Navigation
Diese Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

Nächste Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Höhepunkte
Schnellübersicht
Länderübersicht
Bahngeschichten
Empfehlungen
Geschichtssendungen
Kindersendungen
Kulinarische
Entdeckungen
Religionen der Welt
Spielfilme
Tier- und
Natursendungen
Weltkulturerbe
Wissenschaft
& Technik
-->
Erdkunde
--> Service
-->
Seiteninternes
 
Kommunikation
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Suchmaschine
|
| Sonntag, 05.02.2012 |
| 01:40 - 03:15,
arte |
Beirut Hotel  Beirut bei Nacht:
Nach einem Auftritt lernt die libanesische Sängerin Zoha (Darine Hamzé) den Franzosen
Mathieu (Charles Berling) kennen. Ohne zu zögern beginnen sie eine leidenschaftliche
Affäre. Aber bald sorgen Mathieus suspekte Geschäftsfreunde für Unruhe. Als der
Franzose merkt, dass man ihn beschattet, bekommt er es mit der Angst zu tun.
Vor allem fesseln die Anmut der Hauptdarstellerin und die Aufnahmen von Beirut.

|
| Werbung |

|
| 02:30 - 03:15,
NDR |
Königreich des Glücks In den Ausläufern
des Himalayas zwischen Indien und Tibet liegt eines der letzten Paradiese auf der
touristischen Landkarte der Welt: Das Königreich Bhutan, das 'Drachenreich'. Ein Paradies
ist dieses kleine Königreich auch für seine Bewohner, denn der König selbst hat jedem
seiner Untertanen persönliches und geistiges Glück in der Verfassung garantiert. Rolf
Seelmann-Eggebert porträtiert das Königreich des Glücks. Noch zu Beginn des vergangenen
Jahrhunderts gab es im Himalaya ein ganzes Dutzend Königreiche und Fürstentümer.
Nachdem nun auch das Ende der Monarchie in Nepal eingeläutet ist, verbleibt als letztes
Königreich Bhutan: Es ist so groß wie die Schweiz, umgeben von den volkreichsten Staaten
der Erde, China im Norden, Indien im Süden. Bhutans Herrscher, der vierte Druk Gyalpo
(Drachenkönig), hat die Zeichen der Zeit früh erkannt. Statt darauf zu warten, dass sein
Volk die Demokratie verlangt, hat er mit seinen Beratern eine Verfassung erarbeitet, die
in vielerlei Beziehung einmalig ist. Der König, der nur noch repräsentatives
Staatsoberhaupt ist, muss spätestens mit 65 Jahren abdanken. Er kann auch vorher durch
Parlament und Volksentscheid seines Amtes enthoben werden. Der ersten gewählten Kammer
dürfen nur Mitglieder angehören, die einen akademischen Abschluss haben. Einen
besonderen Stellenwert hat die Umwelt. So heißt es in Artikel 5 der Verfassung: 'Die
Regierung soll sicher stellen, dass mindestens 60 Prozent der gesamten Landfläche Bhutans
für immer von Wäldern bedeckt sein sollen, um die natürlichen Reichtümer zu erhalten
und eine Verschlechterung des fragilen Ökosystems der Bergwelt zu verhindern.' Am 24.
März werden auf dem Boden dieser Verfassung die ersten demokratischen Wahlen in Bhutan
stattfinden. Das Glück der Untertanen - 'gross national happiness' -, ist dem vierten
Drachenkönig mindestens so wichtig ist wie das Bruttosozialprodukt. Und er ist bei den
700.000 Bhutanern so beliebt, dass sich viele von ihnen gewünscht hätten, es wäre alles
beim alten Feudalsystem geblieben. Aber auch mit der neuen Verfassung werden sie schon von
Staats wegen glücklich sein.

|
| 03:50 - 05:20,
ARD |
End Game - Tödliche
Abrechnung  Ein Loch in der Hand und eine schwere Schuld auf den
Schultern: Oscar-Preisträger Cuba Gooding Jr. kann als Bodyguard ein Attentat auf den
Präsidenten nicht verhindern. - Verschwörungs-Thriller à la 'JFK' und 'In the Line of
Fire'.

