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Sonntag, 05.02.2012
01:40 - 03:15, arte
Beirut Hotel film.gif (3907 Byte)

Beirut bei Nacht: Nach einem Auftritt lernt die libanesische Sängerin Zoha (Darine Hamzé) den Franzosen Mathieu (Charles Berling) kennen. Ohne zu zögern beginnen sie eine leidenschaftliche Affäre. Aber bald sorgen Mathieus suspekte Geschäftsfreunde für Unruhe. Als der Franzose merkt, dass man ihn beschattet, bekommt er es mit der Angst zu tun.

Vor allem fesseln die Anmut der Hauptdarstellerin und die Aufnahmen von Beirut.

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Spannende Geschichten im 
Tagebuch News Archiv

02:30 - 03:15, NDR
Königreich des Glücks ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

In den Ausläufern des Himalayas zwischen Indien und Tibet liegt eines der letzten Paradiese auf der touristischen Landkarte der Welt: Das Königreich Bhutan, das 'Drachenreich'. Ein Paradies ist dieses kleine Königreich auch für seine Bewohner, denn der König selbst hat jedem seiner Untertanen persönliches und geistiges Glück in der Verfassung garantiert. Rolf Seelmann-Eggebert porträtiert das Königreich des Glücks. Noch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gab es im Himalaya ein ganzes Dutzend Königreiche und Fürstentümer. Nachdem nun auch das Ende der Monarchie in Nepal eingeläutet ist, verbleibt als letztes Königreich Bhutan: Es ist so groß wie die Schweiz, umgeben von den volkreichsten Staaten der Erde, China im Norden, Indien im Süden. Bhutans Herrscher, der vierte Druk Gyalpo (Drachenkönig), hat die Zeichen der Zeit früh erkannt. Statt darauf zu warten, dass sein Volk die Demokratie verlangt, hat er mit seinen Beratern eine Verfassung erarbeitet, die in vielerlei Beziehung einmalig ist. Der König, der nur noch repräsentatives Staatsoberhaupt ist, muss spätestens mit 65 Jahren abdanken. Er kann auch vorher durch Parlament und Volksentscheid seines Amtes enthoben werden. Der ersten gewählten Kammer dürfen nur Mitglieder angehören, die einen akademischen Abschluss haben. Einen besonderen Stellenwert hat die Umwelt. So heißt es in Artikel 5 der Verfassung: 'Die Regierung soll sicher stellen, dass mindestens 60 Prozent der gesamten Landfläche Bhutans für immer von Wäldern bedeckt sein sollen, um die natürlichen Reichtümer zu erhalten und eine Verschlechterung des fragilen Ökosystems der Bergwelt zu verhindern.' Am 24. März werden auf dem Boden dieser Verfassung die ersten demokratischen Wahlen in Bhutan stattfinden. Das Glück der Untertanen - 'gross national happiness' -, ist dem vierten Drachenkönig mindestens so wichtig ist wie das Bruttosozialprodukt. Und er ist bei den 700.000 Bhutanern so beliebt, dass sich viele von ihnen gewünscht hätten, es wäre alles beim alten Feudalsystem geblieben. Aber auch mit der neuen Verfassung werden sie schon von Staats wegen glücklich sein.

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03:50 - 05:20, ARD
End Game - Tödliche Abrechnung film.gif (3907 Byte)

Ein Loch in der Hand und eine schwere Schuld auf den Schultern: Oscar-Preisträger Cuba Gooding Jr. kann als Bodyguard ein Attentat auf den Präsidenten nicht verhindern. - Verschwörungs-Thriller à la 'JFK' und 'In the Line of Fire'.

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04:30 - 05:15, Phoenix
Tag X geschichte.gif (1360 Byte)

Mit 11 Schiffen, 16 Pferden, 14 Kanonen und 530 Männern stach der spanische Eroberer Hernán Cortés im Februar 1519 von Kuba aus in See. Sein Ziel: die Stadt Tenochtitlán, auf dem Gebiet des heutigen Mexiko-Stadt. Hier lag der Goldschatz des Montezuma. Die Doku schildert u. a. die dramatischen Ereignisse des 30. Juni 1520. An diesem Tag entkam Cortés den aufständischen Azteken.

