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fauna.gif (2335 Byte) Tier- und Natursendungen
Samstag, 19.05.2012
01:30 - 02:15, Phoenix
Die himmlischen Reisterrassen von China

In der Provinz Yunnan, tief im Südwesten Chinas, haben Reisbauern eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften der Erde geformt. Seit über einem Jahrtausend trotzen die Hani, eine von 25 Minderheiten der Region, den Bergen Land für ihre Reisterrassen ab und versehen sie mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem. Diese technische Meisterleistung hat eine der außergewöhnlichsten Landschaftsarchitekturen hervorgebracht: riesige phantastisch bizarre Skulpturen aus Erde und Wasser.

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02:15 - 03:00, Phoenix
Südreise an Chinas Kaiserkanal

Der chinesische Kaiserkanal erstreckt sich über knapp 2000 Kilometer - von Peking nach Hangzhou. Er ist die längste künstliche Wasserstraße der Welt und die Älteste, die auf langen Strecken immer noch befahren wird. Filmautor Peter Brugger reist von Peking nach Qufu, in die Stadt des Konfuzius, der seit 479 v. Chr. dort bestattet liegt. Auf der Reise kommt es zu Begegnungen und Entdeckungen in von Touristen unberührten Landstrichen.

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03:00 - 03:45, Phoenix
Südreise an Chinas Kaiserkanal

Die zweite Etappe entlang des Kaiserkanals beginnt in der alten chinesischen Stadt Juning. Hier steht die 'Eiserne Pagode', die im Jahr 1005 gegossen wurde. Auf der Strecke nach Süden passiert der Kaiserkanal den Weihansee mit der Inselstadt Nanyang. Während der Drehzeit befindet sich die Stadt erstmalig und gänzlich unerwartet auf trockenem Grund und ist, anstatt auf dem Schiff, nur im Auto anzufahren. Der Yangzi ist seit Vollendung des 'Drei-Schluchten-Staudamms' gebändigt und berühmt geworden. Durch die 'Pumpstation Nr. 1' soll zukünftig Yangzi-Wasser durch das alte Bett des Kaiserkanals 1.000 Kilometer weit bis in die Gegend von Peking gepumpt werden.

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03:45 - 04:30, Phoenix
Südreise an Chinas Kaiserkanal

Südlich des Yangzi liegt eine der historischkulturell und ökonomisch reichsten Regionen Chinas. In Suzhou setzten sich die Mandarine des alten Reichs mit ihren inzwischen weltberühmten Gärten ein Denkmal. Die Stadt gilt mit seinen Kanälen und Brücken als chinesisches Venedig. Hier war zu allen Zeiten das Geld zu Hause. Die alte Kaiserstadt Hangzhou fängt den Kanal im Süden auf, eine Millionenstadt schon im 13. Jahrhundert. In den letzten 15 Jahren wurde sie so verwandelt, dass kaum ein Stein auf dem anderen blieb. Hangzhou Downtown ist das faszinierende und zugleich erschreckende Beispiel für den totalen Umbau der historischen chinesischen Metropolen. Nur in den Randzonen, am Westsee, im Tal der Klöster, bei den alten Teeplantagen spürt man noch etwas von der Schönheit des alten China.

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04:30 - 05:15, Phoenix
Chinas Umwelt vor dem GAU

Der junge Fotograf Wang Jiuliang suchte nach einem unberührten Ort in seinem Land - doch alles, was er fand waren hunderte von legalen und illegalen Müllkippen. Seine schockierenden Landschaftsbilder machen klar, wie ernst das Problem ist: China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, steht vor einem Umwelt-Gau. Der kometenhafte Wirtschaftsaufschwung der letzten Jahrzehnte ist auf Kosten der Natur gegangen. Die Flüsse des Reiches sind verdreckt, die Luft in den Städten ist lebensgefährlich, und dabei steigt der Energiebedarf und mit ihm der CO2-Ausstoß täglich weiter. Warum scheitert der Umweltschutz in China - trotz ehrgeiziger Anstrengungen?

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05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Tierfilmer Felix Heidinger stellt diesmal Tiere aus den Urwäldern Südamerikas vor, die eigentlich ganz anders sind, als man sie sich vorstellt. Das Faultier zum Beispiel kann überhaupt nichts dafür, dass es so faul ist. Seine Faulheit ist nichts weiter als Tarnung, denn es hat gefährliche Feinde wie Raubkatzen, Greifvögel und Schlangen, vor denen es sich schützen muss. Deshalb hängt es die meiste Zeit reglos im Baum, frisst ab und zu ein paar magere Blätter und macht sich unsichtbar. Fliehen oder kämpfen kann es nicht gut: Es hat nur wenig Muskulatur und muss mit seinen Kräften sehr sparsam umgehen. Auch die wendigen Brüllaffen müssen Kraft sparen. Deshalb stimmen sie jeden Morgen ein ohrenbetäubendes Brüllkonzert an, das weithin durch den Urwald schallt. Mit dem Gebrüll geben die umherziehenden Affengruppen einander ihre Reviergrenzen kund. So vermeiden die Brüllaffenmänner kämpferische Auseinandersetzungen um die Reviere. Die würden nämlich viel Energie kosten, und die verwenden die Affen lieber fürs Klettern in den Bäumen, Fressen und Spielen.

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06:00 - 06:45, Phoenix
Chinas wilder Westen

Der Sinologe Volker Häring organisiert seit Jahren Radtouren durch das Reich der Mitte. Nun erkundet er den am wenigsten erforschten Teil Chinas mit dem Rad: Xinjiang, die nordwestlichste und größte Provinz der Volksrepublik.

Die zweiteilige Dokumentation 'Chinas wilder Westen' begleitet Volker Häring auf seiner Pionierfahrt. Im ersten Teil der Dokumentation geht er von Xinjiang bis zum Himmelssee im Tianshan-Gebirge, einem der größten Naturschutzgebiete Chinas, auf Erkundungstour.

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06:45 - 07:30, Phoenix
Chinas wilder Westen

Im zweiten Teil entdeckt der Rad-Scout Volker Häring ein Land im Umbruch. Er trifft auf Menschen, deren Vorfahren seit Jahrhunderten in Xinjiang leben, aber auch Zugezogene aus anderen chinesischen Provinzen, die im wirtschaftlich viel versprechenden Westen Chinas ihr Glück suchen. Wie sehr wird die Provinz ihr Gesicht in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch verändern?

Die zweiteilige Dokumentation 'Chinas wilder Westen' begleitet Volker Häring auf seiner Pionierfahrt. Im zweiten Teil der Dokumentation entdeckt Häring ein Land im Umbruch.

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07:05 - 08:00, arte
Nepal - Mehr Mutter als Schwester

'Nepal - Mehr Mutter als Schwester' ist die Fortsetzung des Dokumentarfilms 'Große Schwester Punam' von Lucian Muntean und Natasa Stankovic. Die beiden im Abstand von vier Jahren gedrehten Filme begleiten das nepalesische Mädchen Punam, das nach dem frühen Tod der Mutter ganz auf sich allein gestellt für den Haushalt und die Erziehung der beiden jüngeren Geschwister verantwortlich ist. Sie gewähren Einblicke in die Lebenswelt der neunjährigen Punam, die in einer Stadt in Nepal aufwächst . Punams Mutter starb, als das Mädchen fünf war, ihr Vater arbeitet hart, um Punam und ihren beiden jüngeren Geschwistern den Schulbesuch zu ermöglichen. Als Älteste übernimmt Punam die häuslichen Pflichten der verstorbenen Mutter. Sie steht um fünf Uhr auf, kocht, macht sauber, weckt Schwester und Bruder und schickt sie in die Schule. Die Einkäufe erledigt sie, wenn sie selbst aus der Schule heimkommt. Mit ihren neun Jahren trägt sie die Verantwortung einer Erwachsenen. Vier Jahre später hat sich Punams Leben stark verändert. Wie viele der Ärmsten Nepals müssen die 13-Jährige und ihre Angehörigen ums tägliche Überleben kämpfen.

'Punam' wurde erstmals 2006 beim One World Film Festival in Prag gezeigt. Seither war der Film auf über 50 internationalen Festivals zu sehen und gewann acht Preise, darunter den UNICEF Award for Children Rights. Am 10. Dezember 2006 wurde er anlässlich des International Human Rights Day im New Yorker UN-Hauptquartier gezeigt.

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07:30 - 07:55, MDR
Überleben in der Wüste

Ekuwam lebt in einer steinigen Wüstenlandschaft im Norden Kenias, die unter großer Dürre leidet. Sein Volk sind die Turkana, ein Nomadenstamm. Obwohl ihre Heimat am größten Wüstensee der Erde, dem Lake Turkana, liegt, können sie das Seewasser nicht trinken. Es ist mit alkalischen Salzen versetzt und führt zu schwerem Durchfall. So sind sie es gewohnt, wenn Wasser und Weideland knapp werden, mit ihren Viehherden weiter zu ziehen. Trotz der schlimmen Dürre ist keine von Ekuwams Ziegen gestorben. Er hat sich im Volk bewährt und wird zusammen mit dem alten Wasserspäher Apaa losgeschickt, um eine gute Wasserquelle, Weideland und eine neue Heimat für sein Dorf zu finden. Die beschwerliche Suche kann viele Wochen dauern und birgt große Gefahren: wilde Tiere, verfeindete Stämme, Hunger und Verdursten! Kann Ekuwam die großen Erwartungen der Dorfbevölkerung erfüllen?

09:05 - 09:30, arte
KlasseSegelAbenteuer

In einer zweitägigen Wanderung auf Teneriffa kämpfen sich die Schüler - bepackt mit schweren Rucksäcken und Proviant - vom Meeresspiegel auf den 3.800 Meter hohen Vulkan Pico del Teide. Manche, Julius und Tami zum Beispiel, erwischt die Höhenkrankheit. Mit letzter Kraft schleppen sie sich auf den Gipfel. Zurück an Bord der Thor Heyerdahl geht der Stress weiter: Das Schiff muss noch mit Proviant ausgestattet werden - für die dreiwöchige Überfahrt über den Atlantik in Richtung Karibik.

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10:45 - 11:00, SWR
Ilulissat Eisfjord, Grönland

Nirgendwo auf der nördlichen Halbkugel lässt sich das Kalben eines Gletschers eindrucksvoller beobachten, als am Ilulissat Eisfjord an der grönländischen Westküste, 250 Kilometer nördlich des Polarkreises. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 35 Metern pro Tag schieben sich die Eismassen des Sermeq Kujalleq Gletschers unter mächtigem Getöse in den 1.000 Meter tiefen Eisfjord. Nur aufgrund dieser Tiefe können die Eisberge, von denen nur rund ein Zehntel zu sehen ist, schwimmend den Fjord passieren, bis sie von der Isfjellbanken aufgehalten werden. Die Isfjellbanken ist eine Moränenablagerung, 200 Meter unter der Wasseroberfläche. An ihr laufen die großen Eisberge auf Grund und bewirken einen Stau. Erst wenn der Druck zu groß ist oder die Eisberge auseinander brechen, können sie die Schwelle überwinden und gelangen ins freie Meer, wo sie über die Baffinbucht nach Süden driften. Obwohl sie auf ihrer Reise immer kleiner werden und sich schließlich auflösen, können sie Schiffen gefährlich werden. So geschehen 1912, als an Bord der Titanic über 1.500 Menschen den Tod fanden. Bedeutsam ist der Ilulissat Eisfjord, der seit 250 Jahren unter wissenschaftlicher Beobachtung steht, vor allem für die Gletscher- und Klimaforschung. So beobachten Wissenschaftler seit Jahren einen immer dramatischeren Rückgang des Sermeq Kujalleq Gletschers - Auswirkungen des globalen Klimawandels.

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11:00 - 11:30, RBB
Korsika - ein Herz und zwei Seelen

Die vom Tourismus geprägte Küste im Süden Korsikas reizt mit Traumstränden und versteckten Buchten. Im Landesinneren ragt eine raue Bergwelt empor mit einsamen Dörfern, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Menschen aus der 'Castagniccia', dem wilden Herzen Korsikas, gewähren Einblicke in ihr Leben.

Das zu Frankreich gehörende Korsika mit seinen 300.000 Einwohnern ist nach Sizilien, Sardinien und Zypern die viertgrößte Mittelmeerinsel.

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11:30 - 12:15, B3
Perlen vor Kroatiens Küste

Mit der Hochseejacht Galatea geht es von Opatija nach Mali Losinj im Südwesten der Inselgruppe von Cres und Losinj. Mit rund 2.600 Sonnenstunden zählen Mali Losinj und das kleinere Veli Losinj zu den sonnenreichsten Orten Europas. Und wegen ihrer günstigen Winde waren sie schon zu Zeiten der Donaumonarchie als heilklimatische Kurorte entdeckt worden, die die Mitglieder des Kaiserhauses gerne aufsuchten. Auch in der Entwicklung der Seefahrt und im Schiffsbau waren die Losinj Kapitäne und Konstrukteure führend in der ganzen oberen Adria. Und in Nerezine baut und repariert man auch heute noch Holzschiffe in allen Größen und Klassen. Vor Losinj liegen die Inseln Susak und Srakane. Hier wächst ein wunderbarer Wein. Und während auf Susak rund 150 Menschen leben, sind es auf Srakane im Winter gerade mal zwei. Die Inselküche, die sich durch die Artenvielfalt an Fischen auszeichnet, enthält auch viele kroatische und italienische Elemente und an den Herden der idyllischen Hafenlokale begegnet man so manchen Originalen. Eine Reise nach Losinj, Susak und Srakane ist eine Fahrt zu echten Perlen vor Kroatiens Küste.

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12:03 - 13:30, ARD
Owd Bob - Abenteuer auf der Schäferinsel

Nach dem Unfalltod seiner Eltern in Amerika wird David auf die britische Insel 'Isle of Man' zu seinem Großvater geschickt. Der alte Adam McAdam, ein Schafzüchter, nimmt den Enkel widerwillig bei sich auf. Der Großvater ist hart und verbittert, liegt im Streit mit allen Nachbarn und bringt nur seinem Hütehund Zac freundliche Gefühle entgegen. Die Schafzüchter in der Umgebung haben Zac im Verdacht, Schafe zu reißen. Der alte Adam wehrt sich heftig gegen diese Anschuldigungen. Da er in allen Bewohnern der Insel nur potentielle Feinde sieht, verbietet er seinem Enkel sogar, die Nachbarstochter Maggie wiederzusehen. David kommt mit dem unbeugsamen Großvater nicht klar und zieht zu Maggie und deren Vater. Nach einem spannenden Wettbewerb der Hütehunde, aus dem Zac als Champion beim Schaftreiben hervorgeht, wird der Hund Owd Bob, der den zweiten Platz gemacht hat, verdächtigt, der Schafkiller zu sein. Owd Bob gehört Maggies Vater. Das ungeschriebene Gesetz der Schafzüchter lautet: Ein Hütehund, der ein Schaf anfällt, verdient die Kugel. Nur David weiß, welcher von den beiden Hunden es wirklich war. Doch keiner glaubt ihm zunächst, weder der alte Adam noch Maggies Vater. David muss sich gegen beide Männer behaupten, bis sie endlich die Wahrheit begreifen. Nach einer verzweifelten Aktion zur Rettung des unschuldigen Hundes, erringt der verwaiste Junge endlich die sehnlich erhoffte Zuneigung des Großvaters und findet auf der Insel eine neue Heimat.

Hintergrund: 'David und das Gesetz der Insel' ist ein kraftvoll erzählter englischer Film. Rodney Gibbons inszenierte die anrührende Geschichte inmitten der pittoresken Landschaft der Isle of Man. Der Film ist wunderschön fotografiert und mit stimmungsvoller irischer Musik unterlegt. James Cromwell, bekannt unter anderem als Farmer aus 'Ein Schweinchen namens Babe', brilliert in der Rolle des ernsten, wortkargen Großvaters Adam MacAdam.

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12:15 - 12:45, NDR
Englands Lake District

ARD-Korrespondent Frank Jahn und sein Team reisen nach Cumbria in den Nordwesten Englands. Ihr Ziel ist der Lake District, ein von Seen und Bergen geprägter Nationalpark. Von dessen höchsten Gipfeln schauen sie auf die Irische See und bis nach Schottland. Ebenfalls sehenswert: der Grasmere Lake und das Geisterschloss Muncaster Castle.

William Wordsworth (1770 - 1850) thematisierte in vielen seiner Gedichte seine Heimat, den Lake District.

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12:15 - 13:00, Phoenix
Vietnam - der unbekannte Norden

Nordwestlich von Vietnams Hauptstadt Hanoi liegt das touristisch noch wenig erschlossene Bergland. Dort zeigt sich die Vielfältigkeit der Ethnien Vietnams am deutlichsten. Auch landschaftlich hat diese Region viel zu bieten .

Seit den 90ern erlebt Vietnam einen Wirtschafts- und Touristenboom. Ob Sandstrände, Kultur, Küche - das asiatische Land hat viele interessante Facetten.

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12:35 - 13:20, RBB
Der Bärenmann

Seit 1991 ist Tierfilmer Andreas Kieling immer wieder in Alaska unterwegs. 2003 nahm er erstmals seinen Sohn Erik mit. Dreieinhalb Monate lebten die beiden in der Wildnis, begegneten Grizzlys und Elchen.

Die in ihrem Bestand bedrohten Grizzlys (Ursus arctos horribilis) haben eine Lebenserwartung von höchstens 30 Jahren.

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13:15 - 14:00, 3SAT
Ran an den Spargel

Ungeduldig warten Feinschmecker jedes Jahr auf den Start der märkischen Spargelsaison. Von Mitte April bis zum 24. Juni, dem Johannistag, können sie dann die schlanken Stangen genießen. Die Brandenburger Spargelbauern und ihre Erntehelfer erwartet in dieser Zeit viel Arbeit auf den Feldern. Der Film 'Ran an den Spargel' begleitet die Spargelbauern und ihre Helfer durch die Saison. Er verfolgt den Weg des Spargels bis in die Großstadt Berlin, wo er auf Märkten angeboten wird und in Spitzenrestaurants auf den Teller kommt. Ein genussvoller Ausflug in die Welt des königlichen Gemüses.

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14:00 - 14:15, arte
Mit offenen Karten

Meeresböden bedecken den weitaus größten Teil der Erdoberfläche, doch diese Weiten sind kaum erforscht. Dank technischer und wissenschaftlicher Fortschritte können jetzt die biologischen und mineralischen Ressourcen der Tiefsee ergründet werden. 'Mit offenen Karten' lädt zu einem Tauchgang in die Tiefen des Meeres ein, um ihren Reichtum, aber auch ihr fragiles Gleichgewicht aus der Nähe zu betrachten.

14:15 - 15:15, NDR
Der Norden von oben

Die Fliegerei ist ein teures Hobby, nur wenige leisten sich diesen Luxus. Noch weniger können davon leben: Wasserflieger Heiko Harms ist seit 42 Jahren begeisterter Pilot, führt eine Schule für Wassersportpiloten. Für die Luftsportler Christoph Laloi und Bernd Koop hingegen bleibt es ein kostspieliges Hobby. Der Kieler Laloi besitzt den Pilotenführerschein für Heißluftballons, Koop hat sich auf sogenannte Tragschrauber, 'fliegende Mopeds', spezialisiert.

Überschaubar: In Deutschland sind rund 5000 Berufsflugzeuführer beim Luftfahrt-Bundesamt registriert.

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14:30 - 15:15, 3SAT
Reisewege Meerengen

An seiner engsten Stelle, 'Straße von Dover' genannt, misst der Ärmelkanal, der die britischen Inseln vom Kontinent trennt, nur 34 Kilometer. Jahrhundertelang standen sich dort Frankreich und England gegenüber, und die Beziehungen zwischen beiden Ländern waren nicht immer harmonisch. Heute, da nicht nur der Eurotunnel beide Seiten verbindet, hat sich vieles geändert. Doch die kulturellen Unterschiede sind geblieben. Mit hintergründigem Humor beschreibt der Film 'Reisewege Meerengen', wie Franzosen und Engländer mit der vermeintlichen beziehungsweise der realen Nähe umgehen. Er erzählt von den militärischen Konflikten der Vergangenheit und entlarvt so manches Klischee: Im Norden Frankreichs gibt es zum Beispiel eine Tradition von kleinen Bierbrauern, die auch Landwirtschaft betreiben, während in den Weinbergen von Chapel Down auf der anderen Seite des Kanals Pinot Blanc- und Chardonnay-Trauben für den größten Winzer Englands reifen.

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14:45 - 15:15, arte
Landträume

Die Gärten in Spaniens südlichster Region sind so unterschiedlich wie die Natur der Region, oft geprägt von maurischen Traditionen. Ein Paradies, auch für Selbstversorger wie das Ehepaar Vida Pérez .

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16:00 - 16:30, ARD
Magisches Marokko

Tiegel, Töpfchen und die Straußenfedern hat Abdelmajid Oumbark gerade ausgepackt und schon ist er dabei, seine Produkte anzupreisen: '20 Dinar nur, 20 Dinar und du wirst sehen, wie der Tiger in dich fährt.' Abdelmajid Oumbark ist Marktschreier, er handelt mit Kräutern aus der Wüste, die gegen alle möglichen Zipperlein helfen sollen. Doch am meisten Aufmerksamkeit erntet er, wenn er mit markigen Sprüchen seine Potenzmittel an den Mann und - ganz selten auch - an die Frau bringt. Über Sexualität in aller Öffentlichkeit zu sprechen ist in Marokko üblicherweise ein absolutes Tabu - gerade deshalb umso spannender. Annekarin Lammers hat mit ihrem Team den Kräuterheilkundler Abdelmajid Oumbark begleitet und seine Familie in der Palmenoase Tanzida im Süden Marokkos besucht. Heilkräuter werden in Marokko jedoch nicht nur auf Märkten angepriesen. In Großstädten wie Fés gibt es vollgestopfte Apotheken mit tausenderlei Pülverchen und Pasten aus Pflanzen, die Heilkräfte haben sollen. Die Königsstadt Fés ist außerdem das geistige Zentrum Marokkos mit prächtigen Koranschulen und alten Palästen. Bunte Mosaike zieren die Wände. Denn das ist eine Spezialität der Handwerker von Fés. Jedes Puzzleteilchen wird in einer der zahlreichen Keramik-Werkstätten handgefertigt. Weltweit sind die Handwerker aus Fés gefragt, um Moscheen mit Mosaikfliesen zu schmücken.

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16:15 - 18:00, 3SAT
Der Fluch der Ahnen klop.gif (5099 Byte)

Der neunjährige Musa kommt aus einem kleinen, verarmten Dorf in Zululand. Seine Mutter ist vor Kurzem gestorben, sein Vater Ayize liegt auf dem Sterbebett. Musas Stamm lebt streng nach traditionellen Riten und Gebräuchen und glaubt deshalb, dass dessen Familie verflucht sei. Um den Bann zu brechen, opfert Musas Großmutter ihre letzte Kuh und vergrößert nur noch die Hungersnot der vielköpfigen Familie. Musa bricht auf ins ferne Johannesburg, um seinen Onkel um Geld für eine Kuh zu bitten. Von seiner Freundin Letti lernt Musa, dass fast alle im Getto HIV-infiziert sind. Musa wird klar, dass auch seine Eltern Opfer dieser Krankheit geworden sind. Nach seiner Rückkehr will er den Dorfältesten dazu bewegen, endlich über die Krankheit zu reden - vergebens. Musa kehrt wieder zurück nach Johannesburg.

Der Fernsehfilm 'Der Fluch der Ahnen' ist ein anrührend inszeniertes und hervorragend fotografiertes Familiendrama, das die Aids-Problematik aus Sicht eines tapferen Waisenjungen, gespielt von Junior Singo ('The wooden Camera'), vermittelt.

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16:50 - 17:20, WDR
Wege der Genüsse

Der Eifelsteig führt in das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen, er startet im historischen Kern von Aachen. Der Wanderweg zählt zu einem der beliebtesten des Landes, er führt über 300 Kilometer und 15 Etappen durch die Eifel und endet in der ältesten Stadt Deutschlands, in Trier. In der Aachener Innenstadt liegt der von Maurice de Boer geführte 'Ratskeller'. Der gebürtige Niederländer serviert Steinbuttfiletts mit Steinpilzen, die er in den Nadelwäldern rund um die erste Etappe des Eifelsteigs gesammelt hat. Durch Europas noch größtes lebendes Hochmoor, das Hohe Venn, führt der Eifelsteig nach Monschau mit seinen Fachwerkhäusern und engen Gassen. In der Hubertusklause serviert Klaus Zimmermann Lammrücken mit Ratatouille. Über den Eifeler Nationalpark geht es in das Kloster Steinfeld mit seiner weltberühmten Orgel die über 35 Register und 1956 Pfeifen verfügt. In dem alten Salvatorianerkloster werden in einem kleinen Laden regionale Produkte vertrieben. Ziel der letzten Etappe ist das Kriminalland der Eifel. Um Hillesheim haben sich die Eifelkrimiautoren mit ihren Geschichten nieder gelassen. Einer der Autoren hat ein Kriminalhaus gegründet, Museum, Bibliothek und Kaffeehaus in einem. Neueste Errungenschaft ist das Krimihotel. Im ehemaligen Augustiner-Kloster kocht der Franzose Pascal Valet 'Coq au Viez', Hähnchen in Eifeler Apfelwein.

19:00 - 19:45, B3
Mount St. Helens

Es war die größte Naturkatastrophe der Neuzeit, als im Mai 1980 der Vulkan Mount St. Helens im US-Bundesstaat Washington ausbrach. Binnen weniger Minuten verlor der Berg 400 Meter seines Gipfels, die Schutt- und Aschemassen verwüsteten ein Gebiet von der Größe Hamburgs. Zwei Jahre lang begleitete ein Filmteam mit den Regisseuren Jörg Daniel Hissen und Heinz Leger die Arbeit der Wissenschafter, die die Wiederkehr des Lebens am Mount St. Helens erforschen.

Bei der größten Naturkatastrophe der Neuzeit auf US-Boden starben 57 Menschen.

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19:30 - 20:15, arte
Bahamas - unverfälscht!

Weiße Strände, üppige Natur, geringe Steuerforderungen - für viele Urlauber sind die Bahamas (Paradise Island) ein Traumziel. Doch wie leben die Einwohner abseits der Hauptinseln, jenseits vom Tourismus?

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Sonntag, 20.05.2012
05:05 - 05:15, Phoenix
Leben auf Samoa

Weiße Sandstrände, malerische Wasserfälle und unberührte Regenwälder: Das ist der Inselstaat Samoa mit den Hauptinseln Savaii und Upolu im Herzen der Südsee. Auf den berühmten Lavafeldern leben die Menschen in unwirtlicher Umgebung. In den Fischerdörfern werden neben dem samoanischen Lebensstil auch traditionelle Jagdmethoden gepflegt. Beim größten Volksfest des Landes starten die traditionellen Langboote zu einem Rennen. An die Tatsache, dass Samoa einst deutsche Kolonie war, erinnern zahlreiche Namen: So legte 1885 ein Mann namens Frederick Kruse von der Ostseeinsel Fehmarn mit einem Segelschiff an der Küste an. Seine Urenkelin führt heute ein Hotel auf Samoa mit dem Namen 'Insel Fehmarn'. Der Tourismusminister heißt Misa Telefoni Retzlaff - sein Großvater brachte die ersten Telefone von Berlin nach Samoa. Die Dokumentation 'Im Herzen der Südsee' stellt Samoas Hauptinseln Savaii und Upolu vor und erzählt Alltagsgeschichten aus dem Leben im Südseeparadies.

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05:15 - 06:00, Phoenix
Voyages Voyages

Vom Naturwunder Galápagos zu den schneebedeckten Gipfeln der Anden: Der Film reist zum Mittelpunkt der Erde, in ein Land der Extreme: nach Ecuador und auf die Galápagos Inseln. Galápagos - die 'Arche Noah' des Pazifiks, ein Insel-Archipel, weltberühmt wegen seiner einzigartigen Tierwelt. Hier will diese Reisereportage dem 'Geheimnis aller Geheimnisse', dem Erscheinen neuer Lebewesen auf der Erde, näher kommen. Wie schon der britische Naturforscher Charles Darwin vor über 150 Jahren.

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06:00 - 06:45, Phoenix
Voyages Voyages

Mitten in der Karibik liegt ein exotisches Stück Europa. Die Rede ist von Martinique. Seit 1664 gehört die 'Insel der Blumen' zum 7000 Kilometer entfernten Frankreich. Die 800000 Touristen pro Jahr schwärmen von den Sandstränden und den 17 Rum-Marken. Beliebte Ausflugsziele sind u.a. die aktiven Inselvulkane und die 'Kleine Martinikanische Schweiz'.

Christoph Columbus entdeckte 1502 das 1100 Quadratkilometer große Eiland Madidina, dass später zu Ehren des Heiligen Martin umbenannt wurde.

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06:30 - 07:15, arte
Zug-Geschichten

Die Zugfahrt führt von Rangun, der früheren Hauptstadt Myanmars, bis nach Benapol an der Grenze zwischen Bangladesch und Indien. Myanmar ist ein Staat, der sich strikt gegen fremde Einflüsse abzuschotten versucht. Jegliche Opposition - egal ob religiös oder politisch motiviert - wird bekämpft. Doch während der Zugreise begegnet Filmemacher Rob Hof auch einigen politischen Dissidenten. Bangladesch ist demgegenüber ein Land der Kontraste, dessen Regierung einen modernen, gemäßigten Islam vertritt. Sie steht dem Terrorismus ablehnend gegenüber. Aber auch in Bangladesch wird gegen politisch Andersdenkende vorgegangen. Unterwegs hat Filmemacher Rob Hof noch ein eher ausgefallenes Erlebnis: Eine Reisende bietet ihm die Hand ihrer Tochter an.

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06:50 - 07:05, NDR
Tongariro, Neuseeland

Der Park hat drei Vulkane, Tongariro, Ngauruhoe und den Ruapehu. Er ist immer noch aktiv und brach zuletzt am 23. September 1995 aus. Die Maori landeten in Neuseeland vor cirka 1.500 Jahren. Der Legende nach kam Häuptling Ngatoroirangi auf der Mitte der Nordinsel des heutigen Neuseelands an Land. Um Anspruch auf das Land um den Tongariro zu erheben, musste Ngatoroirangi auf seiner Spitze ein Feuer entzünden. Von seiner weiblichen Sklavin Auruhoe begleitet, machte er sich an den Aufstieg. Ein eisiger Südwind zog auf und die schneidende Kälte drohte sie zu töten. Ngatoroirangi rief seine Schwestern, Priesterinnen im entfernten Hawaiki, ihm Feuer zu senden. Die Schwestern schickten ein Feuer, das am Ngatoroirangi ausbrach. Um seinen Schwestern und dem Gott der Vulkane zu danken, opferte Ngatoroirangi Auruhoe und warf ihren Körper in den Vulkan, der auch heute noch ihren Namen trägt: Ngauruhoe. Seit vor 200 Jahren die ersten Weißen in 'Aotearoa', dem Land der langen, weißen Wolke, landeten, bedrohen Kahlschlag und Schafzucht den heiligen Berg. Für den Tuwharetoa Stamm ist Tongariro die Quelle ihrer Macht. Hier ruhen ihre Vorfahren, und der Berg legitimiert ihren Anspruch auf dieses Land. Um zu verhindern, dass ihr Land in private Hände fällt, machte Häuptling Tukino Te Heuheu 1887 den Berg zum Geschenk an die Regierung von Neuseeland - mit der Maßgabe ihn für alle Menschen zu schützen.

07:15 - 08:00, arte
Spaniens Luchse in Gefahr

Innerhalb von 30 Jahren ist die Luchs-Population in Andalusien um 80 Prozent zurückgegangen. Schätzungen zufolge wird es in 20 Jahren vielleicht gar keine Iberischen Luchse mehr in Südspanien geben. Schuld daran sind vor allem die Verringerung seines natürlichen Lebensraums und das Verschwinden der üblichen Beutetiere sowie die starke Zunahme des Autoverkehrs. Filmemacher Joaquín Gutiérrez Acha gelang es, den Spuren einiger der letzten Exemplare zu folgen.

