banner_klein.jpg (6301 Byte)


Themen

Länderinfos
Die Welt
Die Kontinente
Die Welt ein Dorf?
Dokumente
Fachwörterbuch
GeoBine
Geologische Uhr
Globen & Karten
Int. Organisationen
Irrtümer & Legenden
Kolonien
Koordinaten
Länderkalender
Namenskunde
Nationalhymnen
Nationalfeiertage
Phänomene
Sprachen der Welt
Staaten (Listen)
Statistiken
Superlative der Geographie
Verfassungen
Volksgruppen
Weltbevölkerungsuhr
Weltkulturerbe

Geographische Nachrichten
Sonderthemen

 

 

Extremer Klimawandel nicht unmöglich
Globale Temperaturen könnten um 11 Grad steigen

27.01.2005. Das Klimasystem der Erde reagiert möglicherweise weitaus empfindlicher auf den Anstieg von Treibhausgasen in der Atmosphäre als bisher angenommen wurde. Das schreiben britische Forscher von der University of Oxford im Wissenschaftsjournal Science. Unter der Annahme, dass sich die Konzentration von Treibhausgasen künftig verdoppelt, prognostizieren ihre Modelle einen weltweiten Temperaturanstieg von 2 bis 11 Grad Celsius. Bisher rechneten Forscher lediglich mit einer Erwärmung von maximal 5 Grad bis zum Jahr 2100.

Zu ihren Ergebnissen gelangten die Forscher um David Stainforth mit Hilfe von mehr als zweitausend Klimamodellen. Sie simulierten die Eigenschaften der Umwelt jeweils unterschiedlich - so beispielsweise die Einflüsse von Wäldern auf das Klima oder dessen Auswirkungen auf die Ozeane. Auf diese Weise erhielt das Team eine Vielzahl von realistischen Klimareaktionen auf den Anstieg der Treibhausgase.

In den Klimaberechnungen der Vereinten Nationen wurden Temperaturanstiege von mehr als 5 Grad Celsius bisher als unwahrscheinlich eingestuft und von den Prognosen ausgeschlossen. Das Team um Stainforth kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass solche Ausreißer durchaus möglich sind: 108 der 2 578 Simulationsläufe deuten auf einen Anstieg der Durchschnittstemperatur um mehr als 8 Grad hin.

Die Simulationen entstanden mit Hilfe der Computer von mehr als sechzigtausend Teilnehmern des Projektes climatepredict.net. Dabei nutzte ein Programm die freie Kapazität privater Rechner, auf denen jeweils ein Szenario berechnet wurde. Das Ergebnis der Modelle gelangte via Internet zu den Forschern. Das als verteiltes Rechnen bekannte Verfahren kann Datenmengen verarbeiten, die selbst die leistungsfähigsten Supercomputer nicht bewältigen.

Nature, Bd . 433, S. 403

Wörterbuch
Synonyme
Woxikon - Online Wörterbuch

Navigation
Geographie
Klimaforschung

--> Erdkunde
--> Service
--> Seiteninternes


Kommunikation
FAQ
Gästebuch
Hilfeforum
Kontakt
Impressum
Suchmaschine

 

Google
Web http://www.erdkunde-wissen.de

(C) erdkunde-wissen.de. Konzept, Gestaltung und Redaktion: erdkunde-wissen.de. Nachdruck, Weiterverarbeitung, Weitergabe an Dritte sowie Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung. Keine Haftung für falsche Angaben, keine Gewähr über die Richtigkeit der Informationen. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Mailen Sie uns einfach.