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| Sonntag, 12.02.2012 |
| 00:10 - 02:00,
MDR |
Mosquito Coast - Reise in die
Wildnis  'Der Mensch ist Gott', erklärt Erfinder Allie Fox (Harrison
Ford) - und beschließt, seine Vorstellung vom Paradies zu realisieren. Dafür zieht er
mit Frau (Helen Mirren) und Kindern von Massachusetts in den Dschungel von Honduras. An
der Moskito-Küste will er ein schlichtes Leben im Einklang mit der Natur führen. Von
Pioniergeist erfüllt, baut er ein Eingeborenendorf zu einer modernen Hüttensiedlung mit
Eisfabrik aus. Dabei entwickelt er sich zum Tyrannen und verliert mehr und mehr den Blick
für die Wirklichkeit. Als Desperados die Siedlung überfallen, kämpft Allie bis zum
Äußersten für seinen Traum.

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| Werbung |

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| 02:35 - 04:00,
arte |
Waltz with Bashir  In einer Kneipe
diskutiert der israelische Regisseur Ari Folman nachts mit einem Freund über dessen
regelmäßig wiederkehrenden Alptraum, in dem er von einer 26-köpfigen Meute
zähnefletschender Hunde gehetzt wird. Dieselbe Anzahl Hunde hatte der Freund während des
Libanon-Einsatzes töten müssen. Am nächsten Tag tauchen bei Ari Folman erstmals eigene
Erinnerungen an jene Zeit auf, darunter immer wieder ein Bild, das ihn als jungen Soldaten
zusammen mit zwei Kameraden beim Baden in einer Beiruter Bucht zeigt. Plötzlich spürt er
den unbändigen Drang, das reale Geschehen zu rekonstruieren, und beschließt, einige
seiner ehemaligen Kriegskameraden aufzusuchen und zu befragen. Dabei werden verdrängte
Erinnerungen Schicht um Schicht freigelegt.

|
| 03:00 - 03:45,
Phoenix |
Logbuch der Schöpfung  Männchen
verteidigen ihr Revier, Weibchen kümmern sich um die Jungen. So spielt es sich häufig im
Tierreich ab. Volker Arzt zeigt, welche Strategien Tiere anwenden, um den Nachwuchs
durchzubringen: Bei den Pfeilschwanzkrebsen z. B. gilt: die Masse machts. Die Weibchen
legen tausende Eier, doch aus nur einem Prozent der Eier schlüpfen Krebse. Eine
erfolgreiche Methode, den Fortbestand der Art zu sichern.
Weibchen sind wählerisch: Rund 80 Prozent der Männchen zeugen nie Nachwuchs.

|
| 03:45 - 04:25,
Phoenix |
Logbuch der Schöpfung  Auf den ersten
Blick ein gewöhnliches Café - gut besetzt, mit einem Ober, der reichlich zu tun hat und
etwas genervt erscheint. Aber nicht umsonst trägt das Café den Namen 'Illusion'.
Plötzlich verschwindet alles was ruht, und nur was sich bewegt, bleibt sichtbar: der
rührende Kaffeelöffel etwa oder eine sich entfaltende Zeitung. Auch die weiteren
Ereignisse im Café widersprechen der gewohnten Sicht der Dinge. Das Café macht deutlich,
dass die eigene Sichtweise nur eine von vielen Möglichkeiten ist, die Welt zu sehen.
Gottesanbeterinnen zum Beispiel müssen, wenn sie mit ihren Fangarmen blitzschnell eine
Fliege schlagen wollen, den Abstand der Beute erkennen. Sie müssen räumlich sehen. Auch
die berühmten Schützenfische, die Insekten mit einem gezielten Wasserstrahl von den
Blättern schießen, müssen die Entfernung wahrnehmen und ihre Schussbahn berechnen
können. Augen sind so perfekte Konstruktionen, dass man sich lange Zeit ihre Entwicklung
'auf natürlichem Wege' nicht vorstellen konnte. Die vierteilige naturgeschichtliche Reihe
'Logbuch der Schöpfung' von Volker Arzt widmet sich der Faszination der Evolution des
Lebens auf der Erde. An vier unterschiedlichen Beispielen zeigt die Reihe, auf welchen
Wegen und Umwegen sich das, was heute ist, in Jahrmillionen entwickelt hat. Die zweite
Folge zeigt die erstaunliche Entwicklung des Sehvermögens von Tieren und Menschen.

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| 04:25 - 04:30,
Phoenix |
Sternwarte in der Wüste  Die Sternwarte in der
chilenischen Atacama-Wüste ist die leistungsstärkste weltweit. Forscher blicken mit
ihrer Hilfe 14 Milliarden Jahre ins All, fast bis zum Urknall zurück. Sie könnten auch
einen Astronauten auf dem Mond genau erkennen. Sie besteht aus vier einzelnen Teleskopen,
die miteinander verbunden werden können. Jede Nacht blicken sie ins Universum. Die
Astronomen werten die Daten noch vor Ort aus. |
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
Das Gold der Zaren  Noch
heute zeugen Moskau und St. Petersburg vom Glanz der Zaren-Ära. Den Grundstein für den
Aufstieg des Fürstentums Moskau legte Iwan III. 1478 unterwarf er die reiche Handelsstadt
Nowgorod und sorgte so für ein beträchtliches Anwachsen des Vermögens. Sein Enkel, Iwan
der Schreckliche, mehrte seinen Reichtum u.a. mit Verkäufen von kostbaren Zobelfellen.
Iwan IV. (1530-1584), der 1547 zum ersten Zaren Russlands gekrönt wurde, verdankt seinen
Beinamen 'der Schreckliche' vor allem der grausamen Verfolgung seiner Feinde.

