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Dienstag, 07.02.2012
00:15 - 02:05, H3
Mosquito Coast - Reise in die Wildnis fauna.gif (2335 Byte) film.gif (3907 Byte)

'Der Mensch ist Gott', erklärt Erfinder Allie Fox (Harrison Ford) - und beschließt, seine Vorstellung vom Paradies zu realisieren. Dafür zieht er mit Frau (Helen Mirren) und Kindern von Massachusetts in den Dschungel von Honduras. An der Moskito-Küste will er ein schlichtes Leben im Einklang mit der Natur führen. Von Pioniergeist erfüllt, baut er ein Eingeborenendorf zu einer modernen Hüttensiedlung mit Eisfabrik aus. Dabei entwickelt er sich zum Tyrannen und verliert mehr und mehr den Blick für die Wirklichkeit. Als Desperados die Siedlung überfallen, kämpft Allie bis zum Äußersten für seinen Traum.

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Spannende Geschichten im 
Tagebuch News Archiv

03:45 - 04:30, Phoenix
Wer war Jesus? geschichte.gif (1360 Byte) kirche.gif (4999 Byte)

In der dreiteiligen Dokumentation 'Wer war Jesus?' gehen drei Wissenschaftler auf die Suche nach neuen Details über die Kindheit Jesu, seine Botschaften und seinen Tod. Was ist wahr an der Weihnachtsgeschichte? Wurde Jesus wirklich in Bethlehem geboren oder steht das nur in der Bibel, um der jüdischen Prophezeiung gerecht zu werden? Ein Archäologe und zwei Religionswissenschaftler reisen ins Heilige Land, um vor Ort Nachforschungen zu betreiben. Interviews, archäologische Funde und Untersuchungen an Originalschauplätzen werfen ein neues Bild auf bekannte Bibelgeschichten.

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04:30 - 05:15, Phoenix
Wer war Jesus? geschichte.gif (1360 Byte) kirche.gif (4999 Byte)

Jesus von Nazareth verkündete den christlichen Glauben. In der Bibel wird berichtet, wie Jesus gelebt und was er gelehrt hat. Drei Wissenschaftler reisen nun ins Heilige Land, um den Wahrheitsgehalt der biblischen Überlieferung zu überprüfen. In Bethlehem, Nazareth, Kafarnaum und am Jordan gehen sie auf Spurensuche und rekonstruieren die wichtigsten Lebensstationen des Messias'.

Wie Jesus von Nazareth wirklich lebte - da sind sich die Forscher uneins. Weitgehende Einigkeit herrscht indes darüber, dass die Bibel nicht als Geschichtsbuch zu lesen ist.

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04:45 - 05:15, H3
Kalifornische Träume koch.gif (4446 Byte)

Kalifornische Träume in der Küche des Frankfurter Hilton: Die besten Köche Kaliforniens brutzeln eine Woche lang Supergerichte ihrer Heimat. Beim Kochkurs bekommen Hobbyköche ein Feeling für die kulinarische Seite der Dream-Küste Amerikas. Natürlich gibt es viel, viel Fisch. Alle Rezepte sind wie immer zum Nachkochen - und dafür braucht man kein Sternekoch zu sein.

05:15 - 06:00, Phoenix26
Wer war Jesus? geschichte.gif (1360 Byte) kirche.gif (4999 Byte)

Die Passion ist bekannt. Aber viele Details wurden erst hundert Jahre nach Jesus Tod niedergeschrieben. Der letzte Teil von 'Wer war Jesus?' untersucht die historische Realität der größten Geschichte, die je erzählt wurde.

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05:40 - 06:10, 3SAT
Abenteuer Südsee ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Fast 1000 Inseln zählen zu den Salomonen, die östlich von Neuguinea liegen. Viele sind von der Zivilisation unberührt. ARD-Korrespondent Mario Schmidt durchstreift Regenwälder und berichtet von Menschen, die Traditionen pflegen: Manche zahlen noch mit Muschelgeld. Unter Tauchern gelten die Salomonen als Geheimtipp - wegen häufiger politischer Unruhen sind sie touristisch kaum erschlossen.

Ein Economy-Flug von Frankfurt/Main in die Hauptstadt Honiara kostet ab circa 2500 Euro und dauert rund 31 Stunden. Beste Reisezeit ist von Juni bis September.

