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| Freitag, 10.02.2012 |
| 04:10 - 04:40,
ARD |
Quer durch Kuba  Kuba, das ist nicht
nur Fidel Castro, Che Guevara und eine in die Jahre gekommene Revolution. Kuba, das ist
vor allem eine Insel mitten in der Karibik und damit ein touristisches Ziel ersten Ranges.
Und wer dabei an Sonne, Strand und Palmen denkt, liegt nicht so falsch. Das Filmteam
besucht die kleine Inselkette Cayos Santa Maria und begleitet einheimische Modemacher, die
den Besuchern aus aller Welt direkt am türkisfarbenen Meer ihre neuesten Kreationen
präsentieren. Und wer bei Kuba an heiße Rhythmen denkt, hat ebenfalls recht -
weltbekannt wurde vor über 15 Jahren der 'Buena Vista Social Club', eine Combo von
hochbetagten Musikern, die von dem amerikanischen Musiker Ry Cooder noch einmal
wiederentdeckt wurden und es dann zu Weltruhm brachten. Heute lebt noch die Sängerin
Omara Portuondo, die das Filmteam bei seiner Rundreise in Havanna begleitet. Bei Havanna
denkt man sofort an koloniale Pracht und verfallende Altbauten. Doch Kubas Hauptstadt ist
beileibe nicht das einzige architektonische Kleinod der Insel, auch die Stadt Trinidad
zählt wegen ihrer beeindruckenden Gebäude zum Weltkulturerbe der Unesco. Das Filmteam
besucht diese Stadt ebenso wie den Humboldt-Nationalpark ganz im Osten der Insel - benannt
wurde er nach dem großen deutschen Forscher Alexander von Humboldt, der die Insel 1800
bereiste und den man in Kuba nach Kolumbus als zweiten Entdecker betrachtet.

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| 04:35 - 05:20,
Phoenix |
Sturm über Europa  Von
Dänemark aus zogen die Kimbern und Teutonen im 2. Jahrhundert v.Chr. nach Süden bis
über die Alpen. Nach mehreren Siegen über die Römer verließ sie das Kriegsglück. 101.
v. Chr. besiegte sie der römische Feldherr Marius vernichtend. In Spielszenen und mit
aufwendigen Filmtricks wird diese Epoche der Völkerwanderung rekonstruiert.

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| 05:20 - 06:00,
Phoenix |
Sturm über Europa  Durch den
Verrat des Cheruskerfürsten Arminius ließen sich im Jahr 9 n. Chr. die Legionen des
Varus in einen Hinterhalt locken und wurden von den Germanen restlos aufgerieben. Heute
wissen Archäologen, dass die berühmte Schlacht, die Roms Vordringen in Germanien
stoppte, nicht im Teutoburger Wald stattfand, sondern in Kalkriese bei Osnabrück. Weitere
Themen dieser Folge sind der von den Römern errichtete Limes (Grenzwall) und das Volk der
Goten.

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| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
Sturm über Europa  Im Jahre
376 n. Chr. beginnt die große Völkerwanderung. Die Hunnen fallen in Europa ein und die
Westgoten flüchten südwärts, durch die Türkei, Griechenland und den ganzen Balkan. 410
erobern und plündern sie die Hauptstadt des römischen Imperiums - und schließen sich
451 mit Rom zusammen, um Attilas Hunnenhorden aufzuhalten.

