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Montag,
13.02.2012 |
| 01:40 - 02:25,
Phoenix |
Machu Picchu  Als die Spanier 1532
in Peru eindrangen, setzten sie die alten Inkaherrscher als kontrollierte Könige ein.
Einer von ihnen, Manco Cápac musste nach einem verlorenen Aufstand gegen die Spanier
fliehen. Im unzugänglichen Bergland von Cuzco soll er eine neue Stadt gegründet haben.
Vilcabamba wurde sie in den Überlieferungen genannt. Ihr Anblick ist überwältigend. Auf
einem steilen Gebirgsstock haben die Inka eine Stadt angelegt, in der wahrscheinlich
nahezu 4.000 Menschen gelebt haben. Der Film führt seinen Betrachter durch die Ruinen der
Inka-Stadt.

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| 02:25 - 03:05,
Phoenix |
Das Kind von Taung  Ein Schädelskelett
sorgt seit Mitte der 20er Jahre weltweit für einen erbitterten Streit unter
Anthropologen. 1924 machte der britische Forscher Raymond Dart in Südafrika einen
bemerkenswerten Fund: In einer Kalksteinhöhle am Rande der Wüste Kalahari entdeckte er
einen fossilen Kinderschädel. Das 'Kind von Taung', wie Dart seinen Fund nannte, wies
physische Merkmale auf, die Dart zu dem Schluss kommen ließen, dass dieser Schädel von
einem Menschen stammen musste. Seine Berichte lösten einen Sturm der Entrüstung aus und
führte zu einer der größten wissenschaftlichen Kontroversen unseres Jahrhunderts. Hatte
Dart das sogenannte 'missing link' entdeckt? |
| 03:05 - 03:50,
Phoenix |
Die Könige von Kusch  Lange
Zeit herrschten in Nordafrika 'Schwarze Pharaonen' über ein mächtiges Imperium. Fast
vergessen scheinen die zahlreichen Ruinen der einst prachtvollen Tempel und Pyramiden.
Zeugnisse der alten afrikanischen Hochkultur ragen abseits der Touristenströme aus dem
Wüstensand. Dort arbeiten Archäologen fieberhaft daran, mehr zu erfahren über die
geheimnisvollen Königinnen und Könige von Kusch. |
| 03:40 - 04:00,
SWR |
Skitraum USA  Colorado wird von
Bergketten der Rocky Mountains durchzogen und ist mit einer mittleren Höhe von 2073 m der
höchstgelegene US-Bundesstaat. Im Winter heißt es: Ski und Rodel gut!

|
| 03:50 - 04:35,
Phoenix |
| Mein Venedig - Mit Gerd Helbig
unterwegs Jedes Jahr fallen 12 Mio. Touristen in die italienische
Lagunenstadt ein. Für Venezianer eine enorme Belastung: Sie wollen nicht in einem Museum
leben, wissen aber auch, dass ihre Existenz vom Tourismus abhängt. Gerd Helbig besuchte
u.a. den Ex-Bürgermeister Antonio Casellati, der seinen Palazzo wegen der hohen
Renovierungskosten verkaufen muss.

|
| 04:35 - 05:20,
Phoenix |
| Mein Venedig - Mit Gerd Helbig
unterwegs Bei den 'echten' Venezianern ist immer was los - und oft erfährt
kein Tourist davon. Während ihrer Besuche haben Gerd Helbig und sein Team versucht,
dieses ursprüngliche Leben aufzuspüren, Menschen ausfindig zu machen, die ihre Stadt
gegen Kommerz und zu viele Touristen verteidigen.
Im zweiten Teil der Reihe besucht Gerd Helbig unter anderem den Gondelbauer Roberto
Tramontin. Dort erlebt Helbig die Entstehung einer prachtvollen Hochzeitsgondel - von der
Kiellegung bis zur Einweihung - und eine romantische venezianische Hochzeit zu Wasser.

