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Der Kontinent Antarktika umgibt fast symmetrisch den geographischen Südpol. Nur ein kleiner Teil des Festlandes reicht über den südlichen Polarpunkt hinaus.

Als Grenze des gesamten antarktischen Gebietes gilt die klimatische Grenze gebildet durch die Januar-Isotherme 10 °C die sich ungefähr mit der südlichen Waldgrenze deckt. Der so begrenzte Kontinent mißt 67.84 Mill. km2. Das eigentliche Festland hat eine Fläche von 14 108.000 km2 das Schelfeis inbegriffen. Ohne das Eis sind es 13 209.000 km2 also 8 83% der gesamten Landfläche auf der Erde. Die Fläche der anliegenden Inseln ist 75.500 km2 der entfernten antarktischen Inseln 13.198 km2.

Die Küste ist wenig gegliedert etwa die Hälfte ist vereist. Der Küstenstrich ist fast 30.000 km lang. Die kleinste Entfernung zwischen gegenüberliegenden Ufern ist 2900 km die größte 5500 km. Von Afrika ist Antarktika etwa 4000 km von Australien 3200 km und von Südamerika 1450 km entfernt.

Die Oberfläche ist zu etwa 96% durchgehend vereist. Aus der Eisdecke treten nur unscheinbare Teile der Küste und die höchsten Gipfel der Gebirge hervor. Den größten Teil der Vereisung bildet am Festland die Eisspitze mit einer eintönigen Oberfläche.

Die höchste Dicke erreicht sie mit 4744 m im südlichen Teil des Wilkeslandes wo sie mehr als 1500 m unter den Meeresspiegel reicht. In den Vertiefungen entstehen Gletscherströme des Festlandtypes auf den Gipfeln der höchsten Gebirge sind Talgletscher von alpinem Typ verbreitet die Küste wird von flachen Tafeln der Schelfgletscher (Küstengletscher) gesäumt. Das höchste Gebirge sind die Ellsworth Mountains in der Westlichen Antarktika am längsten ist das Transantarktische Gebirge am westlichen Rand der Östlichen Antarktika.

Die Inseln der Antarktika haben Festland- und ozeanischen Ursprung. Zum größten Teil sind sie hügelig und vereist viele entstanden durch vulkanische Tätigkeit.

Das Klima des Festlandes ist kühl und extrem trocken. Im Binnenland der Östlichen Antarktika liegt der Kältepol der Erde. Das absolute Temperaturminimum (-88 3 °C) registrierte die Station Vostok. Die jährlichen Durchschnittswerte von Temperatur und Niederschlägen steigen vom Inland in Richtung Küste.

Ein Flußnetz hat sich auf dem Festland nicht entwickelt. Vorübergehende Ströme entstehen nur zur Sommerszeit in Gebieten die nicht mit Eis bedeckt sind. Sie befinden sich an manchen Stellen an der Küste der Antarktischen Halbinsel und in Oasen. In den Oasen haben sich kleine vorwiegend Süßwasserseen mit Gletscherursprung gebildet. Man findet aber auch salzige und bittere Seen.

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