|
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
Tag X  Mit 11
Schiffen, 16 Pferden, 14 Kanonen und 530 Männern stach der spanische Eroberer Hernán
Cortés im Februar 1519 von Kuba aus in See. Sein Ziel: die Stadt Tenochtitlán, auf dem
Gebiet des heutigen Mexiko-Stadt. Hier lag der Goldschatz des Montezuma. Die Doku
schildert u. a. die dramatischen Ereignisse des 30. Juni 1520. An diesem Tag entkam
Cortés den aufständischen Azteken.

|
| 05:10 - 05:55,
3SAT |
Magische Welten  Die 'Perle des
Ostens', wie Sri Lanka auch genannt wird, hat viel zu bieten. Auf der Insel vor der
Südspitze Indiens finden sich weiße Strände und geheimnisvolle Urwälder. Aber auch die
Zeugnisse einer antiken Hochkultur locken Touristen an. So sind in den Königsstädten
Kandy und Anuradhapura prächtige Tempel und Paläste zu bewundern.
Um einer Zahn-Reliquie zu huldigen, feiert das Bergstädtchen Kandy jedes Jahr ein
zehntägiges Fest. Der angebliche Eckzahn Buddhas gilt als höchstes buddhistisches
Heiligtum. |
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
Tag X  1683
hallt ein Schreckensruf durch Europa: Die Türken stehen vor Wien! Sechzig Tage windet
sich die Kaiserstadt im Würgegriff osmanischer Truppen. Am 12.9.1683 gelingt es der
polnischen Kavallerie schließlich, die türkische Offensive in letzter Minute zu stoppen.
Die Doku zeigt in einer dreidimensionalen Computeranimation, wie nahe Wien vor der
Kapitulation stand.

|
| 06:00 - 06:45,
Phoenix |
Tag X  Paris,
1789: Hagelstürme haben die Ernten vernichtet, die Brotpreise steigen inflationär. Das
Land revoltiert, die Stadt fürchtet eine Hungersnot. Am Morgen des 14. Juli 1789 kommt es
zum Sturm auf die Bastille. Das Volk selbst - ehrbare Bürger, fleißige Handwerker und
Arbeiter - bringt die Trutzburg des Ancien Régime zu Fall. - Doku von Christian
Feyerabend und Judith Voelker.

|
| 06:30 - 07:15,
arte |
Das blaue Wunder Das Archipel liegt
vor der Küste Papua Neuguineas. Viele der Tierarten sind einmalig und noch völlig
unbekannt. Die Bevölkerung lebt in der Tradition der Vorfahren. Erst 2001 drangen
Wissenschaftler in die Korallenriffe vor. Jetzt ist das Idyll bedroht: Pharmaforscher,
Fischgroßhändler und Holzfirmen plündern den Naturschatz Raja Ampats.
2006 wurde hier ein Hai entdeckt, der auf seinen Flossen über den Meeresgrund läuft.

|
| 06:50 - 07:05,
NDR |
Ilha de Mocambique  Im ausgehenden 15.
Jahrhundert konnten die Portugiesen Afrikas Südspitze umschiffen. Nur noch der Ozean und
seine Monsunwinde trennte sie noch von den ersehnten Schätzen Indiens. Als Vasco da Gama
und seine Mannen auf der Insel an der ostafrikanischen Küste anlandeten, staunten sie
über fein gekleidete Menschen, arabische Händler, und über reich beladene Schiffe im
Hafen. Dort haben sie Proviant geladen, die Boote reparieren lassen und mithilfe der
arabischen Seefahrer die Route nach Indien gefunden, die carreira da India. Das riesige
Fort São Sebastião an der Nordspitze der Insel bezeugt bis heute die Stellung der Ilha
de Moçambique im Handelsdreieck Europa-Afrika-Asien. Ein Meisterwerk der
Renaissance-Architektur. Die Ilha war bis Ende des 19. Jahrhunderts die Hauptstadt der
Portugiesen in Ostafrika. Heute ist der ehemalige Glanz verblasst und blättert wie der
Putz an den Steinbauten. Afrika mit seinen Palmen gedeckten Hütten, hat sich sein Erbe
zurückgeholt. Aber die Weltkultur ist geblieben, zwar weniger in den Gebäuden, dafür
spiegelt sie sich in den Gesichtern der Menschen, einer arabischindischeuropäische
Melange. |
| 08:25 - 08:55,
arte |
Unter wilden Tieren  Bill soll herausfinden, warum wild
lebende Lemuren manchmal so angriffslustig sind. Seine erste Anlaufstation ist der Woburn
Safari Park in England. Hier begrüßt ihn Tierpfleger Jake Veasey.

