|
Navigation
Diese Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

Nächste Woche
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Schnellübersicht
Bahngeschichten
Empfehlungen
Geschichtssendungen
Kindersendungen
Kulinarische
Entdeckungen
Religionen der Welt
Spielfilme
Tier- und
Natursendungen
Weltkulturerbe
Wissenschaft
& Technik
-->
Erdkunde
--> Service
-->
Seiteninternes
 
Kommunikation
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Suchmaschine
|
| Samstag, 24.07.2010 |
| 00:45 - 01:30,
Phoenix |
Die Yunnan-Bahn  Der Film begleitet
ostasiatischen Alltag auf und entlang der Bahnstrecke von Haiphong nach Kunming und taucht
immer wieder ein in die bewegte Geschichte der legendären Schmalspurbahn. Entstanden ist
ein Roadmovie mit atemberaubend schönen Landschaften und Begegnungen mit zahlreichen
Personen in ganz unterschiedlichen Lebensumständen. Zahlreiche Fotos und spektakuläres
historisches Filmmaterial machen die Geschichte der Yunnan-Bahn lebendig und entdecken ein
längst vergessenes Kapitel französischer Kolonialgeschichte.

|
| 01:30 - 02:15,
Phoenix |
Die Yunnan-Bahn  Der zweite Teil
startet von der chinesischen Grenzstadt Hekou aus. An Bord eines Güterzuges geht es durch
die beeindruckende Berglandschaft der südchinesischen Provinz Yunnan. Die ereignisreiche
Reise endet in der Millionenmetropole Kunming.

|
| 02:15 - 03:00,
Phoenix |
China - Reise durchs Reich der
Mitte  Jahrtausende hat sich China der Außenwelt verschlossen.
Seit knapp dreißig Jahren vollzieht sich auf wirtschaftlichem und politischem Sektor ein
drastischer Wandel. Auf der 'Spur des Fortschritts' reist ZDF-Korrespondent Joachim Holtz
durch den flächenmäßig größten Staat Ostasiens. Vom Fluss Amur im Norden über Peking
und Shanghai bis in die ärmsten Regionen des Landes führt seine Route - mal kontrolliert
von der Staatsmacht, mal durch 'Schlupflöcher' in das verborgene China. Holtz' Resümee:
'China steckt mit dem Kopf im Weltall, mit den Füßen aber noch im vergangenen
Jahrhundert.'
Info: Dem Wirtschaftsboom ist es zu danken, dass es heute rund 300000 Millionäre in China
gibt. Die Kehrseite der Medaille: Geschätzte 120 Millionen Menschen im Land leben
unterhalb der Armutsgrenze.

|
| 03:00 - 03:45,
Phoenix |
China - Reise durchs Reich der
Mitte  Von außen wirkt China wie ein Wirtschaftswunderland.
Perfekt wie eine einzige hochmoderne Maschine, die im Rekordtempo Fortschritt und
Wohlstand produziert. 300.000 Dollar-Millionäre gibt es bereits. Aber es leben auch 26
Millionen Chinesen nach offizieller Statistik unter der Armutsgrenze. Im zweiten Teil der
Reise durch China geht es von Shanghai nach Shenzhen.

|
| 03:45 - 04:30,
Phoenix |
Chinas Ströme - Chinas
Zukunft  Von außen wirkt China wie ein Wirtschaftswunderland.
Perfekt wie eine einzige hochmoderne Maschine, die im Rekordtempo Fortschritt und
Wohlstand produziert. 300.000 Dollar-Millionäre gibt es bereits. Aber es leben auch 26
Millionen Chinesen nach offizieller Statistik unter der Armutsgrenze. Im zweiten Teil der
Reise durch China geht es von Shanghai nach Shenzhen.

|
| 04:30 - 05:15,
Phoenix |
Chinas Ströme - Chinas
Zukunft  Klotzen statt kleckern, lautet das Motto in Chinas
Bauwirtschaft. Bestes Beispiel ist Shanghai am Jangtsekiang: Im Einzugsgebiet der
13-Mio.-Stadt wurden 3000 Hoch- und Wohnhäuser in Windeseile aus dem Boden gestampft -
auf einer Fläche so groß wie Belgien (30000 qkm). Gigantisch auch der Bau des
Drei-Schluchten-Staudamms - mit 2 km Länge und 200 m Höhe das größte Stauwerk der
Welt.
Den Preis für den Größenwahn zahlen u.a. 1,2 Millionen Menschen, die wegen des
Staudammprojekts zwangsweise umgesiedelt wurden.

|
| 05:00 - 05:25,
Arte |
| Auf nach Europa! Maelle
ist 18 Jahre alt und lebt in Hamburg. Ihre Mutter ist Französin, und zu Hause wird mal
Deutsch, mal Französisch gesprochen. In der Schule lernt Maelle Englisch, was in einigen
Fächern sogar Unterrichtssprache ist. Letztes Jahr bekam das Mädchen wieder Lust auf
Neues und verbrachte einige Zeit in einer Austauschfamilie im spanischen Salamanca. Und
wann kommt die nächste Sprache? Schon bald, verspricht Maelle, denn nach dem Abitur
möchte sie ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Stockholm absolvieren. |
| 05:15 - 06:00,
Phoenix |
Chinas Ströme - Chinas
Zukunft  Der Huanghe ist ein 'Fluss ohne Schiffe'. Früher galt der
5464 Kilometer lange Strom, der ganze Dörfer mit sich riss, als wilder Drache. Heute
dümpelt der Huanghe vor sich hin. Zahlreiche Staudämme rauben ihm die Kraft. Zudem
zapfen sieben Provinzen sein Wasser für ihre Landwirtschaft ab. Folge: Ganze Landstriche
in Nordchina versanden und werden zur Wüste. Über den Kampf gegen den Sand berichtet
ZDF-Korrespondent Thomas Euting.
Chinas Hauptstadt Peking wurde dieses Jahr bereits von 15 Sandstürmen heimgesucht.

|
| 05:25 - 06:00,
Arte |
| Auf nach Europa! Stéphane
ist Großbauer und immer auf Achse: auf seinen Feldern, in seinen Weinbergen, in der
Fabrik und im Stall. Auf seinem Hof beschäftigt er Angestellte aus Portugal, Frankreich
und der Schweiz, mit denen er per Handy immer in Kontakt bleibt. Am liebsten aber ist
Stéphane auf der Alm, bei seinen Kühen. Er züchtet Eringerrinder und veranstaltet
Kuhkämpfe, bei denen die Rangordnung in der Herde ermittelt wird. Die Zuchttradition ist
seit Generationen Familiensache und Stéphanes Leidenschaft. |
| 05:30 - 05:55,
ARD |
Felix und die wilden Tiere
 Der Tierfilmer Felix
Heidinger berichtet über die afrikanischen Wildhunde, die zu den erfolgreichsten Jägern
der Savanne gehören und trotzdem inzwischen eine bedrohte Tierart sind. Der Tierforscher
Gregory Rasmussen hat die Wildhunde in Zimbabwe immer wieder aus nächster Nähe
beobachten können. Er zog mit einem Rudel umher und übernachtete neben den Tieren in der
Savanne. So hat er sie kennen- und liebengelernt: Er weiß über das Verhalten der
Wildhunde so viel wie kein anderer - und kennt auch die andere Seite, die der
erfolgreichen Jäger: Die Hunde halten zusammen und helfen einander auch dann noch, wenn
einer verletzt und jagdunfähig ist.

