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Mittwoch, 15.02.2012
00:00 - 01:30, NDR
Gesichter der Arktis fauna.gif (2335 Byte)

Ragnar Axelsson alias 'RAX' ist der bekannteste und auch erfolgreichste Fotograf Islands. Seit Jahren porträtiert er arktische Landschaften und deren Bewohner. Das gleißende Licht und die ungewöhnlichen Blickwinkel seiner Fotografie zeigen die vom Lebenskampf gezeichneten Gesichter in expressiver Kraft. 'Gesichter der Arktis' blickt zurück auf die Entstehung der wichtigsten Fotos von Axelsson (53) und begleitet ihn auf seinen Reisen durch Island und Grönland.

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Spannende Geschichten im 
Tagebuch News Archiv

00:15 - 02:05, B3
Hotel Ruanda film.gif (3907 Byte)

Ruanda 1994: Seit Monaten erschüttern Auseinandersetzungen zwischen den Stämmen der Hutu und Tutsi das afrikanische Land. Noch bleibt Paul Rusesabagina (Don Cheadle), Manager eines Luxushotels in Kigali, davon unberührt. Er selbst ist Hutu, seine Frau Tatiana (Sophie Okonedo) eine Tutsi. Als der ruandische Präsident - angeblich von Tutsi-Rebellen - ermordet wird, bricht die Hölle los. Hutu-Milizen töten wahllos alle Menschen, die sie für Tutsis halten. Für Pauls Familie und weitere tausend Tutsis wird das Hotel zur sicheren Zuflucht - bis die UN-Truppen abziehen und die Flüchtlinge ihrem Schicksal überlassen.

Info: Selten hat die Völkergemeinschaft so versagt wie im Sommer 1994: Das Rote Kreuz schätzt, dass innerhalb von nur hundert Tagen fast eine Million Ruander (Tutsis, aber auch gemäßigte Hutus) dem Völkermord zum Opfer fielen. Noch über zehn Jahre nach dem Genozid ist das Internationale Tribunal für Kriegsverbrechen bei der Aufarbeitung der Geschehnisse nur schleppend vorangekommen.

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05:45 - 06:00, SWR
Die Steiermark

Das Bundesland im Südosten Österreichs ist landschaftlich sehr vielfältig: Im Norden dominieren die Alpen, die überragt werden vom Dachsteinmassiv und seinem Gletscher. Im Süden, Osten und Westen dagegen trifft man auf sanfte Hügelketten. Hier ist der Boden fruchtbar, gedeihen Wein und Äpfel. Und scheinen nicht nur Kürbisse gut zu wachsen, sondern auch Querköpfe - sie bilden den geheimnisvollen Bund der Apfelmänner von Puch oder erbauen eine dampfende und blinkende Weltmaschine.

08:55 - 09:50, arte
Opal-Suche in Australien fauna.gif (2335 Byte)

Der Ort Coober Pedy liegt mitten in der südaustralischen Wüste, rund zehn Autostunden nördlich von Adelaide und ist die englische Transkription des Aboriginal-Begriffs 'kupa piti', was auf Deutsch 'weißer Mann im Loch' bedeutet. Tatsächlich wohnen die meisten der knapp 3.500 Einwohner des Ortes wegen der großen Hitze, die im Sommer durchaus 40 Grad Celsius betragen kann, in unterirdischen Wohnhöhlen. Und auch die restliche Zeit verbringen sie unter Tage, denn viele kommen zum Opal-Schürfen hierher. Coober Pedy nennt sich selbst die 'Opal-Hauptstadt der Welt'. Die Dokumentation zeigt faszinierende Bilder einer ungewöhnlichen Landschaft. Tatsächlich ist die Gegend so karg und einzigartig, dass sie als Kulisse für zahlreiche Filme diente, darunter 'Kangaroo Jack', 'Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel', 'Priscilla - Königin der Wüste' und 'Pitch Black - Planet der Finsternis'. Aber vor allem zeichnet die Dokumentation das Porträt der hartgesottenen Glücksritter von Coober Pedy, die jeden Tag darauf hoffen, den Stein zu finden, der ihr Leben verändern wird.

