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kind.gif (6180 Byte) Kindersendungen
Die Länder der Welt werden für Kinder von einem 12jährigen Mädchen erklärt - der Geobine .
Samstag, 24.07.2010
05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über die afrikanischen Wildhunde, die zu den erfolgreichsten Jägern der Savanne gehören und trotzdem inzwischen eine bedrohte Tierart sind. Der Tierforscher Gregory Rasmussen hat die Wildhunde in Zimbabwe immer wieder aus nächster Nähe beobachten können. Er zog mit einem Rudel umher und übernachtete neben den Tieren in der Savanne. So hat er sie kennen- und liebengelernt: Er weiß über das Verhalten der Wildhunde so viel wie kein anderer - und kennt auch die andere Seite, die der erfolgreichen Jäger: Die Hunde halten zusammen und helfen einander auch dann noch, wenn einer verletzt und jagdunfähig ist.

tiere.jpg (25260 Byte)

09:05 - 09:20, Arte
Alle Kinder dieser Welt

Der Rhythmus des morgendlichen Stößels, aber auch die allgegenwärtigen Klänge von Instrumenten wie Balafonen, Lauten, einsaitigen Geigen und selbstgebauten Trommeln sind aus dem Leben der Kinder der Volksgruppen Gan und Lobi in den Savannen von Burkina Faso nicht wegzudenken. Musik ist dort täglicher Begleiter für Jung und Alt und darf vor allem am Neujahrstag nicht fehlen.

Diese Kinderserie für Acht- bis Zwölfjährige erzählt einen ganzen Tag im Leben eines Kindes - in entlegenen Gegenden wie in den südamerikanischen Anden, den asiatischen Steppen oder im afrikanischen Urwald.

welt.jpg (40935 Byte)

12:03 - 13:30, ARD
SOS - Petter ohne Netz

Der zwölfjährige Petter zieht mit seiner Familie aus der Großstadt auf einen abgelegenen Bauernhof, den seine Mutter künftig bewirtschaften will. Petter ist von dem Umzug wenig begeistert: Die neue Umgebung liegt in einem Funkloch und kein Handy funktioniert, auch einen Internet-Anschluss gibt es nicht. Sein Vater kehrt deshalb zum Arbeiten bald wieder in die Stadt zurück. Petter, der sich vergeblich bemüht, mit den zurückgebliebenen Freunden Kontakt zu halten, bleibt nichts anderes übrig, als sich mit der ungewohnten Situation abzufinden - schließlich gilt es in der norwegischen 'Wildnis' zu 'überleben' und sich die Ferienzeit zu vertreiben. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Leben auf dem Land gar nicht so geruhsam und langweilig verläuft, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat. Von fortgesetzten Diebstählen im Dorf ist die Rede - daran müssen die Asylanten schuld sein - und prompt wird in einer der folgenden Nächte das Auto der Familie geklaut. Als Petter im Wald beobachtet, wie ein unsympathischer Mann einen Hund namens Leo fast zu Tode prügelt, hat er ein erstes Ziel: Diesen Hund muss er retten. Er ahnt nicht, auf was er sich damit eingelassen hat. Denn der Tankstellenbesitzer Roger, der seinen Hund misshandelt, ist ein anderer, als er im bürgerlichen Leben vorgibt zu sein, und der Ladenbesitzer Knut steckt mit ihm unter einer Decke. Als Petter den beiden nachspioniert, macht er eine unerwartete Entdeckung. Aus der ursprünglich einfach nur spannenden Situation entwickelt sich ein lebensgefährliches Abenteuer, denn bald wird Petter von Roger verfolgt, der ihm ein Beweisstück wieder abjagen will. Und wie es dabei ohne die Unterstützung der neu gewonnenen Freundin Nila, ohne die Kraft des Bullen Samson und die Treue des Hundes Leo für Petter und seine Familie aussähe, wagt man sich gar nicht vorzustellen ...

sos1.jpg (34062 Byte)

Sonntag, 25.07.2010
05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Auf den Galapagos-Inseln leben zwei Tierarten, mit denen es etwas ganz Besonderes auf sich hat. Es sind der Landleguan und die Meerechse. Die Erforschung dieser eng miteinander verwandten Reptilien war bahnbrechend. Sie führte zu der Erkenntnis, wie die vielfältigen Lebewesen auf der Erde entstanden sind. Felix Heidinger stellt auf seiner Expedition durch Südamerika weitere Tiere vor, an deren Beispiel er die Entwicklung und Anpassung der Arten an immer wieder neue, herausfordernde Lebensumstände spannend veranschaulicht. Im Zeitraffer probiert Felix an sich selbst aus, was die sogenannte Evolution bei den Menschen bewirken könnte. Werden die Menschen, die Millionen Jahre nach uns leben, einen Riesenkopf mit einem Super-Gehirn haben?

