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Gesundheit Literatur Reisehinweise Reiseziele
Sitten & Bräuche Strafrecht Strom Unterkunft
Verkehr Zoll- - -

Gesundheit

Im ganzen Land unter 500m (besonders um Pressburg und Komarno) kann es von April bis Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse kommen. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner wegen einer Impfung Kontakt aufgenommen werden.

Empfehlenswert ist grundsätzlich eine Impfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder bei besonderer Exposition auch gegen Heaptitis B und Tollwut.

Es empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport deckt.

Gesetzlich Versicherten wird empfohlen, sich vor Abreise in die Slowakei die European Health Insurance Card (EHIC) (ersatzweise: E-111-SI-Formular) bei ihrer Krankenkasse zu besorgen. Diese ist dem slowakischen Krankenversicherungsträger im Krankheitsfalle zuerst vorzulegen und dann dem behandelnden Arzt oder Krankenhaus auszuhändigen. Ansonsten sind Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen und Krankenhausrechnungen direkt in bar zu bezahlen.

Privatversicherte bezahlen ihre medizinischen Leistungen selbständig und rechnen dies hinterher mit ihrer Versicherung ab. Dabei empfiehlt es sich jedoch, wo immer möglich, vorher den Kostenrahmen in etwa abzuklären.


Literatur

Reisehinweise

Kriminalität

Die Slowakische Republik ist ein sicheres Reiseland.

Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstahl und Wageneinbruch kommt vor allen in den Touristenzentren (Bratislava, Hohe Tatra, Kurorte) häufig vor. Auch Diebstähle in Hotels sind nicht auszuschließen.

Reisende werden auch auf die erhöhte Diebstahlgefahr bei Pkw-Reisen hingewiesen. Insbesondere neuere Fahrzeuge der Marken BMW, Mercedes, Audi und VW mit ausländischen Kennzeichen sind gefährdet, selbst wenn sie mit elektronischer Wegfahrsperre versehen sind.

Bei Tankstellen auf den großen Ausfallstraßen im Stadtgebiet Pressburg/Bratislava in Richtung Brünn/Prag, Wien, Budapest und Trnava/Zilina, wurden in der Vergangenheit gelegentlich PKW unbemerkt beschädigt (z.B. Reifen angeschlitzt), so dass sie nach kurzer Zeit am Strassenrand liegen blieben. Dann boten die Diebe ihre Hilfe an und nutzten die Notsituation, um Wertsachen aus dem unverschlossenen Auto zu stehlen. In diesen Abschnitten ist daher erhöhte Wachsamkeit angeraten.

In letzter Zeit gaben sich, insbesondere im Raum Bratislava, Privatpersonen als Polizisten aus (schwarzer Overall mit der gelben Aufschrift „POLICIA“) und hielten Fahrzeuge an – angeblich im Rahmen einer Verkehrs- oder Zollkontrolle. Je nach Situation wurden dann Wertsachen oder sogar das Auto entwendet.

Sonstige Hinweise

In der Slowakei gibt es noch ca. 1.800 freilebende Bären. Bitte seien Sie in Waldgebieten entsprechend vorsichtig.


Reiseziele

Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakischen Republik und das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Die Geschichte dieser wunderschönen Donaustadt geht bis in die Zeit der Kelten und Römer zurück. Bauwerke aus jeder nur erdenklichen Stilepoche sind hier vorhanden. Die altehrwürdige Burg, gegründet im 10. Jh. und einige Male um- und wiederaufgebaut, blickt auf die neue Donaubrücke und das historische Viertel mit mittelalterlichen Gäßchen, dem gotischen St.-Martin-Dom, der Krönungskirche ungarischer Könige, dem Rolandbrunnen und dem Rathaus. Auf dem Burggelände befindet sich auch der Krönungsturm, in dem die St.-Stephans-Krone aufbewahrt wurde. Zahlreiche Paläste erinnern an die Kaiserzeit: die Barockbauten Balássa-Palais und Pálffy-Palais, das Erdödy-Palais im Rokoko-Stil und das im Stil des französischen Klassizismus erbaute Primatial-Palais. Zu den ältesten Baudenkmälern von Bratislava gehören das Rathaus und die Franziskanerkirche aus dem 13. Jahrhundert. Bratislava hat viele sehenswerte Museen und Galerien wie die Galerie der Hauptstadt Bratislava mit Gemälden und Plastiken aus dem 15.-17. Jahrhundert (im Pállfy-, Mirbach- und Primatial-Palais und in der Klarisserinnenkirche untergebracht), die Slowakische Nationalgalerie (slowakische Kunst der Gotik und des Barock), das Pharmazeutische Museum und das Waffen- und Stadtbefestigungsmuseum in der Nähe des Michaelstors. Die Theater und Konzerthallen der Stadt haben einen ausgezeichneten Ruf. Sehenswert ist außerdem die Universität Bratislavas, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Ein beliebtes Ausflugsziel in der näheren Umgebung ist die kürzlich renovierte Devín Burg.
 