|
| 06:00 - 06:35,
Phoenix |
Nova Scotia  Schottland
liegt in Europa, Neuschottland in Nordamerika. Die kanadische Provinz Nova Scotia ist so
groß wie die Schweiz und die Heimat von knapp einer Millionen Menschen. Unter ihnen
einige tausend Micmac-Indianer, die sich das Land an der Nordostküste seit 1605 u.a. mit
Einwanderen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz teilen. |
| 06:30 - 07:00,
3SAT |
| Istanbul - Zwischen Orient und
Euro-Cent Als Kulturhauptstadt 2010 will Istanbul Millionen Touristen
anlocken - und präsentiert die Türkei dabei als potenzielles Mitgliedsland der EU:
schick, modern und globalisierungsgestählt. Seit 2005 laufen die Beitrittsverhandlungen
mit der Türkei. Die Vorbehalte gegen die Türken als Vollmitglieder konnten bisher © ZDF
und Hartmut Seifert nicht ausgeräumt werden. Zu arm, zu groß, zu muslimisch lauten die
Argumente gegen eine EU-Vollmitgliedschaft. Die wirtschaftlichen Turbulenzen beim
EU-Nachbarn Griechenland fachen den Gegenwind für die Türkei zusätzlich an. In der
Staatengemeinschaft hat man Angst vor weiteren Wackelkandidaten. Faktisch ist die Türkei
allerdings längst in Europa angekommen. Schon heute halten viele Deutsche jeden Tag
Produkte 'Made in Turkey' in der Hand. Textilien, Autos und Unterhaltungselektronik werden
in der Türkei gefertigt. Jeder dritte Fernseher Europas läuft im Land am Bosporus vom
Band. In nackten Zahlen heißt das: Die türkische Wirtschaft hat in der vergangenen
Dekade jährlich um vier Prozent zugelegt. Der wirtschaftliche Erfolg der letzten Jahre
hat den Ehrgeiz der Türken geweckt: Bis zum 100. Jahrestag der Staatsgründung im Jahr
2023 soll die Türkei zu den zehn größten Volkswirtschaften der Welt gehören - und
natürlich zur EU. Der Film 'Istanbul - Zwischen Orient und Euro-Cent' von Michaela
Sesterhenn beleuchtet die wirtschaftliche Situation der Türkei.

|
| 06:45 - 07:15,
SWR |
| Spiele der Welt In
Kirkwall, der Hauptstadt der Orkney-Inseln, wird zweimal im Jahr Massenfußball gespielt.
Am 25. Dezember und am 1. Januar treten die Männer der Südstadt gegen die der Nordstadt
an. Das Spiel beginnt um Punkt 13 Uhr mit dem Einwurf vor der Kathedrale. Der weitere
Verlauf ist ungewiss. Beim Ba'Game gibt es keine festen Regeln. Es kann Stunden dauern -
oder auch nur Minuten. Die Anzahl der Spieler ist unbegrenzt. Uppies und Doonies bringen
in der Regel etwa 300 Männer auf die Beine. Mannschaftsfarben gibt es nicht. Wer
mitmacht, muss Freund und Feind auch ohne auseinander halten können. Spielfeld ist die
ganze Stadt. Haus- und Geschäftseingänge sind deshalb in der gesamten Innenstadt
zwischen Weihnachten und Neujahr verbarrikadiert. Das Spiel ist entschieden, sobald es
einer Mannschaft gelingt, den Ball ins eigene Tor zu bringen: Das Uppie-Tor ist eine
Straßenkreuzung, das Doonie-Tor das Hafenbecken. Das Ba'Game gibt es in seiner heutigen
Form seit mehr als 100 Jahren. Der Film porträtiert das Spiel und die prominentesten
Spieler beider Mannschaften. |
| 07:00 - 08:15,
Phoenix |
Die Reise der Delfine  Unerwartet trifft
die Delfinstation in Eilat am Roten Meer eine Notsituation: Drei Delfine werden von ihrer
Gruppe abgelehnt. Tiertrainerin Maya, die sie von Geburt an kennt und aufgezogen hat,
weiß, dass ihre unsichere soziale Position zum Tod führen könnte. Die einzige Lösung
scheint, die Tiere im Schwarzen Meer freizulassen, wo sie ursprünglich herstammen. Noch
nie zuvor wurden in Gefangenschaft geborene Delfine wieder ins Meer entlassen. Es ist
ungewiss, ob sie ihre neue Freiheit überleben: Sie sind an Menschen gewöhnt, nicht an
die Gesetze der Natur. Auf ihrer zweimonatigen Reise in die Freiheit werden die Delfine
über und unter Wasser von einem Filmteam beobachtet. Das Training, das die Tiere
durchlaufen, wird aus der Sicht ihrer menschlichen Trainer dokumentiert und, soweit es
möglich ist, auch aus ihrer eigenen.

