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Dienstag, 14.02.2012
00:30 - 01:30, arte
Astronauten, Wikinger und Geister ausrufezeichen2.gif (1830 Byte)

Im Süden von Wales, dem früheren Zentrum der britischen Kohle- und Eisenindustrie, liegen die Kleinstadt Merthyr Tydfil und das Dorf Heolgerrig. Dort beginnt Anfang der 70er Jahre der damals 19-jährige Filmstudent Robert Haines, seine Familie, seine Freunde und manchmal auch völlig Fremde zu fotografieren. Für ihn sind diese Bilder Aufnahmen ganz gewöhnlicher Menschen, die ein ganz gewöhnliches Leben führen, und so landen die Fotos in einem Pappkarton und werden vergessen. Erst knapp 40 Jahre später öffnet Haines diesen Karton wieder und findet etwas Unerwartetes: Er stößt auf Porträts von Menschen, die jetzt gar nicht mehr gewöhnlich scheinen, Fotos von großer Präsenz und Kraft, die davon erzählen, wie eine Industrie, ganze Berufsstände, eine Region und ihre Dorfgemeinschaften Geschichte werden. Und plötzlich will jeder diese Bilder sehen, ein Fotobuch entsteht, mehrere Ausstellungen folgen, Fernsehen und Zeitungen berichten über die 'vergessenen Fotos'. Haines entscheidet sich, zurück nach Merthyr und Heolgerrig zu gehen und dort nach den Menschen zu suchen, die er damals fotografiert hat. Er will herausfinden, was aus ihnen geworden ist. Und er trifft tatsächlich nicht wenige seiner ehemaligen 'Motive' wieder, redet mit ihnen, hört ihren Erzählungen zu und macht daraus das vielschichtige Porträt einer Gemeinde, poetisch und elegisch, lustig und anrührend, bildschön und eigenwillig. Haines zeigt, dass kein Leben 'gewöhnlich' ist, wenn man wirklich hinsieht.

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Spannende Geschichten im 
Tagebuch News Archiv

02:15 - 02:45, H3
Mit dem Wildhüter in der Rhön fauna.gif (2335 Byte)

Der Winter ist hart in der Rhön, nicht nur für die Menschen. Wenn sich das hessische Mittelgebirge bei Eis und Schnee von seiner rauen Seite zeigt, geht es für viele Tiere ums nackte Überleben. Einer, der sich dann darum kümmert, ist der Ranger Georg Sauer. Er arbeitet fürs Biosphärenreservat und ist in der Hochrhön zuständig für alles, was mit Hege und Jagd zu tun hat. Der 'Hessenreporter' begleitet den Wildhüter und seine Kollegen bei der Arbeit. Auf das beinahe ausgestorbene Birkhuhn etwa haben sie ein besonderes Auge. Die Tiere haben alle einen Sender bekommen, so dass man sie aufspüren kann. Das machen die Männer regelmäßig. Um den kleinen Bestand zu schützen, müssen die Feinde der Birkhühner gejagt werden: das Schwarzwild, aber auch Füchse und Marder. Für die stellen die Jäger Fallen, die mit modernster Technik überwacht werden. Wenn der Winter kommt, gibt es eine große Schwarzwildjagd. Bei sehr hohem Schnee wird der Notstand fürs Wild ausgerufen. Dann müssen Rehe und Hirsche gefüttert werden. Das übernehmen die Jäger in ihren Revieren, koordiniert von Ranger Georg Sauer.

03:45 - 04:30, Phoenix
Russlands Ströme - Russlands Schicksal ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Seit Millionen von Jahren lebt der Stör in der Wolga - sein Kaviar ist einer von Russlands Schätzen. Jetzt bleiben die Netze der Fischer immer öfter leer: eine Folge der Umweltverschmutzung und des Raubbaus an der Natur.

Erster von drei Teilen über Russlands große Flüsse. Es folgen Berichte über die Lena und den Amur .

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04:30 - 05:15, Phoenix
Russlands Ströme - Russlands Schicksal ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Die Lena ist der zweitlängste russische Fluss. Über die Hälfte des Jahres vom Eis bedeckt, wird die Lena im Frühsommer zum reißenden Strom. Der Film zeigt Tiere und Menschen, die an ihrem Ufer leben. Per Hubschrauber und im Auto, zumeist aber auf einem altersschwachen Lenadampfer hat das Fernsehteam die viereinhalb Tausend Kilometer bewältigt - von der Quelle im Baikalgebirge, vorbei an den majestätischen Lena-Felsen und quer durch Russlands sibirische Schatzkammer.

04:45 - 05:05, SWR
Norwegens neue Touristenstraßen fauna.gif (2335 Byte)

Rastplätze und Aussichtspunkte in zeitgenössischer Architektur, moderne Kunst am Straßenrand? In Norwegen führen Straßen fast immer durch eine spektakuläre Natur, was in jedem Sommer viele Autotouristen anlockt. Naturliebhaber hinterm Lenkrad - eigentlich ein Widerspruch, den das norwegische Straßenbauamt aufzulösen versucht. Es schreibt deshalb Wettbewerbe aus, engagiert Architekten, Künstler und Ingenieure, und so entstehen Haltepunkte, die selbst zu Attraktionen werden. Sie locken Gäste an und öffnen in mehrfacher Hinsicht den Blick auf beziehungsweise für die großartige Natur. Und die Touristenströme können besser gelenkt werden, was ökologisch sinnvoll ist. 18 der schönsten Reichsstraßen baut das norwegische Straßenbauamt auf diese Weise zu nationalen Touristenstraßen aus. Einige sind bereits fertig, drei von ihnen in Südnorwegen stellt der Film vor.

