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Sonntag, 25.07.2010
05:00 - 05:25, Arte
Auf nach Europa!

Bea aus Barcelona nimmt das Leben von der Sonnenseite. Sie liebt die Natur, den Strand, das Fahrradfahren, ihr geliebtes Barcelona, das Zusammensein mit Freunden. Sie spricht mehrere Sprachen, diskutiert gern und weiß, was Freundschaft wert ist. Bea ist ledig, sie verachtet Geld und hat viel zu sagen über Liebe, Arbeit und das, was ein gelungenes Leben ausmacht. Seltsamerweise findet sie Erfüllung in ihrer Arbeit, die eigentlich ein reiner Broterwerb ist: Als Telefonistin in einem Call-Center nimmt sie Anrufe aus ganz Europa entgegen.

05:25 - 06:00, Arte
Auf nach Europa!

Früher hat Renata in der Werkküche der legendären Danziger Werft gearbeitet. Sie erinnert sich ein bisschen nostalgisch an die Zeiten, als die Arbeit im Hafen nie stillstand, und an die Aufbruchsstimmung unter den Solidarnosc-Genossen. Heute ist aber alles anders. Ihre Cafeteria, die sie sehr resolut führt, ist ein beliebter Treffpunkt für die letzten Hafenarbeiter der Umgebung. Renata klagt über den chronischen Mangel an Kunden. Zu schaffen machen ihr auch die Launen ihrer Zwillingsschwester, mit der sie aber ansonsten ein Herz und eine Seele ist. Und zu guter Letzt eröffnet ihr ihre Tochter, dass sie nach England auswandern will, um mehr Geld zu verdienen! Doch Renata lässt sich nicht unterkriegen. Sie hat es bisher immer geschafft.

05:30 - 05:55, ARD
Felix und die wilden Tiere fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Auf den Galapagos-Inseln leben zwei Tierarten, mit denen es etwas ganz Besonderes auf sich hat. Es sind der Landleguan und die Meerechse. Die Erforschung dieser eng miteinander verwandten Reptilien war bahnbrechend. Sie führte zu der Erkenntnis, wie die vielfältigen Lebewesen auf der Erde entstanden sind. Felix Heidinger stellt auf seiner Expedition durch Südamerika weitere Tiere vor, an deren Beispiel er die Entwicklung und Anpassung der Arten an immer wieder neue, herausfordernde Lebensumstände spannend veranschaulicht. Im Zeitraffer probiert Felix an sich selbst aus, was die sogenannte Evolution bei den Menschen bewirken könnte. Werden die Menschen, die Millionen Jahre nach uns leben, einen Riesenkopf mit einem Super-Gehirn haben?

tiere2.jpg (45727 Byte)

06:40 - 07:10, WDR
Am heiligen Fluss

Wie sehr hat sich Israel unter der Regierung Netanjahu verändert? Korrespondent Richard C. Schneider besucht radikale Siedler im Westjordanland, begleitet Politiker, ist unterwegs mit Menschenrechtlern.

tal.jpg (51643 Byte)

06:45 - 07:00, NDR
Universität Caracas, Venezuela - Ein Traum in Beton unesco.gif (2965 Byte)

Mitten im brodelnden Betondschungel von Caracas liegt die Zentrale Universität von Venezuela wie eine Insel der Ruhe und der Schönheit. 87 Bauten - eine Stadt in der Stadt. Damit schuf der Venezolaner Carlos Raul Villanueva in den 40er bis 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein stadtplanerisches und architektonisches Meisterwerk, angereichert mit über hundert Werken großer europäischer, amerikanischer und einheimischer Künstler jener Zeit. Mit seinem virtuos geformten Beton hat Villanueva einen eigenen und noch immer aktuellen Baustil geprägt. Der 1974 verstorbene Architekt kommt im Film noch einmal zu Wort, um sein Werk zu erläutern: Mit den Mitteln der Architektur und der Ästhetik versuchte er, das Leben der Menschen zu gestalten, vor allem die Form ihres Zusammenlebens, daher die - vom tropischen Klima begünstigte - Durchlässigkeit der Bauten zwischen innen und außen, die gewollte Aufhebung der Grenzen zwischen den Fakultäten sowie zwischen der Universität und dem Volk. Leider, so stellt Villanueva am Ende bedauernd fest, hat er mit seinem Konzept die politische und soziale Entwicklung Venezuelas nicht aufhalten können.

