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Montag,
06.02.2012 |
| 01:00 - 01:40,
Phoenix |
Stumme Zeugen  Rund um den Globus
ragen stumme Zeugen längst vergangener Kulturen in den Himmel. Archäologen versuchen,
deren Geheimnisse zu ergründen. Ihre Arbeit gleicht einer detektivischen Spurensuche
ebenso wie einer abenteuerlichen Jagd nach verlorenen Schätzen. Zahlreiche Entdeckungen
wie z. B. die Nazca-Linien im Süden von Peru sind auch heute noch nicht endgültig
erforscht. Die Hinterlassenschaften früherer Zivilisationen eröffnen den Forschern neue
Blickwinkel auf die Welt. Doch mit jeder Antwort tun sich weitere Fragen auf. Zahlreiche
Entdeckungen bleiben auch nach eingehender wissenschaftlicher Untersuchung rätselhaft.

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| 01:40 - 02:20,
Phoenix |
Tal der Könige  Umgeben von steilen
Felswänden rund um den Berg El Qurn in Ägypten windet sich das Tal der Könige. Das zum
UNESCO-Weltkulturerbe zählende Areal fasziniert Menschen aller Nationen. Für die Gräber
der Pharaonen begeistern sich heute Wissenschaftler und Touristen - auf der Suche nach den
Geheimnissen der vergangenen Hochkultur.Die Königsgräber bestehen aus unterirdischen
Stollen, die in den Fels getrieben, in der Grabkammer des Pharao enden. Dort ruhte in
einem Sarkophag die Mumie des Königs. Mehr als sechzig der gigantischen Totenstätten
wurden bisher im Tal der Könige entdeckt.

