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Der Begriff Galaxie stammt aus dem griechischen Wort gala ab und bezieht
sich auf einen griechischen Göttermythos. Der Mythologie zufolge schuf die Göttermutter
Hera die Galaxie, als sie beim Stillen ihres Sohnes Herkules einige Tropen Milch
vergoß.
Galaxien sind Ansammlungen von tausenden Millionen Sternen, die aus Gaswolken
entstanden sind und deren Rotationsgeschwindigkeit ihre Form bestimmt. Aufgrund der
Ausdehnung des Universums entfernen sie sich voneinander - je weiter sie weg sind, desto
schneller bewegen sie sich.
Arten von Galaxien
Elliptische Galaxien
| Mit 17% aller bekannten Galaxien kommen sie am häufigsten vor.
Sie haben eine ovale Form und es sind keine dunklen Bereiche erkennbar. Sie enthalten nur
sehr wenig interstellare Materie, da sich diese bereits zu Sternen verdichtet hat. Es sind
alte Galaxien. |

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Spiralgalaxien
| Ebenso wie die Milchstraße ist Andromeda eine Spiralgalaxie mit
einem Zentralkern, umringt von von einer großen Scheibe und zwei Spiralarmen, in denen
sich neue Sterne bilden; aber sie ist doppelt so groß und enthält doppelt so viele
Sterne. |

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Unregelmäßige Galaxien
| Mit ihrer flachen Form und einem leuchtenden Kern sehen
unregelmäßige Galaxien ungeordnet und ohne differenzierten Kern aus. Sie beinhalten viel
interstellare Materie und gelten als im Aufbau befindliche Galaxien. Sie sind kleiner als
spiralförmige und elliptische Galaxien. |

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Quasargalaxien
| Von ihnen gehen Röntgenstrahlen und das intensivste sichtbare
Licht aus. Sie sind die am weitesten entfernten von uns beobachteten Himmelskörper: ihr
Licht erreicht uns erst nach 12 000 Millionen Lichtjahren. Es kann
sich um im Aufbau befindliche Protogalaxien handeln. |

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Die Milchstraße
| Das Sonnensystem befindet sich am Rand einer großen Galaxie, der
Milchstraße, die über 1000 000 Millionen
Sterne umfaßt. Dabei handelt es sich um eine Spiralgalaxie mit einem berechneten
Durchmesser von 100 000 Lichtjahren und einer Maximaldicke von 15 000 bis 20 000
Lichtjahren. |

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Von uns aus gesehen liegt der Mittelpunkt der Galaxie in Richtung des etwa 24
000 Lichtjahre entfernten Schützen. Astronomen sind der Auffassung, daß sich im Zentrum
der Milchstraße ein schwarzes Loch befindet und das die Sterne um den Mittelteil näher
beieinander liegen. Durch ein Teleskop sehen die entfernten Galaxien wie ausgedehnte
Massen in Form von mehr oder weniger flachen Wolken aus. Die einzelnen Sterne sind nicht
zu erkennen.
Sterne und Himmelsobjekte
Blaue Riesen
| Blaue Riesen sind stark leuchtende junge Sterne mit einer hohen
Masse. Ihre Wasserstoffatome verbinden sich zu Heliumatomen und setzen Lichtphotonen frei.
Am heißesten sind die blauen Sterne, ihre Oberflächentemperatur kann mehr als 30 000 oC
betragen. Je größer der Stern ist, desto schneller erfolgt der Verbrennungsprozeß und
desto kürzer ist folglich die Lebensdauer des Sterns. |

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Rote Riesen
| Wenn sich der größte Teil des Wasserstoffs im Mittelpunkt eines
großen Sterns in Helium verwandelt hat, wird er zu einem roten Riesen: sein Kern zieht
sich zusammen, die Hülle weitet sich unermesslich - bis auf das Hundertfache seines
Anfangsausmaßes - aus und seine rötliche Leuchtkraft nimmt zu. Aufgrund ihrer Ausdehnung
sind rote Riesen wie Antares und Beteigeuze 300- bis 400-mal größer als die Sonne. |

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Weiße Zwerge
| Dabei handelt es sich um kleine leuchtende Sterne im letztem
Entwicklungsstadium, deren Masse gleich groß oder kleiner ist als die der Sonne. Sie sind
Folge des wiederholten Zusammenziehen des Sternkernes. Sie sind erstaunlich dicht: man
nimmt an, daß ein Stern von gleicher Masse wie die Sonne eine Dichte von 1 t pro cm3
aufweist. Je mehr ein Weißer Zwerg abkühlt, desto schwächer leuchtet er und wird zu
einem Schwarzen Zwerg. |

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Sonne
| Die Sonne ist ein gelber Stern mit einem Radius von 695 000 km.
Auf ihrer Oberfläche herrschen Temperaturen von über 5500 oC und im Kern
werden 10 000 000 oC Erreicht. Die Sonnenatmosphäre besteht aus vier
Schichten: der Photosphäre, dem inneren lichtabgebenden Teil; der Chromosphäre, die die
Photosphäre mit einem intensiven Rot umgibt; der bei Sonnenfinsternissen sichtbaren
Korona sowie dem Sonnenwind. |

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Novas und Supernovas
| Bei den nächsten Etappen finden auf Sternen von bedeutender Masse
thermonukleare Reaktionen zwischen Heliumatomen statt, die weitere Elemente wie
Kohlenstoff, Sauerstoff oder Magnesium hervorbringen. Die Leuchtkraft der Sterne wird
deutlich stärker als die der Sonne. Der Kern verwandelt sich in einen Neutronenstern,
währen die Hülle um den Kern explodiert und eine Supernova erzeugt. |

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Schwarze Löcher
| Wenn der explodierte Kern sehr schwer ist - mehr als drei
Sonnenmassen - zieht sich der Stern unendlich zusammen und bildet damit ein schwarzes
Loch. Aufgrund seiner ungeheuren Anziehungskraft gelangt aus einem schwarzen Loch nichts
nach außen, alles wird abgebremst und ins Innere gezogen - es absorbiert sogar sein
eigenes Licht, daher auch sein Name. Schwarze Löcher sind unsichtbar und theoretisch
unendlich dicht. |

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Pulsare
| Die Explosion einer Supernova bringt eine kompakte, vor allem aus
Neutronen geformte Kugel mit der Betzeichnung Neutronenstern hervor. Einige dieser
leuchtschwachen Sterne geben in Abfolge von Sekundenbruchteilen Radiowellen ab. Dabei
handelt es sich um Pulsare oder pulsierende Sterne mit hoher Rotationsgeschwindigkeit. Der
Pulsar des Krabbennebels ist der Überrest der Supernova von 1054. |

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