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| Mittwoch, 15.02.2012 |
| 00:00 - 01:30,
NDR |
Gesichter der Arktis  Ragnar Axelsson
alias 'RAX' ist der bekannteste und auch erfolgreichste Fotograf Islands. Seit Jahren
porträtiert er arktische Landschaften und deren Bewohner. Das gleißende Licht und die
ungewöhnlichen Blickwinkel seiner Fotografie zeigen die vom Lebenskampf gezeichneten
Gesichter in expressiver Kraft. 'Gesichter der Arktis' blickt zurück auf die Entstehung
der wichtigsten Fotos von Axelsson (53) und begleitet ihn auf seinen Reisen durch Island
und Grönland.

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| 00:15 - 02:05,
B3 |
Hotel Ruanda  Ruanda 1994: Seit
Monaten erschüttern Auseinandersetzungen zwischen den Stämmen der Hutu und Tutsi das
afrikanische Land. Noch bleibt Paul Rusesabagina (Don Cheadle), Manager eines Luxushotels
in Kigali, davon unberührt. Er selbst ist Hutu, seine Frau Tatiana (Sophie Okonedo) eine
Tutsi. Als der ruandische Präsident - angeblich von Tutsi-Rebellen - ermordet wird,
bricht die Hölle los. Hutu-Milizen töten wahllos alle Menschen, die sie für Tutsis
halten. Für Pauls Familie und weitere tausend Tutsis wird das Hotel zur sicheren Zuflucht
- bis die UN-Truppen abziehen und die Flüchtlinge ihrem Schicksal überlassen.
Info: Selten hat die Völkergemeinschaft so versagt wie im Sommer 1994: Das Rote Kreuz
schätzt, dass innerhalb von nur hundert Tagen fast eine Million Ruander (Tutsis, aber
auch gemäßigte Hutus) dem Völkermord zum Opfer fielen. Noch über zehn Jahre nach dem
Genozid ist das Internationale Tribunal für Kriegsverbrechen bei der Aufarbeitung der
Geschehnisse nur schleppend vorangekommen.

