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Mittwoch, 28.07.2010
04:30 - 05:15, Phoenix
Königinnen vom Nil geschichte.gif (1360 Byte)

Als ihr Gatte Thutmosis II. 1490 v. Chr. starb, ergriff die junge Witwe Hatschepsut die Macht und trat mit 16 Jahren aus der traditionellen Frauenrolle im Alten Ägypten heraus. Als Preis für den Thron veränderte sie ihr öffentliches Bild und befahl, sie auf Wandmalereien und Statuen nur noch als Mann darzustellen. Im 22. Jahr ihrer sehr erfolgreichen Herrschaft starb sie, ihre Statuen und Inschriften wurden von späteren Pharaonen zerstört. Nun versuchen Wissenschaftler das Leben Hatschepsuts zu rekonstruieren.

nil.jpg (36627 Byte)

05:10 - 05:55, 3SAT
Asiens Ströme - Asiens Zauber ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Der Mekong schlängelt sich 4.880 Kilometer lang vom tibetischen Hochgebirge bis in die Ebenen des Mekong-Deltas, bevor er schließlich ins Südchinesische Meer fließt. Peter Kunz und sein Team bereisen für den letzten Film der zweiteiligen Reihe 'Asiens Ströme - Asiens Zauber' den Mekong. Ihre Reise führt von der chinesischen Grenze bis in das weite Delta in Vietnam, wo sich der Strom in die 'Neun Drachen' aufteilt, ein weitverzweigtes System von Kanälen und Nebenarmen.

zauber1.jpg (34008 Byte)

05:15 - 06:00, Phoenix
Königinnen vom Nil geschichte.gif (1360 Byte)

Kleopatra verkörpert wie keine andere Persönlichkeit den Mythos Ägyptens. Sie war der letzte weibliche Pharao und wird beschrieben als eine machtbewusste und intrigante Frau, überragend an Intelligenz, Charme und Schönheit. Sie schreckte auch vor Mord nicht zurück, um an die Herrschaft zu gelangen. Kleopatra stammt aus der Dynastie der Ptolemäer, die Ägypten 300 Jahre regiert hat. Nur wenige Tempel der Ptolemäer haben die Zeit überdauert.

Die zweite Folge des Films 'Königinnen vom Nil' zeichnet das Porträt von Kleopatra, dem letzten weiblichen Pharao Ägyptens, und lässt führende Experten zu Wort kommen.

nil1.jpg (20769 Byte)

06:00 - 06:45, Phoenix
Giovanni Belzoni - Im Bann des Großen Ramses geschichte.gif (1360 Byte)

Giovanni Belzoni (1778 - 1823) zählt zu den schillerndsten Figuren unter den Ägypten-Forschern. Seine einzigartige Karriere verdankt Belzoni purem Zufall: Der Zwei-Meter-Mann tingelt als Gewichtheber, bevor es ihn nach Ägypten verschlägt. Dort entdeckt der Italiener u.a. sechs Pharaonengräber und legt den gewaltigen Komplex von Abu Simbel frei, einen der Prachttempel von Pharao Ramses II.

Ramses II. lebte im 13. Jahrhundert v. Chr. und lenkte 67 Jahre die Geschicke seines Reiches.

nil2.jpg (26178 Byte)

06:45 - 07:30, Phoenix
Giovanni Belzoni - Im Bann des Großen Ramses geschichte.gif (1360 Byte)

Giovanni Belzoni, ehemaliger Zirkusartist, entdeckte auf abenteuerlichen Reisen die Pyramiden im Tal der Könige und 1817 eine Grabstätte in Abu Simbel. Das Dokudrama zeichnet das Leben des besessenen Archäologen nach.

nil3.jpg (35577 Byte)

08:15 - 09:00, Phoenix
Leben auf dem Fluss ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

In Vietnam verzweigt sich der Mekong in ein Geflecht aus Flussarmen, kleinen Nebenflüssen und Kanälen. 'Sông Cuu Long' wird er hier genannt, Fluss der neun Drachen. Zwischen den Wasserwegen liegen Reisfelder und üppige Obstgärten. In dieser Welt aus Wasser bewegt man sich am besten mit dem Boot vorwärts. Cao Thu Trang und ihr Mann Bao leben auf einem kleinen Boot, mit dem sie im Mekong-Delta Handel treiben. Trang lebt, schon solange sie denken kann, auf einem Boot. Sie ist mit dem Mekong vertraut. Um sicher zu gehen, dass alles gutgeht, bittet sie morgens und abends die Wassergöttin um Beistand. Auch ihre 17-jährige Tochter fährt auf dem Boot mit, doch die träumt von einem Leben an Land. Trang und Bao kaufen bei einem Bauern kurz vor der Mündung des Mekong Wassermelonen und fahren dann wieder flussaufwärts. Mal haben sie Glück und können die Melonen zu einem guten Preis weiterverkaufen, mal haben sie Pech und können nicht weiterfahren, weil Ebbe ist oder weil ein Abnehmer sein Geld noch nicht bezahlt hat. Am Ende kommen sie zum schwimmenden Markt in Chau Doc, ganz im Norden des Mekong-Deltas, nahe der Grenze zu Kambodscha. Auch Trangs Eltern sind mit ihrem Boot im Mekongdelta unterwegs. Sie transportieren Fisch von Zuchtteichen zu Fabriken, wo er weiter verarbeitet wird. Ihr Boot ist komfortabler und größer als das der Tochter, aber Trang ist zufrieden mit ihrem Boot und ihrem Leben auf dem Fluss. Bis sie alt ist, will sie so weiter leben, immer auf und ab im Delta der neun Drachen.

