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| Donnerstag, 29.07.2010 |
| 03:20 - 04:05,
Phoenix |
| Die Grüne Insel Lange
galt die 'grüne Insel' als das Armenhaus Europas. Doch längst hat Irland sich nicht nur
zu einem der reichsten Staaten der EU und zum europäischen IT-Standort Nr. 1 gemausert,
sondern ist auch für viele Deutsche zur neuen Heimat geworden. Irland, das bedeutet
Großstadtflair neben ländlicher Idylle, eine wilde, zerklüftete Küstenlandschaft im
Zusammenspiel mit sanften Hügeln und das enge Nebeneinander geschichtlicher Reminiszenzen
und lebendiger Gegenwartskultur. Diese einmalige Mischung hat Irland seit den 50er Jahren
zu einem Lieblingsziel für deutsche Auswanderer und Urlauber werden lassen. Die
Filmemacherin Beatrice von Schilling begibt sich auf Spurensuche an die spannendsten und
schönsten Orte der 'grünen Insel'. Sie erzählt die persönlichen Geschichten Deutscher,
die sich Hals über Kopf in ein neues Land verliebten: Vom Schriftsteller bis hin zum
Landwirt, alle fanden ihr persönliches Glück auf der einzigartigen Insel - eine
Entscheidung die sie niemals bereuten. Auf den Wegen von James Joyce und Heinrich Böll
führen uns liebevolle Privatfilmaufnahmen auf eine Reise zwischen Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft.

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| 04:05 - 04:50,
Phoenix |
| Leben wie Gott in Frankreich
Der Süden Frankreichs steht für azurblauen Himmel, romantische Strände,
pulsierende Städte und verträumte Dörfer. Wie keine andere Region Europas weckt die
Côte d'Azur Sehnsüchte und Träume. Die Mischung aus Weltoffenheit, Glamour und urbanem
Leben der Côte d'Azur im Zusammenspiel mit der malerischen Landschaft, den leuchtenden
Farben und der ländlichen Idylle der Provence machen die älteste Tourismuslandschaft der
Welt zu einem Lieblingsziel der Deutschen. Waren es zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch
vornehmlich Adelsmitglieder und Künstler, die sich an der französischen Riviera
getummelt haben, entdeckten nach dem Zweiten Weltkrieg immer mehr Urlauber, Aussteiger und
Existenzgründer den Süden Frankreichs für sich. Und viele, die einmal das magische
Licht der Côte d'Azur und den Duft der Provence gespürt haben, kehrten immer wieder
zurück - oder blieben gleich für immer. So ist Südfrankreich für viele Deutsche zu
einer neuen Heimat geworden, in der sich ihr Traum erfüllt hat: ob als Parfümeur in
Grasse, Tauchlehrer in St. Tropez oder Winzer im Hinterland der Provence. Regisseur
Sebastian Dehnhardt unternimmt eine Zeitreise an die Côte d'Azur und macht sich auf eine
Spurensuche nach deutschen Aussteigern, Künstlern, Unternehmern und Prominenten, die sich
ihren Traum vom 'Leben wie Gott in Frankreich' erfüllt haben. Dabei gelingt eine
einzigartige Collage aus traumhaft schönen Landschaftsaufnahmen, historischen Filmen und
stimmungsvoller Musik, die einen das Flair Südfrankreichs spüren lässt.