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| 05:45 - 06:00,
SWR |
| Die Steiermark Das
Bundesland im Südosten Österreichs ist landschaftlich sehr vielfältig: Im Norden
dominieren die Alpen, die überragt werden vom Dachsteinmassiv und seinem Gletscher. Im
Süden, Osten und Westen dagegen trifft man auf sanfte Hügelketten. Hier ist der Boden
fruchtbar, gedeihen Wein und Äpfel. Und scheinen nicht nur Kürbisse gut zu wachsen,
sondern auch Querköpfe - sie bilden den geheimnisvollen Bund der Apfelmänner von Puch
oder erbauen eine dampfende und blinkende Weltmaschine. |
| 08:55 - 09:50,
arte |
Opal-Suche in Australien  Der Ort Coober Pedy
liegt mitten in der südaustralischen Wüste, rund zehn Autostunden nördlich von Adelaide
und ist die englische Transkription des Aboriginal-Begriffs 'kupa piti', was auf Deutsch
'weißer Mann im Loch' bedeutet. Tatsächlich wohnen die meisten der knapp 3.500 Einwohner
des Ortes wegen der großen Hitze, die im Sommer durchaus 40 Grad Celsius betragen kann,
in unterirdischen Wohnhöhlen. Und auch die restliche Zeit verbringen sie unter Tage, denn
viele kommen zum Opal-Schürfen hierher. Coober Pedy nennt sich selbst die
'Opal-Hauptstadt der Welt'. Die Dokumentation zeigt faszinierende Bilder einer
ungewöhnlichen Landschaft. Tatsächlich ist die Gegend so karg und einzigartig, dass sie
als Kulisse für zahlreiche Filme diente, darunter 'Kangaroo Jack', 'Mad Max - Jenseits
der Donnerkuppel', 'Priscilla - Königin der Wüste' und 'Pitch Black - Planet der
Finsternis'. Aber vor allem zeichnet die Dokumentation das Porträt der hartgesottenen
Glücksritter von Coober Pedy, die jeden Tag darauf hoffen, den Stein zu finden, der ihr
Leben verändern wird. |
| 09:30 - 10:00,
H3 |
Wo die Kontinente brachen  Welche Kräfte sorgen
dafür, dass Kontinente brechen und über den Erdball wandern? Dieses große Geheimnis der
Geowissenschaft versucht ein Potsdamer Forscherteam in Namibia zu lüften. Ihre Expedition
führt die Wissenschaftler in die namibische Wüste, eine der faszinierendsten, aber auch
unwirtlichsten Regionen der Welt: heiß, staubig, atemberaubend schön und menschenleer.
Millionen Jahre alte Gesteine und Felsformationen machen die Erdgeschichte hier bis heute
sichtbar. Mit unterirdischen Sprengungen versuchen die Wissenschaftler, Spuren einer
riesigen Magmakammer zu finden, die mit ihrer Glut den Urkontinent Pangäa vor 130
Millionen Jahren aufgeschmolzen und in die auseinanderdriftenden Kontinente Südamerika
und Afrika zerbrochen hat. Die Reportage zeigt Mühsal und Gefahren einer Reise durch
Wüstensand und ausgetrocknete Flussbetten sowie unverhoffte Begegnungen mit Skorpionen
und Elefanten. Sie zeigt aber vor allem, mit welchen technischen und logistischen
Lösungen, aber auch unvorhergesehenen Problemen die Arbeit in der Wüste abläuft. |
| 10:40 - 10:55,
arte |
| Turkmenistan, mein Heimatland
Farid Tukhbatullin und sein Sohn sind Turkmenen. Da sie das autoritäre Regime
ablehnen, das seit Jahren über Turkmenistan herrscht, leben sie im Exil in Wien. Von
Österreich aus stellen sie regelmäßig kleine Animationsfilme ins Internet, die den
lächerlichen Größenwahn und die diktatorischen Entgleisungen der politischen Führer
ihres Landes anprangern. |
| 11:30 - 12:15,
NDR |
Ganges - Indiens Fluss des
Lebens  Wo der Ganges mit seinen Hunderten von Flussarmen im Golf
von Bengalen ins Meer fließt, liegt der größte Mangrovenwald der Erde, die Sundarbans.
Es handelt sich um eine besondere Naturlandschaft, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört.
Hier gibt es Riesenechsen und riesige Schlangen, gewaltige, menschenfressende Krokodile,
große Herden von Axishirschen und Wälder voller Affen. Dies ist einer der wildesten Orte
der Welt. Vielleicht liegt hier der allerletzte Zufluchtsort des Tigers. Mensch und Tiger
leben hier auf engem Raum zusammen, wobei die Siedlungen der Menschen außerhalb der
Mangrovenwälder liegen. Sie bestellen ausgedehnte Reisfelder. Daneben patrouillieren
Klaffschnäbel im seichten Wasser, von den Dorfbewohnern immer gern gesehen. Sie gelten,
genau wie die stolzen Saruskraniche, als Glücksbringer. Nicht selten verrichten die
Fischer ihre Arbeit im Delta direkt neben den Gangesdelfinen. Die Fischer nutzen die
Tauchkünste des Indischen Fischotters, mit dem sie zusammen die Fische in die Netze
treiben. Für die jahrhundertealte Tradition werden die Otter extra gezüchtet. Während
der Monsunzeit leiden Mensch und Tier im Delta. Nach anhaltenden sintflutartigen
Regenfällen tritt der Ganges über die Ufer und steigt teilweise über acht Meter an.
Manchen Bewohnern nimmt er Land, fluchtartig müssen sie ihre Häuser verlassen, weil die
Uferzone großflächig abbricht. Anderen wiederum schenkt er Land, wenn der Fluss Schlamm
heranträgt und auf diese Weise neuen Lebensraum für Mensch und Tier schafft.