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09:05 - 09:20, Arte
Alle Kinder dieser Welt

Inmitten der Sahara, die sich als größte Wüste der Welt von Ost- bis Westafrika erstreckt, leben die afrikanischen Völker der Tuareg, Tubu und Fulbe. Amzas Sohn Adama begleitet zum ersten Mal die mehr als 300 Dromedare der Salzkarawane durch die unendlichen Weiten der Sahara. Zur gleichen Zeit macht sich eine Tubu-Familie auf den Weg in den Süden, wo sich die Kinder des Woodabe-Stammes auf das große Worso-Fest vorbereiten.

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Mittwoch, 28.07.2010
18:30 - 19:00, 3SAT
Kambodscha - Die Kinder der Killing Fields

Vor nur 30 Jahren war Phnom Penh eine Geisterstadt - die verlassene Hauptstadt eines ausgebluteten Landes. 1975 wurden alle Städter aufs Land deportiert, um dort Feldarbeit zu leisten. Phnom Penh war innerhalb von 24 Stunden komplett entvölkert. Bis 1979 regierten die Roten Khmer mit grausamer Härte und brachten Kambodscha Leid und unvorstellbares Elend. In dem vierjährigen Terrorregime Pol Pots gab es keine Schulen und Krankenhäuser, und die gesamte geistige Elite des Landes wurde ermordet. Rund zwei Millionen Menschen kamen ums Leben, knapp ein Fünftel der Bevölkerung. Während die Kambodschaner auf die Bestrafung der Verantwortlichen hoffen, die heute vor einem internationalen Gerichtshof stehen, begegnet man in Phom Penh überall den Folgen des vierjährigen Terrorregimes. Es ist eine leise Armut - Bettler und vor allem Kinder, die versuchen, ein bisschen Geld zu verdienen, die stehlen und sich prostituieren. Kein Wunder, dass Kambodscha inzwischen das Land mit der höchsten HIV-Infektionsrate in ganz Asien ist. Vor allem die junge Generation, die zum Aufbau des Landes beitragen könnte, ist mit dem Virus infiziert.

kinder1.jpg (28912 Byte)

Donnerstag, 29.07.2010
07:15 - 07:40, MDR
Das Geheimnis des Sagala

Der zehnjährige Kuba lebt mit seiner Mutter und seinem Bruder Jacek in Warschau. Der Vater hat die Familie verlassen, um im Ausland Arbeit zu suchen. Die Mutter hat Geldsorgen und will mit den Kindern zum Großvater aufs Land ziehen. Kuba will helfen und versucht, durch Zauberkunststückchen Geld zu verdienen. Er ist ein Junge voller Phantasie und Leidenschaft für Steine. Als in der Stadt eine Sammelbörse für Mineralien und Edelsteine stattfindet, taucht Sagala auf, ein sagenumworbener Zauberstein und ein Stück jener magischen Macht, die imstande ist, alle Wünsche zu erfüllen und die Macht über die Walt zu erlangen. Der Händler Burski ersteigert den Sagala, und der windige Juwelier Kruks will ihm das geheimnisvolle Mineral abjagen. In einer wilden Verfolgungsjagd durch die Stadt wirft Burski seinem Freund Kuba ein Säckchen zu, in dem sich der Sagala befindet.

sagala.jpg (47123 Byte)

Freitag, 30.07.2010
06:35 - 07:00, 3SAT
Felix und die wilden Tiere

Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist rund um die Welt, berichtet über Tiere in der Wildnis und weist auf besondere Artenschutzaktionen hin. In dieser Folge freundet sich Felix Heidinger mit einem Karpfen an und verfolgt seinen Lebenslauf. Dabei findet Felix heraus, dass man als Karpfen sehr vorsichtig und klug sein muss, sonst lebt man nicht lange. Alljährlich gilt es zum Beispiel, dem Fangnetz des Fischzüchters zu entgehen, um nicht auf einem Ladentisch zu landen. Der Karpfen Kasimir ist ein schlauer Fisch: Nach einer ruhigen Zeit im Baby-Karpfenteich hält er sich in verschiedenen Gewässern auf und übersteht allerlei gefährliche Begegnungen mit Hechten, Bibern und Menschen. Noch im hohen Alter hat Kasimir scharfe Augen und beobachtet wachsam das Ufer des Seniorenteichs, in dem er den verdienten Ruhestand verbringt.

