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Kommunikation: 1996 trat ein Mediengesetz in Kraft, das die Umgestaltung der elektronischen Medien zum Ziel hatte. Heute haben private Sendeanstalten den früheren Staatsmedien - der Form halber in Aktiengesellschaften organisiert - weitgehend den Rang abgelaufen. Auch internationale Konsortien haben sich im Land engagiert. Auf 1000 Einwohner kommen 690 Radios, 475 Fernseher, 333 Telefone, 924 Handys, 146 PCs und 297 Internetzugänge. Die Printmedien sind bereits 1990 zum größten Teil in Privatbesitz übergegangen. Ausländische Verlage haben sich mit Beteiligungen auf dem Medienmarkt etabliert. Die 40 Tageszeitungen des Landes haben eine Gesamtauflage von 1,9 Mio. Exemplaren. Wichtigste Medien: Fernsehen: zwei öffentlich-rechtliche Programme, mehrere große Privatsender, private Nachrichtenfernsehen Rundfunk: drei überregionale öffentlich-rechtliche, zahlreiche private Programme Tageszeitungen: wichtigste:"Népszabadság", "Magyar Nemzet","Népszava", Magyar Hirlap Wochenzeitungen: wichtigste: HVG, 168 óra, Heti Válasz, Figyelo, Magyar Narancs Deutschsprachige Wochenzeitungen: Budapester Zeitung, Pester Lloyd, Neue Zeitung (Blatt der deutschen Minderheit)
* Für die Rangliste hat Reporter ohne Grenzen einen Katalog von 52 Fragen zur Situation der Medienfreiheit im jeweiligen Land erstellt. Daraus wurde ein Index ermittelt. So haben die erstplazierten Länder einen Index von 0,50 (große Pressefreiheit), das Schlusslicht Nordkorea kommt auf einen Index von 109,00 (keine Pressefreiheit). |
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