![]() Themen
|
Flutkatastrophe in Asien Acht Tage nach der Flutkatastrophe in Asien werden in dem Gebiet noch immer tausende Ausländer vermisst. Das Schicksal von mehr als 1.000 Deutschen ist ungeklärt, und allein in Schweden werden mehr als 2.300 Landsleute vermisst. Die Zahl der identifizierten ausländischen Todesopfer ist bislang niedrig, bisher wurden 539 ausländische Opferaus 37 Ländern identifiziert. Argentinien -> 2 Tote Australien -> 19 Tote Belgien -> Nach Angaben des des Außenministeriums vom Freitag wurde der sechste Tote aus Belgien identifiziert. Die Frau sei im thailändisches Badeort Khao Lak getötet worden. Die Behörde haben nach den Angaben noch immer kein Lebenszeichen von 215 Belgiern. 15 Belgier liegen in thailändischen Krankenhäusern. Premierminister Guy Verhofstadt sagte, er rechne mit einem weiteren Anstieg der Zahl getöteter Landsleute. Brasilien -> 2 Tote Chile -> 1 Toter China -> 13 Tote Dänemark -> Die Zahl der Vermissten hat sich auf 490 erhöht. Bisher wurden 7 Tote identifiziert. Deutschland -> Die Zahl der identifizierten deutschen Flut-Toten ist auf 60 gestiegen. Deutlich mehr als 600 Reisende würden noch vermisst und die Zahl steigt ständig weiter. 300 verletzte Deutsche seien registriert worden. Bisher seien 5700 deutsche Urlauber in die Heimat zurückgebracht worden. Bis Samstagmittag sollten weitere 1000 folgen. Frankreich ->Vermutlich sind hunderte französische Touristen ums Leben gekommen. Der französische Staatssekretär im Außenministerium bezifferte die Zahl der sicher identifizierten Toten mit 23. Weitere 99 Franzosen seien vor Zeugen vom Meer und den Schlammströmen fortgerissen worden. Ihr Tod sei praktisch sicher. Das ergibt mindestens 122 Tote. Dazu kommen mehr als 400 Verletzte. Von hunderten Familien gebe es keine Nachricht. Finnland -> In den offiziell vom Außenministerium im Internet ausgelegten Listen sind 194 Namen von Finnen enthalten. 15 Todesfälle sind bestätigt. Griechenland -> Das griechische Außenministerium meldet bislang keine Toten, vier Menschen wurden leicht verletzt, neun weitere gelten als vermisst. Großbritannien -> In den asiatischen Katastrophengebieten wurden am Freitag noch mehrere hundert britische Staatsbürger vermisst. Offiziell bestätigt ist nach Angaben des Außenministeriums in London bisher der Tod von 49 Briten. 23 davon starben in Thailand, 3 in Sri Lanka und 3 auf den Malediven. Irland -> 1 Toter Israel - > 4 Tote Italien -> Gemeldet werden 20 Tote und mindestens 700 Vermisste. Von diesen sollen sich mindestens 350 in Phuket, Khao Lak und auf der Insel Phi-Phi aufgehalten haben. Japan -> 23 Tote Kanada -> 5 Tote Kolumbien -> 1 Toter Mexiko -> 2 Tote Neuseeland -> 2 Tote Niederlande -> Mindestens 7 Niederländer sind ums Leben gekommen. Das teilte das Außenministerium mit. Das Ministerium geht davon aus, dass die Zahl der niederländischen Opfer auf 30 steigen wird. Von 60 Niederländern fehlt noch jede Spur. Norwegen -> Bei 12 Todesfällen werden 462 norwegische Bürger vermisst. Österreich -> Die österreichische Regierung rechnet mit mindestens 130 österreichischen Todesopfern, bestätigt sind bisher 10 Tote. Das sagte Außenministerin Ursula Plassnik in Wien. Zu 782 Urlaubern in den Krisengebieten Thailands und Sri Lankas gebe es weiter keinen Kontakt. Offiziell bestätigte die Regierung bisher lediglich den Tod von fünf österreichischen Urlaubern. Vier von ihnen starben in Thailand, eine Touristin wurde in Sri Lanka getötet. Phillippinen -> 5 Tote Polen -> 1 Toter Portugal -> Es werden acht Portugiesen vermisst. Todesfälle sind bislang nicht gemeldet worden. Russland -> 2 Tote Schweden -> Das schwedische Außenministerium hat die Zahl der vermissten Bürger des eigenen Landes nach der Flutwelle in Thailand auf 3500 beziffert und gegenüber bisherigen Angaben mehr als verdoppelt. Schweden ist damit das am stärksten von der Katastrophe betroffene europäische Land. Außenministerin Laila Freivalds nach ihrer Rückkehr von einem Besuch im Unglücksgebiet, man müsse mit weit mehr als tausend Toten rechnen. Bisher sind 52 schwedische Opfer identifiziert. Ein Ministeriumssprecher begründete die drastische Anhebung der Vermisstenzahlen mit der "ungeheuer schwierigen Situation" in Thailand. Schweiz -> 23 Tote Singapur -> 9 Tote Spanien -> Es werden neun Spanier vermisst. Todesfälle sind bislang nicht gemeldet worden. Südafrika -> 10 Tote Südkorea -> 12 Tote Taiwan -> 3 Tote Tschechien -> 1 Toter Türkei -> 1 Toter USA -> 37 Tote |
Navigation --> Erdkunde |
(C) erdkunde-wissen.de. Konzept, Gestaltung und Redaktion: erdkunde-wissen.de. Nachdruck, Weiterverarbeitung, Weitergabe an Dritte sowie Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung. Keine Haftung für falsche Angaben, keine Gewähr über die Richtigkeit der Informationen. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Mailen Sie uns einfach.