|
| 07:15 - 07:45,
SWR |
| Spiele der Welt 'Manche
Leute glauben, beim Fußball geht es um Leben und Tod, doch das stimmt gar nicht. Es geht
um viel mehr.' Die Fans des Fußballclubs von West Bromwich lassen kein Spiel ihrer
Mannschaft aus. Schon die Kleinsten kennen die Vereinsfarben ganz genau. Der geliebte
Fußball bestimmt seit über 100 Jahren das Leben in Mittelengland. Der Film begibt sich
auf eine Reise in die Vergangenheit dieses Sports, der heute nicht nur in seinem
Mutterland den Status eines Nationalsports hat. Der Fußballclub 'West Bromwich Albion'
ist einer der ältesten in England. Seine Geschichte erzählt jedoch nicht nur vom
'Lebensgefühl Fußball', sondern auch vom Aufstieg und Fall einer ehemals blühenden
Industrieregion. West Bromwich, nordwestlich von Birmingham, liegt im Herzen des früheren
Black County, dem Zentrum der Schwerindustrie. Einst führende Wirtschaftsregion des
Landes galt die Gegend während der letzten Jahrzehnte als 'hässlichstes Dreckloch
Englands'. Doch der tiefe Fall konnte mittlerweile gebremst werden, obwohl die Region
immer noch mit hoher Arbeitslosigkeit und sozialen Brennpunkten zu kämpfen hat. Geblieben
ist aber auch die Leidenschaft zum Fußball. Der schwarzweiße Ball ist Teil des
Familienlebens. Nachbarn und Freunde, Jung und Alt treffen sich jeden Samstag pünktlich
im Stadion, um ihrem Verein zuzujubeln. |
| 07:45 - 08:15,
SWR |
| Spiele der Welt 'Der
kleine Bruder des Krieges', so nannten die Indianer ihr altes Spiel in ihrer Sprache -
'Lacrosse' heißt es heute und ist in Kanada fast so populär wie Eishockey. Lacrosse ist
ein sehr schnelles Feldspiel - eine Mischung aus Hockey und Handball. Der Ball wird
gefangen und gepasst mit einem Schläger, an dessen Ende ein kleines Netz befestigt ist.
Seinen Ursprung hat die heutige 'Boomsportart' an den großen Seen Nordamerikas. Der
Legende nach haben die Ureinwohner das Spiel vom 'Großen Schöpfer' geschenkt bekommen.
Für die Indianer war es immer mehr als nur ein Spiel: Es war eine rituelle Handlung. Die
Missionare wollten den Indianern das 'heidnische' Spiel verbieten, doch es überlebte.
Denn bald spielten es auch die weißen Eindringlinge sehr gerne. Doch je mehr die Weißen
dieses Spiel für sich entdeckten, umso schwieriger wurde es für die Indianer daran
teilzunehmen. 1880 wurden sie ganz vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Neben Exkursionen in
die Geschichte begleitet der Film die Spieler zweier Mannschaften auf dem Weg ins Finale
der nationalen Meisterschaft: die Whitby Warriors, eine 'weiße' Lacrosse-Manschaft, und
die 'Arrows', die Mannschaft des Six Nation Reservats. |
| 08:15 - 10:15,
Phoenix |
THEMA  Weites
Land: Westwärts bis nach Oregon
In Amerika zogen knapp eine halbe Million Menschen Mitte des 19. Jahrhunderts den
Oregon Trail entlang gen Westen. Auf der Suche nach Glück, Gold und Land. Mehr als 3000
Kilometer liefen die Siedler neben ihren Ochsenkarren durch die Great Plains, durch
Indianerland, und über die Rocky Mountains, bis sie, ein halbes Jahr später, endlich das
Willamette Tal erreichten, das gelobte Land im fernen Oregon. Hanni Hüsch und ihr Team
sind den Spuren der Siedler gefolgt - durch sechs amerikanische Bundesstaaten, um zu
erkunden, was vom ursprünglichen Wilden Westen geblieben ist.
Utopia im Wüstensturm: Eine Reise zu amerikanischen Träumern
In der Wüste von Nevada, in einer der lebensfeindlichsten Umgebungen der Welt,
entsteht jedes Jahr eine bunte Festivalstadt. Über 40.000 Menschen kommen mit Zelten und
Caravan angereist, um hier eine Woche lang ein fröhliches Utopia zu leben: Geld ist
verpönt, jeder gibt jedem, was er zum Überleben braucht. Dazu: Kunst, phantasievolle
Umwelt-Projekte, Esoterik, Drogen, Sex. Am Ende brennt 'The Man', eine über 30 Meter hohe
Symbolfigur - als leuchtende und mahnende Fackel in der Wüste. USA-Korrespondent und
WELTWEIT-Autor Udo Lielischkies hat dieses außergewöhnliche aber auch zutiefst
amerikanische Festival besucht, in dem die Teilnehmer einen Gegenentwurf zur Wirklichkeit
entwickeln. Ein Leben fern ab von Arbeitslosigkeit, Krieg und Wirtschaftskrise. Im Herzen
New Yorks: Geschichten aus der 5th Avenue Deutschland 2009, Auslandsreportage Jeder glaubt
sie zu kennen: New Yorks 5th Avenue. Und doch ist sie anders als viele glauben. Sie
beginnt tief im Süden Manhattans am Washington Square. Dort wo die echten New Yorker und
weniger die Touristen bei schönem Wetter diesen kleinen Park genießen: Musiker, Maler
und die Zocker am Schachbrett.

|
| 08:15 - 08:45,
SWR |
| Spiele der Welt Hurling
ist ein zutiefst irischer Sport, der außerhalb der grünen Insel kaum gespielt wird. In
Irland jedoch begeistert er die Massen. Hurling aber ist nicht nur ein Sport - das
älteste Mannschaftsspiel der Welt ist Teil der irischen Identität. Hurling hat die Iren
in ihrer Geschichte immer begleitet, und im Kampf gegen die Engländer bekam das Spiel
sogar eine politische Bedeutung. Der Tag des Finales der All-Ireland-Hurling-Meisterschaft
ist fast so wichtig wie der St.-Patricks-Day, der Nationalfeiertag des Landes. In den
Wochen vor dem Spiel dreht sich in der Region, aus der eine der Favoritenmannschaften
kommt, alles nur noch um Hurling. Der Film beobachtet die Vorbereitung für dieses Finale
und porträtiert zwei junge Hurlingspieler. Einer von ihnen, der Starspieler des Counties,
wird bei dem Endspiel in Dublin das entscheidende Tor schießen.

|
| 08:45 - 09:15,
SWR |
| Spiele der Welt Frauen
klammern sich an wilde Pferde und Stiere, sie fällen Kälber mit dem Lasso oder reiten in
wildem Galopp um die Wette. In Jeans und Hut sehen die zierlichen Reiterinnen des Westens
aus wie echte Cowboys, aber es sind Cowgirls, die am Rodeo teilnehmen. Und das ist in den
USA kaum verwunderlich, blicken die Reiterinnen doch auf eine ebenso lange Tradition
zurück wie ihre männlichen Kollegen. Denn auch die Frauen beteiligten sich an der
Eroberung des 'wilden' Westens. Es waren meist Amerikanerinnen aus der Mittel- und
Oberklasse, denn die Reise der Pioniere war teuer. Frauen, die es gewohnt waren von
Hausangestellten bedient zu werden, mussten plötzlich in der Wildnis kochen und waschen
und gebären, weil sie dem Traum ihrer Männer gefolgt waren. An der 'frontier' wuchs ein
neuer Frauentypus heran: stark, selbstbewusst, unabhängig. Frauen treten heute in zwei
Arten von Rodeo auf: bei den großen Männer-Rodeos im 'Barrel racing', einem besonders
populären Rennen, bei dem es um Geschick und Wendigkeit im Reiten geht, und bei reinen
Frauenrodeos, bei denen Frauen auch in den 'harten' Disziplinen mitmachen, auf Stieren und
wilden Hengsten. Im Film zeigt die ehemalige Weltmeisterin Marlene McRae, wie sie ihre
Pferde zu Siegern trainiert und nebenbei ihre Viehranch in Colorado betreibt. |
| 09:05 - 09:40,
3SAT |
Fitte Kühe, gute Milch -
Alpsömmerung  Milchkühe im Sommer auf einer Alp zu halten ist trotz
geringerer Milchleistung wirtschaftlich interessant. Bei den Schweizer Bauern hat deshalb
die Alp nach Jahren der Geringschätzung wieder einen hohen Stellenwert: Die Kühe werden
fit, es bleibt mehr Zeit zum Heuen und um die Reben zu pflegen, und die Milch erzielt
durch den Alpkäse eine höhere Wertschöpfung. Selbst der Elsässer Käsepapst Bernard
Antony stellt fest: Alpkäse schmeckt besser als im Tal produzierter Käse. Der Film
'Fitte Kühe, gute Milch - Alpsömmerung' nimmt die Schweizer Milchwirtschaft ins Visier.

