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| Samstag, 04.02.2012 |
| 09:35 - 09:50,
3SAT |
| Krume, Kruste, Sauerteig Brot
ist ein Lifestyleprodukt geworden: Vom 'Erzherzog-Johann-Brot' über verschiedenste
Vollkorn-Kreationen bis zum 'Toscana-Brot' hält das Angebot für jeden Geschmack eine
Brotsorte bereit. Anders als in vergleichbaren österreichischen Städten wird in Graz der
Markt nicht durch Industriebetriebe beherrscht, sondern durch klein- und mittelständische
Firmen, von denen sich die meisten seit Generationen in Familienbesitz befinden. Die
Dokumentation 'Krume, Kruste, Sauerteig - Die Brotstadt Graz' stellt die Vielfalt an
Brotbäckereien in der steirischen Landeshauptstadt vor. |
| 13:30 - 14:00,
arte |
| Zu Tisch ... Seit
dem frühen Mittelalter werden Zitronen an den sonnigen Südhängen der amalfinischen
Küste kultiviert. Sie sind bekannt für ihr besonderes Aroma. Stufe um Stufe, Terrasse um
Terrasse klettert Luigi Aceto in die Höhe. Seit nunmehr fünf Generationen baut seine
Familie Zitronen an. Von seinem Zitronengarten oberhalb von Amalfi hat er einen
wunderbaren Ausblick über die alte Seefahrerstadt und die Küste. Die gesamte Steilküste
der Halbinsel südlich von Neapel gehört heute zum Weltkulturerbe der UNESCO. Schon als
Kind hat Luigi diesen Anblick geliebt, und schon damals hat er das Pfropfen gelernt, die
Kunst, Zitronenbäume zu veredeln. Inzwischen ist er 75 und arbeitet noch immer täglich
in seinen Zitronenplantagen. 'Ich bin das achte von 13 Kindern', erzählt Luigi. 'Wir sind
alle in einer Hütte in einem Zitronenhain aufgewachsen. Wenn meine Eltern allein sein
wollten, mussten sie sich unter die Zitronenbäume zurückziehen. Bestimmt kommt meine
Liebe zu den Zitronen daher.' Durch geschickte Vermarktung seiner Früchte sowie deren
Weiterverarbeitung zu Limoncello, einem Zitronenlikör, hat Luigi es geschafft, dass sich
der Zitronenanbau für ihn immer noch lohnt. Andere Bauern aus der Gegend mussten ihre
Plantagen längst aufgeben, weil sie mit den billigeren Früchten aus Spanien und der
Türkei nicht mehr konkurrieren konnten. Zudem sind die Ernte der Zitronen auf den steilen
Terrassen und der Transport der schweren Fruchtkörbe über hunderte von Treppenstufen
hinab zur Küstenstraße äußerst aufwendig und mühsam. Während Luigi viel Zeit des
Tages in seinen Zitronengärten verbringt, kocht seine Frau Rita zu Hause die typischen
Gerichte der Amalfiküste. Dabei sind die aromatischen Zitronen der Region nahezu immer
wichtiger Bestandteil. Als Primo Piatto bereitet sie etwa Spaghetti mit Minze, Knoblauch
und Zitronen zu, wobei nicht nur das Fleisch der Früchte, sondern auch das Zitronengelb
der Schale die Soße verfeinern. Zum Nachtisch gibt es Delizia al Limone, eine äußerst
leckere Süßspeise aus Biskuit und Zitronencreme. |
| Dienstag, 07.02.2012 |
| 04:45 - 05:15,
H3 |
| Kalifornische Träume Kalifornische
Träume in der Küche des Frankfurter Hilton: Die besten Köche Kaliforniens brutzeln eine
Woche lang Supergerichte ihrer Heimat. Beim Kochkurs bekommen Hobbyköche ein Feeling für
die kulinarische Seite der Dream-Küste Amerikas. Natürlich gibt es viel, viel Fisch.
Alle Rezepte sind wie immer zum Nachkochen - und dafür braucht man kein Sternekoch zu
sein. |
| Donnerstag, 09.02.2012 |
| 05:30 - 05:50,
3SAT |
| Zwei Völker - ein Geschmack
Israelis und Palästinenser streiten sich um Jerusalem, über Land, Wasser,
Siedlungen und Rückkehrrechte, in einem aber sind sie sich einig: Hummus essen Israelis
wie Palästinenser leidenschaftlich gern. Hummus ist israelisch, behaupten die Israelis.
Hummus ist palästinensisch, eine andere Antwort bekommt man in Nablus nicht. Was am
Kichererbsenbrei macht so süchtig, wieso ist er bei Israelis wie Palästinensern so
beliebt? Die Dokumentation 'Zwei Völker - ein Geschmack' begibt sich auf eine
kulinarische Spurensuche in Israel und im Palästinensergebiet. |
| Samstag, 11.02.2012 |
| 18:30 - 19:00,
3SAT |
| Das perfekte Sushi Mit
85 Jahren ist Jiro Ono der älteste Drei-Sterne-Koch der Welt. Zusammen mit seinem Sohn
Yoshizaku führt er in Tokio ein unscheinbares und fensterloses Sushi-Restaurant im
Untergeschoss eines Bürohochhauses. Obwohl er schon bald 70 Jahre lang Sushi zubereitet
und für viele der 'Sushi-Papst' schlechthin ist, zeigt er sich mit seinen Sushi selbst
noch immer nicht ganz zufrieden. Jeden Tag könne er sich weiter verbessern, und die Suche
nach dem perfekten Sushi habe kein Ende, sagt er. In dem Film der Reihe 'NZZ Format'
verrät Jiro Ono, wie er seine perfekten Sushi zubereitet.