|
| 02:20 - 03:00,
Phoenix |
Mumien  Der Traum
von Unsterblichkeit und einem Leben nach dem Tod - dem Glauben der alten Ägypter zufolge
musste der Körper dafür so gut wie 'neu' sein. Herodot beschreibt die Prozedur, die Leib
und Seele zusammenhalten sollte: die Kunst der Mumifizierung. Natron aus nordägyptischen
Salzseen und Palmwein überlisten den biologischen Prozess der Verwesung. Moderne Forscher
kommen der uralten Technik mit Hilfe von Endoskopen und Röntgenstrahlen auf die Spur.
Diese Methoden bringen auch historische Kriminalfälle ans Licht. Nicht durch
Kunstfertigkeit entstanden, aber künstlich in den Tod befördert wurde die Moorleiche,
die ein Sumpf in England freigab. Die konservierenden Eigenschaften des Torfes verraten
einen Ritualmord. Auch das Eis der Arktis lässt nichts vergessen. Gefrorene Leichen
halten das Scheitern einer Expedition und das Leiden ihrer Teilnehmer fest - bis zum
Auftauen. |
| 03:00 - 03:45,
Phoenix |
Tut-Anch-Amun  Im
November 1922 gelingt dem Briten Howard Carter ein Coup, der in der Geschichte der
Archäologie einmalig ist: Im ägyptischen Tal der Könige entdeckt er das unberührte
Grab von Tutanchamun. |
| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
Echnaton - Rebell auf dem
Pharaonen-Thron  Echnaton, Rebell und Visionär zugleich. In den 17
Jahren seiner kurzen Amtszeit als Pharao von Ägypten führte er das Land am Nil nahe an
den Abgrund. Drei Jahre nach der Thronbesteigung begründete der junge Regent - gegen den
Willen der Hohepriester - eine neue Staatsreligion. Als Zeichen seiner göttlichen
Vormachtstellung und des neuen Glaubens errichtete er eine prächtige Hauptstadt, die er
der Sonne widmete - dem einzigen wahrhaftigen Schöpfergott. Seiner schönen Gemahlin
Nofretete gewährte er uneingeschränkte Macht und Ansehen. |
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
Kleopatra - Königin aus
Leidenschaft  Die letzte ptolemäische Königin Ägyptens war stolz
darauf, eine direkte Nachfahrin 'Alexander des Großen' und damit von griechischer
Herkunft gewesen zu sein. Ihre legendäre Schönheit gründete weniger auf einem tiefen
Dekolleté oder grünen Augen, so wie bei Elizabeth Taylor im Monumentalstreifen
'Kleopatra', sondern eher auf ihrer Ausstrahlung. Sie war eine durch Charme und Geist
anziehende Frau - als Regentin rücksichtslos, stolz und ehrgeizig. Die
Discovery-Dokumentation hat versucht, die vorherrschenden Klischees zu hinterfragen. Der
Ägyptologe Bob Brier erzählt die Geschichte einer Frau, die immerhin zwei der
mächtigsten Männer Roms an sich fesseln konnte. |
| 05:00 - 06:00,
arte |
| Bevölkert von Kämpfern und
Träumern Die literarische Reise durch die Türkei beginnt in Istanbul,
einer der interessantesten Städte Europas, die zur Hälfte auf einem anderen Kontinent,
in Asien, liegt. Hier leben die meisten Schriftsteller und Publizisten der Türkei,
erscheinen die meisten Bücher und Zeitschriften. Aber hier verlaufen auch die politischen
Konfliktlinien am schärfsten. Das Wort, das Gedicht, der Roman können dem, der sie
verwendet, verfasst oder veröffentlicht, sehr gefährlich werden, wie der Mord an dem
türkischarmenischen Publizisten Hrant Dink zeigt. Dieser hatte die Massaker an den
Armeniern im Ersten Weltkrieg als 'Völkermord' bezeichnet und erhielt zwei Monate lang
Todesdrohungen, bis er dann im Januar 2007 von ultranationalistischen Jugendlichen
ermordet wurde. Wie Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk war Dink nach dem umstrittenen
Paragrafen 301 wegen 'Beleidigung des Türkentums' vor Gericht gestellt worden. Ausgehend
von der reichen, schillernden und von Brüchen gezeichneten Stadt, begibt sich Filmemacher
Tilman Jens auf eine literarische Expedition durch die Türkei weit nach Osten bis nach
Hakkari und Kars sowie nach Diyarbakir, der Metropole der Kurden. Dort landet man leicht
im Gefängnis, wenn man in seinem Text ein 'X' oder 'W' verwendet, jene Buchstaben, die
nur das Kurdische, nicht aber das Türkische kennt. Hier lebt auch der bedeutende
kurdische Geschichtenerzähler Seyhmus Diken, der seinen unterdrückten Landsleuten eine
literarische Stimme gibt. Im Zentrum der Dokumentation steht jedoch Istanbul. Der
Erzähler Mario Levi, dessen Romane alle in Istanbul spielen, begleitet das Kamerateam
durch die Stadt am Bosporus. Und der Star der türkischen Gegenwartsliteratur,
Nobelpreisträger Orhan Pamuk, gibt anlässlich des Gastlandauftritts der Türkei bei der
Frankfurter Buchmesse 2008 einen Einblick in seinen Roman über das 'Museum der Unschuld'.
Auch die kämpferische Perihan Magden, die zu den wichtigen jüngeren Schriftstellerinnen
des Landes gehört, lebt in Istanbul. Sie hatte sich in zwölf Strafprozessen zu
verantworten. Trotzdem erzählt sie offen vom poetischen Trotz der schreibenden Frauen in
der Türkei. Und die Journalistin Ipek Çalislar, die einen Bestseller über Atatürks
geschiedene Frau geschrieben hat, berichtet von den Schwierigkeiten, sich diesem bis heute
überdimensionalen Denkmal, dem 'Vater aller Türken', zu nähern. Zum Schluss führt der
Undergroundpoet Küçük Iskender den Zuschauer in die Welt der Clubs von Istanbul. |
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
Hatschepsut  Zwischen
den mächtigsten Pharaonen ihrer Zeit hat eine großartige Regentin im 15. Jahrhundert vor
Christus die Geschichte des Landes am Nil gelenkt: Königin Hatschepsut. Eigentlich sollte
sie nach dem frühen Tod ihres Gatten Thutmosis II. nur vorübergehend die Regierung für
den minderjährigen Sohn Thutmosis III. führen. Doch schon im zweiten Jahr ihrer
Herrschaft ließ sie sich selbst zum Pharao krönen. Ein Orakel des Gottes Amun habe sie
dazu animiert, heißt es. Der Film erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau
- der einzigen, die jemals den Thron des Pharao bestieg. |
| 06:00 - 07:30,
Phoenix |
Giovanni Belzoni - Im Bann des
Großen Ramses  Giovanni Belzoni, ehemaliger Zirkusartist, entdeckte
auf abenteuerlichen Reisen die Pyramiden im Tal der Könige und 1817 eine Grabstätte in
Abu Simbel. Das Dokudrama zeichnet das Leben des besessenen Archäologen nach.
Ramses II. lebte im 13. Jahrhundert v. Chr. und lenkte 67 Jahre die Geschicke seines
Reiches.