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| 04:50 - 05:35,
Phoenix |
| Im Herzen Französisch Ganz
Nordamerika spricht englisch. Pardon - bis auf eine kanadische Provinz! Und die hat es in
sich: Die Provinz Québec ist dreimal so groß wie Frankreich, aber es wohnen dort nur
viermal so viele Menschen wie in der Stadt Paris. Diese 7,5 Millionen Kanadier sprechen
leidenschaftlich eine Art Französisch - sie nennen es Québecois. |
| 05:35 - 06:05,
Phoenix |
Später Sommer hoch im Norden
 Traumstrände
und Traumstraßen - Prince Edward Island und Cape Breton sind für Kanadier das
Lieblingsreiseziel an der Atlantikküste. Dank des warmen Golfstroms kann man dort auch
noch im Oktober baden. Japanische Touristen zieht es noch aus einem anderen Grund in den
Nordosten Kanadas: Sie wandeln auf den Spuren eines kleinen rothaarigen Mädchens. 'Anne
of Green Gables' von Lucy Maud Montgomery ist das bekannteste kanadische Kinderbuch und in
Japan Pflichtlektüre in der Schule. Jedes Jahr schließen bis zu 70 japanische
Hochzeitspaare im Haus der Schriftstellerin den Bund fürs Leben. So verschieden die
Geschichten sind, die auf Prince Edward Island und auf Cape Breton erzählt werden, eines
haben sie alle gemeinsam: Leben können die Menschen von der Schönheit der Natur nur im
Sommer. Im Winter müssen viele die Atlantikprovinzen verlassen und in Kanadas reichem
Westen arbeiten, um sich über Wasser halten zu können. Michael Heussen hat bei seiner
Reise Mi'kmaq-Indianer beim Hummerfang begleitet und hat mit Harley-Davidson-Fahrern den
Cabot-Trail, eine der schönsten Uferstraßen der Welt, erkundet, war bei der Ernte von
Irish Moss dabei und hat hinter die Kulissen der französischen Festungsstadt Louisbourg
geschaut. |
| 06:50 - 07:30,
3SAT |
Der Obstgarten Österreichs
 Der
Osten der Steiermark, lange im Schatten der bekannten Teile des Landes gelegen, hat sich
in den letzten Jahren zu einer europäischen Gesundheits- und Wellness-Region entwickelt:
Neue Thermen sind entstanden, traditionsreiche Kurorte wurden modernisiert. Außerdem
bietet die Region schöne Landschaften mit Wein- und Obstgebieten, viele
Sehenswürdigkeiten, Schlösser und Burgen, ein reges Kulturleben und eine ausgezeichnete
Küche. Der Film stellt die Steiermark den 'Obstgarten Österreichs' vor. |
| 07:15 - 07:40,
MDR |
Das Geheimnis des Sagala  Der zehnjährige Kuba lebt mit
seiner Mutter und seinem Bruder Jacek in Warschau. Der Vater hat die Familie verlassen, um
im Ausland Arbeit zu suchen. Die Mutter hat Geldsorgen und will mit den Kindern zum
Großvater aufs Land ziehen. Kuba will helfen und versucht, durch Zauberkunststückchen
Geld zu verdienen. Er ist ein Junge voller Phantasie und Leidenschaft für Steine. Als in
der Stadt eine Sammelbörse für Mineralien und Edelsteine stattfindet, taucht Sagala auf,
ein sagenumworbener Zauberstein und ein Stück jener magischen Macht, die imstande ist,
alle Wünsche zu erfüllen und die Macht über die Walt zu erlangen. Der Händler Burski
ersteigert den Sagala, und der windige Juwelier Kruks will ihm das geheimnisvolle Mineral
abjagen. In einer wilden Verfolgungsjagd durch die Stadt wirft Burski seinem Freund Kuba
ein Säckchen zu, in dem sich der Sagala befindet.

