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Samstag, 11.02.2012
05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Der Ngorongoro-Krater in Tansania ist besonders wegen der Tierarten-Vielfalt weltberühmt, vor allem auch Nashörner sind hier zu Hause. Hier und in der benachbarten Serengeti gibt es sogar ist die letzten frei lebenden schwarzen Nashörner - überall sonst in Afrika werden sie sicherheitshalber mit Zäunen abgeschirmt. Lebten vor ein paar Jahren noch über 100 Nashörner in diesem Krater, so sind es jetzt nur mehr zwölf Tiere. Der Grund: Wilderer treiben ihr Unwesen. Um das Überleben der Nashörner zu sichern, hat man sich entschlossen, die Gruppe zu verstärken: Aus einem Schutzgebiet in Südafrika werden die Nashornkuh Phantom und ihr Kalb Tandy in den Ngorongoro-Krater eingeflogen. Ob sich die beiden in ihrer neuen Heimat zurechtfinden?

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Spannende Geschichten im 
Tagebuch News Archiv

06:00 - 06:30, SWR
Durch die Wüste ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) geschichte.gif (1360 Byte) erbe.gif (2965 Byte)

Timbuktu - ein Klang, ein Name und mehr als eine Fata Morgana für die vorbeiziehenden Karawanen aus der Sahara. Zentrum islamischer Gelehrsamkeit - so zumindest stellte sich Tdie Stadt den Menschen des 19. Jahrhunderts dar, als der Weg nach Timbuktu noch ein gefährliches Abenteuer war. Einer, der diesen mythischen Ort in die Realität holte, war Heinrich Barth. Zwei Jahre lebte der deutsche Afrikaforscher in der Stadt, beschrieb die Leute in dem riesigen Haufen von Lehmwürfeln, die uralten Moscheen - ebenfalls aus Lehm und heute der Grund, daß Timbuktu Welterbe ist. Seit dieser Zeit hat sich in Timbuktu äußerlich nicht viel geändert. Eine Stadt in der Wüste und scheinbar aus Sand gebaut. Die Bewohner beleben das allgemeine Lehmbraun mit ihrer bunten Kleidung. Die Nahrungsmittel werden über hunderte Kilometer auf dem Niger herbeigeschifft, und es ist nach wie vor ein Abenteuer, nach Timbuktu zu gelangen. Die Lehm-Moscheen bestimmen immer noch das Stadtbild, wenn nicht Sandstürme alles begraben. Die islamische Universität hat allerdings nicht mehr die Bedeutung früherer Jahrhunderte, und heute ist man stolz auf den ungläubigen Forscher Heinrich Barth, der die traumhafte Stadt der realen Welt öffnete. Eine Oase am Dreiländereck zu Algerien und Tunesien, ein legendärer Ort in der libyschen Sahara: Ghadames. Längst ist die Blütezeit der Stadt vergangen, als sich hier fünf Karawanenwege kreuzten und reiche Großhändler die Fäden des Saharahandels spannen. Davon erzählt uns ein alter Ghadami. Heute leben die Menschen in der Neustadt, die in den 70er Jahren von der Regierung bereitgestellt wurde. Allerdings pflegen sie noch ihre Wohnungen in der alten Lehmstadt. Dort verlaufen Gassen und Gänge wie in einem Labyrinth. Sie sind von Häusern überbaut, und so wähnt man sich unter der Erde. Umgürtet wird die Stadt von einem Ring aus Dattelpalmen. Die verlassene Stadt mit ihren altehrwürdigen Moscheen wird noch regelmäßig zum Freitagsgebet aufgesucht - und zum Mittagsschlaf älterer Leute. Und manch einer von ihnen umhegt noch den Palmengarten seiner Vorväter. Der Film führt durch die labyrinthartigen Gassen, zeigt die Lehmbauten im typischen Rot und begleitet die Sufis auf ihren Weg in die Moschee.

