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| Donnerstag, 09.02.2012 |
| 00:25 - 01:00,
WDR |
Unter Adlern  Der Seeadler
brütet seit ein paar Jahren auf Hamburgs Elbinsel Neßsand, in direkter Nachbarschaft zum
Airbus-Gelände. Dazwischen liegt nur das berühmte Mühlenberger Loch, das gegen
geltendes EU-Naturschutzrecht teilweise zubetoniert wurde und sogar der Löffelente ihren
Lebensraum genommen hat. Trotzdem ist der verbleibende Rest des Mühlenberger Lochs immer
noch das größte Süßwasserwatt Europas und eine Drehscheibe des Vogelzuges. Zusammen
mit der Elbinsel Neßsand bildet es das Hamburger Naturschutzgebiet im Elbstrom, dort, wo
die weltgrößten Pötte in den Hafen steuern. Für die Öffentlichkeit ist die schöne
Naturinsel unerreichbar und nur aus der Ferne zu betrachten. Es heißt an fast allen Ufern
'Betreten verboten', um diese Restnatur mit ihren Schätzen zu erhalten. Für diese
Reportage über die Inselnatur erhielt das Team eine Ausnahmegenehmigung. An jedem
Wochenende steuert der Inselwart Michael Klamm zusammen mit seiner Frau Neßsand an. Julia
Sen begleitet die beiden. Deren kleines Haus steht auf einer Art Warft. Man weiß ja nie:
Es ist schon mal ein Inselwart in der Sturmflut ertrunken. Nebenamtlich kontrolliert und
überwacht der Naturschutzbeamte an den Wochenenden 'seine Insel'. Für ihn bedeutet das,
die Armada der Freizeitkapitäne freundlich vom Ufer fernzuhalten, von Wind und Wasser
umgekippte Schilder wieder aufzurichten, Müll zu sammeln und Uferveränderungen zu
beobachten, die der Elbstrom verursacht. Zusammen mit dem Inselwart wandert Julia Sen
rundum und quer durch das Eiland: am weißen Nordstrand entlang, auf dem manchmal Seehunde
dösen, auf dem er auch schon tote Schweinswale fand. Weiter geht es durch Priele in einen
Auenwald, ein Dschungel, der von der Tiede geflutet wird und in dem zum Beispiel die
Beutelmeise ihr kunstvolles Nest baut. Der Weg führt durch einen Wald aus Pappeln und
Weiden, in dem der Seeadler brütet, vorbei an Sanddünen, Sanddornbüschen und
Trockenrasen - das Revier der Zauneidechse, vieler Singvögel und Insekten, dann am
dichten Schilfgürtel und den weiten Wattflächen entlang, die ins Watt des Mühlenberger
Lochs und zu Airbus hinüber reichen. Um diese Jahreszeit sind sie Rastplatz für
Seeschwalben, Gänse, viele Entenvögel und das Jagdgebiet von See- und Fischadler. Im
Schilf tummeln sich auch fünf Rehe und ein Fuchs. 'Rüber geschwommen', sagt der
Inselwart. Julia Sen stellt eine Insel vor, auf der die Natur sich selbst überlassen ist
- unbekannte, wildwachsende und vom Fluss geformte Natur, direkt am Hafentor der
Millionenstadt Hamburg. |
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| 00:45 - 01:30,
ZDF |
| Auf der Suche nach dem
amerikanischen Traum Weltmacht, Imperium, Land der Gegensätze und eine
beispiellose Zivilisationsgeschichte - 'info XXL Amerika' erzählt in spannenden
Dokumentationen Geschichten aus der Vergangenheit und den heutigen USA im Wahljahr 2012.
Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, steckt in der tiefsten Finanz- und
Wirtschaftskrise der Neuzeit. Besonders der Mittlere Westen ist gebeutelt von
Arbeitslosigkeit und Armut. Die schwarze Communitiy in Memphis leidet besonders unter den
Folgen der amerikanischen Krise, viele leben in Wohnmobilen ohne Hoffnung und
Perspektiven. Der Film sucht nach dem amerikanischen Traum und wird ihn im heutigen
Amerika 2011 nicht finden.