|
| 09:05 - 09:20,
Arte |
Alle Kinder dieser Welt  Der Rhythmus des
morgendlichen Stößels, aber auch die allgegenwärtigen Klänge von Instrumenten wie
Balafonen, Lauten, einsaitigen Geigen und selbstgebauten Trommeln sind aus dem Leben der
Kinder der Volksgruppen Gan und Lobi in den Savannen von Burkina Faso nicht wegzudenken.
Musik ist dort täglicher Begleiter für Jung und Alt und darf vor allem am Neujahrstag
nicht fehlen.
Diese Kinderserie für Acht- bis Zwölfjährige erzählt einen ganzen Tag im Leben eines
Kindes - in entlegenen Gegenden wie in den südamerikanischen Anden, den asiatischen
Steppen oder im afrikanischen Urwald.

|
| 09:40 - 10:05,
3SAT |
Österreichs heiliger Berg
 Berge
gelten in vielen Religionen als Sitz der Götter. Beispiele dafür sind der Olymp in
Griechenland oder der Kailash, der heilige Berg der Tibeter, den Pilger in einer
mühevollen Wanderung umrunden. In der jüdischchristlichen Tradition spielen Berge
ebenfalls eine zentrale Rolle. Auf dem Berg Sinai soll Moses die Zehn Gebote empfangen
haben, und die Bergpredigt hielt Jesus auf einer Anhöhe über dem See Genezareth. Auch
Österreich hat seinen Kultberg: den Großglockner. Er soll für Ausgeglichenheit zwischen
Körper und Geist sorgen und Liebe und Mitgefühl fördern. Außerdem soll vom
Großglockner eine Kraftlinie ausgehen, an der bis hinunter nach Slowenien bedeutende
Klöster und Kirchen, wie etwa Stift Millstatt, Stift Ossiach und Maria Wörth, liegen -
eine sogenannte 'Klosterlinie'. Verlängert man sie weiter, so endet sie in Jerusalem.
Rund um den Großglockner gruppieren sich spirituelle Orte: Bad Fusch mit seinen
Heilquellen beispielsweise, oder Heiligenblut, noch heute Ziel einer großen Wallfahrt.
Möglicherweise war diese Teil einer Großglockner-Umrundung ähnlich der Pilgerwanderung
um den Kailash. |
| 10:05 - 10:30,
3SAT |
| Attraktion, Rennstrecke,
Wallfahrtsort 1935 wurden die ersten Kapitel einer Erfolgsgeschichte
geschrieben - die Glocknerstraße wurde für den Verkehr freigegeben. Seither haben
Millionen von Besuchern auf dieser Straße einen Ausflug in eine Welt unternommen, die
sonst nur Bergsteigern vorbehalten ist. Die Straße hat längst Kult-Status bei
Motorradfahrern, aber auch Traktoren, Moped-Autos und Radler messen sich auf dem Glockner.
Und: alljährlich ziehen Tausende in einer großen Wallfahrt von Ferleiten nach
Heiligenblut. 2010 feiert die Straße ihr 75-Jahr-Jubiläum. |
| 10:10 - 10:55,
Arte |
Der Kampf ums schwarze Gold
 Trotz aller Bemühungen: Eine ernstzunehmende
Alternative zur Ressource Erdöl gibt es bislang nicht. Ohne das 'schwarze Gold' würden
unsere Wirtschaft, das Transportwesen, der Verkehr, die Medizin und die Landwirtschaft
kollabieren. Aber wie viel des begehrten Rohstoffs steckt noch in der Erde? Die
Internationale Energieagentur IEA stellte 2008 offiziell fest, dass die Öl-Förderung
weltweit dramatisch abnimmt. Ist der Zenit des Erdölzeitalters also tatsächlich
überschritten? Müssen wir uns auf ein nahes Ende des vielseitigen Energieträgers
einstellen? Der schwindelerregende Preisanstieg einer Tonne Rohöl in den letzten Jahren
legt diesen Verdacht nahe. Hat das Ende des einfach zu fördernden Öls also längst
begonnen? Die Dokumentation ist eine Reise in Forschungslabore und zu aktuellen
Bohrvorhaben, die alle von der Schwierigkeit erzählen, des kostbaren Rohstoffs habhaft zu
werden. Außerdem zeigt sie die Methoden auf, mit denen heute auch an bisher
unzugänglichen Stellen nach Öl gebohrt wird - mit zweifelhaftem Erfolg und hohem Risiko,
wie jeder inzwischen durch die Havarie der Bohrplattform 'Deepwater Horizon' im Golf von
Mexiko weiß. Die Forschungszentralen der internationalen Ölkonzerne lassen Fremde nur
ungern in ihre Labore blicken. Dort sind die Wissenschaftler vor allem damit beschäftigt,
vorhandene Erdölfelder optimal auszubeuten. Denn im Durchschnitt kann ein Feld nur zu 35
Prozent erschlossen werden. Das heißt: Zwei Drittel des vorhandenen Rohstoffs bleiben im
Boden. Wissenschaftler arbeiten inzwischen unter Hochdruck daran, den Ausbeutungsfaktor
mit dem Einsatz von Chemikalien deutlich zu erhöhen. Die Erschließung neuer Ölquellen
ist inzwischen zu einer milliardenschweren Investition geworden, bei der von der Suche bis
zum Moment, wo der erste Tropfen fließen kann, im Durchschnitt zehn Jahre vergehen.
Während der Film wenig bekannte Forschungen im Bereich der Erdöl-Erschließung zeigt,
wird eines klar: Der Kampf ums 'schwarze Gold' bleibt eines der wichtigsten Themen auch
des 21. Jahrhunderts - und es wird deutlich, dass wir dringend nach Alternativen suchen
müssen, bevor sich das Erdölzeitalter seinem Ende zuneigt.