07:30 - 08:15, Phoenix
Nigeria - Zwischen Traum und Alptraum ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Das bevölkerungsreichste Land Afrikas hat die produktivste Filmindustrie, die größten Kirchen und die mächtigsten Sultane südlich der Sahara. Mehr als 150 Millionen Menschen leben in dem Vielvölkerstaat Nigeria - ein Land der Träume und der Albträume. In 'Nollywood' werden jedes Jahr über 2000 Filme produziert. Eine Traumfabrik der Hinterhöfe, die mit ihren Billigproduktionen den Nerv von Millionen trifft. In 'Prayer City' steht eine Erweckungskirche neben der anderen. Jedes Gotteshaus fasst mehrere tausend Gläubige, die hier auf Wunder hoffen. In der Zehn-Millionen-Stadt Lagos stehen Slums aus Pfahlbauten neben einer Zukunftsstadt, die aus dem Lagunensand gestampft wird. Peter Schreiber und sein Team sind den Träumen und Albträumen gefolgt - vom trockenen Norden in der Sahelzone bis ins ölverschmutzte Niger-Delta im Süden. Sie treffen den Sultan von Sokoto, das kirchliche Oberhaupt von siebzig Millionen Muslimen und Bischof Okokwo, der in seiner Pfingstkirche eine riesige Marketing-Maschinerie betreibt. Ein Blick hinter die Kulissen von Nigerias Filmindustrie zeigt, wie Träume gemacht werden. Der Alltag von Arbeitern in einer Stoff-Färberei oder von Fischern, die der Ölboom arbeitslos gemacht, sieht aber anders aus. Ein hartes Leben, gäbe es nicht auch die Musik: traditionelle Trommeln im Norden, eine spontane Reggae-Session im Slum oder den fetzigen Rap in einem Nobelclub von Lagos.

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08:25 - 08:55, arte
Unter wilden Tieren fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Bill soll herausfinden, warum wild lebende Lemuren manchmal so angriffslustig sind. Seine erste Anlaufstation ist der Woburn Safari Park in England. Hier begrüßt ihn Tierpfleger Jake Veasey.

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09:35 - 09:50, 3SAT
Eine Reise ins Paradies fauna.gif (2335 Byte)

Für Adam und Eva hat er einst die Vertreibung aus dem Paradies bedeutet, den Bauern entlang der steirischen Apfelstraße hingegen bringt der Apfel ihr Einkommen. Die Apfelbauern leben mit dem Wetter, leiden unter dem Hagel, kämpfen mit dem Apfelwickler, einem Schädling, der für den Wurm im Apfel verantwortlich ist. 35 Millionen Kilogramm Äpfel werden jährlich auf der steirischen Apfelstraße in einem kleinen, nur knapp über 1.000 Hektar großen Gebiet geerntet. Die Dokumentation 'Eine Reise ins Paradies' verfolgt über ein Jahr lang die Arbeit der Obstbauern und zeigt, welcher Aufwand hinter einem wohlschmeckenden steirischen Apfel steht.

10:10 - 10:55, arte
Polarschule der Nomadenkinder ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Sie sind die letzten echten Nomaden auf der Erde: Über 6000 Nenzen leben auf der russischen Halbinsel Jamal nach alten Traditionen. Am Ende der Sommerferien bringt ein Hubschrauber die Kinder der Rentierhirten nach Yar-Sale, der einzigen größeren Siedlung auf Jamal. Dort werden die Nenzen-Kinder in einem Internat unterrichtet. Doch die die Kultur ist bedroht: Unter der Tundra lagern die größten Gasvorkommen der Welt und eine Förderanlange wird gebaut. Den Kindern der Nenzen eröffnen sich durch die Industrialisierung allerdings neue Chancen. '360°' berichtet.

