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Bildung: Schulpflicht von 6 bis 16 Jahren. Die Einschulungsquote liegt bei 98,7%. Neben 4 Universitäten (Oslo, Bergen, Tromso und Trondheim) gibt es 9 auf einzelne Fächergruppen ausgerichtete Hochschulen sowie verschiedene Kunst- oder Musikakademien. Kultur: Das nordische Land kann auf eine sehr lange Kulturgeschichte zurückblicken. Historisch sind besonders die Funde aus der Steinzeit und der Zeit der Wikinger interessant. Ab dem 19. Jahrhundert haben norwegische Künstler die moderne europäische Literatur, Malerei und Musik bereichert. Familienstruktur: Auch wenn oft beide Ehepartner berufstätig sind, hat die Familie noch einen hohen Stellenwert. Frauen bilden 47 Prozent aller Erwerbstätigen, sie belegen etwa ein Drittel aller Parlamentssitze. Anders als in Deutschland gibt es ausreichend Vorschulen und Kindergärten, die sich um die Kinder kümmern, wenn beide Elternteile arbeiten. Viele Familien wohnen in einem Eigenheim oder einer Eigentumswohnung. Mehr als ein Drittel der Familien verfügt zusätzlich über eine Hütte im Gebirge oder am Binnenmeer.Essen und Trinken: Das Frühstück besteht gewöhnlich aus Brot mit Aufschnitt, süßem Aufstrich und Milch oder Kaffee. Die Hauptmahlzeit, die teilweise um 17.00 Uhr eingenommen wird, beinhaltet meist eine Suppe, Fleisch oder Fisch, Kartoffeln und Gemüse sowie eine Nachspeise, manchmal gibt es später am Abend noch eine Kleinigkeit zu essen. Zu den landestypischen Speisen gehören Fleisch- und Fischklößchen, Lachs, Lutefisk (Kabeljau oder Dorsch, der in einem Pottaschesud mariniert wird) und Fårikål (Hammel- oder Lammfleisch mit Kohl). Bei besonderen Anlässen wird häufig ein Buffet mit warmen und kalten Speisen angeboten. Umgangsformen: Norweger begrüßen sich in der Regel mit einem Händedruck, wenn sie sich zum ersten Mal treffen. Ansonsten sagen die Menschen einfach Morn (wörtlich Morgen) oder Hei (sinngemäß Hallo). Etwas seltener hört man God dag (Guten Tag). Im Geschäftsleben oder bei der Anrede älterer Personen sollte man Titel oder die korrekte Form benutzen. Freizeit: Die meisten Norweger sind begeisterte Ski- und Skilangläufer, schon in frühen Jahren beginnen sie damit. Neben Skifahren gehören Angeln, Fußball, Schwimmen, Wandern und Bootfahren (Segeln oder auch Kanusport) zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Daneben entspannt man sich gerne beim Lesen, im Kino oder bei kulturellen Veranstaltungen. Ein Großteil der Organisation der Veranstaltungen wird von Vereinen und Clubs übernommen. Sport: 1994 war Norwegen Ausrichter der Olympischen Winterspiele in Lillehammer. Bei Olympischen Spielen gewannen norwegische SportlerInnen insgesamt 152mal Gold, 146mal Silber und 127mal Bronze, den größten Teil davon bei den Winterspielen. Weltkulturerbe: Stabkirche von Urnes; "Bryggen" (Hafenstadt von Bergen); Stadt und Bergwerke von Roros, Felszeichnungen von Alta (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier) Soziales
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