|
| 08:35 - 09:00,
ZDF |
Terra MaX  Paul versteht nicht
so recht, warum es den 29. Februar, dem Schalttag, gibt, und Opas Erklärungsversuche
lassen ihn etwas ratlos zurück. So starten sie erst mal einen neuen Versuch mit der
Zeitmaschine. Es erscheint ein junger Mann , und auch er kommt aus der Vergangenheit. Ein
Rückschlag für Opa Max, zumal der Besucher noch 'älter' als Tutanchamun ist. Für Paul
dagegen ein spannender Gast, der leicht verschüchtert und mit einer schlabberigen
Fellmütze bekleidet, vor ihm steht. Velent heißt er und ist ein Himmelsleser aus der
Gegend des Mittelberges in Sachsen-Anhalt. Er erzählt vom Leben in der Bronzezeit und von
den Geheimnissen der Himmelsscheibe - alles illustriert durch Archivmaterial. Und sogar in
Sachen Schaltjahr kann Velent Paul auf die Sprünge helfen: Es gab solche Schaltzeiten
nämlich auch damals schon.

|
| 09:30 - 10:15,
H3 |
| Eine Gondel für Venedig Venedig
ist ein Traumziel für Bootsbauer. Mit Hilfe des Buchs und der Pläne des italienischen
Bootshistorikers Gilberto Penzo baut der Hamburger Bootsbauer Matthias Lühmann als erster
Ausländer in der Stadt 'seine Gondel für Venedig'. Lühmann kam vor zwei Jahren nach
Venedig. Die Gondel, die er bauen will, soll sein Meisterstück werden. Er hofft, sie an
einen Gondoliere verkaufen zu können Die Dokumentation 'Eine Gondel für Venedig'
beobachtet den Bootsbauer Matthias Lühmann beim Bau der Gondel und zeigt Venedig abseits
der klassischen Touristenrouten. |
| 10:55 - 11:15,
RBB |
| Hongkong - Götter, Glitter,
Geldpaläste Hongkong - zwischen Kronkolonie und Kommunismus, ländlicher
Tradition, gläsernen Palästen und sozialem Wohnungsbau verlieren Einheimische und
Urlauber gleichermaßen leicht die Orientierung. Die Reise durch die chinesische
Sonderverwaltungszone führt zu den bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten
der Stadt. Mit U-Bahn, Doppelstockstraßenbahn, Helikopter und auf der längsten
Rolltreppe der Welt geht es auch zum alltäglichen Hongkong: Zu einer fünfköpfigen
Familie, die auf vierzig Quadratmetern genauso viel Freiheit findet wie die indische
Großfamilie in zweihundert Gemächern. Zu einer Geschäftsfrau, die sich sympathisch in
der chinesischen Männergesellschaft behauptet, und zu alten Menschen, die im Seniorenheim
zum ersten Mal in ihrem Leben im eigenen Bett schlafen. Hongkong ist etwas größer als
Berlin, aber mit einer Bevölkerung von über sieben Millionen Menschen fast so
einwohnerstark wie die Schweiz. Die chinesische Sonderverwaltungszone gehört zu den am
dichtesten besiedelten Gebieten der Welt. Für Freizeitaktivitäten weicht man in Hongkong
deshalb gerne auf die zahlreichen Wasserflächen aus. Begleitet wird ein Team, das sich im
Drachenboot auf die kommenden internationalen Meisterschaften vorbereitet. Und besucht
wird das Dorf Tai O am südwestlichen Ende Hongkongs, das auf Stelzen im Wasser steht.
Mehr schlecht als recht ernährt es seine Bewohner von der Fischerei. Die Jugend von Tai O
drängt in die Stadt - Urlauber erfreuen sich an diesen selten gewordenen idyllischen
Plätzen.

