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Freitag, 17.02.2012
02:50 - 04:20, 3SAT
Nordkorea - eine Wiederkehr

Architekten und Ingenieure aus der DDR halfen den Nordkoreanern nach dem Koreakrieg, die zerstörte Stadt Hamhung wieder aufzubauen. Wilfried Lübke war einer von ihnen. 1956/1957 hat er dort gelebt und gearbeitet. Die Erinnerung und der Wunsch, noch einmal zurückzukehren, haben ihn nie losgelassen. Im Herbst 2002 hat er eine Einreisegenehmigung bekommen und ist gemeinsam mit seiner Tochter, der Filmemacherin Britta Lübke, und einem Fernsehteam nach Nordkorea gereist. Die Dokumentation 'Nordkorea - eine Wiederkehr' erzählt die Geschichte von Wilfried Lübkes Besuch in Nordkorea nach 45 Jahren. Vor dem Hintergrund der persönlichen Familiengeschichte zeichnet der Film ein politisches Bild über die Entwicklung und Identität des Landes.

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Spannende Geschichten im 
Tagebuch News Archiv

02:50 - 03:30, Phoenix
Magische Monumente geschichte.gif (1360 Byte) erbe.gif (2965 Byte)

Sie gehören zu den eindrucksvollsten Monumenten der Menschheit: die Pyramiden von Gizeh, die Statuen der Osterinsel, die Steinpfeiler von Stonehenge und die heilige Inkastadt Machu Picchu. Die verfallenen Ruinen dieser alten Kultstätten strahlen auch für moderne Pilger eine spürbare Energie aus. Der Film gibt Einblick in Geschichte und Zauber dieser einzigartigen Bauwerke.

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03:30 - 04:15, Phoenix
Auf den Spuren von Jules Verne ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) aus.gif (2377 Byte)

Auf Jules Vernes Spuren führt der Film ins Erdinnere und zeigt, wie es im 'Bauch der Erde' aussieht: Neben den zahlreichen Mythen liefern Wissenschaftler auch Erklärungsmodelle, wie es im Erdinneren aussieht. Der Blaue Planet hat einen Durchmesser von etwa 12.742 Kilometern. Doch Forscher drangen bei Bohrungen erst bis auf neun Kilometer in die Tiefe. Immer feinere Messungen der Seismologen geben jetzt ein zunehmend differenziertes Bild von Aufbau und Zusammensetzung der Erde.

04:15 - 04:55, Phoenix
Sternstunden - Die Zukunft der Milchstraße aus.gif (2377 Byte)

Die Zukunft der Menschheit steht in den Sternen, doch das Wissen über das Weltall wächst mit rasanter Geschwindigkeit. Unter Hochdruck arbeiten Astronomen daran, mehr über das 'Super Massive Schwarze Loch' im Zentrum unserer Galaxis zu erfahren. Dort wirken ungeheure Kräfte. Drei Millionen Mal schwerer als die Sonne, aber komprimiert auf die Größe eines Staubkorns, verschlingt es alles, was ihm aufgrund seiner extremen Anziehungskraft zu nahe kommt. Der vernichtende Strudel wächst stetig. Wie wird er unser Sternensystem verändern? Der Film veranschaulicht die Entstehung und Entwicklung des Weltalls.

04:55 - 05:15, Phoenix
Tückische Giganten fauna.gif (2335 Byte) aus.gif (2377 Byte)

Die 'Iceberg Alley' zwischen Grönland und Kanada ist eine der gefährlichsten Wasserstraßen der Welt. Um driftende Eisberge besser bewerten zu können, betreibt das Institute for Ocean Technology in St. John, Neufundland, Grundlagenforschung: Im fast 100 m langen Tank werden Kollisionen simuliert, im offenen Wasser mit Eisbrechern getestet.

1914, zwei Jahre nach dem 'Titanic'-Untergang, wurde die International Ice Patrol gegründet, die Eisberge im Nordatlantik beobachtet.

