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Donnerstag, 09.02.2012
00:25 - 01:00, WDR
Unter Adlern fauna.gif (2335 Byte)

Der Seeadler brütet seit ein paar Jahren auf Hamburgs Elbinsel Neßsand, in direkter Nachbarschaft zum Airbus-Gelände. Dazwischen liegt nur das berühmte Mühlenberger Loch, das gegen geltendes EU-Naturschutzrecht teilweise zubetoniert wurde und sogar der Löffelente ihren Lebensraum genommen hat. Trotzdem ist der verbleibende Rest des Mühlenberger Lochs immer noch das größte Süßwasserwatt Europas und eine Drehscheibe des Vogelzuges. Zusammen mit der Elbinsel Neßsand bildet es das Hamburger Naturschutzgebiet im Elbstrom, dort, wo die weltgrößten Pötte in den Hafen steuern. Für die Öffentlichkeit ist die schöne Naturinsel unerreichbar und nur aus der Ferne zu betrachten. Es heißt an fast allen Ufern 'Betreten verboten', um diese Restnatur mit ihren Schätzen zu erhalten. Für diese Reportage über die Inselnatur erhielt das Team eine Ausnahmegenehmigung. An jedem Wochenende steuert der Inselwart Michael Klamm zusammen mit seiner Frau Neßsand an. Julia Sen begleitet die beiden. Deren kleines Haus steht auf einer Art Warft. Man weiß ja nie: Es ist schon mal ein Inselwart in der Sturmflut ertrunken. Nebenamtlich kontrolliert und überwacht der Naturschutzbeamte an den Wochenenden 'seine Insel'. Für ihn bedeutet das, die Armada der Freizeitkapitäne freundlich vom Ufer fernzuhalten, von Wind und Wasser umgekippte Schilder wieder aufzurichten, Müll zu sammeln und Uferveränderungen zu beobachten, die der Elbstrom verursacht. Zusammen mit dem Inselwart wandert Julia Sen rundum und quer durch das Eiland: am weißen Nordstrand entlang, auf dem manchmal Seehunde dösen, auf dem er auch schon tote Schweinswale fand. Weiter geht es durch Priele in einen Auenwald, ein Dschungel, der von der Tiede geflutet wird und in dem zum Beispiel die Beutelmeise ihr kunstvolles Nest baut. Der Weg führt durch einen Wald aus Pappeln und Weiden, in dem der Seeadler brütet, vorbei an Sanddünen, Sanddornbüschen und Trockenrasen - das Revier der Zauneidechse, vieler Singvögel und Insekten, dann am dichten Schilfgürtel und den weiten Wattflächen entlang, die ins Watt des Mühlenberger Lochs und zu Airbus hinüber reichen. Um diese Jahreszeit sind sie Rastplatz für Seeschwalben, Gänse, viele Entenvögel und das Jagdgebiet von See- und Fischadler. Im Schilf tummeln sich auch fünf Rehe und ein Fuchs. 'Rüber geschwommen', sagt der Inselwart. Julia Sen stellt eine Insel vor, auf der die Natur sich selbst überlassen ist - unbekannte, wildwachsende und vom Fluss geformte Natur, direkt am Hafentor der Millionenstadt Hamburg.

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Spannende Geschichten im 
Tagebuch News Archiv

00:45 - 01:30, ZDF
Auf der Suche nach dem amerikanischen Traum

Weltmacht, Imperium, Land der Gegensätze und eine beispiellose Zivilisationsgeschichte - 'info XXL Amerika' erzählt in spannenden Dokumentationen Geschichten aus der Vergangenheit und den heutigen USA im Wahljahr 2012. Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, steckt in der tiefsten Finanz- und Wirtschaftskrise der Neuzeit. Besonders der Mittlere Westen ist gebeutelt von Arbeitslosigkeit und Armut. Die schwarze Communitiy in Memphis leidet besonders unter den Folgen der amerikanischen Krise, viele leben in Wohnmobilen ohne Hoffnung und Perspektiven. Der Film sucht nach dem amerikanischen Traum und wird ihn im heutigen Amerika 2011 nicht finden.