|
| 07:35 - 07:50,
WDR |
Gorilla im Kochtopf - Kampf
gegen den Buschfleischhandel  Menschenaffen und andere Wildtiere sind in Zentralafrika
zunehmend bedroht. Doch nicht Holzfäller oder die Zerstörung ihres Lebensraums sind die
größten Gefahren für die Tierwelt, sondern traditionelle Essgewohnheiten, die wachsende
Bevölkerung und die ausufernde Wilderei. Denn viele Tiere landen in den Kochtöpfen der
Menschen. Für sie ist ein Gorilla nichts anderes als ein Wildschweinbraten in
Deutschland, eine Antilope ein Festmahl wie ein Rehrücken bei uns. Immer schon haben die
Menschen in den Regenwäldern des Kongobeckens Jagd auf Menschenaffen gemacht. Doch zum
Problem wurde das erst durch den florierenden kommerziellen Handel mit Buschfleisch. Die
illegale Jagd breitet sich vor allem dort aus, wo Straßen in entlegene Gebiete führen.
Mit den Straßen kommen die Wilderer. Viele dieser Wege, über die das Fleisch in Dörfer,
aber auch entfernte Städte geschmuggelt wird, wurden von Holzfirmen angelegt. Um das
Problem der Wilderei und des Buschfleischhandels in den Griff zu bekommen, arbeiten im
Norden der Republik Kongo lokale Behörden und Naturschutzorganisationen mit
Holzunternehmen zusammen. Denn die haben das notwendige Geld, um Maßnahmen gegen den
Buschfleischhandel zu finanzieren. Kernpunkt des Kampfes gegen die Wilderei sind schwer
bewaffnete Trupps von Wildhütern, die in Holzkonzessionen und Nationalparks auf
Patrouille gehen. Der Film dokumentiert das Ausmaß des Buschfleischhandels und was
dagegen getan werden kann. Wir begleiten die Wildhüter bei der riskanten Verfolgung von
Wilderern, zeigen den Verkauf von Buschfleisch auf Märkten und wie die Familien vor Ort
das Problem sehen. Dabei wird klar, dass das Problem nicht leicht zu lösen ist. |
| 07:50 - 08:20,
WDR |
Kongo - Gorillaschutz mit
Kettensäge  Die riesigen Regenwälder im Norden der Republik Kongo sind
die Heimat der seltenen Flachlandgorillas. Allerdings leben die meisten nicht in
Nationalparks. Sondern in Wäldern, in denen auch wertvolles Tropenholz geschlagen wird.
36.000 Gorillas leben allein in einem Gebiet, das einer Tochter des deutschschweizerischen
Holzkonzerns 'Danzer' gehört. Das sind rund ein Drittel aller Gorillas in Zentralafrika.
Nirgendwo sonst leben mehr. Der anderenorts scheinbar unlösbare Konflikt zwischen
Holzfällern und Gorillas - in der Republik Kongo konnte er gelöst werden. Denn das
Unternehmen hat ebenso wie einige andere auf die heftige Kritik von Umweltschützern
reagiert und Maßnahmen zu einer wissenschaftlich fundierten, nachhaltigen Forstwirtschaft
eingeleitet: Die Firma betreibt eine selektive und kontrollierte Holzernte - nur ein Baum
auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern wird gefällt. Mehr als ein Viertel der
Waldfläche wurde als Schutzgebiet für die Gorillas ausgewiesen. Wissenschaftliche
Untersuchungen belegen inzwischen das Unglaubliche: dass die Zahl der Gorillas in
nachhaltig genutzten Regenwäldern tatsächlich stabil bleiben kann. Afrika wird oft als
Kontinent der Krisen und Katastrophen wahrgenommen. Doch dieser Film zeigt, dass im
zentralafrikanischen Kongobecken - dem zweitgrößten Regenwaldgebiet nach dem Amazonas -
von der Öffentlichkeit unbemerkt eine Entwicklung stattfindet, von der die Natur ebenso
profitiert kann wie die Menschen, die dort leben und in der Forstwirtschaft Arbeit suchen.
Wochenlang hat der Filmemacher Thomas Weidenbach in den unzugänglichen Wäldern im
Nordkongo gedreht. Einzigartige Aufnahmen von Gorillas sind dabei ebenso entstanden wie
von der Arbeit von Holzfällern, die so gar nicht zu dem Bild passen, das man sich in
Europa von ihnen macht. Eine Dokumentation mit faszinierenden Bildern aus dem Herzen
Afrikas und überraschenden Einsichten. |
| 08:55 - 09:35,
arte |
Jagd auf den Riesen-Wurm  Würmer sind meist Zwitterwesen,
werden mitunter mehrere Meter lang, schillern in allen Farben des Regenbogens, leben tief
in der Erde oder hoch in den Bäumen und wecken das Jagdfieber zahlreicher Biologen und
Wissenschaftler. Bisher sind auf der Erde zwei Millionen Wurmarten entdeckt und bestimmt
worden. Wissenschaftler schließen jedoch nicht aus, dass es tatsächlich bis zu 60
Millionen geben könnte. Soviel weiß man bisher sicher: Würmer haben mit ihrer
Lebensweise entscheidenden Anteil am globalen Ökosystem, aber die stetige Versiegelung
der Böden, die Abholzung der Wälder und der Einsatz von Pestiziden schränkt auch ihren
Lebensraum immer mehr ein. Es ist höchste Zeit, diesen nahezu unsichtbar agierenden
Mitbewohner näher zu betrachten. Mit Enthusiasmus gehen die Forscher ihrer Profession
nach. So sind Emma Sherlock, Danuta Plisko, Victor Pop, Sam James und George Brown
renommierte Wissenschaftler, die eine gemeinsame Leidenschaft teilen: Was bei anderen
schon beim bloßen Anblick Ekel hervorruft, versetzt sie in einen wahren Glückstaumel -
Würmer! Sie scheuen keine noch so großen Risiken, setzen ihr Leben aufs Spiel, um
Exemplaren einer vermeintlich neuen Gattung habhaft zu werden. Ob es nun Brasiliens
sagenhafter Riesenwurm ist, sein nicaraguanischer blau schimmernder Mini-Verwandter oder
der große 'Vernoni' in südafrikanischen Vernon Crookes Naturpark - die Jagdleidenschaft
der Biologen zeigt, dass es unter der Erdoberfläche noch viel Leben zu entdecken gibt. |
| 10:50 - 11:05,
RBB |
Kinder Europas  Schneeballschlachten
und Schlittenfahren in Griechenland? Drei griechische Kinder erklären, warum alle
Griechen einen warmen Pullover im Schrank haben und zeigen, wie viele unterschiedliche
Gesichter Griechenland hat. Maria tanzt in Athen und liebt ihren Computer, Ioannis lebt
auf der Insel Tinos und geht oft in die Kirche, und Yorgos schwärmt für antike Helden
und wohnt in Olympia. Alle drei wissen sie sehr viel über die Antike und sie sind auch
ein bisschen stolz auf ihr Land mit seiner großen Vergangenheit. Aber sie leben, wie
Yorgos sagt, heute und haben für die Zukunft noch sehr viel vor. |
| 11:15 - 11:50,
SWR |
Eisenbahn-Romantik  Die Steiermark bietet für Eisenbahnfans gleich
mehrere Highlights: Das Filmteam fährt auf der schmalspurigen Feistritztalbahn zwischen
Weiz und Birkenfeld. Auf einer Fahrt mit dem 'Stainzer Flascherlzug' erfährt man die
Geschichte dieser Lokalbahn. Die Murtalbahn ist ein Kleinod, das sich schmalspurig durch
das liebliche Murtal schlängelt. Und für Fans lohnt sich der Ausflug auf die Mixnitz-St.
Erhard-Bahn. Normalerweise fahren hier nur noch Güterzüge. Extra für Eisenbahn-Romantik
wird aber ein Personenzug eingesetzt. Die Steiermark bietet aber auch für
Nichteisenbahner allerhand Sehenswertes - allem voran die historische Altstadt der
Landeshauptstadt Graz, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die Zuschauer besuchen außerdem das
Bundesgestüt Piber. Hier kommen die berühmten Pferde der Spanischen Hofreitschule in
Wien her. Und ganz in der Nähe steht eine kleine Dorfkirche, gestaltet von Meister
Hundertwasser. |
| 11:30 - 12:15,
NDR |
Kinderstube in Europas Tundra
 Die
dunklen Monate sind vorbei. Auch wenn in der Tundra bis in den Juni hinein Schnee und Eis
herrschen, erwacht alles zu neuem Leben. Die hier beheimateten Eisfüchse, Rentiere und
Moschusochsen bekommen im Frühjahr Nachwuchs, der trotz klirrender Kälte ernährt werden
will. Ulrich Nebelsiek, Ivo Nörenberg und Uwe Andres haben die Aufzucht beobachtet.