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06:00 - 06:45, Phoenix
Abenteuer Mongolei ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

'Die Gobi ist grausam und verlockend', so fasst Joachim Holtz seine Reiseerlebnisse in einem der ärmsten Länder Asiens zusammen. Er berichtet über das Leben der Nomaden, die Bedeutung von Ziegen und Kamelen und über Naadam, das Volksfest der Mongolen mit Pferderennen, Ringkampf und Bogenschießen.

Die (Halb-)Wüste Gobi erstreckt sich über fast ein Viertel der Gesamtfläche der Mongolei. Im Sommer werden hier Temperaturen von über 45°C gemessen, im Winter sinken die Temperaturen stellenweise auf -45°C.

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06:45 - 07:30, Phoenix
Abenteuer Mongolei ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Eine Zeitungsmeldung sorgte für Furore: Das Grab von Dschingis Khan (1162 -1227) ist entdeckt worden - in der Provinz Khenti, nahe seinem Geburtsort. Der Khan wird von den Mongolen als Nationalheld verehrt. Schließlich einte er 1206 ihr zerstrittenes Volk. Zum Dank prangt sein Bild auf Unterwäsche und Wodkaflaschen. Joachim Holtz hat das Grab des Herrschers gesucht.

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07:30 - 08:15, Phoenix26
Kreuzfahrt auf Schienen bahn.jpg (2936 Byte)

In Polen gibt es sie noch: die Dampflok. Zwischen den Orten Wolsztyn und Leszno fährt sie jeden Tag hin und her. Es ist die letzte regelmäßige Dampflokstrecke innerhalb Europas, und an der Wegstrecke findet sich auch noch eines der typischen Schrankenwärterhäuschen inklusive Schrankenwärter. Polen-Korrespondent Ulrich Adrian hat diesen Mann getroffen. In seinem Film zeigt er aber nicht nur diese Rarität, sondern auch weitere ungewöhnliche Schienenfahrzeuge, die die polnische Landschaft durchpflügen.

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08:15 - 09:15, Phoenix26
Eiszauber in Polen fauna.gif (2335 Byte)

Winter in den polnischen Bergen: Mutige stürzen sich in Kajaks Eisbäche hinunter. Und der Wintersportort Zakopane erwartet den Ansturm russischer Touristen. Korrespondent Ulrich Adrian berichtet.

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08:55 - 09:40, arte26
Der Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas fauna.gif (2335 Byte)

Vor der Eroberung durch die Spanier war Kuba fast vollständig von Wald bedeckt. Doch schon bald wurden die ersten Plantagen für Zuckerrohr und Tabak angelegt, wurde edles Tropenholz geplündert, um Paläste, Schiffe oder Möbel zu bauen. Nach der kubanischen Revolution sorgte ein umfangreiches Wiederaufforstungs-Programm dafür, dass inzwischen wieder rund 25 Prozent der Insel bewaldet sind. Mehr als 80 Naturschutzgebiete sind seither entstanden. Ganz im Osten des Landes liegt der 'Alexandervon-Humboldt-Nationalpark' mit seinen einmaligen Bergregen- und Trockenwäldern, Hochebenen, Flüssen, Mangrovenlandschaften und Korallenriffen. Gut 700 Quadratkilometer Natur - so ursprünglich nahezu, wie sie der Namensgeber des Schutzgebietes vor über 200 Jahren bei seinen Exkursionen durch Kuba angetroffen hat. Der erste Teil der Dokumentation stellt die verschiedenen Zonen des Humboldt-Nationalparks vor. Im Osten fließt der Toa, der wasserreichste Fluss des gesamten Landes. An seinem Unterlauf wollten ausländische Firmen Mitte der 90er Jahre ein Kraftwerk bauen. Devisen und Strom hätte Kuba damals dringend benötigt, doch die Folgen für die Natur wären katastrophal gewesen. Fidel Castro persönlich hat dann das Projekt gestoppt und dafür gesorgt, dass der bereits geplante'Alexandervon-Humboldt-Nationalpark ' schnellstens Realität wurde. Unweit der Toa-Mündung ging gut 500 Jahre zuvor Christoph Kolumbus vor Anker. Wenig später gründeten die Spanier in der Baracoa-Bucht die erste Siedlung der Insel, die sich im Laufe der Zeit zur Küstenstadt Baracoa entwickelte. 40 Kilometer entfernt, an der Bahia de Taco, befindet sich das Besucherzentrum des Nationalparks. Angezogen vom Scheinwerferlicht umschwirren in der Dämmerung Tausende Blattnasen-Fledermäuse die Büste Alexander von Humboldts. Bis 1959 wurde der Wald an der Küste vieler seiner Schätze beraubt. Der größte Teil war im Besitz von US-Amerikanern. Die Ruinen ihrer Villen nutzt heute die farbenprächtige Polymita-Schnecke als Schlafplatz. Auch ihretwegen ist das Schutzgebiet geschaffen worden. An der Küste des Nationalparks erstrecken sich ausgedehnte Mangrovenwälder. Charakteristisch sind die Stelzwurzeln der Roten Mangrove. Sie kann damit sowohl über als auch unter Wasser Sauerstoff tanken. Wenn Raúl Matos Romero, der Chef vom Baracoa-Sektor, nicht im Nationalpark unterwegs ist, nutzt er die Stadtbibliothek von Baracoa als Arbeitsplatz. Ein eigenes Direktionsbüro befindet sich im Bau, doch nach den letzten Hurrikans wird wohl noch einige Zeit bis zum Einzug vergehen. So muss Raúl die erste wissenschaftliche Expedition ins Korallenriff von hier aus vorbereiten. Sein Stellvertreter Giovanis hat vor kurzem den Tauchschein gemacht. Er will ergründen, welche Kostbarkeiten das Meer hinter der Bahia de Taco birgt.