09:30 - 10:00, H3
Wo die Kontinente brachen aus.gif (2377 Byte)

Welche Kräfte sorgen dafür, dass Kontinente brechen und über den Erdball wandern? Dieses große Geheimnis der Geowissenschaft versucht ein Potsdamer Forscherteam in Namibia zu lüften. Ihre Expedition führt die Wissenschaftler in die namibische Wüste, eine der faszinierendsten, aber auch unwirtlichsten Regionen der Welt: heiß, staubig, atemberaubend schön und menschenleer. Millionen Jahre alte Gesteine und Felsformationen machen die Erdgeschichte hier bis heute sichtbar. Mit unterirdischen Sprengungen versuchen die Wissenschaftler, Spuren einer riesigen Magmakammer zu finden, die mit ihrer Glut den Urkontinent Pangäa vor 130 Millionen Jahren aufgeschmolzen und in die auseinanderdriftenden Kontinente Südamerika und Afrika zerbrochen hat. Die Reportage zeigt Mühsal und Gefahren einer Reise durch Wüstensand und ausgetrocknete Flussbetten sowie unverhoffte Begegnungen mit Skorpionen und Elefanten. Sie zeigt aber vor allem, mit welchen technischen und logistischen Lösungen, aber auch unvorhergesehenen Problemen die Arbeit in der Wüste abläuft.

10:40 - 10:55, arte
Turkmenistan, mein Heimatland

Farid Tukhbatullin und sein Sohn sind Turkmenen. Da sie das autoritäre Regime ablehnen, das seit Jahren über Turkmenistan herrscht, leben sie im Exil in Wien. Von Österreich aus stellen sie regelmäßig kleine Animationsfilme ins Internet, die den lächerlichen Größenwahn und die diktatorischen Entgleisungen der politischen Führer ihres Landes anprangern.

11:30 - 12:15, NDR
Ganges - Indiens Fluss des Lebens ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) erbe.gif (2965 Byte)

Wo der Ganges mit seinen Hunderten von Flussarmen im Golf von Bengalen ins Meer fließt, liegt der größte Mangrovenwald der Erde, die Sundarbans. Es handelt sich um eine besondere Naturlandschaft, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Hier gibt es Riesenechsen und riesige Schlangen, gewaltige, menschenfressende Krokodile, große Herden von Axishirschen und Wälder voller Affen. Dies ist einer der wildesten Orte der Welt. Vielleicht liegt hier der allerletzte Zufluchtsort des Tigers. Mensch und Tiger leben hier auf engem Raum zusammen, wobei die Siedlungen der Menschen außerhalb der Mangrovenwälder liegen. Sie bestellen ausgedehnte Reisfelder. Daneben patrouillieren Klaffschnäbel im seichten Wasser, von den Dorfbewohnern immer gern gesehen. Sie gelten, genau wie die stolzen Saruskraniche, als Glücksbringer. Nicht selten verrichten die Fischer ihre Arbeit im Delta direkt neben den Gangesdelfinen. Die Fischer nutzen die Tauchkünste des Indischen Fischotters, mit dem sie zusammen die Fische in die Netze treiben. Für die jahrhundertealte Tradition werden die Otter extra gezüchtet. Während der Monsunzeit leiden Mensch und Tier im Delta. Nach anhaltenden sintflutartigen Regenfällen tritt der Ganges über die Ufer und steigt teilweise über acht Meter an. Manchen Bewohnern nimmt er Land, fluchtartig müssen sie ihre Häuser verlassen, weil die Uferzone großflächig abbricht. Anderen wiederum schenkt er Land, wenn der Fluss Schlamm heranträgt und auf diese Weise neuen Lebensraum für Mensch und Tier schafft.