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05:10 - 05:55, 3SAT
Magische Welten fauna.gif (2335 Byte)

Die 'Perle des Ostens', wie Sri Lanka auch genannt wird, hat viel zu bieten. Auf der Insel vor der Südspitze Indiens finden sich weiße Strände und geheimnisvolle Urwälder. Aber auch die Zeugnisse einer antiken Hochkultur locken Touristen an. So sind in den Königsstädten Kandy und Anuradhapura prächtige Tempel und Paläste zu bewundern.

Um einer Zahn-Reliquie zu huldigen, feiert das Bergstädtchen Kandy jedes Jahr ein zehntägiges Fest. Der angebliche Eckzahn Buddhas gilt als höchstes buddhistisches Heiligtum.

05:15 - 06:00, Phoenix
Tag X geschichte.gif (1360 Byte)

1683 hallt ein Schreckensruf durch Europa: Die Türken stehen vor Wien! Sechzig Tage windet sich die Kaiserstadt im Würgegriff osmanischer Truppen. Am 12.9.1683 gelingt es der polnischen Kavallerie schließlich, die türkische Offensive in letzter Minute zu stoppen. Die Doku zeigt in einer dreidimensionalen Computeranimation, wie nahe Wien vor der Kapitulation stand.

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06:00 - 06:45, Phoenix
Tag X geschichte.gif (1360 Byte)

Paris, 1789: Hagelstürme haben die Ernten vernichtet, die Brotpreise steigen inflationär. Das Land revoltiert, die Stadt fürchtet eine Hungersnot. Am Morgen des 14. Juli 1789 kommt es zum Sturm auf die Bastille. Das Volk selbst - ehrbare Bürger, fleißige Handwerker und Arbeiter - bringt die Trutzburg des Ancien Régime zu Fall. - Doku von Christian Feyerabend und Judith Voelker.

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06:30 - 07:15, arte
Das blaue Wunder ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Das Archipel liegt vor der Küste Papua Neuguineas. Viele der Tierarten sind einmalig und noch völlig unbekannt. Die Bevölkerung lebt in der Tradition der Vorfahren. Erst 2001 drangen Wissenschaftler in die Korallenriffe vor. Jetzt ist das Idyll bedroht: Pharmaforscher, Fischgroßhändler und Holzfirmen plündern den Naturschatz Raja Ampats.

2006 wurde hier ein Hai entdeckt, der auf seinen Flossen über den Meeresgrund läuft.

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06:50 - 07:05, NDR
Ilha de Mocambique erbe.gif (2965 Byte)

Im ausgehenden 15. Jahrhundert konnten die Portugiesen Afrikas Südspitze umschiffen. Nur noch der Ozean und seine Monsunwinde trennte sie noch von den ersehnten Schätzen Indiens. Als Vasco da Gama und seine Mannen auf der Insel an der ostafrikanischen Küste anlandeten, staunten sie über fein gekleidete Menschen, arabische Händler, und über reich beladene Schiffe im Hafen. Dort haben sie Proviant geladen, die Boote reparieren lassen und mithilfe der arabischen Seefahrer die Route nach Indien gefunden, die carreira da India. Das riesige Fort São Sebastião an der Nordspitze der Insel bezeugt bis heute die Stellung der Ilha de Moçambique im Handelsdreieck Europa-Afrika-Asien. Ein Meisterwerk der Renaissance-Architektur. Die Ilha war bis Ende des 19. Jahrhunderts die Hauptstadt der Portugiesen in Ostafrika. Heute ist der ehemalige Glanz verblasst und blättert wie der Putz an den Steinbauten. Afrika mit seinen Palmen gedeckten Hütten, hat sich sein Erbe zurückgeholt. Aber die Weltkultur ist geblieben, zwar weniger in den Gebäuden, dafür spiegelt sie sich in den Gesichtern der Menschen, einer arabischindischeuropäische Melange.