|
| 02:00 - 03:25,
arte |
Waltz with Bashir  In einer Kneipe
diskutiert der israelische Regisseur Ari Folman nachts mit einem Freund über dessen
regelmäßig wiederkehrenden Alptraum, in dem er von einer 26-köpfigen Meute
zähnefletschender Hunde gehetzt wird. Dieselbe Anzahl Hunde hatte der Freund während des
Libanon-Einsatzes töten müssen. Am nächsten Tag tauchen bei Ari Folman erstmals eigene
Erinnerungen an jene Zeit auf, darunter immer wieder ein Bild, das ihn als jungen Soldaten
zusammen mit zwei Kameraden beim Baden in einer Beiruter Bucht zeigt. Plötzlich spürt er
den unbändigen Drang, das reale Geschehen zu rekonstruieren, und beschließt, einige
seiner ehemaligen Kriegskameraden aufzusuchen und zu befragen. Dabei werden verdrängte
Erinnerungen Schicht um Schicht freigelegt.

|
| 05:30 - 05:50,
3SAT |
Zwei Völker - ein Geschmack
 Israelis
und Palästinenser streiten sich um Jerusalem, über Land, Wasser, Siedlungen und
Rückkehrrechte, in einem aber sind sie sich einig: Hummus essen Israelis wie
Palästinenser leidenschaftlich gern. Hummus ist israelisch, behaupten die Israelis.
Hummus ist palästinensisch, eine andere Antwort bekommt man in Nablus nicht. Was am
Kichererbsenbrei macht so süchtig, wieso ist er bei Israelis wie Palästinensern so
beliebt? Die Dokumentation 'Zwei Völker - ein Geschmack' begibt sich auf eine
kulinarische Spurensuche in Israel und im Palästinensergebiet. |
| 08:55 - 09:40,
arte |
Induswelten Wenn der Indus
nach über 3.000 Kilometern durch Tibet, Indien und Pakistan sein Delta in Karatschi
erreicht, ist er nur noch ein Rinnsal. Alles Süßwasser ist über Kanäle in die
Ackerbaugebiete der Großgrundbesitzer im Sind und Punjab geflossen. Deshalb kann das
Salzwasser beinahe ungehindert aus der Arabischen See ins Delta dringen und dort
weitreichende ökologische Veränderungen bewirken. Der Indus kommt aus den Höhen des
Himalayas in Tibet und fließt durch Indien und Pakistan, bevor er sich in sein Delta rund
um Pakistans größter Stadt Karatschi auffächert. Die Dokumentation tritt die umgekehrte
Reise an. Sie beginnt im Mündungsdelta und macht sich auf die Suche nach dem Quellgebiet
des größten Flusses des Indischen Subkontinents. In der ersten Folge, die in Pakistans
zweitgrößte Stadt Lahore führt, begegnet Filmemacher Hajo Bergmann sehr
unterschiedlichen Menschen. Eine Kriminalreporterin der pakistanischen Tageszeitung 'The
News' ist auf Recherchereise im Industal. Ihr tägliches Geschäft sind Kriminalfälle
unter armen Fischern. Im Sind beobachtet Filmemacher Hajo Bergmann den Alltag eines
Landlords und seiner Pächter und zeigt das Leben am Manchar-Lake, der von einer
Umweltkatastrophe bedroht ist. Anschließend begleitet er den deutschen Völkerkundler
Frembgen auf seiner Spurensuche in den Sufi-Schreinen von Sehwan Sharif und besucht die
Fundstätten der Induskultur in Mohenjo-Daro. In Lahore spricht eine einstmals berühmte
Kathak-Tänzerin über ihre Erfahrungen in diesem Land zwischen Tradition und Moderne. Sie
erhielt von fundamentalistischen Kräften Auftrittsverbot und tanzt und lehrt nur noch im
Verborgenen.