Trnavas: Geschichte reicht bis in die Steinzeit zurück. Die Universität wurde 1635 gegründet und ist bekannt für die Bauwerke aus dem 17. und 18. Jahrhundet.
 
In Nitra steht eine Burg auf dem Berg Zobor, von der man einen fantastischen Blick auf die Stadt und das umliegende Land hat.
 
Die Geschichte von Banská Stiavnica (Schemnitz) ist eng mit dem Bergbau verbunden, mit dem hier im 13. Jahrhundert begonnen wurde. Im Stadtzentrum befinden sich einige Renaissance-Bürgerhäuser. Interessant ist auch die Alte Burg (1548), zahlreiche Sakralbauten und die 11 Gebäude der Bergbau und Forst Akademie, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Die Bergbaustadt wurde zum UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe ernannt.
 
In Kremnica spielten Bergbau und die Münzprägung eine wichtige Rolle. Ein Stadtbummel führt an der Städtischen Burg (14.-19. Jh.) mit gotischen und Renaissancegebäuden, der Pestsäule der Dreifaltigkeit (1767-72) und den kleinen Häusern der Bergarbeiter (18.-19. Jh.) vorbei. Das Numismatik-Museum enthält eine Sammlung, die die Münzen der Slowakei dokumentiert.
 
Die Universitätsstadt Banská Bystrica liegt im Herzen der Slowakei, am Schnittpunkt der Niederen Tatra, des Slowakischen Erzgebirges und der Kremnitzer Berge, direkt am Fluß Hron. Der Marktplatz mit den hübschen Bürgerhäusern sowie das Uhrenzentrum (1567), das heute unter Denkmalschutz steht, sind besuchenswert.
 
Die Umgebung von Spis ist bekannt für zahlreiche mittelalterliche Städte, Siedlungen und Dörfer.
 
Levoca wurde 1271 die Hauptstadt der Spissachsen und 1323 als freie königliche Stadt proklamiert. Die Innenstadt steht heute unter Denkmalschutz und bietet viele Sehenswürdigkeiten, wie die St.-Jakobskirche mit dem von Meister Pavol geschnitzten, fast 19 m hohen und 6 m breiten Altar (1508). Das Renaissance-Rathaus sowie über 50 Bürgerhäuser sind sehenswert.
 
Kezmarok: Interessant in diesem Ort ist die gotische Burg aus dem 15. Jahrhundert mit der Kapelle (17. Jh.). Die Überreste der alten Stadtbefestigungen (14. und 16. Jh.) sind in der gesamten Stadt zu sehen. Das Lyzeum (1755) und der Glockenturm (1586) sollten auf keinem Stadtrundgang fehlen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Protestantische Kirche, die Anfang des 18. Jh. vor den damaligen Stadtmauern errichtet wurde.
 
Die mittelalterliche Stadt Bardejov hat einen Marktplatz mit Häusern im Renaissance- und im gotischen Stil. Bestes Beispiel ist das Rathaus (1505-1511), das heute die größte Ikonensammlung des Landes beherbergt. Sehenswert ist ferner die St.-Ägidius-Kirche mit ihren 11 gotischen Flügelaltären.
 
Spisská Kapitula war seit dem 13. Jahrhundert Sitz der Bischöfe und steht mittlerweile auf der Denkmälerliste des UNESCO-Weltkulturerbes. Wunderschöne religiöse Bauwerke wie das Kloster der Barmherzigen Brüder und auch eine barocke Burg gilt es zu besichtigen. Die Spis Burg (12. Jh.) ist die größte mittelalterliche Burg in Zentraleuropa.
 
Kosice ist das Zentrum der östlichen Slowakei. Der Elisabethdom von 1508 mit seinem holzgeschnitzten Hauptaltar ist eine der schönsten gotischen Kathedralen der Welt.
 
