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| Mittwoch, 28.07.2010 |
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
Königinnen vom Nil  Als ihr
Gatte Thutmosis II. 1490 v. Chr. starb, ergriff die junge Witwe Hatschepsut die Macht und
trat mit 16 Jahren aus der traditionellen Frauenrolle im Alten Ägypten heraus. Als Preis
für den Thron veränderte sie ihr öffentliches Bild und befahl, sie auf Wandmalereien
und Statuen nur noch als Mann darzustellen. Im 22. Jahr ihrer sehr erfolgreichen
Herrschaft starb sie, ihre Statuen und Inschriften wurden von späteren Pharaonen
zerstört. Nun versuchen Wissenschaftler das Leben Hatschepsuts zu rekonstruieren.

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| 05:10 - 05:55,
3SAT |
Asiens Ströme - Asiens Zauber
 Der Mekong schlängelt sich 4.880 Kilometer lang vom
tibetischen Hochgebirge bis in die Ebenen des Mekong-Deltas, bevor er schließlich ins
Südchinesische Meer fließt. Peter Kunz und sein Team bereisen für den letzten Film der
zweiteiligen Reihe 'Asiens Ströme - Asiens Zauber' den Mekong. Ihre Reise führt von der
chinesischen Grenze bis in das weite Delta in Vietnam, wo sich der Strom in die 'Neun
Drachen' aufteilt, ein weitverzweigtes System von Kanälen und Nebenarmen.

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| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
Königinnen vom Nil  Kleopatra
verkörpert wie keine andere Persönlichkeit den Mythos Ägyptens. Sie war der letzte
weibliche Pharao und wird beschrieben als eine machtbewusste und intrigante Frau,
überragend an Intelligenz, Charme und Schönheit. Sie schreckte auch vor Mord nicht
zurück, um an die Herrschaft zu gelangen. Kleopatra stammt aus der Dynastie der
Ptolemäer, die Ägypten 300 Jahre regiert hat. Nur wenige Tempel der Ptolemäer haben die
Zeit überdauert.
Die zweite Folge des Films 'Königinnen vom Nil' zeichnet das Porträt von Kleopatra, dem
letzten weiblichen Pharao Ägyptens, und lässt führende Experten zu Wort kommen.

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| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
Giovanni Belzoni - Im Bann des
Großen Ramses  Giovanni Belzoni (1778 - 1823) zählt zu den
schillerndsten Figuren unter den Ägypten-Forschern. Seine einzigartige Karriere verdankt
Belzoni purem Zufall: Der Zwei-Meter-Mann tingelt als Gewichtheber, bevor es ihn nach
Ägypten verschlägt. Dort entdeckt der Italiener u.a. sechs Pharaonengräber und legt den
gewaltigen Komplex von Abu Simbel frei, einen der Prachttempel von Pharao Ramses II.
Ramses II. lebte im 13. Jahrhundert v. Chr. und lenkte 67 Jahre die Geschicke seines
Reiches.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
Giovanni Belzoni - Im Bann des
Großen Ramses  Giovanni Belzoni, ehemaliger Zirkusartist, entdeckte
auf abenteuerlichen Reisen die Pyramiden im Tal der Könige und 1817 eine Grabstätte in
Abu Simbel. Das Dokudrama zeichnet das Leben des besessenen Archäologen nach.

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| 08:15 - 09:00,
Phoenix |
Leben auf dem Fluss  In
Vietnam verzweigt sich der Mekong in ein Geflecht aus Flussarmen, kleinen Nebenflüssen
und Kanälen. 'Sông Cuu Long' wird er hier genannt, Fluss der neun Drachen. Zwischen den
Wasserwegen liegen Reisfelder und üppige Obstgärten. In dieser Welt aus Wasser bewegt
man sich am besten mit dem Boot vorwärts. Cao Thu Trang und ihr Mann Bao leben auf einem
kleinen Boot, mit dem sie im Mekong-Delta Handel treiben. Trang lebt, schon solange sie
denken kann, auf einem Boot. Sie ist mit dem Mekong vertraut. Um sicher zu gehen, dass
alles gutgeht, bittet sie morgens und abends die Wassergöttin um Beistand. Auch ihre
17-jährige Tochter fährt auf dem Boot mit, doch die träumt von einem Leben an Land.
Trang und Bao kaufen bei einem Bauern kurz vor der Mündung des Mekong Wassermelonen und
fahren dann wieder flussaufwärts. Mal haben sie Glück und können die Melonen zu einem
guten Preis weiterverkaufen, mal haben sie Pech und können nicht weiterfahren, weil Ebbe
ist oder weil ein Abnehmer sein Geld noch nicht bezahlt hat. Am Ende kommen sie zum
schwimmenden Markt in Chau Doc, ganz im Norden des Mekong-Deltas, nahe der Grenze zu
Kambodscha. Auch Trangs Eltern sind mit ihrem Boot im Mekongdelta unterwegs. Sie
transportieren Fisch von Zuchtteichen zu Fabriken, wo er weiter verarbeitet wird. Ihr Boot
ist komfortabler und größer als das der Tochter, aber Trang ist zufrieden mit ihrem Boot
und ihrem Leben auf dem Fluss. Bis sie alt ist, will sie so weiter leben, immer auf und ab
im Delta der neun Drachen.