07:30 - 08:00, SWR
Costa Rica - Amerikas Musterländle fauna.gif (2335 Byte)

Zwischen Nicaragua und Panama liegt auf der zentralamerikanischen Landenge Costa Rica. Das kleine Land lockt mit traumhaften Stränden und einer grandiosen Natur, in der mehr Tier- und Pflanzenarten zuhause sind als in ganz Europa. Und das Land vermarktet sich als Öko-Paradies. Heute steht fast ein Drittel der Gesamtfläche von Costa Rica unter Naturschutz. Der Erhalt der Artenvielfalt ist Regierungsprogramm. Der Film will dieses ökologische Musterland näher unter die Lupe nehmen und besucht eine Lodge im Regenwald. Hier kann man mit der Seilbahn über die Baumwipfel fahren und so die Natur erkunden. Für die Maleku-Indianer sind die Wälder heilige Stätten, in denen ihre Götter leben. Mit ihnen ist das Filmteam unterwegs und trifft dabei auch auf Europäer, für die die Bäume ebenfalls eine besondere Bedeutung haben. So pflanzt die deutsche Firma BaumInvest edle Hölzer wie Teak oder Mahagoni ökologisch an, um sie nach 20 Jahren gewinnbringend zu vermarkten - der Wald als Renditeobjekt. Das Filmteam besucht die Kokosinsel, 500 Kilometer vor der Küste Costa Ricas im Pazifik gelegen - sie gilt als die 'Schatzinsel' schlechthin, und dem Autor Stevenson soll sie als Vorlage gedient haben, als er sein berühmtes Buch von der 'Schatzinsel' schrieb. Doch heute ist die Insel ein Naturschutzgebiet, und sie ist berühmt für ihre maritimen Reichtümer - nirgendwo anders gibt es etwa eine so große Ansammlung von Hammerhaien wie vor dieser Kokosinsel. Zurück an Land sieht sich das Filmteam auch die großen Bananenplantagen an, etwa von der Firma Chiquita. Bis vor nicht all zu langer Zeit standen sie in der Kritik wegen der Verwendung von Pesitiziden und der schlechten Behandlung ihrer Arbeitskräfte - heute gibt sich auch Chiquita ganz 'öko'.

rica.jpg (35113 Byte)

08:30 - 09:00, Phoenix
Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela unesco.gif (2965 Byte)

Über 1.000 Jahre ist der Jakobsweg alt. Millionen Menschen aus ganz Europa sind ihn bis heute gegangen. Ein Ziel vor Augen: Die Kathedrale von Santiago de Compostela mit dem legendären Grab des Apostels Jakobus. Der Jakobsweg ist ein mühsamer Weg. Nachdem er die Pyrenäen überwunden hat, wendet er sich nach Westen, bis er nach über 800 Kilometern in Galicien am Ziel ist. Steile Pässe, endlose Ebenen unter einer sengenden Sonne, regennasse Tage auf aufgeweichten Straßen, eiskalte Winde auf den Höhen der Berge: Nichts bleibt dem Pilger erspart. Mit dem Film wandert der Zuschauer den Jakobsweg entlang und verweilt an Plätzen, Brücken und Kirchen, die das Gesicht dieses Weges seit altersher prägen. Im Nordwesten Spaniens, an der Küste Galiciens, wo die Römer das Ende der Welt vermuteten, liegt die Kathedrale von Santiago de Compostela. Seit über tausend Jahren sind Millionen von Christen dorthin gepilgert. Sie kommen aus aller Welt. Ihr Ziel war und ist das Grab des Apostels Jakobus des Älteren, der unter dem Altar der Kathedrale begraben liegen soll. So jedenfalls weiß es die Legende Die Kathedrale von Santiago de Compostela, das macht dieser Film deutlich, ist kein totes Kulturobjekt, sondern ein Haus Gottes, in dem sich die Menschen wohlfühlen, und dessen Schönheit nur den einen Sinn hat, schon auf Erden etwas vom Glanz des Himmels sichtbar werden zu lassen.