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| 06:20 - 07:00,
3SAT |
Wiener Sträuße  Kaum
jemand prägte das musikalische Leben einer Epoche so nachhaltig wie Vater und Sohn Johann
Strauß. Vom Radetzkymarsch bis zum Donauwalzer präsentierten die 'Walzerkönige' den
Wienern ihre neuesten Kompositionen. Sohn Johann 'Schani' Strauß galt - wie sämtliche
anderen Mitglieder der Strauß-Dynastie - als Feinschmecker. Die gute Alt-Wiener Küche,
eine Verschmelzung der verschiedenen kulinarischen Traditionen der Kronländer
Österreich-Ungarns, hatte es ihm besonders angetan. Einfache Wirtshäuser wie die
'Goldene Glocke' und das 'Gasthaus Ubl' haben sich heute noch den Charme mancher
Gaststätte aus der Zeit der 'Sträuße' bewahrt. Zu den noblen Etablissements gehörte
schon damals der Hofzuckerbäcker 'Demel'. Die Dokumentation 'Wiener Sträuße' widmet
sich dem Wiener Walzer und der altösterreichischen Küche.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
Sturm über Europa  Im Jahre
113 v. Chr. drang eine Schreckensnachricht nach Rom: 300000 Menschen strömten von Norden
her auf Gallien und Italien zu. Auf der Suche nach 'fruchtbaren Feldern und saftigen
Weiden' zogen die Stämme der Kimbern und Teutonen gen Süden - bis römische Legionen sie
vernichtend schlugen. (Vier Folgen, sonntags)
Die historischen Quellen sind mit Vorsicht zu genießen. So schrieb der Römer Tacitus
seine 'Germania', ohne jemals die Gebiete östlich des Rheins oder nördlich der Donau
bereist zu haben.

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| 07:20 - 07:50,
WDR |
| China - Die neue Mitte der
Welt China ist die aufstrebende Wirtschaftsmacht in der Welt. Innerhalb
weniger Jahre hat sich Chinas größte Stadt, Shanghai, von einer kommunistischen
Weltstadt zu einem Weltwirtschaftszentrum entwickelt. Auch in Dalian hat sich das
Alltagsleben verändert. Der Film zeigt, wie junge Menschen mit den Entwicklungen des
Landes umgehen, und welche Rolle Chinas Traditionen noch heute spielen.

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| 07:30 - 08:00,
SWR |
Alle Zeit der Welt  Die
Menschheit teilt die Zeit in Tage, Wochen, Monate, Jahre ein - eine Einteilung, die sich
am Himmel 'ablesen' lässt. Die Bewegungen der Gestirne als 'Uhrwerk des Himmels' wurden
zur Grundlage der Zeitrechnung. Schon Menschen der Frühzeit haben erkannt, dass zwischen
zwei Sonnenaufgängen immer etwa die gleiche Zeit vergeht. Hat sich ein Zeitbewusstsein
beim Menschen über die Beobachtung wiederkehrender Himmelserscheinungen und Naturzyklen
entwickelt? Die Sendung sucht nach Spuren, die zeigen, wie der Mensch gelernt hat, die
Himmelsuhr zu lesen. Die filmische Spurensuche führt in das indische Observatorium Jantar
Mantar. Die einzigartigen, riesigen Instrumente zur Himmelsbeobachtung von Jaipur aus dem
18. Jahrhundert eignen sich in idealer Weise, astronomische Grundphänomene der
Zeitmessung zu illustrieren. Sie bieten zudem gute Möglichkeiten, kulturübergreifende
Aspekte der Himmelsbeobachtung und Zeitrechnung bis in die frühesten Anfänge zu
verfolgen. |
| 07:50 - 08:15,
WDR |
Chinas Größenwahn am Yangtse
 Nirgendwo
sonst liegen in China Alt und Neu, Naturschönheiten und Megacities so dicht beieinander
wie am Yangtse. Aus der Perspektive des Flusses zeigt der Film eine Welt voller Abenteuer,
Sehnsüchte und falscher Versprechen - und Menschen, die zwischen Aufbruchstimmung und
enttäuschten Hoffnungen hin- und hergerissen sind. Das Filmteam wurde zeitweise von der
chinesischen Polizei bespitzelt, Interviewpartner wurden verhört. Trotzdem melden sich
viele Chinesen, ohne Angst vor Repressalien, offen zu Wort.