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02:00 - 03:25, arte
Waltz with Bashir film.gif (3907 Byte)

In einer Kneipe diskutiert der israelische Regisseur Ari Folman nachts mit einem Freund über dessen regelmäßig wiederkehrenden Alptraum, in dem er von einer 26-köpfigen Meute zähnefletschender Hunde gehetzt wird. Dieselbe Anzahl Hunde hatte der Freund während des Libanon-Einsatzes töten müssen. Am nächsten Tag tauchen bei Ari Folman erstmals eigene Erinnerungen an jene Zeit auf, darunter immer wieder ein Bild, das ihn als jungen Soldaten zusammen mit zwei Kameraden beim Baden in einer Beiruter Bucht zeigt. Plötzlich spürt er den unbändigen Drang, das reale Geschehen zu rekonstruieren, und beschließt, einige seiner ehemaligen Kriegskameraden aufzusuchen und zu befragen. Dabei werden verdrängte Erinnerungen Schicht um Schicht freigelegt.

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05:30 - 05:50, 3SAT
Zwei Völker - ein Geschmack koch.gif (4446 Byte)

Israelis und Palästinenser streiten sich um Jerusalem, über Land, Wasser, Siedlungen und Rückkehrrechte, in einem aber sind sie sich einig: Hummus essen Israelis wie Palästinenser leidenschaftlich gern. Hummus ist israelisch, behaupten die Israelis. Hummus ist palästinensisch, eine andere Antwort bekommt man in Nablus nicht. Was am Kichererbsenbrei macht so süchtig, wieso ist er bei Israelis wie Palästinensern so beliebt? Die Dokumentation 'Zwei Völker - ein Geschmack' begibt sich auf eine kulinarische Spurensuche in Israel und im Palästinensergebiet.

08:55 - 09:40, arte
Induswelten ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Wenn der Indus nach über 3.000 Kilometern durch Tibet, Indien und Pakistan sein Delta in Karatschi erreicht, ist er nur noch ein Rinnsal. Alles Süßwasser ist über Kanäle in die Ackerbaugebiete der Großgrundbesitzer im Sind und Punjab geflossen. Deshalb kann das Salzwasser beinahe ungehindert aus der Arabischen See ins Delta dringen und dort weitreichende ökologische Veränderungen bewirken. Der Indus kommt aus den Höhen des Himalayas in Tibet und fließt durch Indien und Pakistan, bevor er sich in sein Delta rund um Pakistans größter Stadt Karatschi auffächert. Die Dokumentation tritt die umgekehrte Reise an. Sie beginnt im Mündungsdelta und macht sich auf die Suche nach dem Quellgebiet des größten Flusses des Indischen Subkontinents. In der ersten Folge, die in Pakistans zweitgrößte Stadt Lahore führt, begegnet Filmemacher Hajo Bergmann sehr unterschiedlichen Menschen. Eine Kriminalreporterin der pakistanischen Tageszeitung 'The News' ist auf Recherchereise im Industal. Ihr tägliches Geschäft sind Kriminalfälle unter armen Fischern. Im Sind beobachtet Filmemacher Hajo Bergmann den Alltag eines Landlords und seiner Pächter und zeigt das Leben am Manchar-Lake, der von einer Umweltkatastrophe bedroht ist. Anschließend begleitet er den deutschen Völkerkundler Frembgen auf seiner Spurensuche in den Sufi-Schreinen von Sehwan Sharif und besucht die Fundstätten der Induskultur in Mohenjo-Daro. In Lahore spricht eine einstmals berühmte Kathak-Tänzerin über ihre Erfahrungen in diesem Land zwischen Tradition und Moderne. Sie erhielt von fundamentalistischen Kräften Auftrittsverbot und tanzt und lehrt nur noch im Verborgenen.

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09:30 - 10:00, H3
Mit 250 Schafen unterwegs fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Der 13-jährige Benny verbringt fast jede freie Minute bei Schäfer Ralf. Denn Benny möchte später einmal Schäfer werden. Bennys großer Traum: Mit Ralf will er in zwei Wochen 250 Mutterschafe in den Stall treiben. Denn dort sollen sie ihre Lämmer bekommen. Doch der 26 Kilometer lange Weg nach Hause ist gefährlich und muss gut vorbereitet werden. Benny muss die Schafe nicht nur durch einen Tunnel und entlang der Bundesstraße treiben, sondern auch über eine Autobahnbrücke. Benny schaut sich deshalb vorher noch einmal die Brücke an, über die er die Schafe treiben soll. Weil sie vor Anbruch der Dunkelheit im Stall sein müssen, darf kein Schaf sein Lamm schon unterwegs bekommen. Doch schon nach wenigen Kilometern machen die ersten Mutterschafe schlapp. Sie kommen viel langsamer voran als geplant. Wird Benny mit den Schafen rechtzeitig im Stall ankommen?

