![]() Themen |
Es besteht in Portugal für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung - soweit dringend erforderlich bei Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern usw., die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), bzw. Ersatzbescheinigung (beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse) vorzulegen. Unabhängig davon wird dringend empfohlen, für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken). Weitere Einzelheiten enthält die Internetseite www.dvka.de der Deutschen Verbindungsstelle für Krankenversicherung Ausland unter der Rubrik "Urlaub im Ausland". Ansonsten erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse Auskünfte über die aktuellen Regelungen. Costa de Prata Die Costa de Prata ist ein schmaler Küstenstreifen südlich der Costa Verde. Die Region ist das ganze Jahr über ein Ferienparadies für die ganze Familie. Im Norden liegt Espinho, im Süden Ericeira. Anziehungspunkte dieser Urlaubsregion par excellance sind Coimbra, Fátima mit dem berühmten Schrein der Jungfrau Maria, die Kurbäder Luso und Curia und die Höhlen von Santo António und Alvados. In Küstennähe liegen die Ilhas Berlengas, ein Anglerparadies. Wie an der Costa Verde laden auch hier Denkmäler, Burgen, Paläste, Klöster und Museen zur Besichtigung ein. Die modernen Urlaubsorte haben alle wunderschöne Strände. Coimbra ist die drittgrößte Stadt Portugals. Diese alte Universitätsstadt hat verwinkelte Gassen, Gebäude mit hübschen Fassaden und eine eigene Variante des Fado, der melancholischen, bewegenden Musik der Portugiesen. Sehenswert sind die romanische Se Velha (Alte Kathedrale), das Kunstmuseum Museu Machado de Castro im ehemaligen Bischofspalast (bedeutende Skulpturensammlung), die Kirche und das Kloster vom Heiligen Kreuz (Mosteiro de Santa Cruz) und die Universität. Auf dem Gelände der Velha Universidade liegt die prächtige Capela de São Miguel, deren glanzvolles Interieur schon viele Besucher beeindruckt hat. Direkt daneben befindet sich die Biblioteca Joanina, eine der schönsten Barockbibliotheken der Welt. Die Anlagen des Botanischen Gartens nahe der Universität gehören zu den eindrucksvollsten in ganz Portugal. Reizvoll ist auch der reich geschmückte Renaissancepalast Casa de Sôbre-Ripas. Aveiro, das »portugiesische Venedig«, ist von Salzmarschen, Lagunen und Stränden umgeben. Das Stadtbild wird vom großen Kanal geprägt. Besuchenswert sind vor allem die Kathedrale, die mit Fayencekacheln geschmückte Karmeliterkirche (Igreja das Carmelitas) und das Museu de Aveiro. Die Hafflandschaft der Ria de Aveiro nördlich der Stadt erkundet man am besten auf einer Bootsfahrt. Torreira, ein typisches Fischerdorf, liegt zwischen dem Meer und einer Lagune. Man erreicht das Dorf mit einem Boot von Aveiro. Anadia ist Mittelpunkt des Weinanbaugebietes Bairrada, die Weingüter können besichtigt werden. In Conimbriga sind vor allem die römischen Ruinen aus dem Jahr 1 v. Chr. besuchenswert. Buçaco ist bekannt für seinen schönen Nationalpark und für den herrlichen Baumbestand des Waldes, in dessen Mitte ursprünglich ein Karmeliterkloster stand. Das Kloster gibt es jedoch längst nicht mehr, an seiner Stelle wurde ein grandioses Jagdschloß für die königliche Familie erbaut, das heute ein teures Luxushotel ist. Figueira da Foz ist ein moderner Urlaubsort mit ausgezeichnetem Strand, einem Spielkasino und anderen Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten. In der Umgebung von Pinhal do Rei liegt ein schöner Kiefernwald, der Pinhal Real. Fátima