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Donnerstag, 16.02.2012
00:00 - 00:30, ARD
Tagebuch einer Revolution

Mutig: 2011 bereiste Jürgen Todenhöfer die Krisenherde Ägypten, Syrien - und Libyen, wo Gaddafi-Soldaten sein Auto beschossen.

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Spannende Geschichten im 
Tagebuch News Archiv

00:45 - 01:30, Phoenix
Die Varusschlacht geschichte.gif (1360 Byte)

'Varus, gib mir die Legionen wieder!' soll der verzweifelte Kaiser Augustus in Rom ausgerufen haben, als ihm die Nachricht vom Untergang dreier römischer Legionen in den Wäldern Germaniens überbracht wurde. Rund 15 000 Mann waren auf dem Rückweg aus dem Sommerlager in einen Hinterhalt gelockt und in einem mehrtägigen Marschgefecht von Kriegerhaufen verschiedener Germanenstämme nahezu vollständig aufgerieben worden. In offener Feldschlacht waren die bestens gerüsteten und ausgebildeten römischen Legionen den Germanen weit überlegen. Die schier endlosen und unwegsamen Wälder Germaniens waren jedoch ideal für einen Guerillakrieg. Was auch immer die Römer dazu veranlasst hatte, aus den Gebieten zwischen Rhein, Donau und Elbe römische Provinzen machen zu wollen, nicht die Niederlage und der Selbstmord des Feldherrn Varus, sondern eine sachlich abwägende Kosten-Nutzen-Rechnung brachte Tiberius, den Nachfolger des Augustus dazu, diese Pläne aufzugeben, sich auf eine militärisch gesicherte Grenze an Rhein und Donau, den Limes, zurückzuziehen und die Germanen ihrem Schicksal zu überlassen. Der Film zeigt anschaulich die Kette der Fehleinschätzungen und die daraus resultierenden Fehlentscheidungen der Römer.

01:30 - 02:15, Phoenix
Die Alamannen geschichte.gif (1360 Byte)

Es war ein ziemlich bunter Mix germanischer Stämme, der im 3. Jahrhundert gegen den römischen Limes anrannte und sich schließlich im heutigen Südwestdeutschland niederließ. Sie nannten sich Alamannen, was so viel bedeutet wie Allmänner, gemischtes Volk. Bis heute steht ihr Name in der französischen und spanischen Sprache für 'deutsch'. Auch die Sueben, die Vorfahren der heutigen Schwaben, gehörten zu dem alamannischen Völkergemisch, das sich von Norden kommend über die Ostsee auf den Weg nach Süden machte. Auch in Bayern, westlich des Lechs, finden sich die Spuren ihrer Siedlungen. Der Lech bildet noch heute die Grenze zwischen alamannischem und bayerischem Dialekt. Viele Adelige, die sich der Vorherrschaft der Franken nicht beugen wollten, suchten im benachbarten Bayern Zuflucht. Es existierten enge dynastische Beziehungen und um 700 herrschte bei beiden Stämmen das Geschlecht der Agilolfinger. Neueste Ausgrabungen geben Einblick in alle Lebensbereiche der Alamannen. In ihrer Dokumentation versucht die Archäologin Elli G. Kriesch, den Alltag der Alamannen mithilfe historischer Gruppen und den Methoden der experimentellen Archäologie zu rekonstruieren, um so ein lebendiges Bild von der Lebensweise dieses germanischen Stammes zu vermitteln.

02:15 - 03:00, Phoenix
Der Römische Limes geschichte.gif (1360 Byte) erbe.gif (2965 Byte)

Im zweiten Jahrhundert n. Chr. entstand der obergermanischrätische Limes zwischen Rhein und Donau. Der Wall wurde kerzengerade über Berge und durch Täler errichtet. Die Anlage mit ihren rund 900 Wachtürmen war eingebunden in ein System von befestigten Straßen, Militärlagern und Städten. Aufwendige Computeranimationen lassen das Bauwerk wieder auferstehen.

