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Mittwoch, 08.02.2012
06:30 - 06:45, B3
Vom Aischgrund bis zur Zugspitze fauna.gif (2335 Byte)

Die Naturräume Bayerns - Schichtstufenland, Mittelgebirge, Alpenvorland und Alpen - werden vorgestellt. Flugaufnahmen von der vielfältigen bayerischen Landschaft vom Allgäu bis zum Frankenwald werden ergänzt durch einen digitalen Bildflug und grafische Animationen.

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Spannende Geschichten im 
Tagebuch News Archiv

06:45 - 07:00, B3
Bergsturz fauna.gif (2335 Byte)

In den Alpen ist der Klimawandel heute schon unübersehbar: Die Tier- und Pflanzenwelt in den Bergen verändert sich. Die tiefer gelegenen Skiorte haben längst begonnen sich umzustellen. Während die einen eher auf sanften Tourismus setzen, versuchen andere mit immer höher gehenden Skiliften und anderen Großbauten die Touristen zu locken. Umweltschützer protestieren gegen solche Projekte.

08:55 - 09:40, arte
Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas fauna.gif (2335 Byte)

Vor der Eroberung durch die Spanier war Kuba fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen. Nach der kubanischen Revolution sorgte ein umfangreiches Wiederaufforstungs-Programm dafür, dass inzwischen wieder rund 25 Prozent der Insel bewaldet sind. Mehr als 80 Naturschutzgebiete sind seither entstanden. Ganz im Osten des Landes liegt der 'Parque Nacional Alejandro de Humboldt' mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700 Quadratkilometer Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Exkursionen durch Kuba angetroffen hat. Der zweite Teil der Dokumentation stellt den Artenreichtum des kubanischen Nationalparks vor. Er bietet Lebensraum für zahlreiche Tierarten, die es ausschließlich auf Kuba gibt. Die Bienenelfe etwa lebt hier, der kleinste Vogel der Welt. Der Kolibri ist ganze sieben Zentimeter lang und etwa zwei Gramm schwer. Oder das Monte-Iberia-Fröschchen, das bis vor kurzem als kleinster Vierbeiner der Welt galt. Der Winzling steht unter strengem Schutz, doch Überschwemmungen, Hurrikans oder Trockenperioden gefährden immer wieder die kleine Population. Auch Gundlachsperber sind sehr selten geworden. Erstmals gesichtet wurden die Greifvögel - ebenso wie die Bienenelfe - von dem deutschen Naturforscher Johann Christoph Gundlach Mitte des 19. Jahrhunderts. Überall im Humboldt-Nationalpark markiert Kubas Nationalvogel, der Tocororo, lautstark sein Revier. Sein Gefieder leuchtet in den Farben der Landesflagge: Blau, Weiß und Rot. Auch menschliche Siedlungen gibt es im Nationalpark. Das Dorf Arroyo Bueno liegt mitten im Schutzgebiet. Es entstand vor gut 60 Jahren als Unterkunft für Holzfäller und Bergarbeiter. Noch bis 2005 wurde im Nationalpark unter Tage Chrom abgebaut. Viele ehemalige Minenarbeiter verdienen ihr Geld heute in der Stadt Moa, in deren Umfeld es bedeutende Nickelvorkommen gibt. Das derzeitige Hauptexportgut Kubas lagert auch unter der grünen Decke des Nationalparks - für ihn würde der Nickelbergbau das Aus bedeuten.

kuba1.jpg (20349 Byte)

10:45 - 11:40, arte
Amphoren - Die Zeugen der großen Eroberungen Roms geschichte.gif (1360 Byte)

Das antike Rom war nicht nur eine militärische Großmacht: Bevor die Legionen fremde Länder eroberten, waren römische Händler schon vor Ort. Hauptexportgut war Wein, der in 25 Liter fassenden Amphoren in die Nachbarländer verkauft wurde. Jahrhunderte später fanden Archäologen Bruchstücke dieser Tongefäße - die meisten in Schiffswracks und in Gebieten des heutigen Frankreich und Belgien. Dank der Funde können sie genaue Rückschlüsse über die Handelswege Roms ziehen.

Noch heute finden Archäologen in ganz Europa altrömische Weinamphoren.

