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Freitag, 10.02.2012
04:10 - 04:40, ARD
Quer durch Kuba fauna.gif (2335 Byte)

Kuba, das ist nicht nur Fidel Castro, Che Guevara und eine in die Jahre gekommene Revolution. Kuba, das ist vor allem eine Insel mitten in der Karibik und damit ein touristisches Ziel ersten Ranges. Und wer dabei an Sonne, Strand und Palmen denkt, liegt nicht so falsch. Das Filmteam besucht die kleine Inselkette Cayos Santa Maria und begleitet einheimische Modemacher, die den Besuchern aus aller Welt direkt am türkisfarbenen Meer ihre neuesten Kreationen präsentieren. Und wer bei Kuba an heiße Rhythmen denkt, hat ebenfalls recht - weltbekannt wurde vor über 15 Jahren der 'Buena Vista Social Club', eine Combo von hochbetagten Musikern, die von dem amerikanischen Musiker Ry Cooder noch einmal wiederentdeckt wurden und es dann zu Weltruhm brachten. Heute lebt noch die Sängerin Omara Portuondo, die das Filmteam bei seiner Rundreise in Havanna begleitet. Bei Havanna denkt man sofort an koloniale Pracht und verfallende Altbauten. Doch Kubas Hauptstadt ist beileibe nicht das einzige architektonische Kleinod der Insel, auch die Stadt Trinidad zählt wegen ihrer beeindruckenden Gebäude zum Weltkulturerbe der Unesco. Das Filmteam besucht diese Stadt ebenso wie den Humboldt-Nationalpark ganz im Osten der Insel - benannt wurde er nach dem großen deutschen Forscher Alexander von Humboldt, der die Insel 1800 bereiste und den man in Kuba nach Kolumbus als zweiten Entdecker betrachtet.

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Spannende Geschichten im 
Tagebuch News Archiv

04:35 - 05:20, Phoenix
Sturm über Europa geschichte.gif (1360 Byte)

Von Dänemark aus zogen die Kimbern und Teutonen im 2. Jahrhundert v.Chr. nach Süden bis über die Alpen. Nach mehreren Siegen über die Römer verließ sie das Kriegsglück. 101. v. Chr. besiegte sie der römische Feldherr Marius vernichtend. In Spielszenen und mit aufwendigen Filmtricks wird diese Epoche der Völkerwanderung rekonstruiert.

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05:20 - 06:00, Phoenix
Sturm über Europa geschichte.gif (1360 Byte)

Durch den Verrat des Cheruskerfürsten Arminius ließen sich im Jahr 9 n. Chr. die Legionen des Varus in einen Hinterhalt locken und wurden von den Germanen restlos aufgerieben. Heute wissen Archäologen, dass die berühmte Schlacht, die Roms Vordringen in Germanien stoppte, nicht im Teutoburger Wald stattfand, sondern in Kalkriese bei Osnabrück. Weitere Themen dieser Folge sind der von den Römern errichtete Limes (Grenzwall) und das Volk der Goten.

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06:00 - 06:45, Phoenix
Sturm über Europa geschichte.gif (1360 Byte)

Im Jahre 376 n. Chr. beginnt die große Völkerwanderung. Die Hunnen fallen in Europa ein und die Westgoten flüchten südwärts, durch die Türkei, Griechenland und den ganzen Balkan. 410 erobern und plündern sie die Hauptstadt des römischen Imperiums - und schließen sich 451 mit Rom zusammen, um Attilas Hunnenhorden aufzuhalten.