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| 09:00 - 09:45,
Phoenix |
Wilde Türkei  Die Türkei - ein
Land zwischen Orient und Okzident. Sie ist auf zwei Kontinenten, Asien und Europa,
gelegen, begrenzt von Schwarzem Meer, Ägäischem Meer und Mittelmeer. Viele Völker
siedelten im Laufe der Geschichte hier. Manche kamen vom Westen, andere aus dem Osten. So
ist auch die Tier- und Pflanzenwelt vielfältig und sowohl asiatisch als auch europäisch
geprägt. Es ist ein Land voller Kontraste, zwischen Tradition und Moderne, zwischen
orientalischem Lebensstil im Landesinneren und westlichorientiertem in den küstennahen
Touristenorten und der Zehnmillionen-Metropole Istanbul am Bosporus. Mehr als zwei Mal
würde Deutschland mit seiner Fläche in das Territorium der Türkei hineinpassen. Der
Bosporus, die Wasserstraße zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer, trennt Europa von
Asien. Dabei sind 97 Prozent der Türkei auf dem asiatischen Kontinent - Anatolien -, und
nur drei Prozent gehören zu Europa: das östliche Thrakien. Die Hauptstadt war wegen der
exponierten und strategisch sowie wirtschaftlich günstigen Lage schon seit jeher wichtige
Handelsmetropole, Sitz mächtiger Herrscher und Schmelztiegel der Nationen. Einst Byzanz
der dorischen Griechen, später das 'Neue Rom' des oströmischen Reiches - Konstantinopel
- und mit der osmanischen Eroberung im 15. Jahrhundert dann Istanbul, wandelte sich die
Stadt von einer antiken zu einer christlichen und schließlich zu einer muslimischen.
Viele antike Stätten, besonders an den Küsten sowie im westlichen Teil der Türkei, sind
Zeugen dieser wechselvollen und reichen Geschichte.

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| 09:45 - 10:30,
Phoenix |
Wilde Türkei  Weit im Osten
Anatoliens, im Schatten des schneebedeckten Vulkanberges Ararat, erstrecken sich karge
Lavafelder und menschenleere Ebenen. Dies ist der Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen
und farbenprächtiger Rosenstare. Das Land ist dünn besiedelt, nur wenige Menschen
bewohnen die kleinen Dörfer. Störche sind ihre Nachbarn - die großen Vögel gelten
hier, wie in Europa, als Glücksbringer. Ganz anders die tiefen Wälder des
Schwarzmeer-Gebirges mit ihren bunt blühenden Rhododendren. Sie wirken wie eine exotische
Variante der Buchenwälder Mitteleuropas. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in
friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern. Längst nicht so harmonisch verlief das
Zusammenleben von Menschen und Wildschafen in den weiten Steppen Zentralanatoliens:
Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt, nur knapp entgingen sie der Ausrottung. Heute
leben die Wildschafe in einem Schutzgebiet, und Wildhüter kümmern sich um ihren Erhalt.
Der zweite Teil der Dokumentation führt durch den Osten der Türkei, zu anatolischen
Wildschafen und Braunbären, Teepflückern und Bergbauern