11:00 - 11:25, H3
service: reisen fauna.gif (2335 Byte)

Schnee in Hülle und Fülle: Das bietet das Ahrntal in Südtirol mit den Gemeinden St. Johann und Luttach. 'service: reisen' stellt das weitläufige Skigebiet Speikboden vor, in dem sich Snowboarder, Rodler und Skifahrer austoben können - auch jene, die gern im Tiefschnee fahren. Beliebt unter Langläufern ist das Tal von Rein in Taufers. Wer dagegen Schneeschuhwandern vorzieht, findet abgeschiedene Wege durch verschneite Wälder mit Rast in einer Almhütte. Zurück geht's dann auf einem Schlitten. Ein bisschen 'große, weite Welt' schnuppern kann man in Cortina d'Ampezzo. Das legendäre Bergpanorama des Ortes diente schon Roger Moore alias James Bond als Kulisse. 'In tödlicher Mission' hieß der Spielfilm, der zum Teil in Cortina d'Ampezzo gedreht wurde. Ganz in der Nähe liegt das Skigebiet rund um den Berg Tofana. Hier startet die Damen-Weltcupabfahrt. Der steilste Streckenabschnitt ist der atemberaubende 'Tofana-Schuss' zwischen zwei markanten Felswänden. Spektakulär auf seine Weise ist das Mineralienmuseum von Artur Kirchler in St. Johann. Es ist wohl das bedeutendste in den Ostalpen und zeigt sensationelle Funde von riesigen Bergkristallen und Smaragden aus der Umgebung.

11:40 - 12:30, arte
Konstantinopels versunkener Hafen geschichte.gif (1360 Byte)

Mitten im modernen Istanbul hat ein gigantisches Bauprojekt begonnen, das die chronischen Verkehrsprobleme der überbevölkerten größten Metropole der Türkei lösen soll. Geplant sind ein Tunnel unter dem Bosporus und - tief in den Grundfesten der Stadt - ein Umsteigebahnhof zwischen Bahn und Metro. Von der über 3.000-jährigen Vergangenheit Istanbuls - einst hieß die Stadt Konstantinopel und vormals Byzanz - sind nur relativ wenige Spuren erhalten. Doch bei Aushubarbeiten für das Tunnelprojekt, die weitab vom Bosporus-Ufer begannen, legten Bauarbeiter 37 Schiffe samt Ladung frei, die durch eine Lehmschicht geschützt und dadurch hervorragend erhalten waren. Bei dem wertvollen Fund handelt es sich um Teile des versunkenen Hafens, der unter Kaiser Theodosius II. gebaut und vom fünften bis zum zehnten Jahrhundert genutzt worden war. Aus der Baustelle wurde eine mehr als fünf Hektar große Unterwasser-Grabungsstätte, die unter anderem Aufschluss über Ausdehnung und Untergang des Hafens von Konstantinopel geben soll.

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13:15 - 14:00, 3SAT
Äquator - Die Macht der Sonne ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Der Äquator ist im Grunde nicht mehr als eine vom Menschen erdachte Linie, die die Erde in eine Nord- und eine Südhalbkugel teilt. Und doch scheinen dort, auf dem Breitengrad null, ganz besondere Kräfte am Werk zu sein. Die Dokumentation 'Äquator - Die Macht der Sonne' unternimmt eine Reise um die Erde. Sie beginnt im Dschungel Indonesiens und führt nach der Überquerung des Indischen Ozeans nach Ostafrika. Dort ist das Klima geprägt von einem Wechsel aus Trocken- und Regenzeiten. Nach der Überquerung Zentralafrikas und des Atlantiks wird Südamerika erreicht. Dort verläuft der Äquator durch Amazonien. Weiter im Westen des Kontinents ragen die Anden in den Himmel. Dort herrschen extreme Verhältnisse, mit denen nur wenige Pflanzen und Tiere zurechtkommen. Die Galápagos-Inseln, tausend Kilometer westlich vom Festland am Äquator gelegen, sind ein vulkanisches Inselreich. Weiter westlich, im indonesischen Archipel, gibt es riesige Korallenriffe. Die Reise endet, wo sie begonnen hat - im Dschungel Indonesiens.

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14:00 - 17:45, 3SAT
Andreas Kieling - Mitten in Südafrika fauna.gif (2335 Byte)

Fünf Wochen lang ist Andreas Kieling (50) unterwegs, um Natur und Menschen im WM-Land Südafrika kennen zu lernen: Springböcke in der Wüste, eine Seebärenkolonie und eine Insel voller Kap-Tölpel an der Küste. Auf seiner ersten Etappe folgt der bekannte Tierfilmer der Grenze Namibias, dem Gariep, Südafrikas längstem Fluss.

