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| Samstag, 11.02.2012 |
| 05:30 - 05:55,
ARD |
Felix und die wilden Tiere
 Der Ngorongoro-Krater
in Tansania ist besonders wegen der Tierarten-Vielfalt weltberühmt, vor allem auch
Nashörner sind hier zu Hause. Hier und in der benachbarten Serengeti gibt es sogar ist
die letzten frei lebenden schwarzen Nashörner - überall sonst in Afrika werden sie
sicherheitshalber mit Zäunen abgeschirmt. Lebten vor ein paar Jahren noch über 100
Nashörner in diesem Krater, so sind es jetzt nur mehr zwölf Tiere. Der Grund: Wilderer
treiben ihr Unwesen. Um das Überleben der Nashörner zu sichern, hat man sich
entschlossen, die Gruppe zu verstärken: Aus einem Schutzgebiet in Südafrika werden die
Nashornkuh Phantom und ihr Kalb Tandy in den Ngorongoro-Krater eingeflogen. Ob sich die
beiden in ihrer neuen Heimat zurechtfinden?

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| 06:00 - 06:30,
SWR |
Durch die Wüste  Timbuktu - ein Klang,
ein Name und mehr als eine Fata Morgana für die vorbeiziehenden Karawanen aus der Sahara.
Zentrum islamischer Gelehrsamkeit - so zumindest stellte sich Tdie Stadt den Menschen des
19. Jahrhunderts dar, als der Weg nach Timbuktu noch ein gefährliches Abenteuer war.
Einer, der diesen mythischen Ort in die Realität holte, war Heinrich Barth. Zwei Jahre
lebte der deutsche Afrikaforscher in der Stadt, beschrieb die Leute in dem riesigen Haufen
von Lehmwürfeln, die uralten Moscheen - ebenfalls aus Lehm und heute der Grund, daß
Timbuktu Welterbe ist. Seit dieser Zeit hat sich in Timbuktu äußerlich nicht viel
geändert. Eine Stadt in der Wüste und scheinbar aus Sand gebaut. Die Bewohner beleben
das allgemeine Lehmbraun mit ihrer bunten Kleidung. Die Nahrungsmittel werden über
hunderte Kilometer auf dem Niger herbeigeschifft, und es ist nach wie vor ein Abenteuer,
nach Timbuktu zu gelangen. Die Lehm-Moscheen bestimmen immer noch das Stadtbild, wenn
nicht Sandstürme alles begraben. Die islamische Universität hat allerdings nicht mehr
die Bedeutung früherer Jahrhunderte, und heute ist man stolz auf den ungläubigen
Forscher Heinrich Barth, der die traumhafte Stadt der realen Welt öffnete. Eine Oase am
Dreiländereck zu Algerien und Tunesien, ein legendärer Ort in der libyschen Sahara:
Ghadames. Längst ist die Blütezeit der Stadt vergangen, als sich hier fünf
Karawanenwege kreuzten und reiche Großhändler die Fäden des Saharahandels spannen.
Davon erzählt uns ein alter Ghadami. Heute leben die Menschen in der Neustadt, die in den
70er Jahren von der Regierung bereitgestellt wurde. Allerdings pflegen sie noch ihre
Wohnungen in der alten Lehmstadt. Dort verlaufen Gassen und Gänge wie in einem Labyrinth.
Sie sind von Häusern überbaut, und so wähnt man sich unter der Erde. Umgürtet wird die
Stadt von einem Ring aus Dattelpalmen. Die verlassene Stadt mit ihren altehrwürdigen
Moscheen wird noch regelmäßig zum Freitagsgebet aufgesucht - und zum Mittagsschlaf
älterer Leute. Und manch einer von ihnen umhegt noch den Palmengarten seiner Vorväter.
Der Film führt durch die labyrinthartigen Gassen, zeigt die Lehmbauten im typischen Rot
und begleitet die Sufis auf ihren Weg in die Moschee. |
| 07:30 - 08:15,
Phoenix |
Nigeria - Zwischen Traum und
Alptraum  Das bevölkerungsreichste Land Afrikas hat die
produktivste Filmindustrie, die größten Kirchen und die mächtigsten Sultane südlich
der Sahara. Mehr als 150 Millionen Menschen leben in dem Vielvölkerstaat Nigeria - ein
Land der Träume und der Albträume. In 'Nollywood' werden jedes Jahr über 2000 Filme
produziert. Eine Traumfabrik der Hinterhöfe, die mit ihren Billigproduktionen den Nerv
von Millionen trifft. In 'Prayer City' steht eine Erweckungskirche neben der anderen.
Jedes Gotteshaus fasst mehrere tausend Gläubige, die hier auf Wunder hoffen. In der
Zehn-Millionen-Stadt Lagos stehen Slums aus Pfahlbauten neben einer Zukunftsstadt, die aus
dem Lagunensand gestampft wird. Peter Schreiber und sein Team sind den Träumen und
Albträumen gefolgt - vom trockenen Norden in der Sahelzone bis ins ölverschmutzte
Niger-Delta im Süden. Sie treffen den Sultan von Sokoto, das kirchliche Oberhaupt von
siebzig Millionen Muslimen und Bischof Okokwo, der in seiner Pfingstkirche eine riesige
Marketing-Maschinerie betreibt. Ein Blick hinter die Kulissen von Nigerias Filmindustrie
zeigt, wie Träume gemacht werden. Der Alltag von Arbeitern in einer Stoff-Färberei oder
von Fischern, die der Ölboom arbeitslos gemacht, sieht aber anders aus. Ein hartes Leben,
gäbe es nicht auch die Musik: traditionelle Trommeln im Norden, eine spontane
Reggae-Session im Slum oder den fetzigen Rap in einem Nobelclub von Lagos.