|
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
Das Gold der Zaren  Mit Peter
dem Großen (1672-1725) wird Russland Anfang des 18. Jahrhunderts zur Großmacht in
Europa. Der dem Westen aufgeschlossene Zar modernisierte das Land und eroberte weite Teile
Sibiriens. 1703 begann er seinen wohl ehrgeizigsten Plan umzusetzen, den Bau einer neuen
Zarenhauptstadt am Meer - Sankt Petersburg. Noch heute erinnern die vielen prunkvollen
Paläste an die reiche Adelsschicht.
Bis 1917 war Sankt Petersburg Zarensitz und Hauptstadt Russlands. Von 1924 bis 1991 hieß
die Stadt Leningrad.

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| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
Das Gold der Zaren  Am 15.
September 1812 marschierten Napoleons Soldaten in Moskau ein. Bereits einen Monat später
zogen sie wieder ab, jedoch nicht ohne die Residenzen und Klöster des Kremls zu
plündern. Jahre später versetzt die Freigabe der Goldsuche ganz Russland in einen wahren
Rausch. Aus dem Zarengold fertigte der begnadete Juwelier Carl Fabergé wahre
Kunststücke.

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| 06:00 - 06:30,
arte |
Landträume  Als erster Mensch
hat der Norweger Helge Hjelland den Niger von der Quelle bis zur Mündung befahren.
Bereits 200 Jahre zuvor hatte der berühmte schottische Entdecker Mungo Park versucht,
Afrikas drittlängsten Strom zu bereisen. Nachdem er zehn Jahre zuvor gescheitert war,
brach er 1805 erneut zu einer Expedition auf, um den Flusslauf zu entdecken. Doch er kam
nie an seinem Ziel an und starb unterwegs unter mysteriösen Umständen. Heute ist er eine
Legende, und seine Geschichte diente dem amerikanischen Schriftsteller T. C. Boyle als
Vorlage für den Roman 'Wassermusik'. Von Guinea aus brach Helge Hjelland mit seinem
Gummiboot auf und folgte den Spuren von Mungo Park. Zahlreiche Versuche, den gesamten
Flusslauf zu befahren, waren in der Vergangenheit gescheitert. Dennoch ließ Hjelland sich
nicht aufhalten, seine Reise auch ohne Unterstützung von Familie und Freunden anzutreten.
Sein Durchhaltevermögen hatte Hjelland schon früher bewiesen. Auf Rollschuhen reiste er
quer durch Amerika, fuhr rund um die Welt und durchquerte die Sahara per Fahrrad. Die
Reise auf dem Niger erwies sich als extreme Erfahrung, die psychischen und
gesundheitlichen Belastungen brachten den Abenteurer an die Grenze des Erträglichen. Nach
55 Tagen erreichte Helge Hjelland schließlich sein Ziel und hatte als erster Mensch den
Niger von der Quelle bis zur Mündung befahren. |
| 06:20 - 06:45,
ARD |
Willis VIPs  Willis VIP ist in dieser Folge Charles Darwin.
Der Mann stellte vor 200 Jahren mit seiner Evolutionstheorie die über Jahrhunderte
gültige Weltsicht auf den Kopf. Was für ein Mensch war der berühmte englische
Naturforscher? Willi trifft die Kinderbuchautorin Katrin Hahnemann, die sich mit Charles
Darwin auskennt. Willi erfährt: Als Schüler war Charles zwar alles andere als ein Genie,
doch von klein auf trieben ihn große Neugier und ein unbändiger Forscherdrang hinaus in
die Natur. Eine Eigenschaft, die schließlich dazu führte, dass Charles als Erwachsener
viele Forschungsreisen unternahm. Im Naturkundemuseum in Berlin ist Willi mit dem Biologen
Michael Ohl verabredet, um noch mehr zu erfahren: Fünf Jahre war Charles Darwin mit der
'Beagle', einem Segelschiff, unterwegs. Was immer ihm bei seinen Landgängen interessant
zu sein schien, brachte er auf das Schiff: Tiere, Pflanzen, Steine - unzählige Exemplare
wurden gesammelt und exakt beschriftet. Auf den Galapagosinseln im Pazifik weckten
bestimmte Vögel Charles Darwins Interesse. Wieder zu Hause in England waren es vor allem
diese Funde und Beobachtungen, die ihn davon überzeugten, dass an seiner
Evolutionstheorie wirklich etwas dran ist. Charles Darwin erkannte: Unterschiedliche
Lebensbedingungen der Tiere führen dazu, dass sie sich über Jahrhunderte unterschiedlich
entwickeln, deshalb auch unterschiedlich aussehen und verschiedene Eigenschaften haben.
Jedes Tier ist perfekt angepasst an seinen Lebensraum. Denn nur die, die optimal
'ausgerüstet' sind, leben lange genug, um sich auch fortpflanzen zu können. |
| 06:30 - 07:15,
arte |
Allein auf dem Niger  Als erster Mensch
hat der Norweger Helge Hjelland den Niger von der Quelle bis zur Mündung befahren.
Bereits 200 Jahre zuvor hatte der berühmte schottische Entdecker Mungo Park versucht,
