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Liechtenstein verfolgt eine langfristig berechenbare und diversifizierende Standortpolitik, die auf den Säulen Industrie/Gewerbe (Wertschöpfungsanteil 40%), Finanzdienstleistungen (30%), allgemeine Dienstleistungen (25%) und Landwirtschaft/Haushalte (5%) beruht. International ausgerichtete Unternehmen (u.a. Hilti/Baugewerbe, Ivoclar/Dentaltechnik, ThyssenPresta/Automobilzulieferer, Hilcona/Lebensmittel) sowie kapital- und forschungsintensive kleine und mittelständische Unternehmen (Maschinen- u. Apparatebau, Chemie-Pharmazie) tragen diese erfolgreiche Entwicklung. Um die einseitige öffentliche Wahrnehmung als Finanzplatz (Gesamtbilanzsumme 2003: 23; verwaltetes Kundenvermögen 67 Mrd. Euro) zu korrigieren, stellt sich Liechtenstein verstärkt als innovativer und leistungsstarker Industriestandort heraus. Bei der Zinsbesteuerung hat sich Liechtenstein mit der EU auf ein an die Schweiz angelehntes Verfahren geeinigt, das bis 2011 einen auf 35% steigender Rückbehalt vorsieht. Das Bankgeheimnis bleibt gewahrt. Seit Anfang 2005 ist eine unabhängige Finanzmarktaufsicht tätig. Wirtschaftliche Kennziffern:
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