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13:15 - 14:00, 3SAT
Auf verwehten Spuren fauna.gif (2335 Byte)

'Was für ein wunderbarer Kontinent': Als der Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und unerschlossen. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt: einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonas-Indianer, die Nachfahren der Inkas im Andenhochland, aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben. Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn Jochen Schliessler auf die Spurensuche entlang der Reiseroute seines Vaters. Manches hat sich verändert, geblieben aber ist die faszinierende Vielfältigkeit eines Halbkontinents, der von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens Heimat unterschiedlichster Völker ist. Es ist oft ein hartes Leben für die Menschen, wenn auch in grandioser Natur. Der erste Teil der Reisedokumentation 'Auf verwehten Spuren' führt durch Venezuela, Brasilien und Argentinien.

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14:00 - 14:45, 3SAT
Auf verwehten Spuren fauna.gif (2335 Byte)

In der Bergwelt der Anden, im 'Reich des Kondors', wandert Jochen Schliessler auf den Spuren seines Vaters, dem Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008), der vor zwei Generationen das Anden-Massiv erkundete und dabei spektakuläre Filmaufnahmen mitbrachte. Die Reise geht von Quito, der Hauptstadt Ecuadors, über die Rio-Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt. Von dort aus geht es weiter zum Titicaca-See und zu den legendären Silberbergwerken von Potosí. Sagenhafte 17 Millionen Kilo Silber wurden in Potosi gefördert. Die Bergwerke begründeten zu einem guten Teil auch den Reichtum Europas. Noch heute wird in dem fast vollständig ausgehöhlten Berg illegal geschürft. Jährlich kommen 50 Menschen im Bergwerk um, doch der Traum vom Wohlstand lässt die Armen Boliviens nicht ruhen. Der zweite Teil der Reisedokumentation 'Auf verwehten Spuren' zeigt nicht nur die atemberaubende Schönheit der Anden, sondern lenkt seinen Blick auch auf die sozialen Veränderungen des Kontinents..

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14:15 - 15:00, NDR
Bilderbuch Deutschland

Flach, öde, langweilig - so das Klischee über die Magdeburger Börde. In der Tat prägt flaches Land mit Riesenfeldern die Landschaft südwestlich von Magdeburg. Der schwere, reiche Lössboden ist der Reichtum der Region und der bestimmende Entwicklungsfaktor. So erzählt dieses 'Bilderbuch' von Zuckerrübenfeldern und Salzwiesen, von Vierseitenhöfen, von romanischen Kirchen und falschen Nonnen. Und das alles im Blick einer über tausendjährigen Kulturgeschichte, denn die Börde ist ältestes deutsches Siedlungsland. Der Film stellt aber auch Menschen vor, die in der Magdeburger Börde ihre Wurzeln haben: einen Bauern, der seit der Wende wieder auf seinem eigenen Acker pflügt, einen Pfarrer, der in seiner 1000-jährigen Kirche ganz besondere Schätze hütet, einen neu Zugezogenen, der die modernste Zuckerfabrik Europas leitet.

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14:30 - 15:15, H3
Metropolen des Ostens

Der Film porträtiert Krakau, die schönste Stadt des polnischen Nachbarlandes. Dazu stellt Filmautor Johannes Unger vor allem einige ihrer Bewohner vor - sei es der Turmbläser der berühmten Marienkirche, der Antiquitätensammler am mittelalterlichen Marktplatz, junge Schauspielstudentinnen an der weltbekannten Universität oder Musiker einer Punkband aus dem Stahlarbeitervorort Nova Huta. Jeder von ihnen hat auf ganz besondere Weise ein Verhältnis zu seiner Stadt. Alle zusammen lassen ein unterhaltsames und informatives Panorama der faszinierenden Metropole an der Weichsel entstehen.

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14:45 - 15:30, 3SAT
Auf verwehten Spuren fauna.gif (2335 Byte)

Mit seinen hohen Bergen, tiefen Seen und grenzenlosen Weiten weckt Alaska bis heute die Sehnsucht von Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern. Fast 50 Jahre lang war der Dokumentarfilmer Martin Schliessler im nördlichsten Staat der USA unterwegs. Er bestieg den Mount McKinley, traf Pelzjäger und Goldsucher und beobachtete Eisbären. Mit einem Filmteam wandelt Schliesslers Sohn Jochen auf den Spuren seines Vaters.

Der gebürtige Mannheimer Schliessler (75) lebt heute zurückgezogen in Vancouver.