Afrikas drittlängsten Strom zu bereisen. Nachdem er zehn Jahre zuvor gescheitert war,
brach er 1805 erneut zu einer Expedition auf, um den Flusslauf zu entdecken. Doch er kam
nie an seinem Ziel an und starb unterwegs unter mysteriösen Umständen. Heute ist er eine
Legende, und seine Geschichte diente dem amerikanischen Schriftsteller T. C. Boyle als
Vorlage für den Roman 'Wassermusik'. Von Guinea aus brach Helge Hjelland mit seinem
Gummiboot auf und folgte den Spuren von Mungo Park. Zahlreiche Versuche, den gesamten
Flusslauf zu befahren, waren in der Vergangenheit gescheitert. Dennoch ließ Hjelland sich
nicht aufhalten, seine Reise auch ohne Unterstützung von Familie und Freunden anzutreten.
Sein Durchhaltevermögen hatte Hjelland schon früher bewiesen. Auf Rollschuhen reiste er
quer durch Amerika, fuhr rund um die Welt und durchquerte die Sahara per Fahrrad. Die
Reise auf dem Niger erwies sich als extreme Erfahrung, die psychischen und
gesundheitlichen Belastungen brachten den Abenteurer an die Grenze des Erträglichen. Nach
55 Tagen erreichte Helge Hjelland schließlich sein Ziel und hatte als erster Mensch den
Niger von der Quelle bis zur Mündung befahren. |
| 06:50 - 07:05,
NDR |
Koutammakou, Togo - Land der
Batammariba  Koutammakou, das Land der Batammariba im Nordosten von Togo,
ist eines der letzten Beispiele für eine afrikanische Gesellschaft, die noch im
Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der Menschen und der Natur wirtschaftet.
Koutammakou ist ein lebendiges UNESCO-Weltkulturerbe. 500 Kilometer nördlich der
Hauptstadt Lomé, im Grenzgebiet zu Benin, hat das togoische Volk der Tamberma dank
geografischer Isolation im Gebirge Atacora seine jahrtausendealten Traditionen gegen die
Einflüsse der modernen Welt schützen können. 'Takienta', eine trutzige Lehmburg, ist
ökonomischer und religiöser Mittelpunkt einer Großfamilie. Sie ist umgeben von
teilweise übermannshohen Ahnen-Altären, die als 'Hauswächter' die Lebenden beschützen,
von diesen aber auch durch entsprechende Opfergaben wohlgesonnen gestimmt werden müssen.
Gleich hinter dem zwischen riesigen Affenbrotbäumen (westafrikanisch: Baobab) gelegenen
Dorf beginnt der heilige Wald. Er ist der Ort für die Initiations-Riten der jungen
Männer. Stapel aus Hunderten frischer Holzstäbe bezeugen, dass die Bräuche heute noch
gefeiert werden. Holz und Lehm spielen eine zentrale Rolle im Leben der Batammariba. Aus
der Erde wächst das Leben, sie ist der Ort für die Toten. In dem Material Lehm sind die
Ahnen allgegenwärtig, aus ihm bauen die Tamberma ihre Häuser und ihre Altäre. Im Wissen
um diese Zusammenhänge liegt ihr harmonischer Umgang mit der Natur begründet. Der Film
nutzt die einmalige Chance, den Alltag in dem Dorf Basamba zu erleben, an dem sich seit
Jahrhunderten kaum etwas verändert hat. Nur wenige Familien leben dort. Während die
Männer die Ernte vor den Stürmen der aufziehenden Regenzeit in die Vorratstürme in
Sicherheit bringen, brauen die Frauen im Hof das traditionelle Hirsebier. Bevor es
getrunken werden darf, opfern sie einen Teil davon auf den Altären der Ahnen. Welcher
Vorfahre gnädig zu stimmen ist, wird mit dem Holz-Stab-Orakel ermittelt. Neue
Lehmturmburgen werden in Koutammakou kaum mehr gebaut. Der Film zeigt aber die Reparatur
eines dieser aufwendig konstruierten Häuser. Nur 15 Zentimeter der Mauer können jeden
ausgebessert werden, dann muss der Lehm trocknen, bevor die Imprägnierung mit frischem
Kuhdung sie wetterfest macht. In der Kühle des Abends sitzt die ganze Familie oben auf
der Terrasse ihrer turmbewehrten Burg. Der Clan-Chef erzählt die Geschichte, wie die
Batammariba einst auf die Erde kamen.

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| 08:55 - 09:20,
arte |
Unter wilden Tieren  Louise liebt das Abenteuer und die weite Natur.
Jetzt muss sie sich auf die eisige Polarkälte vorbereiten, denn sie wurde ausgewählt, um
die Eisbären in Alaska aus nächster Nähe zu beobachten. Doch wie überlebt man in
dieser Eiseskälte? Rosie Stancer, eine erfahrene Arktisreisende und Expertin auf diesem
Gebiet, gibt der jungen Forscherin wichtige Überlebenstipps. In Alaska angekommen kann
Louise ihr Eisbärenabenteuer kaum glauben. Sie erlebt, wie sich die Eisbären dem
Drehteam ohne Scheu nähern und wie spannend die Arbeit des Tierfilmers Doug ist. Sie
erfährt auch, was es heißt, bei minus 50 Grad Celsius selbst vor dem Objektiv zu stehen.

