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Die schwedische Volkswirtschaft ist stark exportorientiert (Exportquote 45%) und geprägt durch einige große, global ausgerichtete Unternehmen wie Ericsson, Volvo, Saab oder Astra Zeneca. Das Spektrum international leistungsfähiger Branchen ist - für ein Land mit relativ kleiner Bevölkerung ungewöhnlich breit: Holz und Zellulose, verarbeitende Industrie (Fahrzeuge, Pharma, Wehrtechnik), bis hin zu Informationstechnologie (IT), Biotechnik und regenerativen Energien. Wichtigste Handelspartner Schwedens sind Deutschland, die USA und die nordischen Länder. Der schwedische Staat spielt im Wirtschaftsleben des Landes eine starke Rolle: Die Steuer- und Abgabenquote liegt mit über 50% um ein Viertel höher als in Deutschland. Die Ausgaben des Staates für Güter und Dienste machen mehr als 30% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus; Schwerpunkte sind dabei Bildung, Erziehung und staatliches Gesundheitswesen. - Über 20% des BIP werden als direkte Transferzahlungen zur sozialstaatlichen Umverteilung verwandt. Strukturelle Stärken der schwedischen Volkswirtschaft sind eine gut ausgebaute Infrastruktur (öffentliche Güter und IT), eine hohe Investitionsbereitschaft in Humankapital, Forschung und Entwicklung sowie die moderate Besteuerung von Unternehmen. - Ihre Schwächen: fehlende Arbeitsangebotsanreize infolge hoher marginaler Einkommensteuersätze, ein hoher Krankenstand unter den Beschäftigten sowie ein überhöhtes Preisniveau durch die Marktmacht weniger großer Firmen (Bau, Lebensmittel) und staatlicher Monopole (Alkohol, Apotheken). Wirtschaftliche Kennziffern:
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