Dokumentarfilmer Andreas Kieling (50) folgt fünf Wochen dem Verlauf der 3000 km langen Küste, immer wieder unterbrochen von Ausflügen ins Hinterland.

14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

In diesem 'Bilderbuch Deutschland' werden nicht nur die touristischen Hochburgen wie Beilstein und Cochem vorgestellt, sondern auch die kleine Bäderstadt Bad Betrich in einem idyllischen Seitental. In einem anderen Seitental 'versteckt' sich Burg Eltz, die Burg der Burgen - nach wie vor Anziehungspunkt vieler Touristen. Doch die meisten Burgen im Moseltal sind seit dem 17. Jahrhundert Ruinen. Manche wurden wieder aufgebaut, wie die Reichsburg Cochem; andere, wie die Ehrenburg, sind heute Erlebnisburgen für Touristen.

14:15 - 15:00, arte
Unterwegs auf dem Inka-Trail ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Wie alle Einwohner seines Dorfes im Süden Perus wurde auch Feliciano in einer zutiefst bäuerlichen Tradition großgezogen. Und wie bei vielen anderen wurde auch bei ihm der Glaube genährt, das Leben in der Stadt sei besser als das seine. So schickte ihn sein Vater in die Stadt, als Feliciano 16 Jahre alt war. Und er fand tatsächlich Arbeit und begann, sich zu bilden. Doch schon kurz nachdem er sein Dorf verlassen hatte, wurde der Vater krank und starb. Als ältester Sohn musste Feliciano die Schule verlassen und in sein Dorf zurückkehren, die Felder bestellen und für seine jüngeren Geschwister sorgen. Der Verzicht auf eine Ausbildung prägt Felicianos Denken bis heute. Für seinen eigenen kleinen Sohn wünscht er sich das Gleiche wie damals sein Vater für ihn. Der Sohn soll in der Stadt studieren und mehr erreichen als er. Die Dokumentation begleitet Felciano ein Jahr lang im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die über Generationen weitergegebene Tradition des Anbauens, Pflegens und Erntens von Getreide. Darüber hinaus dokumentiert der Film die erdrückende Arbeit der Träger, die auf dem Pfad zum Machu Picchu das Gebirge durchwandern. Mit Felicianos Leben verwoben ist die komplexe Geschichte seines Volkes. In seiner oft poetischen Muttersprache Quechua erzählt Feliciano von der Geschichte der Inka, der Eroberung durch die Spanier und der Zeit der Haziendas. Der Dokumentation gelingt ein lebendiges Bild von der Welt dieses Mannes, der hin- und hergerissen ist zwischen seiner Liebe zu seinem Land, der traditionellen Arbeit, die er von seinem Vater erlernte, und dem Wunsch, seinem Sohn ein mutmaßlich besseres Leben in der Stadt zu ermöglichen.

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14:30 - 15:15, H3
Puerto Rico

Alte spanische Kolonialarchitektur neben modernen Wolkenkratzern, urige Tapasbars neben schicken Fast-Food-Shops, rustikale Paradores neben amerikanischen Luxushotels: Puerto Rico verbindet wie keine andere Insel karibisches Flair und spanisches Temperament mit amerikanischer Lebensart. Diese kleinste der Großen Antillen gehört seit über hundert Jahren politisch zu den USA; die Puertoricaner sind amerikanische Staatsbürger, aber ihre Mentalität ist eine Mischung aus indianischem Erbe und jenem der spanischen Conquistadores. Bevor Puerto Rico an die Amerikaner fiel, war die Insel spanische Kolonie. Spanisch ist auch die Landessprache. Nirgends erlebt man die karibischspanische Mischung intensiver als in der Hauptstadt San Juan. Hier Viejo San Juan mit seiner farbenprächtigen Kolonialarchitektur, dort die Skyline der Neustadt Condado und das Bankenviertel Hato Rey. Überall auf der Insel, aus jedem Laden, aus jedem Auto dröhnt Salsa. Die Filmautorin Ingeborg Koch-Haag besucht Kunsthandwerker, die religiöse Figuren schnitzen oder Furcht erregende Masken, sie trifft Indianer bei der Pflege alter Traditionen, lässt sich zeigen, was es mit der Pina Colada auf sich hat, die hier erfunden wurde, und woher der Rum stammt. Urlauber schätzen vor allem die Landschaft - die feinen Sandstrände im Norden, wo die Karibik rauscht, die schroffen Felsen an der Atlantikseite im Süden. Der einzige Regenwald der US-Nationalparks kann auf Puerto Rico besucht werden - und Mangrovendickichte am frühen Morgen. Doch vor allem bezaubert die Lebensart und Heiterkeit dieses Vielvölkergemisches.