|
| 08:25 - 08:55,
arte |
Unter wilden Tieren  Bill soll herausfinden, warum wild
lebende Lemuren manchmal so angriffslustig sind. Seine erste Anlaufstation ist der Woburn
Safari Park in England. Hier begrüßt ihn Tierpfleger Jake Veasey.

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| 09:35 - 09:50,
3SAT |
Eine Reise ins Paradies  Für Adam und Eva
hat er einst die Vertreibung aus dem Paradies bedeutet, den Bauern entlang der steirischen
Apfelstraße hingegen bringt der Apfel ihr Einkommen. Die Apfelbauern leben mit dem
Wetter, leiden unter dem Hagel, kämpfen mit dem Apfelwickler, einem Schädling, der für
den Wurm im Apfel verantwortlich ist. 35 Millionen Kilogramm Äpfel werden jährlich auf
der steirischen Apfelstraße in einem kleinen, nur knapp über 1.000 Hektar großen Gebiet
geerntet. Die Dokumentation 'Eine Reise ins Paradies' verfolgt über ein Jahr lang die
Arbeit der Obstbauern und zeigt, welcher Aufwand hinter einem wohlschmeckenden steirischen
Apfel steht. |
| 10:10 - 10:55,
arte |
Polarschule der Nomadenkinder
Sie sind die letzten echten Nomaden auf der Erde: Über
6000 Nenzen leben auf der russischen Halbinsel Jamal nach alten Traditionen. Am Ende der
Sommerferien bringt ein Hubschrauber die Kinder der Rentierhirten nach Yar-Sale, der
einzigen größeren Siedlung auf Jamal. Dort werden die Nenzen-Kinder in einem Internat
unterrichtet. Doch die die Kultur ist bedroht: Unter der Tundra lagern die größten
Gasvorkommen der Welt und eine Förderanlange wird gebaut. Den Kindern der Nenzen
eröffnen sich durch die Industrialisierung allerdings neue Chancen. '360°' berichtet.