Zahlreiche Gebäude und Orte stehen unter Denkmalschutz, wie z. B. das Bauerndorf Vlkolinec (Weltkulturgut der UNESCO), Cicmany und Zdiar, und die Freiluftmuseen mit Beispielen traditioneller Architektur in Pribylina, Zuberec, Martin und Bardejov geben Einblick in vergangene Zeiten.
 
AUSSERHALB DER STÄDTE: Die bezaubernde Berg-, Seen- und Waldlandschaft der Slowakei ist ganzjährig ideal für alle Freiluftaktivitäten. Europas längster Radwanderweg führt durch die Slowakei. Diese Route beginnt in Passau und verläuft entlang der Donau bis nach Bratislava und weiter nach Stúrovo. Besucher können auch mit der Fähre über die Donau übersetzen und die Reise durch Ungarn fortsetzen.
 
Wintersportorte verteilen sich über 30 Bergregionen. In der Hohen Tatra findet man die höchsten Gipfel der Slowakei, deren landschaftliche Reize man zu Fuß am besten erkunden kann. Hier gibt es 40 Lifte und Seilbahnen. Strbské Pleso ist einer der besten Skiurlaubsorte und Austragungsort internationaler Skiwettbewerbe. Am bekanntesten ist jedoch Smokovec, ein großes Urlaubszentrum, von dem aus viele Exkursionen in die herrliche Gebirgswelt beginnen.
 
Zahlreiche Seen und Flüsse bieten ausgezeichnete Möglichkeiten zum Fischen, Kanufahren und Schwimmen. Zu den bekanntesten Urlaubsorten gehören Orava, Liptovská Mara, Zemplínska Sírava und Slnava.
 
NATIONALPARKS: In der Slowakischen Republik gibt es fünf Nationalparks und 16 weitere Gebiete, die unter Naturschutz stehen. Die Landschaft ist abwechslungsreich und bietet eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Der Nationalpark Niedere Tatra im Herzen der Slowakei umfaßt mehrere Ski- und Urlaubsorte sowie das Demänova-Tal mit seinem weitverzweigten Höhlensystem. Der Nationalpark Tatra ist das älteste Landschaftsschutzgebiet des Landes. Tatranská Lomnica, ein bekannter Wintersportort, ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Hohe Tatra. Der Pieniny-Nationalpark liegt 30 km nordöstlich der Hohen Tatra und gehört teilweise zu Polen. Der Nationalpark Kleine Fatra ist für seine Täler, Schluchten und artenreiche Tierwelt bekannt und zu jeder Jahreszeit bei Wanderern sehr beliebt. Der Nationalpark Slovensky Raj hat eine zerklüftete Landschaft und viele Wasserfälle; Cingov und Hrabusice-Podlesok eignen sich als Ausgangspunkte für Wanderungen in die Umgebung. Auch Radwanderer finden gut markierte Wege.
 
KURORTE: Die Slowakei ist reich an Mineral- und Heilquellen, die in den Kurorten für Kurzwecke genutzt werden sowie an Luftkurorten. Es gibt insgesamt 23 staatlich anerkannte Kurzentren, von denen einige weltweit bekannt sind. Bardejovské Kúpele hat acht Heilquellen und war bereits im 13. Jahrhundert ein Kurort. Hier werden insbesondere Verdauungsstörungen, Stoffwechsel- und Atemwegserkrankungen behandelt. Die Thermalbäder von Dundince, nahe der ungarischen Grenze, sind für Behandlungen von Rheumatismus, Gelenkkrankheiten und Blutgefäßerkrankungen bekannt. Der bedeutendste slowakische Kurort ist Piest'any, weltbekannt für die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen. Er wurde bereits von den römischen Legionären genutzt. Sliac dient in erster Linie der Behandlung von Herzgefäßerkrankungen. In den Schwefelquellen von Trencianske Teplice, die bereits seit dem 15. Jahrhundert bestehen, werden vorwiegend Beschwerden des Bewegungsapparats behandelt. Bojnice ist einer der führenden Behandlungsorte für rheumatische Erkrankungen.