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| 10:00 - 10:45,
Arte |
Auf den Gipfeln der Welt  Bergregionen, die
zu den höchsten der Welt gehören, und die Menschen, die hier ihren beschwerlichen Alltag
bewältigen, stehen im Zentrum der 20-teiligen Dokumentationsreihe. Ausschlaggebend für
die Auswahl der porträtierten Gebirgszüge waren ihre natürlichen oder kulturellen
Besonderheiten, ihre spezielle Flora und Fauna und die Traditionen, die hier - fernab der
rastlosen westlichen Zivilisation - gelebt werden. Klein-Tibet lautet eine Bezeichnung des
Ladakh-Hochgebirges im Himalaya. Da sich die Gletscher immer weiter zurückziehen, fehlt
den Bewohnern der kargen Region das für die Landwirtschaft dringend benötigte
Schmelzwasser. Doch die Menschen wissen sich zu helfen. Die Hochgebirgswüste Ladakh wird
auch als Klein-Tibet bezeichnet. Um die Hochebene Changtang erheben sich Berge, die bis zu
6.000 Meter hoch sind. Bauern und Handwerker leben in Oasen an den Ufern von Bächen, die
aus den Gletschern entspringen und mit deren Wasser die Bauern ihre Felder bewässern. Das
Eis der Gletscher im Himalaya ist seit 1962 um 21 Prozent zurückgegangen, das führt für
die Landwirtschaft in der kargen Region zu einer dramatischen Situation. Ein pensionierter
Ingenieur kam auf die rettende Idee, die ebenso einfach wie einleuchtend erscheint. Er
leitete einen Bach um und baute Deiche aus Steinen, um das Wasser in kleinen Becken zu
stauen. Dort gefriert es im Winter. Wenn das Wasser dann im März schmilzt, kann es zur
Bewässerung der Felder verwendet werden. |
| 10:30 - 11:00,
Phoenix |
| Istanbul. Tausendundeine Stadt
Zurück in die Zukunft möchte sie, die europäische Kulturhauptstadt Istanbul -
wieder anknüpfen ans Osmanische Reich und gleichzeitig andocken an Europa. Istanbul will
wieder eine Metropole der Kulturen und der Religionen, eine Metropole der Migranten sein:
multikulturell, frei, offen, eine Weltstadt, ein Tor zum Osten und zum Westen. Der Film
zeigt das 'Istanbul der kleinen Leute', ihre Stadteile, ihre Plätze, ihre Cafés, ihre
Gewohnheiten, ihren Blick auf die Kulturhauptstadt Istanbul. Suzan Kalayci ist halb
Türkin, halb Deutsche. Das Schicksal der Emigranten in dieser Stadt interessiert sie -
vor allem das Schicksal derer, die Deutschland im 'Dritten Reich' verlassen mussten:
Juden, Sozialisten und Homosexuelle und fanden einst Aufnahme in dieser Stadt. Immer mehr
sind es, die wie sie zurückkommen, gut ausgebildet und entschlossen, nicht in
Deutschland, sondern in Istanbul 'Karriere' zu machen. Wie sehen die 'Deutschländer' die
Europäische Kulturhauptstadt Istanbul? Wie hat sie sich verändert, wie hat sie sich
herausgeputzt? Wie lebt man in ihr? Was lieben sie an ihr? Ist die Europäische
Kulturhauptstadt das, was sie verspricht, vor allem in Bezug auf die Toleranz und das
Zusammenleben von Ethnien und Religionen? Wie sieht der Alltag der jüdischen und
christlichen Minderheiten aus in der muslimischen europäischen Kulturhauptstadt? |
| 10:45 - 11:30,
Arte |
Auf den Gipfeln der Welt Im Südwesten von Indien liegt der Bundesstaat Kerala.
Hier befindet sich der fast 2.700 Meter hohe Anamudi. Die Region am Fuße des Berges gilt
als Paradies für wilde Elefanten, Tiger und Lippenbären. Kerala ist eine
außergewöhnliche Region, die unbedingt geschützt werden muss. Kerala ist auch in Bezug
auf die indische Gesellschaft eine Ausnahmeprovinz. Hier leben Religionsgemeinschaften wie
Hindus, Christen, Juden und Moslems trotz aller Unterschiede harmonisch und respektvoll
zusammen. Außerdem hat Kerala als Bundesstaat mit 90 Prozent auch die höchste
Alphabetisierungsrate des gesamten Landes. Ferner sind Männer und Frauen in Kerala
relativ gleichberechtigt und die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen liegt hier
zehn Jahre über dem nationalen Durchschnitt.

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| 11:00 - 11:15,
Phoenix |
| Auf blauer Reise Die
türkische Riviera ohne Gulets ist gar nicht vorstellbar - Tausende jener hölzernen
Schiffe liegen entlang der türkisblauen Küste. Im Sommer mieten Türken und Ausländer
diese Schiffe und lassen sich von dem Kapitän auf der berühmten 'Blauen Reise' die
eindrucksvolle türkische Küste entlang schippern. Aber auch außerhalb der Saison leben
die Kapitäne auf ihrem Boot, hegen und pflegen es. Gulet-Kapitäne lernen ihr Handwerk
meistens nicht auf einer Schule oder in einem Kurs - in der Regel erben sie ihre
Kenntnisse von ihren Eltern und fahren jahrelang auf deren Schiffen mit, bevor sie dann
selbst Kapitän werden. |
| 11:30 - 12:15,
Arte |
Auf den Gipfeln der Welt  Das Massiv aus
Granit des Mount McKinley kulminiert in einem Gipfel, der sich fast 6.200 Meter über die
Tundra Zentralalaskas erhebt. Der höchste Berg des nordamerikanischen Kontinents ist
gleichzeitig einer der schwierigsten und gefährlichsten Berge der Welt, der zum ersten
Mal am 7. Juni 1913 von Hudson Stuck bestiegen wurde. Diejenigen, die sich entschlossen
haben, in diesem amerikanischen Bundesstaat der Trapper und des Goldrauschs zu leben, sind
in erster Linie abgehärtete Einzelgänger. Am Fuße des Mount McKinley liegt der
Denali-Nationalpark. Das riesige Naturreservat erstreckt sich über eine Fläche von fast
25.000 Quadratkilometern und wird jährlich von mehr als 400.000 Menschen besucht. Außer
den Bussen des Nationalparks sind motorisierte Fahrzeuge innerhalb der Parkgrenzen
verboten, um die ungefähr 40 verschiedenen Tierarten, die dort frei leben, nicht zu
stören.

|
| 12:15 - 12:45,
Arte |
Sommer, Sonne, Strand!  Bis
zum Zweiten Weltkrieg wurde der argentinische Badeort Mar del Plata 'Klein-Biarritz'
genannt. Eine betuchte Elite spielte Golf, ging ins Casino, bewohnte stattliche Villen und
spazierte elegant die Strandpromenade entlang. Mit dem Ende des Krieges waren die fetten
Jahre vorbei. 1946 beschloss der populistische Präsident Juan Domingo Perón den Ausbau
des Massentourismus. Die schönen Villen wurden zugunsten von weniger glamourösen
Gebäuden abgerissen. Nur das heute leerstehende Kasino blieb übrig. Doch der Ruf des
großen, beliebten Strands von Mar del Plata ist nicht verhallt, und er zieht immer mehr
Ausflügler an, besonders am Wochenende. Man nimmt bereitwillig die fünfstündige
Busfahrt von Buenos Aires in Kauf, um kurz ins Meer zu tauchen und sich ausgelassen zu
amüsieren. Die Reichen flüchten vor den Arbeitermassen weiter in den Süden und halten
in Luxusressorts an Privatstränden die Füße ins Wasser.

