemnot Der
Kilimandscharo ist mit seinen 5.895 Metern der höchste Berg Afrikas. Für die Menschen in
Tansania gilt er als Wohnsitz der Götter, als heiliger Berg. Für viele Menschen in
Europa ist es ein Lebenstraum, einmal den Berg zu bezwingen und den Sonnenaufgang über
Afrika zu erleben. Der 67jährige Johannes Kaul, ehemaliger Chef des ARD-Morgenmagazins,
begleitet eine Gruppe deutscher Bergwanderer zum Gipfel. |
| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Kalt, riskant und gut fürs
Karma Spektakulär ziehen jedes Jahr bis zu 500.000 Hindus durch die
Bergwelt der Krisenregion Kaschmir. Die 'Amarnath Yatra', der Pilgerzug zur Höhle von
Amarnath, ist die ungewöhnlichste und gefährlichste Wallfahrt Indiens, und wohl der
ganzen Welt. Erstmals seit Jahrzehnten durfte ein ausländisches Fernsehteam den Pilgerzug
begleiten.
Hintergrund: Die Dokumentation begleitet die Pilger Premal, Abishek und Vijay. Sie sind
19, 23 und 31 Jahre alt. Mit ihrem Onkel Mukesh, einem Börsenhändler, fahren sie von
Bombay aus nach Kaschmir. Der Film dokumentiert die Strapazen, den Spaß und das
religiöse Verständnis der jungen Männer. Er thematisiert auch ihr Verhältnis zu den
muslimischen Kaschmiri. Auf beeindruckende Weise zeigt der Film, welch immense Logistik
nötig ist, die Pilgermassen im unwirtlichen Hochgebirge zu versorgen.

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| 07:00 - 08:00,
arte |
| Majuli, ein Inselvolk trotzt
den Fluten Majuli im Nordosten Indiens ist die größte Flussinsel der Welt.
Doch in den letzten 60 Jahren hat sie rund ein Drittel ihrer Fläche verloren.
Kontinuierlich nagt der Brahmaputra an Majulis Ufern. Während der alljährlichen
Monsunregenfälle verwandelt sich der Fluss zu einem reißenden Strom, der Dörfer und
Landstriche überflutet. Die Inselbevölkerung hofft weniger auf Hilfe seitens der
Regierung als auf die der Götter. Eltern geben deshalb Kinder in eines der 22 Klöster
der Insel.

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| 09:40 - 10:35,
arte |
| Die Bogenschützin von Bhutan
Fast jeder männliche Bewohner Bhutans praktiziert die Kunst mit Pfeil und Bogen
zu schießen - ein Relikt aus der kriegerischen Vergangenheit des buddhistischen
Bergvolkes. Bei einem traditionellen Wettkampf treten jeweils zwei Dörfer gegeneinander
an. Frauen dürfen die männlichen Kontrahenten dabei lediglich anfeuern. Doch in dem
kleinen Dorf Radhi gibt es eine Ausnahme. Hier trainiert die 25-jährige Tshering Chhoden
für Olympia. Als Frau darf sie an dem traditionellen Kräftemessen nicht teilnehmen,
obwohl sie sich darauf vorbereitet, ihr Land vor der ganzen Welt zu repräsentieren.
Tshering Chhoden gilt als Virtuosin mit Pfeil und Bogen. Das abgeschottete Bhutan hat sich
erst in den letzten Jahren der Außenwelt geöffnet. Noch 1960 war ein fünftägiger
Fußmarsch nötig, um in das Land zu gelangen. Damals begann König Wangchuk mit seiner
vorsichtigen Modernisierungspolitik. Bis heute bestimmen er und seine Minister, wie viel
Einfluss von außen sein Volk verkraftet, ob es reif ist für Elektrizität, Fernsehen
oder Tourismus. Industrialisierung wird nur geduldet, wenn sie nicht gegen die hohen
Umweltstandards verstößt. Westliche Entwicklungspolitiker betrachten den Himalayastaat
als Musterland, doch das Volk steht nur zum Teil hinter dem Monarchen. Viele der
überdurchschnittlich gut ausgebildeten jungen Menschen, von denen manche im Ausland
studiert haben, fühlen sich bevormundet. Tshering Chhodens Alltag während der
Olympiavorbereitungen ist typisch für das Zusammentreffen von Tradition und Moderne in
Bhutan. Sie glaubt fest an Dämonen und Hexen und daran, dass ihre Tempelbesuche das
Sportlerglück beeinflussen werden. Gleichzeitig trainiert sie mit einem professionellen
Coach und moderner Hightechausrüstung.