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| 13:15 - 14:00,
3SAT |
Auf verwehten Spuren  'Was für ein
wunderbarer Kontinent': Als der Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 -
2008) vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas,
links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und
unerschlossen. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der
preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt: einzigartige
Filmdokumente über das Leben der Amazonas-Indianer, die Nachfahren der Inkas im
Andenhochland, aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika
mitgeprägt haben. Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn Jochen
Schliessler auf die Spurensuche entlang der Reiseroute seines Vaters. Manches hat sich
verändert, geblieben aber ist die faszinierende Vielfältigkeit eines Halbkontinents, der
von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens Heimat
unterschiedlichster Völker ist. Es ist oft ein hartes Leben für die Menschen, wenn auch
in grandioser Natur. Der erste Teil der Reisedokumentation 'Auf verwehten Spuren' führt
durch Venezuela, Brasilien und Argentinien.

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| 14:00 - 14:45,
3SAT |
Auf verwehten Spuren  In der Bergwelt der
Anden, im 'Reich des Kondors', wandert Jochen Schliessler auf den Spuren seines Vaters,
dem Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008), der vor zwei
Generationen das Anden-Massiv erkundete und dabei spektakuläre Filmaufnahmen mitbrachte.
Die Reise geht von Quito, der Hauptstadt Ecuadors, über die Rio-Napo-Region, Heimat
vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt. Von
dort aus geht es weiter zum Titicaca-See und zu den legendären Silberbergwerken von
Potosí. Sagenhafte 17 Millionen Kilo Silber wurden in Potosi gefördert. Die Bergwerke
begründeten zu einem guten Teil auch den Reichtum Europas. Noch heute wird in dem fast
vollständig ausgehöhlten Berg illegal geschürft. Jährlich kommen 50 Menschen im
Bergwerk um, doch der Traum vom Wohlstand lässt die Armen Boliviens nicht ruhen. Der
zweite Teil der Reisedokumentation 'Auf verwehten Spuren' zeigt nicht nur die
atemberaubende Schönheit der Anden, sondern lenkt seinen Blick auch auf die sozialen
Veränderungen des Kontinents..

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| 14:15 - 15:00,
NDR |
| Bilderbuch Deutschland Flach,
öde, langweilig - so das Klischee über die Magdeburger Börde. In der Tat prägt flaches
Land mit Riesenfeldern die Landschaft südwestlich von Magdeburg. Der schwere, reiche
Lössboden ist der Reichtum der Region und der bestimmende Entwicklungsfaktor. So erzählt
dieses 'Bilderbuch' von Zuckerrübenfeldern und Salzwiesen, von Vierseitenhöfen, von
romanischen Kirchen und falschen Nonnen. Und das alles im Blick einer über
tausendjährigen Kulturgeschichte, denn die Börde ist ältestes deutsches Siedlungsland.
Der Film stellt aber auch Menschen vor, die in der Magdeburger Börde ihre Wurzeln haben:
einen Bauern, der seit der Wende wieder auf seinem eigenen Acker pflügt, einen Pfarrer,
der in seiner 1000-jährigen Kirche ganz besondere Schätze hütet, einen neu Zugezogenen,
der die modernste Zuckerfabrik Europas leitet.

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| 14:30 - 15:15,
H3 |
| Metropolen des Ostens Der
Film porträtiert Krakau, die schönste Stadt des polnischen Nachbarlandes. Dazu stellt
Filmautor Johannes Unger vor allem einige ihrer Bewohner vor - sei es der Turmbläser der
berühmten Marienkirche, der Antiquitätensammler am mittelalterlichen Marktplatz, junge
Schauspielstudentinnen an der weltbekannten Universität oder Musiker einer Punkband aus
dem Stahlarbeitervorort Nova Huta. Jeder von ihnen hat auf ganz besondere Weise ein
Verhältnis zu seiner Stadt. Alle zusammen lassen ein unterhaltsames und informatives
Panorama der faszinierenden Metropole an der Weichsel entstehen.

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| 14:45 - 15:30,
3SAT |
Auf verwehten Spuren  Mit seinen hohen
Bergen, tiefen Seen und grenzenlosen Weiten weckt Alaska bis heute die Sehnsucht von
Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern. Fast 50 Jahre lang war der Dokumentarfilmer
Martin Schliessler im nördlichsten Staat der USA unterwegs. Er bestieg den Mount
McKinley, traf Pelzjäger und Goldsucher und beobachtete Eisbären. Mit einem Filmteam
wandelt Schliesslers Sohn Jochen auf den Spuren seines Vaters.
Der gebürtige Mannheimer Schliessler (75) lebt heute zurückgezogen in Vancouver.