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| 08:15 - 09:00,
Phoenix |
Leben auf dem Fluss  Der
Rio Tapajós ist einer der größten Nebenflüsse des Amazonas. Der mächtige Wasserlauf
ist an seinem Oberlauf im Norden Brasiliens bis zu 18 Kilometer breit und gilt als einer
der schönsten Flüsse im Amazonasregenwald. Für die Menschen in den abgelegenen Dörfern
entlang des Rio Tapajós ist er der einzige Transportweg. Das Ärzteschiff 'Abaré' - in
der Sprache der Tupi-Indianer 'der sich kümmernde Freund' - bringt den Menschen
medizinische Versorgung. Fabio Tozzi leitet die moderne Krankenstation und leistet mit
einem eingespielten 35-köpfigen Team die dringend benötigte medizinische Hilfe. Für den
Chirurgen und Abenteurer aus São Paulo ist die zweiwöchige Fahrt mit dem Ärzteschiff
eine Herausforderung. Der 50-Jährige kann sich nicht mehr vorstellen, seinen
ungewöhnlichen Arbeitsplatz auf dem Schiff gegen den Alltag in einem Krankenhaus
einzutauschen. Täglich bewältigt der Arzt den Ansturm der Patienten auf dem Schiff,
macht Hausbesuche in den Dörfern und kümmert sich gleichzeitig um sein Team und die
Schiffsmannschaft. Alle an Bord müssen während der 400 Kilometer langen Flussfahrt viele
Entbehrungen hinnehmen und ein hohes Arbeitspensum bewältigen. Die Schiffsmannschaft ist
ständig im Einsatz, um die Ärzte sicher zu den Dörfern zu bringen. Obwohl Fabio Tozzi
und sein Team große medizinische Hilfe leisten, reicht sie dennoch nicht aus. Für viele
Patienten bleibt wenig Zeit, anderen können die Ärzte gar nicht helfen. Die
Dokumentation zeigt den ungewöhnlichen Alltag des Arztes und seiner Kollegen auf der
'Abaré'. Sie taucht aber auch ein in die Lebenssituation der Menschen in den
Flussdörfern - eine Flussfahrt mit freudigen, nachdenklichen und aufregenden Momenten in
der Welt Amazoniens.

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| 10:33 - 11:18,
MDR |
Goldene Wachau - Schatz an der
Donau  Sie
gilt als eine der schönsten Flusslandschaften der Erde - die Wachau. Im Wandel der
Jahreszeiten zeigt die aufwendige Dokumentation, dass dieses einzigartige Tal nicht nur
als Weltkulturerbe glänzt, sondern auch ein echtes Naturjuwel ist. Als rund 30 Kilometer
langes Durchbruchstal erstreckt sich die Wachau zwischen Krems und Melk. Sie ist neben dem
Nationalpark Donauauen der einzige Abschnitt in Österreich, in dem die Donau frei
fließt. Das reichhaltige Landschaftsbild zeichnet sich durch Auwaldreste, Trockenrasen,
naturnahe Hangwälder und ein Mosaik aus Wein- und Obstgärten aus. Sie alle bieten
Lebensräume für viele, zum Teil sehr seltene Tier- und Pflanzenarten. Smaragdeidechsen,
Gottesanbeterinnen und Ziesel sind hier die Nachbarn von Bibern, Turmfalken und
Schwarzspechten. Berühmt ist das Vorkommen von mehr als 30 Orchideenarten wie diverser
Knabenkräuter, Ragwurzen oder der Adriatischen Riemenzunge. Dieser große Reichtum an
Naturschätzen führte dazu, dass der Wachau 1994 das europäische Naturschutzdiplom
verliehen wurde, eine der wertvollsten Auszeichnungen, die eine Region erhalten kann. Es
ist die abwechslungsreiche Mischung aus ursprünglichen Lebensräumen und kulturellen
Sehenswürdigkeiten, die den einzigartigen Reiz und die atemberaubende Schönheit der
Wachau ausmachen.

