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| Samstag, 04.02.2012 |
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Der Chiemgau-Komet Im
Jahr 465 v. Chr. schlugen im Chiemgau die Stücke eines explodierten Kometen auf und
vernichteten auf 1.200 Quadratkilometern alles Leben. Als dokumentarischer
Wissenschaftskrimi begleitet der Film Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen bei der
Auswertung der einzigartigen Funde. Neue historische Erkenntnisse geben Aufschluss, wie
die Naturkatastrophe die antike Welt veränderte.

|
| 05:35 - 06:05,
3SAT |
| Winter in der Wüstensonne
Grauer Himmel, Eiseskälte, ständig Schnee schippen - 'nichts wie weg' sagen
sich Sheryl und Mike Brolsma jeden Dezember und machen sich auf gen Süden in die Wüste.
Hunderttausende campen im Winter in Quartzside, einem Städtchen im Nirgendwo, das im
Sommer gerade mal 4000 Einwohner hat. Shirley und ihr Mann leben von Dezember bis April in
der warmen Sonne Arizonas und kehren erst mit der Schneeschmelze zurück ins eigene Heim
nach Wisconsin, wo sie den Rest des Jahres verbringen. Kreatives Klima Arizona im Winter,
das heißt Sonne pur und sommerliche Temperaturen. In solchem Klima gedeihen Ideen, die in
Minesota oder Montana kaum denkbar wären. Marion Schmickler und ihr Team machen sich auf
die Suche nach der Energie der Zukunft in Sedona, treffen den Weltmeister im Hoop-Tanzen
der Indianer, und erleben, wie man auch in der Wüste Regen 'ernten' kann.

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| 11:30 - 12:15,
Phoenix |
| Der heilige Ganges Verehrt
als heiliger Fluss, genutzt als Lebensspender für die Landwirtschaft, benutzt als
Abwasserkanal der Industrie ist der Ganges das Sinnbild Indiens, ein Land, das sich rasant
vom Schwellenland zur Wirtschaftsmacht entwickelt hat. Ein Fluss zwischen Tradition und
Moderne. Die ARD-Korrespondenten Markus Gürne und Michael Immel haben sich für PHOENIX
auf den Weg gemacht und sind den Ganges entlang gereist, um die Geschichte dieses Flusses
und der Menschen an seinem Ufer zu erzählen.

|
| 12:05 - 12:35,
H3 |
| Unbekannte Karpaten Die
Russland-Korrespondentin Ina Ruck reist entlang der ukrainischrumänischen Grenze, quer
durch ein vergessenes Gebirge - quer durch die ukrainischen Karpaten. Fernab aller
Zivilisation besucht Ina Ruck einen Trupp ukrainischer Grenzsoldaten. Sie versorgen sich
selbst, züchten Schweine und ziehen Gemüse vor der Kaserne. Ihr Job besteht
hauptsächlich darin, verirrte Bergtouristen aus Rumänien wieder zurück über die Grenze
zu schicken, denn die Grenze zwischen der EU und dem Osten verläuft hier beinahe
unbemerkt - und unbefestigt. Die Reise führt auf einen der höchsten Berge, wo riesige
verwaiste Radardome einer ehemaligen sowjetischen Abwehranlage stehen. Ein Lokalpolitiker
sucht noch Investoren, die diese Ruinen in Karpatenhotels umwandeln wollen. Derzeit aber
haben Schäfer sie zu Unterständen für ihre Schafherden umfunktioniert. Schließlich
begleitet Ina Ruck eine Blasmusikkapelle durch die Dörfer - sie spielen bei Hochzeiten
und Beerdigungen auf und kennen jeden in der Gegend. Die Hochzeiten hier solllen die
längsten der Welt sein.

|
| 12:15 - 13:00,
Phoenix |
| Mit dem Zug durch Indiens
Blaue Berge Teeplantagen, Täler, Elefanten: Eine Fahrt auf dem 'Nilgiri
Mountain Railway' im südindischen Bundessstaat Tamil Nadu ist wildromantisch. 2000 m
Höhenunterschied bewältigt der teilweise als Zahnradbahn betriebene Zug auf der
46-km-Strecke in gut viereinhalb Stunden. Die über 100 Jahre alte Bahn ist nie
modernisiert worden. Und das wird auch so bleiben: Der 'Toy Train' ist seit 2005
UNESCO-Weltkulturerbe!
Info: Die über 100 Jahre alte Bahn ist nie modernisiert worden - und das wird auch so
bleiben: Seit 2005 ist der 'Toy Train' UNESCO-Weltkulturerbe!

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| 12:55 - 13:38,
MDR |
| Die Eisfischer vom Baikalsee
Der Baikalsee in Sibirien hat die Größe Belgiens und ist mit seinen 1.600
Metern tief wie ein Ozean. Der Film begleitet ein Expeditionsteam bei minus 25 Grad auf
das Eis. Die Forscher sind auf der Suche nach dem Omul, dem berühmten Fisch, den es nur
im Baikalsee gibt und von dem die ganze Region um den See lebt. Kaum taucht der Biologe
Igor Chanajew durch ein kleines Loch im Eis in die fantastische Unterwasserwelt des Sees
ab, wird aus dem Forschungsauftrag ein gewagtes Abenteuer. Es ist März: Der Baikalsee ist
eine bizarre Landschaft aus Eis und Schnee. Ein kleiner Konvoi, bestehend aus einem Quad,
einem Kleinbus und einem Lkw, fährt vorsichtig übers Eis. Erst vor zwei Tagen ist hier
ein Lkw mit kompletter Ladung im Eis versunken - obwohl es um diese Jahreszeit einen Meter
dick ist. |
| 14:30 - 15:15,
3SAT |
| Vietnam - Der unbekannte
Norden Nordwestlich von Vietnams Hauptstadt Hanoi liegt das touristisch noch
wenig erschlossene Bergland. Dort zeigt sich die Vielfältigkeit der Ethnien Vietnams am
deutlichsten. Auch landschaftlich hat diese Region viel zu bieten .
Seit den 90ern erlebt Vietnam einen Wirtschafts- und Touristenboom. Ob Sandstrände,
Kultur, Küche - das asiatische Land hat viele interessante Facetten.

|
| 16:00 - 16:30,
ARD |
| Quer durch Kuba Kuba,
das ist nicht nur Fidel Castro, Che Guevara und eine in die Jahre gekommene Revolution.
Kuba, das ist vor allem eine Insel mitten in der Karibik und damit ein touristisches Ziel
ersten Ranges. Und wer dabei an Sonne, Strand und Palmen denkt, liegt nicht so falsch. Das
Filmteam besucht die kleine Inselkette Cayos Santa Maria und begleitet einheimische
Modemacher, die den Besuchern aus aller Welt direkt am türkisfarbenen Meer ihre neuesten
Kreationen präsentieren. Und wer bei Kuba an heiße Rhythmen denkt, hat ebenfalls recht -
weltbekannt wurde vor über 15 Jahren der 'Buena Vista Social Club', eine Combo von
hochbetagten Musikern, die von dem amerikanischen Musiker Ry Cooder noch einmal
wiederentdeckt wurden und es dann zu Weltruhm brachten. Heute lebt noch die Sängerin
Omara Portuondo, die das Filmteam bei seiner Rundreise in Havanna begleitet. Bei Havanna
denkt man sofort an koloniale Pracht und verfallende Altbauten. Doch Kubas Hauptstadt ist
beileibe nicht das einzige architektonische Kleinod der Insel, auch die Stadt Trinidad
zählt wegen ihrer beeindruckenden Gebäude zum Weltkulturerbe der Unesco. Das Filmteam
besucht diese Stadt ebenso wie den Humboldt-Nationalpark ganz im Osten der Insel - benannt
wurde er nach dem großen deutschen Forscher Alexander von Humboldt, der die Insel 1800
bereiste und den man in Kuba nach Kolumbus als zweiten Entdecker betrachtet.

|
| 19:00 - 19:45,
B3 |
| Königstiger - Kampf ums
Überleben Der Ranthambore National Park in Rajasthan ist einer der letzte
großen Zufluchtsorte für Tiger im Norden Indiens. Seit zehn Jahren ist hier die 13 Jahre
alte Machli die unumschränkte Herrscherin. Wieder hat sie Junge aufgezogen, zum fünften
Mal. Zwei ihrer Töchter ziehen fort. Die dritte bleibt. Sie wird mit Machli um die
Herrschaft kämpfen.
Info: Vor 100 Jahren gab es in Indien noch 40.000 Tiere, heute wird ihr Bestand auf 2.000
Exemplare geschätzt. Experten geben Indiens Regierung die Schuld: Die Schutzmaßnahmen
werden nicht konsequent umgesetzt.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
Polarschule der Nomadenkinder
 Sie sind
die letzten echten Nomaden auf der Erde: Über 6000 Nenzen leben auf der russischen
Halbinsel Jamal nach alten Traditionen. Am Ende der Sommerferien bringt ein Hubschrauber
die Kinder der Rentierhirten nach Yar-Sale, der einzigen größeren Siedlung auf Jamal.
Dort werden die Nenzen-Kinder in einem Internat unterrichtet. Doch die die Kultur ist
bedroht: Unter der Tundra lagern die größten Gasvorkommen der Welt und eine
Förderanlange wird gebaut. Den Kindern der Nenzen eröffnen sich durch die
Industrialisierung allerdings neue Chancen. '360°' berichtet.

|
| 20:15 - 21:40,
arte |
| Panama-Kanal Um
die Landenge zwischen Nord- und Südamerika zu durchtrennen, mussten buchstäblich Berge
versetzt werden. Den ersten Versuch unternahmen um 1880 die Franzosen. Doch sie gaben
schließlich auf und hinterließen eine Großbaustelle - und ein finanzielles Fiasko. Die
US-Amerikaner übernahmen das Projekt und brachten den Bau 1914, nur wenige Monate vor
Ausbruch des Ersten Weltkriegs, zum Abschluss.
Info: Werften weltweit kennen die Maße des Kanals nur zu gut. Sie definieren eine eigene
Schiffsklasse, die Panamax: Frachter, die den Kanal noch befahren können.

|
| 23:30 - 23:55,
arte |
| Kleider und Leute In
China gibt es für jeden eine Uniform, ganz gleich ob für die Friseurin, den
Gymnasiasten, den freiwilligen Aufseher, den Parteigeneralsekretär oder die Kellnerin im
Restaurant. Doch noch viel erstaunlicher ist, dass Mao niemals eine Jacke mit dem
typischen Mao-Kragen getragen hat, dass aber viele ältere Chinesen immer noch eine
Vorliebe für die Uniform der Mao-Zeit haben. Junge Leute wiederum finden es überaus
cool, sich als Volkskommissare zu verkleiden. Interessant ist, dass zahlreiche chinesische
Paare nach 40 Ehejahren zum zweiten Mal heiraten. Sie wollen noch einmal das Hochgefühl
auskosten, im schönen bürgerlichen Hochzeitskleid vor dem Fotografen zu posieren. China
steht in dem Ruf, das Paradies der Fälschungen zu sein, das gilt auch oder vor allem für
Markenkleidung. Selbst hier können die anspruchsvollsten Fashion Victims, diejenigen
also, die jedem Modetrend verfallen, die Kopie nur schwer vom Original unterscheiden.
Filmemacher Cheng Xiao Xing macht deutlich, dass im Reich der Mitte die Bekleidung ein
Spiegelbild der chinesischen Gesellschaft zwischen ideologischer Strenge und
wirtschaftlichem Ultraliberalismus ist.

|
| Sonntag, 05.02.2012 |
| 02:30 - 03:15,
NDR |
| Königreich des Glücks In
den Ausläufern des Himalayas zwischen Indien und Tibet liegt eines der letzten Paradiese
auf der touristischen Landkarte der Welt: Das Königreich Bhutan, das 'Drachenreich'. Ein
Paradies ist dieses kleine Königreich auch für seine Bewohner, denn der König selbst
hat jedem seiner Untertanen persönliches und geistiges Glück in der Verfassung
garantiert. Rolf Seelmann-Eggebert porträtiert das Königreich des Glücks. Noch zu
Beginn des vergangenen Jahrhunderts gab es im Himalaya ein ganzes Dutzend Königreiche und
Fürstentümer. Nachdem nun auch das Ende der Monarchie in Nepal eingeläutet ist,
verbleibt als letztes Königreich Bhutan: Es ist so groß wie die Schweiz, umgeben von den
volkreichsten Staaten der Erde, China im Norden, Indien im Süden. Bhutans Herrscher, der
vierte Druk Gyalpo (Drachenkönig), hat die Zeichen der Zeit früh erkannt. Statt darauf
zu warten, dass sein Volk die Demokratie verlangt, hat er mit seinen Beratern eine
Verfassung erarbeitet, die in vielerlei Beziehung einmalig ist. Der König, der nur noch
repräsentatives Staatsoberhaupt ist, muss spätestens mit 65 Jahren abdanken. Er kann
auch vorher durch Parlament und Volksentscheid seines Amtes enthoben werden. Der ersten
gewählten Kammer dürfen nur Mitglieder angehören, die einen akademischen Abschluss
haben. Einen besonderen Stellenwert hat die Umwelt. So heißt es in Artikel 5 der
Verfassung: 'Die Regierung soll sicher stellen, dass mindestens 60 Prozent der gesamten
Landfläche Bhutans für immer von Wäldern bedeckt sein sollen, um die natürlichen
Reichtümer zu erhalten und eine Verschlechterung des fragilen Ökosystems der Bergwelt zu
verhindern.' Am 24. März werden auf dem Boden dieser Verfassung die ersten demokratischen
Wahlen in Bhutan stattfinden. Das Glück der Untertanen - 'gross national happiness' -,
ist dem vierten Drachenkönig mindestens so wichtig ist wie das Bruttosozialprodukt. Und
er ist bei den 700.000 Bhutanern so beliebt, dass sich viele von ihnen gewünscht hätten,
es wäre alles beim alten Feudalsystem geblieben. Aber auch mit der neuen Verfassung
werden sie schon von Staats wegen glücklich sein.

|
| 06:30 - 07:15,
arte |
| Das blaue Wunder Das
Archipel liegt vor der Küste Papua Neuguineas. Viele der Tierarten sind einmalig und noch
völlig unbekannt. Die Bevölkerung lebt in der Tradition der Vorfahren. Erst 2001 drangen
Wissenschaftler in die Korallenriffe vor. Jetzt ist das Idyll bedroht: Pharmaforscher,
Fischgroßhändler und Holzfirmen plündern den Naturschatz Raja Ampats.
2006 wurde hier ein Hai entdeckt, der auf seinen Flossen über den Meeresgrund läuft.