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| 12:05 - 12:50,
arte |
Ein Fluss namens Vantaa  Bevor der Vantaa
bei Helsinki in die Ostsee mündet, fließt er im Süden Finnlands durch die
bevölkerungs- und industriereichste Gegend des Landes. Umso überraschender ist es, dass
das Gewässer klar und rein ist, mit einer üppigen Flora und Fauna. Selbstverständlich
ist das nicht. Denn das empfindliche Ökosystem des Flusses geriet durch die zunehmende
Bevölkerungsdichte an beiden Ufern und den Flussbegradigungen mehr und mehr aus den
Fugen. Die Umweltzerstörung am Vantaa-Fluss erreichte vor zehn Jahren ihren Höhepunkt
und veranlasste die Finnen, sich endlich um ihren Fluss zu kümmern. Heute brüten dort
wieder Schwäne, und Forellen laichen im Fluss - ein untrügliches Gütezeichen für die
Qualität des Wassers. Der Fluss bietet jetzt wieder einen Lebensraum für Flusskrebse,
Fischotter, Elche, Dachse und etwa 20 Libellenarten. Kari Soveri hat den Vantaa und seine
Landschaft mit ihrer überraschenden Artenvielfalt über vier Jahreszeiten hinweg gefilmt,
die in dieser Gegend Europas besonders deutlich ausgeprägt sind.