weg.jpg (30162 Byte)

08:55 - 09:50, H3
Jordi Savall

Was haben die südamerikanischen Indios mit Barockmusik zu tun? Eine ganze Menge - genauso wie afrikanische Rhythmen, sephardische und maurische Harmonien. All das hat nämlich seine Spuren in der spanischen Barockmusik hinterlassen und wurde von Jordi Savall und seinen beiden Ensembles 'Hesperion XXI' und der 'Capilla Real de Cataluna' auf beeindruckende Weise in zwei Konzerten auf der Kölner Triennale 2004 präsentiert. Der Film von Michael Meert folgt Savall musikalisch und visuell und zeigt, wie sinnlich und überraschend diese Verbindungen verschiedener Kulturen sein können.

09:05 - 09:20, Arte
Alle Kinder dieser Welt ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Inmitten der Sahara, die sich als größte Wüste der Welt von Ost- bis Westafrika erstreckt, leben die afrikanischen Völker der Tuareg, Tubu und Fulbe. Amzas Sohn Adama begleitet zum ersten Mal die mehr als 300 Dromedare der Salzkarawane durch die unendlichen Weiten der Sahara. Zur gleichen Zeit macht sich eine Tubu-Familie auf den Weg in den Süden, wo sich die Kinder des Woodabe-Stammes auf das große Worso-Fest vorbereiten.

welt6.jpg (28498 Byte)

09:45 - 10:05, Arte
20 Minuten am Meer ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

'Nur wer im Verborgenen lebt, lebt glücklich!', so könnte der Wahlspruch der Bewohner von Nantucket lauten. Auf der nur 150 Kilometer östlich von Boston gelegenen Atlantikinsel ist man vor allem bestrebt, sich vor fremden Blicken zu schützen. Industriebosse, Banker, Sänger, Schauspieler und Politiker leben auf der ehemals vom Walfang lebenden Insel diskret und zurückgezogen in ihren herrschaftlichen Anwesen. Sie wollen inkognito und unter sich bleiben. Journalisten und Fotografen sind auf Nantucket nicht erwünscht.

Inselbewohner sind in der Regel stolz auf die Besonderheiten ihrer abgeschiedenen Welt Zu sehen sind spektakuläre und exotische Landschaften im Innern der Eilande und außergewöhnliche Küstenregionen mit ihren Stränden. Außerdem wird die besondere Tier- und Pflanzenwelt der Inseln vorgestellt. Und Inselbewohner präsentieren sich mit ihren Sitten und Gebräuchen, ihren speziellen Lebensgewohnheiten und ihrer regionalen Küche. Filmische Ausflüge zu Stränden, Küsten und Inseln auf allen Kontinenten sind seit drei Jahren fester Bestandteil des ARTE-Sommerprogramms. Dabei gilt es, unbekannte Gesellschaften und Lebensweisen zu entdecken. Aufgrund des großen Zuschauererfolgs wiederholt ARTE in diesem Sommer die schönsten Episoden der Dokumentationsreihen 'Inselträume', 'Traumhafte Küsten' und 'Sommer, Sonne, Sand', alle in HD-Qualität.

minuten.jpg (34166 Byte)

09:50 - 10:35, H3
Kanadas wilde Insel - Vancouver Island ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Dichter Küstenregenwald bedeckt Vancouver Island - ein Paradies für Schwarzbären, Pumas, Wölfe, Weißkopfseeadler. 14 Prozent der größten Insel vor Kanadas Westküste stehen unter Naturschutz. 'mareTV' besucht mit einem Versorgungsschiff Menschen, die an den Fjorden leben, sieht Indianern beim Kanubauen zu, geht mit ihnen auf Paddeltour und hebt im größten Flugboot der Welt, der 'Martin Mars', ab.