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| 09:15 - 10:15,
3SAT |
| Rafik Schami Zu
Beginn des Jahres 2011 schwappte der revolutionäre Aufstand von Tunesien über auf andere
arabische Staaten wie Ägypten, Libyen, Marokko und Syrien. Doch wie kam es zu dieser
Auflehnung gegen die alles erstickenden totalitären Regimes? Welche geistigen und
sozialen Strömungen in der arabischen Zivilbevölkerung beflügelten die Revolution? Der
aus Damaskus stammende Autor Rafik Schami erzählt vom enormen
Zusammengehörigkeitsgefühl, das dabei eine wichtige Rolle spielte und dies auch in
seinem neusten Werk tut: «Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte Oder wie
ich zum Erzähler wurde». Rafik Schami gibt darin einen wertvollen Einblick in die
arabischen Erzähl- und Denktraditionen. |
| 09:45 - 10:30,
H3 |
Yazd - Wüstenoase im Iran
 Die in der
iranischen Hochebene liegende Handelsstadt Yazd blickt auf eine mehr als 2.500-jährige
Geschichte zurück. Sie war das Zentrum des zoroastrischen Glaubens im Iran. Das harte
Wüstenklima mit seinen im Sommer wie Winter extremen Temperaturen erfordert an diesem Ort
eine Architektur mit einfachen, aber genialen Konstruktionen und Baumaterialien. Die
durchdachten Lehmbauten werden durch die für Yazd typischen Windtürme, die Badgiren,
gekühlt. Diese natürliche Klimaregulierung kann Außentemperaturen bis zu zwanzig Grad
ausgleichen.

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| 10:15 - 10:58,
MDR |
Die Rückkehr der
Moschusochsen  Einst bevölkerten sie die Arktis, doch nach der letzten
Eiszeit starben Moschusochsen in Asien und Europa aus. In den 1970er-Jahren wurden 30
kanadische Tiere in Sibirien angesiedelt. Die Filmemacher Vasili Sarana und Valeri
Fidirkin beobachten, was aus den scheuen Tieren in der Tundra geworden ist.
Zu den natürlichen Feinden der Pflanzenfresser gehören Wölfe und Bären. Bei Gefahr
bilden Moschusochsen Ringburgen , die auch Jungtieren Schutz bieten.

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| 10:20 - 11:05,
arte |
Belle France  Die
nordwestfranzösische Region Bretagne ist an drei Seiten vom Meer begrenzt. Seefahrt und
Fischerei haben hier eine lange Tradition. So ist die Stadt Cancale mit ihrem kleinen
Fischerhafen für ihre Austern berühmt. Olivier, ehemals Küchenchef eines
Dreisternerestaurants, lebt gerne gut und hat eine Leidenschaft für Gewürze. In der
Nähe von Dinan beschwört der Druide Mirdhyn umgeben von Megalithen die guten Geister der
keltischen Kultur, die er kundig vorstellt. Am Fuß der Felsen von Plouha werden Algen
gesammelt, die der Koch Pierrick, der sogar bereit ist, seine Rezepte zu verraten, lecker
zubereitet. Zwischen Paimpol und Pontrieux versetzt eine Dampflok in andere Zeiten. Wer
diesen Zug besteigt, entdeckt eine der schönsten bretonischen 'Rias', aus überfluteten
Flusstälern entstandene Meeresbuchten. Weit entfernt von den Küsten, im Innern der
Bretagne, baut Christophe Hanf an, den er in dem von ihm restaurierten Dorf zu begehrten
Lebensmitteln verarbeitet. Im Nord-Finistère erzählt Yvon, der Bürgermeister von
Saint-Thégonnec, die Geschichte des umfriedeten Pfarrbezirks, der die typische regionale
Architektur aufweist. Auf der im Golf von Morbihan der Bretagne vorgelagerten Insel Île
aux Moines wendet Paul in der berühmten Werft von Guip das Knowhow der traditionellen
Schiffsschreinerei an. Und in Lizio öffnet der Dichter und Metallskulpteur Robert den
Zuschauern die Türen seines poetischen Universums voller seltsamer Automaten.

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| 11:05 - 11:50,
arte |
Belle France  Reisen Sie durch
zehn verschiedene Regionen Frankreichs anhand einer interaktiven Karte. Die Karte
beinhaltet zahlreiche Videos, die Sie zu ungewöhnlichen Orten führen. Adressen, Links,
Rezepte, Fotogalerien und vieles mehr vervollständigen die Tour durch Frankreich.

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| 11:45 - 12:30,
H3 |
Die Marco-Polo-Fährte Der Brite Bradley
Mayhew schreibt Reiseführer, vor allem über Asien. Diesmal recherchiert er für ein
besonderes Projekt. 8.000 Kilometer über Land, mit Bus, Lkw oder per Anhalter, von
Venedig bis Peking, folgt er der Spur Marco Polos, des legendären Reisenden des
Mittelalters. Bradley ist in den verschneiten Bergen Anatoliens unterwegs, mitten im
Winter, wie einst Marco Polo vor 750 Jahren. Damals gehörte die Osttürkei zu
Großarmenien. Bradley sucht den schwarzen Edelstein der Region, den Oltu Tasch, den
Dörfler gefahrvoll aus selbst gehauenen Minen schürfen. Juwelen waren klein und leicht
transportierbar, zugleich wertvoll. Marco Polo schreibt begeistert darüber. Bradley
passiert den Berg Ararat, auf dessen Gipfel Marco Polo die Arche Noah vermutete. Dann der
Iran. Schon ein Visum für den Gottesstaat zu bekommen war nicht einfach. Bradley ist
froh, als er die größte Stadt im Westen des Irans erreicht. 'Täbris ist eine noble
Stadt. Die Menschen weben wertvolle Stoffe, und die Händler machen große Gewinne',
schrieb Marco Polo. Der Basar von Täbris zählt zu den ältesten und größten der Welt,
und bis heute werden vor allem Teppiche gehandelt. Bradley reist weiter in das Elburs
Gebirge, auf der Suche nach den 'Assassinen', der Al-Qaida des 13. Jahrhunderts. Marco
Polo beschreibt die ersten Selbstmordattentäter der Geschichte: eine Story über Sex,
Drogen und Gewaltverbrechen. In Teheran blickt Bradley in die zwei Gesichter des
Gottesstaates. Morgens sieht er religiöse Inbrunst in einem schiitischen Heiligenschrein.
Abends erlebt er Ballgard, eine Rockband, die im Untergrund spielt.

