![]() Themen |
Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist sehr homogen: 94% sind irischer und damit keltischer Abstammung, eine Minderheit hat englische Wurzeln. Die "Große Hungersnot" verwüstete zwischen 1846 und 1850 das Land, Millionen waren gezwungen, in die USA, nach Kanada und in die Industriestädte Englands und Schottlands auszuwandern. Über ein Jahrhundert war die Emigration für die Iren die Lösung ihrer ökonomischen und sozialen Probleme. Der Exodus war so gewaltig, daß Irland bis heute, 150 Jahre nach der Hungerskatastrophe, nicht wieder sein ursprüngliches Bevölkerungspotenzial erreicht hat. Von der Altersstruktur gehört die Bevölkerung zur jüngsten in Europa. Dies liegt unter anderem an der katholischen Tradition und dem Abtreibunsgverbot. Die Fruchtbarkeitsrate der Irinnen liegt aber nur wenig höher als die der Durchschnittseuropäerin. Vermutlich wird die irische Gesellschaft mittelfristig auch eine Überalterung erleben. Der Anteil der städtischen Bevölkerung ist mit 59,9% einer der niedrigsten in Westeuropa, obwohl in Dublin und seinem Einzugsgebiet ein Drittel der Gesamtbevölkerung lebt. |
a
|
(C) erdkunde-wissen.de. Konzept, Gestaltung und Redaktion: erdkunde-wissen.de. Nachdruck, Weiterverarbeitung, Weitergabe an Dritte sowie Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung. Keine Haftung für falsche Angaben, keine Gewähr über die Richtigkeit der Informationen. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Mailen Sie uns einfach.