|
| 07:35 - 07:50,
WDR |
Gorilla im Kochtopf - Kampf
gegen den Buschfleischhandel  Menschenaffen und andere Wildtiere sind in Zentralafrika
zunehmend bedroht. Doch nicht Holzfäller oder die Zerstörung ihres Lebensraums sind die
größten Gefahren für die Tierwelt, sondern traditionelle Essgewohnheiten, die wachsende
Bevölkerung und die ausufernde Wilderei. Denn viele Tiere landen in den Kochtöpfen der
Menschen. Für sie ist ein Gorilla nichts anderes als ein Wildschweinbraten in
Deutschland, eine Antilope ein Festmahl wie ein Rehrücken bei uns. Immer schon haben die
Menschen in den Regenwäldern des Kongobeckens Jagd auf Menschenaffen gemacht. Doch zum
Problem wurde das erst durch den florierenden kommerziellen Handel mit Buschfleisch. Die
illegale Jagd breitet sich vor allem dort aus, wo Straßen in entlegene Gebiete führen.
Mit den Straßen kommen die Wilderer. Viele dieser Wege, über die das Fleisch in Dörfer,
aber auch entfernte Städte geschmuggelt wird, wurden von Holzfirmen angelegt. Um das
Problem der Wilderei und des Buschfleischhandels in den Griff zu bekommen, arbeiten im
Norden der Republik Kongo lokale Behörden und Naturschutzorganisationen mit
Holzunternehmen zusammen. Denn die haben das notwendige Geld, um Maßnahmen gegen den
Buschfleischhandel zu finanzieren. Kernpunkt des Kampfes gegen die Wilderei sind schwer
bewaffnete Trupps von Wildhütern, die in Holzkonzessionen und Nationalparks auf
Patrouille gehen. Der Film dokumentiert das Ausmaß des Buschfleischhandels und was
dagegen getan werden kann. Wir begleiten die Wildhüter bei der riskanten Verfolgung von
Wilderern, zeigen den Verkauf von Buschfleisch auf Märkten und wie die Familien vor Ort
das Problem sehen. Dabei wird klar, dass das Problem nicht leicht zu lösen ist. |
| 07:50 - 08:20,
WDR |
Kongo - Gorillaschutz mit
Kettensäge  Die riesigen Regenwälder im Norden der Republik Kongo sind
die Heimat der seltenen Flachlandgorillas. Allerdings leben die meisten nicht in
Nationalparks. Sondern in Wäldern, in denen auch wertvolles Tropenholz geschlagen wird.
36.000 Gorillas leben allein in einem Gebiet, das einer Tochter des deutschschweizerischen
Holzkonzerns 'Danzer' gehört. Das sind rund ein Drittel aller Gorillas in Zentralafrika.
Nirgendwo sonst leben mehr. Der anderenorts scheinbar unlösbare Konflikt zwischen
Holzfällern und Gorillas - in der Republik Kongo konnte er gelöst werden. Denn das
Unternehmen hat ebenso wie einige andere auf die heftige Kritik von Umweltschützern
reagiert und Maßnahmen zu einer wissenschaftlich fundierten, nachhaltigen Forstwirtschaft
eingeleitet: Die Firma betreibt eine selektive und kontrollierte Holzernte - nur ein Baum
auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern wird gefällt. Mehr als ein Viertel der
Waldfläche wurde als Schutzgebiet für die Gorillas ausgewiesen. Wissenschaftliche
Untersuchungen belegen inzwischen das Unglaubliche: dass die Zahl der Gorillas in
nachhaltig genutzten Regenwäldern tatsächlich stabil bleiben kann. Afrika wird oft als
Kontinent der Krisen und Katastrophen wahrgenommen. Doch dieser Film zeigt, dass im
zentralafrikanischen Kongobecken - dem zweitgrößten Regenwaldgebiet nach dem Amazonas -
von der Öffentlichkeit unbemerkt eine Entwicklung stattfindet, von der die Natur ebenso
profitiert kann wie die Menschen, die dort leben und in der Forstwirtschaft Arbeit suchen.
Wochenlang hat der Filmemacher Thomas Weidenbach in den unzugänglichen Wäldern im
Nordkongo gedreht. Einzigartige Aufnahmen von Gorillas sind dabei ebenso entstanden wie
von der Arbeit von Holzfällern, die so gar nicht zu dem Bild passen, das man sich in
Europa von ihnen macht. Eine Dokumentation mit faszinierenden Bildern aus dem Herzen
Afrikas und überraschenden Einsichten. |
| 08:55 - 09:50,
arte |
Ostafrika - Im Tal des Omo
Die schwer zugängliche Region des Omo im südlichen
Äthiopien gilt als Wiege der Menschheit. Heute leben hier verschiedene Stämme (Stamm der
Kara) nach alten Sitten und Gebräuchen.