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06:20 - 07:00, 3SAT
Wiener Sträuße ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Kaum jemand prägte das musikalische Leben einer Epoche so nachhaltig wie Vater und Sohn Johann Strauß. Vom Radetzkymarsch bis zum Donauwalzer präsentierten die 'Walzerkönige' den Wienern ihre neuesten Kompositionen. Sohn Johann 'Schani' Strauß galt - wie sämtliche anderen Mitglieder der Strauß-Dynastie - als Feinschmecker. Die gute Alt-Wiener Küche, eine Verschmelzung der verschiedenen kulinarischen Traditionen der Kronländer Österreich-Ungarns, hatte es ihm besonders angetan. Einfache Wirtshäuser wie die 'Goldene Glocke' und das 'Gasthaus Ubl' haben sich heute noch den Charme mancher Gaststätte aus der Zeit der 'Sträuße' bewahrt. Zu den noblen Etablissements gehörte schon damals der Hofzuckerbäcker 'Demel'. Die Dokumentation 'Wiener Sträuße' widmet sich dem Wiener Walzer und der altösterreichischen Küche.

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06:45 - 07:30, Phoenix
Sturm über Europa geschichte.gif (1360 Byte)

Im Jahre 113 v. Chr. drang eine Schreckensnachricht nach Rom: 300000 Menschen strömten von Norden her auf Gallien und Italien zu. Auf der Suche nach 'fruchtbaren Feldern und saftigen Weiden' zogen die Stämme der Kimbern und Teutonen gen Süden - bis römische Legionen sie vernichtend schlugen. (Vier Folgen, sonntags)

Die historischen Quellen sind mit Vorsicht zu genießen. So schrieb der Römer Tacitus seine 'Germania', ohne jemals die Gebiete östlich des Rheins oder nördlich der Donau bereist zu haben.

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07:20 - 07:50, WDR
China - Die neue Mitte der Welt

China ist die aufstrebende Wirtschaftsmacht in der Welt. Innerhalb weniger Jahre hat sich Chinas größte Stadt, Shanghai, von einer kommunistischen Weltstadt zu einem Weltwirtschaftszentrum entwickelt. Auch in Dalian hat sich das Alltagsleben verändert. Der Film zeigt, wie junge Menschen mit den Entwicklungen des Landes umgehen, und welche Rolle Chinas Traditionen noch heute spielen.

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07:30 - 08:00, SWR
Alle Zeit der Welt geschichte.gif (1360 Byte)

Die Menschheit teilt die Zeit in Tage, Wochen, Monate, Jahre ein - eine Einteilung, die sich am Himmel 'ablesen' lässt. Die Bewegungen der Gestirne als 'Uhrwerk des Himmels' wurden zur Grundlage der Zeitrechnung. Schon Menschen der Frühzeit haben erkannt, dass zwischen zwei Sonnenaufgängen immer etwa die gleiche Zeit vergeht. Hat sich ein Zeitbewusstsein beim Menschen über die Beobachtung wiederkehrender Himmelserscheinungen und Naturzyklen entwickelt? Die Sendung sucht nach Spuren, die zeigen, wie der Mensch gelernt hat, die Himmelsuhr zu lesen. Die filmische Spurensuche führt in das indische Observatorium Jantar Mantar. Die einzigartigen, riesigen Instrumente zur Himmelsbeobachtung von Jaipur aus dem 18. Jahrhundert eignen sich in idealer Weise, astronomische Grundphänomene der Zeitmessung zu illustrieren. Sie bieten zudem gute Möglichkeiten, kulturübergreifende Aspekte der Himmelsbeobachtung und Zeitrechnung bis in die frühesten Anfänge zu verfolgen.

07:50 - 08:15, WDR
Chinas Größenwahn am Yangtse fauna.gif (2335 Byte)

Nirgendwo sonst liegen in China Alt und Neu, Naturschönheiten und Megacities so dicht beieinander wie am Yangtse. Aus der Perspektive des Flusses zeigt der Film eine Welt voller Abenteuer, Sehnsüchte und falscher Versprechen - und Menschen, die zwischen Aufbruchstimmung und enttäuschten Hoffnungen hin- und hergerissen sind. Das Filmteam wurde zeitweise von der chinesischen Polizei bespitzelt, Interviewpartner wurden verhört. Trotzdem melden sich viele Chinesen, ohne Angst vor Repressalien, offen zu Wort.