10:05 - 11:05, Arte
Natasha und Olesia

Natasha und Olesia, beide 13 Jahre alt, gehen auf ein Mädchengymnasium in Krasnojarsk, Ostsibirien. Sie sind beste Freundinnen. Sie sind immer zusammen, haben keine Geheimnisse voreinander und es gibt keine Reibereien. In einem Gesangswettbewerb ihrer Schule sollen die beiden ihre Klasse vertreten. Voller Stolz und Energie beginnen sie, zu üben. Trotz ihrer permanenten Nähe sind Natasha und Olesia doch ganz unterschiedlich. Natasha ist selbstbewusst und kämpft für ihren Erfolg, während Olesia eine nahezu hysterische Angst vor dem Scheitern hat und nicht an sich selbst glaubt. Natasha ist die 'Königin' ihrer Klasse, bei Mitschülerinnen und Lehrern gleichermaßen beliebt, während man der dominant auftretenden Olesia nicht über den Weg traut. Trotzdem - oder gerade deswegen - sind sie beste Freundinnen. Olesia kann sich beim Zusammensein mit Natasha entspannen, Natasha wiederum liebt die Aufregung, die Olesias provokantes Auftreten verursacht. Doch während des Gesangstrainings erkennen die beiden, dass ihre Ambitionen und Vorstellungen differieren. Immer öfter kommt es zum Streit. Beide fragen sich, wie kompromissbereit sie sein wollen und ob eine 'nicht mehr beste Freundin' besser als gar keine Freundin ist.

natascha.jpg (25373 Byte)

Samstag, 31.07.2010
05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Tierliebhaber Felix Heidinger widmet die heutige Sendung den Schmetterlingen Taiwans. Das asiatische Land ist berühmt für die große Artenvielfalt der farbenprächtigen Insekten. Als Artenschutz noch kein Begriff war, wurden Schmetterlinge auch dort beinahe bis zur Ausrottung gejagt.

07:55 - 09:20, MDR
Gefahr im Tal der Tiger

Der 13-jährige Terry Bowen reist voller Erwartungen aus Wyoming zu seinem Vater Hugh nach Indien. Der berühmte Großwildjäger ist jedoch nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Jagd hat er schon lange aufgegeben, und er bereitet seinem Sohn einen unterkühlten Empfang. Als er auch noch einen wildernden Geparden erschießt, mit dem sich Terry gerade angefreundet hatte, ist der Junge so desillusioniert über seinen Vater, dass er Hals über Kopf wieder in die USA zurückreisen will. Unterwegs springt Terry jedoch aus dem Zug und schlägt sich in den Dschungel durch. In letzter Minute wird er von dem indischen Jungen Raji aus den Stromschnellen gerettet. Raji ist gerade mit dem heiligen weißen Elefanten Primo und dessen Muttertier Maya unterwegs zu einem Tempel, um so die Pilgerreise seines verstorbenen Vaters zu vollenden. Terry freundet sich mit Raji an und begleitet ihn auf seiner abenteuerlichen Odyssee. Unterwegs haben sie es nicht nur mit unwegsamem Gelände und gefährlichen Tieren zu tun. In einem Dorf versucht man, ihnen den heiligen Elefanten wegzunehmen. In einer 'Nachtund-Nebel-Aktion' können Raji und Terry Primo jedoch befreien. Dafür werden sie von einem Einäugigen verfolgt, der hinter der Fangprämie für Primo her ist. Auf der Flucht geraten sie ins berüchtigte Tal der Tiger. Maya wird in einem furiosen Kampf mit zwei Tigern verwickelt. Hugh ist den beiden Kindern indes schon auf der Spur und sieht gerade noch rechtzeitig, wie die Tiger auf sie losgehen. Seitdem er jedoch von einem Tiger angefallen worden ist, hat Hugh ein Trauma, das ihn am Jagen hindert. Nun kommt für ihn der Moment der Wahrheit.

tal1.jpg (63628 Byte)

09:05 - 09:20, Arte
Alle Kinder dieser Welt

Inmitten der Sahara, die sich als größte Wüste der Welt von Ost- bis Westafrika erstreckt, leben die afrikanischen Völker der Tuareg, Tubu und Fulbe. Amzas Sohn Adama begleitet zum ersten Mal die mehr als 300 Dromedare der Salzkarawane durch die unendlichen Weiten der Sahara. Zur gleichen Zeit macht sich eine Tubu-Familie auf den Weg in den Süden, wo sich die Kinder des Woodabe-Stammes auf das große Worso-Fest vorbereiten.