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05:15 - 06:00, Phoenix26
Russlands Ströme - Russlands Schicksal ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Die Russen nennen ihn Amur, die Chinesen 'schwarzer Drache'. Der 4416 Kilometer lange Fluss trennt an seinem Oberlauf zwei Welten: Auf der einen Seite liegen die Trümmer des Ex-Sowjetstaates, auf der anderen wachsen Wolkenkratzer in den Himmel. Das Ufer ist auch Heimat des Amur-Tigers. Das Leben am Fluss zeigt Anne Gelinek.

06:00 - 06:45, Phoenix
Russland - Eine Winterreise ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

In den Goldminen der Kolyma in Jakutien beginnt der erste Teil der Russland-Dokumentation über das harte Leben fernab der Großstädte der ehemaligen Weltmacht. Das Reporterteam begleitet Bergleute, die goldhaltiges Quarzgestein in 134 m Tiefe mit uralten Maschinen aus Stollen brechen. Ihr Arbeitsplatz: eiskalt, staubig und eng.

Jakutien ist eine der kältesten Regionen der Erde, die von Menschen besiedelt wird. Mehr als 6300 Kilometer legte das ZDF-Team mit Lkw, Schneeraupen und Schlitten bis tief ins Landesinnere zurück.

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06:45 - 07:30, Phoenix
Russland - Eine Winterreise ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Das ZDF-Team folgt den Spuren Alexander von Humboldts, der 1829 auf Einladung des Zaren Sibirien bereiste. Die Reporter sind unterwegs vom Ural bis an die chinesische Grenze, reisen auf meterdick zugefrorenen Flüssen, lernen Menschen kennen, die Eis, Schnee und Kälte trotzen und in der Einöde nach Reichtümern suchen.

Info: Alexander Freiherr von Humboldt starb 90-jährig am 6.5.1859 in Berlin. Der Naturwissenschaftler machte weltweit bahnbrechende Beobachtungen: u.a. Mitbegründer der physischen Geografie.

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08:35 - 09:05, RBB
Rufe aus der Kalahari - Die Sprache der Erdmännchen fauna.gif (2335 Byte)

Sie sind die Publikumslieblinge in jedem Zoo. Sie flitzen umher, machen plötzlich Männchen, verschwinden in Erdlöchern und tauchen genauso schnell wieder ganz woanders auf. Die kleinen drolligen Kerlchen haben einen Namen: Erdmännchen, und sie haben als nächste Verwandte die viel größeren Hyänen. Was die wohl gemein haben? Erdmännchen leben in Clans, in Großfamilien, in der Kalahari im Süden Afrikas. Einer für alle - alle für einen, das ist ihr Motto. Sie stehen gemeinsam miteinander auf, einer schiebt meistens Wache, während die anderen nach Futter suchen. Erkennt er eine Gefahr, gibt er sofort Laute von sich. Je nachdem, wie groß die Gefahr ist, reagieren auch die anderen Familienmitglieder. Genauso sozial geht es bei der Nachwuchs-Versorgung zu. Die Weibchen bringen die Jungen zur Welt und säugen sie, aber auch die Männchen dürfen als Babysitter für einige Stunden die Mutterrolle übernehmen. Gemeinsam gehen die Erdmännchen auch gegen ihre Feinde vor. Woher weiß man das alles? Die Antwort gibt die schweizerische Verhaltensforscherin Prof. Dr. Marta Manser, die seit Jahren die Sprache und das Verhalten der Erdmännchen in der Kalahari studiert hat.

08:55 - 09:50, arte26
Westafrika - Geheimnisvolle Sahara ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Der junge Fulbe-Hirte Ibrahim lebt in Niger. Er hofft, beim traditionellen Schönheitswettbewerb für Männer zu gewinnen. Beim Guérewol-Fest stellen sich die geschminkten, herausgeputzten und mit zahlreichen Accessoires geschmückten Männer nach stundenlanger Vorbereitung in einer Reihe auf. Die jungen Frauen des Dorfes sehen sich die Bewerber an und wählen sich unter den Tänzern den Schönsten aus. Schönheit ist allerdings auch das Einzige, das Ibrahim geblieben ist, denn ihm und seiner Familie sind alle Nutztiere weggestorben. Viele Stämme leben in tiefster Armut, denn immer länger anhaltende Dürrezeiten haben zu einer Ausbreitung der Wüstenflächen geführt. Die einzige Nahrung der in der Region verbliebenen Menschen ist ein bitteres Kraut. Viele der Kinder leiden an chronischer Unterernährung. Auch den Tieren fällt es zunehmend schwerer, in diesem immer trockeneren Umfeld zu überleben. So bleibt vom Banzena-See in Mali manchmal nur noch eine große Pfütze übrig. Und die wenigen noch hier lebenden Elefanten müssen Hunderte von Kilometern zurücklegen, um Wasser zu finden.