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| 14:15 - 14:40,
3SAT |
Toplitzsee - Das Ende der
Legende  Jahrzehntelang riskierten Schatzsucher aus aller Welt
Geld und Leben, um im Toplitzsee im Salzkammergut nach Schätzen aus der Nazi-Zeit zu
suchen. Gefunden wurde viel - aber kein Gold. Wo war das Reichsbankgold wirklich? Einige
100 Tonnen befanden sich in einer Kaligrube im thüringischen Merkers. Sie wurden von den
Amerikanern sichergestellt. Nur wenig bekannte Aufzeichnungen führen auf die Spur von
etwa sechs Tonnen Gold, die tatsächlich in Österreich gelagert waren: zunächst auf
Schloss Fuschl, dem Sitz von Reichsaußenministers Joachim von Ribbentrop. Als die
Alliierten nach Salzburg vorstießen, wurde der Goldschatz an zwei Stellen vergraben: in
der kleinen Gemeinde Hintersee und in Bad Gastein. Die Dokumentation 'Toplitzsee - Das
Ende der Legende' zeichnet anhand von historischen Dokumenten, von Mikrofilmen, einem
Lageplan und Aussagen von Zeitzeugen den Weg des Goldes nach. |
| 14:30 - 15:15,
H3 |
British Virgin Islands Die britischen
Jungferninseln liegen ganz im Norden des Kleinen Antillen-Bogens, rund hundert Kilometer
östlich von Puerto Rico. Der Archipel der Virgin Islands gehört zur Hälfte zu den USA;
dies sind die U.S. Virgin Islands. Die andere Hälfte gehört zu Großbritannien. Die
Filmautorin Kerstin Woldt besucht den Gouverneur, der heute noch die englische Königin in
der Kronkolonie vertritt. Die Strände auf Tortola und den Schwesterinseln gehören zu den
schönsten der Karibik. Kein Wunder, dass sich immer mehr Paare fürs Ja-Sagen am Strand
entscheiden. Kerstin Woldt begeleitet eine Standesbeamtin, die Trauungen nicht im Saal,
sondern an den malerischsten Plätzen der Inseln vollzieht. Die 'B.V.I.' gelten auch als
Top-Revier für Segler, Anlass für Kerstin Woldt, auf Törn mit einem erfahrenen Skipper
zu gehen. Ganz wichtig ist die Musik. Neben Steelband und Reggae ist das vor allem Fungi,
eine Musikrichtung, die auf die Zeit der Sklaverei zurückgeht. Die 'Lashing Dogs' sind
derzeit die erfolgreichste Fungi-Band der Inseln. Die Reise beginnt auf der Halbinsel
Tortola. Dort ist der August die Zeit des Karnevals, der Feste und Paraden.