Konsequenter Naturschutz: Bis 2016 soll auf der Insel der Strom komplett aus 'sauberen' Quellen stammen, überwiegend aus einer Kette von 34 Wasserkraftwerken.

van.jpg (39061 Byte)

12:20 - 13:05, H3
Im Golf von Neapel

Die reiche antike Vergangenheit im Golf von Neapel tritt beispielhaft am heutigen Hotel Vittoria Palace zu Tage, einst ein antiker Palast. Auch das Hotel Belvedere Syrene ist eine aufregende Synthese von originaler und behutsam nachempfundener Antike. Die Filmautorin Birgitta Ashoff besucht in Neapel das älteste europäische meeresbiologische Institut, die Stazione Zoologico, das die artenreiche Unterwasserwelt im Golf von Neapel dokumentiert und in seinem Obergeschoss Fresken des deutschen Malers Hans von Marées aus dem 19. Jahrhundert birgt. Der Film stellt die Insel Ischia jenseits des Massentourismus und ihre kunsthistorischen Schätze vor. Ein Besuch gilt dem Negombo-Thermenpark, einem Gesamtkunstwerk aus Natur, Garten- und Bäderarchitektur. Nächste Station ist Procida, eine kleine Schwesterinsel von Ischia. Die Lehrerin Giovanna Actilie und der Schriftsteller Egi Volterrani geben Einblicke in das Leben einer verschworenen Inselgemeinschaft. Im historischen Inselzentrum in einer ehemaligen Festung befand sich eine Strafanstalt für Schwerverbrecher und politische Gefangene. Don Luigi Fasannaro, fünfzig Jahre lang Gefängnisseelsorger, erzählt aus dieser Zeit. Die Procidani gelten bis heute als gute und berühmte Seefahrer. Noch heute existiert eine alte Seefahrerschule. Zum Abschluss führt die Reise in die Bucht von Pozzuoli. In der gleichnamigen Stadt besucht Birgitta Ashoff den antiken Markt und das Amphittheater des Flavius. In Bacoli bauten die Römer eine prächtige Zisternenanlage, die unter Archäologen als herausragendes Zeugnis der römischen Wassertechnik gilt. Cuma, mythischer Ort der Antike, gilt neben Delphi als berühmtester Platz für die Wahrsagekunst. Die Grotte der Seherin Sibilla wurde erst 1932 freigelegt. Das antike, von den Griechen in den Tuff geschlagene Tunnelsystem wurde später von den Römern als Teil der Verteidigungsanlage für den Hafen von Cuma genutzt.

neapel.jpg (45677 Byte)

13:10 - 13:55, MDR
In den Tiefen des Pazifiks fauna.gif (2335 Byte)

Am Grund des Chuuk-Atolls bietet sich ein bizarres Szenario: Auf japanischen Kriegsschiffen und Flugzeugen, im Zweiten Weltkrieg versenkt, haben sich Korallenriffe gebildet. Tiefseefilmer Florian Graner taucht hier bis in 120 Meter, viermal tiefer als Sporttaucher. Von dieser so genannten Zwielichtzone wissen Meeresbiologen nur wenig. Graner und sein Team entdecken neue Fisch- und Pflanzenarten.

Mit den Regisseuren der Doku, Alastair Fothergill und Andy Byatt, drehte Florian Graner auch 'In den Tiefen des Amazonas' sowie beim Mehrteiler 'Planet Erde'.