ist seit dem angeblichen Erscheinen der Jungfrau Maria 1917 ein bekannter Wallfahrtsort. Am 13. jedes Monats von Mai bis Oktober werden besondere Zeremonien abgehalten. Das großartige Kloster Mosteiro de Santa Maria da Vitória da Batalha, das an den Sieg der Portugiesen gegen eine spanische Übermacht 1385 erinnert, steht direkt an der Schnellstraße von Lissabon nach Coimbra. Das gotische Meisterwerk gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke des Landes. Sehenswert sind auch die Höhlen von Santo António e Alvados und das Fischerdorf Nazaré, dessen Hauptattraktion der herrliche lange Strand ist. Alcobaça ist eine beschauliche Stadt mit engen Straßen und einem interessanten Markt. Unbedingt ansehen sollte man sich das grandiose Mosteiro de Santa Maria (12. Jh.). Im idyllischen Obidos kann man die gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern besichtigen. Leiria ist ein ruhiges Provinzstädtchen zwischen Lissabon und Porto. Auf einem Plateau oberhalb der Stadt steht eine Burg aus dem 12. Jahrhundert. Tomar ist eine malerische alte Stadt mit Parks und mittelalterlichen Gäßchen. Hoch über der Stadt auf einem Hügel ragen die Zinnen einer Burg auf. Hauptsehenswürdigkeit ist jedoch zweifellos das Convento de Cristo, die einstige Hochburg des Templerordens. Caldas da Rainha, Monte Real, Curia, Luso, Vimeiro und Cucos sind berühmte Thermalbäder. Urlaubsorte: Agueda, Albergaria-a-Velha, Alcobaça, Aljubarrota, Anadia, Arouca, Aveiro, Avelar, Batalha, Bombarral, Buarcos, Bussaco, Cacia, Caldas da Rainha, Caldas de São Jorge, Cantanhede, Coimbra, Cucos, Curia, Esmoriz-Barrinhas, Estarreja, Fátima, Fermentelos, Figueira da Foz, Figueiro dos Vinhos, Forte da Barra, Foz do Arelho, Ilhavo, Leiria, Luso, Marinha Grande, Mealhada, Minde, Mira de Aire, Monte Real, Murtosa, Nazaré, Obidos, Oliveira de Azeméis, Oliveira do Bairro, Peniche, Piedade, Pombal, Porto de Barcas, Praia da Areia Branca, Praia da Barra, Praia do Furadouro, Praia de Mira, Praia de Pedrogão, Praia do Porto Novo, Praia de Santa Cruz, Sangalhos, Santa Luzia, São Joao da Madeira, São Martinho do Porto, São Pedro de Muel, Seixal da Lourinha, Serém, Sever do Vouga, Sobrado de Paiva, Tomar, Torres Vedras, Torreira, Vale de Cambra, Vale Gracioso, Vale do Grou, Vale da Mó, Vieira de Leiria, Vila Nova de Ourém und Vimeiro. Costa Verde Portugal hat sechs Hauptferiengebiete - die Costa Verde, die Costa de Prata, die Costa de Lisboa, die Algarve, die Montanhas und die Region Planícies. Die Costa Verde beginnt an der spanischen Grenze im Nordwesten Portugals, erstreckt sich bis südlich von Porto und im Osten bis nach Vila Real. Die Flüsse Minho, Lima und Douro fließen durch diese Region. Hier nordöstlich von Braga (ca. 60 Autominuten entfernt) befindet sich auch der 70.000 ha große Peneda-Gerês-Nationalpark. Wälder, Wasserfälle, künstliche Seen, fischreiche Flüsse und felsige Höhenzüge, die auf 1500 m ansteigen, bieten unbegrenzte Wander- und Freizeitmöglichkeiten. Markierte Wanderwege stehen zur Verfügung. In der Nähe des Haupteinganges sind Unterkunftsmöglichkeiten vorhanden. Gerês war schon in der Römerzeit ein Kurort und ist ein guter Ausgangspunkt für Fahrten in den Nationalpark. Die Region bietet viel Interessantes: lange Strände mit Pinienwäldern, hübsches Kunstgewerbe, Spielkasinos, historische Bauwerke und archäologische Stätten. Gute Angelmöglichkeiten bestehen in den Flüssen und im Meer, und das Unterhaltungsangebot ist umfangreich. Jede Stadt und jedes Dorf hat Kirchen und Schreine, die aus