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07:15 - 07:40, ARD
Willi wills wissen

Willi ist hoch im Norden Deutschlands unterwegs: im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Dieser Nationalpark ist ein Teil der Nordsee und das größte Wattenmeer der ganzen Welt! Als erstes ist Willi mit Kapitän Heini und seinem Schiff 'Seeadler' auf Tour. Es ist gerade Ebbe und auf den Sandbänken sonnen sich die Seehunde. Etwa 20.000 von ihnen leben im Wattenmeer. Mit Ranger Martin macht Willi einen Seetierfang. Das Fangnetz ist voller Bewohner des Wattenmeeres, vor allem Jungfische und kleine Arten sind hier zu Hause. Das Ziel von Willis Seereise ist Hallig Hooge, eine von nur zehn Halligen weltweit. Ganze 111 Menschen leben auf dem kleinen Fleckchen Land mitten in der Nordsee: Leif zum Beispiel, der hier aufgewachsen ist. Von ihm erfährt der Reporter, warum die Bewohner ihre Häuser auf kleine Hügel bauen, die 'Warften' heißen: Bei einer Sturmflut herrscht auf einer Hallig 'Land unter', das heißt, Wiesen und Wege stehen unter Wasser. Würden die Häuser nicht auf Warften stehen, wären auch sie überschwemmt. In jedem Fall geht bei 'Land unter' für ein paar Tage auf einer Hallig gar nichts mehr, bis der Wasserspiegel wieder sinkt. Das hat Willi aber jetzt nicht zu befürchten, im Gegenteil: Dort, wo eben noch Meer war, ist jetzt geriffelter sandiger Meeresboden zu sehen und bietet die beste Gelegenheit, mit Ranger Martin eine Wattwanderung zu unternehmen. Martin macht den Reporter mit einem typischen Bewohner des Wattenmeeres bekannt, dem Wattwurm. Er erklärt ihm, wie es kommt, dass sie überhaupt auf dem Meeresboden laufen können: So ist das also mit Ebbe und Flut! Willis letzte Station ist die Seehundstation Friedrichskoog. Dort werden kleine Seehunde, die Heuler, die ihre Mutter verloren haben, großgezogen, damit sie später möglichst wieder ausgewildert werden können. Willi darf gleich mit zupacken, denn die Heuler haben Hunger. Gemeinsam mit Anja und Delf serviert er den Seehunden ihr Mittagessen: Achtung, Mäuler auf ihr Heuler, hier kommt eine Ladung Fisch!

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09:05 - 09:25, arte
KlasseSegelAbenteuer

Auf einem Segelschiff quer über den Atlantik! Ein riesiges Abenteuer für die 30 Jugendlichen, die sich immer mehr zu echten Seemännern- und frauen mausern. Die Abfahrt von Teneriffa bedeutet auch: Der Unterricht geht los. Aber Schule unter Segeln ist natürlich kaum vergleichbar mit dem Schulalltag zu Hause. Neben Mathe-, Physik und Deutschunterricht müssen die jungen Seefahrer auch jede Menge Nautik pauken: Schließlich sollen sie bald das Schiff alleine in die Karibik steuern.

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09:30 - 10:15, arte
Traumhafte Küsten

Der Film führt in die chilenische Hafenstadt Valparaíso, die im wirtschaftlichen und kulturellen Leben des südamerikanischen Staates eine große Rolle spielt. Chile ist ein Land der Extreme: Der 4.300 Kilometer lange und durchschnittlich nur 180 Kilometer breite Staat hat die längste Küste der Welt. Viele Europäer wissen nur wenig über Chile, obwohl das Land durch seine jüngere Geschichte zeitweilig im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit stand. Geografisch wird es auf der einen Seite durch die Anden begrenzt und auf der anderen durch den Pazifischen Ozean, der die Lebensgrundlage für viele der 15 Millionen Einwohner bildet. Nach jahrelanger Diktatur und politischer Isolation wird das Leben für die Chilenen nach dem Ende des Pinochet-Regimes zunehmend wieder leichter.

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09:45 - 10:15, H3
Wege der Genüsse

Schon vor den Alpen entstand der Taunus, und seit Jahrtausenden ist er besiedelt. Die 'Gäste der Geschichte' haben ihre kulinarischen Spuren hinterlassen. In Kelkheim-Hornau wird nicht nur der klassische 'Ebbelwoi' probiert, sondern auch eine würzige Apfel-Gemüse-Suppe. Zwischen Königstein und Kronberg erstreckt sich der größte zusammenhängende Edelkastanienhain nördlich der Alpen. Hier kann man die Ernte erleben, traditionelle Edelkastanienrezepte kennen lernen und den alljährlichen 'Apfel- und Kastanienmarkt' besuchen. Das Schloss im Fachwerkort Kronberg ist heute ein Fünf-Sterne-Hotel mit Feinschmeckerlokal. In Oberursel kann man in einem denkmalgeschützten Industriebau österreichische Spezialitäten genießen, und in der Saalburg werden in einer kleinen 'Taberna' römische Gerichte angeboten. Die kulinarische Reise endet in Rod an der Weil mit einfacher schmackhafter Hausmannskost und natürlich Apfelwein.

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10:15 - 11:00, arte
Traumhafte Küsten

An der Küste des US-Bundesstaates Kalifornien leben Biker, Naturfreunde, Milliardäre und Hippies ihren 'amerikanischen Traum'. Das Streben nach Glück ist einer der Grundgedanken der amerikanischen Verfassung und kein anderer amerikanischer Bundesstaat verkörpert diesen Gedanken so sehr wie Kalifornien an der legendären Westküste. Bis heute zieht diese Region moderne Glücksritter, Erfinder, Künstler und Habenichtse an - doch alle wissen, dass das Glück bedroht ist. Jederzeit kann es wieder zu einem 'Big One' kommen, einem großen Erdbeben. Aber vielleicht ist gerade die im Hintergrund lauernde Gefahr der Grund für die enorme Energie, mit der die Menschen hier täglich ihre Träume verwirklichen.

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11:00 - 11:45, arte
Kur Royal

Bad Ischl, das klingt nach Kaiser-Nostalgie und dem Gesundheitsmythos der Bergwelt. 'Mit dem Kaiser Franz Joseph ins dritte Jahrtausend' - das scheint in Bad Ischl tatsächlich zu gelingen. Die ersehnte Schwangerschaft der Erzherzogin Sophie schreibt man hier der Heilkraft der Sole zu. Als sie dem 'Salzprinzen' Franz Joseph I. das Leben schenkt, wird der Ort europaweit berühmt. Wer dazugehören will, macht Sommerfrische in Bad Ischl. Die Tracht hat hier einen hohen Stellenwert, genauso wie die gute Küche und alte Handwerksberufe, darunter Hutmacher, Schneider und Konditoren - sehr zur Freude der Kurgäste. Das alte Kurhaus bietet jedes Jahr die Bühne für Operette, die hier - gegen jeden Trend - quicklebendig ist. Die Vorstellungen sind ausverkauft, und Franz Léhar ist immer dabei. Heute leitet in Bad Ischl eine junge Generation von Frauen die Traditionsbetriebe. So ist Ischl, wie die Kenner liebevoll sagen, erstaunlich jung und als Kurort mit Salz-Therapien und Therme Trend. An wenigen Plätzen der Welt ist die Vergangenheit so sehr lebendige Gegenwart wie in Ischl. Bad Ischl ist ein unübertroffenes Beispiel dafür, wie ein kleiner Ort ohne Ermüdungserscheinungen Erfolg hat.

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11:30 - 12:15, H3
Bella Italia

Das Land, in dem die Zitronen blühen: Seit den fünfziger Jahren ist 'Bella Italia' das Lieblingsreiseziel der Deutschen. Sonne, Meer, Strand und 'Dolce vita à la Italiana' ziehen deutsche Touristen seit nunmehr einem halben Jahrhundert in ihren Bann. Eine faszinierende Zeitreise führt zu den Lieblingsorten deutscher Besucher quer durch Italien: von der Perle der Adria durch die idyllische Abgeschiedenheit der Toskana bis hin zur Schickeria auf Capri. Der Traum vom sonnigen Süden - jedes Jahr erfasst er Millionen Deutsche. Was ist dran am Mythos 'Bella Italia'? Was suchen die Deutschen jenseits der Alpen, und was finden sie? Die Filmemacherin Beatrice von Schilling ist zu den Lieblingsorten deutscher Touristen und Auswanderer gereist und hat dabei interessante und außergewöhnliche Menschen getroffen: Urlauber, Aussteiger, Existenzgründer und Künstler, die in Italien ihr Glück gefunden haben - in der Liebe, als Unternehmer oder auch einfach nur als Lebenskünstler. Historische Archivaufnahmen und stimmungsvolle Neudrehs runden die individuellen Geschichten und Anekdoten zu einer außergewöhnlichen Zeitreise ab, die an die schönsten und romantischsten Plätze Italiens führt.

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14:00 - 14:45, 3SAT
Jäger verlorener Schätze

Mitten im Südpazifik - 300 Seemeilen vor dem mittelamerikanischen Festland - liegt die zu Costa Rica gehörende Kokosinsel, auf der früher viele Piraten landeten und wahrscheinlich Schätze vergruben. Filmemacherin Ina Knobloch begleitet Forscher auf Expeditionen ins Innere der Insel und bei Patrouillenfahrten durch das Naturschutzgebiet.

Die Kokosinsel inspirierte den Schriftsteller Robert Louis Stevenson (1850 - 94) möglicherweise zu seinem Roman 'Die Schatzinsel'.

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15:00 - 15:45, B3
Hüttenwirte

Hüttenwirt zu sein, wird für gewöhnlich eher dem männlichen Geschlecht zugeschrieben, doch am 'Hans-Berger-Haus' hat Silvia Huber das Zepter in der Hand. Die Schutzhütte für Bergsteiger liegt am hintersten Ende des Kaisertals bei Kufstein. Eigentlich nicht der geeignete Ort für eine alleinerziehende Mutter mit Kind. Die passionierte Bergsteigerin entschied sich trotzdem schon als junge Frau für das besondere Leben am Fuße des Wilden Kaisers. Unterstützt von ihrem Kellner Michael und ihrem Zimmermädchen Gitte arbeitet sie dort jeden Sommer sieben Tage die Woche - mit Wucht, Leidenschaft und eigener Philosophie.

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15:30 - 16:00, 3SAT
Erdrutsch - Die unterschätzte Gefahr

Die Erdrutsch-Katastrophen in Nachterstedt und Köln im Jahr 2009 haben die Bevölkerung stark verunsichert. Beide Male sackte scheinbar ohne Vorzeichen der Boden weg. Es kam zu gewaltigen Schäden, Menschen verloren ihr Leben. Betroffene, Gutachter und Forscher suchen nach Erklärungen - und nach Methoden, um derartige Unfälle in Zukunft zu verhindern. In einem sind sich die Experten einig: In Europa steigt die Zahl der Erdrutschschäden. Vermehrte Bebauung in Berg- und Hangregionen, intensive Bergbau- und Tunnelarbeiten sowie steigende Niederschläge führen dazu, dass die Erdrutschgefahr zunimmt. Infrastruktur und Menschen sind in zahlreichen Regionen bedroht. Rutschgefahr muss noch schneller erkannt und effektive Schutz- und Frühwarnsysteme müssen entwickelt werden. 'hitec: Erdrutsch - Die unterschätzte Gefahr' berichtet über die Untersuchungen in Nachterstedt und Köln und begleitet Wissenschaftler in Deutschland, der Schweiz und Italien bei ihren Versuchen, Erdrutsche besser zu verstehen.

15:45 - 16:15, B3
Das Rätsel der Seeschlangen

Die Seeschlangen sind die wohl giftigsten Wirbeltiere der Welt. Doch der Meeresbiologe Dr. Glen Burns behandelt sie so liebevoll, dass man die Gefahr vergisst. 'Ich bin vielleicht deshalb in 20 Jahren Arbeit mit den Schlangen nicht gebissen worden, weil ich angefangen habe, wie eine Seeschlange zu denken und zu fühlen.' Doch wenn sich der Meeresbiologe irrt und gebissen wird, dann wird er das 100 Kilometer entfernte Festland nicht mehr lebend erreichen. Glen Burns erforscht die gefährlichen Tiere in freier Wildbahn. Aquarienforschung ist sicherer, bringt aber kaum Erkenntnisse über ihr natürliches Verhalten. Rätsel gibt es für Glen Burns zuhauf. Manche Arten wandern Tausende von Kilometern, um sich zu paaren. Warum diese Schlangen im Laufe der Zeit ins Wasser gewandert sind, wenn sie immer noch regelmäßig Luft holen müssen und warum Seeschlangen so gute Augen haben, wenn sie beim Jagen nur ihren Geschmacksinn einsetzen - diesen Fragen geht Glen Burns entlang des Great Barrier Reefs nach, dem Ort von dem wahrscheinlich die Seeschlangen ihren Siegeszug durch die Tropischen Meere aus antraten. Mit 17 Arten von Seeschlangen hat der Meeresbiologe gearbeitet und anhand von Sendern festgestellt, dass eine Art mehr als 3.000 Kilometer für Nahrungssuche zurückgelegt hat.

16:00 - 16:30, 3SAT
Fluss, See, Meer

Immer weniger Fische tummeln sich im früher ertragreichen Nil. Grund dafür ist der Assuan-Staudamm, der das Wasser versalzte. In Oberägypten zwischen Luxor und Assuan leben noch mehrere hundert Familien in Dörfern am Fluss vom Fischfang. Der Kyogasee in Uganda ist voll von Wasserlilien, Papyrus und Krokodilen. Der See ist seicht und viermal so groß wie der Bodensee. 80 Prozent der Gemeinden am See leben vom Fischfang. Und in Südafrika ist der 78-jährige Joey Gomez schon sein Leben lang Fischer. Er fährt noch heute regelmäßig hinaus in die 'False Bay', die hinter dem berühmten Tafelberg liegt, an der südwestlichen Spitze Südafrikas. Der Film 'Fluss, See, Meer' besucht Fischer in Ägypten, Uganda und Südafrika.

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16:30 - 17:15, SWR
Im Bann der Drachenberge

Im längsten und höchsten Gebirge im südlichen Afrika leben die größten Antilopen der Welt: Elen-Antilopen . Je nach Nahrungsangebot ziehen die Herden Jahr für Jahr aus den Ebenen am Fuß der Drakensberge hinauf in die Gipfelregion. Die Doku begleitet ein Elenkalb ein Jahr lang auf seinem gefährlichen Weg.

Seit Urzeiten meinten die Menschen, in den Felsformationen die Umrisse eines Fabelwesens zu erkennen, eines Feuer speienden Drachen - daher der Name der Berge.

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17:00 - 17:25, B3
Fernweh

In Rishikesh sind sie fast alle einmal gewesen, die Musikstars der 1960er- und 70er-Jahre. Ob die Beatles, Donovan oder die Beach Boys, sie alle sind zum Meditieren hierher gekommen und haben Erleuchtung gesucht. 40 Jahre später ist in Rishikesh alles noch beim Alten. Es ist die Stadt der Ashrams und Yoga-Zentren geblieben und das heutige Straßenbild könnte aus einem Film der 1960er-Jahre stammen. Durch die Stadt fließt träge der Ganges, der heilige Fluss, dahinter beginnt sich der Himalaya mühsam aus den Reisfeldern zu erheben. Und dort liegt auch die Quelle des Ganges, der hier seinen 2.511 Kilometer langen Weg bis nach Kalkutta antritt.

17:15 - 18:00, SWR
Malediven - Perlen im Indischen Ozean klop.gif (5099 Byte)

Die Malediven - Symbol für die Sehnsucht vieler Menschen nach exotischer Südseeromantik. Einer türkisschimmernden Perlenkette gleich erstrecken sich 1196 Inseln mitten im Indischen Ozean über eine Meeresfläche von der Größe Portugals. Knapp eine Million Touristen zieht es jährlich in diese paradiesische Traumkulisse. Doch während sich die meist wohlhabenden Gäste aus aller Welt in rund hundert Luxusressorts verwöhnen lassen, lebt die einheimische Bevölkerung getrennt von den Touristen auf eigenen Inseln unter einfachsten Bedingungen. Die Malediven sind inzwischen voller Widersprüche aus Tradition und Moderne, Alkoholverbot und Cocktailgelagen, Naturschutz und Umweltbelastung. Der Inselstaat steht vor seinen größten Herausforderungen. Die 22-jährige Sama lebt sehr gerne in beiden Welten. Sie arbeitet in einem der weltweit teuersten Fünf-Sterne-Hotels als Kindergärtnerin. Samas Heimatinsel Kamadhoo ist nur einen Kilometer entfernt. Jeden Nachmittag fährt sie mit dem Wassertaxi des Hotels nach Hause zu ihren Eltern. Ihr Vater ist schwer krank und benötigt dringend eine Nierentransplantation. Ihren gesamten monatlichen Lohn von 250 Dollar spart Sama für die teure Operation. Für die Touristen in den sündhaft teuren Luxusressorts wie dem 'Conrad Rangali' im Ari-Atoll wird sich nach Meinung des deutschen Hotelmanagers Carsten Schieck trotz aller Widersprüche nichts ändern. Alkohol- und Wellnessverbote - von streng islamischen Politikern immer wieder gefordert - lassen sich nicht durchsetzen. Zu groß ist der Profit, die Malediven leben zu 95 Prozent von den Einkünften aus dem Tourismus. Knapp einen Meter liegen die 1196 Inseln im Durchschnitt über dem Meeresspiegel. Steigt das Wasser in Folge der globalen Klimaerwärmung weiter an, könnten die Malediven als eines der ersten Länder der Welt im Meer versinken. Noch sieht Meeresbiologin Shafiya Naeem dieser Bedrohung gelassen entgegen, denn ein Großteil der Korallenbänke an den Riffen ist gesund und wächst mit dem ansteigenden Meeresspiegel. 'Die Riffe sind die natürlichen Schutzbarrieren unseres Landes. Ohne sie sind wir den Wellen des offenen Meeres hilflos ausgeliefert.' Deswegen arbeitet sie zusammen mit anderen Forschern im Baa-Atoll an der Züchtung besonders widerstandsfähiger Korallen.

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19:40 - 20:00, 3SAT
Bikini Atoll, Marshall Inseln

Das Bikini-Atoll, im Pazifischen Ozean gelegen, zählt mit seinen insgesamt 23 Inseln zu den Marshallinseln. Über Jahrhunderte hinweg ernährten sich die Bewohner von Bikini von dem, was auf den Inseln wuchs und was das Meer ihnen gab. Ihre Abgeschiedenheit bewahrte sie vor Eroberungen. Das Bikini Atoll war so etwas wie ein unberührtes Paradies. 1944, im Pazifikkrieg, wurden die Marshallinseln von den USA erobert. Zwei Jahre später versammelte US-Kommandant Wyatt die Bewohner und fragte, ob sie gewillt seien, ihre Heimat vorübergehend zu verlassen damit die amerikanische Armee Atombomben testen könne. Es war eine rhetorische Frage, die 167 Einwohner hatten keine Wahl. Ihre Heimat wurde zu einer amerikanischen Militärbasis. 77 ausgemusterte Kriegsschiffe wurden als Testziele für die 'Operation Crossroads' verankert. Im Juli 1946 explodierten die ersten Atombomben auf dem Bikini Atoll. Bis 1958 wurden weitere 21 Wasserstoffbomben getestet. Die tödlichste davon war 'Bravo'. Ihre Vernichtungskraft war tausendmal stärker als die der Hiroshima-Bombe 'Little Boy'. Die Explosion zerstörte drei kleine Inseln und hinterließ einen zwei Kilometer breiten Krater. Währenddessen wurden die Bikinianer von Insel zu Insel umgesiedelt. Die Vertreibung endete auf Kili. 1968 ordnete der damalige US-Präsident Lyndon B. Johnson ihre Rückkehr an. Doch die Radioaktivität war zu hoch. Die Menschen mussten ihre Heimat ein zweites Mal verlassen. Heute leben viele Nachfahren der ursprünglichen Bewohner auf der Insel Majuro. Die Arbeitslosenquote liegt bei 40 Prozent, der Mindestlohn bei zwei Dollar die Stunde. Ein Treuhandfond zahlt jedem Nachkommen von Bikini jährlich 600 Dollar Kompensation. Doch der Verlust, den sie ertragen, ist damit nicht beglichen. Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' stellt das Bikini Atoll vor, das seit 2010 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet ist.

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21:45 - 22:30, Phoenix
Bei den Schwarzbrennern

Klar, man könnte aus Zwetschken auch Mus kochen. Aber so etwas hört man hier nicht gern. In den Weißen Karpaten, im abgelegenen Süden Tschechiens ist, die Schwarzbrennerei eine Tradition, und Traditionen sind hier heilig - selbst wenn sie gegen das Gesetz verstoßen. Schließlich ist es die Seele der Landschaft, die aus den dunklen Wurzeln der windschiefen Pflaumenbäume in den Slivovice fließt. Altertümlich und klar, sanftmütig und voller Kraft. So wie die Lieder, die man hier zur Zymbal singt. Gebrannt wird im Verborgenen - getrunken in der Gemeinschaft: Wenn der Frühling an Kraft gewinnt, wird erstmals der junge Slivovice entkorkt, während sich draußen an den Pflaumenbäumen schon zaghaft die Knospen des nächsten Jahrgangs recken.

23:30 - 00:55, MDR
Schwarzmeergeschichten

Leichtigkeit und Schwermut wechseln sich ab, in den Geschichten, die dieser Film über die Mole von Sevastopol am Schwarzen Meer erzählt. Der Regisseur Andrej Schwartz begleitet einen Sommer lang die Menschen, die hier leben, arbeiten und vom Rand der Mole ins Wasser springen. Der rüstige 85-Jährige, der jeden Morgen zum Schwimmen an den Strand geht, die Jugendlichen, die sich dort die Zeit vertreiben und die hart arbeitenden Männer, die illegal den Metallmüll vom Boden der Wasser heraufbefördern. Geschichten und Welten kreuzen sich hier am Pier von Apolonovka.

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Montag, 21.05.2012
02:10 - 02:55, ZDF
Zug der Träume

Im ersten Teil seiner Reportage reist Wolf von Lojewski mit dem Zug von Adelaide ins Zentrum Australiens, nach Alice Springs und zum roten Felsen Uluru oder Ayers Rock. Dieselbe Route ist das Filmteam später noch einmal mit dem Geländewagen abgefahren und hat unterwegs zahlreiche Stopps eingelegt, um Land und Leute in den Weiten des Outbacks näher kennen zu lernen.

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02:55 - 03:40, 3SAT
Zug der Träume

Der 1000 Meter lange Zug 'Ghan' hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil der insgesamt 3000 Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Wolf von Lojewski fuhr die Bahnstrecke noch einmal mit dem Jeep ab.

Info: Tickets für eine Fahrt gibts ab 120 Euro. Für gehobene Ansprüche stehen auch Luxusabteile mit persönlichem Service zur Verfügung. Kosten: 240 Euro.

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03:40 - 04:40, ZDF
Toronto - Vancouver, einfache Fahrt bitte!

'Toronto - Vancouver einfach, bitte' ist eine Reise quer durch den nordamerikanischen Kontinent durch riesige Wälder, Seengebiete, Gebirge, und zugleich ist es ist eine Reise durch zwei Jahreszeiten: vom herbstlichen Flammenmeer des Indian Summer in Ontario zu den eisigen Gipfeln der winterlichen Rocky Mountains. Sonnenschein, Wolken, Regengüsse, Frost und Schnee begleiten uns. Kanada in vielfältigen Variationen. 'The Canadian' ist keine rollende Luxusherberge wie der 'Orient Express', sondern ein solider Aluminium-Lindwurm, der sich quer durch Kanada schlängelt. 72 Stunden dauert die Reise. Begegnungen entlang der Bahngleise zwischen Toronto und Vancouver in einem multikulturell geprägten Land, das längst nicht mehr den Trappern und Goldgräbern gehört. Mit dem Zug mitten durch das Kanada des 21. Jahrhunderts - Klischees bitte abgeben beim Einsteigen in den 'Canadian'. Übrigens, nirgends schmeckt das Prime Rib besser als aus David Dubis rollender Kombüse, wenn draußen der grandiose Film namens Kanada abläuft: Kanada, nichts als Kanada.

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07:00 - 08:00, arte
Jillaroos - Cowgirls im australischen Outback

Die 19-jährige Flicky arbeitet auf der Farm ihrer Eltern als Jillaroo, als Cowgirl. Zusammen mit ihrer Schwester Emma Jane muss sie in harten Zeiten mit anpacken. Denn es gibt keine Cowboys mehr, seit die Bergbauminen im ganzen Land mit lukrativen Jobs locken. Die Rinderfarmer im Outback müssen sowieso fast alle um ihre Existenz kämpfen. Eine fünfjährige Dürre zwang sie, hohe Kredite für Futter aufzunehmen, die sie durch die fallenden Fleischpreise nicht zurückzahlen können. Dazu kommt, dass wochenlange Regenfälle auf dem ausgetrockneten Land zu Überschwemmungen geführt haben - ein Problem löst das andere ab. Doch die Farmer lieben ihre Tiere und ihren Beruf. Aufgeben, um einen Job in der Stadt anzunehmen, ist nur die allerletzte Option. Zum Glück vieler Farmer gibt es neuerdings junge Frauen wie Flicky, die die harte Farmarbeit nicht scheuen. Die Mädchen kommen oft mit verklärten Ansichten in die Wildnis. Sie träumen von romantischen Abenden am Lagerfeuer und Ausritten im Sonnenuntergang. Doch die Realität aus Arbeit, Einsamkeit und Abgeschiedenheit sieht anders aus. Im Outback funktionieren weder Fernsehen noch Mobiltelefon. Die nächste Stadt ist oft eine Tagesreise entfernt. Freunde treffen oder sich verlieben klappt hier nicht ohne weiteres. Und dennoch wächst die Zahl der Jillaroos. Flicky und ihre Schwester erleben bewegte Wochen auf der elterlichen Farm, bevor sie sich endgültig entscheiden.

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10:00 - 10:15, H3
1.000 Jahre überlebt

Der Film begleitet beispielhaft den Lebensweg einer Eiche und den Wandel ihrer Umwelt durch die Jahrhunderte. Ihr Wachstum ist von vielen einschneidenden Ereignissen geprägt: schweren Stürmen, Trockenheit und Kälteperioden, Insektenbefall und vor allem durch den Fortschritt des Menschen.

10:50 - 11:10, WDR
Erlebnisreisen-Tipp

Diese Kombination ist einzigartig auf der ganzen Welt. Eine pulsierende Hauptstadt mit mehr als drei Millionen Einwohnern und gerade mal zehn Kilometer Luftlinie vom Stadtkern entfernt leben Zebras, Antilopen, Raubkatzen, Nashörner und noch knapp andere 70 Säugetierarten in freier Wildbahn - geschützt durch den Nairobi Nationalpark. Der Park ist Kenias erster Nationalpark und wurde 1946 eröffnet. Rund 120 Quadratkilometer umfasst das Gebiet, das entspricht in etwa der Fläche einer deutschen Kleinstadt. Damit ist der Nairobi Nationalpark im Verhältnis zu anderen Parks des Landes winzig, trotzdem gibt es diese große Artenvielfalt - nur für Elefanten ist das Gebiet zu klein. Der Haupteingang liegt nur wenige Kilometer vom internationalen Flughafen entfernt. Einige Touristen lassen sich direkt nach der Ankunft dort abholen und fahren sofort auf Safari.

11:30 - 12:15, NDR
Die Nordsee

Thema: Nordsee - vom Wattenmeer über Dänemarks Strände, Norwegens Fjorde bis zu den gegensätzlichen Inseln Sylt und Helgoland. Die Doku berichtet über die Pflanzen- und Tierwelt, von den Menschen der Anrainerstaaten und ihrer wechselvollen Geschichte.

Das Ökosystem ist in Gefahr: Durch die Ölförderung gelangen jährlich ca. 14000 t Erdöl in die Nordsee, das entspricht einem Tankerunfall. Und aus den Wiederaufbereitungsanlagen in La Hague und Sellafield fließen jedes Jahr etwa 230 Mio. Liter radioaktive Abwässer in das Meer.

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14:30 - 15:15, H3
Schatzsuche in Asien

Ein versunkenes, goldenes Reich - davon erzählen die Mythen Südostasiens. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte ein Forscher, dass das legendäre Imperium tatsächlich existiert hat. Sein Name: 'Srivijaya' - 'Strahlender Sieg'. Zwischen dem 7. und 13. Jahrhundert beherrschte es die Straße von Malakka und damit den Seeweg zwischen China und Afrika. Auf der Suche nach diesem Reich begleitet der Film zwei Wissenschaftler durch Indonesien und Thailand. Vor der Küste Indonesiens wurden drei Schiffe gefunden. Alle gehören in die Epoche Srivijayas und belegen erstmals den Direkthandel zwischen Asien und Arabien. Der Hamburger Wissenschaftstaucher Fred Dobberphul war an der Entdeckung aller drei Wracks beteiligt. Der Film zeigt die Funde aus dem Cirebon-Wrack aus der Zeit der chinesischen Fünf Dynastien. Die verschifften Güter zeugen von unermesslichem Reichtum. Doch wo residierten die Herrscher Srivijayas? Der Kieler Historiker Hermann Kulke geht dieser Frage nach. Der Film folgt ihm auf seine Expedition ins Landesinnere Sumatras, auf der Suche nach dem Gold Srivijayas. Versunken im Dschungel liegen die Ruinen von Muara Jambi. Das Volk der Minangkabau betrachtet sich als Nachfahre dieses Königshofes und Bewahrer der uralten Kampftechnik 'Silek Tuo'. Sie soll vom Adel Srivijayas ausgeübt worden sein. Der Film unternimmt eine abenteuerliche Fahrt ins Hochland. Dann führt die Reise weiter nach Südthailand. Hier sind noch Tempel der buddhistischen Srivijaya-Epoche erhalten. Ihre Existenz gab der Wissenschaft lange Zeit Rätsel auf. Wo sollte man das Zentrum Srivijayas lokalisieren? Anhand von Inschriften löst der Wissenschaftler die entscheidende Frage: War Srivijaya ein Städtebund, eine mächtige 'Hanse' des Ostens?

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15:15 - 15:40, 3SAT
Vom Dürrenstein bis an die March

Sie sind die Reste eiszeitlicher Ur-Wälder und die Keimzellen für neue Waldgebiete: Niederösterreichs 'wilde' Wälder. Sie stehen im Mittelpunkt eines 'Unterwegs in Österreich' aus dem ORF-Landesstudio Niederösterreich , das die bedeutendsten Ur- und Naturwälder des Bundeslandes in eindrucksvollen Bildern vorstellt - vom größten Urwaldrest Mitteleuropas am Dürrenstein im Südwesten Niederösterreichs über den Biosphärenpark Wienerwald bis hin zu den Auwäldern entlang der March im Osten. Den 'roten Faden' des Films bilden dabei die persönliche Geschichte des Landwirtes Josef Scheikl aus Rabenstein und sein 'privater' Urwald am Abhang des Geisbühels im Pielachtal: Vom Großvater für den Reichtum dieses einzigartigen Stückes Natur sensibilisiert, hielt Scheikl die Existenz dieses besonderen Waldes jahrzehntelang geheim - auch, um sich nicht dem Spott seiner Berufskollegen auszusetzen, für die Wald hauptsächlich in Festmetern gemessen wird. (Gestaltung: Fritz Kalteis)

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15:15 - 16:00, NDR
Maine

Der beste Hummer der Welt, endloser Wald und der Farbenzauber des Indian Summer - das ist Maine. Der nordöstlichste Bundesstaat der USA grenzt an Kanada und den Atlantik. Maine ist etwas größer als Bayern, hat aber weniger Einwohner als München. Das dünn besiedelte Land mit seiner überwältigenden Natur weckt Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer. Von diesem einfachen Leben erzählt der Film.

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15:15 - 16:00, RBB
Manú - Perus verborgener Regenwald klop.gif (5099 Byte)

An den östlichen Ausläufern der Anden schlängelt sich der Manú-Fluss durch das Amazonas-Becken. Aufgrund seiner einzigartigen Artenvielfalt wurde das Gebiet bereits 1987 zum Weltnaturerbe erklärt.

Im Manú-Park gibt es 200 Arten von Säugetieren (der berühmte Yellowstone-Park in den USA hat 28) und mit 1000 Arten die höchste Vogelartendichte der Welt. 50 Pflanzenarten wachsen ausschließlich hier.

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15:15 - 16:00, H3
Deutschlands wilde Tiere

Millionen Vögel bevölkern das Wattenmeer und machen es zu einem der vogelreichsten Gebiete unserer Erde. Insgesamt beherbergt das einzigartige Ökosystem rund 250 Tierarten, von denen ein großer Teil nur hier anzutreffen ist.

15:40 - 16:30, 3SAT
Das Geheimnis der Gärten

Gartenanlagen spiegeln die Philosophie ihrer Besitzer, deren Wille nach Gestaltung und der Sehnsucht nach Schönheit wider. Doch die Natur hat ihre eigenen Gesetze, schafft sich auch im geordneten Garten immer wieder Raum für Überraschungen und Wunder. Die Dokumentation 'Das Geheimnis der Gärten' folgt den Geheimnissen des Repräsentationsgartens des Schlosses Schönbrunn, des Fantasie- und Zaubergartens von André Heller in Gardone und des Naturgartens eines weiteren Gartenenthusiasten. Sie zeigt sowohl die Schönheit und Ästhetik der angelegten Gärten als auch die abenteuerliche Welt der Lebewesen: die Paarung von Hirschkäfern, die Jagd einer Äskulapnatter nach einer Maus und eine Maulwurfsgrille, die Futter sucht und eine wahre Delikatesse findet.

