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Trotz der insgesamt positiven volkswirtschaftlichen Gesamtentwicklung Rumäniens in den letzten Jahren besteht in der Wirtschaft weiterhin großer Reformbedarf. Bürokratie, immer noch nicht ausreichende Rechtssicherheit, Zollprobleme sowie Korruption behindern nach wie vor den dringend benötigten Zufluss ausländischen Kapitals. Traditionell dominierende Industriezweige sind die Bereiche Maschinenbau, Ölindustrie, Metallurgie, Chemie, Holzverarbeitung sowie Nahrungsmittelindustrie. Durch Restrukturierungsmaßnahmen der Regierung wurden Überkapazitäten in den Bereichen Ölindustrie, Petrochemie und Metallurgie abgebaut. Die Produktion in den energieintensiven Sektoren Chemie, Eisen und Stahl, Gummi und Plastik ist seither deutlich zurückgegangen. Inzwischen ist der Textilsektor zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig angewachsen und beschäftigt über 20% der rumänischen Arbeitskräfte. Zunehmend wächst die Bedeutung Rumäniens als Standort für Kfz-Zulieferer. Besonders dynamisch dürften sich insbesondere die Bereiche leichtere industrielle Konsumgüter (Nahrungsmittelproduktion und verarbeitung, Textil- und Bekleidung, Schuhe und sonstige Lederwaren) sowie der Umweltsektor (Beseitigung von Altlasten), der Technologiesektor, vor allem die IT-Branche, die Telekommunikation und der Energiebereich entwickeln. Wirtschaftliche Kennziffern:
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