Diese Kinderserie für Acht- bis Zwölfjährige erzählt einen ganzen Tag im Leben eines Kindes - in entlegenen Gegenden wie in den südamerikanischen Anden, den asiatischen Steppen oder im afrikanischen Urwald.

welt6.jpg (28498 Byte)

Sonntag, 01.08.2010
05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere

Felix Heidinger ist mit seinem Kamerateam in der Wüste, um Tiere vorzustellen, die praktisch kein Trinkwasser zum Überleben brauchen. Die Nacktmulle z. B. verbringen ihr ganzes Leben in einem selbst gegrabenen, weit verzweigten Tunnelsystem in zwei bis drei Metern Tiefe unter der Wüstenoberfläche. Nacktmulle sehen aus wie rasierte Mäuse, sie graben wie Maulwürfe, leben wie Ameisen in einem Königinnen-Staat und sind aber mit den Stachelschweinen verwandt. Ihren Flüssigkeitsbedarf decken sie mit der Nahrung, mit Knollen und Wurzeln. Auch die Reptilien, die in der Wüste leben, Eidechsen und Schlangen zum Beispiel, wissen, wie man die Hitze gut übersteht. Und die Huftiere wie Springbock und Gamsbock haben eine Art siebten Sinn dafür, wo in der Wüste kleine grüne Plätze zu finden sind - mit Gras und Büschen: Huftiere nehmen Flüssigkeit mit der Pflanzennahrung auf. Der Nachttau an den Blättern und der Saft in den Pflanzen selbst reichen ihnen auf ihren Wanderungen durch die Wüste - bis zum nächsten kargen Weideplatz.

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08:30 - 09:00, Phoenix
Kambodscha

Vor nur 30 Jahren war Phnom Penh eine Geisterstadt - die verlassene Hauptstadt eines ausgebluteten Landes. 1975 wurden alle Städter aufs Land deportiert, um dort Feldarbeit zu leisten. Phnom Penh war innerhalb von 24 Stunden komplett entvölkert. Bis 1979 regierten die Roten Khmer mit grausamer Härte und brachten Kambodscha Leid und unvorstellbares Elend. In dem vierjährigen Terrorregime Pol Pots gab es keine Schulen und Krankenhäuser, und die gesamte geistige Elite des Landes wurde ermordet. Rund zwei Millionen Menschen kamen ums Leben, knapp ein Fünftel der Bevölkerung. Während die Kambodschaner auf die Bestrafung der Verantwortlichen hoffen, die heute vor einem internationalen Gerichtshof stehen, begegnet man in Phom Penh überall den Folgen des vierjährigen Terrorregimes. Es ist eine leise Armut - Bettler und vor allem Kinder, die versuchen, ein bisschen Geld zu verdienen, die stehlen und sich prostituieren. Kein Wunder, dass Kambodscha inzwischen das Land mit der höchsten HIV-Infektionsrate in ganz Asien ist. Vor allem die junge Generation, die zum Aufbau des Landes beitragen könnte, ist mit dem Virus infiziert.

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09:05 - 09:20, Arte
Alle Kinder dieser Welt

Mitten im Regenwald leben die Yawalapiti-Indianer an einem Nebenfluss des Amazonas, dem Xingú-Fluss. 'Sonnenfreude', so heißen übersetzt die feierlichen Kuarup-Riten, mit denen sie einer alten Legende folgend die Toten ehren: Die Energie wandelt sich, die Traurigkeit weicht der Freude. Der ganze Stamm ist bei den Vorbereitungen beteiligt: Klein und Groß sammeln die herzförmigen Schoten des Annattostrauchs. Aus den Samen stellen die Yawalapiti-Indianer eine Farbe zur Bemalung der Körper mit traditionellen Symbolen her. Ebenfalls ein wichtiger Bestandteil: die Maniokpflanze. Sie dient dem Indianerstamm als Grundnahrungsmittel, vergleichbar mit Weizen und Kartoffeln in Europa. Aus ihren Wurzelknollen wird Mehl hergestellt und zu Mahlzeiten verarbeitet. Die Männer fällen im Regenwald einen großen Baum, dessen Stamm für die Trauerriten benötigt wird. Dieser wird mit Federn geschmückt, sogar das Gesicht des Verstorbenen wird aufgemalt. Mit traditionellen langstieligen Flöten und Tänzen werden die Kulthandlungen eingeführt. Die Zeremonie dauert die ganze Nacht.

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Montag, 02.08.2010
15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Diesmal ist Felix Heidinger in Australien unterwegs und berichtet über die dort heimischen Koala-Bären. Die Beuteltiere ernähren sich ausschließlich von giftigen Eukalyptusblättern.