|
| 12:00 - 12:45,
H3 |
| Die Marco-Polo-Fährte Marco
Polo gilt als der 'größte Reisende' aller Zeiten. Von 1271 bis 1295 reiste der junge
venezianische Händler von Venedig bis Peking, wo er das Vertrauen des Kaisers von China
gewann. Sein Buch 'Die Wunder der Welt' ließ Europa im Mittelalter staunen. Doch wie lief
es damals für Marco Polo auf der 'Großen Seidenstraße'? Was für ein Mensch war er?
Gelangte der damals 17-Jährige wirklich bis an den chinesischen Kaiserhof? Oder hat er
alles nur erfunden? Der Brite Bradley Mayhew ist ein Profi-Traveller der heutigen Zeit. Er
schreibt Reiseführer. Bradley bereist noch einmal jene Route, auf der im 13. Jahrhundert
Marco Polo unterwegs war: 8.000 Kilometer über Land, immer der Seidenstraße entlang, von
Venedig bis Peking, über eiskalte Pässe, durch orientalische Oasen und unwirtliche
Wüsten, mit Bus, Lkw oder per Anhalter. Wo genau ist er gereist? Was schreibt er? Wie war
die Zeit damals? Stimmen seine Beschreibungen mit der Wirklichkeit überein? 1271 brach
Marco Polo von seiner Heimatstadt Venedig aus zu einer Reise auf, die ihn zur Legende
machen sollte. In Venedig nimmt auch Bradley Mayhew die Fährte auf. In der Lagunenstadt
findet Bradley das Viertel, in dem die Familie Polo einst lebte. In der alten
Kreuzfahrerstadt Akko, heute im Norden Israels, betrat Marco Polo erstmals asiatischen
Boden. Bradley betritt das Terrain des Nahost-Konflikts und sieht, wie sich Völker und
Religionen unentwirrbar verbissen haben, im Kampf ums Heilige Land, damals wie heute.
Marco Polos nächste Station war Jerusalem. Der Nahost-Konflikt verhindert, dass Bradley
wie einst der Venezianer per Schiff an die türkische Mittelmeerküste reisen kann. Er
muss einen Umweg nehmen, über Syrien, über die alte Handelsstadt Aleppo. Im Labyrinth
der Gassen wird die Seidenstraße greifbar, bis heute, meint Bradley. Der Hafen von Layas,
heute in der Türkei, war im 13. Jahrhundert die europäische Endstation der
Seidenstraße. Von hier folgt Bradley der Spur Marco Polos in den Nordosten der Türkei.
Seine erste Reiseetappe endet in der Stadt Erzincan. |
| 13:30 - 14:00,
3SAT |
| Volkszählung in der Antarktis
Die Ökosysteme der Pole sind das Fieberthermometer für die Erde. Fiebern die
Pole, stimmt etwas nicht im Organismus der Welt. Das Fieber tritt vielfach auf. Zum einen
'hohe Temperatur': sechs Grad mehr auf der Antarktischen Halbinsel seit Mitte des 20.
Jahrhunderts. Zum anderen mehr Pflanzen, weniger Pinguine. Symptome, die genau
diagnostiziert sein wollen, damit man weiß, was vor sicht geht. Im Dezember 2007 brach
der Jenaer Dr. Hans Peter Ulrich, preisgekrönter Ornithologe und einer der gefragtesten
Antarktis-Experten, zu seiner insgesamt 20. Antarktis-Expedition auf. Im internationalen
Polarjahr 2007-2009 hat Dr. Hans Peter Ulrich eine internationale Forscher- und
Studentengruppe aus Jena, Luxemburg, Argentinien und Russland versammelt. Ihr Ziel: die
russische Forschungsstation Bellingshausen auf King George Island. Die Aufgabe: Studien zu
den Populationen von Pinguinen, Robben, Antarktischer Schmiele und Raubmöwen -
beobachten, zählen, kartieren. Die Zahlen sind für den Wissenschaftler entscheidend,
wenn es um das heiße Thema 'Global Warming' geht. Dr. Ulrichs Zahlen zeigen: Es gibt
weniger Pinguine - trafen sich in den 1970er Jahren noch ca. 40.000 Brutpaare in der Nähe
der Amerikanischen Station Palmer, sind es jetzt nur noch 14.000. Die Antarktische
Schmiele, eine Art blühende Graspflanze, breitet sich stark aus. Die Rand-Antarktis wird
definitiv grüner, die Gletscher ziehen sich zurück ... Hinzu kommen immer mehr
Touristen. Von Null (1980) auf Dreißigtausend (2006), die an den wenigen eisfreien
Stellen anlegen - Regionen, die als Brutstätten der Antarktis-Vögel lebensnotwendig
sind. Ein Team des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS begleitet die Expedition der Gruppe bei der
Volkszählung in der Antarktis. |
| 14:00 - 15:30,
3SAT |
Der Wettlauf zum Südpol
 1911 wissen die
Menschen mehr über den Mars als über die Antarktis. Es ist der letzte Erdteil, den es
noch zu entdecken gilt. Das reizt sowohl den unberechenbaren Abenteurer Roald Amundsen als
auch den Briten Robert Scott, der die Polforschung revolutionieren will. Doch nur der
Norweger weiß von Anfang an, dass es ein Wettlauf werden wird. Selbst den König lässt
er im Glauben, er gehe zum Nordpol - und hat damit auch Scott gegenüber einen
entscheidenden Vorteil.
Info: Amundsen und Scott blieben einmalig: Keine andere Expedition erreichte den Südpol
je wieder auf einer ihrer Routen.

|
| 17:00 - 17:30,
B3 |
| Die letzten Paradiese Sie
bedeckt den größten Teil Namibias und ist ein Landstrich der Extreme - Namib, die
einzige Wüste der Welt, die direkt ans Meer grenzt. Nachts bitterkalt und tagsüber
glühend heiß, scheint sie absolut lebensfeindlich. Doch der Schein trügt: Hier leben
die Himbas, eines der letzten Naturvölker der Erde. Und auch einige Tiere haben in der
ältesten Wüste überlebt: Puffottern, die schnellsten Schlangen der Welt, Geckos,
Chamäleons, Sandkäfer, Adler und die scheuen Wüstenelefanten. Die geheimnisvolle Kultur
der Himbas bleibt Außenstehenden normalerweise verborgen. Gezeigt werden ungewöhnliche
Bilder einer Hochzeitszeremonie mit all ihren Riten. Weil es an Wasser mangelt, waschen
sich die Himba-Frauen ein Leben lang nicht, sind aber trotzdem auf Hygiene bedacht: Sie
räuchern jeden Morgen ihren Körper mit brennenden Kräutern. Das TV-Team begleitet den
faszinierenden Treck der Wüstenelefanten quer durch die Namib und wird Zeuge eines
gnadenlosen Kampfes von zwei Bullen um die Herde. Außerdem zu sehen ist die Jagd von
Puffottern auf Geckos und mit welchen Tricks Chamäleons und Sandkäfer die brennend
heiße Wüste überleben.

|
| 19:30 - 20:15,
ZDF |
| Expedition ins ewige Eis In
drei Folgen begibt sich Schauspieler Robert Atzorn auf die Spuren von Forschern, deren
Entdeckungen die Welt bewegten. Im ersten Teil steht Alfred Wegener im Mittelpunkt: Der
Deutsche bricht 1930 zu seiner 3. Grönlandexpedition auf, um ein Jahr lang Messdaten aus
der Höhe der Atmosphäre und der Tiefe des Inlandeises zusammenzutragen. Es ist der
Beginn der modernen Klimaforschung.

|
| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
| Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe - die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu
wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor kurzem unentdeckt waren.
Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen
Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den
geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.

|
| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
| Im Visier der Grizzly-Giganten
Immer wieder berichteten Menschen in Alaska von Begegnungen mit Riesengrizzlys.
1997 fand man den Beweis: das Skelett eines 1300 kg schweren Bären. Tierfilmer Andreas
Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen.
Andreas Kieling (51) ist ausgebildeter Förster. Seit 1991 dreht er Dokumentarfilme, vor
allem in Alaska und Kanada, schrieb mehrere Bücher und Reportagen.

|
| 21:05 - 21:50,
3SAT |
| Unter dem Eis der Antarktis
Tiefblauer Himmel, schier endlose gleißende Eisflächen - die Südpolregion
wirkt bestechend schön, aber vom Leben weitgehend verlassen. Doch wer den Pinguinen auf
dem Weg unter das meterdicke Eis folgt, lernt eine völlig andere Antarktis kennen. Auf
ihren Tauchgängen unter den Eisbergen entdeckten Polarforscher faszinierende Ökosysteme.
In den Tausenden Dellen und Winkeln an der Unterseite des Eisbergs halten sich Jungfische
versteckt. Ihnen stellen Quallen mit zehn Meter langen Tentakeln nach, deren Farben in dem
Licht, das durch die gläserne Decke des Eises fällt, leuchten. Die Dokumentation 'Unter
dem Eis der Antarktis' taucht ein in eine Welt voller fremdartiger Lebensformen und
schillernder Farbenspiele. Naturfilmer Norbert Wu, Eistauchprofi Christian McDonald und
der Ozeanograf Dale Stokes schneiden sich mit mobilen Bohrern Zugänge in die meterdicke
Eisschicht und tauchen in unbenutzte Atemlöcher von Robben, um die verborgene Welt zu
filmen.

|
| 21:45 - 22:30,
Phoenix |
| Nigeria - Zwischen Traum und
Alptraum Das bevölkerungsreichste Land Afrikas hat die produktivste
Filmindustrie, die größten Kirchen und die mächtigsten Sultane südlich der Sahara.
Mehr als 150 Millionen Menschen leben in dem Vielvölkerstaat Nigeria - ein Land der
Träume und der Albträume. In 'Nollywood' werden jedes Jahr über 2000 Filme produziert.
Eine Traumfabrik der Hinterhöfe, die mit ihren Billigproduktionen den Nerv von Millionen
trifft. In 'Prayer City' steht eine Erweckungskirche neben der anderen. Jedes Gotteshaus
fasst mehrere tausend Gläubige, die hier auf Wunder hoffen. In der Zehn-Millionen-Stadt
Lagos stehen Slums aus Pfahlbauten neben einer Zukunftsstadt, die aus dem Lagunensand
gestampft wird. Peter Schreiber und sein Team sind den Träumen und Albträumen gefolgt -
vom trockenen Norden in der Sahelzone bis ins ölverschmutzte Niger-Delta im Süden. Sie
treffen den Sultan von Sokoto, das kirchliche Oberhaupt von siebzig Millionen Muslimen und
Bischof Okokwo, der in seiner Pfingstkirche eine riesige Marketing-Maschinerie betreibt.
Ein Blick hinter die Kulissen von Nigerias Filmindustrie zeigt, wie Träume gemacht
werden. Der Alltag von Arbeitern in einer Stoff-Färberei oder von Fischern, die der
Ölboom arbeitslos gemacht, sieht aber anders aus. Ein hartes Leben, gäbe es nicht auch
die Musik: traditionelle Trommeln im Norden, eine spontane Reggae-Session im Slum oder den
fetzigen Rap in einem Nobelclub von Lagos.

|
| Montag, 06.02.2012 |
| 14:30 - 15:15,
H3 |
| British Virgin Islands Die
britischen Jungferninseln liegen ganz im Norden des Kleinen Antillen-Bogens, rund hundert
Kilometer östlich von Puerto Rico. Der Archipel der Virgin Islands gehört zur Hälfte zu
den USA; dies sind die U.S. Virgin Islands. Die andere Hälfte gehört zu Großbritannien.
Die Filmautorin Kerstin Woldt besucht den Gouverneur, der heute noch die englische
Königin in der Kronkolonie vertritt. Die Strände auf Tortola und den Schwesterinseln
gehören zu den schönsten der Karibik. Kein Wunder, dass sich immer mehr Paare fürs
Ja-Sagen am Strand entscheiden. Kerstin Woldt begeleitet eine Standesbeamtin, die
Trauungen nicht im Saal, sondern an den malerischsten Plätzen der Inseln vollzieht. Die
'B.V.I.' gelten auch als Top-Revier für Segler, Anlass für Kerstin Woldt, auf Törn mit
einem erfahrenen Skipper zu gehen. Ganz wichtig ist die Musik. Neben Steelband und Reggae
ist das vor allem Fungi, eine Musikrichtung, die auf die Zeit der Sklaverei zurückgeht.
Die 'Lashing Dogs' sind derzeit die erfolgreichste Fungi-Band der Inseln. Die Reise
beginnt auf der Halbinsel Tortola. Dort ist der August die Zeit des Karnevals, der Feste
und Paraden.

|
| 16:35 - 17:30,
arte |
Ostafrika - Im Tal des Omo
 Die
schwer zugängliche Region des Omo im südlichen Äthiopien gilt als Wiege der Menschheit.
Heute leben hier verschiedene Stämme (Stamm der Kara) nach alten Sitten und Gebräuchen.

|
| 19:30 - 20:15,
arte |
| Faszinierende Wildnis Von
den Tiefen der Ozeane bis an die äußeren Grenzen der Atmosphäre - die Erde, ein
riesiger Abenteuerspielplatz. Lebensraum für eine unvorstellbare Artenvielfalt. Grob
geschätzt gibts rund zehn Millionen verschiedene Organismen, von denen uns noch Millionen
völlig unbekannt sind. Selbst in den dichtesten Wäldern und heißesten Wüsten gibts
Tiere und Pflanzen, die sich bekämpfen, fressen und vermehren. Mit welch raffinierten
Strategien sie ums Überleben ringen, zeigt die zehnteilige Reihe montags bis freitags in
fesselnden HD-Bildern: Spielfilmartig werden die wichtigsten Ökosysteme vorgestellt,
Spannung ergibt sich aus den täglichen Dramen und Tragödien. Mal folgt die Kamera einer
Elefantenherde, dann geht sie mit einem Geparden auf die Jagd oder taucht in eine
Blattschneiderameisen-Kolonie ein - faszinierend. Atemberaubend. Schön.
Jeder Teil ist einem der zehn wichtigsten Ökosysteme gewidmet. Sir David Attenborough
kommentiert.

|
| Dienstag, 07.02.2012 |
| 05:40 - 06:10,
3SAT |
| Abenteuer Südsee Fast
1000 Inseln zählen zu den Salomonen, die östlich von Neuguinea liegen. Viele sind von
der Zivilisation unberührt. ARD-Korrespondent Mario Schmidt durchstreift Regenwälder und
berichtet von Menschen, die Traditionen pflegen: Manche zahlen noch mit Muschelgeld. Unter
Tauchern gelten die Salomonen als Geheimtipp - wegen häufiger politischer Unruhen sind
sie touristisch kaum erschlossen.
Ein Economy-Flug von Frankfurt/Main in die Hauptstadt Honiara kostet ab circa 2500 Euro
und dauert rund 31 Stunden. Beste Reisezeit ist von Juni bis September.