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13:30 - 14:00, Arte
Reiseskizzen aus ... ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Damien Roudeau reist nach Schottland, ins Land mit dem angeblich so rauen Klima. Der junge Pariser Zeichner beginnt seine Reise auf den Hebriden, durchquert die Highlands mit ihren Lochs und Schlössern, um schließlich nach Edinburgh, der Stadt der Künste, zu gelangen. Landschaften von wilder Schönheit und eigenwillige Menschen hält er auf dieser Reise in seinen Zeichnungen fest.

skizze.jpg (35263 Byte)

13:35 - 14:20, H3
Zu Gast im Süden Englands ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) unesco.gif (2965 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Die Grafschaft Dorset ist der 'Sonnenbalkon' Englands. Nirgends scheint die Sonne häufiger und länger als hier im Südwesten des Landes. Schöne Sandstrände und lebhafte Ferienorte, aber auch reetgedeckte Cottages im sattgrünen Hinterland machen den Reiz dieser Region aus. Die weißen Klippen der 'Jurassic Coast' mit ihren 200 Millionen Jahre alten Fossilienfunden hat die UNESCO wegen ihrer 'außerordentlichen Schönheit' sogar zum geschützten Welterbe erklärt. Segler schätzen das Revier von Weymouth und Portland. Es gehört zu den besten Großbritanniens und ist 2012 Austragungsort der olympischen Segelregatten. Gartenfreunde können sich im subtropischen Paradies des Earls of Ilchester Anregungen holen. Weiter östlich ist Portsmouth ein Muss für alle, die eine Schwäche für die Geschichte der Seefahrt haben: Die Hafenstadt an der englischen Südküste ist nicht nur der größte Stützpunkt der Royal Navy. Allemal eindrucksvoller als die modernen Kriegsschiffe sind die stolzen Veteranen, die 'Victory' von Lord Nelson oder die 'Warrior', das Flaggschiff von Königin Victoria. Wer jedoch Masten, Segeln, Takelagen nichts abgewinnen kann, besucht ganz einfach Charles Dickens - vielmehr seine Hinterlassenschaften. Sein Geburtshaus ist heute ein Museum. Bleibt noch Zeit für einen Sprung auf die Isle of Wight, der klassischen Ferieninsel der Engländer, direkt vor der Haustür. Mit ihren weißen Klippen, sanften Hügeln und gemütlichen Pubs gilt sie als 'England im Kleinen'.

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15:15 - 16:00, B3
Bilderbuch

Passau, Dreiflüssestadt am Rande von Niederbayern. Alexander von Humboldt betitelte Passau als 'eine der sieben schönsten Städte der Welt', am Zusammenfluss von Donau und Inn gelegen. Von Passau aus 91 Donaukilometer stromabwärts liegt Linz, die oberösterreichische Landeshauptstadt. Linz war 2009 'Kulturhauptstadt Europas'. Zwei Städte an der Donau - welche ist größer, welche bedeutender? Auf Kelten und Römer gehen beide zurück. Passau, die Stadt mit dem italienischen Flair, sonnt sich im Licht der Geschichte, zeigt seine edlen Proportionen und den Reichtum der Türme im Licht des hellen Tages. Linz aber strahlt in der Nacht. Neonblau und pink das Lentos, ein führendes Kunstmuseum, schillernd in allen Farben das Ars Electronica Center. Linz hat Lust am Progressiven. Linz hat sich gemausert. Aus einer Industriestadt ist eine Kulturstadt geworden.

Der Film aus der Reihe 'Bilderbuch' stellt die beiden Städte an der Donau vor.

