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| Samstag, 04.02.2012 |
| 00:45 - 01:30,
Phoenix |
| Die Varusschlacht 'Varus,
gib mir die Legionen wieder!' soll der verzweifelte Kaiser Augustus in Rom ausgerufen
haben, als ihm die Nachricht vom Untergang dreier römischer Legionen in den Wäldern
Germaniens überbracht wurde. Rund 15 000 Mann waren auf dem Rückweg aus dem Sommerlager
in einen Hinterhalt gelockt und in einem mehrtägigen Marschgefecht von Kriegerhaufen
verschiedener Germanenstämme nahezu vollständig aufgerieben worden. In offener
Feldschlacht waren die bestens gerüsteten und ausgebildeten römischen Legionen den
Germanen weit überlegen. Die schier endlosen und unwegsamen Wälder Germaniens waren
jedoch ideal für einen Guerillakrieg. Was auch immer die Römer dazu veranlasst hatte,
aus den Gebieten zwischen Rhein, Donau und Elbe römische Provinzen machen zu wollen,
nicht die Niederlage und der Selbstmord des Feldherrn Varus, sondern eine sachlich
abwägende Kosten-Nutzen-Rechnung brachte Tiberius, den Nachfolger des Augustus dazu,
diese Pläne aufzugeben, sich auf eine militärisch gesicherte Grenze an Rhein und Donau,
den Limes, zurückzuziehen und die Germanen ihrem Schicksal zu überlassen. Der Film zeigt
anschaulich die Kette der Fehleinschätzungen und die daraus resultierenden
Fehlentscheidungen der Römer. |
| 01:30 - 02:15,
Phoenix |
| Die Alamannen Es
war ein ziemlich bunter Mix germanischer Stämme, der im 3. Jahrhundert gegen den
römischen Limes anrannte und sich schließlich im heutigen Südwestdeutschland
niederließ. Sie nannten sich 'Alamannen', was so viel heißt wie 'gemischtes Volk'. Ihr
Name steht bis heute in der französischen und spanischen Sprache für 'deutsch'. Wie
lebten die Alamannen, welche Sitten und Gebräuche sind für sie typisch? Archäologische
Ausgrabungen geben Einblick in alle Lebensbereiche: Die Männer trugen ihr langes Haar zum
Knoten gebunden seitlich über der Stirn. Die Damen der Oberschicht kleideten sich in
seidene Gewänder und schätzten kostbaren Goldschmuck. |
| 02:15 - 03:00,
Phoenix |
| Der Römische Limes Im
zweiten Jahrhundert n. Chr. entstand der obergermanischrätische Limes zwischen Rhein und
Donau. Der Wall wurde kerzengerade über Berge und durch Täler errichtet. Die Anlage mit
ihren rund 900 Wachtürmen war eingebunden in ein System von befestigten Straßen,
Militärlagern und Städten. Aufwendige Computeranimationen lassen das Bauwerk wieder
auferstehen. |
| 03:00 - 03:45,
Phoenix |
| C 14 - Archäologische
Entdeckungen in Deutschland Mit Hilfe der C 14-Datierung gehen die
Archäologen drei völlig verschiedenen Geheimnissen aus unterschiedlichen Epochen auf den
Grund: dem Geheimnis eines keltischen Tempelbergs an der Mosel, dem eines in der Weser
versunkenen, mittelalterlichen Frachtschiffs und dem eines Totenschädels aus der
Jungsteinzeit. |
| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
| Die Kelten Es
war ein Jahrhundertfund, den Archäologen vor 20 Jahren am hessischen Glauberg - 30
Kilometer von Frankfurt am Main entfernt - machten. Bereits die gesamte keltische Anlage -
mit einer breiten Prachtallee zu einem Grabhügel - deutete darauf hin, dass hier
Besonderes zu erwarten sein würde. Aber als dann eine fast zwei Meter hohe Statue
geborgen wurde, war die Sensation perfekt: Das überlebensgroße Abbild eines Druiden,
eines Priesters, wurde vermutet. Heute tauchen die Reste der keltischen Hochkultur erst
langsam wieder auf. Der Film dokumentiert die untergegangene Kultur der Kelten mit den
Erz- und Verhüttungsgruben in Kärnten, der Salzgewinnung im Salzkammergut und den
Kultstätten in Frankreich.

|
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Die letzte Schlacht der Kelten
Im Jahre 52 v. Chr. zieht Gaius Julius Caesar mit 50000 römischen Legionären
in die Schlacht bei Alesia (Frankreich). Ihm und seinen Truppen stehen 340000 keltische
Krieger unter der Führung von Vercingetorix gegenüber. Trotz ihrer zahlenmäßigen
Überlegenheit stecken die Kelten eine herbe Niederlage ein. Militärhistoriker erklären,
warum.

|
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Der Chiemgau-Komet Im
Jahr 465 v. Chr. schlugen im Chiemgau die Stücke eines explodierten Kometen auf und
vernichteten auf 1.200 Quadratkilometern alles Leben. Als dokumentarischer
Wissenschaftskrimi begleitet der Film Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen bei der
Auswertung der einzigartigen Funde. Neue historische Erkenntnisse geben Aufschluss, wie
die Naturkatastrophe die antike Welt veränderte.

|
| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Die Hunnen Die
Hunnen waren Reiternomaden mongolischtürkischen Ursprungs und stammten aus China. Der
Film dokumentiert Herkunft und Lebensweise der Hunnen, ihre Wanderungen und Kriegszüge,
ihre Bündnispolitik und ihr kulturelles Erbe.

|
| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Tod im Morgengrauen Friesland
im frühen Mittelalter. In den Wäldern westlich der Emsmündung ereignete sich ein Grauen
erregender Mord, der bis heute ungeklärt ist und immer noch zahlreiche Fragen aufwirft:
der Mord an dem englischen Erzbischof und Missionar Winfried Bonifatius und seiner
Gefährten. Seine Missionsarbeit hatte in vielen Gebieten der germanischen Stämme
Früchte getragen, aber er hatte auch mächtige Gegner, die eigene Interessen verfolgten.
Der Film erkundet den Lebensweg des Kirchenmanns und liefert erstaunliche Erkenntnisse von
Historikern und Archäologen.