|
| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Abenteuer Mongolei 'Die
Gobi ist grausam und verlockend', so fasst Joachim Holtz seine Reiseerlebnisse in einem
der ärmsten Länder Asiens zusammen. Er berichtet über das Leben der Nomaden, die
Bedeutung von Ziegen und Kamelen und über Naadam, das Volksfest der Mongolen mit
Pferderennen, Ringkampf und Bogenschießen.
Die (Halb-)Wüste Gobi erstreckt sich über fast ein Viertel der Gesamtfläche der
Mongolei. Im Sommer werden hier Temperaturen von über 45°C gemessen, im Winter sinken
die Temperaturen stellenweise auf -45°C.

|
| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Abenteuer Mongolei Eine
Zeitungsmeldung sorgte für Furore: Das Grab von Dschingis Khan (1162 -1227) ist entdeckt
worden - in der Provinz Khenti, nahe seinem Geburtsort. Der Khan wird von den Mongolen als
Nationalheld verehrt. Schließlich einte er 1206 ihr zerstrittenes Volk. Zum Dank prangt
sein Bild auf Unterwäsche und Wodkaflaschen. Joachim Holtz hat das Grab des Herrschers
gesucht.

|
| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Vietnam in einem Zug 1.700
Kilometer lang ist die Strecke von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt (früher: Saigon). 40
Stunden braucht der Zug dafür. Die Vietnamesen nennen ihn den
'Wiedervereinigungsexpress'. In Hanoi ist Tran Duong eingestiegen, ein älterer Herr.
Eingeklemmt zwischen den Gemüsekörben mitreisender Bauern, erklärt er mit leicht
sächsischem Akzent: 'Ohne deutsche Kultur kann ich nicht leben.' Während der Fahrt durch
Reisfelder, entlang des blauen Meeres, vorbei an grauen Bergen deklamiert er
Goethe-Gedichte. Einst hat er für die Honeckers übersetzt, und noch immer arbeitet er
als Dolmetscher für deutsche Besucher. Die zierliche Dame neben ihm ist etwa
gleichaltrig. Während des Vietnamkrieges war sie Funkerin. Ihre Elektrotechnik-Ausbildung
hat sie als junges Mädchen in Dresden gemacht. Lesen und schreiben lernte sie im
benachbarten Moritzburg. Dort ist auch Tran Duongs Liebe zur deutschen Poesie ist erwacht.
Die beiden Reisenden sind unterwegs nach Ho-Chi-Minh-Stadt, zu einem Treffen mit anderen
'Moritzburgern'. Vor mehr als 50 Jahren hatten Dresden und die kleine sächsische Gemeinde
Moritzburg rund 350 vietnamesische Kinder verdienter Kämpfer gegen die französische
Kolonialherrschaft aufgenommen und ihnen eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht.
Aktivität, Fleiß und Arbeitseifer seien hier in ihnen geweckt worden, sagen sie heute.
Fast alle haben in Vietnam Karriere gemacht. Der Zug hält in der alten Kaiserstadt Huê.
Die Pensionen am Fluss werden oft von Managern geführt, die gut Deutsch sprechen, denn
sie haben in der DDR studiert. Auch Englisch ist gefragt: Viele ehemalige GIs kommen auf
Nostalgie-Tour, wollen wissen, was die Vietnamesen heute von Amerika halten. 40 Kilometer
vor Ho-Chi-Minh-Stadt befinden sich die kilometerlangen Tunnelsysteme von Cu Chi. Heute
kriechen ergraute Partisanen zusammen mit Kriegsveteranen aus den USA durch die -
inzwischen verbreiterten - Tunnel. Die Fahrt endet im Bahnhof von Ho-Chi-Minh-Stadt. Auf
dem Bahnhofsschild steht Saigon - Pragmatismus auf Vietnamesisch. Es ist heißer, lauter,
voller als in Hanoi: Shoppingcenter, Banken, eine Skyline wie überall auf der Welt. Doch
neben der Cola-Werbung hängen politische Parolen. Oben weht die rote Fahne, unten tobt
das Business. Die Vietnamesen kriegen das alles unter einen Hut - lächelnd versteht sich.

|
| 16:30 - 17:30,
arte26 |
| Westafrika - Geheimnisvolle
Sahara Der junge Fulbe-Hirte Ibrahim lebt in Niger. Er hofft, beim
traditionellen Schönheitswettbewerb für Männer zu gewinnen. Beim Guérewol-Fest stellen
sich die geschminkten, herausgeputzten und mit zahlreichen Accessoires geschmückten
Männer nach stundenlanger Vorbereitung in einer Reihe auf. Die jungen Frauen des Dorfes
sehen sich die Bewerber an und wählen sich unter den Tänzern den Schönsten aus.
Schönheit ist allerdings auch das Einzige, das Ibrahim geblieben ist, denn ihm und seiner
Familie sind alle Nutztiere weggestorben. Viele Stämme leben in tiefster Armut, denn
immer länger anhaltende Dürrezeiten haben zu einer Ausbreitung der Wüstenflächen
geführt. Die einzige Nahrung der in der Region verbliebenen Menschen ist ein bitteres
Kraut. Viele der Kinder leiden an chronischer Unterernährung. Auch den Tieren fällt es
zunehmend schwerer, in diesem immer trockeneren Umfeld zu überleben. So bleibt vom
Banzena-See in Mali manchmal nur noch eine große Pfütze übrig. Und die wenigen noch
hier lebenden Elefanten müssen Hunderte von Kilometern zurücklegen, um Wasser zu finden.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Faszinierende Wildnis Über
10.000 Vogelarten sind bekannt. Unter ihnen gibt es Spezialisten, die enorme Strecken
zurücklegen, im Meer in große Tiefe tauchen oder schneller laufen können als ein
Gepard. Mit speziellen Kameras gelang ein spannender Blick auf die Fähigkeiten einiger
'Luftakrobaten'. Gezeigt werden u.a. Flamingo-Küken auf ihrem Marsch über die
afrikanischen Salzpfannen, Seetaucher in Aktion, eine Ansammlung von
Spatelschwanz-Kolibris und Rosapelikane bei ihrer Brut .

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| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
Chinas Grenzen - Abenteuer
vom Ussuri bis zum Hindukusch  Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch
Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei
zurückgelegt, auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten - und war an Orten,
die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Für die zweiteilige Reportage reiste das Team an
den Außengrenzen des riesigen Reiches entlang und zeigt ein China, das selbst vielen
Chinesen noch völlig unbekannt ist.
Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen
gereist. 20.000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei zurückgelegt, auf Landstraßen,
Feldwegen, Sand- und Geröllpisten, und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen
hat.

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| 20:15 - 21:00,
WDR26 |
| Wildes Russland Nach
Stationen in Sibirien und der Arktis führt der vorletzte Teil der Reihe durch den
asiatischen Südosten des russischen Riesenreichs - die Heimat des Amur-Tigers, des
seltenen Riesenfisch-Uhus und der Sika-Hirsche. Betörendexotisch präsentiert sich der
Chankasee an der Grenze zu China, das weltweit größte Lotusblüten-Biotop.
Der Chankasee in der Region Primorje ist mit 4400 qkm achtmal größer als der Bodensee.
Das Gebiet gehörte früher zu Korea und zum Reich der Jurchen. Erst ab 1860, mit dem Bau
der Stadt Wladiwostok, wurde es großflächig von Russen besiedelt.

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| 20:15 - 21:45,
arte |
| Das Jahr des Frühlings Auch
militärische Gewalt konnte das Aufbegehren nach mehr Mitspracherecht nicht aufhalten. In
einigen arabischen Ländern (Tunesien, Ägypten, Jemen) traten 2011 die Diktatoren
zurück, in Libyen wurde die Gaddafi-Herrschaft mit Hilfe der NATO beendet. In Syrien
verteidigt Präsident Baschar al-Assad seine Macht mit allen Mitteln. Die Autoren zeichnen
die verschiedenen arabischen Revolutionen nach.
Info: Das syrische Regime gilt als eines der brutalsten. 3500 Menschen wurden im Laufe des
letzten Jahres getötet, 70.000 Oppositionelle inhaftiert (Quelle: UN).

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| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
Chinas Grenzen - Abenteuer
vom Ussuri bis zum Hindukusch  'Das hat doch mit China alles gar nichts mehr zu tun hier',
ist der erste Eindruck des Teams: Verschleierte Frauen, manche mit Burka; bärtige
Männer, die Wasserpfeife rauchen; orientalische Basare; Kebab statt Reis mit Gemüse. Der
Duft des Orients liegt in der Luft. Der Weg führt nach Kashgar, in der Provinz Xinjiang,
ganz im Westen Chinas.

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| Mittwoch, 08.02.2012 |
| 13:15 - 14:00,
3SAT |
| Äquator - Die Macht der Sonne
Der Äquator ist im Grunde nicht mehr als eine vom Menschen erdachte Linie, die
die Erde in eine Nord- und eine Südhalbkugel teilt. Und doch scheinen dort, auf dem
Breitengrad null, ganz besondere Kräfte am Werk zu sein. Die Dokumentation 'Äquator -
Die Macht der Sonne' unternimmt eine Reise um die Erde. Sie beginnt im Dschungel
Indonesiens und führt nach der Überquerung des Indischen Ozeans nach Ostafrika. Dort ist
das Klima geprägt von einem Wechsel aus Trocken- und Regenzeiten. Nach der Überquerung
Zentralafrikas und des Atlantiks wird Südamerika erreicht. Dort verläuft der Äquator
durch Amazonien. Weiter im Westen des Kontinents ragen die Anden in den Himmel. Dort
herrschen extreme Verhältnisse, mit denen nur wenige Pflanzen und Tiere zurechtkommen.
Die Galápagos-Inseln, tausend Kilometer westlich vom Festland am Äquator gelegen, sind
ein vulkanisches Inselreich. Weiter westlich, im indonesischen Archipel, gibt es riesige
Korallenriffe. Die Reise endet, wo sie begonnen hat - im Dschungel Indonesiens.

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| 14:15 - 15:00,
arte |
| Unterwegs auf dem Inka-Trail
Wie alle Einwohner seines Dorfes im Süden Perus wurde auch Feliciano in einer
zutiefst bäuerlichen Tradition großgezogen. Und wie bei vielen anderen wurde auch bei
ihm der Glaube genährt, das Leben in der Stadt sei besser als das seine. So schickte ihn
sein Vater in die Stadt, als Feliciano 16 Jahre alt war. Und er fand tatsächlich Arbeit
und begann, sich zu bilden. Doch schon kurz nachdem er sein Dorf verlassen hatte, wurde
der Vater krank und starb. Als ältester Sohn musste Feliciano die Schule verlassen und in
sein Dorf zurückkehren, die Felder bestellen und für seine jüngeren Geschwister sorgen.
Der Verzicht auf eine Ausbildung prägt Felicianos Denken bis heute. Für seinen eigenen
kleinen Sohn wünscht er sich das Gleiche wie damals sein Vater für ihn. Der Sohn soll in
der Stadt studieren und mehr erreichen als er. Die Dokumentation begleitet Felciano ein
Jahr lang im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die über Generationen weitergegebene
Tradition des Anbauens, Pflegens und Erntens von Getreide. Darüber hinaus dokumentiert
der Film die erdrückende Arbeit der Träger, die auf dem Pfad zum Machu Picchu das
Gebirge durchwandern. Mit Felicianos Leben verwoben ist die komplexe Geschichte seines
Volkes. In seiner oft poetischen Muttersprache Quechua erzählt Feliciano von der
Geschichte der Inka, der Eroberung durch die Spanier und der Zeit der Haziendas. Der
Dokumentation gelingt ein lebendiges Bild von der Welt dieses Mannes, der hin- und
hergerissen ist zwischen seiner Liebe zu seinem Land, der traditionellen Arbeit, die er
von seinem Vater erlernte, und dem Wunsch, seinem Sohn ein mutmaßlich besseres Leben in
der Stadt zu ermöglichen.

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Jenseits von Bali Indonesien
ist der größte Inselstaat der Welt und ein gigantischer 'Flickenteppich' der Völker.
Über 730 Sprachen werden dort gesprochen. Robert Hetkämper vom ARD-Auslandsstudio
Singapur reist mit der 'Pinisi Ambasi', einem traditionellen indonesischen Schoner, von
Bali über Lombok, Sumbawa und Komodo nach Flores. U.a. besucht er mit seinem Team einen
Luxus-Campingplatz für Millionäre und zeigt riesige Korallenbänke sowie gigantische
Vulkanlandschaften.
Die Bewohner der Insel Komodo sind Nachkommen ehemaliger Strafgefangener, die dort
ausgesetzt wurden.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Faszinierende Wildnis Egal
ob sie wie Gorillas in kleinen Clans oder wie Paviane in Großgruppen leben: Kommunikation
und soziale Intelligenz zeichnen Primaten aus. Sie haben erstaunliche Methoden entwickelt,
um Probleme zu lösen. Der Gebrauch von Werkzeugen war ein wichtiger Durchbruch in ihrer
Evolution, der nicht zuletzt zum Erfolg des Homo sapiens geführt hat. Über die
ausgefeilteste Kombination aus Werkzeuggebrauch und sozialen Fähigkeiten verfügen
Schimpansen. Sie stellen nicht nur Nutzgeräte her, sondern verleihen diese auch, um sich
die Gunst anderer zu sichern. |
| 20:15 - 21:00,
NDR |
Die größten Naturschauspiele
der Erde  Jedes Jahr verschwinden Millionen Pazifiklachse vor der
Küste Kanadas, wandern tausende Kilometer zurück an den Ort ihrer Geburt. Sie schwimmen
gegen die Strömung wieder die Flüsse hoch, um sich in ruhigeren Gewässern zu paaren, zu
laichen - und zu sterben. Für ihre Feinde ist die große Wanderung ein Festschmaus:
Grizzlys postieren sich genau da, wo die Lachse nur mit Mühe über Hindernisse kommen.
Zu den kanadischen Pazifiklachsen gehören der Silber- und der Ketalachs. Nach dem
Schlüpfen verbringen sie ein bis drei Jahre im Fluss, dann bis zu vier Jahre im Meer.