08:25 - 08:55, arte
Unter wilden Tieren fauna.gif (2335 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Bill soll herausfinden, warum wild lebende Lemuren manchmal so angriffslustig sind. Seine erste Anlaufstation ist der Woburn Safari Park in England. Hier begrüßt ihn Tierpfleger Jake Veasey.

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08:35 - 09:00, ZDF
Terra MaX geschichte.gif (1360 Byte) kind.gif (6180 Byte)

Paul versteht nicht so recht, warum es den 29. Februar, dem Schalttag, gibt, und Opas Erklärungsversuche lassen ihn etwas ratlos zurück. So starten sie erst mal einen neuen Versuch mit der Zeitmaschine. Es erscheint ein junger Mann , und auch er kommt aus der Vergangenheit. Ein Rückschlag für Opa Max, zumal der Besucher noch 'älter' als Tutanchamun ist. Für Paul dagegen ein spannender Gast, der leicht verschüchtert und mit einer schlabberigen Fellmütze bekleidet, vor ihm steht. Velent heißt er und ist ein Himmelsleser aus der Gegend des Mittelberges in Sachsen-Anhalt. Er erzählt vom Leben in der Bronzezeit und von den Geheimnissen der Himmelsscheibe - alles illustriert durch Archivmaterial. Und sogar in Sachen Schaltjahr kann Velent Paul auf die Sprünge helfen: Es gab solche Schaltzeiten nämlich auch damals schon.

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09:30 - 10:15, H3
Eine Gondel für Venedig

Venedig ist ein Traumziel für Bootsbauer. Mit Hilfe des Buchs und der Pläne des italienischen Bootshistorikers Gilberto Penzo baut der Hamburger Bootsbauer Matthias Lühmann als erster Ausländer in der Stadt 'seine Gondel für Venedig'. Lühmann kam vor zwei Jahren nach Venedig. Die Gondel, die er bauen will, soll sein Meisterstück werden. Er hofft, sie an einen Gondoliere verkaufen zu können Die Dokumentation 'Eine Gondel für Venedig' beobachtet den Bootsbauer Matthias Lühmann beim Bau der Gondel und zeigt Venedig abseits der klassischen Touristenrouten.

10:55 - 11:15, RBB
Hongkong - Götter, Glitter, Geldpaläste

Hongkong - zwischen Kronkolonie und Kommunismus, ländlicher Tradition, gläsernen Palästen und sozialem Wohnungsbau verlieren Einheimische und Urlauber gleichermaßen leicht die Orientierung. Die Reise durch die chinesische Sonderverwaltungszone führt zu den bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mit U-Bahn, Doppelstockstraßenbahn, Helikopter und auf der längsten Rolltreppe der Welt geht es auch zum alltäglichen Hongkong: Zu einer fünfköpfigen Familie, die auf vierzig Quadratmetern genauso viel Freiheit findet wie die indische Großfamilie in zweihundert Gemächern. Zu einer Geschäftsfrau, die sich sympathisch in der chinesischen Männergesellschaft behauptet, und zu alten Menschen, die im Seniorenheim zum ersten Mal in ihrem Leben im eigenen Bett schlafen. Hongkong ist etwas größer als Berlin, aber mit einer Bevölkerung von über sieben Millionen Menschen fast so einwohnerstark wie die Schweiz. Die chinesische Sonderverwaltungszone gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Welt. Für Freizeitaktivitäten weicht man in Hongkong deshalb gerne auf die zahlreichen Wasserflächen aus. Begleitet wird ein Team, das sich im Drachenboot auf die kommenden internationalen Meisterschaften vorbereitet. Und besucht wird das Dorf Tai O am südwestlichen Ende Hongkongs, das auf Stelzen im Wasser steht. Mehr schlecht als recht ernährt es seine Bewohner von der Fischerei. Die Jugend von Tai O drängt in die Stadt - Urlauber erfreuen sich an diesen selten gewordenen idyllischen Plätzen.