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| 11:00 - 11:30,
RBB |
Gesichter Asiens In
einem hölzernen Hausboot bereist das Team des ARD-Studios Singapur die Dschungelflüsse
von Kalimantan, dem indonesischen Teil der Insel Borneo. In Indonesien treffen sie auf
Menschen, die ihr Leben den letzten bedrohten Orang-Utans widmen: in einer
Auswilderungsstation für Orang-Utans. Ihre Zahmheit wird ihnen in der echten Wildnis zum
Verhängnis - dem Team brachte sie viel Vergnügen. In Thailands ehemaliger Königsstadt
Ayutthaya gibt es zwar keine Könige mehr, aber viele Touristen: Für sie tanzen die
Elefantenbabis von Ayutthaya. Mit dem Geld verschaffen sie alten Arbeits-Elefanten einen
Zufluchtsort. Im trockenen Nordosten Thailands porträtiert Robert Hetkämper eine
Musik-Truppe, die die besonderen Traditionen der armen 'Issaan'-Region pflegt und dafür
Hunderte von jungen Mädchen auf die Bühne bringt. Geld für die jungen Frauen, die
außer in Thailands Sexindustrie sonst kaum etwas verdienen könnten. Und ebenfalls im
unterentwickelten Nordosten Thailands fand das Team einen kleinen Lokalbahnhof, an dem die
andernorts längst vergangene Eisenbahnromantik noch lebendige Wirklichkeit ist. Robert
Hetkämper: 'Es gibt kaum Schöneres, als Geschichten von Menschen zu erzählen, aus einer
Region, die mir seit Jahrzehnten unter die Haut geht.' |
| 12:00 - 12:25,
H3 |
| Leben für den Karneval Sex,
Samba und leichtbekleidete Schönheiten - das sind die Markenzeichen des weltberühmten
Karnevals von Rio de Janeiro. Um diesen lebensfrohen Eindruck zu vermitteln, arbeiten die
zwölf traditionellen Sambaschulen mit tausenden von Mitgliedern ein Jahr lang in
höchster Konzentration. Kaum jemand in Europa ahnt, wie streng die Vorgaben sind, wie
gnadenlos die Punktrichter, wie übermenschlich der Druck. Jeder Fehler wird geahndet, nur
ein vollkommen perfekter Auftritt bietet die Chance, unter die ersten drei zu kommen.
Vorjahressieger 'Unidos da Tijuca' ist die drittälteste Sambaschule in Rio de Janeiro.
Autor Thomas Aders und sein Team haben sie ein Jahr lang bis zum Auftritt im Karneval 2011
im berühmten Sambodrom von Rio zum Karneval 2011 begleitet. Ein Wettlauf gegen die Zeit,
aber auch ein Fest für die Sinne. Sie schauen dem Chef-Designer Paulo Barros über die
Schulter, der Fronttänzerin Patricia in die Augen und hören dem musikalischen Leiter und
Perkussionisten Casagrande zu. Das Thema der 'Unidos da Tijuca': 'Essa noite eu levarei
sua alma! - Diese Nacht nehme ich deine Seele!' Der Film beschreibt das Leben und Arbeiten
in den Hallen des Karnevalsvereins. Er zeigt, wie so ein Massenauftritt funktioniert,
welche Bedeutung die fünfte Jahreszeit in Rio hat und welche Emotionen dabei frei werden.
Höhepunkt ist der Auftritt von 'Unidos da Tijuca' auf der Prachtstraße des Sambodroms.

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| 12:15 - 12:45,
NDR |
Polen auf Schienen  Polen-Korrespondent
Ulrich Adrian berichtet über die letzte 'richtig verkehrende' Dampflock Europas , über
Schiffe, die auf Schienen Staustufen überwinden, und eine Draisinenfahrt zur
Wolfsschanze.

|
| 12:35 - 13:20,
RBB |
Leben im Polarkreis Nördlich des
Polarkreises befreit sich die Natur im Spätfrühling aus der eisigen Umklammerung des
Winters. Sobald Sträucher und Beeren ihr erstes Grün austreiben, wird es Zeit für die
Rentiere, ihre Kälber zur Welt zu bringen. Sie werden in Lappland geboren, und folgen
ihren Müttern, wenn diese auf Nahrungssuche durch die Wälder ziehen, in denen auch
Wölfe, Bären, Luchse und Vielfraße unterwegs sind.

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| 12:40 - 13:30,
arte |
Im Auftrag Ihrer Majestät
 1665
verließ eine Schiffsladung wertvoller Handschriften das Tiroler Schloss Ambras auf der
Donau in Richtung Wien. Die Schiffe sanken. Manch wertvolles Stück tauchte Jahrhunderte
später mit Wasserschäden auf.

