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Gesundheit Literatur Reisehinweise Reiseziele
Sitten & Bräuche Strafrecht Strom Unterkunft
Verkehr Zoll- - -

Gesundheit

Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anläßlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden.

Bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition Meningokokken-Impfung für Kinder und Jugendliche.


Literatur

Reiseziele

Die Stadtansicht von Luxembourg-Ville ist eine der schönsten Europas. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören das Naturkundliche Museum und das Museum für Geschichte und Kunst in den Musées de L'Etat, die Kirche St. Mathieu (11./16. Jh.), die Kathedrale Notre Dame (17. Jh.), die Kasematten und das Rathaus (1830-38). Zu den besonders sehenswerten Ausflugszielen zählen die prähistorischen Höhlen in Mersch, das im 7. Jahrhundert erbaute Benediktinerkloster in Echternach, die römischen Ruinen am Titelberg (1. Jh.), die römischen Tempelruinen in Steinsel und das Victor-Hugo-Museum in Vianden, dessen Stadtbild von der mächtigen Burg geprägt wird. Weitere Burgen kann man in Beaufort, Larochette und Bourscheid besichtigen. Ein wahres Kleinod ist das idyllische Städtchen Clerf. Herrliche Wandermöglichkeiten bietet der Deutsch-Luxemburgische Naturpark (täglich Ausflugsfahrten vom Busbahnhof in Luxembourg-Ville).
 
Urlaubsorte: Luxembourg, Clervaux, Diekirch, Echternach, Esch-sur-Sûre, Remich, Vianden, Wiltz und Mondorf-les-Bains (mit neuem Sport- und Freizeitzentrum)


Sitten & Bräuche

Familienstruktur

Viele Paare warten mit der Ehe, bis sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben und finanziell unabhängig sind. Eheähnliche Gemeinschaften ohne Trauschein nehmen in letzter Zeit sehr zu. Vor dem Gesetz gelten nur Ehen, die von einem Standesbeamten geschlossen wurden; Brautpaare müssen daher, um kirchlich zu heiraten, einen Nachweis der standesamtlichen Trauung vorlegen. Nach der Trauung wird mit Freunden und Verwandten gefeiert. Obwohl Familienbande weiterhin auf Feiern und Treffen gepflegt werden, läßt sich im Verlaufe der letzten Jahrzehnte eine Lockerung des familiären Zusammenhalts feststellen, u. a. weil immer mehr junge Leute im Ausland studieren und arbeiten. Frauen stellen 36,6 Prozent der Erwerbstätigen (1998). Berufstätige Frauen bringen ihre Kleinkinder tagsüber entweder bei den Großeltern oder in Tagesstätten unter. Über 60 Prozent aller Familien leben in Eigenheimen.

Umgangsformen

Bei einem ersten Treffen oder beim Zusammentreffen mit Bekannten ist ein leichter Händedruck die normale Form der Begrüßung. Enge Freundinnen umarmen sich zur Begrüßung. Hat man gute Freunde lange Zeit nicht gesehen, tauscht man drei Wangenküsse aus. Die am häufigsten gebrauchten Begrüßungsformeln auf Luxemburgisch sind Moien (“Morgen”), Gudden Owend (“Guten Abend”) und Wéi geet et? (“Wie geht es Ihnen?”). Aber auch das französische Bonjour (“Guten Tag”) hört man vielerorts. Zum Abschied kann man Äddi (ein formloses “Auf Wiedersehen”) sagen oder die förmlichere Variante Au revoir benutzen. Junge Leute benutzen gerne kurze Formeln wie das französische Salut oder das italienische Ciao. Freunde und Bekannte verwenden untereinander Redewendungen, wie Bis eng aner Kéier oder Bis häno (beide bedeuten “Auf bald” oder “Bis später”). Äddi, bis mar (“Bis morgen”) sagt man nur, wenn dem auch so ist. Unangemeldete Besuche macht der Luxemburger nur selten. Gute Freunde bringen einem Paar, das gerade in ein neues Haus eingezogen ist, als Glücksbringer Brot, Salz und eine Flasche Wein mit. Zum Abendessen geladene Gäste überreichen normalerweise ein kleines Geschenk. Unter jüngeren Leuten ist es nicht unüblich, dass die Gäste den Nachtisch mitbringen. Bei einer privaten Einladung zu jemandem nach Hause werden keine geschäftlichen Gespräche geführt. Dafür trifft man sich im Büro, im Restaurant oder im Café.

Freizeit

Beliebte Freizeitbeschäftigungen sind das Radfahren und Wandern. Ein Teil der Tour de France führt durch das Gebiet von Luxemburg. Fußball, Joggen und Volleyball erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit. Außerdem bieten sich vielerorts Möglichkeiten zum Golf-, Tennis- und Squashspielen sowie für Freunde des Wassersports. Weitere Freizeitvergnügen sind das Gärtnern im eigenen Garten sowie der Besuch von Theatern, Kinos oder Museen. Viele Luxemburger malen selbst, spielen Musikinstrumente oder üben sich in der Laienschauspielerei.