Sitten & Bräuche

Familienstruktur

Die meisten Slowaken heiraten sowohl standesamtlich als auch kirchlich. Das Hochzeitsfest nach der Trauung dauert bis zum nächsten Morgen und die Feierlichkeiten können sich über Tage hinziehen. Da Wohnraum knapp ist, leben viele jung verheiratete Paare anfangs bei den Eltern eines Ehepartners. Die meisten slowakischen Familien haben zwei bis drei Kinder. Sparmaßnahmen führten dazu, dass soziale Leistungen, die früher kostenlos waren, heute bezahlt werden müssen. Es gibt aber weiterhin bezahlten Mutterschaftsurlaub, einen Zuschuss für die Geburt eines Kindes und Einrichtungen zur Betreuung von Kindern. Die meisten Frauen sind berufstätig, sie machen etwa 47,8 Prozent der Erwerbstätigen aus. Oft müssen sie sich auch noch um den Haushalt und die Kinder kümmern; die Zahl der Männer, die Haushaltspflichten übernehmen, nimmt aber ständig zu. In den Städten wohnen die meisten Familien in kleinen und einfachen Wohnungen, die während der kommunistischen Herrschaft gebaut wurden. Auf dem Land leben die Menschen oft in ihren eigenen Häusern.

Umgangsformen

Wie in Deutschland reicht man sich auch in der Slowakei zur Begrüßung die Hand; wenn allerdings mehrere Personen einander begrüßen, sollten sich die Hände dabei nicht überkreuzen. Beim Verabschieden umarmen Männer Frauen oft oder küssen sie auf die Wange. Männer geben einander die Hände.

Förmliche Anreden sind z. B. Pan (“Herr”) oder Paní (“Frau”), gefolgt von einer Berufsbezeichnung (“Doktor”, “Ingenieur”, “Professor”) und dem Nachnamen. Unter Freunden und unter jungen Leuten wird meist nur der Vorname verwendet. Begrüßungen sind: Dobrý den (“Guten Tag”) oder Vel'mi ma teší (“Es freut mich, Sie kennen zu lernen”). “Auf Wiedersehen” heißt Dovidenia. Zwanglosere Ausdrücke sind Ahoj, Cau (“Hallo” ) und Servus (“Tschüs”). Auf dem Land verwenden alte Leute noch das traditionelle Zbohom (“Gott sei mit Dir”). “Danke” heißt Dakujem. Prosím entspricht dem deutschen “Bitte”. Familienmitglieder und gute Freunde besuchen einander oft unangekündigt. Zu einer Einladung ist es üblich, eine Flasche Wein oder eine ungerade Anzahl Blumen mitzubringen, die unverpackt überreicht werden. Von Gästen wird erwartet, dass sie ihren Hut absetzen und gelegentlich, dass sie ihre Schuhe ausziehen (dann werden Hausschuhe zur Verfügung gestellt), wenn sie eintreten.
In der Regel werden Gästen Erfrischungen angeboten. Dabei ist es höflich, erst einmal abzulehnen. Auf dem Land servieren Slowaken Freunden oder Verwandten Slanina ( selbst geräucherter Schinken) mit Brot und selbst gebrannten Slivovica (Sliwowitz: Branntwein aus Zwetschgen). Zu besonderen Gelegenheiten wird auch eine Platte mit Schinken, Käse, Eiern, Gemüse oder Süßwaren gereicht. Leere Gläser und Tassen werden vom Gastgeber immer nachgeschenkt, so dass man einen Rest zurücklässt, wenn man nichts mehr möchte. Da der Arbeitstag früh beginnt, gehen Besucher an Wochentagen meist vor 23 Uhr wieder.

Freizeit

Fußball, Eishockey, Skifahren und Tennis sind die beliebtesten Sportarten in der Slowakei. Andere Freizeitaktivitäten sind Wandern, Camping, Schwimmen sowie der Besuch von Festen, Kinos, Kunstausstellungen und anderen kulturellen Ereignissen. Slowaken sind besonders stolz auf ihre Volksmusik und singen sehr gerne gemeinsam. Das Sprichwort Kde Slovák, tam spev bedeutet “Wo ein Slowake ist, da ist auch ein Lied”. Volkskunst wird ebenfalls geschätzt und ausländischen Besuchern gerne zum Geschenk gemacht. Viele Slowaken verbringen das Wochenende oder ihren Urlaub in der Hohen Tatra, in Kurorten oder auf dem Land. Immer mehr Menschen reisen auch ins Ausland.

Nachtleben

An Restaurants, Bierkellern, Cafés und gemütlichen Weinstuben herrscht kein Mangel. In den größeren Städten gibt es interessante Theater- und Opernprogramme, in den Großstädten auch Diskotheken und Nachtklubs.