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08:55 - 09:40, arte
Induswelten ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Noch in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gehörten die Bergrouten im Norden Pakistans, am Indus und seinen Zuflüssen, zu den Traumrouten in Asien: von Lahore über Islamabad und den Karakorum-Highway zum Nanga Parbat, durch die Hunza-Region nach Shimshal an der chinesischen Grenze. Oder über Skardu nach Machaloo unweit der vier Achttausender des Karakorums. Die Reise führt über beide Abenteurerpfade und geht dabei dem 'gewaltigen Imageproblem' nach, die diese an Naturschönheiten äußerst reiche Region hat. Denn nach dem 11. September 2001 ging der Trekkingtourismus fast auf Null zurück: Die Folgen für die Menschen im Hochgebirge, die mit den Ereignissen in Afghanistan nur in Ausnahmefällen etwas zu tun haben, sind dramatisch. Der wirtschaftliche Zusammenbruch der ganzen Region durch ausbleibende Touristen stärkt zudem die Position der Fundamentalisten, auch vor dem Hintergrund, dass der Tourismus insbesondre für Frauen neue Freiheiten und Arbeitsmöglichkeiten brachte. In Lahore findet die Menschenrechtsanwältin Asma Jahangir drastische Worte zur Situation in Pakistan; Transsexuelle und Homosexuelle erzählen über ihre Furcht vor den Taliban. Außerdem erlebt der Zuschauer auf 4.000 Meter Höhe ein Poloturnier und eine Geburtstagsfeier für den Aga Khan, die seine Anhänger in der Ismailitenregion Hunza für ihn ausrichten. Er begleitet ebenso die Reise eines jungen Studenten aus Lahore den Karakorum-Highway entlang nach Shimshal an der chinesischen Grenze. Die Dokumentation porträtiert den berühmtesten Bergsteiger Pakistans mit seinen jungen Schülerinnen. In Machaloo, wo der Indus aus Indien kommend die Grenze nach Pakistan überschreitet, begegnet das Kamerateam einem ehemaligen Expeditionskoch und seiner Familie; der Mann muss wegen der ausbleibenden Trekkingtouristen nach Saudi-Arabien auswandern, um seine Familie zu ernähren.

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10:05 - 10:20, RBB
Die Altstadt von Bamberg erbe.gif (2965 Byte)

Auch heute noch findet man sich in Bamberg mit einem mittelalterlichen Stadtplan mühelos zurecht. Die Altstadt hat sich das Aussehen aus vergangenen Jahrhunderten erhalten. Es blieb immer deutsch und katholisch, was die für die Stadt typische Aura ausmacht. Heinrich II. erklärte im Jahre 1007 die Stadt zum Bistum und errichtete fortan ein Machtzentrum, welches ihm, dem König und späteren Kaiser, absolut loyal sein sollte. Es entstand eine christliche Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom und wie das himmlische Jerusalem. Der Film führt durch die verwinkelten Gassen und in den Dom mit dem berühmten Standbild, dem Bamberger Reiter. Und er zeigt das Bamberg des 18. Jahrhundert, als neben Repräsentation auch Bequemlichkeit wichtig wurde und viele Häuser und Kirchen ein neues Erscheinungsbild erhielten.