03:00 - 03:45, Phoenix
C 14 - Archäologische Entdeckungen in Deutschland geschichte.gif (1360 Byte) aus.gif (2377 Byte)

Mit Hilfe der C 14-Datierung gehen die Archäologen drei völlig verschiedenen Geheimnissen aus unterschiedlichen Epochen auf den Grund: dem Geheimnis eines keltischen Tempelbergs an der Mosel, dem eines in der Weser versunkenen, mittelalterlichen Frachtschiffs und dem eines Totenschädels aus der Jungsteinzeit.

03:45 - 04:30, Phoenix
Die Kelten geschichte.gif (1360 Byte)

Es war ein Jahrhundertfund, den Archäologen vor 20 Jahren am hessischen Glauberg - 30 Kilometer von Frankfurt am Main entfernt - machten. Bereits die gesamte keltische Anlage - mit einer breiten Prachtallee zu einem Grabhügel - deutete darauf hin, dass hier Besonderes zu erwarten sein würde. Aber als dann eine fast zwei Meter hohe Statue geborgen wurde, war die Sensation perfekt: Das überlebensgroße Abbild eines Druiden, eines Priesters, wurde vermutet. Heute tauchen die Reste der keltischen Hochkultur erst langsam wieder auf. Der Film dokumentiert die untergegangene Kultur der Kelten mit den Erz- und Verhüttungsgruben in Kärnten, der Salzgewinnung im Salzkammergut und den Kultstätten in Frankreich.

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04:30 - 05:15, Phoenix
Die letzte Schlacht der Kelten geschichte.gif (1360 Byte)

Im Jahre 52 v. Chr. zieht Gaius Julius Caesar mit 50000 römischen Legionären in die Schlacht bei Alesia (Frankreich). Ihm und seinen Truppen stehen 340000 keltische Krieger unter der Führung von Vercingetorix gegenüber. Trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit stecken die Kelten eine herbe Niederlage ein. Militärhistoriker erklären, warum.

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05:15 - 06:00, Phoenix
Der Chiemgau-Komet ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) geschichte.gif (1360 Byte) aus.gif (2377 Byte)

Im Jahr 465 v. Chr. schlugen im Chiemgau die Stücke eines explodierten Kometen auf und vernichteten auf 1.200 Quadratkilometern alles Leben. Als dokumentarischer Wissenschaftskrimi begleitet der Film Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen bei der Auswertung der einzigartigen Funde. Neue historische Erkenntnisse geben Aufschluss, wie die Naturkatastrophe die antike Welt veränderte.

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06:00 - 06:45, Phoenix
Die Hunnen geschichte.gif (1360 Byte)

Die Hunnen waren Reiternomaden mongolischtürkischen Ursprungs und stammten aus China. Der Film dokumentiert Herkunft und Lebensweise der Hunnen, ihre Wanderungen und Kriegszüge, ihre Bündnispolitik und ihr kulturelles Erbe.

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06:45 - 07:30, Phoenix
Tod im Morgengrauen geschichte.gif (1360 Byte) kirche.gif (4999 Byte)

Friesland im frühen Mittelalter. In den Wäldern westlich der Emsmündung ereignete sich ein Grauen erregender Mord, der bis heute ungeklärt ist und immer noch zahlreiche Fragen aufwirft: der Mord an dem englischen Erzbischof und Missionar Winfried Bonifatius und seiner Gefährten. Seine Missionsarbeit hatte in vielen Gebieten der germanischen Stämme Früchte getragen, aber er hatte auch mächtige Gegner, die eigene Interessen verfolgten. Der Film erkundet den Lebensweg des Kirchenmanns und liefert erstaunliche Erkenntnisse von Historikern und Archäologen.

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08:55 - 09:45, arte
In den Hügeln der Negev ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Für den Beduinenstamm El Talalka in der Negev-Wüste im Süden Israels sind die Lebensbedingungen prekär. Die israelische Regierung hat zudem beschlossen, die Behausungen der arabischen Beduinen zu zerstören, um die Nomaden in einer Stadt sesshaft - und damit besser kontrollierbar - zu machen. Die Dokumentation berichtet über den Alltag des Beduinen Muhammad, der täglich um den Erhalt der traditionellen Lebensweise der Beduinen inmitten einer modernen Welt kämpfen muss, zugleich aber für seine Kinder ein Leben im Zeichen des Fortschritts erhofft. Muhammad reibt sich in seinem einsamen Kampf auf. Wird ihm sein Glaube eine Hilfe sein?