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| 13:45 - 14:15,
3SAT |
Zug um Zug  Für Hobos ist der
Weg das Ziel. Die große Freiheit, die Erfüllung des amerikanischen Traums, finden sie
auf Güterzügen. Carmen ist Deutsche und liebt den Schweizer Alexander. Der ist auch
verliebt. In Carmen - aber eben nicht nur. Es gibt eine Nebenbuhlerin: die Eisenbahn. In
und um Tokio fahren die Pendlerzüge im Minutentakt. In keinem anderen Land der Welt ist
die Auslastung der Schienensysteme so hoch wie in Japan. Und trotzdem - die Waggons sind
voll. So voll, dass Grabscher im wahrsten Sinne 'freie Hand' haben.
'Zug um Zug' ist unterwegs auf den berühmtesten, abenteuerlichsten und schönsten
Eisenbahnstrecken der Erde. In der vierten Folge führen die Reportagen von Patrick
Schellenberg, Viviane Manz und Beat Häner nach Amerika, Polen und Japan.

|
| 14:00 - 14:45,
Arte |
Auf den Gipfeln der Welt  Der höchste Gipfel Afrikas misst
5.895 Meter. Der Berg, der samt seiner ihn umgebenden Landschaft seit 1987 zum
UNESCO-Weltnaturerbe zählt, ist noch von 'ewigem' Schnee bedeckt. Doch wissenschaftlichen
Untersuchungen zufolge wird der Gletscher schon in zehn Jahren vollständig geschmolzen
sein. Damit würde auch eine der letzten paradiesischen Regionen auf dem afrikanischen
Kontinent verschwinden, in denen die Menschen noch in Harmonie mit der Natur leben.
Während das Volk der Jagga die kühlen und feuchten Flanken des Kilimandscharos
bevölkert und hier Ackerbau betreibt, züchten die Angehörigen der Massai ihre
Viehherden in den trockenen Gebieten am Fuße des Berges.

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Deutschland Seit
in den 1970er-Jahren die letzten Frachtschiffe verschrottet wurden, die auf der Lahn
verkehrten, ist sie zu einem Freizeitfluss geworden. Ein Eldorado für Radfahrer,
Wanderer, Hobbykapitäne und Wassersportler. Der Film folgt dem Lauf der Lahn von ihrer
Quelle im Rothaargebirge bis kurz hinter Limburg, wo sie das Bundesland Hessen verlässt.
Er stellt historische Städte an der Lahn wie Marburg oder Limburg vor, schildert die
interessantesten Freizeitaktivitäten und erzählt Geschichte und Geschichten von
Menschen, die diesem Fluss auf besondere Weise verbunden sind.

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| 15:00 - 16:00,
SWR |
Planet Wissen  'Ein Vulkanausbruch
ist ein unvergleichbares Ereignis - man spürt wie nirgendwo sonst die Kraft des
Planeten', sagt der Vulkanologe Colin Devey. Er hat sich auf die Erforschung von
Unterwasservulkanen spezialisiert - weit unten im Meer brodeln die meisten Feuerberge.
Erst wenn das heiße Gestein aus der Tiefe über die Wasseroberfläche hinausschwappt,
bilden sich Inseln - oft traumhaft schön: Die Kanaren, Hawaii, Island oder die erst 1963
Insel Surtsey sind so entstanden. Colin Devey verrät bei 'Planet Wissen' auch, weshalb
Wissenschaftler für die Erforschung der feuerspeienden Berge gelegentlich ihr Leben
riskieren. Die Sendung taucht ein in die Natur und das Leben der Menschen entlang der
Feuerberge, auch unter dem Meeresspiegel. Eine Reise über bezaubernde Inseln rund um
Erdball - fortwährend am Rande des Abgrunds ins glühendheiße Erdinnere. |
| 15:00 - 15:30,
H3 |
Rucksack  Hat der Hünersedel
etwas mit Hühnern zu tun? Die Wanderer Heike Opitz und Robby Mörre werden es ergründen.
Sie starten auf dem Berg ihre Wanderung durch den Schwarzwald. Zumindest besitzt der
Hünersedel 'hünenhafte' Maße, denn von ihm aus genießen die beiden Moderatoren einen
herrlichen Blick auf das größte Mittelgebirge Deutschlands, auf die Rheinebene und in
die Vogesen. Ihre Zwei-Tages-Tour, rund vierzig Kilometer lang, verläuft auf
Teilabschnitten des 112 Kilometer langen Kandelhöhenwegs. Der gehört zu den
Top-Angeboten beim Deutschen Wandertag in Freiburg im Breisgau. Handwerkliche Raritäten
'hören' sie in Waldkirch. Die Drehorgeln aus den Werkstätten berühmter Waldkircher
Orgelbaumeister sind weltbekannt. Den Berg zum Weg, den Kandel, lassen sich Heike und
Robby natürlich nicht entgehen: 1.000 Höhenmeter wollen bewältigt werden, bis sie auf
1.242 Meter über dem Meeresspiegel stehen können. Der Kandel ist wie der Brocken ein
Hexenberg. Das uralte, blutige Geheimnis des Kandel werden die beiden nicht lüften
können. Aber sie werden auf dem Gipfel überwältigt von grandiosen Ausblicken. Die Tour
endet in St. Peter, bekannt aus dem Film 'Schwarzwaldmädel'. |
| 15:00 - 15:45,
3SAT |
Die neue Seidenstraße  Wüsten und
Gebirge, blühende Städte und eindrucksvolle Kulturlandschaften säumen die
Seidenstraße. Claus Richter folgte den Spuren Marco Polos und erkundete die legendäre
Route, die China, Rußland und die anderen Anrainer zu neuem Leben erwecken wollen.
Info: Die Seidenstraße verband China mit dem Mittelmeer. Mit fast 10000 Kilometern war
sie der längste Handelsweg der Welt - und der älteste: Zwei Jahrtausende lang diente sie
als Transportweg über die größte geschlossene Landmasse der Erde.

