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Der gesamte Medienbereich ist seit der "Orangenen Revolution" im Umbruch begriffen. Während man die Lage der Medien vor der "Orangenen Revolution" als problematisch bezeichnen konnte (kaum redaktionelle Unabhängigkeit, wirtschaftliche Abhängigkeit von staatlichen oder privaten Geldgebern, indirekte Zensur, Schikanen gegen unbotmäßige Medien und Journalisten), befinden sie sich derzeit in einer Transformationsphase. Die neue ukrainische Führung gibt zu erkennen, dass sie an echter Pressefreiheit interessiert ist. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Zur Zeit berichten die Medien weitgehend frei und ungehindert. Das Hauptproblem der Medien (chronische Unterfinanzierung und damit die Abhängigkeit von Geldgebern) besteht jedoch weiter. Medien: Ein staatlicher und mehrere private landesweite Fernsehsender, lokale und regionale Rundfunk- und Fernsehanstalten (staatlich und privat). Es erscheinen 44 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von 2,8 Mio. Exemplaren. Wichtige überregionale Zeitungen: Fakty i Kommentarii, Holos Ukrajiny (Parlamentszeitung), Urjadowij Kurier (Regierungszeitung), Ukrajina Moloda, Serkalo Nedeli (Wochenzeitung), Den, Kommersant, Segodnja u.v.a. Außerdem Internet-Zeitungen: ProUA, Glavred, Ukrainska Prawda. Auf 1000 Einwohner kommen 889 Radios, 490 Fernseher, 256 Telefone, 366 Handys, 38 PCs und 97 Internetzugänge. |
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