Wörterbuch
Synonyme
Woxikon - Online Wörterbuch

Navigation


Web erdkunde-wissen.de

Diese Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

Nächste Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

Schnellübersicht  

Bahngeschichten
Empfehlungen
Geschichtssendungen
Kindersendungen
Kulinarische Entdeckungen
Religionen der Welt
Spielfilme
Tier- und Natursendungen
Weltkulturerbe
Wissenschaft & Technik

--> Erdkunde
--> Service
--> Seiteninternes

Kommunikation  
FAQ
Gästebuch
Hilfeforum
Kontakt
Impressum
Suchmaschine


koch.gif (4446 Byte) Kulinarische Entdeckungen
Samstag, 24.07.2010
14:00 - 14:30, Arte
Gipfel der Genüsse

An den südlichen Rändern des Mátragebirges wird seit mehr als tausend Jahren Wein angebaut. In dem kleinen nordungarischen Dorf Gyöngyöspata führen tiefe Stollen in den vulkanischen Fels. Die Zugänge sind fast immer hinter einem einstöckigen Häuschen versteckt. Die Stollen sind laut Aussagen der Winzerin Magdi Bernáth ein idealer Lagerplatz für die Weinfässer. Vor 18 Jahren ist sie in ihren Geburtsort zurückgekehrt, obwohl sie eine gut dotierte Stelle als Managerin hatte. Jetzt ist sie Winzerin. Neben einer ungewöhnlichen Trachtenkultur gibt es in der Region auch wunderbare kulinarische Spezialitäten, zum Beispiel den Rétes, einen Strudel, gefüllt mit karamellisierten Möhren, Kraut oder Quark.

matra.jpg (32923 Byte)

17:45 - 18:15, Arte
Gipfel der Genüsse

Der Nordosten der Slowakei grenzt an Polen und ist eine der strukturschwächsten Regionen des Landes. Vieles hier ist noch sehr ursprünglich. Die Berghütten der Hohen Tatra werden bis heute noch von Trägern, sogenannten Sherpas, mit Lebensmitteln versorgt. Das Tragen hat hier eine große Tradition und entspricht einer Lebenskultur, in der Freiheit und Unabhängigkeit groß geschrieben werden. Viktor Beranek ist 56 Jahre alt. An diesem Tag trägt er 76 Kilo Lebensmittel vom Tal über rund 800 Höhenmeter hinauf auf die Rysy Chata, eine Berghütte. Sie liegt auf 2.250 Metern über dem Meeresspiegel, unter dem Rysy, einem der höchsten Berge der Hohen Tatra. Schon seit 1977 arbeitet Viktor Beranek auf der Hütte - die letzten acht Jahre als Hüttenwirt. Auch wenn die Küche hier oben sehr einfach ist, werden die Lebensmittel durch das Herauftragen auf abenteuerlich konstruierten Holzgestellen zu etwas Besonderem. Viktor Beranek hat eine Ausbildung als Koch absolviert, aber viele Gerichte kann er auf der Berghütte gar nicht zubereiten. Die Druckverhältnisse sind in dieser Höhe sehr speziell, und vieles kann nur im Dampfdrucktopf gekocht werden. Die Besucher der Hütte haben einen anstrengenden Aufstieg hinter sich und brauchen etwas Gehaltvolles. Ein wichtiges Gericht ist die slowakische Variante der Krautsuppe, ein Eintopf aus Kraut, der mit Fleisch, Würsten und Sahne angereichert wird. Die 'Buchti' eine Art Dampfnudel, bringt Viktor Beranek schon vorbereitet vom Tal herauf, der Hefeteig würde in der Höhe nicht gelingen. Das Massiv der Hohen Tatra fällt von 2.655 Metern nahezu ohne Übergang auf 750 Meter zur Ebene um Poprad, dem Hauptort der Hohen Tatra, ab. Aber derartig abrupte Gegensätze prägen nicht nur die Landschaft: Ob es um die Spuren der Geschichte oder um die Menschen geht, die hier leben: Harte Kontraste, wohin man schaut.

tatra.jpg (53456 Byte)

Sonntag, 25.07.2010
15:30 - 16:00, SWR
100% Urlaub

Themen:
Schlemmen und Genießen: Kochen in Malaysia
Topziel: Mekong-Kreuzfahrt von Vietnam nach Kambodscha 2
Städetrip: Solo / Hotels zum Verlieben: Das Tanjong Resort in Malaysia