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| 09:30 - 10:00,
H3 |
Mit 250 Schafen unterwegs  Der 13-jährige Benny verbringt fast
jede freie Minute bei Schäfer Ralf. Denn Benny möchte später einmal Schäfer werden.
Bennys großer Traum: Mit Ralf will er in zwei Wochen 250 Mutterschafe in den Stall
treiben. Denn dort sollen sie ihre Lämmer bekommen. Doch der 26 Kilometer lange Weg nach
Hause ist gefährlich und muss gut vorbereitet werden. Benny muss die Schafe nicht nur
durch einen Tunnel und entlang der Bundesstraße treiben, sondern auch über eine
Autobahnbrücke. Benny schaut sich deshalb vorher noch einmal die Brücke an, über die er
die Schafe treiben soll. Weil sie vor Anbruch der Dunkelheit im Stall sein müssen, darf
kein Schaf sein Lamm schon unterwegs bekommen. Doch schon nach wenigen Kilometern machen
die ersten Mutterschafe schlapp. Sie kommen viel langsamer voran als geplant. Wird Benny
mit den Schafen rechtzeitig im Stall ankommen? |
| 10:00 - 10:15,
H3 |
Vielfalt des Islam  Das
Selbstverständnis der Geschlechter in der islamischen Kultur ist von der Tradition und
der Gesellschaft des Landes geprägt, in der die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft
leben: Bei einer Hochzeit in Marokko wird die Bedeutung der Ehe für das Verständnis der
Geschlechterrollen klar. In Saudi-Arabien treten junge Männer und Frauen mit dem Segen
des Königs in einen ersten Dialog. Ganz anders hingegen diskutieren junge Muslime in
Deutschland Fragen von Beziehung und Religion. |
| 11:00 - 11:25,
H3 |
Auf nach Afrika!  Ankunft der
deutschen Tierhelfer: Die große Besichtigungstour der Farm beginnt. Erste
Annäherungsversuche sind noch unbeholfen, und es stellt sich die Frage, ob die
Neuankömmlinge ihre Angst vor den wilden Tieren überwinden können. Denn natürlich ist
es nicht selbstverständlich, dass mitten in der Nacht mal ein Warzenschwein gegen die
Tür rennt, das eigenwillige Zebra Zebi immer im Weg steht und nicht daran denkt, Platz zu
machen, oder man sich das Bett mit Affenbaby Poopi teilen muss ...
Erster Teil der sechsteiligen Reihe über freiwillige Tierschutzhelfer auf einer Farm in
Namibia.

|
| 13:30 - 14:20,
3SAT |
Der Baum der Bäume  Mitten im
hessischen Reinhardswald steht eine 500-jährige Eiche: ausladend ihre Krone, weitgreifend
ihre Wurzeln, knorrig ihre Rinde. Der Umfang des alten Baumes misst mehr als elf Meter.
Über ein Jahr lang drehten mehrere Kameraleute mit aufwendiger Technik den Film 'Der Baum
der Bäume' über die deutsche Eiche, um die sich so viele Märchen und Sagen ranken. |
| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Deutschland Die
Bürger von Hameln haben das besondere Talent, ihre glanzvolle Vergangenheit für die
Zukunft zu nutzen. So vermarkten sie ihre prachtvolle Innenstadt im Stil der
Weserrenaissance als Touristenattraktion. Die vom legendären Rattenfänger entführten
Kinder deuten sie zu freiwilligen Auswanderern um und schmücken sich seit Jahren mit
einem lebendigen Wahrzeichen: dem amtlich bestellten Rattenfänger - ein Mann aus
Pennsylvania. Sie sehen sich angesichts der 'Weißen Weserflotte' immer noch als stolze
Hansestadt. Vor dem Hintergrund persönlicher Geschichten entfaltet sich in diesem
'Bilderbuch' die wechselvolle Geschichte der gut 1.200-jährigen Weserstadt und ihrer
reizvollen Umgebung, dem Weserbergland.
Vor dem Hintergrund persönlicher Geschichten erzählt dieses 'Bilderbuch' die
wechselvolle Geschichte der 1200-jährigen Weserstadt und ihrer reizvollen Umgebung, dem
Weserbergland.

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| 14:20 - 15:00,
3SAT |
Leben auf dem Fluss  Die Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss'
erzählt Geschichten von Menschen, die mit unterschiedlichen Booten auf vielbefahrenen
Wasserstraßen der Welt unterwegs sind und auf ihnen leben. Im ersten Teil wird der Alltag
der Schifferfamilie Kruijt auf der Tour von Rotterdam über den Rhein, den Main, den
Rhein-Main-Donau-Kanal bis ins österreichische Krems an der Donau dokumentiert.