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11:00 - 11:30, RBB
Gesichter Asiens ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

In einem hölzernen Hausboot bereist das Team des ARD-Studios Singapur die Dschungelflüsse von Kalimantan, dem indonesischen Teil der Insel Borneo. In Indonesien treffen sie auf Menschen, die ihr Leben den letzten bedrohten Orang-Utans widmen: in einer Auswilderungsstation für Orang-Utans. Ihre Zahmheit wird ihnen in der echten Wildnis zum Verhängnis - dem Team brachte sie viel Vergnügen. In Thailands ehemaliger Königsstadt Ayutthaya gibt es zwar keine Könige mehr, aber viele Touristen: Für sie tanzen die Elefantenbabis von Ayutthaya. Mit dem Geld verschaffen sie alten Arbeits-Elefanten einen Zufluchtsort. Im trockenen Nordosten Thailands porträtiert Robert Hetkämper eine Musik-Truppe, die die besonderen Traditionen der armen 'Issaan'-Region pflegt und dafür Hunderte von jungen Mädchen auf die Bühne bringt. Geld für die jungen Frauen, die außer in Thailands Sexindustrie sonst kaum etwas verdienen könnten. Und ebenfalls im unterentwickelten Nordosten Thailands fand das Team einen kleinen Lokalbahnhof, an dem die andernorts längst vergangene Eisenbahnromantik noch lebendige Wirklichkeit ist. Robert Hetkämper: 'Es gibt kaum Schöneres, als Geschichten von Menschen zu erzählen, aus einer Region, die mir seit Jahrzehnten unter die Haut geht.'

12:00 - 12:25, H3
Leben für den Karneval

Sex, Samba und leichtbekleidete Schönheiten - das sind die Markenzeichen des weltberühmten Karnevals von Rio de Janeiro. Um diesen lebensfrohen Eindruck zu vermitteln, arbeiten die zwölf traditionellen Sambaschulen mit tausenden von Mitgliedern ein Jahr lang in höchster Konzentration. Kaum jemand in Europa ahnt, wie streng die Vorgaben sind, wie gnadenlos die Punktrichter, wie übermenschlich der Druck. Jeder Fehler wird geahndet, nur ein vollkommen perfekter Auftritt bietet die Chance, unter die ersten drei zu kommen. Vorjahressieger 'Unidos da Tijuca' ist die drittälteste Sambaschule in Rio de Janeiro. Autor Thomas Aders und sein Team haben sie ein Jahr lang bis zum Auftritt im Karneval 2011 im berühmten Sambodrom von Rio zum Karneval 2011 begleitet. Ein Wettlauf gegen die Zeit, aber auch ein Fest für die Sinne. Sie schauen dem Chef-Designer Paulo Barros über die Schulter, der Fronttänzerin Patricia in die Augen und hören dem musikalischen Leiter und Perkussionisten Casagrande zu. Das Thema der 'Unidos da Tijuca': 'Essa noite eu levarei sua alma! - Diese Nacht nehme ich deine Seele!' Der Film beschreibt das Leben und Arbeiten in den Hallen des Karnevalsvereins. Er zeigt, wie so ein Massenauftritt funktioniert, welche Bedeutung die fünfte Jahreszeit in Rio hat und welche Emotionen dabei frei werden. Höhepunkt ist der Auftritt von 'Unidos da Tijuca' auf der Prachtstraße des Sambodroms.

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12:15 - 12:45, NDR
Polen auf Schienen bahn.jpg (2936 Byte)

Polen-Korrespondent Ulrich Adrian berichtet über die letzte 'richtig verkehrende' Dampflock Europas , über Schiffe, die auf Schienen Staustufen überwinden, und eine Draisinenfahrt zur Wolfsschanze.

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12:35 - 13:20, RBB
Leben im Polarkreis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Nördlich des Polarkreises befreit sich die Natur im Spätfrühling aus der eisigen Umklammerung des Winters. Sobald Sträucher und Beeren ihr erstes Grün austreiben, wird es Zeit für die Rentiere, ihre Kälber zur Welt zu bringen. Sie werden in Lappland geboren, und folgen ihren Müttern, wenn diese auf Nahrungssuche durch die Wälder ziehen, in denen auch Wölfe, Bären, Luchse und Vielfraße unterwegs sind.

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12:40 - 13:30, arte
Im Auftrag Ihrer Majestät geschichte.gif (1360 Byte)

1665 verließ eine Schiffsladung wertvoller Handschriften das Tiroler Schloss Ambras auf der Donau in Richtung Wien. Die Schiffe sanken. Manch wertvolles Stück tauchte Jahrhunderte später mit Wasserschäden auf.