10:00 - 10:15, H3
Vielfalt des Islam kirche.gif (4999 Byte)

Das Selbstverständnis der Geschlechter in der islamischen Kultur ist von der Tradition und der Gesellschaft des Landes geprägt, in der die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft leben: Bei einer Hochzeit in Marokko wird die Bedeutung der Ehe für das Verständnis der Geschlechterrollen klar. In Saudi-Arabien treten junge Männer und Frauen mit dem Segen des Königs in einen ersten Dialog. Ganz anders hingegen diskutieren junge Muslime in Deutschland Fragen von Beziehung und Religion.

11:00 - 11:25, H3
Auf nach Afrika! fauna.gif (2335 Byte)

Ankunft der deutschen Tierhelfer: Die große Besichtigungstour der Farm beginnt. Erste Annäherungsversuche sind noch unbeholfen, und es stellt sich die Frage, ob die Neuankömmlinge ihre Angst vor den wilden Tieren überwinden können. Denn natürlich ist es nicht selbstverständlich, dass mitten in der Nacht mal ein Warzenschwein gegen die Tür rennt, das eigenwillige Zebra Zebi immer im Weg steht und nicht daran denkt, Platz zu machen, oder man sich das Bett mit Affenbaby Poopi teilen muss ...

Erster Teil der sechsteiligen Reihe über freiwillige Tierschutzhelfer auf einer Farm in Namibia.

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13:30 - 14:20, 3SAT
Der Baum der Bäume fauna.gif (2335 Byte)

Mitten im hessischen Reinhardswald steht eine 500-jährige Eiche: ausladend ihre Krone, weitgreifend ihre Wurzeln, knorrig ihre Rinde. Der Umfang des alten Baumes misst mehr als elf Meter. Über ein Jahr lang drehten mehrere Kameraleute mit aufwendiger Technik den Film 'Der Baum der Bäume' über die deutsche Eiche, um die sich so viele Märchen und Sagen ranken.

14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

Die Bürger von Hameln haben das besondere Talent, ihre glanzvolle Vergangenheit für die Zukunft zu nutzen. So vermarkten sie ihre prachtvolle Innenstadt im Stil der Weserrenaissance als Touristenattraktion. Die vom legendären Rattenfänger entführten Kinder deuten sie zu freiwilligen Auswanderern um und schmücken sich seit Jahren mit einem lebendigen Wahrzeichen: dem amtlich bestellten Rattenfänger - ein Mann aus Pennsylvania. Sie sehen sich angesichts der 'Weißen Weserflotte' immer noch als stolze Hansestadt. Vor dem Hintergrund persönlicher Geschichten entfaltet sich in diesem 'Bilderbuch' die wechselvolle Geschichte der gut 1.200-jährigen Weserstadt und ihrer reizvollen Umgebung, dem Weserbergland.

Vor dem Hintergrund persönlicher Geschichten erzählt dieses 'Bilderbuch' die wechselvolle Geschichte der 1200-jährigen Weserstadt und ihrer reizvollen Umgebung, dem Weserbergland.

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14:20 - 15:00, 3SAT
Leben auf dem Fluss ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) erbe.gif (2965 Byte) klop.gif (5099 Byte)

Die Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss' erzählt Geschichten von Menschen, die mit unterschiedlichen Booten auf vielbefahrenen Wasserstraßen der Welt unterwegs sind und auf ihnen leben. Im ersten Teil wird der Alltag der Schifferfamilie Kruijt auf der Tour von Rotterdam über den Rhein, den Main, den Rhein-Main-Donau-Kanal bis ins österreichische Krems an der Donau dokumentiert.

