|
Navigation
Diese
Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

Nächste Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Schnellübersicht
Bahngeschichten
Empfehlungen
Geschichtssendungen
Kindersendungen
Kulinarische
Entdeckungen
Religionen der
Welt
Spielfilme
Tier- und
Natursendungen
Weltkulturerbe
Wissenschaft
& Technik
-->
Erdkunde
--> Service
-->
Seiteninternes
Kommunikation
FAQ
Gästebuch
Hilfeforum
Kontakt
Impressum
Suchmaschine
|
 |
Religionen der Welt |
| Samstag, 24.07.2010 |
| 21:45 - 22:30,
Phoenix |
| Das Jesusgesicht Es
ist die rätselhafteste Reliquie der Christenheit: das Grabtuch von Turin. Auf ihm ist das
geisterhafte Abbild eines bärtigen Mannes zu sehen. Nacken, Rücken und Beine tragen
Zeichen der Folter - offenbar einer römischen Kreuzigung. Barg dieses Laken einst den
Leichnam Jesu? Hat Gottes Sohn hier vor über 2000 Jahren sein Blut und Abbild
hinterlassen? Und wenn ja: Wie sah Jesus von Nazareth aus? Fragen, die nicht nur das
Christentum seit Jahrhunderten bewegen. Mit Hilfe moderner Technik ist es erstmals
möglich, das Gesicht des Mannes auf dem Turiner Grabtuch in einer 3D-Simulation zu
rekonstruieren. 'ZDF-History' unternimmt eine faszinierende Spurensuche zwischen
Glaubensfragen und den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft. |
| Mittwoch, 28.07.2010 |
| 22:50 - 23:20,
SWR |
| Gesichter Asiens Die
Menschen in Südasien verbindet eine tiefempfundene Religiosität, ganz gleich zu welchen
Göttern sie beten. Für diese Folge der 'Gesichter Asiens' haben sich Florian Meesmann
und sein Team aus dem ARD-Studio Neu Delhi in Nepal, Indien und Pakistan auf Spurensuche
begeben. Dabei entdeckten sie, wie wichtig in jeder Religion bestimmte Speisen für den
Glauben sind. Sie haben mit einer buddhistischen Familie in den Bergen Nepals das
Neujahrsfest gefeiert und sie waren unterwegs mit den Lebensmittelkontrolleuren in der
pakistanischen Hafenstadt Karachi. Die prüfen, dass die Nahrungsmittel auch 'halal' - im
Einklang mit dem Koran - produziert werden. Und sie haben die Priester beim hinduistischen
Kumbh-Mela Festival in Haridwar begleitet: Bei diesem Fest für hunderttausende Hindus
werden die Götter mit einem magischen Getränk gnädig gestimmt. |
| 23:45 - 00:30,
ARD |
| Auf gefährlicher Mission Father
Heribertus, Jesuit und Missionar, segnet und tauft Menschen, die bisher Buddhisten waren,
auf einem schwimmenden Kirchenschiff auf dem Tonle Sap-See in Kambodscha. Krischan
Wernecke, 20 Jahre alt, hilft als Missionar auf Zeit beim Orden der Salesianer Don Boscos
ein Jahr lang bei der Ausbildung junger Hotelfachleute in Sihanoukville. Zu Beginn des
Unterrichts wird gebetet; zwei der jungen Leute haben sich katholisch taufen lassen, vier
ehemalige Schüler werden in den Orden eintreten. Mission heißt: Den Glauben in die Welt
tragen. Ist heute die Verquickung von sozialer Hilfe und Missionierung noch zeitgemäß
und legitim? Studierende der Liebenzeller Mission sehen das Werben für ihren Glauben als
ein Grundrecht an. Gehen junge Menschen aus echter Berufung heraus auch in gefährliche
Länder, um zu helfen und zu missionieren? Oder macht zu viel christliche Liebe blind?
Zwei junge Frauen, Absolventinnen der Bibelschule Brake/NRW, wurden Anfang Juni im Jemen
ermordet; eine fünfköpfige Missionarsfamilie aus Sachsen wurde verschleppt. Missionare
erleben Ausgrenzung, Verschleppung, Gewalt. Missions-Hardliner betonen, dass Verfolgung
der Normalfall sei: Das Leben als Nachfolger Jesu klammere Gefahren und Leiden nicht aus.
Der Film 'Mission Impossible?' zeigt mehrere Missionsprojekte in Asien und Südamerika. Er
hinterfragt kritisch die Arbeit von Missionaren und untersucht, ob sie als
'Weltbeglücker' anderen Menschen ihren Gott aus- und den eigenen, besseren, einreden. Er
fragt auch, ob Missionare am Ende Märtyrer sind, bereit, ihr Leben für ihren Glauben
aufs Spiel zu setzen? Ist der Opfergedanke Teil eines Fundamentalismus?