|
| 11:30 - 12:15,
NDR |
Ganges - Indiens Fluss des
Lebens  Die
3-tlg. BBC-Produktion folgt dem Lauf des heiligen Flusses und zeichnet ein Porträt der
faszinierenden Kultur an seinen Ufern . Die Reise beginnt mit der Suche nach der Quelle im
Himalaya - zwischen schneebedeckten Gipfeln und Gletschern.
Der Ganges ist Lebensgrundlage für 500 Mio. Menschen, die den Strom zugleich aber stark
verschmutzen. Cyanide, Blei, Chrom, Arsen und Quecksilber belasten das Wasser hochgradig.

|
| 12:20 - 12:50,
arte |
| Radio Taxi Florian
Baron ist ein Filmstudent aus Deutschland, gerade angekommen in Mexico City. Das Land
feiert 200 Jahre Unabhängigkeit, 100 Jahre Revolution - für ihn der Anlass, in der
Hauptstadt einen Dokumentarfilm zu drehen: Mexiko, die bewegte Geschichte des Landes,
seine Gegenwart. Aber wo soll er anfangen? Mexico City ist ein Moloch, 20 Millionen
Menschen leben hier. Wie kann man Ausschnitte finden, die das Land und seine Bewohner
charakterisieren? Zusammen mit einem Kamerastudenten von der örtlichen Filmhochschule
beginnt die Suche. Die Studenten steigen in ein Taxi. Die Kamera läuft. Damit beginnt der
Film.

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| 13:30 - 14:00,
NDR |
Eisenbahn-Romantik  'Eisenbahnromantik' begibt sich im
'Desert Express' auf eine viertägige Bahnreise durch Namibia. Die Wagenbezeichnungen des
Luxuszuges sind nach Pflanzen- und Landschaftsnamen wie ' Springbok', 'Oryx', 'Meerkat',
'Kokerboom', 'Spitzkoppe' und 'Welwitschia' benannt. Der 'Desert Express' ist mit allem
Komfort ausgestattet und fährt durch eine von Trockenheit geprägte, ursprüngliche und
unberührte Landschaft. Seit 1998 ist der typisch namibische Zug im Programm der
TransNamib Eisenbahngesellschaft und ein erfolgreicher Touristenmagnet. Der 'Desert
Express' wurde unter deutscher Mithilfe konzipiert und mit einem unerschöpflichen
Engagement in nur zwei Jahren Bauzeit in Windhoek realisiert. Zweimal die Woche fährt er
auf 1067 mm Kapspur-Gleisen die Strecke Windhoek - Swakopmund. Allerdings gibt es nur
zweimal im Jahr eine viertägige Fahrt von Windhoek nach Tsumeb, an den Rand der
Etoschapfanne, einen der größten Nationalparks in Afrika. Exklusives Essen, komfortabel
eingerichtete Zugabteile, perfekter Service und eine gemütliche Reisegeschwindigkeit
lassen Namibias Einzigartigkeit während der Fahrt vorüberziehen. Löwen, Wein und
Schwarzwälder Kirschtorte sind Teil des Ausflugprogramms. Die Fahrt im 'Desert Express'
ist ein Geheimtipp in Sachen Bahnreise. Bettina Bansbach ist mitgefahren und hat darüber
zwei Filme gemacht.

