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| Dienstag, 07.02.2012 |
| 00:15 - 02:05,
H3 |
Mosquito Coast - Reise in die
Wildnis  'Der Mensch ist Gott', erklärt Erfinder Allie Fox (Harrison
Ford) - und beschließt, seine Vorstellung vom Paradies zu realisieren. Dafür zieht er
mit Frau (Helen Mirren) und Kindern von Massachusetts in den Dschungel von Honduras. An
der Moskito-Küste will er ein schlichtes Leben im Einklang mit der Natur führen. Von
Pioniergeist erfüllt, baut er ein Eingeborenendorf zu einer modernen Hüttensiedlung mit
Eisfabrik aus. Dabei entwickelt er sich zum Tyrannen und verliert mehr und mehr den Blick
für die Wirklichkeit. Als Desperados die Siedlung überfallen, kämpft Allie bis zum
Äußersten für seinen Traum.

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| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
Wer war Jesus?  In der
dreiteiligen Dokumentation 'Wer war Jesus?' gehen drei Wissenschaftler auf die Suche nach
neuen Details über die Kindheit Jesu, seine Botschaften und seinen Tod. Was ist wahr an
der Weihnachtsgeschichte? Wurde Jesus wirklich in Bethlehem geboren oder steht das nur in
der Bibel, um der jüdischen Prophezeiung gerecht zu werden? Ein Archäologe und zwei
Religionswissenschaftler reisen ins Heilige Land, um vor Ort Nachforschungen zu betreiben.
Interviews, archäologische Funde und Untersuchungen an Originalschauplätzen werfen ein
neues Bild auf bekannte Bibelgeschichten.

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| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
Wer war Jesus?  Jesus von
Nazareth verkündete den christlichen Glauben. In der Bibel wird berichtet, wie Jesus
gelebt und was er gelehrt hat. Drei Wissenschaftler reisen nun ins Heilige Land, um den
Wahrheitsgehalt der biblischen Überlieferung zu überprüfen. In Bethlehem, Nazareth,
Kafarnaum und am Jordan gehen sie auf Spurensuche und rekonstruieren die wichtigsten
Lebensstationen des Messias'.
Wie Jesus von Nazareth wirklich lebte - da sind sich die Forscher uneins. Weitgehende
Einigkeit herrscht indes darüber, dass die Bibel nicht als Geschichtsbuch zu lesen ist.

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| 04:45 - 05:15,
H3 |
Kalifornische Träume  Kalifornische Träume
in der Küche des Frankfurter Hilton: Die besten Köche Kaliforniens brutzeln eine Woche
lang Supergerichte ihrer Heimat. Beim Kochkurs bekommen Hobbyköche ein Feeling für die
kulinarische Seite der Dream-Küste Amerikas. Natürlich gibt es viel, viel Fisch. Alle
Rezepte sind wie immer zum Nachkochen - und dafür braucht man kein Sternekoch zu sein. |
| 05:15 - 06:00,
Phoenix26 |
Wer war Jesus?  Die Passion ist
bekannt. Aber viele Details wurden erst hundert Jahre nach Jesus Tod niedergeschrieben.
Der letzte Teil von 'Wer war Jesus?' untersucht die historische Realität der größten
Geschichte, die je erzählt wurde.

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| 05:40 - 06:10,
3SAT |
Abenteuer Südsee Fast 1000 Inseln
zählen zu den Salomonen, die östlich von Neuguinea liegen. Viele sind von der
Zivilisation unberührt. ARD-Korrespondent Mario Schmidt durchstreift Regenwälder und
berichtet von Menschen, die Traditionen pflegen: Manche zahlen noch mit Muschelgeld. Unter
Tauchern gelten die Salomonen als Geheimtipp - wegen häufiger politischer Unruhen sind
sie touristisch kaum erschlossen.
Ein Economy-Flug von Frankfurt/Main in die Hauptstadt Honiara kostet ab circa 2500 Euro
und dauert rund 31 Stunden. Beste Reisezeit ist von Juni bis September.