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| 12:30 - 13:15,
SWR |
Eisenbahn-Romantik  30 Jahre ist es alt,
das Eisenbahnmuseum von Kalifornien in Sacramento, das California State Railroad Museum.
Eine herausragende Einrichtung, in der die amerikanische und die kalifornische
Eisenbahn-Geschichte exakt nachgezeichnet wird. Gezeigt wird, wie hart die Bahnbauer
seinerzeit schuften mussten und welchen Unbillen sie ausgesetzt waren. Glänzend sind auch
die Bahnen in Szene gesetzt, Originalfahrzeuge aus den vergangenen beiden Jahrhunderten.
Zum Museum gehört eine Bahnstrecke direkt am Sacramento River entlang, auf der die
Fahrgäste in den Pullman-Wagen schnell um 100 Jahre zurück versetzt werden. Ähnliches
gilt auch für das Western Railway Museum in Solano County, wo die amerikanische
Straßenbahngeschichte buchstäblich zu erfahren ist. 2011 hielt der amerikanische
Modellbahnverband seine jährliche 'Convention' in Sacramento ab. Eine
Modellbahnausstellung mit zahllosen sehenswerten Anlagen. |
| 13:05 - 13:30,
3SAT |
Gipfelkreuze - Das andere Ende
von Tirol  In Tirol ist es selbstverständlich, dass dem Wanderer oder
Bergsteiger am Ziel, meist schon von Weitem sichtbar, ein monumentales Gipfelkreuz das
Ende des Weges und der Mühsal signalisiert. Die Kreuze sind aber nicht nur
Gipfelmarkierung, sondern auch ein christliches Symbol. Der Film 'Gipfelkreuze - das
andere Ende von Tirol' erzählt die Geschichte solcher Kreuze. Er begleitet eine Gruppe
von Bergsteigern, die zum Andenken an einen verunglückten Freund ein Gipfelkreuz auf der
3.000 Meter hohen Löffelspitze in den Zillertaler Alpen aufstellen wollen, und ist dabei,
als Bischof Manfred Scheuer auf dem Gipfel der Serles, die schon Goethe auf seiner Reise
nach Italien als 'Altar Tirols' bezeichnet hat, ein neues Gipfelkreuz einweiht. |
| 13:30 - 14:15,
H3 |
Tropische Traumziele  Sonne, Sand und
doch noch viel mehr bieten die Reiseziele im Tropengürtel - jede Region hat eigene
landschaftliche Reize und eigene kulturelle Traditionen. So ist die Karibikinsel Trinidad
eine Hochburg des schrillbunten Karnevals: Tausende von Touristen kommen jedes Jahr nach
Port of Spain, werfen sich in geliehene Kostüme und anschließend ins turbulente Treiben.
Begleitet von unzähligen Steeldrums tanzt eine prachtvolle Parade exotischer und
extravaganter Gestalten durch die Straßen der Hauptstadt. Die Republik Mauritius -
östlich vor Madagaskar gelegen - bietet Urlaubern nicht nur Traumstrände und eine
vielseitige tropische Vulkanlandschaft mit Nationalparks und botanischen Raritäten.
Interessant sind vor allem die Mauritianer selbst mit ihrem multikulturellen Erbe weißer
Siedler, afrikanischer Sklaven sowie chinesicher und indischer Arbeitskräfte. Auf den
Bahamas, den Trauminseln am Rande der Karibik, findet jeder, was er sucht: Entspannung am
Strand, Shoppingmeilen in der Stadt oder Drinks an den bunten Holzbuden des Aravac Cay, wo
auch die Einheimischen gerne den Tag ausklingen lassen. Auf Grand Bahama kann man mit
Delfinen tauchen, aber die Bahamas sind nicht nur ein großartiges Naturerlebnis: Beim
Peopleto-People-Programm können Touristen eine bahamesische Familie kennen lernen und
einen Sonntag mit ihr verbringen - inklusive Gottesdienst mit Showqualität in einer
Baptistenkirche. |
| 13:35 - 14:05,
ZDF |
Staudamm contra Regenwald Im Herzen
Amazoniens liegt die größte und teuerste Baustelle Brasiliens: Hier soll das
drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt gebaut werden - Belo Monte. Wissenschaftler warnen
vor den verheerenden ökologischen Folgen. Dieser Eingriff in die Natur wird weitreichende
Folgen nach sich ziehen, die Hälfte des Amazonas-Regenwaldes wird vernichtet werden. Für
Belo Monte soll mehr Erde bewegt werden als beim Aushub des Panama-Kanals. Dazu kommen
Straßen, Starkstromleitungen, Siedlungen für 20 000 Arbeiter. Um Brasiliens
Energiehunger zu stillen, wird eine Fläche so groß wie der Bodensee geflutet werden.
Auch deutsche Unternehmen möchten davon profitieren: Mercedes Benz liefert 540
Baufahrzeuge, von Voith Hydro, einer Siemens-Tochter, sollen Turbinen, Generatoren und
Transformatoren kommen - ein Großauftrag von 443 Millionen Euro. Besonders hart trifft es
die Indios. Denn der Rio Xingu, der gestaut werden soll, ist die Lebensader für Dutzende
von Indianervölkern im Regenwald. Dieser fast 2000 Kilometer lange Seitenarm des Amazonas
ist eines der letzten intakten Flusssysteme Brasiliens. In seinem klaren Wasser leben 800
Fischarten, viele davon nur dort, sonst nirgends auf der Welt. Auf den Inseln im Rio Xingu
legen Schildkröten ihre Eier ab, nisten zahlreiche Vögel. 1961 entstand hier der erste
Nationalpark Brasiliens, auch, um den Lebensraum der indigenen Völker zu schützen. Die
Berlinerin Rebecca Sommer unterstützt die Ureinwohner bei ihrem Kampf gegen das
Staudammprojekt. Als Menschenrechtsaktivistin vertritt sie die internationale Sektion der
Gesellschaft für Bedrohte Völker bei den Vereinten Nationen. 'planet e.' hat sie auf
ihrer Reise in das Amazonasgebiet begleitet. Ihre Hoffnung ist auch die der Indios: Die UN
muss auf Brasilien einwirken, Belo Monte doch noch zu stoppen. Die Zeit wird knapp: Obwohl
noch rund ein Dutzend Klagen laufen, ist der Bau bereits in vollem Gange. Regierung und
Konzerne schaffen Fakten. Sie halten den Staudamm zur Stromversorgung des Landes für
unverzichtbar. Schon 2015 soll Belo Monte 11 000 Megawatt liefern und Brasiliens
Wirtschaftsboom antreiben.