|
| Freitag, 30.07.2010 |
| 12:00 - 12:15,
RBB |
| Kandy - Lebendiger Buddhismus
- Sri Lanka Im Herzen Sri Lankas, im gebirgigen Dschungel, liegt
'Kandaudapasrata', das 'verborgene Königreich in den Bergen'. Die Briten eroberten 1815
die Stadt und verkürzten den Namen zu 'Kandy'. Bedeutendstes Bauwerk im Mittelpunkt der
lebendigen Stadt ist der Tempel des Zahns, der Dalada Maligawa. Hier wird die wichtigste
Reliquie des Buddhismus in Sri Lanka aufbewahrt: ein Zahn Buddhas, zugleich ein
bedeutendes Symbol des Nationalstolzes. Aus der ganzen Welt pilgern die Menschen zu den
täglichen Andachten. Einmal im Jahr wird dem heiligen Zahn eine prächtige Prozession
gewidmet: die Perahera, eine der größten buddhistischen Prozessionen der Welt.
Zeremonien und Rituale sind über die Jahrhunderte unverändert geblieben. Hunderte von
geschmückten Elefanten, Tänzern und Fakiren, Musikanten und Würdenträgern aus dem
ganzen Land bilden eine riesige Bühne für die traditionelle Kunst und Kultur Kandys. Um
den Tempel des Heiligen Zahns herum liegen architektonisch und historisch bedeutende
Gebäude: Der Palast des Königs und die Audienzhalle, in der die Kapitulationsurkunde und
später die Erklärung zur Unabhängigkeit Sri Lankas vom britischen Kolonialreich
unterzeichnet wurde, ein verwunschenes Badehaus am Ufer eines künstlichen Sees mitten in
der Stadt und ein uralter heiliger Baum erinnern an die königliche Vergangenheit. Heute
ist Kandy eine moderne Stadt, in der der buddhistische Glaube lebendig geblieben ist. |
| Samstag, 31.07.2010 |
| 11:36 - 12:20,
MDR |
| Japan - Der Marathonmönch von
Kyoto Der japanische Mönch Hoshino Endo hat sich für die vielleicht
verrückteste Art zu beten entschieden. Nacht für Nacht läuft er auf schmalen steilen
Pfaden 30 Kilometer durch die Zedernwälder des Berges Hiei. Der 31-Jährige ist
Marathonmönch, ein Gyogia, wie die Asketen des buddhistischen Enryakuji-Ordens genannt
werden. In den nächsten drei Jahren will er seine Laufstrecke auf 84 Kilometer pro Nacht
steigern. Nach sieben Jahren wird er auf eine Gesamtstrecke von mehr als 38.000 Kilometer
kommen. Selbst wenn er mit seiner Leistung jeden Athleten in den Schatten stellt, Hoshino
Endo läuft nicht aus sportlichen Ambitionen. Was ihn antreibt, ist die Suche nach
Erleuchtung. Über sich hinauszuwachsen, seine eigenen Begierden abzulegen und irgendwann
ganz für andere da sein zu können, das ist das Ziel seiner Strapaze. Umkehren kann
Hoshino nicht mehr. Einmal begonnen, muss ein Gyogia den Weg bis zu Ende gehen. Ob
Krankheit oder Verletzung, ob Taifune oder Schnee, Hoshino wird keinen Kilometer seiner
Askese auslassen. Denn sonst bliebe ihm nur der Tod. Eine Waffe für den Suizid trägt er
immer bei sich. Jede Nacht verlässt er seinen Tempel um genau 01.50 Uhr. Er ist ganz in
Weiß gekleidet. Weiß ist die Farbe des Todes in Japan. Hoshino Endo läuft in
Strohsandalen, von denen er in Regennächten sogar zwei Paar verschleißt, trägt einen
Hut aus gerolltem Zedernholz und eine Papierlaterne mit einer Kerze in der Hand. Bis der
Morgen graut, ist sie seine einzige Lichtquelle. Knapp sechs Stunden ist Hoshino jede
Nacht unterwegs, mindestens eineinhalb Stunden davon betet er: an Tempeln, Schreinen,
Bäumen, Steinen, Bächen. 255 heilige Orte auf dem Berg Hiei sind es, und jeder hat seine
eigenen Regeln. Hoshino ist zurzeit im vierten Jahr seiner Askese. Wenn alles gut geht,
wird er in wenigen Jahren ein Heiliger sein.