|
| 08:10 - 09:30,
MDR |
| Das Geheimnis der
Kormoraninsel Sommer 1996. In dem mecklenburgischen Dorf Woserin sind die
äußeren Anzeichen der Wende längst noch nicht so deutlich sichtbar wie in anderen Orten
der ehemaligen DDR. Eines Nachts brennt dort das halb verfallene Schloss ab, wobei der
Stumme Gustav ums Leben kommt. Dies ist Anlass für den Fischerjungen Mark, gemeinsam mit
seinen Freunden dem Geheimnis der Kormoraninsel auf die Spur zu gehen, die seit dem
Kriegesende ein streng gehütetes Vogelschutzgebiet ist. In detektivischer Kleinarbeit,
durch das Befragen von Zeitzeugen und durch das intensive Studium von Dokumenten finden
die Kinder heraus, dass dort der damalige Gutsherr auf der Flucht vor den heranrückenden
sowjetischen Soldaten 1944 den polnischen Fremdarbeiter Igor erschlagen hat. Alle wissen
davon, aber geredet wird erst jetzt darüber. Auch darüber, dass der Schatz des Grafen in
dem Geschehen eine wichtige Rolle gespielt haben soll.

|
| 20:15 - 21:45,
Phoenix |
| Der Leonardo-Code Sowohl
Leben als auch Werk des Universalgelehrten und berühmten Renaissancemalers Leonardo da
Vinci sind voller Unklarheiten und Mutmaßungen und seit Jahrhunderten in einen Schleier
der Spekulationen gehüllt. Wer war dieser 1452 geborene Leonardo, der schon zu Lebzeiten
der Ketzerei bezichtigt wurde? Der Film versucht, dem Mythos des Mannes aus Vinci auf die
Spur zu kommen.
Der Dokumentarfilm lässt auch den Leipziger Kunsthistoriker Frank Zöllner und Vincent
Delieuvin, Kurator im Louvre zu Paris zu Wort kommen, die sich kunsthistorischen Aspekten
der Leonardo-Forschung widmen. Margaret Livingston, Neurobiologin an der Harvard
Universität, untersucht, ob Leonardos 'Mona Lisa' tatsächlich lächelt. Und Christiane
Naffah, ehemalige Direktorin des Zentrums für Forschung und Restauration in Paris,
durchleuchtet mit modernsten Röntgenmethoden das berühmte Gemälde.

|
| Sonntag, 05.02.2012 |
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Tag X Mit 11
Schiffen, 16 Pferden, 14 Kanonen und 530 Männern stach der spanische Eroberer Hernán
Cortés im Februar 1519 von Kuba aus in See. Sein Ziel: die Stadt Tenochtitlán, auf dem
Gebiet des heutigen Mexiko-Stadt. Hier lag der Goldschatz des Montezuma. Die Doku
schildert u. a. die dramatischen Ereignisse des 30. Juni 1520. An diesem Tag entkam
Cortés den aufständischen Azteken.

|
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Tag X 1683 hallt
ein Schreckensruf durch Europa: Die Türken stehen vor Wien! Sechzig Tage windet sich die
Kaiserstadt im Würgegriff osmanischer Truppen. Am 12.9.1683 gelingt es der polnischen
Kavallerie schließlich, die türkische Offensive in letzter Minute zu stoppen. Die Doku
zeigt in einer dreidimensionalen Computeranimation, wie nahe Wien vor der Kapitulation
stand.

|
| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Tag X Paris,
1789: Hagelstürme haben die Ernten vernichtet, die Brotpreise steigen inflationär. Das
Land revoltiert, die Stadt fürchtet eine Hungersnot. Am Morgen des 14. Juli 1789 kommt es
zum Sturm auf die Bastille. Das Volk selbst - ehrbare Bürger, fleißige Handwerker und
Arbeiter - bringt die Trutzburg des Ancien Régime zu Fall. - Doku von Christian
Feyerabend und Judith Voelker.

|
| 08:35 - 09:00,
ZDF |
| Terra MaX Paul
versteht nicht so recht, warum es den 29. Februar, dem Schalttag, gibt, und Opas
Erklärungsversuche lassen ihn etwas ratlos zurück. So starten sie erst mal einen neuen
Versuch mit der Zeitmaschine. Es erscheint ein junger Mann , und auch er kommt aus der
Vergangenheit. Ein Rückschlag für Opa Max, zumal der Besucher noch 'älter' als
Tutanchamun ist. Für Paul dagegen ein spannender Gast, der leicht verschüchtert und mit
einer schlabberigen Fellmütze bekleidet, vor ihm steht. Velent heißt er und ist ein
Himmelsleser aus der Gegend des Mittelberges in Sachsen-Anhalt. Er erzählt vom Leben in
der Bronzezeit und von den Geheimnissen der Himmelsscheibe - alles illustriert durch
Archivmaterial. Und sogar in Sachen Schaltjahr kann Velent Paul auf die Sprünge helfen:
Es gab solche Schaltzeiten nämlich auch damals schon.

|
| 14:00 - 15:30,
3SAT |
Der Wettlauf zum Südpol
 1911 wissen die
Menschen mehr über den Mars als über die Antarktis. Es ist der letzte Erdteil, den es
noch zu entdecken gilt. Das reizt sowohl den unberechenbaren Abenteurer Roald Amundsen als
auch den Briten Robert Scott, der die Polforschung revolutionieren will. Doch nur der
Norweger weiß von Anfang an, dass es ein Wettlauf werden wird. Selbst den König lässt
er im Glauben, er gehe zum Nordpol - und hat damit auch Scott gegenüber einen
entscheidenden Vorteil.
Info: Amundsen und Scott blieben einmalig: Keine andere Expedition erreichte den Südpol
je wieder auf einer ihrer Routen.

|
| 16:00 - 16:50,
3SAT |
| Schliemanns Gold Der
Drang nach Ruhm und Goldreichtum trieb den deutschen Abenteurer Ambrosius Alfinger vor 500
Jahren hinaus in die Neue Welt. Ein TV-Team folgt seiner beschwerlichen Route durch Panama
in das heutige Guerilla-Gebiet Kolumbiens.

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| 19:30 - 20:15,
ZDF |
| Expedition ins ewige Eis In
drei Folgen begibt sich Schauspieler Robert Atzorn auf die Spuren von Forschern, deren
Entdeckungen die Welt bewegten. Im ersten Teil steht Alfred Wegener im Mittelpunkt: Der
Deutsche bricht 1930 zu seiner 3. Grönlandexpedition auf, um ein Jahr lang Messdaten aus
der Höhe der Atmosphäre und der Tiefe des Inlandeises zusammenzutragen. Es ist der
Beginn der modernen Klimaforschung.

|
| Montag, 06.02.2012 |
| 01:00 - 01:40,
Phoenix |
| Stumme Zeugen Rund
um den Globus ragen stumme Zeugen längst vergangener Kulturen in den Himmel. Archäologen
versuchen, deren Geheimnisse zu ergründen. Ihre Arbeit gleicht einer detektivischen
Spurensuche ebenso wie einer abenteuerlichen Jagd nach verlorenen Schätzen. Zahlreiche
Entdeckungen wie z. B. die Nazca-Linien im Süden von Peru sind auch heute noch nicht
endgültig erforscht. Die Hinterlassenschaften früherer Zivilisationen eröffnen den
Forschern neue Blickwinkel auf die Welt. Doch mit jeder Antwort tun sich weitere Fragen
auf. Zahlreiche Entdeckungen bleiben auch nach eingehender wissenschaftlicher Untersuchung
rätselhaft.