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14:30 - 15:15, H3
Costa Rica fauna.gif (2335 Byte)

Ein Viertel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Das kleine Land gilt als vorbildliches Modell für ökologiebewusstes Leben. Es entstanden Schutzzonen und strenge Umweltschutzgesetze. Die Regierung sah in der einzigartigen Natur und deren touristischer Vermarktung die Chance, ihre Auslandsschulden auszugleichen. Daneben ist Costa Rica eine der ältesten und friedlichsten Demokratien auf dem Kontinent. Das Hochland gilt als Schatzkammer des Landes und ist von Bergen und Vulkanen umgeben. Auf den fruchtbaren Böden wachsen Kaffeesträucher. Auch die Hauptstadt San José erlebte Ende des 19. Jahrhunderts eine regelrechte Blütezeit. Es entstanden prachtvolle Gebäude, Theater und Hotels. Weiter nördlich, an der Grenze zu Nicaragua, liegt der Nationalpark Rincón de la Vieja. Als aktivster Vulkan im Land gilt der 'Arenal'. Kontrastprogramm zum Hochland ist der Nordwesten mit seinen scheinbar endlosen Savannen. Weideflächen und Steppen bedecken das Land. Hier ist die Heimat der Sabaneros, der mittelamerikanischen Cowboys. Auf einer typischen Farm zeigt der Film den Alltag der Sabaneros, und er begleitet sie auch beim Rodeo. Indianische Ureinwohner gibt es in Costa Rica nur noch wenige, die meisten leben in Reservaten. Bei den Malekus wird die traditionelle Sprache der Indianer nur noch von 500 Menschen gesprochen. Die Reise durch Costa Rica endet an der pazifischen Küste.

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14:30 - 15:28, MDR
LexiTV - Wissen für alle

Pulsierende Millionenstädte, jahrhundertealte Traditionen, riesige Wüsten, die höchsten Gipfel der Erde, das 'Reich der Mitte' hat von alldem reichlich zu bieten. Mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern ist China zudem das bevölkerungsreichste Land der Welt. Seit den 80er-Jahren herrscht 'sozialistische Marktwirtschaft', China ist auf dem Weg zur Weltmacht. Dennoch gehört sehr viel Mut dazu, heute in China kritisch seine Meinung zu äußern. Moderatorin Victoria Herrmann lädt ein in ein Land der Extreme, in dem viele Gegensätze aufeinanderprallen.

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15:00 - 15:45, 3SAT
Leben auf dem Fluss ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) erbe.gif (2965 Byte) klop.gif (5099 Byte)

Die Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss' erzählt Geschichten von Menschen, die mit unterschiedlichen Booten auf vielbefahrenen Wasserstraßen der Welt unterwegs sind und auf ihnen leben. Timbuktu: Seit jeher hat der Name der malinesischen Stadt in der Sahara einen magischen Klang. Als eine der heiligen Stätten des Islam war sie für Nicht-Muslime verboten, Kaufleute beschrieben sie als sagenhaft reich. Einer Legende nach waren die Straßen mit Gold gepflastert. Doch der Zugang nach Timbuktu war zu keiner Zeit einfach. Bis heute führen nur wenige Wüstenpisten dorthin. Deshalb werden Personen und Waren nach wie vor überwiegend auf dem Fluss Niger transportiert.

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15:15 - 16:00, H3
Wildes Japan fauna.gif (2335 Byte)

Drei japanische Inseln - drei Klimazonen: Die Reise beginnt auf Kyushu. Hier im subtropischen Klima leben ganz besondere Makaken. Die Affen waschen Kartoffeln im Meer. Noch weiter im Süden beeindruckt das tropische Okinawa mit einer einzigartigen Tierwelt: u.a. nur hier lebenden Spechten und Rallen (Kranichvögel). Ganz andere Temperaturen herrschen auf Hokkaido, 3000 km weiter nördlich. Dort haben die Braunbären schon begonnen, sich eine Fettschicht für den strengen Winter zuzulegen.

Japan besteht aus 6852 Inseln und erstreckt sich vom 45. bis zum 20. Breitengrad.

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15:15 - 16:00, NDR
Mit dem Rheindampfer durch Burma fauna.gif (2335 Byte)

Eine rheinische Schönheit auf den Wassern des Irrawaddy-Flusses: Die 'Road to Mandalay', ein zum Luxusschiff umgebauter Ex-Rheindampfer, bringt heute Passagiere zu den Kulturwundern Burmas.