|
| 14:15 - 14:40,
arte |
Kleider und Leute  In
Malaysia sind neben dem malaysischen Sarong indische Saris und mandschurische Blusen zu
sehen. Die traditionelle malaysische Weste 'Kebaya', die Frauen zu festlichen Anlässen
tragen, verdankt ihren Namen der chinesischen Aristokratie, die dieses Kleidungsstück neu
erfunden hat. Im Straßenbild fallen die bildhübschen Chinesinnen auf, die völlig
'verwestlicht' sind und von Singapur träumen. Die indische Minderheit kleidet sich
ausschließlich in Sari oder Salwar Kamiz, womit sie auf die malaysische Unterdrückung
ihrer Gemeinschaft aufmerksam machen will. Das ursprünglich aus Indonesien stammende
Textilfärbeverfahren 'Batik' war einst Auslöser eines diplomatischen Konflikts zwischen
Malaysiern und Indonesiern. Malaysia besteht bekanntlich aus zwei Hälften, aus West- und
Ostmalaysia, negiert aber gern die Bedeutsamkeit dieser Teilung. Doch die verschiedenen
Ethnien - Malaien, Chinesen, Inder und Pakistanis - leben hier zusammen, ohne sich
wirklich zu mischen und sind an ihrer Kleidung auf den ersten Blick zu erkennen. |
| 14:15 - 15:00,
NDR |
Bilderbuch  Der Naturpark
Habichtswald oberhalb von Kassel ist in einzigartig in seiner Mischung aus Natur- und
Kulturlandschaft und zählt zu den schönsten Naherholungsgebieten in Hessen. Ein Fürst
zu Zeiten des Barocks hatte die Idee, mitten in der Wildnis den spektakulären Bergpark
Kassel-Wilhelmshöhe zu errichten, der größte in Europa. Barocke Kaskaden und andere
grandiose Wasserspiele, geschlungene Wanderpfade, herrliche Bäume und Blumen, Schlösser
und eine 'Raubritterburg' locken den Besucher in eine Traumlandschaft - besonders schön
im Frühling und im Herbst. In dem Film gibt ein Gärtner und Landschaftsarchitekt des
Parks Geheimnisse der Gestaltung preis, besucht werden die romantische Löwenburg und die
berühmte Gemäldegalerie im Schloss Wilhelmshöhe, die von den Fürsten von Hessen-Kassel
gegründet wurde. Gekrönt wird der Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe vom mächtigen Denkmal
des Herkules, dem Wahrzeichen von Kassel. Jenseits des Herkules erstrecken sich in einer
Gebirgslandschaft vulkanischen Ursprungs weitläufige Nadel- und Laubwälder, die zum
Wandern einladen. Ein Förster gibt Einblicke in die Eigenart und Probleme des
Habichtswalds, der sich dem Schutz der Natur verschrieben hat. Mit ihm geht es auch auf
Wildschweinjagd, diese Tiere haben sich in der letzten Zeit rasant vermehrt. Aber die
Waldlandschaft bietet noch andere Attraktionen, zum Beispiel einen Besuch von
Elmarshausen, dem größten Trakehnergestüt in Hessen. |
| 14:30 - 15:15,
H3 |
| Metropolen des Ostens 'Kiew,
sanfte Heimat': poetische Worte des Sängers Alexander Vertinskij für die Liebe zu der
Großstadt mit ihren mehr als drei Millionen Einwohnern. Von ihrem Kiew fühlen sie sich
aufgenommen, hier werden sie in den Schlaf gesungen, hier finden sie ihre Ruhe. In Kiew
möchte man über die grünen Hügel und die Straßen schlendern, seinen Träumen
nachhängen und sich an den Aussichten erfreuen. Die Kiewer lieben ihre Stadt, hier lässt
es sich nicht nur besser leben als in den alten Konkurrenzstädten Moskau und St.
Petersburg, sondern auch in den meisten anderen ukrainischen Städten. Die ukrainische
Metropole vermag es immer wieder, auch die ausländischen Besucher in ihren Bann zu
schlagen. Doch wo sich zu Zeiten des Führers Jaroslav noch Pferdewagen mühsam über
morastige Wege quälten, finden sich jetzt breite, verkehrsreiche Straßen. Die Stadt hat
ihr Gesicht gewandelt, ist heute Hauptstadt der unabhängigen Ukraine, in der 2004 die
'orangefarbene Revolution' in der ganzen Welt von sich reden machte. Die Kiewer sind auf
dem Weg zurück nach Europa, was sie mitbringen, ist ein großer Schatz an kulturellem und
menschlichem Reichtum.
y
|
| 15:15 - 16:00,
RBB |
| Die Donau Die
Reise vom Donauried bis nach Passau beginnt in der Luft, denn die extrem unterschiedliche
Topografie des Flusses lässt sich am besten aus der Vogelperspektive zeigen. Danach geht
es im Regensburger Schifffahrtsmuseum an Bord des historischen Schleppdampfers 'Ruthoff'
und anschließend mit der Besatzung eines modernen Frachtschiffs auf Schleichfahrt durch
die nächtlichen Untiefen der Donau. |
| 15:15 - 16:00,
H3 |
Cenoten - Die heiligen
Quellen der Maya  Auf der Halbinsel Yucatán, im Südosten Mexikos, wo
es zwei Drittel des Jahres kaum regnet und jeder Tropfen Niederschlag rasch im Kalkstein
versickert, wo es keine Flüsse und kaum Seen gibt, entwickelten die Maya in 3000 Jahren
eine Hochkultur. 'D zonot' - die heiligen Quellen - nannten die Maya die unzähligen
kleinen Wasserlöcher im Trockenwald Yucatáns, die ihr Überleben in Dürrezeiten
sicherten. Die Cenoten, wie diese Quellen heute genannt werden, spielten eine zentrale
Rolle in ihrer Mythologie. Unter ihrer Oberfläche lag der Zugang zur Unterwelt, dem
lichtlosen Urmeer im Jenseits, welches Götter, Ahnen und Tiere beherbergt.
Kultgegenstände, aber auch Menschen wurden zu Ehren des Regengottes Chak in den Cenoten
geopfert. Aber wie konnten diese kleinen Tümpel die Wasserversorgung eines ganzen Volkes
sichern, das intensive Landwirtschaft betrieb und fast den ganzen Dschungel Yucatáns
rodete, um Ackerland zu gewinnen? Erst in jüngster Zeit gelang es Höhlentauchern, dieses
Rätsel zu lüften: Ein gewaltiges unterirdisches Flusssystem, mit Hunderten von
Kilometern Länge verbindet die einzelnen Cenoten untereinander. In diesen Höhlen fließt
das Regenwasser vom Landesinneren in Richtung Meer. Ihre Entstehung verdanken sie einer
globalen Katastrophe: Vor 65 Millionen Jahren traf ein Meteorit von mehreren Kilometern
Länge vor der heutigen Küste Yucatáns den Golf von Mexiko und löste ein Massensterben
aus. Ein 180 Kilometer breiter Krater entstand, der im Laufe der Jahrmillionen von
farbenprächtigen Riffen überwachsen wurde. Regenwasser ließ schließlich die Cenoten
entstehen, als die Riffe während der Eiszeiten trocken lagen. |
| 15:15 - 16:00,
NDR |
Die Pferde der Queen  In Großbritannien
sind Pferde ein wichtiger Bestandteil des höfischen Lebens. Doch woher kommen die Pferde
und wer bildet sie aus? Ein Blick hinter die traditionellen und farbenprächtigen Paraden
.