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09:30 - 09:45, H3
Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik geschichte.gif (1360 Byte) aus.gif (2377 Byte)

Edwin Powell Hubble widmete schon seine Doktorarbeit den Galaxien. Dank seiner Forschungen konnte er beweisen, dass es Galaxien außerhalb der Milchstraße gibt. Um die Entfernung solcher Galaxien zu ermitteln, nutzte man in ihrer Größe und Helligkeit schwankende Sterne, so genannte Cepheiden, die sich als astronomischer Zollstock bewährt hatten. Hubble gelang es zu belegen, dass die Galaxien auseinanderdriften und dass sich das Universum ausdehnt. Damit konnte auch die Urknall-Theorie neu entfacht werden. Der Beweis dafür gelang den beiden Amerikanern Arno Penzias und Robert Wilson mit Hilfe radioastronomischer Untersuchungen. 1978 erhielten sie dafür den Nobelpreis. Zur Gewinnung neuer Daten über das Universum nutzen die Astronomen seit Jahrzehnten das nach Edwin Powell Hubble benannte Weltraumteleskop. Heute geht man davon aus, dass das Universum ewig expandiert.

14:00 - 14:30, H3
Eisenbahn-Romantik bahn.jpg (2936 Byte)

Wälder und Seen erwarten den Reisenden, der nach Finnland kommt. Allerdings finden sich im Norden Europas noch jede Menge anderer Attraktionen. Eine Gruppe Eisenbahnfreunde hat sich aufgemacht, das Land per Zug zu erkunden und dabei so viele finnische Strecken wie möglich zu befahren. Unterwegs sind sie in einer historischen Schienenbusgarnitur. Ihre Reise beginnt in Helsinki und führt zunächst entlang der Küste Richtung Osten. Immer wieder befährt der Sonderzug Gleisabschnitte, die eigentlich nur für Güterzüge geöffnet sind. Dabei begegnen ihnen jung gebliebene Walzertänzer und altgediente Dampfveteranen, ein Modelleisenbahner aus der Schweiz und ein Eisbrecher aus England. Zweimal wagt sich der Sonderzug bis an die Grenze zu Russland vor. Weiter geht die Fahrt Richtung Norden in die faszinierende Landschaft Kareliens, hinein in die finnische Seenplatte - und alles auf Schienen mit breiter Spur.