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15:30 - 16:00, SWR
100% Urlaub koch.gif (4446 Byte)

Themen:
Schlemmen und Genießen: Kochen in Malaysia
Topziel: Mekong-Kreuzfahrt von Vietnam nach Kambodscha 2
Städetrip: Solo / Hotels zum Verlieben: Das Tanjong Resort in Malaysia

16:00 - 16:30, SWR
Eisenbahn-Romantik bahn.jpg (2944 Byte)

In Schweden wurden nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als einhundert Dampf- und Diesellokomotiven über das ganze Land verteilt und in Lokschuppen abgestellt. Es handelte sich dabei um eine so genannte 'strategische Reserve', die für einen militärischen Ernstfall vorgehalten werden sollte. Die Fahrzeuge wurden einsatzbereit gehalten, mussten aber nie ihr angestammtes Revier verlassen. Im Laufe der Jahre waren die Lokreserven überfällig geworden und wurden aufgelöst. Bei der Bergung der letzten drei Dampfrösser in Sandträsk war 'Eisenbahnromantik' dabei. In dieser Folge nun ist die Aufarbeitung eines der Dampfrösser und der Einsatz als neu aufgearbeitete Museumslok, die dampfend in ganz Schweden unterwegs ist, zu sehen.

16:30 - 17:15, SWR
Die Azoren fauna.gif (2335 Byte)

Wo der Golfstrom auf die Azoren trifft, existiert eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt - über und unter Wasser. Europas seltenster Vogel, der Azoren-Pirol, lebt hier, sowie Finnwale und Riesenkraken.

Die Azoren gehören als autonome Region Portugals zur EU. Die Hauptstadt ist Angra do Heroismo auf Terceira.

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16:40 - 17:00, Arte
20 Minuten am Meer

Nicht erst die Konferenz der Regierungschefs der gegen Nazi-Deutschland alliierten Staaten USA, Großbritannien und der Sowjetunion im Februar 1945 machte Jalta bekannt. Die russische Zarenfamilie hatte bereits im 19. Jahrhundert Gefallen am Klima auf der Halbinsel Krim gefunden und dort eine Sommerresidenz, den Liwadija-Palast, errichtet. Der heutige Weiße Palast wurde jedoch erst von Nikolaus II., dem letzten russischen Zaren, erbaut. Die kaiserliche Familie verlebte dort die Sommermonate und holte auch zahlreiche Künstler nach Jalta. Zu Zeiten der Sowjetunion wurde der Zarenpalast in ein Sanatorium für verdiente Arbeiter und Bauern umfunktioniert. Und auch heute wird in Jalta wieder kräftig gebaut und renoviert, vor allem für die zahlreichen Kurgäste und sonnenhungrigen Urlauber, die die Stadt alljährlich besuchen. Ein Aufenthalt auf der Krim ist heutzutage zwar viel teurer als zu kommunistischen Zeiten, doch geht es vielen Gästen in erster Linie darum, die Konsummöglichkeiten des siegreichen Kapitalismus zu genießen.

minuten1.jpg (55056 Byte)

17:05 - 17:30, B3
Fernweh

Urlaubsgefühle zwischen italienischer Lebensart und Schweizer Präzision: Es ist fast ein kleiner Kulturschock, wenn man aus den tiefen Bergtälern in die eleganten Städte des Tessin kommt. Dabei sind es genau diese Kontraste, die den Schweizer Kanton zu einem beliebten Urlaubsziel machen. Hier begegnet Tradition der Moderne, hier verschmelzen italienische Lebensart und Schweizer Präzision. Eine Reise zwischen Bergen und Palmen rund um den Lago Maggiore und den Luganer See, in nahezu unberührte Natur und in trubelige Seebäder, in schmucke Fußgängerzonen und in fast vergessene Bergdörfer. Wo Hermann Hesse 40 Jahre lang fand, was er als Mensch und Künstler brauchte - Ruhe und Erholung - da ist auch der Urlauber von heute gut aufgehoben.

