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| Samstag, 04.02.2012 |
| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Tod im Morgengrauen Friesland
im frühen Mittelalter. In den Wäldern westlich der Emsmündung ereignete sich ein Grauen
erregender Mord, der bis heute ungeklärt ist und immer noch zahlreiche Fragen aufwirft:
der Mord an dem englischen Erzbischof und Missionar Winfried Bonifatius und seiner
Gefährten. Seine Missionsarbeit hatte in vielen Gebieten der germanischen Stämme
Früchte getragen, aber er hatte auch mächtige Gegner, die eigene Interessen verfolgten.
Der Film erkundet den Lebensweg des Kirchenmanns und liefert erstaunliche Erkenntnisse von
Historikern und Archäologen.

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| 11:00 - 11:30,
RBB |
| Zwischen Kairo und Kapstadt
Mythen, Legenden, buchstäblich sagenhafte Geschichten gibt es noch in Afrika.
Ob bei den Berbern in der Libyschen Wüste Ägyptens oder rund um den höchsten Berg
Afrikas, den Kilimandscharo, und den Elefanten zu dessen Fuß. Die Weltreisen besuchten
ebenso die einzige noch intakte Buschmann-Gemeinschaft in Namibia, die 'Ju/hoansi'. Die
seltsame Schreibweise 'Ju/hoansi' kommt durch die Klicklaute zustande, typisch für die
Sprache der Buschmänner, wobei die Schrägstriche '/' für die Klicklaute stehen. Aber
auch bei ihnen stirbt das Wissen um die alten Mythen. So glaubten sie früher, dass die
Sterne am Himmel die Augen verstorbener Familienmitglieder seien. Und dass Regen von den
Geistern der Flusspferde gemacht werde, und dass der böse Regen Füße hätte, denn wenn
der böse Regen fällt, dann donnert und blitzt es. Ein Glaube ist aber noch immer
vorhanden: Dass manche Buschmänner in Trance mit den Ahnen Kontakt aufnehmen können.

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| Dienstag, 07.02.2012 |
| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
| Wer war Jesus? In
der dreiteiligen Dokumentation 'Wer war Jesus?' gehen drei Wissenschaftler auf die Suche
nach neuen Details über die Kindheit Jesu, seine Botschaften und seinen Tod. Was ist wahr
an der Weihnachtsgeschichte? Wurde Jesus wirklich in Bethlehem geboren oder steht das nur
in der Bibel, um der jüdischen Prophezeiung gerecht zu werden? Ein Archäologe und zwei
Religionswissenschaftler reisen ins Heilige Land, um vor Ort Nachforschungen zu betreiben.
Interviews, archäologische Funde und Untersuchungen an Originalschauplätzen werfen ein
neues Bild auf bekannte Bibelgeschichten.

|
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Wer war Jesus? Jesus
von Nazareth verkündete den christlichen Glauben. In der Bibel wird berichtet, wie Jesus
gelebt und was er gelehrt hat. Drei Wissenschaftler reisen nun ins Heilige Land, um den
Wahrheitsgehalt der biblischen Überlieferung zu überprüfen. In Bethlehem, Nazareth,
Kafarnaum und am Jordan gehen sie auf Spurensuche und rekonstruieren die wichtigsten
Lebensstationen des Messias'.
Wie Jesus von Nazareth wirklich lebte - da sind sich die Forscher uneins. Weitgehende
Einigkeit herrscht indes darüber, dass die Bibel nicht als Geschichtsbuch zu lesen ist.

|
| 05:15 - 06:00,
Phoenix26 |
| Wer war Jesus? Die
Passion ist bekannt. Aber viele Details wurden erst hundert Jahre nach Jesus Tod
niedergeschrieben. Der letzte Teil von 'Wer war Jesus?' untersucht die historische
Realität der größten Geschichte, die je erzählt wurde.