leben2.jpg (55888 Byte)

09:00 - 09:45, Phoenix
Wilde Türkei fauna.gif (2335 Byte)

Die Türkei - ein Land zwischen Orient und Okzident. Sie ist auf zwei Kontinenten, Asien und Europa, gelegen, begrenzt von Schwarzem Meer, Ägäischem Meer und Mittelmeer. Viele Völker siedelten im Laufe der Geschichte hier. Manche kamen vom Westen, andere aus dem Osten. So ist auch die Tier- und Pflanzenwelt vielfältig und sowohl asiatisch als auch europäisch geprägt. Es ist ein Land voller Kontraste, zwischen Tradition und Moderne, zwischen orientalischem Lebensstil im Landesinneren und westlichorientiertem in den küstennahen Touristenorten und der Zehnmillionen-Metropole Istanbul am Bosporus. Mehr als zwei Mal würde Deutschland mit seiner Fläche in das Territorium der Türkei hineinpassen. Der Bosporus, die Wasserstraße zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer, trennt Europa von Asien. Dabei sind 97 Prozent der Türkei auf dem asiatischen Kontinent - Anatolien -, und nur drei Prozent gehören zu Europa: das östliche Thrakien. Die Hauptstadt war wegen der exponierten und strategisch sowie wirtschaftlich günstigen Lage schon seit jeher wichtige Handelsmetropole, Sitz mächtiger Herrscher und Schmelztiegel der Nationen. Einst Byzanz der dorischen Griechen, später das 'Neue Rom' des oströmischen Reiches - Konstantinopel - und mit der osmanischen Eroberung im 15. Jahrhundert dann Istanbul, wandelte sich die Stadt von einer antiken zu einer christlichen und schließlich zu einer muslimischen. Viele antike Stätten, besonders an den Küsten sowie im westlichen Teil der Türkei, sind Zeugen dieser wechselvollen und reichen Geschichte.

turkei1.jpg (44243 Byte)

09:45 - 10:30, Phoenix
Wilde Türkei fauna.gif (2335 Byte)

Weit im Osten Anatoliens, im Schatten des schneebedeckten Vulkanberges Ararat, erstrecken sich karge Lavafelder und menschenleere Ebenen. Dies ist der Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtiger Rosenstare. Das Land ist dünn besiedelt, nur wenige Menschen bewohnen die kleinen Dörfer. Störche sind ihre Nachbarn - die großen Vögel gelten hier, wie in Europa, als Glücksbringer. Ganz anders die tiefen Wälder des Schwarzmeer-Gebirges mit ihren bunt blühenden Rhododendren. Sie wirken wie eine exotische Variante der Buchenwälder Mitteleuropas. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern. Längst nicht so harmonisch verlief das Zusammenleben von Menschen und Wildschafen in den weiten Steppen Zentralanatoliens: Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt, nur knapp entgingen sie der Ausrottung. Heute leben die Wildschafe in einem Schutzgebiet, und Wildhüter kümmern sich um ihren Erhalt. Der zweite Teil der Dokumentation führt durch den Osten der Türkei, zu anatolischen Wildschafen und Braunbären, Teepflückern und Bergbauern

turkei2.jpg (28325 Byte)

10:00 - 10:45, Arte
Auf den Gipfeln der Welt ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Bergregionen, die zu den höchsten der Welt gehören, und die Menschen, die hier ihren beschwerlichen Alltag bewältigen, stehen im Zentrum der 20-teiligen Dokumentationsreihe. Ausschlaggebend für die Auswahl der porträtierten Gebirgszüge waren ihre natürlichen oder kulturellen Besonderheiten, ihre spezielle Flora und Fauna und die Traditionen, die hier - fernab der rastlosen westlichen Zivilisation - gelebt werden. Klein-Tibet lautet eine Bezeichnung des Ladakh-Hochgebirges im Himalaya. Da sich die Gletscher immer weiter zurückziehen, fehlt den Bewohnern der kargen Region das für die Landwirtschaft dringend benötigte Schmelzwasser. Doch die Menschen wissen sich zu helfen. Die Hochgebirgswüste Ladakh wird auch als Klein-Tibet bezeichnet. Um die Hochebene Changtang erheben sich Berge, die bis zu 6.000 Meter hoch sind. Bauern und Handwerker leben in Oasen an den Ufern von Bächen, die aus den Gletschern entspringen und mit deren Wasser die Bauern ihre Felder bewässern. Das Eis der Gletscher im Himalaya ist seit 1962 um 21 Prozent zurückgegangen, das führt für die Landwirtschaft in der kargen Region zu einer dramatischen Situation. Ein pensionierter Ingenieur kam auf die rettende Idee, die ebenso einfach wie einleuchtend erscheint. Er leitete einen Bach um und baute Deiche aus Steinen, um das Wasser in kleinen Becken zu stauen. Dort gefriert es im Winter. Wenn das Wasser dann im März schmilzt, kann es zur Bewässerung der Felder verwendet werden.