17:15 - 18:00, SWR
Traumflug durch Afrika ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) unesco.gif (2965 Byte)

Mit dem Piloten Thilo Kaiser reist das Team im Helikopter 7000 km durchs südliche Afrika und passiert dabei acht Länder: Südafrika, Botswana, Sambia, Tansania, Burundi, Ruanda, Uganda und Kenia. Vom Kap aus geht es zu Beginn der Reise über die legendäre Garden-Route, den Addo-Elefantenpark und die bizarren Formationen der Drakensberge zur glitzernden Spiel- und Vergnügungsstätte Sun City.

Die Drakensberge sind mit einer Höhe von bis zu 3482 Metern das höchste Gebirge des südlichen Afrikas. Sie wurden 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.

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18:00 - 18:45, NDR
Nordseereport

Zwischen Frankreich und den Niederlanden gehört nur ein kurzer Küstenstreifen von knapp 60 Kilometern zu Belgien. Er bietet weiten Sandstrand, quirlige Häfen und mondäne Promenaden. Moderatorin Susanne Wachhaus genießt diesen Küstenabschnitt vom Fahrrad aus, besucht das Sandskulpturenfestival in Blankenberge und Nordeuropas größten Jachthafen in Nieuwpoort. Weitere Themen der Sendung: Krabbenfischen vom Pferdesattel aus, die Erfindung des Strandsegelns, Luxus in Knokke und ein Besuch beim innovativsten Koch Flanderns.

19:30 - 20:15, ZDF
Der geheime Kontinent ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) geschichte.gif (1360 Byte)

Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein: Es wird die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett verändern. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest.

Auch Europa veränderte sich durch Pflanzen und Bazillen aus der Neuen Welt.

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20:15 - 21:00, Phoenix
Das Jahr der Wildnis fauna.gif (2335 Byte)

Dunkler Winter auf der Nordhalbkugel, Jagdsaison für die Eisbären. Erst wenn das Meer gefriert, können sie über weite Strecken Robben verfolgen, ihre Hauptnahrung. Auf der anderen Seite des Äquators beginnt der Sommer; im Süden Afrikas die Zeit für Nachwuchs in der Tierwelt. - Der Ablauf des Lebens ist Thema dieser emotionalen Langzeit-Doku, für die acht Kamerateams ein Jahr rund um den Globus im Einsatz waren. Entstanden ist ein filmisches Tagebuch der Natur, das Ereignisse und Erlebnisse nicht inszeniert, sondern unverfälscht wiedergibt. Dabei widmet sich jede Folge einem Jahresabschnitt und verdeutlicht so, wie das kontrastreiche Klima auf der Erde höchst unterschiedliche Lebensräume schafft.

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23:25 - 00:25, Arte
Jüdische Rapper und singende Rabbis in New York

Jeremiah Lockwood lässt sich in der U-Bahn-Station am New Yorker Times Square nieder und singt aus tiefster Seele. Menschen ziehen an ihm vorbei, zumeist mit hektischem Blick auf die Uhr, denn New Yorker haben für gewöhnlich wenig Zeit. Und doch haben sie ihn bestimmt gehört, denn seine Musik ist einzigartig. Die jüdische Boyband 'Blue Fringe' interpretiert traditionelle jüdische Lieder mit Rockklängen, während der orthodoxjüdische schwarze Rapper namens Y-Love auch schon mal auf Aramäisch über jüdische Gebote und die Kabbala singt. Außerdem sind da noch der Gitarre spielende Rabbiner Rav Shmuel und die Gruppe Balkan Beat, die zu den bekanntesten Bands Israels gehört und die die Musik ihrer Vorfahren mit elektronischen Beats kombiniert, wozu sie leidenschaftlich den Frieden im Nahen Osten proklamiert. Die Porträts der einzelnen Künstler geben nicht nur einen direkten Einblick in einen bemerkenswerten Aspekt heutiger jüdischer Kultur, sondern lassen verstaubte Klischees über altmodische und moralisierende religiöse Musik weit hinter sich. Der Glaube findet sich bei den jungen Künstlern mitten im Alltag wieder, in ihrer Musik, die mit den altvertrauten Klezmer-Klängen rein gar nichts zu tun hat. Die Dokumentation von Wendla Nölle zeigt das fantasievolle Spektrum dieser Musiker. Sie begibt sich mit ihnen auf eine Reise in einen unentdeckten Teil New Yorks, in die alten jüdischen Stadtviertel, in denen noch der Geruch eines anderen Jahrhunderts durch die kleinen Nebenstraßen weht, während aus den Caféhäusern und Tonstudios die aufregende Musik von morgen erklingt.