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| Donnerstag, 09.02.2012 |
| 08:55 - 09:40,
arte |
| Induswelten Wenn
der Indus nach über 3.000 Kilometern durch Tibet, Indien und Pakistan sein Delta in
Karatschi erreicht, ist er nur noch ein Rinnsal. Alles Süßwasser ist über Kanäle in
die Ackerbaugebiete der Großgrundbesitzer im Sind und Punjab geflossen. Deshalb kann das
Salzwasser beinahe ungehindert aus der Arabischen See ins Delta dringen und dort
weitreichende ökologische Veränderungen bewirken. Der Indus kommt aus den Höhen des
Himalayas in Tibet und fließt durch Indien und Pakistan, bevor er sich in sein Delta rund
um Pakistans größter Stadt Karatschi auffächert. Die Dokumentation tritt die umgekehrte
Reise an. Sie beginnt im Mündungsdelta und macht sich auf die Suche nach dem Quellgebiet
des größten Flusses des Indischen Subkontinents. In der ersten Folge, die in Pakistans
zweitgrößte Stadt Lahore führt, begegnet Filmemacher Hajo Bergmann sehr
unterschiedlichen Menschen. Eine Kriminalreporterin der pakistanischen Tageszeitung 'The
News' ist auf Recherchereise im Industal. Ihr tägliches Geschäft sind Kriminalfälle
unter armen Fischern. Im Sind beobachtet Filmemacher Hajo Bergmann den Alltag eines
Landlords und seiner Pächter und zeigt das Leben am Manchar-Lake, der von einer
Umweltkatastrophe bedroht ist. Anschließend begleitet er den deutschen Völkerkundler
Frembgen auf seiner Spurensuche in den Sufi-Schreinen von Sehwan Sharif und besucht die
Fundstätten der Induskultur in Mohenjo-Daro. In Lahore spricht eine einstmals berühmte
Kathak-Tänzerin über ihre Erfahrungen in diesem Land zwischen Tradition und Moderne. Sie
erhielt von fundamentalistischen Kräften Auftrittsverbot und tanzt und lehrt nur noch im
Verborgenen.

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| 14:20 - 15:00,
3SAT |
Leben auf dem Fluss
 Die
Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss' erzählt Geschichten von Menschen, die mit
unterschiedlichen Booten auf vielbefahrenen Wasserstraßen der Welt unterwegs sind und auf
ihnen leben. Im ersten Teil wird der Alltag der Schifferfamilie Kruijt auf der Tour von
Rotterdam über den Rhein, den Main, den Rhein-Main-Donau-Kanal bis ins österreichische
Krems an der Donau dokumentiert.

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| 15:00 - 15:45,
3SAT |
Leben auf dem Fluss
 Die
Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss' erzählt Geschichten von Menschen, die mit
unterschiedlichen Booten auf vielbefahrenen Wasserstraßen der Welt unterwegs sind und auf
ihnen leben. Timbuktu: Seit jeher hat der Name der malinesischen Stadt in der Sahara einen
magischen Klang. Als eine der heiligen Stätten des Islam war sie für Nicht-Muslime
verboten, Kaufleute beschrieben sie als sagenhaft reich. Einer Legende nach waren die
Straßen mit Gold gepflastert. Doch der Zugang nach Timbuktu war zu keiner Zeit einfach.
Bis heute führen nur wenige Wüstenpisten dorthin. Deshalb werden Personen und Waren nach
wie vor überwiegend auf dem Fluss Niger transportiert.

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| 15:45 - 16:30,
3SAT |
Leben auf dem Fluss
 Die
Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss' erzählt Geschichten von Menschen, die mit
unterschiedlichen Booten auf vielbefahrenen Wasserstraßen der Welt unterwegs sind und auf
ihnen leben. 'Leben auf dem Fluss' begleitet eine Händlerfamilie aus Südvietnam durch
ihren Alltag auf einem Boot, mit dem sie den weit verzweigten Mekong befahren und Handel
treiben.

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| 16:25 -
17:20, arte |
| In den Hügeln der Negev Für
den Beduinenstamm El Talalka in der Negev-Wüste im Süden Israels sind die
Lebensbedingungen prekär. Die israelische Regierung hat zudem beschlossen, die
Behausungen der arabischen Beduinen zu zerstören, um die Nomaden in einer Stadt sesshaft
- und damit besser kontrollierbar - zu machen. Die Dokumentation berichtet über den
Alltag des Beduinen Muhammad, der täglich um den Erhalt der traditionellen Lebensweise
der Beduinen inmitten einer modernen Welt kämpfen muss, zugleich aber für seine Kinder
ein Leben im Zeichen des Fortschritts erhofft. Muhammad reibt sich in seinem einsamen
Kampf auf. Wird ihm sein Glaube eine Hilfe sein? |
| 16:30 - 17:15,
3SAT |
Leben auf dem Fluss
 Das
Ärzteschiff 'Abare' bringt den Menschen im Amazonasdelta medizinische Versorgung. Der
vierte Teil der fünfteiligen Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss' begleitet den
50-jährigen Arzt Fabio Tozzi auf seiner zweiwöchigen Fahrt.

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| 17:15 - 18:00,
3SAT |
Leben auf dem Fluss
 Die
letzte Folge der Reihe 'Leben auf dem Fluss' begleitet einige der letzten Flößer auf dem
Fraser River in British Columbia an der Westküste Kanadas bei ihrer Arbeit. Kapitäne und
ihre Deckhands sind Tag für Tag mit ihren Tugboats, kleinen Schleppern, unterwegs, um
große Holzflöße zu den Sägemühlen zu ziehen.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
| Faszinierende Wildnis Fische
können fliegen, Strom erzeugen, Blut saugen, Kiefer von viereinhalb Meter Länge haben,
in heißen Sodaseen oder unter der Eisschicht der Antarktis leben. Haie, Teufelsrochen,
Tiefsee-Anglerfische, Seepferdchen - Fische in zahllosen Varianten beherrschen die Meere.
'Faszinierende Wildnis' führt den Zuschauer auf eine unvergessliche Reise: von der
offenen See hin zu Korallenriffs und von einem sturmgebeutelten Küstengebiet in
unergründliche, stille Tiefen. Man sieht Fächerfische beim Jagen, Hechtschleimfische im
Paarungskampf und die geheime Welt von balzenden Fetzenfischen und Felsengrundeln. |
| Freitag, 10.02.2012 |
| 06:20 - 07:00,
3SAT |
| Wiener Sträuße Kaum
jemand prägte das musikalische Leben einer Epoche so nachhaltig wie Vater und Sohn Johann
Strauß. Vom Radetzkymarsch bis zum Donauwalzer präsentierten die 'Walzerkönige' den
Wienern ihre neuesten Kompositionen. Sohn Johann 'Schani' Strauß galt - wie sämtliche
anderen Mitglieder der Strauß-Dynastie - als Feinschmecker. Die gute Alt-Wiener Küche,
eine Verschmelzung der verschiedenen kulinarischen Traditionen der Kronländer
Österreich-Ungarns, hatte es ihm besonders angetan. Einfache Wirtshäuser wie die
'Goldene Glocke' und das 'Gasthaus Ubl' haben sich heute noch den Charme mancher
Gaststätte aus der Zeit der 'Sträuße' bewahrt. Zu den noblen Etablissements gehörte
schon damals der Hofzuckerbäcker 'Demel'. Die Dokumentation 'Wiener Sträuße' widmet
sich dem Wiener Walzer und der altösterreichischen Küche.

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| 08:55 - 09:40,
arte |
| Induswelten Noch
in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gehörten die Bergrouten im Norden Pakistans,
am Indus und seinen Zuflüssen, zu den Traumrouten in Asien: von Lahore über Islamabad
und den Karakorum-Highway zum Nanga Parbat, durch die Hunza-Region nach Shimshal an der
chinesischen Grenze. Oder über Skardu nach Machaloo unweit der vier Achttausender des
Karakorums. Die Reise führt über beide Abenteurerpfade und geht dabei dem 'gewaltigen
Imageproblem' nach, die diese an Naturschönheiten äußerst reiche Region hat. Denn nach
dem 11. September 2001 ging der Trekkingtourismus fast auf Null zurück: Die Folgen für
die Menschen im Hochgebirge, die mit den Ereignissen in Afghanistan nur in Ausnahmefällen
etwas zu tun haben, sind dramatisch. Der wirtschaftliche Zusammenbruch der ganzen Region
durch ausbleibende Touristen stärkt zudem die Position der Fundamentalisten, auch vor dem
Hintergrund, dass der Tourismus insbesondre für Frauen neue Freiheiten und
Arbeitsmöglichkeiten brachte. In Lahore findet die Menschenrechtsanwältin Asma Jahangir
drastische Worte zur Situation in Pakistan; Transsexuelle und Homosexuelle erzählen über
ihre Furcht vor den Taliban. Außerdem erlebt der Zuschauer auf 4.000 Meter Höhe ein
Poloturnier und eine Geburtstagsfeier für den Aga Khan, die seine Anhänger in der
Ismailitenregion Hunza für ihn ausrichten. Er begleitet ebenso die Reise eines jungen
Studenten aus Lahore den Karakorum-Highway entlang nach Shimshal an der chinesischen
Grenze. Die Dokumentation porträtiert den berühmtesten Bergsteiger Pakistans mit seinen
jungen Schülerinnen. In Machaloo, wo der Indus aus Indien kommend die Grenze nach
Pakistan überschreitet, begegnet das Kamerateam einem ehemaligen Expeditionskoch und
seiner Familie; der Mann muss wegen der ausbleibenden Trekkingtouristen nach Saudi-Arabien
auswandern, um seine Familie zu ernähren.

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| 12:05 - 12:50,
arte |
| Polarschule der Nomadenkinder
Sie sind die letzten echten Nomaden auf der Erde: Über 6000 Nenzen leben auf
der russischen Halbinsel Jamal nach alten Traditionen. Am Ende der Sommerferien bringt ein
Hubschrauber die Kinder der Rentierhirten nach Yar-Sale, der einzigen größeren Siedlung
auf Jamal. Dort werden die Nenzen-Kinder in einem Internat unterrichtet. Doch die die
Kultur ist bedroht: Unter der Tundra lagern die größten Gasvorkommen der Welt und eine
Förderanlange wird gebaut. Den Kindern der Nenzen eröffnen sich durch die
Industrialisierung allerdings neue Chancen. '360°' berichtet.

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| 13:15 - 14:05,
3SAT |
Extrem! Von höchsten Höhen
bis unters Meer  In naher Zukunft werden sich durch die Klimaerwärmung
einige Regionen der Erde als unbewohnbar erweisen, andere werden neu erschlossen werden
müssen. Wo liegen für den Menschen die Grenzen des Möglichen? Die Dokumentation
'Extrem! Von höchsten Höhen bis unters Meer' vergleicht das Leben auf Meereshöhe mit
dem in den höchsten Gebirgen der Welt. Sie führt von den Lagunen und Palmenstränden der
Südseeinseln, deren höchste Erhebung oft nur wenige Meter beträgt, auf 4.000 Meter ins
Hochland von Äthiopien, von den seit Urzeiten besiedelten Ufern des Toten Meeres, die 408
Meter unter dem Meeresspiegel liegen, auf 5.400 Meter Höhe in das Goldgräberstädtchen
La Rinconada in den peruanischen Anden - dem höchsten bewohnten Ort der Welt.

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| 14:30 - 15:15,
H3 |
| Malaysia - Vielvölkerstaat
unterm Halbmond Das Staatsgebiet von Malaysia besteht aus zwei Landesteilen,
die durch das Südchinesische Meer voneinander getrennt sind: West-Malaysia, südlich von
Thailand auf der malaiischen Halbinsel gelegen, und Ost-Malaysia auf der Insel Borneo -
mit den beiden Bundesstaaten Sarawak und Sabah. Rund 25 Millionen Menschen leben In dem
Land, dessen Staatsreligion der Islam ist. Es besteht jedoch Religionsfreiheit für alle
Bürger, was in Malaysia von grundlegender Bedeutung ist: Das Land wird aufgrund seiner
zahlreichen Völker und Kulturen oft als 'Asien im Kleinformat' bezeichnet. Angehörige
von drei großen asiatischen Kulturkreisen, dem indischen, chinesischen und malaiischen,
bilden ein buntes Völkergemisch, das dem Land seinen multikulturellen Charakter verleiht.
Entsprechend vielfältig sind die Glaubensrichtungen: Das Leben der Malaien wird von den
Geboten des Korans bestimmt, die Malaysier indischer Abstammung bekennen sich mehrheitlich
zum hinduistischen Glauben, die Angehörigen der chinesischen Volksgruppe fühlen sich den
Lebensphilosophien des Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus verbunden. Hinzu kommen die
Christen - ein Erbe der Kolonialzeit. Traumstrände, Dschungel und Reisterrassen, Tee-,
Palmen- und Kautschukplantagen prägen die landschaftlichen Eindrücke in West-Malaysia.
Den eigentlichen Reiz macht aber das multikulturelle Miteinander der Menschen aus: ihre
Märkte und unterschiedlichen Küchen, ihre Tempel, Kirchen und Moschen, ihre religiösen
Feste.

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| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Das vergessene Bergvolk In
unserer hoch technisierten Welt träumen viele Menschen vom einfachen Leben auf dem Land.
Bergbauer Dimitri Tomiuc führt dieses einfache Leben. Er gehört dem Volksstamm der
Huzulen an, einer ethnischen Minderheit in Rumänien. Dimitri wohnt oben auf dem Berg in
einem blitzsauberen Häuschen. Das gusseiserne Bügeleisen, das die Eltern ihm
hinterlassen haben, wird tatsächlich noch benutzt. Die Petroleumlampen hängen nicht zur
Dekoration von der Decke, sondern dienen zur Beleuchtung, denn Dimitris Häuschen ist noch
ohne Stromanschluss. Dabei trennen ihn nur rund 70 Meter Luftlinie von der
elektrifizierten Zivilisation. Und zu gerne hätte er endlich Anschluss an die moderne
Welt. Der Film erzählt die Geschichte einer Zeitreise. Zunächst erlebt man aufgrund der
Lebensweise des 50-jährigen Dimitri Tomiuc eine Welt, wie sie vor 100 Jahren alltäglich
war. Nur bei seinen sehr seltenen Abstiegen ins Tal wird der Bergbauer mit der modernen
Zeit konfrontiert. Er lebt nicht nur äußerlich sehr traditionell. Auch sein Denken und
Handeln ist geprägt von der Überlieferung seines Volkes, den Huzulen, die sich seit
jeher vorzugsweise auf Bergspitzen angesiedelt haben. Doch jetzt hält auch bei ihnen das
Moderne Einkehr. Altes prallt auf Neues. Auf diese Weise zeigt der Film - quasi im
Zeitraffer - was unsere Urgroßeltern, Großeltern und Eltern in den vergangenen 100
Jahren erlebten: die Elektrifizierung ihres Haushalts - mit der ersten Glühbirne, dem
ersten Bügeleisen, dem ersten Fernseher.