|
| 01:40 - 02:20,
Phoenix |
| Tal der Könige Umgeben
von steilen Felswänden rund um den Berg El Qurn in Ägypten windet sich das Tal der
Könige. Das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Areal fasziniert Menschen aller Nationen.
Für die Gräber der Pharaonen begeistern sich heute Wissenschaftler und Touristen - auf
der Suche nach den Geheimnissen der vergangenen Hochkultur.Die Königsgräber bestehen aus
unterirdischen Stollen, die in den Fels getrieben, in der Grabkammer des Pharao enden.
Dort ruhte in einem Sarkophag die Mumie des Königs. Mehr als sechzig der gigantischen
Totenstätten wurden bisher im Tal der Könige entdeckt.

|
| 02:20 - 03:00,
Phoenix |
| Mumien Der Traum
von Unsterblichkeit und einem Leben nach dem Tod - dem Glauben der alten Ägypter zufolge
musste der Körper dafür so gut wie 'neu' sein. Herodot beschreibt die Prozedur, die Leib
und Seele zusammenhalten sollte: die Kunst der Mumifizierung. Natron aus nordägyptischen
Salzseen und Palmwein überlisten den biologischen Prozess der Verwesung. Moderne Forscher
kommen der uralten Technik mit Hilfe von Endoskopen und Röntgenstrahlen auf die Spur.
Diese Methoden bringen auch historische Kriminalfälle ans Licht. Nicht durch
Kunstfertigkeit entstanden, aber künstlich in den Tod befördert wurde die Moorleiche,
die ein Sumpf in England freigab. Die konservierenden Eigenschaften des Torfes verraten
einen Ritualmord. Auch das Eis der Arktis lässt nichts vergessen. Gefrorene Leichen
halten das Scheitern einer Expedition und das Leiden ihrer Teilnehmer fest - bis zum
Auftauen. |
| 03:00 - 03:45,
Phoenix |
| Tut-Anch-Amun Im
November 1922 gelingt dem Briten Howard Carter ein Coup, der in der Geschichte der
Archäologie einmalig ist: Im ägyptischen Tal der Könige entdeckt er das unberührte
Grab von Tutanchamun. |
| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
| Echnaton - Rebell auf dem
Pharaonen-Thron Echnaton, Rebell und Visionär zugleich. In den 17 Jahren
seiner kurzen Amtszeit als Pharao von Ägypten führte er das Land am Nil nahe an den
Abgrund. Drei Jahre nach der Thronbesteigung begründete der junge Regent - gegen den
Willen der Hohepriester - eine neue Staatsreligion. Als Zeichen seiner göttlichen
Vormachtstellung und des neuen Glaubens errichtete er eine prächtige Hauptstadt, die er
der Sonne widmete - dem einzigen wahrhaftigen Schöpfergott. Seiner schönen Gemahlin
Nofretete gewährte er uneingeschränkte Macht und Ansehen. |
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Kleopatra - Königin aus
Leidenschaft Die letzte ptolemäische Königin Ägyptens war stolz darauf,
eine direkte Nachfahrin 'Alexander des Großen' und damit von griechischer Herkunft
gewesen zu sein. Ihre legendäre Schönheit gründete weniger auf einem tiefen Dekolleté
oder grünen Augen, so wie bei Elizabeth Taylor im Monumentalstreifen 'Kleopatra', sondern
eher auf ihrer Ausstrahlung. Sie war eine durch Charme und Geist anziehende Frau - als
Regentin rücksichtslos, stolz und ehrgeizig. Die Discovery-Dokumentation hat versucht,
die vorherrschenden Klischees zu hinterfragen. Der Ägyptologe Bob Brier erzählt die
Geschichte einer Frau, die immerhin zwei der mächtigsten Männer Roms an sich fesseln
konnte. |
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Hatschepsut Zwischen
den mächtigsten Pharaonen ihrer Zeit hat eine großartige Regentin im 15. Jahrhundert vor
Christus die Geschichte des Landes am Nil gelenkt: Königin Hatschepsut. Eigentlich sollte
sie nach dem frühen Tod ihres Gatten Thutmosis II. nur vorübergehend die Regierung für
den minderjährigen Sohn Thutmosis III. führen. Doch schon im zweiten Jahr ihrer
Herrschaft ließ sie sich selbst zum Pharao krönen. Ein Orakel des Gottes Amun habe sie
dazu animiert, heißt es. Der Film erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau
- der einzigen, die jemals den Thron des Pharao bestieg. |
| 06:00 - 07:30,
Phoenix |
| Giovanni Belzoni - Im Bann des
Großen Ramses Giovanni Belzoni, ehemaliger Zirkusartist, entdeckte auf
abenteuerlichen Reisen die Pyramiden im Tal der Könige und 1817 eine Grabstätte in Abu
Simbel. Das Dokudrama zeichnet das Leben des besessenen Archäologen nach.
Ramses II. lebte im 13. Jahrhundert v. Chr. und lenkte 67 Jahre die Geschicke seines
Reiches.

|
| 14:15 - 14:40,
3SAT |
| Toplitzsee - Das Ende der
Legende Jahrzehntelang riskierten Schatzsucher aus aller Welt Geld und
Leben, um im Toplitzsee im Salzkammergut nach Schätzen aus der Nazi-Zeit zu suchen.
Gefunden wurde viel - aber kein Gold. Wo war das Reichsbankgold wirklich? Einige 100
Tonnen befanden sich in einer Kaligrube im thüringischen Merkers. Sie wurden von den
Amerikanern sichergestellt. Nur wenig bekannte Aufzeichnungen führen auf die Spur von
etwa sechs Tonnen Gold, die tatsächlich in Österreich gelagert waren: zunächst auf
Schloss Fuschl, dem Sitz von Reichsaußenministers Joachim von Ribbentrop. Als die
Alliierten nach Salzburg vorstießen, wurde der Goldschatz an zwei Stellen vergraben: in
der kleinen Gemeinde Hintersee und in Bad Gastein. Die Dokumentation 'Toplitzsee - Das
Ende der Legende' zeichnet anhand von historischen Dokumenten, von Mikrofilmen, einem
Lageplan und Aussagen von Zeitzeugen den Weg des Goldes nach. |
| Dienstag, 07.02.2012 |
| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
| Wer war Jesus? In
der dreiteiligen Dokumentation 'Wer war Jesus?' gehen drei Wissenschaftler auf die Suche
nach neuen Details über die Kindheit Jesu, seine Botschaften und seinen Tod. Was ist wahr
an der Weihnachtsgeschichte? Wurde Jesus wirklich in Bethlehem geboren oder steht das nur
in der Bibel, um der jüdischen Prophezeiung gerecht zu werden? Ein Archäologe und zwei
Religionswissenschaftler reisen ins Heilige Land, um vor Ort Nachforschungen zu betreiben.
Interviews, archäologische Funde und Untersuchungen an Originalschauplätzen werfen ein
neues Bild auf bekannte Bibelgeschichten.