15:15 - 16:00, RBB
Das Felsenreich der Klippschliefer - Die Wüste Ägyptens fauna.gif (2335 Byte)

Beim Ferienland Ägypten denkt man an das Rote Meer mit seinen Stränden und Korallenriffen, die in der Gunst der Taucher ganz oben stehen. Doch auch die Wüste Ägyptens erweist sich als faszinierende Naturlandschaft. In der Felsenwüste leben versteckt die scheuen Klippschliefer. Die murmelartigen Tiere gehören zu den Huftieren, sie ernähren sich von Akazien, kleinen Büschen und Felsenpflanzen.

15:15 - 16:00, NDR
Jenseits von Bali ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt und ein gigantischer 'Flickenteppich' der Völker. Über 730 Sprachen werden dort gesprochen. Robert Hetkämper vom ARD-Auslandsstudio Singapur reist mit der 'Pinisi Ambasi', einem traditionellen indonesischen Schoner, von Bali über Lombok, Sumbawa und Komodo nach Flores. U.a. besucht er mit seinem Team einen Luxus-Campingplatz für Millionäre und zeigt riesige Korallenbänke sowie gigantische Vulkanlandschaften.

Die Bewohner der Insel Komodo sind Nachkommen ehemaliger Strafgefangener, die dort ausgesetzt wurden.

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15:15 - 16:00, H3
Wildes Japan fauna.gif (2335 Byte)

Mega-Citys und Industrie-Boom: Japan zählt zu den modernsten Ländern der Erde! Abseits der Metropolen finden sich jedoch immer noch Rückzugsgebiete für wilde Tiere. So z.B. in den japanischen Alpen, deren wildromantische Höhenzüge sich bis weit über 3000 Meter in die Höhe recken. Dort ist die Heimat der Japanmakaken, Schneeaffen genannt: Keine andere Affenart hat sich so weit in den kalten Norden vorgewagt wie dieser 55 Zentimeter große Meerkatzen-Verwandte. Jens Westphalen und Thoralf Grospitz beobachteten die Überlebensexperten über zwei Jahre hinweg, fingen faszinierende, witzige Bilder (in HD-Qualität!) ein. So z.B. wie sich die Tiere bei Kälteeinbrüchen in den heißen Quellen wärmen. Im Norden, auf der Insel Hokkaido, treffen die Dokufilmer später auf seltene Braunbären. 'Eine Zitterpartie', erzählt Grospitz lachend. 'Die Tiere waren auf Fisch-Beutezug, kamen auf fünf Meter an uns heran. Lachs oder Mensch war hier die Frage.' Einziger Schutz: 'Ein Pfefferspray. Musste aber Gott sei Dank nicht eingesetzt werden.'

Die Temperaturen fallen auf Honshu im Winter auf bis zu minus 15 Grad Celsius.

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16:35 - 17:30, arte
Opal-Suche in Australien fauna.gif (2335 Byte)

Der Ort Coober Pedy liegt mitten in der südaustralischen Wüste, rund zehn Autostunden nördlich von Adelaide und ist die englische Transkription des Aboriginal-Begriffs 'kupa piti', was auf Deutsch 'weißer Mann im Loch' bedeutet. Tatsächlich wohnen die meisten der knapp 3.500 Einwohner des Ortes wegen der großen Hitze, die im Sommer durchaus 40 Grad Celsius betragen kann, in unterirdischen Wohnhöhlen. Und auch die restliche Zeit verbringen sie unter Tage, denn viele kommen zum Opal-Schürfen hierher. Coober Pedy nennt sich selbst die 'Opal-Hauptstadt der Welt'. Die Dokumentation zeigt faszinierende Bilder einer ungewöhnlichen Landschaft. Tatsächlich ist die Gegend so karg und einzigartig, dass sie als Kulisse für zahlreiche Filme diente, darunter 'Kangaroo Jack', 'Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel', 'Priscilla - Königin der Wüste' und 'Pitch Black - Planet der Finsternis'. Aber vor allem zeichnet die Dokumentation das Porträt der hartgesottenen Glücksritter von Coober Pedy, die jeden Tag darauf hoffen, den Stein zu finden, der ihr Leben verändern wird.