|
| 12:00 - 12:45,
H3 |
Die Marco-Polo-Fährte Marco Polo gilt
als der 'größte Reisende' aller Zeiten. Von 1271 bis 1295 reiste der junge venezianische
Händler von Venedig bis Peking, wo er das Vertrauen des Kaisers von China gewann. Sein
Buch 'Die Wunder der Welt' ließ Europa im Mittelalter staunen. Doch wie lief es damals
für Marco Polo auf der 'Großen Seidenstraße'? Was für ein Mensch war er? Gelangte der
damals 17-Jährige wirklich bis an den chinesischen Kaiserhof? Oder hat er alles nur
erfunden? Der Brite Bradley Mayhew ist ein Profi-Traveller der heutigen Zeit. Er schreibt
Reiseführer. Bradley bereist noch einmal jene Route, auf der im 13. Jahrhundert Marco
Polo unterwegs war: 8.000 Kilometer über Land, immer der Seidenstraße entlang, von
Venedig bis Peking, über eiskalte Pässe, durch orientalische Oasen und unwirtliche
Wüsten, mit Bus, Lkw oder per Anhalter. Wo genau ist er gereist? Was schreibt er? Wie war
die Zeit damals? Stimmen seine Beschreibungen mit der Wirklichkeit überein? 1271 brach
Marco Polo von seiner Heimatstadt Venedig aus zu einer Reise auf, die ihn zur Legende
machen sollte. In Venedig nimmt auch Bradley Mayhew die Fährte auf. In der Lagunenstadt
findet Bradley das Viertel, in dem die Familie Polo einst lebte. In der alten
Kreuzfahrerstadt Akko, heute im Norden Israels, betrat Marco Polo erstmals asiatischen
Boden. Bradley betritt das Terrain des Nahost-Konflikts und sieht, wie sich Völker und
Religionen unentwirrbar verbissen haben, im Kampf ums Heilige Land, damals wie heute.
Marco Polos nächste Station war Jerusalem. Der Nahost-Konflikt verhindert, dass Bradley
wie einst der Venezianer per Schiff an die türkische Mittelmeerküste reisen kann. Er
muss einen Umweg nehmen, über Syrien, über die alte Handelsstadt Aleppo. Im Labyrinth
der Gassen wird die Seidenstraße greifbar, bis heute, meint Bradley. Der Hafen von Layas,
heute in der Türkei, war im 13. Jahrhundert die europäische Endstation der
Seidenstraße. Von hier folgt Bradley der Spur Marco Polos in den Nordosten der Türkei.
Seine erste Reiseetappe endet in der Stadt Erzincan. |
| 12:30 - 13:15,
H3 |
Eisenbahn-Romantik  Durch die Rebhänge von Retz windet
sich der Reblaus Express bergauf -gemächlich fährt er vom Wein- ins Waldviertel. Eine
alte Strecke, eigentlich längst stillgelegt, in einem dünn besiedelten Gebiet. Reben,
Felder und Wälder wechseln sich ab, ein Paradies für Radfahrer und die benutzen den von
einem Verein betriebenen Reblaus Express überaus gerne. Früher wurden hier vor allem
Holz und Getreide transportiert, inzwischen denkt man sogar wieder darüber nach, den
Güterverkehr wieder aufzunehmen. Zumindest an Wochenenden erlebt die idyllische Bahn eine
Renaissance, genau wie die Waldviertler Schmalspurbahn, die mit Dampfzügen wieder Gäste
anlockt. Auch hier gilt: totgesagte leben länger. Eisenbahn-Romantik ließ sich in
historischen Wagen vom 'Wein in den Wald' schaukeln. |
| 13:05 - 13:50,
3SAT |
Wildbach und Naturparadies -
Zukunft Alpenrhein  Wenn der Alpenrhein nach 90 Kilometern in den Bodensee
fließt, hat er noch keine zehn Prozent seines Wegs in die Nordsee zurückgelegt. Aber
gerade dort zeigt der Fluss viele Gesichter. Bei Hochwasser kann seine durchschnittliche