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12:55 - 13:38, MDR
Die Feuerspringer von Sibirien fauna.gif (2335 Byte)

Brandbekämpfung in riesigen Nadelwäldern ist für Russlands Feuerwehr eine besondere Herausforderung. Die Doku zeigt die Arbeit der Spezialkräfte, die die Brandgebiete oft nur per Fallschirm erreichen.

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13:30 - 14:00, arte
Landträume fauna.gif (2335 Byte)

Im Lake Distrikt ist das Klima feucht und mild. Nackte, felsige Schiefermassive wechseln sich mit Eichen- und Kiefernwäldern sowie Hochmooren ab, die mit Adlerfarn und Besenheide bewachsen sind. In den glasklaren Seen spiegeln sich die für die Region charakteristischen Schieferhäuser. 1951 wurden weite Teile der Region zum Nationalpark erklärt. Deshalb ist diese atemberaubende Naturlandschaft bis heute erhalten geblieben. Am südlichen Eingang des Nationalparks liegt Levens Hall, einer der berühmtesten Formschnittgärten der Welt, der Ende des 17. Jahrhunderts vom Gärtner Guillaume Beaumont gestaltet wurde und noch vollständig erhalten geblieben ist. Für Chefgärtner Chris Crowder ist Levens Hall nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern eine Lebensaufgabe. Er und seine Gärtner können hier ihre Liebe zur Natur mit ihrer Begeisterung für die historische Gartenkunst verbinden. Mit einem Problem haben sie allerdings zu kämpfen: die für den Garten typischen Buchenhecken haben inzwischen ihr Höchstalter von 300 Jahren erreicht und müssen dringend ersetzt werden. Doch sie sind ein wesentlicher Bestandteil des historischen Gartens. Ohne sie verliert er seine typische Struktur. Was soll Chris unternehmen? Das Ärzteehepaar David und Gail Sheals hat seinen Garten auf dem alten Pfarreigrundstück 'Summerdale' nach historischem Muster durch hohe Hecken in kleine Parzellen aufgeteilt, um eine breitere Pflanzenvielfalt ziehen zu können. Außerdem schützen die Hecken die Pflanzen vor dem Wind. Hinter ihnen warten immer wieder neue Überraschungen und unerwartete Einblicke auf die Besucher des Gartens. Weil allerdings der Buchsbaumpilz gewütet hat, muss das Ehepaar den Formschnittgarten komplett neu anlegen. David und Gail haben ihren Beruf aufgegeben, um sich ganz ihrem Garten und der dazugehörigen Gärtnerei zu widmen. Muncaster Castle ist seit 800 Jahren das Heim der Familie Pennington und des Hausgeistes 'Tom the Fool', der nachts den Gästen den Schlaf raubt. Das unheimlichste Schloss Englands mit Blick auf die Cumbrian Mountains liegt inmitten eines acht Quadratkilometer großen Rhododendronparks. Großvater Patrick kennt jeden Baum seines eindrucksvollen Gartens. Jetzt will er sich zur Ruhe setzen, muss aber erst jemanden 'anlernen', wie man den Garten pflegt. Doch wer soll ihn übernehmen? Schwiegersohn Peter hat alle Hände voll zu tun mit der weltberühmten Eulenstation von Muncaster Castle, und Enkel Ewan will erst noch das Leben genießen.

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14:00 - 14:15, arte
Mit offenen Karten

Mit der Welle der Auflehnung, die seit Ende 2010 zahlreiche Mittelmeerländer und die Arabische Halbinsel erfasst hat, wird die 'arabische Welt' in den Medien häufig als Einheit dargestellt. Aber ist das tatsächlich so? 'Mit offenen Karten' löst sich vom aktuellen, in stetigem Wandel begriffenen Geschehen und zeigt neuartige Perspektiven auf, um die wechselnden Gegebenheiten tiefgründiger deuten zu können.