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| 12:45 - 13:00,
3SAT |
| Teneriffa - Der Norden Wenn
es um das Klima geht, ist die Ferieninsel Teneriffa in zwei Zonen geteilt: In den Süden
mit jeder Menge Sonne und heißen Temperaturen und in den gemäßigten Norden mit milden
Temperaturen. Das milde, feuchte Klima schenkt dem Norden ein üppiges Grün. Es gibt
einen zweiten Unterschied zwischen Süd und Nord: Während im Süden immer noch heftig an
den Touristenorten gebaut wird, sind im Norden die Bausünden aus den 1960er Jahren schon
fast nicht mehr zu sehen. Orte wie Puerto de la Cruz wirken fast, als wären sie ganz
natürlich gewachsen. Es gibt in Teneriffas Norden viele kleine Ortschaften, die für
Menschen, die eher die Ruhe suchen, bestens geeignet sind. Für alle, die ihren Urlaub
aktiv gestalten wollen, bietet sich der Anschluss an geführte Wandergruppen an, die zum
Beispiel das Anaga-Gebirge erkunden.
Der Film 'Teneriffa - Der Norden' stellt eine Region der Urlaubsinsel vor, in der der alte
Charme wieder zum Vorschein kommt. |
| 14:00 - 14:45,
Arte |
Auf den Gipfeln der Welt  In dem
südamerikanischen Land Ecuador gibt es unzählige Berggipfel. Es zählt allein 50
Vulkane, von denen sieben noch aktiv sind. So lebt von den über 13 Millionen Einwohnern
des Landes etwa ein Drittel in ständiger Bedrohung durch einen Vulkanausbruch. Angesichts
dieser Gefahr hat die Bevölkerung eine starke Religiosität entwickelt. Ihrer Ansicht
nach schützt im Schatten der Vulkane nur der Himmel vor dem Zorn der Erde. Einer der
gefährlichsten Vulkane des Landes ist der über 5.000 Meter hohe Tungurahua. Aber die
20.000 Einwohner der nahe gelegenen Stadt Baños scheinen nicht beunruhigt zu sein. In den
letzten fünf Jahrhunderten erlebte man hier mehrere Vulkanausbrüche, die Stadt wurde
jedoch nie zerstört. Also vertrauen die Einwohner auf Gott - in wichtigen wie in
unwichtigen Angelegenheiten.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Im
Mittelpunkt des Films steht die Lübecker Altstadt zwischen Trave und Trave-Kanal. Lübeck
hat einen der schönsten und über große Teile lückenlos erhaltenen historischen
Stadtkerne Deutschlands. Zwischen Sakralbauten in Backsteingotik, mittelalterlichen
Stiftsanlagen, Bürgerhäusern und Kontoren strahlt diese Stadt die Pracht und Würde
hanseatischer Tradition aus. Es ist ein großes, aber zugleich auch ein schweres
Vermächtnis. Wie man mit der Vergangenheit umzugehen hat, welche Bedeutung der Erhaltung
oder Wiederherstellung des Alten beigemessen wird, sind einige der wichtigsten Themen, mit
denen sich die Bewohner auseinandersetzen. In diesem 'Bilderbuch' kommen Menschen zu Wort,
die in der Stadt leben und arbeiten: einflussreiche Lübecker ebenso wie weniger
einflussreiche. Gemeinsam aber lieben und schätzen alle ihre Stadt.

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| 15:00 - 15:45,
3SAT |
Die neue Seidenstraße  Die
letzte Etappe führt Claus Richter durch Kirgisien und Usbekistan. Seit dem Ende der UdSSR
entdecken die Staaten ihre vorsowjetischen Traditionen: Kleine Privatbetriebe produzieren
Güter, der Islam ist auf dem Vormarsch. Der Westen unterstützt auch deshalb die
Wiederbelebung der Seidenstraße zwischen China und Europa: Der Handel soll den Wohlstand
mehren und somit dem Fundamentalismus Einhalt gebieten.
Den Begriff Seidenstraße prägte Anfang des 19. Jahrhunderts der deutsche Gelehrte
Ferdinand von Richthofen.
q
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| 15:15 - 16:00,
NDR |
Wo dem Gatten nur die Nacht
gehört  Kwill Dkhar hat Sorgen. Ihre Kohlengrube läuft
voll Wasser, die Haupteinnahmequelle der Familie droht für längere Zeit zu versiegen.
Was die 55-Jährige aber noch mehr bekümmert, ist der Plan ihrer Tochter Rani, 'in Weiß
zu heiraten'. Bei den Jaintia in den Bergen Nordostindiens haben die Frauen den Männern
einiges voraus: Nur sie dürfen Land besitzen, und sie vererben alles Vermögen nur an
ihre Töchter. Fremde Männer sind ihnen für längere oder kürzere Zeit willkommen, aber
nur als 'nächtliche Gatten', bei Tagesanbruch müssen sie das Haus wieder verlassen
haben. Alle wissen, welche Frau welchen 'nächtlichen Gatten' hat, aber man spricht nicht
darüber. Eine solche Beziehung durch eine 'Hochzeit in Weiß' öffentlich zu machen, ist
für ältere Jaintia ein Zeichen schlimmen Sittenverfalls. Von den Männern wird erwartet,
dass sie für ihre Mütter da sind. 'Ein angesehener Mann ist der, der ständig und
erfolgreich für seine Mutter arbeitet', sagt Kwill Dkhar und erhofft sich die Lösung
ihrer Probleme von ihren beiden Söhnen Evening und Morning.