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16:30 - 17:15, arte
Alte Gene für neue Äpfel

Im Hochgebirge Tian Shan in Kasachstan wuchsen vor 165 Millionen Jahren vermutlich die ersten Apfelbäume der Erde. Ist dies die Heimat des Apfels aus dem Garten Eden? Es ist auf jeden Fall die Heimat des Asiatischen Wildapfels 'Malus sieversii'. Der dichte Wälder bildende Apfelbaum kann über 30 Meter hoch und etwa 300 Jahre alt werden. Die Äpfel gibt es in verschiedenen Variationen, darunter äußerst schmackhafte. Und diese Äpfel haben einen großen Vorteil verglichen mit anderen Apfelsorten. Sie zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Resistenz gegen Krankheiten aus, besonders gegen die am meisten verbreitete aller Apfelbaumkrankheiten, den Schorf. Was ist das Geheimnis iher Widerstandskraft? Der kasachische Wissenschaftler Aymak Djangaliev hat sein ganzes Leben der Erforschung und dem Schutz des 'Malus sieversii' gewidmet. Dank seiner spannenden wissenschaftlichen und historischen Untersuchungen konnte er aufzeigen, dass der ursprüngliche Apfel eine Genkombination besaß, die im Laufe seiner Domestikation und auf der Reise von Asien nach Europa verloren gegangen ist. Darüber hinaus beschäftigt sich Djangaliev mit den Möglichkeiten, die sich aus der Entdeckung dieses Apfels ergeben. Könnte man nicht - nach dem Vorbild der in Frankreich entwickelten Apfelsorte 'Ariane' - den 'Malus sieversii' zu Kreuzungen nutzen, aus denen Bioäpfel mit natürlichem Schorfschutz hervorgehen?

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16:30 - 16:55, 3SAT
Englands schönste Gärten

England ist ein Paradies für Gartenfreunde. Dorthin macht sich Moderator Karl Ploberger auf den Weg, um den berühmtesten Anwesen, Parks und Gärten einen Besuch abzustatten und dort die Geheimnisse ihrer Berühmtheit zu lüften. Diesmal unternimmt Karl Ploberger eine Reise zu privaten Anwesen, wie etwa Biddestone Manor, ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Zu einigen Terminen im Jahr öffnen diese Häuser ihre Gartentüren und empfangen interessierte Besucher. Mit einem kleinen Hausgarten hat vor 25 Jahren die Geschichte des Gartens von Wortley House begonnen. Heute sind es rund zehn Hektar, die zum Teil noch im Entwurfsstadium, zum Teil auch schon zum Spazieren einladen. Typisch für englische Gärten ist das Prinzip der 'borrowed landscape', der 'geliehenen Landschaft'. Durch Blickachsen, die man im Garten anlegt, holt man Elemente aus der umgebenden Landschaft in den eigenen Garten und macht ihn somit größer und bereichert ihn um interessante Ausblicke.

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16:55 - 17:20, 3SAT
Englands schönste Gärten

Diesmal richtet sich Karl Plobergers Blick nicht auf bekannte Gärten, sondern auf jene Kleinode, die hinter privaten Hecken und Zäunen verborgen sind. Gärten und Anwesen wie etwa Clinton Lodge mit seiner extravaganten Besitzerin, Lady Noelle, die ausschließlich dunkle und ruhige Farben in ihrem großartigen Anwesen duldet. Oder Bates Green, wo ein Bio-Farmer-Ehepaar einen Schaugarten betreibt, bei dem Menschenhände lediglich unterstützend eingreifen und die Natur alles regelt.

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17:20 - 17:45, 3SAT
Englands schönste Gärten

Karl Ploberger besucht diesmal ganz private Gärten: Mit einem kleinen Hausgarten hat vor 25 Jahren die Geschichte des Gartens von Wortley House begonnen. Heute sind es rund zehn Hektar, die zum Teil noch im Entwurfsstadium, zum Teil schon als prächtige und gut eingewachsene Abfolge von Gartenräumen, zum ausgedehnten Spazieren einladen. Auch typisch für englische Gärten ist das Prinzip der 'borrowed landscape', der geborgten Landschaft. Durch Blickachsen, die man im Garten anlegt, holt man Elemente aus der umgebenden Landschaft in den eigenen Garten und macht ihn somit größer, verleiht ihm mehr Gewicht und bereichert ihn um interessante Ausblicke.

19:30 - 20:15, arte
Wildes Deutschland

Thüringen gilt als Deutschlands grünes Herz. Über ein Drittel seiner Landesfläche ist von Wald bedeckt. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und sogar die scheue Wildkatze findet hier ausreichend Deckung. Im Thüringer Becken, einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, sind Feldhamster noch sehr zahlreich vertreten. Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Nager in Europa. Thüringen ist berühmt für seine Burgen. Am bekanntesten ist die Wartburg bei Eisenach. In vielen alten Mauern haben sich Dohlen und Turmfalken eingenistet. Die Dachstühle kleiner Dorfkirchen bieten seltenen Fledermäusen Unterschlupf, unter anderem dem Großen Mausohr oder der Kleinen Hufeisennase. Über den Gebirgskamm des Thüringer Waldes führt der Rennsteig, einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Die liebliche Landschaft lockt seit Jahrhunderten Naturliebhaber an. Berühmte Komponisten und Dichterfürsten wie Bach, Goethe und Schiller ließen sich von ihr inspirieren.

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Dienstag, 22.05.2012
01:40 - 03:10, arte
Feuer, Wasser, Erde, Luft

Der Maler Velu Viswanadhan wurde 1940 in Kerala im Süden Indiens geboren. Er lebt heute in Paris und Chennai, dem ehemaligen Madras. Seine Kunst hat er bisher hauptsächlich in Paris und Indien ausgestellt. 2008 widmete ihm die Marlborough Gallery in New York eine große Ausstellung. Im Jahr 1976 begann er mit der Arbeit an einem Filmzyklus, der das Leben in Indien mit Hilfe der fünf vedischen Elemente Erde, Feuer, Luft, Wasser und Äther darstellen sollte. Sein Film 'Erde' (1976-82) eröffnete den Zyklus über die fünf Elemente, es folgten 'Wasser/Ganga' (1985), der 1986 mit dem Grand Prix des Dokumentarfilmfestivals 'Cinéma du réel' ausgezeichnet wurde, 'Feuer/Agni' (1988), 'Luft/Vayu' (1994) und 'Äther/Aakaash' (2002). 30 Jahre später kehrte Viswanadhan an die ehemaligen Schauplätze zurück. In 'Feuer, Wasser, Erde, Luft' werden die fünf Elemente in beeindruckenden Natur- und Landschaftsbildern veranschaulicht und auch der Nutzen, den die Menschen aus ihnen ziehen, wird thematisiert: Fischer werfen Netze aus, der Schmied formt eisen, der Händler kocht Teewasser, Tänzer aus Malabar tanzen mit dem Feuer. Die Geräuschkulisse entsteht durch Klänge aus Natur und Alltag. Der kontemplative Film, dessen gewollt langsamer Rhythmus ein Gefühl von Ewigkeit vermittelt, enthält sich jedes belehrenden Kommentars, regt aber durch seine Bilder zum Nachdenken an.

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03:50 - 04:30, Phoenix
Voyages Voyages

Das Great Barrier Reef vor der Ostküste Australiens ist mit über 2000 km Länge das größte Korallenriff der Welt. Unzählige Meeresbewohner bevölkern dieses 'achte Weltwunder', darunter Krebse und Haie. Das Riff in Herzform ist aber auch ein Paradies für Taucher.

Litten wegen des Algensterbens bis vor kurzem noch 60 % des Riffs unter Korallenbleiche, so sind es heute nur noch 6%.

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05:15 - 06:00, Phoenix
Tropenfieber

Schon früher zog es Forscher und Entdecker in die Tropen. Francisco de Orellana befuhr 1542 erstmals den damals völlig unbekannten Amazonas - und gab dem Strom seinen Namen nach jenen wilden Kriegerinnen, den Amazonen, die ihn und seine Männer am meisten beeindruckten. Die Anerkennung für seine Entdeckung blieb ihm versagt. Louis Antoine de Bougainville umsegelte von 1766 bis 1769 als einer der ersten Menschen den Globus. Doch weil er lediglich Tahiti und ein paar Südseeinseln als Neubesitz für die französische Krone mitbrachte, blieb auch ihm nur der inoffizielle Ruhm. Alfred Russel Wallace schließlich entdeckte von 1854 an acht Jahre lang auf den Inseln des Malayischen Archipels eine unfassbare Menge neuer Tier- und Pflanzenarten und brachte 125.000 Tierpräparate mit. Heute findet Naturforscher Marc van Roosmalen in Amazonien immer neue Tierarten und versucht, große Areale des Regenwalds mit europäischen Spendengeldern zum Reservat zu machen. 'Tropenfieber' beleuchtet die Eroberung des Amazonas.

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06:00 - 06:45, Phoenix
Tropenfieber

1766 brach Louis-Antoine de Bougainville mit seinem Schiff von Nantes aus in Richtung Süden auf. Sein Ziel: die Welt umsegeln. Zwei Jahre später entdeckte er Tahiti. Skorbut und Hunger machten die Weiterreise jedoch bald zur Tortur. Am Great Barrier Reef drehte Bougainville entnervt nach Norden ab - vielleicht hätte er sonst Australien entdeckt.

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06:30 - 06:45, B3
Weltklima im Wandel

Der Klimawandel ist längst da und mit ihm auch die ersten Klimafolgen: Die Durchschnittstemperaturen steigen, verheerende Überschwemmungen und orkanartige Stürme häufen sich, an den Polen schmilzt das Eis. Der Film zeigt die natürlichen und anthropogenen Ursachen des Klimawandels und seine weltweiten Folgen. Anschauliche Trickfilmsequenzen erläutern die natürlichen Klimaänderungen im Laufe der Erdgeschichte, den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt sowie seine Auswirkungen auf das Klima. Der Film befasst sich auch mit Vorschlägen für Gegenmaßnahmen, mit denen der Klimawandel zwar nicht mehr gestoppt, aber vielleicht noch etwas verlangsamt werden kann.

06:45 - 07:30, Phoenix
Tropenfieber

Als sich Alfred Russel Wallace (1823 - 1913) 1854 einschiffte, um den Malaysischen Archipel und Papua-Neuguinea zu erforschen, konnte er nicht ahnen, dass er acht Jahre durchhalten würde. Der Privatgelehrte schlug sich mit dem Verkauf von Schmetterlingssammlungen und ausgestopften Orang-Utans durch. Vor allem auf Borneo bewegte sich Wallace stets im Land der gefürchteten Dayaks, der heimischen Kopfjäger. Doch Wallace arrangierte sich mit den Kriegern und spannte sie bisweilen sogar in seine Sammelwut ein. Seine bahnbrechenden Entdeckungen mündeten in den zentralen Thesen der späteren Evolutionstheorie. Wallace schrieb seine Theorien im Malaria-Fieber an den Biologen Charles Darwin. Darwin behauptete ein Jahr später, auf eigene Faust zu denselben Erkenntnissen gekommen zu sein wie Wallace: der vielleicht größte Diebstahl der Wissenschaftsgeschichte. Die dreiteilige Reihe 'Tropenfieber' berichtet von drei frühen Entdeckern, die mit ihren abenteuerlichen Reisen entscheidend zum Mythos der Tropen beigetragen haben. Teil drei erzählt die Geschichte von Alfred Russel Wallace.

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06:55 - 08:00, arte
Laetitia, allein unter Wölfen

2005 zieht die junge Französin Laetitia Becker aus Straßburg nach Puplovo, einem Dorf mitten in der russischen Taiga. Ihre Berufung: das Verhalten von Wölfen zu erforschen. Mittlerweile beherrscht sie nicht nur den Landesdialekt, sondern auch die Sprache der Wölfe. Mit dem Biologen Vladimir Bologov arbeitet Laetitia in der Forschungs- und Auswilderungsstation 'Chisty Les', die verwaiste Wolfswelpen aufzieht. '360°' besucht die Tierschützer in ihrem Exil.

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11:30 - 12:15, NDR
Die Ostsee

Ein Meer mit vielen Gesichtern: Die Reise führt von den Sandstränden und Bodden der Halbinsel Darß über die berühmten Kreidefelsen Rügens bis nach Pommern. Autor Willers beobachtet die faszinierende Natur- und Tierwelt entlang der Ostsee. Weiter nordwestlich, zwischen Finnland und Schweden, liegen Zehntausende kleiner Granitinseln, von denen aus es weiter nach Gotland geht. Die Reise endet auf der dänischen Insel Mön.

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13:45 - 14:30, 3SAT
Bevor die Flut kommt

Jedes Jahr werden im Nordosten Indiens zur Regenzeit ganze Landstriche überschwemmt. Am schwersten betroffen sind die Menschen auf der untersten Stufe der indischen Gesellschaft, die sogenannten 'Unberührbaren'. Sie leben in einfachen Dörfern aus Lehm- und Strohhütten. Wenn die große Flut kommt, haben sie ihr nichts entgegenzusetzen. Hilfsprojekte sollen den Menschen helfen, die Katastrophen besser zu überstehen. Gundi Lamprecht ist nach Nordindien gereist und hat dort verschiedene Katastrophenhilfsprojekte besucht.

14:30 - 15:15, 3SAT
Mauritius

Obwohl Mauritius, inmitten des Indischen Ozeans gelegen, mit schönen Stränden, Palmen und erstklassigen Hotels aufwarten kann, handelt es sich im Grunde genommen um eine ganz normale, industrialisierte, kommerzialisierte, besiedelte und dicht bevölkerte Insel wie viele andere auch. Die wahren Schätze des Landes bleiben den Augen der Wassersportler und Sonnenanbeter fast immer verborgen. Der Film 'Mauritius - Schatzinsel im Indischen Ozean' taucht in die geheimnisvolle Welt der Insel ein.

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15:15 - 16:00, RBB
Reisewege

'Irland' - das sind grüne Wiesen, Schafe, Whiskey und bewegte Geschichte ¿ kaum jemand denkt bei 'Irland' an schöne Gärten, Palmen und tropische Blütenpracht. Und dabei gibt es diese kleinen Paradiese zuhauf im Südwesten der Insel, wo der Golfstrom das irische Klima milde macht! Sie sind das Werk begeisterter Gartenfreunde, die ihre Freizeit und ganzen Enthusiasmus in die wilden Gärten Irlands investieren. Da gibt es den jungen Familienvater exotischer Herkunft - sein Großvater war pakistanischer Botschafter in Irland -, der sich durch den Rhododendrendschungel einer ehemaligen Jagdresidenz kämpft. Oder den 95-jährigen englischen Gentleman im Tweed, der sich entschlossen hat, auf seine alten Tage auf den Familiensitz in West Cork zurückzukehren. Dort residiert er ganz selbstverständlich im Campingwagen und pflegt eigenhändig seinen historischen Baumpark. 'In der Mietwohnung in England', sagt Richard, 'musste ich um Erlaubnis fragen, wenn ich ein Gänseblümchen pflanzen wollte!' Die irische Gartengeschichte ist stark beeinflusst von der jahrhunderte langen englischen Herrschaft über die irische Insel. Dass dieser Konflikt auch heute noch nachwirkt, erfahren wir von den Nachkommen der Lords und Ladies, wie von denen ihrer ehemaligen Untertanen. Sich einen großen Ziergarten leisten, das konnten früher nur die englischen Landbesitzer, sagen The Honorable David Bigham und seine Frau Anthea in bestem Oxford-Englisch und berichten von den Zeiten, als die IRA die Herrenhäuser beschoss - und ihr eigenes niederbrannte. 'Die Engländer hatten die Gärten, den Iren blieben höchstens die Kartoffeln!', kontert der knorrige Ire Bob Walsh, der heute mit seiner Frau Mary einen wunderschönen kleinen Garten direkt an der windumtosten Küste angelegt hat. Irische Gärten sind oft geheime Orte, umsäumt von Hecken, Mauern und Burggräben. Irlands Gärtner waren seit jeher 'Pflanzenjäger', sie investierten viel Kosten und Mühe auf die Ansiedlung fremdländischer Gewächse. Im Westen der Insel liegen die Ziergärten heute noch in grandioser ungezähmter Natur. Von dieser Umgebung haben sich auch Künstler, wie der amerikanische 'landartist' James Turrell oder die irische Bildhauerin Sheena Wood zu verblüffenden bis bizarren Anlagen anregen lassen. Eine Entdeckungsreise zu ganz unterschiedlichen Gartenparadiesen an den überraschendsten Orten im irischen Südwesten.

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15:15 - 16:00, H3
Die Wupper - Amazonas im Bergischen Land

Sie ist kein Fließgewässer wie jedes andere. Die Wupper ist ein Fluss der Rekorde. Sie galt einmal als der 'fleißigste Fluss Deutschlands'. Unzählige Handwerks- und Industriebetriebe versorgte sie mit der Energie ihrer Strömung. Bald stand sie auch im Ruf, der 'schmutzigste Fluss Deutschlands' zu sein. Haushalts- und Industrieabwässer ließen sie zur Kloake der ganzen Region verkommen. Noch vor wenigen Jahrzehnten hieß die Diagnose: biologisch tot. Heute ist sie auferstanden und zählt zu den erfolgreichsten, hoffnungsvollsten Renaturierungsprojekten bundesweit. Sie ist wieder die Lebensader des Bergischen Landes geworden mit ungeahnt artenreicher Flora und Fauna.

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15:15 - 16:00, 3SAT
Grüne Insel im Taifun

Taiwan liegt im stürmischen Chinesischen Meer. Die Insel verfügt über eine artenreiche Fauna. In Bergen und Regenwäldern leben Sikahirsche, Kragenbären, Bengalkatzen und Makaken.

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16:00 - 16:45, 3SAT
Namaqualand

Die Wüste blüht: Riesige Flächen aus Schwertlilien, Mittagsblumen und Astern erstrecken sich bis zum Horizont. Im südafrikanischen Frühling verwandelt sich die Karoo-Halbwüste in ein Blumenmeer! Eine solche Entfaltung von Blüten in so kurzer Zeit ist einmalig in der Natur. Zahlreiche Tiere finden hier einen reich gedeckten Tisch. Aber bald folgen wieder endlose Monate der Trockenheit.

Das Land ist die letzte Region, wo die Hirten des Nama-Stammes noch frei umherziehen.

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16:45 - 17:30, 3SAT
Tasmanien - Insel am Ende der Welt

Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre Küsten: Die südlich von Australien gelegene Insel Tasmanien bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen - Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel, Wombat, Känguru, Ameisenigel und Schnabeltier. Die Dokumentation 'Tasmanien - Insel am Ende der Welt' stellt Flora und Fauna Tasmaniens vor.

Der Film wurde als Koproduktion von ORF, ARTE, BMUKK und AV-Dokumenta realisiert.

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17:30 - 18:15, 3SAT
Götter und magische Steine

Er ist der einzige Edelstein, der brennt, denn er ist eigentlich ein Harz: Bernstein'. Viele Geheimnisse umgeben dieses versteinerte Harz fossiler Nadelbäume seit alters her. Der so genannte baltische Bernstein' wurde vor allem zu Zeit der Römer über diverse Handelswege von der Ostsee bis nach Aquilea und Rom transportiert. Auf dieser Handelsroute wurden aber auch Gebrauchsgüter, Wein oder Waffen befördert, auch die Verehrung von Göttern und Kultobjekten fand so ihre Verbreitung. Ob Mithraskult oder Arianismus - ohne Bernsteinstraße hätten sie kaum so große Bedeutung erlangt.

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18:15 - 18:30, 3SAT
Streifzug durch Kreta

Einer der bekanntesten und schönsten Strände Kretas liegt im Osten der griechischen Insel: in der Bucht von Elounda. Besucher können auf der vorgelagerten Insel Spinalonga die Überreste einer Burg besichtigen, die Kirche Panagia i Kera in Kritsa besuchen oder gemütlich am Hafen von Agios Nikolaos die griechische Küche genießen. Von der Lassithi-Hochebene aus wird die Insel mit Kartoffeln, Rüben, Kohl, Äpfeln und Birnen versorgt. 'Streifzug durch Kreta' stellt die griechische Insel vor.

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19:30 - 20:15, arte
Wildes Deutschland

Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: der Teufelstisch, die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald. Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Region zählt zu den wärmsten Deutschlands. Und so haben sich Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse in der Toskana Deutschlands eingerichtet. Ein Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im Pfälzerwald heimisch ist. Sobald er Mitte Mai aus seinem afrikanischen Winterquartier zurückkehrt, gräbt er tiefe Erdröhren in Sandgruben und Weinberge, in denen er später seine Jungen aufzieht. Bereits vor 2.000 Jahren wurden im Marschgepäck römischer Truppen kulinarische Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum nach Rheinland-Pfalz gebracht: Weintrauben, die Mittelmeer-Weinbergschnecke und Esskastanien gelten bis heute als Delikatessen. Im Herbst sind die schmackhaften Früchte, auch 'Keschde' genannt, besondere Leckerbissen für Wildschweine, Mufflons und Rotwild. Aber auch flinke Eichhörnchen schwelgen im Nahrungsreichtum der lichten Esskastanienwälder.

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20:15 - 21:00, H3
Ein hessischer Buchenwald von Weltrang

Am 25. Juni 2011 kam die erfreuliche Nachricht: Der Nationalpark Kellerwald-Edersee wird in den Status des Weltnaturerbes erhoben und steht damit auf einer Stufe mit dem Grand Canyon und der Serengeti. Auf rund 5.700 Hektar erstreckt sich der Buchenwald im nördlichen Hessen. Seit sieben Jahren schon ist er Nationalpark. In einem Wald, der nicht forstlich genutzt wird, darf alles genau so wachsen, wie die Natur es will. Gewaltige Buchen oder knorrige alte Eichen - für den Spaziergänger und Wanderer ein beeindruckender Anblick. Hier soll sich die Natur völlig ungestört entwickeln können, hin vom Wirtschaftswald zu einem Urwald mitten in Deutschland. Am besten lässt sich der Nationalpark mit einem Ranger erkunden. Mit ihm geht es zu den Resten eines echten Buchen-Urwalds im Nationalpark - Buchen, denen man ihr Alter nicht ansieht. Relativ klein und knorrig sind sie. Der Ranger weiß auch von der kulturmäßigen Nutzung des Areals zu berichten, von den wahren Schätzen, die sich im Totholz ansiedeln, aber auch von den besonderen Herausforderungen, die der Naturschutz an die Mitarbeiter des Parks stellt: So wurden schon vereinzelt Bäume vom Hubschrauber aus gefällt, um den Bestand einer seltenen, im Nationalpark beheimateten Pflanze, der Pfingstnelke, zu schützen.

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20:15 - 21:45, Phoenix
Die Geschichte der Nordsee

Funde beweisen, dass die Nordseeküste schon vor 5000 Jahren besiedelt war. Schon damals wagten die Anrainer die riskante Fahrt übers Meer . Ingo Helm erzählt u.a. von der Besiedlung Englands, den Raubzügen der Wikinger und vom sagenumwobenen Rungholt.

Rungholt ist das 'Atlantis der Nordsee'. Noch heute kursieren Legenden über Reichtum, Größe und Gottlosigkeit der 1362 versunkenen Stadt.

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20:15 - 21:00, WDR
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Ein Märchenwald aus Laub- und Nadelhölzern, mit wilden Flüssen und Gletscherseen - unglaublich, aber dieses Naturidyll befindet sich mitten im Herzen Europas: Die Hohe Tatra, ein etwa 30 Kilometer langer Gebirgskamm der Karpaten, liegt nur ca. 620 Kilometer von Berlin entfernt an der Grenze der Slowakei zu Polen. Rund 200 Wölfe, 400 Luchse, zahlreiche Braunbären und eine eigene Gams-Art leben hier ungestört. Das Gebiet, seit 1992 Biosphärenreservat der UNESCO, ist touristisch erschlossen. Doch Wandern ist nur auf speziellen Wegen, Bergsteigen nur mit Führer erlaubt. Die Doku stellt die raue Schönheit des flächenmäßig 'kleinsten Hochgebirges der Welt' vor.

Der höchste Berg ist 2.655 Meter hoch. Aufgrund von fehlender Forstwirtschaft leben Luchse, Wölfe, Gämsen und Bären zu Hunderten in dem Gebirge. Der Naturpark Hohe Tatra ist UNESCO-Biosphärenreservat.

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Mittwoch, 23.05.2012
07:00 - 08:00, arte
Großglockner, König der Hochalpen

Mit 3798 m ist der Großglockner Österreichs höchster Berg. Auf halber Höhe liegt die Glorerhütte, ein Gästehaus für Bergsteiger, das Familie Riepler von Juni bis Anfang Oktober betreibt.

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09:50 - 10:45, arte
Majuli, ein Inselvolk trotzt den Fluten

Majuli im Nordosten Indiens ist die größte Flussinsel der Welt. Doch in den letzten 60 Jahren hat sie rund ein Drittel ihrer Fläche verloren. Kontinuierlich nagt der Brahmaputra an Majulis Ufern. Während der alljährlichen Monsunregenfälle verwandelt sich der Fluss zu einem reißenden Strom, der Dörfer und Landstriche überflutet. Die Inselbevölkerung hofft weniger auf Hilfe seitens der Regierung als auf die der Götter. Eltern geben deshalb Kinder in eines der 22 Klöster der Insel.

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11:30 - 12:15, NDR
Die Oder

Tief in den Wäldern der westlichen Sudeten verborgen entspringt als 'Flüsschen' die Oder. An ihren Ufern tummeln sich Fischotter, in den Wäldern leben Wölfe und Luchse. Im ausgehenden Winter wetteifern Birkhähne in spektakulären 'Turnieren' um die Gunst der Hennen. In der Mährischen Pforte liegen zahlreiche kleine Teiche entlang des Flusslaufs. Viele von ihnen wurden seit dem 14. Jahrhundert von Mönchen als Fischzuchtgewässer angelegt. In ihrem Oberlauf macht die Oder ihrem Namen alle Ehre: Der tschechische Name des Flusses 'Odra' stammt aus dem Sanskrit und ist eine altindische Bezeichnung für Flüsse, die ihren Lauf fortwährend verändern. Wenn die Oder das Schlesische Tiefland zwischen Opole und Breslau erreicht, hat sie viel von ihrer Ursprünglichkeit verloren. Wo früher Auwälder ihre Ufer säumten, zwängt sich die Oder heute durch ein enges begradigtes Bett. Zahlreiche Schleusen und Wehranlagen dienen den Interessen der Schifffahrt. Im Sommer 1997 hatte das katastrophale Folgen: In nur vier Tagen fiel in den Beskiden elfmal so viel Regen wie normalerweise im gesamten Monat Juli. Die Nebenflüsse ließen die Oder zu einem wilden Strom anschwellen, den das enge künstliche Flussbett im Tiefland nicht fassen konnte. In Breslau - mitten im einstigen Überflutungsraum gelegen - brachen vielerorts Deiche, und das Wasser überflutete 60 Prozent der Stadt. Christoph Hauschild erinnert in Rückblicken an die Flutkatastrophe von 1997, setzt sich kritisch mit dem geplanten Flussausbau zwischen Breslau und deutscher Grenze auseinander und dokumentiert in stimmungsvollen Landschafts- und Tieraufnahmen das Leben an der Oder zwischen Sudeten und Neiße.

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

Das Stück Land zwischen Rhein und Maas ist für viele Menschen unbekanntes Land. Im Osten erstreckt sich - breit und mächtig - der Rhein, im Westen die Maas, sie bildet die geografische Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. Dass hier einmal eine politische Grenze verlief, davon ist heute nichts mehr zu spüren. Deutsche und Holländer leben und arbeiten auf beiden Seiten des Flusses, das Vieh grast länderübergreifend und einzig die unterschiedliche Beschilderung der Straßen und Orte erinnert daran, dass hier zwei Länder aneinander grenzen. Anja Baumgarten ging auf Entdeckungsreise am Niederrhein, besuchte bekannte Orte und erforschte Neuland im Grenzland.

15:15 - 16:00, NDR
In Spaniens Pyrenäen

Die Menschen, die in den Zentralpyrenäen Aragóns leben, bilden eine verschworene Gemeinschaft. Enrique 'Kike' Fernández ist einer von ihnen. Der Ex-Abfahrtsläufer der spanischen Nationalmannschaft zog sich vom Profi-Ski zurück, blieb aber den Bergen treu. Heute arbeitet er als Raftinglehrer und ist alleiniger Bewohner eines alten Dorfes am Fuße des Monte Perdido, des 'Verlorenen Berges'.

Die Einwohnerzahl in den Zentralpyrenäen liegt mit 1,5 pro Quadratkilometer unter der Kanadas (1,6).

15:15 - 16:00, RBB
Die vier Alpen

Die Alpen: Mächtig recken sich schroffe Felswände in den blauen Himmel. In steilen Rinnen suchen Gämse nach saftigen Gräsern, in klaren Bächen tauchen Schnabeltiere nach Futter, Papageien klettern mühsam über Wechten und im dichten Schneetreiben versucht eine Horde Affen, sich warm zu halten. Unglaublich? Im Gegenteil. Die Alpen prägen nicht nur die Berglandschaft Europas. Das Wort 'Alpen' ist längst zum Synonym für gewaltige Gebirgsmassive geworden und hat so weltweit Eingang in das verschiedenste Vokabular gehalten. In Japan heißt das Gebirge, das die Insel Honshu durchzieht und in dem das nördlichste Verbreitungsgebiet von Affen liegt, ebenfalls Alpen. Auch mitten im Pazifik gibt es Alpen. Sie dominieren den Westen der Südinsel Neuseelands. Hier, in der jüngsten alpinen Region der Welt, heben die gewaltigen tektonischen Kräfte der Erde nach wie vor Zentimeter für Zentimeter ein ganzes Gebirgsmassiv in den Himmel. Die erdgeschichtlich ältesten Alpen sind in Australien zu finden. Allerdings haben im Laufe der Jahrhunderte die Kräfte der Natur den mächtigen Gebirgszug erodiert und zu einer sanften Hügelkette werden lassen. Und schließlich gibt es die europäischen Alpen, ein mächtiges Gebirgsmassiv, das den ganzen Kontinent prägt. Sie sind Schauplatz unzähliger Geschichten und Mythen und der Geburtsort des modernen Bergsteigens, des Alpinismus.

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16:30 - 17:15, arte
Paradiesische Verführung

Die Feige ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, älter als Datteln und Oliven, Trauben, Weizen und Gerste. Seit Jahrtausenden zählt sie - nahrhaft, reich an Vitaminen und Kohlenhydraten - vor allem rund ums Mittelmeer und in den Regionen des Nahen Ostens zu den Grundnahrungsmitteln. Die Türkei ist weltweit der größte Feigenproduzent. Vor allem im Hinterland von Izmir wird die Frucht angebaut, in großen Fabriken getrocknet und für den Export behandelt und verpackt. Die in der weiteren Nachbarschaft Izmirs gelegenen Orte Ephesus und Aphrodisias beweisen, dass Feigen bereits in der griechischen und römischen Antike eine Rolle spielten. Auch in der Bibel ist sie die erste namentlich erwähnte Pflanze. Nachdem Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten, wurden sie sich ihrer Nacktheit bewusst und bedeckten sich mit Feigenblättern. Und sowohl in der religiösen Kunst als auch auf barocken Stillleben wird die Feige immer wieder dargestellt. Die Dokumentation erörtert auch die gesundheitlichen Vorzüge der Feigen. Seit ewigen Zeiten gilt sie als probates Mittel gegen Verstopfung. Aber die Frucht bekämpft auch Entzündungen aller Art und spielt eine große Rolle in der Volksmedizin ihrer Herkunftsländer. Auch in Deutschland ist die Feige heimisch. Die Römer brachten sie einst mit in die Pfalz. Heute werden köstliche Gerichte, aber auch edler Essig mit Hilfe der Pfälzer Feigen hergestellt. Und der Alte Fritz ließ, von der mediterranen Frucht bezaubert, Feigenbäume im Garten seines Potsdamer Schlosses Sanssoucis setzen. Bezaubernd soll auch der Duft sein, den ein Parfümeur in Holzminden austüftelt. Hauptbestandteil der teuren Essenz, die einen betörenden Duft verströmt, ist die Feige, die Frucht paradiesischer Verführung.

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17:45 - 18:30, 3SAT
Fernweh

Kein Land hat so viele international erfolgreiche Schönheitsköniginnen wie Venezuela. 'Fernweh: Karibik' schaut unter anderem hinter die Kulissen der glamourösen Welt der Misswahlen und dokumentiert, wie nach knallharten Vorgaben mit Skalpell und Kalkül junge Frauen für Misswahlen geformt werden.

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19:30 - 20:15, arte
Wildes Deutschland

Seen, Flussläufe (Unterlauf der Oder), Wälder, Felder und Wiesen - die Uckermark ist ein Naturparadies 80 km vor den Toren Berlins. Mit über 3000 qkm ist sie der größte Landkreis Deutschlands. 60 Prozent der Fläche stehen unter Naturschutz. Christoph Hauschild zeigt eindrucksvolle Bilder aus der Vogelperspektive sowie extreme HD-Zeitlupen von Kranichen und Fledermäusen.

Templin in der Uckermark ist die Heimat von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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20:15 - 21:00, Phoenix
Die Geschichte der Nordsee

In den letzten Tagen des Ersten Weltkriegs liegen die Schiffe der Kriegsmarine in Wilhelmshaven vor Anker. Der Obermatrose Richard Stumpf schreibt Tagebuch - und macht verständlich, wie aus einer Marine-Revolte die erste deutsche Revolution wurde, die das Ende der Herrschaft des Kaisers, der Könige und Fürsten in Deutschland besiegelte.

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20:15 - 21:00, arte
Wilder Balkan

Naturfilmer Michael Schlamberger spürte Bären, Luchse und Wölfe in den Bergen Montenegros auf, Gänsegeier und arktische Zugvögel am Skutari-See. Im Donau-Delta schließlich filmte er Pelikane und Nerze.

Die Donau-Pelikane leben als einzige außerhalb Afrikas.