Mittwoch, 28.07.2010
22:50 - 23:20, SWR
Gesichter Asiens

Die Menschen in Südasien verbindet eine tiefempfundene Religiosität, ganz gleich zu welchen Göttern sie beten. Für diese Folge der 'Gesichter Asiens' haben sich Florian Meesmann und sein Team aus dem ARD-Studio Neu Delhi in Nepal, Indien und Pakistan auf Spurensuche begeben. Dabei entdeckten sie, wie wichtig in jeder Religion bestimmte Speisen für den Glauben sind. Sie haben mit einer buddhistischen Familie in den Bergen Nepals das Neujahrsfest gefeiert und sie waren unterwegs mit den Lebensmittelkontrolleuren in der pakistanischen Hafenstadt Karachi. Die prüfen, dass die Nahrungsmittel auch 'halal' - im Einklang mit dem Koran - produziert werden. Und sie haben die Priester beim hinduistischen Kumbh-Mela Festival in Haridwar begleitet: Bei diesem Fest für hunderttausende Hindus werden die Götter mit einem magischen Getränk gnädig gestimmt.

Samstag, 31.07.2010
09:45 - 10:20, 3SAT
Was isst Pannonien?

Die einst von Kaiser Augustus im Jahr 10 nach Christus errichtete römische Provinz Pannonien wird im erweiterten Europa als interessante Region wiederentdeckt. Von ihrer bewegten Geschichte künden auch einfache, aber raffiniert zubereitete Gerichte, geprägt durch Hirtentradition und Einflüsse europäischer Herrscherhäuser. Die kulturhistorische und kulinarische Spurensuche 'Was isst Pannonien?' macht Appetit auf Gerichte mit Geschichte.

17:45 - 18:15, Arte
Gipfel der Genüsse

Auf der Hochebene Luncanilor in den rumänischen Karpaten lebt eine kleine Gemeinschaft von circa 70 Menschen. Durch ihre Abgeschiedenheit haben sie haben alle politischen Wirren schadlos überstanden. Bis heute führt keine Autostraße nach Luncanilor, es gibt dort Wölfe und Bären. Ab Juni muss jeder beim Heumachen helfen, die Wiesen werden noch immer mit der Sense gemäht. Beim Schafehüten wechselt man sich ab. Ein Auto besitzt keiner dort, der elektrische Strom kam erst vor ein paar Jahren. Milch, Käse, Fleisch, Mais, Kartoffeln, alle Lebensmittel produzieren die Menschen der Hochebene selbst, und diese Produkte sind von überragender Qualität. Legendär ist der selbstgebrannte Obstler von Onu Susan: 'Es gibt mehrere Aspekte, warum unser Obstbrand so gut wird: Erstens leben wir hier in einer ökologischen Bergregion, über 900 Meter hoch. Hier wächst eine sehr gute Zwetschgenart, die reich an Zucker ist. Ein zweiter Aspekt ist unsere lange Erfahrung beim Brennen und dann haben wir ein wunderbares Gebirgswasser, mit dem wir den Obstbrand versetzen und das wir auch beim Waschen der Fässer und Kessel verwenden.' Balmosch, ein Maisbrei, gekocht in purer Schafssahne, kommt traditionell fast täglich auf den Tisch. Ein Sprichwort sagt: 'Ein Mädchen darf erst dann heiraten, wenn es guten Balmosch zubereiten kann.' Livia Tatulea ist schon einige Jahre verheiratet: 'Man darf immer nur ein bisschen Mehl zugeben und muss dauernd rühren, dann bleibt der Balmosch locker und sämig, sonst wird er fest und zäh und schmeckt nicht. Als ich den ersten Balmosch machte, als junges Mädchen, ist er nicht besonders gelungen. Man braucht Zeit, bis man es wirklich beherrscht. Aber mittlerweile kann ich es.' Auf dem Hochplateau existiert eine intakte bäuerliche Welt, wie es sie so kaum noch gibt in Europa, nahe an den Ursprüngen - eine Welt, die schon viele Epochen unbeschadet überlebt hat. Doch die ersten Vorboten europäischer Lebensmittelgesetze werden auch in Rumänien spürbar. Bald dürfen die nicht normgerecht produzierten Waren nicht mehr in den Verkauf. Das kleine Paradies ist also in Gefahr.

trans.jpg (64862 Byte)

Dienstag, 03.08.2010
14:30 - 15:00, 3SAT
Das italienische Fest des Antonio Carluccio