Wassermenge von 200 Kubikmetern pro Sekunde auf über 5.000 Kubikmeter steigen. Die
ständig wachsende Besiedlungsdichte - heute wohnen 500.000 Menschen im unmittelbaren
Gefahrenbereich - und die Vielzahl von Industrie- und Gewerbebetrieben hat die
Notwendigkeit eines funktionierenden Hochwasserschutzes dramatisch gesteigert. Dämme
werden saniert und verstärkt, Brücken angehoben, das Flussbett ausgebaggert. Nun wollen
Österreich, die Schweiz und Liechtenstein mit einem neuen Staatsvertrag die Basis für
weitere große Investitionen schaffen. Aber der Rhein ist nicht nur eine Gefahr, er ist
auch ein Naturparadies. 'Wildbach und Naturparadies - Zukunft Alpenrhein' zeigt, was getan
werden muss, um die Hochwassersicherheit zu gewährleisten und die Landschaft zu erhalten. |
| 13:30 - 14:00,
3SAT |
Volkszählung in der Antarktis
 Die Ökosysteme der Pole sind das Fieberthermometer für die
Erde. Fiebern die Pole, stimmt etwas nicht im Organismus der Welt. Das Fieber tritt
vielfach auf. Zum einen 'hohe Temperatur': sechs Grad mehr auf der Antarktischen Halbinsel
seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Zum anderen mehr Pflanzen, weniger Pinguine. Symptome,
die genau diagnostiziert sein wollen, damit man weiß, was vor sicht geht. Im Dezember
2007 brach der Jenaer Dr. Hans Peter Ulrich, preisgekrönter Ornithologe und einer der
gefragtesten Antarktis-Experten, zu seiner insgesamt 20. Antarktis-Expedition auf. Im
internationalen Polarjahr 2007-2009 hat Dr. Hans Peter Ulrich eine internationale
Forscher- und Studentengruppe aus Jena, Luxemburg, Argentinien und Russland versammelt.
Ihr Ziel: die russische Forschungsstation Bellingshausen auf King George Island. Die
Aufgabe: Studien zu den Populationen von Pinguinen, Robben, Antarktischer Schmiele und
Raubmöwen - beobachten, zählen, kartieren. Die Zahlen sind für den Wissenschaftler
entscheidend, wenn es um das heiße Thema 'Global Warming' geht. Dr. Ulrichs Zahlen
zeigen: Es gibt weniger Pinguine - trafen sich in den 1970er Jahren noch ca. 40.000
Brutpaare in der Nähe der Amerikanischen Station Palmer, sind es jetzt nur noch 14.000.
Die Antarktische Schmiele, eine Art blühende Graspflanze, breitet sich stark aus. Die
Rand-Antarktis wird definitiv grüner, die Gletscher ziehen sich zurück ... Hinzu kommen
immer mehr Touristen. Von Null (1980) auf Dreißigtausend (2006), die an den wenigen
eisfreien Stellen anlegen - Regionen, die als Brutstätten der Antarktis-Vögel
lebensnotwendig sind. Ein Team des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS begleitet die Expedition der
Gruppe bei der Volkszählung in der Antarktis. |
| 14:00 - 15:30,
3SAT |
Der Wettlauf zum Südpol  1911 wissen die
Menschen mehr über den Mars als über die Antarktis. Es ist der letzte Erdteil, den es
noch zu entdecken gilt. Das reizt sowohl den unberechenbaren Abenteurer Roald Amundsen als
auch den Briten Robert Scott, der die Polforschung revolutionieren will. Doch nur der
Norweger weiß von Anfang an, dass es ein Wettlauf werden wird. Selbst den König lässt
er im Glauben, er gehe zum Nordpol - und hat damit auch Scott gegenüber einen
entscheidenden Vorteil.
Info: Amundsen und Scott blieben einmalig: Keine andere Expedition erreichte den Südpol
je wieder auf einer ihrer Routen.