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| 15:00 - 16:00,
DR |
Planet Wissen  Der hohe Norden ist
eine unglaubliche Welt aus Eis, Schnee und Gletschern. Eine weitgehend unberührte Natur,
in der nur wenige Tiere und Menschen überleben. Vier Monate herrscht in Nordgrönland
Dunkelheit, dann endlich klettert die Sonne wieder über den Horizont und die Menschen
feiern. Erst kommt die Sonne gar nicht mehr, dann geht sie zur Mittsommernacht im Juni gar
nicht mehr unter - die Uhren ticken eben anders im Norden. Doch das ewige Eis ist nicht
mehr ganz so ewig. Die Inuit waren die ersten, die die Anzeichen des Klimawandels bemerkt
haben. Ähnlich ist es auf der Inselgruppe Spitzbergen, auch hier wird das Eis dünner.
Auf der norwegischen Inselgruppe leben vor allem Forscher. Drei Dutzend Nationen haben das
Recht, hier ihre Forschungsstationen zu unterhalten: Das Klima, die Geologie, die
Gletscher werden hier erforscht, aber auch die Eisbären, die zahlreicher als Menschen auf
der Insel sein sollen. Wahre Überlebenskünstler in der kargen, im Winter eisigen Steppe
Nordeuropas sind auch die Sami, ein Hirtenvolk, das früher mit seinen Rentierherden durch
den Norden Schwedens, Norwegens, Finnlands und Russlands zog. Die meisten Sami haben den
Sprung in die Moderne geschafft. Rentiere wollen viele dennoch haben. Die spannende Reise
in den wilden Norden unternimmt 'Planet Wissen' mit dem ehemaligen ARD-Korrespondenten
Tilmann Bünz, der mit seinem Filmteam die entlegensten Regionen aufgesucht hat und mit
Dr. Karsten Piepjohn, einem Polargeologen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und
Rohstoffe Hannover, der seit 1988 die Welt der Arktis erforscht.

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| 15:15 - 16:00,
RBB |
Am Wasserloch der fliegenden
Hühner  Trotz der Dürre in der südägyptischen Wüste finden sich
immer wieder Wasserlöcher. Der Film zeigt, wie sich im Laufe des Tages die Tiere am
Wasserloch sammeln. Flughühner, Esel, Ziegen und Kamele finden sich ein. In der Nähe
bieten Akazien, Feigen, Melonen und dürre Sträucher verschiedensten Tierarten
Lebensraum. Libellen, Bienenfresser, Wüstenspinnen, Echsen und viele mehr können hier
überleben.

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| 15:15 - 16:00,
NDR |
Durch die Wildnis Amerikas
 Entlang
der Appalachen, einem bewaldeten Mittelgebirge, wandern jedes Jahr rund 2000
Naturbegeisterte vom US-Bundesstaat Georgia aus Richtung Norden. Die Gruppe um Calvin und
Holly aus Florida, die das Kamerateam begleitet, ist bunt gemischt, sogar ein Deutscher
findet sich darunter. Die ersten Tage ohne Komfort sind hart, grandiose Ausblicke und
Lagerfeuerromantik machen aber alle Strapazen wett.
Der 'Appalachian Trail' ist einer der längsten Wanderwege der Welt und durchzieht das
gesamte Gebirge. Die 3400-Kilometer-Tour führt durch 14 US-Bundesstaaten.