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| 16:25 - 17:20,
arte |
| Zu Besuch bei Schamanen Die
Mongolei, zu der Reisende lange Zeit keinen Zutritt hatten, empfängt inzwischen Touristen
aus aller Welt. Welche Wechselbeziehung besteht zwischen den Reisenden, die von der
'authentischen' Welt der Rentiere und Schamanen Zentralasiens träumen, und den nomadisch
lebenden Viehzüchtern, die sich immer mehr dem Kapitalismus zuwenden und von einer
Konsumgesellschaft träumen? Die Dokumentation eröffnet einem die Sichtweisen einer
Rentierzüchter-Familie. Die Mutter ist eine angesehene Schamanin und lebt heute
hauptsächlich von den Touristen, die bei ihr Rat suchen. Die Filmemacherin Laetitia Merli
ist seit vielen Jahren mit der porträtierten Nomadenfamilie befreundet, und die Schamanin
vertraut ihr freimütig ihre Gedanken, Überlebensstrategien und Zukunftspläne an.

|
| 19:30 - 20:15,
arte |
| Faszinierende Wildnis Um
auch die unwirtlichsten Lebensräume der Erde zu bevölkern, müssen die ältesten
Bewohner ungemein anpassungsfähig sein. Ihr Verhalten erscheint oft, als sei es von
Intelligenz gesteuert. Reptilien und Amphibien gedeihen durch den Einsatz subtiler
Jagdmethoden, mit List und körperlicher Widerstandskraft auch dort, wo sich Säugetiere
und Vögel nicht hinwagen. BBC-Regisseurin Martha Holmes ('Unser blauer Planet') zeigt
Frösche, die Fledermäuse jagen, und Komodowarane, die Büffel töten, giftige
Wasserschlangen und eine Riesenanakonda im Kampf mit Kaimanen.

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| 22:25 - 00:35,
3SAT |
| Spur der Steine Bauarbeiter
Hannes Balla (Manfred Krug) entführt einen Kieslaster, weil mal wieder das Material
ausbleibt. Der neue Parteisekretär Horrath (Eberhard Esche) soll ihm diese Mätzchen
abgewöhnen.
Walter Ulbricht ließ die Premiere 1966 stören, dann wurde der Film verboten. Erst 1989
kam es zur gefeierten Wiederaufführung.

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| Samstag, 11.02.2012 |
| 06:00 - 06:30,
SWR |
| Durch die Wüste Timbuktu
- ein Klang, ein Name und mehr als eine Fata Morgana für die vorbeiziehenden Karawanen
aus der Sahara. Zentrum islamischer Gelehrsamkeit - so zumindest stellte sich Tdie Stadt
den Menschen des 19. Jahrhunderts dar, als der Weg nach Timbuktu noch ein gefährliches
Abenteuer war. Einer, der diesen mythischen Ort in die Realität holte, war Heinrich
Barth. Zwei Jahre lebte der deutsche Afrikaforscher in der Stadt, beschrieb die Leute in
dem riesigen Haufen von Lehmwürfeln, die uralten Moscheen - ebenfalls aus Lehm und heute
der Grund, daß Timbuktu Welterbe ist. Seit dieser Zeit hat sich in Timbuktu äußerlich
nicht viel geändert. Eine Stadt in der Wüste und scheinbar aus Sand gebaut. Die Bewohner
beleben das allgemeine Lehmbraun mit ihrer bunten Kleidung. Die Nahrungsmittel werden
über hunderte Kilometer auf dem Niger herbeigeschifft, und es ist nach wie vor ein
Abenteuer, nach Timbuktu zu gelangen. Die Lehm-Moscheen bestimmen immer noch das
Stadtbild, wenn nicht Sandstürme alles begraben. Die islamische Universität hat
allerdings nicht mehr die Bedeutung früherer Jahrhunderte, und heute ist man stolz auf
den ungläubigen Forscher Heinrich Barth, der die traumhafte Stadt der realen Welt
öffnete. Eine Oase am Dreiländereck zu Algerien und Tunesien, ein legendärer Ort in der
libyschen Sahara: Ghadames. Längst ist die Blütezeit der Stadt vergangen, als sich hier
fünf Karawanenwege kreuzten und reiche Großhändler die Fäden des Saharahandels
spannen. Davon erzählt uns ein alter Ghadami. Heute leben die Menschen in der Neustadt,
die in den 70er Jahren von der Regierung bereitgestellt wurde. Allerdings pflegen sie noch
ihre Wohnungen in der alten Lehmstadt. Dort verlaufen Gassen und Gänge wie in einem
Labyrinth. Sie sind von Häusern überbaut, und so wähnt man sich unter der Erde.
Umgürtet wird die Stadt von einem Ring aus Dattelpalmen. Die verlassene Stadt mit ihren
altehrwürdigen Moscheen wird noch regelmäßig zum Freitagsgebet aufgesucht - und zum
Mittagsschlaf älterer Leute. Und manch einer von ihnen umhegt noch den Palmengarten
seiner Vorväter. Der Film führt durch die labyrinthartigen Gassen, zeigt die Lehmbauten
im typischen Rot und begleitet die Sufis auf ihren Weg in die Moschee. |
| 07:30 - 08:15,
Phoenix |
| Nigeria - Zwischen Traum und
Alptraum Das bevölkerungsreichste Land Afrikas hat die produktivste
Filmindustrie, die größten Kirchen und die mächtigsten Sultane südlich der Sahara.
Mehr als 150 Millionen Menschen leben in dem Vielvölkerstaat Nigeria - ein Land der
Träume und der Albträume. In 'Nollywood' werden jedes Jahr über 2000 Filme produziert.
Eine Traumfabrik der Hinterhöfe, die mit ihren Billigproduktionen den Nerv von Millionen
trifft. In 'Prayer City' steht eine Erweckungskirche neben der anderen. Jedes Gotteshaus
fasst mehrere tausend Gläubige, die hier auf Wunder hoffen. In der Zehn-Millionen-Stadt
Lagos stehen Slums aus Pfahlbauten neben einer Zukunftsstadt, die aus dem Lagunensand
gestampft wird. Peter Schreiber und sein Team sind den Träumen und Albträumen gefolgt -
vom trockenen Norden in der Sahelzone bis ins ölverschmutzte Niger-Delta im Süden. Sie
treffen den Sultan von Sokoto, das kirchliche Oberhaupt von siebzig Millionen Muslimen und
Bischof Okokwo, der in seiner Pfingstkirche eine riesige Marketing-Maschinerie betreibt.
Ein Blick hinter die Kulissen von Nigerias Filmindustrie zeigt, wie Träume gemacht
werden. Der Alltag von Arbeitern in einer Stoff-Färberei oder von Fischern, die der
Ölboom arbeitslos gemacht, sieht aber anders aus. Ein hartes Leben, gäbe es nicht auch
die Musik: traditionelle Trommeln im Norden, eine spontane Reggae-Session im Slum oder den
fetzigen Rap in einem Nobelclub von Lagos.

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| 10:10 - 10:55,
arte |
| Polarschule der Nomadenkinder
Sie sind die letzten echten Nomaden auf der Erde: Über 6000 Nenzen leben auf
der russischen Halbinsel Jamal nach alten Traditionen. Am Ende der Sommerferien bringt ein
Hubschrauber die Kinder der Rentierhirten nach Yar-Sale, der einzigen größeren Siedlung
auf Jamal. Dort werden die Nenzen-Kinder in einem Internat unterrichtet. Doch die die
Kultur ist bedroht: Unter der Tundra lagern die größten Gasvorkommen der Welt und eine
Förderanlange wird gebaut. Den Kindern der Nenzen eröffnen sich durch die
Industrialisierung allerdings neue Chancen. '360°' berichtet.

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| 11:00 - 11:30,
RBB |
| Gesichter Asiens In
einem hölzernen Hausboot bereist das Team des ARD-Studios Singapur die Dschungelflüsse
von Kalimantan, dem indonesischen Teil der Insel Borneo. In Indonesien treffen sie auf
Menschen, die ihr Leben den letzten bedrohten Orang-Utans widmen: in einer
Auswilderungsstation für Orang-Utans. Ihre Zahmheit wird ihnen in der echten Wildnis zum
Verhängnis - dem Team brachte sie viel Vergnügen. In Thailands ehemaliger Königsstadt
Ayutthaya gibt es zwar keine Könige mehr, aber viele Touristen: Für sie tanzen die
Elefantenbabis von Ayutthaya. Mit dem Geld verschaffen sie alten Arbeits-Elefanten einen
Zufluchtsort. Im trockenen Nordosten Thailands porträtiert Robert Hetkämper eine
Musik-Truppe, die die besonderen Traditionen der armen 'Issaan'-Region pflegt und dafür
Hunderte von jungen Mädchen auf die Bühne bringt. Geld für die jungen Frauen, die
außer in Thailands Sexindustrie sonst kaum etwas verdienen könnten. Und ebenfalls im
unterentwickelten Nordosten Thailands fand das Team einen kleinen Lokalbahnhof, an dem die
andernorts längst vergangene Eisenbahnromantik noch lebendige Wirklichkeit ist. Robert
Hetkämper: 'Es gibt kaum Schöneres, als Geschichten von Menschen zu erzählen, aus einer
Region, die mir seit Jahrzehnten unter die Haut geht.' |
| 12:35 - 13:20,
RBB |
| Leben im Polarkreis Nördlich
des Polarkreises befreit sich die Natur im Spätfrühling aus der eisigen Umklammerung des
Winters. Sobald Sträucher und Beeren ihr erstes Grün austreiben, wird es Zeit für die
Rentiere, ihre Kälber zur Welt zu bringen. Sie werden in Lappland geboren, und folgen
ihren Müttern, wenn diese auf Nahrungssuche durch die Wälder ziehen, in denen auch
Wölfe, Bären, Luchse und Vielfraße unterwegs sind.

|
| 19:30 - 20:15,
arte |
China, im Reich der
Mosuo-Frauen  Lamu Mian Zhe und ihre Familie gehören zum Volk der Mosuo
im Südwesten Chinas. Sie sind dieses Jahr vom Pech verfolgt. Lamu Mian Zhe selbst war
schwer krank. Für ihre Operation musste sie Schulden machen. Dann kam ein Cousin bei
einem Unfall ums Leben. Probleme, die bei den Mosuo stets die ganze Familie betreffen, vor
allem aber die 'Ama', das weibliche Oberhaupt, denn die Mosuo leben im Matriarchat. In
Lamus Familie trägt ihre Mutter Zhima die Verantwortung und die Hauptlast der täglichen
Haus- und Feldarbeit. Lamu versucht, durch den Verkauf von Webarbeiten die Schulden
abzutragen. Währenddessen kümmert sich ihr Bruder Sogna um ihre zwei Töchter, denn bei
den Mosuo sind die Onkel für die Erziehung der Kinder zuständig. Der Vater lebt nicht
bei ihnen, sondern bei seiner eigenen Mutterfamilie. Sogna wiederum verlässt abends das
Haus, um die Nacht bei seiner Lebensgefährtin zu verbringen. 'Wanderehe' nennen die Mosuo
diese Art von Beziehung. Sie kann nur ein paar Nächte dauern oder aber ein Leben lang.
Das Volk der Mosuo zählt noch etwa 40.000 Menschen, die in den chinesischen Ausläufern
des Himalayas traditionell von der Landwirtschaft leben. Viele junge Mosuo arbeiten
inzwischen in den größeren Städten, kommen aber zu den Familienfesten wieder zusammen.
Eines der wichtigsten Feste im Leben einer Mosuo-Frau ist die Volljährigkeitszeremonie.
Lamu und Sogna reisen zu diesem Fest ihrer Nichte in das abgelegene Bergdorf Lijiazui. Mit
13 Jahren werden dem Mädchen zum ersten Mal die festlichen Mosuo-Frauenkleider angelegt.
Von nun an darf es seine Meinung im Familienrat sagen, in dem Probleme zwischen den
Generationen und Geschlechtern gelöst werden. Das Wichtigste für die Mosuo ist Harmonie
in der Familie. Doch hat diese jahrtausendealte Kultur im modernen China noch eine
Überlebenschance?

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| Sonntag, 12.02.2012 |
| 06:50 - 07:05,
NDR |
| Koutammakou, Togo - Land der
Batammariba Koutammakou, das Land der Batammariba im Nordosten von Togo, ist
eines der letzten Beispiele für eine afrikanische Gesellschaft, die noch im Gleichgewicht
zwischen den Bedürfnissen der Menschen und der Natur wirtschaftet. Koutammakou ist ein
lebendiges UNESCO-Weltkulturerbe. 500 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lomé, im
Grenzgebiet zu Benin, hat das togoische Volk der Tamberma dank geografischer Isolation im
Gebirge Atacora seine jahrtausendealten Traditionen gegen die Einflüsse der modernen Welt
schützen können. 'Takienta', eine trutzige Lehmburg, ist ökonomischer und religiöser
Mittelpunkt einer Großfamilie. Sie ist umgeben von teilweise übermannshohen
Ahnen-Altären, die als 'Hauswächter' die Lebenden beschützen, von diesen aber auch
durch entsprechende Opfergaben wohlgesonnen gestimmt werden müssen. Gleich hinter dem
zwischen riesigen Affenbrotbäumen (westafrikanisch: Baobab) gelegenen Dorf beginnt der
heilige Wald. Er ist der Ort für die Initiations-Riten der jungen Männer. Stapel aus
Hunderten frischer Holzstäbe bezeugen, dass die Bräuche heute noch gefeiert werden. Holz
und Lehm spielen eine zentrale Rolle im Leben der Batammariba. Aus der Erde wächst das
Leben, sie ist der Ort für die Toten. In dem Material Lehm sind die Ahnen
allgegenwärtig, aus ihm bauen die Tamberma ihre Häuser und ihre Altäre. Im Wissen um
diese Zusammenhänge liegt ihr harmonischer Umgang mit der Natur begründet. Der Film
nutzt die einmalige Chance, den Alltag in dem Dorf Basamba zu erleben, an dem sich seit
Jahrhunderten kaum etwas verändert hat. Nur wenige Familien leben dort. Während die
Männer die Ernte vor den Stürmen der aufziehenden Regenzeit in die Vorratstürme in
Sicherheit bringen, brauen die Frauen im Hof das traditionelle Hirsebier. Bevor es
getrunken werden darf, opfern sie einen Teil davon auf den Altären der Ahnen. Welcher
Vorfahre gnädig zu stimmen ist, wird mit dem Holz-Stab-Orakel ermittelt. Neue
Lehmturmburgen werden in Koutammakou kaum mehr gebaut. Der Film zeigt aber die Reparatur
eines dieser aufwendig konstruierten Häuser. Nur 15 Zentimeter der Mauer können jeden
ausgebessert werden, dann muss der Lehm trocknen, bevor die Imprägnierung mit frischem
Kuhdung sie wetterfest macht. In der Kühle des Abends sitzt die ganze Familie oben auf
der Terrasse ihrer turmbewehrten Burg. Der Clan-Chef erzählt die Geschichte, wie die
Batammariba einst auf die Erde kamen.

