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Kochen wird in Frankreich als eine Kunst angesehen, und die französische Küche ist auf der ganzen Welt berühmt. Die ersten französischen Kochbücher lassen sich auf das Mittelalter zurückdatieren, und der französische Standard wurde für die gehobene Küche weltweit als Maßstab angesetzt. Auch der französische Wein besitzt internationalen Ruf. Kochen kann man auf vielerlei Arten: Man hat die Wahl zwischen herzhaften und preiswerten bis zu raffinierten Gerichten mit erlesenen Zutaten und üppigen, komplizierten Soßen. Die Nouvelle Cuisine, die sich in den siebziger Jahren entwickelte, enthält ausgewählte Zutaten, aber die Gerichte sind weniger üppig, die Portionen kleiner und auf die Präsentation auf dem Teller wird hoher Wert gelegt. In der Regel wird in Frankreich morgens ein leichtes Frühstück, das Petit Déjeuner, eingenommen, das aus Croissants oder Brot und Kaffee bzw. heißer Schokolade besteht. Das Mittagessen (Déjeuner) stellte früher die Hauptmahlzeit des Tages dar, doch heutzutage nehmen viele Franzosen, besonders in städtischen Gebieten, ein leichtes Mittagessen zu sich und verlegen stattdessen ihre Hauptmahlzeit auf den Abend. In Paris fängt die Zeit zum Mittagessen gewöhnlich gegen 13.00 Uhr an, während das Abendessen (Dîner oder Souper) um 21.00 Uhr oder später eingenommen wird.

In Frankreich nimmt man sich viel Zeit für das Essen. Mittag- und Abendessen bei formellen Anlässen können über zwei Stunden dauern. Gesellschaftsessen werden in verschiedenen Gängen serviert: Sie beginnen mit einer Vorspeise, dann folgen ein Gang mit Fisch oder Teigwaren, danach das Hauptgericht mit Gemüse als Beilage, dann Salat, Käse, Früchte, eventuell noch ein Dessert und schließlich Kaffee. Die Franzosen sind im Allgemeinen keine Liebhaber des Fast-Food. Dennoch befinden sich in ganz Frankreich viele Niederlassungen der Fast-Food-Ketten. Viele Bistros und Cafés bieten als leichten Imbiss auch gefüllte Croissants und Sandwiches an sowie Crôque Monsieur (einen überbackenen Schinken- und Käsetoast) oder einen Teller mit Wurstaufschnitt (Charcuterie). In Pâtisseries werden Gebäckstücke und in Crêperies werden Crêpes verkauft. In Frankreich ist das Essen gehen sehr beliebt. Jedes Restaurant offeriert wenigstens ein Menü zu einem festen Preis sowie auch eine Karte mit verschiedenen Einzelgerichten. Gewöhnlich wählt man in Frankreich das Menü, zu besonderen Anlässen wählt man a la carte.

Miesmuscheln in Weißweinsauce

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Anzahl der Portionen

  • 4 Portionen

Zutaten

  • 2 kg Miesmuscheln
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 kleine Chilischoten
  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
  • 3 Pimentkörner
  • 500 ml trockener Weißwein
  • 500 ml Wasser
  • Salz

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  • Waschen Sie die Muscheln in frischem Wasser gut durch und lassen Sie sie etwas im Wasser liegen.
  • Geben Sie die Muscheln mehrfach auf ein Sieb und achten Sie darauf, dass kein Sand mehr auf den Muscheln ist.
  • Putzen Sie das Suppengrün und schneiden Sie alles in grobe Stücke.
  • Schälen Sie die Zwiebeln und achteln Sie sie, schneiden Sie die Chilies in Ringe.
  • Geben Sie alles zusammen mit den Lorbeerblättern und den Pfeffer- und Pimentkörnern  in einen Topf und gießen Sie den Wein und das Wasser zu.
  • Kochen Sie alles auf und lassen Sie dann bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 10 Min. weiterkochen.
  • Geben Sie die Muscheln in den Topf und lassen Sie sie bei mittlerer Hitze acht bis zehn Minuten kochen, bis sie sich geöffnet haben.
  • Servieren Sie die Muscheln auf Suppentellern zusammen mit dem Sud.

Zeitdauer der Zubereitung

  • ca. 45 Min.

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