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| 08:55 - 09:40,
arte |
Induswelten Noch in den 80er
Jahren des letzten Jahrhunderts gehörten die Bergrouten im Norden Pakistans, am Indus und
seinen Zuflüssen, zu den Traumrouten in Asien: von Lahore über Islamabad und den
Karakorum-Highway zum Nanga Parbat, durch die Hunza-Region nach Shimshal an der
chinesischen Grenze. Oder über Skardu nach Machaloo unweit der vier Achttausender des
Karakorums. Die Reise führt über beide Abenteurerpfade und geht dabei dem 'gewaltigen
Imageproblem' nach, die diese an Naturschönheiten äußerst reiche Region hat. Denn nach
dem 11. September 2001 ging der Trekkingtourismus fast auf Null zurück: Die Folgen für
die Menschen im Hochgebirge, die mit den Ereignissen in Afghanistan nur in Ausnahmefällen
etwas zu tun haben, sind dramatisch. Der wirtschaftliche Zusammenbruch der ganzen Region
durch ausbleibende Touristen stärkt zudem die Position der Fundamentalisten, auch vor dem
Hintergrund, dass der Tourismus insbesondre für Frauen neue Freiheiten und
Arbeitsmöglichkeiten brachte. In Lahore findet die Menschenrechtsanwältin Asma Jahangir
drastische Worte zur Situation in Pakistan; Transsexuelle und Homosexuelle erzählen über
ihre Furcht vor den Taliban. Außerdem erlebt der Zuschauer auf 4.000 Meter Höhe ein
Poloturnier und eine Geburtstagsfeier für den Aga Khan, die seine Anhänger in der
Ismailitenregion Hunza für ihn ausrichten. Er begleitet ebenso die Reise eines jungen
Studenten aus Lahore den Karakorum-Highway entlang nach Shimshal an der chinesischen
Grenze. Die Dokumentation porträtiert den berühmtesten Bergsteiger Pakistans mit seinen
jungen Schülerinnen. In Machaloo, wo der Indus aus Indien kommend die Grenze nach
Pakistan überschreitet, begegnet das Kamerateam einem ehemaligen Expeditionskoch und
seiner Familie; der Mann muss wegen der ausbleibenden Trekkingtouristen nach Saudi-Arabien
auswandern, um seine Familie zu ernähren.

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| 10:05 - 10:20,
RBB |
Die Altstadt von Bamberg  Auch heute noch findet
man sich in Bamberg mit einem mittelalterlichen Stadtplan mühelos zurecht. Die Altstadt
hat sich das Aussehen aus vergangenen Jahrhunderten erhalten. Es blieb immer deutsch und
katholisch, was die für die Stadt typische Aura ausmacht. Heinrich II. erklärte im Jahre
1007 die Stadt zum Bistum und errichtete fortan ein Machtzentrum, welches ihm, dem König
und späteren Kaiser, absolut loyal sein sollte. Es entstand eine christliche Stadt auf
sieben Hügeln - wie Rom und wie das himmlische Jerusalem. Der Film führt durch die
verwinkelten Gassen und in den Dom mit dem berühmten Standbild, dem Bamberger Reiter. Und
er zeigt das Bamberg des 18. Jahrhundert, als neben Repräsentation auch Bequemlichkeit
wichtig wurde und viele Häuser und Kirchen ein neues Erscheinungsbild erhielten. |
| 12:00 - 13:00,
3SAT |
| Daheim in zwei Welten Dechen
Shak-Dagsay war drei Jahre alt, als sie 1963 als tibetisches Flüchtlingskind auf dem
Flughafen Zürich-Kloten ankam. Heute ist sie eine erfolgreiche Sängerin, die mit großem
Engagement für das Überleben der tibetischen Kultur kämpft. Mit ihrer Stimme und
tibetischen Mantras begeistert sie das Publikum. Sie hat Auftritte in ganz Europa,
Nordamerika und Asien. Mit Benefizkonzerten sammelt sie Geld für Projekte, die den
Wiederaufbau in Osttibet und die tibetische Bevölkerung unterstützen. Sie ist eine
wichtige Vermittlerin zwischen den beiden Welten geworden - Tibeterin in der Schweiz und
Schweizerin in Tibet. Für die Dokumentation 'Daheim in zwei Welten' begleitet Kurt
Frischknecht die Sängerin Dechen Shak-Dagsay zusammen mit zwei Schweizer Ärzten auf
einer Reise in ihre ferne Heimat.