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05:15 - 06:00, Phoenix
Asiens Ströme - Asiens Zauber ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Die Tibeter verehren den Brahmaputra als den 'Fluss, der vom Himmel kommt'. Er entspringt am Eisdom des Kailasch, dem 'Berg der Götter' in Westtibet, und fließt auf dem Dach der Welt von West nach Ost. Dietmar Schulz und sein Team sind seinem Lauf gefolgt - bis zur Hauptstadt Lhasa. Unterwegs haben sie u.a. einen tibetischen Rockmusiker getroffen, Geheimnisse der Naturheilkunde erfahren und buddhistische Mönche beim Gebet beobachtet.

Der mächtige Brahmaputra fließt über eine Länge von 2900 km.

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06:00 - 06:45, Phoenix
Asiens Ströme - Asiens Zauber ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Die Reise folgt dem Lauf des Irrawaddy, der Myanmar auf einer Länge von 2100 km durchfließt, von der Hauptstadt Rangun Richtung Norden. Das Filmteam besuchte die 3000 Pagoden von Pagan, den Geisterberg Popa, die alte Königsstadt Mandalay und den Mahamuni-Buddha. Der Höhepunkt: ein Besuch der verbotenen Jademinen in Hkapant an der Grenze zu China.

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06:45 - 07:30, Phoenix
Asiens Ströme - Asiens Zauber ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Das alte Indochina und das neue Südostasien haben viele Gesichter. Überall begegnen Peter Kunz und seinem Team Menschen, die diese Gesichter prägen. In einer spannenden Region, die die Zeit der Kriege hinter sich gelassen hat und kraftvoll in die Zukunft blickt, bereisen sie den Mekong von der chinesischen Grenze bis in das weite Delta in Vietnam.

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07:20 - 07:50, WDR
China - Die neue Mitte der Welt

China ist die aufstrebende Wirtschaftsmacht in der Welt. Innerhalb weniger Jahre hat sich Chinas größte Stadt, Shanghai, von einer kommunistischen Weltstadt zu einem Weltwirtschaftszentrum entwickelt. Auch in Dalian hat sich das Alltagsleben verändert. Der Film zeigt, wie junge Menschen mit den Entwicklungen des Landes umgehen, und welche Rolle Chinas Traditionen noch heute spielen.

07:50 - 08:15, WDR
Chinas Größenwahn am Yangtse fauna.gif (2335 Byte)

Nirgendwo sonst liegen in China Alt und Neu, Naturschönheiten und Megacities so dicht beieinander wie am Yangtse. Aus der Perspektive des Flusses zeigt der Film eine Welt voller Abenteuer, Sehnsüchte und falscher Versprechen - und Menschen, die zwischen Aufbruchstimmung und enttäuschten Hoffnungen hin- und hergerissen sind. Das Filmteam wurde zeitweise von der chinesischen Polizei bespitzelt, Interviewpartner wurden verhört. Trotzdem melden sich viele Chinesen, ohne Angst vor Repressalien, offen zu Wort.

08:55 - 09:50, arte
Zu Besuch bei Schamanen ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Die Mongolei, zu der Reisende lange Zeit keinen Zutritt hatten, empfängt inzwischen Touristen aus aller Welt. Welche Wechselbeziehung besteht zwischen den Reisenden, die von der 'authentischen' Welt der Rentiere und Schamanen Zentralasiens träumen, und den nomadisch lebenden Viehzüchtern, die sich immer mehr dem Kapitalismus zuwenden und von einer Konsumgesellschaft träumen? Die Dokumentation eröffnet einem die Sichtweisen einer Rentierzüchter-Familie. Die Mutter ist eine angesehene Schamanin und lebt heute hauptsächlich von den Touristen, die bei ihr Rat suchen. Die Filmemacherin Laetitia Merli ist seit vielen Jahren mit der porträtierten Nomadenfamilie befreundet, und die Schamanin vertraut ihr freimütig ihre Gedanken, Überlebensstrategien und Zukunftspläne an.