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| 10:50 - 11:20,
RBB |
| Kongo - Gorillaschutz mit
Kettensäge Die riesigen Regenwälder im Norden der Republik Kongo sind die
Heimat der seltenen Flachlandgorillas. Allerdings leben die meisten nicht in
Nationalparks. Sondern in Wäldern, in denen auch wertvolles Tropenholz geschlagen wird.
36.000 Gorillas leben allein in einem Gebiet, das einer Tochter des deutschschweizerischen
Holzkonzerns 'Danzer' gehört. Das sind rund ein Drittel aller Gorillas in Zentralafrika.
Nirgendwo sonst leben mehr. Der anderenorts scheinbar unlösbare Konflikt zwischen
Holzfällern und Gorillas - in der Republik Kongo konnte er gelöst werden. Denn das
Unternehmen hat ebenso wie einige andere auf die heftige Kritik von Umweltschützern
reagiert und Maßnahmen zu einer wissenschaftlich fundierten, nachhaltigen Forstwirtschaft
eingeleitet: Die Firma betreibt eine selektive und kontrollierte Holzernte - nur ein Baum
auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern wird gefällt. Mehr als ein Viertel der
Waldfläche wurde als Schutzgebiet für die Gorillas ausgewiesen. Wissenschaftliche
Untersuchungen belegen inzwischen das Unglaubliche: dass die Zahl der Gorillas in
nachhaltig genutzten Regenwäldern tatsächlich stabil bleiben kann. Afrika wird oft als
Kontinent der Krisen und Katastrophen wahrgenommen. Doch dieser Film zeigt, dass im
zentralafrikanischen Kongobecken - dem zweitgrößten Regenwaldgebiet nach dem Amazonas -
von der Öffentlichkeit unbemerkt eine Entwicklung stattfindet, von der die Natur ebenso
profitiert kann wie die Menschen, die dort leben und in der Forstwirtschaft Arbeit suchen.
Wochenlang hat der Filmemacher Thomas Weidenbach in den unzugänglichen Wäldern im
Nordkongo gedreht. Einzigartige Aufnahmen von Gorillas sind dabei ebenso entstanden wie
von der Arbeit von Holzfällern, die so gar nicht zu dem Bild passen, das man sich in
Europa von ihnen macht. Eine Dokumentation mit faszinierenden Bildern aus dem Herzen
Afrikas und überraschenden Einsichten.^ |
| 13:00 - 13:30,
NDR |
| NaturNah 137,5
Quadratkilometer Schlick und drei Inseln direkt am Fahrwasser der Ozeanriesen, das ist
Hamburgs Anteil am weltgrößten Tide-Wattgebiet der Welt. Seit 2011 ist das gesamte
Nordseewatt komplett Weltnaturerbe, nachdem auch die Hamburger Fläche einbezogen wurde.
Eine Bewertung der UNESCO stellt das Wattenmeer auf eine Stufe mit dem Great Barrier Reef
und der Serengeti. Worin liegt dieser hohe Wert? Wer sind die Hamburger, die vor Ort das
Watt mit all seinem Leben schützen, und wie machen sie das? Welche Erfolge haben sie?
Welche Probleme und Gefahren gibt es so nah an der 'Autobahn der dicken Pötte' in der
Elbmündung? Die 'NaturNah'-Reportage begleitet Naturschützer und Wissenschaftler auf und
rund um Neuwerk zu Seeschwalbenkolonien, auf Wattwurmsafari, zu Seehundbänken und auf
Gänsewiesen und besucht die einsam lebende Vogelwartin auf der Vogelschutzinsel
Scharhörn.
^ |
| 14:00 - 14:30,
H3 |
| Zwischen Helgoland und Lübeck
- Deutschlands schöner Norden Als Deutschlands sauerstoffreichster Ort und
einzige Hochseeinsel steht Helgoland in der Rangliste der Seeheilbäder Europas ganz weit
vorn. Naturliebhaber können auf der 'Düne', der Helgoländer Badeinsel, zu jeder
Jahreszeit Seehunde, Kegelrobben und Seevogel-Kolonien beobachten. Erholung pur findet
auch, wer die Region um den Ostseefjord Schlei bereist. Saftig grüne Wiesen, nett
herausgeputzte Dörfer und herrschaftliche Gutshöfe ziehen vorbei, wenn man auf
verschiedenen Themenradwegen die Gegend erkundet. Mit Lübeck verbindet man vor allem
Marzipan und Thomas Mann - und an beidem kommt man bei einem Besuch der Hansestadt auch
kaum vorbei. 'Lübsch', also typisch für die Stadt, sind aber auch die 'Gängen', ein
Labyrinth von Verbindungswegen zu romantischen Hinterhof-Wohnhäusern, oder die größte
Orgel der Welt mit mechanischer Traktur.