Einkaufstipps

Kunstbücher, Porzellan, Holzschnitzereien, handbestickte Kleidungsstücke und Keramikwaren. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr. Einige Geschäfte haben auch sonntags geöffnet. 


Strafrecht

Der Besitz und Konsum von Drogen, auch in kleinen Mengen und zum eigenen Verbrauch bestimmt, ist strafbar und wird regelmäßig mit hohen Strafen geahndet. Dabei wird nicht zwischen sogenannten leichten und schweren Drogen unterschieden!

Prostitution ist nicht strafbar, Zuhälterei ist strafbar.

Das strafbewehrte gesetzliche Schutzalter für Geschlechtsverkehr liegt für Hetero- und Homosexuelle bei 18 Jahren; sofern beide Sexualpartner unter 18 Jahren sind, bei 15 Jahren. Homosexualität ist nicht strafbar.


Strom

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
220 50 -
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Unterkunft

Es gibt insgesamt 64.210 Betten. In der Hochsaison (Mai - Oktober, vor allem jedoch Juli/August) sind Übernachtungsmöglichkeiten knapp, Vorausbuchung wird empfohlen. Gegenwärtig gibt es Hotels der höheren Klasse in Bratislava, den Kreisstädten, z. B. Banská Bystrica und Kosice, den bekannten Kurorten und den Touristenzentren im mittleren und östlichen Teil des Landes. Weitere Informationen vom Slowakischen Restaurant- und Hotelverband, Nám. Slobody 2, SK-974 00 Banská Bystrica. Tel: (088) 414 46 69. Telefax: (088) 414 38 55. (E-Mail: zhr@sacr.sk; Internet: http://www.isternet.sk/zhr).

Kategorien: Das internationale 5-Sterne-System ist eingeführt worden. Private Badezimmer kann man im allgemeinen von 3 Sternen aufwärts erwarten.
 
MOTELS: Fallen in vier Klassen. In preisgünstigeren Motels hat jedes Zimmer ein Waschbecken mit fließend heißem und kaltem Wasser und Zentralheizung. Auf jeder Etage gibt es ein separates Badezimmer und WC für Männer und Frauen. In gehobeneren Motels kann man einen Fahrstuhl, ein Bad oder eine Dusche in jedem Zimmer, ein Radio und mitunter einen Fernsehapparat erwarten.
 
PRIVATUNTERKÜNFTE: Weitere Informationen erteilt die Slowakische Union des Land- und Agrotourismus, Krizna 52, SK-821 08 Bratislava. Tel/Telefax: (02) 55 42 44 43. Unterkünfte in Privathäusern werden von dieser Organisation ganzjährig vermittelt.
 
FERIENHÄUSER: Sind im ganzen Land in drei Kategorien erhältlich. Preisgünstigere Ferienhäuser sind im Winter beheizt und bieten Trinkwasser und z. T. die Möglichkeit, Mahlzeiten zu bestellen. In den gehobeneren Ferienhäusern gibt es zusätzlich elektrisches Licht, WCs, einen Waschraum mit fließend Wasser, Wasch- und Bügeleinrichtungen und einen Sportplatz.
 
CAMPING: Auf Zeltplätzen, die in vier Klassen unterteilt sind, gehören Duschen, Kochgelegenheiten, ein Geschäft und in manchen Fällen Mietwohnwagen zu den allgemeinen Einrichtungen. Autocamper: In den unteren Klassen findet man folgende Einrichtungen: Parkplatz, eingezäunten Zeltplatz, Tag- und Nachtrezeption, Waschraum, WC, Trinkwasser und eine überdachte Kochgelegenheit mit Abwaschmöglichkeit. In den gehobeneren Klassen gibt es zusätzlich einen Kiosk, Duschen mit heißem und kaltem Wasser, WC, Wasch- und Bügelmöglichkeiten, Rezeption, Gesellschaftsraum, Verkauf von Souvenirs usw. Weitere Auskünfte erteilt die Slowakische Camping- und Caravanning Gesellschaft, Dom Sportu, Junácka 6, SK-832 02 Bratislava. Tel: (02) 49 24 92 26. Telefax: (02) 49 24 95 69.


Verkehr

FLUGZEUG: Slovak Airlines (9S) (Tel: (07) 44 45 40 64, 44 46 04 07) und Air Slovakia (GM) (Tel: (07) 43 42 27 42) betreiben den Inlandflugverkehr.