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20:15 - 21:00, NDR
Das Schwarze Meer klop.gif (5099 Byte)

Das Schwarze Meer ist das Meer der Stürme und Kriege, der Mythen und Geheimnisse. In seinen lebensfeindlichen Tiefen tauchen Wissenschaftler nach brodelnden Methangas-Quellen. Doch die Dunkelheit bestimmt nur einen kleinen Teil des Schwarzen Meeres, sein niedriger Salzgehalt und die Entstehung aus einem Süßwassersee machen es zu einem einzigartigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Mit faszinierenden Unterwasserbildern, atmosphärischen Flugaufnahmen entlang der weiten Küsten und Fahrten durch eng gewundene Flussmündungen entführt der Film in den wilden Norden des Schwarzen Meeres. Wenn in den Steppen an der Ukraine der Frühling einkehrt, erwachen die Murmeltiere aus ihrem Winterschlaf. Mit zerzaustem Fell sitzen sie vor ihrem Erdbau und genießen die ersten warmen Sonnenstrahlen. Im Mündungsgebiet von Don und Donau bringt der Frühling dagegen Hochwasser. Viele Tiere haben mit den Schmelzwasserfluten zu kämpfen, der hohe Wasserstand zwingt Igel und Eidechsen zu unfreiwilligen Schwimmstunden im Flussdelta. Die Schlangeninsel ist eine von wenigen Inseln im Schwarzen Meer. Sie erscheint auf den ersten Blick unbewohnt und karg, doch unter der Meeresoberfläche blüht das Leben: Seeanemonen und Einsiedlerkrebse und der für seinen Kaviar berühmte Beluga Stör bewohnen den Inselfelsen. Im Sommer wird das Meer bei Neumond zur Bühne eines besonderen Naturschauspiels: Riesige Schwärme von Seeringelwürmern steigen bis zur Wasseroberfläche hinauf - ein gefundenes Fressen für die Meeresbewohner, denen die Beute beinahe ins Maul schwimmt. Rainer Bergomaz und sein Team drehten über zwei Jahre lang für diesen Film. Entstanden ist eine Entdeckungsreise zu den wilden und unberührten Küsten am Rande Europas, zu den Geheimnissen des Schwarzen Meeres.

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21:00 - 21:45, SWR
Reisen in ferne Welten

Schon im Namen des Archipels im Indischen Ozeans vor der Küste Tansanias steckt ein Stück seines dunklen Schicksals: Sansibar bedeutet -Insel der Schwarzen.- Über Jahrhunderte war die von Korallenriffen umgebene Inselgruppe aus den Hauptinseln Unguja und Pemba, die nach ihrer Entlassung aus britischer Kolonialverwaltung 1963 zum Staatsgebiet Tansanias stieß, einer der größten Sklavenmärkte der Welt. Spätestens im 19.Jh. galt Sansibar aber auch als größter Produzent von Gewürznelken. Der überwiegende Teil der Bevölkerung sind Abkömmlinge ehemaliger afrikanischer Sklaven, deren Naturreligionen bis heute auf Sansibar präsent sind, obgleich 97 Prozent dem Islam angehören. Zuerst Araber, dann Portugiesen, Deutsche und Briten begehrten die Inseln während der vergangenen tausend Jahre. Ihre Hinterlassenschaften sind heute noch zu sehen, z. B. die des Sultanats von Oman, das wegen der Bedeutung des Gewürz- und Sklavenhandels für den Staatshaushalt seinen Regierungssitz von Muskat nach Sansibar verlegte. Ende des 19. Jahrhunderts wird Sansibar britisches Protektorat nach Gerangeln um Einflusssphären mit dem Deutschen Reich unter Bismarck. Zu dieser Zeit spielt die Geschichte der Emily Ruete alias Salme Prinzessin von Oman und Sansibar, die nach Hamburg entfloh, einen deutschen Kaufmann ehelichte und nach dessen Tod ihr Leben als Kind im Palast des Sultans von Sansibar beschrieben hat. Emily Ruete führt die Inselgruppe über das hinaus, als das sie Deutschland oftmals galt, als Ort bloßer Sehnsucht und Tropenromantik. Das Schicksal Emily Ruetes wird inzwischen auf der Insel als das der 'berühmtesten ehemalige Bürgerin' Sansibars angesehen, vor allem als Anziehungspunkt für Touristen. Der Palast, aus dem sie gewissermaßen berichtete, steht in Ruinen zwar, wird derzeit aber als künftiges Highlight renoviert. Eine noch heute sichtbare Kontur erhielt Sansibar nach seiner Revolution gegen die arabische Oberschicht 1964. Die Inselgruppe wurde 'Volksrepublik'. Als Versuch der Vereinnahmung für die Sache des Ostblocks verschenkte die Ulbricht-Regierung gleich mehrmals im Verlauf der 1960er Jahre riesige Plattenbauten an den jungen. Zwei solche Häuserzeilen formen unbeabsichtigt ein riesiges Kreuz in der Mitte von Sansibar Stadt, Ironie der Geschichte und unauslöschliches Erbe aus einer Zeit der Spaltung der Welt in West und Ost, mit dem die Sansibaris gelernt haben, zu leben.

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21:00 - 21:45, Phoenix
Undercover gegen die Holzmafia

Tropenholz ist selten und sehr teuer. Deshalb werden viele Edelhölzer illegal geschlagen. Dahinter steckt eine weltweit arbeitende Mafia, die mit dem Handel Millionen macht und auch vor Gewalt nicht zurückschreckt. Alexander von Bismarck hat einen berühmten Namen und deutsche Wurzeln. 'Die Deutschen und der Wald, das ist eine emotionale Beziehung', sagt er. Mit versteckter Kamera, getarnt als Holzeinkäufer, deckt er die Wege der internationalen Holzmafia auf.

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Donnerstag, 24.05.2012
05:15 - 06:00, Phoenix
Wilder Planet

Der Boden schwankt, Häuser wackeln, Menschen rennen in Panik auf die Straße - am 15.7.2008 erschüttert ein Seebeben die griechische Insel Rhodos. Im Mittelmeer, wo die afrikanische Kontinentalplatte auf die europäische stößt, ist die Erde in Bewegung, Beben und Vulkanismus sind die Folge. Als besonders brisant gilt der Vesuv am Golf von Neapel, der gefährlichste Vulkan Europas. Er ruht jahrhundertelang, bricht dann urplötzlich aus. Zuletzt 1944: 12.000 Anwohner wurden evakuiert, 26 Menschen kamen ums Leben. Auch heute noch sind die Vorhersagen der Vulkanologen zu ungenau, um eine Katastrophe zu verhindern. Die Doku stellt in Spielszenen und Computeranimationen den möglichen Ablauf nach.

Experten zufolge könnte der nächste Vesuv-Ausbruch mit Hitze und Ascheregen das Weltklima verändern.

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06:45 - 07:15, Phoenix
Amerikas stolzer Süden

Weitläufige Plantagen, Südstaatenvillen im Stile von 'Vom Winde verweht' - man findet ihn noch: Amerikas alten Süden zwischen Georgia und Mississippi. Hanni Hüsch hat sich umgeschaut.

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06:55 - 08:00, arte
Polarschule der Nomadenkinder

Sie sind die letzten echten Nomaden auf der Erde: Über 6000 Nenzen leben auf der russischen Halbinsel Jamal nach alten Traditionen. Am Ende der Sommerferien bringt ein Hubschrauber die Kinder der Rentierhirten nach Yar-Sale, der einzigen größeren Siedlung auf Jamal. Dort werden die Nenzen-Kinder in einem Internat unterrichtet. Doch die die Kultur ist bedroht: Unter der Tundra lagern die größten Gasvorkommen der Welt und eine Förderanlange wird gebaut. Den Kindern der Nenzen eröffnen sich durch die Industrialisierung allerdings neue Chancen. '360°' berichtet.

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08:55 - 09:50, arte
Tibet: Meines Vaters Landklop.gif (5099 Byte)

In den Dörfern und auf den Hochweiden Tibets hüten Nomaden noch heute ihre Yaks und ernähren sich vorrangig von Milchprodukten. Die Kamera ist dabei, als Marijo und ihr Ehemann Gymatso mit ihrer siebenjährigen Tochter Yangchen ihre Heimat besuchen. Da Yangchen fließend Tibetisch spricht, ist sie schnell in der Gemeinschaft zu Hause, kümmert sich um Yak-Jungtiere und wäscht selbst ihre Kleidung. Für die Dokumentation befragt Gymatso Mitglieder seiner Gemeinschaft über ihre Lebensgewohnheiten, die Aufgabenverteilung zwischen Männern und Frauen und das Arbeiten in der Kälte. Marijo sammelt ihrerseits neue Erkenntnisse für ihre Doktorarbeit über das Leben der Nomaden. Nach und nach vervollständigt sich das Bild vom Nomadenleben. So erfährt der Zuschauer beispielsweise, dass das freie Umherziehen und die gegenseitige Hilfe - einst Grundsteine dieser Gesellschaft - durch die von der chinesischen Regierung verordnete Zwangssesshaftigkeit eingeschränkt werden. Unter dem Vorwand, sie würden ihre Ressourcen und Ländereien schlecht verwalten, zwingt China den tibetischen Nomaden moderne Viehhaltungsverfahren und ein Leben in 'komfortablen Unterkünften' fern von ihren Weiden auf. Dadurch drohen die nomadische Lebensart und die Familientraditionen allmählich in Vergessenheit zu geraten.

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09:50 - 10:45, arte
China, im Reich der Mosuo-Frauen

Lamu Mian Zhe und ihre Familie gehören zum Volk der Mosuo im Südwesten Chinas. Sie sind dieses Jahr vom Pech verfolgt. Lamu Mian Zhe selbst war schwer krank. Für ihre Operation musste sie Schulden machen. Dann kam ein Cousin bei einem Unfall ums Leben. Probleme, die bei den Mosuo stets die ganze Familie betreffen, vor allem aber die 'Ama', das weibliche Oberhaupt, denn die Mosu leben im Matriarchat. In Lamus Familie trägt ihre Mutter Zhima die Verantwortung und die Hauptlast der täglichen Haus- und Feldarbeit. Lamu versucht, durch den Verkauf von Webarbeiten die Schulden abzutragen. Währenddessen kümmert sich ihr Bruder Sogna um ihre zwei Töchter, denn bei den Mosuo sind die Onkel für die Erziehung der Kinder zuständig. Der Vater lebt nicht bei ihnen, sondern bei seiner eigenen Mutterfamilie. Sogna wiederum verlässt abends das Haus, um die Nacht bei seiner Lebensgefährtin zu verbringen. 'Wanderehe' nennen die Mosuo diese Art von Beziehung. Sie kann nur ein paar Nächte dauern oder aber ein Leben lang. Das Volk der Mosuo zählt noch etwa 40.000 Menschen, die in den chinesischen Ausläufern des Himalayas traditionell von der Landwirtschaft leben. Viele junge Mosuo arbeiten inzwischen in den größeren Städten, kommen aber zu den Familienfesten wieder zusammen. Eines der wichtigsten Feste im Leben einer Mosuo-Frau ist die Volljährigkeitszeremonie. Lamu und Sogna reisen zu diesem Fest ihrer Nichte in das abgelegene Bergdorf Lijiazui. Mit 13 Jahren werden dem Mädchen zum ersten Mal die festlichen Mosuo-Frauenkleider angelegt. Von nun an darf es seine Meinung im Familienrat sagen, in dem Probleme zwischen den Generationen und Geschlechtern gelöst werden. Das Wichtigste für die Mosuo ist Harmonie in der Familie. Doch hat diese jahrtausendealte Kultur im modernen China noch eine Überlebenschance?

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13:15 - 14:00, 3SAT
Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art

Weltweit sind immer mehr Tiere vom Aussterben bedroht. Naturfilmer Andreas Kieling (51) kommt ihnen näher als irgendjemand sonst. Seit Anfang der 90er beobachtet er gefährdete Tiere in freier Wildbahn. Jetzt ist er erneut zwei Jahre auf Weltreise. Er besucht Große Pandas in der Zuchtstation von Wulong in China und durchstreift die Wälder der Taiga im Grenzgebiet von China, Russland und Nordkorea, um einen sibirischen Tiger zu Gesicht zu bekommen. Im Regenwald des Amazonas' sollen bis zu 6 Meter lange Anakondas leben. Aber Kieling entdeckt nur ein 3 m langes Exemplar.

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14:00 - 14:45, 3SAT
Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art

Naturfilmer Andreas Kieling (51) reist auf seiner Suche nach bedrohten Tieren um die Erde. Traurigen Ruhm erlangten die Berggorillas im afrikanischen Grenzgebiet von Kongo, Ruanda und Uganda. Nur etwa 700 der sanften Menschenaffen haben Krieg und Wilderei überlebt. Noch schneller könnten die Asiatischen Löwen von diesem Erdball verschwunden sein: Kaum 200 Exemplare gibt es noch im indischen Bundesstaat Gujarat. In Australien taucht Kieling schließlich mit urzeitlichen Monstern: Die aggressiven Salzwasserkrokodile werden über sechs Meter lang.

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

Butjadingen heißt eine nicht sehr bekannte, aber sehr schöne Halbinsel zwischen Jadebusen und Weser. Ein Kleinod, scheinbar endlos flach, weite Wiesen, windschiefe Bäume, Deiche soweit das Auge reicht und Menschen, die durchaus gerne eigenwillig sind. Früher haben die Friesen auf Warften gelebt, auf kleinen Erdhügeln, die bei den immer wiederkehrenden Überschwemmungen und Sturmfluten zu überlebenswichtigen Inseln wurden. Heute wohnen die Butjenter geschützter hinterm Deich, und sie sind immer noch vor allem Bauern und Fischer. In Fedderwardersiel liegen die Krabbenkutter auch heute noch dicht an dicht, und es sieht so aus, als sei die Zeit stehengeblieben. Aber es sieht wirklich nur so aus, denn die Kutter sind mit neuester Technik ausgerüstet, ohne die sich die Fischer gar nicht behaupten könnten. Einen begleitet Eike Besuden auf seiner Fahrt und dann auch beim Kutter-Rennen, das jedes Jahr stattfindet und bei dem nicht der Schnellste gewinnt, sondern der, der einer willkürlich für die Strecke festgesetzten Zeit am nächsten kommt.

14:45 - 15:30, 3SAT
Am Mississippi

Amerika ist dabei, den 3778 km langen Strom als Teil seines Kulturerbes neu zu entdecken. In den heißen Sümpfen von Louisiana tummeln sich Pelikane und Alligatoren. Herrenhäuser erinnern an 'Vom Winde verweht'. - Direkt im Anschluss folgen die Teile 2 und 3 mit einem Besuch in Memphis, der größten Stadt am Mississippi: 600.000 Elvis-Fans pilgern dort jährlich nach Graceland, dem Haus des 'King'.

Der Mississippi ist Amerikas großer Strom. 'Vater des Wassers' nannten ihn die Ureinwohner des Kontinents. Lange maß man dem 'Ol' Man River' keine besondere Bedeutung bei, doch jetzt entdeckt Amerika ihn als Teil seines kulturellen Erbes wieder, als Heimat von Jazz und Blues, Elvis Presley und Mark Twain.

Der 3778 Kilometer lange Mississippi fließt durch zehn US-Bundestaaten.

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15:30 - 16:15, 3SAT
Am Mississippi

Die dreiteilige Dokumentation 'Am Mississippi' vermittelt Geschichten über Menschen, Mythen und Musik. Der zweite Teil folgt dem Mississippi weiter stromaufwärts zur Wiege des Blues, der auf den schier endlosen Baumwollfeldern der Region aus der Musik und den Liedern der afroamerikanischen Sklaven entstand.

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16:15 - 17:00, 3SAT
Am Mississippi

Die dreiteilige Dokumentation 'Am Mississippi' vermittelt Geschichten über Menschen, Mythen und Musik. Der dritte Teil führt nach Memphis im US-Bundesstaat Tennessee. Elvis Presley machte die Stadt 1954 zum Geburtsort des Rock 'n' Roll. Weiter stromaufwärts, in der Kleinstadt Hannibal, wuchs der Schriftsteller Mark Twain auf, der dem Mississippi mit seinen berühmten Romanfiguren, Tom Sawyer und Huckleberry Finn, ein literarisches Denkmal setzte.

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17:45 - 18:30, 3SAT
Bis zum Anfang der Welt

Hungersnöte, Seuchen und Elend? Das auch - aber Afrika ist so viel mehr. Der Maler Richard W. Allgaier zeigt den Reichtum des Landes. Von der Wüstenstadt Timbuktu und Höhlenmalereien bis durch die Endlosigkeit der Sahara bereist der Künstler Westafrika.

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19:30 - 20:15, arte
Wildes Deutschland

Weißwurstäquator wird der Main liebevoll genannt. Tatsächlich zieht er sich in vielen Windungen und Schnörkeln über 542 Kilometer von Ost nach West durch Deutschland. Vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in Deutschland fließt. Gleichzeitig ist der Main einer der am meisten verkannten Flüsse des Landes. Denn welche Bilder verbindet man mit dem Main? Die Skyline von Frankfurt? Die Weinberge um Würzburg? Das allgemeine Bild vom Main ist geprägt durch die Wirtschaftswunderzeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals bedeutete Fortschritt alles, Natur nichts. Das führte dazu, dass der Main in den 60er und 70er Jahren mehr einer Kloake als einem Fluss glich. Dieses Image haftet ihm bis heute an. Doch der Main ist anders als sein Ruf. Es stimmt zwar, dass Menschen den Fluss seit Jahrhunderten formen und nutzen. In den letzten Jahrzehnten aber korrigierte man Fehler der Vergangenheit, so dass der Main nun auf der gesamten Strecke wieder viele unerwartete Naturräume zu bieten hat. Am Main zeigt sich die unglaubliche Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen, selbst unwirtliche Lebensräume zu nutzen. So bietet der Main Raum für rare Spezialisten und seltene Arten. Wer vermutet am Main schon Schwarzstorch, Wildkatze oder gar Luchs und Fischadler? Wer weiß schon, dass der Fluss auf seinem langen Weg an vier großen deutschen Mittelgebirgen vorbeiführt? Fichtelgebirge, Steigerwald, Spessart und Hassberge liegen an seinen Ufern. Auwaldreste, Feuchtgebiete und Trockenhänge begleiten ihn auf seinem Weg.

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21:00 - 21:45, NDR
Mit dem Zug zum Great Barrier-Reef

ARD-Korrespondent Robert Hetkämper reist mit dem 'Sunlander Express' durch Queensland - von Brisbane an der Ostküste nach Cairns im Norden Australiens. 32 Stunden dauert die Fahrt.

Info: Australien ist der größte Kohle-Exporteur der Welt, Kopf an Kopf mit Indonesien. Gefördert wird am meisten in China: 2,4 Milliarden Tonnen Kohle im Jahr!

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22:45 - 23:35, arte
Dunkle Wolken über dem Dach der Welt

'Das Dach der Welt' ist nicht mehr das vielgepriesene Paradies der Reinheit. Eine Studie von 2008 besagt sogar: 'Die Luftverschmutzung im Himalaya ist so groß wie in europäischen Städten.'

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Freitag, 25.05.2012
04:15 - 05:00, Phoenix
China - Reise durchs Reich der Mitte

Jahrtausende hat sich China der Außenwelt verschlossen. Seit knapp dreißig Jahren vollzieht sich auf wirtschaftlichem und politischem Sektor ein drastischer Wandel. Auf der 'Spur des Fortschritts' reist ZDF-Korrespondent Joachim Holtz durch den flächenmäßig größten Staat Ostasiens. Vom Fluss Amur im Norden über Peking und Shanghai bis in die ärmsten Regionen des Landes führt seine Route - mal kontrolliert von der Staatsmacht, mal durch 'Schlupflöcher' in das verborgene China. Holtz' Resümee: 'China steckt mit dem Kopf im Weltall, mit den Füßen aber noch im vergangenen Jahrhundert.'

Info: Dem Wirtschaftsboom ist es zu danken, dass es heute rund 300000 Millionäre in China gibt. Die Kehrseite der Medaille: Geschätzte 120 Millionen Menschen im Land leben unterhalb der Armutsgrenze.

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05:00 - 05:45, Phoenix
China - Reise durchs Reich der Mitte

Shanghai ist das Schaufenster des neuen China. Die 20-Millionen-Metropole stilisiert sich selbst zur 'Stadt des 21. Jahrhunderts'. Von allem hat sie am liebsten das Größte, Schnellste, Neueste. Der Fortschritt ist unübersehbar. Das macht auch der zweite Film der China-Reise deutlich. Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Kultur stürmen in die Moderne. Doch viele Menschen bleiben zurück.

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05:45 - 06:30, Phoenix
Masuren

Vor dem wieder aufgebauten Schloss in Galiny sitzen zwei befreundete Familien: Udo Graf zu Eulenburg mit Frau und Sohn und die polnische Familie Powiska. Der eine ist Kosmetikfabrikant und heute der Besitzer des Schlosses, der andere wäre der Besitzer gewesen, wenn Deutschland seine Nachbarn und die Welt nicht mit Krieg überzogen hätte. Der Pole brachte das Geld, der Deutsche seine Erinnerungen und die Geschichte des Schlosses ein, um das Gebäude zu retten. Außerdem findet im Herzen Masurens, in Nikolaiken, die gemeinsame Taufe eines deutschen und eines polnischen Kindes statt, und in einem Gymnasium lernen junge Polen Deutsch. Der Fernsehjournalist Wolf von Lojewski hatte von seinen Eltern einst die Mahnung mit auf den Weg bekommen, nie seine Heimat aus den Augen zu verlieren. Nach vielen Jahren geht er nun auf die Reise in seine Vergangenheit sowie in die Gegenwart und Zukunft Masurens. Erste Etappe der zweiteiligen Reise.

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06:30 - 07:15, Phoenix
Masuren

In Mragowo, früher Sensburg, besucht Wolf von Lojewski ein besonderes Fest: das Heimattreffen von Polen, die heute noch verstreut in den Nachbarländern, der Ukraine, in Weißrussland oder Litauen leben. In Insterburg bittet Frau Nadirscha Adamovna den Journalisten darum, Feldpostbriefe, die sie auf dem Dachboden ihrer Wohnung fand, der Familie des deutschen Verfassers zu überbringen.

Für Wolf von Lojewski bedeutet Masuren ein Stück Heimat. Seine Eltern zogen einst von dort aus nach Berlin.

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07:00 - 08:00, arte
Lamu, die Insel der Esel

Die Insel der Esel. Auf Lamu vor der Küste Kenias kommen auf 24.000 Einwohner rund 6000 Esel . Sie gehören dort zum Alltag, als Lastenträger, Reittiere und Teilnehmer eines bekannten Eselrennens.

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07:15 - 08:00, Phoenix
Östlich der Oder

Wolfgang Wegner bereiste das östliche Ufer der Oder, die Neumark. Eine Gegend im Umbruch: Posen gibt sich modern und westlich, an der Warthe und in der Netzer Heide bieten Sümpfe, Seen und tiefe Wälder ursprüngliche Landschaft. Vom prächtigen Kostrzyn (Küstrin) sind nur noch Ruinen übrig, dafür wurde die im Krieg zerstörte Marienkirche in Chojna (Königsberg) mit deutschen Investoren restauriert.

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08:00 - 08:45, Phoenix
Östlich der Oder

Erntedankfest in Krobia in der Nähe von Leszno im Posener Land. Das ganze Dorf ist auf den Beinen. Viele tragen die uralten Trachten dieser Region. Mit Kutschen geht es zur Kirche, wo die Erntekränze gesegnet werden. Danach in einer feierlichen Prozession zum Festplatz, zu Gesangsdarbietungen und Volkstänzen. Nächste Station ist Posen, die Metropole Westpolens. Der Marktplatz strahlt wieder im alten Glanz. In den schmucken Häusern lebten einst tüchtige Handwerker und Händler. Ein besonderer Blickfang ist das alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. Nach Posen und ins Posener Land kamen um 1720 katholische deutsche Einwanderer aus dem Fränkischen, die Bamberger, Bamberka auf polnisch. Im Laufe der Zeit haben sie sich vollständig in die polnische Gesellschaft integriert. Aber noch immer sind sie stolz auf ihre Herkunft. Davon zeugt auch das Museum der Bamberger in Poznan. Nach dem Besuch im Gestüt von Sierakow, wo Posener Pferde gezüchtet werden, treffen wir zwei Kutschenbauer, deren Geschäft in den letzten Jahren aufblüht, und die Pferdekutschen in viele Teile Europas exportieren. Hier lebt auch Witold, ein junger erfolgreicher Bauer. Er hat sich besonders auf den Tomatenanbau spezialisiert. Geerntet wird jetzt im Spätsommer überall im Posener Land. Nicht nur Tomaten, vor allem auch Zuckerrüben und Kartoffeln. Weiter geht die Reise zu einer alten Pianofabrik in Kalisz, einem Fluglehrer in Leszno - und einer Überraschung an der Grenze des Posener Landes zu Pommern: Nicht nur im äußersten polnischen Osten, sondern auch hier, keine 200 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, gibt es Wisente, diese mächtigen europäischen Wildrinder. Eine Herde von etwa 30 Tieren lebt bereits wieder in freier Wildbahn. Sie werden hier ausgewildert. Die Reise durch das Posener Land endet in Gnesen, Polens ältester Stadt und erster Hauptstadt. Im spätgotischen Dom von Gnesen werden die Reliquien des Heiligen Adalbert, eines bedeutenden Missionars bei den heidnischen Pruzzen, aufbewahrt. Und im Archiv der Kirche liegen tausendjährige Bücher von unschätzbarem Wert.

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11:15 - 11:30, 3SAT
Alte Leier, neue Lieder

Abseits der Sandstrände und Badebuchten der Costa Smeralda, an den Karsthängen des Supramonte, in den kleinen Dörfern der Baronia und der Barbaggia gibt es noch das echte Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, muss die Menschen besuchen, die die alten Traditionen pflegen. 'Alte Leier, neue Lieder' besucht die Tenores von Bitti, deren polyphone Gesänge auf die uralte sardische Hirtenkultur verweisen. Musikalische Tradition und Moderne vereint die Folk-Gruppe 'Janas', die bei den Proben zu einem Konzert über alte und neue Lieder spricht. Auch der Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf alte Bräuche der Hirten zurück. In einem Tal in der Nähe von Urzulei trifft das Filmteam Sebastiano Cabras, einen 'modernen Hirten'. Nachdem er seine Arbeit verloren hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse an und macht Wein. Einer von vielen Teilzeit-Hirten, die notgedrungen zu einer traditionellen Lebensweise zurückgekehrt sind.

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13:30 - 14:00, H3
Donau kulinarisch

Der Film folgt der Donau entlang der slowakischungarischen Grenze zum Donauknie bis nach Budapest. Über der slowakischen Hauptstadt Bratislava, dem früheren Pressburg, thront der Hrad, die markante Burg mit ihren vier Türmen, über der fast vollständig restaurierten Altstadt. Im Norden der Stadt beginnen die Kleinen Karpaten. Schon seit der Römerzeit wird hier Wein angebaut. Nach der 'Wende' haben sich die Winzer zur Karpatenweinstraße zusammengeschlossen. Die südliche Mosoni-Donau fließt durch die Kleine Ungarische Tiefebene und erreicht dort Györ. In Györ findet einmal im Jahr eine Barockhochzeit statt. Die Trauung ist kein Spiel, das Brautpaar heiratet tatsächlich. Kulinarischer Höhepunkt des Festes ist der Genuss einer riesigen Hochzeitstorte. Bei Visegrad beginnt das Donauknie. Hier teilt sich die Donau. Am kleineren Donauarm liegt Szentendere, das 'Montmartre' der Donau. Schon seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gibt es eine Künstlerkolonie. Im Restaurant Aranysárkány holt der Gastwirt und Koch Attila Mahr sich jedes Jahr ein Dutzend Künstler zum Kochen oder Backen. Immer wieder entsteht ein neues Gericht, das dann auf der Speisekarte auftaucht und das der mitkochende Künstler in einem Kunstwerk verewigt.

15:15 - 16:00, H3
Mission Gombessa

Vor Millionen von Jahren erhob sich vor der afrikanischen Küste eine Handvoll Inseln aus dem Meer. Ungeheure Asche- und Lavamassen quollen aus dem Erdinneren. Sie formten Berge und Täler und schroffe unterseeische Landschaften. Hier, im tiefen, dunklen Meer lebt ein geheimnisvolles Wesen, das schon viel länger existiert als die Inseln selbst: der Quastenflosser! Ein Mann hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, diesen Fisch zu erforschen, es sind mittlerweile über 20 Jahre vergangen, seitdem er die Quastenflosser als Erster lebend fotografierte und filmte. Viele Rätsel konnte Hans Fricke lösen, zwei wichtige Fragen blieben aber bis heute offen: Sind die Fische, die es schon lange vor den Dinosauriern gab, wirklich die ältesten Wirbeltiere der Welt? Und wo hält sich ihr Nachwuchs versteckt? Für die Altersbestimmung wird ein toter Quastenflosser benötigt. Da sie streng unter Schutz stehen, muss die Crew tote, aber gut konservierte Quastenflosser finden. Die Suche nach dem Nachwuchs gestaltet sich noch weitaus schwieriger. Hans Fricke verfügt über ein U-Boot, das bis 400 Meter tief tauchen kann. Zu wenig, um in den vermuteten Lebensraum der Jungen vorzudringen. Aber in beiden Fällen steht das Glück auf der Seite der Quastenflosser-Experten.

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15:15 - 16:00, RBB
Im Nationalpark Eifel

Ausgedehnte Wälder, Wiesen und von Flüssen tief eingeschnittene Täler prägen das Bild von Nordrhein-Westfalens größtem Naturschutzgebiet. Wildkatzen , Luchse, Biber und Uhus sind hier zu Hause.

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19:30 - 20:15, arte
Wildes Deutschland

Als sich in den 80er Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Apokalyptische Szenarien boten sich dem Besucher. Zehntausende kahle, tote Bäume dominierten den Nationalpark. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom 'größten Waldfriedhof' Mitteleuropas und vom Ruin der Tourismusregionen Bayerischer Wald. Doch dann geschah das Wunder: Aus dem Vernichtungswerk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter, als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt der Erfolg der Nationalpark-Idee 'Natur Natur sein lassen'. Die riesigen Mengen toten Holzes vermoderten im Laufe der Zeit und damit entstand die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche natürliche Verjüngung der Fichte. Genau die Baumarten kehrten ganz von allein zurück, die seit alters her hier gedeihen können. Nirgendwo sonst zwischen Ural und Atlantik dürfen sich nun Wälder auf einer so großen Fläche frei entwickeln - ohne Zutun des Menschen - allein nach den Gesetzen der Natur. So profitieren vor allem die nach Licht hungernden und Wärme liebenden Organismen. Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrigbleibt, wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose. Auch bodenbrütende Vogelarten wie der Fitis schätzen die Auflichtung des Waldes. Selbst der Wespenbussard kann hier jetzt ungehindert nach Insekten, die ihre Nester in die Erde bauen, Ausschau halten. Und die umgestürzten Stämme dienen nicht nur der Luchsfamilie als Versteck, sondern das tote Holz vermodert allmählich und wandelt sich selbst zum Keimbett für eine neue Waldgeneration.

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20:15 - 21:15, NDR
Große Träume am Kleinen Meer

In Mecklenburg-Vorpommern befindet sich das größte zusammenhängende Seengebiet in Mitteleuropa. Die Müritz ist der größte innerdeutsche See - der zweitgrößte nach dem Bodensee - und hat eine maximale Tiefe von 31 Metern. Ihr Name stammt vom slawischen 'Morcze' und bedeutet 'Kleines Meer'. In der Doku trifft Moderator Frank Breuner die Menschen, die hier leben und arbeiten und ihre großen Träume an der Müritz verwirklichen.

Erdgeschichtlich ein Küken: Die Geburtsstunde der Müritz liegt am Ende der Weichsel-Eiszeit vor rund 12.000 Jahren.

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20:15 - 21:00, H3
Zwischen Helgoland und Lübeck - Deutschlands schöner Norden

Als Deutschlands sauerstoffreichster Ort und einzige Hochseeinsel steht Helgoland in der Rangliste der Seeheilbäder Europas ganz weit vorn. Naturliebhaber können auf der 'Düne', der Helgoländer Badeinsel, zu jeder Jahreszeit Seehunde, Kegelrobben und Seevogel-Kolonien beobachten. Erholung pur findet auch, wer die Region um den Ostseefjord Schlei bereist. Saftig grüne Wiesen, nett herausgeputzte Dörfer und herrschaftliche Gutshöfe ziehen vorbei, wenn man auf verschiedenen Themenradwegen die Gegend erkundet. Mit Lübeck verbindet man vor allem Marzipan und Thomas Mann - und an beidem kommt man bei einem Besuch der Hansestadt auch kaum vorbei. 'Lübsch', also typisch für die Stadt, sind aber auch die 'Gängen', ein Labyrinth von Verbindungswegen zu romantischen Hinterhof-Wohnhäusern, oder die größte Orgel der Welt mit mechanischer Traktur.

