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Flutkatastrophe in Asien Die Flutkatastrophe in Südasien gibt der Naturschutzbehörde Sri Lankas mit Blick auf die Tierwelt Rätsel auf: Nach den verheerendsten Flutwellen in der jüngsten Geschichte ist die Region übersät mit menschlichen Leichen, bislang sind jedoch keine Kadaver wilder Tiere gefunden worden.
Ein Erdbeben der Stärke neun hatte am
Sonntag gigantische Flutwellen - so genannte Tsunamis - ausgelöst, die bis zu drei
Kilometer weit in den Yala National Park peitschten. In diesem größten
Naturschutzreservat Sri Lankas leben Hunderte wilder Elefanten und Leoparden. "Das
Seltsame ist, dass wir keine toten Tiere entdecken konnten", sagte H.D. Ratnayake,
Vizedirektor der Naturschutzbehörde, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die Riesenwelle hat auch in küstennahen Ökosystemen beträchtliche Schäden angerichtet. Vor allem die Korallenriffe und Mangrovenwälder brauchten Jahre, um sich von dem Schock zu erholen.
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