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10:05 - 10:20, RBB
Regensburg - Aus tiefem Schlaf erwacht erbe.gif (2965 Byte)

Heute denken wir an Bratwurst und Domspatzen. Früher dachte man an Silber und Seide, an Heilige und gekrönte Häupter. Früher, da war Regensburg noch nicht der Ostzipfel Bayerns, sondern die Mitte. Kloster neben Kloster zog Künstler und Wissenschaftler an, gewiefte Kaufleute verteilten Luxusgüter in Europa und bauten hochmütig ihre Geschlechtertürme in den blauweißen Himmel. Und die steinerne Brücke schwang sich stolz über die Donau - als einziger befestigter Übergang zwischen Ulm und Wien. Kaiser zogen durch die Stadttore, um Reichstage abzuhalten und alles, was ihnen untertan war in diesem nicht immer nur heiligen Reich, zog mit. Aber irgendwann lief der Handel an der Donau und Regensburg vorbei und die bayerischen Herzöge versuchten immer wieder, der freien Reichsstadt in ihrer Mitte die Luft zum Atmen zu nehmen. Die stolze Schöne reckte zwar weiter ihre Türme in den Himmel, aber ringsum sah sie nur Bayernland und keine Chance zu wachsen. In ihren Mauern tagten und tanzten noch bis 1806 die Gesandten des Reichstags und auch die Künstler und Wissenschaftler kamen in die 'multikulturelle' Stadt, aber dann senkte sich der Dämmer über sie. So wie Regensburg mit dem Handel erst groß, dann arm geworden war, so stieg und fiel sie mit den Machtverhältnissen im tausendjährigen Reich. Ein Spiegel seiner wechselvollen Geschichte. Eine Geschichte, die bis heute in mittelalterliche Gewölben begehbar ist, sich in Türmen zuspitzt, in Innenhöfen versteckt, barocke Fassaden ziert und sich schließlich im alten Reichstagsgebäude mit ganzem Stolz präsentiert. Gerettet, bewahrt in einem langen Dornröschenschlaf, der wiederum durch neue Machtverhältnisse beendet wurde: Regensburg ist zurück in unserer Mitte, der Mitte Europas.

11:30 - 12:15, NDR
Schöne Elbe, grausame Elbe fauna.gif (2335 Byte)

Im Sommer 2002 rollte eine Flutwelle Richtung Norden - zerstörerisch und unaufhaltsam. In der Jahrhundertflut versanken Häuser und Straßen, Menschen und Tiere litten unter den Wassermassen. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen? Der Film zieht Bilanz. Auf den ersten Blick ist die Elbe ein Fluss, der viel von seiner Ursprünglichkeit bewahren konnte. Im Schatten der Mauer blieb sie auf 600 Kilometern von Staumauern verschont. Auf ihrem langen Weg vom Elbsandsteingebirge bis zur Nordsee durchquert sie einzigartige Landschaften in sechs Bundesländern. Tief eingeschnitten windet sie sich durch das Elbsandsteingebirge und durchkreuzt im Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe die größten Auwälder Europas - ein Paradies für Biber, Schwarzstorch, Seeadler und Eisvogel. Diese Idylle ist bedroht: Pläne für Staustufen und Vertiefungen liegen bereits auf dem Tisch. Sie sollen auch großen Schiffen, die während der Sommermonate oft auf dem Trockenen liegen, ganzjährig den Weg bahnen. In vielen Regionen würde ein Ausbau der Elbe das Aus für Auwald, Biber und Schwarzstorch bedeuten. Mehr noch: Überall dort, wo die Elbe nicht durch Deiche und Buhnen eingeengt ist, hielten sich die Schäden des Hochwassers 2002 in Grenzen. Um zerstörenden Hochwassern entgegenzuwirken, braucht die Elbe mehr Raum statt weniger. In ausdrucksstarken Bildern porträtiert dieser Film den deutschen Strom und die Tierwelt an seinen Ufern und erzählt von Menschen, die ihre Arbeit dem Schutz der Elbe widmen.