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22:45 - 23:00, Phoenix
Die Wüstenstädte im Negev

En Saharonim, Avdat, Shivta, Chalutza - klangvolle Namen an der nördlichen Weihrauchstraße. Karawansereien, Dörfer, Städte. Und dazwischen die Wüste: Krater, Berge, Steine, Sand, Wasserstellen. Heute gehört dieser Teil zum Negev, der Wüste in Israel. Früher lag dort das Reich der Nabatäer, der Herrscher über die Handelswege, über die das kostbare Gut Weihrauch vom südlichen Arabien in die Metropolen Europas gebracht wurde.

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Samstag, 26.05.2012
00:45 - 01:30, Phoenix
Goldfieber

Gold! Kein anderer Stoff verkörpert so sehr den Mythos von Reichtum und Glück. Der Film erzählt die spannende Geschichte zweier Expeditionen in die 'Grüne Hölle' Papua-Neuguineas, auf der Suche nach dem glänzenden Metall.

Gold besitzt die größte Dehnbarkeit aller Metalle. Aus einem Gramm kann ein 3 km langer Faden gezogen werden.

02:15 - 03:00, Phoenix
mareTV

Gletscher, Seen und dichter Wald voller Bären und Indianer. So stellen wir uns immer noch Alaska vor. Im Südosten der US-Exklave haben Küstengebirge und Tausende Inseln fast jeden Straßenbau verhindert. Wichtigste Verkehrsader: die 'Inside Passage' - ein geschützter Wasserweg. mare TV folgt der Spur der Goldsucher von Ketchikan, nahe der kanadischen Grenze, bis in den hohen Norden.

Info: Alaska hat 620000 Einwohner, davon sind 50000 Inuit, Aleuten und Indianer. Hauptstadt: Juneau.

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05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Felix Heidinger zeigt viele wilde Tierarten, die sich an das Leben in der Großstadt angepasst haben. Sie benutzen allerlei Einrichtungen der Menschen mit, zum Beispiel ihre Balkone und Gärten. Am leichtesten, so beobachtet der Tierfilmer, tun sich die Vögel. Doch wenn er glaubt, dass das auch für die Bewohner im Wasser gelten könnte, so täuscht er sich: Sauerstoffreiches Wasser gibt es nur im Oberlauf der Flüsse und dort müssen die Fische zum Laichen hinwandern. Wie aber sollen sie zum Oberlauf schwimmen, wenn ihnen ein Wehr den Weg versperrt?

05:45 - 06:30, Phoenix
Der Fluch des Indianergoldes

Ein deutsches Expeditionsteam um den Goldsucher Toni Lennartz begibt sich auf die Spuren einer spannenden Story um Gold, Gier und Geistererscheinungen. New Westminster, British Columbia, 1891: Der Indianer Charly Slumach, als angeblicher Mörder zum Tode verurteilt, tritt nicht ab, ohne die Nachwelt zu verfluchen: 'Niemand, der mein Gold findet, wird lang genug leben, um es zu bergen.' Seitdem hat die Legende eines verschollenen Goldschatzes im Bergmassiv der Raincoast Mountains Abenteurer aus aller Welt in den Südwesten Kanadas gelockt. Der Fluch des Indianergoldes - was ist daran wahr?

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05:55 - 06:20, ARD
Karen in Action

Reporterin Karen Markwardt ist diesmal in Brasilien unterwegs um herauszufinden, woher die Edelsteine kommen. Brasilien gehört zu den Ländern mit den größten Edelsteinvorkommen weltweit. Die meisten Edelsteinminen gibt es im Bundesstaat Minas Gerais. Der Name bedeutet etwa 'Allgemeine Minen'. Zusammen mit Geologe Pedro Löwenstein macht sich Karen auf die Suche nach dem grünen Turmalin. Der Stein kommt in den Felswänden der Mine vor. Um ihn zu finden, muss erst ein 200 Meter langer Tunnel in den Berg getrieben werden, mit vielen Sprengungen. Die Löcher für die Sprengung werden mit einer 50kg schweren Maschine gebohrt. Karen muss all ihre Kraft einsetzen, und auch dann schafft sie es nur gemeinsam mit Minenarbeiter Giovani, diesen schweren Bohrer zu stemmen. In die Löcher wird Dynamit gestopft und zuletzt der Zünder aktiviert. Bis zur Explosion bleiben exakt 2 Minuten und 27 Sekunden, um die Mine zu verlassen. Wieder zurück in der Mine können Karen und Pedro ihr Glück kaum fassen: Große Klumpen von grünem Turmalin sind freigelegt worden. Noch allerdings sind sie roh und stumpf. Um sie in kostbaren Schmuck umzuwandeln, müssen sie nach Rio de Janeiro gebracht werden, wo sie in einer Edelsteinschleiferei geschnitten, geschliffen und poliert werden. Dabei darf kein Fehler passieren, denn sonst wäre Karens mühevolle Suche umsonst gewesen. Schließlich wird der nun glänzende Turmalin in eine goldene, mit Edelstein verzierte Fassung eingesetzt. Aus dem stumpfen Turmalinstein ist ein 12.000,- Euro wertvoller Ring geworden - und Karen darf ihn als erste anprobieren - bevor sie ihn natürlich wieder abliefern muss.

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06:00 - 06:45, H3
Ein hessischer Buchenwald von Weltrang

Am 25. Juni 2011 kam die erfreuliche Nachricht: Der Nationalpark Kellerwald-Edersee wird in den Status des Weltnaturerbes erhoben und steht damit auf einer Stufe mit dem Grand Canyon und der Serengeti. Auf rund 5.700 Hektar erstreckt sich der Buchenwald im nördlichen Hessen. Seit sieben Jahren schon ist er Nationalpark. In einem Wald, der nicht forstlich genutzt wird, darf alles genau so wachsen, wie die Natur es will. Gewaltige Buchen oder knorrige alte Eichen - für den Spaziergänger und Wanderer ein beeindruckender Anblick. Hier soll sich die Natur völlig ungestört entwickeln können, hin vom Wirtschaftswald zu einem Urwald mitten in Deutschland. Am besten lässt sich der Nationalpark mit einem Ranger erkunden. Mit ihm geht es zu den Resten eines echten Buchen-Urwalds im Nationalpark - Buchen, denen man ihr Alter nicht ansieht. Relativ klein und knorrig sind sie. Der Ranger weiß auch von der kulturmäßigen Nutzung des Areals zu berichten, von den wahren Schätzen, die sich im Totholz ansiedeln, aber auch von den besonderen Herausforderungen, die der Naturschutz an die Mitarbeiter des Parks stellt: So wurden schon vereinzelt Bäume vom Hubschrauber aus gefällt, um den Bestand einer seltenen, im Nationalpark beheimateten Pflanze, der Pfingstnelke, zu schützen.

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06:30 - 07:15, Phoenix
Die Goldfahnder

Seit Jahrtausenden ist Gold heiß begehrt und bietet Stoff für zahlreiche Mythen. Der Mineraloge Andreas Hauptmann und der Bergbauarchäologe Thomas Stöllner begeben sich auf Spurensuche. Bei Sakdrissi, im heutigen Georgien, untersuchen Stöllner und sein Team die Reste eines 5000 Jahre alten Goldbergwerks . Lag dort das legendäre Goldland Kolchis?

Heutzutage werden weltweit ca. 2600 t Gold pro Jahr gefördert.

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07:05 - 08:00, arte
Tibet: Meines Vaters Land

In den Dörfern und auf den Hochweiden Tibets hüten Nomaden noch heute ihre Yaks und ernähren sich vorrangig von Milchprodukten. Die Kamera ist dabei, als Marijo und ihr Ehemann Gymatso mit ihrer siebenjährigen Tochter Yangchen ihre Heimat besuchen. Da Yangchen fließend Tibetisch spricht, ist sie schnell in der Gemeinschaft zu Hause, kümmert sich um Yak-Jungtiere und wäscht selbst ihre Kleidung. Für die Dokumentation befragt Gymatso Mitglieder seiner Gemeinschaft über ihre Lebensgewohnheiten, die Aufgabenverteilung zwischen Männern und Frauen und das Arbeiten in der Kälte. Marijo sammelt ihrerseits neue Erkenntnisse für ihre Doktorarbeit über das Leben der Nomaden. Nach und nach vervollständigt sich das Bild vom Nomadenleben. So erfährt der Zuschauer beispielsweise, dass das freie Umherziehen und die gegenseitige Hilfe - einst Grundsteine dieser Gesellschaft - durch die von der chinesischen Regierung verordnete Zwangssesshaftigkeit eingeschränkt werden. Unter dem Vorwand, sie würden ihre Ressourcen und Ländereien schlecht verwalten, zwingt China den tibetischen Nomaden moderne Viehhaltungsverfahren und ein Leben in 'komfortablen Unterkünften' fern von ihren Weiden auf. Dadurch drohen die nomadische Lebensart und die Familientraditionen allmählich in Vergessenheit zu geraten.

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07:30 - 08:15, Phoenix
Bei den Schwarzbrennern

Klar, man könnte aus Zwetschken auch Mus kochen. Aber so etwas hört man hier nicht gern. In den Weißen Karpaten, im abgelegenen Süden Tschechiens ist, die Schwarzbrennerei eine Tradition, und Traditionen sind hier heilig - selbst wenn sie gegen das Gesetz verstoßen. Schließlich ist es die Seele der Landschaft, die aus den dunklen Wurzeln der windschiefen Pflaumenbäume in den Slivovice fließt. Altertümlich und klar, sanftmütig und voller Kraft. So wie die Lieder, die man hier zur Zymbal singt. Gebrannt wird im Verborgenen - getrunken in der Gemeinschaft: Wenn der Frühling an Kraft gewinnt, wird erstmals der junge Slivovice entkorkt, während sich draußen an den Pflaumenbäumen schon zaghaft die Knospen des nächsten Jahrgangs recken.

07:35 - 08:05, MDR
Boris - ein Junge vom Baikalsee

Boris ist 13 Jahre alt und lebt in dem kleinen Fischerdorf Suchaja, am Ostufer des Baikalsees. Der Baikalsee liegt mitten in Sibirien und ist der größte Süßwassersee der Erde. Seit Boris denken kann, fährt sein Vater zusammen mit einem Forscherteam im Winter auf den Baikal hinaus, um die neu geborenen Robbenbabys zu zählen und zu untersuchen. Boris ist sehr an den Expeditionen interessiert. Er darf bei den Vorbereitungen mithelfen und erstmals sogar die Forscher vor Ort besuchen. Die ungewöhnliche Begegnung mit einem Robbenbaby und die Vorbereitung von Unterwasseraufnahmen sind sogar für einen Jungen wie ihn etwas ganz Besonderes.

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09:05 - 09:30, arte
KlasseSegelAbenteuer

Auf einem Segelschiff quer über den Atlantik! Ein riesiges Abenteuer für die 30 Jugendlichen, die sich immer mehr zu echten Seemännern- und frauen mausern. Die Abfahrt von Teneriffa bedeutet auch: Der Unterricht geht los. Aber Schule unter Segeln ist natürlich kaum vergleichbar mit dem Schulalltag zu Hause. Neben Mathe-, Physik und Deutschunterricht müssen die jungen Seefahrer auch jede Menge Nautik pauken: Schließlich sollen sie bald das Schiff alleine in die Karibik steuern.

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10:00 - 10:45, arte
Bahamas - unverfälscht!

Weiße Strände, üppige Natur, geringe Steuerforderungen - für viele Urlauber sind die Bahamas (Paradise Island) ein Traumziel. Doch wie leben die Einwohner abseits der Hauptinseln, jenseits vom Tourismus?

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10:15 - 11:00, 3SAT
Geschichten aus dem Joglland

Peter Rosegger hat es liebevoll beschrieben, und Kaiserin Maria Theresia soll der einzigartigen Landschaft am Fuße des Hochwechsels in der nördlichen Oststeiermark den Namen gegeben haben: das Joglland. Heute setzen dort 17 Gemeinden, darunter Wenigzell, St. Jakob im Walde, Rettenegg und Birkfeld, die sich zum Verein der 'Kraftspendedörfer im Joglland' zusammengeschlossen haben, auf sanften Tourismus. Die Dokumentation 'Geschichten aus dem Joglland' porträtiert Menschen, die in dieser Region im Norden der Oststeiermark leben, arbeiten, feiern und genießen - kurz: die dem Joglland verbunden sind.

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10:35 - 11:05, RBB
Finnlands blaue Seen

Blaue Seen, grüne Inseln, Ruhe und Natur: Es ist eine faszinierende Seen- und Seelenlandschaft, die Region rund um den Saimaa-See im Osten Finnlands. Claudia Buckenmaier aus dem ARD-Studio Stockholm reist zu Land und zu Wasser in das Paradies der tausend Eilande. Dorthin, wo es den nordischen Sommer gibt und die Wälder voller Blaubeeren sind, von Lappeenranta im Süden nach Joensuu im Norden.

Mit über 100.000 Quadratkilometern ist die finnische Seenplatte die größte ihrer Art in Europa. Nach finnischer Zählung befinden sich 42.200 Seen in der Region.

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10:45 - 12:15, arte
Warum stranden Wale?

Immer wieder kommt es zum rätselhaften Stranden von Walen, bei denen große Gruppen von Tieren verenden. Warum haben sie die Orientierung verloren? Die italienische Meeresbiologin Antonella Servidio untersucht die These, dass es militärische Sonare sein könnten, die für das Massenstranden verantwortlich sind. Die Suche nach Beweisen führt die junge Wissenschaftlerin um die halbe Welt.

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10:45 - 11:00, Phoenix
Die Wüstenstädte im Negev

En Saharonim, Avdat, Shivta, Chalutza - klangvolle Namen an der nördlichen Weihrauchstraße. Karawansereien, Dörfer, Städte. Und dazwischen die Wüste: Krater, Berge, Steine, Sand, Wasserstellen. Heute gehört dieser Teil zum Negev, der Wüste in Israel. Früher lag dort das Reich der Nabatäer, der Herrscher über die Handelswege, über die das kostbare Gut Weihrauch vom südlichen Arabien in die Metropolen Europas gebracht wurde.

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10:45 - 11:00, SWR
Nationalpark Thingvellir, Island

Die Menschen leben in Island allein mit dem Vorbehalt der Geologie. Das Land am Polarkreis war in der Eiszeit vollkommen vergletschert. Heute bedecken die Gletscher noch mehr als zehn Prozent der Oberfläche. In Island kann man den Urgewalten bei der Arbeit zuschauen. Flüsse und Seen prägen das Bild der Landschaft, Gestein zerbröselt, Vulkane brechen aus, Wasserfälle springen aus den Bergen. Im Nationalpark Thingvellir, trifft Islands Geschichte auf die Geologie. Hier treffen die eurasische und die nordamerikanische Erdplatte aufeinander. Die 'Grenze' zwischen beiden Kontinenten ist eine fünf bis sechs Kilometer breite Zone, durchzogen von mehr oder weniger parallelen Klüften. Und hier wurde auch der Grundstein für die Republik Island gelegt. Die ersten Siedler kamen aus Norwegen und ließen sich um 870 nieder. Die Bevölkerungszahl wuchs rasch. Bald wurde der Ruf nach einem gemeinsamen 'Thing', einer Volksversammlung, laut. 930 trat im heutigen 'Thingvellir' das erste gemeinsame Parlament, das 'Althing' zusammen und markiert damit die Gründung des isländischen Staates. 'Es wird eng auf dem Thing', so ein isländisches Sprichwort. Bis zu 4.000 Menschen versammelten sich zu einem Althing. Hier wurden Streitereien geschlichtet und Gesetze beschlossen. Sitz und Stimme hatten die 48 'Goden', Häuptlinge, Islands. Der Althing verlor zunehmend seine Bedeutung nachdem Island im 13. Jahrhundert seine Unabhängigkeit zuerst an Norwegen, später an Dänemark verlor. 1798 wurde das Parlament aufgelöst. Mit der Unabhängigkeitsbewegung im Europa des 19. Jahrhunderts wurde auch Thingvellir wieder zu einem Symbol. 1843 verkündete der dänische König Christian VIII. per Erlass die Wiedereinführung eines isländischen Parlaments. Dieses tritt in Reykjavik zusammen und hatte ausschließlich beratende Funktion. 1848 versammelten sich 19 Abgeordnete in Thingvellir und forderten ein eigenes Parlament mit allen Rechten. Seine volle Unabhängigkeit erreichte Island erst 1944 in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Die Feier fand in Thingvellir statt.

12:55 - 13:38, MDR
Die Marco Polo-Fährte - Abenteuer Seidenstraße

Auf der Route des Marco Polo reist Autor Bradley Mayhew von Venedig bis Peking. Die dritte seiner fünf Etappen beginnt in der antiken iranischen Lehmstadt Yazd. Über die Dashte Lut, größte Wüste Irans, fährt Mayhew nach Afghanistan. In Herat spricht er mit der Leiterin eines Straßenkinder-Projekts über den erneuten Vormarsch der Taliban. In Sare-Sang am Hindukusch besucht er ein Lapislazuli-Abbaugebiet , wo im Sommer bis zu 2000 Arbeiter schuften.

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14:00 - 14:15, arte
Mit offenen Karten

In den Tiefen des Meeres schlummern immense biologische und mineralische Reichtümer, die jetzt dank des technischen Fortschritts für die Menschheit zugänglich sind. Doch wie lassen sich in Zeiten der Umweltverschmutzung und Überfischung bedeutende Wirtschaftsinteressen mit dem Schutz eines kaum bekannten, fragilen Lebensraums in Einklang bringen?

14:10 - 15:10, NDR
Ostfriesen zwischen Dollart und Ems

Im Rheiderland ist das Land flach, der Himmel weit, die Menschen sind typisch. Es liegt dort, wo der Horizont noch seinen Namen verdient. Zwischen Dollart und Ems stehen die Häuser erhöht auf Warfen, weil fast die gesamte Region unter dem Meeresspiegel liegt. Die Kirchtürme sehen aus wie Leuchttürme. In den kleinen Gassen findet man noch den Dorfschmied, den Fährmann und den Postboten, der noch Zeit für eine Tasse Tee hat. Malerisch ist der kleine Hafen von Ditzum. Die bunten Krabbenkutter dort sind ein begehrtes Fotomotiv für die zahlreichen Urlauber. Und alle Fischer in Ditzum heißen mit Nachnamen Bruhns. In der heimlichen 'Hauptstadt' des Rheiderlandes, in Weener, ist Jan Bruins zu Hause. Er ist bei den Menschen 'bekannt wie ein bunter Hund', weil er jeden Tag unterwegs ist. Er kennt die Region wie kein anderer. Jan Bruins ist Postbote und Lokalreporter in Personalunion. Unter der Woche kurvt er voll bepackt mit Briefen und Päckchen auf seinem Fahrrad von Haustür zu Haustür, an den Wochenenden schnappt er sich die Kamera und fotografiert Fußballspiele und Boßel-Partien für die Lokalzeitung.

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14:15 - 15:00, Phoenix
Dschungelfieber

Kaum ein Lebensraum gibt der Wissenschaft mehr Rätsel auf als der Dschungel. Seit Jahrhunderten versuchen Biologen, seine Geheimnisse zu ergründen. Doch je weiter sie vordringen, umso deutlicher wird, dass sie bislang nur einen Bruchteil kennen. Eine neue Generation von Wissenschaftlern will nun diese Lücken schließen. Ihre Ausrüstung erinnert nur noch wenig an die Entdecker von einst. Die Forscher von heute gehen mit High-Tech auf die 'Reise ins Verborgene'.

Hintergrund: Der erste Teil der dreiteiligen Reihe 'Dschungelfieber' zeigt, wie Wissenschaftler das komplexe System des Regenwaldes mit modernen High-Tech-Methoden erforschen. Ob mit einem Heißluftballon über dem Blätterdach oder mit Hochgeschwindigkeitskameras - im Dschungel gibt es noch viel zu entdecken.

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14:30 - 15:15, 3SAT
Die Eifel - Heimat von Wind und Wasser

Bevor die Eifel aufgrund ihrer intakten Natur als Erholungsgebiet für den Tourismus entdeckt wurde, galt sie lange als ein am westlichen Rand Deutschlands abgelegenes, unwirtliches Gebiet mit feuchtem Klima und einer rauen Landschaft. Die Eifel scheint nicht die Heimat der Menschen, sondern die Heimat von Wind und Wasser zu sein. Auch wenn sich dieses Mittelgebirge im Herzen Europas befindet, so lag es oft abseits vom Puls der Zeit. Doch so provinziell wie man glauben mag, ist die Eifel nicht: Die Klosterkirche von Maria Laach zeugt von beeindruckender Baukunst, in Effelsberg blickt heute eines der größten Radioteleskope ins Weltall, auf dem Nürburgring ist die internationale Rennszene zu Gast, die Fachwerkidylle Monschau und die Burg Eltz locken zahlreiche Touristen an, und im Ahrtal gedeihen international prämierte Rotweine. 'Reisewege: Die Eifel' stellt die Region, ihre Landschaft und ihre Bewohner vor.

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15:00 - 15:45, Phoenix
Dschungelfieber

Der Dschungel im Amazonasbecken ist der größte zusammenhängende Regenwald der Welt. Lediglich ein Viertel des mehrere Millionen Quadratkilometer großen Waldgebietes gilt als erforscht. Doch auch die bekannten Gebiete bergen noch viele Geheimnisse. Jaguar, Ozelot und Faultier sind die populärsten Bewohner des Amazonas-Regenwaldes. In einzigartigen Bildern porträtiert der zweite Teil den Regenwald und seine eigentümlichsten tierischen und pflanzlichen Bewohner.

Hintergrund: In einzigartigen Bildern porträtiert der zweite Teil der dreiteiligen Reihe 'Dschungelfieber' den Amazonas-Regenwald und seine eigentümlichsten tierischen und pflanzlichen Bewohner. Eine spannende Expedition in einen der letzten unerforschten Lebensräume und eine fremde Welt.

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15:30 - 16:00, B3
Landgasthäuser

Herzhaft mit Pfiff ist die Kost in Niederbayern: In Grainet im Landkreis Freyung-Grafenau serviert ein Gastwirt zum Wildschwein Kartoffel-Baumkuchen. Ein Gourmetkoch bei Freyung kombiniert Lachsfilet mit Wammerl und Kartoffel-Kürbisgemüse und im Wallfahrtsort Neukirchen stärken sich Pilger mit Tafelspitz, Krensoße und Ofenknödeln. Eine der größten Attraktionen Niederbayerns ist der wildromantische Bayerische Wald, der 1970 zum ersten Nationalpark Deutschlands wurde. In den Freigehegen Lusen und Falkenstein können noch Wölfe, Luchse, Wisente und Auerochsen bestaunt werden. Beim 'Tag der offenen Gartentür' stehen einmal im Jahr Privatgärten in ganz Bayern für jedermann offen. Gartenfreunde können u. a. und einen Blick in besondere und kunstvolle Privatanlagen werfen - wie zum Beispiel im Donautal bei Deggendorf in den Gärten einer Künstlerin und eines Töpfers. Der Lallinger Winkel bei Deggendorf wird auch 'Obstschüssel des Bayerischen Waldes' genannt. Inmitten der vielen kleinen Dörfer liegen große Streuobstgärten. Märkte, Erlebnisgärten und Lehrpfade locken jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Bis ins 16. Jahrhundert war der Salztransport eine willkommene Einnahmequelle für die armen 'Waldler'. Per Schiff kam das Salz aus Hallein und Reichenhall nach Passau und wurde dann mit Karren und Pferden nach Böhmen transportiert - heute sind die alten Saumpfade beliebte Wanderwege. Dörfer und Städtchen in Bayern und Böhmen erinnern mit einem historischen Festzug und den 'Säumerfesten' an diese goldenen Zeiten.

15:45 - 16:30, Phoenix
Dschungelfieber

Einst war der Dschungel ein Lebensraum des Menschen. Schon lange Zeit bevor er Kettensägen und andere technische Hilfsmittel besaß, hat er den Regenwald bewohnbar gemacht. Bis heute zeugen Tempelanlagen und andere Überreste von der frühen Besiedlung des Waldes. Doch warum sind diese Kulturen untergegangen? Können wir aus den Fehlern unserer Vorfahren etwas über unsere Zukunft erfahren? Auf einer 'Reise in die Vergangenheit' suchen Wissenschaftler nach unseren Wurzeln.

Hintergrund: 'Indiana Jones' trifft den 'Planet der Affen' - so schlicht könnte man den dritten Teil der Reihe 'Dschungelfieber' umschreiben. Auf einer 'Reise in die Vergangenheit' suchen Wissenschaftler nach unseren Wurzeln. Daneben wird bei Besuchen verschiedener Forschungsstationen unsere Verwandtschaft mit Schimpansen, Flachland-Gorillas und Gehaubten Kapuzinern beleuchtet.

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16:30 - 17:15, Phoenix
Herrenmenschen im Regenwald

17 Monate lang quälten sich deutsche Forscher von 1935 bis 1937 durch die bis dahin noch völlig unbekannte Dschungelwelt entlang des Rios Jary im Nordosten Brasiliens - mit auffallend hohem Aufwand. Wurden hunderttausende von Reichsmark nur deshalb investiert, um Fauna und Flora eines der letzten weißen Flecken der Erde zu dokumentieren? Oder ging es, wie manche Historiker meinen, in Wahrheit um einen Brückenkopf für die geplante Eroberung Amerikas und die Sicherung kriegswichtiger Rohstoffe?

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17:15 - 18:00, MDR
Im Herzen des Balkans

Mit einer Flügelspannweite von mehr als drei Metern gehören Krauskopfpelikane zu den größten Vögeln der Welt. Ihre Brutkolonie am Kleinen Prespasee ist stets von Wasser umgeben, sicher vor Marder und Fuchs. Damit auch Fischer und Touristen den Gelegen nicht zu nahe kommen, richteten griechische Naturschützer in den letzten Jahren eine Sperrzone um die Nistplätze der hochbedrohten Vögel ein. Der See der Pelikane ist Teil des 2.500 Quadratkilometer großen Prespa-Parks, des ersten grenzübergreifenden Naturschutzgebietes auf dem Balkan. Seit 2000 machen hier die drei Anrainerstaaten des Kleinen und des Großen Prespasees - Albanien, Mazedonien und Griechenland - gemeinsame Sache im Interesse von Balkangämse, Braunbär und Krauskopfpelikan. Mit Erfolg: Nachdem um 1980 keine 200 dieser Vögel zum Brüten an die Prespaseen kamen, sind es inzwischen rund 3.000, die im Herzen des Balkans ihre Jungen aufziehen - in der größten Krauskopfpelikan-Kolonie der Welt.

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19:30 - 20:15, arte
Slab City, wildes Leben in der Wüste

Das Leben in Slab City, dem wohl ungewöhnlichsten Ort Nordamerikas, ist hart. Wasser gibt es nur an der Tankstelle, Elektrogeräte müssen mit Solarenergie betrieben werden. Eine heiße Mineralquelle in der Nähe dient als Bad. Seit den 50er Jahren lockt das einstige Militärgelände mitten in der kalifornischen Colorado-Wüste die 'Snow Birds' an, Menschen, die vor dem Winter in Maine, Alaska oder Kanada flüchten. Es sind zumeist Rentner, die ihr Haus verkauft haben und für den Rest ihres Lebens in Wohnmobilen der Sonne hinterher ziehen. Die 66-jährige Sherry Sheets ist ein echtes 'Snow Bird'. Im Singleclub von Slab City trifft sie sich mit Gleichgesinnten zur Happy Hour für Gesellschaftsspiele oder andere Vergnügungen. Wayne Gardner (67) lebt seit 35 Jahren in Slab City und ist ein Einzelgänger. Obwohl er irgendwo noch ein Haus besitzt, bleibt er fast das ganze Jahr über in seinem Wohnmobil. 'Kühlschrank-Wayne', wie man ihn hier nennt, kennt sich mit Camping-Elektrogeräten hervorragend aus und wird gerne für alle möglichen Reparaturen gerufen. Berühmt geworden ist Slab City durch den 'Salvation Mountain', eine farbenfrohe Lehmburg des christlichen Künstlers Leonard Knight. Schauspieler und Regisseur Sean Penn drehte mehrere Szenen seines Hollywoodfilms 'Into the Wild' in der skurrilen Camperstadt. Bis heute zieht die besondere Atmosphäre aus Kreativität und Anarchie Künstler und andere Freigeister an. Seit neuestem jedoch wird Slab City immer öfters Ziel von Obdachlosen, die in der aktuellen Wirtschaftskrise alles verloren haben. Zu ihnen gehört Allie Neill. Die 18-Jährige lebt unfreiwillig mit ihren Eltern und fünf kleinen Geschwistern in einem engen Wohnmobil. Doch in der Atmosphäre von Slab City gelingt es Allie, ihren Traum zu träumen: Sie will berühmt werden.

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20:15 - 21:45, Phoenix
Steffens entdeckt klop.gif (5099 Byte)

Die meisten giftigen Tierarten der Welt leben in Australien. Vor allem im Norden des Kontinents, auf der Cape York Halbinsel, wimmelt es förmlich von ihnen. Egal, ob Schlange, Fisch oder Spinne, viele dieser Tiere können dem Menschen wirklich gefährlich werden. Deshalb hat man sie früher bekämpft, sogar versucht, sie auszurotten. Inzwischen weiß man, dass auch die giftigen Tiere in ihrer jeweiligen natürlichen Umgebung eine wichtige Rolle spielen. Einige können sogar für die Menschen nützlich sein. Moderator Dirk Steffens begleitet den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei ihrer Arbeit.

Im Great Barrier Reef lebt der Steinfisch, dessen Rückflossenstacheln ein Muskel- und Nervengift enthalten, das Herzrhythmusstörungen und Atemstillstand auslöst.

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21:00 - 21:45, SWR
Mit dem Zug in die Toskana

Seit jeher lockt 'Bella Italia' mit seinen Altertümern, seiner Sonne und seinem Meer. Aber auch Eisenbahnfreunde kommen hier auf ihre Kosten, denn Italien lockt mit zahlreichen musealen Lokomotiven. Verschiedene Museumsbahnvereine wie 'Musi Neri' oder 'Italvapore' kümmern sich mit Unterstützung durch die italienische Staatsbahn um die Wiederaufbereitung, um Wartung und Reparaturen von historischen Lokomotiven und setzen sie auf verschiedenen Strecken im Land wieder in Betrieb.In dieser Reportage begleitet das Fernsehteam einen Sonderzug, der mit wechselnden Zugpferden in die Toskana unterwegs ist. Auftakt bietet ein deutschösterreichisches Dampfgespann auf den Brennerpaß hinauf. Elektrisch geht es weiter durch Südtirol bis Trient. Auf dem Reiseplan stehen so verheißungsvolle Namen wie Val Sugana, Vicenza oder Faentina, Strecken und Städte auf dem Schienenweg in eine der reizvollsten Landschaften Europas. Höhepunkt für die Eisenbahnfreunde ist mit Sicherheit eine Begegnung mit der legendären Franco-Crosti-Lokomotive, Höhepunkt für die Kultursuchenden unter den Passagieren wird der Aufenthalt in Siena, der schönsten Stadt in der Toskana. Mit Dampf geht es weiter in die Crete Sienese, in den Weinkeller Italiens, von wo Chianti und Montepulciano kommen und so edle Tropfen wie der Brunello di Montalcino. Zum Abschluss der Reise bringt der Dampf-Sonderzug seine Fahrgäste nach Rimini an die Strände der Adria. Einsam und verlassen liegen sie im zauberhaften Licht eines sonnigen Oktobertags.

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Sonntag, 27.05.2012, Pfingstsonntag
06:50 - 07:05, NDR
Kakadu Nationalpark, Australien

Kakadu ist ein Kulturerbe der Extreme. Mit zwanzigtausend Quadratkilometer Fläche ist es halb so groß wie Holland und wird von ca. 400 Menschen bewohnt. Nirgendwo sind die Krokodile größer, die Schlangen giftiger, gehen mehr Blitze im Jahr nieder. Menschen leben in diesem Gebiet im tropischen Norden Australiens seit über 50.000 Jahren. Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, anfingen, ihre Geschichte und Mythen auf Fels zu malen, kann niemand mit Sicherheit sagen, doch es steht fest, die Rock Art von Kakadu gehört zu den ältesten Kunstfertigkeiten der Welt.

07:15 - 08:00, arte
Wilder Balkan

Naturfilmer Michael Schlamberger spürte Bären, Luchse und Wölfe in den Bergen Montenegros auf, Gänsegeier und arktische Zugvögel am Skutari-See. Im Donau-Delta schließlich filmte er Pelikane und Nerze.

Die Donau-Pelikane leben als einzige außerhalb Afrikas.

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09:30 - 10:00, arte
Unter wilden Tieren

Louise liebt das Abenteuer und die weite Natur. Jetzt muss sie sich auf die eisige Polarkälte vorbereiten, denn sie wurde ausgewählt, um die Eisbären in Alaska aus nächster Nähe zu beobachten. Doch wie überlebt man in dieser Eiseskälte? Rosie Stancer, eine erfahrene Arktisreisende und Expertin auf diesem Gebiet, gibt der jungen Forscherin wichtige Überlebenstipps. In Alaska angekommen kann Louise ihr Eisbärenabenteuer kaum glauben. Sie erlebt, wie sich die Eisbären dem Drehteam ohne Scheu nähern und wie spannend die Arbeit des Tierfilmers Doug ist. Sie erfährt auch, was es heißt, bei minus 50 Grad Celsius selbst vor dem Objektiv zu stehen

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10:05 - 10:50, 3SAT
Milos und die Luchse

Der Luchs, mit einem Gewicht von über 35 kg Europas größte Raubkatze, ist vom Aussterben bedroht. In den abgelegenen Wäldern der Westkarpaten gibt es noch Jagdreviere, die groß genug sind für die scheuen Katzen mit den Pinselohren. Hier will Wildhüter Milos Majda ein Luchs-Geschwisterpaar auswildern. Da die jungen Raubkatzen bisher nur ihr Gehege im Zoo kennen, muss Milos sie an die Wildnis gewöhnen und ihnen das Jagen beibringen.