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| 14:30 - 15:15,
H3 |
Costa Rica  Ein Viertel der
Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Das kleine Land gilt als vorbildliches Modell
für ökologiebewusstes Leben. Es entstanden Schutzzonen und strenge Umweltschutzgesetze.
Die Regierung sah in der einzigartigen Natur und deren touristischer Vermarktung die
Chance, ihre Auslandsschulden auszugleichen. Daneben ist Costa Rica eine der ältesten und
friedlichsten Demokratien auf dem Kontinent. Das Hochland gilt als Schatzkammer des Landes
und ist von Bergen und Vulkanen umgeben. Auf den fruchtbaren Böden wachsen
Kaffeesträucher. Auch die Hauptstadt San José erlebte Ende des 19. Jahrhunderts eine
regelrechte Blütezeit. Es entstanden prachtvolle Gebäude, Theater und Hotels. Weiter
nördlich, an der Grenze zu Nicaragua, liegt der Nationalpark Rincón de la Vieja. Als
aktivster Vulkan im Land gilt der 'Arenal'. Kontrastprogramm zum Hochland ist der
Nordwesten mit seinen scheinbar endlosen Savannen. Weideflächen und Steppen bedecken das
Land. Hier ist die Heimat der Sabaneros, der mittelamerikanischen Cowboys. Auf einer
typischen Farm zeigt der Film den Alltag der Sabaneros, und er begleitet sie auch beim
Rodeo. Indianische Ureinwohner gibt es in Costa Rica nur noch wenige, die meisten leben in
Reservaten. Bei den Malekus wird die traditionelle Sprache der Indianer nur noch von 500
Menschen gesprochen. Die Reise durch Costa Rica endet an der pazifischen Küste.

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| 14:30 - 15:28,
MDR |
| LexiTV - Wissen für alle Pulsierende
Millionenstädte, jahrhundertealte Traditionen, riesige Wüsten, die höchsten Gipfel der
Erde, das 'Reich der Mitte' hat von alldem reichlich zu bieten. Mit seinen 1,3 Milliarden
Einwohnern ist China zudem das bevölkerungsreichste Land der Welt. Seit den 80er-Jahren
herrscht 'sozialistische Marktwirtschaft', China ist auf dem Weg zur Weltmacht. Dennoch
gehört sehr viel Mut dazu, heute in China kritisch seine Meinung zu äußern. Moderatorin
Victoria Herrmann lädt ein in ein Land der Extreme, in dem viele Gegensätze
aufeinanderprallen.

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| 15:00 - 15:45,
3SAT |
Leben auf dem Fluss  Die Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss'
erzählt Geschichten von Menschen, die mit unterschiedlichen Booten auf vielbefahrenen
Wasserstraßen der Welt unterwegs sind und auf ihnen leben. Timbuktu: Seit jeher hat der
Name der malinesischen Stadt in der Sahara einen magischen Klang. Als eine der heiligen
Stätten des Islam war sie für Nicht-Muslime verboten, Kaufleute beschrieben sie als
sagenhaft reich. Einer Legende nach waren die Straßen mit Gold gepflastert. Doch der
Zugang nach Timbuktu war zu keiner Zeit einfach. Bis heute führen nur wenige
Wüstenpisten dorthin. Deshalb werden Personen und Waren nach wie vor überwiegend auf dem
Fluss Niger transportiert.

|
| 15:15 - 16:00,
H3 |
Wildes Japan  Drei japanische
Inseln - drei Klimazonen: Die Reise beginnt auf Kyushu. Hier im subtropischen Klima leben
ganz besondere Makaken. Die Affen waschen Kartoffeln im Meer. Noch weiter im Süden
beeindruckt das tropische Okinawa mit einer einzigartigen Tierwelt: u.a. nur hier lebenden
Spechten und Rallen (Kranichvögel). Ganz andere Temperaturen herrschen auf Hokkaido, 3000
km weiter nördlich. Dort haben die Braunbären schon begonnen, sich eine Fettschicht für
den strengen Winter zuzulegen.
Japan besteht aus 6852 Inseln und erstreckt sich vom 45. bis zum 20. Breitengrad.