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11:00 - 12:30, arte
Ein Lied für eine Königin

Trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten halten die Briten an ihrer kostspieligen Monarchie fest. Der britische Filmemacher Don Kent wirft zum 60. Jahrestag der Thronbesteigung von Queen Elizabeth II. (Bild: Ausschnitt aus Graham Deans Gemälde 'ohne Titel') einen kritischhumorvollen Blick auf Monarchie und Gesellschaft seines Heimatlandes. Der Filmautor zeigt unveröffentlichte Archivaufnahmen sowie die berühmten Königinnenfotos von Sir Cecil Beaton.

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11:30 - 12:15, NDR
Ganges - Indiens Fluss des Lebens ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Allein auf den ersten 200 Kilometern überwindet der Ganges ein Gefälle von über 2.800 Metern, ehe er im Tiefland beginnt zu mäandern. In den nun immer dichter bevölkerten Tälern säumen einzelne Wälder die Ufer, doch immer häufiger bestimmt die Landwirtschaft das Bild. Reis, Gerste, Hirse, Baumwolle, Zuckerrohr reifen in der kräftigen Sonne. Treten die Städte ins Blickfeld, fallen die großen Zeremonien der Hindu-Gläubigen auf, die im Wasser des Ganges stattfinden. Bei Haridwar hat der Fluss die große Ebene, die seinen Namen trägt, erreicht. Das Lichterfest wird täglich zu abendlicher Stunde abgehalten, Kumph Mela ist dagegen die größte Wallfahrtsversammlung auf Erden mit mehreren Millionen Pilgern am Ort. Große Zuflüsse schenken dem Ganges zusätzlich Wasser. Der Chambal schafft es aus einer Wüste heraus, sein Wasser in die Ebene zu bringen. Hier lässt sich auch der seltene Gangesgavial sehen. Mit der putzigen Schnauze ein recht ungewöhnliches Krokodil, dafür ein umso besserer Fischjäger. Über sechs Meter lang werden die Männchen. Ein wichtiges jährlich wiederkehrendes Naturereignis stellt der Monsun dar. Aus zahmen Gebirgsbächen entwickeln sich reißende Flüsse. Geröll, Sand und viel Wasser bringen sie ins Tiefland. Die Überschwemmungen in den Ebenen sind riesig. Tausende Quadratkilometer weit steht das Land unter Wasser. Aber der Schlamm ist fruchtbar und beschert reiche Ernten. Heute lebt ein Zehntel der Weltbevölkerung im Gangesbecken, dennoch blüht überraschenderweise auch die Tier- und Pflanzenwelt auf diesen dicht bevölkerten Ebenen. Sarus-Kraniche vollführen ihre Balztänze inmitten der Reisfelder, während Scharen von Rhesusaffen in alten Tempeln und Mangogärten leben. Andere dagegen, wie die einzigartigen Gangesdelfine und die Gangesgaviale, sind fast verschwunden und überleben nur noch in entlegenen Abschnitten des Flusses.

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12:30 - 12:50, arte
En casa - Zu Hause

Gina, eine chilenische Mapuche, arbeitet seit ihrer Jugend als Hausangestellte in wohlhabenden Häusern der Weißen: Sie putzt, wischt und schrubbt, bereitet Essen vor, das sie selbst nicht essen wird, und schenkt ihre ganze Liebe den Kindern, um die sie sich kümmert. Damit folgt sie dem Schicksal vieler Mapuche - der größten indigenen Minderheit Chiles, die nach jahrhundertelangem, oft erfolgreichem Kampf gegen die spanischen Eroberer nun vor allem als Hausbedienstete für die Familien der Reichen tätig sind. Die Arbeit für andere Familien lässt keine Zeit für die Gründung einer eigenen, das fremde Leben verdrängt eigene Träume und Bedürfnisse. Doch anders als ihre Schwester Luisa, die wie viele andere Mapuche ihre indigene Herkunft mit einem Gefühl von Scham betrachtet und verdrängt, leugnet Gina ihre Wurzeln nicht, sondern ist stolz auf sie.

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13:15 - 13:30, 3SAT26
Tasmanien fauna.gif (2335 Byte)

Der australische Inselstaat Tasmanien ist für die einen 'Sträflingsinsel', für die anderen das 'Paradies am Ende der Welt'. Eine Reise von Europa an die Südostspitze Australiens ist auch heute noch nicht in einem Tag zu bewältigen. Die ersten weißen Siedler, die vor rund 200 Jahren nach Australien aufbrachen, waren monatelang unterwegs. Ihr Vorhaben war gefährlich, aber Landgeschenke lockten, und die Fruchtbarkeit des Bodens wurde gerühmt. Ein englischer Landpfarrer und Amateurgeologe verkündete, 'dass der verlorene Garten Eden auf Tasmanien gelegen' habe. Tausende haben dort schließlich ihr persönliches Paradies gesucht und es sich geschaffen, oft ohne Rücksicht auf die Natur. Erst in den 1970er Jahren, nachdem die Hälfte aller Säugetierarten in Australien ausgerottet war, hat ein Umdenken eingesetzt. Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Inselstaats Tasmaniens und stellt Projekte vor, die dort heute die Natur und die Ureinwohner schützen.