15:45 - 16:30, 3SAT
Leben auf dem Fluss ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) erbe.gif (2965 Byte) klop.gif (5099 Byte)

Die Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss' erzählt Geschichten von Menschen, die mit unterschiedlichen Booten auf vielbefahrenen Wasserstraßen der Welt unterwegs sind und auf ihnen leben. 'Leben auf dem Fluss' begleitet eine Händlerfamilie aus Südvietnam durch ihren Alltag auf einem Boot, mit dem sie den weit verzweigten Mekong befahren und Handel treiben.

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16:25  - 17:20, arte
In den Hügeln der Negev ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) kirche.gif (4999 Byte)

Für den Beduinenstamm El Talalka in der Negev-Wüste im Süden Israels sind die Lebensbedingungen prekär. Die israelische Regierung hat zudem beschlossen, die Behausungen der arabischen Beduinen zu zerstören, um die Nomaden in einer Stadt sesshaft - und damit besser kontrollierbar - zu machen. Die Dokumentation berichtet über den Alltag des Beduinen Muhammad, der täglich um den Erhalt der traditionellen Lebensweise der Beduinen inmitten einer modernen Welt kämpfen muss, zugleich aber für seine Kinder ein Leben im Zeichen des Fortschritts erhofft. Muhammad reibt sich in seinem einsamen Kampf auf. Wird ihm sein Glaube eine Hilfe sein?

16:30 - 17:15, 3SAT
Leben auf dem Fluss ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)  klop.gif (5099 Byte)

Das Ärzteschiff 'Abare' bringt den Menschen im Amazonasdelta medizinische Versorgung. Der vierte Teil der fünfteiligen Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss' begleitet den 50-jährigen Arzt Fabio Tozzi auf seiner zweiwöchigen Fahrt.

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17:15 - 18:00, 3SAT
Leben auf dem Fluss ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)  klop.gif (5099 Byte)

Die letzte Folge der Reihe 'Leben auf dem Fluss' begleitet einige der letzten Flößer auf dem Fraser River in British Columbia an der Westküste Kanadas bei ihrer Arbeit. Kapitäne und ihre Deckhands sind Tag für Tag mit ihren Tugboats, kleinen Schleppern, unterwegs, um große Holzflöße zu den Sägemühlen zu ziehen.

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17:20 - 17:45, arte
Nächster Halt - Rio de Janeiro

Rio lebt im Rhythmus des Sambas, und zwar nicht nur während des Karnevals, sondern das ganze Jahr über. Der Samba verkörpert die Seele der Stadt und ist vielleicht auch ihr Nabel, um den sich alles dreht. Denn manche behaupten, das Wort 'Samba' sei abgeleitet von 'semba', das in der Bantusprache der Sklaven, die einst aus Angola nach Brasilien verschleppt wurden, Nabel bedeutet. Andere meinen, Samba heiße ganz einfach, 'fröhlich tanzen' - und das ist in der Tat eine Lieblingsbeschäftigung der Cariocas. Der vierte Tag der Rio-Reise ist diesem Lebensgefühl gewidmet. Seinen Höhepunkt erreicht das Samba-Fieber kurz vor Beginn des Karnevals - genau der richtige Zeitpunkt also für einen Besuch in Rio! Geboren wurde diese Musik am Hafen, im Viertel Pedra do Sal (zu Deutsch: Salzstein). An diesem Ort entluden die Sklaven früher Salz. Heute ist er ein zentraler Ort, um der Leiden der afrikanischen Sklaven zu gedenken. Im Hafenviertel begegnet man auch den 'Ballerinas'. Die ausgeflippten jungen Leute wollen die Tradition des Stadtviertel-Karnevals wieder aufleben lassen. In Portela, einem armen Viertel im Norden der Stadt, hat eine der ältesten und angesehensten Sambaschulen von Rio ihren Sitz. Eine Institution ist auch die Sambaschule von Tijuca. Kurz vor dem Karneval laufen an diesen Orten die Vorbereitungen auf Hochtouren.