|
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Wer war Jesus? Jesus
von Nazareth verkündete den christlichen Glauben. In der Bibel wird berichtet, wie Jesus
gelebt und was er gelehrt hat. Drei Wissenschaftler reisen nun ins Heilige Land, um den
Wahrheitsgehalt der biblischen Überlieferung zu überprüfen. In Bethlehem, Nazareth,
Kafarnaum und am Jordan gehen sie auf Spurensuche und rekonstruieren die wichtigsten
Lebensstationen des Messias'.
Wie Jesus von Nazareth wirklich lebte - da sind sich die Forscher uneins. Weitgehende
Einigkeit herrscht indes darüber, dass die Bibel nicht als Geschichtsbuch zu lesen ist.

|
| 05:15 - 06:00,
Phoenix26 |
| Wer war Jesus? Die
Passion ist bekannt. Aber viele Details wurden erst hundert Jahre nach Jesus Tod
niedergeschrieben. Der letzte Teil von 'Wer war Jesus?' untersucht die historische
Realität der größten Geschichte, die je erzählt wurde.

|
| 09:30 - 09:45,
H3 |
| Meilensteine der
Naturwissenschaft und Technik Edwin Powell Hubble widmete schon seine
Doktorarbeit den Galaxien. Dank seiner Forschungen konnte er beweisen, dass es Galaxien
außerhalb der Milchstraße gibt. Um die Entfernung solcher Galaxien zu ermitteln, nutzte
man in ihrer Größe und Helligkeit schwankende Sterne, so genannte Cepheiden, die sich
als astronomischer Zollstock bewährt hatten. Hubble gelang es zu belegen, dass die
Galaxien auseinanderdriften und dass sich das Universum ausdehnt. Damit konnte auch die
Urknall-Theorie neu entfacht werden. Der Beweis dafür gelang den beiden Amerikanern Arno
Penzias und Robert Wilson mit Hilfe radioastronomischer Untersuchungen. 1978 erhielten sie
dafür den Nobelpreis. Zur Gewinnung neuer Daten über das Universum nutzen die Astronomen
seit Jahrzehnten das nach Edwin Powell Hubble benannte Weltraumteleskop. Heute geht man
davon aus, dass das Universum ewig expandiert. |
| Mittwoch, 08.02.2012 |
| 10:45 - 11:40,
arte |
| Amphoren - Die Zeugen der
großen Eroberungen Roms Das antike Rom war nicht nur eine militärische
Großmacht: Bevor die Legionen fremde Länder eroberten, waren römische Händler schon
vor Ort. Hauptexportgut war Wein, der in 25 Liter fassenden Amphoren in die Nachbarländer
verkauft wurde. Jahrhunderte später fanden Archäologen Bruchstücke dieser Tongefäße -
die meisten in Schiffswracks und in Gebieten des heutigen Frankreich und Belgien. Dank der
Funde können sie genaue Rückschlüsse über die Handelswege Roms ziehen.
Noch heute finden Archäologen in ganz Europa altrömische Weinamphoren. |
| 11:40 - 12:30,
arte |
| Konstantinopels versunkener
Hafen Mitten im modernen Istanbul hat ein gigantisches Bauprojekt begonnen,
das die chronischen Verkehrsprobleme der überbevölkerten größten Metropole der Türkei
lösen soll. Geplant sind ein Tunnel unter dem Bosporus und - tief in den Grundfesten der
Stadt - ein Umsteigebahnhof zwischen Bahn und Metro. Von der über 3.000-jährigen
Vergangenheit Istanbuls - einst hieß die Stadt Konstantinopel und vormals Byzanz - sind
nur relativ wenige Spuren erhalten. Doch bei Aushubarbeiten für das Tunnelprojekt, die
weitab vom Bosporus-Ufer begannen, legten Bauarbeiter 37 Schiffe samt Ladung frei, die
durch eine Lehmschicht geschützt und dadurch hervorragend erhalten waren. Bei dem
wertvollen Fund handelt es sich um Teile des versunkenen Hafens, der unter Kaiser
Theodosius II. gebaut und vom fünften bis zum zehnten Jahrhundert genutzt worden war. Aus
der Baustelle wurde eine mehr als fünf Hektar große Unterwasser-Grabungsstätte, die
unter anderem Aufschluss über Ausdehnung und Untergang des Hafens von Konstantinopel
geben soll.

|
| Freitag, 10.02.2012 |
| 04:35 - 05:20,
Phoenix |
| Sturm über Europa Von
Dänemark aus zogen die Kimbern und Teutonen im 2. Jahrhundert v.Chr. nach Süden bis
über die Alpen. Nach mehreren Siegen über die Römer verließ sie das Kriegsglück. 101.
v. Chr. besiegte sie der römische Feldherr Marius vernichtend. In Spielszenen und mit
aufwendigen Filmtricks wird diese Epoche der Völkerwanderung rekonstruiert.

|
| 05:20 - 06:00,
Phoenix |
| Sturm über Europa Durch
den Verrat des Cheruskerfürsten Arminius ließen sich im Jahr 9 n. Chr. die Legionen des
Varus in einen Hinterhalt locken und wurden von den Germanen restlos aufgerieben. Heute
wissen Archäologen, dass die berühmte Schlacht, die Roms Vordringen in Germanien
stoppte, nicht im Teutoburger Wald stattfand, sondern in Kalkriese bei Osnabrück. Weitere
Themen dieser Folge sind der von den Römern errichtete Limes (Grenzwall) und das Volk der
Goten.

|
| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Sturm über Europa Im
Jahre 376 n. Chr. beginnt die große Völkerwanderung. Die Hunnen fallen in Europa ein und
die Westgoten flüchten südwärts, durch die Türkei, Griechenland und den ganzen Balkan.
410 erobern und plündern sie die Hauptstadt des römischen Imperiums - und schließen
sich 451 mit Rom zusammen, um Attilas Hunnenhorden aufzuhalten.