|
| 10:30 - 12:00,
3SAT |
Glockner - Der schwarze Berg
 Der
mächtigste Gipfel der Ostalpen und Österreichs höchster Berg ist der 3.798 Meter hohe
Großglockner. Der Schicksalsberg der ersten Alpinisten ragt aus dem Tauernmassiv wie ein
Wächter über ein alpines Naturparadies: Gämsen und Steinböcke klettern im Fels,
Alpenblumen leuchten, und ein Adler gleitet über die Gipfel. Der Film 'Glockner - Der
schwarze Berg' stellt den Großglockner und seine Tier- und Pflanzenwelt vor.
Eine Koproduktion des ORF mit der Großglockner Hochalpenstraßen AG, dem Land Kärnten,
dem Land Tirol, dem Land Salzburg, dem BMBWK und dem WDR

|
| 11:00 - 11:45,
Phoenix |
Krieg für die Umwelt  Den Amazonas retten
- das ist das Ziel der 'Operation Feuerbogen'. Es ist der erste 'ökologische Krieg' des
21. Jahrhunderts: das größte Projekt gegen illegales Abholzen . Die Polizei,
militärische Spezialeinheiten und Umweltschützer kämpfen gemeinsam gegen die
Holz-Mafia. Die verkauft das Tropenholz in alle Welt und macht ein Vermögen damit.
Der Hauptarm des 6448 km langen Amazonas durchquert fast den gesamten südamerikanischen
Kontinent. |
| 11:30 - 12:30,
NDR |
Vom Postschiff zum Luxusliner
 Vom Atlantik bis zum Eismeer erstreckt sich Norwegens
zerklüftete Küste über mehr als 3.000 Kilometer - zwischen der alten Hansestadt Bergen
und Kirkenes nahe der russischen Grenze. Die schwer zugängliche Gegend mit ihren tief ins
Land schneidenden Fjorden ist dennoch seit mehr als hundert Jahren ununterbrochen mit dem
Rest des Landes in Verbindung. Auf Norwegens 'Reichsweg Nr. 1' verkehren täglich die
Postschiffe der Hurtigrute - schnell, sicher und pünktlich. Doch Straßen- und
Flugverbindungen machen der Traditionslinie zunehmend Konkurrenz. Der Betrieb der
ältesten und längsten Fährverbindung der Welt ist kostspielig. So muss sich die
Hurtigrute anpassen, um zu überleben. Was einst als rustikales und urgemütliches
Transportmittel für Post, Fracht und einheimische Reisende begann, wandelt sich zum
hochmodernen und luxuriösen Kreuzfahrtgeschäft. Seetourismus vor der imposanten Kulisse
der norwegischen Fjordlandschaft soll den Erhalt der Hurtigrute auf Jahre sichern. Der
Film begibt sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte dieser Traditionsreederei,
kommentiert vom dienstältesten Kapitän der Hurtigrute auf seinem Flaggschiff. Er führt
die MS 'Nordnorge' von Bergen bis nach Kirkenes, durch atemberaubende Fjorde und einsame
Schären. Alle paar Stunden wird die Fahrt unterbrochen, jeder Hafen bietet etwas Neues,
und je weiter sich das Schiff seinem Ziel nähert, umso heller werden die Nächte. Welche
Kreuzfahrt könnte schöner und abwechslungsreicher sein?

|
| 11:36 - 12:20,
MDR |
Ägypten - Das Rätsel um Grab
33  Die Öffnung eines
mysteriösen Grabs hält am 7. Dezember 2005 Ägyptologen aus der ganzen Welt in Atem -
Dr. Sabry Abd El-Aziz zeigt der staunenden Öffentlichkeit die letzte Ruhestätte des
Gelehrten Petamenophis, auch Padiamenope genannt. Das Seltsame: Obwohl Petamenophis nur
ein hochrangiger Staatsdiener war, übertrifft die Größe des Grabes die aller
Pharaonengräber.
Das Grab liegt bei Luxor, wenige hundert Meter neben dem Tal der Könige. Es besteht aus
22 Räumen und mehrere hundert Meter langen Gängen.

|
| 11:45 - 12:15,
Phoenix |
| Portugal Unterwegs
von Sagres an der Westspitze der Algarve bis hoch zum Sardinenzentrum Peniche, wo die
Fischer heute gegen übermächtige Fangflotten ankämpfen. Ein Filmteam begleitet einen
Kadetten auf dem portugiesischen Segelschulschiff 'Sagres', entdeckt uralte
Navigationsinstrumente im Seefahrtsmuseum und schlendert durch das Lissabonner
Fischerviertel Alfama.

|
| 12:03 - 13:30,
ARD |
SOS - Petter ohne Netz  Der zwölfjährige Petter zieht mit
seiner Familie aus der Großstadt auf einen abgelegenen Bauernhof, den seine Mutter
künftig bewirtschaften will. Petter ist von dem Umzug wenig begeistert: Die neue Umgebung
liegt in einem Funkloch und kein Handy funktioniert, auch einen Internet-Anschluss gibt es
nicht. Sein Vater kehrt deshalb zum Arbeiten bald wieder in die Stadt zurück. Petter, der
sich vergeblich bemüht, mit den zurückgebliebenen Freunden Kontakt zu halten, bleibt
nichts anderes übrig, als sich mit der ungewohnten Situation abzufinden - schließlich
gilt es in der norwegischen 'Wildnis' zu 'überleben' und sich die Ferienzeit zu
vertreiben. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Leben auf dem Land gar nicht so
geruhsam und langweilig verläuft, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat. Von
fortgesetzten Diebstählen im Dorf ist die Rede - daran müssen die Asylanten schuld sein
- und prompt wird in einer der folgenden Nächte das Auto der Familie geklaut. Als Petter
im Wald beobachtet, wie ein unsympathischer Mann einen Hund namens Leo fast zu Tode
prügelt, hat er ein erstes Ziel: Diesen Hund muss er retten. Er ahnt nicht, auf was er
sich damit eingelassen hat. Denn der Tankstellenbesitzer Roger, der seinen Hund
misshandelt, ist ein anderer, als er im bürgerlichen Leben vorgibt zu sein, und der
Ladenbesitzer Knut steckt mit ihm unter einer Decke. Als Petter den beiden nachspioniert,
macht er eine unerwartete Entdeckung. Aus der ursprünglich einfach nur spannenden
Situation entwickelt sich ein lebensgefährliches Abenteuer, denn bald wird Petter von
Roger verfolgt, der ihm ein Beweisstück wieder abjagen will. Und wie es dabei ohne die
Unterstützung der neu gewonnenen Freundin Nila, ohne die Kraft des Bullen Samson und die
Treue des Hundes Leo für Petter und seine Familie aussähe, wagt man sich gar nicht
vorzustellen ...

|
| 12:15 - 13:00,
Phoenix |
Durch Asien auf zwei Rädern
 Das junge kanadische Paar Mélanie Carrier und Olivier
Higgins erfüllte sich einen Lebenstraum: Mit ihren Fahrrädern reisten sie 8000 Kilometer
quer durch die Mongolei, China, Tibet, Nepal und Indien.

|
| 12:15 - 12:45,
H3 |
Abenteuer Urlaub - China im
Reisefieber  Ausländer denken bei China zuerst an die Große Mauer, an
die Terrakotta-Armee von Xian oder an pulsierende Mega-Städte wie Hongkong. Doch was
suchen die Chinesen selbst, wenn sie ihr Land bereisen? Jochen Graebert beobachtet junge
Menschen beim Felsklettern und bestaunt mit Besucherscharen die pittoresken Kalkfelsen im
Wuling-Nationalpark. Außerdem begleitet er den 'roten Revolutions-Tourismus', der zu Maos
Felshöhlen in Yanan führt, von wo aus dieser die Revolution ins Land trug.
2007 wurden in China 1,6 Mrd. inländische Reisende gezählt.