10:30 - 11:00, Phoenix
Istanbul. Tausendundeine Stadt

Zurück in die Zukunft möchte sie, die europäische Kulturhauptstadt Istanbul - wieder anknüpfen ans Osmanische Reich und gleichzeitig andocken an Europa. Istanbul will wieder eine Metropole der Kulturen und der Religionen, eine Metropole der Migranten sein: multikulturell, frei, offen, eine Weltstadt, ein Tor zum Osten und zum Westen. Der Film zeigt das 'Istanbul der kleinen Leute', ihre Stadteile, ihre Plätze, ihre Cafés, ihre Gewohnheiten, ihren Blick auf die Kulturhauptstadt Istanbul. Suzan Kalayci ist halb Türkin, halb Deutsche. Das Schicksal der Emigranten in dieser Stadt interessiert sie - vor allem das Schicksal derer, die Deutschland im 'Dritten Reich' verlassen mussten: Juden, Sozialisten und Homosexuelle und fanden einst Aufnahme in dieser Stadt. Immer mehr sind es, die wie sie zurückkommen, gut ausgebildet und entschlossen, nicht in Deutschland, sondern in Istanbul 'Karriere' zu machen. Wie sehen die 'Deutschländer' die Europäische Kulturhauptstadt Istanbul? Wie hat sie sich verändert, wie hat sie sich herausgeputzt? Wie lebt man in ihr? Was lieben sie an ihr? Ist die Europäische Kulturhauptstadt das, was sie verspricht, vor allem in Bezug auf die Toleranz und das Zusammenleben von Ethnien und Religionen? Wie sieht der Alltag der jüdischen und christlichen Minderheiten aus in der muslimischen europäischen Kulturhauptstadt?

10:45 - 11:30, Arte
Auf den Gipfeln der Welt ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Im Südwesten von Indien liegt der Bundesstaat Kerala. Hier befindet sich der fast 2.700 Meter hohe Anamudi. Die Region am Fuße des Berges gilt als Paradies für wilde Elefanten, Tiger und Lippenbären. Kerala ist eine außergewöhnliche Region, die unbedingt geschützt werden muss. Kerala ist auch in Bezug auf die indische Gesellschaft eine Ausnahmeprovinz. Hier leben Religionsgemeinschaften wie Hindus, Christen, Juden und Moslems trotz aller Unterschiede harmonisch und respektvoll zusammen. Außerdem hat Kerala als Bundesstaat mit 90 Prozent auch die höchste Alphabetisierungsrate des gesamten Landes. Ferner sind Männer und Frauen in Kerala relativ gleichberechtigt und die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen liegt hier zehn Jahre über dem nationalen Durchschnitt.

sued.jpg (47874 Byte)

11:00 - 11:15, Phoenix
Auf blauer Reise

Die türkische Riviera ohne Gulets ist gar nicht vorstellbar - Tausende jener hölzernen Schiffe liegen entlang der türkisblauen Küste. Im Sommer mieten Türken und Ausländer diese Schiffe und lassen sich von dem Kapitän auf der berühmten 'Blauen Reise' die eindrucksvolle türkische Küste entlang schippern. Aber auch außerhalb der Saison leben die Kapitäne auf ihrem Boot, hegen und pflegen es. Gulet-Kapitäne lernen ihr Handwerk meistens nicht auf einer Schule oder in einem Kurs - in der Regel erben sie ihre Kenntnisse von ihren Eltern und fahren jahrelang auf deren Schiffen mit, bevor sie dann selbst Kapitän werden.

11:30 - 12:15, Arte
Auf den Gipfeln der Welt fauna.gif (2335 Byte)

Das Massiv aus Granit des Mount McKinley kulminiert in einem Gipfel, der sich fast 6.200 Meter über die Tundra Zentralalaskas erhebt. Der höchste Berg des nordamerikanischen Kontinents ist gleichzeitig einer der schwierigsten und gefährlichsten Berge der Welt, der zum ersten Mal am 7. Juni 1913 von Hudson Stuck bestiegen wurde. Diejenigen, die sich entschlossen haben, in diesem amerikanischen Bundesstaat der Trapper und des Goldrauschs zu leben, sind in erster Linie abgehärtete Einzelgänger. Am Fuße des Mount McKinley liegt der Denali-Nationalpark. Das riesige Naturreservat erstreckt sich über eine Fläche von fast 25.000 Quadratkilometern und wird jährlich von mehr als 400.000 Menschen besucht. Außer den Bussen des Nationalparks sind motorisierte Fahrzeuge innerhalb der Parkgrenzen verboten, um die ungefähr 40 verschiedenen Tierarten, die dort frei leben, nicht zu stören.

mount.jpg (25325 Byte)