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12:05 - 12:50, arte
China, im Reich der Mosuo-Frauen ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Lamu Mian Zhe und ihre Familie gehören zum Volk der Mosuo im Südwesten Chinas. Sie sind dieses Jahr vom Pech verfolgt. Lamu Mian Zhe selbst war schwer krank. Für ihre Operation musste sie Schulden machen. Dann kam ein Cousin bei einem Unfall ums Leben. Probleme, die bei den Mosuo stets die ganze Familie betreffen, vor allem aber die 'Ama', das weibliche Oberhaupt, denn die Mosuo leben im Matriarchat. In Lamus Familie trägt ihre Mutter Zhima die Verantwortung und die Hauptlast der täglichen Haus- und Feldarbeit. Lamu versucht, durch den Verkauf von Webarbeiten die Schulden abzutragen. Währenddessen kümmert sich ihr Bruder Sogna um ihre zwei Töchter, denn bei den Mosuo sind die Onkel für die Erziehung der Kinder zuständig. Der Vater lebt nicht bei ihnen, sondern bei seiner eigenen Mutterfamilie. Sogna wiederum verlässt abends das Haus, um die Nacht bei seiner Lebensgefährtin zu verbringen. 'Wanderehe' nennen die Mosuo diese Art von Beziehung. Sie kann nur ein paar Nächte dauern oder aber ein Leben lang. Das Volk der Mosuo zählt noch etwa 40.000 Menschen, die in den chinesischen Ausläufern des Himalayas traditionell von der Landwirtschaft leben. Viele junge Mosuo arbeiten inzwischen in den größeren Städten, kommen aber zu den Familienfesten wieder zusammen. Eines der wichtigsten Feste im Leben einer Mosuo-Frau ist die Volljährigkeitszeremonie. Lamu und Sogna reisen zu diesem Fest ihrer Nichte in das abgelegene Bergdorf Lijiazui. Mit 13 Jahren werden dem Mädchen zum ersten Mal die festlichen Mosuo-Frauenkleider angelegt. Von nun an darf es seine Meinung im Familienrat sagen, in dem Probleme zwischen den Generationen und Geschlechtern gelöst werden. Das Wichtigste für die Mosuo ist Harmonie in der Familie. Doch hat diese jahrtausendealte Kultur im modernen China noch eine Überlebenschance?

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13:15 - 14:00, MDR
Der Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha in Weißrussland fauna.gif (2335 Byte) erbe.gif (2965 Byte)

Urplötzlich steht eine Gruppe Wisente auf der Lichtung. Wie Fabelwesen aus längst vergangener Zeit sehen sie aus. Dass es diese urigen Kolosse überhaupt noch gibt, grenzt an ein Wunder, galt doch der Europäische Bison schon um 1920 in der Wildnis als ausgerottet. In einem einzigartigen internationalen Zuchtprogramm gelang die Rettung der Art - mithilfe weniger Zootiere, deren Nachkommen in geeigneten Wäldern ausgewildert wurden. Rund 300 Wisente streifen jetzt wieder durch die Belaweschskaja Puschtscha zwischen Grodno und Brest, an der Grenze zu Polen. Ein Teil des letzten großflächigen Tiefland-Urwaldes Europas, der bereits 1929 unter Schutz gestellt worden ist, gehört heute zum benachbarten, wesentlich kleineren Nationalpark Bialowieza. Seit 1992 zählt der jahrhundertealte Waldkomplex in Polen und Weißrussland zum Weltnaturerbe der UNESCO. Der Film erzählt vom Leben der Wisente und anderer seltener und bedrohter Tierarten im Jahreslauf: Unterm dichten Kronendach riesiger Bäume kümmern sich die Schreiadler fürsorglich um ihren Nachwuchs. In einem verlassenen Greifvogelnest hat sich eine Bartkauzfamilie eingerichtet. Ein unscheinbarer scheuer Vogel, der Seggenrohrsänger, zieht in Jahrtausende alten Niedermooren seinen Nachwuchs groß. Zwei Drittel des Weltbestandes brüten in Weißrussland. Wo die dichten Wälder sich lichten, gedeiht eine erstaunliche Vielfalt an Moosen, Flechten, Pilzen, Beeren. Das Weiße Fingerkraut wird zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen genutzt, die nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl auch in Weißrussland vermehrt auftraten. Mehrere Tausend Menschen aus aller Welt besuchen jährlich den Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha im Südwesten der Republik Belarus. Und im Märchendorf erwartet die Gäste mit 'Väterchen Frost' dann noch eine besondere Attraktion: Das ganze Jahr über nimmt hier der weißrussische Weihnachtsmann die Wunschzettel der Kinder entgegen.