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13:30 - 14:15, 3SAT26
Nosy Be - Madagaskars Parfum-Insel fauna.gif (2335 Byte)

Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt und rund 1,6-mal so groß wie Deutschland. Obwohl Madagaskar nur durch den Kanal von Mosambik getrennt etwa 400 Kilometer von Afrika entfernt liegt, erscheint das Land ganz anders, beinahe schon als eigenständiger Minikontinent. Die Küche, die Musik und der farbige Alltag sind geprägt von den Kulturen Afrikas, Arabiens und Asiens, woher die Vorfahren der Madagassen stammen. Im fruchtbaren Norden Madagaskars wachsen Pfeffer, Kaffee, Tabak, Zuckerrohr, Nelken, Vanille und vor allem die wertvolle Parfumpflanze Ylang-Ylang. Ihr verdankt die kleine tropische Insel Nosy Be, 'Ile de Parfum', ihren unvergleichlichen Duft und einen relativ hohen Lebensstandard in einem der ärmsten Länder der Welt. Die Dokumentation 'Nosy Be - Madagaskars Parfum-Insel' zeigt Leben und Arbeit des Ylang-Ylang-Produzenten und Destillateurs Sabyr Houssem und seiner Familie. Die von Sabyr Houssem mit einfachsten Mitteln erzeugte Ylang-Ylang-Essenz findet Eingang in die edelsten Parfums.

14:00 - 14:30, H3
Eisenbahn-Romantik fauna.gif (2335 Byte) bahn.jpg (2936 Byte)

Auf breiter Spur fährt ein kleiner blauer Schienenbus durch die faszinierende Landschaft Kareliens. An Bord der historischen Triebwagengarnitur: eine Gruppe Eisenbahnfreunde, unterwegs auf dem Schienenetz von Mittelfinnland. Diese zweite Etappe beginnt in Kareliens Hauptstadt Joensuu. Die Reise führt zur östlichsten Schiene auf dem europäischen Kontinent, in das einst größte finnische Bergwerk Outukumpu und in den kleinsten Nationalpark Finnlands, Rokua. Weiter geht's an die Westküste nach Oulu, Europas nördlichster Großstadt. In den Zeiten der Mitternachtsonne wird hier die Nacht zum Tage. Als letzter Superlativ der Fahrt steht die Jokioinen-Bahn auf dem Programm, Finnlands älteste Schmalspureisenbahn. Die Dampfbahnstrecke ist in Betrieb seit ihrer Eröffnung im 19. Jahrhundert.

14:15 - 15:00, NDR26
Bilderbuch Deutschland fauna.gif (2335 Byte)

Der Vulkanismus prägt das Gesicht der Eifel vom Laacher See unweit des Rheins bis nach Manderscheid im Südwesten. Er ist bestimmend für das Landschaftsbild, aber auch für die Kultur der Region. Eine Kultur erbaut auf Lava. Vom vulkanischen Gestein lebten einst viele Menschen rund um den Laacher See. Mit vulkanischem Gestein schufen und schaffen sie immer noch ihre Bauwerke. Davon zeugen die Mauern des traditionsreichen Klosters Maria Laach genauso wie die Tuffsteinhäuser von Weibern und die Basalthöhlen von Mendig. Dutzende von Steinbrüchen überziehen die gesamte Hocheifel westlich des Laacher Sees. Auf den sanften Hügeln weidet das typische rotbunte Vieh. Landwirtschaft bestimmt das Bild.

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14:15 - 14:45, 3SAT26
Von Himmel und Hölle ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Das Paradies geht unter. Der Präsident der Malediven sucht bereits nach einer neuen Bleibe für sein Volk, denn die Trauminseln der Atolle und Korallenriffe im Indischen Ozean werden versinken. Während die ersten Bewohner die Inseln zwischen Südindien und Sri Lanka verlassen - sie sind die weltweit ersten Klimaflüchtlinge - sonnen sich die Touristen weiter an den Stränden der prachtvollen Sechs-Sterne-Resorts. Nirgendwo liegen Himmel und Hölle so unvermutet nah zusammen wie auf diesen Archipelen mitten im Meer. Im Südwesten Indiens, in Kerala, verwandelt sich alljährlich ein Dorf zum Schauplatz eines mystischen Festivals: Ein Unberührbarer aus der untersten Kaste wird für 30 Stunden zum Gott erkoren. Auslandskorrespondent Markus Grüne sucht nach 'Himmel und Hölle' auf den Malediven, in Indien und in Sri Lanka.

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14:30 - 15:15, H3
Metropolen des Ostens

Über Jahrzehnte war Moskau, die Zehn-Millionen-Metropole, das Zentrum eines Riesenreiches, sogar einer Supermacht. Moskau hat mindestens zwei katastrophale Schlachten überlebt, alles ist riesengroß. Moskau ist eine Stadt der Superlative wie New York oder Tokio - und: Moskau ist nicht Russland. Moskau ist längst nicht mehr das Moskau der Sowjetunion und das der Nach-Gorbatschow-Zeit: Das Moskau von heute ist gespalten. Das Zentrum, das 'alte' Moskau, die Residenz der Superreichen, wirkt 'völlig durchgeknallt'. Die Menschen in den Randgebieten, die natürlich in der Überzahl sind, leben zwischen Normalität und sozialen Problemen. Der Film von Christian Klemke beobachtet und befragt die Menschen, die Moskauer. Klemke zeigt die Welt der Superreichen, die der Normalbürger und nicht zuletzt die der sozial Schwachen.