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15:00 - 16:00, DR
Planet Wissen fauna.gif (2335 Byte)

Der hohe Norden ist eine unglaubliche Welt aus Eis, Schnee und Gletschern. Eine weitgehend unberührte Natur, in der nur wenige Tiere und Menschen überleben. Vier Monate herrscht in Nordgrönland Dunkelheit, dann endlich klettert die Sonne wieder über den Horizont und die Menschen feiern. Erst kommt die Sonne gar nicht mehr, dann geht sie zur Mittsommernacht im Juni gar nicht mehr unter - die Uhren ticken eben anders im Norden. Doch das ewige Eis ist nicht mehr ganz so ewig. Die Inuit waren die ersten, die die Anzeichen des Klimawandels bemerkt haben. Ähnlich ist es auf der Inselgruppe Spitzbergen, auch hier wird das Eis dünner. Auf der norwegischen Inselgruppe leben vor allem Forscher. Drei Dutzend Nationen haben das Recht, hier ihre Forschungsstationen zu unterhalten: Das Klima, die Geologie, die Gletscher werden hier erforscht, aber auch die Eisbären, die zahlreicher als Menschen auf der Insel sein sollen. Wahre Überlebenskünstler in der kargen, im Winter eisigen Steppe Nordeuropas sind auch die Sami, ein Hirtenvolk, das früher mit seinen Rentierherden durch den Norden Schwedens, Norwegens, Finnlands und Russlands zog. Die meisten Sami haben den Sprung in die Moderne geschafft. Rentiere wollen viele dennoch haben. Die spannende Reise in den wilden Norden unternimmt 'Planet Wissen' mit dem ehemaligen ARD-Korrespondenten Tilmann Bünz, der mit seinem Filmteam die entlegensten Regionen aufgesucht hat und mit Dr. Karsten Piepjohn, einem Polargeologen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Hannover, der seit 1988 die Welt der Arktis erforscht.

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15:15 - 16:00, RBB
Am Wasserloch der fliegenden Hühner fauna.gif (2335 Byte)

Trotz der Dürre in der südägyptischen Wüste finden sich immer wieder Wasserlöcher. Der Film zeigt, wie sich im Laufe des Tages die Tiere am Wasserloch sammeln. Flughühner, Esel, Ziegen und Kamele finden sich ein. In der Nähe bieten Akazien, Feigen, Melonen und dürre Sträucher verschiedensten Tierarten Lebensraum. Libellen, Bienenfresser, Wüstenspinnen, Echsen und viele mehr können hier überleben.

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15:15 - 16:00, NDR
Durch die Wildnis Amerikas fauna.gif (2335 Byte)

Entlang der Appalachen, einem bewaldeten Mittelgebirge, wandern jedes Jahr rund 2000 Naturbegeisterte vom US-Bundesstaat Georgia aus Richtung Norden. Die Gruppe um Calvin und Holly aus Florida, die das Kamerateam begleitet, ist bunt gemischt, sogar ein Deutscher findet sich darunter. Die ersten Tage ohne Komfort sind hart, grandiose Ausblicke und Lagerfeuerromantik machen aber alle Strapazen wett.

Der 'Appalachian Trail' ist einer der längsten Wanderwege der Welt und durchzieht das gesamte Gebirge. Die 3400-Kilometer-Tour führt durch 14 US-Bundesstaaten.

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15:15 - 16:00, H3
Zuflucht am Viktoriasee fauna.gif (2335 Byte)