Strafrecht

Ab 1. Oktober 2007 wurde die Promillegrenze in Luxemburg von 0,8 auf 0,5 abgesenkt, gleichzeitig wurden die Strafen für Verkehrssünder empfindlich verschärft.  

Bei Kontrollen kann die Polizei ab jetzt Fahrern mit einem Alkoholspiegel zwischen 0,5 und 1,2 Promille eine gebührenpflichtige Verwarnung von 145 Euro erteilen und 2 Punkte dem "Führerscheinkonto" abziehen. Wer über 1,2 Promille liegt, befindet sich bereits im Bereich einer Straftat. Der Führerschein kann noch an Ort und Stelle von der Polizei eingezogen werden. Für Fahranfänger und Berufsfahrer gilt eine Promillegrenze von 0,2. Eingeführt werden ebenfalls Drogenschnelltests. Der Test kann THC (z.B. Cannabisprodukte), Amphetamine, Ecstasy, Kokain und Opiate erkennen. 

Die Geldstrafen für Drogenmissbrauch am Steuer wurden verdoppelt und betragen mittlerweile zwischen 500 und 10.000 Euro, die maximale Gefängnisstrafe wurde auf 3 Jahre heraufgesetzt.  

Wer die Höchstgeschwindigkeit um mehr als 50% (oder mindestens 40 km/h) überschreitet, muss ebenfalls mit dem sofortigen Führerscheinentzug rechnen.


Strom

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
220 50 -
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Verkehr

BAHN: Das gute luxemburgische Eisenbahnnetz der CFL ist ausgezeichnet mit dem Busliniennetz abgestimmt. Auf den Hauptstrecken verkehren die Züge im Einstundentakt. Die CFL-Züge und die CFL/CRL-Busse können auch mit der Benelux-5-Tage-Rundfahrkarte (Benelux-Tourrail) benutzt werden: Die Karte berechtigt zu beliebig vielen Fahrten auf dem Benelux-Streckennetz an 5 Tagen innerhalb eines Zeitraumes von einem Monat. Erhältlich nur an größeren Bahnhöfen in Belgien. Es gibt auch Wochenendermäßigungen für Einzelpersonen und Gruppen innerhalb der Benelux-Staaten sowie Tageskarten (kombiniert für Bahn und Bus). Nähere Informationen erteilt die CFL in Luxemburg. Tel: 49 90 49 90. (E-Mail: info@cfl.lu; Internet: http://www.cfl.lu)
 
BUS/PKW: Das Straßen- und Autobahnnetz ist ausgezeichnet. Fernbus: Überlandbusse verkehren zwischen allen Städten. Taxis müssen zumeist telefonisch bestellt werden. Zwischen 22.00 und 06.00 Uhr zahlt man einen Zuschlag von 10%. Mietwagen: Alle größeren Autovermieter sind vertreten. Verkehrsbestimmungen: Das Mindestalter für den Führerscheinerwerb ist 18 Jahre. Gurtanlegepflicht auf allen Sitzplätzen. Es ist Vorschrift, mindestens 3000 lfr mit sich zu führen, um Strafmandate bezahlen zu können. Die Strafen für Alkohol am Steuer sind hoch (Promillegrenze 0,8). Kinder unter 10 Jahren müssen auf dem Rücksitz Platz nehmen. Ab 1. August 2001 ist es verboten, am Steuer mit dem Mobiltelefon ohne Freisprechanlage zu telefonieren. Motorradfahrer müssen auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften, 90 km/h auf Landstraßen und 120 km/h auf Autobahnen. Einzelheiten vom Automobilklub des Großherzogtums Luxemburg, Automobile Club du Grand-Duché de Luxembourg, 54 Route de Longwy, L-8007 Bertrange, Luxembourg-Helfenterbruck. Tel: 450 04 51 (E-Mail: acl@acl.lu; Internet: http://www.acl.lu). Unterlagen: Eine Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Grüne Versicherungskarte sollte mitgeführt werden. Ohne diese Versicherungskarte erhalten Besucher nur den Mindestversicherungsschutz Luxemburgs. Der nationale Führerschein reicht aus.
 
STADTVERKEHR: In Luxembourg-Ville gibt es Linienbusse. Sammelfahrscheine für 10 Fahrten können im voraus gekauft werden. Ein Einzel-Kurzstreckenfahrschein ist 1 Std. für eine Strecke von max. 10 km gültig und kann sowohl für Fahrten mit Stadt- und Landbussen als auch mit Zügen verwendet werden.

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