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| 12:05 - 12:50,
arte |
Polarschule der Nomadenkinder
Sie sind die letzten echten Nomaden auf der Erde: Über
6000 Nenzen leben auf der russischen Halbinsel Jamal nach alten Traditionen. Am Ende der
Sommerferien bringt ein Hubschrauber die Kinder der Rentierhirten nach Yar-Sale, der
einzigen größeren Siedlung auf Jamal. Dort werden die Nenzen-Kinder in einem Internat
unterrichtet. Doch die die Kultur ist bedroht: Unter der Tundra lagern die größten
Gasvorkommen der Welt und eine Förderanlange wird gebaut. Den Kindern der Nenzen
eröffnen sich durch die Industrialisierung allerdings neue Chancen. '360°' berichtet.

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| 13:15 - 14:05,
3SAT |
Extrem! Von höchsten Höhen
bis unters Meer  In naher Zukunft werden sich durch die Klimaerwärmung
einige Regionen der Erde als unbewohnbar erweisen, andere werden neu erschlossen werden
müssen. Wo liegen für den Menschen die Grenzen des Möglichen? Die Dokumentation
'Extrem! Von höchsten Höhen bis unters Meer' vergleicht das Leben auf Meereshöhe mit
dem in den höchsten Gebirgen der Welt. Sie führt von den Lagunen und Palmenstränden der
Südseeinseln, deren höchste Erhebung oft nur wenige Meter beträgt, auf 4.000 Meter ins
Hochland von Äthiopien, von den seit Urzeiten besiedelten Ufern des Toten Meeres, die 408
Meter unter dem Meeresspiegel liegen, auf 5.400 Meter Höhe in das Goldgräberstädtchen
La Rinconada in den peruanischen Anden - dem höchsten bewohnten Ort der Welt.