|
| 15:30 - 16:00,
MDR |
Unterwegs bei Sachsens
Nachbarn  Das Adlergebirge sei unter den Gebirgen des böhmischen
Bergkranzes das 'freundlichste' Gebirge, schreiben alte Reiseführer. Rübezahl zwinkere
rüber zur Deschneier Großkoppe , und seinen Namen erhielt es von der Stillen und der
Wilden Adler. Moderatorin Beate Werner stellt Böhmens unbekanntes Gebirge vor: Noch nie
verirrte sich ein deutsches Fernsehteam in diese einsame Bergwelt, in der vor 1945 80.000
Menschen lebten. Nun sind es nur noch 10.000. Einige sprechen so wie früher noch die
schlesische Mundart. Im Haus von Doris Remes wird noch Deutsch gesprochen. Hier treffen
sich die Frauen bei ihren Handarbeiten und tauschen die Neuigkeiten aus dem Gebirge aus.
Unter ihnen ist auch Ehrentraud Liebig, die 30 Jahre im Heimatmuseum in Deschnei
(Detné v Orlických horách) die deutschsprachigen Besucher in Adlergebirgsmundart
durch das Museum führte. Weil das Adlergebirge so vergessen scheint, gründete der junge
Sattlermeister Ladislav Hemrlik aus Rokitnitz (Rokytnice v Orlickýc) den Verein der
Adlergebirgler. Die schneereiche Gegend um Deschnei bietet bis in den März vielfältige
Wintersportmöglichkeiten. Beate Werner schnallt sich die Bretter an und sie besucht auch
das internationale Hundeschlittenrennen, das seit vielen Jahren in Deschnei veranstaltet
wird. |
| 17:20 - 17:45,
arte |
| Nächster Halt - Peking Der
erste Tag in der chinesischen Hauptstadt steckt voller Überraschungen. Das moderne Peking
verändert ständig sein Gesicht, und niemand scheint hier der Vergangenheit eine Träne
nachzuweinen. Die Begegnung mit einem hauptstädtischen Architekten und anschließend mit
einem Kung-Fu-Meister, der diese Kampfkunst bereits in der vierten Generation ausübt und
in der Pekinger Altstadt lebt, verdeutlicht das Spannungsverhältnis zwischen Moderne und
Tradition, das in der chinesischen Hauptstadt herrscht. Die trendigsten Pekinger wissen,
Altes zu nutzen, um Neues zu erschaffen - so der weltbekannte Fotograf Feng Hai, der die
Inspiration für seine ultramodernen Bilder aus dem alten China schöpft.