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| 15:30 - 16:00,
H3 |
Zu Gast im Süden Englands
 Die Grafschaft Dorset ist
der 'Sonnenbalkon' Englands. Nirgends scheint die Sonne häufiger und länger als hier im
Südwesten des Landes. Schöne Sandstrände und lebhafte Ferienorte, aber auch
reetgedeckte Cottages im sattgrünen Hinterland machen den Reiz dieser Region aus. Die
weißen Klippen der 'Jurassic Coast' mit ihren 200 Millionen Jahre alten Fossilienfunden
hat die UNESCO wegen ihrer 'außerordentlichen Schönheit' sogar zum geschützten Welterbe
erklärt. Segler schätzen das Revier von Weymouth und Portland. Es gehört zu den besten
Großbritanniens und ist 2012 Austragungsort der olympischen Segelregatten. Gartenfreunde
können sich im subtropischen Paradies des Earls of Ilchester Anregungen holen. Weiter
östlich ist Portsmouth ein Muss für alle, die eine Schwäche für die Geschichte der
Seefahrt haben: Die Hafenstadt an der englischen Südküste ist nicht nur der größte
Stützpunkt der Royal Navy. Allemal eindrucksvoller als die modernen Kriegsschiffe sind
die stolzen Veteranen, die 'Victory' von Lord Nelson oder die 'Warrior', das Flaggschiff
von Königin Victoria. Wer jedoch Masten, Segeln, Takelagen nichts abgewinnen kann,
besucht ganz einfach Charles Dickens - vielmehr seine Hinterlassenschaften. Sein
Geburtshaus ist heute ein Museum. Bleibt noch Zeit für einen Sprung auf die Isle of
Wight, der klassischen Ferieninsel der Engländer, direkt vor der Haustür. Mit ihren
weißen Klippen, sanften Hügeln und gemütlichen Pubs gilt sie als 'England im Kleinen'.

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| 15:45 - 16:30,
3SAT |
| Stadt der Träume 20
Millionen Einwohner, 4000 Wolkenkratzer, 8000 Kilometer Straßennetz: Shanghai ist Chinas
erste moderne Mega-City. Werbefilmregisseur Ma Liang und Modedesignerin Jenny Ji konnten
hier Karriere machen. Doch Autor William Cobban trifft auch Opfer des Fortschritts wie die
junge Qin, deren Haus abgerissen wurde, weil es einem Bauprojekt der Regierung im Weg war.

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| 16:50 - 17:35,
Arte |
Laos - Die Karawane der
bedrohten Elefanten  Laos wurde einst das 'Land der Millionen Elefanten'
genannt. Heute gibt es hier nur noch 2.000 wildlebende und zahme Elefanten. Die Gefahr ist
groß, dass in etwa zehn Jahren der Elefant ausgestorben ist, der innerhalb der laotischen
Kultur eine entscheidende Rolle besetzt. Um auf diese Bedrohung aufmerksam zu machen,
werden während der traditionellen Feierlichkeiten des Vat-Phou-Tempels in Südlaos vier
Elefanten auf einen 1.300 Kilometer langen Marsch geschickt. Begleitet von 'ElefantAsia',
einer französischen Organisation, sollen sie in drei Monaten in Luang Prabang, dem alten
Königssitz des 'Landes der tausend Elefanten', an der großen Prozession zum laotischen
Neujahrsfest teilnehmen. Auf ihrem Weg durchquert die 'Caravan Xang' genannte Expedition
viele abgeschiedene Landesteile und einige Städte. Überall begrüßen die Menschen
ungeachtet ihrer ethnischen Zugehörigkeit und ihres Glaubens die Elefanten mit
religiösem Eifer und tiefer Verehrung.

