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Gesundheit Literatur Reisehinweise Reiseziele
Sitten & Bräuche Strafrecht Strom Unterkunft
Verkehr Zoll- - -

Gesundheit

Impfschutz: Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anläßlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden.

Bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition wird eine Meningokokken-Impfung für Kinder und Jugendliche empfohlen.

Die kostenlosen medizinischen Leistungen des staatlichen Gesundheitswesens (National Health Service) stehen Personen mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich, im Notfall aber auch Touristen zur Verfügung. Sofern Sie Staatsangehörige eines EU- bzw. EWR-Staates oder der Schweiz sind, reicht im Regelfall allein die Vorlage Ihres gültigen Personalausweises oder Passes als Anspruchsnachweis aus. Dennoch empfiehlt sich als Nachweis die europäische Versicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung (beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse).

Dagegen benötigen Drittstaatsangehörige, auch wenn sie in Deutschland gesetzlich krankenversichert sind, in jedem Fall die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung.

Bei beabsichtigter Inanspruchnahme privater Leistungen wird wegen der sehr hohen Kosten empfohlen, vor der Einreise in das Vereinigte Königreich eine Kranken- und Rücktransportversicherung abzuschließen.

Weitere Einzelheiten enthält die Internetseite www.dvka.de der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung-Ausland unter der Rubrik "Urlaub im Ausland".

Ansonsten erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse Auskünfte über die aktuellen Regelungen.


Literatur

Reisehinweise

Seit dem 24.12.2006 nehmen die vulkanischen Aktivitäten des Soufriere Hills Vulkans auf der Ostkaribikinsel Montserrat wieder erheblich zu. Aus Sicherheitsgründen ordneten die Behörden die Evakuierung der Gemeinden Water Works Estate, Doctor Woods, Lower Happy Hill, Isles Bay Hill, Isles Bay Plantation and Old Towne, die an den Hügeln des Belham Valley liegen, an und erklärten den südlichen Inselabschnitt zum Sperrgebiet, da eine Explosion des Kraters nicht mehr auszuschließen ist. Die gesamte Bevölkerung von 5.000 Bewohnern hält sich nun, ebenso wie Touristen, im Norden der Insel auf.

Terrorismus

Die Sicherheitsvorkehrungen bleiben landesweit auf hohem Niveau.

Die britischen Behörden warnen vor der Möglichkeit terroristischer Anschläge im Vereinigten Königreich und haben daher Landsleute wie Reisende zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen.

Die zuständigen Stellen haben in hohem Maße Vorsorge getroffen und die Bevölkerung in öffentlichen Erklärungen über ihre Sicherheitsvorkehrungen unterrichtet

Auskünfte über Sicherheitsvorkehrungen können unter folgender Telefonnummer des Home Office erfragt werden: (0044)-020 7210 8500 oder (0044)-020 7035 4848.

Aktuelle Hinweise im Zusammenhang mit der Situation im Vereinigten Königreich für Reisende nach und aus London können Sie der deutschsprachigen Website www.london.diplo.de entnehmen.

Nordirland

Die Sicherheitslage in Nordirland hat sich seit der Bildung einer gemeinsamen Regierung von Democratic Unionist Party und Sinn Fein im Mai 2007 merklich entspannt. Dennoch hat es vereinzelte Gewaltakte radikaler Splittergruppen gegeben. Ein Wiederaufflackern gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen protestantischen und katholischen Gruppierungen ist nicht vollkommen auszuschliessen.

Auskunft zur aktuellen Lage wird über eine Rufnummer der Polizei in Belfast, Tel.: (0044) 2890 650-222, erteilt.

Wählen Sie die o.a. Telefonnummer vom Vereinigten Königreich aus an, ist die in Klammern gesetzte internationale Vorwahl durch eine "0" zu ersetzen. Von Irland aus ist die internationale Vorwahl durch"048" zu ersetzen .