12:15 - 12:45, Arte
Sommer, Sonne, Strand! ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde der argentinische Badeort Mar del Plata 'Klein-Biarritz' genannt. Eine betuchte Elite spielte Golf, ging ins Casino, bewohnte stattliche Villen und spazierte elegant die Strandpromenade entlang. Mit dem Ende des Krieges waren die fetten Jahre vorbei. 1946 beschloss der populistische Präsident Juan Domingo Perón den Ausbau des Massentourismus. Die schönen Villen wurden zugunsten von weniger glamourösen Gebäuden abgerissen. Nur das heute leerstehende Kasino blieb übrig. Doch der Ruf des großen, beliebten Strands von Mar del Plata ist nicht verhallt, und er zieht immer mehr Ausflügler an, besonders am Wochenende. Man nimmt bereitwillig die fünfstündige Busfahrt von Buenos Aires in Kauf, um kurz ins Meer zu tauchen und sich ausgelassen zu amüsieren. Die Reichen flüchten vor den Arbeitermassen weiter in den Süden und halten in Luxusressorts an Privatstränden die Füße ins Wasser.

sommer3.jpg (45531 Byte)

13:45 - 14:15, 3SAT
Zug um Zug bahn.jpg (2944 Byte)

Für Hobos ist der Weg das Ziel. Die große Freiheit, die Erfüllung des amerikanischen Traums, finden sie auf Güterzügen. Carmen ist Deutsche und liebt den Schweizer Alexander. Der ist auch verliebt. In Carmen - aber eben nicht nur. Es gibt eine Nebenbuhlerin: die Eisenbahn. In und um Tokio fahren die Pendlerzüge im Minutentakt. In keinem anderen Land der Welt ist die Auslastung der Schienensysteme so hoch wie in Japan. Und trotzdem - die Waggons sind voll. So voll, dass Grabscher im wahrsten Sinne 'freie Hand' haben.

'Zug um Zug' ist unterwegs auf den berühmtesten, abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde. In der vierten Folge führen die Reportagen von Patrick Schellenberg, Viviane Manz und Beat Häner nach Amerika, Polen und Japan.

zug4.jpg (35022 Byte)

14:00 - 14:45, Arte
Auf den Gipfeln der Welt ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) unesco.gif (2965 Byte)

Der höchste Gipfel Afrikas misst 5.895 Meter. Der Berg, der samt seiner ihn umgebenden Landschaft seit 1987 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt, ist noch von 'ewigem' Schnee bedeckt. Doch wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge wird der Gletscher schon in zehn Jahren vollständig geschmolzen sein. Damit würde auch eine der letzten paradiesischen Regionen auf dem afrikanischen Kontinent verschwinden, in denen die Menschen noch in Harmonie mit der Natur leben. Während das Volk der Jagga die kühlen und feuchten Flanken des Kilimandscharos bevölkert und hier Ackerbau betreibt, züchten die Angehörigen der Massai ihre Viehherden in den trockenen Gebieten am Fuße des Berges.

kili.jpg (41682 Byte)

14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

Seit in den 1970er-Jahren die letzten Frachtschiffe verschrottet wurden, die auf der Lahn verkehrten, ist sie zu einem Freizeitfluss geworden. Ein Eldorado für Radfahrer, Wanderer, Hobbykapitäne und Wassersportler. Der Film folgt dem Lauf der Lahn von ihrer Quelle im Rothaargebirge bis kurz hinter Limburg, wo sie das Bundesland Hessen verlässt. Er stellt historische Städte an der Lahn wie Marburg oder Limburg vor, schildert die interessantesten Freizeitaktivitäten und erzählt Geschichte und Geschichten von Menschen, die diesem Fluss auf besondere Weise verbunden sind.

lahn.jpg (44404 Byte)

15:00 - 16:00, SWR
Planet Wissen ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

'Ein Vulkanausbruch ist ein unvergleichbares Ereignis - man spürt wie nirgendwo sonst die Kraft des Planeten', sagt der Vulkanologe Colin Devey. Er hat sich auf die Erforschung von Unterwasservulkanen spezialisiert - weit unten im Meer brodeln die meisten Feuerberge. Erst wenn das heiße Gestein aus der Tiefe über die Wasseroberfläche hinausschwappt, bilden sich Inseln - oft traumhaft schön: Die Kanaren, Hawaii, Island oder die erst 1963 Insel Surtsey sind so entstanden. Colin Devey verrät bei 'Planet Wissen' auch, weshalb Wissenschaftler für die Erforschung der feuerspeienden Berge gelegentlich ihr Leben riskieren. Die Sendung taucht ein in die Natur und das Leben der Menschen entlang der Feuerberge, auch unter dem Meeresspiegel. Eine Reise über bezaubernde Inseln rund um Erdball - fortwährend am Rande des Abgrunds ins glühendheiße Erdinnere.