12:00 - 13:00, 3SAT
Daheim in zwei Welten

Dechen Shak-Dagsay war drei Jahre alt, als sie 1963 als tibetisches Flüchtlingskind auf dem Flughafen Zürich-Kloten ankam. Heute ist sie eine erfolgreiche Sängerin, die mit großem Engagement für das Überleben der tibetischen Kultur kämpft. Mit ihrer Stimme und tibetischen Mantras begeistert sie das Publikum. Sie hat Auftritte in ganz Europa, Nordamerika und Asien. Mit Benefizkonzerten sammelt sie Geld für Projekte, die den Wiederaufbau in Osttibet und die tibetische Bevölkerung unterstützen. Sie ist eine wichtige Vermittlerin zwischen den beiden Welten geworden - Tibeterin in der Schweiz und Schweizerin in Tibet. Für die Dokumentation 'Daheim in zwei Welten' begleitet Kurt Frischknecht die Sängerin Dechen Shak-Dagsay zusammen mit zwei Schweizer Ärzten auf einer Reise in ihre ferne Heimat.

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12:05 - 12:50, arte
Polarschule der Nomadenkinder ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Sie sind die letzten echten Nomaden auf der Erde: Über 6000 Nenzen leben auf der russischen Halbinsel Jamal nach alten Traditionen. Am Ende der Sommerferien bringt ein Hubschrauber die Kinder der Rentierhirten nach Yar-Sale, der einzigen größeren Siedlung auf Jamal. Dort werden die Nenzen-Kinder in einem Internat unterrichtet. Doch die die Kultur ist bedroht: Unter der Tundra lagern die größten Gasvorkommen der Welt und eine Förderanlange wird gebaut. Den Kindern der Nenzen eröffnen sich durch die Industrialisierung allerdings neue Chancen. '360°' berichtet.

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13:15 - 14:05, 3SAT
Extrem! Von höchsten Höhen bis unters Meer ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)  klop.gif (5099 Byte)

In naher Zukunft werden sich durch die Klimaerwärmung einige Regionen der Erde als unbewohnbar erweisen, andere werden neu erschlossen werden müssen. Wo liegen für den Menschen die Grenzen des Möglichen? Die Dokumentation 'Extrem! Von höchsten Höhen bis unters Meer' vergleicht das Leben auf Meereshöhe mit dem in den höchsten Gebirgen der Welt. Sie führt von den Lagunen und Palmenstränden der Südseeinseln, deren höchste Erhebung oft nur wenige Meter beträgt, auf 4.000 Meter ins Hochland von Äthiopien, von den seit Urzeiten besiedelten Ufern des Toten Meeres, die 408 Meter unter dem Meeresspiegel liegen, auf 5.400 Meter Höhe in das Goldgräberstädtchen La Rinconada in den peruanischen Anden - dem höchsten bewohnten Ort der Welt.

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13:15 - 14:00, MDR
Der Nationalpark Pirin in Bulgarien fauna.gif (2335 Byte) erbe.gif (2965 Byte)

Wild und urwüchsig ist das Piringebirge mit seinen rund 40 über 2.500 Meter hohen Gipfeln. Sein nördlicher Teil wurde 1962 zum Nationalpark erklärt und 1983 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Im April beginnt in einem kleinen Dorf am Fuße des Pirin der Auftrieb der Karakachan-Herde. Der Name erinnert an die Karakachani, die nomadisierenden Hirten der Region, die einst mit ihren Schafen, Pferden und Hunden über das Gebirge im Südwesten Bulgariens, nahe der Grenze zu Griechenland, zogen. Seit einigen Jahren werden die besonders zähen Haustiere im Pirin wieder gezüchtet. Die kräftigen, furchtlosen Karakachanhunde sollen Viehherden aus den umliegenden Dörfern vor Wölfen schützen, denn mehrere kleinere Rudel und einige Einzelgänger streifen durch die dichten Wälder des Nationalparks, in dessen östlichem Teil auch ein paar Bären mit ihren Jungen unterwegs sind. An den Karstfelsen in den unteren Lagen des Pirin brüten die bei uns sehr seltenen Adlerbussarde, auf den Plateaus in der alpinen Zone haben die Gämsen ihr Revier, und im mediteranen Klima des südlichen Teils des Gebirges fühlen sich auf trockenem, steinigem Boden die Äskulapnattern wohl, die auf der Balkanhalbinsel noch größer als in Mitteleuropa werden. Drei Nationalparks gibt es in Bulgarien. Der mit 400 Quadratkilometern kleinste von ihnen bietet nicht nur für viele Tiere und Pflanzen unterschiedlichste Lebensräume, er ist auch ein Paradies für Naturliebhaber, die mühsame Aufstiege nicht scheuen und die Einsamkeit lieben. Wanderwege führen durch jahrhundertealte Schlangenhautkiefer- und Weißtannenwälder sowie über gewaltige Gesteinsfelder zu einigen Gipfeln des Pirin.

