banner_klein.jpg (6301 Byte)

Themen

Afrika
Amerika
Asien
Australien
Europa

Albanien
Andorra
Belgien
Bosnien
Bulgarien
Dänemark
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Griechenland
Großbritannien
Irland
Island
Italien
Kosovo
Kroatien
Lettland
Liechtenstein
Litauen
Luxemburg
Malta
Mazedonien
Moldawien
Monaco
Montenegro
Niederlande
Norwegen
Österreich
Polen
Portugal
Rumänien
Russland
San Marino
Schweden
Schweiz
Serbien
Slowakei
Slowenien
Spanien
Tschechien
Türkei
Ukraine
Ungarn
Vatikanstadt
Weißrussland
Zypern


Bildung: Allgemeine Schulpflicht von 7 bis 15 Jahren. 4 Universitäten: Zagreb, Rijeka, Osijek und Split.

Kultur: Durch seine bewegte Geschichte ist die Kultur des kroatischen Raumes von vielen Einflüssen geprägt worden.

Familienstruktur: Im Allgemeinen heiraten die Menschen in ländlichen Gebieten mit Anfang 20, in städtischen Gebieten mit Ende 20 oder später. Zu einer offiziellen Hochzeit gehört die standesamtliche Trauung. Seit dem Niedergang des Kommunismus heiraten viele Paare wieder kirchlich. Nach der Trauung findet meistens zu Hause oder in einem Restaurant ein Empfang statt. In ländlichen Gebieten werden Hochzeiten besonders groß gefeiert und die Festlichkeiten dauern mehrere Tage an. Auf dem Land leben die Menschen traditionell in Großfamilien und der Vater bzw. Großvater hat die Rolle des Familienoberhaupts inne. Manchmal werden auch die Großeltern bei wichtigen Entscheidungen einbezogen. Kinder, deren Mütter arbeiten, werden entweder in Kindertagesstätten oder von Familienmitgliedern, meistens von den Großeltern, beaufsichtigt. Sie leben so lange bei ihren Eltern, bis sie verheiratet sind oder sich eine eigene Wohnung leisten können. Von ihnen wird erwartet, dass sie sich um ihre betagten Eltern kümmern.

Umgangsformen: In Kroatien begrüßt man sich für gewöhnlich mit Floskeln wie Dobro jutro (“Guten Morgen”), Dobar dan (“Guten Tag”) oder Dobra vecer (“Guten Abend”). Unter Freunden oder Nachbarn begrüßt man sich zumeist mit Zdravo (“Gesundheit”) und Bok (abgeleitet von Bog, dem Wort für “Gott”, in der Bedeutung “Hallo”). Zur Verabschiedung sagt man Zbogom (“Mit Gott”) oder Do vidjenja (“Bis wir uns wiedersehen”). Freunde und Verwandte umarmen sich zur Begrüßung und küssen sich auf die Wangen. In förmlichen Situationen wartet der Mann, bis ihm die Frau die Hand reicht. Vor dem Familiennamen wird ein Gospodine (“Herr”), Gospodjo (“Frau”), Gospodjice (“Fräulein”) oder ein offizieller Titel gesetzt. Jüngere Personen begrüßen ältere zuerst. Unter guten Freunden und Verwandten spricht man sich mit dem Vornamen an. Das Wort für “Tante” ist entweder Teta (Schwester des Vaters oder der Mutter) oder Ujna (Frau vom Bruder des Vaters oder der Mutter). In Kroatien besuchen die Menschen einander häufig. Die meisten Besuche werden vorher angekündigt, aber auch unerwartete Besucher werden gerne empfangen. Bei einer Einladung bringen die Besucher üblicherweise ein kleines Geschenk mit, das vom Gastgeber im Beisein der Gäste ausgepackt wird. Den Gästen werden normalerweise eine Erfrischung, z. B. ein Kaffee oder Tee (meistens türkischer Tee) sowie etwas zum Essen angeboten, dessen Ablehnung unhöflich wäre. Am Abend enden Besuche für gewöhnlich vor 23 Uhr.

Freizeit: Die beliebteste Sportart ist Fußball, dicht gefolgt von Basketball, Handball, Tennis, Wasserball und Segeln. Weitere weit verbreitete Sportarten und Freizeitbeschäftigungen sind Schach, Volleyball, Bogenschießen, Hockey, Boxen, Skilaufen, Schwimmen, Kegeln, Rudern, Angeln und Jagen.Viele Kroaten gehen gerne wandern und fahren im Sommer für ein bis vier Wochen in Urlaub. Städter unternehmen häufig Ausflüge ins Grüne, machen Urlaub an der Adria oder reisen ins Ausland. Musikfestivals und Kunst im Allgemeinen sind sehr beliebt.

Weltkulturerbe: Altstadt von Dubrovnik, ein Streifen der Stadt außerhalb der Mauern und nahe gelegene Inseln; Altstadt und Palast Kaiser Diokletians in Split; Nationalpark der Seen von Plitvice; Euphrasius-Basilika und historischer Stadtkern von Porec; Historische Stadt Trogir   (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier)

Soziales

Öffentl. Gesundheitsausgaben (am BIP)(in %) 6,5
Öffentl. Ausgaben für Bildung und Erziehung (am BIP)(in%) 4,7
Med. Versorgung (Anz. Ärzte je 1000 Einw.) 2,4
Krankenhausbetten (je 1000 Einw.) 5,6
Säuglingssterblichkeit (je 1000 Geb.) 6
Muttersterblichkeit (je 100 000 Einw.) 8
Kinderunterernährung (in %) 0,6
Lebenserwartung Männer 72
Lebenserwartung Frauen 79

Zurück

Wörterbuch
Synonyme
Woxikon - Online Wörterbuch

a
Navigation


Web erdkunde-wissen.de

Allgemeine Informationen
Link-Datenbank
Kommentierte Links

Pol. System, Einreise & Botschaften
Währung
Klima, Flora & Fauna
Geographie & Fahne
Geschichte & Gegenwart
Bevölkerung
Wirtschaft & Militär
Industrie, Rohstoffe & Landw.
Außenwirtschaft
Verkehr, Umwelt & Energie
Wohlstand & Sicherheit
Entwicklungshilfe
Reiseinformationen

Bildung & Kultur
Essen & Trinken
Hintergrundberichte
Medien & Kommunikation

Literatur
Länderfotos
Nationalhymnen

--> Erdkunde
--> Service
--> Seiteninternes

Kommunikation
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Suchmaschine

Google
Web http://www.erdkunde-wissen.de

(C) erdkunde-wissen.de. Konzept, Gestaltung und Redaktion: erdkunde-wissen.de. Nachdruck, Weiterverarbeitung, Weitergabe an Dritte sowie Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung. Keine Haftung für falsche Angaben, keine Gewähr über die Richtigkeit der Informationen. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Mailen Sie uns einfach.