15:00 - 15:30, H3
Rucksack fauna.gif (2335 Byte)

Hat der Hünersedel etwas mit Hühnern zu tun? Die Wanderer Heike Opitz und Robby Mörre werden es ergründen. Sie starten auf dem Berg ihre Wanderung durch den Schwarzwald. Zumindest besitzt der Hünersedel 'hünenhafte' Maße, denn von ihm aus genießen die beiden Moderatoren einen herrlichen Blick auf das größte Mittelgebirge Deutschlands, auf die Rheinebene und in die Vogesen. Ihre Zwei-Tages-Tour, rund vierzig Kilometer lang, verläuft auf Teilabschnitten des 112 Kilometer langen Kandelhöhenwegs. Der gehört zu den Top-Angeboten beim Deutschen Wandertag in Freiburg im Breisgau. Handwerkliche Raritäten 'hören' sie in Waldkirch. Die Drehorgeln aus den Werkstätten berühmter Waldkircher Orgelbaumeister sind weltbekannt. Den Berg zum Weg, den Kandel, lassen sich Heike und Robby natürlich nicht entgehen: 1.000 Höhenmeter wollen bewältigt werden, bis sie auf 1.242 Meter über dem Meeresspiegel stehen können. Der Kandel ist wie der Brocken ein Hexenberg. Das uralte, blutige Geheimnis des Kandel werden die beiden nicht lüften können. Aber sie werden auf dem Gipfel überwältigt von grandiosen Ausblicken. Die Tour endet in St. Peter, bekannt aus dem Film 'Schwarzwaldmädel'.

15:00 - 15:45, 3SAT
Die neue Seidenstraße ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Wüsten und Gebirge, blühende Städte und eindrucksvolle Kulturlandschaften säumen die Seidenstraße. Claus Richter folgte den Spuren Marco Polos und erkundete die legendäre Route, die China, Rußland und die anderen Anrainer zu neuem Leben erwecken wollen.

Info: Die Seidenstraße verband China mit dem Mittelmeer. Mit fast 10000 Kilometern war sie der längste Handelsweg der Welt - und der älteste: Zwei Jahrtausende lang diente sie als Transportweg über die größte geschlossene Landmasse der Erde.

seiden1.jpg (40891 Byte)

15:15 - 16:00, NDR
Wo die Riesen vom Himmel kamen ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Ihre Entdeckung war eine Sensation: 1959 stießen Forscher im Westen Australiens auf das Nomadenvolk der Pintubi. Die Wüstenwanderer jagten Kängurus, aßen Ameisenlarven und beteten eigene Götter an. Heute leben sie in festen Häusern. Doch immer wieder fliehen die 'gezähmten Wilden' zurück zu ihren Wurzeln. Bruno Scrobogna hat die Pintubi bei ihrem Fluchtversuch begleitet.

Schriftsteller Bruno Scrobogna hat die Pintubi in den letzten 40 Jahren regelmäßig besucht und insgesamt fünf Jahre mit ihnen gelebt.

riesen.jpg (42547 Byte)

15:15 - 16:00, WDR
Bilderbuch

Tief im Westen beginnt das Alphabet: Aachen - davor gibt es nichts. Und dahinter geht es zu den Nachbarn in die Niederlande und nach Belgien. Die geografische Lage bestimmt die Mischung: bisschen deutsche Biederkeit, viel belgische Leichtigkeit mit französischem Touch und das total Coole der Holländer. Eine Stadt im Dreiländereck, die eigentlich 'Bad Aachen' heißt. In den heißesten Quellen nördlich der Alpen planschten schon rheumageplagte Römer. Und den steilen Aufstieg vom Militärbad 'Aquae Granni' zur Residenz Karls des Großen verdankt man nicht zuletzt seiner Vorliebe für warmes Wasser. Karl setzte auf Baden und Beten, ließ auf römischen Thermen das karolingische Oktogon seiner Pfalzkapelle bauen. Heute der Aachener Dom, damals Lebensnerv des 'Sacrum Imperium Romanum'. Krönungen an der Grabstätte des ersten deutschen Kaisers, alle haben sich auf seinem Thron niedergelassen. Aachen selbst nannte sich 'Heiliger Stuhl', und nach wie vor erklärt Carolus Magnus alles in der Stadt - von der Abstammung über das Wetter bis zum Strukturwandel. Dass er in jedem alten Pfuhl oder Weiher gebadet, auf jedem großen Feldstein gesessen, unter jeder verkrüppelten Eiche geschlafen haben soll, darüber spotteten Besucher schon im 19. Jahrhundert. Warum soll sich das geändert haben? 'Der Freude wird Raum gegeben! Fort mit Brei und dicker Milch.' Der Urvater aller 'Öcher' hat der Stadt das Lebensgefühl in die Wiege gelegt: Genuss hat Priorität. Wo sonst wird das ganze Jahr über Weihnachtsgebäck geboten? Dass die Printen ein Grund sind, nach Aachen zu fahren, steht außer Zweifel. Sie haben alle Moden überlebt und erfinden sich doch ständig neu. Süss, schokoladenbraun, hart oder so weich wie kleine Sofakissen sorgen sie einfach für Frieden. Frischer Wind weht von der RWTH. 40.000 Studenten erleben gerade einen Höhenflug. Die aktuelle Auszeichnung als 'Exzellenz-Universität' katapultiert die Rheinisch-Westfälische Hochschule an die Spitze der deutschen Elite-Schulen. Wer hier seinen Abschluss macht, hat gute Karten. Ob Karlspreis oder karnevalistische Ordensverleihung, die Stadt am Rande der Republik bringt sich ständig ins Gespräch. Nicht im Abseits sondern im Zentrum Westeuropas hat sich Aachen positioniert - ein Schwergewicht auf der Route Charlemagne. Optimistisch, selbstbewusst und immer die Nase vorn. Denn was der 'Öcher' verspricht, können die anderen kaum halten.