|
| 16:00 - 16:50,
3SAT |
Schliemanns Gold  Der Drang
nach Ruhm und Goldreichtum trieb den deutschen Abenteurer Ambrosius Alfinger vor 500
Jahren hinaus in die Neue Welt. Ein TV-Team folgt seiner beschwerlichen Route durch Panama
in das heutige Guerilla-Gebiet Kolumbiens.

|
| 17:00 - 17:30,
B3 |
Die letzten Paradiese Sie bedeckt den
größten Teil Namibias und ist ein Landstrich der Extreme - Namib, die einzige Wüste der
Welt, die direkt ans Meer grenzt. Nachts bitterkalt und tagsüber glühend heiß, scheint
sie absolut lebensfeindlich. Doch der Schein trügt: Hier leben die Himbas, eines der
letzten Naturvölker der Erde. Und auch einige Tiere haben in der ältesten Wüste
überlebt: Puffottern, die schnellsten Schlangen der Welt, Geckos, Chamäleons,
Sandkäfer, Adler und die scheuen Wüstenelefanten. Die geheimnisvolle Kultur der Himbas
bleibt Außenstehenden normalerweise verborgen. Gezeigt werden ungewöhnliche Bilder einer
Hochzeitszeremonie mit all ihren Riten. Weil es an Wasser mangelt, waschen sich die
Himba-Frauen ein Leben lang nicht, sind aber trotzdem auf Hygiene bedacht: Sie räuchern
jeden Morgen ihren Körper mit brennenden Kräutern. Das TV-Team begleitet den
faszinierenden Treck der Wüstenelefanten quer durch die Namib und wird Zeuge eines
gnadenlosen Kampfes von zwei Bullen um die Herde. Außerdem zu sehen ist die Jagd von
Puffottern auf Geckos und mit welchen Tricks Chamäleons und Sandkäfer die brennend
heiße Wüste überleben.

|
| 19:30 - 20:15,
ZDF |
Expedition ins ewige Eis  In drei Folgen begibt
sich Schauspieler Robert Atzorn auf die Spuren von Forschern, deren Entdeckungen die Welt
bewegten. Im ersten Teil steht Alfred Wegener im Mittelpunkt: Der Deutsche bricht 1930 zu
seiner 3. Grönlandexpedition auf, um ein Jahr lang Messdaten aus der Höhe der
Atmosphäre und der Tiefe des Inlandeises zusammenzutragen. Es ist der Beginn der modernen
Klimaforschung.

|
| 19:40 - 20:00,
3SAT |
Cidade Velha, Kapverden  Strand, Surfen und
'Sodade', Musik für die Seele - das sind die gängigen Assoziationen zu den Kapverdischen
Inseln. Sonne an 350 Tagen im Jahr, Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad - paradiesische
Zustände. 500 Jahre zuvor assoziierte man mit 'Cabo Verde' Sklavenhandel, Hunger und
Verbannung. Es waren Schiffe unter portugiesischer Flagge, die auf einer Erkundungsreise
zur westafrikanischen Küste die Inselgruppe auf der Höhe des heutigen Senegal
entdeckten. Auf der südlichen Insel Santiago fanden sie in den Ausläufern eines Tals
eine ideale Anlegestelle, Wasser und niemanden, der einer Besiedlung im Weg stand. Das
reichte, um mitten im Atlantik den ersten europäischen Ort südlich der Sahara entstehen
zu lassen: Ribeira Grande, heute Cidade Velha genannt - ein kleines Fischerdorf und
UNESCO-Weltkulturerbe. Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit'
erzählt die Geschichte von Ribeira Grande, das im späten 18. Jahrhundert zu Cidade Velha
wurde.