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12:00 - 12:45, H3
Die Marco-Polo-Fährte ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Marco Polo gilt als der 'größte Reisende' aller Zeiten. Von 1271 bis 1295 reiste der junge venezianische Händler von Venedig bis Peking, wo er das Vertrauen des Kaisers von China gewann. Sein Buch 'Die Wunder der Welt' ließ Europa im Mittelalter staunen. Doch wie lief es damals für Marco Polo auf der 'Großen Seidenstraße'? Was für ein Mensch war er? Gelangte der damals 17-Jährige wirklich bis an den chinesischen Kaiserhof? Oder hat er alles nur erfunden? Der Brite Bradley Mayhew ist ein Profi-Traveller der heutigen Zeit. Er schreibt Reiseführer. Bradley bereist noch einmal jene Route, auf der im 13. Jahrhundert Marco Polo unterwegs war: 8.000 Kilometer über Land, immer der Seidenstraße entlang, von Venedig bis Peking, über eiskalte Pässe, durch orientalische Oasen und unwirtliche Wüsten, mit Bus, Lkw oder per Anhalter. Wo genau ist er gereist? Was schreibt er? Wie war die Zeit damals? Stimmen seine Beschreibungen mit der Wirklichkeit überein? 1271 brach Marco Polo von seiner Heimatstadt Venedig aus zu einer Reise auf, die ihn zur Legende machen sollte. In Venedig nimmt auch Bradley Mayhew die Fährte auf. In der Lagunenstadt findet Bradley das Viertel, in dem die Familie Polo einst lebte. In der alten Kreuzfahrerstadt Akko, heute im Norden Israels, betrat Marco Polo erstmals asiatischen Boden. Bradley betritt das Terrain des Nahost-Konflikts und sieht, wie sich Völker und Religionen unentwirrbar verbissen haben, im Kampf ums Heilige Land, damals wie heute. Marco Polos nächste Station war Jerusalem. Der Nahost-Konflikt verhindert, dass Bradley wie einst der Venezianer per Schiff an die türkische Mittelmeerküste reisen kann. Er muss einen Umweg nehmen, über Syrien, über die alte Handelsstadt Aleppo. Im Labyrinth der Gassen wird die Seidenstraße greifbar, bis heute, meint Bradley. Der Hafen von Layas, heute in der Türkei, war im 13. Jahrhundert die europäische Endstation der Seidenstraße. Von hier folgt Bradley der Spur Marco Polos in den Nordosten der Türkei. Seine erste Reiseetappe endet in der Stadt Erzincan.

12:30 - 13:15, H3
Eisenbahn-Romantik fauna.gif (2335 Byte) bahn.jpg (2936 Byte)

Durch die Rebhänge von Retz windet sich der Reblaus Express bergauf -gemächlich fährt er vom Wein- ins Waldviertel. Eine alte Strecke, eigentlich längst stillgelegt, in einem dünn besiedelten Gebiet. Reben, Felder und Wälder wechseln sich ab, ein Paradies für Radfahrer und die benutzen den von einem Verein betriebenen Reblaus Express überaus gerne. Früher wurden hier vor allem Holz und Getreide transportiert, inzwischen denkt man sogar wieder darüber nach, den Güterverkehr wieder aufzunehmen. Zumindest an Wochenenden erlebt die idyllische Bahn eine Renaissance, genau wie die Waldviertler Schmalspurbahn, die mit Dampfzügen wieder Gäste anlockt. Auch hier gilt: totgesagte leben länger. Eisenbahn-Romantik ließ sich in historischen Wagen vom 'Wein in den Wald' schaukeln.