Haarpinsel an den Ohren helfen Luchsen, Geräusche zu orten. Noch aus 50 Metern hören sie das Rascheln einer Maus.

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10:50 - 11:45, arte
Dunkle Wolken über dem Dach der Welt

'Das Dach der Welt' ist nicht mehr das vielgepriesene Paradies der Reinheit. Eine Studie von 2008 besagt sogar: 'Die Luftverschmutzung im Himalaya ist so groß wie in europäischen Städten.'

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10:50 - 11:35, 3SAT
Schakale unter uns

In vielen Kulturen wurden Schakale als unreine Aasfresser und Schädlinge gejagt, in anderen - etwa in Ägypten - wurden sie als Gottheiten verehrt. Sie leben vor allem in den Steppenlandschaften Afrikas. Dass Schakale seit Kurzem auch in Europa heimisch sind, ist kaum bekannt. Die Erforschung des scheuen Einwanderers hat gerade erst begonnen. Die Veterinärmedizinerin Elisabeth Schönthal ist von den sagenumwobenen Säugetieren fasziniert und führt zu den Goldschakalen unter anderem nach Ägypten und in den griechischen Karst, wo Schakale an den Küsten Krabben jagen. Die Dokumentation 'Schakale unter uns' begleitet die Wissenschaftlerin Elisabeth Schönthal bei der Arbeit.

Ein Film von Waltraud Paschinger und Istvan Nádáskay Mit Unterstützung des BMUKK

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12:00 - 12:30, Phoenix
Sizilien - Zwischen Lavaströmen und Orangenhainen

Sizilien ist mit 25708 Quadratkilometern die größte Insel des Mittelmeeres und von seinen Ausmaßen vergleichbar mit dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Gut fünf Millionen Menschen leben hier, die meisten in den Küstenregionen. Das Landesinnere dagegen ist über weite Strecken menschenleer. 75 Naturreservate gibt es hier, eines der größten befindet sich rund um den Ätna.

12:25 - 13:08, MDR
Kluge Pflanzen

Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr als nur wachsen oder blühen. Sie haben zwar keine Muskeln und keine Nerven, doch trotzdem meistern sie die grundlegenden Probleme des Lebens, vor denen auch wir und die Tiere stehen: Pflanzen erkunden ihre Umwelt. Sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde. Und sie brauchen Partner für die Fortpflanzung. Dabei entwickeln sie viele Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen und wehren sich. Sie lügen und betrügen. Sie reden miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Eine neue Sicht der Pflanzen bahnt sich an, und ihre Erforschung ist aktueller denn je. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Sie haben in den Sumpfwäldern Borneos die gefräßigste Pflanze der Welt aufgespürt, in Mexiko die aggressive Leibwache der Akazienbüsche erlebt, auf Mallorca die betrügerischen Verführungskünste der Orchideen. Auf jeder Wiese spielen sich die unglaublichsten Dinge ab: Da gibt es brutale Wettrennen im Innern der Blüten, da explodieren Früchte, da heizen sich Blumen auf und machen Gefangene. In spektakulären Bildern und Zeitrafferaufnahmen zeigen die Pflanzen ihr wahres Gesicht. So auch der Teufelszwirn, der sich fast wie ein Tier verhält: Die Kletterpflanze nimmt Witterung auf, windet sich ihrem Opfer entgegen und saugt es aus. Pflanzen leben in ihrer eigenen Welt, aber die ist aufregender und dramatischer, als wir ahnen.

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12:30 - 13:00, Phoenix
Jamaika - Die wilde Schöne der Karibik

Strahlendweiße Strände, tiefblaues Meer und Menschen, die sich den ganzen Tag über zu Reggaerhythmen bewegen - das Klischee vom 'Island in the Sun' ist fest in den Köpfen verwurzelt. Wer die Insel aber nur mit solchen Eindrücken verlässt, hat sie nicht richtig kennen gelernt, denn Jamaika hat noch sehr viel mehr zu bieten. Ein weitgehend unberührtes Inselinneres mit hoch aufragenden Bergen, idyllische Fischerdörfer im Süden und eine Hauptstadt, deren Charme sich erst auf den zweiten Blick erschließt. Unsere Reise führt uns einmal quer über die Insel. Von der Touristenmetropole Montego Bay ins entlegene Port Antonio - von den Blue Mountains zum Black River. Dabei treffen wir Jamaikaner aus ganz unterschiedlichen Schichten: den Kleinbauern Neigel Johnson, der uns in die Geheimnisse der Nationalfrucht Akee einweiht oder Norma Shirley, die in ihrem Restaurant in Kingston die ganze kulinarische Vielfalt Jamaikas serviert. Auf der Old Tavern Estate in den Blue Mountains pflücken wir Bohnen für den angeblich besten Kaffee der Welt. Wir feiern im H2O, dem angesagtesten Club von Ocho Rios und besuchen die Maroons, die Nachfahren der entflohenen Sklaven, im Hinterland. Die Gesichter der Karibikinsel sind vielfältig und zeigen mehr als einfach nur weiße Strände und tiefblaues Meer.

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13:05 - 14:35, 3SAT
Die Isar

Angefangen mit dem weltbekannten Bergsteiger und Fotografen Heinz Zak, der das Quellgebiet der Isar als seine eigentliche Heimat bezeichnet, über den Kajak-Fahrer, der sich durch die reißenden Gewässer oberhalb von Scharnitz kämpft, bis zum Drachenflieger, Floßfahrer, Wasserbau-Ingenieur, Rettungspiloten, Biologen und Goldwäscher: Jeder hat seine ganz eigene Sicht auf den Fluss. Die Dokumentation 'Die Isar' folgt der Isar von der Quelle im österreichischen Karwendelgebirge bis zu ihrer Mündung in die Donau bei Deggendorf am Fuß des Bayerischen Waldes. Aufwendige Flugaufnahmen aus einem hubschraubergestützten Flir-Kamerasystem eröffnen neue Perspektiven auf den Fluss.

14:35 - 15:20, ARD
Erdmännchen - Ein unschlagbares Team

Erdmännchen - weltweit sind sie die absoluten Zuschauerlieblinge des Tierfilms. Sie leben in den Wüsten und Steppen des südlichen Afrika, in einer Welt aus Sand und Stein. Über Jahrtausende haben sie sich perfekt an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst, ernähren sich von allem, was ihnen vor die spitzen Schnauzen gerät: Echsen, Skorpione, vor allem aber Käfer und andere Insekten. Doch auch sie selbst stehen auf dem Speisezettel zahlreicher Raubtiere, wie Adler und Schakale - nur ein ausgefeiltes System unterschiedlicher Alarmrufe sichert das Überleben der Familie. In der Wüste zählt vor allem Teamarbeit. Und die haben Erdmännchen perfektioniert. Zwei Jahre folgten die Tierfilmer Telse Meyer und Dirk Blumenberg Erdmännchen in der Wüste Namib und waren hautnah dabei, als die Jungen geboren wurden, erlebten ihre ersten Ausflüge unter den wachsamen Blicken der Eltern und die ersten tapsigen Jagdversuche. Sie wurden Zeuge dramatischer Situationen: Schakale bedrohten die Erdmännchenfamilie und ein Weibchen der Gruppe wird von den anderen verstoßen. Extreme Dürre und die sintflutartigen Niederschläge der Regenzeit sind weitere Herausforderungen für die kleinen Kämpfernaturen. Am Ende überstehen sie alle Widrigkeiten und eine neue Generation Erdmännchen erblickt das Licht der Welt. Wieder wird sich die Gruppe um die Kleinen kümmern, sie vor Feinden beschützen und ihnen zeigen, wie man gemeinsam in der Wüste Namibias überlebt - denn nur zusammen sind sie ein unschlagbares Team.

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15:45 - 16:30, Phoenix
Die Pferde der Queen

In Großbritannien sind Pferde ein wichtiger Bestandteil des höfischen Lebens. Doch woher kommen die Pferde und wer bildet sie aus? Ein Blick hinter die traditionellen und farbenprächtigen Paraden .

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15:45 - 16:15, B3
Im Land des Widders

Um 1890 wurden die ersten Mufflons von Sardinien aus in das Bergland Italiens gebracht. Doch dort, wo die letzten Wölfe Italiens überlebt haben, hatten die Wildschafe so gut wie keine Chance. Auch in ihrer Heimat, der Mittelmeerinsel Sardinien, steht es mittlerweile nicht gut um sie. Die letzte Urpopulation Europas lebt in der zentralen Bergregion des Nationalparks Gennargentu, wo der Forscher Simone Ciuti sich vorgenommen hat, das weitgehend unbekannte Verhalten der Mufflons zu erforschen. Jede neue Erkenntnis zählt, wenn die scheuen Urschafe auf Sardinien überleben sollen. Eine filmische Reise vom toskanischen Bergland zu den Inseln Sardinien und Asinara kombiniert einzigartige Landschaftsformen mit den Bemühungen von Forschern um den Erhalt der letzten Urpopulation der Mufflons.

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16:35 - 17:20, 3SAT
Zu Fuß ans Meer

Im Herbst 1906 wurde der Eisenbahntunnel durch die Karawanken und die Wocheinerbahn über Görz nach Triest feierlich eröffnet. Die Städte der Donaumonarchie sollten damit näher an den bedeutenden Umschlagplatz von Waren aus aller Welt heranrücken. In seiner Dokumentation 'Zu Fuß ans Meer' begleitet Filmemacher Werner Freudenberger Wanderer entlang dieser Route zwischen Villach und Triest.

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17:00 - 17:25, B3
Fernweh

Für Mittel- und Südeuropäer ist es wie ein Ausflug in eine andere Welt. Am salzigen Meerwasser zu stehen und Schnee und Gletscher quasi in Griffweite zu haben, das ist eine neue Dimension des Erlebens. Ein Fernweh-Team hat sich von Bergen aus, der heimlichen Hauptstadt Norwegens, auf den Weg gemacht und in der Region um den Sognefjord, dem längsten und tiefsten Fjord der Welt, eine europäische Urlandschaft vorgefunden: Mit der spektakulären Flambahn, mit putzigen Dörfern und verschwiegenen Almen, mit wenigen, aber aufgeschlossenen Menschen und immer wieder mit unverfälschter, beindruckend schöner Natur. So gewaltig ist sie, dass nicht einmal die weltgrößten Ozeandampfer, das beschaulichruhige Fjordbild zu stören vermögen.

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20:15 - 21:00, Phoenix
Abenteuer Panamericana klop.gif (5099 Byte)

Ein Team des NDR fährt sieben Monate lang über 35.000 Kilometer den Panamerican Highway herunter - von Alaska bis nach Feuerland an der Südspitze Argentiniens. Die Reise beginnt im arktischen Sommer. Mit einem Hilux-Geländewagen geht es durch endlose, menschenleere Weiten. Weiter südlich führt die Strecke dann über den legendären Highway No. 1. durch den Sonnenstaat Kalifornien .

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20:15 - 21:45, H3
Bahngeschichten aus Österreich

Rund um Gmunden am Traunsee, zwischen saftig grünen Weiden und der Berglandschaft, zuckelt die Schmalspurbahn zum Ufer. Gleich messen sich aber auch modernste Triebwagen mit Expresszügen, und eine Straßenbahn erklimmt eine der kürzesten und steilsten Strecken der Welt - Vielfalt ist der Schlüssel zum Erfolg für die blühende Lokalbahnlandschaft im Salzkammergut. Auch in Niederösterreich bewährt sich eine alte Strecke, die eigentlich längst stillgelegt wurde: Durch die Rebhänge von Retz windet sich der Reblaus Express bergauf, gemächlich fährt er vom Wein- ins Waldviertel. Radfahrer nutzen das Bähnchen gerne auf ihren Ausflügen. So erlebt die idyllische 'Reblaus' zumindest an Wochenenden eine Renaissance, genau wie die Waldviertler Schmalspurbahn, die mit Dampfzügen wieder Gäste anlockt. Wein säumt auch die Strecken am Neusiedler See im Burgenland. Hier kreuzen sich die Magistralen nach Ungarn mit verschiedenen Nebenbahnen, hier im Herzen Europas ist noch ein Hauch von k. u. k.-Flair zu spüren.

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21:00 - 21:45, Phoenix
Abenteuer Panamericana klop.gif (5099 Byte)

Die grandiose Landschaft Mexikos und nicht der Tequila berauschen das Team in der zweiten Folge. Von der Hauptstadt Mexiko City, in der noch zahlreiche VW-Käfer unterwegs sind, geht es innerhalb einer Stunde nach Teotihuacan, der einst größten Stadt auf dem amerikanischen Kontinent. Ihre bis zu 65 Meter hohen Steinpyramiden sind gut erhalten. Ein besonderes Phänomen bietet die Zapoteken-Stadt Juchitan. Hier gibt es das sogenannte dritte Geschlecht, die Muxe.

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21:45 - 22:30, Phoenix
In den Bergen Darjeelings

Im Vorland des Himalayas erstreckt sich das verwunschene Hochland von Darjeeling. Im 19. Jahrhundert kultivierten die Briten hier den Teeanbau an sanften Berghängen, die buddhistischen Mönche bauten ihre Klöster schon Jahrhunderte zuvor. Missionare errichteten Schulen in dem angenehmen Gebirgsklima, darüber thronen die Gipfel des Himalayas.

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22:30 - 23:15, Phoenix
Im Bann der Pferde - Indien

Jedes Jahr im November verwandelt sich die kleine, karge Wüstenoase Pushkar zum Pilgerort für Millionen Inder. Auf der Pushkar Mela, dem turbulenten Markt für über 50.000 Pferde und Kamele trifft sich, was in Rajasthans Pferdewelt Rang und Namen hat: Maharajas, Züchter und Pferdemeister.

Montag, 28.05.2012, Pfingsmontag
04:05 - 04:50, Phoenix
Auf verwehten Spuren

Mit seinen hohen Bergen, tiefen Seen und grenzenlosen Weiten weckt Alaska bis heute die Sehnsucht von Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern. Fast 50 Jahre lang war der Dokumentarfilmer Martin Schliessler im nördlichsten Staat der USA unterwegs. Er bestieg den Mount McKinley, traf Pelzjäger und Goldsucher und beobachtete Eisbären. Mit einem Filmteam wandelt Schliesslers Sohn Jochen auf den Spuren seines Vaters.

Der gebürtige Mannheimer Schliessler (75) lebt heute zurückgezogen in Vancouver.

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04:50 - 05:35, Phoenix
Auf verwehten Spuren

Der zweite Teil ergründet die Geschichte Alaskas. Eine Geschichte, die durch Gier und Verlangen vorangetrieben wurde. Auf Martin Schliesslers Spuren begegnen wir den Glückssuchern von heute. Im 15-Seelen-Ort Wiseman inmitten der Wildnis lebt ein deutsches Auswanderer-Ehepaar aus München. Es bringt das Drehteam zu Goldgräbern und ihren geheimen Claims. Martin Schliessler filmte 1974 den Bau der Trans-Alaska-Pipeline. Wir folgen 30 Jahre später ihrem Verlauf von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez im Süden.

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05:35 - 06:05, Phoenix
Bahnabenteuer in Kanadas Westen

Das Tal des Fraser River ist eine der wichtigsten Lebensadern in Kanadas Westen. Auf abenteuerlichen Trassen haben die Ingenieure in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den 'Wilden Westen' erschlossen. Und auf diesen Trassen sind die Züge auch heute noch unterwegs. In dichter Folge drängen sie sich durch die Täler, Berge und Wälder von British Columbia, der westlichsten Provinz Kanadas.

06:05 - 06:20, SWR
Hollands sonniger Süden

Die Halbinsel Walcheren in der Provinz Zeeland gehört zum südlichsten und sonnigsten Teil der holländischen Nordseeküste. Sie bietet 20 Kilometer fast durchgehende, saubere Sandstrände und anerkannt gute Wasserqualität. Ein familienfreundliches Ferienparadies auch dank der vielfältigen Unterkunftmöglichkeiten: vom Strandhaus direkt am Wasser über Mini-Camping auf dem Bauernhof, im Ferienhaus oder in einer Ferienwohnung. Herrliche Dünen und Wälder laden die ganze Familie zum Wandern und Radeln ein.

Ein Film von Wolfgang Felk über das Urlaubsparadies Walcheren.

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06:05 - 07:30, Phoenix
Väterchen Don klop.gif (5099 Byte)

Reisereportagen haben eine lange Tradition in den öffentlichrechtlichen Programmen. Ein Name hat sie entscheidend mitgeprägt: Fritz Pleitgen. Nach seinen beeindruckenden Filmen über den Kaukasus, den Bug oder die Rocky Mountains führt er uns diesmal an die Ufer des Don. Ein Fluss, der von den Russen seit jeher mit Schicksal, Kampf und Freiheitsdrang verbunden ist. Ein russischer Mythos.

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07:30 - 08:15, Phoenix
Im Bann der Pferde - Argentinien

Nirgendwo werden so viele Fohlen geboren, nirgendwo ist die Welt der Pferde so vielseitig, kein Land exportiert so viele Pferde wie Argentinien. Der Film aus der Reihe «Im Bann der Pferde» führt in drei sehr unterschiedliche Welten: zu den Gauchos in der Pampa, in die exklusive Welt des Polos und zum tagtäglichen Überlebenskampf der Cartoneros, der Müllsammler in der Mega-City Buenos Aires. Filmautor Thomas Wartmann erzählt jeweils eine persönliche Geschichte, die - jede für sich - mit der Erfüllung eines kleinen Traumes endet. Zum Beispiel für den kleinen Juan: Er ist mit sechs Jahren der jüngste Reiter auf San Juan Poriahu, einem Landgut mit 4000 Rindern und über 300 Pferden. Sein Vater ist hier für die Doma, die Zähmung von Wildpferden zuständig, und auch Juancito soll das Handwerk von Grund auf lernen. Juans grösster Wunsch: einmal mit seinem Hengst Colorado auf einer Fiesta seine Reiterkünste unter Beweis zu stellen.

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08:00 - 09:00, MDR
Russlands Seele - Russlands Stolz

Mit dem Motorrad, Flugzeug oder Geländewagen ist Thomas Junker seit 1991 für den MDR weltweit unterwegs. Von August bis Oktober 2011 zog es ihn mit seiner Crew erneut nach Russland - vom Wolgadelta mit Astrachan am Kaspischen Meer, Labytnangi im Nord-Ural und Tajura im Nordosten Sibiriens bis ins 12.000 Kilometer entfernte Wladiwostok am Pazifik: 'Wir wollten die viel beschriebene russische Seele und den legendären russischen Stolz erkunden. Und herausbekommen, wie es den Menschen nach dem Ende der Sowjetunion geht', so der Filmemacher. Wie ticken die Menschen im größten Staat der Erde? Was ist ihnen wichtig und was begründet das Selbstbewusstsein der Russen? Der Journalist besucht unter anderem die Kaviarproduktion in Astrachan und das immer noch größte Autowerk Russlands, das Lada-Werk in Togliatti. Die Region Cheljabinsk, in der einst die erste Atombombe der Sowjetunion gebaut wurde, ist heute die die stärkste Wirtschaftsregion des Landes. Thomas Junker erkundet die Gegend um Labytnangi im Nord-Ural, die als Rückzugsgebiet für Intellektuelle und Romantiker gilt. Er ist zu Gast in einer Wodkafabrik, bei Rentierzüchtern und auf einer Hochzeitsfeier in Wladiwostok. In der Abgeschiedenheit der Taiga trifft der Filmemacher auf Menschen, die im Sommer nur per Schiff oder Helikopter zu erreichen sind. Und er lernt junge Russen kennen, die im Fernen Osten ihren ganz eigenen Weg gehen wollen.

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08:15 - 09:00, Phoenix
Im Bann der Pferde - Island

Die Vulkaninsel ist berühmt für ihre Pferde. Haukur Goroarsson lebt mit seiner Familie im Vatnsdalur, einem fruchtbaren Tal im Norden Islands. Dort betreibt er eine Pferdezucht und bietet Ausritte für Touristen an. Diesen Sommer hat er einen waghalsigen Plan: einen Ritt vom Eis der Gletscher bis an die Küste.

Das Islandpferd ist eine vielseitigrobuste Ponyrasse, die dank ihres kräftigen Körperbaus auch von Erwachsenen geritten werden kann.

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09:05 - 09:55, 3SAT
Mehr Wildnis - weniger Bauern

Die Alpen verwildern, der Wald kommt zurück. Denn trotz Subventionen werden die Gebiete im Alpenraum immer menschenleerer, aus Kultur- entstehen Naturlandschaften, aus bewohnten Gebieten wird Wildnis. Vielen gefällt die Verwilderung. Sie argumentieren, dadurch entstünden Naturlandschaften, die den Alpenbewohnern durch mehr Tourismus neue Einkommensquellen bieten könnten. Andere meinen, mit der Rückkehr des Waldes würden ökologisch wertvolle Flächen verschwinden - und damit die Artenvielfalt. Der typisch schweizerische Weg, dieses Dilemma zu lösen, sieht vor, sowohl Kulturlandschaften zu unterstützen als auch Naturlandschaften entstehen zu lassen. In sogenannten Natur- oder Landschaftsparks sollen beide Landschaftstypen bestehen und den 'Parkbewohnern' eine Zukunft bescheren. 'Mehr Wildnis - weniger Bauern' zeigt Kulturlandschaften und Wildnisgebiete nördlich und südlich der Alpen.

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09:55 - 10:45, 3SAT
Unser Wald

Einst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Der Zürcher Michel Brunner hat ein besonderes Verhältnis zum Wald: Er spürt besondere Bäume auf und fotografiert sie. Sein Buch 'Baumriesen der Schweiz' ist ein Bestseller. Albert Mächler aus St. Moritz ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber auch ein renommierter Tierfotograf: Mal pirscht er sich mit Gewehr und Kugel, mal mit Fotoapparat und Zoom-Objektiv an Wildtiere heran. Christof Hagen lernte bei Indianern Nordamerikas, wie man im Wald überlebt. Mittlerweile nimmt er auch andere Menschen mit und bietet Kurse an. Luigi Frigerio ist Forstarbeiter im Engadin. Für ihn muss ein Wald 'schön' sein. Das geht seiner Ansicht nach nur mithilfe des Menschen.

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10:45 - 11:40, 3SAT
Unser Wald

Einst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz und ist die grüne Lunge des Landes. Mit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des Holzes, aus dem er seine Instrumente baut. Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald manchmal tagelang, bis er ein Tier vor die Linse bekommt. Und Bauer Fridolin Saladin liebt seinen Wald, selbst wenn der ihm mehr Arbeit macht als Geld bringt. Auch in einem kleinen Dorf im Wallis haben die Bewohner ihren Kastanienwald ins Herz geschlossen - seit er sie vor einer Schlammlawine rettete.

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13:05 - 14:35, 3SAT
Kairo - Kapstadt

Der Schweizer Fernsehmoderator Kurt Schaad nimmt das Publikum mit auf eine große Reise. Er zeigt grandiose Landschaften und begegnet faszinierenden Persönlichkeiten. Seine Annäherung an Afrika ist frei von Vorurteilen und besticht durch Unvoreingenommenheit. Mit Zug, Schiff, Flugzeug, Auto, Fahrrad oder auch zu Fuß ist Kurt Schaad unterwegs. Er übernachtet auf einer Sandbank an den Ufern des Nils, in der Nubischen Wüste zwischen Sanddünen, in der tansanischen Savanne beim Urvolk der Hadsabe und zusammen mit zahlreichen Passagieren auf einem Fährschiff auf dem Malawisee. Er steigt in ein Pharaonengrab im Sudan, macht eine Bergtour in Äthiopien, fliegt über das Rift Valley in Kenia, besucht ein bedrückendes Mahnmal in Ruanda, kämpft sich durch den Dschungel im Kongo, um Gorillas zu bestaunen, und fährt mit dem Auto durch die einsamen Landschaften der großen Halbwüste Karoo in Südafrika.

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13:35 - 14:35, WDR
Land im Gezeitenstrom

Im zweiten Teil der Doku werden Naturidylle und Geschäftigkeit auf der Unterelbe gezeigt. Neben wandernden Inseln prägen hier auch liebevoll restaurierte Frachtsegler das Bild. Entlang des Flusses harren Sehenswürdigkeiten wie eine Archimedische Schnecke und die 'Dicke Berta', ein Leuchtturm, auf ihre Entdeckung.

Die Elbe entspringt im tschechischen Riesengebirge und mündet nach 1091 km bei Cuxhaven in die Nordsee.

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16:15 - 16:45, B3
Landgasthäuser

Inzell begrüßt den Sommer mit der 'Pfingstroas'. Volksmusikgruppen spielen auf und an den Ständen werden kulinarische Köstlichkeiten wie frische Schmalznudeln gereicht. Als speziellen Pfingstschmaus gibt es das 'Bürgermeisterstück' - ein besonders zartes Teil der Rinderkeule, dessen Verzehr einst nur Pastoren und Bürgermeistern vorbehalten war. Jede Menge Spaß bringt auch die Traktor-Oldtimer-Rallye, bei der Jung und Alt auf kuriosen Traktoren durch den Ort knattern. Auf der Stie-Alm am Brauneck wird an Pfingsten Bergmesse gefeiert. Die Alm ist aber auch ein Bergbauernhof mit eigener Käserei. Am Kesselberg zwischen Kochel- und Walchensee erinnern Oldtimer-Piloten mit ihren historischen Motorrädern und Autos bei einer Gedächtnisrallye an den spektakulären Weltrekord des Rennfahrers Hans Stuck 75 Jahre zuvor an diesem Ort. An Pfingsten rüstet sich Altötting für einen großen Ansturm: An die 20 000 Christen pilgern zur 'schwarzen Madonna' und feiern gemeinsam das Fest. Ganz in der Nähe in den Innauen spürt Werner Teufl einen Schwammerlsucher auf, der auf der Jagd nach der raren Frühlingsmorchel ist. Stilgerecht wird die Delikatesse in einem traditionsreichen Altöttinger Restaurant zubereitet. Die Knappen des Berchtesgadener Salzbergwerks feiern an Pfingsten das traditionelle 'Bergfest'. Nach altem Brauch bekommen die Bergleute zu ihrem Ehrentag als 'Reichnis' ein schönes Stück Fleisch serviert. Gemeinsam mit einer Bergmannsfamilie kostet Werner Teufl einen köstlichen Rinderbraten und besucht anschließend den Festzug der Knappen.

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19:30 - 20:15, arte
Der weiße Wal

Am 18. Mai 1966 tauchte bei Duisburg, rund 200 km vom Meer entfernt, ein Belugawal in den Fluten des Rheins auf. Einen Monat lang schwamm 'Moby Dick' flussaufwärts bis nach Bonn. Die Chronik seiner Odyssee.

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Dienstag, 29.05.2012
03:40 - 03:50, Phoenix
Leben auf Samoa

Weiße Sandstrände, malerische Wasserfälle und unberührte Regenwälder: Das ist der Inselstaat Samoa mit den Hauptinseln Savaii und Upolu im Herzen der Südsee. Auf den berühmten Lavafeldern leben die Menschen in unwirtlicher Umgebung. In den Fischerdörfern werden neben dem samoanischen Lebensstil auch traditionelle Jagdmethoden gepflegt. Beim größten Volksfest des Landes starten die traditionellen Langboote zu einem Rennen. An die Tatsache, dass Samoa einst deutsche Kolonie war, erinnern zahlreiche Namen: So legte 1885 ein Mann namens Frederick Kruse von der Ostseeinsel Fehmarn mit einem Segelschiff an der Küste an. Seine Urenkelin führt heute ein Hotel auf Samoa mit dem Namen 'Insel Fehmarn'. Der Tourismusminister heißt Misa Telefoni Retzlaff - sein Großvater brachte die ersten Telefone von Berlin nach Samoa. Die Dokumentation 'Im Herzen der Südsee' stellt Samoas Hauptinseln Savaii und Upolu vor und erzählt Alltagsgeschichten aus dem Leben im Südseeparadies.

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03:50 - 04:30, Phoenix
Polaris - Seele des Nordens

Es ist eine der wildesten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde: der hohe Norden jenseits des Polarkreises. Das Leben der Menschen hier, unter dem Nordstern Polaris, bedeutet einen ständigen Kampf gegen die Naturgewalten. Was hat sie hierher geführt, wie leben und überleben sie, und warum bleiben sie? Ein Fernsehteam ist aufgebrochen nach Grönland, Finnland und Sibirien und hat drei Familien von der Sommersonnenwende bis zum letzten Sonnenuntergang vor der Polarnacht begleitet.

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04:30 - 05:15, Phoenix
Polaris - Seele des Nordens

Die Polarnacht - die härteste Zeit des Jahres. Aber die Menschen haben sich in der lebensfeindlichen Heimat eingerichtet. Sie erzählen, was sie hierher getrieben hat und was sie an diesem Ort hält. Meist sind es sehr bewegende Geschichten von Armut und Verbannung - aber auch von neu entdeckten Schönheiten und Liebe. Immer wieder geht es dabei auch um Einsamkeit. Vielfach sind die Menschen hier völlig auf sich gestellt. Doch daher rührt auch ihre große Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Man freut sich, Menschen zu begegnen und sich mit ihnen zu unterhalten. Und jeder weiß, was es bedeutet, wenn einem in der Not keiner hilft. Urplötzlich hängt von einer helfenden Hand das Leben ab. Das ist eine Erfahrung, die alle Menschen des Nordens verbindet.

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07:30 - 08:15, WDR
Mit der Dampflok durch Polen

In Polen gibt es sie noch: die Dampflok . Jeden Tag fährt sie zwischen Wolsztyn und Leszno hin und her - auf der letzten regelmäßigen Dampflokstrecke Europas. Polen-Korrespondent Ulrich Adrian berichtet.

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08:00 - 08:30, SWR
Zwei Wagen westwärts - mit der Bahn durchs Zellertal

Eine Reise im historischen Triebwagen nach Westen! Mit der Zellertalbahn geht es durch das kleine, feine, kaum bekannte Zellertal, zwischen Worms und Kirchheimbolanden, zwischen Pfalz und Rheinhessen. Eine Handvoll kleiner Orte und - jede Station lohnt den Ausstieg. Wundervolle Rebhänge, Aus- und Weitblicke, die der Seele schmeicheln - bis zur Rheinebene und bis zum Donnersberg. Von Touristen fast noch ein bisschen 'vergessen', und beschirmt vom 'Schwarzen Herrgott' hoch über den Weinbergen, präsentiert sich das Zellertal zum Schwelgen schön ... Der Mönch Philipp wurde zum Motor des Tals, als er oberhalb des Flüsschens Pfrimm im heutigen Zell seine Bettzelle errichtete und - Wein anbaute. 'Zellertaler Schwarzer Herrgott' brachte Ruhm und Reichtum in die Region. Davon zeugen in den kleinen Orten wie Harxheim, Niefernheim oder Wachenheim viele weitläufige, herrschaftliche Schlossgüter. Die Entdeckungsreise führt durch verwunschene Auenwäldern, barocke Parks und Gärten, in Gutsküchen und Weinschänken, eine Steinhauerwerkstatt, bei der man auch selbst mal den Speitel ansetzen kann, zu Spitzenklöpplerinnen und einem Kunst-Bahnhof. Eine Tour mit wundervollen Aussichten - 'Fahr mal hin' im Zellertal!