|
| 14:30 - 15:28,
MDR |
| LexiTV - Wissen für alle
Seit etwa 60 Jahren verkörpert Elizabeth II. die Monarchie in Großbritannien.
Wie kaum eine andere Königin vor ihr füllt sie ihre Rolle als Staatsoberhaupt und
Repräsentantin des Hauses Windsor aus. Sie widmet sich mit äußerster Disziplin und
Energie den offiziellen Aufgaben innerhalb des Commonwealth und wird dafür von ihrem Volk
verehrt. Ein Leben ohne Königshaus können sich daher viele Briten nicht vorstellen. Zur
Zeit ihrer Thronbesteigung war häufig von einem neuen elisabethanischen Zeitalter die
Rede. Wie lebt es sich als Königin in einer Demokratie und welche Aufgaben sind zu
bewältigen, diese Fragen beantwortet Victoria Herrmann in dieser Ausgabe von 'LexiTV'. |
| 14:40 - 15:25,
3SAT |
Hans Hass - Der Mann, der das
Meer entdeckte  Für viele Taucher in aller Welt ist der Name Hans Hass ein
Synonym für die Erforschung der Unterwasserwelt. Hans Hass, geboren 1919 in Wien, ist der
Vater der Unterwasserfotografie, er war der erste, der einen Apparat entwickelte, mit dem
er sich als 'Fisch unter Fischen' bewegen und Menschen in die geheimnisvolle
Unterwasserwelt entführen konnte. In 'Hans Hass - Der Mann, der das Meer entdeckte' geben
Ausschnitte aus den legendären Filmen 'Unternehmen Xarifa' und 'Abenteuer im Roten Meer'
Einblicke in eine Zeit, als Hans Hass den Ozeanen ihren Schrecken nahm und eine neue Welt
erschloss. |
| 14:50 - 16:35,
arte |
| Ein Lied für eine Königin
Trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten halten die Briten an ihrer
kostspieligen Monarchie fest. Der britische Filmemacher Don Kent wirft zum 60. Jahrestag
der Thronbesteigung von Queen Elizabeth II. (Bild: Ausschnitt aus Graham Deans Gemälde
'ohne Titel') einen kritischhumorvollen Blick auf Monarchie und Gesellschaft seines
Heimatlandes. Der Filmautor zeigt unveröffentlichte Archivaufnahmen sowie die berühmten
Königinnenfotos von Sir Cecil Beaton.