besonderem Anlaß oder als Danksagung für erwiesene Gnade errichtet wurden. In dieser vielbesuchten Urlaubsregion gibt es zudem noch einige Kurorte wie Caldelas, Vizela und Monção, wo der Alvarinho-Wein herkommt. Die Urlaubsorte zwischen Espinho und der Mündung des Minho haben breite goldgelbe Strände. Beliebte Ausflugsziele sind die Täler der Flüsse Minho und Douro, in denen der Vinho Verde angebaut wird. Porto, die zweitgrößte Stadt Portugals, ist die wichtigste Stadt der Costa Verde. Aus der Umgebung von Porto stammt der berühmte Portwein. Der Portweinexport nach England begründete Anfang des 18. Jahrhunderts den Reichtum der Stadt. Porto hat eine reizvolle Altstadt mit mittelalterlichen Häusern, barocker Pracht und bunten Märkten. Winzige Kirchen, verwinkelte Gäßchen mit altem Kopfsteinpflaster und gemütliche Cafés prägen das auf einem Hügel über dem Minho-Fluß gelegene Grenzstädtchen Valença. Espinho ist ein moderner Badeort mit Spielkasino; Vila do Conde ein ruhiges Fischerdorf, das für seine Klöppelspitze, Schokolade und Fischerboote bekannt ist. Ofir liegt an einem weitläufigen Sandstrand, der von Pinienwäldern umgeben ist. Viana do Castelo ist eine Festungsstadt mit eindrucksvoller Architektur, vor allem aus der Renaissance. Barcelos ist bekannt für gutes Kunstgewerbe, insbesondere Töpferwaren. Auch für Antiquitäten ist Barcelos eine Fundgrube. Braga hat eine schöne Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, die Glockentürme wurden im 18. Jahrhundert gebaut. Die reichen Kunstschätze, die auf das 10. Jahrhundert zurückgehen, sind im Museu de Arte Sacra im nordwestlichen Flügel der Kathedrale untergebracht. Im früheren Erzbischöflichen Palais befindet sich heute die Stadtbücherei. Der dahinterliegende Garten Jardim de Santa Bárbara ist eine Oase der Ruhe. Der für eine Adelsfamilie im 17. Jahrhundert errichtete Palácio dos Biscainhos, der nunmehr als Städtisches Museum dient, gibt mit seinem prächtigen Interieur einen Eindruck vom glanzvollen Lebensstil der gehobenen Kreise der damaligen Zeit. Zimmerknappheit ist in der mit Pilgern überlaufenen Stadt fast das ganze Jahr über ein Problem. Lange Vorausbuchung empfiehlt sich auf jeden Fall, ganz besonders in der Semana Santa, der Karwoche. Guimarães, rund 50 km nordöstlich von Porto in einem bewaldeten Tal gelegen, war im Mittelalter portugiesische Hauptstadt. Urlaubsorte: Aboinha, Afife, Além do Rio, Amarante, Arcos de Valdevez, Aver-o-Mar, Baião, Barcelos, Bom Jesus do Monte, Braga, Caldas de Canavezes, Caldas das Taipas, Caldas de Vizela, Caldelas, Caniçada, Castro de Laboreiro, Entre-os-Rios, Ermesinde, Espinho, Esposende, Fafe, Felgueiras, Gerez, Granja, Guardeiras, Guimarães, Gulpilhares, Leça do Bailio, Lousada, Marco de Canavezes, Matosinhos, Melgaco, Moledo do Minho, Monção, Monte Faro, Monte de São Felix, Novelas, Ofir, Pacos de Ferreira, Paredes, Penha, Ponte da Barca, Ponte de Lima, Porto, Póvoa de Varzim, Praia de Miramar, Riba de Ave, Rio Caldo, Santa Marta, Santo Tirso, São Bento de Porta Aberta, São Martinho do Campo, São Tiago, São Vicente, Seixas, Serra do Marão, Terras do Bouro, Torre, Valença, Valongo, Viana do Castelo, Vieira do Minho, Vila do Conde, Vila Nova de Cerveira, Vila Nova de Famalicão und Vila Praia de Ancora. Die Algarve Montanhas Sitten & Bräuche Nachtklubs und Bars mit Live-Musik in Lissabon sorgen für flotte Abendunterhaltung. Beliebt ist Clavi di Nos in der Rua do Norte (Bairro Alto). Jazzfans kommen im Hot Clube de Portugal auf ihre Kosten (Praça da Alegria). Besonders