|
| 14:00 - 14:45,
3SAT |
Der Foodhunter in China  Mark Brownstein, ein
Amerikaner mit Sitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job. Für Spitzenköche in
aller Welt sucht er unbekannte Speisen oder Zutaten, zumeist in Asien. In Südchina findet
er 'Buddhas Finger', eine Zitrone, die leicht bitter ist. Er begleitet die Händlerin ins
Dorf, um alles über die unbekannte Frucht zu erfahren. In Shanghai testet in einem noblen
Hotel Küchenchef Gerhard Passrugger die exotischen 'Finger' mit österreichischen
Mohnsamen - und ist begeistert. Mark stößt auf 'Facai' , das sind feine schwarze Fäden.
Facai ist eine uralte Zutat in China, die angeblich reich und glücklich macht. Facai ist
sehr teuer und wird meist als Fälschung verkauft. Mark sucht das wahre Facai - in der
Hochwüste der Inneren Mongolei, gleich hinter der Großen Chinesischen Mauer. Es handelt
sich um eine Magnolienart mit hocharomatischen Samen. Taugt die Entdeckung für die
Spitzenküche? Erster Teil der zweiteiligen Dokumentation 'Der Foodhunter in China', die
den professionellen Geschmacksjäger ins Reich der Mitte begleitet.

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| 14:45 - 15:30,
3SAT |
Der Foodhunter in China  Mark Brownstein
treibt in China Osmanthus-Blüten für einen Spitzenkoch in der Toskana auf. Hier entdeckt
er Fenchelpollen: Genau das Richtige für Starkoch Jereme Leung in Hongkong!

|
| 16:00 - 16:40,
3SAT |
Namibia - Jäger, Sammler und
Schamanen  Eine Schlange mit riesigen Ohren, eine weiße Göttin
im prähistorischen Südwestafrika: Die Felsbilder, die man vielerorts in Namibia findet,
geben Wissenschaftlern Rätsel auf. Waren die Künstler Vorfahren der San, die vor
Jahrtausenden das südliche Afrika durchstreiften? Was waren die Motive für die Malereien
und Gravierungen? Der Film 'Namibia - Jäger, Sammler und Schamanen' spürt den
Geheimnissen der Bilder nach. |
| 16:15 - 16:45,
B3 |
Schuhbecks - Meine
Küchengeheimnisse  Alfons Schuhbeck und Elmar Wepper widmen sich Gerichten aus
China: Frühlingsrollen und Reissäckchen, Szechuan-Huhn, Sesam-Ingwer-Eis. Der bayerische
Küchenguru Alfons Schuhbeck schaut auf seinen kulinarischen Weltreisen einmal etwas
genauer hinter die chinesischen Koch-Kulissen und hat dabei das ein oder andere
chinesische Küchengeheimnis ins Bayerische übersetzt. Nur so viel sei verraten: Ob
Frühlingsrolle, Szechuan-Huhn oder Eis - die Gewürze spielen im Reich der Mitte eine
zentrale Rolle.