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland fauna.gif (2335 Byte)

Weiter Horizont, flache Marschlandschaften, fruchtbare Böden, halb so groß wie Mallorca, hoch im Norden der Republik an der Küste - das ist Dithmarschen. Eine Gegend, die der Mensch dem Meer mit Dämmen und Deichen abgetrotzt hat, eine Gegend, in der die meisten Kohlköpfe Europas wachsen: 75 Millionen jährlich. Dithmarschen hat weitere Superlative zu bieten: Dort lebt der Vizeeuropameister im Boßeln. Er hat die ein Pfund schwere Bleikugel 104 Meter weit geworfen. Auch einer der erfolgreichsten Pferdezüchter Deutschlands ist dort zu Hause. Mit der Stute 'Classic Touch' hat er olympisches Gold errungen. Und es gibt in Dithmarschen einen der einsamsten Menschen Deutschlands, genauer auf der Insel Trischen, die ein Vogelwart 230 Tage im Jahr bewohnt, ganz allein mit den Vögeln. Kein anderer Mensch darf einen Fuß auf das Eiland setzen, nicht einmal Dirk Fritsch und sein Kamerateam. Besucht haben sie den Mann aber doch, der manchmal von der Eisdiele in Schwienskopp träumt, auf dem Festland direkt gegenüber - aber unerreichbar. Vom Boot aus konnten sie ihn für dieses Porträt über Dithmarschen interviewen.

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14:30 - 15:15, H3
Malaysia - Vielvölkerstaat unterm Halbmond ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) kirche.gif (4999 Byte)

Das Staatsgebiet von Malaysia besteht aus zwei Landesteilen, die durch das Südchinesische Meer voneinander getrennt sind: West-Malaysia, südlich von Thailand auf der malaiischen Halbinsel gelegen, und Ost-Malaysia auf der Insel Borneo - mit den beiden Bundesstaaten Sarawak und Sabah. Rund 25 Millionen Menschen leben In dem Land, dessen Staatsreligion der Islam ist. Es besteht jedoch Religionsfreiheit für alle Bürger, was in Malaysia von grundlegender Bedeutung ist: Das Land wird aufgrund seiner zahlreichen Völker und Kulturen oft als 'Asien im Kleinformat' bezeichnet. Angehörige von drei großen asiatischen Kulturkreisen, dem indischen, chinesischen und malaiischen, bilden ein buntes Völkergemisch, das dem Land seinen multikulturellen Charakter verleiht. Entsprechend vielfältig sind die Glaubensrichtungen: Das Leben der Malaien wird von den Geboten des Korans bestimmt, die Malaysier indischer Abstammung bekennen sich mehrheitlich zum hinduistischen Glauben, die Angehörigen der chinesischen Volksgruppe fühlen sich den Lebensphilosophien des Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus verbunden. Hinzu kommen die Christen - ein Erbe der Kolonialzeit. Traumstrände, Dschungel und Reisterrassen, Tee-, Palmen- und Kautschukplantagen prägen die landschaftlichen Eindrücke in West-Malaysia. Den eigentlichen Reiz macht aber das multikulturelle Miteinander der Menschen aus: ihre Märkte und unterschiedlichen Küchen, ihre Tempel, Kirchen und Moschen, ihre religiösen Feste.