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| 11:45 - 12:30,
H3 |
| Die Marco-Polo-Fährte Der
Brite Bradley Mayhew schreibt Reiseführer, vor allem über Asien. Diesmal recherchiert er
für ein besonderes Projekt. 8.000 Kilometer über Land, mit Bus, Lkw oder per Anhalter,
von Venedig bis Peking, folgt er der Spur Marco Polos, des legendären Reisenden des
Mittelalters. Bradley ist in den verschneiten Bergen Anatoliens unterwegs, mitten im
Winter, wie einst Marco Polo vor 750 Jahren. Damals gehörte die Osttürkei zu
Großarmenien. Bradley sucht den schwarzen Edelstein der Region, den Oltu Tasch, den
Dörfler gefahrvoll aus selbst gehauenen Minen schürfen. Juwelen waren klein und leicht
transportierbar, zugleich wertvoll. Marco Polo schreibt begeistert darüber. Bradley
passiert den Berg Ararat, auf dessen Gipfel Marco Polo die Arche Noah vermutete. Dann der
Iran. Schon ein Visum für den Gottesstaat zu bekommen war nicht einfach. Bradley ist
froh, als er die größte Stadt im Westen des Irans erreicht. 'Täbris ist eine noble
Stadt. Die Menschen weben wertvolle Stoffe, und die Händler machen große Gewinne',
schrieb Marco Polo. Der Basar von Täbris zählt zu den ältesten und größten der Welt,
und bis heute werden vor allem Teppiche gehandelt. Bradley reist weiter in das Elburs
Gebirge, auf der Suche nach den 'Assassinen', der Al-Qaida des 13. Jahrhunderts. Marco
Polo beschreibt die ersten Selbstmordattentäter der Geschichte: eine Story über Sex,
Drogen und Gewaltverbrechen. In Teheran blickt Bradley in die zwei Gesichter des
Gottesstaates. Morgens sieht er religiöse Inbrunst in einem schiitischen Heiligenschrein.
Abends erlebt er Ballgard, eine Rockband, die im Untergrund spielt.

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| 13:35 - 14:05,
ZDF |
| Staudamm contra Regenwald Im
Herzen Amazoniens liegt die größte und teuerste Baustelle Brasiliens: Hier soll das
drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt gebaut werden - Belo Monte. Wissenschaftler warnen
vor den verheerenden ökologischen Folgen. Dieser Eingriff in die Natur wird weitreichende
Folgen nach sich ziehen, die Hälfte des Amazonas-Regenwaldes wird vernichtet werden. Für
Belo Monte soll mehr Erde bewegt werden als beim Aushub des Panama-Kanals. Dazu kommen
Straßen, Starkstromleitungen, Siedlungen für 20 000 Arbeiter. Um Brasiliens
Energiehunger zu stillen, wird eine Fläche so groß wie der Bodensee geflutet werden.
Auch deutsche Unternehmen möchten davon profitieren: Mercedes Benz liefert 540
Baufahrzeuge, von Voith Hydro, einer Siemens-Tochter, sollen Turbinen, Generatoren und
Transformatoren kommen - ein Großauftrag von 443 Millionen Euro. Besonders hart trifft es
die Indios. Denn der Rio Xingu, der gestaut werden soll, ist die Lebensader für Dutzende
von Indianervölkern im Regenwald. Dieser fast 2000 Kilometer lange Seitenarm des Amazonas
ist eines der letzten intakten Flusssysteme Brasiliens. In seinem klaren Wasser leben 800
Fischarten, viele davon nur dort, sonst nirgends auf der Welt. Auf den Inseln im Rio Xingu
legen Schildkröten ihre Eier ab, nisten zahlreiche Vögel. 1961 entstand hier der erste
Nationalpark Brasiliens, auch, um den Lebensraum der indigenen Völker zu schützen. Die
Berlinerin Rebecca Sommer unterstützt die Ureinwohner bei ihrem Kampf gegen das
Staudammprojekt. Als Menschenrechtsaktivistin vertritt sie die internationale Sektion der
Gesellschaft für Bedrohte Völker bei den Vereinten Nationen. 'planet e.' hat sie auf
ihrer Reise in das Amazonasgebiet begleitet. Ihre Hoffnung ist auch die der Indios: Die UN
muss auf Brasilien einwirken, Belo Monte doch noch zu stoppen. Die Zeit wird knapp: Obwohl
noch rund ein Dutzend Klagen laufen, ist der Bau bereits in vollem Gange. Regierung und
Konzerne schaffen Fakten. Sie halten den Staudamm zur Stromversorgung des Landes für
unverzichtbar. Schon 2015 soll Belo Monte 11 000 Megawatt liefern und Brasiliens
Wirtschaftsboom antreiben.

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| 19:30 - 20:15,
ZDF |
Expedition in die Wüste
 Im Frühjahr
1809 erreicht ein junger Kaufmann mit Namen 'Sheikh Ibrahim' das syrische Aleppo und
lässt sich dort für zwei Jahre nieder. Angeblich kommt er aus Indien, tatsächlich aber
handelt es sich um den Schweizer Johann Ludwig Burckhardt, der im Auftrag der britischen
'African Association' als Geheimagent unterwegs ist. Als Muslim verkleidet wagt er, was
noch keinem gelang: die Erkundung des Niger in Zentralafrika über die Ostroute.
Bei seiner Reise von Ägypten in den Sudan entdeckt Burckhardt am 22. März 1813 zufällig
die Tempel von Abu Simbel.

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| Montag, 13.02.2012 |
| 08:55 - 09:50,
arte |
| Ostafrika - Im Tal des Omo
Die schwer zugängliche Region des Omo im südlichen Äthiopien gilt als Wiege
der Menschheit. Heute leben hier verschiedene Stämme (Stamm der Kara) nach alten Sitten
und Gebräuchen.

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| 14:15 - 14:40,
arte |
| Kleider und Leute In
Malaysia sind neben dem malaysischen Sarong indische Saris und mandschurische Blusen zu
sehen. Die traditionelle malaysische Weste 'Kebaya', die Frauen zu festlichen Anlässen
tragen, verdankt ihren Namen der chinesischen Aristokratie, die dieses Kleidungsstück neu
erfunden hat. Im Straßenbild fallen die bildhübschen Chinesinnen auf, die völlig
'verwestlicht' sind und von Singapur träumen. Die indische Minderheit kleidet sich
ausschließlich in Sari oder Salwar Kamiz, womit sie auf die malaysische Unterdrückung
ihrer Gemeinschaft aufmerksam machen will. Das ursprünglich aus Indonesien stammende
Textilfärbeverfahren 'Batik' war einst Auslöser eines diplomatischen Konflikts zwischen
Malaysiern und Indonesiern. Malaysia besteht bekanntlich aus zwei Hälften, aus West- und
Ostmalaysia, negiert aber gern die Bedeutsamkeit dieser Teilung. Doch die verschiedenen
Ethnien - Malaien, Chinesen, Inder und Pakistanis - leben hier zusammen, ohne sich
wirklich zu mischen und sind an ihrer Kleidung auf den ersten Blick zu erkennen. |
| 20:15 - 21:00,
ARD |
Himalaya  14 Bergmassive mit
über 8000 Metern gibt es auf unserem Planeten - und alle finden sich im Himalaya. Über
3000 Kilometer zieht sich die gewaltige Bergkette quer durch Asien. Und doch bietet die
höchste Bergkette der Erde eine überraschende Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Sir David
Attenborough geht erneut auf Entdeckungstour und begegnet dabei u.a. Schneeleoparden,
Wölfen und Tibetbären.
Bereits seit 1952 arbeitet David Attenborough (85) - jüngerer Bruder des Schauspielers
Richard Attenborough - für die BBC. 1985 wurde er zum Ritter geschlagen.

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| 23:00 - 00:30,
MDR |
| Tuyas Hochzeit Schafe
hüten, Wasser ranschaffen, zwei Kinder und den behinderten Ehemann versorgen -
Steppenalltag für die mongolische Schafzüchterin Tuya (Yu Nan). Aber dann verletzt sie
sich. Um das Überleben der Familie zu sichern, muss sich Tuya neu verheiraten. Bedingung:
Der neue Ehemann muss den alten, Ba Ter, mit versorgen. Bewerber gibts genug: Außer dem
schüchternen Nachbarn Sen Ge klopft auch ein ehemaliger Mitschüler Tuyas an. Der ist
durch Erdöl reich geworden...
Der dritte Film des chinesichen Regisseurs Quan'an Wang (42) wurde auf der Berlinale als
Bester Film mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Die männlichen Rollen werden von
Hirten aus dem Dorf gespielt. Die Kamera führte der Deutsche Lutz Reitemeier (44, 'Die
Spielwütigen').

|
| Dienstag, 14.02.2012 |
| 00:30 - 01:30,
arte |
| Astronauten, Wikinger und
Geister Im Süden von Wales, dem früheren Zentrum der britischen Kohle- und
Eisenindustrie, liegen die Kleinstadt Merthyr Tydfil und das Dorf Heolgerrig. Dort beginnt
Anfang der 70er Jahre der damals 19-jährige Filmstudent Robert Haines, seine Familie,
seine Freunde und manchmal auch völlig Fremde zu fotografieren. Für ihn sind diese
Bilder Aufnahmen ganz gewöhnlicher Menschen, die ein ganz gewöhnliches Leben führen,
und so landen die Fotos in einem Pappkarton und werden vergessen. Erst knapp 40 Jahre
später öffnet Haines diesen Karton wieder und findet etwas Unerwartetes: Er stößt auf
Porträts von Menschen, die jetzt gar nicht mehr gewöhnlich scheinen, Fotos von großer
Präsenz und Kraft, die davon erzählen, wie eine Industrie, ganze Berufsstände, eine
Region und ihre Dorfgemeinschaften Geschichte werden. Und plötzlich will jeder diese
Bilder sehen, ein Fotobuch entsteht, mehrere Ausstellungen folgen, Fernsehen und Zeitungen
berichten über die 'vergessenen Fotos'. Haines entscheidet sich, zurück nach Merthyr und
Heolgerrig zu gehen und dort nach den Menschen zu suchen, die er damals fotografiert hat.
Er will herausfinden, was aus ihnen geworden ist. Und er trifft tatsächlich nicht wenige
seiner ehemaligen 'Motive' wieder, redet mit ihnen, hört ihren Erzählungen zu und macht
daraus das vielschichtige Porträt einer Gemeinde, poetisch und elegisch, lustig und
anrührend, bildschön und eigenwillig. Haines zeigt, dass kein Leben 'gewöhnlich' ist,
wenn man wirklich hinsieht.

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| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
| Russlands Ströme - Russlands
Schicksal Seit Millionen von Jahren lebt der Stör in der Wolga - sein
Kaviar ist einer von Russlands Schätzen. Jetzt bleiben die Netze der Fischer immer öfter
leer: eine Folge der Umweltverschmutzung und des Raubbaus an der Natur.
Erster von drei Teilen über Russlands große Flüsse. Es folgen Berichte über die Lena
und den Amur .

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| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
| Russlands Ströme - Russlands
Schicksal Die Lena ist der zweitlängste russische Fluss. Über die Hälfte
des Jahres vom Eis bedeckt, wird die Lena im Frühsommer zum reißenden Strom. Der Film
zeigt Tiere und Menschen, die an ihrem Ufer leben. Per Hubschrauber und im Auto, zumeist
aber auf einem altersschwachen Lenadampfer hat das Fernsehteam die viereinhalb Tausend
Kilometer bewältigt - von der Quelle im Baikalgebirge, vorbei an den majestätischen
Lena-Felsen und quer durch Russlands sibirische Schatzkammer. |
| 05:15 - 06:00,
Phoenix26 |
| Russlands Ströme - Russlands
Schicksal Die Russen nennen ihn Amur, die Chinesen 'schwarzer Drache'. Der
4416 Kilometer lange Fluss trennt an seinem Oberlauf zwei Welten: Auf der einen Seite
liegen die Trümmer des Ex-Sowjetstaates, auf der anderen wachsen Wolkenkratzer in den
Himmel. Das Ufer ist auch Heimat des Amur-Tigers. Das Leben am Fluss zeigt Anne Gelinek. |
| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Russland - Eine Winterreise
In den Goldminen der Kolyma in Jakutien beginnt der erste Teil der
Russland-Dokumentation über das harte Leben fernab der Großstädte der ehemaligen
Weltmacht. Das Reporterteam begleitet Bergleute, die goldhaltiges Quarzgestein in 134 m
Tiefe mit uralten Maschinen aus Stollen brechen. Ihr Arbeitsplatz: eiskalt, staubig und
eng.
Jakutien ist eine der kältesten Regionen der Erde, die von Menschen besiedelt wird. Mehr
als 6300 Kilometer legte das ZDF-Team mit Lkw, Schneeraupen und Schlitten bis tief ins
Landesinnere zurück.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Russland - Eine Winterreise
Das ZDF-Team folgt den Spuren Alexander von Humboldts, der 1829 auf Einladung
des Zaren Sibirien bereiste. Die Reporter sind unterwegs vom Ural bis an die chinesische
Grenze, reisen auf meterdick zugefrorenen Flüssen, lernen Menschen kennen, die Eis,
Schnee und Kälte trotzen und in der Einöde nach Reichtümern suchen.
Info: Alexander Freiherr von Humboldt starb 90-jährig am 6.5.1859 in Berlin. Der
Naturwissenschaftler machte weltweit bahnbrechende Beobachtungen: u.a. Mitbegründer der
physischen Geografie.

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| 08:55 - 09:50,
arte26 |
| Westafrika - Geheimnisvolle
Sahara Der junge Fulbe-Hirte Ibrahim lebt in Niger. Er hofft, beim
traditionellen Schönheitswettbewerb für Männer zu gewinnen. Beim Guérewol-Fest stellen
sich die geschminkten, herausgeputzten und mit zahlreichen Accessoires geschmückten
Männer nach stundenlanger Vorbereitung in einer Reihe auf. Die jungen Frauen des Dorfes
sehen sich die Bewerber an und wählen sich unter den Tänzern den Schönsten aus.
Schönheit ist allerdings auch das Einzige, das Ibrahim geblieben ist, denn ihm und seiner
Familie sind alle Nutztiere weggestorben. Viele Stämme leben in tiefster Armut, denn
immer länger anhaltende Dürrezeiten haben zu einer Ausbreitung der Wüstenflächen
geführt. Die einzige Nahrung der in der Region verbliebenen Menschen ist ein bitteres
Kraut. Viele der Kinder leiden an chronischer Unterernährung. Auch den Tieren fällt es
zunehmend schwerer, in diesem immer trockeneren Umfeld zu überleben. So bleibt vom
Banzena-See in Mali manchmal nur noch eine große Pfütze übrig. Und die wenigen noch
hier lebenden Elefanten müssen Hunderte von Kilometern zurücklegen, um Wasser zu finden.