|
| 12:30 - 13:00,
NDR |
| Rückenwind und schräge
Vögel Eine Fahrrad-Revolution im Land der Autos? Das Epizentrum der
Bewegung liegt in Kalifornien. In einem Staat, in dem fast jeden Tag die Sonne scheint,
steigen nicht nur immer mehr Menschen aufs Fahrrad um. Kalifornien ist das Land der
'grünen' Ideen. Hobbygärtner aus Los Angeles züchten Gemüse und Hühner im Hinterhof.
Ein Künstler bringt 150 Menschen an einen Tisch und kredenzt ein biologischdynamisches
Dinner mitten auf einem Feld. Eine ehemalige Autohändlerin recycelt einen Jumbojet und
baut daraus eines der ungewöhnlichsten Häuser von Malibu. Rockmusiker in San Francisco
produzieren den Strom für ihre Instrumente selber - mit Pedalkraft. All das hat
ARDKorrespondentin Marion Schmickler entdeckt, als sie sich Kalifornien selber per Fahrrad
erschlossen hat.

|
| 12:30 - 13:00,
Arte |
Reiseskizzen aus ...  Indien
ist ein Land, das niemanden unberührt lässt. Der tropische Subkontinent bietet ein
Feuerwerk aus Farben, Klängen und Gesichtern, das sich in den Zeichnungen und Collagen
von Carla Talopp widerspiegelt. Sie hat den Norden des Landes bereist, vom legendären Taj
Mahal über die Paläste der Maharadschas in Rajasthan bis nach Mumbai, der 'Maximum
City'.

|
| 13:55 - 14:25,
3SAT |
| Die Rentner-Karawane 33
Abenteuerlustige, fast alles Rentner, hatten Lust auf eine lange Reise. Rasten und rosten
sollen die anderen: Ein halbes Jahr waren sie auf Achse, einmal um die halbe Welt, quer
durch Russland, China, Iran, Kirgisistan, Georgien. Und das ganz ohne Flugzeug,
Hotelfrühstück und Pauschalprogramm - denn die Gruppe reiste im eigenen Wohnmobil. Sie
besuchten ein buddhistisches Kloster, die Show der wilden mongolischen Reiter und hatten
eine Reifenpanne mitten in der Wüste Gobi.
Der Film 'Die Rentner-Karawane' begleitet die Gruppe auf der Etappe von Sibirien quer
durch die Mongolei.

|
| 14:00 - 14:30,
Arte |
Gipfel der Genüsse  An den südlichen
Rändern des Mátragebirges wird seit mehr als tausend Jahren Wein angebaut. In dem
kleinen nordungarischen Dorf Gyöngyöspata führen tiefe Stollen in den vulkanischen
Fels. Die Zugänge sind fast immer hinter einem einstöckigen Häuschen versteckt. Die
Stollen sind laut Aussagen der Winzerin Magdi Bernáth ein idealer Lagerplatz für die
Weinfässer. Vor 18 Jahren ist sie in ihren Geburtsort zurückgekehrt, obwohl sie eine gut
dotierte Stelle als Managerin hatte. Jetzt ist sie Winzerin. Neben einer ungewöhnlichen
Trachtenkultur gibt es in der Region auch wunderbare kulinarische Spezialitäten, zum
Beispiel den Rétes, einen Strudel, gefüllt mit karamellisierten Möhren, Kraut oder
Quark.

|
| 14:25 - 15:10,
3SAT |
| Bella Italia Das
Land, in dem die Zitronen blühen: Seit den 1950er Jahren ist 'Bella Italia' das
Lieblingsreiseziel der Deutschen. Sonne, Meer, Strand und 'Dolce Vita à la Italiana'
ziehen deutsche Touristen seit nunmehr einem halben Jahrhundert in ihren Bann. Der Film
'Bella Italia' stellt die Lieblingsorte deutscher Touristen und Auswanderer vor und trifft
dabei interessante und außergewöhnliche Menschen. Eine faszinierende Zeitreise führt
uns zu den Lieblingsorten deutscher Besucher in den 1950er Jahren in Italien: von der
Perle der Adria durch die idyllische Abgeschiedenheit der Toskana bis hin zur Schickeria
auf Capri.

|
| 14:35 - 15:20,
SWR |
Tiere im Grenzbereich -
Lebensraum Kalahari  Die Kalahari ist eine der faszinierendsden Landschaften im
südlichen Afrika. Über rund eine Millionen Quadratkilometer erstreckt sich diese Wüste
zwischen den Flüssen Sambesi, Limpopo, Oranje und dem südwestafrikanischen Hochland.
Wegen des durchlässigen, sandigen Untergrunds herrscht äußerste Wasserarmut. Das nur
selten fließende Wasser hat zur Bildung großer Salzpfannen geführt. Glühende Hitze,
Dürre und Trockenheit bestimmen hier alles. Es ist eine Gegend im Grenzbereich. Die Tiere
in der Kalahari sind wahre Überlebenskünstler. In Tausenden von Jahren der Evolution
haben sie sich an diese extremen Lebensbedingungen angepasst. Der Film, der über mehrere
Jahre entstand, zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie jede Tierart ihre eigene Nische
gefunden, ihre eigene Strategie entwickelt

|
| 16:00 - 16:30,
ARD |
Vom Times Square um die Welt
 In 30 Minuten um die Welt. Los geht's am Times
Square im Herzen New Yorks, vorbei an Grand Central und unter dem East River hindurch nach
Queens. Wer eine Weltreise mitten in New York machen möchte, der nimmt die Linie 7. Hier
riecht es nach China, schmeckt wie Italien und lärmt wie Südamerika. Menschen aus mehr
als 100 Nationen leben auf dem gut 15 Kilometer langen Streifen entlang der U-Bahn. Anja
Bröker erzählt die Geschichten von schwarzen Straßenmusikerinnen, indischen
Karrierefrauen auf Brautkleidsuche, chinesischen Comic-Zeichnern, italienischen
Boccia-Spielern und der Freundschaft unter Iren, bei denen die einen Polizisten und die
anderen illegal eingewandert sind.