08:15 - 09:00, WDR
Tief im Westen

Das Sauerland ist eine der regenreichsten Regionen Nordrhein-Westfalens. Von zahlreichen, weit verzweigten Bächen, Flüssen und Seen aufgefangen, fließt das meiste Wasser dem Rhein zu. Die Lenne spielt dabei, als größter Nebenfluss der Ruhr, eine entscheidende Rolle. Die Lenne quillt vom 'Dach des Sauerlandes', dem Kahlen Asten bei Winterberg, herunter. Und von dort an begleiten wir ihre Reise flussabwärts durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die von der faszinierenden Natur des Sauerlandes geprägt ist, von vom Wasser geschaffenen Tälern und Höhlensystemen und von Menschen, die mit dem Fluss und seiner Kraft leben - im Gestern und Heute. Da ist - nicht weit von der Quelle entfernt - die 'Schwarze Fabrik'. Mit Hilfe der Lenne wurde dort schon vor 200 Jahren Holzkohle fabriziert. Heute laufen die Holzkohlemühlen wieder. Ein Kunstschmied hat auf der Suche nach einem neuen Atelier, die Fabrik entdeckt und wieder flott gemacht. Gleich in der Nachbarschaft springen uns wahre Leckerbissen in den Mund: Ein junger Fischer züchtet im Lennewasser Forellen und räuchert sie direkt am Fluss. Was aber hat die Lenne mit Socken zu tun? In Schmallenberg lüftet sich das Geheimnis. Denn dort am Fluss, wo sich vor über hundert Jahren die Färbereien niederließen, kaufte sich Franz Falke eine Strickmaschine und begann, an seinem heute weltbekannten Familienunternehmen zu stricken. Richtung Ruhr bekommt die Lenne von Süden her reichlich Zufluss: die Verse oder die Bigge bringen von Süden her ihr Wasser und auch ihre Geschichten mit. Der Biggestausee ist ein wahres Touristenmagnet, wie auch die Atta-Höhle. Regenwasser, auf unterirdischen Wegen unterwegs zum Fluss, hat über Jahrtausende hinweg bizarre Höhlensysteme ausgespült. In einer der Tropfsteinhöhlen verschlägt es uns den Atem - hunderte Käselaibe reifen hier. Ein 'Festmahl' für empfindliche Nasen! Auch die Landschaft nördlich der Lenne ist unterirdisch ein wahres Labyrinth. Mit Höhlenforschern tauchen wir, auf der Suche nach dem Grund, ab. Und als die Höhlenretter im Felsenmeer ihre Ausrüstung auspacken, müssen wir erkennen, dass unser Höhlenabenteuer auch gefährlich ist. Zurück an der Lenne treffen wir auf die große, uralte Geschichte der Drahtziehereien. Überall am Fluss findet man verfallene Fabrikruinen, aber auch noch einige ganz moderne Drahtwerke. Früher arbeiteten die Fabriken mit der Kraft der Lenne. Später kamen Dampfmaschinen zu Hilfe. Einige dieser schnaufenden Zeitzeugen, alle original, dürfen wir auf unserer Filmreise anheizen. Dann, in einem Schieferwerk mitten im Rheinischen Schiefergebirge, dröhnen uns die Ohren: Mit beherzten Schlägen spalten starke Männer mit beeindruckendem Geschick riesige Steinplatten auf. Und wir sind auch dabei, wenn eine moderne Segelyacht 'das Licht der Welt erblickt' - mitten im tiefsten Binnenland. Immer wieder überraschen sie uns: Begegnungen und Geschichten entlang der Lenne. Eine Welt aus spannenden, geheimnisvollen und atemberaubenden Bildern - tief im Westen Deutschlands.

09:00 - 10:00, NDR
Große Träume am Kleinen Meer

In Mecklenburg-Vorpommern befindet sich das größte zusammenhängende Seengebiet in Mitteleuropa. Die Müritz ist der größte innerdeutsche See - der zweitgrößte nach dem Bodensee - und hat eine maximale Tiefe von 31 Metern. Ihr Name stammt vom slawischen 'Morcze' und bedeutet 'Kleines Meer'. In der Doku trifft Moderator Frank Breuner die Menschen, die hier leben und arbeiten und ihre großen Träume an der Müritz verwirklichen.

Erdgeschichtlich ein Küken: Die Geburtsstunde der Müritz liegt am Ende der Weichsel-Eiszeit vor rund 12.000 Jahren.

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09:00 - 10:00, WDR
Land im Gezeitenstrom

Ausgangspunkt einer Reise durch das niedersächsische Friesland ist das Land Wursten, am östlichen Ufer des Mündungstrichters der Weser, wo ein findiger Fischer die Krabbenpulmaschine erfand. Dort heißen die Krabben Granat. Eine bunte Kutterflotte aus den kleinen Sielhäfen geht darauf auf Fang. Ihr Revier ist das Wattenmeer, eine amphibische Welt. Bei Niedrigwasser kommt man trockenen Fußes über den Meeresgrund, begegnet Austernfischern auf den Salzwiesen und findet im Hinterland Röhrkohl - eine seltene Delikatesse die früher zum Alltag gehörte. Die 'Schiffahrts-Compagnie Bremerhaven' hütet drei Oldtimer aus der großen Zeit der Dampfschiffe, wie den Dampfeisbrecher 'Wal', der seit 70 Jahren noch immer in Fahrt ist. Auf einem Patrouillenboot der Küstenwache geht es weseraufwärts zur alten Hansestadt Bremen. Bis dorthin, rund 80 Kilometer weit, gibt es Ebbe und Flut, den Puls des Meeres, er schlägt auch in die Nebenflüsse wie die Hunte hinein. Auf ihr können Frachtschiffe nur bei Hochwasser nach Oldenburg fahren. Sogar das Zwischenahner Meer, das eigentlich ein See ist, hat Verbindung zur Nordsee. Über die Jade gelangt man von Oldenburg zum Jadebusen mit dem weltweit einzigen schwimmenden Moor, weiter nach Butjadingen, zum Künstlerort Dangast und seinem originellen, nicht immer ernst zu nehmenden Kapitän. Mitten im Jadebusen steht der Leuchtturm Arngast. Die Prickenwege draußen in der Jademündung führen über das Wattenmeer zur Minsener Oog, einer kleinen unbewohnten Insel mit Vogelschutzstation. Wilhelmshaven mit seinen mächtigen alten Marineanlagen, der moderne Tiefwasserhafen JadeWeserPort und das verträumte Hooksiel sind weitere Ankerpunkte auf der filmischen Reise durch diese ganz eigene Region im Strom der Gezeiten.

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09:40 - 10:35, arte
Eritrea - Ein Esel für die Zukunft

Esel bedeuten für die Frauen im Hochland Eritreas Gesundheit und Wohlstand. Gespendet von der Eritreischen Frauenorganisation, bringen sie die Hebamme schneller zu ihren Patientinnen und Waren zum Markt.

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11:30 - 12:15, NDR
50 Jahre Expeditionen ins Tierreich

1960 begründet Heinz Sielmanns Film 'Das Jahr der Störche' die Reihe 'Expeditionen ins Tierreich'. 30 Jahre lang holt er die Wildnis ins Wohnzimmer, filmt in Neuguinea Paradiesvögel, Gorillas im Kongo, Eisbären in der Arktis. Die Doku würdigt sein Lebenswerk und schlägt die Brücke zu neuen Produktionen der Reihe wie 'Wildes Russland' (2009). Sielmanns Witwe Inge berichtet von abenteuerlichen Drehs, Tierfilmer wie Thoralf Grospitz erläutern neue technische Entwicklungen.

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11:45 - 12:30, 3SAT
Böhmerwald - Wildnis im Herzen Europas

Im Herzen Europas liegt das weitläufige Gebiet des Böhmerwalds. Jahrzehntelang durchschnitt der Todesstreifen des Eisernen Vorhangs dieses Gebiet. Was für die Menschen oft Verlust der Heimat und großes Leid bedeutete, war für Flora und Fauna eine ausgedehnte Erholungspause. Heute umschließen Nationalparks die geschützten Bereiche des Böhmerwaldes an den Grenzen Oberösterreichs, Bayerns und Tschechiens. Wälder, Seen und Moore beherrschen die Landschaft, in der wieder Luchse, Wölfe und vereinzelt sogar Elche ihre Heimat gefunden haben. Die 'Universum'-Dokumentation über den Böhmerwald verfolgt das Leben einer Bauernfamilie inmitten dieser wiedergeborenen Natur.

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13:15 - 14:00, 3SAT
Chinas Kampf gegen den Sand

Nirgends wachsen die Wüsten so schnell wie in China. Schuld ist die intensive Landnutzung, die weite Teile des Landes unfruchtbar gemacht hat. Um die fortschreitende Versteppung zu bremsen, hat die Regierung beschlossen, Milliarden von Bäumen zu pflanzen.

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13:15 - 14:00, MDR
Majestät im Aufwind

Mit einer Flügelspannweite von bis zu zweieinhalb Metern zählen Seeadler zu den größten Greifvögeln in unseren Breiten. Auf der Suche nach Nahrung segeln sie lange Strecken majestätisch durch die Lüfte und erkennen dabei selbst aus fünf Kilometern Entfernung die kleinste Maus. Das Jagdrevier eines Seeadlerpaares umfasst 20 bis 50 Quadratkilomer. Von Mitte des 17. Jahrhunderts an wurden die großen Vögel intensiv verfolgt. Seit sie unter Schutz stehen, brüten sie nicht mehr nur in ihren angestammten Verbreitungsgebieten. Fischreiche Teiche sowie ehemalige, nun mit Wasser gefüllte Tagebaue ziehen die Greife magisch an. Aus Polen kommend, ließen sich Seeadler in Mitteldeutschland zuerst in der Lausitz, später auch in störungsarmen wald- und seenreichen Regionen Nordwestsachsens, Sachsen-Anhalts und sogar Thüringens nieder. Hier finden sie Ruhe und genügend Nahrung. Gefährdet sind die Neubürger aber häufig noch durch alte Jagdtraditionen. Sie sterben an Bleivergiftung, wenn sie mit bleihaltiger Munition geschossenes Wild zu sich nehmen.

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14:00 - 14:45, 3SAT
Chinas Grenzen

Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt - auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten - und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Im ersten Teil der zweiteiligen Dokumentation 'Chinas Grenzen' fährt Filmemacher Johannes Hano an Chinas Grenzen zu Russland und Nordkorea entlang und weiter in Richtung Süden bis nach Myanmar.

Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20 000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei zurückgelegt, auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten, und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Für die zweiteilige Reportage reiste das ZDF-Team an den Außengrenzen des riesigen Reiches entlang und zeigt ein China, das so selbst vielen Chinesen noch völlig unbekannt ist.

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14:30 - 15:15, H3
Strand der Hoffnung

Über 30 Jahre lang war das Königreich Kambodscha touristische Sperrzone. Die Schreckensherrschaft der Roten Khmer und der darauf folgende Bürgerkrieg in der 'Schweiz Süd-Ost-Asiens' waren der Grund dafür. Seit 1997 herrscht Frieden - und die Urlauber kommen wieder: Im letzten Jahr besuchten über eine Million die berühmten Tempelanlagen von Angkor Wat. Doch die kambodschanische Küste liegt noch im Dornröschenschlaf. Die Hafenstadt Sihanoukville am Golf von Siam gilt als einer der Hoffnungsträger des jungen Fremdenverkehrs. In- und ausländische Reiseunternehmen pokern um die vorgelagerte Inselwelt, Tauchgründe und Flughafen-Lizenzen. An den Stränden kämpfen viele der knapp 100.000 Einwohner nicht nur ums Überleben, sondern auch um ein Stück vom 'großen Tourismuskuchen'. Vor allem die Jugendlichen hoffen auf einen künftigen Boom, der Bildung und Wohlstand verspricht. Am 'Ocheauteal Beach', dem Strand der Hoffnung, verkaufen über 100 Mädchen und Jungen Snacks und Souvenirs. Sie sind Kinder armer Familien - so wie die 14-jährige Soua, die Wassermelonen, Ananas, Papayas, Drachenfrüchte und Mangos im Angebot hat. Jeden Tag legt der Teenager mit einem 8 Kilogramm schweren Tablett bei über 35 Grad Celsius viele Strandkilometer zurück. Mit dem Tageslohn von bis zu 10 Dollar unterstützt Soua nicht nur ihre drei Geschwister, sondern bezahlt auch ihre Abendschule, Englisch- und Computerkurse: 'Ich will Ärztin werden. Und meine Mutter sagt, dass ich dafür hart arbeiten muss...' Durch die Expansion des Hafens und die Privatisierung von Stränden haben schon jetzt viele Einwohner ihr Land verloren - so wie auch Souas Familie. 'Wir sehen die Entwicklung deshalb nicht nur positiv', sagt Souas Mutter Sarom. 'Noch vor ein paar Jahren stand unsere Hütte direkt am Meer. Morgens sind wir mit der Brandung aufgewacht. Jetzt leben wir in der Innenstadt und müssen für jeden Transport bezahlen. Aber ich glaube an meine Tochter und an die junge Generation. Die Kinder Kambodschas werden unser Land in eine bessere Zukunft führen.

14:45 - 15:30, 3SAT
Chinas Grenzen

Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt - auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten - und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Der zweite Teil der Dokumentation 'Chinas Grenzen' führt in den Westen Chinas bis an die pakistanische Grenze und hinauf in die Innere Mongolei.

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15:15 - 16:00, RBB
Reisewege

Seit genau 60 Jahren ist die Romantische Straße eine der beliebtesten Reiserouten in Deutschland. Vom Main bis zu den Alpen bietet sie auf fast 400 Kilometern romantische Orte, verwunschene Landschaften und Kultur in allen Variationen. Aber ist sie dabei nicht etwas angestaubt? Sind die idyllischen Orte am Wegesrand nicht eher beschauliche Reiseziele für die ältere Generation? Weit gefehlt! Auf der Suche nach dem Mythos 'Romantische Straße' haben wir Erstaunliches entdeckt. Amerikanisches Wildwestfeeling in Rothenburg, trendiges Künstlerdasein in Füssen und mörderisch spannende Action in Würzburg. Aber auch jede Menge Romantik - nicht umsonst ist die älteste deutsche Ferienstraße auf der ganzen Welt bekannt. Sie besitzt Namensvetter in Japan, Brasilien und Südkorea. Einen Sommer lang haben wir die Romantische Straße von Würzburg bis zur Zugspitze bereist. Wir waren auf der Kinderzeche in Dinkelsbühl und konnten den Künstlern der Augsburger Puppenkiste über die Schulter schauen. Wir haben uns mit den Besuchern vor Schloss Neuschwanstein gedrängt und den Schwarzen Ritter im Kaltenberger Ritterturnier angefeuert.

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15:15 - 16:00, NDR
Buffalo Boys

In vielen Westernfilmen sind reiche Rancher, häufig 'Viehbarone' genannt, die Hauptdarsteller. Auch in diesem Beitrag geht es um Rancher, allerdings züchten sie Bisons. Diese Tiere sind aber nicht mit europäischem Zuchtvieh oder einer hierzulande bekannten Milchkuh zu vergleichen. Dem Bison, der bis zu einer Tonne an Gewicht erreichen kann, liegt als Urtrieb die 'Wanderlust' im Blut. Von Menschen errichtete Zäune bedeuten für diese Gattung von Wildtieren kein Hindernis. Aber ein erfahrener Bisonrancher wie Ron Thiel meistert auch solche Schwierigkeiten bei seinem Projekt zum Erhalt dieser seltenen Rasse. In Zusammenarbeit mit indianischen und weißen Naturschützern vom Yellowstone National Park und Custer State Park will er den Indianerbüffel vor dem Austerben bewahren. Im 18. Jahrhundert durchstreiften noch 40 bis 60 Millionen Bisons die Wälder und Prärien Nordamerikas. Als der 'weiße Mann' beim Bau der Eisenbahn um 1870 nach Westen vordrang, schlachtete er die gewaltigen Herden innerhalb weniger Jahre ab. Um 1900 gab es nur noch etwa 1.000 Büffel. Die Lebensgrundlage der Prärieindianer war damit vernichtet. Dank Ron Thiel und anderer Enthusiasten leben heute wieder etwa 350.000 Bisons in den USA und in Kanada. Einer der Höhepunkte dieses Films dokumentiert das jährlich im Oktober stattfindende, zweitägige 'Buffalo Roundup' im Custer State Park. Die Kamera ist hautnah dabei, als die 'Buffalo-Boys' die Herden durch die Hügellandschaft South-Dakotas für die Herbstauktion zusammentreiben.

15:15 - 16:00, H3
Zebras am Mara-Fluss

Im August wandern zwei Millionen Huftiere durch die Massai Mara, Kenias berühmtes Naturschutzgebiet. Zebras stehen an der Spitze der weltgrößten Säugetierwanderung. Sie fliehen in der Trockenzeit aus der Serengeti ins feuchte Grasland des Nordens. Doch zuvor müssen sie den Mara-Fluss überqueren. Zusammen mit zahllosen Gnus stürzen sie sich in die Fluten, vorbei an hungrigen Krokodilen. Am anderen Ufer werden sie schon von einem Löwenrudel erwartet. Der Film zeigt das erstaunliche Sozialverhalten der Zebras, die schwächere Tiere schützen und sogar tote Familienmitglieder bergen. Während der großen Wanderung sammelt sich alles Leben am Mara-Fluss. Flusspferde kämpfen miteinander in den Tümpeln. Geparden erholen sich von den Wunden, die ihnen Zebrahengste verpasst haben. Kreischende Hyänen entreißen dem Löwen in der Nacht die erbeutete Gazelle. Wenn alle Räuber satt sind, landen die Geier und säubern die Savanne von den Resten. Die Massai Mara ist Wanderweg und Tummelplatz, Schlachtfeld und Massengrab. Vor allem aber ist sie schöne, unberührte Natur. 'Mara' heißt in der Sprache der Massai 'geflecktes Land'. Hier im Süden Kenias wechseln Buschsavanne, Waldgebiet, Grasland, Flüsse liegen tief zwischen Steilhängen im Bett. Mit der Serengeti bildet die Massai Mara ein großes Ökosystem, über Landesgrenzen hinweg. Von Landesgrenzen wollen auch die Zebras nichts wissen. Sie folgen ihrem Instinkt durch Tansania und Kenia nach Norden. Sterben noch so viele von ihnen in den Fluten, zwischen den Kiefern der Raubtiere: Die Herde wird das Grasland erreichen, wie jedes Jahr.

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16:15 - 17:00, 3SAT
Chinas wilder Westen

Der Sinologe Volker Häring organisiert seit Jahren Radtouren durch das Reich der Mitte. Nun erkundet er den am wenigsten erforschten Teil Chinas mit dem Rad: Xinjiang, die nordwestlichste und größte Provinz der Volksrepublik.

Die zweiteilige Dokumentation 'Chinas wilder Westen' begleitet Volker Häring auf seiner Pionierfahrt. Im ersten Teil der Dokumentation geht er von Xinjiang bis zum Himmelssee im Tianshan-Gebirge, einem der größten Naturschutzgebiete Chinas, auf Erkundungstour.

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17:00 - 17:45, 3SAT
Chinas wilder Westen

Im zweiten Teil entdeckt der Rad-Scout Volker Häring ein Land im Umbruch. Er trifft auf Menschen, deren Vorfahren seit Jahrhunderten in Xinjiang leben, aber auch Zugezogene aus anderen chinesischen Provinzen, die im wirtschaftlich viel versprechenden Westen Chinas ihr Glück suchen. Wie sehr wird die Provinz ihr Gesicht in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch verändern?

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17:45 - 18:30, 3SAT
Gletscher, Wüsten und Vulkane

Die Anden sind die längste Gebirgskette der Erde. Von Nord nach Süd erstreckt sich über eine Länge von 7.500 Kilometern eine einmalige Gebirgslandschaft: Vulkane, viele über 6.000 Meter hoch, Wüsten, Urwaldregionen und Gletscher, die in Gebirgsseen kalben. Carsten Thurau bereiste diesen einmaligen Natur- und Kulturraum: von Bolivien über Ecuador, Argentinien und Chile bis nach Peru. Die Reisereportage 'Gletscher, Wüsten und Vulkane' berichtet vom letzten Eisschneider Ecuadors, der auf 5.000 Metern Höhe an den Hängen des Chimborazos arbeitet, von Carlos, einem Vulkanbeobachter, der jedes Rumoren 'seines' Bergs kennt, vom mühevollen Salzabbau in den Wüsten Boliviens, vom 60 Kilomter langen Perito-Moreno-Gletscher in Patagonien und von der Verehrung der 'Pachamama', der heiligen Mutter Erde.

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18:25 - 19:10, arte
Wildes Deutschland

Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: der Teufelstisch, die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald. Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Region zählt zu den wärmsten Deutschlands. Und so haben sich Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse in der Toskana Deutschlands eingerichtet. Ein Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im Pfälzerwald heimisch ist. Sobald er Mitte Mai aus seinem afrikanischen Winterquartier zurückkehrt, gräbt er tiefe Erdröhren in Sandgruben und Weinberge, in denen er später seine Jungen aufzieht. Bereits vor 2.000 Jahren wurden im Marschgepäck römischer Truppen kulinarische Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum nach Rheinland-Pfalz gebracht: Weintrauben, die Mittelmeer-Weinbergschnecke und Esskastanien gelten bis heute als Delikatessen. Im Herbst sind die schmackhaften Früchte, auch 'Keschde' genannt, besondere Leckerbissen für Wildschweine, Mufflons und Rotwild. Aber auch flinke Eichhörnchen schwelgen im Nahrungsreichtum der lichten Esskastanienwälder.

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18:50 - 19:15, H3
service: reisen

'Elsass' - wer denkt da nicht an deftiges Sauerkraut und spritzigen Weißwein, an Straßburger Münster und Fachwerkidyll? Aber wer kennt schon die Liebesgeschichten berühmter Häupter, die sich in Straßburg erfüllten - oder auch nicht? 'service: reisen' hat sie aufgespürt und noch mehr entdeckt: duftenden Gewürzkuchen aus dem Backofen der Lebkuchenbäckerin Mireille Oster, Kahnfahrten auf dem Fluss Ill mit einem der letzten Kahnbauern des Elsass, die mächtige Burg Hohkönigsburg und 'Matelotte', einen Fischeintopf, der keine Wünsche offen lässt. Nicht zu reden von Sélestat, dem Ort, in dem der Weihnachtsbaum erfunden wurde. Aber was macht die Möhre im Choucroute? Dieses Geheimnis lüftet der hochdekorierte Koch Serge Knapp in der Auberge de la Chapelle nahe Geispolsheim.

19:30 - 20:15, arte
Wildes Leben am Vulkan klop.gif (5099 Byte)

Auf der Vulkaninsel Neubritannien im Ozean vor Papua-Neuguinea hat eine Handvoll Tiere gelernt, im Rhythmus der Ausbrüche der Erde zu leben. Tatsächlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, wenn der eigene Lebensraum unter der Asche eines Vulkanausbruchs begraben ist: Man kann weggehen oder man kann bleiben und sich anpassen. Die Dokumentation zeigt, dass jeder, der bleibt, seinen Weg zum Überleben findet. Zu den Porträtierten des Films gehören das seltsame Großfußhuhn, der spaßige Einsiedlerkrebs, gesellige Fledermäuse und prächtige Ritterfalter. Deutlich wird, dass die Lebewesen in nächster Umgebung eines Vulkans eine Schicksalsgemeinschaft bilden. Aber jedes von ihnen hat seine eigene Methode, wenn es darum geht, den Launen der Vulkane, des Wetters und anderen Gefahren zu trotzen.

Ohne Feuer gäbe es kein Leben auf der Erde. Denn die ersten organischen Moleküle und die Entstehung des irdischen Lebens gehen auf Vulkanismus zurück. In der Nähe der feuerspeienden Riesen hat die natürliche Selektion nur die Lebewesen überleben lassen, die fähig waren, sich an die Gegebenheiten vor, während und nach einem Vulkanausbruch anzupassen. Die drei Dokumentationen der Reihe entstanden jeweils in einem besonderen Umfeld und zeigen die besonderen Bedingungen, unter denen die widerstandsfähigsten Organismen mit den Wutausbrüchen von Mutter Natur umgehen. Der erste Teil der Dokumentation erhielt beim Wildscreen Festival im englischen Bristol den Preis für die beste Tongestaltung, den Verdienstpreis für Bildgestaltung beim 33rd International Wildlife Film Festival in Missoula/USA und den Preis für die beste Tongestaltung in einem Naturfilm beim Wild Talk Africa Film Festival in Kapstadt/Südafrika.

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20:15 - 21:00, Phoenix
Abenteuer Panamericana

Der dritte Teil der Reise beginnt in El Salvador, wo das NDR-Team Profisurfer trifft, die die phantastischen Wellen genießen. Nach aufwendigen Grenzkontrollen ist Honduras erreicht. Dort werden manche Farmen noch mit Ochsenkarren bewirtschaftet. In Costa Rica gelingen großartige Aufnahmen vom scheuen Quetzal-Vogel und der stark bedrohten Lederrückenschildkröte. Im Regenwald vermietet ein amerikanisches Paar Baumhäuser. Weiter gehts nach Panama.

Der Bau des Panamakanals begann 1881. Bis 1889 starben 22.000 Arbeiter durch Krankheiten und Unfälle.

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20:15 - 21:00, WDR
Tropenwelt Karibik

Traumziele unter tropischer Sonne: Über 7000 abwechslungsreiche Inseln locken Touristen in die Karibik - mit feinen Sandstränden, dichtem Regenwald, Tauchparadiesen und einem ganz eigenen Lebensgefühl. Karin Bass stellt die beliebtesten Reiseziele vor.

Die Karibik ist nach dem Volk der Kariben benannt, das die spanischen Eroberer auf den Kleinen Antillen vorfanden. Zur Karibik gehören mehr als 7000 Inseln.

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21:00 - 21:45, Phoenix
Abenteuer Panamericana

Was immer man über Kolumbien gehört hat - von Drogenkriegen und Kriminalität- das Film-Team stellt fest: Hier gibt es grandiose Landschaften und äußerst lebensfrohe Menschen. Cali ist die drittgrößte Stadt Kolumbiens und die Menschen begeistern sich für den schnellen Salsa-Tanz, den Speed-Salsa.

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21:40 - 22:00, 3SAT
Das Tal der Loire

Lange Zeit war das Tal der Loire Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Frankreich und England um den französischen Königsthron. Ihr Höhepunkt war der Hundertjährige Krieg, der zwischen 1337 und 1437 an den Ufern des Flusses tobte. Die Franzosen würdigen bis heute die Verdienste des damals 17-jährigen Bauernmädchens Jeanne d'Arc, die das belagerte Orléans befreite und den Dauphin Karl VII. zur Krönung nach Reims führte. Jeanne d'Arc ist eine der vielen Frauen, die im Tal der Loire aktiv die Geschichte des französischen Königreiches mitbestimmt haben. Eine andere ist Katharina von Medici, die als Meisterin der Intrige gilt und der fast jedes Mittel recht war, dem Hause Valois die Krone zu erhalten. Neben diesen Frauen, die im Tal der Loire Politik gemacht haben, gab es aber auch solche, mit denen Politik gemacht wurde. Anne von Bretagne zum Beispiel war Ende des 15. Jahrhunderts gleich zweimal Spielball politischer Interessen: Als sie mit Karl VII. zwangsvermählt wurde, musste sie sich per Ehevertrag verpflichten, auch den Nachfolger Karls, Ludwig XII., zu ehelichen - damit die Bretagne Frankreich nicht verloren ging. Da solche Zwangsehen aus Staatsräson meist unglücklich waren, mussten diese verkauften Bräute später mit ansehen, wie sich ihre Ehemänner ganz öffentlich eine Zweitfrau nahmen - eine Mätresse, die geliebte Alternative zur ungeliebten Ehefrau. So musste beispielsweise Katharina von Medici akzeptieren, dass für ihren Mann Heinrich II. immer eine andere Königin war: Diana von Poitiers. Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' erzählt Geschichten vom Glanz und Elend der Frauen an der Seite der französischen Herrscher. Über 300 Schlösser hinterließen sie an der Loire und ihren Nebenflüssen, eine in Europa beispielslose, gigantische Kulturlandschaft, die auch ein Stück Frauengeschichte dokumentiert.

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Mittwoch, 30.05.2012
00:45 - 01:15, Phoenix
Der Berg ruft

St. Moritz - seit über hundert Jahren Mekka des exklusiven Wintersports für Adelsfamilien und Industriebosse, Künstler und Schauspieler. Doch auch Familien mit Kindern und die junge Snowboard-Szene werden von St. Moritz' einzigartiger Lage sowie zahlreichen Sportevents angezogen. Der Film zeigt, was das spezielle Flair von St. Moritz ausmacht.

01:15 - 02:00, Phoenix
Nepal - Im Land der Sherpa

Dorje Sherpa ist sieben Jahre alt, lebt in Nepal in dem kleinen Dorf Bengka und sein größter Wunsch ist es, endlich die höchsten Berge der Welt zu sehen. Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Urgroßvater bricht er auf, um seine erste große Reise durch das Land der Sherpa anzutreten. Der Weg führt durch faszinierende Landschaften zum Kloster von Thame

Den Filmemachern Dieter Glogowski und Peter Weinert ist nicht nur das einfühlsame Porträt eines Jungen in der ebenso kargen wie reizvollen Himalaya-Region gelungen. Ihr Film gibt auch interessante und aufschlussreiche Einblicke in die Lebenswelt des Volkes der Sherpa. Hierzulande herrscht ein gängiges Missverständnis, das Wort Sherpa bedeute Träger. Tatsächlich beschreibt es ein rund 180.000 Menschen umfassendes Volk, das vor über 500 Jahren von Tibet nach Nepal, vor allem in die Solu-Khumbu-Region des Himalaya eingewandert ist. Aufgrund ihrer Ausdauer werden Sherpa seit jeher in großen Höhen als Expeditionshelfer angestellt.

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02:00 - 02:45, Phoenix
Die steilste Etappe

Die 18 Kilometer Luftlinie zwischen Saint Jean Port de Pied und Roncesvalles haben es in sich. Die alte Straße, die die Römer und Karl der Große sowie hunderttausende Pilger aus allen Nationen gegangen sind, wird von den Fußpilgern und Radlern als die steilste Etappe des Jakobswegs gefürchtet. Der Pass über den Ibaneta an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien gilt als das eigentliche Tor nach Santiago.

02:45 - 03:15, Phoenix
Im Zug auf das Dach der Welt

Chinas Diktator Mao Zedong träumte von ihr: einer Zugstrecke von Peking nach Tibet. Inzwischen verbinden Chinas Hauptstadt und das tibetische Lhasa 4000 Kilometer Gleise. Ein Viertel der Strecke liegt höher als 4000 Meter auf dem Dach der Welt. Der Bau der Eisenbahnstrecke verschlang über drei Milliarden Euro und wird als Zeichen neuer nationaler Stärke Chinas bejubelt. China-Korrespondent Jochen Graebert berichtet über eine spektakuläre Jungfernfahrt.

03:15 - 03:45, Phoenix
Großer Kick auf schmalem Grat

Jeden Sommer folgen tausende Hobby-Alpinisten dem Ruf des Mont Blanc. Ausgestattet mit Turnschuhen, Handy und genügend Selbstvertrauen versuchen sie, seinen 4807 Meter hohen Gipfel zu stürmen. Ein lebensgefährliches Abenteuer: Der höchste Berg der Alpen ist für seine Wetterwechsel berüchtigt! Die Folge: Jedes Jahr verlieren durchschnittlich 40 Kletterer ihr Leben am Mont Blanc. Harald Jung hat Bergsteiger und -retter beobachtet.

Der Mont Blanc wurde erstmals 1786 von Jacques Balmat und Dr. Michel Paccard bestiegen.

03:45 - 04:30, Phoenix
Die Wächter des Ararat

Er ist der höchste Berg der Türkei: 5.165 Meter. Und der einzige freistehende Fünftausender der Welt: der Ararat. Der Ort, an dem die Arche Noah gestrandet sein soll. Jahrzehntelang pilgerten Abenteurer zu seinem Gipfel in der Hoffnung, das Wrack zu finden. Aber der Ararat liegt in Kurdengebiet, mitten in einer militärischen Sperrzone. Deshalb trauen sich heute kaum noch Touristen her. Darunter leiden vor allem die Ararat-Nomaden, die sich früher als Träger verdingten.

04:30 - 05:00, Phoenix
Das Matterhorn ruft und alle kommen

Das Matterhorn ruft und alle kommen: Bergsteiger aus der ganzen Welt und solche, die sich dafür halten. Morgens um vier ist die Welt in der Hörnli-Hütte am Fuß des Matterhorns nicht wirklich in Ordnung. Hektik, Nervosität, 120 Kletterer wuseln über die enge Treppe Richtung Ausgang. Sie alle haben ein Ziel: den Gipfel des berühmtesten Schweizer Berges. Der Rettungshubschrauber steht schon bereit, denn mit rund acht Todesfällen pro Jahr ist das Matterhorn trauriger Spitzenreiter in der Region.

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05:00 - 05:45, Phoenix
Im Tal der Wetterpropheten

Das Muotathal ist ein wildromantisches Schweizer Voralpental in der Nähe des Gotthard. Das Wetter wechselt hier besonders schnell. Weil aber die Bauern darauf angewiesen sind, sich so gut wie möglich auf Sonne, Wind und Regen einzustellen, hat sich hier eine besondere 'Zunft' entwickelt: die Wetterpropheten. Männer, die nach Jahre langer Erfahrung gelernt haben, aus den kleinsten Veränderungen der Natur das Wetter vorherzusagen.

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05:45 - 06:15, Phoenix
Tadschikistan - Am Dach der Welt

Es ist eine der unzugänglichsten Regionen der Erde: das Pamir-Gebirge mit seinen zum Teil über 7.000 Meter hohen Bergriesen im Osten des kleinen Tadschikistans. Seit Kurzem ist die M41 wieder offiziell befahrbar, die Straße, die sich in schwindelerregender Höhe zwischen der afghanischen, pakistanischen und chinesischen Grenze entlang schlängelt. Trotz der kargen Natur ist die Landschaft voller Geschichte. Der Film zeigt Jahrtausende alte Städte, Paläste in der Wüste und besucht Nomaden und Lastwagenfahrer, Grenzbeamte und Dorfbewohner - Menschen, die versuchen, mit der rauen Natur in der atemberaubenden Höhe zu leben.

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06:15 - 06:45, Phoenix
Höhenrausch und Atemnot

Der Kilimandscharo ist mit seinen 5.895 Metern der höchste Berg Afrikas. Für die Menschen in Tansania gilt er als Wohnsitz der Götter, als heiliger Berg. Für viele Menschen in Europa ist es ein Lebenstraum, einmal den Berg zu bezwingen und den Sonnenaufgang über Afrika zu erleben. Der 67jährige Johannes Kaul, ehemaliger Chef des ARD-Morgenmagazins, begleitet eine Gruppe deutscher Bergwanderer zum Gipfel.