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23:30 - 00:15, Phoenix
Somalia - Land ohne Gesetz ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

'Sie sind der einzige zivile Ausländer in Mogadischu', sagt einer der Zollbeamten zur Begrüßung am Flughafen. Die unbelegten Zimmer im Hotel Shamo bestätigen seine Aussage. Wenige Wochen nach dem Aufenthalt von Ashwin Raman wird die Veranstaltungshalle des Hotels von einem Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, 19 Somalier kommen dabei ums Leben. Von der UNO als gescheiterter Staat deklariert, ist Somalia ohne Zweifel das gefährlichste Land der Erde. Eine islamistische Terrorgruppe, die der Al-Kaida nahesteht, baut hier ihre Machtbasis immer weiter aus. Kaum ein westlicher Journalist wagt es, aus diesem Teil Ostafrikas zu berichten. Die Liste der ermordeten oder entführten Journalisten, die es dennoch versuchten, ist lang. Trotzdem reist der ZDF-Autor Ashwin Raman im Herbst 2009, ausgestattet mit kugelsicherer Weste und einer kleinen Videokamera, in das Land am Horn von Afrika. Nach dem Sturz des Diktators Siad Barre, 1991, scheiterten knapp zwanzig Versuche, eine zentrale Regierung in Somalia zu bilden. Mit Unterstützung der UN wird Anfang 2009 Sheik Sharif Ahmed als Präsident einer provisorischen Regierung benannt. Sharif kontrolliert jedoch nur etwa zehn Prozent des Landes, der Rest befindet sich in den Händen der Al-Shabab, einer islamistischen Gruppierung mit Verbindung zur Al-Kaida. Sie zieht auch immer mehr junge Muslime aus Europa und den USA an, die im sogenannten 'heiligen Krieg' mitkämpfen wollen. An die eine Million Somalier verlieren in fast zwanzig Jahren Bürgerkrieg ihr Leben, weitere zwei Millionen sind auf der Flucht. Ashwin Raman gelingt es, bei allen verfeindeten Gruppierungen zu filmen, nicht selten unter Gefährdung des eigenen Lebens. So gerät er zum Beispiel in ein heftiges Gefecht zwischen der Al-Shabab und den Regierungstruppen im Norden Somalias. Seinen letzten Tag in Mogadischu beschreibt der Autor als den gefährlichsten seines Aufenthalts. Er und seine Bodyguards, die ihn auf einem Teil seiner Reise begleiten, werden mehrmals aus vorbeifahrenden Autos beschossen. Die Reportage gibt auch einen tiefen Einblick in die amerikanische Anti-Terror-Strategie in Ostafrika rund um den Brennpunkt Somalia. So besucht Raman den US-Militärstützpunkt im benachbarten Dschibuti und ein Ausbildungscamp am Viktoriasee, in dem ugandische Soldaten von amerikanischen Spezialisten für die Terrorbekämpfung in Somalia trainiert werden. Offiziell heißt es, die rund 2000 US-Soldaten in der Region würden für zivile Projekte in den Nachbarländern eingesetzt. Doch in Wirklichkeit sind US-Streitkräfte und -Geheimdienste dort, um den zunehmenden Einfluss von Terrorgruppen wie Al-Kaida zu stoppen.

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