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| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
Abenteuer Mongolei 'Die Gobi ist
grausam und verlockend', so fasst Joachim Holtz seine Reiseerlebnisse in einem der
ärmsten Länder Asiens zusammen. Er berichtet über das Leben der Nomaden, die Bedeutung
von Ziegen und Kamelen und über Naadam, das Volksfest der Mongolen mit Pferderennen,
Ringkampf und Bogenschießen.
Die (Halb-)Wüste Gobi erstreckt sich über fast ein Viertel der Gesamtfläche der
Mongolei. Im Sommer werden hier Temperaturen von über 45°C gemessen, im Winter sinken
die Temperaturen stellenweise auf -45°C.

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| 06:45 - 07:30,
Phoenix |
Abenteuer Mongolei Eine
Zeitungsmeldung sorgte für Furore: Das Grab von Dschingis Khan (1162 -1227) ist entdeckt
worden - in der Provinz Khenti, nahe seinem Geburtsort. Der Khan wird von den Mongolen als
Nationalheld verehrt. Schließlich einte er 1206 ihr zerstrittenes Volk. Zum Dank prangt
sein Bild auf Unterwäsche und Wodkaflaschen. Joachim Holtz hat das Grab des Herrschers
gesucht.

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| 07:30 - 08:15,
Phoenix26 |
Kreuzfahrt auf Schienen  In Polen gibt es sie
noch: die Dampflok. Zwischen den Orten Wolsztyn und Leszno fährt sie jeden Tag hin und
her. Es ist die letzte regelmäßige Dampflokstrecke innerhalb Europas, und an der
Wegstrecke findet sich auch noch eines der typischen Schrankenwärterhäuschen inklusive
Schrankenwärter. Polen-Korrespondent Ulrich Adrian hat diesen Mann getroffen. In seinem
Film zeigt er aber nicht nur diese Rarität, sondern auch weitere ungewöhnliche
Schienenfahrzeuge, die die polnische Landschaft durchpflügen.

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| 08:15 - 09:15,
Phoenix26 |
Eiszauber in Polen  Winter in den
polnischen Bergen: Mutige stürzen sich in Kajaks Eisbäche hinunter. Und der
Wintersportort Zakopane erwartet den Ansturm russischer Touristen. Korrespondent Ulrich
Adrian berichtet.

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| 08:55 - 09:40,
arte26 |
Der Humboldt-Nationalpark im
Osten Kubas  Vor der Eroberung durch die Spanier war Kuba fast
vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr
und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel
zu bauen. Nach der kubanischen Revolution sorgte ein umfangreiches
Wiederaufforstungs-Programm dafür, dass inzwischen wieder rund 25 Prozent der Insel
bewaldet sind. Mehr als 80 Naturschutzgebiete sind seither entstanden. Ganz im Osten des
Landes liegt der 'Alexandervon-Humboldt-Nationalpark' mit seinen einmaligen Bergregen- und
Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700
Quadratkilometer Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des
Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Exkursionen durch Kuba angetroffen hat. Der
erste Teil der Dokumentation stellt die verschiedenen Zonen des Humboldt-Nationalparks
vor. Im Osten fließt der Toa, der wasserreichste Fluss des gesamten Landes. An seinem
Unterlauf wollten ausländische Firmen Mitte der 90er Jahre ein Kraftwerk bauen. Devisen
und Strom hätte Kuba damals dringend benötigt, doch die Folgen für die Natur wären
katastrophal gewesen. Fidel Castro persönlich hat dann das Projekt gestoppt und dafür
gesorgt, dass der bereits geplante'Alexandervon-Humboldt-Nationalpark ' schnellstens
Realität wurde. Unweit der Toa-Mündung ging gut 500 Jahre zuvor Christoph Kolumbus vor
Anker. Wenig später gründeten die Spanier in der Baracoa-Bucht die erste Siedlung der
Insel, die sich im Laufe der Zeit zur Küstenstadt Baracoa entwickelte. 40 Kilometer
entfernt, an der Bahia de Taco, befindet sich das Besucherzentrum des Nationalparks.
Angezogen vom Scheinwerferlicht umschwirren in der Dämmerung Tausende
Blattnasen-Fledermäuse die Büste Alexander von Humboldts. Bis 1959 wurde der Wald an der
Küste vieler seiner Schätze beraubt. Der größte Teil war im Besitz von US-Amerikanern.
Die Ruinen ihrer Villen nutzt heute die farbenprächtige Polymita-Schnecke als
Schlafplatz. Auch ihretwegen ist das Schutzgebiet geschaffen worden. An der Küste des
Nationalparks erstrecken sich ausgedehnte Mangrovenwälder. Charakteristisch sind die
Stelzwurzeln der Roten Mangrove. Sie kann damit sowohl über als auch unter Wasser
Sauerstoff tanken. Wenn Raúl Matos Romero, der Chef vom Baracoa-Sektor, nicht im
Nationalpark unterwegs ist, nutzt er die Stadtbibliothek von Baracoa als Arbeitsplatz. Ein
eigenes Direktionsbüro befindet sich im Bau, doch nach den letzten Hurrikans wird wohl
noch einige Zeit bis zum Einzug vergehen. So muss Raúl die erste wissenschaftliche
Expedition ins Korallenriff von hier aus vorbereiten. Sein Stellvertreter Giovanis hat vor
kurzem den Tauchschein gemacht. Er will ergründen, welche Kostbarkeiten das Meer hinter
der Bahia de Taco birgt.