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
Wo die Riesen vom Himmel kamen
 Ihre Entdeckung war eine Sensation: 1959 stießen
Forscher im Westen Australiens auf das Nomadenvolk der Pintubi. Die Wüstenwanderer jagten
Kängurus, aßen Ameisenlarven und beteten eigene Götter an. Heute leben sie in festen
Häusern. Doch immer wieder fliehen die 'gezähmten Wilden' zurück zu ihren Wurzeln.
Bruno Scrobogna hat die Pintubi bei ihrem Fluchtversuch begleitet.
Schriftsteller Bruno Scrobogna hat die Pintubi in den letzten 40 Jahren regelmäßig
besucht und insgesamt fünf Jahre mit ihnen gelebt.

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| 15:15 - 16:00,
WDR |
| Bilderbuch Tief
im Westen beginnt das Alphabet: Aachen - davor gibt es nichts. Und dahinter geht es zu den
Nachbarn in die Niederlande und nach Belgien. Die geografische Lage bestimmt die Mischung:
bisschen deutsche Biederkeit, viel belgische Leichtigkeit mit französischem Touch und das
total Coole der Holländer. Eine Stadt im Dreiländereck, die eigentlich 'Bad Aachen'
heißt. In den heißesten Quellen nördlich der Alpen planschten schon rheumageplagte
Römer. Und den steilen Aufstieg vom Militärbad 'Aquae Granni' zur Residenz Karls des
Großen verdankt man nicht zuletzt seiner Vorliebe für warmes Wasser. Karl setzte auf
Baden und Beten, ließ auf römischen Thermen das karolingische Oktogon seiner
Pfalzkapelle bauen. Heute der Aachener Dom, damals Lebensnerv des 'Sacrum Imperium
Romanum'. Krönungen an der Grabstätte des ersten deutschen Kaisers, alle haben sich auf
seinem Thron niedergelassen. Aachen selbst nannte sich 'Heiliger Stuhl', und nach wie vor
erklärt Carolus Magnus alles in der Stadt - von der Abstammung über das Wetter bis zum
Strukturwandel. Dass er in jedem alten Pfuhl oder Weiher gebadet, auf jedem großen
Feldstein gesessen, unter jeder verkrüppelten Eiche geschlafen haben soll, darüber
spotteten Besucher schon im 19. Jahrhundert. Warum soll sich das geändert haben? 'Der
Freude wird Raum gegeben! Fort mit Brei und dicker Milch.' Der Urvater aller 'Öcher' hat
der Stadt das Lebensgefühl in die Wiege gelegt: Genuss hat Priorität. Wo sonst wird das
ganze Jahr über Weihnachtsgebäck geboten? Dass die Printen ein Grund sind, nach Aachen
zu fahren, steht außer Zweifel. Sie haben alle Moden überlebt und erfinden sich doch
ständig neu. Süss, schokoladenbraun, hart oder so weich wie kleine Sofakissen sorgen sie
einfach für Frieden. Frischer Wind weht von der RWTH. 40.000 Studenten erleben gerade
einen Höhenflug. Die aktuelle Auszeichnung als 'Exzellenz-Universität' katapultiert die
Rheinisch-Westfälische Hochschule an die Spitze der deutschen Elite-Schulen. Wer hier
seinen Abschluss macht, hat gute Karten. Ob Karlspreis oder karnevalistische
Ordensverleihung, die Stadt am Rande der Republik bringt sich ständig ins Gespräch.
Nicht im Abseits sondern im Zentrum Westeuropas hat sich Aachen positioniert - ein
Schwergewicht auf der Route Charlemagne. Optimistisch, selbstbewusst und immer die Nase
vorn. Denn was der 'Öcher' verspricht, können die anderen kaum halten. |
| 15:30 - 16:00,
MDR |
| Im Kinzigtal des Schwarzwaldes
Auf den Spuren des großen Schwarzwald-Kenners Heinrich Hansjakob wandern Heike
Opitz und Robby Mörre rund 23 Kilometer durch das Kinzigtal. Hansjakobs 'Kinderhimmel'
liegt in Haslach, und ganz in der Nähe steht die Hofstettener Hansjakobkapelle, wo der
Heimatdichter und Schwarzwaldchronist seine letzte Ruhe fand. Die MDR-Wanderer haben auf
der Tour etliche Höhenmeter zu bewältigen, üppige Wiesenweite und verschlungene Pfade
wechseln einander ab. Hansjakob hat im vorigen Jahrhundert rund 70 Bücher über den
Schwarzwald publiziert, doch das Markenzeichen der Region ist der Bollenhut mit den roten
Bommeln. Warum diese Kopfbedeckung so berühmt wurde, obwohl sie nur in drei evangelischen
Gemeinden im Kinzigtal getragen wird, werden Heike und Robby ergründen. Ebenso das
Wiedendrehen, Schnätzen und Einbinden der Gestere, das sie in Wolfach erleben. Flößerei
und Holzhandel haben die Stadt an der Kinzig 600 Jahre lang reich gemacht. Jetzt belebt
ein Verein das in Vergessenheit geratene Handwerk neu, und auch Gäste dürfen Hand
anlegen. Nach dem Aufstieg vom Tal auf den Käppelehof in 438 m Höhe endet die Tour mit
Kuchen, Wein und fantastischen Blicken auf das Kinzigtal und das Panorama des
Schwarzwaldes. |
| 15:45 - 16:30,
3SAT |
Die neue Seidenstraße  Die zweite Etappe
auf der legendären Handelsroute führt von China bis nach Pakistan. Beide Länder haben
den Karakorum-Highway gebaut und so erstmals seit Dschingis Khans Zeiten wieder eine
ununterbrochene Landverbindung über den Kontinent geschaffen. Entlang schwindelerregender
Abgründe führt die Straße ins Herz Asiens.