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| 11:30 - 12:15,
NDR |
| Ganges - Indiens Fluss des
Lebens Allein auf den ersten 200 Kilometern überwindet der Ganges ein
Gefälle von über 2.800 Metern, ehe er im Tiefland beginnt zu mäandern. In den nun immer
dichter bevölkerten Tälern säumen einzelne Wälder die Ufer, doch immer häufiger
bestimmt die Landwirtschaft das Bild. Reis, Gerste, Hirse, Baumwolle, Zuckerrohr reifen in
der kräftigen Sonne. Treten die Städte ins Blickfeld, fallen die großen Zeremonien der
Hindu-Gläubigen auf, die im Wasser des Ganges stattfinden. Bei Haridwar hat der Fluss die
große Ebene, die seinen Namen trägt, erreicht. Das Lichterfest wird täglich zu
abendlicher Stunde abgehalten, Kumph Mela ist dagegen die größte Wallfahrtsversammlung
auf Erden mit mehreren Millionen Pilgern am Ort. Große Zuflüsse schenken dem Ganges
zusätzlich Wasser. Der Chambal schafft es aus einer Wüste heraus, sein Wasser in die
Ebene zu bringen. Hier lässt sich auch der seltene Gangesgavial sehen. Mit der putzigen
Schnauze ein recht ungewöhnliches Krokodil, dafür ein umso besserer Fischjäger. Über
sechs Meter lang werden die Männchen. Ein wichtiges jährlich wiederkehrendes
Naturereignis stellt der Monsun dar. Aus zahmen Gebirgsbächen entwickeln sich reißende
Flüsse. Geröll, Sand und viel Wasser bringen sie ins Tiefland. Die Überschwemmungen in
den Ebenen sind riesig. Tausende Quadratkilometer weit steht das Land unter Wasser. Aber
der Schlamm ist fruchtbar und beschert reiche Ernten. Heute lebt ein Zehntel der
Weltbevölkerung im Gangesbecken, dennoch blüht überraschenderweise auch die Tier- und
Pflanzenwelt auf diesen dicht bevölkerten Ebenen. Sarus-Kraniche vollführen ihre
Balztänze inmitten der Reisfelder, während Scharen von Rhesusaffen in alten Tempeln und
Mangogärten leben. Andere dagegen, wie die einzigartigen Gangesdelfine und die
Gangesgaviale, sind fast verschwunden und überleben nur noch in entlegenen Abschnitten
des Flusses.

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| 14:15 - 14:45,
3SAT26 |
| Von Himmel und Hölle Das
Paradies geht unter. Der Präsident der Malediven sucht bereits nach einer neuen Bleibe
für sein Volk, denn die Trauminseln der Atolle und Korallenriffe im Indischen Ozean
werden versinken. Während die ersten Bewohner die Inseln zwischen Südindien und Sri
Lanka verlassen - sie sind die weltweit ersten Klimaflüchtlinge - sonnen sich die
Touristen weiter an den Stränden der prachtvollen Sechs-Sterne-Resorts. Nirgendwo liegen
Himmel und Hölle so unvermutet nah zusammen wie auf diesen Archipelen mitten im Meer. Im
Südwesten Indiens, in Kerala, verwandelt sich alljährlich ein Dorf zum Schauplatz eines
mystischen Festivals: Ein Unberührbarer aus der untersten Kaste wird für 30 Stunden zum
Gott erkoren. Auslandskorrespondent Markus Grüne sucht nach 'Himmel und Hölle' auf den
Malediven, in Indien und in Sri Lanka.

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| 14:45 - 15:30,
3SAT |
| Ko Samui Ursprünglich
ein Geheimtipp für Reisende und Aussteiger, ist die Insel Ko Samui heute zu einem
Aushängeschild des Thailand-Tourismus geworden. Ziel ist es, die Insel für den
'gehobenen' Tourismus zu erschließen und sie nicht zu einem Ort des ungehemmten
Massentourismus verkommen zu lassen. So wird Bauten-'Wildwuchs' verhindert, Hotels müssen
in die Landschaft eingepasst sein und dürfen nicht höher gebaut werden als die sie
umgebenden Palmen. Kokospalmen waren, neben der Küstenfischerei, bis zum Aufkommen des
Tourismus die einzige Einnahmequelle der Inselbewohner. Bis heute prägen Kokosplantagen
das Bild der Insel. Ko Samui, mit 250 Quadratkilometern etwa halb so groß wie Ibiza, hat
wegen seiner drei Millionen Kokospalmen den Beinamen 'Coconut Island'. Neben der
landschaftlichen Schönheit und den touristischen Attraktionen zeigt die Dokumentation 'Ko
Samui' vor allem Kultur und Alltag der Inselbewohner: Tempelfeste und Büffelkämpfe,
Kokosernte und Fischerei, Schattenspiel und Mumienverehrung.

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
| Alaska - Die 48 Stunden von
Kodiak Kodiak in Alaska ist die zweitgrößte Insel der Vereinigten Staaten.
Hier ist der Kodiak-Bär zu Hause, das größte Landraubtier der Welt. Jahr für Jahr im
Sommer und im Herbst, wenn die Lachse zu Hunderttausenden zu den Laichplätzen aufsteigen,
herrscht an den Flüssen Hochbetrieb. Dann machen die Bären reiche Beute. Auf Kodiak
leben rund 6.000 Menschen, etwa die Hälfte hat direkt oder indirekt mit dem Fischfang
oder der Fischverarbeitung zu tun. Hunderte von Fischkuttern und Trawlern liegen im Hafen,
einem der bedeutendsten von ganz Alaska. Ein Team des NDR war im Spätsommer 2006 bei
einer Fangfahrt auf Heilbutt dabei. Der Skipper des Bootes 'Compromise' heißt Brian
Young. Er fischt schon mehr als 20 Jahre in den kalten Gewässern der Bristol Bay und der
Beringsee. Mit von der Partie sind seit einigen Jahren seine beiden Söhne Josh und
Jeremy. Der Pazifische Heilbutt, auf den es Brian und seine Söhne abgesehen haben, wird
mit so genannten Langleinen, die mit Lachsködern bestückt sind, gefangen. Besonders
große Heilbutts können ein Gewicht bis zu 350 Kilogramm auf die Waage bringen; ein Fang,
der sich bei einem Kilopreis von neun Dollar lohnt. Innerhalb von 48 Stunden haben Brian,
Josh und Jeremy mehr als 7.000 Kilogramm Heilbutt am Haken. Der Film erzählt aber nicht
nur vom Leben und von der Arbeit einer Fischerfamilie auf Kodiak, er vermittelt auch
spektakuläre Eindrücke einer nahezu unberührten Natur und berichtet von der spannenden
Entdeckung Kodiaks vor 250 Jahren durch russische Pelzhändler.

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| 15:30 - 16:00,
3SAT |
| Chinas wilder Fluss Auf
Chinesisch heißt er Lancang Jiang, was soviel wie 'wilder Fluss' bedeutet: Der Mekong
(aufgestaut bei Wanyaolong) ist mit fast 5000 km einer der längsten Ströme der Erde. Im
Himalaya liegt seine Quelle. Bevor er ins Chinesische Meer mündet, durchfließt er sieben
Länder, mehr als die Hälfte seines Laufs liegt im Reich der Mitte. An seinen Ufern
wachsen Wein, Tee, Tabak und Heilkräuter. Ariane Reimers zeigt faszinierende Landschaften
und den Alltag der Menschen am Fluss.

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| 17:15 - 17:45,
3SAT |
| Im Herzen der Südsee Weiße
Sandstrände, malerische Wasserfälle und unberührte Regenwälder: Das ist der Inselstaat
Samoa mit den Hauptinseln Savaii und Upolu im Herzen der Südsee. Auf den berühmten
Lavafeldern leben die Menschen in unwirtlicher Umgebung. In den Fischerdörfern werden
neben dem samoanischen Lebensstil auch traditionelle Jagdmethoden gepflegt. Beim größten
Volksfest des Landes starten die traditionellen Langboote zu einem Rennen. An die
Tatsache, dass Samoa einst deutsche Kolonie war, erinnern zahlreiche Namen: So legte 1885
ein Mann namens Frederick Kruse von der Ostseeinsel Fehmarn mit einem Segelschiff an der
Küste an. Seine Urenkelin führt heute ein Hotel auf Samoa mit dem Namen 'Insel Fehmarn'.
Der Tourismusminister heißt Misa Telefoni Retzlaff - sein Großvater brachte die ersten
Telefone von Berlin nach Samoa. Die Dokumentation 'Im Herzen der Südsee' stellt Samoas
Hauptinseln Savaii und Upolu vor und erzählt Alltagsgeschichten aus dem Leben im
Südseeparadies.

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| 17:45 - 18:30,
3SAT |
Rapa Nui - die Osterinsel
 Wenn man
'Osterinsel' sagt, fallen vielen Menschen die rätselhaften, riesigen Tuffsteinfiguren
ein, von denen etwa 1.000 Stück die raue Küste der Insel Rapa Nui säumten. Darüber
hinaus sind die Insel und ihre Geschichte weitgehend unbekannt. Überlieferungen
berichten, dass eine kleine Gruppe von Polynesiern um 350 nach Christus in ihren
Segelbooten auf der Suche nach Neuland dorthin verschlagen wurde. Sie lebten die nächsten
1.300 Jahre in totaler Isolation inmitten des Pazifiks - 3.700 Kilometer vom
südamerikanischen Festland und 2.250 Kilometer von der nächsten bewohnten Insel
entfernt. So entwickelten sie ihre Kultur ohne Kontakt mit der Außenwelt. Mit der
Entdeckung der Insel durch den holländischen Seefahrer Jacob Roggeveen (1659 -
1729)begann dort eine Kette von Überfällen, Entführungen und Morden. Der chilenische
Kapitän Pedro Toro fand bei seinem Besuch 1870 nur noch 100 Männer sowie 78 Frauen und
Kinder vor. Die Dokumentation 'Rapa Nui - die Osterinsel' erzählt die Geschichte der
Insel und ihrer Bewohner.

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| 20:15 - 21:00,
WDR26 |
| Wildes Russland Auf
der Halbinsel Kamtschatka gehen 20 verschiedene Klimazonen ineinander über. Der
Naturfilmer Christian Baumeister folgte den Fährten von Bär, Vielfraß, Rotfuchs und
Riesenseeadler .
Christian Baumeister, Biologe, wurde mehrfach für seinen Film 'Naturwunder Iguaçu'
prämiert. Auf der Kamtschatka entkam das Team nur knapp einem Erdrutsch.

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| Mittwoch, 15.02.2012 |
| 11:30 - 12:15,
NDR |
| Ganges - Indiens Fluss des
Lebens Wo der Ganges mit seinen Hunderten von Flussarmen im Golf von
Bengalen ins Meer fließt, liegt der größte Mangrovenwald der Erde, die Sundarbans. Es
handelt sich um eine besondere Naturlandschaft, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Hier
gibt es Riesenechsen und riesige Schlangen, gewaltige, menschenfressende Krokodile, große
Herden von Axishirschen und Wälder voller Affen. Dies ist einer der wildesten Orte der
Welt. Vielleicht liegt hier der allerletzte Zufluchtsort des Tigers. Mensch und Tiger
leben hier auf engem Raum zusammen, wobei die Siedlungen der Menschen außerhalb der
Mangrovenwälder liegen. Sie bestellen ausgedehnte Reisfelder. Daneben patrouillieren
Klaffschnäbel im seichten Wasser, von den Dorfbewohnern immer gern gesehen. Sie gelten,
genau wie die stolzen Saruskraniche, als Glücksbringer. Nicht selten verrichten die
Fischer ihre Arbeit im Delta direkt neben den Gangesdelfinen. Die Fischer nutzen die
Tauchkünste des Indischen Fischotters, mit dem sie zusammen die Fische in die Netze
treiben. Für die jahrhundertealte Tradition werden die Otter extra gezüchtet. Während
der Monsunzeit leiden Mensch und Tier im Delta. Nach anhaltenden sintflutartigen
Regenfällen tritt der Ganges über die Ufer und steigt teilweise über acht Meter an.
Manchen Bewohnern nimmt er Land, fluchtartig müssen sie ihre Häuser verlassen, weil die
Uferzone großflächig abbricht. Anderen wiederum schenkt er Land, wenn der Fluss Schlamm
heranträgt und auf diese Weise neuen Lebensraum für Mensch und Tier schafft.

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| 16:15 - 17:45,
3SAT |
| Polaris - Seele des Nordens
Es ist eine der wildesten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde: der hohe
Norden jenseits des Polarkreises. Das Leben der Menschen dort bedeutet einen ständigen
Kampf gegen die Naturgewalten. Die zweiteilige Dokumentation 'Polaris - Seele des Nordens'
führt nach Grönland, Finnland und Sibirien und begleitet drei Familien in ihrem Alltag -
von der Sommersonnenwende bis zum letzten Sonnenuntergang in der Polarnacht.

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| 20:15 - 21:00,
NDR |
Die größten Naturschauspiele
der Erde  Die Kalahari in Botswana zählt zu den trockensten Wüsten
der Erde. Doch einmal im Jahr werden tausende Quadratkilometer Land überflutet:
Regenfälle im Angola-Hochland im Frühling sorgen dafür, dass sich die Wassermassen des
Okawango in die Wüste ergießen. Millionen Tiere haben so die Möglichkeit, die
Trockenheit zu überstehen.
Der Okawango, der als Cubango in Angola entspringt, ist etwa 1600 km lang. Er mündet in
Botswana in dem mit 16.000 qkm größten Binnendelta der Erde.

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| Donnerstag, 16.02.2012 |
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Der Chiemgau-Komet Im
Jahr 465 v. Chr. schlugen im Chiemgau die Stücke eines explodierten Kometen auf und
vernichteten auf 1.200 Quadratkilometern alles Leben. Als dokumentarischer
Wissenschaftskrimi begleitet der Film Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen bei der
Auswertung der einzigartigen Funde. Neue historische Erkenntnisse geben Aufschluss, wie
die Naturkatastrophe die antike Welt veränderte.