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| 09:30 - 09:45,
H3 |
Meilensteine der
Naturwissenschaft und Technik  Edwin Powell Hubble widmete schon seine Doktorarbeit den
Galaxien. Dank seiner Forschungen konnte er beweisen, dass es Galaxien außerhalb der
Milchstraße gibt. Um die Entfernung solcher Galaxien zu ermitteln, nutzte man in ihrer
Größe und Helligkeit schwankende Sterne, so genannte Cepheiden, die sich als
astronomischer Zollstock bewährt hatten. Hubble gelang es zu belegen, dass die Galaxien
auseinanderdriften und dass sich das Universum ausdehnt. Damit konnte auch die
Urknall-Theorie neu entfacht werden. Der Beweis dafür gelang den beiden Amerikanern Arno
Penzias und Robert Wilson mit Hilfe radioastronomischer Untersuchungen. 1978 erhielten sie
dafür den Nobelpreis. Zur Gewinnung neuer Daten über das Universum nutzen die Astronomen
seit Jahrzehnten das nach Edwin Powell Hubble benannte Weltraumteleskop. Heute geht man
davon aus, dass das Universum ewig expandiert. |
| 14:00 - 14:30,
H3 |
Eisenbahn-Romantik  Wälder und Seen
erwarten den Reisenden, der nach Finnland kommt. Allerdings finden sich im Norden Europas
noch jede Menge anderer Attraktionen. Eine Gruppe Eisenbahnfreunde hat sich aufgemacht,
das Land per Zug zu erkunden und dabei so viele finnische Strecken wie möglich zu
befahren. Unterwegs sind sie in einer historischen Schienenbusgarnitur. Ihre Reise beginnt
in Helsinki und führt zunächst entlang der Küste Richtung Osten. Immer wieder befährt
der Sonderzug Gleisabschnitte, die eigentlich nur für Güterzüge geöffnet sind. Dabei
begegnen ihnen jung gebliebene Walzertänzer und altgediente Dampfveteranen, ein
Modelleisenbahner aus der Schweiz und ein Eisbrecher aus England. Zweimal wagt sich der
Sonderzug bis an die Grenze zu Russland vor. Weiter geht die Fahrt Richtung Norden in die
faszinierende Landschaft Kareliens, hinein in die finnische Seenplatte - und alles auf
Schienen mit breiter Spur. |
| 14:15 - 14:30,
arte |
Chronik des wilden Afrikas
 Jeden
Abend treffen sich in der Banlieue sechs junge Franzosen unterschiedlicher Herkunft an
einer Bushaltestelle. Eines Nachts stößt ein alter Mann aus dem Maghreb zu ihnen, um auf
den nächsten Bus zu warten. Als ihn die etwas verwunderten Jugendlichen darauf hinweisen,
dass der letzte Bus bereits abgefahren ist, beginnt der mysteriöse Mann mit ihnen ein
ungewöhnliches Gespräch, das ihr Weltbild verändert.
Issam Mathlouti ist tunesischer Herkunft. Er wurde in einem kleinen Dorf der Haute-Marne
geboren und wuchs im Elsass auf. Mit 23 brach er sein Studium ab, um seinen Militärdienst
in Westafrika zu absolvieren. Dorthin kehrte er später zurück und verbrachte dort
mehrere Jahre. Der afrikanische Kontinent stellt seine Hauptinspirationsquelle dar. Die
urbane Fabel 'Chronik des wilden Afrikas' ist Issam Mathloutis erster Kurzfilm. |
| 14:15 - 15:00,
NDR26 |
Bilderbuch Deutschland  Im Werdenfelser
Land scheint alles dramatisch zu sein: die verwitterten Felsmassive von Zugspitze und
Waxenstein, die Wetterwechsel, die Eisstürze der Partnachklamm und auch die von Richard
Strauß komponierte Musik, der in Garmisch seine Sommerresidenz hatte. In dem Film werden
auch die Fragen geklärt, warum der heilige Antonius, der 'Schlamperl-Patron', für
dauerhaftes Eheglück zuständig ist, wie die 'Seele der Geige' heißt, was der bayrische
Vorläufer des Handys war und wie der Rehbraten rosa bleibt.
Gertraud Dinzinger stellt in ihrem Film das 'Goldene Landl' und die Menschen, die dort
leben, vor - darunter Rosi Mittermaier und Christian Neureuther.