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| 15:15 - 16:00,
H3 |
Zuflucht am Viktoriasee  Nach drei Monaten
Quarantäne im Zoo von Entebbe trifft das Schimpansenkind Onapo wieder auf Artgenossen.
Seine Mutter ist im Budongo Forest, einem dichten Regenwald im Osten Ugandas, getötet
worden. Onapo wird nun an die Gruppe im Zoo gewöhnt. Zunächst lernt er die
Schimpansenkinder Aluma und Pearl kennen. Etwas schwieriger gestaltet sich der erste
Kontakt mit Zakayo, dem unumschränkten Chef auf Afrikas größter Schimpansen-Freianlage.
Weil für die vielen Affen, die eine Zuflucht brauchen, das Gehege trotz seiner 3.000
Quadratmeter nicht ausreicht, hat der Zoo eine Insel im Viktoriasee gekauft. Auf Ngamba
Island leben mittlerweile rund 40 Schimpansen. Mehrere internationale
Tierschutzorganisationen, darunter das Jane-Goodall-Institut, sind an dem einzigartigen
Projekt zur Rettung dieser Menschenaffen beteiligt. 'Abu Markub', 'Vater des Schuhs',
nennen die Araber den überaus seltenen Schuhschnabel, über den man bis heute nicht viel
weiß. Zusammen mit Nilwaranen und Webervögeln bewohnen hier zwei der über einen Meter
großen Vögel ein geräumiges Aviarium, das die Tierwelt der Feuchtgebiete Ugandas
präsentiert. In der nahe gelegenen Savannenanlage teilen sich Afrikanischer Büffel,
Pinselohrschwein und Warzenschwein eine riesige Anlage. Sie verstehen sich gut miteinander
und so zieht das Trio oft gemeinsam durch die Zoo-Steppe. Mooby, das Warzenschwein liebt
besonders erfrischende Schlammbäder. Diese Leidenschaft teilt es mit den beiden
Nashörnern Sherino und Kabira. Sie kamen 2001 nach Entebbe und sind bislang die einzigen
Breitmaulnashörner Ugandas. Mit der Umgestaltung zum 'Uganda Wildlife Education Centre'
Mitte der 1990er-Jahre ist am Ufer des Viktoriasees ein einzigartiger, moderner Heimatzoo
geschaffen worden. Für die meisten Ugander die einzige Möglichkeit, die Tierwelt ihres
Landes kennen zu lernen. Mit 130.000 Besuchern pro Jahr verzeichnet der Zoo von Entebbe
mehr Zulauf als alle ugandischen Nationalparks zusammen.

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| 15:30 - 16:15,
B3 |
Auf verwehten Spuren  Schon immer hat
Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt.
Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und
Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 1950er Jahren zog es den Filmemacher und
Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) immer wieder in den nördlichsten Staat der
USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war
Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach
spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Auch minus 50 Grad Celsius schreckten ihn
nicht. Unter härtesten Wetterbedingungen filmte er am Nordmeer Eisbären und
Ölbohrtürme. Martin Schliessler traf auf außergewöhnliche Menschen, die sich den
extremen Lebensbedingungen Alaskas aussetzten. Heute lebt er zurückgezogen in Vancouver.
Im letzten Teil von 'Auf verwehten Spuren' ergründet Jochen Schiessler die Geschichte
Alaskas - eine Geschichte von Gier und Verlangen. Auf den Spuren seines Vaters Martin
Schliessler besucht er Goldgräber, die noch heute ihr Glück in Alaska suchen, und folgt
dem Verlauf der Trans-Alaska-Pipeline von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez
im Süden.

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| 16:15 - 17:45,
3SAT |
Polaris - Seele des Nordens
Es ist eine der wildesten und lebensfeindlichsten Regionen
der Erde: der hohe Norden jenseits des Polarkreises. Das Leben der Menschen dort bedeutet
einen ständigen Kampf gegen die Naturgewalten. Die zweiteilige Dokumentation 'Polaris -
Seele des Nordens' führt nach Grönland, Finnland und Sibirien und begleitet drei
Familien in ihrem Alltag - von der Sommersonnenwende bis zum letzten Sonnenuntergang in
der Polarnacht.