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14:30 - 15:28, MDR
LexiTV - Wissen für alle

Der Sage nach war er der Urvater der Tschechen: Cech. Denn er führte sein Volk in die neue Heimat: in das Land zwischen Böhmerwald und Beskiden, wo Elbe und Moldau fließen. Heute leben in diesem Staat im Herzen von Europa über zehn Millionen Menschen. 'LexiTV' geht dort auf Erkundungstour, besucht malerische Städte und zauberhafte Landschaften und taucht in die Geschichte von Böhmen und Mähren ein. Die Sendung stellt Ausflugsziele im spannenden Nachbarland vor und hinterfragt auch das deutschtschechische Verhältnis.

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14:45 - 15:30, 3SAT
Ko Samui ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Ursprünglich ein Geheimtipp für Reisende und Aussteiger, ist die Insel Ko Samui heute zu einem Aushängeschild des Thailand-Tourismus geworden. Ziel ist es, die Insel für den 'gehobenen' Tourismus zu erschließen und sie nicht zu einem Ort des ungehemmten Massentourismus verkommen zu lassen. So wird Bauten-'Wildwuchs' verhindert, Hotels müssen in die Landschaft eingepasst sein und dürfen nicht höher gebaut werden als die sie umgebenden Palmen. Kokospalmen waren, neben der Küstenfischerei, bis zum Aufkommen des Tourismus die einzige Einnahmequelle der Inselbewohner. Bis heute prägen Kokosplantagen das Bild der Insel. Ko Samui, mit 250 Quadratkilometern etwa halb so groß wie Ibiza, hat wegen seiner drei Millionen Kokospalmen den Beinamen 'Coconut Island'. Neben der landschaftlichen Schönheit und den touristischen Attraktionen zeigt die Dokumentation 'Ko Samui' vor allem Kultur und Alltag der Inselbewohner: Tempelfeste und Büffelkämpfe, Kokosernte und Fischerei, Schattenspiel und Mumienverehrung.

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14:55 - 16:35, arte
Kiss Me, I'm Jewish kirche.gif (4999 Byte)

Der junge Rabbiner Zevi Ives und seine Frau Sara verkörpern die derzeitige Aufbruchstimmung, die unter den jungen Juden Europas herrscht. Sie mischen mit ihrer Organisation für Jüdische Studenten in Europa das jüdische Leben auf dem Kontinent auf. Ihre Mission: Jude sucht Jüdin. Viermal im Jahr rufen sie: 'Party Like a Jew', und Tausende jüdischer Singles folgen ihnen zu den Single-Wochendenden, die sie in ganz Europa organisieren. In der dritten Generation nach der Schoah breitet sich die Vielfalt jüdischen Lebens wieder kraftvoll in den Metropolen Europas aus. Kreativ, vernetzt, selbstbewusst und unternehmungshungrig treten junge Jüdinnen und Juden ihr reiches kulturelles Erbe an. Sie brechen über 60 Jahre nach dem Holocaust auf, um zu erwecken, was auch von ihren Eltern verdrängt und verschüttet wurde. Auf der Suche nach einer eigenen jüdischen Identität finden sie neue, zeitgemäße Formen und Inhalte. Sie tun dies im Bewusstsein, als Juden leben zu wollen, und auch, um von ihrer Umgebung als Juden erfahren zu werden. Der Dokumentarfilm hält fest, was es bedeutet, für 400 jüdische Singles aus ganz Europa ein Event zu organisieren, bis die Flirtlustigen schließlich anreisen, um den Spagat zwischen Thora und Speed-Dating zu wagen.

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15:15 - 16:00, NDR
Alaska - Die 48 Stunden von Kodiak ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Kodiak in Alaska ist die zweitgrößte Insel der Vereinigten Staaten. Hier ist der Kodiak-Bär zu Hause, das größte Landraubtier der Welt. Jahr für Jahr im Sommer und im Herbst, wenn die Lachse zu Hunderttausenden zu den Laichplätzen aufsteigen, herrscht an den Flüssen Hochbetrieb. Dann machen die Bären reiche Beute. Auf Kodiak leben rund 6.000 Menschen, etwa die Hälfte hat direkt oder indirekt mit dem Fischfang oder der Fischverarbeitung zu tun. Hunderte von Fischkuttern und Trawlern liegen im Hafen, einem der bedeutendsten von ganz Alaska. Ein Team des NDR war im Spätsommer 2006 bei einer Fangfahrt auf Heilbutt dabei. Der Skipper des Bootes 'Compromise' heißt Brian Young. Er fischt schon mehr als 20 Jahre in den kalten Gewässern der Bristol Bay und der Beringsee. Mit von der Partie sind seit einigen Jahren seine beiden Söhne Josh und Jeremy. Der Pazifische Heilbutt, auf den es Brian und seine Söhne abgesehen haben, wird mit so genannten Langleinen, die mit Lachsködern bestückt sind, gefangen. Besonders große Heilbutts können ein Gewicht bis zu 350 Kilogramm auf die Waage bringen; ein Fang, der sich bei einem Kilopreis von neun Dollar lohnt. Innerhalb von 48 Stunden haben Brian, Josh und Jeremy mehr als 7.000 Kilogramm Heilbutt am Haken. Der Film erzählt aber nicht nur vom Leben und von der Arbeit einer Fischerfamilie auf Kodiak, er vermittelt auch spektakuläre Eindrücke einer nahezu unberührten Natur und berichtet von der spannenden Entdeckung Kodiaks vor 250 Jahren durch russische Pelzhändler.

