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Trotz der kulinarischen Einflüsse Frankreichs und Deutschlands hat Luxemburg eine eigene Küche entwickelt. Besondere Gerichte des Landes sind Judd mat Gaardebounen (geräucherter Schweinehals mit Saubohnen), Bouneschlupp (Bohnensuppe), Kachkéis (ein unter dem französischen Namen Cancoillotte bekannter Weichkäse), Quetschentaart (Pflaumenkuchen), Fritten, Ham an Zalot (Pommes frites, Schinken und Salat) und Träpen (Blutwürste, die üblicherweise an Heiligabend gegessen werden). Würstchen, Kartoffeln und Sauerkraut erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit, und auch Früchte und Gemüse verzehrt man das gesamte Jahr hindurch. Käsesorten sowie andere Milchprodukte stehen in einer großen Auswahl zur Verfügung und sind ebenfalls sehr beliebt. Zum Essen werden Kaffee, Fruchtsäfte, Wein und Bier getrunken. In Luxemburg nimmt man normalerweise zwischen 7.00 und 9.00 Uhr das Frühstück ein, um 12.00 Uhr das Mittagessen und gegen 19.00 Uhr das Abendessen. Oft wird gegen 16.00 Uhr Kaffee getrunken. Die Hauptmahlzeit des Tages ist traditionell das Mittagessen. Da Berufstätige oft nur ein leichtes Mittagessen einnehmen, nimmt das Abendessen aber immer mehr an Bedeutung zu. In Familien wird bei den Mahlzeiten das Essen auf den Tisch gestellt, damit sich jeder selber bedienen kann. Sind dagegen Gäste zu Besuch, werden die Teller in der Regel vorgerichtet. |
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