|
| Mittwoch, 04.08.2010 |
| 19:00 - 19:45,
B3 |
| Glaubenswege - Buddhismus In
jedem Sommer kehrt Wangchuk Fargo, ein in München lebender Bergführer, in den Himalaya
zurück, um Bergtouristen auf die Siebentausender seiner Heimat Ladakh zu führen. 2007
löst Wangchuk ein altes Versprechen ein, das er in jungen Jahren seinem spirituellen
Führer Lama Lochus Rimpoche gegeben hat: Er wird die heiligen Stätten seiner Religion,
des Buddhismus, besuchen. Sein Guru trägt ihm auf, den Stationen des Lebensweges Buddhas
nachzugehen, von Kapilavatthu in Nepal, dem Geburtsort des Prinzen Siddharta, bis nach
Kushinagara in Indien, an das Grab des Erleuchteten. Wangchuks Hauptziel soll Bodhgaya am
Ufer des Ganges sein, wo der Wandermönch Gautama zu Buddha wurde, der Ort, an dem ihm
alles Wissen über das Mensch-Sein zuteil wurde, und der damit zum Geburtsort des
Buddhismus wurde: Hier errichtete Buddha sein Glaubensgebäude und fand zu einer
beispielgebenden Lebensweise aus größter Einfachheit, zu Weisheit, zu Entsagung und
Leere. Die Pilgerreise führt Wangchuk auch an den heiligsten Ort der Hindus, nach
Varanasi am Ganges, denn unweit von hier, in Sarnath, löste sich der Wandermönch Gautama
von der Religion, in der er groß geworden war, dem Hinduismus, um seine Thesen von der
Erlösung durch das Überwinden von Unwissenheit und Gier zu verkünden. Am Ende seiner
Pilgerfahrt ist Wangchuk zurück im Hause seiner Mutter und seiner engsten
Familienmitglieder, zurück in einer atemberaubenden Landschaft, zurück in den Klöstern
Ladakhs, die hoch über den Quellflüssen des Indus thronen, diesen einzigartigen
Schatztruhen der Kultur des Himalaya.

|
| Freitag, 06.08.2010 |
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Kalt, riskant und gut fürs
Karma Spektakulär ziehen jedes Jahr bis zu 500.000 Hindus durch die
Bergwelt der Krisenregion Kaschmir. Die 'Amarnath Yatra', der Pilgerzug zur Höhle von
Amarnath, ist die ungewöhnlichste und gefährlichste Wallfahrt Indiens, und wohl der
ganzen Welt. Erstmals seit Jahrzehnten durfte ein ausländisches Fernsehteam den Pilgerzug
begleiten. Im Sommer, wenn die Pfade halbwegs schneefrei sind, brechen sie auf: Bauern,
Wanderasketen, smarte Yuppies aus Indiens Megastädten. Zu Tausenden pilgern sie durch
grandioses Hochgebirge, schlafen in exponierten Zeltlagern, essen in provisorischen
Hochgebirgs-Raststätten. Drei Tage dauert die Wallfahrt. Ihr Ziel ist eine einsame, 4.000
Meter hoch gelegene Höhle. Dort hat einst Gott Shiva seiner Frau das Geheimnis der
Unsterblichkeit enthüllt, so die Legende. Deshalb ist die Höhle den Hindus heilig. Steil
schneidet der Pfad durch Bergflanken, durch Eis- und Geröllfelder. Der höchste Pass
liegt 5.000 Meter hoch. Höhe, Kälte, Steinschlag und die ungewohnte Anstrengung fordern
ihren Preis. Letztes Jahr haben 67 Pilger die Wallfahrt nicht überlebt. Der Film
begleitet vier Pilger. Premal, Abishek und Vijay sind 19, 23 und 31 Jahre alt. Mit ihrem
Onkel Mukesh, 40, einem Börsenhändler, fahren sie von Bombay aus nach Kaschmir. Der Film
zeigt Strapazen, Spaß und religiöses Verständnis der jungen Männer. Er zeigt ihre
Furcht vor Unwetter und Terroranschlägen und thematisiert ihr Verhältnis zu den
muslimischen Kaschmiri. Der Film zeigt auch den massiven Militärschutz der Yatra und
welch immense Logistik nötig ist, die Pilgermassen im unwirtlichen Hochgebirge zu
versorgen.

|
|