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| 12:55 - 13:38,
MDR |
Die Feuerspringer von Sibirien
 Brandbekämpfung
in riesigen Nadelwäldern ist für Russlands Feuerwehr eine besondere Herausforderung. Die
Doku zeigt die Arbeit der Spezialkräfte, die die Brandgebiete oft nur per Fallschirm
erreichen.

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| 13:30 - 14:00,
arte |
Landträume  Im Lake Distrikt
ist das Klima feucht und mild. Nackte, felsige Schiefermassive wechseln sich mit Eichen-
und Kiefernwäldern sowie Hochmooren ab, die mit Adlerfarn und Besenheide bewachsen sind.
In den glasklaren Seen spiegeln sich die für die Region charakteristischen
Schieferhäuser. 1951 wurden weite Teile der Region zum Nationalpark erklärt. Deshalb ist
diese atemberaubende Naturlandschaft bis heute erhalten geblieben. Am südlichen Eingang
des Nationalparks liegt Levens Hall, einer der berühmtesten Formschnittgärten der Welt,
der Ende des 17. Jahrhunderts vom Gärtner Guillaume Beaumont gestaltet wurde und noch
vollständig erhalten geblieben ist. Für Chefgärtner Chris Crowder ist Levens Hall nicht
nur ein Arbeitsplatz, sondern eine Lebensaufgabe. Er und seine Gärtner können hier ihre
Liebe zur Natur mit ihrer Begeisterung für die historische Gartenkunst verbinden. Mit
einem Problem haben sie allerdings zu kämpfen: die für den Garten typischen Buchenhecken
haben inzwischen ihr Höchstalter von 300 Jahren erreicht und müssen dringend ersetzt
werden. Doch sie sind ein wesentlicher Bestandteil des historischen Gartens. Ohne sie
verliert er seine typische Struktur. Was soll Chris unternehmen? Das Ärzteehepaar David
und Gail Sheals hat seinen Garten auf dem alten Pfarreigrundstück 'Summerdale' nach
historischem Muster durch hohe Hecken in kleine Parzellen aufgeteilt, um eine breitere
Pflanzenvielfalt ziehen zu können. Außerdem schützen die Hecken die Pflanzen vor dem
Wind. Hinter ihnen warten immer wieder neue Überraschungen und unerwartete Einblicke auf
die Besucher des Gartens. Weil allerdings der Buchsbaumpilz gewütet hat, muss das Ehepaar
den Formschnittgarten komplett neu anlegen. David und Gail haben ihren Beruf aufgegeben,
um sich ganz ihrem Garten und der dazugehörigen Gärtnerei zu widmen. Muncaster Castle
ist seit 800 Jahren das Heim der Familie Pennington und des Hausgeistes 'Tom the Fool',
der nachts den Gästen den Schlaf raubt. Das unheimlichste Schloss Englands mit Blick auf
die Cumbrian Mountains liegt inmitten eines acht Quadratkilometer großen
Rhododendronparks. Großvater Patrick kennt jeden Baum seines eindrucksvollen Gartens.
Jetzt will er sich zur Ruhe setzen, muss aber erst jemanden 'anlernen', wie man den Garten
pflegt. Doch wer soll ihn übernehmen? Schwiegersohn Peter hat alle Hände voll zu tun mit
der weltberühmten Eulenstation von Muncaster Castle, und Enkel Ewan will erst noch das
Leben genießen.

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| 14:00 - 14:15,
arte |
| Mit offenen Karten Mit
der Welle der Auflehnung, die seit Ende 2010 zahlreiche Mittelmeerländer und die
Arabische Halbinsel erfasst hat, wird die 'arabische Welt' in den Medien häufig als
Einheit dargestellt. Aber ist das tatsächlich so? 'Mit offenen Karten' löst sich vom
aktuellen, in stetigem Wandel begriffenen Geschehen und zeigt neuartige Perspektiven auf,
um die wechselnden Gegebenheiten tiefgründiger deuten zu können.