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15:15 - 16:00, H3
Manatis mögen's heiß fauna.gif (2335 Byte)

Rund 3000 Manatis leben vor Floridas Küsten. Wenn im Winter die Temperaturen sinken, wandern sie in Richtung der Flussquellen. Im Schutzgebiet Crystal River gehen die Filmemacher Thomas Behrend und Christina Karliczek auf die Suche nach den Seekühen. Die Schwimmreise ist für die Tiere nicht ungefährlich, da sie oft von Bootsschrauben verletzt werden.

In Florida gibt es drei Spezialkliniken für die Heilung und Pflege von Manatis.

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15:15 - 16:00, RBB
Das vergessene Bergvolk ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

In unserer hoch technisierten Welt träumen viele Menschen vom einfachen Leben auf dem Land. Bergbauer Dimitri Tomiuc führt dieses einfache Leben. Er gehört dem Volksstamm der Huzulen an, einer ethnischen Minderheit in Rumänien. Dimitri wohnt oben auf dem Berg in einem blitzsauberen Häuschen. Das gusseiserne Bügeleisen, das die Eltern ihm hinterlassen haben, wird tatsächlich noch benutzt. Die Petroleumlampen hängen nicht zur Dekoration von der Decke, sondern dienen zur Beleuchtung, denn Dimitris Häuschen ist noch ohne Stromanschluss. Dabei trennen ihn nur rund 70 Meter Luftlinie von der elektrifizierten Zivilisation. Und zu gerne hätte er endlich Anschluss an die moderne Welt. Der Film erzählt die Geschichte einer Zeitreise. Zunächst erlebt man aufgrund der Lebensweise des 50-jährigen Dimitri Tomiuc eine Welt, wie sie vor 100 Jahren alltäglich war. Nur bei seinen sehr seltenen Abstiegen ins Tal wird der Bergbauer mit der modernen Zeit konfrontiert. Er lebt nicht nur äußerlich sehr traditionell. Auch sein Denken und Handeln ist geprägt von der Überlieferung seines Volkes, den Huzulen, die sich seit jeher vorzugsweise auf Bergspitzen angesiedelt haben. Doch jetzt hält auch bei ihnen das Moderne Einkehr. Altes prallt auf Neues. Auf diese Weise zeigt der Film - quasi im Zeitraffer - was unsere Urgroßeltern, Großeltern und Eltern in den vergangenen 100 Jahren erlebten: die Elektrifizierung ihres Haushalts - mit der ersten Glühbirne, dem ersten Bügeleisen, dem ersten Fernseher.

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15:25 - 16:05, 3SAT
unterwegs fauna.gif (2335 Byte)

Gleich zu Beginn ihrer Reise taucht Moderatorin Wasiliki Goutziomitros in die Souks von Marrakesch ein. In schmalen Altstadtgassen bieten Händler Waren feil, und Handwerker fertigen geschickt kleine Kunstwerke. Es ist eine sinnliche Welt, mitten in der Medina - voller Düfte, Farben und Klänge. Im malerischen Essaouira an der Atlantikküste, das einst Popgrößen wie die Beatles, Bob Marley, die Rolling Stones und Jimi Hendrix anlockte, leben immer noch einige Alt-Hippies. Im Hohen Atlas, wo die Berge zum Teil über 4.000 Meter hoch sind, besucht Wasiliki Goutziomitros eine Schweizerin, die in einem kleinen Berberdorf eine Pension führt. Die Berber dort leben sehr einfach. Noch einfacher allerdings ist das Leben der Nomaden in der Wüste. Wasiliki Goutziomitros wird in der Sahara mit einem herzlichen 'Salem aleikum' empfangen. Nie wird der Zauber Marokkos für die Moderatorin spürbarer als an jenem Abend in der Wüste, zusammen mit der Nomadenfamilie am Feuer, bei Tee und Couscous. Für die Reihe 'unterwegs' bereist Moderatorin Wasiliki Goutziomitros Marokko.