|
| 17:00 - 17:30,
B3 |
Die letzten Paradiese  Südtirol mit seinen grandiosen
Dolomiten ist eine weltbekannte und überaus beliebte Urlaubs-Region. Doch es gibt sie
noch, die unberührten Paradiese im Norden Italiens in den 'Monti Pallidi', den 'bleichen
Bergen'. Es sind magische Orte mit mächtigen knapp 3000 Meter hohen Gebirgsstöcken,
einsamen Hochplateaus, tiefen Schluchten, saftigen Almwiesen, geheimnisvollbizarren
Höhlen und unergründlichen, türkisfarbenen Seen. 'Die letzten Paradiese' entführt die
Zuschauer in die sieben Naturparks Südtirols mit ihren einzigartigen Landschaften, ihren
Mythen und Sagen. Idyllische Dörfer und lebendige Traditionen werden vorgestellt. Der
Film zeigt spektakuläre Kletterrouten am 'Sellastock', atemberaubende Panoramabilder vom
'Schlern' und dem 'Rosengarten'. Erzählt wird von Männern wie Luis Trenker, die mit
ihren sensationellen Aufnahmen im vorigen Jahrhundert die Dolomiten weltberühmt gemacht
haben. Das Filmteam hat faszinierende Bilder von Steinadlern, Murmeltieren und
Wanderfalken eingefangen. Im Umfeld von trutzigen Burgen, romantischen Schlössern und
prächtigen Kirchen haben sich in Südtirol lebendige Traditionen erhalten. Hans Jöchler
zeigt uralte Kirchenbräuche wie die Bittgänge der Ladiner über mehrere Dolomitenpässe
im Grödnertal, mittelalterliche Ritterkämpfe in der Festung Runkelstein und farbenfrohe
Trachtenumzüge im Grödnertal. Er besucht einen historischen Bauernmarkt in der Altstadt
Bozens und hilft tatkräftig mit bei der traditionellen Weinlese weltbekannter Marken wie
Lagrein oder Gewürztraminer. Harte Arbeit und Genügsamkeit prägen das Leben der
Bergbauern auf den Almwiesen im Ahrntal. Die Dolomiten in Südtirol zählen zu den
eindrucksvollsten und geschichtsträchtigsten Berglandschaften Europas. Im Juni 2009
wurden sie von der UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben.

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| 18:00 - 18:30,
Phoenix |
| Die Teufelstänzer der Anden
Wenn man den 'Onkel' respektvoll behandelt, dann, glauben die Minenarbeiter
Boliviens, schützt er sie vor Katastrophen. Aber wehe, er fühlt sich vernachlässigt:
Dann wird er teuflisch wütend, spuckt Feuer, lässt Stollen einbrechen und Menschen
sterben. Boliviens Minen von Potosí und Oruro, über Jahrhunderte hinweg die
ertragreichsten der Welt, sind Heimat ungezählter Mythen und uralter Sagen. Zum Karneval
von Oruro werden sie alle in einem farbenfrohen Spektakel gefeiert: 20 Stunden
ausgelassene Tänze mit Heiligen und Teufeln. Um den 'Tío de la mina', den 'Onkel der
Minen', zu besänftigen, opfern die Minenarbeiter dieser Gottheit am Freitag vor Karneval
Kokablätter, Essen, Hochprozentiges und ein weißes Lama. Der Karneval von Oruro steht
seit 2001 auf der UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes
der Menschheit. Die Dokumentation 'Die Teufelstänzer der Anden' stellt den Karneval in
Bolivien vor.

|
| 19:30 - 20:15,
ZDF |
Expedition in die Wüste  Im Frühjahr 1809
erreicht ein junger Kaufmann mit Namen 'Sheikh Ibrahim' das syrische Aleppo und lässt
sich dort für zwei Jahre nieder. Angeblich kommt er aus Indien, tatsächlich aber handelt
es sich um den Schweizer Johann Ludwig Burckhardt, der im Auftrag der britischen 'African
Association' als Geheimagent unterwegs ist. Als Muslim verkleidet wagt er, was noch keinem
gelang: die Erkundung des Niger in Zentralafrika über die Ostroute.
Bei seiner Reise von Ägypten in den Sudan entdeckt Burckhardt am 22. März 1813 zufällig
die Tempel von Abu Simbel.

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| 19:40 - 20:00,
3SAT |
Die Grachten von Amsterdam,
Niederlande  Prächtige Giebelhäuser, steinerne Brücken, ein
raffiniertes System von größeren und kleineren Wasserstraßen: Die niederländische
Hauptstadt Amsterdam gilt als das 'Venedig des Nordens'. In einem weiten Halbkreis
umschließt der Grachtengürtel mit seinen drei Hauptkanälen die Altstadt im Süden und
Westen. Das städtebauliche und architektonische Gesamtkunstwerk aus dem 17. Jahrhundert
wurde 2010 zum Unesco-Welterbe ernannt. Der Grachtengürtel erinnert an Glanz und Gloria
des goldenen Zeitalters der Niederlande. 1602 schlossen sich Amsterdamer Kaufleute zur
Niederländischen Ostindien-Kompanie zusammen, später folgte die Westindien-Kompanie,
damit begründeten sie ein Wirtschaftsimperium: Das kleine Holland war Ende des 16.
Jahrhunderts zur führenden Seehandelsnation der Welt aufgestiegen. Das Geschäft mit
Kolonialwaren florierte und brachte Reichtum in die niederländische Seemetropole.
Wirtschaftlicher Erfolg, die Freiheit von Religion und Wissenschaft, ein modernes,
aufgeklärtes Bürgertum zogen von weither Kaufleute, Gelehrte, Künstler und Handwerker
in die Hafenstadt. Amsterdam wurde zur Boom-Town, seine Einwohnerzahl explodierte. Um
Platz für Handelskontore und Wohnhäuser zu schaffen, wurden Sumpfgebiete trockengelegt,
hunderttausende Holzpfähle als Fundamente in den Sand gerammt. Es entstanden die großen
drei Kanäle Herengracht, Prinsengracht und Keizergracht, verbunden durch eine Vielzahl
kleiner Nebenkanäle. Wohlhabende Bürger leisteten sich luxuriöse Giebelhäuser mit
prachtvollen Salons und barocken Gärten. Und noch immer ist der Grachtengürtel eine der
beliebtesten Wohngebiete der reichen Amsterdamer. Exklusivste Adresse war und ist ein
Abschnitt in der Herengracht - die Gouden Bocht - die goldene Bucht. Heute residieren dort
in den Stadtpalästen Versicherungen, Banken und Anwaltskanzleien. Die Dokumentation aus
der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' stellt die Grachten von Amsterdam vor.