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14:30 - 15:15, 3SAT
Pyrenäen - An der Ariege fauna.gif (2335 Byte)

Schon in der Steinzeit lebten Menschen an den Ufern der Ariège in den französischen Pyrenäen. Berühmte prähistorische Bilderhöhlen wie Niaux locken Besucher von weit her. Eine Reise auf dem unterirdischen Fluss von Labouiche ist ebenfalls ein ungewöhnliches Abenteuer. Mittelalterliche Städte und Thermalbäder im Land der Ariège erzählen von einstigem Wohlstand. Heute liegt die Kraft der Region in einer grandiosen Natur. Auch die Bären kehren wieder zurück und der legendäre Pyrenäenhund, der Patou, ist an der Seite der Hirten zum Schutze der Herden im Einsatz. Hoch oben in Andorra, an der Grenze zu Frankreich, entspringt die Ariège. Einem ganzen Département hat sie ihren Namen gegeben, der sich von einem alten Wort für Gold herleiten soll. Das wertvolle Metall ist in der Ariège und den ihr zufließenden Bächen auch schon gefunden worden. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation 'Reisewege Pyrenäen' erzählt vom unterirdischen Fluss von Labouiche und der geschichtsträchtigen Region.

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14:50 - 15:50, arte
Gefährliche Seilschaften film.gif (3907 Byte)

Der dänische Premier muss gehen, und unerwartet gewinnt Birgitte Nyborg von den Moderaten die Parlamentswahlen. Sie erhält den Auftrag, ein Kabinett zu formen. Ihre potenziellen Koalitionspartner verhandeln hart, die immer länger werdende Übergangsphase bringt Unruhe ins Land. Birgitte beginnt zu zweifeln, ob sie alle Fäden in der Hand behalten kann.

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15:50 - 16:50, arte
Gefährliche Seilschaften film.gif (3907 Byte)

Birgitte Nyborg ist die unumstrittene Gewinnerin der Wahl. Trotzdem braucht sie starke Koalitionspartner, um ein mehrheits- und handlungsfähiges Kabinett auf die Beine stellen zu können. Die schwierigen Verhandlungen mit den Führern der anderen Parteien bestärken die Machtbestrebungen der politischen Gegner Brigittes um Michael Laugesen; sogar der abgewählte Premier Lars Hesselboe wittert wieder eine Chance, an der Macht bleiben zu können. Die immer länger werdende Übergangsphase bringt zunehmend Unruhe ins Land und Birgitte beginnt daran zu zweifeln, tatsächlich noch die erste Frau an der Spitze einer dänischen Regierung werden zu können. In dieser Situation steht Birgitte ihr erfahrener Mentor Bent Sejrø tatkräftig und mit ermutigendem Rat zur Seite. Bei alledem gerät die Beisetzung Ole Dahls, des verstorbenen Beraters Hesselboes, in den Hintergrund.

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16:15 - 18:00, 3SAT
Der Sohn von Rambow film.gif (3907 Byte) kind.gif (6180 Byte)

England, Anfang der 80er: Der elfjährige Will (Bill Milner) leidet unter seiner strenggläubigen Mutter Mary, die ihm Musik, Fernsehen und Bücher verbietet. Als er jedoch Schulrowdy Lee (Will Poulter) kennenlernt und die Jungs sich eine Raubkopie von 'Rambo' ansehen, ändert sich alles. Mit Lees Kamera und Will in der Hauptrolle wollen sie eine eigene Version des Kinohits drehen - natürlich mit viel Action und Stunts. Ihr Ziel: die Teilnahme am nationalen Filmwettbewerb.

Obwohl Sylvester Stallone (62) das Projekt begeistert unterstützte, musste - aus rechtlichen Gründen - beim Wort 'Rambo' ein W hinzugefügt werden.