13:05 - 13:50, 3SAT
Wildbach und Naturparadies - Zukunft Alpenrhein fauna.gif (2335 Byte)

Wenn der Alpenrhein nach 90 Kilometern in den Bodensee fließt, hat er noch keine zehn Prozent seines Wegs in die Nordsee zurückgelegt. Aber gerade dort zeigt der Fluss viele Gesichter. Bei Hochwasser kann seine durchschnittliche Wassermenge von 200 Kubikmetern pro Sekunde auf über 5.000 Kubikmeter steigen. Die ständig wachsende Besiedlungsdichte - heute wohnen 500.000 Menschen im unmittelbaren Gefahrenbereich - und die Vielzahl von Industrie- und Gewerbebetrieben hat die Notwendigkeit eines funktionierenden Hochwasserschutzes dramatisch gesteigert. Dämme werden saniert und verstärkt, Brücken angehoben, das Flussbett ausgebaggert. Nun wollen Österreich, die Schweiz und Liechtenstein mit einem neuen Staatsvertrag die Basis für weitere große Investitionen schaffen. Aber der Rhein ist nicht nur eine Gefahr, er ist auch ein Naturparadies. 'Wildbach und Naturparadies - Zukunft Alpenrhein' zeigt, was getan werden muss, um die Hochwassersicherheit zu gewährleisten und die Landschaft zu erhalten.

13:30 - 14:00, 3SAT
Volkszählung in der Antarktis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) aus.gif (2377 Byte)

Die Ökosysteme der Pole sind das Fieberthermometer für die Erde. Fiebern die Pole, stimmt etwas nicht im Organismus der Welt. Das Fieber tritt vielfach auf. Zum einen 'hohe Temperatur': sechs Grad mehr auf der Antarktischen Halbinsel seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Zum anderen mehr Pflanzen, weniger Pinguine. Symptome, die genau diagnostiziert sein wollen, damit man weiß, was vor sicht geht. Im Dezember 2007 brach der Jenaer Dr. Hans Peter Ulrich, preisgekrönter Ornithologe und einer der gefragtesten Antarktis-Experten, zu seiner insgesamt 20. Antarktis-Expedition auf. Im internationalen Polarjahr 2007-2009 hat Dr. Hans Peter Ulrich eine internationale Forscher- und Studentengruppe aus Jena, Luxemburg, Argentinien und Russland versammelt. Ihr Ziel: die russische Forschungsstation Bellingshausen auf King George Island. Die Aufgabe: Studien zu den Populationen von Pinguinen, Robben, Antarktischer Schmiele und Raubmöwen - beobachten, zählen, kartieren. Die Zahlen sind für den Wissenschaftler entscheidend, wenn es um das heiße Thema 'Global Warming' geht. Dr. Ulrichs Zahlen zeigen: Es gibt weniger Pinguine - trafen sich in den 1970er Jahren noch ca. 40.000 Brutpaare in der Nähe der Amerikanischen Station Palmer, sind es jetzt nur noch 14.000. Die Antarktische Schmiele, eine Art blühende Graspflanze, breitet sich stark aus. Die Rand-Antarktis wird definitiv grüner, die Gletscher ziehen sich zurück ... Hinzu kommen immer mehr Touristen. Von Null (1980) auf Dreißigtausend (2006), die an den wenigen eisfreien Stellen anlegen - Regionen, die als Brutstätten der Antarktis-Vögel lebensnotwendig sind. Ein Team des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS begleitet die Expedition der Gruppe bei der Volkszählung in der Antarktis.

14:00 - 15:30, 3SAT
Der Wettlauf zum Südpol ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) geschichte.gif (1360 Byte) klop.gif (5099 Byte)

1911 wissen die Menschen mehr über den Mars als über die Antarktis. Es ist der letzte Erdteil, den es noch zu entdecken gilt. Das reizt sowohl den unberechenbaren Abenteurer Roald Amundsen als auch den Briten Robert Scott, der die Polforschung revolutionieren will. Doch nur der Norweger weiß von Anfang an, dass es ein Wettlauf werden wird. Selbst den König lässt er im Glauben, er gehe zum Nordpol - und hat damit auch Scott gegenüber einen entscheidenden Vorteil.