|
| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Sturm über Europa Im
Jahre 113 v. Chr. drang eine Schreckensnachricht nach Rom: 300000 Menschen strömten von
Norden her auf Gallien und Italien zu. Auf der Suche nach 'fruchtbaren Feldern und
saftigen Weiden' zogen die Stämme der Kimbern und Teutonen gen Süden - bis römische
Legionen sie vernichtend schlugen. (Vier Folgen, sonntags)
Die historischen Quellen sind mit Vorsicht zu genießen. So schrieb der Römer Tacitus
seine 'Germania', ohne jemals die Gebiete östlich des Rheins oder nördlich der Donau
bereist zu haben.

|
| 07:30 - 08:00,
SWR |
| Alle Zeit der Welt Die
Menschheit teilt die Zeit in Tage, Wochen, Monate, Jahre ein - eine Einteilung, die sich
am Himmel 'ablesen' lässt. Die Bewegungen der Gestirne als 'Uhrwerk des Himmels' wurden
zur Grundlage der Zeitrechnung. Schon Menschen der Frühzeit haben erkannt, dass zwischen
zwei Sonnenaufgängen immer etwa die gleiche Zeit vergeht. Hat sich ein Zeitbewusstsein
beim Menschen über die Beobachtung wiederkehrender Himmelserscheinungen und Naturzyklen
entwickelt? Die Sendung sucht nach Spuren, die zeigen, wie der Mensch gelernt hat, die
Himmelsuhr zu lesen. Die filmische Spurensuche führt in das indische Observatorium Jantar
Mantar. Die einzigartigen, riesigen Instrumente zur Himmelsbeobachtung von Jaipur aus dem
18. Jahrhundert eignen sich in idealer Weise, astronomische Grundphänomene der
Zeitmessung zu illustrieren. Sie bieten zudem gute Möglichkeiten, kulturübergreifende
Aspekte der Himmelsbeobachtung und Zeitrechnung bis in die frühesten Anfänge zu
verfolgen. |
| 22:25 - 00:35,
3SAT |
| Spur der Steine Bauarbeiter
Hannes Balla (Manfred Krug) entführt einen Kieslaster, weil mal wieder das Material
ausbleibt. Der neue Parteisekretär Horrath (Eberhard Esche) soll ihm diese Mätzchen
abgewöhnen.
Walter Ulbricht ließ die Premiere 1966 stören, dann wurde der Film verboten. Erst 1989
kam es zur gefeierten Wiederaufführung.

|
| Samstag, 11.02.2012 |
| 06:00 - 06:30,
SWR |
| Durch die Wüste Timbuktu
- ein Klang, ein Name und mehr als eine Fata Morgana für die vorbeiziehenden Karawanen
aus der Sahara. Zentrum islamischer Gelehrsamkeit - so zumindest stellte sich Tdie Stadt
den Menschen des 19. Jahrhunderts dar, als der Weg nach Timbuktu noch ein gefährliches
Abenteuer war. Einer, der diesen mythischen Ort in die Realität holte, war Heinrich
Barth. Zwei Jahre lebte der deutsche Afrikaforscher in der Stadt, beschrieb die Leute in
dem riesigen Haufen von Lehmwürfeln, die uralten Moscheen - ebenfalls aus Lehm und heute
der Grund, daß Timbuktu Welterbe ist. Seit dieser Zeit hat sich in Timbuktu äußerlich
nicht viel geändert. Eine Stadt in der Wüste und scheinbar aus Sand gebaut. Die Bewohner
beleben das allgemeine Lehmbraun mit ihrer bunten Kleidung. Die Nahrungsmittel werden
über hunderte Kilometer auf dem Niger herbeigeschifft, und es ist nach wie vor ein
Abenteuer, nach Timbuktu zu gelangen. Die Lehm-Moscheen bestimmen immer noch das
Stadtbild, wenn nicht Sandstürme alles begraben. Die islamische Universität hat
allerdings nicht mehr die Bedeutung früherer Jahrhunderte, und heute ist man stolz auf
den ungläubigen Forscher Heinrich Barth, der die traumhafte Stadt der realen Welt
öffnete. Eine Oase am Dreiländereck zu Algerien und Tunesien, ein legendärer Ort in der
libyschen Sahara: Ghadames. Längst ist die Blütezeit der Stadt vergangen, als sich hier
fünf Karawanenwege kreuzten und reiche Großhändler die Fäden des Saharahandels
spannen. Davon erzählt uns ein alter Ghadami. Heute leben die Menschen in der Neustadt,
die in den 70er Jahren von der Regierung bereitgestellt wurde. Allerdings pflegen sie noch
ihre Wohnungen in der alten Lehmstadt. Dort verlaufen Gassen und Gänge wie in einem
Labyrinth. Sie sind von Häusern überbaut, und so wähnt man sich unter der Erde.
Umgürtet wird die Stadt von einem Ring aus Dattelpalmen. Die verlassene Stadt mit ihren
altehrwürdigen Moscheen wird noch regelmäßig zum Freitagsgebet aufgesucht - und zum
Mittagsschlaf älterer Leute. Und manch einer von ihnen umhegt noch den Palmengarten
seiner Vorväter. Der Film führt durch die labyrinthartigen Gassen, zeigt die Lehmbauten
im typischen Rot und begleitet die Sufis auf ihren Weg in die Moschee. |
| 12:40 - 13:30,
arte |
| Im Auftrag Ihrer Majestät
1665 verließ eine Schiffsladung wertvoller Handschriften das Tiroler Schloss
Ambras auf der Donau in Richtung Wien. Die Schiffe sanken. Manch wertvolles Stück tauchte
Jahrhunderte später mit Wasserschäden auf.

|
| 18:30 - 19:15,
H3 |
| Archäologische Entdeckungen
zwischen Lahn und Main 'Unser Boden ist das größte Archiv des Landes,
unsere Funde sind die Dokumente unserer Vorzeit': Davon ist Sascha Piffko, Archäologe und
Grabungsleiter, überzeugt. Sein Alltag: ein Job zwischen Knochenarbeit und Faszination.
Ein Jahr lang hat die Filmautorin Juliane Hipp ihn und sein Team bei Grabungsarbeiten in
der Wetterau begleitet, dem fundträchtigsten Gebiet Hessens. Die Reise geht aber auch zu
einigen der spektakulärsten Fundstätten Hessens, die nie gefunden worden wären ohne das
Engagement von Hobbyarchäologen: nach Waldgirmes bei Wetzlar, wo zum ersten Mal eine
römische Stadt östlich des Rheins aus der Zeit von Kaiser Augustus entdeckt wurde und
zuletzt der vergoldete Pferdekopf einer römischen Reiterstatue, oder zu den prächtigen
Keltengräbern am Glauberg am Rande des Vogelsbergs, wo jetzt ein neues Landesmuseum
entsteht und weitere Forschungen Aufsehen erregen. Außerdem wird gezeigt, was früher die
Kelten gekocht haben und wie frühmittelalterliche Grabfunde aus Wölfersheim-Berstadt
aufwändig restauriert werden. |
| 20:15 - 21:45,
arte |
| Der Maya-Code Die
Schrift der Maya konnte lange Zeit nicht entschlüsselt werden. Die spanischen Eroberer
hatten die meisten Exemplare der aus Baumrinde bestehenden Bücher vernichtet. Erst nach
Ausgrabungen in der Maya-Stadt Piedras Negras im letzten Jahrhundert gelang einem
Forscherteam die Entzifferung der Schrift.
Die Dokumentation stützt sich auf den Bestseller 'Breaking the Maya Code' von Michael D.
Coe aus dem Jahr 1992.