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| 14:15 - 15:05,
arte |
| Dunkle Wolken über dem Dach
der Welt 'Das Dach der Welt' ist nicht mehr das vielgepriesene Paradies der
Reinheit. Eine Studie von 2008 besagt sogar: 'Die Luftverschmutzung im Himalaya ist so
groß wie in europäischen Städten.'

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Deutschland Rottweil,
Oberndorf, Sulz, Horb und Rottenburg sind die größeren Orte entlang der etwa 80
Kilometer langen Reisestrecke. Rottweil ist die älteste Stadt Baden-Württembergs. 186
nach Christus erhielt die damalige römische Siedlung das Stadtrecht und ist Hauptstadt
der schwäbischalemannischen Narrenprovinz: Der Rottweiler Narrensprung gehört zu den
traditionsreichsten Elementen der Fasnet in Südwestdeutschland. Bei Sulz beherbergt ein
Wasserschloss aus dem 15. Jahrhundert die Kunstwerke der Bernsteinschule. Im ehemaligen
Kloster Bernstein wurden nach dem Zweiten Weltkrieg rund 60 junge Künstler an die
abstrakte Kunst herangeführt. HAP Grieshaber, Franz Bucher, Lothar Quinte oder Emil Kiess
wurden später auch international bekannt. Die Bischofsstadt Rottenburg mit ihrem
mittelalterlichen Stadtbild ist Endstation dieser kleinen Neckarreise.

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| 14:30 - 15:15,
H3 |
| Im Steppenwind - Nuomin He,
der fliegende mongolische Fotograf Nuomin He ist fliegender
Landschaftsfotograf. Jahrelang war er erfolgreicher Unternehmer - bis er sich eines Tages
fragte: 'Was will ich wirklich?' Seine Antwort lautete: fliegen und fotografieren. Er
begann, seinen Traum zu leben. Inzwischen ist er weltweit der einzige professionelle
Luftbild-Fotograf, der für seine Aufnahmen stets selbst am Steuerknüppel sitzt. Jeden
Sommer fliegt er über die unendlichen Weiten der Inneren Mongolei in Nordchina. Seine
beeindruckenden Fotos zeigen mäandernde Flüsse, hügeliges Grasland und grün
schillernde Ebenen. Für seine Aufnahmen fliegt er gewagte Manöver in tückischen Winden.
Der 52-Jährige ist ethnischer Mongole. Die Landschaft der Inneren Mongolei steckt voller
Naturwunder, doch sie wandelt sich dramatisch. Bei seinen Zwischenlandungen lernt Nuomin
He die Nöte und Hoffnungen seiner Landsleute kennen. Der Wirtschaftsboom hat
Schleifspuren in der ehemals unberührten Landschaft hinterlassen. Täglich erleben sie
den Widerspruch zwischen mongolischen Traditionen und chinesischem Wirtschaftswunder. Ganz
selten nur werden einem westlichen Kamerateam Luftaufnahmen in China erlaubt. Frank Sieren
ist Dokumentarfilmer, China-Kenner und Bestsellerautor. Er hat die Erlaubnis zu den
einzigartigen Aufnahmen bekommen.

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Der Herr der Wildpferde Australien
- das ist nicht nur flaches Buschland: Im Bundesstaat Victoria erheben sich schneebedeckte
Berge, die australischen Alpen. Hier lebt Cowboy Craig Orchard, zuständig für die
Wildpferde im Alpine-Nationalpark. Filmemacher Alan Lindsay begleitet ihn und Freundin
Tahnee ein Jahr lang mit der Kamera, zeigt das Zureiten der Pferde, den mühsamen Hausbau
und eine Hochzeit in der Wildnis.
Der Alpine-Nationalpark liegt ca. 300 km nordöstlich von Melbourne und gehört zu den
wenigen Regionen Australiens, in denen es im Winter regelmäßig schneit. |
| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Der Fjord in den Bergen 'Ein
Jahr am Vilsalpsee'. Dichter beschreiben ihn als schönsten Bergsee Tirols! Spektakuläre
Luftaufnahmen vom Vilsalpsee liefert u.a. der mit einer Kamera ausgerüstete Adler Sky vom
Falkenhof Lenggries.