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| Sonntag, 12.02.2012 |
| 14:00 - 14:45,
3SAT |
| Der Foodhunter in China Mark
Brownstein, ein Amerikaner mit Sitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job. Für
Spitzenköche in aller Welt sucht er unbekannte Speisen oder Zutaten, zumeist in Asien. In
Südchina findet er 'Buddhas Finger', eine Zitrone, die leicht bitter ist. Er begleitet
die Händlerin ins Dorf, um alles über die unbekannte Frucht zu erfahren. In Shanghai
testet in einem noblen Hotel Küchenchef Gerhard Passrugger die exotischen 'Finger' mit
österreichischen Mohnsamen - und ist begeistert. Mark stößt auf 'Facai' , das sind
feine schwarze Fäden. Facai ist eine uralte Zutat in China, die angeblich reich und
glücklich macht. Facai ist sehr teuer und wird meist als Fälschung verkauft. Mark sucht
das wahre Facai - in der Hochwüste der Inneren Mongolei, gleich hinter der Großen
Chinesischen Mauer. Es handelt sich um eine Magnolienart mit hocharomatischen Samen. Taugt
die Entdeckung für die Spitzenküche? Erster Teil der zweiteiligen Dokumentation 'Der
Foodhunter in China', die den professionellen Geschmacksjäger ins Reich der Mitte
begleitet.

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| 14:45 - 15:30,
3SAT |
| Der Foodhunter in China Mark
Brownstein treibt in China Osmanthus-Blüten für einen Spitzenkoch in der Toskana auf.
Hier entdeckt er Fenchelpollen: Genau das Richtige für Starkoch Jereme Leung in Hongkong!

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| 16:15 - 16:45,
B3 |
| Schuhbecks - Meine
Küchengeheimnisse Alfons Schuhbeck und Elmar Wepper widmen sich Gerichten
aus China: Frühlingsrollen und Reissäckchen, Szechuan-Huhn, Sesam-Ingwer-Eis. Der
bayerische Küchenguru Alfons Schuhbeck schaut auf seinen kulinarischen Weltreisen einmal
etwas genauer hinter die chinesischen Koch-Kulissen und hat dabei das ein oder andere
chinesische Küchengeheimnis ins Bayerische übersetzt. Nur so viel sei verraten: Ob
Frühlingsrolle, Szechuan-Huhn oder Eis - die Gewürze spielen im Reich der Mitte eine
zentrale Rolle.

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| 19:45 - 20:15,
arte |
| Zu Tisch ... Die
einst vom Menschen bezwungene Moorlandschaft der Camargue westlich von Marseille gleicht
einem Paradies. Hier zeigt sich die Provence von einer anderen, eher unbekannten Seite.
Südlich von Arles teilt sich die Rhône in zwei Arme. Grüne, von kleinen Kanälen
durchzogene Weiden prägen das Landschaftsbild. Dazwischen liegen Sümpfe und Seen. 400
Wasservogelarten bietet das Landschaftsschutzgebiet eine Heimat, wie zum Beispiel den
Flamingos. Auf den großen Weiden leben neben den charakteristischen weißen
Camargue-Pferden auch halbwilde Stiere. Das feuchte Schwemmland schafft hervorragende
Bedingungen für den Obst- und Gemüseanbau. Besonders der Reisanbau hat eine lange
Tradition. Auf seinen 200 Hektar Reisfeldern baut Jacques Rozière 15 verschiedene Sorten
an. Er ist ein passionierter Reisbauer, schon von Kindesbeinen an und liebt den Geruch
seiner Reisfelder, der umgepflügten Erde, und er liebt die Tiere, die dort leben. Zuhause
bereitet seine Frau Françoise und seine Tochter Marine eine 'Grillade Saint-Gilloise' -
ein Schmorgericht aus der Region, bei dem in Zwiebel, Knoblauch und Petersilie mariniertes
Rindfleisch mit einem Anchovis-Kapern-Pürrée bestrichen und im Ofen gegart wird. Dazu
gibt es Duftreis, zubereitet von Marine. Sie ist die amtierende Reiskönigin der Camargue.
Ihre Nachbarn, die Peytavins, sind Züchter von Camargue-Stieren. Sie nehmen regelmäßig
an den 'Course Camargaise' teil, einem unblutigen Stierrennen in Arenen der Umgebung. Dort
messen sich junge Männer mit den massigen, wendigen Tieren, denen sie Bänder abreißen
müssen, die zwischen ihren Hörnern befestigt sind. Nicht jeder Stier eignet sich für
den in der Camargue als prestigeträchtig angesehenen Sport. Wer sich nicht qualifiziert,
landet im Kochtopf. Denn das Fleisch der halbwild lebenden Camargue-Stiere gilt als
Delikatesse. Es ist fest, hat wenig Fett und einen leichten Wildgeschmack. 1996 wurde es
durch eine kontrollierte Herkunftskennzeichnung geschützt. Françoise Peytavin kocht
daraus am liebsten eine Gardiane, einen Viehhirtenschmortopf, für den sie das Fleisch 24
Stunden in Rotwein mariniert. Dazu gibt es den wunderbaren Roten Reis der Camargue.

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