|
| Donnerstag, 09.02.2012 |
| 10:00 - 10:15,
H3 |
| Vielfalt des Islam Das
Selbstverständnis der Geschlechter in der islamischen Kultur ist von der Tradition und
der Gesellschaft des Landes geprägt, in der die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft
leben: Bei einer Hochzeit in Marokko wird die Bedeutung der Ehe für das Verständnis der
Geschlechterrollen klar. In Saudi-Arabien treten junge Männer und Frauen mit dem Segen
des Königs in einen ersten Dialog. Ganz anders hingegen diskutieren junge Muslime in
Deutschland Fragen von Beziehung und Religion. |
| 16:25 -
17:20, arte |
| In den Hügeln der Negev Für
den Beduinenstamm El Talalka in der Negev-Wüste im Süden Israels sind die
Lebensbedingungen prekär. Die israelische Regierung hat zudem beschlossen, die
Behausungen der arabischen Beduinen zu zerstören, um die Nomaden in einer Stadt sesshaft
- und damit besser kontrollierbar - zu machen. Die Dokumentation berichtet über den
Alltag des Beduinen Muhammad, der täglich um den Erhalt der traditionellen Lebensweise
der Beduinen inmitten einer modernen Welt kämpfen muss, zugleich aber für seine Kinder
ein Leben im Zeichen des Fortschritts erhofft. Muhammad reibt sich in seinem einsamen
Kampf auf. Wird ihm sein Glaube eine Hilfe sein? |
| Freitag, 10.02.2012 |
| 14:30 - 15:15,
H3 |
| Malaysia - Vielvölkerstaat
unterm Halbmond Das Staatsgebiet von Malaysia besteht aus zwei Landesteilen,
die durch das Südchinesische Meer voneinander getrennt sind: West-Malaysia, südlich von
Thailand auf der malaiischen Halbinsel gelegen, und Ost-Malaysia auf der Insel Borneo -
mit den beiden Bundesstaaten Sarawak und Sabah. Rund 25 Millionen Menschen leben In dem
Land, dessen Staatsreligion der Islam ist. Es besteht jedoch Religionsfreiheit für alle
Bürger, was in Malaysia von grundlegender Bedeutung ist: Das Land wird aufgrund seiner
zahlreichen Völker und Kulturen oft als 'Asien im Kleinformat' bezeichnet. Angehörige
von drei großen asiatischen Kulturkreisen, dem indischen, chinesischen und malaiischen,
bilden ein buntes Völkergemisch, das dem Land seinen multikulturellen Charakter verleiht.
Entsprechend vielfältig sind die Glaubensrichtungen: Das Leben der Malaien wird von den
Geboten des Korans bestimmt, die Malaysier indischer Abstammung bekennen sich mehrheitlich
zum hinduistischen Glauben, die Angehörigen der chinesischen Volksgruppe fühlen sich den
Lebensphilosophien des Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus verbunden. Hinzu kommen die
Christen - ein Erbe der Kolonialzeit. Traumstrände, Dschungel und Reisterrassen, Tee-,
Palmen- und Kautschukplantagen prägen die landschaftlichen Eindrücke in West-Malaysia.
Den eigentlichen Reiz macht aber das multikulturelle Miteinander der Menschen aus: ihre
Märkte und unterschiedlichen Küchen, ihre Tempel, Kirchen und Moschen, ihre religiösen
Feste.

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| Dienstag, 14.02.2012 |
| 14:55 - 16:35,
arte |
| Kiss Me, I'm Jewish Der
junge Rabbiner Zevi Ives und seine Frau Sara verkörpern die derzeitige Aufbruchstimmung,
die unter den jungen Juden Europas herrscht. Sie mischen mit ihrer Organisation für
Jüdische Studenten in Europa das jüdische Leben auf dem Kontinent auf. Ihre Mission:
Jude sucht Jüdin. Viermal im Jahr rufen sie: 'Party Like a Jew', und Tausende jüdischer
Singles folgen ihnen zu den Single-Wochendenden, die sie in ganz Europa organisieren. In
der dritten Generation nach der Schoah breitet sich die Vielfalt jüdischen Lebens wieder
kraftvoll in den Metropolen Europas aus. Kreativ, vernetzt, selbstbewusst und
unternehmungshungrig treten junge Jüdinnen und Juden ihr reiches kulturelles Erbe an. Sie
brechen über 60 Jahre nach dem Holocaust auf, um zu erwecken, was auch von ihren Eltern
verdrängt und verschüttet wurde. Auf der Suche nach einer eigenen jüdischen Identität
finden sie neue, zeitgemäße Formen und Inhalte. Sie tun dies im Bewusstsein, als Juden
leben zu wollen, und auch, um von ihrer Umgebung als Juden erfahren zu werden. Der
Dokumentarfilm hält fest, was es bedeutet, für 400 jüdische Singles aus ganz Europa ein
Event zu organisieren, bis die Flirtlustigen schließlich anreisen, um den Spagat zwischen
Thora und Speed-Dating zu wagen.

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| Donnerstag, 16.02.2012 |
| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Tod im Morgengrauen Friesland
im frühen Mittelalter. In den Wäldern westlich der Emsmündung ereignete sich ein Grauen
erregender Mord, der bis heute ungeklärt ist und immer noch zahlreiche Fragen aufwirft:
der Mord an dem englischen Erzbischof und Missionar Winfried Bonifatius und seiner
Gefährten. Seine Missionsarbeit hatte in vielen Gebieten der germanischen Stämme
Früchte getragen, aber er hatte auch mächtige Gegner, die eigene Interessen verfolgten.
Der Film erkundet den Lebensweg des Kirchenmanns und liefert erstaunliche Erkenntnisse von
Historikern und Archäologen.

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| 10:00 - 10:15,
H3 |
| Vielfalt des Islam Junge
Muslime, die ihre Wut mit Gewalt ausdrücken, stehen im Blickpunkt der Medien. Das
Verhältnis des Islams zur Gewalt hängt jedoch davon ab, wie entsprechende Stellen im
Koran ausgelegt werden. Mit diesem kontroversen Thema beschäftigen sich muslimische
Intellektuelle in aller Welt. In Europa bemüht man sich punktuell um Jugendliche, die in
den Extremismus abzudriften drohen, und in Indonesien gibt es Schulen, die sich
ausdrücklich dem Prinzip der Toleranz und des Friedens verpflichten fühlen. |
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