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09:00 - 09:45, Phoenix
Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt um Kap Hoorn fauna.gif (2335 Byte)

Kurs: Süd/Süd-Ost, von Valparaíso nach Feuerland. Die aufregendste Strecke entlang des südamerikanischen Kontinents ist die erste Etappe der 'Sehnsuchtsroute' mit Kreuzfahrtschiff 'Norwegian Dream' (3). Chiles Pazifikküste und das Hinterland laden zu Zwischenstopps und Ausflügen ein - vom aktiven Vulkan Llaima über wilde Fjorde bis zum Gletscher San Rafael - und zum Rodeo in Puerto Montt (2). Die zweite Etappe führt die Kreuzfahrer in die Magellanstraße zwischen Festland und der Feuerland-Insel, ums Kap Hoorn und dann an Argentiniens Küste nordwärts bis zum Zielhafen Montevideo.

Die Inselgruppe Feuerland an der Südspitze Südamerikas ist durch die Magellanstraße (671 km lang), eine Meerenge, vom Festland getrennt. Der westliche Teil Feuerlands gehört zu Chile, der östliche zu Argentinien.

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09:45 - 10:30, Phoenix
Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt um Kap Hoorn fauna.gif (2335 Byte)

Der Sturm tobt. Dennoch wagt Kapitän Gustavsen die Umrundung von Kap Hoorn. Weiter gehts, vorbei an Puerto Williams, dem südlichsten Ort der Welt, wieder nordwärts bis Uruguay. Steffen Schneider und Till Lehmann berichten von Gletscherfahrten, einsamen Fischern und glühendem Tangofieber.

Der Niederländer Willem Cornelius Schouten umsegelte das Kap 1616 als Erster. Er benannte es nach seiner Geburtsstadt Hoorn. Bis zur Fertigstellung des Panamakanals war es die einzige Möglichkeit, um vom Atlantik in den Pazifik zu gelangen.

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10:00 - 10:15, H3
Vielfalt des Islam kirche.gif (4999 Byte)

Junge Muslime, die ihre Wut mit Gewalt ausdrücken, stehen im Blickpunkt der Medien. Das Verhältnis des Islams zur Gewalt hängt jedoch davon ab, wie entsprechende Stellen im Koran ausgelegt werden. Mit diesem kontroversen Thema beschäftigen sich muslimische Intellektuelle in aller Welt. In Europa bemüht man sich punktuell um Jugendliche, die in den Extremismus abzudriften drohen, und in Indonesien gibt es Schulen, die sich ausdrücklich dem Prinzip der Toleranz und des Friedens verpflichten fühlen.

10:30 - 11:15, Phoenix
Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt ins Morgenland fauna.gif (2335 Byte)

Die 'MS Astor' macht Station im 'Weihrauchland' Oman mit der Hauptstadt Muscat. Hier lebt die TV-Wetterfee Zayanha al Mudaffar . Weiter geht es nach Dubai und Abu Dhabi, wegen der technischen Fortschrittlichkeit als 'Über-Morgenland' betitelt.

Aufbruchstimmung am Golf: Im Gegensatz zu Saudi-Arabien fahren wie selbstverständlich die ersten Taxifahrerinnen durch Dubai.

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11:15 - 12:00, Phoenix
Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt im Reich der Drachen fauna.gif (2335 Byte)

Von der chinesischen Metropole Hongkong aus steuert die 'MS Deutschland' vietnamesische Gewässer an. Und wie überall in Asien ist auch in Vietnam zu spüren: Das Land und seine Menschen befinden sich im Aufbruch.

Etwa 2000 Felsen und Inseln ragen in der Ha-Long-Bucht im Norden Vietnams aus dem Wasser - fast alle unbewohnbar. Trotzdem siedeln hier rund 1600 Menschen. Sie leben in schwimmenden Dörfern .