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

Der mächtige gotische Dom zeugt noch heute von vergangenen Zeiten, als in Verden Geschichte geschrieben wurde. 'Herrscher kommen und gehen, aber Verden bleibt bestehen' ist seit Jahrhunderten der Wahlspruch der Verdener, mit dem sie die Wirren der Geschichte selbstbewusst kommentieren. Von Karl dem Großen um das Jahr 800 im damaligen Siedlungsgebiet der Sachsen als 'Ferdi in Saxonia' gegründet, wurde die bischöfliche Residenzstadt im Laufe der Jahrhunderte von vielen fremden Mächten erobert. Schweden, Franzosen, Dänen, Preußen, das Königreich Hannover und England, alle stationierten ihre Truppen in der Stadt. Vom Dreißigjährigen Krieg bis ins 20. Jahrhundert hinein war Verden Garnisonsstadt, bis zuletzt die britische Rheinarmee hier ihren Stützpunkt aufgab. Mit 28.000 Einwohnern ist Verden an der Aller heute eine beschauliche Kreisstadt zwischen Tradition und Moderne. Weithin bekannt ist Verden als Mekka der Reiter und Pferdefreunde. Es ist das Zentrum des 'Hannoveraner'-Zuchtgebietes, in dem heute 16.000 Züchter registriert sind. Käufer aus Europa, USA und Kanada kommen regelmäßig nach Verden, um Nachwuchspferde für die internationale Spring- und Dressurszene zu ersteigern.

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14:30 - 15:15, H3
Moskau, Jalta, Kiew - Eine Zugreise ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) bahn.jpg (2936 Byte)

Moskau, Bahnhof Pawelezkaja: Hier startet Filmautor Klaus Schwagrzinna zu einer Abenteuerreise, über 6500 km in drei Wochen. Er erlebt deutsche Geschichte in Wolgograd. In Sotschi, dem Nobelbadeort von Präsident Putin, badet er mit den Reichen und Schönen im Schwarzen Meer, durchstreift Weinberge auf der Krim und fährt durch Moldawien bis nach Kiew.

Die Stadt Sotschi hat gut 331.000 Einwohner und ist für ihre Sommersporteinrichtungen bekannt. Die dortige Tennisschule hat z.B. die Stars Maria Scharapowa und Jewgeni Kafelnikow hervorgebracht.

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14:50 - 15:20, 3SAT
Venedig, da will ich hin!

Markusplatz, Dogenpalast, Canal Grande - die Lagunenstadt geizt nicht mit Sehenswürdigkeiten. Moderator Michael Friemel zieht jenseits der Touristenströme mit einem Kajak durch die Kanäle.

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15:15 - 16:00, RBB
Auf der Hallig fauna.gif (2335 Byte)

Langeneß ist mit 100 Bewohnern die größte der zehn Halligen. Im Winter wird es hier besonders einsam. Die Autoren begleiten einige der Bewohner durch die kalte, dunkle Jahreszeit. Wie verbringen Johann Petersen, Besitzer des einzigen Kaufmannsladens auf Langeneß, und seine Familie die frostige Periode? Was machen der 88-jährige Jens Hansen und der junge Krankenpfleger Patrick Andresen in der Zeit?

Seit 1000 Jahren gibt es Siedlungen auf Halligen, bis ins Jahr 1900 gab es über 100 von ihnen. Stürme und steigender Wasserstand ließen nur 10 Halligen übrig.

17:20 - 17:45, arte
Nächster Halt - Peking

Im Zuge der rasanten Urbanisierung hat sich die Bevölkerung der chinesischen Hauptstadt in zehn Jahren verdoppelt. Und in Rekordzeit hat sich das Leben der Pekinger grundlegend verändert, es ist hektisch und unübersichtlich geworden. Doch wonach streben die Menschen? Worin sehen sie ihr persönliches Glück? Woran glauben die Einwohner der brodelnden Megacity? Ein Hochzeitsfototermin, die Begegnung mit einer Mädchenrockband und der Besuch eines buddhistischen Tempels vermitteln einen Einblick in das Privatleben der Bewohner Pekings.

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19:30 - 20:15, arte
Held aus dem Dschungelbuch fauna.gif (2335 Byte)

Sein Name ist 'Balu' und fast jeder kennt den tapsigen Bären aus Rudyard Kiplings 'Dschungelbuch' oder der gleichnamigen Disney-Produktion. Doch über die Lippenbären, die tatsächlich im Dschungel Indiens und auf Sri Lanka leben, ist nur wenig bekannt. Den Tierfilmern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg sind außergewöhnliche Aufnahmen gelungen, die 'Balu' in seiner natürlichen Umgebung zeigen.