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
Mit dem Rheindampfer durch
Burma
Eine rheinische Schönheit auf den Wassern des Irrawaddy-Flusses: Die 'Road to
Mandalay', ein zum Luxusschiff umgebauter Ex-Rheindampfer, bringt heute Passagiere zu den
Kulturwundern Burmas. |
| 15:45 - 16:30,
3SAT |
Leben auf dem Fluss  Die Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss'
erzählt Geschichten von Menschen, die mit unterschiedlichen Booten auf vielbefahrenen
Wasserstraßen der Welt unterwegs sind und auf ihnen leben. 'Leben auf dem Fluss'
begleitet eine Händlerfamilie aus Südvietnam durch ihren Alltag auf einem Boot, mit dem
sie den weit verzweigten Mekong befahren und Handel treiben.

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| 16:25 -
17:20, arte |
In den Hügeln der Negev  Für den
Beduinenstamm El Talalka in der Negev-Wüste im Süden Israels sind die Lebensbedingungen
prekär. Die israelische Regierung hat zudem beschlossen, die Behausungen der arabischen
Beduinen zu zerstören, um die Nomaden in einer Stadt sesshaft - und damit besser
kontrollierbar - zu machen. Die Dokumentation berichtet über den Alltag des Beduinen
Muhammad, der täglich um den Erhalt der traditionellen Lebensweise der Beduinen inmitten
einer modernen Welt kämpfen muss, zugleich aber für seine Kinder ein Leben im Zeichen
des Fortschritts erhofft. Muhammad reibt sich in seinem einsamen Kampf auf. Wird ihm sein
Glaube eine Hilfe sein? |
| 16:30 - 17:15,
3SAT |
Leben auf dem Fluss  Das Ärzteschiff
'Abare' bringt den Menschen im Amazonasdelta medizinische Versorgung. Der vierte Teil der
fünfteiligen Dokumentationsreihe 'Leben auf dem Fluss' begleitet den 50-jährigen Arzt
Fabio Tozzi auf seiner zweiwöchigen Fahrt.

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| 17:15 - 18:00,
3SAT |
Leben auf dem Fluss  Die letzte Folge der
Reihe 'Leben auf dem Fluss' begleitet einige der letzten Flößer auf dem Fraser River in
British Columbia an der Westküste Kanadas bei ihrer Arbeit. Kapitäne und ihre Deckhands
sind Tag für Tag mit ihren Tugboats, kleinen Schleppern, unterwegs, um große Holzflöße
zu den Sägemühlen zu ziehen.