18:00 - 18:45, 3SAT
Abschied vom ewigen Eis fauna.gif (2335 Byte) aus.gif (2377 Byte)

Viele Menschen träumten davon, einen Seeweg durch die Arktis von Europa nach Asien befahren zu können. Es kostete sie oft das Leben. Der Klimawandel macht den Traum möglich. Zahlreiche früher zugefrorene Wasserwege in der Arktis waren im Sommer 2009 fast eisfrei. Klaus-Peter Siegloch hatte die Gelegenheit, auf dem größten kanadischen Eisbrecher, der 'Louis S. St. Laurent', durch die sagenumwobene Passage zu fahren - zusammen mit führenden Polarforschern aus den USA und Kanada. Die Reportage 'Abschied vom ewigen Eis' zeigt die Hoffnungen und Gefahren, die der Klimawandel in der Arktis mit sich bringt.

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19:30 - 20:15, arte
Faszinierende Wildnis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Fische können fliegen, Strom erzeugen, Blut saugen, Kiefer von viereinhalb Meter Länge haben, in heißen Sodaseen oder unter der Eisschicht der Antarktis leben. Haie, Teufelsrochen, Tiefsee-Anglerfische, Seepferdchen - Fische in zahllosen Varianten beherrschen die Meere. 'Faszinierende Wildnis' führt den Zuschauer auf eine unvergessliche Reise: von der offenen See hin zu Korallenriffs und von einem sturmgebeutelten Küstengebiet in unergründliche, stille Tiefen. Man sieht Fächerfische beim Jagen, Hechtschleimfische im Paarungskampf und die geheime Welt von balzenden Fetzenfischen und Felsengrundeln.

20:15 - 21:15, arte
Gefährliche Seilschaften film.gif (3907 Byte)

Der dänische Premier muss gehen, und unerwartet gewinnt Birgitte Nyborg von den Moderaten die Parlamentswahlen. Sie erhält den Auftrag, ein Kabinett zu formen. Ihre potenziellen Koalitionspartner verhandeln hart, die immer länger werdende Übergangsphase bringt Unruhe ins Land. Birgitte beginnt zu zweifeln, ob sie alle Fäden in der Hand behalten kann.

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20:15 - 21:00, NDR
Wo Könige Ferien machen

Vorgestellt werden vier Sommerresidenzen von Königshäusern - wie das Schloss Balmoral im schottischen Hochland. Dessen Umbau wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Königin Victoria und ihrem Gemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha in Auftrag gegeben. Heute findet ihre Ururenkelin Königin Elizabeth II. dort Entspannung und Erholung - bei langen Spaziergängen durch Heide und Moor.

Der Unterhalt der Residenzen wird durch öffentliche Gelder finanziert. Die Höhe der Zuwendung für die Royals wird alle zehn Jahre vom Parlament neu festgelegt.

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21:00 - 21:45, NDR
Die Pferde der Queen fauna.gif (2335 Byte)

In Großbritannien sind Pferde ein wichtiger Bestandteil des höfischen Lebens. Doch woher kommen die Pferde und wer bildet sie aus? Ein Blick hinter die traditionellen und farbenprächtigen Paraden .

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21:15 - 22:10, arte
Gefährliche Seilschaften film.gif (3907 Byte)

Birgitte Nyborg ist die unumstrittene Gewinnerin der Wahl. Trotzdem braucht sie starke Koalitionspartner, um ein mehrheits- und handlungsfähiges Kabinett auf die Beine stellen zu können. Die schwierigen Verhandlungen mit den Führern der anderen Parteien bestärken die Machtbestrebungen der politischen Gegner Brigittes um Michael Laugesen; sogar der abgewählte Premier Lars Hesselboe wittert wieder eine Chance, an der Macht bleiben zu können. Die immer länger werdende Übergangsphase bringt zunehmend Unruhe ins Land und Birgitte beginnt daran zu zweifeln, tatsächlich noch die erste Frau an der Spitze einer dänischen Regierung werden zu können. In dieser Situation steht Birgitte ihr erfahrener Mentor Bent Sejrø tatkräftig und mit ermutigendem Rat zur Seite. Bei alledem gerät die Beisetzung Ole Dahls, des verstorbenen Beraters Hesselboes, in den Hintergrund.

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