Info: Amundsen und Scott blieben einmalig: Keine andere Expedition erreichte den Südpol je wieder auf einer ihrer Routen.

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16:00 - 16:50, 3SAT
Schliemanns Gold geschichte.gif (1360 Byte)

Der Drang nach Ruhm und Goldreichtum trieb den deutschen Abenteurer Ambrosius Alfinger vor 500 Jahren hinaus in die Neue Welt. Ein TV-Team folgt seiner beschwerlichen Route durch Panama in das heutige Guerilla-Gebiet Kolumbiens.

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17:00 - 17:30, B3
Die letzten Paradiese ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Sie bedeckt den größten Teil Namibias und ist ein Landstrich der Extreme - Namib, die einzige Wüste der Welt, die direkt ans Meer grenzt. Nachts bitterkalt und tagsüber glühend heiß, scheint sie absolut lebensfeindlich. Doch der Schein trügt: Hier leben die Himbas, eines der letzten Naturvölker der Erde. Und auch einige Tiere haben in der ältesten Wüste überlebt: Puffottern, die schnellsten Schlangen der Welt, Geckos, Chamäleons, Sandkäfer, Adler und die scheuen Wüstenelefanten. Die geheimnisvolle Kultur der Himbas bleibt Außenstehenden normalerweise verborgen. Gezeigt werden ungewöhnliche Bilder einer Hochzeitszeremonie mit all ihren Riten. Weil es an Wasser mangelt, waschen sich die Himba-Frauen ein Leben lang nicht, sind aber trotzdem auf Hygiene bedacht: Sie räuchern jeden Morgen ihren Körper mit brennenden Kräutern. Das TV-Team begleitet den faszinierenden Treck der Wüstenelefanten quer durch die Namib und wird Zeuge eines gnadenlosen Kampfes von zwei Bullen um die Herde. Außerdem zu sehen ist die Jagd von Puffottern auf Geckos und mit welchen Tricks Chamäleons und Sandkäfer die brennend heiße Wüste überleben.

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19:30 - 20:15, ZDF
Expedition ins ewige Eis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) geschichte.gif (1360 Byte) aus.gif (2377 Byte)

In drei Folgen begibt sich Schauspieler Robert Atzorn auf die Spuren von Forschern, deren Entdeckungen die Welt bewegten. Im ersten Teil steht Alfred Wegener im Mittelpunkt: Der Deutsche bricht 1930 zu seiner 3. Grönlandexpedition auf, um ein Jahr lang Messdaten aus der Höhe der Atmosphäre und der Tiefe des Inlandeises zusammenzutragen. Es ist der Beginn der modernen Klimaforschung.

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19:40 - 20:00, 3SAT
Cidade Velha, Kapverden erbe.gif (2965 Byte)

Strand, Surfen und 'Sodade', Musik für die Seele - das sind die gängigen Assoziationen zu den Kapverdischen Inseln. Sonne an 350 Tagen im Jahr, Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad - paradiesische Zustände. 500 Jahre zuvor assoziierte man mit 'Cabo Verde' Sklavenhandel, Hunger und Verbannung. Es waren Schiffe unter portugiesischer Flagge, die auf einer Erkundungsreise zur westafrikanischen Küste die Inselgruppe auf der Höhe des heutigen Senegal entdeckten. Auf der südlichen Insel Santiago fanden sie in den Ausläufern eines Tals eine ideale Anlegestelle, Wasser und niemanden, der einer Besiedlung im Weg stand. Das reichte, um mitten im Atlantik den ersten europäischen Ort südlich der Sahara entstehen zu lassen: Ribeira Grande, heute Cidade Velha genannt - ein kleines Fischerdorf und UNESCO-Weltkulturerbe. Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' erzählt die Geschichte von Ribeira Grande, das im späten 18. Jahrhundert zu Cidade Velha wurde.