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| 13:15 - 14:00,
MDR |
Der Nationalpark Pirin in
Bulgarien  Wild und urwüchsig ist das Piringebirge mit seinen rund 40
über 2.500 Meter hohen Gipfeln. Sein nördlicher Teil wurde 1962 zum Nationalpark
erklärt und 1983 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Im April beginnt in
einem kleinen Dorf am Fuße des Pirin der Auftrieb der Karakachan-Herde. Der Name erinnert
an die Karakachani, die nomadisierenden Hirten der Region, die einst mit ihren Schafen,
Pferden und Hunden über das Gebirge im Südwesten Bulgariens, nahe der Grenze zu
Griechenland, zogen. Seit einigen Jahren werden die besonders zähen Haustiere im Pirin
wieder gezüchtet. Die kräftigen, furchtlosen Karakachanhunde sollen Viehherden aus den
umliegenden Dörfern vor Wölfen schützen, denn mehrere kleinere Rudel und einige
Einzelgänger streifen durch die dichten Wälder des Nationalparks, in dessen östlichem
Teil auch ein paar Bären mit ihren Jungen unterwegs sind. An den Karstfelsen in den
unteren Lagen des Pirin brüten die bei uns sehr seltenen Adlerbussarde, auf den Plateaus
in der alpinen Zone haben die Gämsen ihr Revier, und im mediteranen Klima des südlichen
Teils des Gebirges fühlen sich auf trockenem, steinigem Boden die Äskulapnattern wohl,
die auf der Balkanhalbinsel noch größer als in Mitteleuropa werden. Drei Nationalparks
gibt es in Bulgarien. Der mit 400 Quadratkilometern kleinste von ihnen bietet nicht nur
für viele Tiere und Pflanzen unterschiedlichste Lebensräume, er ist auch ein Paradies
für Naturliebhaber, die mühsame Aufstiege nicht scheuen und die Einsamkeit lieben.
Wanderwege führen durch jahrhundertealte Schlangenhautkiefer- und Weißtannenwälder
sowie über gewaltige Gesteinsfelder zu einigen Gipfeln des Pirin.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
Bilderbuch Deutschland  Weiter Horizont,
flache Marschlandschaften, fruchtbare Böden, halb so groß wie Mallorca, hoch im Norden
der Republik an der Küste - das ist Dithmarschen. Eine Gegend, die der Mensch dem Meer
mit Dämmen und Deichen abgetrotzt hat, eine Gegend, in der die meisten Kohlköpfe Europas
wachsen: 75 Millionen jährlich. Dithmarschen hat weitere Superlative zu bieten: Dort lebt
der Vizeeuropameister im Boßeln. Er hat die ein Pfund schwere Bleikugel 104 Meter weit
geworfen. Auch einer der erfolgreichsten Pferdezüchter Deutschlands ist dort zu Hause.
Mit der Stute 'Classic Touch' hat er olympisches Gold errungen. Und es gibt in
Dithmarschen einen der einsamsten Menschen Deutschlands, genauer auf der Insel Trischen,
die ein Vogelwart 230 Tage im Jahr bewohnt, ganz allein mit den Vögeln. Kein anderer
Mensch darf einen Fuß auf das Eiland setzen, nicht einmal Dirk Fritsch und sein
Kamerateam. Besucht haben sie den Mann aber doch, der manchmal von der Eisdiele in
Schwienskopp träumt, auf dem Festland direkt gegenüber - aber unerreichbar. Vom Boot aus
konnten sie ihn für dieses Porträt über Dithmarschen interviewen.

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| 14:30 - 15:15,
H3 |
Malaysia - Vielvölkerstaat
unterm Halbmond  Das Staatsgebiet von Malaysia besteht aus zwei
Landesteilen, die durch das Südchinesische Meer voneinander getrennt sind: West-Malaysia,
südlich von Thailand auf der malaiischen Halbinsel gelegen, und Ost-Malaysia auf der
Insel Borneo - mit den beiden Bundesstaaten Sarawak und Sabah. Rund 25 Millionen Menschen
leben In dem Land, dessen Staatsreligion der Islam ist. Es besteht jedoch
Religionsfreiheit für alle Bürger, was in Malaysia von grundlegender Bedeutung ist: Das
Land wird aufgrund seiner zahlreichen Völker und Kulturen oft als 'Asien im Kleinformat'
bezeichnet. Angehörige von drei großen asiatischen Kulturkreisen, dem indischen,
chinesischen und malaiischen, bilden ein buntes Völkergemisch, das dem Land seinen
multikulturellen Charakter verleiht. Entsprechend vielfältig sind die Glaubensrichtungen:
Das Leben der Malaien wird von den Geboten des Korans bestimmt, die Malaysier indischer
Abstammung bekennen sich mehrheitlich zum hinduistischen Glauben, die Angehörigen der
chinesischen Volksgruppe fühlen sich den Lebensphilosophien des Konfuzianismus, Daoismus
und Buddhismus verbunden. Hinzu kommen die Christen - ein Erbe der Kolonialzeit.
Traumstrände, Dschungel und Reisterrassen, Tee-, Palmen- und Kautschukplantagen prägen
die landschaftlichen Eindrücke in West-Malaysia. Den eigentlichen Reiz macht aber das
multikulturelle Miteinander der Menschen aus: ihre Märkte und unterschiedlichen Küchen,
ihre Tempel, Kirchen und Moschen, ihre religiösen Feste.