Sitten & Bräuche

Familienstruktur

Viele Engländer haben einen ausgeprägten Familiensinn. Eheschließungen sind ab dem 16. Lebensjahr möglich, doch in der Regel liegt das Heiratsalter bei etwa 25 bis 30 Jahren. Der Wunsch zu heiraten ist nicht mehr so stark wie früher, und man lässt sich länger Zeit für diese Entscheidung. Die meisten Familien haben ein oder zwei Kinder. Die Geburtenrate ist rückläufig, und viele Frauen bringen ihr erstes Kind erst in einem höheren Alter zur Welt. Die Zahl der berufstätigen Frauen hat in den letzten 30 Jahren kontinuierlich zugenommen. Die Scheidungsrate ist gestiegen und als Folge davon auch die Zahl der Alleinerziehenden. Der Lebensstandard ist zwar niedriger als in den Vereinigten Staaten von Amerika und vieler Nachbarstaaten innerhalb der Europäischen Union (EU), doch gehören Großbritannien und Nordirland zu den zwanzig Ländern mit dem weltweit höchsten Lebensstandard. Seit Anfang der achtziger Jahre vergrößert sich die Kluft zwischen Arm und Reich immer mehr. Die meisten Haushalte gehören zur Mittelschicht. Ungefähr zwei Drittel der Bevölkerung besitzen ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung.

Umgangsformen

Viele Engländer beschränken sich bei der Begrüßung auf ein einfaches Hello (Hallo), unter guten Freunden gibt man sich zur Begrüßung und beim Abschied die Hand. Lernt man jemanden kennen, so fragt man How do you do? (Wie geht es Ihnen?) oder sagt Pleased to meet you (Erfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen). Der Gebrauch der Vornamen ist weit verbreitet, während die Anreden Mr. (Herr) und Mrs. (Frau) immer seltener Verwendung finden. Dies gilt auch dann, wenn Kinder Erwachsene ansprechen. In England legt man im Allgemeinen großen Wert auf die Privatsphäre. Aus diesem Grund werden Besuche meist telefonisch angekündigt.

Freizeit

Nationalsportarten sind Fußball und Rugby. Eine der bei den Zuschauern beliebtesten Sportarten ist das Pferderennen. Die traditionelle Sommersportart ist Kricket. Das moderne Rasentennis wurde erstmals in England gespielt, und auch die Regeln für den modernen Boxkampf wurden auf der Insel erfunden. Ein beliebter Zeitvertreib ist neben dem Golfspiel auch das Fischen. Die Engländer sind im Übrigen eifrige Wanderer und begeisterte Hobbygärtner, die sich bei der Gartenarbeit erholen. Von dieser Leidenschaft profitieren ganze Wirtschaftszweige (beispielsweise können in England Gartenbücher zum Bestseller werden). Weitere beliebte Sportarten sind Segeln, Rudern, Squash sowie Snooker (Billard) und Dart (Pfeilwerfen). Der Pub ist ein beliebter Ort, um sich mit Freunden zu treffen. Viele Briten verbringen ihre Freizeit jedoch auch zu Hause. Die Zeit, die sie dabei vor dem Fernseher verbringen, wird weltweit nur noch von den Amerikanern übertroffen. Als Grund führen die Briten in erster Linie die gute Qualität ihrer nationalen Fernsehprogramme an. Die kulturellen Bedürfnisse befriedigt ein breites Angebot an Musik- und Theaterveranstaltungen, und es gibt zahlreiche Kinos, Kunstgalerien und Museen.


Strafrecht

Waffen

Im Vereinigten Königreich ist das Mitführen folgender Waffen, die in Deutschland legal erworben werden können, verboten: CS-Gas Sprühdosen, Schreckschusspistolen, Messer mit feststehender Klinge oder Schnappmesser mit Klingen länger als 7 cm. Die Einfuhr von Messern, die offensichtlich Angriffswaffen sind, ist grundsätzlich nicht erlaubt.

Wird bei einer Überprüfung, auch bei der Sicherheitskontrolle vor der Ausreise auf einem britischen Flughafen, der Besitz der o.a. Waffen festgestellt, ist mit der sofortigen Festnahme zu rechnen. Eine Gerichtsverhandlung und die Verurteilung zu einer empfindlichen Geldstrafe sind in der Regel die Folge.

Darüber hinaus ist das britische Waffenrecht im Jahre 1997 drastisch verschärft worden. Der Besitz, die Einfuhr, der Erwerb, der Kauf, die Herstellung, der Verkauf und die Weitergabe folgender Waffen sind seitdem verboten: Großkalibrige Handfeuerwaffen, kleinkalibrige Handfeuerwaffen, selbstladende und automatische Gewehre, Waffen der o.g. Art, die zu einer anderen Waffe umgebaut worden sind, Streumunition.