|
| 20:15 - 21:50,
ZDF |
Tsunami - Das Leben danach
 'Ich will
dahin, wo es keine Weihnachtsbäume gibt'. Kurz vor den Feiertagen kann Billi Cramer
(Veronica Ferres) Ehemann Burkhard (Roeland Wiesnekker) überreden, das kalte Deutschland
hinter sich zu lassen und gemeinsam mit den Jungs ein paar schöne Tage am Strand von
Thailand zu verbringen. Doch der Traumurlaub entpuppt sich als Albtraum! Ein Seebeben
löst einen Tsunami aus, der auch das Hotel der Cramers erfasst. Während Billi sich
retten kann, kommen ihr Mann und die Söhne ums Leben. Gelähmt von der
Schreckensnachricht, erlebt Billi die nächsten Monate wie in Trance. Doch dann lernt sie
Michael (Hans-Werner Meyer) kennen, der auch seine Familie in Thailand verloren hat.
Die Tatsache, dass wirklich alles so passiert ist, macht einen noch betroffener. Veronica
Ferres spielt Billi eindringlich und mit großer Intensität.

|
| 20:15 - 21:00,
Phoenix |
Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe - die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte
man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor
kurzem unentdeckt waren. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den
undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche
nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.

|
| 20:15 - 21:05,
3SAT |
Everglades - Floridas
Wasserwildnis  Die Everglades sind ein 6000 Quadratkilometer großes
Labyrinth aus Wasser und Inseln mit riesiger Artenvielfalt (Alligator). In atemberaubenden
Aufnahmen zeigt der Film das Leben in diesem Feuchtbiotop.

|
| 21:00 - 21:45,
Phoenix |
Im Visier der Grizzly-Giganten
Immer wieder berichteten Menschen in Alaska von
Begegnungen mit Riesengrizzlys. 1997 fand man den Beweis: das Skelett eines 1300 kg
schweren Bären. Tierfilmer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen.
Andreas Kieling (51) ist ausgebildeter Förster. Seit 1991 dreht er Dokumentarfilme, vor
allem in Alaska und Kanada, schrieb mehrere Bücher und Reportagen.

|
| 21:05 - 21:50,
3SAT |
Unter dem Eis der Antarktis
Tiefblauer Himmel, schier endlose gleißende Eisflächen -
die Südpolregion wirkt bestechend schön, aber vom Leben weitgehend verlassen. Doch wer
den Pinguinen auf dem Weg unter das meterdicke Eis folgt, lernt eine völlig andere
Antarktis kennen. Auf ihren Tauchgängen unter den Eisbergen entdeckten Polarforscher
faszinierende Ökosysteme. In den Tausenden Dellen und Winkeln an der Unterseite des
Eisbergs halten sich Jungfische versteckt. Ihnen stellen Quallen mit zehn Meter langen
Tentakeln nach, deren Farben in dem Licht, das durch die gläserne Decke des Eises fällt,
leuchten. Die Dokumentation 'Unter dem Eis der Antarktis' taucht ein in eine Welt voller
fremdartiger Lebensformen und schillernder Farbenspiele. Naturfilmer Norbert Wu,
Eistauchprofi Christian McDonald und der Ozeanograf Dale Stokes schneiden sich mit mobilen
Bohrern Zugänge in die meterdicke Eisschicht und tauchen in unbenutzte Atemlöcher von
Robben, um die verborgene Welt zu filmen.