Nach drei Monaten Quarantäne im Zoo von Entebbe trifft das Schimpansenkind Onapo wieder auf Artgenossen. Seine Mutter ist im Budongo Forest, einem dichten Regenwald im Osten Ugandas, getötet worden. Onapo wird nun an die Gruppe im Zoo gewöhnt. Zunächst lernt er die Schimpansenkinder Aluma und Pearl kennen. Etwas schwieriger gestaltet sich der erste Kontakt mit Zakayo, dem unumschränkten Chef auf Afrikas größter Schimpansen-Freianlage. Weil für die vielen Affen, die eine Zuflucht brauchen, das Gehege trotz seiner 3.000 Quadratmeter nicht ausreicht, hat der Zoo eine Insel im Viktoriasee gekauft. Auf Ngamba Island leben mittlerweile rund 40 Schimpansen. Mehrere internationale Tierschutzorganisationen, darunter das Jane-Goodall-Institut, sind an dem einzigartigen Projekt zur Rettung dieser Menschenaffen beteiligt. 'Abu Markub', 'Vater des Schuhs', nennen die Araber den überaus seltenen Schuhschnabel, über den man bis heute nicht viel weiß. Zusammen mit Nilwaranen und Webervögeln bewohnen hier zwei der über einen Meter großen Vögel ein geräumiges Aviarium, das die Tierwelt der Feuchtgebiete Ugandas präsentiert. In der nahe gelegenen Savannenanlage teilen sich Afrikanischer Büffel, Pinselohrschwein und Warzenschwein eine riesige Anlage. Sie verstehen sich gut miteinander und so zieht das Trio oft gemeinsam durch die Zoo-Steppe. Mooby, das Warzenschwein liebt besonders erfrischende Schlammbäder. Diese Leidenschaft teilt es mit den beiden Nashörnern Sherino und Kabira. Sie kamen 2001 nach Entebbe und sind bislang die einzigen Breitmaulnashörner Ugandas. Mit der Umgestaltung zum 'Uganda Wildlife Education Centre' Mitte der 1990er-Jahre ist am Ufer des Viktoriasees ein einzigartiger, moderner Heimatzoo geschaffen worden. Für die meisten Ugander die einzige Möglichkeit, die Tierwelt ihres Landes kennen zu lernen. Mit 130.000 Besuchern pro Jahr verzeichnet der Zoo von Entebbe mehr Zulauf als alle ugandischen Nationalparks zusammen.

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15:30 - 16:15, B3
Auf verwehten Spuren fauna.gif (2335 Byte)

Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 1950er Jahren zog es den Filmemacher und Weltenbummler Martin Schliessler (1929 - 2008) immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Auch minus 50 Grad Celsius schreckten ihn nicht. Unter härtesten Wetterbedingungen filmte er am Nordmeer Eisbären und Ölbohrtürme. Martin Schliessler traf auf außergewöhnliche Menschen, die sich den extremen Lebensbedingungen Alaskas aussetzten. Heute lebt er zurückgezogen in Vancouver. Im letzten Teil von 'Auf verwehten Spuren' ergründet Jochen Schiessler die Geschichte Alaskas - eine Geschichte von Gier und Verlangen. Auf den Spuren seines Vaters Martin Schliessler besucht er Goldgräber, die noch heute ihr Glück in Alaska suchen, und folgt dem Verlauf der Trans-Alaska-Pipeline von den Ölförderplätzen im Norden bis nach Valdez im Süden.

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16:15 - 17:45, 3SAT
Polaris - Seele des Nordens ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Es ist eine der wildesten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde: der hohe Norden jenseits des Polarkreises. Das Leben der Menschen dort bedeutet einen ständigen Kampf gegen die Naturgewalten. Die zweiteilige Dokumentation 'Polaris - Seele des Nordens' führt nach Grönland, Finnland und Sibirien und begleitet drei Familien in ihrem Alltag - von der Sommersonnenwende bis zum letzten Sonnenuntergang in der Polarnacht.

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17:20 - 17:45, arte
Nächster Halt - Peking

Peking ist zweifellos ein neues Eldorado für Abenteurer aus aller Welt und seit kurzer Zeit auch ein Einwanderungsziel. Nach Schätzungen sollen in der chinesischen Hauptstadt heute mehr als 200.000 Ausländer leben. Was reizt die aus aller Welt Zugezogenen an Peking? Wie lebt man sich in dieser Megapole ein, deren Großraum von nahezu 20 Millionen Menschen bevölkert wird? Auskunft darüber geben einige Wahlpekinger, darunter ein französische Fernsehmoderator und Mitglieder einer aus afrikanischen Studenten bestehenden Fußballmannschaft.