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| 15:15 - 16:00,
H3 |
Manatis mögen's heiß  Rund 3000 Manatis
leben vor Floridas Küsten. Wenn im Winter die Temperaturen sinken, wandern sie in
Richtung der Flussquellen. Im Schutzgebiet Crystal River gehen die Filmemacher Thomas
Behrend und Christina Karliczek auf die Suche nach den Seekühen. Die Schwimmreise ist
für die Tiere nicht ungefährlich, da sie oft von Bootsschrauben verletzt werden.
In Florida gibt es drei Spezialkliniken für die Heilung und Pflege von Manatis.

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| 15:15 - 16:00,
RBB |
Das vergessene Bergvolk In unserer hoch
technisierten Welt träumen viele Menschen vom einfachen Leben auf dem Land. Bergbauer
Dimitri Tomiuc führt dieses einfache Leben. Er gehört dem Volksstamm der Huzulen an,
einer ethnischen Minderheit in Rumänien. Dimitri wohnt oben auf dem Berg in einem
blitzsauberen Häuschen. Das gusseiserne Bügeleisen, das die Eltern ihm hinterlassen
haben, wird tatsächlich noch benutzt. Die Petroleumlampen hängen nicht zur Dekoration
von der Decke, sondern dienen zur Beleuchtung, denn Dimitris Häuschen ist noch ohne
Stromanschluss. Dabei trennen ihn nur rund 70 Meter Luftlinie von der elektrifizierten
Zivilisation. Und zu gerne hätte er endlich Anschluss an die moderne Welt. Der Film
erzählt die Geschichte einer Zeitreise. Zunächst erlebt man aufgrund der Lebensweise des
50-jährigen Dimitri Tomiuc eine Welt, wie sie vor 100 Jahren alltäglich war. Nur bei
seinen sehr seltenen Abstiegen ins Tal wird der Bergbauer mit der modernen Zeit
konfrontiert. Er lebt nicht nur äußerlich sehr traditionell. Auch sein Denken und
Handeln ist geprägt von der Überlieferung seines Volkes, den Huzulen, die sich seit
jeher vorzugsweise auf Bergspitzen angesiedelt haben. Doch jetzt hält auch bei ihnen das
Moderne Einkehr. Altes prallt auf Neues. Auf diese Weise zeigt der Film - quasi im
Zeitraffer - was unsere Urgroßeltern, Großeltern und Eltern in den vergangenen 100
Jahren erlebten: die Elektrifizierung ihres Haushalts - mit der ersten Glühbirne, dem
ersten Bügeleisen, dem ersten Fernseher.

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| 15:25 - 16:05,
3SAT |
unterwegs  Gleich zu Beginn
ihrer Reise taucht Moderatorin Wasiliki Goutziomitros in die Souks von Marrakesch ein. In
schmalen Altstadtgassen bieten Händler Waren feil, und Handwerker fertigen geschickt
kleine Kunstwerke. Es ist eine sinnliche Welt, mitten in der Medina - voller Düfte,
Farben und Klänge. Im malerischen Essaouira an der Atlantikküste, das einst Popgrößen
wie die Beatles, Bob Marley, die Rolling Stones und Jimi Hendrix anlockte, leben immer
noch einige Alt-Hippies. Im Hohen Atlas, wo die Berge zum Teil über 4.000 Meter hoch
sind, besucht Wasiliki Goutziomitros eine Schweizerin, die in einem kleinen Berberdorf
eine Pension führt. Die Berber dort leben sehr einfach. Noch einfacher allerdings ist das
Leben der Nomaden in der Wüste. Wasiliki Goutziomitros wird in der Sahara mit einem
herzlichen 'Salem aleikum' empfangen. Nie wird der Zauber Marokkos für die Moderatorin
spürbarer als an jenem Abend in der Wüste, zusammen mit der Nomadenfamilie am Feuer, bei
Tee und Couscous. Für die Reihe 'unterwegs' bereist Moderatorin Wasiliki Goutziomitros
Marokko.