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| Sonntag, 12.02.2012 |
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Das Gold der Zaren Noch
heute zeugen Moskau und St. Petersburg vom Glanz der Zaren-Ära. Den Grundstein für den
Aufstieg des Fürstentums Moskau legte Iwan III. 1478 unterwarf er die reiche Handelsstadt
Nowgorod und sorgte so für ein beträchtliches Anwachsen des Vermögens. Sein Enkel, Iwan
der Schreckliche, mehrte seinen Reichtum u.a. mit Verkäufen von kostbaren Zobelfellen.
Iwan IV. (1530-1584), der 1547 zum ersten Zaren Russlands gekrönt wurde, verdankt seinen
Beinamen 'der Schreckliche' vor allem der grausamen Verfolgung seiner Feinde.

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| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Das Gold der Zaren Mit
Peter dem Großen (1672-1725) wird Russland Anfang des 18. Jahrhunderts zur Großmacht in
Europa. Der dem Westen aufgeschlossene Zar modernisierte das Land und eroberte weite Teile
Sibiriens. 1703 begann er seinen wohl ehrgeizigsten Plan umzusetzen, den Bau einer neuen
Zarenhauptstadt am Meer - Sankt Petersburg. Noch heute erinnern die vielen prunkvollen
Paläste an die reiche Adelsschicht.
Bis 1917 war Sankt Petersburg Zarensitz und Hauptstadt Russlands. Von 1924 bis 1991 hieß
die Stadt Leningrad.

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| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Das Gold der Zaren Am
15. September 1812 marschierten Napoleons Soldaten in Moskau ein. Bereits einen Monat
später zogen sie wieder ab, jedoch nicht ohne die Residenzen und Klöster des Kremls zu
plündern. Jahre später versetzt die Freigabe der Goldsuche ganz Russland in einen wahren
Rausch. Aus dem Zarengold fertigte der begnadete Juwelier Carl Fabergé wahre
Kunststücke.

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| 09:45 - 10:30,
H3 |
| Yazd - Wüstenoase im Iran
Die in der iranischen Hochebene liegende Handelsstadt Yazd blickt auf eine mehr
als 2.500-jährige Geschichte zurück. Sie war das Zentrum des zoroastrischen Glaubens im
Iran. Das harte Wüstenklima mit seinen im Sommer wie Winter extremen Temperaturen
erfordert an diesem Ort eine Architektur mit einfachen, aber genialen Konstruktionen und
Baumaterialien. Die durchdachten Lehmbauten werden durch die für Yazd typischen
Windtürme, die Badgiren, gekühlt. Diese natürliche Klimaregulierung kann
Außentemperaturen bis zu zwanzig Grad ausgleichen.

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| 16:00 - 16:40,
3SAT |
| Namibia - Jäger, Sammler und
Schamanen Eine Schlange mit riesigen Ohren, eine weiße Göttin im
prähistorischen Südwestafrika: Die Felsbilder, die man vielerorts in Namibia findet,
geben Wissenschaftlern Rätsel auf. Waren die Künstler Vorfahren der San, die vor
Jahrtausenden das südliche Afrika durchstreiften? Was waren die Motive für die Malereien
und Gravierungen? Der Film 'Namibia - Jäger, Sammler und Schamanen' spürt den
Geheimnissen der Bilder nach. |
| 19:30 - 20:15,
ZDF |
Expedition in die Wüste
 Im Frühjahr
1809 erreicht ein junger Kaufmann mit Namen 'Sheikh Ibrahim' das syrische Aleppo und
lässt sich dort für zwei Jahre nieder. Angeblich kommt er aus Indien, tatsächlich aber
handelt es sich um den Schweizer Johann Ludwig Burckhardt, der im Auftrag der britischen
'African Association' als Geheimagent unterwegs ist. Als Muslim verkleidet wagt er, was
noch keinem gelang: die Erkundung des Niger in Zentralafrika über die Ostroute.
Bei seiner Reise von Ägypten in den Sudan entdeckt Burckhardt am 22. März 1813 zufällig
die Tempel von Abu Simbel.

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| 23:10 - 00:35,
MDR |
| Fliegerkosmonauten Die
letzten sozialistischen Helden, die 'Fliegerkosmonauten', waren Söhne von Traktoristen,
Büffelhirten, Schuhmachern oder Sägewerkarbeitern. Volksnahe, handfeste, strahlende
junge Männer, die über Nacht zu gefeierten Stars wurden. Nach ihrer Rückkehr aus dem
Orbit haben sie alle denkbaren Ehrungen und Positionen erhalten, die der Sozialismus zu
bieten hatte. Nach dem Fall des eisernen Vorhanges ist es still um sie geworden. Alles,
was mit dem sozialistischen System zu tun hatte, wurde in Frage gestellt. Auch die
Raumfahrt und die Rolle der Himmelsstürmer. Bald wird es 30 Jahre her sein, dass sie -
einer nach dem anderen - den Kosmos eroberten. Aus diesem Anlass holen wir sie aus der
Vergessenheit und erzählen ihre Geschichte. Denn bei allen Gemeinsamkeiten sind ihre
Schicksale oftmals so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Extreme biographische Brüche
stehen neben ungebrochenen Karrieren, ein buntes Spektrum vom gut gelaunten Millionär
über Minister in hohen Positionen bis hin zum Hilfsarbeiter eines einfachen Betriebes.

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| Montag, 13.02.2012 |
| 01:40 - 02:25,
Phoenix |
| Machu Picchu Als
die Spanier 1532 in Peru eindrangen, setzten sie die alten Inkaherrscher als kontrollierte
Könige ein. Einer von ihnen, Manco Cápac musste nach einem verlorenen Aufstand gegen die
Spanier fliehen. Im unzugänglichen Bergland von Cuzco soll er eine neue Stadt gegründet
haben. Vilcabamba wurde sie in den Überlieferungen genannt. Ihr Anblick ist
überwältigend. Auf einem steilen Gebirgsstock haben die Inka eine Stadt angelegt, in der
wahrscheinlich nahezu 4.000 Menschen gelebt haben. Der Film führt seinen Betrachter durch
die Ruinen der Inka-Stadt.