|
| 16:40 - 17:35,
Arte |
Mit den Wüsten-Hebammen bei
den Tuareg  In der Region Adrar im Grenzgebiet zwischen Mali
und Algerien prägen unwirtliche Sanddünen und felsige Bergmassive das Landschaftsbild.
Ihre Bewohner, die Tuareg, sind Nomaden und leben in erster Linie von der
Wanderweidenwirtschaft. Die Lebensbedingungen sind hart und ärztliche Versorgung ist oft
unerreichbar. Kindersterblichkeit und Kindbetttod sind hier so hoch wie kaum sonst auf der
Welt. Mit Unterstützung der Hilfsorganisation 'Ärzte der Welt - Belgien' bemüht sich
die malische Regierung um eine Verbesserung der Gesundheitsfürsorge in der Region. So
wurden über 200 einheimische Hebammen geschult, um Geburtshilfe unter bestmöglichen
hygienischen Bedingungen leisten zu können oder komplizierte Geburten so frühzeitig zu
erkennen, dass die Gebärende noch in ein Krankenhaus gebracht werden kann. Die
Wander-Hebammen tragen einen wichtigen Teil dazu bei, die Lebensumstände der Tuareg zu
verbessern.

|
| 18:05 - 19:00,
Arte |
Indiens Dschungelbuchklinik
 Im
dicht besiedelten Indien kommen Wildtiere immer wieder in Konflikt mit der Zivilisation.
Veterinärin Phulmoni Gogoi versucht, die Landbevölkerung über Artenschutz aufzuklären
und Tiere zu retten.

|
| 18:30 - 19:00,
3SAT |
Kambodscha - Die Kinder der
Killing Fields  Vor nur 30 Jahren war Phnom Penh eine Geisterstadt - die
verlassene Hauptstadt eines ausgebluteten Landes. 1975 wurden alle Städter aufs Land
deportiert, um dort Feldarbeit zu leisten. Phnom Penh war innerhalb von 24 Stunden
komplett entvölkert. Bis 1979 regierten die Roten Khmer mit grausamer Härte und brachten
Kambodscha Leid und unvorstellbares Elend. In dem vierjährigen Terrorregime Pol Pots gab
es keine Schulen und Krankenhäuser, und die gesamte geistige Elite des Landes wurde
ermordet. Rund zwei Millionen Menschen kamen ums Leben, knapp ein Fünftel der
Bevölkerung. Während die Kambodschaner auf die Bestrafung der Verantwortlichen hoffen,
die heute vor einem internationalen Gerichtshof stehen, begegnet man in Phom Penh überall
den Folgen des vierjährigen Terrorregimes. Es ist eine leise Armut - Bettler und vor
allem Kinder, die versuchen, ein bisschen Geld zu verdienen, die stehlen und sich
prostituieren. Kein Wunder, dass Kambodscha inzwischen das Land mit der höchsten
HIV-Infektionsrate in ganz Asien ist. Vor allem die junge Generation, die zum Aufbau des
Landes beitragen könnte, ist mit dem Virus infiziert.