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16:15 - 17:00, SWR
Südtirol - Dem Himmel ein Stück näher fauna.gif (2335 Byte)

Südtirol ist eine der Sehnsuchtslandschaften in Mitteleuropa. Die Durchzugsregion nach Italien, lange Zeit von Milchwirtschaft geprägtes Bauernland, gewann im 19. Jahrhundert auch für den dort verweilenden Besucher an Attraktivität. Meran, das Zentrum, entwickelte sich ab 1837 von der 'Kuhstadt' zur 'Kurstadt'. Aber erst nach den Besuchen der Kaiserin Sissi zwischen 1870 und 1890, und nach dem Bau der Eisenbahn setzte ein internationaler Reiseboom ein. Den Aristokraten aus Budapest, Wien und St. Petersburg folgten die Dichter, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke, Christian Morgenstern und Gottfried Benn. Unweit von Meran liegt die Burg, die durch Jahrhunderte zum Symbol für die Geschichte des Landes wurde: Schloss Tirol. Hier wuchs die berühmte Margarete auf, die Gräfin von Kärnten und Tirol, die mit dem bösen Namen 'die Maultasch' belegt wurde. Aus dieser Zeit bietet Schloss Runkelstein die anschaulichsten Zeugnisse für das höfische Leben. 450 Burgen, Schlösser und feudale Ansitze gibt es in Südtirol, sie erzählen von Machtkämpfen, Bruderzwisten und Meuchelmorden, tragen die Namen großer, längst ausgestorbener Geschlechter, die bis heute in Ortsnamen weiterleben: Villanders, Schenna, Gudifaun. Die Ruine Hauenstein erinnert an einen ungewöhnlichen Ritter, an Oswald von Wolkenstein, den Komponisten, Sänger, Königlichen Gesandten, Raufbold und Dieb. Ihn zog es in die durch Jahrhunderte stolze, fürstbischöfliche Residenz, nach Brixen. Die jüngere Geschichte Südtirols wird nirgends so sichtbar wie in der Landeshauptstadt Bozen.

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16:50 - 17:20, arte
Landträume fauna.gif (2335 Byte)

Nur ein paar Meter hoch sind die Deiche an der Ostsee Schleswig-Holsteins, denn die Tide ist nicht sehr stark. Und dennoch hat das Amt des Deichgrafen eine wichtige Funktion. Sebastian Matz lebt auf Gut Oehe direkt an der Ostsee, und für die Deiche entlang seines Grundstücks trägt er die Verantwortung. Vor ihm war sein Vater der Deichgraf und davor dessen Vater, der das Gut erwarb. Frühere Besitzer haben rund um das Gutshaus einen Landschaftsgarten angelegt mit einer prachtvollen Fächerlindenallee. Sebastian Matz erhält das Anwesen, auf dem immer etwas zu pflegen oder zu reparieren ist, denn Erbe verpflichtet schließlich. Ursprünglich als Feldbegrenzung und zum Schutz gegen den steten Wind errichtet, sind die sogenannten Knicks heute ein typischer Bestandteil der Landschaft Norddeutschlands. Es sind lebende Hecken aus Sträuchern und Bäumen. Andrea Gose pflückt in diesen Knicks vor ihrem Haus blühenden Holunder und macht daraus Sirup als Erfrischungsgetränk. Der Bildhauerin ist auf ihrem abgelegenen Bauernhof die Symbiose von Leben und Arbeit gelungen. Die Materialien für ihre Arbeiten stammen aus der umliegenden Natur, ihr Garten ist Werkstatt und Galerie zugleich. Mit seiner Frau Ursula restauriert Wolfgang Heppelmann seit 20 Jahren eines der letzten Einhallenhäuser dänischen Ursprungs. Der ausgebildete Restaurator macht alles selbst und erhält dieses Erbe bäuerlicher Wohnkultur detailgetreu. Bei der Gartengestaltung orientiert sich das Ehepaar ebenfalls an historischen Vorbildern. Ihr bedeutendstes Vorbild ist Sissinghurst, das allerdings in England und nicht in Schleswig-Holstein liegt. Für ihren Cottage-Garten benötigen sie Unmengen von Buchsbäumen. Sie ziehen und veredeln sie selbst. Das Land zwischen der Nord- und Ostsee ist bekannt für seinen großartigen, nordischen Himmel. Das typische Schleswig-Holstein-Wetter - ein frischer Wind, schnell ziehende Wolken und darüber ein strahlendes Blau - genießen Hinnerk und Linda Prohn schon seit vielen Jahrzehnten. Der Kapitän und seine Frau leben in Arnis. Die kleinste Stadt Deutschlands liegt auf einer Landzunge in der Schlei. Weil der Fjord hier schnell in die Ostsee übergeht, ist die Schlei ein beliebtes Segelrevier. Das hat auch die Prohns angezogen, deren Segelboot am eigenen Steg, gleich hinter dem Gartenzaun liegt. In dem schmalen Parzellengarten baut Linda Prohn vor allem Gemüse an. Der Gartenfreundin ist es wichtig, ihre Familie den Sommer über mit eigenen, frischen Produkten zu versorgen. Doch sobald ein Segelwind weht, zieht es das Paar hinaus aufs Wasser.