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| 17:20 - 17:45,
arte |
| Nächster Halt - Peking Peking
ist zweifellos ein neues Eldorado für Abenteurer aus aller Welt und seit kurzer Zeit auch
ein Einwanderungsziel. Nach Schätzungen sollen in der chinesischen Hauptstadt heute mehr
als 200.000 Ausländer leben. Was reizt die aus aller Welt Zugezogenen an Peking? Wie lebt
man sich in dieser Megapole ein, deren Großraum von nahezu 20 Millionen Menschen
bevölkert wird? Auskunft darüber geben einige Wahlpekinger, darunter ein französische
Fernsehmoderator und Mitglieder einer aus afrikanischen Studenten bestehenden
Fußballmannschaft. |
| 17:45 - 18:30,
3SAT |
Fahrten ins Ungewisse  1912 verschwand der
Polarforscher Herbert Stranz beim Versuch, die Nordostpassage zu durchfahren, auf dem Eis
vor Spitzbergen. 2007 bricht Arved Fuchs ebenfalls gen Norden auf. Er will das mysteriöse
Verschwinden von Stranz rekonstruieren. Meteorologe Dirk Notz, Kirsten Hoehne und Frode Mo
waren mit der Kamera dabei.
Info: Die Nordostpassage ist der Seeweg von Europa nach Asien durchs Nordpolarmeer -
schwer passierbar durch einen Packeisgürtel. Die Klimaerwärmung macht die Route
wirtschaftlich interessant: Sie wäre 6000 km kürzer als die bisherige.

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| 19:30 - 20:15,
arte |
Wilde Pyrenäen  Als Gott die
Pyrenäen schuf, heißt es, bildete er die Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken
können. Nach Sonnenuntergang verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die
Wände und Zinnen in den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit
dem Licht der Berge und malen faszinierende Bilder. Der mediterrane Klimaeinfluss
verwandelt die Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt.
Im Cirque de Gavarnie, einem imposanten Felsenkessel auf der französischen Seite, ziehen
Murmeltiere ihre Jungen auf. Bären streifen durch das katalanische Arantal. Die Bartgeier
kontrollieren jeden Tag riesige Reviere in der Bergwildnis, um nach Aas zu suchen. Finden
sie einen Knochen, tragen sie ihn in große Höhen und lassen ihn dann fallen. Durch die
Wucht des Aufpralls wird der Knochen in schlundgerechte Stücke zertrümmert. Fast
überall in Europa sind die Bartgeier verschwunden, in den Pyrenäen hingegen scheint der
Lebensraum der äußerst seltenen Tiere noch intakt. Abgelegene Gebirgsschluchten bieten
ihnen Rückzugsräume für die Aufzucht der Jungen und Knochen, ob von abgestürzten
Gämsen oder Schafen, finden die Bartgeier dort reichlich. Auch engagierte Vogelschützer
sichern die Zukunft dieser Greifvögel. Mitte Juli verlässt der Bartgeiernachwuchs sein
Nest und startet auf eigenen Flügeln in eine Welt voller Abenteuer.

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| 20:15 - 21:00,
NDR |
Die größten Naturschauspiele
der Erde  Die Kalahari in Botswana zählt zu den trockensten Wüsten
der Erde. Doch einmal im Jahr werden tausende Quadratkilometer Land überflutet:
Regenfälle im Angola-Hochland im Frühling sorgen dafür, dass sich die Wassermassen des
Okawango in die Wüste ergießen. Millionen Tiere haben so die Möglichkeit, die
Trockenheit zu überstehen.
Der Okawango, der als Cubango in Angola entspringt, ist etwa 1600 km lang. Er mündet in
Botswana in dem mit 16.000 qkm größten Binnendelta der Erde.

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| 21:45 - 22:00,
3SAT |
Wien, Österreich - Dem Tod
seine Stadt  In kaum einer europäischen Stadt ist das Morbide so
gegenwärtig wie in Wien. Nirgendwo sonst wurde der Tod so oft besungen und bedichtet.
Darum führt der Tod, der laut Georg Kreisler ein Wiener ist, durch diesen Film. Etappen
des historischen Stadtrundgangs sind die Hofburg, die Gruften der Augustinerkirche und der
Michaelerkirche, das Haas-Haus und ein Caféhaus. Aber auch ein lebendiges und ganz neues
Wien wird vorgestellt: Das Museumsquartier, das mit einem architektonischen Ensemble aus
beeindruckenden Neubauten im Kontrast zu den renovierten Hofstallungen steht. Die
Dokumentation aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' führt durch die
Stadt Wien.

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