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12:00 - 12:45, Phoenix
Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt im Reich der Drachen fauna.gif (2335 Byte)

Die 'MS Deutschland' nimmt Kurs auf Kambodscha. In der Tempelanlage Angkor Wat begegnen die Filmautoren Mönchen, Tierschützern und Entwicklungshelfern. Singapur wartet mit Marathon-Shopping und hinduistischem Pilgerfest auf. Am Ziel der Reise, in Shanghai, nehmen die Besucher am chinesischen Neujahrsfest teil.

Das chinesische Neujahr, wichtigstes Fest der Chinesen, findet am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende statt. Es wird in der Familie gefeiert. Die meisten sparen sich ihre drei Wochen Jahresurlaub dafür auf.

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12:45 - 13:30, Phoenix
Wilde Türkei fauna.gif (2335 Byte)

Die Türkei - ein Land zwischen Orient und Okzident. Sie ist auf zwei Kontinenten, Asien und Europa, gelegen, begrenzt von Schwarzem Meer, Ägäischem Meer und Mittelmeer. Viele Völker siedelten im Laufe der Geschichte hier. Manche kamen vom Westen, andere aus dem Osten. So ist auch die Tier- und Pflanzenwelt vielfältig und sowohl asiatisch als auch europäisch geprägt. Es ist ein Land voller Kontraste, zwischen Tradition und Moderne, zwischen orientalischem Lebensstil im Landesinneren und westlichorientiertem in den küstennahen Touristenorten und der Zehnmillionen-Metropole Istanbul am Bosporus. Mehr als zwei Mal würde Deutschland mit seiner Fläche in das Territorium der Türkei hineinpassen. Der Bosporus, die Wasserstraße zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer, trennt Europa von Asien. Dabei sind 97 Prozent der Türkei auf dem asiatischen Kontinent - Anatolien -, und nur drei Prozent gehören zu Europa: das östliche Thrakien. Die Hauptstadt war wegen der exponierten und strategisch sowie wirtschaftlich günstigen Lage schon seit jeher wichtige Handelsmetropole, Sitz mächtiger Herrscher und Schmelztiegel der Nationen. Einst Byzanz der dorischen Griechen, später das 'Neue Rom' des oströmischen Reiches - Konstantinopel - und mit der osmanischen Eroberung im 15. Jahrhundert dann Istanbul, wandelte sich die Stadt von einer antiken zu einer christlichen und schließlich zu einer muslimischen. Viele antike Stätten, besonders an den Küsten sowie im westlichen Teil der Türkei, sind Zeugen dieser wechselvollen und reichen Geschichte.

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13:15 - 14:00, 3SAT
Winterreise - von Usedom ins Gletschereis fauna.gif (2335 Byte)

'Wenn du im Winter deine Grenzen ausloten willst, dann ist das eine Reise zu dir selbst', sagt Ines Papert, Weltmeisterin im Eisklettern . ZDF-Reporter Thomas Euting hat die 31-Jährige zu Beginn seiner 'Winterreise' besucht, die entlang der deutschen Ostgrenze auch nach Polen und Tschechien führt. Immer wieder begegnet er ungewöhnlichen Menschen und streift Landschaften, die abseits ausgetretener Touristenpfade liegen.

Immer mehr Deutsche machen Urlaub in Polen. Der Nachbar im Osten steht auf Platz zehn in der Rangliste der beliebtesten Reiseziele.

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13:30 - 14:15, Phoenix
Wilde Türkei fauna.gif (2335 Byte)

Weit im Osten Anatoliens, im Schatten des schneebedeckten Vulkanberges Ararat, erstrecken sich karge Lavafelder und menschenleere Ebenen. Dies ist der Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtiger Rosenstare. Das Land ist dünn besiedelt, nur wenige Menschen bewohnen die kleinen Dörfer. Störche sind ihre Nachbarn - die großen Vögel gelten hier, wie in Europa, als Glücksbringer. Ganz anders die tiefen Wälder des Schwarzmeer-Gebirges mit ihren bunt blühenden Rhododendren. Sie wirken wie eine exotische Variante der Buchenwälder Mitteleuropas. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern. Längst nicht so harmonisch verlief das Zusammenleben von Menschen und Wildschafen in den weiten Steppen Zentralanatoliens: Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt, nur knapp entgingen sie der Ausrottung. Heute leben die Wildschafe in einem Schutzgebiet, und Wildhüter kümmern sich um ihren Erhalt. Der zweite Teil der Dokumentation führt durch den Osten der Türkei, zu anatolischen Wildschafen und Braunbären, Teepflückern und Bergbauern