15:30 - 16:00, MDR
Im Kinzigtal des Schwarzwaldes

Auf den Spuren des großen Schwarzwald-Kenners Heinrich Hansjakob wandern Heike Opitz und Robby Mörre rund 23 Kilometer durch das Kinzigtal. Hansjakobs 'Kinderhimmel' liegt in Haslach, und ganz in der Nähe steht die Hofstettener Hansjakobkapelle, wo der Heimatdichter und Schwarzwaldchronist seine letzte Ruhe fand. Die MDR-Wanderer haben auf der Tour etliche Höhenmeter zu bewältigen, üppige Wiesenweite und verschlungene Pfade wechseln einander ab. Hansjakob hat im vorigen Jahrhundert rund 70 Bücher über den Schwarzwald publiziert, doch das Markenzeichen der Region ist der Bollenhut mit den roten Bommeln. Warum diese Kopfbedeckung so berühmt wurde, obwohl sie nur in drei evangelischen Gemeinden im Kinzigtal getragen wird, werden Heike und Robby ergründen. Ebenso das Wiedendrehen, Schnätzen und Einbinden der Gestere, das sie in Wolfach erleben. Flößerei und Holzhandel haben die Stadt an der Kinzig 600 Jahre lang reich gemacht. Jetzt belebt ein Verein das in Vergessenheit geratene Handwerk neu, und auch Gäste dürfen Hand anlegen. Nach dem Aufstieg vom Tal auf den Käppelehof in 438 m Höhe endet die Tour mit Kuchen, Wein und fantastischen Blicken auf das Kinzigtal und das Panorama des Schwarzwaldes.

15:45 - 16:30, 3SAT
Die neue Seidenstraße ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Die zweite Etappe auf der legendären Handelsroute führt von China bis nach Pakistan. Beide Länder haben den Karakorum-Highway gebaut und so erstmals seit Dschingis Khans Zeiten wieder eine ununterbrochene Landverbindung über den Kontinent geschaffen. Entlang schwindelerregender Abgründe führt die Straße ins Herz Asiens.

seiden2.jpg (40540 Byte)

16:40 - 17:35, Arte
Mit den Wüsten-Hebammen bei den Tuareg ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

In der Region Adrar im Grenzgebiet zwischen Mali und Algerien prägen unwirtliche Sanddünen und felsige Bergmassive das Landschaftsbild. Ihre Bewohner, die Tuareg, sind Nomaden und leben in erster Linie von der Wanderweidenwirtschaft. Die Lebensbedingungen sind hart und ärztliche Versorgung ist oft unerreichbar. Kindersterblichkeit und Kindbetttod sind hier so hoch wie kaum sonst auf der Welt. Mit Unterstützung der Hilfsorganisation 'Ärzte der Welt - Belgien' bemüht sich die malische Regierung um eine Verbesserung der Gesundheitsfürsorge in der Region. So wurden über 200 einheimische Hebammen geschult, um Geburtshilfe unter bestmöglichen hygienischen Bedingungen leisten zu können oder komplizierte Geburten so frühzeitig zu erkennen, dass die Gebärende noch in ein Krankenhaus gebracht werden kann. Die Wander-Hebammen tragen einen wichtigen Teil dazu bei, die Lebensumstände der Tuareg zu verbessern.

wueste.jpg (33281 Byte)

18:05 - 19:00, Arte
Indiens Dschungelbuchklinik fauna.gif (2335 Byte)

Im dicht besiedelten Indien kommen Wildtiere immer wieder in Konflikt mit der Zivilisation. Veterinärin Phulmoni Gogoi versucht, die Landbevölkerung über Artenschutz aufzuklären und Tiere zu retten.

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18:30 - 19:00, 3SAT
Kambodscha - Die Kinder der Killing Fields ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Vor nur 30 Jahren war Phnom Penh eine Geisterstadt - die verlassene Hauptstadt eines ausgebluteten Landes. 1975 wurden alle Städter aufs Land deportiert, um dort Feldarbeit zu leisten. Phnom Penh war innerhalb von 24 Stunden komplett entvölkert. Bis 1979 regierten die Roten Khmer mit grausamer Härte und brachten Kambodscha Leid und unvorstellbares Elend. In dem vierjährigen Terrorregime Pol Pots gab es keine Schulen und Krankenhäuser, und die gesamte geistige Elite des Landes wurde ermordet. Rund zwei Millionen Menschen kamen ums Leben, knapp ein Fünftel der Bevölkerung. Während die Kambodschaner auf die Bestrafung der Verantwortlichen hoffen, die heute vor einem internationalen Gerichtshof stehen, begegnet man in Phom Penh überall den Folgen des vierjährigen Terrorregimes. Es ist eine leise Armut - Bettler und vor allem Kinder, die versuchen, ein bisschen Geld zu verdienen, die stehlen und sich prostituieren. Kein Wunder, dass Kambodscha inzwischen das Land mit der höchsten HIV-Infektionsrate in ganz Asien ist. Vor allem die junge Generation, die zum Aufbau des Landes beitragen könnte, ist mit dem Virus infiziert.