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| 02:25 - 03:05,
Phoenix |
| Das Kind von Taung Ein
Schädelskelett sorgt seit Mitte der 20er Jahre weltweit für einen erbitterten Streit
unter Anthropologen. 1924 machte der britische Forscher Raymond Dart in Südafrika einen
bemerkenswerten Fund: In einer Kalksteinhöhle am Rande der Wüste Kalahari entdeckte er
einen fossilen Kinderschädel. Das 'Kind von Taung', wie Dart seinen Fund nannte, wies
physische Merkmale auf, die Dart zu dem Schluss kommen ließen, dass dieser Schädel von
einem Menschen stammen musste. Seine Berichte lösten einen Sturm der Entrüstung aus und
führte zu einer der größten wissenschaftlichen Kontroversen unseres Jahrhunderts. Hatte
Dart das sogenannte 'missing link' entdeckt? |
| 03:05 - 03:50,
Phoenix |
| Die Könige von Kusch Lange
Zeit herrschten in Nordafrika 'Schwarze Pharaonen' über ein mächtiges Imperium. Fast
vergessen scheinen die zahlreichen Ruinen der einst prachtvollen Tempel und Pyramiden.
Zeugnisse der alten afrikanischen Hochkultur ragen abseits der Touristenströme aus dem
Wüstensand. Dort arbeiten Archäologen fieberhaft daran, mehr zu erfahren über die
geheimnisvollen Königinnen und Könige von Kusch. |
| 15:15 - 16:00,
H3 |
| Cenoten - Die heiligen
Quellen der Maya Auf der Halbinsel Yucatán, im Südosten Mexikos, wo es
zwei Drittel des Jahres kaum regnet und jeder Tropfen Niederschlag rasch im Kalkstein
versickert, wo es keine Flüsse und kaum Seen gibt, entwickelten die Maya in 3000 Jahren
eine Hochkultur. 'D zonot' - die heiligen Quellen - nannten die Maya die unzähligen
kleinen Wasserlöcher im Trockenwald Yucatáns, die ihr Überleben in Dürrezeiten
sicherten. Die Cenoten, wie diese Quellen heute genannt werden, spielten eine zentrale
Rolle in ihrer Mythologie. Unter ihrer Oberfläche lag der Zugang zur Unterwelt, dem
lichtlosen Urmeer im Jenseits, welches Götter, Ahnen und Tiere beherbergt.
Kultgegenstände, aber auch Menschen wurden zu Ehren des Regengottes Chak in den Cenoten
geopfert. Aber wie konnten diese kleinen Tümpel die Wasserversorgung eines ganzen Volkes
sichern, das intensive Landwirtschaft betrieb und fast den ganzen Dschungel Yucatáns
rodete, um Ackerland zu gewinnen? Erst in jüngster Zeit gelang es Höhlentauchern, dieses
Rätsel zu lüften: Ein gewaltiges unterirdisches Flusssystem, mit Hunderten von
Kilometern Länge verbindet die einzelnen Cenoten untereinander. In diesen Höhlen fließt
das Regenwasser vom Landesinneren in Richtung Meer. Ihre Entstehung verdanken sie einer
globalen Katastrophe: Vor 65 Millionen Jahren traf ein Meteorit von mehreren Kilometern
Länge vor der heutigen Küste Yucatáns den Golf von Mexiko und löste ein Massensterben
aus. Ein 180 Kilometer breiter Krater entstand, der im Laufe der Jahrmillionen von
farbenprächtigen Riffen überwachsen wurde. Regenwasser ließ schließlich die Cenoten
entstehen, als die Riffe während der Eiszeiten trocken lagen. |
| Dienstag, 14.02.2012 |
| 17:45 - 18:30,
3SAT |
Rapa Nui - die Osterinsel
 Wenn man
'Osterinsel' sagt, fallen vielen Menschen die rätselhaften, riesigen Tuffsteinfiguren
ein, von denen etwa 1.000 Stück die raue Küste der Insel Rapa Nui säumten. Darüber
hinaus sind die Insel und ihre Geschichte weitgehend unbekannt. Überlieferungen
berichten, dass eine kleine Gruppe von Polynesiern um 350 nach Christus in ihren
Segelbooten auf der Suche nach Neuland dorthin verschlagen wurde. Sie lebten die nächsten
1.300 Jahre in totaler Isolation inmitten des Pazifiks - 3.700 Kilometer vom
südamerikanischen Festland und 2.250 Kilometer von der nächsten bewohnten Insel
entfernt. So entwickelten sie ihre Kultur ohne Kontakt mit der Außenwelt. Mit der
Entdeckung der Insel durch den holländischen Seefahrer Jacob Roggeveen (1659 -
1729)begann dort eine Kette von Überfällen, Entführungen und Morden. Der chilenische
Kapitän Pedro Toro fand bei seinem Besuch 1870 nur noch 100 Männer sowie 78 Frauen und
Kinder vor. Die Dokumentation 'Rapa Nui - die Osterinsel' erzählt die Geschichte der
Insel und ihrer Bewohner.

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| Mittwoch, 15.02.2012 |
| 17:45 - 18:30,
3SAT |
| Fahrten ins Ungewisse 1912
verschwand der Polarforscher Herbert Stranz beim Versuch, die Nordostpassage zu
durchfahren, auf dem Eis vor Spitzbergen. 2007 bricht Arved Fuchs ebenfalls gen Norden
auf. Er will das mysteriöse Verschwinden von Stranz rekonstruieren. Meteorologe Dirk
Notz, Kirsten Hoehne und Frode Mo waren mit der Kamera dabei.
Info: Die Nordostpassage ist der Seeweg von Europa nach Asien durchs Nordpolarmeer -
schwer passierbar durch einen Packeisgürtel. Die Klimaerwärmung macht die Route
wirtschaftlich interessant: Sie wäre 6000 km kürzer als die bisherige.