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14:00 - 14:45, 3SAT
Winterreise - von Usedom ins Gletschereis fauna.gif (2335 Byte)

Der zweite Teil seiner Winterreise führt Thomas Euting vom Spreewald über das Erzgebirge in die bayrischen Alpen. Unterwegs trifft er eine Gruppe strahlenkranker Kinder aus Tschernobyl, die mit der Dampfeisenbahn einen Erholungsausflug ins Erzgebirge machen, besucht das ehemals kaiserliche Karlsbad in Böhmen und erlebt einen aufregenden Schneesturm an der tschechischen Grenze.

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14:15 - 15:00, Phoenix
Istanbul - Begegnungen am Bosporus

Istanbul ist die vielleicht vielfältigste Stadt der Welt - hier treffen sich Tradition und Moderne, Arme und Reiche, Mächtige und Machtlose, Schönes und Hässliches. Die Stadt am Bosporus vereint alle nur erdenkbaren Gegensätze. Die größte Attraktion der Stadt sind ihre Bewohner - die sich selbst Istanbulis nennen. ZDF-Korrespondent Halim Hosny taucht ein in den Schmelztiegel Istanbul. Er trifft u.a. einen stolzen Müllsammler, eine Geschäftsfrau mit Mission, einen Fischer mit Leib und Seele und einen exklusiven Modedesigner. Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, Begegnungen am Bosporus der ganz besonderen Art.

14:15 - 14:40, arte
Kleider und Leute ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

In Mexiko sind Mariachi-Musiker sehr beliebt. Das angeblich von dem französischen Wort 'mariage' abgeleitete Wort bezeichnet Männer im traditionellen Charro-Kostüm bestehend aus engen, schwarzen Hosen mit seitlichen Silberknöpfen, Rüschenhemden, bestickten Bolerojacken, spitzen Stiefeln und Sombreros. Bei Festlichkeiten aller Art sorgen die Mariachi gegen ein Paar Pesos für Stimmung. Auf dem Lande versammeln sich sonntags die Charros - einst die spanischmexikanische Variante der US-amerikanischen Cowboys - in ihrer typischen Tracht zur Messe und gehen anschließend zum Rodeo und zum Polkatanzen. Die Damen tragen dabei zu ihren Sombreros üppige Volantkleider. Eher unauffällig ist die Kapuzenmütze der Zapatista. Sie soll nicht nur deren Anonymität im illegalen Kampf wahren, sondern symbolisiert auch den egalitären, basisdemokratischen Anspruch der Bewegung. Überhaupt tragen die Mexikaner gern Masken, so genießen beispielsweise die Masken der Ringer große Verehrung. In den 30er und 40er Jahren waren die Pachucos Vertreter einer mexikanischen Jugendkultur im Süden der USA mit eigenem Kleidungsstil, mit den 'Zoot Suits', und eigenem Dialekt. Heute trifft man sie in Mexiko als prahlerische alte Dandys mit federgeschmückten Borsalinos und zweifarbigen Schuhen. Auch die Indianerinnen halten an Traditionen fest. Ohne sich von der Verachtung beirren zu lassen, auf die ihr geliebter 'Huipil' bei den Stadtbewohnern gelegentlich stößt, tragen sie diesen bestickten ponchoartigen Umhang bei jeder Gelegenheit. Sehr präsent in Mexikos Städten sind die 'Masaguas cholos skatopunks', Masagua-Indianer, denen Skater- und Punkerlook als Erkennungszeichen dienen. Deutlich zeigt sich, dass die mexikanische Kleidung geprägt wird von spanischen, indianischen und nordamerikanischen Einflüssen.