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15:15 - 16:00, RBB26
Bilderbuch Deutschland fauna.gif (2335 Byte)

Die Reise entlang der Oste beginnt in den Mooren der nördlichen Lüneburger Heide und endet nach 140 Kilometern im Marschland und in der Mündung der Oste in die Elbe, unweit der Deutschen Bucht. Eine Reise durch eine sehr reizvolle Landschaft, mit Besuchen bei den Menschen, die eine enge Beziehung zu ihrem Fluss haben. Die Landschaft links und rechts der Oste ist von Landwirtschaft geprägt. Größere Städte gibt es hier nicht, aber kleine hübsche Orte, durch die sich der Fluss schlängelt. An den Straßen stehen alle paar Kilometer Gemüsestände, unbeaufsichtigt. Sie laden zur Selbstbedienung ein. Und tatsächlich, es funktioniert: Die meisten, die etwas nehmen, werfen Geld in den 'Opferstock'.

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15:30 - 16:00, 3SAT
Chinas wilder Fluss ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Auf Chinesisch heißt er Lancang Jiang, was soviel wie 'wilder Fluss' bedeutet: Der Mekong (aufgestaut bei Wanyaolong) ist mit fast 5000 km einer der längsten Ströme der Erde. Im Himalaya liegt seine Quelle. Bevor er ins Chinesische Meer mündet, durchfließt er sieben Länder, mehr als die Hälfte seines Laufs liegt im Reich der Mitte. An seinen Ufern wachsen Wein, Tee, Tabak und Heilkräuter. Ariane Reimers zeigt faszinierende Landschaften und den Alltag der Menschen am Fluss.

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16:00 - 16:30, 3SAT
Hongkongs grüne Inseln fauna.gif (2335 Byte)

Der Hauptinsel mit der Glitzerwelt der Wolkenkratzer vorgelagert, findet man Hongkongs grüne Inseln. Korrespondentin Christine Adelhardt und ihr Team besuchen u.a. das Fischerdorf Aberdeen , Lamma Island - das Sylt Asiens, und die Insel Cheung Chau, wo noch das dörfliche China zu existieren scheint.

Info: Die Bevölkerungszahl Hongkongs hat sich in den letzten 60 Jahren verzwölffacht: von 600.000 im Jahr 1945 bis auf 7,004 Mio. 2009.

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16:30 - 17:15, 3SAT
Tahiti fauna.gif (2335 Byte)

Wohl kaum ein Land ist seit über zwei Jahrhunderten so sehr Inbegriff von Sehnsüchten und Paradiesvorstellungen wie die französische Südseeinsel Tahiti, die zu Französisch-Polynesien gehört. Dort führen - so der Mythos - schöne, gutherzige Menschen ein sorgloses Leben inmitten einer paradiesischen Natur. Geschaffen wurde der Mythos durch die enthusiastischen Reiseberichte europäischer Seefahrer wie Louis Antoine de Bougainville und James Cook, durch Schriftsteller, Philosophen und Maler. Paul Gauguins berühmte Tahiti-Gemälde und der Film 'Die Meuterei auf der Bounty' besiegelten das verklärte Bild Tahitis. Die Dokumentation 'Tahiti' stellt die Südseeinsel vor und kontrastiert Mythos und gesellschaftliche Realität des heutigen Tahitis. Sie gibt Einblick in Alltag, Kultur und Lebensgefühl der Menschen, begleitet Tänzer und Ruderer bei ihren Vorbereitungen auf den unbestrittenen Höhepunkt des Jahres: das 'Heiva i Tahiti'-Fest im Juni.

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17:15 - 17:45, 3SAT
Im Herzen der Südsee ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte)

Weiße Sandstrände, malerische Wasserfälle und unberührte Regenwälder: Das ist der Inselstaat Samoa mit den Hauptinseln Savaii und Upolu im Herzen der Südsee. Auf den berühmten Lavafeldern leben die Menschen in unwirtlicher Umgebung. In den Fischerdörfern werden neben dem samoanischen Lebensstil auch traditionelle Jagdmethoden gepflegt. Beim größten Volksfest des Landes starten die traditionellen Langboote zu einem Rennen. An die Tatsache, dass Samoa einst deutsche Kolonie war, erinnern zahlreiche Namen: So legte 1885 ein Mann namens Frederick Kruse von der Ostseeinsel Fehmarn mit einem Segelschiff an der Küste an. Seine Urenkelin führt heute ein Hotel auf Samoa mit dem Namen 'Insel Fehmarn'. Der Tourismusminister heißt Misa Telefoni Retzlaff - sein Großvater brachte die ersten Telefone von Berlin nach Samoa. Die Dokumentation 'Im Herzen der Südsee' stellt Samoas Hauptinseln Savaii und Upolu vor und erzählt Alltagsgeschichten aus dem Leben im Südseeparadies.

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17:20 - 17:45, arte
Nächster Halt - Peking

Die Chinesen sehen sich gerne als große Familie. Im Freien finden sich alle Familienmitglieder zusammen. Und dank des kontinentalen Klimas können sich die Bewohner von Chinas Hauptstadt Peking tatsächlich neun Monate im Jahr in den städtischen Parks und Grünanlagen treffen und die Natur genießen. An dieser uralten Sitte hat auch der moderne Lebensstil nicht viel geändert. Mensch und Natur bilden in der Vorstellungswelt der meisten Chinesen eine Einheit, und das Leben im Freien ist für sie mehr als nur eine Gewohnheit, es ist eine echte Philosophie.