14:15 - 14:30, arte
Chronik des wilden Afrikas film.gif (3907 Byte)

Jeden Abend treffen sich in der Banlieue sechs junge Franzosen unterschiedlicher Herkunft an einer Bushaltestelle. Eines Nachts stößt ein alter Mann aus dem Maghreb zu ihnen, um auf den nächsten Bus zu warten. Als ihn die etwas verwunderten Jugendlichen darauf hinweisen, dass der letzte Bus bereits abgefahren ist, beginnt der mysteriöse Mann mit ihnen ein ungewöhnliches Gespräch, das ihr Weltbild verändert.

Issam Mathlouti ist tunesischer Herkunft. Er wurde in einem kleinen Dorf der Haute-Marne geboren und wuchs im Elsass auf. Mit 23 brach er sein Studium ab, um seinen Militärdienst in Westafrika zu absolvieren. Dorthin kehrte er später zurück und verbrachte dort mehrere Jahre. Der afrikanische Kontinent stellt seine Hauptinspirationsquelle dar. Die urbane Fabel 'Chronik des wilden Afrikas' ist Issam Mathloutis erster Kurzfilm.

14:15 - 15:00, NDR26
Bilderbuch Deutschland fauna.gif (2335 Byte)

Im Werdenfelser Land scheint alles dramatisch zu sein: die verwitterten Felsmassive von Zugspitze und Waxenstein, die Wetterwechsel, die Eisstürze der Partnachklamm und auch die von Richard Strauß komponierte Musik, der in Garmisch seine Sommerresidenz hatte. In dem Film werden auch die Fragen geklärt, warum der heilige Antonius, der 'Schlamperl-Patron', für dauerhaftes Eheglück zuständig ist, wie die 'Seele der Geige' heißt, was der bayrische Vorläufer des Handys war und wie der Rehbraten rosa bleibt.

Gertraud Dinzinger stellt in ihrem Film das 'Goldene Landl' und die Menschen, die dort leben, vor - darunter Rosi Mittermaier und Christian Neureuther.

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14:30 - 15:15, H3
Die Bahamas fauna.gif (2335 Byte)

Wer denkt bei den Bahamas nicht an kilometerlange Sandstrände, türkisfarbenes Meer und strahlend blauen Himmel? Die Inselwelt am Nordrand der Karibik wird ihrem Ruf sicherlich gerecht - und doch gibt es sehr viel mehr zu entdecken. In Nassau, auf der Hauptinsel New Providence, begleitet der Film das bekannte Künstlertrio Beadle/Burnside/Beadle durch seine Heimatstadt und wirft einen Blick auf das Leben der Promis an den Stränden von Paradise Island. Die einzige Zigarrenfabrik der Bahamas steht unter der Aufsicht des ehemaligen Zigarrendrehers von Fidel Castro. Einer der renommiertesten Haiforscher der Welt betreibt seine Studien ganz im Norden auf Walker's Cay. Nach einer Exkursion ins unberührte Hinterland von Andros endet die Reise mit dem Besuch eines stimmungsvollen Gottesdienstes auf Grand Bahama.

15:15 - 16:00, NDR
Vietnam in einem Zug ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) bahn.jpg (2936 Byte)