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| Donnerstag, 16.02.2012 |
| 00:45 - 01:30,
Phoenix |
| Die Varusschlacht 'Varus,
gib mir die Legionen wieder!' soll der verzweifelte Kaiser Augustus in Rom ausgerufen
haben, als ihm die Nachricht vom Untergang dreier römischer Legionen in den Wäldern
Germaniens überbracht wurde. Rund 15 000 Mann waren auf dem Rückweg aus dem Sommerlager
in einen Hinterhalt gelockt und in einem mehrtägigen Marschgefecht von Kriegerhaufen
verschiedener Germanenstämme nahezu vollständig aufgerieben worden. In offener
Feldschlacht waren die bestens gerüsteten und ausgebildeten römischen Legionen den
Germanen weit überlegen. Die schier endlosen und unwegsamen Wälder Germaniens waren
jedoch ideal für einen Guerillakrieg. Was auch immer die Römer dazu veranlasst hatte,
aus den Gebieten zwischen Rhein, Donau und Elbe römische Provinzen machen zu wollen,
nicht die Niederlage und der Selbstmord des Feldherrn Varus, sondern eine sachlich
abwägende Kosten-Nutzen-Rechnung brachte Tiberius, den Nachfolger des Augustus dazu,
diese Pläne aufzugeben, sich auf eine militärisch gesicherte Grenze an Rhein und Donau,
den Limes, zurückzuziehen und die Germanen ihrem Schicksal zu überlassen. Der Film zeigt
anschaulich die Kette der Fehleinschätzungen und die daraus resultierenden
Fehlentscheidungen der Römer. |
| 01:30 - 02:15,
Phoenix |
| Die Alamannen Es
war ein ziemlich bunter Mix germanischer Stämme, der im 3. Jahrhundert gegen den
römischen Limes anrannte und sich schließlich im heutigen Südwestdeutschland
niederließ. Sie nannten sich Alamannen, was so viel bedeutet wie Allmänner, gemischtes
Volk. Bis heute steht ihr Name in der französischen und spanischen Sprache für
'deutsch'. Auch die Sueben, die Vorfahren der heutigen Schwaben, gehörten zu dem
alamannischen Völkergemisch, das sich von Norden kommend über die Ostsee auf den Weg
nach Süden machte. Auch in Bayern, westlich des Lechs, finden sich die Spuren ihrer
Siedlungen. Der Lech bildet noch heute die Grenze zwischen alamannischem und bayerischem
Dialekt. Viele Adelige, die sich der Vorherrschaft der Franken nicht beugen wollten,
suchten im benachbarten Bayern Zuflucht. Es existierten enge dynastische Beziehungen und
um 700 herrschte bei beiden Stämmen das Geschlecht der Agilolfinger. Neueste Ausgrabungen
geben Einblick in alle Lebensbereiche der Alamannen. In ihrer Dokumentation versucht die
Archäologin Elli G. Kriesch, den Alltag der Alamannen mithilfe historischer Gruppen und
den Methoden der experimentellen Archäologie zu rekonstruieren, um so ein lebendiges Bild
von der Lebensweise dieses germanischen Stammes zu vermitteln. |
| 02:15 - 03:00,
Phoenix |
| Der Römische Limes Im
zweiten Jahrhundert n. Chr. entstand der obergermanischrätische Limes zwischen Rhein und
Donau. Der Wall wurde kerzengerade über Berge und durch Täler errichtet. Die Anlage mit
ihren rund 900 Wachtürmen war eingebunden in ein System von befestigten Straßen,
Militärlagern und Städten. Aufwendige Computeranimationen lassen das Bauwerk wieder
auferstehen. |
| 03:00 - 03:45,
Phoenix |
| C 14 - Archäologische
Entdeckungen in Deutschland Mit Hilfe der C 14-Datierung gehen die
Archäologen drei völlig verschiedenen Geheimnissen aus unterschiedlichen Epochen auf den
Grund: dem Geheimnis eines keltischen Tempelbergs an der Mosel, dem eines in der Weser
versunkenen, mittelalterlichen Frachtschiffs und dem eines Totenschädels aus der
Jungsteinzeit. |
| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
| Die Kelten Es
war ein Jahrhundertfund, den Archäologen vor 20 Jahren am hessischen Glauberg - 30
Kilometer von Frankfurt am Main entfernt - machten. Bereits die gesamte keltische Anlage -
mit einer breiten Prachtallee zu einem Grabhügel - deutete darauf hin, dass hier
Besonderes zu erwarten sein würde. Aber als dann eine fast zwei Meter hohe Statue
geborgen wurde, war die Sensation perfekt: Das überlebensgroße Abbild eines Druiden,
eines Priesters, wurde vermutet. Heute tauchen die Reste der keltischen Hochkultur erst
langsam wieder auf. Der Film dokumentiert die untergegangene Kultur der Kelten mit den
Erz- und Verhüttungsgruben in Kärnten, der Salzgewinnung im Salzkammergut und den
Kultstätten in Frankreich.

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| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Die letzte Schlacht der Kelten
Im Jahre 52 v. Chr. zieht Gaius Julius Caesar mit 50000 römischen Legionären
in die Schlacht bei Alesia (Frankreich). Ihm und seinen Truppen stehen 340000 keltische
Krieger unter der Führung von Vercingetorix gegenüber. Trotz ihrer zahlenmäßigen
Überlegenheit stecken die Kelten eine herbe Niederlage ein. Militärhistoriker erklären,
warum.

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| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Der Chiemgau-Komet Im
Jahr 465 v. Chr. schlugen im Chiemgau die Stücke eines explodierten Kometen auf und
vernichteten auf 1.200 Quadratkilometern alles Leben. Als dokumentarischer
Wissenschaftskrimi begleitet der Film Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen bei der
Auswertung der einzigartigen Funde. Neue historische Erkenntnisse geben Aufschluss, wie
die Naturkatastrophe die antike Welt veränderte.

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| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Die Hunnen Die
Hunnen waren Reiternomaden mongolischtürkischen Ursprungs und stammten aus China. Der
Film dokumentiert Herkunft und Lebensweise der Hunnen, ihre Wanderungen und Kriegszüge,
ihre Bündnispolitik und ihr kulturelles Erbe.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Tod im Morgengrauen Friesland
im frühen Mittelalter. In den Wäldern westlich der Emsmündung ereignete sich ein Grauen
erregender Mord, der bis heute ungeklärt ist und immer noch zahlreiche Fragen aufwirft:
der Mord an dem englischen Erzbischof und Missionar Winfried Bonifatius und seiner
Gefährten. Seine Missionsarbeit hatte in vielen Gebieten der germanischen Stämme
Früchte getragen, aber er hatte auch mächtige Gegner, die eigene Interessen verfolgten.
Der Film erkundet den Lebensweg des Kirchenmanns und liefert erstaunliche Erkenntnisse von
Historikern und Archäologen.

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| Freitag, 17.02.2012 |
| 02:50 - 03:30,
Phoenix |
| Magische Monumente Sie
gehören zu den eindrucksvollsten Monumenten der Menschheit: die Pyramiden von Gizeh, die
Statuen der Osterinsel, die Steinpfeiler von Stonehenge und die heilige Inkastadt Machu
Picchu. Die verfallenen Ruinen dieser alten Kultstätten strahlen auch für moderne Pilger
eine spürbare Energie aus. Der Film gibt Einblick in Geschichte und Zauber dieser
einzigartigen Bauwerke.

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