17:45 - 18:30, 3SAT
Fahrten ins Ungewisse fauna.gif (2335 Byte) geschichte.gif (1360 Byte) aus.gif (2377 Byte)

1912 verschwand der Polarforscher Herbert Stranz beim Versuch, die Nordostpassage zu durchfahren, auf dem Eis vor Spitzbergen. 2007 bricht Arved Fuchs ebenfalls gen Norden auf. Er will das mysteriöse Verschwinden von Stranz rekonstruieren. Meteorologe Dirk Notz, Kirsten Hoehne und Frode Mo waren mit der Kamera dabei.

Info: Die Nordostpassage ist der Seeweg von Europa nach Asien durchs Nordpolarmeer - schwer passierbar durch einen Packeisgürtel. Die Klimaerwärmung macht die Route wirtschaftlich interessant: Sie wäre 6000 km kürzer als die bisherige.

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19:30 - 20:15, arte
Wilde Pyrenäen fauna.gif (2335 Byte)

Als Gott die Pyrenäen schuf, heißt es, bildete er die Felsen so, dass sie tagsüber das Licht trinken können. Nach Sonnenuntergang verströmen sie es wieder in die Welt, und so leuchten die Wände und Zinnen in den Nächten still unter den Sternen. Sonne und Wolken spielen mit dem Licht der Berge und malen faszinierende Bilder. Der mediterrane Klimaeinfluss verwandelt die Almen in ein Blütenmeer und sorgt für eine extrem artenreiche Tierwelt. Im Cirque de Gavarnie, einem imposanten Felsenkessel auf der französischen Seite, ziehen Murmeltiere ihre Jungen auf. Bären streifen durch das katalanische Arantal. Die Bartgeier kontrollieren jeden Tag riesige Reviere in der Bergwildnis, um nach Aas zu suchen. Finden sie einen Knochen, tragen sie ihn in große Höhen und lassen ihn dann fallen. Durch die Wucht des Aufpralls wird der Knochen in schlundgerechte Stücke zertrümmert. Fast überall in Europa sind die Bartgeier verschwunden, in den Pyrenäen hingegen scheint der Lebensraum der äußerst seltenen Tiere noch intakt. Abgelegene Gebirgsschluchten bieten ihnen Rückzugsräume für die Aufzucht der Jungen und Knochen, ob von abgestürzten Gämsen oder Schafen, finden die Bartgeier dort reichlich. Auch engagierte Vogelschützer sichern die Zukunft dieser Greifvögel. Mitte Juli verlässt der Bartgeiernachwuchs sein Nest und startet auf eigenen Flügeln in eine Welt voller Abenteuer.

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20:15 - 21:00, NDR
Die größten Naturschauspiele der Erde ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)  klop.gif (5099 Byte)

Die Kalahari in Botswana zählt zu den trockensten Wüsten der Erde. Doch einmal im Jahr werden tausende Quadratkilometer Land überflutet: Regenfälle im Angola-Hochland im Frühling sorgen dafür, dass sich die Wassermassen des Okawango in die Wüste ergießen. Millionen Tiere haben so die Möglichkeit, die Trockenheit zu überstehen.

Der Okawango, der als Cubango in Angola entspringt, ist etwa 1600 km lang. Er mündet in Botswana in dem mit 16.000 qkm größten Binnendelta der Erde.

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21:45 - 22:00, 3SAT
Wien, Österreich - Dem Tod seine Stadt erbe.gif (2965 Byte)

In kaum einer europäischen Stadt ist das Morbide so gegenwärtig wie in Wien. Nirgendwo sonst wurde der Tod so oft besungen und bedichtet. Darum führt der Tod, der laut Georg Kreisler ein Wiener ist, durch diesen Film. Etappen des historischen Stadtrundgangs sind die Hofburg, die Gruften der Augustinerkirche und der Michaelerkirche, das Haas-Haus und ein Caféhaus. Aber auch ein lebendiges und ganz neues Wien wird vorgestellt: Das Museumsquartier, das mit einem architektonischen Ensemble aus beeindruckenden Neubauten im Kontrast zu den renovierten Hofstallungen steht. Die Dokumentation aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' führt durch die Stadt Wien.

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