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20:15 - 21:50, ZDF
Tsunami - Das Leben danach film.gif (3907 Byte)

'Ich will dahin, wo es keine Weihnachtsbäume gibt'. Kurz vor den Feiertagen kann Billi Cramer (Veronica Ferres) Ehemann Burkhard (Roeland Wiesnekker) überreden, das kalte Deutschland hinter sich zu lassen und gemeinsam mit den Jungs ein paar schöne Tage am Strand von Thailand zu verbringen. Doch der Traumurlaub entpuppt sich als Albtraum! Ein Seebeben löst einen Tsunami aus, der auch das Hotel der Cramers erfasst. Während Billi sich retten kann, kommen ihr Mann und die Söhne ums Leben. Gelähmt von der Schreckensnachricht, erlebt Billi die nächsten Monate wie in Trance. Doch dann lernt sie Michael (Hans-Werner Meyer) kennen, der auch seine Familie in Thailand verloren hat.

Die Tatsache, dass wirklich alles so passiert ist, macht einen noch betroffener. Veronica Ferres spielt Billi eindringlich und mit großer Intensität.

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20:15 - 21:00, Phoenix
Auf der Spur der Küstenwölfe ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Wölfe - die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor kurzem unentdeckt waren. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.

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20:15 - 21:05, 3SAT
Everglades - Floridas Wasserwildnis fauna.gif (2335 Byte)

Die Everglades sind ein 6000 Quadratkilometer großes Labyrinth aus Wasser und Inseln mit riesiger Artenvielfalt (Alligator). In atemberaubenden Aufnahmen zeigt der Film das Leben in diesem Feuchtbiotop.

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21:00 - 21:45, Phoenix
Im Visier der Grizzly-Giganten ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Immer wieder berichteten Menschen in Alaska von Begegnungen mit Riesengrizzlys. 1997 fand man den Beweis: das Skelett eines 1300 kg schweren Bären. Tierfilmer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen.

Andreas Kieling (51) ist ausgebildeter Förster. Seit 1991 dreht er Dokumentarfilme, vor allem in Alaska und Kanada, schrieb mehrere Bücher und Reportagen.

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21:05 - 21:50, 3SAT
Unter dem Eis der Antarktis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Tiefblauer Himmel, schier endlose gleißende Eisflächen - die Südpolregion wirkt bestechend schön, aber vom Leben weitgehend verlassen. Doch wer den Pinguinen auf dem Weg unter das meterdicke Eis folgt, lernt eine völlig andere Antarktis kennen. Auf ihren Tauchgängen unter den Eisbergen entdeckten Polarforscher faszinierende Ökosysteme. In den Tausenden Dellen und Winkeln an der Unterseite des Eisbergs halten sich Jungfische versteckt. Ihnen stellen Quallen mit zehn Meter langen Tentakeln nach, deren Farben in dem Licht, das durch die gläserne Decke des Eises fällt, leuchten. Die Dokumentation 'Unter dem Eis der Antarktis' taucht ein in eine Welt voller fremdartiger Lebensformen und schillernder Farbenspiele. Naturfilmer Norbert Wu, Eistauchprofi Christian McDonald und der Ozeanograf Dale Stokes schneiden sich mit mobilen Bohrern Zugänge in die meterdicke Eisschicht und tauchen in unbenutzte Atemlöcher von Robben, um die verborgene Welt zu filmen.