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19:30 - 20:00, 3SAT
Meisterwerke der Menschheit

Die Morin Khuur, die zweiseitige Pferdekopfgeige, verkörpert die nationale Identität der Mongolen wie kein anderes Musikinstrument und symbolisiert die gesamte Kultur der Nomaden. Die Saiten der Pferdekopfgeige und des Streichbogens werden aus Pferdeschweif gefertigt, ihren Hals krönt ein geschnitzter Pferdekopf. Ihr sanfter Klang transportiert das Gefühl des ursprünglichen Lebens und den Traum vom freien Leben in der Weite der mongolischen Steppe. Per Dekret erklärte der mongolische Staatspräsident die Morin Khuur zum nationalen Musikinstrument, das jeder Haushalt im Land besitzen soll. Trotzdem ist die Tradition heute gefährdet. Während das mongolische Nationalorchester unter der Leitung von Tsendiin Batchuluun internationale Erfolge im Ausland verbuchen kann, wird die Pferdekopfgeige in ihrer Heimat, den Jurten der nomadischen Bevölkerung, immer weniger gespielt.

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19:30 - 20:15, Arte
Flüsse der Welt ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Der in Angola entspringende Okavango fließt durch Namibia und endet in der Kalahari-Wüste von Botsuana. In dieser Region ohne jegliche Erhebung teilt er sich in Hunderte von mäandernden Kanälen mit vielen Inseln. Die Tatsache, dass der rund 1.800 Kilometer lange Fluss nie das Meer erreicht, sondern in der Wüste versickert, ist einem seltenen geologischen Phänomen geschuldet: Der Boden der Kalahari ist so porös, dass er das Wasser des Okavango aufsaugt. Dadurch wird die an sich vollkommen dürre Region bewässert und fruchtbar gemacht. Und so bringt der Okavango der Wüste überquellendes Leben: Löwen, Elefanten, Flusspferde, unterschiedlichste Vogelarten, Antilopen und Krokodile machen das bis zu 16.000 Quadratkilometer große Okavango-Deltas zu einem Garten Eden, in dem die außergewöhnlichsten Tiere leben. Ein streng bewachtes Paradies, denn die einzigartige Artenvielfalt dieses Ortes muss geschützt werden. Auf der Reise entlang der Flusswindungen zeigt die Dokumentation einige der Menschen, die sich dieser Aufgabe verschrieben haben, darunter Wissenschaftler, die sich für die üppige Natur der Region begeistern. Aber das Wasser des Okavango weckt viele Begehrlichkeiten. Sein Delta ist von einem Staudammprojekt bedroht, das die Bewässerung der Nachbarländer ermöglichen soll. Somit bleibt dem Paradies des Okavango vielleicht nur eine Gnadenfrist.

welt12.jpg (44545 Byte)

20:15 - 21:00, Phoenix
Das Jahr der Wildnis fauna.gif (2335 Byte)

In Südafrika erblüht das Leben; der Frühling ist da. In Thailand regiert der Monsun - und in Europa hält der Herbst Einzug. Verschiedene Jahreszeiten beginnen auf der Erde. Auch das filmische Tagebuch läuft weiter. Die Korallenriffe des Pazifik bergen vielfältige Lebensformen - und sind die größte Struktur ihrer Art. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus; für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.

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21:55 - 23:25, Arte
Feuerherz ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) film.gif (3907 Byte)