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| 14:30 - 15:15,
H3 |
Die Bahamas  Wer denkt bei den
Bahamas nicht an kilometerlange Sandstrände, türkisfarbenes Meer und strahlend blauen
Himmel? Die Inselwelt am Nordrand der Karibik wird ihrem Ruf sicherlich gerecht - und doch
gibt es sehr viel mehr zu entdecken. In Nassau, auf der Hauptinsel New Providence,
begleitet der Film das bekannte Künstlertrio Beadle/Burnside/Beadle durch seine
Heimatstadt und wirft einen Blick auf das Leben der Promis an den Stränden von Paradise
Island. Die einzige Zigarrenfabrik der Bahamas steht unter der Aufsicht des ehemaligen
Zigarrendrehers von Fidel Castro. Einer der renommiertesten Haiforscher der Welt betreibt
seine Studien ganz im Norden auf Walker's Cay. Nach einer Exkursion ins unberührte
Hinterland von Andros endet die Reise mit dem Besuch eines stimmungsvollen Gottesdienstes
auf Grand Bahama. |
| 15:15 - 16:00,
NDR |
Vietnam in einem Zug  1.700 Kilometer lang ist die Strecke
von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt (früher: Saigon). 40 Stunden braucht der Zug dafür. Die
Vietnamesen nennen ihn den 'Wiedervereinigungsexpress'. In Hanoi ist Tran Duong
eingestiegen, ein älterer Herr. Eingeklemmt zwischen den Gemüsekörben mitreisender
Bauern, erklärt er mit leicht sächsischem Akzent: 'Ohne deutsche Kultur kann ich nicht
leben.' Während der Fahrt durch Reisfelder, entlang des blauen Meeres, vorbei an grauen
Bergen deklamiert er Goethe-Gedichte. Einst hat er für die Honeckers übersetzt, und noch
immer arbeitet er als Dolmetscher für deutsche Besucher. Die zierliche Dame neben ihm ist
etwa gleichaltrig. Während des Vietnamkrieges war sie Funkerin. Ihre
Elektrotechnik-Ausbildung hat sie als junges Mädchen in Dresden gemacht. Lesen und
schreiben lernte sie im benachbarten Moritzburg. Dort ist auch Tran Duongs Liebe zur
deutschen Poesie ist erwacht. Die beiden Reisenden sind unterwegs nach Ho-Chi-Minh-Stadt,
zu einem Treffen mit anderen 'Moritzburgern'. Vor mehr als 50 Jahren hatten Dresden und
die kleine sächsische Gemeinde Moritzburg rund 350 vietnamesische Kinder verdienter
Kämpfer gegen die französische Kolonialherrschaft aufgenommen und ihnen eine Schul- und
Berufsausbildung ermöglicht. Aktivität, Fleiß und Arbeitseifer seien hier in ihnen
geweckt worden, sagen sie heute. Fast alle haben in Vietnam Karriere gemacht. Der Zug
hält in der alten Kaiserstadt Huê. Die Pensionen am Fluss werden oft von Managern
geführt, die gut Deutsch sprechen, denn sie haben in der DDR studiert. Auch Englisch ist
gefragt: Viele ehemalige GIs kommen auf Nostalgie-Tour, wollen wissen, was die Vietnamesen
heute von Amerika halten. 40 Kilometer vor Ho-Chi-Minh-Stadt befinden sich die
kilometerlangen Tunnelsysteme von Cu Chi. Heute kriechen ergraute Partisanen zusammen mit
Kriegsveteranen aus den USA durch die - inzwischen verbreiterten - Tunnel. Die Fahrt endet
im Bahnhof von Ho-Chi-Minh-Stadt. Auf dem Bahnhofsschild steht Saigon - Pragmatismus auf
Vietnamesisch. Es ist heißer, lauter, voller als in Hanoi: Shoppingcenter, Banken, eine
Skyline wie überall auf der Welt. Doch neben der Cola-Werbung hängen politische Parolen.
Oben weht die rote Fahne, unten tobt das Business. Die Vietnamesen kriegen das alles unter
einen Hut - lächelnd versteht sich.