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

In der Stadt an der Ostsee findet seit mehr als 100 Jahren zur Sommerzeit die 'Kieler Woche' statt. Höhepunkt ist die Parade mit den schönsten Windjammern der Welt auf der Förde. Von dieser Bucht, die wie ein Keil ins Land hineinragt, hat Kiel seinen Namen. Die Förde verleiht der Stadt maritimen Charme. Sie ist ein Paradies für Segler, ein Hafen für Schiffe und Fähren aus Skandinavien und Osteuropa. An den Ufern werden Schiffe auf Werften gebaut, die international für ihre Qualität bekannt sind. Schiffbau und Marine haben eine lange Tradition. 1871 wurde Kiel Reichskriegshafen. Unter Kaiser Wilhelm II. entwickelte sich die Stadt neben Wilhelmshaven zum bedeutendsten Marinestandort. Damals brauchte der Kaiser Schiffe für Deutschlands Größe. Der Bau von Kriegsschiffen wurde der Stadt im Zweiten Weltkrieg zum Verhängnis. Die Bomben der Alliierten machten aus Kiel ein Trümmerfeld. Idyllische Ecken gibt es kaum noch. Beim Wiederaufbau kümmerte man sich nicht um die gewachsenen Strukturen der im Mittelalter gegründeten Stadt.

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14:30 - 15:15, H3
Auf der Kurischen Nehrung fauna.gif (2335 Byte)

Wolfgang Wegner bereist die 98 km lange, aus Wanderdünen bestehende Halbinsel im ehemaligen Ostpreußen, die teils zu Litauen, teils zu Russland gehört. Auf der Reise trifft das Filmteam u.a. Christel Tepperis, eine der letzten hier geborenen Deutschen, die noch Kurisch spricht, und die Litauerin Aujra Feser, die mit ihrem Mann ein Touristikunternehmen leitet.

Die Kurische Nehrung verdankt ihren Namen dem Volk der Kuren und ist eine der größten Dünen Europas.

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14:30 - 15:28, MDR
LexiTV - Wissen für alle

In dieser Ausgabe von 'LexiTV' dreht sich alles um das bevölkerungsreichste Land Südamerikas: Brasilien. Paradiesische Sandstrände und faszinierender Urwald gehören genauso zum brasilianischen Alltag wie Bandenkriminalität und Armut in den Großstädten. Trotz dieser krassen Gegensätze verbinden die meisten vor allem Lust und Lebensfreude mit Brasilien. Angesichts der alljährlichen Bilder vom Karneval in Rio sicher kein Wunder. 'LexiTV' berichtet über ein Land mit vielen Gesichtern und jeder Menge touristischer Attraktionen.

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14:45 - 15:00, 3SAT
Winterzauber in Japan fauna.gif (2335 Byte)

Ob Chiliernte im Schnee oder klösterliche Riten - die Facetten Japans sind zahllos. Und gerade im Winter erlebt man Japan von einer ungewohnten Seite. Der Film stellt den 'Winterzauber in Japan' vor.

15:00 - 15:45, 3SAT
Inseln im Eis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) klop.gif (5099 Byte)

Es gibt nur eine Chance hinzukommen: Das Versorgungsschiff 'Michail Somow' legt Anfang September in Archangelsk mit dem Ziel Franz-Josef-Land und Nowaja Semlja ab. Dieter Schumann ging mit an Bord, obwohl die Archipel in der russischen Arktis eigentlich für Ausländer tabu sind.

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15:00 - 16:00, SWR
Planet Wissen fauna.gif (2335 Byte)

Fast neun Millionen Quadratkilometer Gebirge, Felsen, Geröll und Sand - die Sahara ist die größte Trockenwüste der Erde. Glühende Hitze, permanenter Wassermangel und verheerende Sandstürme lassen jeden Tag zum Überlebenskampf werden. Nur wenige Spezialisten aus Tier- und Pflanzenwelt haben sich an das karge Leben in der Sahara angepasst. 'Planet Wissen' zeigt, was Leben in der Sahara bedeutet. Nomaden wie die Tuareg haben nicht nur gelernt, in der Sahara zu überleben, sie haben auch eine einzigartige Kultur entwickelt. Zu Gast bei 'Planet Wissen' ist Michael Martin, Geograph, Buchautor und Wüstenkenner. Seit Jahren zieht es Michael Martin in die Wüsten rund um den Erdball. Mittlerweile hat er alle per Motorrad bereist und seine Erfahrungen und Erlebnisse in Buch- und DVD-Form festgehalten. Zusätzlich wurde er durch seine anschaulichen Vorträge europaweit bekannt.