Dieses gilt auch beim Durchqueren des Eurotunnels.

Von den Verboten sind bestimmte Waffen und kleinere Personenkreise ausgenommen. Deutschen, die mit einer Waffe oder mit Streumunition in das Vereinigte Königreich reisen möchten, wird - selbst wenn sie sich im Besitz eines deutschen Waffenscheins befinden -, dringend geraten, sich vorher bei der britischen Botschaft oder bei einem der britischen Generalkonsulate in Deutschland nach den Einzelheiten der Regelung zu erkundigen.

Beihilfe zu illegaler Einreise

Beihilfe zu illegaler Einreise ist im Vereinigten Königreich mit Haftstrafen von bis zu 10 Jahren sowie einem Bußgeld („civil penalty“) von 2.000 Britischen Pfund pro illegal Einreisendem belegt. Bei Mitnahme von Anhaltern wird daher zu besonderer Vorsicht geraten.

Drogen

Die Einfuhr und der Besitz von Drogen sind strafbar.


Strom

Großbritannien

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
230 50 -
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Isle of Man und Gibraltar

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
240 50 -
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Verkehr

FLUGZEUG: British Airways (BA) fliegt mehrmals täglich nach Belfast, Edinburgh, Glasgow und Manchester. Die nachfolgenden Fluggesellschaften bieten ebenfalls Flüge innerhalb Großbritanniens an: Aer Lingus (EI), Air UK (UK), British Midland (BD), Easy Jet (U2), British European Airways (JY), Loganair (LC) und Ryanair (FR).
 
Durchschnittliche Flugzeiten: London - Aberdeen: 1 Std. 25; London - Belfast: 1 Std. 10; London - Edinburgh: 1 Std. 10; London - Glasgow: 1 Std. 10; London - Birmingham: 50 Min; London - Jersey: 50 Min; London - Manchester: 50 Min; London - Newcastle: 1 Std.
 
BAHN: Das Streckennetz Großbritanniens hat eine Gesamtlänge von 16.542 km. InterCity-Züge verbinden London mit allen größeren Städten. Es bestehen außerdem gute Verbindungen in den Südosten und Norden Englands, nach Südwales und zwischen Edinburgh und Glasgow. Die ländlichen Gegenden sind z. T. nur recht umständlich zu erreichen (z. B. die Nordküste der westlichen Grafschaften, Teile von East Anglia, Nord-Yorkshire und Northumberland, Nordwales, Nordirland und das südliche und nördliche Schottland), obwohl die regionalen Streckennetze recht umfangreich sind. Autoreisezüge verkehren auf vielen Strecken.
 