|
| 15:15 - 16:00,
H3 |
| Dohlen in Stadt und Land Dohlen
wärmen sich an kalten Wintermorgen im Rauch der Kamine, mischen sich auf dem Marktplatz
unters Volk, sammeln im Stadtpark Nistmaterial oder spielen im Wind um die Zinnen einer
alten Burg. Sie sind die kleinsten unter den 'Schwarzen Gesellen', den Rabenvögeln, und
sie fallen auf durch ihr Sozialleben und ihre Intelligenz. Wenn die Jungen mitten in der
Stadt das Nest verlassen, sich pfiffig durch das Leben mogeln, Abenteuer mit Autos,
Radfahrern, Spaziergängern und Enten erleben, dann wird es richtig aufregend und lustig.
Die Filmautoren Hans Schweiger und Ernst Arendt zeigen Deutschland aus der Sicht der
Tierfilmer und der Dohlen. Nebenbei vermitteln sie auf lockere Art, wie der Film
entstanden ist.

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| 16:45 - 17:30,
arte |
| Die Swanen - Leben mit den
Ahnen Seit Jahrhunderten siedelt der georgische Volksstamm der Swanen in
einem Hochtal, umschlossen von den rund 5.000 Meter hohen Gipfeln des Kaukasus-Massivs.
Isoliert durch die Abgeschiedenheit der Berge, haben die Swanen bis heute eine eigene
Kultur und eine eigene Sprache bewahren können. Die Wirtschaftsweise der Menschen hat
sich hier seit Jahrhunderten kaum verändert. Noch heute transportieren die Swanen schwere
Lasten auf den traditionellen Ochsenschlitten über das unwegsame Gelände. Mit einfachen
Geräten ringen sie ihren kargen Böden das Nötigste zum Leben ab. Die frühe
Christianisierung der Swanen führte zur Entwicklung volkseigener Praktiken. Neben einem
ausgeprägten Ikonenkult pflegen die Menschen hier ein besonderes Verhältnis zu ihren
Verstorbenen. Sie glauben fest daran, dass die Seelen der Toten in regelmäßigen
Abständen wieder zurückkehren und sich die Ahnen weiter um das Heil der Lebenden
kümmern. Das ist ein Grund, warum die Swanen ihr Land so gut wie nie verlassen. Die rund
40 Dörfer Swanetiens sind geprägt von mittelalterlichen Wehrtürmen. Fast jeder Hof hat
einen solchen Turm. In Kriegszeiten oder während Blutfehden boten sie den Sippen Schutz
vor ihren Feinden. Obwohl Swanetien offiziell zu Georgien gehört, haben die Swanen eine
eigene lokale Gerichtsbarkeit. In Streitfällen schlichtet ein Ältestenrat.
Kapitalverbrechen wie Mord oder Totschlag bedeuten auch heute noch Fehde und Blutrache.
Swanetien steht für ein Leben wie in vormodernen Zeiten.

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| 18:25 - 19:10,
arte |
| Wildes Deutschland Seen,
Flussläufe (Unterlauf der Oder), Wälder, Felder und Wiesen - die Uckermark ist ein
Naturparadies 80 km vor den Toren Berlins. Mit über 3000 qkm ist sie der größte
Landkreis Deutschlands. 60 Prozent der Fläche stehen unter Naturschutz. Christoph
Hauschild zeigt eindrucksvolle Bilder aus der Vogelperspektive sowie extreme HD-Zeitlupen
von Kranichen und Fledermäusen.
Templin in der Uckermark ist die Heimat von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
Wildes Leben am Vulkan
 Wie Phönix aus
der Asche könnte das Leitmotiv für die Tiere lauten, denen der Vulkan Masaya in
Nicaragua einen Lebensraum bietet. Fledermäuse haben hier kilometerlange, vom Magma
ausgehöhlte unterirdische Galerien bevölkert. Im Krater des einstigen riesigen Lavasees
haben grüne Wellensittiche und schwarze Geier ihre Nester an Steilhängen gebaut - mitten
in den weißlichen Schwaden giftiger Gase. An den Hängen des immer noch lebendigen Berges
haben Lavaströme den Wald in langen Schneisen verbrannt. Ganz allmählich erobert die
Natur das zerstörte Land wieder zurück und demonstriert das Wunder der Anpassung, das
sich nach jedem Ausbruch wiederholt. So liegen unter den Feldern, Weiden und Siedlungen am
Fuße des Vulkans Ascheschichten aus mehreren Jahrhunderten. Und der Masaya schläft auch
heute noch nicht.