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| 08:55 - 09:45,
arte |
| In den Hügeln der Negev Für
den Beduinenstamm El Talalka in der Negev-Wüste im Süden Israels sind die
Lebensbedingungen prekär. Die israelische Regierung hat zudem beschlossen, die
Behausungen der arabischen Beduinen zu zerstören, um die Nomaden in einer Stadt sesshaft
- und damit besser kontrollierbar - zu machen. Die Dokumentation berichtet über den
Alltag des Beduinen Muhammad, der täglich um den Erhalt der traditionellen Lebensweise
der Beduinen inmitten einer modernen Welt kämpfen muss, zugleich aber für seine Kinder
ein Leben im Zeichen des Fortschritts erhofft. Muhammad reibt sich in seinem einsamen
Kampf auf. Wird ihm sein Glaube eine Hilfe sein?

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| 14:15 - 14:40,
arte |
| Kleider und Leute In
Mexiko sind Mariachi-Musiker sehr beliebt. Das angeblich von dem französischen Wort
'mariage' abgeleitete Wort bezeichnet Männer im traditionellen Charro-Kostüm bestehend
aus engen, schwarzen Hosen mit seitlichen Silberknöpfen, Rüschenhemden, bestickten
Bolerojacken, spitzen Stiefeln und Sombreros. Bei Festlichkeiten aller Art sorgen die
Mariachi gegen ein Paar Pesos für Stimmung. Auf dem Lande versammeln sich sonntags die
Charros - einst die spanischmexikanische Variante der US-amerikanischen Cowboys - in ihrer
typischen Tracht zur Messe und gehen anschließend zum Rodeo und zum Polkatanzen. Die
Damen tragen dabei zu ihren Sombreros üppige Volantkleider. Eher unauffällig ist die
Kapuzenmütze der Zapatista. Sie soll nicht nur deren Anonymität im illegalen Kampf
wahren, sondern symbolisiert auch den egalitären, basisdemokratischen Anspruch der
Bewegung. Überhaupt tragen die Mexikaner gern Masken, so genießen beispielsweise die
Masken der Ringer große Verehrung. In den 30er und 40er Jahren waren die Pachucos
Vertreter einer mexikanischen Jugendkultur im Süden der USA mit eigenem Kleidungsstil,
mit den 'Zoot Suits', und eigenem Dialekt. Heute trifft man sie in Mexiko als prahlerische
alte Dandys mit federgeschmückten Borsalinos und zweifarbigen Schuhen. Auch die
Indianerinnen halten an Traditionen fest. Ohne sich von der Verachtung beirren zu lassen,
auf die ihr geliebter 'Huipil' bei den Stadtbewohnern gelegentlich stößt, tragen sie
diesen bestickten ponchoartigen Umhang bei jeder Gelegenheit. Sehr präsent in Mexikos
Städten sind die 'Masaguas cholos skatopunks', Masagua-Indianer, denen Skater- und
Punkerlook als Erkennungszeichen dienen. Deutlich zeigt sich, dass die mexikanische
Kleidung geprägt wird von spanischen, indianischen und nordamerikanischen Einflüssen.

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| 15:00 - 15:45,
3SAT |
Inseln im Eis  Es gibt nur eine
Chance hinzukommen: Das Versorgungsschiff 'Michail Somow' legt Anfang September in
Archangelsk mit dem Ziel Franz-Josef-Land und Nowaja Semlja ab. Dieter Schumann ging mit
an Bord, obwohl die Archipel in der russischen Arktis eigentlich für Ausländer tabu
sind.

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| 15:45 - 16:30,
3SAT |
| Inseln im Eis Über
schneebedeckte Höhen und Gletscher führt Andreas Umbreit ZDF-Mann Dieter Schumann. Seit
19 Jahren lebt der Deutsche auf dem eisigen Arktis-Archipel - und weiß, dass Eisbären
hier absolute Vorfahrt haben. Außerdem besucht das ZDF-Team das letzte Dorf vor dem
Nordpol, ein Trapper-Pärchen im entlegenen Wejdefjord und die russischen Kohlekumpel in
Barentsburg.

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| 16:30 - 17:15,
3SAT |
| Abenteuer Weiße Wildnis Unterwegs
im Norden Kanadas trifft Uwe Kröger Menschen, die unter rauen Bedingungen leben. Er
spricht mit einem ehemaligen Robbenjäger, besucht eine Wetterstation, begegnet Rangern
auf Patrouille und begleitet einen Trucker auf seinem Weg über vereiste Straßen zu einer
Diamantenmine.

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| 17:15 - 18:00,
3SAT |
| Abenteuer Weiße Wildnis Wenn
im Sommer kurz die Eisdecke über dem Norden von Kanada schmilzt, beginnt für die
Eisbären eine hungrige Zeit. Um den winzigen Ort Churchill an der Hudson Bay rotten sich
die abgemagerten Tiere Anfang November zusammen und warten, bis der Fluss endlich
zufriert, damit sie wieder auf Robbenjagd gehen können. Aber zunehmend lässt der Frost
auch in Churchill auf sich warten - auch dort sind die Signale des Klimawandels sichtbar.
Im zweiten Teil der Dokumentation 'Abenteuer Weiße Wildnis' begibt sich Uwe Kröger auf
Eisbärenpirsch.

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| Freitag, 17.02.2012 |
| 03:30 - 04:15,
Phoenix |
| Auf den Spuren von Jules Verne
Auf Jules Vernes Spuren führt der Film ins Erdinnere und zeigt, wie es im
'Bauch der Erde' aussieht: Neben den zahlreichen Mythen liefern Wissenschaftler auch
Erklärungsmodelle, wie es im Erdinneren aussieht. Der Blaue Planet hat einen Durchmesser
von etwa 12.742 Kilometern. Doch Forscher drangen bei Bohrungen erst bis auf neun
Kilometer in die Tiefe. Immer feinere Messungen der Seismologen geben jetzt ein zunehmend
differenziertes Bild von Aufbau und Zusammensetzung der Erde. |
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
| Asiens Ströme - Asiens Zauber
Die Tibeter verehren den Brahmaputra als den 'Fluss, der vom Himmel kommt'. Er
entspringt am Eisdom des Kailasch, dem 'Berg der Götter' in Westtibet, und fließt auf
dem Dach der Welt von West nach Ost. Dietmar Schulz und sein Team sind seinem Lauf gefolgt
- bis zur Hauptstadt Lhasa. Unterwegs haben sie u.a. einen tibetischen Rockmusiker
getroffen, Geheimnisse der Naturheilkunde erfahren und buddhistische Mönche beim Gebet
beobachtet.
Der mächtige Brahmaputra fließt über eine Länge von 2900 km.

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| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
| Asiens Ströme - Asiens Zauber
Die Reise folgt dem Lauf des Irrawaddy, der Myanmar auf einer Länge von 2100 km
durchfließt, von der Hauptstadt Rangun Richtung Norden. Das Filmteam besuchte die 3000
Pagoden von Pagan, den Geisterberg Popa, die alte Königsstadt Mandalay und den
Mahamuni-Buddha. Der Höhepunkt: ein Besuch der verbotenen Jademinen in Hkapant an der
Grenze zu China.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
| Asiens Ströme - Asiens Zauber
Das alte Indochina und das neue Südostasien haben viele Gesichter. Überall
begegnen Peter Kunz und seinem Team Menschen, die diese Gesichter prägen. In einer
spannenden Region, die die Zeit der Kriege hinter sich gelassen hat und kraftvoll in die
Zukunft blickt, bereisen sie den Mekong von der chinesischen Grenze bis in das weite Delta
in Vietnam.

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| 08:55 - 09:50,
arte |
| Zu Besuch bei Schamanen Die
Mongolei, zu der Reisende lange Zeit keinen Zutritt hatten, empfängt inzwischen Touristen
aus aller Welt. Welche Wechselbeziehung besteht zwischen den Reisenden, die von der
'authentischen' Welt der Rentiere und Schamanen Zentralasiens träumen, und den nomadisch
lebenden Viehzüchtern, die sich immer mehr dem Kapitalismus zuwenden und von einer
Konsumgesellschaft träumen? Die Dokumentation eröffnet einem die Sichtweisen einer
Rentierzüchter-Familie. Die Mutter ist eine angesehene Schamanin und lebt heute
hauptsächlich von den Touristen, die bei ihr Rat suchen. Die Filmemacherin Laetitia Merli
ist seit vielen Jahren mit der porträtierten Nomadenfamilie befreundet, und die Schamanin
vertraut ihr freimütig ihre Gedanken, Überlebensstrategien und Zukunftspläne an.

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| 12:05 - 12:50,
arte |
| China, im Reich der
Mosuo-Frauen Lamu Mian Zhe und ihre Familie gehören zum Volk der Mosuo im
Südwesten Chinas. Sie sind dieses Jahr vom Pech verfolgt. Lamu Mian Zhe selbst war schwer
krank. Für ihre Operation musste sie Schulden machen. Dann kam ein Cousin bei einem
Unfall ums Leben. Probleme, die bei den Mosuo stets die ganze Familie betreffen, vor allem
aber die 'Ama', das weibliche Oberhaupt, denn die Mosuo leben im Matriarchat. In Lamus
Familie trägt ihre Mutter Zhima die Verantwortung und die Hauptlast der täglichen Haus-
und Feldarbeit. Lamu versucht, durch den Verkauf von Webarbeiten die Schulden abzutragen.
Währenddessen kümmert sich ihr Bruder Sogna um ihre zwei Töchter, denn bei den Mosuo
sind die Onkel für die Erziehung der Kinder zuständig. Der Vater lebt nicht bei ihnen,
sondern bei seiner eigenen Mutterfamilie. Sogna wiederum verlässt abends das Haus, um die
Nacht bei seiner Lebensgefährtin zu verbringen. 'Wanderehe' nennen die Mosuo diese Art
von Beziehung. Sie kann nur ein paar Nächte dauern oder aber ein Leben lang. Das Volk der
Mosuo zählt noch etwa 40.000 Menschen, die in den chinesischen Ausläufern des Himalayas
traditionell von der Landwirtschaft leben. Viele junge Mosuo arbeiten inzwischen in den
größeren Städten, kommen aber zu den Familienfesten wieder zusammen. Eines der
wichtigsten Feste im Leben einer Mosuo-Frau ist die Volljährigkeitszeremonie. Lamu und
Sogna reisen zu diesem Fest ihrer Nichte in das abgelegene Bergdorf Lijiazui. Mit 13
Jahren werden dem Mädchen zum ersten Mal die festlichen Mosuo-Frauenkleider angelegt. Von
nun an darf es seine Meinung im Familienrat sagen, in dem Probleme zwischen den
Generationen und Geschlechtern gelöst werden. Das Wichtigste für die Mosuo ist Harmonie
in der Familie. Doch hat diese jahrtausendealte Kultur im modernen China noch eine
Überlebenschance?

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| 14:30 - 15:15,
H3 |
| Moskau, Jalta, Kiew - Eine
Zugreise Moskau, Bahnhof Pawelezkaja: Hier startet Filmautor Klaus
Schwagrzinna zu einer Abenteuerreise, über 6500 km in drei Wochen. Er erlebt deutsche
Geschichte in Wolgograd. In Sotschi, dem Nobelbadeort von Präsident Putin, badet er mit
den Reichen und Schönen im Schwarzen Meer, durchstreift Weinberge auf der Krim und fährt
durch Moldawien bis nach Kiew.
Die Stadt Sotschi hat gut 331.000 Einwohner und ist für ihre Sommersporteinrichtungen
bekannt. Die dortige Tennisschule hat z.B. die Stars Maria Scharapowa und Jewgeni
Kafelnikow hervorgebracht.

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| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
Dschungelfieber  Kaum ein Lebensraum
gibt der Wissenschaft mehr Rätsel auf als der Dschungel. Seit Jahrhunderten versuchen
Biologen, seine Geheimnisse zu ergründen. Doch je weiter sie vordringen, umso deutlicher
wird, dass sie bislang nur einen Bruchteil kennen. Eine neue Generation von
Wissenschaftlern will nun diese Lücken schließen. Ihre Ausrüstung erinnert nur noch
wenig an die Entdecker von einst. Die Forscher von heute gehen mit High-Tech auf die
'Reise ins Verborgene'.

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| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
Dschungelfieber
 Der
Dschungel im Amazonasbecken ist der größte zusammenhängende Regenwald der Welt.
Lediglich ein Viertel des mehrere Millionen Quadratkilometer großen Waldgebietes gilt als
erforscht. Doch auch die bekannten Gebiete bergen noch viele Geheimnisse. Jaguar, Ozelot
und Faultier sind die populärsten Bewohner des Amazonas-Regenwaldes. In einzigartigen
Bildern porträtiert der zweite Teil den Regenwald und seine eigentümlichsten tierischen
und pflanzlichen Bewohner.
Hintergrund: In einzigartigen Bildern porträtiert der zweite Teil der dreiteiligen Reihe
'Dschungelfieber' den Amazonas-Regenwald und seine eigentümlichsten tierischen und
pflanzlichen Bewohner. Eine spannende Expedition in einen der letzten unerforschten
Lebensräume und eine fremde Welt.

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| 21:45 - 22:30,
Phoenix |
Dschungelfieber
 Einst war
der Dschungel ein Lebensraum des Menschen. Schon lange Zeit bevor er Kettensägen und
andere technische Hilfsmittel besaß, hat er den Regenwald bewohnbar gemacht. Bis heute
zeugen Tempelanlagen und andere Überreste von der frühen Besiedlung des Waldes. Doch
warum sind diese Kulturen untergegangen? Können wir aus den Fehlern unserer Vorfahren
etwas über unsere Zukunft erfahren? Auf einer 'Reise in die Vergangenheit' suchen
Wissenschaftler nach unseren Wurzeln.
Hintergrund: 'Indiana Jones' trifft den 'Planet der Affen' - so schlicht könnte man den
dritten Teil der Reihe 'Dschungelfieber' umschreiben. Auf einer 'Reise in die
Vergangenheit' suchen Wissenschaftler nach unseren Wurzeln. Daneben wird bei Besuchen
verschiedener Forschungsstationen unsere Verwandtschaft mit Schimpansen,
Flachland-Gorillas und Gehaubten Kapuzinern beleuchtet.

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| 22:30 - 23:00,
Phoenix |
| Hannes Jaenicke im Einsatz
für Gorillas Nach engagierten Filmen über Orang-Utans, Eisbären und Haie
begibt sich Hannes Jaenicke jetzt auf Spurensuche nach den größten Primaten unserer Erde
in die Regenwälder Zentralafrikas. Es ist eine gefährliche Reise, denn im Kongo tobt ein
Krieg um die Rohstoffe der Region. Mitten in der Schusslinie leben die weltweit letzten
740 Berggorillas, denen Hannes Jaenicke nachspürt.
Info: Der Virunga-Park ist 7800 Quadratkilometer groß (Luxemburg: 2600 qkm). 1929
gegründet, ist er der älteste Nationalpark Afrikas.

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