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| 17:20 - 17:45,
arte |
| Nächster Halt - Rio de
Janeiro Rio lebt im Rhythmus des Sambas, und zwar nicht nur während des
Karnevals, sondern das ganze Jahr über. Der Samba verkörpert die Seele der Stadt und ist
vielleicht auch ihr Nabel, um den sich alles dreht. Denn manche behaupten, das Wort
'Samba' sei abgeleitet von 'semba', das in der Bantusprache der Sklaven, die einst aus
Angola nach Brasilien verschleppt wurden, Nabel bedeutet. Andere meinen, Samba heiße ganz
einfach, 'fröhlich tanzen' - und das ist in der Tat eine Lieblingsbeschäftigung der
Cariocas. Der vierte Tag der Rio-Reise ist diesem Lebensgefühl gewidmet. Seinen
Höhepunkt erreicht das Samba-Fieber kurz vor Beginn des Karnevals - genau der richtige
Zeitpunkt also für einen Besuch in Rio! Geboren wurde diese Musik am Hafen, im Viertel
Pedra do Sal (zu Deutsch: Salzstein). An diesem Ort entluden die Sklaven früher Salz.
Heute ist er ein zentraler Ort, um der Leiden der afrikanischen Sklaven zu gedenken. Im
Hafenviertel begegnet man auch den 'Ballerinas'. Die ausgeflippten jungen Leute wollen die
Tradition des Stadtviertel-Karnevals wieder aufleben lassen. In Portela, einem armen
Viertel im Norden der Stadt, hat eine der ältesten und angesehensten Sambaschulen von Rio
ihren Sitz. Eine Institution ist auch die Sambaschule von Tijuca. Kurz vor dem Karneval
laufen an diesen Orten die Vorbereitungen auf Hochtouren. |
| 18:00 - 18:45,
3SAT |
Abschied vom ewigen Eis  Viele Menschen träumten davon, einen
Seeweg durch die Arktis von Europa nach Asien befahren zu können. Es kostete sie oft das
Leben. Der Klimawandel macht den Traum möglich. Zahlreiche früher zugefrorene Wasserwege
in der Arktis waren im Sommer 2009 fast eisfrei. Klaus-Peter Siegloch hatte die
Gelegenheit, auf dem größten kanadischen Eisbrecher, der 'Louis S. St. Laurent', durch
die sagenumwobene Passage zu fahren - zusammen mit führenden Polarforschern aus den USA
und Kanada. Die Reportage 'Abschied vom ewigen Eis' zeigt die Hoffnungen und Gefahren, die
der Klimawandel in der Arktis mit sich bringt.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
Faszinierende Wildnis Fische können
fliegen, Strom erzeugen, Blut saugen, Kiefer von viereinhalb Meter Länge haben, in
heißen Sodaseen oder unter der Eisschicht der Antarktis leben. Haie, Teufelsrochen,
Tiefsee-Anglerfische, Seepferdchen - Fische in zahllosen Varianten beherrschen die Meere.
'Faszinierende Wildnis' führt den Zuschauer auf eine unvergessliche Reise: von der
offenen See hin zu Korallenriffs und von einem sturmgebeutelten Küstengebiet in
unergründliche, stille Tiefen. Man sieht Fächerfische beim Jagen, Hechtschleimfische im
Paarungskampf und die geheime Welt von balzenden Fetzenfischen und Felsengrundeln. |
| 20:15 - 21:15,
arte |
Gefährliche Seilschaften  Der dänische Premier
muss gehen, und unerwartet gewinnt Birgitte Nyborg von den Moderaten die Parlamentswahlen.
Sie erhält den Auftrag, ein Kabinett zu formen. Ihre potenziellen Koalitionspartner
verhandeln hart, die immer länger werdende Übergangsphase bringt Unruhe ins Land.
Birgitte beginnt zu zweifeln, ob sie alle Fäden in der Hand behalten kann.

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| 20:15 - 21:00,
NDR |
| Wo Könige Ferien machen Vorgestellt
werden vier Sommerresidenzen von Königshäusern - wie das Schloss Balmoral im
schottischen Hochland. Dessen Umbau wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Königin Victoria
und ihrem Gemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha in Auftrag gegeben. Heute findet ihre
Ururenkelin Königin Elizabeth II. dort Entspannung und Erholung - bei langen
Spaziergängen durch Heide und Moor.
Der Unterhalt der Residenzen wird durch öffentliche Gelder finanziert. Die Höhe der
Zuwendung für die Royals wird alle zehn Jahre vom Parlament neu festgelegt.

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| 21:00 - 21:45,
NDR |
Die Pferde der Queen  In Großbritannien
sind Pferde ein wichtiger Bestandteil des höfischen Lebens. Doch woher kommen die Pferde
und wer bildet sie aus? Ein Blick hinter die traditionellen und farbenprächtigen Paraden
.

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| 21:15 - 22:10,
arte |
Gefährliche Seilschaften  Birgitte Nyborg ist
die unumstrittene Gewinnerin der Wahl. Trotzdem braucht sie starke Koalitionspartner, um
ein mehrheits- und handlungsfähiges Kabinett auf die Beine stellen zu können. Die
schwierigen Verhandlungen mit den Führern der anderen Parteien bestärken die
Machtbestrebungen der politischen Gegner Brigittes um Michael Laugesen; sogar der
abgewählte Premier Lars Hesselboe wittert wieder eine Chance, an der Macht bleiben zu
können. Die immer länger werdende Übergangsphase bringt zunehmend Unruhe ins Land und
Birgitte beginnt daran zu zweifeln, tatsächlich noch die erste Frau an der Spitze einer
dänischen Regierung werden zu können. In dieser Situation steht Birgitte ihr erfahrener
Mentor Bent Sejrø tatkräftig und mit ermutigendem Rat zur Seite. Bei alledem gerät die
Beisetzung Ole Dahls, des verstorbenen Beraters Hesselboes, in den Hintergrund.

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