|
| 16:10 - 16:40,
RBB |
Eisenbahn-Romantik  Costa Rica wird von
seinen Einwohnern liebevoll 'Tica' genannt. Der kleine Staat zwischen Nicaragua und
Panama, zwischen Karibik und Pazifik gilt als das 'grüne Paradies' Mittelamerikas. Die
Eisenbahn, einst wichtiges Transportmittel in diesem Kaffee-, Bananen- und Ananasland,
wurde Ende des letzten Jahrhunderts immer mehr eingeschränkt. Dafür sorgten
Überschwemmungen, Erdbeben und politischer Unwille. 1995 war der Bahnverkehr in Costa
Rica komplett stillgelegt. Seit einigen Jahren hat man in Costa Rica die Möglichkeiten
der Eisenbahn wiederentdeckt. An der Atlantikküste fahren einige wenige Güterzüge von
den Bananenplantagen zu den Containerlagern nahe der Hafenstadt Puerto Limón. In der
Hauptstadt San José hat die staatliche Eisenbahn Incofer mit alten Loks und
Triebwagenzügen der spanischen Schmalspurgesellschaft Feve einen Vorortverkehr
eingerichtet, der morgens und abends das Chaos der Rush hour etwas mildert. Ein
Herzensbedürfnis der Ticos, wie sich die Costaricaner selbst nennen, war die
Wiederbelebung der Strecke von San José an die Küste des Pazifik. |
| 17:45 - 18:15,
Arte |
Gipfel der Genüsse  Der Nordosten der
Slowakei grenzt an Polen und ist eine der strukturschwächsten Regionen des Landes. Vieles
hier ist noch sehr ursprünglich. Die Berghütten der Hohen Tatra werden bis heute noch
von Trägern, sogenannten Sherpas, mit Lebensmitteln versorgt. Das Tragen hat hier eine
große Tradition und entspricht einer Lebenskultur, in der Freiheit und Unabhängigkeit
groß geschrieben werden. Viktor Beranek ist 56 Jahre alt. An diesem Tag trägt er 76 Kilo
Lebensmittel vom Tal über rund 800 Höhenmeter hinauf auf die Rysy Chata, eine
Berghütte. Sie liegt auf 2.250 Metern über dem Meeresspiegel, unter dem Rysy, einem der
höchsten Berge der Hohen Tatra. Schon seit 1977 arbeitet Viktor Beranek auf der Hütte -
die letzten acht Jahre als Hüttenwirt. Auch wenn die Küche hier oben sehr einfach ist,
werden die Lebensmittel durch das Herauftragen auf abenteuerlich konstruierten
Holzgestellen zu etwas Besonderem. Viktor Beranek hat eine Ausbildung als Koch absolviert,
aber viele Gerichte kann er auf der Berghütte gar nicht zubereiten. Die
Druckverhältnisse sind in dieser Höhe sehr speziell, und vieles kann nur im
Dampfdrucktopf gekocht werden. Die Besucher der Hütte haben einen anstrengenden Aufstieg
hinter sich und brauchen etwas Gehaltvolles. Ein wichtiges Gericht ist die slowakische
Variante der Krautsuppe, ein Eintopf aus Kraut, der mit Fleisch, Würsten und Sahne
angereichert wird. Die 'Buchti' eine Art Dampfnudel, bringt Viktor Beranek schon
vorbereitet vom Tal herauf, der Hefeteig würde in der Höhe nicht gelingen. Das Massiv
der Hohen Tatra fällt von 2.655 Metern nahezu ohne Übergang auf 750 Meter zur Ebene um
Poprad, dem Hauptort der Hohen Tatra, ab. Aber derartig abrupte Gegensätze prägen nicht
nur die Landschaft: Ob es um die Spuren der Geschichte oder um die Menschen geht, die hier
leben: Harte Kontraste, wohin man schaut.

|
| 18:00 - 18:30,
3SAT |
| Sommer Sonne Strandarbeiter
Der Warnemünder Strand birgt eine Arbeitswelt für sich. Dutzende Menschen
kümmern sich um Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit. Die meisten stehen morgens um vier
auf, damit der Strand schön ist, wenn die ersten Badegäste ihre Handtücher im Sand
ausbreiten. So ergeht es auch Frank Hojewski und seinen Kollegen, die jeden Morgen -
siebenmal die Woche - den vier Kilometer langen Warnemünder Strand vom Müll der Nacht
befreien. Dabei bekommen Frank Hojewski und die anderen Saisonkräfte des Kuramtes einiges
zu sehen, denn oft ist der Strand selbst morgens um fünf noch mit Partyurlaubern und
Liebespaaren bevölkert. Der Film 'Sommer Sonne Strandarbeiter' begleitet die
Strandarbeiter bei ihrem frühen Einsatz.

|
| 18:30 - 19:00,
3SAT |
| Vergiftet und vergessen In
Vietnam werden jährlich rund 3.500 Kinder mit massiven körperlichen und geistigen
Behinderungen geboren. Der Grund dafür ist das Entlaubungsmittel mit dem Codenamen 'Agent
Orange', das auch 35 Jahre nach Kriegsende eine schwere Bürde für die Bevölkerung ist.
- Die Reportage begleitet zwei Basler Orthopäden bei ihrem Einsatz gegen die verheerenden
Spätfolgen des amerikanischen Gifteinsatzes. In Vietnam werden jährlich rund 3.500
Kinder mit massiven körperlichen und geistigen Behinderungen geboren. Der Grund dafür
ist das Entlaubungsmittel mit dem Codenamen 'Agent Orange', das das US-Militär währen
des Krieges einsetzte und das auch 35 Jahre nach Kriegsende eine schwere Bürde für die
Bevölkerung ist. Seit 2003 reisen der Orthopädietechniker Daniel Hueskes und der Chirurg
Claude Müller zweimal pro Jahr nach Vietnam, um der dritten Generation der
'Agent-Orange'-Opfer neue Hoffnung zu geben. Die beiden Schweizer bezeichnen ihr
Engagement als Tropfen auf den heißen Stein. Doch sie haben in Vietnam schon Hunderte von
körperlich behinderten Kindern operiert und geben ihre Fachkenntnisse an einheimische
Orthopädietechniker und Ärzte weiter. Die Reportage begleitet die beiden auf einer ihrer
Reisen. |
| 18:30 - 19:15,
Phoenix |
Weißes Gold  'So lange es
Menschen gibt, die Elfenbein kaufen, wird es solche Märkte geben. Und solange es solche
Märkte gibt, werden weiter Elefanten getötet.' Das sagt Cosma Wilungula, Chef der
kongolesischen Naturschutzbehörde. Er steht auf einem offenen Elfenbeinmarkt in Kinshasa,
und er muss hilflos mit ansehen, wie dort das Elfenbein von rund 150 Elefanten zum Kauf
angeboten wird. Seine Regierung hat andere Sorgen als tote Elefanten. Von ihr wird er
keine Unterstützung bekommen, um die Tiere in seinem Land zu schützen. Das ist die
Realität in der Demokratischen Republik Kongo, wo nur noch ein paar hundert Elefanten den
jahrelangen Bürgerkrieg überlebt haben. Wo Armee und Rebellen Elefanten ungehindert
töten, mit dem Elfenbein ihren Kampf finanzieren, das Fleisch als Proviant lagern.
Ähnlich sieht es in anderen Ländern West- und Zentralafrikas aus. Bis zu 30.000
Elefanten werden nach Schätzungen von Experten jedes Jahr in Afrika von Wilderern
getötet. Verantwortlich sei die steigende Nachfrage aus China und Japan. Moderner
Elfenbeinschmuggel, sagt ein kenianischer Fahnder, ist genauso organisiert wie
Drogenschmuggel. Kartelle verschieben die Stoßzähne rund um die Welt. Mit
unterschiedlichem Erfolg versuchen die Elefanten-Staaten Afrikas gegen die Wilderei
vorzugehen. Drei Monate lang reisten ZDF-Afrika-Korrespondent Jörg Brase und sein Team
durch Kenia, Tansania und die Demokratische Republik Kongo. Sie gingen mit kenianischen
Wildhütern auf Streife. Dabei sahen sie riesige Elfenbeinlager, besuchten die
Elefanten-Passage in Kilimandjaro-West in Tansania, sprachen mit Bauern, deren Felder von
Elefanten zerstört wurden, und sie trafen Wilderer und Wildhüter im Kongo. Der Film
zeigt den verzweifelten Kampf gegen die Elfenbeinwilderei, die Probleme aber auch
Lösungsansätze, um den Kampf um Afrikas Elfenbein vielleicht doch noch zu gewinnen.

