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Zypern |
| Verkehr |
 |
Straßennetz: |
38 451 km, davon 100% befestigt |
| Motorisierung |
505 Kfz/1000 Einwohner |
| Verkehrsart |
Rechtsverkehr |
 |
Schienennetz |
1228 km |
 |
Int. Flughäfen |
Ljubljana, Maribor, Portoroz |
| Passagiere |
Brinik International (Ljubljana): 866 203 |
 |
Haupthäfen |
Koper |
| Handelsflotte |
10 Schiffe |
| Tonnage in BRT |
1 891 |
| Umwelt |
 |
Geschützte Geb. |
14,5% der Landesfläche |
| CO2-Emmision |
15,4 Mio. t |
| Verw. Süßwasser |
Landw. 1%, Industrie 80%, Haushalte 19% |
| Umweltrang nach ESI in Klammern
Vorjahrrang |
29. (23.) mit 57,5 Punkten |
| Slowenien ist stolz auf seine vielfältige, weitgehend
intakte Umwelt (Küsten-, Alpen-, Karstregion, Anfänge der pannonischen Tiefebene; 60%
des Landes sind Wald) und bemüht sich seit seiner Unabhängigkeit um die Verbesserung des
Umweltschutzes. Seit 1993 gibt es ein Umweltschutzgesetz, auf dessen Grundlage fast alle
EU-Direktiven bereits in nationales Recht übertragen werden konnten. Die
Luftqualität hat sich in den letzten zehn Jahren verbessert, allerdings steigen seit 1993
die Kohlendioxid-Emissionen aufgrund der Belastungen durch den Energie- und den
verarbeitenden Sektor. Trotz einer CO2-Abgabe gibt es keine steuerliche Begünstigung
abgasarmer Kfz. Die Einführung 1995 von bleifreiem Benzin verringerte die Abgase durch
den Straßengüterverkehr. Neue Wasserkraftwerke, eine verstärkte Nutzung erneuerbarer
Energien, Verringerung des Treibstoffverbrauchs, der Ausbau eines modernen öffentlichen
Verkehrs, Ausbau der Fernwärme und Umstellung auf Erdgas sollen die angestrebten
CO2-Reduktionen im Rahmen des Kyoto-Protokolls ermöglichen.
In der Abfallwirtschaft bestehen noch erhebliche Defizite, die in den kommenden
Jahren ausgeglichen werden müssen. Das Gefahrenpotential wird in großen Teilen der
Bevölkerung und auch der Industrie noch nicht gesehen, so dass z.B. Maßnahmen zur
Mülltrennung und die Planung von Verbrennungsanlagen politisch schwer durchzusetzen sind.
Bei weiterhin steigenden Müllbergen sind häufig nicht sichere Deponien noch immer die
einzige Möglichkeit der Entsorgung. Mitte 2003 wurde im Stadtgebiet Ljubljana mit der
Mülltrennung und -sortierung begonnen. Die Regierung setzt jetzt auf den Bau
überregionaler Abfallzentren.
Wasser ist - mit Ausnahme der Küstenregion - ausreichend vorhanden, in seiner
Qualität aber beim Oberflächenwasser belastet, während beim Grundwasser die
Kontaminierung zurückgeführt werden konnte und heute auf dem Niveau von Österreich
liegt. Die veralteten Trinkwasserleitungen (40% Wasserverlust) bestehen in weiten Teilen
aus PVC und sind z.T. asbestbelastet.
Das Abwassersystem und die Abwasserbehandlung sind unzureichend; nur 53% der
Haushalte haben Kanalanschluss. |
| Energie |
 |
Produktion |
3,4 Mio. t ÖE |
| Verbrauch |
7,2 Mio. t ÖE |
| Tourismus |
 |
Besucher |
1,555 Mio. |
| Trend |
2% Zunahme |
| Wichtigste Herkunftsländer |
Italien 26%, Deutschland 17%, Österreich 14% |
| Einnahmen |
1,894 Mrd. $ |
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