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Dienstag, 03.08.2010
15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Felix Heidinger berichtet von den Chamäleons auf der Insel Madagaskar. Hier findet man die unterschiedlichsten Arten, von Winzlingen bis hin zu wahren Riesen, die bis zum 70 cm lang werden. Chamäleons werden nach dem Glauben der Inselbewohner von unerlösten Menschenseelen bewohnt. Deshalb dürfen sie auch nicht gejagt und getötet werden. Doch durch die Rodung der Regenwälder wurden viele Arten ihres Lebensraums beraubt. Im Schutzgebiet des Regenwaldes von Périnet lebt über die Hälfte aller auf der Insel vorkommenden Arten und nirgendwo sonst sind diese Echsen so gut zu beobachten wie dort.

Mittwoch, 04.08.2010
15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Als die Tierforscherin Peggy Riesmiller vor Jahren ein verwaistes Känguru-Junges von einer Landstraße auflas und die kleine Roby mit der Flasche großzog, ahnte sie nicht, was diese gute Tat nach sich ziehen würde. Inzwischen hat Roby eine stattliche Anzahl von eigenen Jungen bekommen und ist mehrfach Großmutter geworden. Der Clan hat sein Revier in der Nähe von Peggys Haus. Jeden Tag kommt Roby mit ihrer Familie vorbei, um Peggy nach Känguru-Art den ihr gebührenden Respekt zu erweisen. Denn Roby hält Peggy für ihre richtige Mutter und damit für das Oberhaupt der Känguru-Gruppe. Felix Heidinger berichtet darüber, was die Forscherin alles über das Verhalten der Grauen Riesenkängurus herausgefunden hat.

Donnerstag, 05.08.2010
15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Felix Heidinger schließt sich in der afrikanischen Kalahari-Wüste einem einheimischen Fährtensucher an. Boss ist ein Nachfahre der Buschmänner. Im Jogging-Tempo läuft Boss durch die Wüste. Dabei sieht und riecht er Tierspuren wie kein anderer. Mit Boss verfolgt Felix die Jagdfährten großer Raubkatzen und erfährt dabei, wie man ihre Spuren an den Bäumen und auf dem sandigen, spärlich bewachsenen Wüstenboden richtig deutet. Gemeinsam spüren sie ein Löwenrudel auf, das sich an eine Antilopenherde herangeschlichen hat, sie folgen einem Gepardweibchen, das zwei hungrige Jungtiere versorgen muss und sie finden sogar einen Leopard, der ein Stachelschwein gerissen hat. Weit verstreut liegende Stacheln sind alles, was von der Mahlzeit übrig ist. Die Stacheln weisen ihnen den Weg zum Jäger, der satt und faul auf einer Düne liegt.

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Freitag, 06.08.2010
06:35 - 07:00, 3SAT
Felix und die wilden Tiere

Im Daintree, einem großen Regenwaldgebiet in Australien, sind die Brillenflughunde zu Hause. Felix Heidinger zeigt, wie diese seltene Flughundeart lebt und welcher Gefahr sie ausgesetzt ist. Eine winzig kleine Zecke, von Schafherden der Menschen eingeschleppt, erweist sich als lebensbedrohlich für Brillenflughunde-Weibchen und deren Jungtiere. Deshalb haben Wissenschaftler eine Baby-Station eingerichtet, wo alljährlich Hunderte von kleinen, verwaisten Flughunden mit der Flasche aufgezogen werden.

15:30 - 15:55, B3
Felix und die wilden Tiere

Felix Heidinger ist auf der australischen Insel Tasmanien unterwegs, um Tiere aufzuspüren, die bei uns fast unbekannt sind. Er begegnet nicht nur einem Schnabeligel, der sein Junges in einer Bauchfalte mit sich herumträgt, sondern auch einem Schnabeltier. Dieses erstaunliche Mischwesen aus Echse und Säugetier lebt im Wasser, legt seine Eier an Land und säugt die geschlüpften Jungen. Felix hat noch mehr ungewöhnliche Begegnungen: z. B. mit einem winzigen, mausartigen Nasenbeutler und mit einem Quall, der auch Beutelmarder genannt wird. Er trifft auf den Tasmanischen Teufel und hört sich dessen schauerliches Geschrei an. Und schließlich erfährt er, dass man denTasmanischen Tiger nicht mehr in der Wildnis entdecken kann. Das große, gestreifte Raubtier ist inzwischen ausgestorben. Es war aber kein Tiger sondern ein Beutelwolf.