1.700 Kilometer lang ist die Strecke von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt (früher: Saigon). 40 Stunden braucht der Zug dafür. Die Vietnamesen nennen ihn den 'Wiedervereinigungsexpress'. In Hanoi ist Tran Duong eingestiegen, ein älterer Herr. Eingeklemmt zwischen den Gemüsekörben mitreisender Bauern, erklärt er mit leicht sächsischem Akzent: 'Ohne deutsche Kultur kann ich nicht leben.' Während der Fahrt durch Reisfelder, entlang des blauen Meeres, vorbei an grauen Bergen deklamiert er Goethe-Gedichte. Einst hat er für die Honeckers übersetzt, und noch immer arbeitet er als Dolmetscher für deutsche Besucher. Die zierliche Dame neben ihm ist etwa gleichaltrig. Während des Vietnamkrieges war sie Funkerin. Ihre Elektrotechnik-Ausbildung hat sie als junges Mädchen in Dresden gemacht. Lesen und schreiben lernte sie im benachbarten Moritzburg. Dort ist auch Tran Duongs Liebe zur deutschen Poesie ist erwacht. Die beiden Reisenden sind unterwegs nach Ho-Chi-Minh-Stadt, zu einem Treffen mit anderen 'Moritzburgern'. Vor mehr als 50 Jahren hatten Dresden und die kleine sächsische Gemeinde Moritzburg rund 350 vietnamesische Kinder verdienter Kämpfer gegen die französische Kolonialherrschaft aufgenommen und ihnen eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht. Aktivität, Fleiß und Arbeitseifer seien hier in ihnen geweckt worden, sagen sie heute. Fast alle haben in Vietnam Karriere gemacht. Der Zug hält in der alten Kaiserstadt Huê. Die Pensionen am Fluss werden oft von Managern geführt, die gut Deutsch sprechen, denn sie haben in der DDR studiert. Auch Englisch ist gefragt: Viele ehemalige GIs kommen auf Nostalgie-Tour, wollen wissen, was die Vietnamesen heute von Amerika halten. 40 Kilometer vor Ho-Chi-Minh-Stadt befinden sich die kilometerlangen Tunnelsysteme von Cu Chi. Heute kriechen ergraute Partisanen zusammen mit Kriegsveteranen aus den USA durch die - inzwischen verbreiterten - Tunnel. Die Fahrt endet im Bahnhof von Ho-Chi-Minh-Stadt. Auf dem Bahnhofsschild steht Saigon - Pragmatismus auf Vietnamesisch. Es ist heißer, lauter, voller als in Hanoi: Shoppingcenter, Banken, eine Skyline wie überall auf der Welt. Doch neben der Cola-Werbung hängen politische Parolen. Oben weht die rote Fahne, unten tobt das Business. Die Vietnamesen kriegen das alles unter einen Hut - lächelnd versteht sich.

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15:15 - 16:00, H3
Im Reich des Eisvogels fauna.gif (2335 Byte)

Das Revier des Eisvogels liegt mitten in einer der schönsten deutschen Mittelgebirgslandschaften: dem Westerwald. In den bewaldeten Flusstälern befinden sich wertvolle Naturoasen, in denen der scheue und seltene Eisvogel noch alles findet, was er braucht. Der gerade spatzengroße Vogel ernährt sich ausschließlich von Fisch. Wenn in langen Kälteperioden die Bachläufe zufrieren, verhungert er. Ein einziger Winter kann eine ganze Population auslöschen. Ein überlebendes Männchen jedoch setzt alles daran, die enormen Verluste der kalten Zeit wieder wett zu machen. Sobald das Eis aufbricht, verpaart er sich mit einem der wenigen überlebenden Weibchen, und das Paar beginnt sofort mit der Brut. Von da an arbeiten die beiden kleinen Vögel im Akkord - monatelang. Denn sie ziehen nicht nur ein oder zwei Bruten groß, sondern sogar drei. Jedes Mal sitzen bis zu sieben Jungvögel in den Nestern - und jedes verlangt mindestens einen Fisch pro Stunde. Das sind für die fütternden Eltern anfangs fünfzig bis siebzig, später sogar, wenn die Jungen größer sind, bis zu 200 Fische am Tag. Heftige Regenfälle erschweren den Fang, Nahrungskonkurrenten wie Graureiher dezimieren die Beute, und wenn der Nachwuchs endlich ausfliegt, bedrohen Greifvögel ihr Leben. Filmautor Rolf J. Möltgen dokumentiert das Verhalten der fleißigen Fischjäger in eindrucksvollen Bildern. Zeitlupenaufnahmen decken die Fangstrategie auf, Nahaufnahmen im Nest zeigen bislang kaum dokumentierte Verhaltensweisen wie das Fütterungskarussell der Nestlinge. Im Reich des Eisvogels leben so unterschiedliche Nachbarn wie Haubentaucher, Kormorane, Schwarzstörche und Braunkehlchen. Auch sie ziehen ihre Jungen auf und verteidigen sie gegen Feinde, jeder mit der für ihn typischen Strategie. Keiner jedoch ist so fruchtbar und fleißig wie der Eisvogel.