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17:45 - 18:30, 3SAT
Rapa Nui - die Osterinsel ausrufezeichen2.gif (1830 Byte) fauna.gif (2335 Byte) erbe.gif (2965 Byte) geschichte.gif (1360 Byte) klop.gif (5099 Byte)

Wenn man 'Osterinsel' sagt, fallen vielen Menschen die rätselhaften, riesigen Tuffsteinfiguren ein, von denen etwa 1.000 Stück die raue Küste der Insel Rapa Nui säumten. Darüber hinaus sind die Insel und ihre Geschichte weitgehend unbekannt. Überlieferungen berichten, dass eine kleine Gruppe von Polynesiern um 350 nach Christus in ihren Segelbooten auf der Suche nach Neuland dorthin verschlagen wurde. Sie lebten die nächsten 1.300 Jahre in totaler Isolation inmitten des Pazifiks - 3.700 Kilometer vom südamerikanischen Festland und 2.250 Kilometer von der nächsten bewohnten Insel entfernt. So entwickelten sie ihre Kultur ohne Kontakt mit der Außenwelt. Mit der Entdeckung der Insel durch den holländischen Seefahrer Jacob Roggeveen (1659 - 1729)begann dort eine Kette von Überfällen, Entführungen und Morden. Der chilenische Kapitän Pedro Toro fand bei seinem Besuch 1870 nur noch 100 Männer sowie 78 Frauen und Kinder vor. Die Dokumentation 'Rapa Nui - die Osterinsel' erzählt die Geschichte der Insel und ihrer Bewohner.

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18:50 - 19:15, H3
service: reisen fauna.gif (2335 Byte)

Lebensfreude. Vielleicht zieht es deswegen Scharen von deutschen Pauschaltouristen an die Strände der Halbinsel Varadero, nach Holguín oder nach Havanna. Wo auch sonst sieht man so viele auf Hochglanz polierte, betagte Straßenkreuzer aus der Zeit Al Capones? Und das vor der Kulisse alter Kolonialpaläste, die einer nach dem anderen in frischem Glanz erstrahlen. Wer die Nähe zur Bevölkerung sucht und Bettenburgen meiden will, findet heutzutage preisgünstige Unterkünfte in Privathäusern und in den kleinen, privat geführten Restaurants, den 'Paladares', typisch kubanische Gerichte zu vernünftigen Preisen. Fehlt nur noch ein Salsa-Kurs. 'service: reisen' zeigt, was den Besucher in Kuba erwartet - auch die neueren Hotel-Oasen beispielsweise an den weißen Stränden der Insel Santa Maria oder den beeindruckenden Alexandervon-Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas, ein Regenwald, in dem der kleinste Frosch der Welt zu Hause ist. Er misst nur knapp einen Zentimeter und kommt nur auf Kuba vor.

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19:30 - 20:15, arte
Wilde Pyrenäen fauna.gif (2335 Byte)

Meterhoch liegt der Schnee in den winterlichen Pyrenäen und hat alles unter sich begraben. Es herrscht bittere Kälte, Nahrung ist jetzt für alle knapp. Die Tiere, die keinen Winterschlaf machen, kämpfen ums Überleben. Gämsen suchen in den Tälern nach den letzten genießbaren Leckerbissen. Wölfe unternehmen auf der Suche nach Beute weite Wanderungen. Auch für die Bartgeier sind die Aussichten trübe: Die Tierkadaver und insbesondere deren Knochen, von denen sich die Aasfresser hauptsächlich ernähren, liegen unter den Schneemassen begraben. Spanische Vogelschützer haben deshalb in den Pyrenäen Futterplätze für die Bartgeier eingerichtet. Dafür muss das Futter zu Fuß in eisige Höhen hinaufgetragen werden. Ab Mitte Februar erreichen die ersten Frühlingsboten die Pyrenäen. Tausende Kraniche kommen aus ihren zentralspanischen Winterquartieren und rasten ein letztes Mal in den Bergstauseen, bevor sie auf ihrem Weg nach Frankreich und Nordeuropa die Pyrenäen überqueren. In den Wäldern lassen Auerhühner ihre gurgelnden Balzrufe ertönen und die ersten Wiedehopfe erscheinen in den Bergdörfern. Bei den Bartgeiern ist der Nachwuchs geschlüpft. Aber nur wenn genug Nahrung da ist, werden sie die nächsten vier Monate bis zum Ausfliegen überleben.

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20:15 - 21:00, WDR26
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Auf der Halbinsel Kamtschatka gehen 20 verschiedene Klimazonen ineinander über. Der Naturfilmer Christian Baumeister folgte den Fährten von Bär, Vielfraß, Rotfuchs und Riesenseeadler .

Christian Baumeister, Biologe, wurde mehrfach für seinen Film 'Naturwunder Iguaçu' prämiert. Auf der Kamtschatka entkam das Team nur knapp einem Erdrutsch.

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20:15 - 21:50, arte
Paris - Berlin: Ein ungleiches Paar

Angela Merkel und Nicolas Sarkozy haben sich auf die Fahnen geschrieben, den Euro und Europa zu retten und demonstrieren verbissen Einigkeit. Doch auch die vielen gemeinsamen Auftritte können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich so angespannt sind wie lange nicht mehr. Als 'Grande Nation ganz klein' wird Frankreich in der deutschen Presse verspottet. An der Seine erwachen die 'alten Dämonen der Germanophobie'. Wie lange hält die Vernunftehe noch?