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18:30 - 19:15, H3
Archäologische Entdeckungen zwischen Lahn und Main geschichte.gif (1360 Byte) aus.gif (2377 Byte)

'Unser Boden ist das größte Archiv des Landes, unsere Funde sind die Dokumente unserer Vorzeit': Davon ist Sascha Piffko, Archäologe und Grabungsleiter, überzeugt. Sein Alltag: ein Job zwischen Knochenarbeit und Faszination. Ein Jahr lang hat die Filmautorin Juliane Hipp ihn und sein Team bei Grabungsarbeiten in der Wetterau begleitet, dem fundträchtigsten Gebiet Hessens. Die Reise geht aber auch zu einigen der spektakulärsten Fundstätten Hessens, die nie gefunden worden wären ohne das Engagement von Hobbyarchäologen: nach Waldgirmes bei Wetzlar, wo zum ersten Mal eine römische Stadt östlich des Rheins aus der Zeit von Kaiser Augustus entdeckt wurde und zuletzt der vergoldete Pferdekopf einer römischen Reiterstatue, oder zu den prächtigen Keltengräbern am Glauberg am Rande des Vogelsbergs, wo jetzt ein neues Landesmuseum entsteht und weitere Forschungen Aufsehen erregen. Außerdem wird gezeigt, was früher die Kelten gekocht haben und wie frühmittelalterliche Grabfunde aus Wölfersheim-Berstadt aufwändig restauriert werden.

18:30 - 19:00, 3SAT
Das perfekte Sushi koch.gif (4446 Byte)

Mit 85 Jahren ist Jiro Ono der älteste Drei-Sterne-Koch der Welt. Zusammen mit seinem Sohn Yoshizaku führt er in Tokio ein unscheinbares und fensterloses Sushi-Restaurant im Untergeschoss eines Bürohochhauses. Obwohl er schon bald 70 Jahre lang Sushi zubereitet und für viele der 'Sushi-Papst' schlechthin ist, zeigt er sich mit seinen Sushi selbst noch immer nicht ganz zufrieden. Jeden Tag könne er sich weiter verbessern, und die Suche nach dem perfekten Sushi habe kein Ende, sagt er. In dem Film der Reihe 'NZZ Format' verrät Jiro Ono, wie er seine perfekten Sushi zubereitet.

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19:00 - 19:45, B3
Helgoland - Insel im Sturm fauna.gif (2335 Byte)

Helgoland, nur 1,5 qkm groß, ist Deutschlands einzige Hochseeinsel. Sie liegt rund 60 Kilometer nordwestlich der Elbmündung. Gemäß einer Sonderregelung dürfen hier keine Kraftfahrzeuge oder Fahrräder geführt werden. Statt Verkehrslärm liegt Geschnatter in der Inselluft: Seltene Vögel wie Basstölpel, Trottellumme, Dreizehenmöwe, Tordalk und Eissturmvogel sind auf Helgoland zu Hause.

1890 ging Helgoland aus britischer Herrschaft an das deutsche Reich über. Im Gegenzug verzichtete man auf Gebietsansprüche an das heutige Sansibar.