|
| 14:30 - 15:15,
3SAT |
Pyrenäen - An der Ariege  Schon in der
Steinzeit lebten Menschen an den Ufern der Ariège in den französischen Pyrenäen.
Berühmte prähistorische Bilderhöhlen wie Niaux locken Besucher von weit her. Eine Reise
auf dem unterirdischen Fluss von Labouiche ist ebenfalls ein ungewöhnliches Abenteuer.
Mittelalterliche Städte und Thermalbäder im Land der Ariège erzählen von einstigem
Wohlstand. Heute liegt die Kraft der Region in einer grandiosen Natur. Auch die Bären
kehren wieder zurück und der legendäre Pyrenäenhund, der Patou, ist an der Seite der
Hirten zum Schutze der Herden im Einsatz. Hoch oben in Andorra, an der Grenze zu
Frankreich, entspringt die Ariège. Einem ganzen Département hat sie ihren Namen gegeben,
der sich von einem alten Wort für Gold herleiten soll. Das wertvolle Metall ist in der
Ariège und den ihr zufließenden Bächen auch schon gefunden worden. Der erste Teil der
zweiteiligen Dokumentation 'Reisewege Pyrenäen' erzählt vom unterirdischen Fluss von
Labouiche und der geschichtsträchtigen Region.

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| 14:50 - 15:50,
arte |
Gefährliche Seilschaften  Der dänische Premier
muss gehen, und unerwartet gewinnt Birgitte Nyborg von den Moderaten die Parlamentswahlen.
Sie erhält den Auftrag, ein Kabinett zu formen. Ihre potenziellen Koalitionspartner
verhandeln hart, die immer länger werdende Übergangsphase bringt Unruhe ins Land.
Birgitte beginnt zu zweifeln, ob sie alle Fäden in der Hand behalten kann.

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| 15:50 - 16:50,
arte |
Gefährliche Seilschaften  Birgitte Nyborg ist
die unumstrittene Gewinnerin der Wahl. Trotzdem braucht sie starke Koalitionspartner, um
ein mehrheits- und handlungsfähiges Kabinett auf die Beine stellen zu können. Die
schwierigen Verhandlungen mit den Führern der anderen Parteien bestärken die
Machtbestrebungen der politischen Gegner Brigittes um Michael Laugesen; sogar der
abgewählte Premier Lars Hesselboe wittert wieder eine Chance, an der Macht bleiben zu
können. Die immer länger werdende Übergangsphase bringt zunehmend Unruhe ins Land und
Birgitte beginnt daran zu zweifeln, tatsächlich noch die erste Frau an der Spitze einer
dänischen Regierung werden zu können. In dieser Situation steht Birgitte ihr erfahrener
Mentor Bent Sejrø tatkräftig und mit ermutigendem Rat zur Seite. Bei alledem gerät die
Beisetzung Ole Dahls, des verstorbenen Beraters Hesselboes, in den Hintergrund.

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| 16:15 - 18:00,
3SAT |
Der Sohn von Rambow  England, Anfang der 80er: Der
elfjährige Will (Bill Milner) leidet unter seiner strenggläubigen Mutter Mary, die ihm
Musik, Fernsehen und Bücher verbietet. Als er jedoch Schulrowdy Lee (Will Poulter)
kennenlernt und die Jungs sich eine Raubkopie von 'Rambo' ansehen, ändert sich alles. Mit
Lees Kamera und Will in der Hauptrolle wollen sie eine eigene Version des Kinohits drehen
- natürlich mit viel Action und Stunts. Ihr Ziel: die Teilnahme am nationalen
Filmwettbewerb.
Obwohl Sylvester Stallone (62) das Projekt begeistert unterstützte, musste - aus
rechtlichen Gründen - beim Wort 'Rambo' ein W hinzugefügt werden.

