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Wie in anderen Industrieländern auch sind in der Schweiz die Essgewohnheiten sehr stark durch das Berufsleben geprägt. So hat das Mittagessen der Familien in den Städten an Bedeutung verloren, vor allem, wenn beide Elternteile arbeiten. Die Bewohner der meisten Städte nehmen die Hauptmahlzeit aus praktischen Gründen abends zu sich. Die Schweiz ist besonders für ihre Käsespezialitäten bekannt. Käsefondue bei dem Brotstücke in eine Mischung aus geschmolzenem Käse und Wein eingetaucht werden erfreut sich landesweit großer Beliebtheit, ebenso wie Raclette kleine Portionen eines weichen Schmelzkäses, den man mit gekochten Kartoffeln oder in Essig eingelegtem Gemüse isst. In der Schweiz wird Fleisch oftmals mit reichhaltigen Soßen serviert, und kalte Aufschnittplatten kommen auch als Vorspeise auf den Tisch. In den umliegenden Gebieten der Seen ist das Angebot an Süßwasserfisch groß. Die meisten Regionen besitzen ihre eigenen Spezialitäten, dazu gehören Würstchen, Suppen, Käse, Kuchen und Weine. In der Region Ticino z. B. werden viele Gerichte italienischen Stils gegessen. |
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