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19:30 - 20:15, arte
China, im Reich der Mosuo-Frauen ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)  klop.gif (5099 Byte)

Lamu Mian Zhe und ihre Familie gehören zum Volk der Mosuo im Südwesten Chinas. Sie sind dieses Jahr vom Pech verfolgt. Lamu Mian Zhe selbst war schwer krank. Für ihre Operation musste sie Schulden machen. Dann kam ein Cousin bei einem Unfall ums Leben. Probleme, die bei den Mosuo stets die ganze Familie betreffen, vor allem aber die 'Ama', das weibliche Oberhaupt, denn die Mosuo leben im Matriarchat. In Lamus Familie trägt ihre Mutter Zhima die Verantwortung und die Hauptlast der täglichen Haus- und Feldarbeit. Lamu versucht, durch den Verkauf von Webarbeiten die Schulden abzutragen. Währenddessen kümmert sich ihr Bruder Sogna um ihre zwei Töchter, denn bei den Mosuo sind die Onkel für die Erziehung der Kinder zuständig. Der Vater lebt nicht bei ihnen, sondern bei seiner eigenen Mutterfamilie. Sogna wiederum verlässt abends das Haus, um die Nacht bei seiner Lebensgefährtin zu verbringen. 'Wanderehe' nennen die Mosuo diese Art von Beziehung. Sie kann nur ein paar Nächte dauern oder aber ein Leben lang. Das Volk der Mosuo zählt noch etwa 40.000 Menschen, die in den chinesischen Ausläufern des Himalayas traditionell von der Landwirtschaft leben. Viele junge Mosuo arbeiten inzwischen in den größeren Städten, kommen aber zu den Familienfesten wieder zusammen. Eines der wichtigsten Feste im Leben einer Mosuo-Frau ist die Volljährigkeitszeremonie. Lamu und Sogna reisen zu diesem Fest ihrer Nichte in das abgelegene Bergdorf Lijiazui. Mit 13 Jahren werden dem Mädchen zum ersten Mal die festlichen Mosuo-Frauenkleider angelegt. Von nun an darf es seine Meinung im Familienrat sagen, in dem Probleme zwischen den Generationen und Geschlechtern gelöst werden. Das Wichtigste für die Mosuo ist Harmonie in der Familie. Doch hat diese jahrtausendealte Kultur im modernen China noch eine Überlebenschance?

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20:15 - 21:45, arte
Der Maya-Code geschichte.gif (1360 Byte)

Die Schrift der Maya konnte lange Zeit nicht entschlüsselt werden. Die spanischen Eroberer hatten die meisten Exemplare der aus Baumrinde bestehenden Bücher vernichtet. Erst nach Ausgrabungen in der Maya-Stadt Piedras Negras im letzten Jahrhundert gelang einem Forscherteam die Entzifferung der Schrift.

Die Dokumentation stützt sich auf den Bestseller 'Breaking the Maya Code' von Michael D. Coe aus dem Jahr 1992.

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20:15 - 21:45, MDR
Schneeaffen und Vulkane fauna.gif (2335 Byte)

Mega-Citys und Industrie-Boom: Japan zählt zu den modernsten Ländern der Erde! Abseits der Metropolen finden sich jedoch immer noch Rückzugsgebiete für wilde Tiere. So z.B. in den japanischen Alpen, deren wildromantische Höhenzüge sich bis weit über 3000 Meter in die Höhe recken. Dort ist die Heimat der Japanmakaken, Schneeaffen genannt: Keine andere Affenart hat sich so weit in den kalten Norden vorgewagt wie dieser 55 Zentimeter große Meerkatzen-Verwandte. Jens Westphalen und Thoralf Grospitz beobachteten die Überlebensexperten über zwei Jahre hinweg, fingen faszinierende, witzige Bilder (in HD-Qualität!) ein. So z.B. wie sich die Tiere bei Kälteeinbrüchen in den heißen Quellen wärmen. Im Norden, auf der Insel Hokkaido, treffen die Dokufilmer später auf seltene Braunbären. 'Eine Zitterpartie', erzählt Grospitz lachend. 'Die Tiere waren auf Fisch-Beutezug, kamen auf fünf Meter an uns heran. Lachs oder Mensch war hier die Frage.' Einziger Schutz: 'Ein Pfefferspray. Musste aber Gott sei Dank nicht eingesetzt werden.'

Die Temperaturen fallen auf Honshu im Winter auf bis zu minus 15 Grad Celsius.

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