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Bildung: Das Schulwesen ähnelt dem Großbritanniens. Das höhere Schulwesen wird staatlich unterstützt, z.T. von der Kirche getragen und ist praktisch kostenlos. Für Bildung wendet Irland 15,8% des Staatshaushaltes auf. Es gibt 4 (selbstverwaltete) Universitäten. die "Kaderschmiede" (nicht nur) für katholische Priester ist das St. Patrick's College im Maynooth/Country Kildare als päpstliche Universität. 34% der altersrelevanten Bevölkerung streben eine Hochschulausbildung an. Die Analphabetenrate liegt bei 2%. Kultur: Irland kann auf eine lange Kulturgeschichte zurückblicken. Die Insellage am Westrand Europas hat bis zur englischen Eroberung die Ausprägung einer typisch irischen Kunst begünstigt. Ab dem 17. Jahrhundert entwickelte sich die irische Literatur. Zahlreiche irische Autoren erlangten Weltruhm.Familienstruktur: Nach dem Gesetz wird das heiratsfähige Alter mit 16 Jahren erreicht. Tatsächlich heiraten Iren aber meist erst ab Mitte 20. Die meisten Ehen werden in Kirchen geschlossen, nur ein geringer Prozentsatz in Standesämtern. In Dublin und anderen Städten haben sich Frauen mittlerweile auf dem Arbeitsmarkt durchgesetzt. Sie machen etwa 33,9 Prozent der Erwerbstätigen (1998) aus. Ihre Löhne und Gehälter sind noch niedriger als die der Männer. Zweimal hintereinander haben die Iren Frauen zum Präsidenten des Landes gewählt.Umgangsformen: Der traditionelle irische Gruß lautet: Céad míle fáilte. Wörtlich übersetzt bedeutet das: Hunderttausend Grüße. Vorwiegend benutzt man jedoch die geläufigen englischen Begrüßungsformen, wie Hello und How are you?. Der typische gälische Gruß ist: Dia dhuit. Das bedeutet so viel wie: Gott mit dir. Zum Abschied sagt man: Slán (Gehe sicher) oder Slán agus beannacht. Bei der Begrüßung schüttelt man sich kräftig die Hand. Vor einem Besuch ist es üblich, sich telefonisch anzukündigen, auch wenn man einen guten Bekannten aufsuchen will. Freizeit: Die Iren sind begeisterte Sportler. Sie spielen gern Rugby, Fußball, Golf, Gälisches Football und Hurling. Letzteres ähnelt dem Hockey und wird mit einem Holzschläger und einem kleinen Lederball auf einem Fußballfeld gespielt. Hurling für Frauen wird Camogie genannt. Das gälische Football ist der Vorläufer des Australian Football. Seine Regeln ähneln denen des Fußballs, den Spielern ist es jedoch erlaubt, den Ball mit den Händen zu berühren. Punkte erzielt man, indem der Ball in oder über eine Art Tor gekickt wird. Fußball wurde in den letzten Jahren zum Breitensport. Dazu hat u. a. die erfolgreiche irische Nationalmannschaft beigetragen. Außerdem erfreut sich Angeln großer Beliebtheit. Hauptsächlich wird nach Forellen und Lachsen gefischt. Einer der sportlichen Höhepunkte des Jahres sind die internationalen Rugby-Spiele, die im Dubliner Lansdowne Road Stadion ausgetragen werden. Sport: Bei den Olympischen Spielen wurden 8 Gold-, 7 Silber- und 8 Bronzemedaillen gewonnen. Weltkulturerbe: Archäologisches Ensemble Bend of the Boyne; Felseninsel Skellig Michael mit frühmittelalterlicher Klostersiedlung (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier) Soziales
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