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| 17:15 - 18:00,
3SAT |
Dunkle Schönheit Eritrea  Vor dem Zweiten
Weltkrieg war Eritrea eine italienische Kolonie, danach geriet das afrikanische Land unter
äthiopische Herrschaft. Erst 1993 wurde das ostafrikanische Land nach einem 30-jährigen
Krieg mit Äthiopien unabhängig. Seither ist es still geworden um Eritrea. Dabei waren es
gerade sein Zauber und sein Reichtum, die das Land so vielen Kriegen und Konflikten
ausgesetzt haben. Eritreas Landschaften sind spektakulär. Das Land umfasst vier
Klimazonen mit jeweils völlig unterschiedlicher Vegetation. Es bietet faszinierende und
weitgehend unerforschte archäologische Stätten, unberührte Natur und neun Ethnien mit
jeweils eigener Sprache und Kultur. Denn große Teile Eritreas sind ohne Spezialerlaubnis
bis heute nicht zugänglich. Das Beeindruckendste aber sind die Menschen: Mönche im 2.400
Meter hoch gelegenen orthodoxen Kloster Debre Bizen, die ihren Berg niemals verlassen,
Frauen, die nach dem Verlust ihrer Männer ihr Leben selbst in die Hand nehmen, Moslems
und Christen, die in Freundschaft zusammenleben, Dorfbewohner, die im Schatten eines
riesigen Maulbeer-Feigenbaums ihre Probleme ausdiskutieren, und Steinmetze, die den Klang
der Steine deuten können.
Der Film 'Dunkle Schönheit Eritrea' entführt in eine Welt, deren wilde Schönheit vom
Tourismus noch weitgehend unberührt geblieben ist.

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| 18:05 - 19:00,
Arte |
| Unterwegs mit der Irish Coast
Guard Die rauen Klippen an der Westküste Irlands fordern jedes Jahr
zahlreiche Opfer. Oft unterschätzen Wasssersportler und Fischer die Kraft des Ozeans. Bei
einem Notfall rücken die Retter der irischen Küstenwache aus. Per Rettungsboot,
Helikopter und mit Spürhunden suchen sie nach Verletzten und Verschollenen. '360°'
begleitet die Irish Coast Guard.

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| 18:30 - 19:00,
3SAT |
Das schwimmende Krankenhaus
von Sibirien  Seit fünf Jahren fährt das Krankenhausschiff
'Nikolaij Pirogow' in die tiefste Provinz. Die Menschen dort warten schon sehnsüchtig,
denn das Schiff kommt nur einmal im Jahr vorbei.