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| 16:15 - 17:00,
SWR |
Südtirol - Dem Himmel ein
Stück näher  Südtirol ist eine der Sehnsuchtslandschaften in
Mitteleuropa. Die Durchzugsregion nach Italien, lange Zeit von Milchwirtschaft geprägtes
Bauernland, gewann im 19. Jahrhundert auch für den dort verweilenden Besucher an
Attraktivität. Meran, das Zentrum, entwickelte sich ab 1837 von der 'Kuhstadt' zur
'Kurstadt'. Aber erst nach den Besuchen der Kaiserin Sissi zwischen 1870 und 1890, und
nach dem Bau der Eisenbahn setzte ein internationaler Reiseboom ein. Den Aristokraten aus
Budapest, Wien und St. Petersburg folgten die Dichter, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke,
Christian Morgenstern und Gottfried Benn. Unweit von Meran liegt die Burg, die durch
Jahrhunderte zum Symbol für die Geschichte des Landes wurde: Schloss Tirol. Hier wuchs
die berühmte Margarete auf, die Gräfin von Kärnten und Tirol, die mit dem bösen Namen
'die Maultasch' belegt wurde. Aus dieser Zeit bietet Schloss Runkelstein die
anschaulichsten Zeugnisse für das höfische Leben. 450 Burgen, Schlösser und feudale
Ansitze gibt es in Südtirol, sie erzählen von Machtkämpfen, Bruderzwisten und
Meuchelmorden, tragen die Namen großer, längst ausgestorbener Geschlechter, die bis
heute in Ortsnamen weiterleben: Villanders, Schenna, Gudifaun. Die Ruine Hauenstein
erinnert an einen ungewöhnlichen Ritter, an Oswald von Wolkenstein, den Komponisten,
Sänger, Königlichen Gesandten, Raufbold und Dieb. Ihn zog es in die durch Jahrhunderte
stolze, fürstbischöfliche Residenz, nach Brixen. Die jüngere Geschichte Südtirols wird
nirgends so sichtbar wie in der Landeshauptstadt Bozen.

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| 16:50 - 17:20,
arte |
Landträume  Nur ein paar Meter
hoch sind die Deiche an der Ostsee Schleswig-Holsteins, denn die Tide ist nicht sehr
stark. Und dennoch hat das Amt des Deichgrafen eine wichtige Funktion. Sebastian Matz lebt
auf Gut Oehe direkt an der Ostsee, und für die Deiche entlang seines Grundstücks trägt
er die Verantwortung. Vor ihm war sein Vater der Deichgraf und davor dessen Vater, der das
Gut erwarb. Frühere Besitzer haben rund um das Gutshaus einen Landschaftsgarten angelegt
mit einer prachtvollen Fächerlindenallee. Sebastian Matz erhält das Anwesen, auf dem
immer etwas zu pflegen oder zu reparieren ist, denn Erbe verpflichtet schließlich.
Ursprünglich als Feldbegrenzung und zum Schutz gegen den steten Wind errichtet, sind die
sogenannten Knicks heute ein typischer Bestandteil der Landschaft Norddeutschlands. Es
sind lebende Hecken aus Sträuchern und Bäumen. Andrea Gose pflückt in diesen Knicks vor
ihrem Haus blühenden Holunder und macht daraus Sirup als Erfrischungsgetränk. Der
Bildhauerin ist auf ihrem abgelegenen Bauernhof die Symbiose von Leben und Arbeit
gelungen. Die Materialien für ihre Arbeiten stammen aus der umliegenden Natur, ihr Garten
ist Werkstatt und Galerie zugleich. Mit seiner Frau Ursula restauriert Wolfgang Heppelmann
seit 20 Jahren eines der letzten Einhallenhäuser dänischen Ursprungs. Der ausgebildete
Restaurator macht alles selbst und erhält dieses Erbe bäuerlicher Wohnkultur
detailgetreu. Bei der Gartengestaltung orientiert sich das Ehepaar ebenfalls an
historischen Vorbildern. Ihr bedeutendstes Vorbild ist Sissinghurst, das allerdings in
England und nicht in Schleswig-Holstein liegt. Für ihren Cottage-Garten benötigen sie
Unmengen von Buchsbäumen. Sie ziehen und veredeln sie selbst. Das Land zwischen der Nord-
und Ostsee ist bekannt für seinen großartigen, nordischen Himmel. Das typische
Schleswig-Holstein-Wetter - ein frischer Wind, schnell ziehende Wolken und darüber ein
strahlendes Blau - genießen Hinnerk und Linda Prohn schon seit vielen Jahrzehnten. Der
Kapitän und seine Frau leben in Arnis. Die kleinste Stadt Deutschlands liegt auf einer
Landzunge in der Schlei. Weil der Fjord hier schnell in die Ostsee übergeht, ist die
Schlei ein beliebtes Segelrevier. Das hat auch die Prohns angezogen, deren Segelboot am
eigenen Steg, gleich hinter dem Gartenzaun liegt. In dem schmalen Parzellengarten baut
Linda Prohn vor allem Gemüse an. Der Gartenfreundin ist es wichtig, ihre Familie den
Sommer über mit eigenen, frischen Produkten zu versorgen. Doch sobald ein Segelwind weht,
zieht es das Paar hinaus aufs Wasser.