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| 15:15 - 16:00,
H3 |
Im Reich des Eisvogels  Das Revier des
Eisvogels liegt mitten in einer der schönsten deutschen Mittelgebirgslandschaften: dem
Westerwald. In den bewaldeten Flusstälern befinden sich wertvolle Naturoasen, in denen
der scheue und seltene Eisvogel noch alles findet, was er braucht. Der gerade
spatzengroße Vogel ernährt sich ausschließlich von Fisch. Wenn in langen Kälteperioden
die Bachläufe zufrieren, verhungert er. Ein einziger Winter kann eine ganze Population
auslöschen. Ein überlebendes Männchen jedoch setzt alles daran, die enormen Verluste
der kalten Zeit wieder wett zu machen. Sobald das Eis aufbricht, verpaart er sich mit
einem der wenigen überlebenden Weibchen, und das Paar beginnt sofort mit der Brut. Von da
an arbeiten die beiden kleinen Vögel im Akkord - monatelang. Denn sie ziehen nicht nur
ein oder zwei Bruten groß, sondern sogar drei. Jedes Mal sitzen bis zu sieben Jungvögel
in den Nestern - und jedes verlangt mindestens einen Fisch pro Stunde. Das sind für die
fütternden Eltern anfangs fünfzig bis siebzig, später sogar, wenn die Jungen größer
sind, bis zu 200 Fische am Tag. Heftige Regenfälle erschweren den Fang,
Nahrungskonkurrenten wie Graureiher dezimieren die Beute, und wenn der Nachwuchs endlich
ausfliegt, bedrohen Greifvögel ihr Leben. Filmautor Rolf J. Möltgen dokumentiert das
Verhalten der fleißigen Fischjäger in eindrucksvollen Bildern. Zeitlupenaufnahmen decken
die Fangstrategie auf, Nahaufnahmen im Nest zeigen bislang kaum dokumentierte
Verhaltensweisen wie das Fütterungskarussell der Nestlinge. Im Reich des Eisvogels leben
so unterschiedliche Nachbarn wie Haubentaucher, Kormorane, Schwarzstörche und
Braunkehlchen. Auch sie ziehen ihre Jungen auf und verteidigen sie gegen Feinde, jeder mit
der für ihn typischen Strategie. Keiner jedoch ist so fruchtbar und fleißig wie der
Eisvogel. |
| 15:15 - 16:00,
RBB26 |
| Bilderbuch Deutschland Cuxhaven
- eine Stadt der Schiffe: Fischereihafen, Amerikahafen, Jachthafen und die Deutsche Bucht,
eine der meistbefahrenen Schifffahrtswege der Welt. Wer hierher kommt, den ziehen die
Schiffe in ihren Bann, sie wecken Sehnsucht und Fernweh. Früher war Cuxhaven das Tor zur
Neuen Welt, Ausgangspunkt für die Reise Unzähliger über den Ozean in eine ungewisse,
vielleicht bessere Zukunft. 'Das letzte Dorf vor Amerika' - so nennen die Cuxhavener ihre
Stadt noch heute. Eike Besuden hat Cuxhaven, die ruhige, flache Landschaft, die die Stadt
umgibt, und die oft raue Küste besucht. Er sammelte Geschichten von den Menschen dort,
vom Meer, vom Watt, von den Wracks, von Amerika und Hamburg. Bis 1937 gehörte Cuxhaven zu
Hamburg, und noch heute gehört Neuwerk, die kleine Insel vor Cuxhaven, zu Hamburg.