Während der Dreharbeiten in Indien stürzten Nörenberg und Goetzl mit dem Heißluftballon ab. Es war nach 2007 der zweite Ballonabsturz, den die beiden überlebten.

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20:15 - 21:00, Phoenix
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Kaum ein Lebensraum gibt der Wissenschaft mehr Rätsel auf als der Dschungel. Seit Jahrhunderten versuchen Biologen, seine Geheimnisse zu ergründen. Doch je weiter sie vordringen, umso deutlicher wird, dass sie bislang nur einen Bruchteil kennen. Eine neue Generation von Wissenschaftlern will nun diese Lücken schließen. Ihre Ausrüstung erinnert nur noch wenig an die Entdecker von einst. Die Forscher von heute gehen mit High-Tech auf die 'Reise ins Verborgene'.

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21:00 - 21:45, Phoenix
Dschungelfieber ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)  klop.gif (5099 Byte)

Der Dschungel im Amazonasbecken ist der größte zusammenhängende Regenwald der Welt. Lediglich ein Viertel des mehrere Millionen Quadratkilometer großen Waldgebietes gilt als erforscht. Doch auch die bekannten Gebiete bergen noch viele Geheimnisse. Jaguar, Ozelot und Faultier sind die populärsten Bewohner des Amazonas-Regenwaldes. In einzigartigen Bildern porträtiert der zweite Teil den Regenwald und seine eigentümlichsten tierischen und pflanzlichen Bewohner.

Hintergrund: In einzigartigen Bildern porträtiert der zweite Teil der dreiteiligen Reihe 'Dschungelfieber' den Amazonas-Regenwald und seine eigentümlichsten tierischen und pflanzlichen Bewohner. Eine spannende Expedition in einen der letzten unerforschten Lebensräume und eine fremde Welt.

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21:45 - 22:30, Phoenix
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Einst war der Dschungel ein Lebensraum des Menschen. Schon lange Zeit bevor er Kettensägen und andere technische Hilfsmittel besaß, hat er den Regenwald bewohnbar gemacht. Bis heute zeugen Tempelanlagen und andere Überreste von der frühen Besiedlung des Waldes. Doch warum sind diese Kulturen untergegangen? Können wir aus den Fehlern unserer Vorfahren etwas über unsere Zukunft erfahren? Auf einer 'Reise in die Vergangenheit' suchen Wissenschaftler nach unseren Wurzeln.

Hintergrund: 'Indiana Jones' trifft den 'Planet der Affen' - so schlicht könnte man den dritten Teil der Reihe 'Dschungelfieber' umschreiben. Auf einer 'Reise in die Vergangenheit' suchen Wissenschaftler nach unseren Wurzeln. Daneben wird bei Besuchen verschiedener Forschungsstationen unsere Verwandtschaft mit Schimpansen, Flachland-Gorillas und Gehaubten Kapuzinern beleuchtet.

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21:45 - 22:10, arte
Mit dem Zug durch ... fauna.gif (2335 Byte) bahn.jpg (2936 Byte)

Seit Jahrhunderten übt das Berchtesgadener Land eine besondere Anziehungskraft auf die Menschen aus. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie vor rund 150 Jahren wurde das landschaftliche Kleinod einer breiteren Schicht zugänglich. Damals wie heute im Fokus der Besucher ist das gigantische Felsmassiv des Watzmanns (2713 Meter). Die Zugreise durchs südliche Bayern macht Station u.a. in Bad Reichenhall und führt über den steilen Hallthurmpass weiter nach Berchtesgaden.

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22:30 - 23:00, Phoenix
Hannes Jaenicke im Einsatz für Gorillas ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Nach engagierten Filmen über Orang-Utans, Eisbären und Haie begibt sich Hannes Jaenicke jetzt auf Spurensuche nach den größten Primaten unserer Erde in die Regenwälder Zentralafrikas. Es ist eine gefährliche Reise, denn im Kongo tobt ein Krieg um die Rohstoffe der Region. Mitten in der Schusslinie leben die weltweit letzten 740 Berggorillas, denen Hannes Jaenicke nachspürt.

Info: Der Virunga-Park ist 7800 Quadratkilometer groß (Luxemburg: 2600 qkm). 1929 gegründet, ist er der älteste Nationalpark Afrikas.

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