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21:45 - 22:30, Phoenix
Nigeria - Zwischen Traum und Alptraum ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Das bevölkerungsreichste Land Afrikas hat die produktivste Filmindustrie, die größten Kirchen und die mächtigsten Sultane südlich der Sahara. Mehr als 150 Millionen Menschen leben in dem Vielvölkerstaat Nigeria - ein Land der Träume und der Albträume. In 'Nollywood' werden jedes Jahr über 2000 Filme produziert. Eine Traumfabrik der Hinterhöfe, die mit ihren Billigproduktionen den Nerv von Millionen trifft. In 'Prayer City' steht eine Erweckungskirche neben der anderen. Jedes Gotteshaus fasst mehrere tausend Gläubige, die hier auf Wunder hoffen. In der Zehn-Millionen-Stadt Lagos stehen Slums aus Pfahlbauten neben einer Zukunftsstadt, die aus dem Lagunensand gestampft wird. Peter Schreiber und sein Team sind den Träumen und Albträumen gefolgt - vom trockenen Norden in der Sahelzone bis ins ölverschmutzte Niger-Delta im Süden. Sie treffen den Sultan von Sokoto, das kirchliche Oberhaupt von siebzig Millionen Muslimen und Bischof Okokwo, der in seiner Pfingstkirche eine riesige Marketing-Maschinerie betreibt. Ein Blick hinter die Kulissen von Nigerias Filmindustrie zeigt, wie Träume gemacht werden. Der Alltag von Arbeitern in einer Stoff-Färberei oder von Fischern, die der Ölboom arbeitslos gemacht, sieht aber anders aus. Ein hartes Leben, gäbe es nicht auch die Musik: traditionelle Trommeln im Norden, eine spontane Reggae-Session im Slum oder den fetzigen Rap in einem Nobelclub von Lagos.

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21:50 - 22:35, ZDF
Leben nach dem Tsunami - Die Doku fauna.gif (2335 Byte)

Am 26. Dezember 2004 ereignete sich im Indischen Ozean ein schweres Erdbeben. Eine verheerende Flutwelle brachte über 230.000 Menschen den Tod. Billi Cramer und Michael Schäffer verloren Kinder und Partner - alles, was sie liebten. Das Schicksal führt die beiden Überlebenden später zusammen - heute sind sie ein Paar. Wie konnten beide dieses unfassbar tragische Schicksal verarbeiten? Welche Rolle haben die Familien, Freunde und Therapeuten bei der Trauerarbeit gespielt?

Über 500 Deutsche kamen in Folge der Flutwelle im Dezember 2004 ums Leben.

22:30 - 23:15, Phoenix
Weißes Gold fauna.gif (2335 Byte)

'Solange es Menschen gibt, die Elfenbein kaufen, wird es solche Märkte geben. Und solange es solche Märkte gibt, werden weiter Elefanten getötet.' Das sagt Cosma Wilungula, Chef der kongolesischen Naturschutzbehörde. Er steht auf einem offenen Elfenbeinmarkt in Kinshasa, und muss hilflos mit ansehen, wie dort das Elfenbein von rund 150 Elefanten zum Kauf angeboten wird. Das ist die Realität in der Demokratischen Republik Kongo, wo nur noch ein paar hundert Elefanten den jahrelangen Bürgerkrieg überlebt haben.

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23:15 - 23:45, Phoenix
Wenn die Amerikaner gehen

Bis zum 31. Dezember 2011 haben fast alle amerikanischen Soldaten das Land verlassen. Jetzt ist der Irak wieder auf sich gestellt. Selbst Gegner der amerikanischen Truppenpräsenz sehen die Zukunft ihres Landes mit gemischten Gefühlen. Die Sicherheitskräfte gelten als noch zu schlecht ausgebildet und als korrupt. ARD-Korrespondent Jörg Armbruster schaut sich in Bagdad um. Seine Bestandsaufnahme scheint viele Befürchtungen zu bestätigen.

2011 kamen im Irak bei Anschlägen und Auseinandersetzungen 52 US-Soldaten und 2300 Zivilisten ums Leben.

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23:45 - 00:00, Phoenix
Die Unabhängigkeitshalle in Philadelphia, USA erbe.gif (2965 Byte)

Wenn es so etwas wie den Geburtsort der Vereinigten Staaten von Amerika gibt, dann ist er in der Hauptstadt des US Bundesstaates Pennsylvania zu finden. Dort wurde am 4. Juli 1776 die legendäre 'Declaration of Independence' verabschiedet, in einem puritanischen Gebäude, das heute 'Unabhängigkeitshalle' genannt wird.

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