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| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
| Abenteuer Panamericana Seit
mehr als sechs Monaten ist das vierköpfige Fernsehteam mit seinem Geländewagen auf der
Panamericana unterwegs und bis ins peruanische Hochland gefahren. Dort leben
Alpaka-Züchter und es gibt Schluchten, die bis zu 3.200 Meter tief sind. In dieser
großartigen Landschaft sind an vielen Berghängen Terrassen angelegt und dienen vor allem
dem Mais- und Kartoffelanbau. Von hierher gelangte die Kartoffel einst nach Europa.

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| 20:15 - 21:00,
NDR |
| Die geheimnisvolle Welt der
Igel Der Igel gehört zu den Ur-Säugetierformen der Erde. Er ist enorm
anpassungsfähig. Tierfilmer begleiten eine Igelfamilie durch die Jahreszeiten und
ermöglichen faszinierende Einblicke in das Verhalten der Stacheltiere.

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| Donnerstag, 31.05.2012 |
| 01:30 - 02:15,
Phoenix |
| Die himmlischen Reisterrassen
von China In der Provinz Yunnan, tief im Südwesten Chinas, haben Reisbauern
eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften der Erde geformt. Seit über einem
Jahrtausend trotzen die Hani, eine von 25 Minderheiten der Region, den Bergen Land für
ihre Reisterrassen ab und versehen sie mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem.
Diese technische Meisterleistung hat eine der außergewöhnlichsten
Landschaftsarchitekturen hervorgebracht: riesige phantastisch bizarre Skulpturen aus Erde
und Wasser.

|
| 02:15 - 03:00,
Phoenix |
| Südreise an Chinas
Kaiserkanal Der chinesische Kaiserkanal erstreckt sich über knapp 2000
Kilometer - von Peking nach Hangzhou. Er ist die längste künstliche Wasserstraße der
Welt und die Älteste, die auf langen Strecken immer noch befahren wird. Filmautor Peter
Brugger reist von Peking nach Qufu, in die Stadt des Konfuzius, der seit 479 v. Chr. dort
bestattet liegt. Auf der Reise kommt es zu Begegnungen und Entdeckungen in von Touristen
unberührten Landstrichen.

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| 03:00 - 03:45,
Phoenix |
| Südreise an Chinas
Kaiserkanal Die zweite Etappe entlang des Kaiserkanals beginnt in der alten
chinesischen Stadt Juning. Hier steht die 'Eiserne Pagode', die im Jahr 1005 gegossen
wurde. Auf der Strecke nach Süden passiert der Kaiserkanal den Weihansee mit der
Inselstadt Nanyang. Während der Drehzeit befindet sich die Stadt erstmalig und gänzlich
unerwartet auf trockenem Grund und ist, anstatt auf dem Schiff, nur im Auto anzufahren.
Der Yangzi ist seit Vollendung des 'Drei-Schluchten-Staudamms' gebändigt und berühmt
geworden. Durch die 'Pumpstation Nr. 1' soll zukünftig Yangzi-Wasser durch das alte Bett
des Kaiserkanals 1.000 Kilometer weit bis in die Gegend von Peking gepumpt werden.

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| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
| Südreise an Chinas
Kaiserkanal Südlich des Yangzi liegt eine der historischkulturell und
ökonomisch reichsten Regionen Chinas. In Suzhou setzten sich die Mandarine des alten
Reichs mit ihren inzwischen weltberühmten Gärten ein Denkmal. Die Stadt gilt mit seinen
Kanälen und Brücken als chinesisches Venedig. Hier war zu allen Zeiten das Geld zu
Hause. Die alte Kaiserstadt Hangzhou fängt den Kanal im Süden auf, eine Millionenstadt
schon im 13. Jahrhundert. In den letzten 15 Jahren wurde sie so verwandelt, dass kaum ein
Stein auf dem anderen blieb. Hangzhou Downtown ist das faszinierende und zugleich
erschreckende Beispiel für den totalen Umbau der historischen chinesischen Metropolen.
Nur in den Randzonen, am Westsee, im Tal der Klöster, bei den alten Teeplantagen spürt
man noch etwas von der Schönheit des alten China.