Fahrpreisermäßigungen: Verschiedene Angebote, u. a. verbilligte Tages-Rückfahrkarten (Cheap Day Returns) und Sonderpreise für Fahrten außerhalb der Hauptverkehrszeiten sind Mo-Do sowie ganztägig Sa und So, jedoch nicht Fr (Blue Saver) erhältlich. Sehr günstig sind Apex- und SuperApex-Tickets in viele Städte und nach Cornwall und Devon, die Fahrkarten müssen mindestens 7 Tage (SuperApex mind. 14 Tage) vor der Abreise gekauft werden, und das Hin- und Rückreisedatum muß bereits genau auf Tag und Zug festgelegt sein. Der nur außerhalb Großbritanniens erhältliche Britrail-Classic-Paß erlaubt freie Fahrt auf dem gesamten Streckennetz wahlweise an 8, 15, 22 Tagen oder 1 Monat lang. Der Britrail-Flexipaß berechtigt zu unbegrenzten Bahnfahrten an 4, 8 oder 15 frei wählbaren Tagen innerhalb von zwei Monaten. Er wird ebenfalls nur außerhalb Großbritanniens verkauft. Der South East Travel Pass ist auf dem gesamten südöstlichen Streckennetz gültig. Er berechtigt zu unbegrenzten Fahrten an 7 von 15 Tagen oder 3/4 von 8 Tagen. Der Freedom of Scotland Travelpass ist in Großbritannien erhältlich und ist für unbegrenzte Bahnfahrten an 4 Tagen innerhalb von 8 Tagen, 8 Tagen innerhalb von 15 Tagen oder 12 Tagen innerhalb von 20 Tagen auf dem gesamten Streckennetz von Schottland sowie auf einigen Fähren zu schottischen Inseln gültig. Der Britrail Pass + Ireland erlaubt unbegrenzte Bahnfahrten an 5 oder 10 Tagen innerhalb eines Monats und Fährüberfahrten von Großbritannien nach Irland mit Stena Line. Der Freedom of Wales Flexi Pass bietet unbegrenzte Bahn- und Busfahrten an 4 von 8 Tagen oder 8 von 15 Tagen sowie ermäßigte Eintritte in Schlösser, Museen und Galerien in Wales. Der Visitor Travel Pass ist im Großraum London gültig und erlaubt freie Benutzung der U-Bahn, Busse und Bahnen jeweils 3, 4 oder 7 Tage lang. Weitere Informationen von: Rail Europe, Lindenstraße 5, D-60325 Frankfurt/M. Tel: (069) 97 58 46 46. Telefax: (069) 97 58 46 25. (E-Mail: info-gb@raileurope.de; Internet: http://www.raileurope.de), und Rail Europe, Gutenbergstraße 1, CH-3001 Bern. Tel: (0900) 57 30 50 (Info-Hotline, 1,49 sfr/Min.). Telefax: (031) 380 19 39. (E-Mail: britrail@raileurope.ch; Internet: http://www.raileurope.ch) (auch für Anfragen aus Österreich zuständig). Es gibt zusätzliche Ermäßigungen für Kinder und Jugendliche, Senioren, Familien, Gruppen und behinderte Reisende. Die euro domino-Netzkarte und der InterRail-Päß sind gültig, letzterer berechtigt außer zu Eisenbahnfahrten auch zu Ermäßigungen auf manchen Fähren.
 
BUS/PKW: Zahlreiche Fernverkehrsstraßen (»A«-roads) verbinden alle Städte. Auf den Nebenstraßen (»B«-roads) ländlicher Gebieten muß man recht langsam fahren, in höheren Lagen sind sie im Winter mitunter unpassierbar. Autobahnen (Motorways) führen von London in alle Landesteile. Die Autobahn M25 umrundet das Stadtzentrum von London. Es gibt außerdem gute Ost-West- und Nord-Süd-Straßen in der Mitte (den Midlands) und im Norden Englands. Die einzige Autobahn, die aus England herausführt, ist die M4 von London nach Südwales. Nach Schottland gelangt man über die A1 und die A68 nach Edinburgh, oder die M6 nach Carlisle und von dort aus über die A74 nach Glasgow. Weitere Informationen unter den entsprechenden Rubriken der einzelnen Landesteile. Fernbus: In jeder größeren Stadt gibt es einen Busbahnhof. Victoria Coach Station, der ZOB für Fernbusse in London, liegt ca. 800 m vom Bahnhof Victoria Station entfernt. National Express ist die größte Langstrecken-Busgesellschaft, fast alle Städte werden angefahren. Nahezu alle Reisebusse sind mit Toiletten ausgestattet und meist fahren Reisebegleiter mit. Kleine Erfrischungen sind ebenfalls erhältlich, und auf manchen Strecken werden Videos gezeigt. Busfahren ist in Großbritannien i. allg. günstiger als Zugfahren, dauert jedoch länger. Private Reisebusse können von Gruppen im voraus gemietet werden. Die bekanntesten Urlaubsorte verfügen über Parkplätze für Reisebusse. Unterlagen: Der nationale Führerschein ist ausreichend. Autofahrer müssen eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben und die Kfz-Papiere mitführen. Die Grüne Versicherungskarte wird empfohlen.
 