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| 18:30 - 19:15,
H3 |
Archäologische Entdeckungen
zwischen Lahn und Main  'Unser Boden ist das größte Archiv des Landes, unsere Funde
sind die Dokumente unserer Vorzeit': Davon ist Sascha Piffko, Archäologe und
Grabungsleiter, überzeugt. Sein Alltag: ein Job zwischen Knochenarbeit und Faszination.
Ein Jahr lang hat die Filmautorin Juliane Hipp ihn und sein Team bei Grabungsarbeiten in
der Wetterau begleitet, dem fundträchtigsten Gebiet Hessens. Die Reise geht aber auch zu
einigen der spektakulärsten Fundstätten Hessens, die nie gefunden worden wären ohne das
Engagement von Hobbyarchäologen: nach Waldgirmes bei Wetzlar, wo zum ersten Mal eine
römische Stadt östlich des Rheins aus der Zeit von Kaiser Augustus entdeckt wurde und
zuletzt der vergoldete Pferdekopf einer römischen Reiterstatue, oder zu den prächtigen
Keltengräbern am Glauberg am Rande des Vogelsbergs, wo jetzt ein neues Landesmuseum
entsteht und weitere Forschungen Aufsehen erregen. Außerdem wird gezeigt, was früher die
Kelten gekocht haben und wie frühmittelalterliche Grabfunde aus Wölfersheim-Berstadt
aufwändig restauriert werden. |
| 18:30 - 19:00,
3SAT |
Das perfekte Sushi  Mit 85 Jahren ist
Jiro Ono der älteste Drei-Sterne-Koch der Welt. Zusammen mit seinem Sohn Yoshizaku führt
er in Tokio ein unscheinbares und fensterloses Sushi-Restaurant im Untergeschoss eines
Bürohochhauses. Obwohl er schon bald 70 Jahre lang Sushi zubereitet und für viele der
'Sushi-Papst' schlechthin ist, zeigt er sich mit seinen Sushi selbst noch immer nicht ganz
zufrieden. Jeden Tag könne er sich weiter verbessern, und die Suche nach dem perfekten
Sushi habe kein Ende, sagt er. In dem Film der Reihe 'NZZ Format' verrät Jiro Ono, wie er
seine perfekten Sushi zubereitet.