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15:30 - 16:00, MDR
Eisenbahnromantik fauna.gif (2335 Byte) bahn.jpg (2936 Byte)

Durch die Rebhänge von Retz windet sich der Reblaus Express bergauf. Gemächlich fährt er vom Wein- ins Waldviertel. Eine alte Strecke, eigentlich längst stillgelegt, in einem dünn besiedelten Gebiet. Reben, Felder und Wälder wechseln sich ab, ein Paradies für Radfahrer und die benutzen den von einem Verein betriebenen Reblaus Express überaus gerne. Früher wurden hier vor allem Holz und Getreide transportiert, inzwischen denkt man sogar darüber nach, den Güterverkehr wieder aufzunehmen. Zumindest an Wochenenden erlebt die idyllische Bahn eine Renaissance, genau wie die Waldviertler Schmalspurbahn, die mit Dampfzügen wieder Gäste anlockt. Auch hier gilt: Totgesagte leben länger. 'Eisenbahnromantik' ließ sich in historischen Wagen vom 'Wein in den Wald' schaukeln.

16:25 - 17:20, arte
Zu Besuch bei Schamanen ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Die Mongolei, zu der Reisende lange Zeit keinen Zutritt hatten, empfängt inzwischen Touristen aus aller Welt. Welche Wechselbeziehung besteht zwischen den Reisenden, die von der 'authentischen' Welt der Rentiere und Schamanen Zentralasiens träumen, und den nomadisch lebenden Viehzüchtern, die sich immer mehr dem Kapitalismus zuwenden und von einer Konsumgesellschaft träumen? Die Dokumentation eröffnet einem die Sichtweisen einer Rentierzüchter-Familie. Die Mutter ist eine angesehene Schamanin und lebt heute hauptsächlich von den Touristen, die bei ihr Rat suchen. Die Filmemacherin Laetitia Merli ist seit vielen Jahren mit der porträtierten Nomadenfamilie befreundet, und die Schamanin vertraut ihr freimütig ihre Gedanken, Überlebensstrategien und Zukunftspläne an.

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17:20 - 17:45, arte
Nächster Halt - Rio de Janeiro

Obwohl Rio nicht als Brasiliens Kulturhauptstadt gilt - diesen Status besitzt die Konkurrentin São Paulo - leben und arbeiten in Rio de Janeiro zahlreiche Künstler. Doch sie machen ihre Kunst weniger für Museen, in Rio entsteht die Kunst auf der Straße, nah an den Menschen. Den letzten Tag ihrer Reise hat Emmanuelle Gaume der Begegnung mit Rios Künstlern gewidmet. Sie erfährt unter anderem, dass in einer von Gewalt geprägten Favela im Norden der Stadt die Kinder aus dem Viertel das Geigenspiel lernen. Und auf den Hügeln über Rio entdeckt sie ein außergewöhnliches Kunstwerk in freier Natur. Es wurde von einem Favelakind geschaffen und bei der Kunstbiennale in Venedig gezeigt. Auch der Papst der brasilianischen Musik, Gilberto Gil, ist ein Carioca, er entwirft ein Porträt seiner Heimatstadt.

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19:30 - 20:15, arte
Faszinierende Wildnis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Um auch die unwirtlichsten Lebensräume der Erde zu bevölkern, müssen die ältesten Bewohner ungemein anpassungsfähig sein. Ihr Verhalten erscheint oft, als sei es von Intelligenz gesteuert. Reptilien und Amphibien gedeihen durch den Einsatz subtiler Jagdmethoden, mit List und körperlicher Widerstandskraft auch dort, wo sich Säugetiere und Vögel nicht hinwagen. BBC-Regisseurin Martha Holmes ('Unser blauer Planet') zeigt Frösche, die Fledermäuse jagen, und Komodowarane, die Büffel töten, giftige Wasserschlangen und eine Riesenanakonda im Kampf mit Kaimanen.