|
| 21:45 - 22:30,
Phoenix |
Nigeria - Zwischen Traum und
Alptraum  Das bevölkerungsreichste Land Afrikas hat die
produktivste Filmindustrie, die größten Kirchen und die mächtigsten Sultane südlich
der Sahara. Mehr als 150 Millionen Menschen leben in dem Vielvölkerstaat Nigeria - ein
Land der Träume und der Albträume. In 'Nollywood' werden jedes Jahr über 2000 Filme
produziert. Eine Traumfabrik der Hinterhöfe, die mit ihren Billigproduktionen den Nerv
von Millionen trifft. In 'Prayer City' steht eine Erweckungskirche neben der anderen.
Jedes Gotteshaus fasst mehrere tausend Gläubige, die hier auf Wunder hoffen. In der
Zehn-Millionen-Stadt Lagos stehen Slums aus Pfahlbauten neben einer Zukunftsstadt, die aus
dem Lagunensand gestampft wird. Peter Schreiber und sein Team sind den Träumen und
Albträumen gefolgt - vom trockenen Norden in der Sahelzone bis ins ölverschmutzte
Niger-Delta im Süden. Sie treffen den Sultan von Sokoto, das kirchliche Oberhaupt von
siebzig Millionen Muslimen und Bischof Okokwo, der in seiner Pfingstkirche eine riesige
Marketing-Maschinerie betreibt. Ein Blick hinter die Kulissen von Nigerias Filmindustrie
zeigt, wie Träume gemacht werden. Der Alltag von Arbeitern in einer Stoff-Färberei oder
von Fischern, die der Ölboom arbeitslos gemacht, sieht aber anders aus. Ein hartes Leben,
gäbe es nicht auch die Musik: traditionelle Trommeln im Norden, eine spontane
Reggae-Session im Slum oder den fetzigen Rap in einem Nobelclub von Lagos.

|
| 21:50 - 22:35,
ZDF |
Leben nach dem Tsunami - Die
Doku  Am
26. Dezember 2004 ereignete sich im Indischen Ozean ein schweres Erdbeben. Eine
verheerende Flutwelle brachte über 230.000 Menschen den Tod. Billi Cramer und Michael
Schäffer verloren Kinder und Partner - alles, was sie liebten. Das Schicksal führt die
beiden Überlebenden später zusammen - heute sind sie ein Paar. Wie konnten beide dieses
unfassbar tragische Schicksal verarbeiten? Welche Rolle haben die Familien, Freunde und
Therapeuten bei der Trauerarbeit gespielt?
Über 500 Deutsche kamen in Folge der Flutwelle im Dezember 2004 ums Leben. |
| 22:30 - 23:15,
Phoenix |
Weißes Gold  'Solange es
Menschen gibt, die Elfenbein kaufen, wird es solche Märkte geben. Und solange es solche
Märkte gibt, werden weiter Elefanten getötet.' Das sagt Cosma Wilungula, Chef der
kongolesischen Naturschutzbehörde. Er steht auf einem offenen Elfenbeinmarkt in Kinshasa,
und muss hilflos mit ansehen, wie dort das Elfenbein von rund 150 Elefanten zum Kauf
angeboten wird. Das ist die Realität in der Demokratischen Republik Kongo, wo nur noch
ein paar hundert Elefanten den jahrelangen Bürgerkrieg überlebt haben.

|
| 23:15 - 23:45,
Phoenix |
| Wenn die Amerikaner gehen Bis
zum 31. Dezember 2011 haben fast alle amerikanischen Soldaten das Land verlassen. Jetzt
ist der Irak wieder auf sich gestellt. Selbst Gegner der amerikanischen Truppenpräsenz
sehen die Zukunft ihres Landes mit gemischten Gefühlen. Die Sicherheitskräfte gelten als
noch zu schlecht ausgebildet und als korrupt. ARD-Korrespondent Jörg Armbruster schaut
sich in Bagdad um. Seine Bestandsaufnahme scheint viele Befürchtungen zu bestätigen.
2011 kamen im Irak bei Anschlägen und Auseinandersetzungen 52 US-Soldaten und 2300
Zivilisten ums Leben.

|
| 23:45 - 00:00,
Phoenix |
Die Unabhängigkeitshalle in
Philadelphia, USA  Wenn es so etwas wie den Geburtsort der Vereinigten Staaten
von Amerika gibt, dann ist er in der Hauptstadt des US Bundesstaates Pennsylvania zu
finden. Dort wurde am 4. Juli 1776 die legendäre 'Declaration of Independence'
verabschiedet, in einem puritanischen Gebäude, das heute 'Unabhängigkeitshalle' genannt
wird.

|
|