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| 16:30 - 17:30,
arte26 |
Westafrika - Geheimnisvolle
Sahara Der junge Fulbe-Hirte Ibrahim lebt in Niger. Er hofft,
beim traditionellen Schönheitswettbewerb für Männer zu gewinnen. Beim Guérewol-Fest
stellen sich die geschminkten, herausgeputzten und mit zahlreichen Accessoires
geschmückten Männer nach stundenlanger Vorbereitung in einer Reihe auf. Die jungen
Frauen des Dorfes sehen sich die Bewerber an und wählen sich unter den Tänzern den
Schönsten aus. Schönheit ist allerdings auch das Einzige, das Ibrahim geblieben ist,
denn ihm und seiner Familie sind alle Nutztiere weggestorben. Viele Stämme leben in
tiefster Armut, denn immer länger anhaltende Dürrezeiten haben zu einer Ausbreitung der
Wüstenflächen geführt. Die einzige Nahrung der in der Region verbliebenen Menschen ist
ein bitteres Kraut. Viele der Kinder leiden an chronischer Unterernährung. Auch den
Tieren fällt es zunehmend schwerer, in diesem immer trockeneren Umfeld zu überleben. So
bleibt vom Banzena-See in Mali manchmal nur noch eine große Pfütze übrig. Und die
wenigen noch hier lebenden Elefanten müssen Hunderte von Kilometern zurücklegen, um
Wasser zu finden.

|
| 17:30 - 17:55,
arte |
| Nächster Halt - Rio de
Janeiro In Rio de Janeiro ist das Meer allgegenwärtig, und der Strand
spielt im Leben der Cariocas eine zentrale Rolle. Die Stadt hat eine regelrechte
Strandkultur kreiert. So liegt es auf der Hand, dass sich der zweite Tag von Emmanuelle
Gaumes Erkundung der nach São Paulo zweitgrößten Stadt Brasiliens am Strand abspielt.
Leblon, Ipanema und natürlich die legendäre Copacabana sind die berühmtesten Strände
Rios. Hier trifft man auf Menschen, wie es sie wohl nur in dieser Stadt gibt. Elis zum
Beispiel will Ipanema wieder zu seinem ursprünglichen Aussehen verhelfen. Und Jorge ist
ein Goldsucher der besonderen Art. Daniela und Flavia verbringen viel Zeit damit, die
Cariocas am Strand zu beobachten. Pikachu und Kelvin stammen aus den Favelas, am Strand
lernen sie surfen. Sie träumen davon, eines Tages die Wellen von Hawaii zu bezwingen. Und
der Party- und Eventmanager Favio hat sein ganz außergewöhnliches Open-Air-Büro am
Strand aufgeschlagen.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
Faszinierende Wildnis Über 10.000
Vogelarten sind bekannt. Unter ihnen gibt es Spezialisten, die enorme Strecken
zurücklegen, im Meer in große Tiefe tauchen oder schneller laufen können als ein
Gepard. Mit speziellen Kameras gelang ein spannender Blick auf die Fähigkeiten einiger
'Luftakrobaten'. Gezeigt werden u.a. Flamingo-Küken auf ihrem Marsch über die
afrikanischen Salzpfannen, Seetaucher in Aktion, eine Ansammlung von
Spatelschwanz-Kolibris und Rosapelikane bei ihrer Brut .

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| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
Chinas Grenzen - Abenteuer
vom Ussuri bis zum Hindukusch  Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch
Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei
zurückgelegt, auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten - und war an Orten,
die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Für die zweiteilige Reportage reiste das Team an
den Außengrenzen des riesigen Reiches entlang und zeigt ein China, das selbst vielen
Chinesen noch völlig unbekannt ist.
Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen
gereist. 20.000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei zurückgelegt, auf Landstraßen,
Feldwegen, Sand- und Geröllpisten, und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen
hat.