|
| 19:30 - 20:00,
3SAT |
| Meisterwerke der Menschheit
Die Morin Khuur, die zweiseitige Pferdekopfgeige, verkörpert die nationale
Identität der Mongolen wie kein anderes Musikinstrument und symbolisiert die gesamte
Kultur der Nomaden. Die Saiten der Pferdekopfgeige und des Streichbogens werden aus
Pferdeschweif gefertigt, ihren Hals krönt ein geschnitzter Pferdekopf. Ihr sanfter Klang
transportiert das Gefühl des ursprünglichen Lebens und den Traum vom freien Leben in der
Weite der mongolischen Steppe. Per Dekret erklärte der mongolische Staatspräsident die
Morin Khuur zum nationalen Musikinstrument, das jeder Haushalt im Land besitzen soll.
Trotzdem ist die Tradition heute gefährdet. Während das mongolische Nationalorchester
unter der Leitung von Tsendiin Batchuluun internationale Erfolge im Ausland verbuchen
kann, wird die Pferdekopfgeige in ihrer Heimat, den Jurten der nomadischen Bevölkerung,
immer weniger gespielt.

|
| 19:30 - 20:15,
Arte |
Flüsse der Welt  Der in Angola
entspringende Okavango fließt durch Namibia und endet in der Kalahari-Wüste von
Botsuana. In dieser Region ohne jegliche Erhebung teilt er sich in Hunderte von
mäandernden Kanälen mit vielen Inseln. Die Tatsache, dass der rund 1.800 Kilometer lange
Fluss nie das Meer erreicht, sondern in der Wüste versickert, ist einem seltenen
geologischen Phänomen geschuldet: Der Boden der Kalahari ist so porös, dass er das
Wasser des Okavango aufsaugt. Dadurch wird die an sich vollkommen dürre Region bewässert
und fruchtbar gemacht. Und so bringt der Okavango der Wüste überquellendes Leben:
Löwen, Elefanten, Flusspferde, unterschiedlichste Vogelarten, Antilopen und Krokodile
machen das bis zu 16.000 Quadratkilometer große Okavango-Deltas zu einem Garten Eden, in
dem die außergewöhnlichsten Tiere leben. Ein streng bewachtes Paradies, denn die
einzigartige Artenvielfalt dieses Ortes muss geschützt werden. Auf der Reise entlang der
Flusswindungen zeigt die Dokumentation einige der Menschen, die sich dieser Aufgabe
verschrieben haben, darunter Wissenschaftler, die sich für die üppige Natur der Region
begeistern. Aber das Wasser des Okavango weckt viele Begehrlichkeiten. Sein Delta ist von
einem Staudammprojekt bedroht, das die Bewässerung der Nachbarländer ermöglichen soll.
Somit bleibt dem Paradies des Okavango vielleicht nur eine Gnadenfrist.

|
| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
Das Jahr der Wildnis  In Südafrika
erblüht das Leben; der Frühling ist da. In Thailand regiert der Monsun - und in Europa
hält der Herbst Einzug. Verschiedene Jahreszeiten beginnen auf der Erde. Auch das
filmische Tagebuch läuft weiter. Die Korallenriffe des Pazifik bergen vielfältige
Lebensformen - und sind die größte Struktur ihrer Art. Das Okavango-Delta in Botsuana
trocknet im Oktober aus; für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine
schwere Zeit.

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| 21:55 - 23:25,
Arte |
Feuerherz  Eritrea in den 80er
Jahren des 20. Jahrhunderts: Mitten in den Wirren des Unabhängigkeitskrieges gegen
Äthiopien wächst die aufgeweckte Awet, liebevoll betreut von italienischen Nonnen, in
einem Waisenheim in Asmara auf. Ihre Mutter ist auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg
umgekommen. Eines Tages stellt sich heraus, dass ihr Vater, ein Freiheitskämpfer, noch
lebt. Dieser schickt seine ältere Tochter Freweyni, um sein zweites Kind zu sich zu
holen. Awet ist überglücklich, glaubt sie doch endlich Familie und Heimat gefunden zu
haben. Doch statt Geborgenheit warten harte Arbeit und Armut auf das junge Mädchen. Ihr
Vater, den sich Awet in ihrer Fantasie als mutigen Kämpfer vorgestellt hat, entpuppt sich
als feigherziger Schläger, der seine Kinder und deren Kräfte schamlos ausbeutet. Awet
hingegen hat ihren eigenen Kopf sowie ihr 'Feuerherz' - ein gesticktes Bild, das sie von
ihrer Lieblingsschwester Anna aus der Klosterschule als glückbringendes Abschiedsgeschenk
erhalten hat. Von ihr hat Awet auch gelernt, sich gegen Ungerechtigkeiten und Gewalt auf
friedliche Weise zu wehren. Schließlich übergibt der Vater seine beiden Kinder der
'Jebha' einer der rivalisierenden Befreiungsarmeen: Seine Mädchen sollen 'Töchter
Eritreas' werden. Im Lager der Jebha, die sich als die erste und wahre Befreiungsfront
begreifen, soll Awet lernen, wie Waffen und Sozialismus funktionieren. Nach und nach
lässt sich das Mädchen in den Sog des Kampfes hineinziehen: Obwohl sie Freundschaft und
Brüderlichkeit erfährt und sich für das Freiheitsideal zu begeistern lernt, wird Awet
im Camp vor allem mit dem Wahnsinn des Krieges konfrontiert, mit menschlichen
Gräueltaten, Fanatismus und Tod. Angesichts des innereritreischen Krieges der 'Jebha'
gegen die 'Shabia' stellt sie ihren Ausbildern die clevere Frage, warum sich zwei
militante Gruppen mit dem gleichen Ziel gegenseitig umbringen, statt sich in ihrem
Vorhaben der Befreiung des Landes zu unterstützen. Dennoch glaubt Awet, bei der Jebha
eine neue Familie gefunden zu haben; die Gruppenführer Ma'aza und Mike'ele nimmt sie als
die größten Helden wahr. Mit den Waffen mag sich Awet allerdings nicht anfreunden. Bei
der Jagd begeht sie einen folgenschweren Fehler, wird daraufhin hart bestraft und von der
Gruppe geächtet. So verliert das Mädchen langsam den Glauben an die Jebha und an den
endlosen Befreiungskampf, der über Leichen geht. Zusammen mit ihrer Schwester und einigen
Kindern aus dem Camp geht Awet ihren eigenen Weg, ihrem Gewissen und ihrem 'feurigen
Herzen' folgend ...

