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Vom 12. bis zum 14. Jahrhundert ist der Kosovo Kernstück des serbischen mittelalterlichen Reiches. Dessen Herrschaft endet 1389 mit der Schlacht auf dem Amselfeld. In den folgenden Jahrhunderten verschiebt sich unter dem Druck der osmanischen Expansion das Hauptsiedelungsgebiet der Serben vom Kosovo weiter nach Norden in die Region Belgrad. Der Konflikt zwischen Serben und Albanern um den Kosovo beginnt mit dem Zerfall des Osmanischen Reiches und der darauf folgenden Herausbildung neuer Nationalstaaten Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dem 1. Balkankrieg gehört der Kosovo 1912 zu Serbien und Montenegro. In der Zeit zwischen den Weltkriegen gehört es zum ersten jugoslawischen Staat, nach dem Zweiten Weltkrieg zu Titos sozialistischem Jugoslawien als Teil Serbiens. Seit 1974 ist es autonome serbische Provinz. Mit dem Zerfall des Vielvölkerstaates gewinnt auch die Kosovo-Frage wieder an Schärfe. Die Autonomie wird 1989 auf Betreiben von Slobodan Miloevic durch einen Beschluss des serbischen Parlaments aufgehoben. Die Albaner hingegen verlangen zunächst mehr Rechte und schließlich die Selbstständigkeit. Der anfangs gewaltfreie Widerstand der Albaner geht unter Führung der UÇK in einen anhaltenden Kleinkrieg zwischen albanischen Freischärlern und den serbischen Streitkräften über. Die gewaltsame Auseinandersetzung führt 1999 zum Angriff der NATO auf Serbien und zum Einmarsch in den Kosovo. Nach dem Einmarsch der NATO kehren die während des Krieges vertriebenen Kosovo-Albaner zurück; Serben und Roma flüchten nun ihrerseits oder werden vertrieben. Hinergrundberichte:
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