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| 19:45 - 20:15,
arte |
Zu Tisch ...  Die einst vom
Menschen bezwungene Moorlandschaft der Camargue westlich von Marseille gleicht einem
Paradies. Hier zeigt sich die Provence von einer anderen, eher unbekannten Seite. Südlich
von Arles teilt sich die Rhône in zwei Arme. Grüne, von kleinen Kanälen durchzogene
Weiden prägen das Landschaftsbild. Dazwischen liegen Sümpfe und Seen. 400
Wasservogelarten bietet das Landschaftsschutzgebiet eine Heimat, wie zum Beispiel den
Flamingos. Auf den großen Weiden leben neben den charakteristischen weißen
Camargue-Pferden auch halbwilde Stiere. Das feuchte Schwemmland schafft hervorragende
Bedingungen für den Obst- und Gemüseanbau. Besonders der Reisanbau hat eine lange
Tradition. Auf seinen 200 Hektar Reisfeldern baut Jacques Rozière 15 verschiedene Sorten
an. Er ist ein passionierter Reisbauer, schon von Kindesbeinen an und liebt den Geruch
seiner Reisfelder, der umgepflügten Erde, und er liebt die Tiere, die dort leben. Zuhause
bereitet seine Frau Françoise und seine Tochter Marine eine 'Grillade Saint-Gilloise' -
ein Schmorgericht aus der Region, bei dem in Zwiebel, Knoblauch und Petersilie mariniertes
Rindfleisch mit einem Anchovis-Kapern-Pürrée bestrichen und im Ofen gegart wird. Dazu
gibt es Duftreis, zubereitet von Marine. Sie ist die amtierende Reiskönigin der Camargue.
Ihre Nachbarn, die Peytavins, sind Züchter von Camargue-Stieren. Sie nehmen regelmäßig
an den 'Course Camargaise' teil, einem unblutigen Stierrennen in Arenen der Umgebung. Dort
messen sich junge Männer mit den massigen, wendigen Tieren, denen sie Bänder abreißen
müssen, die zwischen ihren Hörnern befestigt sind. Nicht jeder Stier eignet sich für
den in der Camargue als prestigeträchtig angesehenen Sport. Wer sich nicht qualifiziert,
landet im Kochtopf. Denn das Fleisch der halbwild lebenden Camargue-Stiere gilt als
Delikatesse. Es ist fest, hat wenig Fett und einen leichten Wildgeschmack. 1996 wurde es
durch eine kontrollierte Herkunftskennzeichnung geschützt. Françoise Peytavin kocht
daraus am liebsten eine Gardiane, einen Viehhirtenschmortopf, für den sie das Fleisch 24
Stunden in Rotwein mariniert. Dazu gibt es den wunderbaren Roten Reis der Camargue.

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| 22:30 - 23:15,
Phoenix |
Kroatien  Die kroatische
Küste hat fast 1300 Inseln und Felsen, nur 47 davon sind bewohnt. Manche sind grün und
fruchtbar, andere sehen aus wie eine Mondlandschaft. Die Leuchtturmwärter können ein
Lied davon singen, wie es ist, mutterseelenallein auf einem kleinen Felsen zu hocken. Der
Film ist ein Roadmovie auf dem Wasser, unter strahlender Sonne durch türkisfarbenes
Wasser hin zu Menschen, die das harte Leben fernab vom Festland geprägt hat. |
| 23:10 - 00:35,
MDR |
Fliegerkosmonauten  Die
letzten sozialistischen Helden, die 'Fliegerkosmonauten', waren Söhne von Traktoristen,
Büffelhirten, Schuhmachern oder Sägewerkarbeitern. Volksnahe, handfeste, strahlende
junge Männer, die über Nacht zu gefeierten Stars wurden. Nach ihrer Rückkehr aus dem
Orbit haben sie alle denkbaren Ehrungen und Positionen erhalten, die der Sozialismus zu
bieten hatte. Nach dem Fall des eisernen Vorhanges ist es still um sie geworden. Alles,
was mit dem sozialistischen System zu tun hatte, wurde in Frage gestellt. Auch die
Raumfahrt und die Rolle der Himmelsstürmer. Bald wird es 30 Jahre her sein, dass sie -
einer nach dem anderen - den Kosmos eroberten. Aus diesem Anlass holen wir sie aus der
Vergessenheit und erzählen ihre Geschichte. Denn bei allen Gemeinsamkeiten sind ihre
Schicksale oftmals so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Extreme biographische Brüche
stehen neben ungebrochenen Karrieren, ein buntes Spektrum vom gut gelaunten Millionär
über Minister in hohen Positionen bis hin zum Hilfsarbeiter eines einfachen Betriebes.

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| 23:50 - 01:25,
3SAT |
Election  In der
Wo-Shing-Triade tobt ein erbitterter Machtkampf. Zwar wird der souveräne Lok (Simon Yam)
vom Ältestenrat zum neuen Oberhaupt gewählt, doch der ehrgeizige, aber cholerische Big D
(Tony Leung) will sich nicht mit dem Ergebnis abfinden und beansprucht die
Führungsposition für sich.
Quentin Tarantino nannte das Drama 2005 den 'besten Film des Jahres'. Trotzdem erschien es
bei uns ohne Kinoauswertung direkt auf DVD. |
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