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| 18:45 - 19:15,
Phoenix |
| Der Sauerkrautdiplomat Irak:
Ein Land, das für Zerstörung, Gewalt und Tot steht. Doch eine Region scheint in eine
friedliche Zukunft aufzubrechen: Der Norden, den die Einheimischen lieber als Kurdistan
bezeichnen. In dessen Provinzhauptstadt Erbil hat es den Deutschen Gunter Völker
verschlagen, einen Gastwirt aus Thüringen. Während im Süden noch immer Bomben
explodieren, serviert er im Norden Bier, Bratwurst und Sauerkraut. WELTWEIT begleitet
Gunter Völker in eine Welt zwischen wirtschaftlichem Aufbruch und tausende Jahre alter
Tradition. In Erbil erhebt sich die 7000-Jahrealte Zitadelle, das zerfallene Wahrzeichen:
Mit Hilfe der Unesco soll es restauriert werden. Und daneben entsteht das moderne Erbil,
das Tor zum Irak - Anziehungspunkt für Geschäftsleute, westliche Hilfsorganisationen und
Exilkurden. Und für alle ist Völker in seinem Gasthof da, in dem er nun sogar ein
zünftiges Oktoberfest plant. Zudem zeigt uns der Deutsche die Clankultur, in die er
aufgenommen wurde. Sein kurdischer Stamm bietet ihm Schutz vor Korruption und
Repressalien, aber auch eine große Familie: Wenn Hochzeit gefeiert wird, ist Völker
selbstverständlich mit dabei. Fast könnte man vergessen, dass eine Seitenlinie dieses
Clans zum Selbstschutz eine kleine Privatarmee unterhält, die in den Bergen ausgebildet
wird. Zwischen Gewalt und Frieden lebt auch das kleine Volk der Yeziden, der Ur-Kurden.
Sie werden von radikalen Muslimen verfolgt. WELTWEIT erlebt im streng bewachten heiligen
Tal Lalisch ihr wichtigstes Fest, das der Sonne und dem Feuer huldigt. |
| 19:30 - 20:15,
Arte |
Flüsse der Welt  Der Urubamba ist
ein Quellfluss des Amazonas. Er entspringt in den Anden, nahe des Passes Abra La Raya
nordwestlich des Titicacasees, und fließt durch das Valle Sagrado, das Heilige Tal der
Inka. Dort zeugen beeindruckende Ruinenstädte wie Machu Picchu von vergangener Pracht und
der entwickelten Zivilisation der südamerikanischen Urbevölkerung. Eine Vergangenheit,
die auch heute noch in der Region und der Kultur ihrer Einwohner gegenwärtig ist.

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| 19:30 - 20:00,
Phoenix |
| Meisterwerke der Menschheit
Der Karneval im belgischen Binche ist seit Jahrhunderten ein Ritual, das alle
sozialen Gruppen vereint. Sieben närrische Wochen im Jahr schlägt das Herz der Stadt im
Rhythmus der 'Tambours' genannten Trommler. Nur am Mardi Gras, dem Höhepunkt des
Karnevals, treten die sogenannten 'Gilles' auf. Die Könige des Karnevals tragen mit den
belgischen Nationalfarben schwarz, gelb und rot geschmückte Kostüme, Holzschuhe und
einen Hut aus langen Straußenfedern, dazu eine weiße Maske aus Wachs. Bald sieht man 850
Gilles durch die Stadt marschieren. An diesem Tag scheint vergessen, dass es vielen
Binchern immer schwerer fällt, die finanziellen und zeitlichen Anforderungen der
aufwendigen Tradition zu erfüllen.

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| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
Das Jahr der Wildnis  Die beiden letzten
Monate des Jahres sind angebrochen. Für den Süden Afrikas heißt es: Es ist Sommer!
Regen lässt Tiere und Pflanzen aufleben. Zur gleichen kämpfen im Norden Kanadas
Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie
überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der
Arktis ist Paarungszeit. Im Okavango-Delta in Afrika ist die große Dürre endlich vorbei.
Der Eselspinguin gilt als scheuester, aber auch als schnellster Schwimmer unter den
Pinguinen.

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| 20:15 - 21:00,
3SAT |
Sommer im ewigen Eis - Die
Arktis  Im Licht der Mitternachtssonne erkunden zwei Kamerateams
den arktischen Sommer auf Grönland. Los gehts auf den Fjorden vom Süden bis zur
Disko-Bucht. Die Filmemacher erleben faszinierende Naturschauspiele und treffen Menschen,
die am Rand des Eises leben: Inuit-Schüler bei ihrer Abi-Party, einen Bierbrauer, der auf
Gletschereis setzt, und einen Bauern, der dank Erderwärmung Salat ziehen kann.
Info: 'Kalaallit Nunaat' - Land der Menschen - nennen Grönlands Inuit ihre Heimat. Doch
nicht einmal 60.000 Einwohner leben hier: 0,026 pro Quadratkilometer.

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