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| 20:15 - 21:00,
WDR26 |
Wildes Russland Nach Stationen in
Sibirien und der Arktis führt der vorletzte Teil der Reihe durch den asiatischen
Südosten des russischen Riesenreichs - die Heimat des Amur-Tigers, des seltenen
Riesenfisch-Uhus und der Sika-Hirsche. Betörendexotisch präsentiert sich der Chankasee
an der Grenze zu China, das weltweit größte Lotusblüten-Biotop.
Der Chankasee in der Region Primorje ist mit 4400 qkm achtmal größer als der Bodensee.
Das Gebiet gehörte früher zu Korea und zum Reich der Jurchen. Erst ab 1860, mit dem Bau
der Stadt Wladiwostok, wurde es großflächig von Russen besiedelt.

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| 20:15 - 21:45,
arte |
Das Jahr des Frühlings  Auch
militärische Gewalt konnte das Aufbegehren nach mehr Mitspracherecht nicht aufhalten. In
einigen arabischen Ländern (Tunesien, Ägypten, Jemen) traten 2011 die Diktatoren
zurück, in Libyen wurde die Gaddafi-Herrschaft mit Hilfe der NATO beendet. In Syrien
verteidigt Präsident Baschar al-Assad seine Macht mit allen Mitteln. Die Autoren zeichnen
die verschiedenen arabischen Revolutionen nach.
Info: Das syrische Regime gilt als eines der brutalsten. 3500 Menschen wurden im Laufe des
letzten Jahres getötet, 70.000 Oppositionelle inhaftiert (Quelle: UN).

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| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
Chinas Grenzen - Abenteuer
vom Ussuri bis zum Hindukusch  'Das hat doch mit China alles gar nichts mehr zu tun hier',
ist der erste Eindruck des Teams: Verschleierte Frauen, manche mit Burka; bärtige
Männer, die Wasserpfeife rauchen; orientalische Basare; Kebab statt Reis mit Gemüse. Der
Duft des Orients liegt in der Luft. Der Weg führt nach Kashgar, in der Provinz Xinjiang,
ganz im Westen Chinas.

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| 21:45 - 22:00,
3SAT |
Merv, Turkmenistan  Inmitten der Wüste
Karakum in Turkmenistan speist der Fluss Murghab eine große Oase. In ihr entstand ab dem
6. Jahrhundert vor Christus die antike Weltstadt Merv. Die reiche Oasenstadt war ein
wichtiger Knotenpunkt an der Seidenstraße, ein geistiges Zentrum der islamischen Welt.
Ihre Blütezeit erreichte sie im 11. und 12. Jahrhundert als östliche Hauptstadt des
Seldschuken-Reichs, Anfang des 13. Jahrhunderts wurde Merv von den Mongolen zerstört.
Erbaut war Merv ganz aus Lehm. Reste der dem extremen Klima angepassten Architektur sind
bis heute erhalten. Die Ruinen von Merv bedecken eine Fläche von mehr als acht
Quadratkilometern und bestehen aus mehreren, im Lauf der Jahrhunderte nebeneinander
erbauten Städten. Sie zu erforschen und zu erhalten, daran arbeitet ein internationales
Team von Wissenschaftlern zusammen mit einheimischen Fachkräften. Der Film aus der Reihe
'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' erzählt die Geschichte des
UNESCO-Weltkulturerbes Merv.

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| 22:00 - 22:30,
WDR |
| Der Weg der Wanderhuren ...Stolipivono'.
Im Mai 2010 wird der Straßenstrich in Dortmunds Nordstadt geschlossen, um
Roma-Prostituierte loszuwerden. Sie sollen dahin zurückkehren, wo sie hergekommen sind.
Doch in ihrer Heimat Bulgarien haben die jungen Frauen keine Perspektive. Sie bleiben in
Dortmund, arbeiten im Verborgenen - manchmal unter großer Gefahr, wie das Schicksal
Puppys zeigt. Der Film erzählt von ihr, ihrem Leid und der Hoffnung, eines Tages ein
besseres Leben zu haben.

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