|
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Chinas Umwelt vor dem GAU Der
junge Fotograf Wang Jiuliang suchte nach einem unberührten Ort in seinem Land - doch
alles, was er fand waren hunderte von legalen und illegalen Müllkippen. Seine
schockierenden Landschaftsbilder machen klar, wie ernst das Problem ist: China, die
zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, steht vor einem Umwelt-Gau. Der kometenhafte
Wirtschaftsaufschwung der letzten Jahrzehnte ist auf Kosten der Natur gegangen. Die
Flüsse des Reiches sind verdreckt, die Luft in den Städten ist lebensgefährlich, und
dabei steigt der Energiebedarf und mit ihm der CO2-Ausstoß täglich weiter. Warum
scheitert der Umweltschutz in China - trotz ehrgeiziger Anstrengungen?

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| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Die Yunnan-Bahn Die
Yunnan-Bahn in Ostasien gehört zu den ehrgeizigsten und spektakulärsten kolonialen
Eisenbahnprojekten des vergangenen Jahrhunderts. - Der zweiteilige Film begleitet das
Leben auf und entlang der Strecke von Haiphong nach Kunming. Der erste Teil führt bis ins
Grenzstädtchen Lao Cai, das der Fluss Nanxi von China trennt.
Info: Die zweiteilige Dokumentation begleitet das Leben auf und entlang der Yunnan-Bahn
von Haiphong nach Kunming. Sie stellt Menschen am Rande der Strecke vor, die aus ihrem
Leben und von ihrer Verbundenheit mit der Bahnstrecke erzählen. Zahlreiche Fotos und
spektakuläres historisches Filmmaterial machen die Geschichte der Yunnan-Bahn lebendig.
Gezeigt werden Ausschnitte aus dem ersten bewegten Bildmaterial aus China, aufgenommen
zwischen 1901 und 1903 mit einer von den Lumière Brüdern geliehenen Kamera, vom
damaligen französischen Konsul in China: Auguste François. Die Tagebuchaufzeichnungen
des Konsuls vermitteln eine für die Zeit einzigartige Sicht auf das China der ausgehenden
Qing-Dynastie: ironisch und der französischen Kolonialpolitik gegenüber zutiefst
kritisch, humorvoll und von einem tiefen Verständnis zeugend für ein fremdes und
feindlich gesonnenes Land.

|
| 06:45 - 07:15,
Phoenix |
| Die Yunnan-Bahn Die
Yunnan-Bahn in Ostasien gehört zu den ehrgeizigsten und spektakulärsten kolonialen
Eisenbahnprojekten des vergangenen Jahrhunderts. - Der zweiteilige Film begleitet das
Leben auf und entlang der Strecke von Haiphong nach Kunming. Der zweite Teil führt von
der chinesischen Grenzstadt Hekou aus an Bord eines Güterzuges durch die Provinz Yunnan.
Die Reise endet in der Millionenmetropole Kunming.

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| 07:00 - 08:00,
arte |
| China, im Reich der
Mosuo-Frauen Lamu Mian Zhe und ihre Familie gehören zum Volk der Mosuo im
Südwesten Chinas. Sie sind dieses Jahr vom Pech verfolgt. Lamu Mian Zhe selbst war schwer
krank. Für ihre Operation musste sie Schulden machen. Dann kam ein Cousin bei einem
Unfall ums Leben. Probleme, die bei den Mosuo stets die ganze Familie betreffen, vor allem
aber die 'Ama', das weibliche Oberhaupt, denn die Mosu leben im Matriarchat. In Lamus
Familie trägt ihre Mutter Zhima die Verantwortung und die Hauptlast der täglichen Haus-
und Feldarbeit. Lamu versucht, durch den Verkauf von Webarbeiten die Schulden abzutragen.
Währenddessen kümmert sich ihr Bruder Sogna um ihre zwei Töchter, denn bei den Mosuo
sind die Onkel für die Erziehung der Kinder zuständig. Der Vater lebt nicht bei ihnen,
sondern bei seiner eigenen Mutterfamilie. Sogna wiederum verlässt abends das Haus, um die
Nacht bei seiner Lebensgefährtin zu verbringen. 'Wanderehe' nennen die Mosuo diese Art
von Beziehung. Sie kann nur ein paar Nächte dauern oder aber ein Leben lang. Das Volk der
Mosuo zählt noch etwa 40.000 Menschen, die in den chinesischen Ausläufern des Himalayas
traditionell von der Landwirtschaft leben. Viele junge Mosuo arbeiten inzwischen in den
größeren Städten, kommen aber zu den Familienfesten wieder zusammen. Eines der
wichtigsten Feste im Leben einer Mosuo-Frau ist die Volljährigkeitszeremonie. Lamu und
Sogna reisen zu diesem Fest ihrer Nichte in das abgelegene Bergdorf Lijiazui. Mit 13
Jahren werden dem Mädchen zum ersten Mal die festlichen Mosuo-Frauenkleider angelegt. Von
nun an darf es seine Meinung im Familienrat sagen, in dem Probleme zwischen den
Generationen und Geschlechtern gelöst werden. Das Wichtigste für die Mosuo ist Harmonie
in der Familie. Doch hat diese jahrtausendealte Kultur im modernen China noch eine
Überlebenschance?

