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EIB

Europäische Investitionsbank

Sitz: 100, bd. Konrad Adenauer, L-2950 Luxemburg. Tel.: (00352)-43791; Fax: -43793189.
Büros in Rom, Athen, Lissabon, London, Madrid und Brüssel.

Gründung am 1.1.1958 mit Inkrafttreten des EWG-Vertrags; autonome öffentlich-rechtliche Finanzierungsinstitution der EU.

Aufgabe: Förderung der Ziele der EU durch die langfristige Finanzierung wirtschaftlich tragfähiger Investitionsprojekte. Diese Ziele umfassen: regional ausgewogene Entwicklung der Union durch Förderung der wirtschaftlich schwächeren Regionen,
Ausbau der Infrastruktur, v.a. der transeuropäischen Verkehrs-, Energie- und Telekommunikations-Netze (TEN) zur Erschließung des Binnenmarkts, rationelle Energieverwendung und sichere Versorgung, Umweltschutz und Verbesserung der
Lebensqualität in den Ballungszentren, Ausbau der Infrastruktur im Bildungs- und Gesundheitswesen, Stadterneuerung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Industrieunternehmen unabhängig von ihrer Größe. Seit 1963 vergibt die EIB auch Darlehen (und Risikokapital) im Rahmen der Kooperations- und Entwicklungspolitik der EU zugunsten von derzeit rund 130 Drittstaaten.

Organe: Rat der Gouverneure, in dem alle EU-Staaten durch einen Minister (in der Regel der Finanzminister) vertreten sind; erläßt die Leitlinien für die Kreditpolitik und bestellt die Mitglieder der nachgeordneten Organe. Verwaltungsrat aus 25 Personen (24 von den EU-Staaten und eine von der EU-Kommission benannt); gewährleistet Einklang der EIB-
Tätigkeit mit ihren Aufgaben. Direktorium aus dem EIB-Präsidenten -Brian Unwin (UK) - und 7 Vizepräsidenten; verantwortlich für die laufenden Geschäfte. Prüfungsausschuß
prüft die Ordnungsmäßigkeit der Geschäfte und der Bücher.

Mittelvergabe: EIB-Mittel können öffentliche und private Darlehensnehmer in allen Wirtschaftsbereichen erhalten; vergeben werden Einzeldarlehen sowie Globaldarlehen an Finanzierungsinstitute, die daraus im Einvernehmen mit der Bank sog. Teildarlehen für kleinere und mittlere Investitionsvorhaben bereitstellen. Die Darlehen decken im allgemeinen höchstens 50 % der Investitionskosten (durchschnittlich 30 %); Laufzeit in der Regel 5-10 Jahre für Industrieprojekte und 15-20 Jahre für Infrastruktur- und Energieprojekte; Darlehenszinssätze orientieren sich an den Refinanzierungskosten der EIB.

Mitglieder: die 25 EU-Staaten.

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