|
| 19:30 - 20:15,
arte |
Wilde Pyrenäen  Rothirsche buhlen
um Hirschkühe. Bären durchstreifen die farbenprächtigen Täler nach Nahrung, um sich
Speck für den Winter anzufressen. Und Bartgeier suchen sich Horste für die bevorstehende
Brutsaison. Im Herbst herrscht in den Pyrenäen eine besondere Stimmung. Tierfilmer
Jens-Uwe Heins fängt faszinierende Naturschauspiele ein.
Mitten durch die 430 km lange Gebirgskette der Pyrenäen führt die Grenze zwischen
Spanien und Frankreich. Auch der Zwergstaat Andorra liegt in dem Gebirge. Bekannt sind die
'Tour de France'-Gipfel Col de Tourmalet und Col d'Aubisque.

|
| 20:15 - 21:00,
ARD |
Himalaya  14 Bergmassive mit
über 8000 Metern gibt es auf unserem Planeten - und alle finden sich im Himalaya. Über
3000 Kilometer zieht sich die gewaltige Bergkette quer durch Asien. Und doch bietet die
höchste Bergkette der Erde eine überraschende Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Sir David
Attenborough geht erneut auf Entdeckungstour und begegnet dabei u.a. Schneeleoparden,
Wölfen und Tibetbären.
Bereits seit 1952 arbeitet David Attenborough (85) - jüngerer Bruder des Schauspielers
Richard Attenborough - für die BBC. 1985 wurde er zum Ritter geschlagen.

|
| 23:00 - 00:30,
MDR |
Tuyas Hochzeit  Schafe hüten, Wasser
ranschaffen, zwei Kinder und den behinderten Ehemann versorgen - Steppenalltag für die
mongolische Schafzüchterin Tuya (Yu Nan). Aber dann verletzt sie sich. Um das Überleben
der Familie zu sichern, muss sich Tuya neu verheiraten. Bedingung: Der neue Ehemann muss
den alten, Ba Ter, mit versorgen. Bewerber gibts genug: Außer dem schüchternen Nachbarn
Sen Ge klopft auch ein ehemaliger Mitschüler Tuyas an. Der ist durch Erdöl reich
geworden...
Der dritte Film des chinesichen Regisseurs Quan'an Wang (42) wurde auf der Berlinale als
Bester Film mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Die männlichen Rollen werden von
Hirten aus dem Dorf gespielt. Die Kamera führte der Deutsche Lutz Reitemeier (44, 'Die
Spielwütigen').

|
| 23:30 - 00:15,
ARD |
| Der Fukushima-Schock Als
im März des vergangenen Jahres der Supergau in Fukushima seinen Anfang nahm, ging alles
ganz schnell: Der eben noch von der Bundesregierung vertagte Ausstieg aus der Kernenergie
war auf einmal beschlossene Sache. Der einst grünen Protestlern vorbehaltene Slogan
'Atomkraft, nein danke' war über Nacht breiter gesellschaftlicher Konsens. Das Ende der
riskanten, auch künftige Generationen belastenden Atomenergie ist seitdem beschlossene
Sache. Aber sind wir nun moralisch auf der sicheren Seite? Energie, der Treibstoff unserer
verzweifelt um Wachstum kämpfenden Wirtschaft, wird knapper und teurer. Welchen Preis
sind wir bereit dafür zu zahlen, dass das Erdöl sprudelt, dass Gas durch die Pipelines
fließt? Die Bundesrepublik Deutschland liefert Panzer an ein Regime wie Saudi-Arabien,
das die Menschenrechte mit Füßen tritt. Und so lange die Erdgas-Pipelines voll sind,
darf ein deutscher Exkanzler den autoritären Putinstaat Russland auch als 'lupenreine
Demokratie' preisen. Welchen moralischen Preis dürfen, müssen wir zahlen, damit unsere
Wirtschaft funktioniert, unser Wohlstand gesichert bleibt? Ausgehend von den bitteren
Erfahrungen der Menschen in Fukushima ist Tilman Jens diesen Fragen in Japan und in
Deutschland nachgegangen, wo sich nach der Entscheidung gegen die Nutzung der Atomkraft
zur Energiegewinnung die Frage nach den ethischen Konsequenzen unseres Energiehungers
verschärft stellt. |
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