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| 07:50 - 08:20,
WDR |
| Chinas Größenwahn am Yangtse
Nirgendwo sonst liegen in China Alt und Neu, Naturschönheiten und Megacities so
dicht beieinander wie am Yangtse. Aus der Perspektive des Flusses zeigt der Film eine Welt
voller Abenteuer, Sehnsüchte und falscher Versprechen - und Menschen, die zwischen
Aufbruchstimmung und enttäuschten Hoffnungen hin- und hergerissen sind. Das Filmteam
wurde zeitweise von der chinesischen Polizei bespitzelt, Interviewpartner wurden verhört.
Trotzdem melden sich viele Chinesen, ohne Angst vor Repressalien, offen zu Wort.

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| 13:15 - 14:00,
3SAT |
| Vancouver - Die 'Coole' am
Pazifik Vancouver liegt an der Westküste Kanadas, eingebettet zwischen
zerklüfteten Bergen und dem Pazifischen Ozean. Die Multikulti-Stadt steht für
entspannten Lebensstil, Natur und Kultur. 2010 richtet die Metropole die Olympischen
Winterspiele aus.
In Sachen Lebensqualität ist Vancouver top. Im Vergleich einer internationalen Studie
unter 215 Metropolen landete Vancouver auf dem dritten Platz (2007).

|
| 16:45 - 17:30,
arte |
| Ohne Pfeil und Bogen Die
Kalahari liegt im Südwesten Afrikas auf dem Staatsgebiet von Namibia, Botswana und
Südafrika und zählt zu den größten Wüsten der Erde. Seit 20.000 Jahren ist sie die
Heimat der Buschmänner oder auch San. Drei Angehörige dieses Volkes hat die
Dokumentation durch ihren Alltag begleitet, der sich in der jüngsten Vergangenheit
grundlegend gewandelt hat. !Xhe !Xhau Guma arbeitet als Rinderhüter auf einer modernen
Großfarm. Den Lendenschurz zieht der 50-Jährige nur noch für Touristen an. Auf
Spaziergängen durch den Busch zeigt er ihnen, wie seine Vorfahren in der Kalahari gelebt
und überlebt haben. Seit !Xhe !Xhau mit dem über Jahrhunderte gesammelten Wissen der
Buschleute Geld verdient, interessieren sich auch seine Kinder wieder verstärkt für die
Vergangenheit. Bulanda Thamae hat Tourismus-Management studiert sowie zahlreiche Länder
bereist und entwickelt nun immer neue Ideen, um das Leben der San in ihren kleinen
Gemeinden zu verbessern. Die 33-Jährige vermarktet traditionellen Schmuck aus Schalen von
Straußeneiern, den sie mit Frauen in ihrem Heimatdorf West Hanahai anfertigt. Der Erlös
aus dem Verkauf von Ketten und Armbändern ermöglicht den Buschleuten mehr
Unabhängigkeit von staatlicher Unterstützung. Im Gemischtwarenladen von Kacgae gibt es
alles, was die ansässige Bevölkerung benötigt. Es ist das erste genossenschaftlich
geführte San-Unternehmen in Botswana. Seit Jahren schreibt es schwarze Zahlen. Davon
profitieren auch die 126 Schulkinder im Dorf. Sie bekommen jetzt täglich zwei Mahlzeiten.
Gert Saidoo ist Vorsitzender der Kooperative. Nur mit Wissen und Qualifikation, so der
36-Jährige, kann man in der modernen Welt bestehen.