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20:15 - 21:00, NDR
Winter auf Langeoog fauna.gif (2335 Byte)

Im Sommer tummeln sich die Gäste auf Langeoog. Dann sind alle Strandkörbe besetzt, alle Ferienwohnungen belegt und die Hotels ausgebucht. Doch wie sieht es auf der Insel aus, wenn die Touristen wieder abgereist sind, nach dem Ende der Herbstferien also, wenn die Insulaner fast unter sich sind? Zunächst einmal wird es dann laut auf Langeoog: Wenn die Urlauber weg sind, rücken die Handwerker an. Den ganzen Sommer über halten sie sich zurück, um die Gäste nicht durch lauten Baulärm zu verschrecken. Im Winterhalbjahr haben sie Saison und arbeiten hart, um alles wieder herzurichten. Helge Bents z. B. eilt jetzt von Baustelle zu Baustelle. Nach Feierabend baut er an einem neuen Strandsegler. Das ist seine große Leidenschaft, der er auch nur im Winterhalbjahr nachgehen kann. Im Sommer ist auf dem Strand viel zu viel los. In der Meierei, ganz einsam im Osten der Insel gelegen, dreht sich im November alles um die Sanddornernte. Mit dem Einsetzen des Frühlings kommen die Touristen Tag für Tag die acht Kilometer vom Inseldorf mit dem Fahrrad zur Meierei, um die Spezialität des Hauses zu genießen: Dickmilch mit Sanddornsaft. Im Winter, wenn die Gäste weg sind, kümmert sich Dagmar Falke um die neue Ernte. Der quirlige Wattführer Uwe Garrels hat im Sommerhalbjahr viel Zeit im Watt verbracht. Jetzt ist er kaum mehr draußen, was jedoch nicht nur mit dem Ende der Saison zusammenhängt, sondern auch mit seiner neuen Aufgabe: Er ist seit Anfang November 2011 Bürgermeister der autofreien Insel und hat jetzt ganz andere Dinge zu regeln. Auch Arvid Männicke hat im Winter gut zu tun. Er betreibt die Segelschule auf Langeoog. Jetzt hat er fast alle Boote aus dem Wasser und kümmert sich um ein neues Design. Und wenn das Wetter es nur irgendwie zulässt, ist er zum Segeln auf dem Wasser, ohne Schüler, ganz allein zum Genießen. Helge Bents, Uwe Garrels, Dagmar Falke und Arvid Männike: Sie alle leben vom Frühling bis zum Herbst von den Gästen auf Langeoog und tun viel, damit sie sich auf der Insel wohl fühlen. Doch im Winter genießen sie es, wenn es für einige Wochen ein bisschen ruhiger ist und sie den Ort und den Strand mal wieder für sich haben.

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21:55 - 23:40, arte
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Auf den Spuren ihres verstorbenen Mannes fährt die desillusionierte Kriegsfotografin Grace (Jasmin Tabatabai) in die Hochanden von Peru. Dort lernt sie Saturina (Magaly Solier) kennen, die unter dem Tod ihres Verlobten leidet. Offenbar sind beide Männer an einer Quecksilbervergiftung gestorben.

Ein ruhiger Film, der seine Kraft aus den poetisch fotografierten Bildern und dem emotionalen Spiel seiner Darsteller schöpft.

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22:25 - 00:35, 3SAT
Spur der Steine ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) geschichte.gif (1360 Byte) film.gif (3907 Byte)

Bauarbeiter Hannes Balla (Manfred Krug) entführt einen Kieslaster, weil mal wieder das Material ausbleibt. Der neue Parteisekretär Horrath (Eberhard Esche) soll ihm diese Mätzchen abgewöhnen.

Walter Ulbricht ließ die Premiere 1966 stören, dann wurde der Film verboten. Erst 1989 kam es zur gefeierten Wiederaufführung.

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