|
| 19:00 - 19:45,
B3 |
Wildes Rumänien - Land der
Bären und Wölfe  Bergweiden, ausgedehnte Wälder, Tiefebenen und Sumpf -
Rumänien bietet Lebensraum für 3600 verschiedene Tierarten. Der Braunbär lebt hier in
der größten europäischen Population außerhalb Russlands, doch Jäger vermindern den
Bestand. Wölfe, die unter Artenschutz stehen, haben es auf über 3000 Exemplare gebracht
.
Rumänien schützt seine Natur in 13 Nationalparks mit etwa 3158 qkm Gesamtfläche.

|
| 19:15 - 19:30,
Arte |
| Mit offenen Karten Georgien
ist ein kleiner Staat in Vorderasien, auch 'Balkon Europas' genannt, in dem über 25
verschiedene Volksgruppen leben. Zwei Jahre nach dem bewaffneten Konflikt mit Russland um
die Gebiete Abchasien und Südossetien zeichnet 'Mit offenen Karten' das geopolitische
Porträt der Kaukasus-Republik, die selbst lange nach Ende des Kalten Krieges noch immer
heiß umkämpft ist. |
| 19:30 - 20:15,
Arte |
| Kung-Fu: Chinas neue
Kämpferinnen Seit vier Jahren besucht die 18-jährige Guo Jia die einzige
reine Mädchenschule für Kung Fu in China: ein Internat für siebzig Schülerinnen,
einsam gelegen in einem zerklüfteten Tal des heiligen Shongshan-Gebirges. Mit der
Yongtai-Schule lebt eine lang vergessene Tradition wieder auf: Schon vor 1.500 Jahren
haben an diesem Ort Frauen Kung Fu gelernt, Nonnen des ersten buddhistischen
Frauenklosters in China, dem heute die Schule angeschlossen ist. In der
Yongtai-Mädchenschule für Kampfkunst beginnt Guo Jias Tag um 5.30 Uhr mit
Konditionstraining. Nach dem Frühstück folgen Dehnübungen und Kung-Fu-Kämpfe mit
verschiedenen Waffen wie Säbeln, Speeren und Schwertern - und auch ganz normaler
Schulunterricht. Nur am Sonntag hat Guo Jia frei. Die harte Ausbildung empfindet Guo Jia
als Privileg. Das Zimmer teilt sie sich mit zehn anderen; warmes Wasser oder gar
Badezimmer gibt es nicht. Zum Duschen fahren die Mädchen sonntags zu einem Badehaus in
die nächste Stadt, nach Dengfeng. Sie trägt den Namen 'Kung-Fu-City', denn hier gibt es
über achtzig Kampfsport-Schulen, mit mehr als 60.000 Schülern aus ganz China. Der
Schulabschluss an einer Kung-Fu-Schule ist hoch angesehen. Doch nur sehr wenige Mädchen
trainieren in diesen gemischten Schulen. Umso spannender ist für Guo Jia und ihre
Mitschülerinnen das bevorstehende Sportfest, bei dem sie auch gegen Schüler einer
anderen Schule antreten werden. Als besondere Vorbereitung und Ehre dürfen die Mädchen
mit einem Mönch aus dem nahe gelegenen Shaolin-Tempel trainieren - jenem weltberühmten
Kloster, in dem einst Zen-Buddhismus und Kung Fu entstanden sind.

|
| 20:15 - 21:55,
Arte |
| Challenger Die
Explosion der US-Raumfähre Challenger am 28. Januar 1986 kostete sieben Astronauten das
Leben und beendete für lange Zeit die ehrgeizigen Pläne der US-Raumfahrtbehörde NASA.
Stuart Everett zeichnet das letzte Lebensjahr der verunglückten Lehrerin Christa
McAuliffe nach, die als erste Zivilistin an einem Weltraumflug teilnahm.
Zwangspause: Erst am 29. September 1988 startete mit der Raumfähre Discovery wieder ein
Spaceshuttle ins All.

|
| 21:45 - 22:30,
Phoenix |
Das Jesusgesicht Es ist die
rätselhafteste Reliquie der Christenheit: das Grabtuch von Turin. Auf ihm ist das
geisterhafte Abbild eines bärtigen Mannes zu sehen. Nacken, Rücken und Beine tragen
Zeichen der Folter - offenbar einer römischen Kreuzigung. Barg dieses Laken einst den
Leichnam Jesu? Hat Gottes Sohn hier vor über 2000 Jahren sein Blut und Abbild
hinterlassen? Und wenn ja: Wie sah Jesus von Nazareth aus? Fragen, die nicht nur das
Christentum seit Jahrhunderten bewegen. Mit Hilfe moderner Technik ist es erstmals
möglich, das Gesicht des Mannes auf dem Turiner Grabtuch in einer 3D-Simulation zu
rekonstruieren. 'ZDF-History' unternimmt eine faszinierende Spurensuche zwischen
Glaubensfragen und den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft. |
| 23:00 - 00:30,
MDR |
Die durch die Hölle gehen  So werden sie nie
wieder feiern: Nick (Christopher Walken) und Michael (Robert De Niro) tanzen auf der
Hochzeit ihres Freundes Steven (John Savage). Tage später kämpfen sie in Vietnam. Es
gelingt ihnen, allen Wirren zum Trotz zusammenzubleiben. Als Vietcong-Truppen sie gefangen
nehmen, landen die drei im gleichen Lager. Nur knapp überleben sie die Folter im
Wasserkäfig, der ihnen kaum Raum zum Atmen lässt. Die sadistischen Späße der Feinde
überstehen Nick und Steven dank Michael: Vietcong-Soldaten zwingen sie, russisches
Roulette zu spielen, und schließen Wetten auf ihr Überleben ab. Michael nutzt die Waffe
zur Flucht.
Info: Als die Delegierten der UdSSR den Film bei den Berliner Filmfestspielen 1979 sahen,
reisten sie ab. Begründung: Die Folterszenen, die den Vietcong am Werk zeigen, seien eine
'Beleidigung für das heroische Volk von Vietnam'.

|
|