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Zusammenstoß in der Antarktis 19.04.2005. Mit einer Geschwindigkeit von einem Kilometer pro Stunde ist im antarktischen Ross-Meer ein Eisberg von der Größe Luxemburgs gegen eine Gletscherzunge geprallt. Die Kollision hatte für die 70 Kilometer lange Drygalski-Gletscherzunge ernste Folgen: Sie verlor ein fünf Kilometer langes Stück, das nun als neuer Eisberg (im Bild oben rechts) durch das Südpolarmeer treibt. Die Veränderung ist so bedeutend, dass die Karten der Antarktis umgearbeitet werden müssen, teilt die Europäische Weltraumagentur Esa mit. Sie hat den Zusammenstoß des Eisbergs B-15A mit der Gletscherzunge am 15. April mit dem Radarmessgerät Asar (Advanced Synthetic Aperture Radar) des Umweltsatelliten Envisat aus 800 Kilometer Höhe fotografiert. Die Kollision war seit langem erwartet worden. Experten gehen davon aus, dass der Gletscher in den nächsten Tagen weiteren Schaden nehmen wird. Ein breiter Riss an seinem Ende ist auf der Radaraufnahme bereits zu erkennen. B-15A ist 115 Kilometer lang und der größte Eisberg der Welt. Er ist beim Zerfall des Eisbergs B-15 entstanden, der sich im Jahr 2000 aus dem Ross-Schelfeis gelöst hatte. |
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