gefragt unter den Diskotheken war bislang eine umgebaute Fabrik, die Alcântara Mar, in der Rua da Cozinha Econômica. Die Trends ändern sich jedoch wie überall recht häufig. In anderen größeren Städten gibt es ebenfalls ein breites Unterhaltungsangebot, das von Nachtklubs, Theatern, Kinos, Shows und Volkstanzaufführungen bis hin zu musikalischen Veranstaltungen reicht. Der Stierkampf wird von berittenen Toreiros ausgetragen. Die traditionellen Fado-Gesänge können in zahlreichen Restaurants gehört werden (ab ca. 22.00 Uhr). Die Theatersaison ist von Oktober bis Mai. In Estoril, Figueira da Foz, Espinho, Alvor, Vilamoura und Monte Gordo gibt es Spielkasinos. In Lissabon sind die Geschäfte in der Rua Augusta (Baixa) ideal für ausgedehnte Einkaufsbummel. Der Chiado ist jedoch immer noch die beste Einkaufsgegend. Kacheln, feines Porzellan, Stoffe und Teppiche, Kristallwaren und Schmuck sind schöne Mitbringsel. Kunstgewerbeläden (Artesanatos) bieten hübsche Qualitätswaren. Im Centro de Turismo e Artesanato in der Rua Castilho ist die Auswahl besonders groß. Die Geschäfte schließen im allgemeinen zwischen 13.00 und 15.00 Uhr, und bleiben bis 19.00 Uhr geöffnet. Wer Antiquitäten mit nach Hause nehmen möchte, sollte in die Rua da Escola Politécnica gehen. Gelegenheitskäufe findet man in der Rua Dom Pedro V. (Bairro Alto), die sich an die Rua da Escola Politécnica anschließt. So richtig kramen und stöbern kann man auf dem sonntäglichen Flohmarkt in der Chão da Feira beim Castelo de São Jorge. Einkaufstips: Lederwaren, Kupfergegenstände, Keramik, handbearbeitetes Gold und Silber, Stickereien und Wandteppiche, Holzschnitzereien, Korkprodukte, Porzellan und Geschirr, Kristall- und Glaswaren. Öffnungszeiten der Geschäfte: Normalerweise Mo-Fr 09.00-13.00 und 15.00-19.00 Uhr (im Dezember bis 18.00 Uhr), Sa 09.00-13.00 Uhr (im Dezember auch 15.00-19.00 Uhr geöffnet). Einkaufszentren sind 10.00-24.00 Uhr geöffnet. Golf: Es gibt zahlreiche ausgezeichnete Golfplätze, die auch von Besuchern benutzt werden können. Tennis: Fast alle Städte und Urlaubsorte haben Tennisplätze. Reiten: In zahlreichen Ferienorten kann man Pferde mieten und Reitunterricht nehmen. Wassersport: Schwimmen, Wasserski, Segeln und Windsurfen sind die beliebtesten Wassersportarten. Man kann an der Küste oder auf hoher See angeln. An der Algarve kann man das ganze Jahr über Wassersport betreiben, obwohl die Gezeiten im Winter recht gefährlich sein können. Publikumssport: Von März bis Oktober werden in den meisten Städten Stierkämpfe veranstaltet. Im Campo Pequeno in Lissabon finden sie jeden Sonntagnachmittag statt. Jedes Jahr werden Golf- und Tennisturniere veranstaltet. Weitere beliebte Sportarten sind Tontaubenschießen und Squash. Zwischen 10-15%, Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld. Das Leben der Portugiesen verläuft in ruhigen Bahnen. Althergebrachte Höflichkeit und warmherzige südeuropäische Gastfreundlichkeit sind selbstverständlich. Legere Bekleidung ist durchaus akzeptabel, Strandkleidung sollte jedoch nicht in Städten getragen werden.
Unterkunft findet man in Luxushotels ebenso wie in Pensãos (Pensionen),
einfachen Gasthöfen, Privatzimmern, Herrenhäusern, auf Bauernhöfen, Campingplätzen und
in Jugendherbergen. Kategorien: Hotels unterliegen dem internationalen
Sterne-System (1-5 Sterne). Die Preise werden von der Regierung überprüft.
Apartment-Hotels sind mit 2-4 Sternen ausgezeichnet, Motels mit 2-3 Sternen, Pensionen mit
1-4 Sternen; es gibt auch 4-Sterne-Albergarias. |
Navigation
|