Antonio Carluccio widmet sich der Küche seiner Heimat Italien mit viel Gefühl und noch mehr Kultur. Bei Carluccio wird nicht gewogen, gemessen und vorgekocht, sondern werden Speisen mit jener leichten Hand zubereitet, die Kochen vom Handwerk zur Kunst erhebt. Die sechsteilige Reihe 'Das italienische Fest des Antonio Carluccio' führt auf eine gastronomische Tour quer durch Norditalien. Carluccio tauscht Rezepte mit Küchenchefs, Hausfrauen und alten Freunden und kocht auch selbst. Die fünfte Folge stellt die Küche Venetiens vor. In Venedig trifft Antonio Carluccio den Grafen Carlo Maria Roco. Nach einem gemeinsamen Marktbesuch begeben sich die beiden in die Küche, wo ein Salat aus frischen Fischen und ein Kartoffel-Fisch-Gratin entstehen. Natürlich ist Carluccio auch bei der berühmten Gondelregatta von Burano dabei und begutachtet beim anschließenden Fest ausführlich die reich gedeckte Tafel. Auf der Terrasse eines Nobelhotels bereitet der Meisterkoch dann ein Eis-Dessert mit exotischen Gewürzen zu, die Abenteurer und Seefahrer schon vor Jahrhunderten in die Lagunenstadt gebracht haben. In Verona widmet er dem berühmtesten Liebespaar der Welt eine süße Nachspeisenkreation: Pfirsiche Romeo und Julia.

Mittwoch, 04.08.2010
22:50 - 23:20, SWR
Liebe, die durch die Traube geht - Weinproduktion in Argentinien und Chile

Die Reblaus wütete in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts überall in Europa und vernichtete fast den gesamten Weinanbau in Frankreich. Einige der uralten Rebsorten, darunter etwa der Carmenère, wurden dabei ausgerottet. Erst vor wenigen Jahren bewies dann ein Biologe, dass ausgerechnet in Chile diese Traube überlebt hatte, wohin katholische Mönche sie aus Europa mitgebracht hatten. Heute hat Chile praktisch ein Weltmonopol auf Carmenère und exportiert besonders viel nach - Frankreich! Die Sendung geht auf Entdeckungsreise in eine unbekannte Weinregion: Südamerika. Thomas Aders und sein Team besuchen in Argentinien unter anderen das bekannte Weingut Zuccardi und den aus Südfrankreich stammenden Jean Bousquet, der seine Weingüter in Carcassonne verkauft und hier in der Region um Mendoza ein neues Imperium gegründet hat. 'Mendoza ist für Weinanbau der beste Platz auf der ganzen Welt', sagt Bousquet. Nur 150 Millimeter Regen, 300 Tage Sonnenschein, und große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht! Nach einer atemberaubenden Andenüberquerung geht es im Colchagua-Tal, zwei Autostunden südlich der Hauptstadt Santiago de Chile, weiter im 'tren del vino'. Eine britische Dampflok zuckelt seit fast 100 Jahren durch das malerische Tal, und transportiert Weintouristen, Degustation inklusive. Lukullischer Hochgenuss bei 40 Stundenkilometern. Außerdem steht ein Besuch bei der Weinaristokratie an. Auf der Hazienda Los Lingues aus dem Jahre 1599, seit neuestem mit dem Hause Lafite-Rothschild verbandelt, reicht man nicht einen Wein zu einem guten Essen, sondern kocht ein Menu speziell für einen bestimmten Wein. Die Folgen bleiben nicht aus: Der Weintourismus boomt. Klimaverwöhnt, professionell und mit viel Liebe angebaut: Die guten Tropfen aus Südamerika sind groß im Kommen.

liebe1.jpg (29658 Byte)

Freitag, 06.08.2010
05:15 - 05:45, 3SAT
Der Duft der grünen Papaya

Essen ist in Vietnam heilig und eine Lebenskunst, die die Gemeinschaft zusammenhält. In seinem Wiener Restaurant 'Indochine 21' zelebriert Wini Brugger die Kochkunst Vietnams. Besonderen Wert legt er auf Schlichtheit, Frische und beste Qualität der Produkte. Inspiriert wurde er nicht nur durch den Film 'Der Duft der grünen Papaya', sondern auch durch zahlreiche Reisen nach Vietnam. Die Kunst der Gar- und Gewürzküche - auch 'Street Food' genannt -, lernte er bei Chefkoch Trieu le Minh im Restaurant 'Quan An Nyon' in Saigon. Dort mischte er seine eigenen Curry-Kompositionen, die er später nach Wien brachte. Der Film 'Der Duft der grünen Papaya' stellt Wini Brugger und die verschiedenen Kochstile Vietnams vor und führt durch die Märkte, Garküchen und Restaurants des Landes.

Der Film 'Der Duft der grünen Papaya' stellt Wini Brugger und die verschiedenen Kochstile Vietnams vor und führt durch die Märkte, Garküchen und Restaurants des Landes.

papaya.jpg (36564 Byte)