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| 22:45 - 23:45,
H3 |
Faszination Berge  Südtirol ist zu
einem der bekanntesten Urlaubsgebiete für Berg- und Naturfreunde geworden. Die herrlichen
Landschaften, das stets milde und gesunde Klima sowie die Vielfalt an Tourmöglichkeiten
machen dieses norditalienische Kleinod besonders attraktiv. Der Film zeigt die schönsten
Bergwanderungen, gibt Tourtipps und porträtiert die Südtiroler Lebensart.

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| 22:50 - 23:20,
SWR |
Gesichter Asiens  Die Menschen in Südasien verbindet
eine tiefempfundene Religiosität, ganz gleich zu welchen Göttern sie beten. Für diese
Folge der 'Gesichter Asiens' haben sich Florian Meesmann und sein Team aus dem ARD-Studio
Neu Delhi in Nepal, Indien und Pakistan auf Spurensuche begeben. Dabei entdeckten sie, wie
wichtig in jeder Religion bestimmte Speisen für den Glauben sind. Sie haben mit einer
buddhistischen Familie in den Bergen Nepals das Neujahrsfest gefeiert und sie waren
unterwegs mit den Lebensmittelkontrolleuren in der pakistanischen Hafenstadt Karachi. Die
prüfen, dass die Nahrungsmittel auch 'halal' - im Einklang mit dem Koran - produziert
werden. Und sie haben die Priester beim hinduistischen Kumbh-Mela Festival in Haridwar
begleitet: Bei diesem Fest für hunderttausende Hindus werden die Götter mit einem
magischen Getränk gnädig gestimmt. |
| 23:45 - 00:30,
ARD |
Auf gefährlicher Mission  Father Heribertus,
Jesuit und Missionar, segnet und tauft Menschen, die bisher Buddhisten waren, auf einem
schwimmenden Kirchenschiff auf dem Tonle Sap-See in Kambodscha. Krischan Wernecke, 20
Jahre alt, hilft als Missionar auf Zeit beim Orden der Salesianer Don Boscos ein Jahr lang
bei der Ausbildung junger Hotelfachleute in Sihanoukville. Zu Beginn des Unterrichts wird
gebetet; zwei der jungen Leute haben sich katholisch taufen lassen, vier ehemalige
Schüler werden in den Orden eintreten. Mission heißt: Den Glauben in die Welt tragen.
Ist heute die Verquickung von sozialer Hilfe und Missionierung noch zeitgemäß und
legitim? Studierende der Liebenzeller Mission sehen das Werben für ihren Glauben als ein
Grundrecht an. Gehen junge Menschen aus echter Berufung heraus auch in gefährliche
Länder, um zu helfen und zu missionieren? Oder macht zu viel christliche Liebe blind?
Zwei junge Frauen, Absolventinnen der Bibelschule Brake/NRW, wurden Anfang Juni im Jemen
ermordet; eine fünfköpfige Missionarsfamilie aus Sachsen wurde verschleppt. Missionare
erleben Ausgrenzung, Verschleppung, Gewalt. Missions-Hardliner betonen, dass Verfolgung
der Normalfall sei: Das Leben als Nachfolger Jesu klammere Gefahren und Leiden nicht aus.
Der Film 'Mission Impossible?' zeigt mehrere Missionsprojekte in Asien und Südamerika. Er
hinterfragt kritisch die Arbeit von Missionaren und untersucht, ob sie als
'Weltbeglücker' anderen Menschen ihren Gott aus- und den eigenen, besseren, einreden. Er
fragt auch, ob Missionare am Ende Märtyrer sind, bereit, ihr Leben für ihren Glauben
aufs Spiel zu setzen? Ist der Opfergedanke Teil eines Fundamentalismus?

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