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15:15 - 16:00, NDR
Durch die Wildnis Amerikas fauna.gif (2335 Byte)

Sommer in den Appalachen: Das Kamerateam trifft Calvin und Holly aus Georgia wieder. 1500 Kilometer hat das Paar zurückgelegt - nicht einmal die Hälfte der Strecke zum Mount Katahdin im Bundesstaat Maine. Auch der Deutsche Rainer ist mit seiner Hündin Ronja noch dabei. Mit 600 Kilometern Vorsprung auf Calvin und Holly hat er gute Chancen, zum Indian Summer sein Ziel zu erreichen.

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15:45 - 16:30, 3SAT
Inseln im Eis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Über schneebedeckte Höhen und Gletscher führt Andreas Umbreit ZDF-Mann Dieter Schumann. Seit 19 Jahren lebt der Deutsche auf dem eisigen Arktis-Archipel - und weiß, dass Eisbären hier absolute Vorfahrt haben. Außerdem besucht das ZDF-Team das letzte Dorf vor dem Nordpol, ein Trapper-Pärchen im entlegenen Wejdefjord und die russischen Kohlekumpel in Barentsburg.

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16:30 - 17:15, 3SAT
Abenteuer Weiße Wildnis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Unterwegs im Norden Kanadas trifft Uwe Kröger Menschen, die unter rauen Bedingungen leben. Er spricht mit einem ehemaligen Robbenjäger, besucht eine Wetterstation, begegnet Rangern auf Patrouille und begleitet einen Trucker auf seinem Weg über vereiste Straßen zu einer Diamantenmine.

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17:15 - 18:00, 3SAT
Abenteuer Weiße Wildnis ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Wenn im Sommer kurz die Eisdecke über dem Norden von Kanada schmilzt, beginnt für die Eisbären eine hungrige Zeit. Um den winzigen Ort Churchill an der Hudson Bay rotten sich die abgemagerten Tiere Anfang November zusammen und warten, bis der Fluss endlich zufriert, damit sie wieder auf Robbenjagd gehen können. Aber zunehmend lässt der Frost auch in Churchill auf sich warten - auch dort sind die Signale des Klimawandels sichtbar. Im zweiten Teil der Dokumentation 'Abenteuer Weiße Wildnis' begibt sich Uwe Kröger auf Eisbärenpirsch.

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17:20 - 17:45, arte
Nächster Halt - Peking

Peking ist nicht nur die politische, sondern auch die kulturelle und künstlerische Hauptstadt Chinas. Die Museen der Stadt gelten als die bedeutendsten des Landes und bergen klassische Kulturschätze sowie jahrtausendealtes Wissen. Aber auch die aktuelle Kultur ist in Peking stark vertreten. Sie lebt vor allem auf der Straße, in den Geschäften und in den großen Galerien, in denen hochkarätige nationale wie internationale Künstler ausstellen. Das heutige China bringt neue Talente hervor. So macht sich das Reich der Mitte nicht nur in der Welt der Wirtschaft, sondern auch in der internationalen Kunst- und Kulturszene einen Namen.

18:00 - 18:45, 3SAT
Ecuador - Der Traum des Regenbogenmannes fauna.gif (2335 Byte)

Inmitten der ecuadorianischen Anden liegt Santo Domingo, eine Stadt mit 400.000 Einwohnern, die sich immer weiter ausbreitet. Dafür wird viel Regenwald gerodet, und die Lebensgrundlagen der Tsáchilas, eines alten Indianervolks, schwinden. Der Regenbogenmann Shuyun, ein Schamane, versucht, sein Volk zu retten. Sein Traum: Zehn Hektar Urwald sollen zu einem Öko-Tourismusprojekt werden. Der Film 'Ecuador - Der Traum des Regenbogenmannes' stellt den Schamanen Shuyun und seine Vision vor.