Eritrea in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts: Mitten in den Wirren des Unabhängigkeitskrieges gegen Äthiopien wächst die aufgeweckte Awet, liebevoll betreut von italienischen Nonnen, in einem Waisenheim in Asmara auf. Ihre Mutter ist auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg umgekommen. Eines Tages stellt sich heraus, dass ihr Vater, ein Freiheitskämpfer, noch lebt. Dieser schickt seine ältere Tochter Freweyni, um sein zweites Kind zu sich zu holen. Awet ist überglücklich, glaubt sie doch endlich Familie und Heimat gefunden zu haben. Doch statt Geborgenheit warten harte Arbeit und Armut auf das junge Mädchen. Ihr Vater, den sich Awet in ihrer Fantasie als mutigen Kämpfer vorgestellt hat, entpuppt sich als feigherziger Schläger, der seine Kinder und deren Kräfte schamlos ausbeutet. Awet hingegen hat ihren eigenen Kopf sowie ihr 'Feuerherz' - ein gesticktes Bild, das sie von ihrer Lieblingsschwester Anna aus der Klosterschule als glückbringendes Abschiedsgeschenk erhalten hat. Von ihr hat Awet auch gelernt, sich gegen Ungerechtigkeiten und Gewalt auf friedliche Weise zu wehren. Schließlich übergibt der Vater seine beiden Kinder der 'Jebha' einer der rivalisierenden Befreiungsarmeen: Seine Mädchen sollen 'Töchter Eritreas' werden. Im Lager der Jebha, die sich als die erste und wahre Befreiungsfront begreifen, soll Awet lernen, wie Waffen und Sozialismus funktionieren. Nach und nach lässt sich das Mädchen in den Sog des Kampfes hineinziehen: Obwohl sie Freundschaft und Brüderlichkeit erfährt und sich für das Freiheitsideal zu begeistern lernt, wird Awet im Camp vor allem mit dem Wahnsinn des Krieges konfrontiert, mit menschlichen Gräueltaten, Fanatismus und Tod. Angesichts des innereritreischen Krieges der 'Jebha' gegen die 'Shabia' stellt sie ihren Ausbildern die clevere Frage, warum sich zwei militante Gruppen mit dem gleichen Ziel gegenseitig umbringen, statt sich in ihrem Vorhaben der Befreiung des Landes zu unterstützen. Dennoch glaubt Awet, bei der Jebha eine neue Familie gefunden zu haben; die Gruppenführer Ma'aza und Mike'ele nimmt sie als die größten Helden wahr. Mit den Waffen mag sich Awet allerdings nicht anfreunden. Bei der Jagd begeht sie einen folgenschweren Fehler, wird daraufhin hart bestraft und von der Gruppe geächtet. So verliert das Mädchen langsam den Glauben an die Jebha und an den endlosen Befreiungskampf, der über Leichen geht. Zusammen mit ihrer Schwester und einigen Kindern aus dem Camp geht Awet ihren eigenen Weg, ihrem Gewissen und ihrem 'feurigen Herzen' folgend ...

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22:45 - 23:45, H3
Faszination Berge fauna.gif (2335 Byte)

Südtirol ist zu einem der bekanntesten Urlaubsgebiete für Berg- und Naturfreunde geworden. Die herrlichen Landschaften, das stets milde und gesunde Klima sowie die Vielfalt an Tourmöglichkeiten machen dieses norditalienische Kleinod besonders attraktiv. Der Film zeigt die schönsten Bergwanderungen, gibt Tourtipps und porträtiert die Südtiroler Lebensart.

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22:50 - 23:20, SWR
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Die Menschen in Südasien verbindet eine tiefempfundene Religiosität, ganz gleich zu welchen Göttern sie beten. Für diese Folge der 'Gesichter Asiens' haben sich Florian Meesmann und sein Team aus dem ARD-Studio Neu Delhi in Nepal, Indien und Pakistan auf Spurensuche begeben. Dabei entdeckten sie, wie wichtig in jeder Religion bestimmte Speisen für den Glauben sind. Sie haben mit einer buddhistischen Familie in den Bergen Nepals das Neujahrsfest gefeiert und sie waren unterwegs mit den Lebensmittelkontrolleuren in der pakistanischen Hafenstadt Karachi. Die prüfen, dass die Nahrungsmittel auch 'halal' - im Einklang mit dem Koran - produziert werden. Und sie haben die Priester beim hinduistischen Kumbh-Mela Festival in Haridwar begleitet: Bei diesem Fest für hunderttausende Hindus werden die Götter mit einem magischen Getränk gnädig gestimmt.

23:45 - 00:30, ARD
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Father Heribertus, Jesuit und Missionar, segnet und tauft Menschen, die bisher Buddhisten waren, auf einem schwimmenden Kirchenschiff auf dem Tonle Sap-See in Kambodscha. Krischan Wernecke, 20 Jahre alt, hilft als Missionar auf Zeit beim Orden der Salesianer Don Boscos ein Jahr lang bei der Ausbildung junger Hotelfachleute in Sihanoukville. Zu Beginn des Unterrichts wird gebetet; zwei der jungen Leute haben sich katholisch taufen lassen, vier ehemalige Schüler werden in den Orden eintreten. Mission heißt: Den Glauben in die Welt tragen. Ist heute die Verquickung von sozialer Hilfe und Missionierung noch zeitgemäß und legitim? Studierende der Liebenzeller Mission sehen das Werben für ihren Glauben als ein Grundrecht an. Gehen junge Menschen aus echter Berufung heraus auch in gefährliche Länder, um zu helfen und zu missionieren? Oder macht zu viel christliche Liebe blind? Zwei junge Frauen, Absolventinnen der Bibelschule Brake/NRW, wurden Anfang Juni im Jemen ermordet; eine fünfköpfige Missionarsfamilie aus Sachsen wurde verschleppt. Missionare erleben Ausgrenzung, Verschleppung, Gewalt. Missions-Hardliner betonen, dass Verfolgung der Normalfall sei: Das Leben als Nachfolger Jesu klammere Gefahren und Leiden nicht aus. Der Film 'Mission Impossible?' zeigt mehrere Missionsprojekte in Asien und Südamerika. Er hinterfragt kritisch die Arbeit von Missionaren und untersucht, ob sie als 'Weltbeglücker' anderen Menschen ihren Gott aus- und den eigenen, besseren, einreden. Er fragt auch, ob Missionare am Ende Märtyrer sind, bereit, ihr Leben für ihren Glauben aufs Spiel zu setzen? Ist der Opfergedanke Teil eines Fundamentalismus?

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