SCHIFF: Mehrere schiffbare Wasserwege von insgesamt 279 km, der Hauptstrom ist die Donau, die wichtigsten Häfen befinden sich in Bratislava und Komarno. Die Slowakische Donauschiffahrtsgesellschaft (Slovenská Plavba Dunajská) betreibt den gesamten Schiffsverkehr auf der Donau. Ausflugsfahrten zu Sehenswürdigkeiten und historischen Stätten werden ebenfalls angeboten.

BAHN: Das Bahnnetz wird von den Eisenbahnen der Slowakischen Republik (ZSR) betrieben. Täglich fahren mehrere Schnellzüge zwischen Bratislava und den meisten Städten und Urlaubsorten. Auf den Hauptstrecken ist es empfehlenswert, im voraus zu reservieren. Die Fahrpreise sind niedrig; für Schnellzüge wird ein Zuschlag erhoben.

BUS/PKW: Die wichtigste Verbindungsstraße führt von Bratislava über Trencin, Banská Bystrica, Zilina, Kralovany und Poprad nach Presov und Kosice. Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist in der Tschechischen Republik eingerichtet. Sie ist auch für die Slowakische Republik zuständig und bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die Notrufstation in Prag ist Mo-So 09.00-18.00 Uhr besetzt (Tel: (02) 61 10 43 51/52. Internet: http://www.adac.de).

Bus: Das umfassende Busnetz verbindet alle Ortschaften. Mietwagen können über Reisebüros in den größeren Städten und Urlaubsorten bestellt werden.

Straßenverkehr

Slowakische Strassen sind mitunter in schlechtem Zustand (Fahrbahnbelag, mangelhafte Beschilderung, fehlende Fahrspurbegrenzungslinien und Leitbaken). Vor allem bei Baustellen wird zu erhöhter Aufmerksamkeit und langsamer sowie angepasster Fahrweise geraten. Baustellen sind oft schlecht ausgeschildert, die Spurführung kann unklar sein. Grundsätzlich gilt angepasstes Fahren bei unklarer Verkehrslage!

Verhalten Sie sich bei Verkehrskontrollen kooperativ!

Slowakische Polizeibeamte sind berechtigt, Verkehrsstrafen bis zu einer Höhe von 2000 slowakischen Kronen (ca. 60 Euro) zu verhängen. Die genaue Höhe der Strafe fällt dabei in das Ermessen des Polizeibeamten. Verlangen Sie eine Quittung für die bezahlte Strafe; handeln Sie keine Gefälligkeitszahlungen aus. Wenn Sie sich ungerecht behandelt fühlen, notieren Sie bitte den Namen des Beamten. Er ist zum Tragen eines Namensschildes verpflichtet.

Verständigen Sie bei Unfällen sofort die Polizei, die einen Dolmetscher beiziehen muss (mitunter kann die Wartezeit mehrere Stunden betragen). Unterschreiben Sie keine Dokumente, die Sie nicht verstehen (z.B. Polizeiprotokoll, Schuldeingeständnis).

Die slowakische Straßenverkehrsordnung schreibt das Fahren mit eingeschaltetem Licht in der Zeit vom 15. Oktober bis zum 15. März vor. Die Promillegrenze liegt bei 0,0 Promille. Autobahnen und teilweise auch Schnellstraßen sind vignettenpflichtig. Wer ohne Vignette angetroffen wird, zahlt in der Regel die zehnfache Gebühr (derzeit 3000 SKK = ca. 90 Euro).

Ergänzende Informationen zur Vignettenpflicht, den Grenzübergängen und den internationalen Flughäfen der Slowakei finden Sie auf der Homepage der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Pressburg.

STADTVERKEHR: In Bratislava und einigen anderen Städten gibt es Busse, Oberleitungsbusse und Straßenbahnen. Die meisten Busse und Bahnen verkehren zwischen 04.30 und 24.00 Uhr und haben Einheitsfahrpreise; Zeitkarten sind erhältlich. Die Fahrscheine werden durch Maschinen entwertet. Busse und Straßenbahnen, die blau gekennzeichnet sind, fahren die ganze Nacht hindurch. Taxis in den Großstädten haben Taxameter und sind relativ preisgünstig, nachts zahlt man einen Zuschlag.

Fahrzeiten: von Bratislava zu den folgenden größeren slowakischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

- Flugzeug Bahn Bus/Pkw
Piestany - 0.50 0.50
Kosice 1.00 5.00 5.30
Poprad 0.45 4.30 4.00
B. Bystrica - 4.10 2.30
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Synonyme
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