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| 18:25 - 19:10,
arte |
| Wildes Deutschland Weißwurstäquator
wird der Main liebevoll genannt. Tatsächlich zieht er sich in vielen Windungen und
Schnörkeln über 542 Kilometer von Ost nach West durch Deutschland. Vom Fichtelgebirge
bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in
Deutschland fließt. Gleichzeitig ist der Main einer der am meisten verkannten Flüsse des
Landes. Denn welche Bilder verbindet man mit dem Main? Die Skyline von Frankfurt? Die
Weinberge um Würzburg? Das allgemeine Bild vom Main ist geprägt durch die
Wirtschaftswunderzeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals bedeutete Fortschritt alles,
Natur nichts. Das führte dazu, dass der Main in den 60er und 70er Jahren mehr einer
Kloake als einem Fluss glich. Dieses Image haftet ihm bis heute an. Doch der Main ist
anders als sein Ruf. Es stimmt zwar, dass Menschen den Fluss seit Jahrhunderten formen und
nutzen. In den letzten Jahrzehnten aber korrigierte man Fehler der Vergangenheit, so dass
der Main nun auf der gesamten Strecke wieder viele unerwartete Naturräume zu bieten hat.
Am Main zeigt sich die unglaubliche Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen, selbst
unwirtliche Lebensräume zu nutzen. So bietet der Main Raum für rare Spezialisten und
seltene Arten. Wer vermutet am Main schon Schwarzstorch, Wildkatze oder gar Luchs und
Fischadler? Wer weiß schon, dass der Fluss auf seinem langen Weg an vier großen
deutschen Mittelgebirgen vorbeiführt? Fichtelgebirge, Steigerwald, Spessart und Hassberge
liegen an seinen Ufern. Auwaldreste, Feuchtgebiete und Trockenhänge begleiten ihn auf
seinem Weg.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Wildes Leben am Vulkan Vor
sechs Jahrhunderten schnitt ein kolossaler Vulkanausbruch Rotlachsen aus Alaska den
Rückweg zu ihren Laichgründen ab. Ein Schwarm dieser zielstrebigen Tiere fand einen
unvorstellbaren Durchbruch ins Innere der Erde. Die Lachse schwimmen auf Umwegen durch
schwefelhaltige Gewässer, entkommen auf diese Weise Bären, Haien, Adlern und den
Ausbrüchen der Erde, um den Kreislauf des Lebens fortzusetzen. Diese beinahe unglaubliche
Geschichte spiegelt die Erkenntnisse von Genforschern und Geologen wider und
veranschaulicht den jüngsten Fall der Anpassung eines Tieres an eine Veränderung seines
Lebensraums. Die Rotlachse aus Alaska profitierten vom Einbruch der Caldera des
Aniakchak-Vulkans auf der Halbinsel Alaska. Der Bruch befreite das im Krater gefangene
Wasser, es entstand ein Fluss und damit ein neuer Laichplatz für die Lachse. Über drei
Jahre dauerten die Dreharbeiten, um die bewegende Odyssee dieser ausdauernden Fische zu
verfolgen. |
| 20:15 - 21:00,
NDR |
Neuseeland - so leben wir
 Im ersten Teil
des 'Neuseeland-Abends' geht es um Peter Karena. Als Kind von einer Maori-Familie
adoptiert, wuchs er als weißer Maori auf. Über vier Jahre hat ein Team den
außergewöhnlichen Mann und seine Familie mit der Kamera begleitet. Er ist
Pferdeflüsterer, Philosoph, Jäger, Baumeister, Ehemann und Vater. Im zweiten Teil (ab 21
Uhr) umfahren NDR-Reporter Robert Hetkämper und ein Team mit der hochseetüchtigen
Segeljacht 'Evohe' die Südspitze der Südinsel Neuseelands.
Lediglich ein Viertel der Bevölkerung des Landes lebt auf der Südinsel Neuseelands.

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| 21:00 - 21:45,
NDR |
Neuseeland - Eine Segelreise
um die Südinsel  Korrespondent Robert Hetkämper und ein Filmteam umsegeln
die Spitze der Südinsel Neuseelands, von der Parklandschaft bei Dunedin bis in den
Milford Sound, einen der Fjorde an der Westküste. Sie sehen Robben- und Pinguinkolonien,
rasen mit einem Jetboot unberührte Flüsse hinauf und treffen auf knorrige Farmer sowie
waghalsige Base Jumper in Queenstown, der 'Abenteuer-Kapitale' des Lakes Distrikt.
Der Milford Sound gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Er erstreckt sich 15 km ins Land
und ist von bis zu 1200 m hohen Felswänden umgeben.

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