Verkehrsbestimmungen: Linksverkehr. Höchstgeschwindigkeiten: 48 km/h (30 M/h) innerhalb geschlossener Ortschaften, 113 km/h (70 M/h) auf Autobahnen und Fernverkehrsstraßen, ansonsten 80 km/h (50 M/h) oder 96 km/h (60 M/h), je nach Angabe der entsprechenden Verkehrszeichen. Anschnallpflicht; wo vorhanden, müssen auch auf dem Rücksitz Gurte angelegt werden. Bleifreies Benzin (Unleaded Petrol) ist fast überall erhältlich und preiswerter als bleihaltiges Benzin. Promillegrenze: 0,8?. Parken: In Städten und Ortschaften befinden sich oft gelbe Streifen am Straßenrand. Ein gelber Doppelstreifen bedeutet absolutes Parkverbot, ein gelber Einzelstreifen begrenztes Parkverbot (auf Schildern an den Straßenlaternen sind die Zeiten, in denen das Parken gestattet ist, ersichtlich). Auf allen anderen Straßen kann unbegrenzt geparkt werden. In Stadtzentren findet man häufig gelbe Schilder mit der Aufschrift Control Zone - No Unattended Parking. Ein unbeaufsichtigt geparktes Auto wird als Sicherheitsrisiko betrachtet und entsprechend behandelt. Auf den Zickzackmarkierungen in der Nähe von Zebrastreifen sollte man nie parken. In London gibt es rote Streifen (sogenannte Red Routes) am Fahrbahnrand, die ein absolutes Parkverbot anzeigen. Sie wurden vor allem auf Hauptverkehrsstraßen eingeführt, um den Verkehr in den Hauptverkehrszeiten (Rush Hour) zu beschleunigen. Wer hier parkt, muß damit rechnen, innerhalb kürzester Zeit abgeschleppt zu werden.
 
STADTVERKEHR: In allen Städten gibt es Linienbusse, Zuverlässigkeit und Fahrpreise sind unterschiedlich. In London, Newcastle und Glasgow (2 Linien) verkehren außerdem U-Bahnen. In Glasgow, Cardiff, Manchester, Liverpool und Birmingham fahren auch Stadtbahnen. In Manchester gibt es zudem eine Straßenbahn. In vielen Städten, darunter auch London, wurden zahlreiche Buslinien privatisiert. Fast alle Taxis haben Taxameter. An Wochenenden, offiziellen Feiertagen, nachts und für Gepäck werden Zuschläge erhoben. In Großstädten stehen auch private Taxis ohne Taxameter (Mini Cabs) zur Verfügung, deren Fahrpreise nach zurückgelegten Meilen berechnet werden. Diese Taxis sind in der Regel preiswerter, können jedoch nur per Telefon bzw. im Mini-Cab-Büro selbst bestellt werden. Mini-Cab-Fahrer sind jedoch i. allg. nur in der näheren Umgebung ihrer Zentrale ortskundig. Bei Mini Cabs empfiehlt es sich, den Preis vor der Fahrt zu vereinbaren.


Zoll

Einfuhr von Haustieren

Bei Haustieren, die nicht den Anforderungen des britischen Pet Travel Scheme (PETS) entsprechen, besteht nach wie vor eine sechsmonatige Quarantänefrist.

Hunde (auch Führ- und Hörhunde) und Katzen können unter bestimmten Bedingungen aus Deutschland in das Vereinigte Königreich eingeführt werden, ohne zunächst unter Quarantäne gestellt zu werden. Hierzu müssen sie mit einem Mikrochip versehen, gegen Tollwut geimpft und einer Blutuntersuchung unterzogen werden und einen EU-Heimtierausweis ausgestellt bekommen, und zwar in dieser Reihenfolge.Im Rahmen des PETS besteht eine Sechs-Monate-Wartefrist ab dem Tag der Blutprobe, bevor das Heimtier ins Vereinigte Königreich einreisen darf. Hunde und Katzen dürfen in den sechs Monaten vor der Einführung in das Vereinigte Königreich nicht außerhalb der EU oder der aufgelisteten Nicht-EU-Länder gewesen sein. 24 bis 48 Stunden vor der Abfertigung für die Beförderung in das Vereinigte Königreich in zugelassenen Verkehrsunternehmen müssen Hunde und Katzen gegen Zecken und Bandwürmer behandelt werden. Diese Behandlung muss in den EU-Heimtierausweis eingetragen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Pflanzen

Reisende aus EU Ländern, außer Kanarische Inseln, können Pflanzen, die frei von Symptomen von Schädlingsbefall oder Krankheit sind, zum privaten Gebrauch   mitführen, sofern sie in einem EU Land erzeugt wurden.

Zur Einfuhr von größeren Mengen von Pflanzen und Saaten muss ein Zertifikat vorgelegt werden. Informationen darüber erteilt die zuständige Plant Health Division, Foss House, King’s Pool, 1-2 Peasholm Green, York, England Y01 2PX.

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Synonyme
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