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Von den 6 Teilrepubliken des ehemaligen Jugoslawien hat Slowenien das beste Los gezogen, da es kaum in kriegerische Auseinandersetzungen und religiös-völkische Wirren verstrickt wurde. Das ist auf die Homogenität der Bevölkerung zurückzuführen (minimaler Anteil der Serben), aber auch auf den politischen Coup der frühen, vom slowenischen Offizierskorps der jugoslawischen Armee gestützten Loslösung von Belgrad. Bereits im April 1990 fanden erste demokratische Wahlen statt, am 25. Juni 1991 folgte die formelle Unabhängigkeitserklärung. Die jugoslawische Bundestruppen stießen auf den gut organisierten Widerstand slowenischer Territorialeinheiten. Bereits am 18. Juli einigte sich die Regierung mit Belgrad über einen Abzug der Bundesarmee. Am 8. Oktober übernahm der Staat Slowenien die Kontrolle über das Land und den Luftraum. Die völkerrechtliche Anerkennung, unterstützt vor allem von Bonn und Wien, wurde am 15. Januar 1992 von allen EG-Staaten ausgesprochen. Warnungen etwa des damaligen UNO-Generalsekretärs Perez de Cuellar, die Anerkennung der Sezession lege eine Lunte an das Vielvölkergemisch in Bosnien-Herzegowina, drangen nicht durch. Zur früheren Geschichte Sloweniens wird auf die Serbien-Seite verwiesen. Hintergrundberichte:
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