![]() Themen |
Das Nettodurchschnittseinkommen in Montenegro liegt unter 200 Euro monatlich. Positive Entwicklungen sind seit dem Beginn der demokratischen Erneuerung insbesondere bei der makroökonomischen Stabilisierung erzielt worden: Die Jahresinflation lag im Jahr 2003 unter 10%, 2004 leicht darüber. Nach eher schwachen Wachstumsraten in den Vorjahren konnte das Land 2004 ein Wachstum von rd. 7% verzeichnen. Allerdings sind die Infrastruktur und die industrielle Basis weiterhin unterentwickelt. Hier werden dringend hohe (ausländische) Investitionen benötigt.Die Regierung versucht, die Rahmenbedingungen für ein verbessertes Investitionsklima zu schaffen. Substanzielle ausländische Unterstützung bleibt dabei erforderlich, um die Fortführung der Reformpolitik zu ermöglichen und die Rahmenbedingungen für eine selbsttragende wirtschaftliche Erholung zu schaffen. Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft (einschließlich Lebensmittelverarbeitung), deren Erträge allerdings aufgrund klimatischer Einflüsse stark schwanken. Das (noch zu geringe) Wachstum wird vor allem vom Dienstleistungs- und Bausektor getragen. Die einst gut ausgebaute Industrie liegt zum großen Teil darnieder. Für ausländische Unternehmen dürften kurz- bis mittelfristig die anstehenden Projekte im Bereich Infrastrukturrehabilitierung interessant sein. Die Republik Montenegro setzt große Hoffnungen auf den Ausbau des Tourismus (Adriaküste). Wirtschaftliche Kennziffern:
|
a
|
||||||||||||||||||||||||
(C) erdkunde-wissen.de. Konzept, Gestaltung und Redaktion: erdkunde-wissen.de. Nachdruck, Weiterverarbeitung, Weitergabe an Dritte sowie Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung. Keine Haftung für falsche Angaben, keine Gewähr über die Richtigkeit der Informationen. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Mailen Sie uns einfach.