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22:00 - 22:30, WDR
Auf den Barrikaden

Wie meistern 30-Jährige die Euro-Krise? Sabine Heinrich besucht Ophélie in Paris und Andreas auf Euböa, um mit ihnen über ihre Sorgen zu reden.

23:15 - 00:55, RBB
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Zu Fuß durchquert Bilal, ein kurdischer Flüchtling aus dem Irak, ganz Europa. Ziel des 17-Jährigen ist England, wo seine große Liebe Mina demnächst mit einem Cousin zwangsverheiratet werden soll. Doch in Calais scheint der talentierte Fußballer, der von einer Profikarriere in der britischen Premier League träumt, am Ende seiner Reise angelangt zu sein: Polizei und Grenzbeamte kennen alle Tricks, um illegale Einwanderer abzufangen. Dabei trennen Bilal nur schlappe 20 Seemeilen von der nächsten englischen Stadt. Entschlossen beginnt er im örtlichen Hallenbad mit dem Schwimmtraining. Bademeister Simon, einst Olympiasieger im Kraulen, hat Mitleid mit dem couragierten Jungen und unterstützt dessen waghalsigen Plan. Zunächst will Simon mit seiner politisch korrekten Tat nur seine geschiedene Frau Marion beeindrucken, die ehrenamtlich für die Flüchtlingshilfe tätig ist. Doch je besser er den jungen Kurden kennenlernt, umso mehr freunden sich die beiden an. Bilal geht bei ihm ein und aus, doch das ist verboten. Simon wird von einem spießigen Nachbarn denunziert und muss sich vor Gericht verantworten. Für seine Zivilcourage bei der Unterstützung eines illegalen Flüchtlings drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft. Mit einem Neoprenanzug und dem Mut der Verzweiflung schwimmt Bilal unterdessen los.

Das unsentimentale Migrantendrama wirft einen nüchternen Blick auf die Mechanismen gesellschaftlicher Abgrenzung. Mit Vincent Lindon als Schwimmlehrer und Firat Ayverdi in der Rolle des verzweifelten Asylanten zeichnet Philippe Lioret ('Die Frau des Leuchtturmwärters') das berührende Porträt einer Freundschaft, die sich im alltäglichen Klima der Angst behauptet.

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23:25 - 01:15, arte
Yellow Cake

Der Dokumentarfilm beginnt in Sachsen und Thüringen, wo über Jahrzehnte der drittgrößte Uranproduzent der Welt, die Wismut, beheimatet war. Eine ökologische Zeitbombe baute sich auf, mit deren Beseitigung sich Deutschland noch bis 2040 herumplagen muss. Von Deutschland führt der Film unter anderem in die Namib, die älteste Wüste der Welt mit einem hochempfindlichen Ökosystem. Hier produziert seit 1976 die Rössing-Mine. Das abgebaute Uran geht nach Asien, Amerika und Europa. Zurück bleiben radioaktive Halden und belasteter Feinstaub, den der Wind in die Wüste, aber auch in die nahe Hafenstadt Swakopmund trägt. In Australien, im Gebiet der Aborigines, traf der Regisseur einen mutigen Landeigentümer, der, würde er seine Genehmigung zum Abbau des Urans geben, plötzlich sehr reich wäre. Doch er widersetzt sich, weil - wie er sagt - man Geld nicht essen kann und die Zerstörung der Umwelt nicht wiedergutzumachen ist. Beim Atlantis Filmfest in Wiesbaden gewann der Dokumentarfilm im Oktober 2010 den Ersten Preis. Aus der Laudatio: 'Es ist ein Film, der uns als Jury so beeindruckt hat, weil er sich ganz unprätentiös, beinah sperrig einem Thema widmet, das kaum brisanter sein könnte. Dabei tut er es mit viel Umsicht, wägt ab und will die vielen Teilaspekte berücksichtigen, die in diesem Thema stecken. Der Film beginnt in einem dunklen Labyrinth, das so groß ist, dass es von Berlin nach Moskau und zurückreicht. Dieser Anfang wirkt fast wie der visualisierte Bauplan des Films, ein dunkles Dickicht mit hier und da einigen Lichtpunkten und Abzweigungen. Der Film führt uns durch das Labyrinth des Uranabbaus, einem Thema, das davon geprägt ist, dass wir kaum etwas darüber wissen und wohl auch nicht wissen sollen. Der Film entreißt dem Geflecht der Geheimhaltung und der Desinformation viele Aspekte und zerrt sie ans Licht. Als Jury war uns bewusst, welcher Mut und welche Beharrlichkeit es bedarf, um sich einem solchen Thema zu widmen. Es ist ein Film mit Haltung, der klar Position bezieht. Es ist aber auch ein Film, der dem Zuschauer Raum lässt, ihn nicht mit seiner Erkenntnis erschlägt, sondern ihm mitunter überlässt, eigene Zusammenhänge herzustellen. Der Film erzählt in ruhigen, fast stoischen Kameraeinstellungen. Er zwingt uns genau hinzuschauen und nimmt sich Zeit, die Zerstörung aus der Luft wahrzunehmen, die der Uranbergbau in die Landschaft gerissen hat.'

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