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Die französische Bevölkerung ist das Ergebnis der Mischung aus drei europäischen Völkergruppen: der nordischen Gruppe, der alpinen und der Mittelmeergruppe. 7% der Bevölkerung sind ausländischer Herkunft, da Frankreich auf eine große Einwanderungstradition zurückblickt, die dazu diente, den Mangel an Arbeitskräften zu kompensieren. Zahlreiche Einwanderer sind europäischer Abstammung (Spanier, Italiener, Portugiesen, Polen), die Mehrheit kommt jedoch aus dem Maghreb (Algerien, Marokko und Tunesien), aus den ehemaligen französischen Kolonien Afrikas südlich der Sahara und den vom französischen Staat abhängigen Gebieten. Auswanderer hab es ebenfalls, jedoch nie in bedeutender Zahl. Sie gingen vor allem nach Quebec (Kanada) und in Gebiete, die sich zu gewissen Zeiten unter französischer Souveränität befanden wie beispielsweise Algerien. Auch im Land selbst fand eine Abwanderung statt, nämlich den von den ländlichen Gebieten in die Städte. Der Anteil der städtischen Bevölkerung beträgt 76,1% an der Gesamtbevölkerung und konzentriert sich in Städten wie Paris und dessen Großraum, Marseille und Lyon. Die höchste Konzentrationen lassen sich in den am stärksten industrialisierten Regionen beobachten wie im Korridor Lyon-Marseille, im städtischen Einflußbereich von Paris und der Ärmelkanalküste, während die am dünnsten bevölkerten Regionen die Pyrenäen, die Alpen und das Massiv Central sind. |
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