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| 15:30 - 16:00,
MDR |
Eisenbahnromantik  Durch die Rebhänge von Retz windet
sich der Reblaus Express bergauf. Gemächlich fährt er vom Wein- ins Waldviertel. Eine
alte Strecke, eigentlich längst stillgelegt, in einem dünn besiedelten Gebiet. Reben,
Felder und Wälder wechseln sich ab, ein Paradies für Radfahrer und die benutzen den von
einem Verein betriebenen Reblaus Express überaus gerne. Früher wurden hier vor allem
Holz und Getreide transportiert, inzwischen denkt man sogar darüber nach, den
Güterverkehr wieder aufzunehmen. Zumindest an Wochenenden erlebt die idyllische Bahn eine
Renaissance, genau wie die Waldviertler Schmalspurbahn, die mit Dampfzügen wieder Gäste
anlockt. Auch hier gilt: Totgesagte leben länger. 'Eisenbahnromantik' ließ sich in
historischen Wagen vom 'Wein in den Wald' schaukeln. |
| 16:25 - 17:20,
arte |
Zu Besuch bei Schamanen Die Mongolei, zu
der Reisende lange Zeit keinen Zutritt hatten, empfängt inzwischen Touristen aus aller
Welt. Welche Wechselbeziehung besteht zwischen den Reisenden, die von der 'authentischen'
Welt der Rentiere und Schamanen Zentralasiens träumen, und den nomadisch lebenden
Viehzüchtern, die sich immer mehr dem Kapitalismus zuwenden und von einer
Konsumgesellschaft träumen? Die Dokumentation eröffnet einem die Sichtweisen einer
Rentierzüchter-Familie. Die Mutter ist eine angesehene Schamanin und lebt heute
hauptsächlich von den Touristen, die bei ihr Rat suchen. Die Filmemacherin Laetitia Merli
ist seit vielen Jahren mit der porträtierten Nomadenfamilie befreundet, und die Schamanin
vertraut ihr freimütig ihre Gedanken, Überlebensstrategien und Zukunftspläne an.

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| 17:20 - 17:45,
arte |
| Nächster Halt - Rio de
Janeiro Obwohl Rio nicht als Brasiliens Kulturhauptstadt gilt - diesen
Status besitzt die Konkurrentin São Paulo - leben und arbeiten in Rio de Janeiro
zahlreiche Künstler. Doch sie machen ihre Kunst weniger für Museen, in Rio entsteht die
Kunst auf der Straße, nah an den Menschen. Den letzten Tag ihrer Reise hat Emmanuelle
Gaume der Begegnung mit Rios Künstlern gewidmet. Sie erfährt unter anderem, dass in
einer von Gewalt geprägten Favela im Norden der Stadt die Kinder aus dem Viertel das
Geigenspiel lernen. Und auf den Hügeln über Rio entdeckt sie ein außergewöhnliches
Kunstwerk in freier Natur. Es wurde von einem Favelakind geschaffen und bei der
Kunstbiennale in Venedig gezeigt. Auch der Papst der brasilianischen Musik, Gilberto Gil,
ist ein Carioca, er entwirft ein Porträt seiner Heimatstadt.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
Faszinierende Wildnis Um auch die
unwirtlichsten Lebensräume der Erde zu bevölkern, müssen die ältesten Bewohner
ungemein anpassungsfähig sein. Ihr Verhalten erscheint oft, als sei es von Intelligenz
gesteuert. Reptilien und Amphibien gedeihen durch den Einsatz subtiler Jagdmethoden, mit
List und körperlicher Widerstandskraft auch dort, wo sich Säugetiere und Vögel nicht
hinwagen. BBC-Regisseurin Martha Holmes ('Unser blauer Planet') zeigt Frösche, die
Fledermäuse jagen, und Komodowarane, die Büffel töten, giftige Wasserschlangen und eine
Riesenanakonda im Kampf mit Kaimanen.

