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Seit den sechziger Jahren ist durch den Einfluss der europäischen und
asiatischen Küche der englische Speiseplan abwechslungsreicher geworden. Statt der
traditionellen Gerichte, wie Rindfleisch und Kartoffeln, bevorzugen heute viele Engländer
Geflügel und Nudelgerichte. Auch das so genannte Fast Food wird immer beliebter, wobei
mittlerweile Hamburger-Restaurants in der Gunst der Engländer vor den altbekannten Fish
and Chip Shops rangieren. Neben zahlreichen chinesischen und indischen Restaurants bieten
auch Pizzerias ihre Speisen zum Mitnehmen (take-away) an, und in vielen Pubs (Kneipen)
stehen immer häufiger ein kleiner Imbiss oder sogar komplette Mahlzeiten auf der
Speisekarte. Zu den typisch englischen Gerichten zählen u. a. Roastbeef,
Yorkshire-Pudding (eine Art Pfannkuchenteig, der in kleinen
Förmchen gebacken wird), Steak und Kidney-Pie
(Nierenpastete).
In England isst man in der Regel drei Mahlzeiten am Tag. Zu einem
traditionellen englischen Frühstück gehören Schinken oder Speck, Würstchen, gegrillte
oder fritierte Tomaten, Champignons, Eier und Toast. Gelegentlich steht auch Kippers (geräucherter Hering) oder Black
Pudding (Blutwurst) auf dem Frühstücksplan. Mittlerweile ist es allerdings nicht
mehr üblich, jeden Tag mit einem solch reichhaltigen Frühstück zu beginnen. Stattdessen
bevorzugt man Müsli oder Toast, Obst, Säfte sowie Tee oder Kaffee. Das Mittagessen
bezeichnet man meist als Lunch und das Abendessen als Dinner oder, wenn es weniger formell
ist, als Supper. In der Arbeiterklasse nennt man das Mittagessen Dinner und die Mahlzeit,
die am frühen Abend eingenommen wird, Tea. Die Tradition der Tea-time (Teestunde) gegen
16.00 Uhr, zu der Tee, Kekse und Kuchen gehörten, verliert immer mehr an Bedeutung.
Ähnlich verhält es sich mit dem Mittagessen, das bei vielen nur noch aus einer leichten
Mahlzeit oder einem Imbiss besteht.
Filet
Wellington |

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- 1500g Rinderfilet
- 3 Schalotten
- 500g Champignons
- 30g Butter
- 7 Eßlöffel Madeira
- 3 Eßlöffel Sahne
- 1 Bund Petersilie (gehackt)
- 3 Eßlöffel Olivenöl
- 100g Gänseleberpastete
- 2 Pakete Blätterteig
- 1 Ei (getrennt)
- 1 Teelöffel Fleischextrakt
- 1 Stück Trüffel
- Worcestersauce
- Salz, Pfeffer
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- Hacken Sie die Schalotten und die Champignons.
- Dünsten Sie dann alles in einem Topf mit Butter.
- Mischen Sie 3 EL Madeira und die Sahne unter und
schmoren Sie, bis die Flüssigkeit eingekocht ist.
- Würzen Sie mit Salz und Pfeffer, rühren Sie die
Petersilie unter und lassen Sie alles abkühlen.
- Reiben Sie das Filet mit Salz und Pfeffer ein.
- Braten Sie es dann in sehr heißem Öl ca. 10
Min. kräftig an.
- Bewahren Sie den Bratenfond auf!
- Verrühren Sie die Gänseleberpastete mit der
erkalteten Fleischfarce.
- Legen Sie die aufgetauten Blätterteigscheiben so
aneinander, dass ein langes Rechteck entsteht. Dabei sollten sich die Scheiben ca. 1 cm
überlappen.
- Bestreichen Sie die Ränder mit Eiweiß und
rollen Sie dann die Teigplatte so aus, dass sie groß genug ist, dass Sie das Filet darin
einrollen können.
- Legen Sie das Filet auf den Teig. Achten Sie
dabei darauf, dass Sie es etwas an die Seite der Teigplatte legen.
- Bestreichen Sie das Fleisch nun dick mit der
Farce und wickeln Sie das Filet nun mit dem Teig ein, wobei Sie die überlappenden Enden
immer mit Eiweiß bestreichen.
- Bekleben Sie mit den Teigresten das Teigpaket zur
Verzierung.
- Bestreichen Sie alles mit Eigelb und stechen Sie
den Teig mehrmals mit einer Nadel ein.
- Geben Sie nun alles auf ein mit Wasser
abgespültes Backblech und backen Sie es ca. 35 Min bei 250° C.
- Löschen Sie den Bratenfond mit etwas Brühe (125
ml Wasser und Fleischextrakt) ab und schmecken Sie die Sauce mit Madeira und
Worcestersauce ab.
- Verfeinern Sie mit Sahne und Trüffeln.
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