19:30 - 20:15, arte
Puma - Unsichtbarer Jäger der Anden fauna.gif (2335 Byte)

Im Nationalpark Torres del Paine im Süden Chiles liegt das Jagdrevier des Pumas. Zwischen schroffen Bergen und türkisblauen Seen lebt der Überraschungsjäger und spielt - nebenbei - eine wichtige Rolle in dem Ökosystem Patagoniens. Seine Hauptbeute sind Guanakos, Verwandte des Lamas. Filmemacher Uwe Müller gelang es, das Leben einer Pumamutter und ihrer drei Jungen mit der Kamera festzuhalten.

Rund 50.000 Pumas leben auf der Welt, die Art gilt als nicht gefährdet. Doch sein einziger echter Feind, der Mensch, sorgt dafür, dass die Zahl stetig abnimmt.

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20:15 - 21:15, arte
Gefährliche Seilschaften film.gif (3907 Byte)

Weihnachten in Kopenhagen: Nach einigen Schwierigkeiten schafft es Birgitte, ihren ersten Haushalt als Premierministerin mit Hilfe des Neuen Zentrums zu verabschieden. Michael Laugesen hat in der Zwischenzeit seine politischen Ämter niedergelegt und versucht nun, wo er kann, als Chefredakteur des 'Ekspres', neue Nadelstiche gegen Birgittes Regierung zu setzen. Die stellt deshalb einen jungen Rhetorik-Professor als Pressechef ein, der sich ziemlich schnell als unfähig erweist, mit der rauen Gangart der Presse schrittzuhalten. In dieser Situation muss die Premierministerin auf Kasper Juul zurückgreifen, den sie eigenhändig entlassen hatte, der aber schlichtweg der beste verfügbare Presseberater ist. Indes steht für die junge Journalistin von TV1, Katrine Fønsmark, ausgerechnet an Weihnachten eine schwere Entscheidung an: Das Kind des verstorbenen Ole Dahl, das sie im Bauch trägt, müsste ohne seinen Vater aufwachsen ...

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20:15 - 21:00, NDR
Seychellen-Traum - North Island fauna.gif (2335 Byte)

Früher beherrschten Kokosplantagen die Seychellen-Insel North Island. Als die Farmer die Insel aufgaben, wuchs alles wieder zu. Privatinvestoren schufen hier ein Naturschutzprojekt (Seychellen-Riesenschilkröten), das durch ein Hotel finanziert wird. Die Luxusherberge bietet 22 Gästen Platz - und setzt pro Tag rund 50.000 Euro um. Der Film begleitet Gäste und Betreiber des Hotels, zeigt gut situierte Weltenbummler, ambitionierte Resort-Manager und einheimische Angestellte.

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21:15 - 22:15, arte
Gefährliche Seilschaften film.gif (3907 Byte)

Katrine sieht ihre große Chance, als aus einer anonymen Quelle Fotos von Guantanamo-Häftlingen auf der Thule Air Base in Grönland auftauchen. Gibt es ein CIA-Gefängnis auf dänischem Territorium, ohne, dass die Premierministerin etwas davon wüsste? Katrine will die Story so schnell wie möglich auf TV1 bringen, ihr Informant, ein ehemaliger Geheimdienstler, hält sich jedoch bedeckt und möchte unerkannt bleiben. Unterdessen muss die junge Journalistin feststellen, dass bei ihr eingebrochen wurde; bald hat sie den dänischen Geheimdienst auf den Fersen. Dieser droht seinem ehemaligen Mitglied mit übler Denunziation, so dass Katrines Informant zunehmend unter Druck gerät. Die Fotos schlagen indes immer größere Wellen und Birgitte entschließt sich zu einem Staatsbesuch beim grönländischen Premier. Bei dieser Gelegenheit zeigt sich, dass auch bei den dänischen Beziehungen zu Grönland viel Nachholbedarf besteht ...

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