|
| 15:15 - 16:00,
RBB |
Die Donau  Die Donau ist der
bedeutendste Strom Mitteleuropas. An seinen Ufern wurde Geschichte geschrieben. Wie aber
leben die Menschen heute dort? Ein Kamerateam reiste in zwei Jahren von der Quelle des
Flusses bis zur Mündung in das Schwarze Meer. Das Team dokumentiert das Leben und
Arbeiten der Menschen an und mit der Donau und beobachtet den Strom. Der erste Film führt
von der Quelle bis nach Ulm. |
| 15:15 - 16:00,
NDR |
Hokkaido - Japans wilder
Norden  Berge
und glasklare Seen, Bären und Seeadler: Auf Hokkaido trifft man noch auf unberührte
Natur. ARDKorrespondent Mario Schmidt beobachtet die Bewohner beim Tintenfischfang,
berichtet vom Banei-Pferderennen und erkundet die Insel mit Bikern.
Hokkaido ist die zweitgrößte Insel Japans. Die ersten Siedlungen entstanden im 15.
Jahrhundert im Süden der Insel als Handelsposten. Aufgrund des kühlen Klimas konnten
großte Teile Hokkaidos lange Zeit nicht landwirtschaftlich genutzt werden. 1860
gegründet wurde die Hauptstadt Sapporo, Olympia-Standort von 1972.

|
| 15:25 - 16:15,
3SAT |
Umbria - Vom Wrack zum Riff
 10.
Juni 1940: Vor Port Sudan im Roten Meer sinkt das italienische Kriegsschiff 'Umbria'. Neun
Jahre später wagt sich Hans Hass zum ersten Mal in die Tiefe, erkundet das Wrack, stellt
ersten Korallenbewuchs fest. Heute wird das Kriegsschiff ausschließlich friedlich
genutzt: Schwämme, Korallen und Rifffische haben die Umbria erobert und sie zu einem
künstlichen Riff gemacht.

|
| 16:15 - 17:00,
3SAT |
Die See der kleinen Monster
 Wohl
nirgendwo sonst gibt es so viele unterschiedliche, bunte, skurrile und seltene Arten von
Meerestieren (gelber Anglerfisch) wie in der südostasiatischen Inselwelt zwischen
Sulawesi und Lembeh.

|
| 16:35 - 17:30,
arte |
Ostafrika - Im Tal des Omo
 Die schwer zugängliche Region des Omo im südlichen
Äthiopien gilt als Wiege der Menschheit. Heute leben hier verschiedene Stämme (Stamm der
Kara) nach alten Sitten und Gebräuchen.

|
| 17:00 - 17:40,
3SAT |
Geheimnisvolle Adria  Die Adria war lange
Zeit die einzige Verbindung Mitteleuropas zum Orient, so dass dieses kleine Meer zum
Symbol für die große Welt mit all ihrer Exotik wurde und die Stadt Venedig sich
'Königin der Weltmeere' nennen konnte. An den Küsten der Adria liegt kultureller
Reichtum eingebettet in eine eindrucksvolle Naturkulisse. Die Dokumentation
'Geheimnisvolle Adria' stellt die schönsten Küstenstriche des Adriatischen Meers vor.

|
| 17:30 - 17:55,
arte |
| Nächster Halt - Rio de
Janeiro Rio de Janeiro ist eine Megacity: 12 Mio. Einwohner, 'Cariocas'
genannt, leben auf Hunderten von Hügeln oberhalb der Atlantikstrände, die zu den
schönsten der Welt zählen. Den ersten Tag in der 'Cidade maravilhosa' (wunderschöne
Stadt) widmet die französische Journalistin Emmanuelle Gaume dem volkstümlichen Rio und
seinen Menschen, deren Leidenschaftlichkeit und Freude am Feiern legendär sind.
Rio de Janeiro ist auch die Heimat von Paulo Coelho ('Aleph'), mit 140 Millionen
verkauften Büchern einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Welt.

|
| 17:40 - 18:30,
3SAT |
Kuba - Juwel der Karibik  1492 landete
Christoph Kolumbus auf Kuba - der Beginn der spanischen Kolonialzeit, die das Antlitz von
Havanna bis heute prägt. Jahr für Jahr locken Musik, Tabak und Tropensonne Tausende
Touristen aus aller Welt auf die Insel. Doch kaum einem offenbart sich das Kuba jenseits
der Strände: Die Korallenriffe vor der Insel sollen die besten Fischgründe in der
Karibik sein, denn seit der Revolution im Jahr 1959 sind die Hoheitsgewässer Kubas für
die internationalen Fischereiflotten gesperrt. In den glasklaren Gewässern tummeln sich
bizarre Rifffische und Haie, die erahnen lassen, wie die gesamte Karibik noch vor relativ
kurzer Zeit ausgesehen haben muss. Außerdem beherbergt die größte der Karibischen
Inseln neben einer Reihe von Arten, die nur dort vorkommen, auch den kleinsten Vogel, den
kleinsten Frosch und die aggressivsten Krokodile der Welt. Doch wie kamen diese Tiere auf
die Insel? Die Dokumentation 'Kuba - Juwel der Karibik' unternimmt eine Zeitreise, um die
Entstehungsgeschichte Kubas aufzurollen.
Die Bienenelfe ist mit sechs Zentimetern der kleinste Vogel der Welt. Ein ausgewachsenes
Männchen wiegt 1,95 Gramm.