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| 19:00 - 19:45,
B3 |
Helgoland - Insel im Sturm
 Helgoland,
nur 1,5 qkm groß, ist Deutschlands einzige Hochseeinsel. Sie liegt rund 60 Kilometer
nordwestlich der Elbmündung. Gemäß einer Sonderregelung dürfen hier keine
Kraftfahrzeuge oder Fahrräder geführt werden. Statt Verkehrslärm liegt Geschnatter in
der Inselluft: Seltene Vögel wie Basstölpel, Trottellumme, Dreizehenmöwe, Tordalk und
Eissturmvogel sind auf Helgoland zu Hause.
1890 ging Helgoland aus britischer Herrschaft an das deutsche Reich über. Im Gegenzug
verzichtete man auf Gebietsansprüche an das heutige Sansibar.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
China, im Reich der
Mosuo-Frauen  Lamu Mian Zhe und ihre Familie gehören zum Volk der Mosuo
im Südwesten Chinas. Sie sind dieses Jahr vom Pech verfolgt. Lamu Mian Zhe selbst war
schwer krank. Für ihre Operation musste sie Schulden machen. Dann kam ein Cousin bei
einem Unfall ums Leben. Probleme, die bei den Mosuo stets die ganze Familie betreffen, vor
allem aber die 'Ama', das weibliche Oberhaupt, denn die Mosuo leben im Matriarchat. In
Lamus Familie trägt ihre Mutter Zhima die Verantwortung und die Hauptlast der täglichen
Haus- und Feldarbeit. Lamu versucht, durch den Verkauf von Webarbeiten die Schulden
abzutragen. Währenddessen kümmert sich ihr Bruder Sogna um ihre zwei Töchter, denn bei
den Mosuo sind die Onkel für die Erziehung der Kinder zuständig. Der Vater lebt nicht
bei ihnen, sondern bei seiner eigenen Mutterfamilie. Sogna wiederum verlässt abends das
Haus, um die Nacht bei seiner Lebensgefährtin zu verbringen. 'Wanderehe' nennen die Mosuo
diese Art von Beziehung. Sie kann nur ein paar Nächte dauern oder aber ein Leben lang.
Das Volk der Mosuo zählt noch etwa 40.000 Menschen, die in den chinesischen Ausläufern
des Himalayas traditionell von der Landwirtschaft leben. Viele junge Mosuo arbeiten
inzwischen in den größeren Städten, kommen aber zu den Familienfesten wieder zusammen.
Eines der wichtigsten Feste im Leben einer Mosuo-Frau ist die Volljährigkeitszeremonie.
Lamu und Sogna reisen zu diesem Fest ihrer Nichte in das abgelegene Bergdorf Lijiazui. Mit
13 Jahren werden dem Mädchen zum ersten Mal die festlichen Mosuo-Frauenkleider angelegt.
Von nun an darf es seine Meinung im Familienrat sagen, in dem Probleme zwischen den
Generationen und Geschlechtern gelöst werden. Das Wichtigste für die Mosuo ist Harmonie
in der Familie. Doch hat diese jahrtausendealte Kultur im modernen China noch eine
Überlebenschance?

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| 20:15 - 21:45,
arte |
Der Maya-Code  Die
Schrift der Maya konnte lange Zeit nicht entschlüsselt werden. Die spanischen Eroberer
hatten die meisten Exemplare der aus Baumrinde bestehenden Bücher vernichtet. Erst nach
Ausgrabungen in der Maya-Stadt Piedras Negras im letzten Jahrhundert gelang einem
Forscherteam die Entzifferung der Schrift.
Die Dokumentation stützt sich auf den Bestseller 'Breaking the Maya Code' von Michael D.
Coe aus dem Jahr 1992.

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| 20:15 - 21:45,
MDR |
Schneeaffen und Vulkane  Mega-Citys und
Industrie-Boom: Japan zählt zu den modernsten Ländern der Erde! Abseits der Metropolen
finden sich jedoch immer noch Rückzugsgebiete für wilde Tiere. So z.B. in den
japanischen Alpen, deren wildromantische Höhenzüge sich bis weit über 3000 Meter in die
Höhe recken. Dort ist die Heimat der Japanmakaken, Schneeaffen genannt: Keine andere
Affenart hat sich so weit in den kalten Norden vorgewagt wie dieser 55 Zentimeter große
Meerkatzen-Verwandte. Jens Westphalen und Thoralf Grospitz beobachteten die
Überlebensexperten über zwei Jahre hinweg, fingen faszinierende, witzige Bilder (in
HD-Qualität!) ein. So z.B. wie sich die Tiere bei Kälteeinbrüchen in den heißen
Quellen wärmen. Im Norden, auf der Insel Hokkaido, treffen die Dokufilmer später auf
seltene Braunbären. 'Eine Zitterpartie', erzählt Grospitz lachend. 'Die Tiere waren auf
Fisch-Beutezug, kamen auf fünf Meter an uns heran. Lachs oder Mensch war hier die Frage.'
Einziger Schutz: 'Ein Pfefferspray. Musste aber Gott sei Dank nicht eingesetzt werden.'
Die Temperaturen fallen auf Honshu im Winter auf bis zu minus 15 Grad Celsius.

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