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| 20:15 - 21:00,
NDR |
Winter auf Langeoog  Im Sommer tummeln
sich die Gäste auf Langeoog. Dann sind alle Strandkörbe besetzt, alle Ferienwohnungen
belegt und die Hotels ausgebucht. Doch wie sieht es auf der Insel aus, wenn die Touristen
wieder abgereist sind, nach dem Ende der Herbstferien also, wenn die Insulaner fast unter
sich sind? Zunächst einmal wird es dann laut auf Langeoog: Wenn die Urlauber weg sind,
rücken die Handwerker an. Den ganzen Sommer über halten sie sich zurück, um die Gäste
nicht durch lauten Baulärm zu verschrecken. Im Winterhalbjahr haben sie Saison und
arbeiten hart, um alles wieder herzurichten. Helge Bents z. B. eilt jetzt von Baustelle zu
Baustelle. Nach Feierabend baut er an einem neuen Strandsegler. Das ist seine große
Leidenschaft, der er auch nur im Winterhalbjahr nachgehen kann. Im Sommer ist auf dem
Strand viel zu viel los. In der Meierei, ganz einsam im Osten der Insel gelegen, dreht
sich im November alles um die Sanddornernte. Mit dem Einsetzen des Frühlings kommen die
Touristen Tag für Tag die acht Kilometer vom Inseldorf mit dem Fahrrad zur Meierei, um
die Spezialität des Hauses zu genießen: Dickmilch mit Sanddornsaft. Im Winter, wenn die
Gäste weg sind, kümmert sich Dagmar Falke um die neue Ernte. Der quirlige Wattführer
Uwe Garrels hat im Sommerhalbjahr viel Zeit im Watt verbracht. Jetzt ist er kaum mehr
draußen, was jedoch nicht nur mit dem Ende der Saison zusammenhängt, sondern auch mit
seiner neuen Aufgabe: Er ist seit Anfang November 2011 Bürgermeister der autofreien Insel
und hat jetzt ganz andere Dinge zu regeln. Auch Arvid Männicke hat im Winter gut zu tun.
Er betreibt die Segelschule auf Langeoog. Jetzt hat er fast alle Boote aus dem Wasser und
kümmert sich um ein neues Design. Und wenn das Wetter es nur irgendwie zulässt, ist er
zum Segeln auf dem Wasser, ohne Schüler, ganz allein zum Genießen. Helge Bents, Uwe
Garrels, Dagmar Falke und Arvid Männike: Sie alle leben vom Frühling bis zum Herbst von
den Gästen auf Langeoog und tun viel, damit sie sich auf der Insel wohl fühlen. Doch im
Winter genießen sie es, wenn es für einige Wochen ein bisschen ruhiger ist und sie den
Ort und den Strand mal wieder für sich haben.

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| 21:55 - 23:40,
arte |
Altiplano  Auf den Spuren ihres
verstorbenen Mannes fährt die desillusionierte Kriegsfotografin Grace (Jasmin Tabatabai)
in die Hochanden von Peru. Dort lernt sie Saturina (Magaly Solier) kennen, die unter dem
Tod ihres Verlobten leidet. Offenbar sind beide Männer an einer Quecksilbervergiftung
gestorben.
Ein ruhiger Film, der seine Kraft aus den poetisch fotografierten Bildern und dem
emotionalen Spiel seiner Darsteller schöpft.

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| 22:25 - 00:35,
3SAT |
Spur der Steine  Bauarbeiter Hannes
Balla (Manfred Krug) entführt einen Kieslaster, weil mal wieder das Material ausbleibt.
Der neue Parteisekretär Horrath (Eberhard Esche) soll ihm diese Mätzchen abgewöhnen.
Walter Ulbricht ließ die Premiere 1966 stören, dann wurde der Film verboten. Erst 1989
kam es zur gefeierten Wiederaufführung.

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