17:00 - 17:45, Phoenix
Eine Reise ins Schmalspurparadies Wales bahn.jpg (2936 Byte)

Wohl kaum sonst in Europa sind auf so kleinem Raum Naturschönheiten und historische Eisenbahnlinien vereint wie in Wales an der Westküste Großbritanniens. In der Gebirgswelt des Snowdonia Nationalpark fährt seit über 100 Jahren die Touristenbahn Snowdon Mountain Railway. Sie kämpft sich mit Dampfloks noch aus ihren Anfangsjahren per Zahnradantrieb den höchsten Berg von Wales hinauf.

17:45 - 18:30, 3SAT
mare TV - Das Magazin der Meere fauna.gif (2335 Byte)

Tödliche Delikatesse: Wie bereitet man den giftigen Kugelfisch zu, damit er keine Henkersmahlzeit wird? Ein Tokioter Koch zeigt es. Vor der französischen Atlantikküste geht es mit Fischern auf Algenfang. Und: 'Wie kommt der Fisch ins Stäbchen?' - 'mareTV' begleitet den Weg der Kinderlieblingsspeise vom norwegischen Trawler bis zur Fischfabrik nach Bremerhaven.

Obwohl bekannt ist, dass Kugelfisch Tetraodontoxin enthält, gilt er in Japan als Delikatesse. Jedes Jahr sterben einige Japaner an 'Fugu'.

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19:30 - 20:15, arte
Faszinierende Wildnis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Egal ob sie wie Gorillas in kleinen Clans oder wie Paviane in Großgruppen leben: Kommunikation und soziale Intelligenz zeichnen Primaten aus. Sie haben erstaunliche Methoden entwickelt, um Probleme zu lösen. Der Gebrauch von Werkzeugen war ein wichtiger Durchbruch in ihrer Evolution, der nicht zuletzt zum Erfolg des Homo sapiens geführt hat. Über die ausgefeilteste Kombination aus Werkzeuggebrauch und sozialen Fähigkeiten verfügen Schimpansen. Sie stellen nicht nur Nutzgeräte her, sondern verleihen diese auch, um sich die Gunst anderer zu sichern.

20:15 - 21:00, NDR
Die größten Naturschauspiele der Erde ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)  klop.gif (5099 Byte)

Jedes Jahr verschwinden Millionen Pazifiklachse vor der Küste Kanadas, wandern tausende Kilometer zurück an den Ort ihrer Geburt. Sie schwimmen gegen die Strömung wieder die Flüsse hoch, um sich in ruhigeren Gewässern zu paaren, zu laichen - und zu sterben. Für ihre Feinde ist die große Wanderung ein Festschmaus: Grizzlys postieren sich genau da, wo die Lachse nur mit Mühe über Hindernisse kommen.

Zu den kanadischen Pazifiklachsen gehören der Silber- und der Ketalachs. Nach dem Schlüpfen verbringen sie ein bis drei Jahre im Fluss, dann bis zu vier Jahre im Meer.

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22:55 - 01:00, SWR
Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra film.gif (3907 Byte)

Sie stammen aus den Provinzen von Neapel und Caserta, arbeiten für die süditalienische Mafia (Camorra): Toto, Franco, Marco, Ciro, Roberto und Pasquale. Der Film schildert ihre Schicksale in ineinander verwobenen Geschichten. - Drogenhandel, Auftragsmord, Kriege gegen andere Clans: 'Gomorrha' zeigt schonungslos die hässliche Fratze des organisierten Verbrechens. Regisseur Matteo Garrone verfilmte den Bestseller von Roberto Saviano mit hoher Authentizität und in kühlem, dokumentarischem Stil. 2008 erhielt das Werk den Europäischen Filmpreis als bester Film sowie Preise in vier weiteren Kategorien.

Basiert auf dem Enthüllungsbuch des Journalisten Roberto Saviano (31). Nach der Veröffentlichung musste er unter Polizeischutz gestellt werden.

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