15:15 - 16:00, RBB26
Bilderbuch Deutschland

Cuxhaven - eine Stadt der Schiffe: Fischereihafen, Amerikahafen, Jachthafen und die Deutsche Bucht, eine der meistbefahrenen Schifffahrtswege der Welt. Wer hierher kommt, den ziehen die Schiffe in ihren Bann, sie wecken Sehnsucht und Fernweh. Früher war Cuxhaven das Tor zur Neuen Welt, Ausgangspunkt für die Reise Unzähliger über den Ozean in eine ungewisse, vielleicht bessere Zukunft. 'Das letzte Dorf vor Amerika' - so nennen die Cuxhavener ihre Stadt noch heute. Eike Besuden hat Cuxhaven, die ruhige, flache Landschaft, die die Stadt umgibt, und die oft raue Küste besucht. Er sammelte Geschichten von den Menschen dort, vom Meer, vom Watt, von den Wracks, von Amerika und Hamburg. Bis 1937 gehörte Cuxhaven zu Hamburg, und noch heute gehört Neuwerk, die kleine Insel vor Cuxhaven, zu Hamburg.

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16:30 - 17:30, arte26
Westafrika - Geheimnisvolle Sahara ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Der junge Fulbe-Hirte Ibrahim lebt in Niger. Er hofft, beim traditionellen Schönheitswettbewerb für Männer zu gewinnen. Beim Guérewol-Fest stellen sich die geschminkten, herausgeputzten und mit zahlreichen Accessoires geschmückten Männer nach stundenlanger Vorbereitung in einer Reihe auf. Die jungen Frauen des Dorfes sehen sich die Bewerber an und wählen sich unter den Tänzern den Schönsten aus. Schönheit ist allerdings auch das Einzige, das Ibrahim geblieben ist, denn ihm und seiner Familie sind alle Nutztiere weggestorben. Viele Stämme leben in tiefster Armut, denn immer länger anhaltende Dürrezeiten haben zu einer Ausbreitung der Wüstenflächen geführt. Die einzige Nahrung der in der Region verbliebenen Menschen ist ein bitteres Kraut. Viele der Kinder leiden an chronischer Unterernährung. Auch den Tieren fällt es zunehmend schwerer, in diesem immer trockeneren Umfeld zu überleben. So bleibt vom Banzena-See in Mali manchmal nur noch eine große Pfütze übrig. Und die wenigen noch hier lebenden Elefanten müssen Hunderte von Kilometern zurücklegen, um Wasser zu finden.

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17:30 - 17:55, arte
Nächster Halt - Rio de Janeiro

In Rio de Janeiro ist das Meer allgegenwärtig, und der Strand spielt im Leben der Cariocas eine zentrale Rolle. Die Stadt hat eine regelrechte Strandkultur kreiert. So liegt es auf der Hand, dass sich der zweite Tag von Emmanuelle Gaumes Erkundung der nach São Paulo zweitgrößten Stadt Brasiliens am Strand abspielt. Leblon, Ipanema und natürlich die legendäre Copacabana sind die berühmtesten Strände Rios. Hier trifft man auf Menschen, wie es sie wohl nur in dieser Stadt gibt. Elis zum Beispiel will Ipanema wieder zu seinem ursprünglichen Aussehen verhelfen. Und Jorge ist ein Goldsucher der besonderen Art. Daniela und Flavia verbringen viel Zeit damit, die Cariocas am Strand zu beobachten. Pikachu und Kelvin stammen aus den Favelas, am Strand lernen sie surfen. Sie träumen davon, eines Tages die Wellen von Hawaii zu bezwingen. Und der Party- und Eventmanager Favio hat sein ganz außergewöhnliches Open-Air-Büro am Strand aufgeschlagen.

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19:30 - 20:15, arte
Faszinierende Wildnis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Über 10.000 Vogelarten sind bekannt. Unter ihnen gibt es Spezialisten, die enorme Strecken zurücklegen, im Meer in große Tiefe tauchen oder schneller laufen können als ein Gepard. Mit speziellen Kameras gelang ein spannender Blick auf die Fähigkeiten einiger 'Luftakrobaten'. Gezeigt werden u.a. Flamingo-Küken auf ihrem Marsch über die afrikanischen Salzpfannen, Seetaucher in Aktion, eine Ansammlung von Spatelschwanz-Kolibris und Rosapelikane bei ihrer Brut .

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20:15 - 21:00, Phoenix
Chinas Grenzen - Abenteuer vom Ussuri bis zum Hindukusch ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)  klop.gif (5099 Byte)

Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei zurückgelegt, auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten - und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Für die zweiteilige Reportage reiste das Team an den Außengrenzen des riesigen Reiches entlang und zeigt ein China, das selbst vielen Chinesen noch völlig unbekannt ist.

Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei zurückgelegt, auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten, und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat.

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20:15 - 21:00, WDR26
Wildes Russland ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Nach Stationen in Sibirien und der Arktis führt der vorletzte Teil der Reihe durch den asiatischen Südosten des russischen Riesenreichs - die Heimat des Amur-Tigers, des seltenen Riesenfisch-Uhus und der Sika-Hirsche. Betörendexotisch präsentiert sich der Chankasee an der Grenze zu China, das weltweit größte Lotusblüten-Biotop.

Der Chankasee in der Region Primorje ist mit 4400 qkm achtmal größer als der Bodensee. Das Gebiet gehörte früher zu Korea und zum Reich der Jurchen. Erst ab 1860, mit dem Bau der Stadt Wladiwostok, wurde es großflächig von Russen besiedelt.

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20:15 - 21:45, arte
Das Jahr des Frühlings ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Auch militärische Gewalt konnte das Aufbegehren nach mehr Mitspracherecht nicht aufhalten. In einigen arabischen Ländern (Tunesien, Ägypten, Jemen) traten 2011 die Diktatoren zurück, in Libyen wurde die Gaddafi-Herrschaft mit Hilfe der NATO beendet. In Syrien verteidigt Präsident Baschar al-Assad seine Macht mit allen Mitteln. Die Autoren zeichnen die verschiedenen arabischen Revolutionen nach.

Info: Das syrische Regime gilt als eines der brutalsten. 3500 Menschen wurden im Laufe des letzten Jahres getötet, 70.000 Oppositionelle inhaftiert (Quelle: UN).

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21:00 - 21:45, Phoenix
Chinas Grenzen - Abenteuer vom Ussuri bis zum Hindukusch ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)  klop.gif (5099 Byte)

'Das hat doch mit China alles gar nichts mehr zu tun hier', ist der erste Eindruck des Teams: Verschleierte Frauen, manche mit Burka; bärtige Männer, die Wasserpfeife rauchen; orientalische Basare; Kebab statt Reis mit Gemüse. Der Duft des Orients liegt in der Luft. Der Weg führt nach Kashgar, in der Provinz Xinjiang, ganz im Westen Chinas.

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21:45 - 22:00, 3SAT
Merv, Turkmenistan erbe.gif (2965 Byte)

Inmitten der Wüste Karakum in Turkmenistan speist der Fluss Murghab eine große Oase. In ihr entstand ab dem 6. Jahrhundert vor Christus die antike Weltstadt Merv. Die reiche Oasenstadt war ein wichtiger Knotenpunkt an der Seidenstraße, ein geistiges Zentrum der islamischen Welt. Ihre Blütezeit erreichte sie im 11. und 12. Jahrhundert als östliche Hauptstadt des Seldschuken-Reichs, Anfang des 13. Jahrhunderts wurde Merv von den Mongolen zerstört. Erbaut war Merv ganz aus Lehm. Reste der dem extremen Klima angepassten Architektur sind bis heute erhalten. Die Ruinen von Merv bedecken eine Fläche von mehr als acht Quadratkilometern und bestehen aus mehreren, im Lauf der Jahrhunderte nebeneinander erbauten Städten. Sie zu erforschen und zu erhalten, daran arbeitet ein internationales Team von Wissenschaftlern zusammen mit einheimischen Fachkräften. Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' erzählt die Geschichte des UNESCO-Weltkulturerbes Merv.

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22:00 - 22:30, WDR
Der Weg der Wanderhuren

...Stolipivono'. Im Mai 2010 wird der Straßenstrich in Dortmunds Nordstadt geschlossen, um Roma-Prostituierte loszuwerden. Sie sollen dahin zurückkehren, wo sie hergekommen sind. Doch in ihrer Heimat Bulgarien haben die jungen Frauen keine Perspektive. Sie bleiben in Dortmund, arbeiten im Verborgenen - manchmal unter großer Gefahr, wie das Schicksal Puppys zeigt. Der Film erzählt von ihr, ihrem Leid und der Hoffnung, eines Tages ein besseres Leben zu haben.

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