06:45 - 07:30, Phoenix
Kalt, riskant und gut fürs Karma

Spektakulär ziehen jedes Jahr bis zu 500.000 Hindus durch die Bergwelt der Krisenregion Kaschmir. Die 'Amarnath Yatra', der Pilgerzug zur Höhle von Amarnath, ist die ungewöhnlichste und gefährlichste Wallfahrt Indiens, und wohl der ganzen Welt. Erstmals seit Jahrzehnten durfte ein ausländisches Fernsehteam den Pilgerzug begleiten.

Hintergrund: Die Dokumentation begleitet die Pilger Premal, Abishek und Vijay. Sie sind 19, 23 und 31 Jahre alt. Mit ihrem Onkel Mukesh, einem Börsenhändler, fahren sie von Bombay aus nach Kaschmir. Der Film dokumentiert die Strapazen, den Spaß und das religiöse Verständnis der jungen Männer. Er thematisiert auch ihr Verhältnis zu den muslimischen Kaschmiri. Auf beeindruckende Weise zeigt der Film, welch immense Logistik nötig ist, die Pilgermassen im unwirtlichen Hochgebirge zu versorgen.

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07:00 - 08:00, arte
Majuli, ein Inselvolk trotzt den Fluten

Majuli im Nordosten Indiens ist die größte Flussinsel der Welt. Doch in den letzten 60 Jahren hat sie rund ein Drittel ihrer Fläche verloren. Kontinuierlich nagt der Brahmaputra an Majulis Ufern. Während der alljährlichen Monsunregenfälle verwandelt sich der Fluss zu einem reißenden Strom, der Dörfer und Landstriche überflutet. Die Inselbevölkerung hofft weniger auf Hilfe seitens der Regierung als auf die der Götter. Eltern geben deshalb Kinder in eines der 22 Klöster der Insel.

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09:40 - 10:35, arte
Die Bogenschützin von Bhutan

Fast jeder männliche Bewohner Bhutans praktiziert die Kunst mit Pfeil und Bogen zu schießen - ein Relikt aus der kriegerischen Vergangenheit des buddhistischen Bergvolkes. Bei einem traditionellen Wettkampf treten jeweils zwei Dörfer gegeneinander an. Frauen dürfen die männlichen Kontrahenten dabei lediglich anfeuern. Doch in dem kleinen Dorf Radhi gibt es eine Ausnahme. Hier trainiert die 25-jährige Tshering Chhoden für Olympia. Als Frau darf sie an dem traditionellen Kräftemessen nicht teilnehmen, obwohl sie sich darauf vorbereitet, ihr Land vor der ganzen Welt zu repräsentieren. Tshering Chhoden gilt als Virtuosin mit Pfeil und Bogen. Das abgeschottete Bhutan hat sich erst in den letzten Jahren der Außenwelt geöffnet. Noch 1960 war ein fünftägiger Fußmarsch nötig, um in das Land zu gelangen. Damals begann König Wangchuk mit seiner vorsichtigen Modernisierungspolitik. Bis heute bestimmen er und seine Minister, wie viel Einfluss von außen sein Volk verkraftet, ob es reif ist für Elektrizität, Fernsehen oder Tourismus. Industrialisierung wird nur geduldet, wenn sie nicht gegen die hohen Umweltstandards verstößt. Westliche Entwicklungspolitiker betrachten den Himalayastaat als Musterland, doch das Volk steht nur zum Teil hinter dem Monarchen. Viele der überdurchschnittlich gut ausgebildeten jungen Menschen, von denen manche im Ausland studiert haben, fühlen sich bevormundet. Tshering Chhodens Alltag während der Olympiavorbereitungen ist typisch für das Zusammentreffen von Tradition und Moderne in Bhutan. Sie glaubt fest an Dämonen und Hexen und daran, dass ihre Tempelbesuche das Sportlerglück beeinflussen werden. Gleichzeitig trainiert sie mit einem professionellen Coach und moderner Hightechausrüstung.

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10:50 - 11:20, RBB
Kongo - Gorillaschutz mit Kettensäge

Die riesigen Regenwälder im Norden der Republik Kongo sind die Heimat der seltenen Flachlandgorillas. Allerdings leben die meisten nicht in Nationalparks. Sondern in Wäldern, in denen auch wertvolles Tropenholz geschlagen wird. 36.000 Gorillas leben allein in einem Gebiet, das einer Tochter des deutschschweizerischen Holzkonzerns 'Danzer' gehört. Das sind rund ein Drittel aller Gorillas in Zentralafrika. Nirgendwo sonst leben mehr. Der anderenorts scheinbar unlösbare Konflikt zwischen Holzfällern und Gorillas - in der Republik Kongo konnte er gelöst werden. Denn das Unternehmen hat ebenso wie einige andere auf die heftige Kritik von Umweltschützern reagiert und Maßnahmen zu einer wissenschaftlich fundierten, nachhaltigen Forstwirtschaft eingeleitet: Die Firma betreibt eine selektive und kontrollierte Holzernte - nur ein Baum auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern wird gefällt. Mehr als ein Viertel der Waldfläche wurde als Schutzgebiet für die Gorillas ausgewiesen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen inzwischen das Unglaubliche: dass die Zahl der Gorillas in nachhaltig genutzten Regenwäldern tatsächlich stabil bleiben kann. Afrika wird oft als Kontinent der Krisen und Katastrophen wahrgenommen. Doch dieser Film zeigt, dass im zentralafrikanischen Kongobecken - dem zweitgrößten Regenwaldgebiet nach dem Amazonas - von der Öffentlichkeit unbemerkt eine Entwicklung stattfindet, von der die Natur ebenso profitiert kann wie die Menschen, die dort leben und in der Forstwirtschaft Arbeit suchen. Wochenlang hat der Filmemacher Thomas Weidenbach in den unzugänglichen Wäldern im Nordkongo gedreht. Einzigartige Aufnahmen von Gorillas sind dabei ebenso entstanden wie von der Arbeit von Holzfällern, die so gar nicht zu dem Bild passen, das man sich in Europa von ihnen macht. Eine Dokumentation mit faszinierenden Bildern aus dem Herzen Afrikas und überraschenden Einsichten.^

13:00 - 13:30, NDR
NaturNah

137,5 Quadratkilometer Schlick und drei Inseln direkt am Fahrwasser der Ozeanriesen, das ist Hamburgs Anteil am weltgrößten Tide-Wattgebiet der Welt. Seit 2011 ist das gesamte Nordseewatt komplett Weltnaturerbe, nachdem auch die Hamburger Fläche einbezogen wurde. Eine Bewertung der UNESCO stellt das Wattenmeer auf eine Stufe mit dem Great Barrier Reef und der Serengeti. Worin liegt dieser hohe Wert? Wer sind die Hamburger, die vor Ort das Watt mit all seinem Leben schützen, und wie machen sie das? Welche Erfolge haben sie? Welche Probleme und Gefahren gibt es so nah an der 'Autobahn der dicken Pötte' in der Elbmündung? Die 'NaturNah'-Reportage begleitet Naturschützer und Wissenschaftler auf und rund um Neuwerk zu Seeschwalbenkolonien, auf Wattwurmsafari, zu Seehundbänken und auf Gänsewiesen und besucht die einsam lebende Vogelwartin auf der Vogelschutzinsel Scharhörn.

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14:00 - 14:30, H3
Zwischen Helgoland und Lübeck - Deutschlands schöner Norden

Als Deutschlands sauerstoffreichster Ort und einzige Hochseeinsel steht Helgoland in der Rangliste der Seeheilbäder Europas ganz weit vorn. Naturliebhaber können auf der 'Düne', der Helgoländer Badeinsel, zu jeder Jahreszeit Seehunde, Kegelrobben und Seevogel-Kolonien beobachten. Erholung pur findet auch, wer die Region um den Ostseefjord Schlei bereist. Saftig grüne Wiesen, nett herausgeputzte Dörfer und herrschaftliche Gutshöfe ziehen vorbei, wenn man auf verschiedenen Themenradwegen die Gegend erkundet. Mit Lübeck verbindet man vor allem Marzipan und Thomas Mann - und an beidem kommt man bei einem Besuch der Hansestadt auch kaum vorbei. 'Lübsch', also typisch für die Stadt, sind aber auch die 'Gängen', ein Labyrinth von Verbindungswegen zu romantischen Hinterhof-Wohnhäusern, oder die größte Orgel der Welt mit mechanischer Traktur.

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14:15 - 15:05, arte
Dunkle Wolken über dem Dach der Welt

'Das Dach der Welt' ist nicht mehr das vielgepriesene Paradies der Reinheit. Eine Studie von 2008 besagt sogar: 'Die Luftverschmutzung im Himalaya ist so groß wie in europäischen Städten.'

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

Rottweil, Oberndorf, Sulz, Horb und Rottenburg sind die größeren Orte entlang der etwa 80 Kilometer langen Reisestrecke. Rottweil ist die älteste Stadt Baden-Württembergs. 186 nach Christus erhielt die damalige römische Siedlung das Stadtrecht und ist Hauptstadt der schwäbischalemannischen Narrenprovinz: Der Rottweiler Narrensprung gehört zu den traditionsreichsten Elementen der Fasnet in Südwestdeutschland. Bei Sulz beherbergt ein Wasserschloss aus dem 15. Jahrhundert die Kunstwerke der Bernsteinschule. Im ehemaligen Kloster Bernstein wurden nach dem Zweiten Weltkrieg rund 60 junge Künstler an die abstrakte Kunst herangeführt. HAP Grieshaber, Franz Bucher, Lothar Quinte oder Emil Kiess wurden später auch international bekannt. Die Bischofsstadt Rottenburg mit ihrem mittelalterlichen Stadtbild ist Endstation dieser kleinen Neckarreise.

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14:30 - 15:15, H3
Im Steppenwind - Nuomin He, der fliegende mongolische Fotograf

Nuomin He ist fliegender Landschaftsfotograf. Jahrelang war er erfolgreicher Unternehmer - bis er sich eines Tages fragte: 'Was will ich wirklich?' Seine Antwort lautete: fliegen und fotografieren. Er begann, seinen Traum zu leben. Inzwischen ist er weltweit der einzige professionelle Luftbild-Fotograf, der für seine Aufnahmen stets selbst am Steuerknüppel sitzt. Jeden Sommer fliegt er über die unendlichen Weiten der Inneren Mongolei in Nordchina. Seine beeindruckenden Fotos zeigen mäandernde Flüsse, hügeliges Grasland und grün schillernde Ebenen. Für seine Aufnahmen fliegt er gewagte Manöver in tückischen Winden. Der 52-Jährige ist ethnischer Mongole. Die Landschaft der Inneren Mongolei steckt voller Naturwunder, doch sie wandelt sich dramatisch. Bei seinen Zwischenlandungen lernt Nuomin He die Nöte und Hoffnungen seiner Landsleute kennen. Der Wirtschaftsboom hat Schleifspuren in der ehemals unberührten Landschaft hinterlassen. Täglich erleben sie den Widerspruch zwischen mongolischen Traditionen und chinesischem Wirtschaftswunder. Ganz selten nur werden einem westlichen Kamerateam Luftaufnahmen in China erlaubt. Frank Sieren ist Dokumentarfilmer, China-Kenner und Bestsellerautor. Er hat die Erlaubnis zu den einzigartigen Aufnahmen bekommen.

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15:15 - 16:00, NDR
Der Herr der Wildpferde

Australien - das ist nicht nur flaches Buschland: Im Bundesstaat Victoria erheben sich schneebedeckte Berge, die australischen Alpen. Hier lebt Cowboy Craig Orchard, zuständig für die Wildpferde im Alpine-Nationalpark. Filmemacher Alan Lindsay begleitet ihn und Freundin Tahnee ein Jahr lang mit der Kamera, zeigt das Zureiten der Pferde, den mühsamen Hausbau und eine Hochzeit in der Wildnis.

Der Alpine-Nationalpark liegt ca. 300 km nordöstlich von Melbourne und gehört zu den wenigen Regionen Australiens, in denen es im Winter regelmäßig schneit.

15:15 - 16:00, RBB
Der Fjord in den Bergen

'Ein Jahr am Vilsalpsee'. Dichter beschreiben ihn als schönsten Bergsee Tirols! Spektakuläre Luftaufnahmen vom Vilsalpsee liefert u.a. der mit einer Kamera ausgerüstete Adler Sky vom Falkenhof Lenggries.

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15:15 - 16:00, H3
Dohlen in Stadt und Land

Dohlen wärmen sich an kalten Wintermorgen im Rauch der Kamine, mischen sich auf dem Marktplatz unters Volk, sammeln im Stadtpark Nistmaterial oder spielen im Wind um die Zinnen einer alten Burg. Sie sind die kleinsten unter den 'Schwarzen Gesellen', den Rabenvögeln, und sie fallen auf durch ihr Sozialleben und ihre Intelligenz. Wenn die Jungen mitten in der Stadt das Nest verlassen, sich pfiffig durch das Leben mogeln, Abenteuer mit Autos, Radfahrern, Spaziergängern und Enten erleben, dann wird es richtig aufregend und lustig. Die Filmautoren Hans Schweiger und Ernst Arendt zeigen Deutschland aus der Sicht der Tierfilmer und der Dohlen. Nebenbei vermitteln sie auf lockere Art, wie der Film entstanden ist.

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16:45 - 17:30, arte
Die Swanen - Leben mit den Ahnen

Seit Jahrhunderten siedelt der georgische Volksstamm der Swanen in einem Hochtal, umschlossen von den rund 5.000 Meter hohen Gipfeln des Kaukasus-Massivs. Isoliert durch die Abgeschiedenheit der Berge, haben die Swanen bis heute eine eigene Kultur und eine eigene Sprache bewahren können. Die Wirtschaftsweise der Menschen hat sich hier seit Jahrhunderten kaum verändert. Noch heute transportieren die Swanen schwere Lasten auf den traditionellen Ochsenschlitten über das unwegsame Gelände. Mit einfachen Geräten ringen sie ihren kargen Böden das Nötigste zum Leben ab. Die frühe Christianisierung der Swanen führte zur Entwicklung volkseigener Praktiken. Neben einem ausgeprägten Ikonenkult pflegen die Menschen hier ein besonderes Verhältnis zu ihren Verstorbenen. Sie glauben fest daran, dass die Seelen der Toten in regelmäßigen Abständen wieder zurückkehren und sich die Ahnen weiter um das Heil der Lebenden kümmern. Das ist ein Grund, warum die Swanen ihr Land so gut wie nie verlassen. Die rund 40 Dörfer Swanetiens sind geprägt von mittelalterlichen Wehrtürmen. Fast jeder Hof hat einen solchen Turm. In Kriegszeiten oder während Blutfehden boten sie den Sippen Schutz vor ihren Feinden. Obwohl Swanetien offiziell zu Georgien gehört, haben die Swanen eine eigene lokale Gerichtsbarkeit. In Streitfällen schlichtet ein Ältestenrat. Kapitalverbrechen wie Mord oder Totschlag bedeuten auch heute noch Fehde und Blutrache. Swanetien steht für ein Leben wie in vormodernen Zeiten.

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18:25 - 19:10, arte
Wildes Deutschland

Seen, Flussläufe (Unterlauf der Oder), Wälder, Felder und Wiesen - die Uckermark ist ein Naturparadies 80 km vor den Toren Berlins. Mit über 3000 qkm ist sie der größte Landkreis Deutschlands. 60 Prozent der Fläche stehen unter Naturschutz. Christoph Hauschild zeigt eindrucksvolle Bilder aus der Vogelperspektive sowie extreme HD-Zeitlupen von Kranichen und Fledermäusen.

Templin in der Uckermark ist die Heimat von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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19:30 - 20:15, arte
Wildes Leben am Vulkan klop.gif (5099 Byte)

Wie Phönix aus der Asche könnte das Leitmotiv für die Tiere lauten, denen der Vulkan Masaya in Nicaragua einen Lebensraum bietet. Fledermäuse haben hier kilometerlange, vom Magma ausgehöhlte unterirdische Galerien bevölkert. Im Krater des einstigen riesigen Lavasees haben grüne Wellensittiche und schwarze Geier ihre Nester an Steilhängen gebaut - mitten in den weißlichen Schwaden giftiger Gase. An den Hängen des immer noch lebendigen Berges haben Lavaströme den Wald in langen Schneisen verbrannt. Ganz allmählich erobert die Natur das zerstörte Land wieder zurück und demonstriert das Wunder der Anpassung, das sich nach jedem Ausbruch wiederholt. So liegen unter den Feldern, Weiden und Siedlungen am Fuße des Vulkans Ascheschichten aus mehreren Jahrhunderten. Und der Masaya schläft auch heute noch nicht.

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20:15 - 21:00, Phoenix
Abenteuer Panamericana

Seit mehr als sechs Monaten ist das vierköpfige Fernsehteam mit seinem Geländewagen auf der Panamericana unterwegs und bis ins peruanische Hochland gefahren. Dort leben Alpaka-Züchter und es gibt Schluchten, die bis zu 3.200 Meter tief sind. In dieser großartigen Landschaft sind an vielen Berghängen Terrassen angelegt und dienen vor allem dem Mais- und Kartoffelanbau. Von hierher gelangte die Kartoffel einst nach Europa.

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20:15 - 21:00, NDR
Die geheimnisvolle Welt der Igel

Der Igel gehört zu den Ur-Säugetierformen der Erde. Er ist enorm anpassungsfähig. Tierfilmer begleiten eine Igelfamilie durch die Jahreszeiten und ermöglichen faszinierende Einblicke in das Verhalten der Stacheltiere.

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Donnerstag, 31.05.2012
01:30 - 02:15, Phoenix
Die himmlischen Reisterrassen von China

In der Provinz Yunnan, tief im Südwesten Chinas, haben Reisbauern eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften der Erde geformt. Seit über einem Jahrtausend trotzen die Hani, eine von 25 Minderheiten der Region, den Bergen Land für ihre Reisterrassen ab und versehen sie mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem. Diese technische Meisterleistung hat eine der außergewöhnlichsten Landschaftsarchitekturen hervorgebracht: riesige phantastisch bizarre Skulpturen aus Erde und Wasser.

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02:15 - 03:00, Phoenix
Südreise an Chinas Kaiserkanal

Der chinesische Kaiserkanal erstreckt sich über knapp 2000 Kilometer - von Peking nach Hangzhou. Er ist die längste künstliche Wasserstraße der Welt und die Älteste, die auf langen Strecken immer noch befahren wird. Filmautor Peter Brugger reist von Peking nach Qufu, in die Stadt des Konfuzius, der seit 479 v. Chr. dort bestattet liegt. Auf der Reise kommt es zu Begegnungen und Entdeckungen in von Touristen unberührten Landstrichen.

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03:00 - 03:45, Phoenix
Südreise an Chinas Kaiserkanal

Die zweite Etappe entlang des Kaiserkanals beginnt in der alten chinesischen Stadt Juning. Hier steht die 'Eiserne Pagode', die im Jahr 1005 gegossen wurde. Auf der Strecke nach Süden passiert der Kaiserkanal den Weihansee mit der Inselstadt Nanyang. Während der Drehzeit befindet sich die Stadt erstmalig und gänzlich unerwartet auf trockenem Grund und ist, anstatt auf dem Schiff, nur im Auto anzufahren. Der Yangzi ist seit Vollendung des 'Drei-Schluchten-Staudamms' gebändigt und berühmt geworden. Durch die 'Pumpstation Nr. 1' soll zukünftig Yangzi-Wasser durch das alte Bett des Kaiserkanals 1.000 Kilometer weit bis in die Gegend von Peking gepumpt werden.

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03:45 - 04:30, Phoenix
Südreise an Chinas Kaiserkanal

Südlich des Yangzi liegt eine der historischkulturell und ökonomisch reichsten Regionen Chinas. In Suzhou setzten sich die Mandarine des alten Reichs mit ihren inzwischen weltberühmten Gärten ein Denkmal. Die Stadt gilt mit seinen Kanälen und Brücken als chinesisches Venedig. Hier war zu allen Zeiten das Geld zu Hause. Die alte Kaiserstadt Hangzhou fängt den Kanal im Süden auf, eine Millionenstadt schon im 13. Jahrhundert. In den letzten 15 Jahren wurde sie so verwandelt, dass kaum ein Stein auf dem anderen blieb. Hangzhou Downtown ist das faszinierende und zugleich erschreckende Beispiel für den totalen Umbau der historischen chinesischen Metropolen. Nur in den Randzonen, am Westsee, im Tal der Klöster, bei den alten Teeplantagen spürt man noch etwas von der Schönheit des alten China.

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04:30 - 05:15, Phoenix
Chinas Umwelt vor dem GAU

Der junge Fotograf Wang Jiuliang suchte nach einem unberührten Ort in seinem Land - doch alles, was er fand waren hunderte von legalen und illegalen Müllkippen. Seine schockierenden Landschaftsbilder machen klar, wie ernst das Problem ist: China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, steht vor einem Umwelt-Gau. Der kometenhafte Wirtschaftsaufschwung der letzten Jahrzehnte ist auf Kosten der Natur gegangen. Die Flüsse des Reiches sind verdreckt, die Luft in den Städten ist lebensgefährlich, und dabei steigt der Energiebedarf und mit ihm der CO2-Ausstoß täglich weiter. Warum scheitert der Umweltschutz in China - trotz ehrgeiziger Anstrengungen?

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06:00 - 06:45, Phoenix
Die Yunnan-Bahn

Die Yunnan-Bahn in Ostasien gehört zu den ehrgeizigsten und spektakulärsten kolonialen Eisenbahnprojekten des vergangenen Jahrhunderts. - Der zweiteilige Film begleitet das Leben auf und entlang der Strecke von Haiphong nach Kunming. Der erste Teil führt bis ins Grenzstädtchen Lao Cai, das der Fluss Nanxi von China trennt.

Info: Die zweiteilige Dokumentation begleitet das Leben auf und entlang der Yunnan-Bahn von Haiphong nach Kunming. Sie stellt Menschen am Rande der Strecke vor, die aus ihrem Leben und von ihrer Verbundenheit mit der Bahnstrecke erzählen. Zahlreiche Fotos und spektakuläres historisches Filmmaterial machen die Geschichte der Yunnan-Bahn lebendig. Gezeigt werden Ausschnitte aus dem ersten bewegten Bildmaterial aus China, aufgenommen zwischen 1901 und 1903 mit einer von den Lumière Brüdern geliehenen Kamera, vom damaligen französischen Konsul in China: Auguste François. Die Tagebuchaufzeichnungen des Konsuls vermitteln eine für die Zeit einzigartige Sicht auf das China der ausgehenden Qing-Dynastie: ironisch und der französischen Kolonialpolitik gegenüber zutiefst kritisch, humorvoll und von einem tiefen Verständnis zeugend für ein fremdes und feindlich gesonnenes Land.

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06:45 - 07:15, Phoenix
Die Yunnan-Bahn

Die Yunnan-Bahn in Ostasien gehört zu den ehrgeizigsten und spektakulärsten kolonialen Eisenbahnprojekten des vergangenen Jahrhunderts. - Der zweiteilige Film begleitet das Leben auf und entlang der Strecke von Haiphong nach Kunming. Der zweite Teil führt von der chinesischen Grenzstadt Hekou aus an Bord eines Güterzuges durch die Provinz Yunnan. Die Reise endet in der Millionenmetropole Kunming.

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07:00 - 08:00, arte
China, im Reich der Mosuo-Frauen

Lamu Mian Zhe und ihre Familie gehören zum Volk der Mosuo im Südwesten Chinas. Sie sind dieses Jahr vom Pech verfolgt. Lamu Mian Zhe selbst war schwer krank. Für ihre Operation musste sie Schulden machen. Dann kam ein Cousin bei einem Unfall ums Leben. Probleme, die bei den Mosuo stets die ganze Familie betreffen, vor allem aber die 'Ama', das weibliche Oberhaupt, denn die Mosu leben im Matriarchat. In Lamus Familie trägt ihre Mutter Zhima die Verantwortung und die Hauptlast der täglichen Haus- und Feldarbeit. Lamu versucht, durch den Verkauf von Webarbeiten die Schulden abzutragen. Währenddessen kümmert sich ihr Bruder Sogna um ihre zwei Töchter, denn bei den Mosuo sind die Onkel für die Erziehung der Kinder zuständig. Der Vater lebt nicht bei ihnen, sondern bei seiner eigenen Mutterfamilie. Sogna wiederum verlässt abends das Haus, um die Nacht bei seiner Lebensgefährtin zu verbringen. 'Wanderehe' nennen die Mosuo diese Art von Beziehung. Sie kann nur ein paar Nächte dauern oder aber ein Leben lang. Das Volk der Mosuo zählt noch etwa 40.000 Menschen, die in den chinesischen Ausläufern des Himalayas traditionell von der Landwirtschaft leben. Viele junge Mosuo arbeiten inzwischen in den größeren Städten, kommen aber zu den Familienfesten wieder zusammen. Eines der wichtigsten Feste im Leben einer Mosuo-Frau ist die Volljährigkeitszeremonie. Lamu und Sogna reisen zu diesem Fest ihrer Nichte in das abgelegene Bergdorf Lijiazui. Mit 13 Jahren werden dem Mädchen zum ersten Mal die festlichen Mosuo-Frauenkleider angelegt. Von nun an darf es seine Meinung im Familienrat sagen, in dem Probleme zwischen den Generationen und Geschlechtern gelöst werden. Das Wichtigste für die Mosuo ist Harmonie in der Familie. Doch hat diese jahrtausendealte Kultur im modernen China noch eine Überlebenschance?

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07:50 - 08:20, WDR
Chinas Größenwahn am Yangtse

Nirgendwo sonst liegen in China Alt und Neu, Naturschönheiten und Megacities so dicht beieinander wie am Yangtse. Aus der Perspektive des Flusses zeigt der Film eine Welt voller Abenteuer, Sehnsüchte und falscher Versprechen - und Menschen, die zwischen Aufbruchstimmung und enttäuschten Hoffnungen hin- und hergerissen sind. Das Filmteam wurde zeitweise von der chinesischen Polizei bespitzelt, Interviewpartner wurden verhört. Trotzdem melden sich viele Chinesen, ohne Angst vor Repressalien, offen zu Wort.

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13:15 - 14:00, 3SAT
Vancouver - Die 'Coole' am Pazifik

Vancouver liegt an der Westküste Kanadas, eingebettet zwischen zerklüfteten Bergen und dem Pazifischen Ozean. Die Multikulti-Stadt steht für entspannten Lebensstil, Natur und Kultur. 2010 richtet die Metropole die Olympischen Winterspiele aus.

In Sachen Lebensqualität ist Vancouver top. Im Vergleich einer internationalen Studie unter 215 Metropolen landete Vancouver auf dem dritten Platz (2007).

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16:45 - 17:30, arte
Ohne Pfeil und Bogen

Die Kalahari liegt im Südwesten Afrikas auf dem Staatsgebiet von Namibia, Botswana und Südafrika und zählt zu den größten Wüsten der Erde. Seit 20.000 Jahren ist sie die Heimat der Buschmänner oder auch San. Drei Angehörige dieses Volkes hat die Dokumentation durch ihren Alltag begleitet, der sich in der jüngsten Vergangenheit grundlegend gewandelt hat. !Xhe !Xhau Guma arbeitet als Rinderhüter auf einer modernen Großfarm. Den Lendenschurz zieht der 50-Jährige nur noch für Touristen an. Auf Spaziergängen durch den Busch zeigt er ihnen, wie seine Vorfahren in der Kalahari gelebt und überlebt haben. Seit !Xhe !Xhau mit dem über Jahrhunderte gesammelten Wissen der Buschleute Geld verdient, interessieren sich auch seine Kinder wieder verstärkt für die Vergangenheit. Bulanda Thamae hat Tourismus-Management studiert sowie zahlreiche Länder bereist und entwickelt nun immer neue Ideen, um das Leben der San in ihren kleinen Gemeinden zu verbessern. Die 33-Jährige vermarktet traditionellen Schmuck aus Schalen von Straußeneiern, den sie mit Frauen in ihrem Heimatdorf West Hanahai anfertigt. Der Erlös aus dem Verkauf von Ketten und Armbändern ermöglicht den Buschleuten mehr Unabhängigkeit von staatlicher Unterstützung. Im Gemischtwarenladen von Kacgae gibt es alles, was die ansässige Bevölkerung benötigt. Es ist das erste genossenschaftlich geführte San-Unternehmen in Botswana. Seit Jahren schreibt es schwarze Zahlen. Davon profitieren auch die 126 Schulkinder im Dorf. Sie bekommen jetzt täglich zwei Mahlzeiten. Gert Saidoo ist Vorsitzender der Kooperative. Nur mit Wissen und Qualifikation, so der 36-Jährige, kann man in der modernen Welt bestehen.

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18:25 - 19:10, arte
Wildes Deutschland

Weißwurstäquator wird der Main liebevoll genannt. Tatsächlich zieht er sich in vielen Windungen und Schnörkeln über 542 Kilometer von Ost nach West durch Deutschland. Vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in Deutschland fließt. Gleichzeitig ist der Main einer der am meisten verkannten Flüsse des Landes. Denn welche Bilder verbindet man mit dem Main? Die Skyline von Frankfurt? Die Weinberge um Würzburg? Das allgemeine Bild vom Main ist geprägt durch die Wirtschaftswunderzeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals bedeutete Fortschritt alles, Natur nichts. Das führte dazu, dass der Main in den 60er und 70er Jahren mehr einer Kloake als einem Fluss glich. Dieses Image haftet ihm bis heute an. Doch der Main ist anders als sein Ruf. Es stimmt zwar, dass Menschen den Fluss seit Jahrhunderten formen und nutzen. In den letzten Jahrzehnten aber korrigierte man Fehler der Vergangenheit, so dass der Main nun auf der gesamten Strecke wieder viele unerwartete Naturräume zu bieten hat. Am Main zeigt sich die unglaubliche Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen, selbst unwirtliche Lebensräume zu nutzen. So bietet der Main Raum für rare Spezialisten und seltene Arten. Wer vermutet am Main schon Schwarzstorch, Wildkatze oder gar Luchs und Fischadler? Wer weiß schon, dass der Fluss auf seinem langen Weg an vier großen deutschen Mittelgebirgen vorbeiführt? Fichtelgebirge, Steigerwald, Spessart und Hassberge liegen an seinen Ufern. Auwaldreste, Feuchtgebiete und Trockenhänge begleiten ihn auf seinem Weg.

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19:30 - 20:15, arte
Wildes Leben am Vulkan

Vor sechs Jahrhunderten schnitt ein kolossaler Vulkanausbruch Rotlachsen aus Alaska den Rückweg zu ihren Laichgründen ab. Ein Schwarm dieser zielstrebigen Tiere fand einen unvorstellbaren Durchbruch ins Innere der Erde. Die Lachse schwimmen auf Umwegen durch schwefelhaltige Gewässer, entkommen auf diese Weise Bären, Haien, Adlern und den Ausbrüchen der Erde, um den Kreislauf des Lebens fortzusetzen. Diese beinahe unglaubliche Geschichte spiegelt die Erkenntnisse von Genforschern und Geologen wider und veranschaulicht den jüngsten Fall der Anpassung eines Tieres an eine Veränderung seines Lebensraums. Die Rotlachse aus Alaska profitierten vom Einbruch der Caldera des Aniakchak-Vulkans auf der Halbinsel Alaska. Der Bruch befreite das im Krater gefangene Wasser, es entstand ein Fluss und damit ein neuer Laichplatz für die Lachse. Über drei Jahre dauerten die Dreharbeiten, um die bewegende Odyssee dieser ausdauernden Fische zu verfolgen.

20:15 - 21:00, NDR
Neuseeland - so leben wir klop.gif (5099 Byte)

Im ersten Teil des 'Neuseeland-Abends' geht es um Peter Karena. Als Kind von einer Maori-Familie adoptiert, wuchs er als weißer Maori auf. Über vier Jahre hat ein Team den außergewöhnlichen Mann und seine Familie mit der Kamera begleitet. Er ist Pferdeflüsterer, Philosoph, Jäger, Baumeister, Ehemann und Vater. Im zweiten Teil (ab 21 Uhr) umfahren NDR-Reporter Robert Hetkämper und ein Team mit der hochseetüchtigen Segeljacht 'Evohe' die Südspitze der Südinsel Neuseelands.

Lediglich ein Viertel der Bevölkerung des Landes lebt auf der Südinsel Neuseelands.

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21:00 - 21:45, NDR
Neuseeland - Eine Segelreise um die Südinsel klop.gif (5099 Byte)

Korrespondent Robert Hetkämper und ein Filmteam umsegeln die Spitze der Südinsel Neuseelands, von der Parklandschaft bei Dunedin bis in den Milford Sound, einen der Fjorde an der Westküste. Sie sehen Robben- und Pinguinkolonien, rasen mit einem Jetboot unberührte Flüsse hinauf und treffen auf knorrige Farmer sowie waghalsige Base Jumper in Queenstown, der 'Abenteuer-Kapitale' des Lakes Distrikt.

Der Milford Sound gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Er erstreckt sich 15 km ins Land und ist von bis zu 1200 m hohen Felswänden umgeben.

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