|
| 19:30 - 20:15,
arte |
Faszinierende Wildnis Von den Tiefen der
Ozeane bis an die äußeren Grenzen der Atmosphäre - die Erde, ein riesiger
Abenteuerspielplatz. Lebensraum für eine unvorstellbare Artenvielfalt. Grob geschätzt
gibts rund zehn Millionen verschiedene Organismen, von denen uns noch Millionen völlig
unbekannt sind. Selbst in den dichtesten Wäldern und heißesten Wüsten gibts Tiere und
Pflanzen, die sich bekämpfen, fressen und vermehren. Mit welch raffinierten Strategien
sie ums Überleben ringen, zeigt die zehnteilige Reihe montags bis freitags in fesselnden
HD-Bildern: Spielfilmartig werden die wichtigsten Ökosysteme vorgestellt, Spannung ergibt
sich aus den täglichen Dramen und Tragödien. Mal folgt die Kamera einer Elefantenherde,
dann geht sie mit einem Geparden auf die Jagd oder taucht in eine
Blattschneiderameisen-Kolonie ein - faszinierend. Atemberaubend. Schön.
Jeder Teil ist einem der zehn wichtigsten Ökosysteme gewidmet. Sir David Attenborough
kommentiert.

|
| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
| Elisabeth, die Ewige In
den 50 Jahren ihrer Regentschaft verstand es Königin Elizabeth II. meis- terhaft, ihr
Privatleben gegen die Presse abzuschirmen. Dem BBC gewährte sie dennoch einige Blicke
hinter die dicken Mauern des Buckingham Palace. Stallmeister, Jockeys, ihr Privatsekretär
und Tochter Anne erzählen aus dem Leben der Queen. |
| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
| Elisabeth, die Ewige In
ihrer 50-jährigen Regentschaft erlebte Queen Elizabeth II. zehn Premierminister. Bei
ihrer Thronbesteigung 1952 war der heutige Premier, Tony Blair, noch nicht einmal geboren.
Nicht immer übte die Queen königliche Neutralität: Als Premierminister Margret Thatcher
(1979-1990) eine Politik mit harten sozialen Folgen betrieb, äußerte die Queen Kritik.
Info: Nur vier Vorgänger haben die englische Krone länger getragen als Queen Elizabeth
II.; den Rekord hält eine Frau: Queen Victoria, die 64 Jahre auf dem Thron saß.

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| 22:15 - 22:45,
RBB |
Landschaft nach dem Eis  Bewaldete
Höhenrücken, weite, wellige Felder. In der Sonne glitzern unzählige Seen und ihre
kleinen Verwandten, die Sölle. Gletscher, Schmelzwasser und Wind haben diese Landschaft
der Uckermark wie das Randower Urstromtal oder das Naturschutzgebiet 'Kleine Schorfheide'
vor zehntausend Jahren modelliert. Hier gibt es ideale Plätze für wilde Orchideen,
Rotbauchunke und die Sumpfschildkröte. Wie Fabelwesen aus längst vergangener Zeit
erobern sie mit menschlicher Hilfe Wasserstellen zurück. Der Biber soll sich wieder
wohlfühlen, Schafe sollen die Heidelandschaft bevölkern. Wo Landwirtschaft nicht mehr
gebraucht wird und sich Moore bilden, soll wieder Knabenkraut wachsen. Der
NaturSchutzFonds Brandenburg pflanzt Hecken, die den sandigen Boden der Mark vor Erosion
schützen. Viel Ursprüngliches soll sie wieder haben - die Eiszeitlandschaft der
Uckermark.

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